Sonntag, 25.02.2018
 
Seit 11:30 Uhr Sonntagsspaziergang
StartseiteZwischentöneDer Fotograf Wolfgang Tillmans10.09.2017

Musik und Fragen zur PersonDer Fotograf Wolfgang Tillmans

Mit Bildern aus seinem nächsten Umfeld, aus der Rave- und Schwulenszene der frühen 1990er-Jahre, wurde Wolfgang Tillmans bekannt. Seine Aufnahmen, meist Porträts, standen für ein neues Lebensgefühl und für eine neue Ästhetik in der Fotografie.

Im Gespräch mit Tanja Runow

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Künstler Wolfgang Tillmans steht am 28.02.2013 in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf in seiner Ausstellung. (dpa / Caroline Seidel)
Wolfgang Tillmans in einer Ausstellung in Düsseldorf (dpa / Caroline Seidel)
Mehr zum Thema

Fotograf Wolfgang Tillmanns "Ich wollte ein Gefühl von Freiheit übersetzen"

Wolfgang-Tillmanns-Schau in London Schwer besorgt und voller Optimismus

Tillmans wurde zum "Chronisten seiner Generation" erklärt, kümmerte sich aber wenig um das Label, und experimentiert bis heute fröhlich weiter. Mit und ohne Kamera, analog und digital, im Hochglanzformat oder mit dem Fotokopierer schuf er ein Werk zwischen Pop-und Hochkultur, zwischen Abbild und Abstraktion, für das er im Jahr 2000 als erster Nicht-Brite mit dem wichtigsten Kunst-Preis der Welt, dem Turner-Prize, ausgezeichnet wurde. 

Tillmans, 1968 in Remscheid geboren, lebt heute in London und Berlin, macht auch Musik und war zuletzt auf Frank Oceans Video-Album "Endless" mit einem eigenen Track vertreten. Im vergangenen Jahr trat er außerdem als politischer Aktivist in Erscheinung und engagierte sich mit einer eigenen Kampagne gegen den Brexit. Heute ist es vor allem die deutsche Bundestagswahl, die ihn beschäftigt. Gemeinsam mit Wolfgang Tillmans blicken wir auf Stationen seines Lebens und Arbeitens und spielen den selbstgewählten Soundtrack dazu.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk