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Mittwoch, 30. Juli 2014 09:00 Uhr

  • Partei Die Linke: "Sanktionen gegen Russland werden die Lage nur verschärfen

    Die Partei Die Linke hat die von der Europäischen Union und den USA beschlossenen Wirtschaftssanktionen gegen Russland als falschen Weg bezeichnet. Solche Strafmaßnahmen würden nichts nützen, sondern die Lage nur verschärfen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gehrcke, heute früh im Deutschlandfunk. Nach wie vor gebe es keine Beweise, dass Moskau die Separatisten im Osten der Ukraine logistisch unterstütze. Gehrcke forderte, die diplomatischen Bemühungen fortzusetzen. Auch der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Erler, plädierte dafür, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. Es sei zweifellos richtig, den Druck auf Moskau zu erhöhen. Da der Westen eine militärische Option aus guten Gründen aber ausgeschlossen habe, müsse man sich weiter um eine politische Lösung bemühen, sagte der SPD-Politiker im ARD-Fernsehen. Dazu gehöre auch, mit den Separatisten im Osten der Ukraine zu reden.

  • Gazastreifen: Erneut Tote nach israelischem Angriff auf Schule

    Das israelische Militär hat bei seinen Angriffen auf den Gazastreifen erneut eine Schule des UNO-Flüchtlingshilfswerks getroffen. Dabei kamen mindestens 13 Menschen ums Leben. In der Schule im Lager Dschabalija hielten sich Flüchtlinge aus der Region auf. Die Vereinten Nationen hatten in dem Palästinensergebiet 85 Einrichtungen als Notunterkünfte deklariert. - Seit Beginn der israelischen Offensive vor drei Wochen sind inzwischen mehr als 1.200 Palästinenser getötet worden. Auch 53 israelische Soldaten und drei Zivilisten kamen ums Leben. Das israelische Sicherheitskabinett will heute erneut über die Lage im Gazastreifen beraten. Dabei steht nach Medienberichten eine mögliche Waffenruhe, aber auch eine Ausweitung der Offensive zur Debatte.

  • Atomkraftgegner kritisieren Gorleben-Beschluss

    Umweltschützer haben kritisiert, dass das Erkundungsbergwerk für ein mögliches Atommülllager in Gorleben nicht vollständig geschlossen wird. Der Sprecher der Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt, Stay, sagte im Deutschlandfunk, da der Salzstock nicht verfüllt werde, bleibe Gorleben weiterhin ein Top-Favorit. Er glaube nicht, dass es bei der Endlager-Suche nun einen wirklichen Neustart geben werde. Dabei sprächen geologische Untersuchungen gegen Gorleben als Lagerstätte für Atommüll. - Die Bundesregierung und das Land Niedersachsen hatten sich darauf verständigt, die Arbeiten im Salzstock Gorleben bis zu einer endgültigen Entscheidung über den Standort eines atomaren Endlagers auf ein Minimum zu reduzieren.

  • Weitere Überschwemmungen nach Gewittern in Nordrhein-Westfalen

    Nach weiteren heftigen Regenfällen und Gewittern sind in Nordrhein-Westfalen einige Straßen unpassierbar. Besonders betroffen ist der Rhein-Sieg-Kreis, wo die Feuerwehr in der vergangenen Nacht zu hunderten Einsätzen gerufen wurde. Viele Keller stehen unter Wasser. Auch im Münsterland hat sich die Lage zwei Tage nach den Regenfällen noch nicht normalisiert. Die Bahn musste viele Verbindungen im Regionalverkehr streichen. Am Frankfurter Flughafen fielen gestern erneut Flüge aus. Besonders dramatisch ist die Lage in Ost-Europa. Bei schweren Überschwemmungen in Rumänien kamen drei Menschen ums Leben. Ein Zug entgleiste, nachdem eine Brücke unter der Last der Wassermassen zusammengestürzt war. In Bulgarien gab es einen Toten wegen der Unwetter. Ein Mensch wird noch vermisst.

  • Wetter: Im Nordwesten aufgelockert, sonst kräftige Schauer, 19 bis 27 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten auflockernde Bewölkung und trocken. Sonst kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter. 19 bis 27 Grad. Morgen im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig mit vereinzelten Niederschlägen. 23 bis 29 Grad.

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