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Dienstag, 22. Juli 2014 15:00 Uhr

  • NSU-Prozess: Zschäpe darf Pflichtverteidiger nicht auswechseln

    Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Zschäpe, muss ihre Verteidiger behalten. Das Münchner Oberlandesgericht wies ihren Wunsch nach einem Austausch der Anwälte ab, wie der Vorsitzende Richter Götzl bekanntgab. Zur Begründung hieß es, Zschäpe habe nicht ausreichend stichhaltig dargelegt, warum das Vertrauensverhältnis endgültig und nachhaltig erschüttert sei. Zschäpe hatte vergangene Woche erklärt, ihren drei Pflichtverteidigern nicht mehr zu vertrauen. Die Angeklagte kann ihre Anwälte nicht selbst entlassen, da sie vom Gericht bestellt wurden.

  • Auswärtiges Amt bestätigt Hinweise auf Tod von Deutschen in Gaza

    Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen ist auch eine siebenköpfige palästinensische Familie mit deutscher Staatsangehörigkeit getötet worden. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts teilte in Berlin mit, es gebe dafür mehrfache Hinweise. Zuvor hatten bereits die Behörden im Gaza-Streifen den Tod der Familie bekannt gegeben. Inzwischen teilte die ägyptische Regierung mit, sie sei nicht bereit, ihren Vorschlag für eine Waffenruhe zu überarbeiten. Das erklärte Außenminister Schukri nach einem Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen Kerry in Kairo. Die radikal-islamische Hamas hatte erklärt, der ägyptischen Initiative nur unter Bedingungen zuzustimmen. Sie verlangt unter anderem, dass Israel die Blockade des Gaza-Streifens beendet.

  • MH17-Absturz: Putin will Einfluss auf Rebellen nutzen

    Der russische Präsident Putin will nach eigenem Bekunden seinen Einfluss auf die Separatisten im Osten der Ukraine nutzen, damit der Absturz der malaysischen Passagiermaschine aufgeklärt werden kann. Putin sagte nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen bei einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates in Moskau, er werde alles für eine vollständige, gründliche und transparente Untersuchung tun. Von Kiew verlangte er im Gegenzug eine umfassende Feuerpause. Die ersten sterblichen Überreste der Opfer werden morgen in den Niederlanden erwartet, wie die Regierung in Den Haag mitteilte. Ein Transportflugzeug soll sie von der ukrainischen Stadt Charkow nach Eindhoven bringen. Der Kühlzug mit den Leichen war heute in Charkow eingetroffen. Dort soll mit der Identifizierung begonnen werden.

  • Schuldenberg in Europa auf neuem Rekordstand

    Die Gesamtverschuldung der Euro-Länder und EU-Mitglieder ist zu Jahresbeginn auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat kletterte der Schuldenstand der 18 Euro-Staaten gemessen am Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal auf knapp 94 Prozent oder 9,1 Billionen Euro. Auch in der gesamten EU wuchs der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte weiter und kletterte auf 88 Prozent beziehungsweise 11,5 Billionen Euro. Die höchste Verschuldungsquote hatte erneut Griechenland mit gut 174 Prozent, gefolgt von Italien und Portugal. Den relativ gesehen niedrigsten Schuldenstand wies Estland mit 10 Prozent auf, gefolgt von Bulgarien und Luxemburg. Deutschland lag mit gut 77 Prozent im Mittelfeld.

  • Indonesien: Früherer Gouverneur von Jakarta gewinnt Präsidentschaftswahl

    In Indonesien hat der Reformer Widodo die Präsidentschaftswahl gewonnen. Wie die Wahlkommission mitteilte, erzielte der frühere Gouverneur der Hauptstadt Jakarta bei der Abstimmung 53 Prozent der Stimmen. Sein Rivale Subianto kam den Angaben zufolge auf 47 Prozent. Er lehnte die Wahl als undemokratisch ab und warf Widodo Betrug vor. In einem nächsten Schritt könnte Subianto das Verfassungsgericht einschalten. Bei der Wahl am 9. Juli ging es um die Nachfolge von Präsident Yudhoyono, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren durfte. Stimmberechtigt waren rund 190 Millionen Menschen.

  • Wetter: Verbreitet Regen, im Norden meist trocken, 20 bis 29 Grad

    Das Wetter: Im Norden meist trocken, sonst bedeckt mit Schauern und Gewittern. Werte im Süden zwischen 19 und 22 Grad, sonst 25 bis 30 Grad. Morgen locker bewölkt mit sonnigen Abschnitten, nur in der Südhälfte Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig und gering bewölkt. In der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 22 bis 29 Grad.

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