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25.02.2017

IT-Sicherheit Mutmaßlicher Telekom-Hacker wurde festgenommen

Ende November 2016 hatte es einen massiven Hackerangriff auf Internetrouter der Deutschen Telekom gegeben. Jetzt ist in London ein Verdächtiger festgenommen worden. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes handelt es sich um einen 29 Jahre alten, britischen Staatsbürger. Ihm wird versuchte Computersabotage in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Dafür droht ihm eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren.

Wie das Bundeskriminalamt berichtet, wollte der Verdächtige die Router der Telekom kapern und in ein Botnetz integrieren. Im Zuge des Hackerangriffs konnten zeitweilig mehr als eine Million Kunden der Telekom ihren Internetanschluss nicht nutzen.

Quelle: Heise / Agenturen

Soziale Netzwerke Eine Software erkennt Trolle

Google hat einen neuen, kostenlosen Dienst gestartet, der dabei helfen soll, Trolle in Foren und Nutzerkommentaren von Nachrichten-Webseiten zu erkennen. Der Service "Perspective" kann über eine Programmierschnittstelle in die Seiten eingebunden werden. Kommentare von Lesern werden dann von einem Künstliche-Intelligenz-Algorithmus automatisch geprüft und mit einem Punktewert für ihre Giftigkeit versehen. Es bleibt den Webseitenbetreibern überlassen, wie sie auf die als giftig markierten Kommentare reagieren.

Für "Perspective" gelten Kommentare dann als giftig, wenn sie Diskussionen stören sollen oder andere Nutzer beleidigen oder mobben. Der Service wurde anhand von Tausenden Onlinekommentaren unter anderem der New York Times trainiert. Vorerst unterstützt der Dienst nur Englisch. Weitere Sprachen sollen folgen.

Quelle: Golem

Verschlüsselung Mehr als 50 Prozent der Internetdaten fließen verschlüsselt

Die verschlüsselte Nutzung des Internets wird immer mehr zur Normalität. Laut einem Bericht der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kommen mittlerweile mehr als die Hälfte der Webseiten, die von den Nutzern abgerufen werden, über eine gesicherte HTTPS-Verbindung auf die Rechner.

Die EFF-Angaben beruhen auf Nutzungsstatistiken von Browsern. Laut Daten von Firefox stieg der Anteil verschlüsselter Web-Verbindungen zwischen Oktober 2015 und Februar 2017 von knapp 38 auf nun 53 Prozent.

      

Quelle: Winfuture

Überwachung San Diego wird verwanzt

In der kalifornischen Stadt San Diego werden in diesem Sommer tausende Straßenlaternen nicht nur auf LED-Technik umgerüstet, sondern zugleich mit Kameras, Mikrophonen und anderen Sensoren etwa für Wetterdaten bestückt. Das Überwachungsnetz für den öffentlichen Raum soll die Sicherheit in der Stadt erhöhen. Unter anderem will die Polizei eine Software einsetzen, die in den übertragenen Audiodaten automatisch Schüsse erkennt und ortet.

Ein Teil der Daten soll auch öffentlich für andere private Dienstleistungsanbieter zur Verfügung gestellt werden. Mit einer Firma, die die Sensordaten nutzen möchte, um freie Parkplätze erkennen zu können, hat San Diego schon einen Vertrag geschlossen.

Quelle: Heise

Hardware PCs werden wieder teurer

In nächster Zeit ist ein deutlicher Preisanstieg bei PCs und Notebooks zu erwarten. Davon gehen Experten der Marktforschungsfirma Gartner aus. Engpässe bei Speichermodulen und Batterien sowie der aktuell starke US-Dollar sorgten dafür, dass die Hersteller erhöhte Produktionskosten verzeichnen. Allein bei Speicherbausteinen seien die Preise seit Januar um ein Drittel gestiegen, so Gartner. Es sei damit zu rechnen, dass die Unternehmen die Preissteigerungen in der nächsten Zeit an die Kunden weitergeben.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Hersteller die Geräte mit günstigeren Komponenten ausstatten. Dann blieben die Preise gleich, aber die Leistung wäre vergleichsweise geringer. Diese Form der Kostenweitergabe wäre für viele Kunden nicht gleich ersichtlich.

Quelle: Heise

Künstliche Intelligenz Menschen übersetzen besser als Maschinen

Im Internet werden immer mehr Texte automatisch von Maschinen übersetzt. Wie gut deren Qualität ist, wurde jetzt in Korea im Rahmen eines Wettbewerbs getestet. In Seoul traten vier menschliche Übersetzer gegen drei maschinelle Übersetzungsdienste auf Basis Künstlicher Intelligenz an. Es handelte sich um Übersetzungsprogramme von Google, von der südkoreanischen Suchmaschine Naver und der Übersetzungsfirma Systran. Innerhalb von 50 Minuten mussten die Beteiligten zufällig ausgewählte englische und koreanische Literatur übersetzen. Zwei Experten beurteilten am Ende die Ergebnisse.

Im direkten Vergleich erreichten die menschlichen Übersetzer im Schnitt 25 von 30 möglichen Punkten. Die Übersetzungssoftware kam nur auf 10 bis 15 Punkte. Den Übersetzungsprogrammen fehle es noch immer an Kontextverständnis, urteilten die Prüfer. 90 Prozent der Sätze seien unpassend übersetzt gewesen.

Quelle: Agenturen

Internet der Dinge Telekom führt kommerzielles IoT-Netz ein

Ab dem zweiten Quartal 2017 will die Deutsche Telekom in Deutschland die Schmalband-IoT-Technologie kommerziell anbieten. Dabei geht um ein spezielles Datenfunknetz auf LTE-Basis für das Internet der Dinge. Das Netz arbeitet im Bereich von 800 und 900 Megahertz. Erste Pilotprojekte etwa zum Ablesen von intelligenten Stromzählern wurden bereits gestartet.

Auch in anderen europäischen Ländern will die Telekom das Schmalband-IoT-Netz einführen oder ausbauen. Dazu zählen die Niederlande, Österreich, Kroatien, Griechenland, Ungarn, Polen und die Slowakei.

Quelle: Agenturen

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Computer und Kommunikation

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