Corso / Archiv /

Moralischer Provokateur

Christian Ulmen im Corso-Gespräch

Von Adalbert Siniawski

Christian Ulmen an der Stange
Christian Ulmen an der Stange (Ulmen TV/Uwe Woellner)

Seine Karriere begann mit der MTV-Sendung "Unter Ulmen". Christian Ulmen ist Schauspieler, Moderator, Entertainer und bekannt für Provokationen. Gerade produziert er für Tele 5 die Game-Show "Who wants to fuck my Girlfriend". Bereits im Vorfeld sorgt das Format für Empörung.

Doch Christian Ulmen will mit diesem Format nicht die gängigen Klischees bedienen. Er gibt sich zutiefst moralisch und möchte zeigen, wie sehr Frauen auch in unserer Gesellschaft von Männern und auch vom Fernsehen verachtet werden.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Corso

DetroitMotor City ohne Motoren

Motor-City ohne Motoren: Die Michigan Avenue - ungefähr eine Meile entfernt von Downtown. Praktisch autofrei.

Detroit war einst der Motor des amerikanischen Traums - zumindest bis in die 50er-Jahre, als dort fast zwei Millionen Menschen lebten. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. Detroit ist eine der bekanntesten schrumpfenden Städte der Welt. Aber die Stadt ist mehr als das: sie ist wild, rau und kreativ.

Corso SpezialGute Aussichten? - Gute Aussichten!

Eine Besucherin betrachtet die Ausstellung "Gute Aussichten - Junge Fotografie 2013/2014" im Haus der Photographie in Hamburg.

Erst die Ausbildung und dann. Ja was dann? Beginn des Berufslebens, der Karriere, eines steilen Aufstiegs? Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland den Wettbewerb "gute aussichten", der jungen Fotografen diesen Start in ihr sehr spezielles Berufsleben erleichtern will.

Corso-GesprächBegegnungen mit dem Tod

Bartholomäus Grill, ehemaliger Afrika-Korrespondent "Die Zeit", Berater des Bundespräsidenten, aufgenommen am 09.05.2008 in den Berliner Union Filmstudios während der Aufzeichnung der ZDF-Talksendung "Nachtstudio" zum Thema "Passion Afrika".

"Um uns die Toten" heißt ein neues Buch des "Spiegel"-Korrespondenten Bartholomäus Grill. In ihm setzt sich der Journalist mit der Vielfältigkeit des Sterbens auseinander. Auch wenn sich Grill - ausgelöst durch den Freitod des krebskranken Bruders - mit der Endlichkeit des Lebens beschäftigt hat, ist bei ihm die Angst vor dem Tod geblieben.