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Freitag, 19. September 2014 19:00 Uhr

  • Chinesischer Online-Händler Alibaba absolviert weltweit größter Börsengang

    Der chinesische Online-Händler Alibaba hat den wohl weltweit größten Börsengang absolviert. Bei der Erstnotierung an der New Yorker Wall Street stieg der Aktienkurs um 36 Prozent auf 92 Dollar 70. Der Ausgabepreis lag bei 68 Dollar. Experten hatten im Vorfeld mit einem Kurssprung von zehn bis 15 Prozent gerechnet. Die erste Notierung nach Handelsstart dauerte etwa zwei Stunden. Hintergrund war die hohe Nachfrage weiterer Investoren. Das Volumen des Börsengangs beläuft sich einschließlich Mehrteilungsoptionen auf voraussichtlich mehr als 25 Milliarden Dollar. Noch nie konnte ein Unternehmen bei seinem Aktiendebüt mehr Geld einsammeln. Der bislang größte Börsengang gelang der "Agricultural Bank of China" 2010 mit rund 22 Milliarden Dollar. Der größte in den USA gelang 2008 der Kreditkartenfirma Visa. Sie erzielte fast 20 Milliarden Dollar.

  • Ukraine-Kontaktgruppe beginnt Gespräche in Minsk

    Im weißrussischen Minsk haben die Vertreter der Ukraine-Kontaktgruppe neue Verhandlungen aufgenommen. Die Positionen beider Seiten gehen aber nach wie vor auseinander. Separatistenführer Rudenko hatte vor dem Treffen erneut die Souveränität der Gebiete Donezk und Lugansk gefordert. Der für die Regierung in Kiew angereiste frühere Präsident Kutschma hatte dagegen betont, die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine seien nicht verhandelbar. Zuletzt hatte Kiew den Separatistengebieten für drei Jahre mehr Selbstverwaltungsrechte eingeräumt. In der Ostukraine gilt seit zwei Wochen eine Waffenruhe, die aber nur teilweise eingehalten wird. Auch sie soll Thema der Gespräche sein.

  • Schottischer Ministerpräsident Salmond kündigt Rücktritt an

    Nach dem "Nein" der Schotten zur Unabhängigkeit hat Ministerpräsident Salmond seinen Rücktritt angekündigt. Er werde auch nicht mehr für den Vorsitz seiner "Scottish National Party" kandidieren, erklärte er in Edinburgh. Der britische Premierminister Cameron zeigte sich erleichtert über das Votum der Schotten und stellte eine weitreichendere Autonomie in Aussicht. Mehr Mitspracherechte soll es etwa in Steuer- und Haushaltsfragen geben. Davon könnten auch England, Wales und Nordirland profitieren. Bundesaußenminister Steinmeier sprach von einer guten Entscheidung der Schotten. Sie hatten sich beim gestrigen Referendum mit gut 55 Prozent für einen Verbleib im Vereinigten Königreich ausgesprochen, nur knapp 45 Prozent stimmten für eine Abspaltung.

  • Bundesanwaltschaft ermittelt in 140 Fällen wegen Unterstützung von IS

    Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen drei junge Deutsche erhoben, die Geld für die IS-Miliz gesammelt haben sollen. Der Vorwurf lautet, eine ausländische terroristische Vereinigung unterstützt zu haben. Den beiden Frauen und einem Mann soll vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der Prozess gemacht werden. Insgesamt ermittelt die Bundesanwaltschaft in mehr als 140 Verfahren zu Aktivitäten der Terrorgruppe. Generalbundesanwalt Range sagte dem SWR, in rund 35 Fällen gehe es um den Verdacht, dass sich junge Menschen dem IS angeschlossen haben. Die Bundesregierung hatte vor einer Woche alle Aktivitäten der Miliz in Deutschland verboten.

  • Karstadt: Verdi weist Forderungen nach verschärftem Sparkurs zurück

    Die erste Runde der Tarifgespräche für die Warenhausgruppe Karstadt nach der Übernahme durch den Investor Benko ist ergebnislos beendet worden. Die vom Unternehmen vorgelegten Pläne seien für die Beschäftigten unzumutbar gewesen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Peukes nach den Verhandlungen in Göttingen. Die Arbeitgeber hätten unter anderem eine Verlängerung der tariflichen Regelarbeitszeit sowie einen weiteren Verzicht auf Tariferhöhungen in den kommenden Jahren gefordert. Ferner fehle immer noch ein tragfähiges Zukunftskonzept. Die Gespräche sollen am 21. Oktober fortgesetzt werden.

  • Wetter: Schauer und Gewitter, nur im Norden trocken. 15 bis 9 Grad.

    Das Wetter: Im äußersten Norden und Nordosten sowie im Südosten meist trocken. Im Westen sowie in der Mitte teils kräftige Schauer und Gewitter. In der Nacht im Norden weiter trocken, sonst noch einzelne Schauer und Gewitter. 15 bis 9 Grad. Morgen überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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