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Sonntag, 20. April 2014 05:00 Uhr

  • Jazenjuk: Putin träumt von Wiedergeburt der Sowjetunion

    Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk hat sich besorgt über mögliche Absichten Russlands in der Ukraine-Krise geäußert. Jazenjuk sagte dem US-Sender NBC, Präsident Putin träume davon, die Sowjetunion zu neuem Leben zu erwecken. Dabei gehe er jeden Tag einen Schritt weiter, und die Frage sei, wo das endgültige Ziel liege. Der Kreml in Moskau hat allerdings gestern klargestellt, dass Russland zur Zeit keinen Militäreinsatz in der Ukraine plant. Jazenjuk ging auch auf die antisemitischen Pamphlete ein, die Maskierte vor einigen Tagen vor der Synagoge der Stadt Donezk im Osten der Ukraine verteilt hatten. Er habe Militär und Sicherheitskräfte angewiesen, die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Auf den Flugblättern waren Juden aufgefordert worden, sich bei den pro-russischen Separatisten registrieren zu lassen. Andernfalls drohe ihnen Deportation und Beschlagnahmung ihres Eigentums. Die USA verurteilten das in aller Schärfe.

  • Friedensbewegung: heute weitere Ostermärsche

    Zu weiteren Ostermärschen der Friedensbewegung werden heute wieder einige tausend Menschen erwartet. Sie wollen unter anderem in Essen, Bonn und Frankfurt(Oder) ein Zeichen gegen den Krieg setzen und dabei etwa gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und Rüstungsexporte demonstrieren. Ebenfalls im Mittelpunkt dürfte erneut die Krise in der Ukraine stehen. Insgesamt haben die Friedensaktivisten bis Ostermontag rund 90 Aktionen in ganz Deutschland geplant.

  • 80 Prozent der syrischen Chemiewaffen abtransportiert

    Etwa 80 Prozent der von Syrien deklarierten Chemiewaffen sind nach Angaben der internationalen Inspektoren inzwischen außer Landes gebracht oder vernichtet worden. Die Sonderkoordinatorin der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, Kaag, sagte, damit könne Syrien die am 27. April ablaufende Frist einhalten, um alle Waffen abzugeben. Die Regierung in Damaskus hatte nach einem Chemiewaffenangriff im August 2013 der Vernichtung ihrer Giftgasbestände zugestimmt, um einem US-Militärschlag zu entgehen.

  • Kairo: Gericht verhängt ein Jahr Haft wegen Beamtenbeleidigung

    Ein Gericht in Kairo hat ein führendes Mitglied der Muslimbruderschaft wegen Beamtenbeleidigung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Darüber berichtet unter anderem die Kairoer Zeitung "Al-Ahram". Demnach erging der Richterspruch im Zuge eines Prozesses gegen mehrere Muslimbrüder. Ihnen wird vorgeworfen, im Dezember 2012 zum Mord an sieben Demonstranten angestachelt zu haben. Als einer der Angeklagten - das prominente Bruderschafts-Mitglied al-Beltagi - dem Gericht Voreingenommenheit vorwarf, wurde er wegen Beamtenbeleidigung schuldig gesprochen. In den vergangenen Monaten sind mehrere Massenprozesse gegen Muslimbrüder angelaufen, 500 Angeklagte wurden zum Tode verurteilt.

  • Boko Haram bekennt sich zu Bombenanschlag

    Die islamistische Terror-Gruppe Boko Haram hat sich zu dem Bombenanschlag in Nigerias Hauptstadt Abuja bekannt. Dabei waren vergangenen Montag mehr als 70 Menschen getötet worden. In einem Video erklärte der Anführer der Sekte, für die Explosion verantwortlich zu sein. Es wird vermutet, dass Boko Haram auch hinter der Verschleppung von mehr als 100 Schülerinnen steckt. 40 von ihnen konnten sich inzwischen befreien. Zu den Entführungen äußerte sich der Anführer der Islamistengruppe aber nicht.

  • Lawine Nach Unglück am Mount Everest 13 Tote geborgen

    Nach dem schweren Lawinenunglück am Mount Everest haben die Rettungskräfte jetzt 13 Opfer geborgen. Wie die Behörden weiter mitteilten, werden nun noch drei Bergführer vermisst. Allerdings hatte die Regierung schon gestern erklärt, es gebe keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu retten. Insgesamt dürften damit 16 nepalesische Sherpas ums Leben gekommen sein. Die einheimischen Bergführer bereiten jedes Jahr vor Beginn der Saison die Leitern und Seile auf dem Weg zum Gipfel vor, damit Bergsteiger aus aller Welt den Mount Everest besteigen können.

  • Wetter: Im Nordwesten sonnig, in der Mitte und im Südosten Schauer und Gewitter, 14 bis 22 Grad

    Das Wetter: Am heutigen Ostersonntag im Nordwesten sonnig, später in der Mitte und im Südosten sowie im Bergland einzelne Schauer und Gewitter. 14 bis 22 Grad. Am Ostermontag viele Wolken sowie Schauer und Gewitter, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag Sonne und Wolken im Wechsel, im Norden und Osten noch einmal Schauer und Gewitter, im Westen und Südwesten meist trocken. 15 bis 22 Grad.

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