Forschung Aktuell

Mittwoch, 17. Mai 2006

Medizin Eine kleine Wunde steigert die Fruchtbarkeit.

Amerikanische Forscher vom Weizmann Institut haben bei der Behandlung von Frauen mit großen Fruchtbarkeitsproblemen eine unerwartete Entdeckung gemacht. Um ein spezielles Protein zu untersuchen, hatten sie bei den Patientinnen eine so genannte Biopsie gemacht, also eine Gewebeprobe. Beim nächsten Versuch ein befruchtetes Ei in die Gebärmutter einzupflanzen, wurden elf von zwölf Frauen schwanger. Die Forscher vermuteten, dass dafür die kleine Gewebeverletzung durch die Biopsie verantwortlich sei. Dies überprüften sie an einer Gruppe von 45 Freiwilligen, die sie mit 90 Freuen einer Kontrollgruppe verglichen. Das Ergebnis: Die Biopsie verdoppelte die Chancen schwanger zu werden. Die genauen Mechanismen, die von einer Gewebeverletzung zu einer Veränderung in der Gebärmutter führen, sollen nun ermittelt werden. //[tj]//

(Quelle: American Committee for the Weizmann Institute of Science)

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