Markt und Medien

Samstag, 6. Februar 2010

Verwaltungsrat Thüringer FDP ist gegen den Regierungssprecher im MDR-Verwaltungsrat

Der Rundfunk müsse staatsfern sein, fordert die Thüringer Landtagsfraktion der Liberalen. Sie warnen vor einem zweiten Versuch, den Medienstaatssekretär und Regierungssprecher Thüringens, Peter Zimmermann, im siebenköpfigen Verwaltungsrat des MDR unterzubringen. Für die oppositionelle FDP wäre das eine problematische Verflechtung von anstaltsinterner Aufsicht und Staatsaufsicht beim Mitteldeutschen Rundfunk. Am Montag reichte es bei einer Abstimmung im MDR-Rundfunkrat nicht für eine notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Regierungssprecher. Der FDP-Fraktionsvorsitzender im Erfurter Landtag, Uwe Barth: ##"Das ist mein Appell an Peter Zimmermann: ganz klar Verzicht. Ober eben dann an seine Vorgesetzte, die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, ihn ganz klar aufzufordern, nicht erneut zu kandidieren. Denn es kann nicht richtig sein, das sich am Ende im MDR die Aufsicht sozusagen selbst beaufsichtigt. Der Staat soll an der Stelle beim Rundfunk sich dort betätigen, wo es gewollt ist und wo es auch richtig ist. Der Verwaltungsrat ist falsch."## Die Frage, ob Peter Zimmermann erneut kandidiert, ist derzeit offen.

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