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Donnerstag, 18. September 2014 15:00 Uhr

  • Ukraine: OSZE verdoppelt Beobachterzahl

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa verdoppelt die Zahl ihrer Beobachter in der Ukraine auf 500. Der Chef der Mission, Apakan, teilte in Wien mit, die zusätzlichen Experten würden in den kommenden zwei Monaten entsandt. Sie sollten dabei helfen, die Waffenruhe zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den pro-russischen Separatisten zu überwachen. Der Europarat in Straßburg forderte die Regierung in Moskau auf, alle russischen Truppen aus der Ukraine abzuziehen und Waffenlieferungen zu unterlassen. Nach Angaben der ukrainischen Regierung hat Russland 4.000 Soldaten auf der Krim zusammengezogen. Die Halbinsel war im März an das russische Staatsgebiet angegliedert worden.

  • Erste Gerichtsanhörung nach Anti-Terror-Einsatz in Australien

    Nach dem Anti-Terror-Einsatz in Australien ist der erste Verdächtige in Sydney vor Gericht erschienen. Der 22-Jährige wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, Anschläge geplant zu haben. Der Mann sei von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat in Australien beauftragt worden, auf der Straße mindestens eine Geisel zu nehmen und sie vor laufender Kamera zu enthaupten. Das Video sollte dann ins Internet gestellt werden, hieß es. Insgesamt hat die australische Polizei 15 Verdächtige in Gewahrsam. Die Polizei rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

  • Schotten stimmen über Unabhängigkeit ab

    In Schottland stimmen die Wähler über die Unabhängigkeit von Großbritannien ab. Die britische Zeitung "The Guardian" veröffentlichte eine Umfrage, nach der die Gegner der Loslösung mit 53 Prozent eine Mehrheit haben. Der BBC ist es hingegen untersagt, am Tag des Referendums Zahlen zu veröffentlichen. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr unserer Zeit geöffnet. Das Ergebnis wird für morgen früh erwartet.

  • Europaparlament fordert Luftbrücken für Ebola-Länder

    Das Europäische Parlament hat die Einrichtung von Luftbrücken in die von Ebola betroffenen Länder gefordert. Die internationale Gemeinschaft habe die Krise unterschätzt, heißt es in einer in Straßburg veröffentlichten Resolution. Es müsse dringend mehr medizinisches Personal nach Westafrika gebracht werden. Die Bundeswehr startet in den nächsten Tagen Transportflüge in das Ebola-Gebiet. Ziel der Maschinen wird nach Angaben des Verteidigungsministeriums Liberia sein. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich fast 5.000 Menschen mit dem Virus angesteckt haben, etwa 2.500 starben bislang an der Krankheit.

  • Finnische Regierung billigt neues Atomkraftwerk

    Die finnische Regierung hat den Bau eines neuen Atomkraftwerks gebilligt. Aus Protest gegen die Entscheidung kündigten die mitregierenden Grünen an, die Koalition von Ministerpräsident Stubb zu verlassen. Das Mehrparteien-Bündnis hat damit nur noch eine knappe Mehrheit im Parlament. Über den Bau des umstrittenen Meilers müssen nun die Abgeordneten abstimmen. Er soll im Nordwesten des Landes durch ein Konsortium mit russischer Beteiligung gebaut werden.

  • Irland: Regierung erhöht Wachstumsprognose

    Angesichts guter Konjunkturdaten hat die irische Regierung innerhalb weniger Tage ihre Wachstumsprognose zum zweiten Mal angehoben. Finanzminister Noonan erklärte in Dublin, Irlands Wirtschaft könne in diesem Jahr um 4,5 Prozent wachsen. Nach Angaben des nationalen Statistikamtes legte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 1,5 Prozent zu und damit stärker als erwartet. Als Grund werden die steigenden Exporte genannt. Irland empfängt seit dem vergangenen Jahr keine Hilfen mehr aus dem Euro-Rettungsfonds.

  • Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt

    Das Wetter: Im Norden und Osten sonnig. Im Westen und Süden wechselnd, zeitweise auch stark bewölkt. Im Tagesverlauf Schauer möglich. Höchsttemperaturen 19 bis 26 Grad. Morgen im Norden heiter. Sonst stark bewölkt und teils kräftige Niederschläge. Werte zwischen 20 und 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag ähnlich, aber etwas kühler.

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