Hörspiel / Archiv /

 

Mitternachtskrimi Doppeltes Spiel

Von Pierre-Jean Bouyer

Hobbyschriftsteller Ludo Rinizzi macht seltsame Erfahrungen mit einem Verleger   (Stock.XCHNG / Erik Dungan)
Hobbyschriftsteller Ludo Rinizzi macht seltsame Erfahrungen mit einem Verleger (Stock.XCHNG / Erik Dungan)

Der Lagerarbeiter und Hobbyschriftsteller Ludo Rinizzi hat gerade seinen ersten Roman vollendet. Hoffnungsvoll schickt er ihn an die Pariser "Éditions K" und wird tatsächlich zum Gespräch eingeladen.

Doch Krusowicz, der Verleger, ist nur an Rinizzis wohlklingendem Namen interessiert; Ludo soll ihn für den bereits druckfertigen Stoff eines anderen hergeben.

Im Gegenzug verspricht ihm Krusowicz eine stolze Summe. Reichlich verdutzt unterschreibt der frisch gebackene Pseudo-Autor den Vertrag. Als Ludo wenig später zu seinem Auto zurückkehrt, sitzt auf der Rückbank eine Leiche. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.

Von Pierre-Jean Bouyer
Aus dem Französischen von Jean-Louis Marie
Regie: Burkhard Ax
Mit Gustav Peter Wöhler, Katherina Wolter, Hans-Detlef Hüpgen, Siemen Rühaak,
Denis Moschitto u.a.
WDR 2006/ ca. 53 Min



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

Science-FictionIns Herz der Nacht

Produktionsfoto Hörspiel "Murmel Murmel": Schauspieler Hans Peter Hallwachs (Deutschlandradio - Anke Beims  )

Joseph Conrads geheimnisvolle Erzählung "Heart of Darkness" ist ein Reisebericht über einen Vorstoß an den Rand der Zivilisation, des eigenen Bewusstseins. Während Francis Ford Coppola in seiner Verfilmung "Apokalypse Now" die Odyssee in die grüne Hölle des Vietnamkriegs verlegte, siedelt diese Hörspieladaption den Stoff in ferner Zukunft an.

KunstSilber gegen Ende

"The Schwarzenbach" sind  Dietmar Dath (r), Johannes Frisch (am Bass) sowie Thomas Weber und Heike Aumüller (Kammerflimmer Kollektief) (imago stock & people)

Ein Maler singt und spricht, weil seine Kunst ihn an eine Grenze geführt hat, an der Bilder ihm nicht mehr weiterhelfen. Die Liebe hat ihn verletzt. Er traut den Menschen nicht mehr. Jetzt verliebt er sich in die Farbe selbst, und wundert sich, weil es die als Person gibt. Sie hören aufeinander, streiten sich und machen einander große Versprechen.

MitternachtskrimiSchön war die Zeit

Der Schauspieler Werner Eichhorn im Studio während einer Hörspielaufnahme. (Deutschlandradio / Jonas Maron  )

Ein Bus voller Bottroper unterwegs nach Südfrankreich. Die singenden und trinkenden Männer sind alte Kameraden, ehemalige Fremdenlegionäre, die jährlich ein Veteranentreffen in Marseille zusammenführt. Irgendwann entdecken sie einen Toten im Bus. Fahnenträger Charly liegt mit einem Messer in der Brust zwischen den Sitzen.