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Samstag, 1. November 2014 00:00 Uhr

  • Peschmerga-Kämpfer erreichen belagerte nordsyrische Stadt Kobane

    Die seit Tagen erwarteten kurdischen Peschmerga-Kämpfer sind zur Verstärkung in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte überquerten rund zehn Fahrzeuge die türkisch-syrische Grenze. Die rund 150 Kämpfer hatten sich zuvor nahe der türkischen Grenzstadt Suruc auf ihren Einsatz vorbereitet. Ihr Konvoi wurde von Soldaten eskortiert. - Die Peshmerga sollen helfen, Kobane gegen die Terror-Organisation "Islamischer Staat" zu verteidigen. Die Extremisten versuchen seit Wochen die Stadt einzunehmen. Sie steht im Zentrum des Kampfes der US-geführten Koalition gegen den IS.

  • Flüchtlinge: EU startet "Triton"-Mission - scharfe Kritik der Grünen

    Die Grünen-Abgeordnete im Europarlament, Lochbihler, hat die heute beginnende EU-Mission "Triton" zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer scharf kritisiert. Die Ablösung des italienischen Marine-Einsatzes sei schäbig, sagte Lochbihler im Deutschlandfunk. Das Vorhaben solle lediglich die EU-Außengrenzen schützen, es diene der Abschottung. Die Einsatzkräfte seien ungenügend ausgestattet und ihr Mandat auf die italienische Küste und die Insel Lampedusa begrenzt. Die Grünen-Politikerin warb zugleich dafür, den Flüchtlingen einen legalen Zugang in die Europäische Union zu ermöglichen. Italien hatte gestern offiziell den Marine-Einsatz im Mittelmeer "Mare Nostrum" für beendet erklärt.

  • Burkina Faso: EU und USA fordern demokratische Wahlen

    Nach dem Machtwechsel in Burkina Faso haben die USA und die EU alle Beteiligten aufgerufen, die Verfassung zu achten. Die US-Regierung in Washington betonte, man sei beunruhigt über Meldungen, wonach Armeechef Traore die Staatsgeschäfte führen wolle. Die EU forderte freie und faire Wahlen in dem westafrikanischen Land. Gerade während des Übergangs müsse die Verfassung respektiert werden. - Präsident Compaore hatte nach 27 Jahren im Amt heute seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen sein Vorhaben, eine weitere Amtszeit durch eine Verfassungsänderung zu erreichen. Vorgestern hatte die Armee dann das Parlament aufgelöst und die Bildung einer Übergangsregierung angekündigt.

  • Kampf gegen Ebola: Kanada stellt keine Visa mehr aus

    Kanada stellt ab sofort keine Visa mehr für Bürger jener westafrikanischen Staaten aus, die am stärksten von Ebola betroffen sind. Wie das kanadische Einwanderungsministerium mitteilte, gilt die Regelung auch für alle Personen, die sich in jüngster Zeit in den Ländern aufgehalten haben. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich mehr als 13.500 Menschen mit Ebola infiziert. Fast 5.000 Todesopfer wurden registriert.

  • Hooligans melden 10.000 Teilnehmer für Demo in Berlin an

    Für eine geplante Demonstration von Hooligans in Berlin hat der Veranstalter 10.000 Teilnehmer angemeldet. Dies bestätigte die Berliner Polizei. Die "Hooligans gegen Salafisten" wollen am 15. November am Brandenburger Tor demonstrieren. Berlins Innensenator Henkel kündigte bereits an, ein Versammlungsverbot prüfen zu lassen. In Köln war es vergangenen Sonntag bei einer Hooligan-Kundgebung zu schweren Ausschreitungen gekommen.

  • Raumflugzeug "Space Ship Two" abgestürzt - ein Toter

    Das privat finanzierte Raumflugzeug "Space Ship Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Nach Angaben der Behörden kam dabei ein Pilot ums Leben, ein zweiter wurde verletzt. Die Betreiberfirma "Virgin Galactic" hatte zuvor mitgeteilt, es habe technische Probleme gegeben. Das Unternehmen will Weltraum-Flüge für Privatpersonen anbieten.

  • Bundesliga: Schalke - Augsburg 1:0

    Im Freitagsspiel der Fussball-Bundesliga hat Schalke gegen Augsburg 1:0 gewonnen.

  • Wetter: Heute vor allem im Norden sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Am Tag vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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