Forschung Aktuell

Montag, 1. September 2014

Klimawandel An den Antarktis-Küsten steigt der Meeresspiegel besonders schnell an

Im südlichen Polarmeer sei der Wasserspiegel um acht statt um sechs Zentimeter angestiegen – und damit stärker und schneller als in anderen Regionen der Welt, berichten Forscher der Universität Southampton im Fachblatt "Nature Geoscience" nach der Auswertung von Satelliten-Aufnahmen aus den letzten 19 Jahren.

Die Ursache des Wasseranstiegs liege im Abschmelzen des antarktischen Eispanzers sowie von Gletschern. So gelangten jährlich an die 350 Milliarden Tonnen Süßwasser ins Meer. Das Süßwasser schwimme auf dem dichteren Salzwasser und führe so zu regionalen Meeresspiegelerhöhungen: vor allem vor der Westküste der Antarktis und entlang der antarktischen Halbinsel.

Die Forscher wollen sich jetzt genauer ansehen, welchen Einfluss das salzärmere antarktische Oberflächenwasser auf die Bildung von Eisbergen hat und auch auf die Wasserströme in den Weltmeeren. [mawi]

(Quelle: BBC, Nature Geoscience)

Alle Meldungen

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk

MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5