Nachrichten

Samstag, 29. November 2014 08:00 Uhr

  • Pilotengewerkschaft droht mit neuen Streiks bei Lufthansa

    Kunden der Deutschen Lufthansa müssen sich wieder auf Streiks einstellen. Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit teilte am späten Abend mit, die Verhandlungen mit dem Konzern seien erneut gescheitert. Seit dem letzten Streik im Oktober seien keine echten Fortschritte im Tarifkonflikt erzielt worden. Daher müsse ab sofort jederzeit wieder mit Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gerechnet werden. - Die Piloten beharren auf einer Beibehaltung der Übergangsversorgung. Diese erlaubt es, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen. Die Lufthansa will die Altersgrenze anheben.

  • "FAZ": Krankenkassen mit 740 Millionen Euro im Minus

    Die gesetzlichen Krankenkassen haben einem Zeitungsbericht zufolge in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Minus von 740 Millionen Euro zu verbuchen. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Im vergangenen Jahr hatten die Kassen zu dem Zeitpunkt noch einen Überschuss von 1,5 Milliarden Euro ausgewiesen. Während die Allgemeinen Ortskrankenkassen und die Knappschaft Überschüsse verzeichnen, schrieben alle anderen Kassen rote Zahlen. Als Grund werden Änderungen im Finanzausgleich der Kassen sowie steigende Gesundheitskosten genannt.

  • CDU-Politiker Kiesewetter: Ukrainische Bitte nach Dieselmotoren sorgfältig prüfen

    Der CDU-Politiker Kiesewetter hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine mit Dieselmotoren zu versorgen. Der Obmann der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages sagte im Deutschlandfunk, die Bitte müsse natürlich sorgfältig geprüft werden. Schließlich handele es sich um Material, das indirekt für Waffen wie Panzer oder auch Munitionstransporter verwendet werden könne. Wenn man nicht liefere, komme dies aber möglicherweise einer Unterstützung der pro-russischen Separatisten gleich. Die Bundesregierung hatte zurückhaltend auf die Forderung des ukrainischen Außenministers Klimkin reagiert.

  • De Maizière will kriminelle Ausländer schneller abschieben

    Bundesinnenminister de Maizière will radikale und straffällig gewordene Ausländer schneller abschieben. Außerdem plant er ein Verbot der Wiedereinreise von bis zu zehn Jahren. Die "Passauer Neue Presse" meldet, der CDU-Politiker wolle ein entsprechendes Gesetz noch vor Weihnachten ins Kabinett einbringen. Die Wiedereinreisesperre solle insbesondere für Ausländer gelten, die zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt worden seien. Das Gesetzespaket sieht dem Bericht zufolge andererseits vor, gut integrierten Ausländern schneller ein Bleiberecht zu gewähren.

  • Pro Asyl kritisiert Einigung bei Kosten für Asylbewerber

    Der Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation "Pro Asyl", Burkhardt, hat den Kompromiss zur Finanzierung der Flüchtlingsunterbringung kritisiert. Er sagte im Deutschlandfunk, Bund, Länder und Kommunen betrieben Flickschusterei. Sie organisierten nur eine Notversorgung, anstatt ein zukunftsweisendes Aufnahmekonzept zu erarbeiten. Nötig sei etwa ein Integrationsprogramm, das Sprachkurse vorsehe und Asylbewerbern den Zugang zum Arbeitsmarkt ermögliche. Der Bund hatte gestern zugesagt, Länder und Kommunen bis 2016 mit einer Milliarde Euro bei der Versorgung von Flüchtlingen zu unterstützen. Im Gegenzug stimmte der Bundesrat dem Asylbewerberleistungsgesetz und dem EU-Freizügigkeitsgesetz zu.

  • Studentin Tugce A. ist tot

    Hessens Ministerpräsident Bouffier will die Studentin Tugce A. für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen. Dies teilte die Landesregierung in Wiesbaden mit. Die lebenserhaltenden Geräte der Studentin waren gestern Abend im Klinikum Offenbach abgestellt worden, wie die Polizei heute früh bestätigte. Vor der Klinik hatten mehr als tausend Menschen der 23-Jährigen gedacht. Die Studentin hatte versucht, einen Streit in einem Schnellrestaurant zu schlichten. Dabei war sie so schwer geschlagen worden und anschließend gestürzt, dass sie ins Koma fiel und für hirntot erklärt wurde.

