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Mittwoch, 23. Juli 2014 16:00 Uhr

  • Zwei ukrainische Militärjets von Rebellen abgeschossen

    Sechs Tage nach dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine in der Ost-Ukraine haben dort pro-russische Separatisten zwei Kampfflugzeuge der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen. Ein Militärsprecher erklärte in Kiew, die Jets seien nahe der Stadt Snische östlich von Donezk von Raketen getroffen worden. Das Schicksal der vier Piloten ist noch unklar. Nach Angaben der Aufständischen konnte sich mindestens einer von ihnen mit dem Fallschirm retten. Unterdessen gehen die Bemühungen weiter, den Absturz der malaysischen Passagiermaschine vor sechs Tagen aufzuklären und die Opfer zu indentifizieren. Die Flugschreiber werden seit heute im südenglischen Farnborough ausgewertet. Außerdem übernahmen die Niederlande offiziell die Leitung eines internationalen Teams, das die Absturzstelle untersuchen soll. Auch die Überführung der Toten in die Niederlande begann. Vor wenigen Minuten landete ein erstes Transportflugzeug mit den Särgen in Eindhoven. In den Niederlanden, von wo die meisten Opfer kamen, gilt heute eine ganztägige Staatstrauer.

  • Kerry sieht Fortschritte bei Gaza-Gesprächen

    US-Außenminister Kerry ist bei seinen Bemühungen um eine Waffenruhe im Gazastreifen nach eigenen Angaben vorangekommen. Am dritten Tag seiner Vermittlungsmission im Nahen Osten erklärte er, es gebe Fortschritte, allerdings sei auch noch viel zu tun. Nähere Details nannte er nicht. Kerry traf in Jerusalem mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammen. Auf seinem Programm stehen auch Gespräche mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas. Die Vereinten Nationen riefen Israel und die palästinensische Hamas auf, die Zivilbevölkerung bei den Kämpfen im Gazastreifen zu schützen. Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Pillay, warnte vor Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bei einer Sondersitzung des Menschenrechtsrats in Genf bezweifelte sie, dass Israel alles tue, um zivile Opfer zu vermeiden. Auch das Auswärtige Amt in Berlin forderte Israel zur Mäßigung auf.

  • Lufthansa lässt Israel-Verkehr auch morgen ruhen

    Die Lufthansa fliegt weiterhin nicht nach Tel Aviv. Das Unternehmen teilte mit, auch die für morgen vorgesehenen Flüge würden gestrichen. Der von Israel angebotene Ausweichflughafen sei wegen der fehlenden Abfertigungsmöglichkeiten keine Option. - Seit gestern sind viele internationale Flüge zum Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv ausgefallen, weil die Fluggesellschaften wegen des Raketenbeschusses durch die Hamas Sicherheitsbedenken haben.

  • EU-Kommission will Energieverbrauch bis 2030 um 30 Prozent senken

    Die EU-Kommission will den Energieverbrauch in der Europäischen Union bis 2030 um 30 Prozent senken. Das sei ein ehrgeiziges und dennoch realistisches Ziel, sagte Energiekommissar Oettinger bei der Vorstellung eines neuen Strategiepapiers zum Klimaschutz in Brüssel. In den kommenden Jahren müsse unter anderem bei Haushaltsgeräten, Fahrzeugen und Maschinen mehr Strom gespart werden. Bisher hatte sich die EU das unverbindliche Ziel gesetzt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts 20 Prozent Strom und Wärme einzusparen. Über die neue Vorgabe sollen die Staats- und Regierungschefs bei einem Gipfel im Oktober beraten.

  • Urteil: Behinderte bekommen auch in Gemeinschaften den vollen Regelsatz

    Behinderte und pflegebedürftige Sozialhilfeempfänger bekommen auch dann den vollen Regelsatz, wenn sie in Wohngemeinschaften versorgt werden. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Mit dem Urteil erklärten die Richter ein verbreitetes Verfahren für verfassungswidrig, nach dem Menschen mit Behinderung, die bei ihren Eltern oder Freunden wohnen, die Sozialhilfe gekürzt wird. Das Gericht betonte, dass behinderte Menschen auch im Zusammenleben mit anderen Personen einen eigenen Haushalt führten. Somit hätten sie Anspruch auf den vollen Sozialhilfesatz.

  • Iraks Armee soll im Kampf gegen IS dutzende Zivilisten getötet haben

    Im Kampf gegen sunnitische Extremisten soll die irakische Armee den Tod von Zivilisten in Kauf genommen haben. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch starben seit Anfang Juni mindestens 75 unbeteiligte Menschen bei Luftangriffen der Streitkräfte. 17 von ihnen seien durch den Abwurf so genannter Fassbomben getötet worden, wie sie auch das syrische Regime im Bürgerkrieg seit Monaten benutzt - trotz internationaler Proteste. Human Rights Watch erklärte, die irakische Regierung bekämpfe zwar einen teuflischen Aufstand, das gebe ihr aber keinen Freibrief, Zivilisten zu töten, wo immer sie Kämpfer der Gruppe "Islamischer Staat" vermute.

  • Flugzeugunglück in Taiwan: Mehr als 40 Tote

    Bei einem Flugzeugunglück in Taiwan sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Nach Agenturberichten verunglückte eine Passagiermaschine der einheimischen Luftfahrtgesellschaft "Transasia" bei einer Notlandung auf der taiwanesischen Insel Penghu. Es gab mehrere Verletzte. In dem Flugzeug sollen sich insgesamt 58 Passagiere befunden haben. Über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt.

  • Joachim Löw bleibt Bundestrainer

    Joachim Löw bleibt Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 54-Jährige erklärte, er sei so motiviert wie am ersten Tag beim DFB. Löw will seinen bis 2016 datierten Vertrag erfüllen und die DFB-Auswahl zur Europameisterschaft in zwei Jahren führen. Löw sagte, der Weltmeisterschaftstitel in Brasilien sei ein gigantischer Erfolg gewesen, es gebe aber noch weitere Ziele.

  • Wetter: Sonnig, in der Mitte und im Süden örtlich Schauer und Gewitter, 25 bis 30 Grad

    Das Wetter: Überwiegend sonnig, im Tagesverlauf in der Mitte und im Süden örtlich Schauer oder Gewitter. Höchstwerte 27 bis 32 Grad, im Bergland und an der See 22 bis 25 Grad. Morgen zunächst im Osten, später auch in den übrigen Landesteilen gebietsweise verstärkte Niederschläge. 24 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in der Nordhälfte stark bewölkt mit Regen. Im Süden zunächst freundlich, im Tagesverlauf auch dort Schauer und Gewitter. 22 bis 28 Grad.

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