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MexikoRegierung will Journalisten besser schützen

Journalisten halten bei einer Demonstration in Mexiko-Stadt Bilder ihres ermordeten Kollegen Javier Valdez hoch. (AFP / Pedro Pardo)
Journalisten halten bei einer Demonstration in Mexiko-Stadt Bilder ihres ermordeten Kollegen Javier Valdez hoch. (AFP / Pedro Pardo)

Die mexikanische Regierung hat nach dem Mord an zwei Journalisten angekündigt, Medienvertreter besser zu schützen.

Es werde mehr Geld für das Schutzprogramm für Journalisten und Menschenrechtsaktivisten bereitgestellt, erklärte Präsident Nieto. Zudem solle die Sonderstaatsanwaltschaft für Verbrechen gegen Journalisten mehr Personal bekommen. Am Montag war im Bundesstaat Sinaloa der renommierte Journalist Javier Valdez erschossen worden. Der Korrespondent der Zeitung "La Jornada" hatte vor allem über Drogenhandel und das organisierte Verbrechen berichtet. Wenige Stunden später wurde in Jalisco ein junger Reporter getötet.

Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten. Seit Jahresbeginn wurden bereits sechs Medienvertreter getötet. Die Verbrechen werden fast nie aufgeklärt.