  • Wahlen um Vorsitz bei konservativer Partei UMP begonnen

    Frankreichs konservative Oppositionspartei UMP hat mit der Wahl eines neuen Vorsitzenden begonnen. Favorit ist der frühere Präsident Sarkozy. Die rund 268.000 UMP-Mitglieder haben bis heute Abend Zeit, ihre Stimme im Internet oder in Wahlbüros abzugeben. Es wird damit gerechnet, dass Sarkozy schon im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit erhält. Der 59-Jährige will 2017 wieder als Kandidat der Konservativen für das Präsidentenamt antreten.

  • Bestürzung über Gewalt in Nigeria

    Der Anschlag auf eine Moschee in Nigeria hat international Bestürzung hervorgerufen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, für Angriffe auf Zivilisten gebe es keine Rechtfertigung. Das US-Außenministerium nannte das Attentat "abscheulich". Auch die EU-Außenbeauftragte Mogherini verurteilte die erneute Gewalttat in dem westafrikanischen Land. - Die Angreifer hatten gestern in der Stadt Kano in einer Moschee mehrere Sprengsätze gezündet und auf fliehende Menschen geschossen. Die genaue Zahl der Opfer ist noch unklar. Nach Angaben von Krankenhäusern und Rettungskräften sind es mindestens 80; die Polizei bestätigt bisher 35 Tote. Hinter der Tat wird die Terrorgruppe Boko Haram vermutet.

  • Revisionsprozess gegen Mubarak

    Im Revisionsprozess gegen Ägyptens früheren Präsidenten Mubarak wird heute das Urteil erwartet. Er war im Juni 2012 in einem ersten Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde aber wegen Verfahrensmängeln aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe. Mubarak, der 2011 gestürzt worden war, wird vorgeworfen, für den Tod hunderter Demonstranten mitverantwortlich zu sein.

  • Erneut Zusammenstöße bei Protesten in Hongkong

    Bei den seit Wochen anhaltenden Demonstrationen der Demokratie-Bewegung in Hongkong ist es erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden mindestens 28 Menschen festgenommen. Demonstranten hätten die Sicherheitskräfte mit Wasserflaschen und Eiern beworfen. Diese setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Die Aktivisten hatten die vierte Nacht in Folge versucht, das Geschäftsviertel Mong Kok erneut zu besetzen. - Die von Studenten angeführte Bewegung verlangt eine freie Auswahl von Kandidaten für die 2017 anstehende Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs.

  • Papst würdigt Türkei als Brücke zwischen den Kulturen

    Papst Franziskus setzt heute seinen dreitägigen Besuch in der Türkei fort. Das Oberhaupt der katholischen Kirche will in Istanbul die Blaue Moschee besuchen, das größte islamische Gotteshaus der Stadt. Anschließend besichtigt der Papst das Museum Hagia Sophia, das früher eine Kirche und später eine Moschee war. Gestern war Franziskus mit dem türkischen Präsidenten Erdogan zusammengetroffen. Dabei mahnte er die Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit an.

  • Bundesliga: Freiburg - Stuttgart 1 : 4

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Freiburg gegen Stuttgart mit 1 zu 4 verloren.

  • Börse: Kaum Bewegung an Wallstreet

    Die US-Aktienbörse in New York hat uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index notierte mit 17.828 Punkten nahezu unverändert. Der technologie-orientierte Nasdaq stieg um 0,1 Prozent und ging mit 4.792 Punkten aus dem Markt.

  • Wetter: Bedeckt, 0 bis 8 Grad

    Das Wetter: Meist hochnebelartig bedeckt. Am Alpenrand, im Westen und Südwesten sowie in den Mittelgebirgen überwiegend heiter. 0 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel vielerorts sonnig bei minus 1 bis plus 7 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südost bis Ost 6 bis 7, Böen 7 bis 8. Deutsche Ostseeküste: Südost bis Ost 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 7 Uhr: Greifswald -1 Grad, Hamburg 0, Bremen 1, Hannover 1, Berlin -1, Leipzig 1, Köln 3, Dresden 1, Frankfurt am Main 4, Stuttgart 2, Freiburg 3 und München 1 Grad.

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