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MyanmarGuterres verlangt Rückkehrmöglichkeit für Rohingya

Die Rohingyas flüchten weiterhin aus Myanmar (29.9.2017). (AFP / Fred Dufour)
Die Rohingyas flüchten weiterhin aus Myanmar. (AFP / Fred Dufour)

UNO-Generalsekretär Guterres hat Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi aufgefordert, geflüchteten Rohingya die Rückkehr zu ermöglichen.

Bemühungen für eine sichere, würdevolle und freiwillige Rückkehr seien essenziell, sagte Guterres bei einem Treffen mit Suu Kyi am Rande des Südostasien-Gipfels in der philipppinischen Hauptstadt Manila. Er mahnte zugleich Anstrengungen zu einer wahren Versöhnung der Volksgruppen an.

Das Militär in Myanmar wies Vorwürfe wegen Gräueltaten an den Rohingya zurück.
Eine Untersuchung zum Verhalten der Truppen im westlichen Landesteil Rakhine habe keine entsprechenden Ergebnisse gebracht, teilte die Armee mit. Nach Bangladesch geflüchtete Angehörige der Minderheit hatten dagegen berichtet, die Sicherheitskräfte Myanmars hätten Massaker verübt und Dörfer niedergebrannt. Seit Ende August sind mehr als 600.000 Rohingya nach Bangladesch geflohen.

Seit Ende August sind mehr als 600.000 Rohingya aus Myanmar ins benachbarte Bangladesch geflohen. Nach Augenzeugenberichten hatte die Armee Massaker verübt und Dörfer der muslimischen Minderheit niedergebrannt. Die UNO stufte das Vorgehen des myanmarischen Militärs als ethnische Säuberung ein.