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Dienstag, 22. Juli 2014 11:00 Uhr

  • Ukraine beschließt Teilmobilmachung der Bevölkerung

    Die Ukraine hat zur Lösung des Konflikts im Osten des Landes eine Teilmobilmachung der Bevölkerung beschlossen. Ein entsprechender Erlass des ukrainischen Präsidenten Poroschenko wurde vom Parlament in Kiew bestätigt. Die Abgeordneten stimmten mit knapper Mehrheit für den Schritt. Die Teilmobilmachung bedeutet die Massen-Einberufung von Männern im wehrdienstfähigen Alter sowie von Reservisten. Poroschenko begründete das Vorgehen mit einer Sicherung der nationalen Unabhängigkeit der Ukraine.

  • Ukraine: EU-Außenminister beraten über Sanktionen

    Vom EU-Außenministertreffen in Brüssel wird noch keine Entscheidung über weitere Strafmaßnahmen gegen Russland erwartet. Zu Beginn der Sitzung sagte die Außenbeauftragte Ashton, heute gehe es lediglich darum, den EU-Botschaftern Anweisungen für die Ausarbeitung von Sanktionen zu geben. Bundesaußenminister Steinmeier hatte für schärfere Maßnahmen plädiert, weil Russland seine Verabredungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ostukraine nicht eingehalten habe.

  • Prokon-Gläubigerversammlung stellt Weichen für Sanierungsplan

    In Hamburg hat die Gläubigerversammlung des zahlungsunfähigen Wind-Energieunternehmens Prokon begonnen. Dabei soll über ein vorläufiges Sanierungskonzept abgestimmt werden. Prokon-Gründer Rodbertus strebt dagegen eine Abwahl des Insolvenzverwalters an, um ein eigenes Konzept durchzusetzen. Rund 75.000 Kapitalgeber hatten 1,4 Milliarden Euro in der heute überschuldeten Firma angelegt.

  • Verbraucherzentrale: Möglicherweise zu viele Herzoperationen

    Nach Einschätzung des Verbraucherzentrale-Bundesverbands werden in Deutschland zu viele Patienten am Herzen operiert. Es gebe finanzielle Interessen der Krankenhäuser für planbare große Eingriffe, sagte die Gesundheitsexpertin des Verbandes, Köster-Steinebach, der Deutschen Presse-Agentur. Das gelte auch für die steigende Zahl von Herz-OP's. Die Krankenkasse Barmer GEK stellte heute eine Studie zu den Krankenhausbehandlungen in Deutschland vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Herzoperationen bei einer Verstopfung von Herzkranzgefäßen in jedem Fall die beste medizinische Variante für den Patienten sind.

  • Antisemitismus-Äußerungen: Ex-Zentralratsmitglied Verleger kritisiert Debatte

    Das ehemalige Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden, Verleger, hat sich kritisch zur Politik Israels gegenüber den Palästinensern geäußert. Im Deutschlandfunk sagte Verleger, er selber werde morgen an einer Demonstration gegen die Militäroffensive im Gazastreifen teilnehmen. In diesem Zusammenhang wandte er sich gegen die Vorwürfe des Zentralrats der Juden, es gebe eine neue Welle des Antisemitismus in Deutschland. Verleger betonte, es müsse erlaubt sein, die israelische Politik zu kritisieren. Auch dass viele deutsche Politiker aus historischen Gründen vorsichtig gegenüber dem Unrecht im Nahen Osten seien, halte er für falsch. Der israelische Botschafter in Deutschland, Hadas-Handelsman, erklärte in der "Berliner Zeitung", die Meinungsfreiheit in Deutschland werde von Islamisten sowie Rechts- und Linksextremisten dazu missbraucht, eine Kultur des Hasses in die deutsche Debatte zu tragen. Jetzt sei es Zeit zu handeln.

  • Mehr als 50 ranghohe Polizisten in der Türkei festgenommen

    In der Türkei sind mehr als 50 ranghohe Polizisten festgenommen worden. Nach Medienberichten wird ihnen Korruption und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Unter den Festgenommenen ist auch der ehemalige Leiter der Anti-Terror-Einheit in Istanbul. - Auf Anweisung von Regierungschef Erdogan sind in der Türkei seit Ende vergangenen Jahres zahlreiche Polizisten, Richter und Staatsanwälte zwangsversetzt worden. Hintergrund ist ein angebliches Komplott im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen.

  • Norwegen gedenkt der Opfer von Utøya vor drei Jahren

    Norwegen erinnert heute an die Opfer von Oslo und Utøya, die vor drei Jahren von dem Attentäter Breivik getötet worden waren. Damals starben 77 Menschen, die meisten von ihnen Kinder und Jugendliche. Bei den Gedenkfeiern will Norwegens Ministerpräsidentin Solberg Kränze für die Opfer niederlegen. - Der Täter war zu 21 Jahren Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.

  • Wetter: Verbreitet Regen, im Norden meist trocken, 20 bis 29 Grad

    Das Wetter: Im Norden meist trocken, sonst bedeckt mit Schauern und Gewittern. Werte im Süden zwischen 19 und 22 Grad, sonst 25 bis 30 Grad. Morgen locker bewölkt mit sonnigen Abschnitten, nur in der Südhälfte Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig und gering bewölkt. In der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 22 bis 29 Grad.

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