• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 01:00 Uhr Nachrichten
StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenMit Tabletten gegen die Einsamkeit12.11.2009

Mit Tabletten gegen die Einsamkeit

Sucht im Alter

Oma, die von Schlafmitteln abhängig ist, oder Opa, der betrunken auf dem Sofa liegt - diese Bilder passen nicht zur Vorstellung von Sucht, doch sie sind nicht ungewöhnlich. Geschätzte 400.000 Senioren sind alkoholabhängig, die Zahl der älteren Tablettensüchtigen ist wohl noch erheblich höher.

Von Barbara Weber

Die Zahl der alkoholabhängigen Senioren wird auf über 400.000 hierzulande geschätzt. (AP)
Die Zahl der alkoholabhängigen Senioren wird auf über 400.000 hierzulande geschätzt. (AP)

Frau: "Dann ist meine Ehe später auch nicht so gut gelaufen, und dann hab ich also auch aus Problemen dann getrunken."

Mann: "So wie oft in Dörfern: Volksfeste, Schützenfest, Feuerwehrfest. Dann gibt es da meistens auch am Sonntag eine längere Zeit Freibier."

Frau: "Richtig eskaliert ist das, ich bin ja jetzt seit zwei Jahren im Ruhestand, und dann hat sich das dann gesteigert. Ich hab dann immer mehr getrunken. Das habe ich eigentlich gar nicht so gemerkt, da hat mich mein Hausarzt drauf aufmerksam gemacht. Ich hatte den Hausarzt gewechselt, weil mein Hausarzt sich zur Ruhe gesetzt hat, und dann hat der sich mein Blutbild angesehen und hat gefragt: Haben Sie Probleme mit Alkohol? Da habe ich zum ersten Mal Ja gesagt."#

Fachklinik Fredeburg im Sauerland. Hier behandeln Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter Süchtige - seit fast 30 Jahren auch ältere Süchtige.

"Die Entwicklung der Sucht bei lebensälteren Menschen ist in der Regel gekennzeichnet durch Verlust, Tod eines Ehepartners, Ehepartnerin","

... beobachtet der Gruppentherapeut Peter Böhm.

""Besonders wichtig: Ausscheiden aus den Arbeitsprozessen, aus den sozialen Bezügen, Berentung, Erkrankung, also all das ist spezifisch völlig anders gelagert, als bei der Jugend, 18-, 19-, 20-Jährigen. Es ist leiser. Der Verlauf der Sucht verläuft leiser. Es ist sehr viel mit Vereinsamung, die Isolationstendenzen, die durch die Sucht dann noch gefördert werden."

Es sind oft die Späteinsteiger in den Rausch: Mittelschicht mit Häuschen im Grünen, Auto vor der Tür, Kinder versorgt und Enkel im Kinderwagen, aber Großeltern allein zu Haus; oder, wie es die Psychologin Professor Irmgard Vogt von der Fachhochschule Frankfurt am Main formuliert:

"Das ist sozusagen Sie und ich, wenn wir älter werden - vielleicht - hoffentlich nicht!"

Das Problem ist jetzt auch in der Forschung angekommen. Es gibt kaum Studien über ältere Süchtige. Aus welchen Gründen auch immer - Sozialwissenschaftler meiden das Thema. Professor Irmgard Vogt ist eine Ausnahme.

Sie hat die Federführung in einem großen EU-Projekt übernommen, das die Situation alter Heroinsüchtiger in vier europäischen Ländern analysiert. Darüber hinaus gehört sie zu den wenigen deutschen Forschern, die sich mit dem Alkoholkonsum im hohen Lebensalter beschäftigen.

Schon jetzt lässt sich sagen, dass es Gemeinsamkeiten aber auch große Unterschiede zwischen den alkoholabhängigen Jungen und Alten gibt.

Ähnlich wie bei Jungen spielt auch bei älteren Alkoholikern eine Rolle, dass die Droge leicht zu bekommen und gesellschaftlich akzeptiert ist. Für die jungen Mädchen gehören bunte alkoholische Mixgetränke so sehr zum Lebensalltag, wie für manche ältere Frau die Stärkungstropfen - so die Psychologin:

"Und dann gibt es bei den Frauen einen typischen Tröster, der heißt Klosterfrau Melissengeist. Das ist ein 80-prozentiger Alkohol. Das ist der Einstieg in den Alkoholismus, wird verkauft als Aufbaumittel. 80 Prozent Alkohol, das ist natürlich ein Hammer, und man braucht nicht so sehr viel, um auf diese Weise einzusteigen und dann doch im Alkoholismus zu landen."

Was dann folgt, ist bei beiden Gruppen häufig ähnlich: Verwahrlosung, Erkrankungen, Hirnleistungsstörungen.

