Forschung aktuell / Archiv /

 

Meldung

Medizin. - Mukoviszidose hat eine andere Ursache als bislang angenommen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe um Shmuel Muallem von der Universität von Texas. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift nature. Mukoviszidose oder auch Zystische Fibrose wird durch einen unzureichend arbeitenden Kanal in den Zellen der Schleimhäute hervorgerufen. Die Forscher fanden heraus, dass dieser Kanal für den Durchlass sogenannter Bikarbonat Ionen verantwortlich ist. Die Konzentration dieser Ionen bestimmt auch ob der Schleim eher dünnflüssig oder zäh ist. Mukoviszidose Patienten leiden unter einem sehr zähen Schleim, der besonders die Lunge gefährdet. Bislang dachten Mediziner, dass der Ionenkanal vor allem für den Durchlass von Chlor-Ionen verantwortlich ist. Im Gegensatz zu den Bikarbonat-Ionen haben die Chlor-Ionen jedoch nur wenig Einfluss auf die Konsistenz des Schleims. Die neuen Erkenntnisse könnten möglicherweise zur Entwicklung neuer Therapiekonzepte führen.

[Quelle: krb]

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Forschung Aktuell

WeltmeereDer Vielfalt des Planktons auf der Spur

Womöglich von der Übersäuerung der Ozeane bedroht: der Ruderfußkrebs (picture alliance / dpa / Foto: Hinrich Bäsemann)

Die winzigen Vertreter des Planktons stehen am Anfang der Nahrungskette in den Ozeanen. Sie sind zahlenmäßig den großen Arten wie den Walen und den Fischen überlegen, doch ist recht wenig über die winzigen Meeresbewohner bekannt. Mit dem Projekt Tara Oceans fahren Wissenschaftler die Weltmeere ab und untersuchen das Leben des Planktons.

Ombudspersonen Die Hüter ehrlicher Wissenschaft

Ebola Impfversuch in Sierra Leone angelaufen