Forschung Aktuell

Freitag, 17. Februar 2012

Medizin Trauer ist keine Krankheit.

Trauernde Menschen sollten daher auch nicht Antidepressiva als Standard-Therapie erhalten. Davon zeigt sich die Redaktion des "Lancet" überzeugt. Sie kritisiert damit die Neuauflage von Behandlungsrichtlinien der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft. In diesen wurde bisher festgehalten, dass Menschen nach Trauerfällen nicht auf Depressionen untersucht werden sollten. Denn die Symptome bei Trauer und bei Depressionen sind ähnlich, und das kann zu Fehldiagnosen führen. Die Neuauflage enthält diese Richtlinien jedoch nicht. Sie würde daher einer Behandlung von Trauer mit Antidepressiva Tür und Tor öffnen. //[gät]//

(Quelle: The Lancet)

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