Hörspiel / Archiv /

 

Mitternachtskrimi 3 Tage Nordstadt

Von Philip Stegers und Benjamin Quabeck

Die Protagonisten haben Ärger mit der "Spielhallenszene" (AP)
Die Protagonisten haben Ärger mit der "Spielhallenszene" (AP)

Die Brüder Thorsten und Dennis ziehen jetzt seltener als früher um die Häuser ihrer Gelsenkirchener Nachbarschaft und bauen weniger Mist. In drei Tagen wird Dennis volljährig und gilt als jugendlicher Intensivtäter.

Es gibt also keinen Grund zu feiern, aber selbst wenn, ist da ohne Kohle nicht viel zu reißen. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in die Dortmunder Nordstadt zu fahren und Schulden einzutreiben.

Doch ein alter Kollege aus dem Jugendarrest, die Typen aus der lokalen Spielhallenszene, eine undurchschaubare türkische Schönheit und bulgarische Schattengestalten machen ihnen das Leben schwer. Und dabei soll man ständig cool bleiben?


Regie: Benjamin Quabeck
Mit Marlon Kittel, Sören Grajek, Almila Bagriacik, Sahin Erylmaz, Aydo Abay u.a.
Komposition: Lee Buddah
WDR 2012/45'55



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspielvorschau

MitternachtskrimiAbélard und Héloïse

Die Schauspielerin Lina Carstens, aufgenommen am 12. Mai 1973 in Recklinghausen. Sie wurde am 6. Dezember 1892 in Wiesbaden geboren und ist am 22. September 1978 in München gestorben. (dpa / picture-alliance / Wilhlem Leuschner)

In krimineller Teamarbeit wollen die beiden Gauner Philippe und François der armen, alten Madame Plessis ein wertvolles Gemälde abluchsen, das sie als ihren Notgroschen für schlechte Zeiten hütet. Philippe, der Antiquitätenhändler, gaukelt ihr vor, das Bild sei nicht sonderlich alt und fast wertlos.

Hörspiel am SamstagAbendliche Häuser

Undatiertes Porträt des deutschen Schriftstellers Eduard von Keyserling (1855-1918). (picture alliance / dpa)

Die Auflehnung des jungen baltischen Barons Egloff gegen die starren Traditionen seiner Familie und die hochkultivierte Müdigkeit seiner Standesgenossen endet im Tod. Die Liebe eines jungen Mädchens, das ihn trotz ihrer Neigung im Stich lässt, endet in der Resignation.

SWR VokalensembleThe Moon Tapes

Das SWR Vokalensemble Stuttgart (SWR / Thomas Müller)

In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennenohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen.

MitternachtskrimiDie Infektion II - Die Insel

Der Schauspieler Viktor Neumann während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Deutschlandradio / Sandro Most  )

In Köln ist eine Infektion außer Kontrolle geraten. Die Infizierten sterben reihenweise, um nach einiger Zeit als Untote Jagd auf die Überlebenden zu machen. Claudia und Karl sind diesem Inferno nur mit knapper Not entkommen. Per Hubschrauber versuchen sie, Sylt zu erreichen, doch sie stürzen über Helgoland ab.

PoetikBesuch im Pfarrhaus

Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger, aufgenommen am 28.05.1991. (picture-alliance/ dpa / Martina Hellmann)

Dieses "Spiel für Stimmen", dessen Handlung sich auflöst in allegorischen Bildern und Erinnerungen, gehört zu den schönsten poetischen Stücken der Hörspielgeschichte. Einziger realer Bezugspunkt: Ein alter Pfarrer lässt sich von zwei Kindern erzählen, was sie im Laufe des Sonntags erlebt haben.

MitternachtskrimiDie Harakiri-Serie

Die Schauspieler Claus Biederstedt, Renate Danz (v.lks.) während einer Hörspielaufnahme. (RIAS / Schnell)

Es häufen sich rätselhafte Selbstmorde in den höchsten Adelskreisen Englands. Bei den Toten handelt es sich sämtlich um Antiquitätensammler. Die Selbstmordreihe erregt Zeitungsleser und Detektive. Aber abgesehen von der Tatsache, dass die mysteriösen Vorfälle in der Presse mit dem witzig gemeinten Titel "Harakiri-Serie" bezeichnet werden, bleibt alles im Dunkeln.

Hörspiel des Monats Ich als Großprojekt

Der Autor Till Müller-Klug (picture-alliance / dpa / Torsten Leukert)

Die Begründung der Jury: "Die Pyramidenbauten unserer Tage: das ICH und der Flughafen (oder die Philharmonie, der Bahnhof, das Stadion usw.). Thomas Wolfertz lässt in Till Müller-Klugs 'Ich als Großprojekt' den Witz dieser Tragik mitanhören. Sozialer Mikro- und Makrokosmos verbinden sich im Größenwahn und enden in Larmoyanz.