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Sonntag, 21. Dezember 2014 23:00 Uhr

  • Bundespräsident Gauck: Udo Jürgens war Großer des deutschen Chansons

    Bundespräsident Gauck hat den gestorbenen Sänger und Komponisten Udo Jürgens als einen Großen des deutschen Chansons gewürdigt. Seine Lieder hätten alle begleitet und erfreut, manchmal auch getröstet und nachdenklich gemacht, heißt es in einem Kondolenzschreiben Gaucks an die Tochter des Musikers. Kulturstaatsministerin Grütters nannte Udo Jürgens einen Ausnahmekünstler. Der Schlager habe durch ihn eine neue Qualität bekommen. Udo Jürgens starb nach Angaben seines Managements in der Schweiz im Alter von 80 Jahren an Herzversagen. Der gebürtige Österreicher, der mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, stand mehr als 50 Jahre auf der Bühne. Er komponierte über 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Alben. Zu seinen größten Hits zählen Stücke wie "Merci Chérie", "Griechischer Wein" oder "Ich war noch niemals in New York".

  • Bahn treibt laut Medienbericht Videokontrolle voran

    Die Deutsche Bahn will einem Medienbericht zufolge die Überwachung ihrer Bahnhöfe mit Videokameras verstärkt ausbauen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sollen im kommenden Jahr bis zu 700 weitere Kameras in rund hundert Bahnhöfen installiert werden. Bahnvorstand Becht sagte der Zeitung, man wolle damit die Polizei bei der Bekämpfung von Straftaten unterstützen. Um welche Bahnhöfe es sich handelt, werde erst noch festgelegt. 2013 hatte das Unternehmen mit der Bundesregierung und der Bundespolizei vereinbart, in den kommenden Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in den Ausbau der Videotechnik zu investieren. Diese soll dann nicht nur den laufenden Betrieb überwachen, sondern die Bilder bis zu 72 Stunden lang speichern.

  • Deutsche Bauwirtschaft erwartet Umsatzplus

    Die Bauwirtschaft erwartet für dieses Jahr einen Umsatzzuwachs von 4 bis 4,5 Prozent. Gründe seien das günstige Wetter und die Aufträge im Wohnungsbau, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Knipper, der "Berliner Zeitung". Im nächsten Jahr werde die Dynamik zwar etwas nachlassen. Dennoch werde es voraussichtlich erneut einen Anstieg geben. Sorgen bereite der Branche unter anderem der schwächer werdende Auftragseingang.

  • EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: Mit Pegida-Demonstranten auseinandersetzen

    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich mit der "Pegida"-Gruppierung auseinandersetzen. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sagte Bedford-Strohm der "Passauer Neuen Presse". Viele der Demonstranten wehrten sich dagegen, als Rechtsradikale abgestempelt zu werden. Zugleich räumte Bedford-Strohm ein, dass Neonazis versuchten, die Gruppierung für sich zu instrumentalisieren. Er erlaube sich jedoch kein Urteil über jeden einzelnen Demonstranten. Bei Angriffen auf eine Religion, Flüchtlinge oder Asylbewerber müsse man aber in aller Klarheit Nein sagen.

  • Ex-Generalinspekteur Kujat warnt vor Destabilisierung Russlands

    Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Kujat, hat davor gewarnt, Russland wegen der Ukraine-Krise durch Sanktionen weiter zu destabilisieren. Ein solcher Kurs berge Gefahren bis hin zur bewaffneten Auseinandersetzung, sagte Kujat der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Ein wirtschaftlich stabiles, politisch berechenbares Russland sei die Voraussetzung für eine gemeinsame Lösung und die Abwendung einer weiteren Eskalation. Ein Konflikt sei nur lösbar, wenn der Gegner rational handlungsfähig sei. Eine Großmacht wie Russland bestrafen zu wollen, führe daher in die Irre, betonte Kujat. Die Politik müsse verhindern, dass aus dem Konflikt in der Ukraine ein Konflikt um die Ukraine werde.

  • Tunesien: Essebsi erklärt sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl

    Der bisherige tunesische Interimsstaatschef Essebsi hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswhal erklärt. Sein Wahlkampfteam teilte mit, der 88-Jährige habe die Stichwahl mit deutlichem Vorsprung vor seinem 69-jährigen Herausforderer Marzouki gewonnen. Offizielle Hochrechnungen lagen zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht vor. Das Ergebnis wird für morgen erwartet. - Fast vier Jahre nach dem Sturz von Diktator Ben Ali gilt die Wahl als letzter Schritt zur Demokratisierung des nordafrikanischen Landes. In Tunesien hatte die Revolutionsbewegung des so genannten Arabischen Frühlings 2011 ihren Anfang genommen.

  • Wetter: Am Montag Regen, nur im Süden trocken

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte Regen. Im Süden teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken. Höchsttemperaturen 6 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag ähnliches Wetter bei 8 bis 13 Grad.

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