Nachrichten

Mittwoch, 26. November 2014 09:00 Uhr

  • Schwesig hofft auf gesellschaftliche Änderung durch Frauenquote

    Bundesfamilienministerin Schwesig erhofft sich nach eigenen Worten von der Einführung der Frauenquote den Anstoß für eine gesellschaftliche Änderung. Das geplante Gesetz werde einen Wandel in der Unternehmens- und Führungskultur in Deutschland einleiten, sagte Schwesig im Deutschlandfunk. Gleichberechtigung sei zwar im Grundgesetz festgeschrieben, aber noch keine Lebenswirklichkeit. Die Spitzen der großen Koalition hatten sich am späten Abend darauf geeinigt, dass ab 2016 mindestens 30 Prozent der Aufsichtsratsposten in rund 100 börsennotierten Firmen mit Frauen besetzt werden müssen. Gelingt dies nicht, bleiben die Stühle leer. Die neuen Regeln sollen in zwei Wochen vom Kabinett beschlossen werden.

  • Bericht: Bis zu 18 Monate Ausweis-Entzug für Islamisten geplant

    Die deutschen Behörden sollen gewaltbereiten Islamisten künftig für bis zu 18 Monate den Personalausweis entziehen können. Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesinnenmnisteriums vor, aus dem der RBB-Hörfunk zitiert. Ziel sei es zu verhindern, dass Extremisten von Deutschland in die Kampfgebiete nach Syrien oder Irak ausreisen. Zunächst soll der Personalausweis demnach für sechs Monaten entzogen werden. Danach könne die Maßnahme zweimal verlängert werden, und zwar jeweils um weitere sechs Monate. Verdächtige sollen ein Ersatzdokument erhalten, mit dem sie Deutschland nicht verlassen dürfen. Der Entzug es Reisepasses ist jetzt schon möglich. Viele Islamisten reisen aber mit einem Personalausweis in die Türkei und von dort weiter nach Syrien und in den Irak.

  • Bundestag geht in abschließende Beratungen über Haushalt 2015

    Im Bundestag in Berlin beginnt zur Stunde die Debatte über den Kanzleretat. Zum Auftakt spricht Bundeskanzlerin Merkel. Die Generaldebatte ist der Höhepunkt der viertägigen Haushaltswoche im Parlament. Der Haushaltsentwurf sieht Gesamtausgaben von 299 Milliarden Euro für das kommende Jahr vor. Erstmals seit 1969 sind keine neuen Schulden geplant. Die Schlussabstimmung ist für Freitag angesetzt. Wir übertragen die Bundestagsdebatte ab 9 Uhr auf den bekannten Langwellenfrequenzen, als Livestream unter www.deutschlandradio.de sowie im Digitalradio.

  • Proteste gegen Jury-Entscheid in zahlreichen US-Städten

    In weiten Teilen der USA protestieren Menschen gegen den Jury-Entscheid im Fall des in Ferguson erschossenen schwarzen Jugendlichen. Demonstrationen gab es in New York, Los Angeles und San Francisco sowie laut einem Bericht von CNN in etwa 170 weiteren Städten. In vielen von ihnen legten die Menschen teilweise den Verkehr lahm. In Ferguson selbst versuchten einige Demonstranten, ein Polizeiauto in Brand zu stecken. Es soll mehrere Festnahmen gegeben haben. In der Nacht zuvor war es in Ferguson zu schweren Ausschreitungen gekommen. Erstmals seit der Entscheidung der Jury, ihn nicht anzuklagen, meldete sich der weiße Polizist zu Wort, der den jungen Schwarzen erschossen hatte. Er sagte in einem Fernsehinterview, dass er erneut so handeln würde, auch wenn er den Tod des Mannes bedaure. Es habe sich um Notwehr gehandelt.

  • Studentenführer in Hongkong festgenommen

    In Hongkong fährt die Polizei mit der Beseitigung von Straßensperren der Protestbewegung fort. In der Nacht kam es bei der Räumung eines Lagers der Demonstranten im Viertel Mong Kok zu gewaltsamen Zusammenstößen. Nach Polizeiangaben wurden mehr als 100 Menschen festgenommen, darunter sind nach Korrespondentenberichten auch die Anführer Joshua Wong und Lester Shum. Die Räumung der Straßenbarrikaden war von einem Gericht angeordnet worden. Die Proteste dauern mittlerweile seit August an. Die von Studenten angeführte Bewegung verlangt eine freie Auswahl von Bewerbern für die 2017 anstehende Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs. Die Führung in Peking will hingegen nur vorab bestimmte Kandidaten zulassen.

  • Wetter: Am Mittwoch im Westen örtlich leichter Regen, sonst trocken, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Im Westen und Südwesten bewölkt mit etwas Regen. Sonst oft grau, aber trocken. Sonne am ehesten in höheren Lagen. 5 bis 10 Grad. Morgen im Westen meist dichte Wolken mit gelegentlichem Regen. Im Südosten neblig. Im Nordosten zeitweise sonnig - dort 3 bis 6, sonst 7 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach trüb, jedoch meist trocken. Im Westen hin und wieder Sonne. 1 bis 4 Grad, am Alpenrand und Niederrhein bis 11 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Ost bis Südost 5 bis 6, Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Runder Geburtstag des deutschen PEN:  mit Benefiz-Gala für verfolgte Autoren | mehr

Nachrichten

Schwesig:  "Frauenquote wird Kulturwandel einleiten" | mehr

Wissensnachrichten

Luftverschmutzung  Industrie-Qualm verursacht Milliarden-Schaden | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.