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Donnerstag, 2. April 2015 02:00 Uhr

  • Obama ruft Nigerias Spitzenpolitiker zur Versöhnung auf

    US-Präsident Obama hat den künftigen Staatschef von Nigeria, Buhari, und den scheidenden Amtsinhaber Jonathan zur Versöhnung aufgerufen. In Telefonaten mit den beiden Politikern betonte Obama, die gegenwärtigen Probleme erforderten ein geschlossenes Auftreten. In Nigeria geht die islamistische Terrormiliz Boko Haram brutal gegen Andersgesinnte vor. Buhari, ein Muslim, kündigte an, er werde den Kampf gegen Boko Haram führen, bis der Terrorismus geschlagen sei. Als zweites wichtiges Ziel nannte er den Kampf gegen die Korruption. - Die Wahl Buharis ist der erste demokratische Machtwechsel in der Geschichte des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes.

  • Atomverhandlungen mit dem Iran werden fortgesetzt

    Im schweizerischen Lausanne gehen die Verhandlungen um das iranische Atomprogramm weiter. Außenminister Steinmeier sprach von einem "zähen Ringen", äußerte zugleich aber die Hoffnung auf eine vorläufige Einigung. Der französische Außenminister Fabius erklärte, man sei einer Einigung nahe. Die letzten Meter seien allerdings die schwersten. US-Außenminister Kerry kündigte an, bis zum Morgen in Lausanne zu bleiben. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Diese soll dann in weiteren Verhandlungen zu einem langfristigen Abkommen führen.

  • Deutschland will Ukraine weiter unterstützen

    Bundeskanzlerin Merkel hat der Ukraine weitere Unterstützung beim wirtschaftlichen Aufbau zugesagt. Merkel sagte nach einem Treffen mit Ministerpräsident Jazenjuk in Berlin, die Regierung in Kiew habe beachtliche Reformschritte unternommen, etwa bei der Korruptionsbekämpfung und der Transparenz im Steuersystem. Jazenjuk äußerte sich zu den Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen auf dem Maidan-Platz in Kiew im Februar 2014. Er sagte, der frühere Generalstaatsanwalt habe Fehler bei der Aufklärung dieser Verbrechen gemacht. Wichtige Zeugen hätten sich nach Russland abgesetzt. Eine Arbeitsgruppe des Europarats hatte die Ermittlungen zu den damaligen Ereignissen gestern als lückenhaft kritisiert.

  • Krieg im Jemen: EU und UNO in Sorge um Kinder

    Die Europäische Union und die UNO haben die Gewalt gegen Kinder im Jemen verurteilt. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini kritisierte in Brüssel, in dem Krieg würden zunehmend Schulen, Wohn- und Krankenhäuser angegriffen. Besonders die Situation von Kindern und Jugendlichen habe sich dadurch verschlechtert. Sie rief die verfeindeten Parteien auf, Zivilisten zu schützen. Ähnlich äußerte sich die UNO-Sondergesandte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Zerrougui. Sie betonte in New York, nach Einschätzung von UNICEF seien in der vergangenen Woche mehr als 60 Kinder im Jemen getötet worden.

  • Kalifornien begrenzt Wasserverbrauch

    Der US-Bundesstaat Kalifornien wird erstmals in seiner Geschichte den Wasserverbrauch für Einwohner und Unternehmen drastisch beschränken. Hintergrund sei die historische Trockenheit, sagte Gouverneur Brown. Er ordnete seine Staatsbeamten an, in Städten und Orten Maßnahmen umzusetzen, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden soll. Viele Rasenflächen sollen durch Anlagen ersetzt werden, die weniger Wasser benötigen. Betreiber von großen Grünflächen, wie etwa Golfplätze, sollen den Verbrauch drosseln. Die Vorschriften gelten nicht für die Landwirtschaft.

  • Wetter: Wind und Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin verbreitet schauerartiger Regen, oberhalb von 400 Metern als Schnee. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5 Grad. Am Tage bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 6 bis 7, Böen 8 bis 9.

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