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Seit 22:05 Uhr Musikszene
StartseiteMusikjournal"Wir versuchen, die Kompetenzen zu sehen und zu stärken"15.05.2017

Musikstudium nach der Flucht"Wir versuchen, die Kompetenzen zu sehen und zu stärken"

Am Center for World Music der Universität Hildesheim werden geflüchtete Musiker unterstützt, ein Studium zu beginnen. Dabei gehe es auch darum, die musikalische Vielfalt, die durch die Geflüchteten nach Deutschland kommt, als eine Bereicherung hörbar und sichtbar zu machen, sagte Morena Piro vom Center for World Music im DLF.

Morena Piro im Gespräch mit Christoph Vratz

Morena Piro im Gespräch mit dem persischen Musiker Kioomars Musayyebi. (A.S. Malessa, Center for World Music, Universität Hildesheim)
Kioomars Musayyebi (rechts) kam als geflüchteter Musiker nach Deutschland und hat nach langer Suche in Deutschland am Center for World einen Studienplatz gefunden. (A.S. Malessa, Center for World Music, Universität Hildesheim)
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Zu den Musikern, die Morena Piro und ihr Team unterstützten, gehört der Iraner Kioomars Musayyebi. Er sei ein virtuoser Santur-Spieler, sagte Morena Piro, und habe sich in Deutschland an vielen Hochschulen vorgestellt, sei aber überall abgelehnt worden: "Weil es schlicht und ergreifend nicht möglich ist, an einer deutschen Universität das Instrument Santur zu studieren." Kioomars Musayyebi habe inzwischen seinen Master im Studiengang musik.welt abgeschlossen und könne nun Erfolge als Musiker aufweisen. "Kioomars Musayyebi ist ein positives Beispiel dafür, was alles passieren kann, wenn man den Menschen, die hier herkommen, nur eine Chance gibt."

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