Doch die Motive, aus der Sucht auszusteigen, unterscheiden sich gravierend bei jungen und älteren Alkoholikern. Bei jungen Süchtigen stehen häufig Zwangsmaßnahmen im Vordergrund, beispielsweise, wenn Gerichte eine Strafminderung an den Entzug knüpfen. Bei Alten ist das anders. Das bestätigen auch die Verlaufsstudien und Befragungen, die Doktor Dieter Geyer, leitender Arzt an der Fachklinik Fredeburg, durchgeführt hat.

"Das ist natürlich individuell unterschiedlich, aber sofern noch ganz gute familiäre Kontakte bestehen, sind es in der Regel die Kinder und die Enkelkinder. Und kaum etwas motiviert einen älteren Menschen mehr, da etwas zu unternehmen, als wenn zum Beispiel das Enkelkind sagt: Opa oder Oma, du stinkst nach Schnaps; oder wenn die Tochter zur eigenen Mutter sagt, ich kann dir meine Kinder nicht mehr zur Aufbewahrung geben, weil: Ich trau dir das nicht mehr zu, du trinkst zu viel."

Bei Alten ist es oft die Familie, die zur Therapie rät. Und die Alten wollen aus der Sucht aussteigen, weil sie sich vor ihren Angehörigen schämen. Anders ist die Situation, wenn die Senioren in einem Altersheim leben. Ein großes Tabuthema und wohl erstmalig in einer Studie näher untersucht, ist die Alkoholsucht in Altersheimen.

In der vom Bundesfamilienministerium geförderten Untersuchung an der Fachhochschule Frankfurt werden Mitarbeiter von Altersheimen befragt, nach dem Alkoholkonsum in ihren Heimen, wie mit Alkoholikern umgegangen wird und was die Pflegerinnen über die Suchtproblematik wissen.

Sehr wenig, das lässt sich schon jetzt sagen. Bei den Pflegerinnen besteht zur Suchtproblematik ein großer Informationsbedarf. Das grundsätzliche Problem aber, so Professor Irmgard Vogt, sei …

"Wenn Menschen in Altersheimen leben, dann haben sie ja auch das Recht, alles das zu tun, was Menschen tun dürfen, die bei Sinnen sind und sich frei bewegen dürfen. Diese Menschen haben natürlich auch das Recht, dass sie Alkohol trinken dürfen. Also Alkohol im Altersheim ist per se erst mal nicht verboten. Diejenigen mit Alkoholproblemen, die halten sich aber nicht an die internen Regeln, dass man sich nicht permanent betrinkt, sondern: Die gehen dann in der Regel auch raus, besorgen sich Alkohol und zeigen dann auch Zeichen von Betrunkenheit."

Die Schwierigkeit dabei:

"Altersheime können das nicht so einfach abstellen, weil das voraussetzen würde, dass man diesen Menschen die Selbstbestimmung abspricht, und das ist eine heikle Geschichte. Sie können versuchen, mit ihnen zu reden. Sie können versuchen, auch therapeutische Elemente mit reinzunehmen. Das ist aber auch nicht so einfach, weil die Krankenkassen nicht so besonders daran interessiert sind, diesen Menschen noch mal eine Therapie zu bezahlen."

... weshalb die Altersheime oft improvisieren müssen. Auch wenn die Studie erst im kommenden Jahr abgeschlossen wird, zeigt sich schon jetzt bei der Befragung ein Trend.

"Je nach Institution gibt es dann aber auch Vereinbarungen, die manchmal getroffen werden, dass besonders schwierige Patienten so und so viel Alkohol am Tag bekommen, die ihnen dann die Altenpflegerin tatsächlich bringt, damit sie ihren Bedarf abdecken und nicht rausgehen und sich vor dem Haus irgendwie besoffen auf die Bank setzen und halb ausziehen oder irgendwie ganz schauerlich auffallen. Das ist ja auch für so ein Altersheim eine ganz schwierige Geschichte."

Die Altersheime befinden sich in einem klassischen Dilemma und verhalten sich entsprechen bedeckt bei dem Thema.

"Darüber reden aber Altersheime ungern, weil das natürlich auch eine heikle Geschichte ist und auch ethische Probleme aufwirft, also de facto steht ja auch dahinter, wenn man solchen Menschen, die ja meist noch andere Medikamente bekommen, täglich drei oder fünf Flaschen Bier bringt, dass sie möglicherweise an Alkoholismus sterben werden."

