• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 13:00 Uhr Nachrichten
21.01.2017

Verkehrssicherheit Eine Klage in den USA soll iPhones am Steuer verhindern

Eingereicht hat sie ein Mann aus Kalifornien. Laut dem Branchendienst "heise.de" versucht er damit, den Konzern zur Installation einer Sperrfunktion zu zwingen. Sie solle es unmöglich machen, am Steuer eines Autos Textnachrichten zu lesen oder zu schreiben. Der Kläger will einen Verkaufsstopp für iPhones in Kalifornien erwirken, sofern sie nicht über einen solchen Sperrmechanismus verfügen. Die notwendige Technologie für diesen Mechanismus soll sich Apple 2014 patentiert haben, heißt es in der Klageschrift.

Der Kläger soll selbst Opfer eines Autounfalls sein, den eine vom iPhone abgelenkte Person verursacht haben soll.

Quelle: Heise.de

Internetgesundheit Mozilla will den Zustand des Internets erfassen

Dafür plant die Open-Source-Stiftung, die auch hinter dem Browser Firefox steckt, den sogenannten "Statusbericht zur Internetgesundheit". Eine erste Vorabversion hat Mozilla Mitte der Woche veröffentlicht. Darin stellt die Stiftung fünf Kernthemen wie "Datenschutz und Sicherheit" oder "Digitale Bildung" vor. Ziel sei es, in den nächsten Monaten Rückmeldungen zu diesen Themen zu sammeln, Forschungsfragen zu formulieren und Parameter zu finden, mit denen sich die Internetgesundheit messen lässt. Ende des Jahres will Mozilla dann die erste Version des Berichts veröffentlichen.

Quelle: Mozilla

Apple Steuernachzahlungen in Europa könnten höher als erwartet ausfallen

Laut einem Analysten der Nachrichtenagentur Bloomberg muss Apple im schlimmsten Fall 14,5 Milliarden Euro an Irland zahlen. Grund dafür sind Zinsen, die zu den Forderungen hinzukommen.

Bisheriger Stand ist, dass der Konzern 13 Milliarden Euro an Irland zahlen soll. Das hat die EU-Kommission letzten August beschlossen. Als Begründung nannte die Kommission, dass Apple zwischen 2003 und 2014 nicht genug Steuern bezahlt habe. Sowohl Appel wie auch Irland haben Widerspruch eingelegt.

Quelle: Bloomberg

Selbstfahrende Autos Google könnte Fahrdienstleistern wie Uber Konkurrenz machen

Darauf deutet ein Patent hin, das der Suchmaschinenkonzern jüngst veröffentlich hat. Schon länger arbeitet Google an selbstfahrenden Autos und testet auch einen Mitfahrdienst in San Francisco. Das Patent beschreibt, wie ein autonomes Auto am besten zu einem Passagier finden kann. Das Problem könnte dabei etwa sein, dass das autonome Auto den Weg zum Kunden nicht so gut wie ein menschlicher Fahrer zurücklegen kann. Der Grund könnten beispielsweise schwer zu umfahrende Baustellen sein. Als Lösung sollen die Autos Karteninformationen speichern, etwa Orte, an denen sie einen potenziellen Passagier gut aufnehmen könnten.

Quelle: Technologyreview

Neuronale Netze Künstliche Intelligenz schreibt Künstliche Intelligenz

Forscher von Google haben einem neuronalen Netz beigebracht, ein neuronales Netz zu entwerfen, das wiederum Sprache analysieren kann. Die Software habe ein komplett neues, selbstlernendes Computerprogramm entwickelt, das Sprache in etwa so gut analysiert, wie die besten von Menschenhand gestalteten Systeme. So beschreiben es die Forscher in einem wissenschaftlichen Artikel.

Als neuronales Netz bezeichnet man ein selbstlernendes System, das einem Gehirn nachempfunden ist. Auch andere Forschergruppen arbeiten an Computersystemen, die Künstliche Intelligenz entwickeln.

Quelle: Technologyreview

Drohnen Die Bundesregierung hat sich neue Regeln für Drohnen-Piloten überlegt

Verkehrsminister Alexander Dobrindt von der CSU hat einen entsprechenden Verordnungsentwurf vorgelegt. Er sieht unter anderem vor, dass Fluggeräte ab 250 Gramm mit dem Namen und der Adresse des Eigentümers versehen sein müssen. Drohnen ab zwei Kilogramm dürfen nur noch mit einem Kenntnisnachweis geflogen werden. Diese lasse sich bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle erwerben. Außerdem gilt eine maximale Flughöhe von 100 Metern.

Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.

Quelle: dpa

Supercomputer China will noch dieses Jahr in die Exaflop-Liga

Laut Staatsmedien will das Land noch vor Ende 2017 den Prototyp eines Supercomputers entwickeln, der mindestens einen Exaflop schafft. Das entspricht einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde. Bisherige Supercomputer rechnen im Bereich von Petaflop, was etwa tausend mal langsamer ist. Details zur tatsächlichen Rechenleistung des Prototyps gibt es nicht. Das endgültige Rechnersystem soll 2020 fertig werden. Der Computer könnte etwa präzisere Simulationen ermöglichen als bisherige Supercomputer. Die USA arbeiten auch an einer Maschine, die im Exaflop-Bereich rechnet.

Quelle: Agenturen

MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Computer und Kommunikation

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk