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Samstag, 2. August 2014 08:00 Uhr

  • Gaza-Krieg: Israel verstärkt Angriffe

    Die israelischen Streitkräfte haben auch in der vergangenen Nacht ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. Die Militäreinsätze konzentrierten sich auf die südliche Stadt Rafah. Mindestens 90 Palästinenser sollen dabei getötet worden sein. Die israelischen Soldaten suchen weiterhin nach einem ihrer Kameraden, der nach Angaben aus Jerusalem von einem Kommando der radikal-islamischen Hamas verschleppt wurde. Diese erklärte heute früh, sie habe keinerlei Kenntnisse über den Aufenthaltsort des Mannes. Man habe den Kontakt zu den eigenen Kämpfern verloren und gehe davon aus, dass alle bei dem israelischen Beschuss gestorben seien. Sollte der israelische Soldat tatsächlich im südlichen Gazastreifen verschleppt worden sein, müsste er ebenfalls ums Leben gekommen sein. Ungeachtet der neuen Eskalation will die palästinensische Autonomiebehörde heute eine Delegation zu Verhandlungen über eine Entschärfung der Lage in die ägyptische Hauptstadt Kairo entsenden.

  • Teltschik: Merkel sollte direkt mit Putin sprechen

    Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Teltschik, fordert eine Führungsrolle Deutschlands im Ukraine-Konflikt. Teltschik sagte im Deutschlandfunk, Bundeskanzlerin Merkel solle das Gespräch mit dem russischen Präsidenten Putin suchen und etwa gemeinsam mit europäischen Partnern nach Moskau reisen. Teltschik erklärte, Putin stehe innenpolitisch unter Druck und halte sich außenpolitisch alle Optionen offen. Der Westen sollte deshalb nicht nur auf Sanktionen setzen. In diesem Fall sei es besser, wenn sich die USA heraushielten. Im Osten der Ukraine wollen internationale Ermittler heute ihre Arbeit am Absturzort der malaysischen Passagiermaschine fortsetzen. Zwei Wochen nach dem Unglück waren die Experten gestern erstmals an die Absturzstelle gelangt und hatten weitere Leichen geborgen.

  • Kanzleramt: Kein Spielraum für Abbau Kalter Progression

    Kanzleramtschef Altmaier sieht keinerlei Spielraum für einen Abbau der Kalten Progression, wie dies inzwischen auch in der Union verlangt wird. Darüber könne nur dann gesprochen werden, wenn durch einen guten Konjunkturverlauf zusätzliche Einnahmen in die Staatskassen kämen, sagte der CDU-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". Der Arbeitnehmerflügel der Union hatte sich zuvor entsprechenden Forderungen des Arbeitgeberflügels angeschlossen. - Inzwischen plädieren auch Spitzenpolitiker des Koalitionspartners SPD verstärkt für eine Änderung des Steuertarifs, sofern dieser aufkommensneutral finanziert wird. Die Kalte Progression führt dazu, dass Arbeitnehmer je nach Inflationsrate mitunter trotz Lohnzuwächsen wegen eines höheren Steuertarifs real nicht mehr Geld bekommen.

  • "SZ": Ecclestone-Prozess offenbar vor Einstellung

    Im Bestechungsprozess gegen Formel-Eins-Chef Ecclestone bahnt sich offenbar ein Vergleich mit der Staatsanwaltschaft an. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat der Engländer 100 Millionen Dollar zur Einstellung des Verfahrens angeboten. Dies habe Ecclestone gestern mit der Anklagebehörde ausgehandelt. Zum weiteren Verfahren sei Stillschweigen vereinbart worden. Das Landgericht München hat inzwischen die für kommende Woche vorgesehenen Zeugen wieder ausgeladen. Eine Gerichtssprecherin teilte mit, noch liefen die Gespräche, aber es werde sich wohl bald ein Ergebnis herauskristallisieren. Der nächste reguläre Verhandlungstermin findet am kommenden Dienstag statt. - Ecclestone wird beschuldigt, im Jahr 2006 dem Ex-BayernLB-Finanzvorstand Gribkowski 44 Millionen US-Dollar gezahlt zu haben. Das Geld soll im Zusammenhang mit dem Verkauf von Formel-Eins-Anteilen geflossen sein.