Ältere Menschen mit Problemen greifen nicht nur zur Flasche. Eine typische Reaktion, um mit den Tücken und Behelligungen des Alltags fertig zu werden, ist die Einnahme von Tabletten. Wie und in welchem Umfang das geschieht - damit beschäftigt ist unter anderem Professor Gerd Glaeske von der Universität Bremen. Dort erforscht er am Zentrum für Sozialpolitik, Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung, was die Deutschen so alles an Medikamenten schlucken und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Seine Beobachtung:

"Wir haben ohnehin eine Situation, dass der Arzneimittelkonsum sehr stark mit dem Alter anwächst. Das bedeutet nicht, dass wir nicht schon im Kindesalter ganz bestimmte Arzneimittel in einer Menge sehen, die einen immer stutzig werden lässt, aber mit dem Alter steigt der Arzneimittelkonsum noch einmal dramatisch an."

Dabei ist eine Bevölkerungsgruppe besonders betroffen, meint Gerd Glaeske.

"Das beginnt am ehesten so in den Jahren 50 bis 55, da insbesondere bei Frauen. Wir haben ohnehin eine Situation, die nach den Diagnosen zumindest - ob das objektivierbar ist, möchte ich dahingestellt sein lassen - die nach den Diagnosen zeigt, dass Frauen häufiger unter psychischen Erkrankungen leiden. Und diese Erkrankungen sind vor allen Dingen Depressionen, sich nicht wohlfühlen, sich nicht ausgeglichen fühlen, sich entwertet fühlen auch mit dem Alter. Das ist so die Zeit, wo wir über das sogenannte Empty-Nest-Syndrom sprechen, also: Das Nest wird leer, die Kinder sind aus dem Haus, die Frauen bleiben oftmals zu Hause, weil sie sich ja der Kindererziehung gewidmet haben, die Männer unterstützt haben."

Diese Krisensituation glauben viele Frauen, nicht mehr allein bewältigen zu können.

"Und wir erleben in diesen Situationen sehr häufig, dass in diesen Situationen ein Psychopharmakakonsum von Frauen anfängt, weil man dann mit diesen schwierigen Situationen belastet auch dann zum Arzt geht, die Probleme vorstellt: Schlaflosigkeit, Unruhe, Unzufriedenheit, Depressivität, was natürlich häufig auch mit den Menopausensyndromen zusammenfällt, und dass man in dieser Zeit besonders häufig sieht, dass Frauen bestimmte Arzneimittel verordnet werden, die ihnen offensichtlich gut tun."

Denn zunächst geht es den Frauen besser. Was viele anscheinend nicht wissen oder nicht wissen wollen, ist, dass so ein Teufelskreislauf entsteht.

"Auf jeden Fall sehen wir, dass das auch der Beginn ist, einer oft langen Arzneimittelgeschichte, das heißt, Ärzte und Ärztinnen auf der einen Seite, Patientinnen auf der anderen Seite haben das Empfinden, dass sie mit diesen Arzneimitteln eine stabilere Situation haben, ob das Schlafmittel sind, ob das Beruhigungsmittel sind, ob das Antidepressiva sind. Und insofern beginnt oft eine Arzneimittelbiografie in diesem Alter, weil dann diese Arzneimittel nicht wieder rechtzeitig abgesetzt werden. Es könnte ja auch mal ein Absetzversuch gemacht werden, und man könnte sehen, dass sich die Frauen vielleicht auch ohne Arzneimittel wieder besser gestellt sehen oder gefangen haben, dass aber die Arzneimitteltherapie leider in viel zu vielen Fällen durchgeführt wird, weitergeführt wird, nicht beendet wird, und dass viele dieser Arzneimittel auch zur Abhängigkeit führen können, wenn man sie länger als zwei, drei Monate verordnet."

Gerd Glaeske machte bei seinen Untersuchungen die Erfahrung, dass die Anzahl der Verordnungen, die über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden, nicht übereinstimmen mit den Verkaufszahlen der Pharmaindustrie. Seine Schlussfolgerung: Da Ärzte Angst haben, von den gesetzlichen Krankenkassen nach einiger Zeit zur Rechenschaft gezogen zu werden, stellen sie einfach Privatrezepte aus. Die süchtigen Patientinnen zahlen die Medikamente bereitwillig aus ihrer eigenen Tasche.

"Und das ist, glaube ich, eines der großen Probleme, die wir sehen, dass insbesondere ältere Frauen häufig in diese Abhängigkeit hineintherapiert werden. Das ist nicht etwas wie bei Alkohol, den man sich kauft und trinkt, sondern das ist ja etwas, was verordnet werden muss. Und insofern sind an dieser Verordnung immer Experten beteiligt, einerseits der Arzt, der die Rezepte ausstellt, andererseits die Apotheker, die diese Arzneimittel ausgeben. Und das ist eigentlich mein Kritikpunkt. Man müsste von beiden Gruppen eigentlich erwarten, dass sie sehr genau wissen, welche unerwünschten Wirkungen diese Mittel haben, insbesondere bei älteren Menschen. Abhängigkeit ist eine unerwünschte Wirkung, bei Schlafmitteln kommt es eben auch am Morgen nach der Einnahme zu Unsicherheit im Gehen, es kommt zu Stürzen, es gibt vielfach Knochenbrüche, die auf der Einnahme eines solchen Arzneimittels beruhen. Das sind die Nachwirkungen von diesen Arzneimitteln. Insofern ist es für mich vielfach unverständlich, dass nach wie vor solche Arzneimittel in hoher Häufigkeit älteren Menschen gegeben werden, obwohl man letzten Endes schon weiß, dass ältere Menschen insbesondere von negativen Auswirkungen dieser Arzneimittel betroffen sind."

