Forschung Aktuell

Freitag, 1. Juni 2012

Endlagerung Die Kammer 7 der Asse wird angebohrt.

In der Kammer lagern mehr als 1200 Fässer mit radioaktivem Abfall, die mit gemahlenem Steinsalz überdeckt und anschließend unter betonummantelten Fässern begraben wurden. Seit 1982 ist diese Kammer verschlossen. Weil in das alte Salzbergwerk jeden Tag 12.000 Liter Wasser strömen, soll der radioaktive Müll jetzt geborgen werden. Ob das überhaupt möglich ist, soll mithilfe der Bohrung untersucht werden: Durch das Loch soll eine Mini-Kamera Bilder vom Zustand in der Kammer liefern. Die Bohrung wird rund sechs Wochen dauern, weil die Trennwand etwa zwanzig Meter stark ist. //[gät]//

(Quelle: Agenturen)

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Forschung Aktuell

ParkinsontherapieStromschläge fürs Gehirn

Der verbesserte Hirnschrittmacher, mit dem das rheinische Forschungszentrum Jülich am Wettbewerb um den Deutschen Zukunftspreis 2006 teilnimmt (undatiertes Handout). Anders als herkömmliche Geräte sprechen die eingepflanzten Elektroden im Gehirn Nervenzellenverbände nicht mit einem konstanten Dauerreiz an. Sie traktieren das Gewebe vielmehr im unregelmäßigen Rhythmus an mehreren Punkten. Dadurch soll nicht nur das Zucken der Parkinson-Patienten wirksamer unterdrückt werden, langfristig erhoffen sich die Forscher auch, dass die Nervenzellen durch die neue Technik "lernen", wieder normal zu funktionieren. (picture alliance / dpa / Db Ansgar Pudenz)

Schon lange implantieren Mediziner Parkinsonpatienten Elektrodendrähte ins Gehirn. Die Stromimpulse der Elektroden können das für diese Krankheit typische Zittern unterdrücken und das Leben der Betroffenen erleichtern. Jetzt erproben Ärzte die Methode auch bei anderen Patienten – mit unerwartet positiven Wirkungen.