Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Mission Weltrettung

Die Erde wappnet sich gegen Asteroiden

Von Dirk Lorenzen

Apophis heißt einer der Asteroiden, die der Erde besonders nahe kommen. Hier seine Flugbahn im Jahr 2029
Apophis heißt einer der Asteroiden, die der Erde besonders nahe kommen. Hier seine Flugbahn im Jahr 2029 (Nasa)

Unsere Erde ist einem ständigen kosmischen Beschuss ausgesetzt: Meist ist das ungefährlich, denn Staubteilchen oder kleine Steine verglühen in der Atmosphäre. Doch hin und wieder schlagen auch größere Brocken auf der Erde ein. Ein Asteroid oder Kometenkern von mehreren hundert Metern Durchmesser könnte ganze Landstriche verwüsten. Beim Einschlag eines mehr als einen Kilometer großen Asteroiden wäre eine globale Katastrophe die Folge.

Raumfahrtagenturen wie Nasa und Esa, aber auch die Vereinten Nationen haben die Gefahr aus dem All erkannt. Große Suchprogramme sollen eine vollständige Übersicht über die gefährlichen Objekte liefern. Doch bei einer Bestandsaufnahme soll es nicht bleiben: Experten tüfteln an Abwehrmaßnahmen, die bei einer Vorwarnzeit von vielen Jahren durchaus realistisch sind.

Ein Asteroid ließe sich mit dem gezielten Einschlag einer Raumsonde aus der Bahn stoßen. Ebenso könnte eine für einige Jahre dicht neben dem Objekt fliegende Sonde mit ihrer Anziehungskraft den gefährlichen Brocken vom Kollisionskurs abbringen. Der Einsatz von Atomwaffen wäre – wenn überhaupt – nur die allerletzte Option.

"Manuskript zur Sendung:"

Mission Weltrettung


"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

     &nbspGefahr aus dem All
     &nbsp(Radiofeuilleton: Wissenschaft und Technik vom 29.01.12)

     &nbspMit Raketen auf Asteroiden
     &nbsp(Natur vom 29.01.12)

     &nbspSchwein gehabt!
     &nbsp(Sternzeit vom 08.11.11)

     &nbspNeues vom "Todesstern"
     &nbsp(Sternzeit vom 12.09.11)

     &nbspDie verrückte Frau mit den erdnahen Asteroiden
     &nbsp(Sternzeit vom 29.08.11)

     &nbsp"Killer-Asteroid" in Erdnähe
     &nbsp(Sternzeit vom 09.02.11)

     &nbspNukleares Ablenkungsmanöver
     &nbsp(Forschung aktuell vom 27.05.10)

     &nbspPrähistorischer Einschlag
     &nbsp(Forschung aktuell vom 19.10.09)

     &nbspGrollen über Tunguska
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 22.06.08)

     &nbspFeuer und Ruß
     &nbsp(Forschung aktuell vom 08.05.08)

     &nbspÜberraschung aus dem All
     &nbsp(Forschung aktuell vom 13.02.08)

     &nbspGeisterfahrer im All
     &nbsp(Forschung aktuell vom 28.01.08)

     &nbspDas Rätsel von Tunguska
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 29.06.03)

Links ins Netz:

     &nbspNasa: Überwachungsprogramm für erdnahe Objekte

     &nbspEsa-Raumüberwachung: erdnahe Objekte

     &nbspEsa: Datenzentrum erdnahe Objekte

     &nbspNasa: Informationen zu Apophis

     &nbspB612-Stiftung

     &nbspEU: Schutzschirm gegen Einschläge

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Wissenschaft im Brennpunkt

SonnenstromIndiens Weg ins Solarzeitalter

Im Vordergrund ist das solarthermische Kraftwerk Nevada Solar One zu sehen, ein Kraftwerk vom Rinnentyp.

Indiens Energiebedarf wächst rasant und stundenlange Stromausfälle gehören auf dem Subkontinent zum Alltag. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, forciert die Regierung nun den Ausbau der Solarenergie.

High-tech in der TierforschungEin Storch geht online

Drei Störche liegen in ihrem Nest, "Storchenvater" Wolfgang Schäfle schaut auf sie herunter.

Immer leistungsfähigere Mini-Computer und Sender am Körper wild lebender Tiere machen es möglich, Wanderwege, Gruppenverhalten und Körperfunktionen in Echtzeit zu untersuchen, vom Schmetterling bis zum Weißen Hai.

Forschen im AuslandBoston oder Berlin?

Blick auf den East River mit Manhattan im Hintergrund, aufgenommen vom Ufer in Williamsburg, Brooklyn, New York am 22.06.2014.

Wer forschen will, den zieht es in die USA – das ist seit Jahrzehnten so und wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Und es ist gut, denn in Amerika lernen die deutschen Nachwuchswissenschaftler andere Arbeitsweisen kennen und können sich ein internationales Netzwerk aufbauen.