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StartseiteMikrokosmos003 Leaking Territories15.09.2017, 19:15 Uhr

Mikrokosmos003 Leaking Territories

Eine Randbetrachtung von den "Skulptur Projekten Münster 2017" - der fünften Ausgabe seit 1977. Alle zehn Jahre: Kunst im öffentlichen Raum. In diesem Jahr mit dabei: Performance.

Von Rilo Chmielorz

"Skulptur Projekte" steht auf einem Transparent am hinter einer grünen Verkehrsampel in Münster (Friso Gentsch/dpa)
Die "Skulptur Projekte" finden seit 1977 in Münster statt. (Friso Gentsch/dpa)

Rilo Chmielorz hat sich für "Leaking Territories / Undichte Territorien" der rumänischen Künstlerin Alexandra Pirici entschieden - eine "geopolitische Reise" mittels Sprache, Gestik und Klängen im geschichtsträchtigen Münsteraner Friedenssaal.

Anschließend trifft sie im Schlossgarten die Schweizerin Marianne Wagner vom Kuratorenteam der Skulptur Projekte zum Gespräch. Nicht zufällig sitzen sie auf einer Bank, die die US-amerikanische Konzeptkünstlerin Jenny Holzer 1987 für die Skulpturenschau gestaltet hat: Auf einer "Antikriegsbank", mit der Holzer das nach dem Ersten Weltkrieg errichtete Kriegerdenkmal kommentiert. Die Arbeit Holzers und die aktuelle Performance "Leaking Territories" bilden den Anlass, um über Performance, Skulptur, Denkmal im öffentlichen Raum zu reflektieren und der Frage nachzugehen, welchen Wert eine nur im Moment existierende künstlerische Arbeit auch für die Stadt haben kann. Die Auseinandersetzung gerade von Künstlerinnen mit Gräueltaten und Krieg zieht sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Ausgaben der "Skulptur Projekte".

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