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Seit 16:30 Uhr Nachrichten
02.08.2017

Neue Studie zeigt Kirchgänger leben länger

Wer regelmäßig einen Gottesdienst besucht, hat weniger Stress und lebt länger. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Wissenschaftlers und Baptistenpfarrers, Marino Bruce.  Demnach besteht ein Zusammenhang zwischen Gottesdienstbesuchen und der Lebenserwartung. Egal, ob es sich um eine Kirche, eine Synagoge oder eine Moschee handele, wer in eine religiöse Gemeinschaft eingebunden ist, habe laut der Studie eine höhere Lebenserwartung und weniger Stress.

Andere Wissenschaftler wie Neal Krause von der Universität Michigan sehen die Studienergebnisse dagegen skeptisch – er bezeichnete Religion als komplexes Phänomen, übertriebene religiöse Hingabe könnte sogar Krankheit und Depression bewirken.

Ditib Martin Schulz sieht eine Veränderung im Verhältnis zum Islamverband

Die Spannungen innerhalb der Türkei beeinflussten auch das Verhältnis zum deutsch-türkischen Islamverband, sagte Martin Schulz der Katholischen Nachrichtenagentur. Schulz würdigte, dass Ditib Imame ausgebildet und die türkischen Muslime über Jahrzehnte betreut habe. Doch die Beziehungen hätten sich geändert, seit die türkische Regierung von der kemalistisch-laizistischen Tradition des Landes abgerückt sei.

Asylbewerber Käßmann für eine Stärkung von Härtefallkommissionen

Eine solche Kommission könne in Einzelfällen Fragen eines humanitären Bleiberechts besser einschätzen als kurzfristig eingestellte Beamte im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, sagte Reformationsbotschafterin Margot Käßmann in Wittenberg. Es stelle sich die Frage, warum jemand abgeschoben werden soll, der hier eine Ausbildung gemacht habe und integriert sei. Härtefallkommissionen wurden vor gut zehn Jahren bundesweit eingeführt. Wenn ein Asylbewerber abgelehnt wird, können die Kommissionen den Bundesländern empfehlen, aus humanitären Gründen dennoch ein Bleiberecht zu gewähren.

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