Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 22:00 Uhr

  • Griechenlands Finanzminister will Lösung der Schuldenfrage bis Mai

    Der griechische Finanzminister Varoufakis will bis Ende Mai eine Lösung in der Schuldenfrage finden. Bis dahin werde sein Land um keine neuen Kredite bitten, sagte er nach einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Sapin in Paris. Zugleich kündigte Varoufakis an, auch nach Berlin und Frankfurt am Main zu reisen. Angesichts der Bedeutung Deutschlands in Europa wolle er so bald wie möglich mit Finanzminister Schäuble sprechen. Morgen wird der griechische Ressortchef in London und am Dienstag in Rom erwartet. Varoufakis hatte einen Bruch mit der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission verkündet und damit die internationalen Geldgeber brüskiert.

  • Kotzias moniert Brüssels "krampfhafte" Reaktionen auf Moskau

    Die neue griechische Regierung hat ihre Kritik an der Russland-Politik der Europäischen Union bekräftigt. Die EU müsse endlich überlegen, wie sie auf langfristiger Basis mit Moskau umgehen wolle, anstatt stets auf moralisch korrekte, aber krampfhafte Weise zu reagieren, sagte Außenminister Kotzias der Nachrichtenagentur ANA. Erneut bot Kotzias an, in der Europäischen Union darauf hinzuwirken, das durch die Ukraine-Krise belastete Verhältnis zu Moskau zu verbessern. Zugleich warnte der griechische Außenminister Brüssel vor einer Ausgrenzung Athens.

  • Merkel, Hollande und Poroschenko für sofortige Waffenruhe in Ukraine

    Angesichts der anhaltenden Gewalt in der Ost-Ukraine dringen Deutschland, Frankreich und die Ukraine weiter auf einen Waffenstillstand. Wie die Bundesregierung in Berlin mitteilte, tauschten sich Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Hollande sowie Staatschef Poroschenko telefonisch über die Lage aus. Alle drei bedauerten demnach das Scheitern der jüngsten Gespräche im weißrussischen Minsk und riefen zu einer raschen Fortsetzung des Dialogs auf. In der Ost-Ukraine konzentrieren sich die Gefechte vor allem auf die Stadt Debaltsewe. Dort soll es bei den Kämpfen zwischen Soldaten und prorussischen Separatisten mehrere Tote gegeben haben, darunter auch Zivilisten. In einem Truppenlager der ukrainischen Armee in Cherson nahe der Halbinsel Krim ereignete sich heute zudem eine Explosion. Dabei sollen sechs Soldaten ums Leben gekommen sein: elf erlitten Verletzungen. Nach Berichten örtlicher Medien war Sprengstoff detoniert.

  • Nahles kündigt Überprüfung der Mindestlohnregeln bis zum Sommer an

    Bundesarbeitsministerin Nahles hat wegen der anhaltenden Kritik aus der Union eine Überprüfung des Mindestlohngesetzes angekündigt. Nahles sagte dem "Tagesspiegel", auch schwierige Punkte werde sie dabei nicht ausklammern. Sie habe bereits Arbeitgeber und Gewerkschaften bestimmter Branchen sowie Verbandsvertreter eingeladen, um über erste Erfahrungen mit dem Mindestlohn und praktische Fragen zu sprechen. Zu der von Unionsseite und Arbeitgebervertretern besonders kritisierten Pflicht für Unternehmen, die Arbeitszeit von Angestellten zu erfassen, sagte Nahles, sie halte den bürokratischen Aufwand für überschaubar. Die Dokumentationspflicht soll nach Auffassung der SPD Missbrauch vorbeugen. - Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit Jahresbeginn.

  • Staatsakt für Richard von Weizsäcker im Berliner Dom

    Deutschland wird am 11. Februar mit einem Trauergottesdienst und einem anschließenden Staatsakt im Berliner Dom Abschied von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker nehmen. Wie das für die Organisation zuständige Innenministerium mitteilte, werden dazu bis zu 1.400 geladene Gäste erwartet. Den Staatsakt hatte Bundespräsident Gauck angeordnet. Weizsäcker war gestern im Alter von 94 Jahren gestorben.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Am Tage wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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