Forschung Aktuell

Donnerstag, 6. September 2007

Paläontologie Der Tod der Dinosaurier zeichnete sich schon lange vorher ab.

Das berichten amerikanische Astronomen im Fachblatt „Nature“ nach Computer-Simulationen. Demnach stießen vor 160 Millionen Jahren im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter zwei gewaltige Felsbrocken zusammen. Ein größeres Bruchstück davon sorgte hundert Millionen Jahre später am Ende der Kreidezeit auf der Erde mit für das Aussterben der Dinosaurier. Die Forscher sehen es als sehr wahrscheinlich an, dass der Meteorit, der im heutigen Golf von Mexiko einen 180 Kilometer großen Krater hinterließ, ein Mitglied der Baptistina-Familie war. Dies ist die Bezeichnung für eine Gruppe kohliger Meteoriten, zu der auch der 40 Kilometer große Asteroid Baptistina gehört. Auch der Tycho-Krater auf dem Mond, der 108 Millionen Jahre alt ist und einen Durchmesser von 85 Kilometern hat, wurde durch ein solchen Meteoriten verursacht, vermuten die Forscher. //[mst]//

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