Forschung Aktuell

Donnerstag, 5. April 2012

Paläoklimatologie Ein Anstieg der CO2-Konzentration hat das Ende der letzten Eiszeit besiegelt.

Auslöser des Temperaturanstiegs war eine leicht veränderte Bahn der Erde um die Sonne, berichten Forscher aus den USA und Frankreich im Fachblatt Nature. Dadurch gelangte mehr Sonnenlicht auf die Nordhalbkugel, riesige Gletscher schmolzen und reicherten den Nordatlantik mit Süßwasser an. Dies wiederum veränderte die Meeresströmungen, was letztendlich dazu führte, dass die Ozeane der Südhalbkugel große Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre freisetzten. Der daraus resultierende Treibhauseffekt ließ die Atmosphären-Temperatur ansteigen - die noch vorhandenen Gletscher im Norden schmolzen vor 10.000 Jahren vollständig. Der Anstieg der CO2-Konzentration sei für das Ende der letzten Eiszeit der entscheidende Faktor gewesen, so die Wissenschaftler. Sie hatten 80 Bohrkerne aus allen Teilen der Welt untersucht. //[jst]//

(Quelle: Nature)

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