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Montag, 15. September 2014

Botanik Moose stellen sich besonders schnell auf Kälte ein

Biologen der Universität Freiburg haben das Kleine Blasenmützenmoos Physcomitrella patens zunächst bei Raumtemperatur und dann auf Eis wachsen lassen. Dabei maßen sie regelmäßig die Aktivität von mehr als 27.000 Moos-Genen.

Das Moos, berichten die Forscher im Online-Fachblatt "New Phytologist", erkenne sehr schnell absinkende Temperaturen und sende ein Stresshormon aus. Das Stresshormon verändere die Aktivität zahlreicher Gene. Das Moos bilde dann komplexe Schutzmoleküle.

Am schnellsten ändere sich die Aktivität bei Genen, die bislang einzig in Moosen gefunden wurden. Diese Gene könnten erklären helfen, warum Moose sich so gut auf Klimaveränderungen einstellen können, glauben die Forscher. [mawi]

(Quelle: New Phytologist - doi: 10.1111/nph.13004)

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