Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

Mozarteum SalzburgSechsstelliger Betrag für Mozart-Brief

Porträt in Öl des österreichischen Komponisten, der am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren wurde und am 5. Dezember 1791 in Wien verstarb. Barbara Kraft malte dieses Bild nach Mozarts Tod im Jahre 1819. Trotzdem gilt dieses Porträt in Fachkreisen als das dem Komponisten am ähnlichsten, auch nach Meinung von Mozarts Schwester "Nannerl" (Maria Anna). Diese Aufnahme ist undatiert. (picture-alliance / dpa)
Ein Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart (picture-alliance / dpa)

Die Stiftung Mozarteum Salzburg hat einen von Wolfgang Amadeus Mozart verfassten Brief an seinen Kollegen und guten Freund Anton Stoll erworben.

Wie die Stiftung mitteilte, kostete das Schreiben einen sechsstelligen Betrag. Mozart bittet Stoll darin, ihm die Noten zu zwei Werken zu schicken, die er und Stoll zuvor gemeinsam aufgeführt hatten. Mozart garnierte seine Bitte mit einem kurzen Gedicht und einigen Scherzen, datiert ist der Brief mit der Zeile "Scheishäusel den 12. Juli".

Stiftungs-Präsident Honsig-Erlenburg erklärte, man wolle "Mozarts frivolen Spaß" weltweit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Kauf wurde von der österreichisch-deutschen Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann finanziert.

Diese Nachricht wurde am 13.06.2018 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.