Forschung Aktuell

Montag, 21. Mai 2012

Biologie Pilzfressender Pilz schütz Ameisenvölker vor Zombiedasein

"Ophiocordyceps" ist ein parasitärer Pilz, der in Ameisen eindringt, um sich mit ihrer Hilfe zu vermehren. Dazu befällt der Pilz das Zentrale Nervensystem der Ameise und bringt sie dazu, sich an der Unterseite eines Blattes zu verbeißen. Aus der toten Ameise wächst dann ein Fruchtkörper, aus dem die Pilz-Sporen auf den Boden rieseln und auf neue Opfer. Forscher der State Penn University veröffentlichten nun in "PloS One", dass es einen zweiten Pilz gibt, der wiederum die Zombie-Ameisen befällt und sich von Pilz und Ameise ernährt. Dabei bewirkt er, dass die Sporen von //Ophiocordyceps// unfruchtbar werden. Dies hilft zwar der einzelnen Ameise nichts mehr, aber es bewahrt die anderen Mitglieder ihres Volkes davor, auch zu Ameisenzombies zu werden. //[mawi]//

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Ölförderung in der Tiefsee Pipelines überwachen, ohne nass zu werden

Die Fahne von Norwegen weht im Wind. Im Hintergrund: das Meer

Erdölvorkommen in der Tiefsee werden für die Rohstoffindustrie zunehmend interessant. Da es sich bei den Bohrstellen unter Wasser oft um umweltsensitive Bereiche handelt, sind Rohrleitungen notwendig, die besonders sicher sind. Um diese zu überwachen, haben norwegische Wissenschaftler das System SmartPipe entwickelt.