Sonntag, 21.01.2018
14.12.2017

Weihnachten in den USA Nur jeder zweite US-Bürger geht am Weihnachtsfest in die Kirche

Für viele Amerikaner hat Weihnachten kaum noch etwas mit Religion zu tun. Einer Studie des renommierten Pew-Forschungsinstituts zufolge sagen 56 Prozent der US-Bürger, der Glaube sei ihnen an Weihnachten weniger wichtig als früher. Zwar wollen neun von zehn befragten Amerikanern das Fest feiern, allerdings geht nur noch die Hälfte in die Kirche. Was gute Wünsche zum Weihnachtsfest angeht, sehen es rund ein Drittel der US-Bürger wie Präsident Trump, der sich für den Ausdruck "Merry Christmas" einsetzt, also "Frohe Weihnachten". Fünfzehn Prozent bevorzugen das religionsneutrale "Happy Holiday", zu Deutsch: schöne Feiertage. Mehr als jedem zweiten Befragten ist der eine Weihnachtsgruß so recht wie der andere.

Tod von Rabbi Aharon Steinman Zehntausende erweisen ultra-orthodoxem Rabbiner die letzte Ehre

Rabbi Aharon Steinman gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten der streng orthodoxen jüdischen Gemeinschaft in Israel. Er war im Alter von 104 Jahren an Herzversagen gestorben. Zu seinem Begräbnis in Tel Aviv kamen Medienberichten zufolge rund 200.000 Menschen. Massen von schwarz gekleideten tiefreligiösen Männern drängten sich durch die Straßen. Israels Staatspräsident Reuven Rivlin würdigte Steinman als "Giganten der Thora", dessen Tod eine große Leere hinterlasse. Steinman war nach dem Zweiten Weltkrieg aus Weißrussland nach Israel eingewandert. Einflussreich war er auch in der Politik: Er war spiritueller Führer einer strengreligiösen Fraktion innerhalb der Partei Vereinigtes Thora-Judentum.

Canisius-Kolleg Lehrerin mit Kopftuch

Das katholische Gymnasium Canisius-Kolleg in Berlin hat eine muslimische Lehrerin eingestellt, die ein Kopftuch trägt. Es gefalle ihm, wie da alle Klischees durcheinanderwirbelten, sagte der Schulleiter, der Jesuitenpater Tobias Zimmermann. Er wisse, dass mit dieser Entscheidung ein Pflock eingeschlagen werde. In Berlin gilt ein Neutralitätsgesetz, das Lehrern an staatlichen Schulen demonstrative religiöse Symbole oder Kleidungsstücke verbietet. Für Schulen in privater oder kirchlicher Trägerschaft gilt das Gesetz nicht. Das Canisius-Kolleg war vor einigen Jahren in die Schlagzeilen geraten, als bekannt wurde, dass es in den 70er- und 80er-Jahren Fälle von sexueller Gewalt und Übergriffe von Lehrern auf Schüler gegeben hatte.

13.12.2017

Saudi-Arabien Königshaus erlaubt Kinos

Seit den 80er-Jahren waren Kinos in dem religiös ausgerichteten Königreich verboten. Im kommenden Jahr dürfen sie wieder öffnen und Filme zeigen - Lizenzen werden ab sofort ausgestellt. Beobachter sehen in der Entscheidung ein weiteres Zeichen für den Modernisierungskurs des neuen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Saudi-arabische Filmemacher zeigten sich erfreut und werteten die Entscheidung als Unterstützung für die junge Filmszene des Landes. Saudi-Arabien ist vom Wahhabismus geprägt, einer besonders strengen und traditionellen Auslegung des Islams.

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