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Samstag, 26. Juli 2014 15:00 Uhr

  • Außenminister fordern Verlängerung der Waffenruhe im Gazastreifen

    Nach ihrem Treffen in Paris haben die Außenminister mehrerer Länder eine Ausweitung der zwölfstündigen Feuerpause im Gazastreifen gefordert. Man rufe alle Parteien auf, die humanitäre Waffenruhe zu verlängern, sagte der französische Außenminister Fabius. Ziel sei es, so schnell wie möglich einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. An den Beratungen in der französischen Hauptstadt nahmen neben Fabius auch US-Außenminister Kerry, sein deutscher Kollege Steinmeier sowie die Ressortchefs aus Großbritannien, Italien, der Türkei und Katar teil. Israel und die radikalislamische Palästinensergruppe Hamas hatten sich gestern auf eine zwölfstündige Feuerpause geeinigt. Sie läuft um 19 Uhr unserer Zeit aus.

  • Libyen: USA ziehen Personal aus Botschaft in Tripolis ab

    Wegen der anhaltenden Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen haben die USA ihr Botschaftspersonal aus der libyschen Hauptstadt Tripolis abgezogen. Das teilte das US-Außenministerium in Washington mit. Einem Bericht des Senders CNN zufolge verließen etwa 150 Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung die Stadt in Richtung Tunesien.

  • Russland: EU-Sanktionen gefährden Kampf gegen Terrorismus

    Die neuen EU-Sanktionen stellen aus Sicht Russlands die gemeinsame Sicherheitspolitik infrage. Die Verschärfung der Strafmaßnahmen gefährde die Zusammenarbeit im Kampf gegen Massenvernichtungswaffen, den internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalität, erklärte das Außenministerium in Moskau. Die Europäische Union hatte ihre Sanktionen zuvor auf die Chefs der russischen Geheimdienste und weitere Mitglieder des Sicherheitsapparats ausgeweitet. Von neuen Einschränkungen betroffen sind auch mehrere Unternehmen. Inzwischen bat EU-Ratspräsident Van Rompuy die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, auch Wirtschaftssanktionen gegen Moskau zuzustimmen. Geplant sind unter anderem Einschränkungen beim Zugang Russlands zu den europäischen Finanzmärkten und ein Exportverbot für Waffen.

  • Weitere Opfer nach Flugzeugabsturz in die Niederlande gebracht

    Die Niederlande und Australien haben weitere Opfer der über der Ukraine abgestürzten malaysischen Maschine außer Landes gebracht. Wie Korrespondenten berichten, hoben zwei Militärflugzeuge mit je 19 Särgen an Bord in Charkow mit Ziel Eindhoven ab. Damit seien alle bisher gefundenen Leichen und Leichenteile zur Identifizierung ausgeflogen worden. Unklar ist jedoch, ob bereits alle 298 Opfer des abgestürzten Flugzeugs gefunden worden sind. Auf zwei Bürgermeister von ukrainischen Großstädten wurden heute Anschläge verübt. Unbekannte ermordeten in der zentralukrainischen Stadt Krementschug Bürgermeister Babajew. In der westukrainischen Metropole Lemberg wurde das Haus von Bürgermeister Sadowy mit einem Granatwerfer beschossen. Dabei wurde niemand verletzt. Die Hintergründe der Taten sind noch unbekannt.

  • UNO-Sicherheitsrat warnt vor Hungersnot im Südsudan

    Der UNO-Sicherheitsrat befürchtet, dass sich die Hungersnot im Südsudan weiter verschärft. In einer einstimmig angenommenen Entschließung heißt es, bereits jetzt handele es sich um die schlimmste Nahrungsmittelkrise der Welt. Der Rat forderte die Geberländer auf, die Hilfsgelder aufzustocken. Nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF leiden im Südsudan fast eine Million Kinder an schwerer Unterernährung. Das Land wird seit Dezember von einem Machtkampf zwischen Präsident Kiir und seinem Rivalen Machar erschüttert.

  • Grüne warnen Bundesregierung vor Aufrüstung des BND

    Die Grünen warnen vor einem internationalen Überwachungswettkampf der Geheimdienste. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Notz sagte dem Internetportal "Handelsblatt Online", die Folge wäre eine Aufrüstungsspirale zulasten der Grund- und Bürgerrechte. Hintergrund sind Pläne des Bundesnachrichtendienstes für eine verstärkte Analyse der sozialen Netzwerke. Diese sollen künftig in Echtzeit überwacht werden. Von Notz betonte, die Bundesregierung solle nicht versuchen, der NSA nachzueifern, sondern die IT-Sicherheit effektiv verbessern.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, teils kräftige Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Osten vielfach sonnig, sonst wechselnd bewölkt. Vor allem im Nordwesten und Süden kräftige Schauer und Gewitter. Höchsttemperaturen von 23 bis 30 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 24 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist bewölkt. Schauer und Gewitter vor allem in der Osthälfte. 23 bis 28 Grad.

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