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Mittwoch, 30. Juli 2014 00:00 Uhr

  • Gaza-Streifen: Humanitäre Lage verschlimmert sich

    Im Gaza-Streifen versuchen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Menschen, sich vor den israelischen Angriffen in Sicherheit zu bringen. Der Sprecher des dortigen UNO-Hilfswerks sprach am Abend von mehr als 200.000 Schutzsuchenden. Die Weltorganisation hat in dem Palästinensergebiet mittlerweile 85 Einrichtungen als Notunterkünfte deklariert. Nach dem Beschuss des einzigen Kraftwerks im Gaza-Streifen ist die Stromversorgung erheblich eingeschränkt. - Ungeachtet der humanitären Situation und der steigenden Opferzahlen auf beiden Seiten setzen Israel und die radikalislamische Hamas ihre Angriffe fort. Eine neue Initiative für eine Waffenruhe durch die palästinensische Befreiungsorganisation PLO wurde von beiden Konfliktparteien zurückgewiesen.

  • Wirtschaftssanktionen gegen Moskau wegen Ukraine-Krise

    In der Ukraine-Krise haben nach der Europäischen Union auch die USA Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Die Strafmaßnahmen beträfen den Energie-, den Finanz- und den Waffensektor, sagte US-Präsident Obama in Washington. In Brüssel hatten sich zuvor bereits die Botschafter der 28 EU-Mitgliedsstaaten auf ein Sanktions-Paket verständigt. Es sieht unter anderem vor, Russland den Zugang zu Finanzmärkten und Rüstungsgeschäften zu erschweren. - Mit den Strafmaßnahmen soll der Kreml dazu bewogen werden, den Separatisten in der Ost-Ukraine die Unterstützung zu entziehen. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer unumgänglichen Entscheidung. In Berlin erklärte sie, die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die fortdauernde Destabilisierung der Ost-Ukraine seien nicht hinnehmbar.

  • Bundeskabinett berät über Lkw-Maut

    Das Bundeskabinett in Berlin befasst sich heute mit dem Thema LKW-Maut. Nach dem Gesetzentwurf von Verkehrsminister Dobrindt sollen die Mautsätze Anfang kommenden Jahres gesenkt werden, um günstigere Zinskosten an die Straßennutzer weiterzugeben. Außerdem beschäftigt sich die Ministerrunde mit neuen Energietechnologien. Geleitet wird die Kabinettssitzung von Vizekanzler Gabriel, da Bundeskanzlerin Merkel im Urlaub ist.

  • Libysche Regierung ruft zu Waffenruhe in Bengasi auf

    In Libyen hat die Übergangsregierung alle Armee-Einheiten in der Hafenstadt Bengasi angewiesen, die Kampfhandlungen einzustellen. Auch die islamistischen Milizen wurden aufgerufen, ihre Waffen niederzulegen. Zur Begründung hieß es, für die Menschen in Bengasi sei die Lage untragbar geworden. - Libyen wird von Kämpfen verfeindeter Milizen erschüttert. In der Hauptstadt Tripolis versuchen Einsatzkräfte weiter, den Großbrand in einem Treibstoffdepot einzudämmen.

  • Ebola-infizierter Arzt aus Sierra Leone ist tot

    Im west-afrikanischen Sierra Leone ist ein an Ebola erkrankter Arzt gestorben. Wie die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" mitteilte, erlag er dem Virus in einer Klinik in Sierra Leone. Der Mediziner hatte sich bei seiner Arbeit mit Ebola infiziert. Bisher ist unklar, ob es sich bei ihm um einen von zwei Patienten gehandelt hat, für den eine Behandlung in Hamburg beantragt worden war.

  • Unwetter in Hessen verursachen Flugausfälle

    Wegen neuer Unwetter sind auf dem Flughafen in Frankfurt am Main zahlreiche Flüge ausgefallen. Nach Angaben des Betreibers Fraport wurden bis gestern Abend insgesamt 92 Verbindungen annulliert. Zwölf weitere wurden umgeleitet, unter anderem nach Stuttgart und Köln. - Im Frankfurter Stadtgebiet war die Feuerwehr nach Starkregen und Gewittern im Dauereinsatz. Keller und Tiefgaragen liefen voll, Straßen wurden überflutet. - Am Montag waren starke Unwetter vor allem über das Ruhrgebiet und das Münsterland hinweggezogen.

  • Wetter: Nachts Schauer und Gewitter, im Nordwesten trocken. 20 bis 12 Grad

    Das Wetter: Nachts gebietsweise Schauer und Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Im Nordwesten weitgehend trocken. Tiefstwerte 20 bis 12 Grad. Am Tage vor allem im Osten und Südosten kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter, im Nordwesten trocken mit sonnigen Abschnitten. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad.

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