Hörspiel / Archiv /

 

Mitternachtskrimi Verpasste Gelegenheiten

Von Marika Patroni Griffi

Der Tatort, nachdem die Spurensicherung schon da war
Der Tatort, nachdem die Spurensicherung schon da war (Stock.XCHNG / Nate Nolting)

Die 28-jährige Dozentin Giulia entdeckt in der Universität einen Toten. Aus politischem Kalkül will man den Mord unter den Tisch kehren. Die Untersuchung leitet Kommissar Savelli, den Giulia vor einigen Jahren bei der Aufklärung am Mord eines Freundes kennen- und schätzen gelernt hat.

Doch Giulia entwickelt sich zum eigentlichen Motor der Ermittlungen. Die Dinge spitzen sich in beachtlichem Tempo zu, und Spuren führen in weit zurückliegende politische Machenschaften der vermeintlichen Elite des Landes. Die beherzt agierende Giulia deckt verfilzte und mafiöse Strukturen auf.


Aus dem Italienischen und bearbeitet von Barbara Engelmann
Regie: Christoph Pragua
Mit Franziska Petri, Robert Dölle, Jürg Löw, Johanna Gastdorf,
Udo Schenk u.a.
WDR 2011/52'33



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

Erntefest Das unheimliche Dorf

Wolkenverhangen ist es über einem See auf dem ein Holzboot an einem Steg liegt.

Scharen von toten Möwen am Strand, ein Einbrecher im Ferienhaus, dazu die Schauergeschichte von den Ertrunkenen, die einmal im Jahr ins Dorf zurückkehren, um die Lebenden zu holen. Das würde eigentlich schon genügen, Ann Gilmore den Urlaub an der See zu vermiesen.

Poetisches TerrainHolunderblüte

Jan Philipp Reemtsma spricht am 09.02.2014 im Thalia-Theater in Hamburg bei der Verleihung der Lessing-Preise.

Jan Philipp Reemtsma hat Arno Schmidts poetisches Terrain mit großer Lesefreude erneut vermessen und den Text kompiliert zu "Holunderblüte". Dabei wird deutlich: Schmidts Texte und Schriften sind voll Witz und Komik - ob Politik, Poetik, Sexualität, Alltägliches.

Zum 100. Geburtstag von Julio CortázarDer Verfolger – Ein Stück Jazz

Bilder des argentinischen Schriftstellers Julio Cortázar.

In Julio Cortázars Erzählung geht es um das spannungsreiche Verhältnis zwischen dem weltberühmten, durch Alkohol und Drogen ruinierten Jazzmusiker Johnny Carter und seinem französischen Biographen Bruno, der Johnny schon zu Lebzeiten für die Nachwelt porträtiert.