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MilitärmanöverRussland weist Kritik an Großmanöver zurück

Das Bild soll russische Soldaten nach ihrer Ankunft für das Militärmanöver "Sapad 2017" in Weißrussland zeigen. (dpa-Bildfunk / AP / Vayar Military Agency )
Das Bild soll russische Soldaten nach ihrer Ankunft für das Militärmanöver "Sapad 2017" in Weißrussland zeigen. (dpa-Bildfunk / AP / Vayar Military Agency )

Russland wehrt sich gegen Kritik anderer Staaten an dem gemeinsamen Großmanöver mit Weißrussland.

Ein Sprecher von Präsident Putin sagte, die Entrüstung wegen der Übung sei eine Provokation. Solche Übungen seien übliche Praxis. Die Ukraine bezeichnete das heute gestartete Manöver an der Ostflanke der EU als sehr gefährlich. Russland ziele darauf ab, die Lage an der Grenze zu den Nato-Staaten zu destabilisieren, sagte ein Berater von Präsident Poroschenko der Nachrichtenagentur Reuters. Nato-Generalsekretär Stoltenberg erklärte, die Großübung stelle zwar keine unmittelbare Bedrohung für einen Verbündeten der Allianz dar. Wenn Moskau aber Spannungen abbauen und Missverständnisse verhindern wolle, sei Transparenz der beste Weg. Stoltenberg sagte der Nachrichtenagentur Ria-Nowosti, die Nato wolle weder einen neuen Kalten Krieg noch einen Rüstungswettlauf.

An dem siebentägigen Großmanöver mit dem Namen "Sapad 2017" sind nach offiziellen Angaben 12.700 Soldaten aus Russland und Weißrussland beteiligt. Westliche Staaten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl bei etwa 100.000 liegt.