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Donnerstag, 31. Juli 2014 19:00 Uhr

  • Israel: Netanjahu hält an Zerstörung der Hamas-Tunnel fest

    Der israelische Ministerpräsident Netanjahu macht eine Zerstörung der Hamas-Tunnel weiterhin zur Vorbedingung einer Waffenruhe. Die israelische Armee habe bereits hunderte solcher Tunnel zerstört, sagte Netanjahu in Tel Aviv. Israel werde dies fortführen, egal, ob es eine Waffenruhe gebe oder nicht. Die Hamas verlangt ihrerseits, dass Israel seine Blockade des Palästinensergebietes aufhebt. Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Pillay, verurteilte die Angriffe auf Zivilisten in dem Konflikt. Sie erklärte in Genf, beide Seiten missachteten vorsätzlich internationales Recht. Dies könne man als Kriegsverbrechen bezeichnen. Konkret kritisierte sie Israel für seine Angriffe auf Wohnhäuser und Schulen sowie die Hamas, weil sie Raketen in dicht besiedelten Gebieten lagere und von dort aus auf Ziele in Israel feuere.

  • Ukraine und Russland verständigen sich auf sicheren Korridor für Ermittler

    Den internationalen Ermittlern soll ein sicherer Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs in der Ostukraine ermöglicht werden. Darauf verständigten sich Vertreter Russlands, der Ukraine sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, wie die Regierung in Kiew mitteilte. Vertreter der pro-russischen Separatisten waren nicht bei dem Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Sie hatten ihre Teilnahme an einen Abzug der ukrainischen Armee aus der Ostukraine geknüpft. Experten der OSZE sowie der Niederlande und Australiens konnten heute wegen einer Feuerpause erstmals seit einer Woche die Absturzstelle besichtigen.

  • Thailand: Militär ernennt gesetzgebende Versammlung

    Gut zwei Monate nach dem Putsch in Thailand hat das Militär eine gesetzgebende Versammlung ernannt. Wie ein Armeesprecher in Bangkok mitteilte, soll das Gremium Aufgaben eines Parlaments wahrnehmen und im August einen Regierungschef ernennen. Die Hälfte der 200 Mitglieder der Versammlung sind Militärangehörige. Andere Mitglieder kommen aus Industrie und Zivilgesellschaft. Die Armeeführung hat für Oktober 2015 Neuwahlen versprochen. Seit 2006 gab es in Bangkok mehrfach Großdemonstrationen und Zusammenstöße der beiden großen politischen Lager mit insgesamt mehr als 100 Toten. Das Militär putschte sich am 22. Mai an die Macht.

  • Auswärtiges Amt rät von Reisen in afrikanische Ebola-Länder ab

    Wegen der Ebola-Epidemie rät die Bundesregierung von verzichtbaren Reisen nach Guinea, Sierra Leone und Liberia ab. Ein Ende der Ausbreitung sei nicht absehbar, heißt es in den neuen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" ist die Epidemie außer Kontrolle. - Die Weltgesundheitsorganisation will für die Eindämmung des Virus 100 Millionen US-Dollar bereitstellen. Außerdem sei morgen ein Treffen der Generaldirektorin, Chan, mit den Präsidenten der betroffenen Ländern in Guinea geplant. Nach Angaben der WHO wurden bisher rund 1.300 Ebolafälle bestätigt, 729 Menschen sind gestorben.

  • Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt auf 2,87 Millionen

    Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland ist gestiegen. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur waren im Juli 2,87 Millionen Menschen erwerbslos. Das sind 39.000 mehr als im Vormonat, aber 43.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,6 Prozent. - Die Zahl der Unterbeschäftigten, zu denen auch Personen zählen, die sich in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden, betrug 3,75 Millionen. Arbeitsministerin Nahles sagte, der Arbeitsmarkt sei stabil. Der leichte Anstieg der Zahlen liege daran, dass viele junge Menschen gerade Ausbildung oder Schule abgeschlossen hätten und auf Stellensuche gingen.

  • Wetter: Morgen heiter, im Westen und Süden Schauer,23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Bis zum Abend heiter bis wolkig und weitgehend trocken. In der Nacht gering bewölkt oder klar. Temperaturrückgang auf 18 bis 10 Grad. Morgen teils heiter, teils wolkig. Im Westen und an den Alpen Schauer oder Gewitter möglich. 23 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag zunächst sonnig, im Tagesverlauf einzelne Niederschläge. 23 bis 30 Grad.

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