Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 17:00 Uhr

  • In Ägypten inhaftierter australischer Journalist freigelassen

    Der mehr als ein Jahr lang in Ägypten inhaftierte australische Journalist Peter Greste ist frei. Er hat das Land bereits verlassen. Greste, der für den Sender Al-Dschasira arbeitet, und zwei seiner arabischen Kollegen waren vergangenes Jahr zu mindestens sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Gerichtsprozess hatte international Kritik hervorgerufen. Das Schicksal der beiden anderen Verurteilten blieb zunächst unklar. Al-Dschasira verlangte in einer Stellungnahme, auch sie freizulassen. Die Anklage gegen die Journalisten hatte auf Unterstützung einer terroristischen Organisation gelautet. Die ägyptische Führung warf Greste und seinen Kollegen vor, durch falsche Berichterstattung der verbotenen Muslimbruderschaft geholfen zu haben.

  • Tsipras ringt nach Troika-Rauswurf um Schadenbegrenzung

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras bemüht sich offenbar, den Streit mit den europäischen Geldgebern beizulegen. Er habe mit EZB-Präsident Draghi telefoniert, hieß es in Athener Regierungskreisen. In dem Gespräch sei der Wille erklärt worden, eine für Griechenland und Europa gleichermaßen vorteilhafte Lösung zu finden. Tsipras sprach auch EU-Kommissionspräsident Juncker und Parlamentspräsident Schulz an. Sein Finanzminister Varoufakis hatte einen Bruch mit der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission verkündet und damit die Geldgeber brüskiert. Varoufakis trifft zur Stunde in Paris mit dem französischen Finanzminister Sapin zusammen.

  • Kämpfe in Ukraine dauern an - OSZE gibt Separatisten die Schuld

    Im Osten der Ukraine kommt es nach dem erneuten Scheitern der Friedensgespräche weiter zu heftigen Gefechten. Das bestätigte ein Sprecher der ukrainischen Armee. Gekämpft werde vor allem in der Stadt Debaltsewe. Es soll mehrere Tote gegeben haben, darunter auch Zivilisten. Gestern waren die jüngsten Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, der pro-russischen Separatisten, Russlands und der OSZE ohne Ergebnis geblieben. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa warf den Separatisten eine "Blockadehaltung" vor. Statt über eine Feuerpause und den Abzug schwerer Waffen zu sprechen, hätten die Aufständischen bei den Verhandlungen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eine Revision der bisherigen Vereinbarungen gefordert. Zudem hätten ranghohe Rebellenführer gefehlt. Ähnlich äußerten sich Vertreter der ukrainischen Regierung. Die Separatisten bezeichneten ihrerseits die Gebietsforderungen der Ukraine als überholt, da man inzwischen weiteres Terrain gewonnen habe.

  • Nahles kündigt Überprüfung der Mindestlohnregeln bis zum Sommer an

    Bundesarbeitsministerin Nahles hat wegen der anhaltenden Kritik aus der Union eine Überprüfung des Mindestlohngesetzes angekündigt. Nahles sagte dem "Tagesspiegel", auch schwierige Punkte werde sie dabei nicht ausklammern. Sie habe bereits Arbeitgeber und Gewerkschaften bestimmter Branchen sowie Verbandsvertreter eingeladen, um über erste Erfahrungen mit dem Mindestlohn und praktische Fragen zu sprechen. Zu der von Unionsseite und Arbeitgebervertretern besonders kritisierten Pflicht für Unternehmen, die Arbeitszeit von Angestellten zu erfassen, sagte Nahles, sie halte den bürokratischen Aufwand für überschaubar. Die Dokumentationspflicht soll nach Auffassung der SPD Missbrauch vorbeugen. - Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit Jahresbeginn.

  • Nigeria: Boko Haram greift erneut Maiduguri an

    Die Terrororganisation Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut die Millionenstadt Maiduguri angegriffen. Bewohner berichteten von Bombardements, Raketenbeschuss und Maschinengewehrfeuer. Die Attacken seien aus mehreren Richtungen gekommen. Ein Armeesprecher teilte mit, die Soldaten hätten die Islamisten erfolgreich und schnell zurückgedrängt. Die Terroristen hätten dabei schwere Verluste erlitten. Boko Haram hatte zuvor bereits zweimal versucht, die Großstadt einzunehmen. Die Terror-Miliz will im Norden Nigerias einen islamistischen Staat errichten und Maiduguri zu seiner Hauptstadt machen. Die Afrikanische Union hat angekündigt, mit einer multinationalen Eingreiftruppe dagegen vorzugehen. Fünf Länder der Region wollen dafür insgesamt 7.500 Soldaten stellen.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Morgen wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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