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Seit 13:35 Uhr Wirtschaft am Mittag
16.10.2016

BBC Stellenabbau im Zuge von Umstrukturierungen

Davon betroffen ist der Bereich der TV-Produktion der britischen Rundfunkgesellschaft mit den "BBC Studios".

Wie die britische Zeitung "Guardian" berichtet, sollen die "BBC Studios” zu einer kommerziellen Unternehmenstochter umgebaut werden. In diesem Zusammenhang sollen rund 300 Stellen gestrichen werden. Daher gebe es intern große Sorge um die zukünftigen Arbeitsbedingungen – auch für die verbleibenden Mitarbeiter. Dem geplanten Umbau der "BBC Studios", der im April 2017 stattfinden soll, muss noch das Aufsichtsgremium, der BBC Trust, zustimmen.

Die zuständige Gewerkschaft erklärte, dass man zwar mit den Stellenstreichungen gerechnet habe, allerdings auch fürchte, dass dies nur der Anfang sei.

Fortsetzung "Deutschland 83" in Zukunft als Video-on-Demand

Die Fortsetzung unter dem Titel "Deutschland 86" soll zunächst online bei Amazon Prime Video abrufbar sein.

Wie Amazon mitteilte, hat sich der Streaming-Anbieter die Erstausstrahlungsrechte in Deutschland und Österreich gesichert. Die Rechte für die Erstausstrahlung im Free-TV liegen weiterhin bei RTL. Die zweite Staffel der Spionagegeschichte soll im kommenden Jahr produziert und 2018 ausgestrahlt werden.

Die Serie "Deutschland 83", in der es um die Geschichte eines DDR-Grenzsoldaten und Doppelagenten während des Kalten Krieges geht, lief im vergangenen Jahr im deutschen Fernsehen. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und international an zahlreiche TV-Sender und Videoplattformen verkauft. Allerdings erreichte sie im Fernsehen bei RTL nur mäßige Einschaltquoten.

Medienkonzern Vice Weitere Expansion in Deutschland geplant

Das Unternehmen plant einen eigenen TV-Sender hierzulande. Wann genau der Sendestart sein soll, ist allerdings noch offen.

Der Gründer und Vice-Chef Shane Smith sagte in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit", dass Deutschland ein besonderer Markt sei und man sich deshalb Zeit nehme. Smith fügte aber hinzu, dass es innerhalb der nächsten zwölf Monate einen eigenen Vice-Fernsehsender in Deutschland geben werde.

Der Medienkonzern Vice, an dem der Disney-Konzern einen Anteil von 18 Prozent hält, veröffentlicht unter anderem Print-Magazine und Online-Videos. In den USA und in Großbritannien gibt es außerdem den Sender Viceland.

"Reporter ohne Grenzen" Kritik an Medienkonzentration in der Ukraine

Problematisch sei vor allem der starke politische Einfluss auf die Medien.

Die Ergebnisse des von "Reporter ohne Grenzen" veröffentlichten Media Ownership Monitors zeigten, dass es auf dem Fernseh- und Radiomarkt in der Ukraine eine enorme Konzentration gebe – vor allem weil eine wirksame Regulierung fehle.

Der Geschäftsführer von "Reporter ohne Grenzen" in Deutschland, Christian Mihr, sagte gegenüber Markt und Medien: "Die vier wichtigsten Fernsehkonzerne vereinen mehr als drei Viertel aller Zuschaueranteile auf sich. Das ist ein sehr deutliches Ergebnis bezüglich Medienkonzentration und das zeigt sich am Ende auch in der Berichterstattung."

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" untersucht im Media Ownership Monitor, welche Meinungsmacht Medienbesitzer in unterschiedlichen Staaten haben – sowohl in den Bereichen TV, Radio, Print als auch Online. Zuletzt wurde eine solche Untersuchung unter anderem in der Ukraine und in der Türkei durchgeführt. Die Ergebnisse für die Türkei sollen Ende Oktober veröffentlicht werden.

ARD und ZDF  Vorschlag für neue Berechnung des Rundfunkbeitrags

Nach den Vorstellungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten könnte sich der Rundfunkbeitrag beispielsweise an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts orientieren.

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" geht das aus Stellungnahmen der Sender hervor. Für eine bedarfsgerechte Finanzierung könnte ein Indexverfahren eine Option sein, sagte die MDR-Intendantin und ARD-Vorsitzende Karola Wille. Das ZDF hat sich ebenfalls für eine Änderung der Beitragserhebung ausgesprochen, dabei aber kein konkretes Modell im Blick, hieß es.

Derzeit beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft der Länder mit einer möglichen Strukturreform im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Vorgesehen ist unter anderem eine engere Zusammenarbeit sowohl unter den ARD-Anstalten, als auch zwischen ARD und ZDF.

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