Hörspiel / Archiv /

 

Mitternachtskrimi Maigret stellt eine Falle (1/2)

Von Georges Simenon

Eine Mordserie setzt Maigret unter Zugzwang (Stock.XCHNG / chris gordon)
Eine Mordserie setzt Maigret unter Zugzwang (Stock.XCHNG / chris gordon)

Paris, August 1955. Eine Mordserie im 18. Arrondissement beschäftigt seit Monaten Kommissar Maigret. Alle fünf Opfer sind Frauen, alle wurden erstochen und ihre Kleidung wurde zerfetzt.

Durch Gespräche mit dem Polizeipsychologen und nicht zuletzt mit Madame Maigret ist der Kommissar zu der Überzeugung gelangt, dass es sich bei dem Täter um einen Psychopathen handelt, der vor allem aus Geltungssucht handelt.

Die polizeilichen Ermittlungen sind ins Stocken geraten. Doch die Öffentlichkeit und Untersuchungsrichter Cornèliau üben Druck auf den Kommissar aus. Er muss handeln.

Also bestellt Maigret einen Verdächtigen aufs Polizeirevier am Quai des Orfèvres, um sich mit ihm "zu unterhalten".


Aus dem Französischen von Angela von Hagen
Bearbeitung: Alfred Marquart
Regie: Patrick Blank
Mit Joachim Nottke, Kornelia Boje, Charles Wirths, Margarete Salbach, Hubertus Gertzen, Mark-Oliver Bögel, Heinz Meier, Markus Hoffmann, Sabine Niethammer, Ernst August Schepmann u.a.
DLR Berlin/SWF 1996/41'16


Teil 2 am 21. Juli 0.05 Uhr<br>



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspielvorschau

Hörspiel am SamstagAbendliche Häuser

Undatiertes Porträt des deutschen Schriftstellers Eduard von Keyserling (1855-1918). (picture alliance / dpa)

Die Auflehnung des jungen baltischen Barons Egloff gegen die starren Traditionen seiner Familie und die hochkultivierte Müdigkeit seiner Standesgenossen endet im Tod. Die Liebe eines jungen Mädchens, das ihn trotz ihrer Neigung im Stich lässt, endet in der Resignation.

SWR VokalensembleThe Moon Tapes

Das SWR Vokalensemble Stuttgart (SWR / Thomas Müller)

In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennenohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen.

MitternachtskrimiDie Infektion II - Die Insel

Der Schauspieler Viktor Neumann während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Deutschlandradio / Sandro Most  )

In Köln ist eine Infektion außer Kontrolle geraten. Die Infizierten sterben reihenweise, um nach einiger Zeit als Untote Jagd auf die Überlebenden zu machen. Claudia und Karl sind diesem Inferno nur mit knapper Not entkommen. Per Hubschrauber versuchen sie, Sylt zu erreichen, doch sie stürzen über Helgoland ab.

PoetikBesuch im Pfarrhaus

Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger, aufgenommen am 28.05.1991. (picture-alliance/ dpa / Martina Hellmann)

Dieses "Spiel für Stimmen", dessen Handlung sich auflöst in allegorischen Bildern und Erinnerungen, gehört zu den schönsten poetischen Stücken der Hörspielgeschichte. Einziger realer Bezugspunkt: Ein alter Pfarrer lässt sich von zwei Kindern erzählen, was sie im Laufe des Sonntags erlebt haben.

MitternachtskrimiDie Harakiri-Serie

Die Schauspieler Claus Biederstedt, Renate Danz (v.lks.) während einer Hörspielaufnahme. (RIAS / Schnell)

Es häufen sich rätselhafte Selbstmorde in den höchsten Adelskreisen Englands. Bei den Toten handelt es sich sämtlich um Antiquitätensammler. Die Selbstmordreihe erregt Zeitungsleser und Detektive. Aber abgesehen von der Tatsache, dass die mysteriösen Vorfälle in der Presse mit dem witzig gemeinten Titel "Harakiri-Serie" bezeichnet werden, bleibt alles im Dunkeln.

Hörspiel des Monats Ich als Großprojekt

Der Autor Till Müller-Klug (picture-alliance / dpa / Torsten Leukert)

Die Begründung der Jury: "Die Pyramidenbauten unserer Tage: das ICH und der Flughafen (oder die Philharmonie, der Bahnhof, das Stadion usw.). Thomas Wolfertz lässt in Till Müller-Klugs 'Ich als Großprojekt' den Witz dieser Tragik mitanhören. Sozialer Mikro- und Makrokosmos verbinden sich im Größenwahn und enden in Larmoyanz.

Fiktion Largoschmerzen

Der Autor und Journalist Dietmar Dath (picture-alliance / dpa / Erwin Elsner)

Die musikalische Vortragsbezeichnung "Largo" beschreibt laut Lexikoneintrag ein langsames musikalisches Tempo. Im Grunde nur eine geringe Modifikation des mittleren Zeitmaßes - so zumindest in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts - erweist sich das "Largo" in der Fiktion von Dietmar Daths neuem Hörspiel als umso folgenreicher.