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Sonntag, 20. April 2014 10:00 Uhr

  • Russische Medien: "Tote nach Schusswechsel in Ost-Ukraine"

    Bei einem Schusswechsel nahe der ost-ukrainischen Stadt Slawiansk soll es einem russischen Medienbericht zufolge mehrere Tote gegeben haben. Wie der staatliche Fernsehsender "Rossija 24" meldet, griffen Bewaffnete einen Kontrollposten pro-russischer Kräfte an. Bei dem Gefecht sollen drei Separatisten und zwei Angreifer ums Leben gekommen sein. Ein Anführer der pro-russischen Milizen erklärte der Nachrichtenagentur AFP zufolge, an einer Straßensperre seien drei der eigenen Kämpfer und ein Angreifer getötet worden. Eine unabhängige Bestätigung der Vorkommnisse liegt derzeit nicht vor. Gestern hatte die ukrainische Übergangsregierung ankündigt, während der Osterfeiertage nicht gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes vorzugehen. Moskau hatte zuletzt eingeräumt, seine Truppen an der Grenze zur Ukraine verstärkt zu haben. Ein Militäreinsatz im Nachbarland sei derzeit aber nicht geplant, betonte ein Kreml-Sprecher.

  • Bericht: Maaßen warnt vor Aktivitäten des russischen Geheimdienstes

    Russische Geheimdienste werben nach einem Bericht in Deutschland verstärkt Informanten an, vor allem aus Politik und Wirtschaft. Die Zeitung "Welt am Sonntag" schreibt, damit verfolgten die Agenten das Ziel, an sensible Informationen etwa aus dem Bereich Rüstung zu gelangen. Das Blatt beruft sich auf Erkenntnisse des Verfassungsschutzes und zitiert den Präsidenten des zuständigen Bundesamtes - Maaßen - mit den Worten, für kaum einen Geheimdienst sei die nachrichtendienstliche Aufklärung in Deutschland so wichtig wie für den russischen. Weiter heißt es, Agenten Moskaus sprächen getarnt als Mitarbeiter der Botschaft gezielt Referenten und wissenschaftliche Mitarbeiter von deutschen Politikern, Stiftungen und Ministerien an. Bis zu einem Drittel des russischen Botschaftspersonals habe nach Schätzungen des Verfassungsschutzes einen geheimdienstlichen Hintergrund.

  • Bundesagentur will weniger Bürokratie bei ALG II

    Die Bundesagentur für Arbeit will die Hartz-IV-Regeln vereinfachen und dabei auf die Rückforderung von Kleinbeträgen verzichten. Die Behörde schlage unter anderem vor, eine sogenannte Bagatellgrenze in Höhe von 50 Euro einzuführen, sagte Vorstandsmitglied Alt der Deutschen Presseagentur. Bei allen darunter liegenden Beträgen sollten die Jobcenter künftig auf das Eintreiben von zu viel gezahltem Arbeitslosengeld II verzichten. Früheren Angaben zufolge stammen die in einem 63-seitigen Papier zusammengefassten Vorschläge von Mitarbeitern der Jobcenter. Sie erhoffen sich eine Entlastung bei der Berechung der Hartz-IV Leistungen.

  • 80 Prozent der syrischen Chemiewaffen abtransportiert

    Etwa 80 Prozent der von Syrien deklarierten Chemiewaffen sind nach Angaben der internationalen Inspektoren inzwischen außer Landes gebracht oder vernichtet worden. Die Sonderkoordinatorin der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, Kaag, sagte, damit könne Syrien die am 27. April ablaufende Frist einhalten, um alle Waffen abzugeben. Die Regierung in Damaskus hatte nach einem Chemiewaffenangriff im August 2013 der Vernichtung ihrer Giftgasbestände zugestimmt, um einem US-Militärschlag zu entgehen.

  • Kardinal Marx: Franziskus ist kein Papst des Stillstandes

    Papst Franziskus wird die katholische Kirche nach Einschätzung des Münchner Erzbischofs Kardinal Marx nicht nur in Stilfragen, sondern auch inhaltlich verändern. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sagte im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks, Franziskus sei kein Papst des Stillstandes. Er wolle, dass man sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stelle. Marx erklärte, das gelte auch für die Frage des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen. Hier ermutige der Papst dazu, dass auch eine solch schwierige Auseinandersetzung offen geführt werde. Der Kardinal betonte, er selbst wünsche sich in diesem Zusammenhang eine geistlich tiefe und theologisch verantwortbare Diskussion.

  • Wetter: Im Nordwesten sonnig, in der Mitte und im Südosten Schauer und Gewitter, 14 bis 22 Grad

    Das Wetter: Am heutigen Ostersonntag im Nordwesten sonnig, später in der Mitte und im Südosten sowie im Bergland einzelne Schauer und Gewitter. 14 bis 22 Grad. Am Ostermontag viele Wolken sowie Schauer und Gewitter, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag Sonne und Wolken im Wechsel, im Norden und Osten noch einmal Schauer und Gewitter, im Westen und Südwesten meist trocken. 15 bis 22 Grad.

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