  • Obama räumt Folter der US-Geheimdienste nach dem 11. September 2001 ein

    Mit deutlichen Worten hat US-Präsident Obama Fehler der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingeräumt. Obama sagte in Washington, einige Verdächtige seien gefoltert worden. Damit habe man Dinge gemacht, die den amerikanischen Werten widersprächen. Er betonte aber auch, dass die Geheimdienste nach den Anschlägen unter großem Druck gestanden hätten. Zu den sogenannten harten Verhörmethoden gehörten von 2002 bis 2009 Schlafentzug, simuliertes Ertränken und Dunkelhaft. Obama hatte dies nach seinem Amtsantritt 2009 gestoppt.

  • Europa gedenkt der Toten des Ersten Weltkriegs

    Europaweit wird an diesem Wochenende an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. In Metz-Chambière wollen Franzosen und Deutsche heute gemeinsam der Toten gedenken. Morgen besuchen Bundespräsident Gauck und der französische Präsident Hollande den Gedenkort Hartmannsweilerkopf. Auf dem Schlachtfeld in den Vogesen starben zwischen 1914 und 1918 nahezu 30.000 französische und deutsche Soldaten. Insgesamt verloren im Ersten Weltkrieg rund 17 Millionen Menschen ihr Leben.

  • Sinti und Roma gedenken des Völkermords in Auschwitz

    Sinti und Roma aus 25 europäischen Ländern erinnern heute an die Auflösung des sogenannten Zigeunerlagers in Auschwitz vor 70 Jahren. Zur Gedenkveranstaltung werden etwa tausend Teilnehmer erwartet, unter ihnen auch Überlebende. Als Vertreterin Deutschlands reist Bundestagsvizepräsidentin Roth nach Polen. In der Nacht zum 3. August 1944 wurden im größten deutschen Vernichtungslager die letzten 2.900 Roma-Häftlinge ermordet. Insgesamt töteten die Nationalsozialsten in Auschwitz-Birkenau mehr als 20.000 Sinti und Roma.

  • China: Mindestens 65 Tote bei Explosion in Fabrik

    Bei der Explosion in einer Metallfabrik im Osten Chinas sind nach jüngsten Angaben mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden mehr als 150 Personen verletzt. Das Unglück ereignete sich in der Stadt Kunshan im Osten des Landes. Die Ursache der Detonation ist bislang unklar.

  • Zugunglück in Mannheim: 40 Verletzte

    Bei einem Zugunglück im Mannheimer Hauptbahnhof sind am Abend zahlreiche Menschen verletzt worden. Ein Bahnsprecher teilte mit, ein Güterzug habe einen Eurocity gerammt, woraufhin fünf Waggons des Personenzugs entgleist seien. Zwei von ihnen seien umgekippt. Laut Bundespolizei wurden etwa 40 Menschen verletzt. Die Unfallursache ist bislang unklar. Untersuchungen wurden eingeleitet. An Bord des EC waren insgesamt 250 Reisende. Der Zug war auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken.

  • Börse: Wall Street mit Verlusten

    Der Aktienmarkt in New York hat schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index gab um 0,4 Prozent auf 16.493 Punkte nach. Die Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 0,4 Prozent und ging mit 4.352 Zählern aus dem Handel. Der Euro kostete einen Dollar 34 25.

  • Wetter: Überwiegend heiter - bis 30 Grad

    Das Wetter: Teils wolkig, teils sonnig. Später dichtere Bewölkung mit einzelnen Schauern und Gewittern. Im Nordwesten überwiegend trocken. Werte zwischen 26 und 30 Grad, an der See und im Bergland etwas kühler. Morgen wechselnd bis stark bewölkt. Gebietsweise wieder Schauer und Gewitter, die vor allem im Osten und Südosten teils unwetterartig ausfallen können. Temperaturen 22 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vor allem in der Westhälfte heiter und überwiegend trocken. Im Osten vereinzelte Niederschläge. 22 bis 27 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 20, Hamburg 19, Bremen 17, Hannover 16, Berlin 20, Leipzig18, Köln 16, Dresden 19, Frankfurt a.Main 16, Stuttgart 15, Freiburg 18, München 14.

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