Gerd Glaeske schließt aus seinen Untersuchungen, dass bis zu 1,9 Millionen Menschen in Deutschland tablettenabhängig sind; die Hälfte davon nimmt Schlaftabletten. "Schlucken und Schweigen" heißt für viele betroffene Frauen die Devise; in der amerikanischen Literatur sprechen die Forscher inzwischen von der "Feminisation of Tranquilizers".

Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind gravierend - so der Wissenschaftler: Tablettenabhängige Menschen werden langsamer, ihre Stimmung ist gedämpft. Das Risiko, an Demenz zu erkranken, steigt überproportional.

Ein Phänomen, das bei jungen Abhängigen inzwischen als Normalität gilt, lässt sich jetzt auch bei Älteren beobachten: die Abhängigkeit von verschiedenen Suchtstoffen.

"Wie das in der Gesamtbevölkerung ist, ist wissenschaftlich nicht so klar","

... meint Doktor Dieter Geyer.

""Bei den Patientinnen und Patienten, die wir behandeln, ist es bei den Frauen so, dass wir etwa 25 bis 35 Prozent Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit haben. Bei den Männern ist die Medikamentenabhängigkeit etwas seltener und das Trinken etwas häufiger."

Auch bei den Behandlungserfolgen bewegen sich Wissenschaftler und Ärzte noch auf dünnem Eis, denn auch hier besteht Untersuchungsbedarf. Zwar sind die Erfolge in den Kliniken positiv, aber ...

"Wissenschaftlich gesehen gibt es wenig belastbare Daten, weil in den meisten Untersuchungen die älteren Suchtkranken immer ausgeschlossen waren. Selbst in den bevölkerungsbezogenen epidemiologischen Untersuchungen in Deutschland waren ja früher die über 65-Jährigen gar nicht erfasst. Das beginnt ja jetzt. Wir mit unserer Klientel - wir behandeln etwa 150 bis 180 über 60-Jährige pro Jahr, insgesamt haben wir etwa Tausend Patienten pro Jahr, da sehen Sie also den Prozentrang davon - haben natürlich nur einen gewissen Ausschnitt des Gesamtproblems. Aber bei uns sind die Behandlungsergebnisse wie in anderen Einrichtungen, die sich inzwischen darauf spezialisiert haben, sehr gut. Man kann vereinfacht sagen, wer von den älteren Suchtkranken die Behandlung regulär beendet, und das sind etwa 90 Prozent, hat nach einem Jahr zu 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit die Abstinenz gehalten. Das heißt, bei uns haben die älteren Patienten, je älter, desto bessere Ergebnisse."

Die Prognosen sind also günstig. Doktor Geyer konnte beobachten, dass ältere Patienten wesentlich zufriedener mit der Therapie sind als Jüngere. Sie sind dankbar, dass sich überhaupt jemand intensiv um ihre Probleme kümmert. Das Problem wird in Zukunft zunehmen.

"Einerseits, weil es mehr ältere Menschen gibt, zum anderen, weil es auch neue Alte gibt, das heißt, die Generation, die jetzt 80 ist, hat es noch nicht gelernt, über die inneren Befindlichkeiten zu sprechen, ist auch nicht so fordernd, ich brauche jetzt Therapie, das ist ja eher die Aufbaugeneration nach dem Krieg. Und wenn man so will, werden die 68er jetzt alt. Und da gibt es andere Konsummuster."

Das heißt, viele ältere Suchtkranke, die aus Schamgefühl eine Therapie meiden, tauchen zahlenmäßig in den Statistiken gar nicht auf. Das wird sich zukünftig ändern. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu:

"Es spaltet sich ja auch die ältere Bevölkerung auf, in einerseits Gesunde und Kranke und andererseits, und das ist häufig deckungsgleich, auch Geld oder kein Geld. Wir haben eine relativ große Gruppe Altersarmut, wir haben aber auch eine große Gruppe Alterswohlstand. Und beides kann ein Risiko sein für Suchterkrankungen im Alter. Wohlstand, weil man die Konsummöglichkeiten hat, in der Armut, weil man schlechte Lebensbedingungen hat."

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk