Forschung Aktuell

Mittwoch, 24. März 2010

Biologie Mistkäfer müssen eine schwierige Entscheidung treffen.

Männchen der Art //Onthophagus taurus// können ihre Energie nur in das Wachstum eines Körperteils stecken: in die Muskelkraft oder in die Hodengröße. Abhängig sei dies von der Fortpflanzungsstrategie, berichten Forscher in den Mitteilungen der britischen Royal Society. Demnach entwickeln gehörnte Männchen, die aktiv um Weibchen kämpfen, besonders kräftige Muskeln, mit denen sie Konkurrenten im Kampf besiegen können. Ungehörnte Käfer hingegen investieren ihre Kraft in die Hodengröße, was sich auf die Fitness der Spermien auswirkt. Zwar seien ungehörnte Männchen ihren Horntragenden Geschlechtsgenossen körperlich unterlegen, jedoch lassen sie keine Gelegenheit aus, dennoch ein Weibchen zu begatten. Gelingt ihnen dies, setzen sich ihre Spermien gegen die der muskulösen Männchen durch. //[mst]//

(Quelle: Proceedings of the Royal Society B)

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