Nachrichten

Samstag, 28. Februar 2015 06:00 Uhr

  • Mordanschlag auf Putin-Kritiker Boris Nemzow

    In Moskau ist der Oppositionspolitiker Boris Nemzow erschossen worden. Wie das Innenministerium mitteilte, wurden auf ihn in der Nähe des Kremls aus einem fahrenden Auto mehrere Schüsse abgegeben. Präsident Putin erklärte nach Angaben eines Sprechers, die Tat deute auf einen Auftragsmord hin. Es handele sich um eine große Provokation. US-Präsident Obama verurteilte die Ermordung Nemzows. In einer Erklärung des Weißen Hauses heißt es, die russische Regierung müsse dafür sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Der ukrainische Präsident Poroschenko schrieb auf Twitter, er habe keine Zweifel, dass die Täter bestraft würden. Früher oder später. Nemzow war einer der prominentesten Gegner von Präsident Putin. Er unterstützte den prowestlichen Kurs der Regierung in Kiew und verurteilte das russische Vorgehen im Krieg in der Ostukraine als Aggression. Ende der neunziger Jahre war Nemzow unter dem damaligen Präsidenten Jelzin stellvertretender Ministerpräsident.

  • Griechenland: Tsipras fordert erneut Schuldenschnitt

    In Athen haben gestern Abend tausende Menschen gegen die Politik der Regierung von Ministerpräsident Tsipras demonstriert. Die Kundgebung wurde von der Kommunistischen Partei organisiert. Deren Generalsekretär Koutsoumbas forderte den Austritt Griechenlands aus der Eurozone und aus der EU. Er warf Tsipras vor, nicht die Wahrheit zu sagen. Tatsächlich werde es im Sommer ein neues, hartes Sparprogramm geben. Tsipras schloss ein drittes Hilfspaket für Griechenland erneut aus. Auf einer Kabinettssitzung kündigte er an, dass seine Regierung einen Antrag auf Reduzierung der Staatsschulden stellen werde. Mit der viermonatigen Verlängerung des gegenwärtigen Rettungsprogramms sei dafür eine Brücke geschaffen worden, sagte er.

  • Etat für US-Heimatschutzministerium um eine Woche verlängert

    Die Zahlungsunfähigkeit des US-Heimatschutzministeriums ist vorerst abgewendet worden. Republikaner und Demokraten im Kongress in Washington einigten sich darauf, die Finanzierung bis zum 6. März sicherzustellen. Hintergrund ist ein Streit über die geplante Einwanderungsreform. Präsident Obama will fünf Millionen Einwanderern ohne gültige Papiere am Kongress vorbei ein befristetes Bleiberecht zugestehen. Die Republikaner wollen das verhindern und hatten deswegen dem Etat des Ministeriums zunächst nur bis Ende Februar zugestimmt. Durch die jetzige Einigung haben die Beteiligten eine weitere Woche Zeit, einen Kompromiss zu finden.

  • Lammert gegen Burka-Verbot, Klöckner dafür

    Bundestagspräsident Lammert hat sich gegen ein Burka-Verbot ausgesprochen. Er sehe da kein dringliches Problem, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Die praktische Umsetzung würde vermutlich zudem mehr Probleme schaffen als lösen. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Klöckner bekräftigte hingegen ihre Forderung, die Vollverschleierung von Frauen zu verbieten. Die Burka stehe für ein abwertendes Frauenbild und für die Unterdrückung der Frauen. Wenn ein fundamentalistischer Mann es nicht ertragen könne, dass Frauen in der Öffentlichkeit ihr Haar oder ihr Gesicht zeigten, dann sei nicht die Frau, sondern dieser Mann das Problem, sagte Klöckner der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

  • Verheerender Waldbrand im argentinischen Patagonien

    Im argentinischen Teil von Patagonien hat ein Waldbrand erhebliche Zerstörung angerichtet. Nach Angaben der Provinzbehörden sind bereits mehr als 17.000 Hektar Wald abgebrannt. Insgesamt brennt eine Fläche von 30 mal 15 Kilometern. Das Feuer bedroht mittlerweile mehrere Dörfer und einen Nationalpark mit 1000 Jahre alten Bäumen. Wegen des dichten Rauchs können seit Tagen keine Löschflugzeuge eingesetzt werden.

  • US-Schauspieler Leonard Nimoy gestorben

    Der amerikanische Schauspieler Leonard Nimoy ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er erlag den Folgen einer Lungenerkrankung. Weltbekannt wurde Nimoy als vom Planeten Vulkan stammender Erster Offizier Spock in der Fernsehserie "Star Trek", die in Deutschland "Raumschiff Enterprise" heißt. Diese Rolle verkörperte er später auch in etlichen Kinofilmen.

  • Fußball: München - Köln 4:1

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga gewann München gegen Köln mit 4:1.

  • Wetter: Wechsel von Sonne und Wolken

    Das Wetter: Wechsel von Sonne und Wolken. Im Nordwesten abends leichter Regen. 3 bis 9 Grad. Morgen im Westen nachlassende Niederschläge, im Osten Regen. Höchsttemperaturen 5 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag überwiegend stark bewölkt mit Regen bei 4 bis 9 Grad.

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