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Montag, 26. Januar 2015 15:00 Uhr

  • Nach Griechenland-Wahl: EU bietet künftiger Regierung Zusammenarbeit an

    Deutschland hat der künftigen griechischen Führung seine Zusammenarbeit angeboten. Regierungssprecher Seibert sagte in Berlin, allerdings erwarte man, das Athen seinen internationalen Verpflichtungen nachkomme und an die bisherigen Reformbemühungen anknüpfe. Auch die Europäische Kommission und die Euro-Gruppe betonten ihren Willen zur Kooperation. Einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland lehnten sie ebenso wie die Bundesregierung ab. Die künftige Regierung in Athen soll aus dem Wahlsieger - der Linkspartei Syriza - und der rechtspopulistischen Partei der Unabhängigen Griechen gebildet werden. Dies teilten beide Seiten einen Tag nach der Parlamentswahl mit. Der Syriza-Vorsitzende Tsipras soll noch im Laufe des Tages als Ministerpräsident vereidigt werden. Zusammen kämen die beiden Parteien auf 162 Sitze im Parlament. Das sind elf mehr als für die absolute Mehrheit erforderlich.

  • Zentralrat der Juden hält Erinnerung an Auschwitz für bleibende Verpflichtung

    Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee hat der Zentralrat der Juden dazu aufgerufen, die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachzuhalten. Für die gesamte deutsche Gesellschaft müsse diese Erinnerung eine bleibende Verpflichtung sein, sagte Präsident Schuster. Er schlug vor, jeder Schüler solle ab der neunten Klasse verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Einer in Gütersloh veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter deutschen Bürgern zufolge gaben 81 Prozent der Befragten an, die Geschichte der Judenverfolgung so wörtlich "hinter sich lassen" zu wollen. - Mit einer Gedenkveranstaltung in Berlin erinnern am Nachmittag Auschwitz-Überlebende an die Befreiung des Vernichtungslagers morgen vor 70 Jahren.

  • Staat und Kirchen in Luxemburg unterzeichnen Grundlagenvertrag

    In Luxemburg haben Vertreter von sechs Religionsgemeinschaften Verträge mit der Regierung des Landes unterzeichnet. Diese schreiben eine schrittweise Trennung von Staat und Kirche innerhalb der nächsten 20 Jahre fest. Neben der katholischen Kirche unterschrieben auch mehrere protestantische und die orthodoxe Kirche sowie die jüdische Gemeinde das 23 Punkte umfassende Vertragswerk. - Es regelt unter anderem die Bezahlung von Priestern sowie den Übergang vom bisherigen konfessionellen Religions-Unterricht hin zu einem allgemeinen Werte-Unterricht an staalichen Schulen.

  • Syrien: Kobane fast vollständig von IS-Terrormiliz befreit

    In Syrien haben kurdische Einheiten die seit Monaten umkämpfte Stadt Kobane nahezu vollständig aus der Hand der Terror-Miliz IS befreit. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London mitteilte, gibt es nur noch vereinzelt IS-Kämpfer dort. Die Islamisten hatten Mitte September mit einer Offensive gegen Kobane begonnen. Die Einnahme der Stadt an der Grenze zur Türkei wäre ein wichtiger Erfolg für sie gewesen. - In der russischen Hauptstadt Moskau beraten unterdessen Vertreter der syrischen Opposition über ein Ende des Bürgerkriegs in ihrem Land. Die wichtigste Gruppe, die Syrische Nationale Koalition, boykottiert das Treffen allerdings.

  • Griechischer Sänger Demis Roussos mit 68 Jahren gestorben

    Der griechische Sänger Demis Roussos ist tot. Er starb bereits am Wochenende im Alter von 68 Jahren in einem Krankenhaus in Athen, wie dort mitgeteilt wurde. Roussos feierte in den 70er Jahren auch in Deutschland große Erfolge. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen "Goodbye my Love Goodbye" und "My Friend the Wind".

  • Wetter: Im Norden und Nordwesten Regen oder Schnee, 0 bis 6 Grad

    Das Wetter: Von Norden und Nordwesten her Niederschläge, im Bergland als Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 7 Grad. Morgen im Norden und Westen nachlassender Regen und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 7 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch weitgehend bedeckt und trocken, lediglich im Nordwesten Niederschläge. Kaum veränderte Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd bis Südwest 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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