Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 01:00 Uhr

  • Unwetter: Auch am Mittwoch Verkehrsbehinderungen zu erwarten

    Wegen des Sturmtiefs "Niklas" müssen Reisende weiter mit Behinderungen rechnen. Die Deutsche Bahn teilte mit, im Regional- und Fernverkehr seien auch heute Ausfälle zu erwarten. Viele Züge könnten noch nicht an den regulären Standorten eingesetzt werden. Betroffen sind unter anderem Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Raum München. Auch am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main dürfte es nach Angaben eines Sprechers Einschränkungen geben. Bei den Unwettern kamen vier Menschen ums Leben. Heute soll sich der Sturm nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes etwas abschwächen. Vor allem im Osten sei aber noch mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometer zu rechnen, hieß es.

  • "Schwere depressive Episode" des Germanwings-Co-Piloten 2009 bekannt

    Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa während seiner Ausbildung 2009 über eine vorausgegangene schwere Depression unterrichtet. Das teilte das Unternehmen mit. In einer E-Mail habe der damalige Flugschüler im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Pilotenausbildung von einer - Zitat - "abgeklungenen schweren depressiven Episode" geschrieben. Die Unterlagen seien der Staatsanwaltschaft Düsseldorf übergeben worden. Die Anklagebehörde hatte am Montag erklärt, dass der Mann vor Beginn seiner Karriere wegen möglicher Suizidgefährdung psychotherapeutisch behandelt worden war. Er soll das Flugzeug am Dienstag vergangener Woche absichtlich gegen eine Felswand geflogen haben. Die Bergung der 150 Toten am Absturzort in den französischen Alpen wurde gestern Abend abgeschlossen.

  • Atomverhandlungen mit Iran nach Fristablauf fortgesetzt

    Die Gespräche über das iranische Atomprogramm sind auch nach Ablauf der Frist um Mitternacht fortgesetzt worden. Eine Sprecherin der EU teilte mit, Vertreter der fünf UNO-Vetomächte, Deutschlands und des Irans seien erneut im schweizerischen Lausanne zusammengekommen. Ursprünglich sollte bis gestern eine Grundsatzeinigung in dem Streit erzielt werden, der seit zwölf Jahren andauert. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums erklärte, es seien genügend Fortschritte erzielt worden, um eine Verlängerung zu rechtfertigen. Es gebe jedoch weiterhin schwierige Punkte. Seit einer Woche versuchen Abgesandte der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, eine Verständigung mit dem Iran zu erzielen. Im Kern geht es darum, zu verhindern, dass das Land Atomwaffen herstellen kann.

  • Nigeria: Buhari gewinnt Präsidentschaftswahl

    In Nigeria hat der ehemalige Militärdiktator Buhari die Präsidentschaftswahl gewonnen. Der bisherige Amtsinhaber Jonathan räumte seine Niederlage ein. Er rief seine Anhänger auf, das neue Staatsoberhaupt zu unterstützen. Nach der Auszählung in den meisten Bundesstaaten kommt Buhari laut offiziellen Angaben auf gut zwei Millionen Stimmen mehr als Jonathan. Es ist der erste Wahlsieg der Opposition in Nigeria, seit das bevölkerungsreichste Land Afrikas 1999 zur Demokratie zurückgekehrt ist. Buhari hatte Nigeria in den 80er Jahren autoritär als Chef einer Militärregierung geführt. Viele Menschen erwarten von ihm ein hartes Eintreten gegen die Terrormiliz Boko Haram und gegen Korruption.

  • Istanbul: Staatsanwalt erliegt nach Geiselnahme seinen Verletzungen

    Nach einer Geiselnahme in Istanbul ist das Opfer, ein türkischer Staatsanwalt, an seinen Verletzungen gestorben. Das teilten die behandelnden Ärzte mit. Die Polizei hatte die Geiselnahme im Justizgebäude gestern Abend gewaltsam beendet. Dabei wurden die beiden Täter getötet. Sie gehörten einer verbotenen linksextremistischen Gruppe an. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben sechs Stunden lang verhandelt und schritt ein, als Schüsse fielen. Der Staatsanwalt war Ankläger im Fall eines Jugendlichen, der bei den Gezi-Protesten im Sommer 2013 von einer Tränengas-Kartusche der Polizei am Kopf getroffen wurde und später starb. Kritiker werfen der Justiz vor, die Untersuchungen zu verschleppen.

  • Wetter: Am Mittwoch Wind und Regen

    Das Wetter: Nachts Schauer und teils kräftige Gewitter. Tiefstwerte 6 bis 1 Grad. Im Westen nachlassender Wind. Im Norden und Osten Sturmböen möglich. Am Tag Fortdauer des unbeständigen Wetters mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer und in Böen stürmischer Wind. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad.

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