Forschung Aktuell

Montag, 21. Mai 2012

Biologie Pilzfressender Pilz schütz Ameisenvölker vor Zombiedasein

"Ophiocordyceps" ist ein parasitärer Pilz, der in Ameisen eindringt, um sich mit ihrer Hilfe zu vermehren. Dazu befällt der Pilz das Zentrale Nervensystem der Ameise und bringt sie dazu, sich an der Unterseite eines Blattes zu verbeißen. Aus der toten Ameise wächst dann ein Fruchtkörper, aus dem die Pilz-Sporen auf den Boden rieseln und auf neue Opfer. Forscher der State Penn University veröffentlichten nun in "PloS One", dass es einen zweiten Pilz gibt, der wiederum die Zombie-Ameisen befällt und sich von Pilz und Ameise ernährt. Dabei bewirkt er, dass die Sporen von //Ophiocordyceps// unfruchtbar werden. Dies hilft zwar der einzelnen Ameise nichts mehr, aber es bewahrt die anderen Mitglieder ihres Volkes davor, auch zu Ameisenzombies zu werden. //[mawi]//

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Ebola-AusbruchWissenschaftler haben Mühe mit der Rekonstruktion

Verschiedene Flughunde drängen sich um Obst.

Die Ebola-Epidemie spielt auch auf der Zoonosen-Tagung in Berlin eine Rolle. Dort beschäftigt man sich mit Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen. Bei dem in Westafrika grassierenden Virus waren vermutlich Flughunde beteiligt. Doch eine verlässliche Rekonstruktion des Weges fällt den Experten inzwischen schwer.