Forschung Aktuell

Donnerstag, 2. April 2009

Neurologie Beim Autismus ist zu wenig Stresshormon im Blut.

Bei gesunden Menschen steigt nach dem Aufwachen das Stresshormon Cortisol sprunghaft an. Vermutlich hilft das Hormon uns dabei geistig und körperlich fit für den Tag zu werden und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Bei Menschen, die unter dem so genannten Asperger-Syndrom leiden, einer leichten Form des Autismus, ist das anders. Bei ihnen steigt der Spiegel des Stresshormons morgens nicht an. Dies erkläre, warum Menschen mit dieser Erkrankung selbst kleine Änderungen im Tagesablauf oder ihrer Umwelt schlecht bewältigen können. Das schlussfolgern britische Forscher aufgrund einer Studie an der Universität von Bristol. //[tj]//

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