Forschung Aktuell

Freitag, 11. November 2005

Geologie Erdbeben werden nicht überfällig, sondern unwahrscheinlich.

Bleibt in einer Region, in der nur selten die Erde bebt, ein Erdbeben aus, ist die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass es überhaupt noch eintritt. Das notieren Physiker der Universität Giessen im Fachblatt „Physical Review Letters“. Die Wissenschaftler widersprechen damit der allgemeinen Erwartung. Diese geht davon aus, dass ein lange ausbleibendes Erdbeben immer wahrscheinlicher wird. Die Forscher haben die Häufigkeit von Erdbeben in verschiedenen Regionen statistisch ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass in den Regionen, in denen kurz auf ein Beben ein zweites folgt, auch weitere in kurzem Abstand zu erwarten sind. Lässt ein Beben dagegen lange auf sich warten, wird auch das Folgebeben erst nach längerer Zeit eintreten. Einen ähnlichen Effekt haben die Wissenschaftler bereits bei Wetterphänomenen nachgewiesen. Eine Erklärung für diesen Effekt haben die Forscher noch nicht.

(Quelle: kar)

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