Markt und Medien

Samstag, 19. Mai 2012

Olympia Privatsender attackieren ARD und ZDF

Nach Ansicht des Verbands privater Rundfunk und Telemedien VPRT ist die geplante Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender über die olympischen Spiele in London maßlos und provokativ. Besonders für die Internet-Berichte gäbe es keine rechtliche Grundlage, kritisierte der VPRT. Dem widersprach Ruth Hieronymi, die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates, gegenüber Markt und Medien. ##„Es ist sicherlich keine neue Situation, da liegt der VPRT falsch. Es ist so, dass bisher, in den beschlossenen Telemedienkonzepten, die Übertragung im Internet vorgesehen ist, erlaubt ist und insofern einem Dreitstufentest unterworfen worden ist auch bisher so praktiziert worden ist. So dass also für diese Übertragung eine Rechtsgrundlage in den beschlossenen Telemedienkonzepten vorhanden ist. Unter dem Telemedienkonzept für sportschau.de und in dem Portal olympiaARD.de sind solche Specials über die Olympiaberichterstattung in den vergangenen Jahren auch gesendet worden.“## Nach Ansicht von Ruth Hieronymi wirkt sich die Zusammenarbeit von ARD und ZDF bei der Olympia-Berichterstattung positiv auf die Sparanstrengungen der Sender aus.

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MagazineNachrichten-Blätter straucheln

Ein Mann mit einer Ausgabe des Magazins "Der Spiegel" vom 4. Mai 2014

Die geplante enge Verzahnung von Print und Online in der Spiegel-Redaktion gerät ins Stocken. Seit Wochen stehen sich Ressortleiter und Chefredakteur gegenüber - und ein Ende ist noch nicht wirklich in Sicht. Etwas orientierungslos im allgemeinen Medienwandel sind aber auch die Schwestern-Nachrichten-Blätter Focus und Stern ins Straucheln geraten.