Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 23:00 Uhr

  • Hochrechnung bestätigt Wahlsieg der Linkspartei Syriza in Griechenland

    Die Linkspartei Syriza hat die Parlamentswahl in Griechenland klar gewonnen. Laut Hochrechnungen kommt sie auf 36,5 Prozent der Stimmen. Noch offen ist, ob Syriza über die absolute Mehrheit im Parlament verfügt. Derzeit werden ihr 149 bis 151 der insgesamt 300 Sitze zugerechnet. Der Partei-Vorsitzende Tsipras sagte in Athen, mit der Wahl habe das Volk Geschichte geschrieben. Nun lasse Griechenland die Zeit der Einsparungen und der Erniedrigung hinter sich. Die bislang regierende konservative Partei Nea Dimokratia musste deutliche Stimmenverluste hinnehmen und kam auf 27,7 Prozent. Ihr Vorsitzender, der scheidende Ministerpräsident Samaras, räumte seine Niederlage ein und gratulierte Syriza zum Wahlsieg. Samaras äußerte die Hoffnung, dass die künftige Regierung nicht die Mitgliedschaft Griechenlands in der Währungsunion gefährden werde. Mehr...

  • Merkel: Putin muss Einfluss auf Rebellen in der Ukraine geltend machen

    Bundeskanzlerin Merkel hat den russischen Präsidenten Putin aufgefordert, seinen Einfluss auf die Rebellen in der Ukraine geltend zu machen. In einem Telefonat erklärte sie, Eskalationen wie zuletzt in der Stadt Mariupol müssten verhindert und das Abkommen von Minsk umgesetzt werden. Dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko sprach Merkel ihr Beileid für die jüngsten Opfer aus. Bei dem Beschuss eines Wohngebiets in Mariupol waren gestern mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden. Die OSZE macht die prorussischen Rebellen für den Raketenangriff verantwortlich. Mit der zunehmenden Gewalt in der Ostukraine befassen sich in dieser Woche die Außenminister der Europäischen Union. Die Außenbeauftragte Mogherini kündigte für kommenden Donnerstag ein Krisentreffen an.

  • Tillich: "Pegida-Demonstranten nicht ausgrenzen"

    Der sächsische Ministerpräsident Tillich hat sich erneut für einen Dialog mit den Pegida-Demonstranten ausgesprochen. Der CDU-Politiker sagte im ZDF, man müsse unterscheiden zwischen den Pegida-Organisatoren sowie Rechtsextremisten einerseits und der Masse der Demonstranten andererseits. Man könne 20.000 Menschen nicht einfach ausgrenzen, sondern müsse sie wieder für den demokratischen Prozess interessieren. - Der SPD-Vorsitzende Gabriel verteidigte noch einmal seinen Besuch einer Diskussion von Pegida-Anhängern am Freitag, der ihm partei-intern Kritik eingebracht hatte. Gabriel sagte der "Leipziger Volkszeitung", zuhören schade nicht. - In Dresden waren heute 17-tausend Anhänger der Pegida auf die Straße gegangen. An Gegendemonstrationen beteiligten sich etwa fünftausend Menschen. Auch morgen soll es in mehreren Städten Kundgebungen gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine offene Gesellschaft geben.

  • Mindestens 17 Tote in Ägypten am Jahrestag der Revolte

    Am vierten Jahrestag der Revolution in Ägypten ist es zu Anschlägen und Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden mindestens 17 Menschen getötet. Die schwersten Unruhen gab es im Osten der Hauptstadt Kairo, wo allein neun Menschen während Demonstrationen starben. Die Polizei erklärte, Sicherheitskräfte seien von Extremisten beschossen worden und hätten das Feuer erwidert. Zusammenstöße gab es auch in Alexandria im Norden des Landes und in Buhaira. - Mit zahlreichen Kundgebungen hatte Ägypten heute an den Beginn der Revolte am 25. Januar 2011 erinnert, die zum Sturz des langjährigen Staatschefs Mubarak führte.

  • IS-Miliz verlangt für zweite japanische Geisel Freilassung einer Terroristin

    Die Terrormiliz IS hat den Tod einer der beiden japanischen Geiseln bestätigt. In einer Radiobotschaft hieß es, der Gefangene sei nach Verstreichen des Ultimatums hingerichtet worden. Für die zweite Geisel verlangen die Terroristen die Freilassung einer in Jordanien inhaftierten Irakerin, die wegen der Beteiligung an einer Anschlagsserie auf Hotels seit neun Jahren inhaftiert ist.

  • Kiel: Multiresistente Keime waren vermutlich nicht Todesursache

    An der Kieler Universitätsklinik sind elf Patienten gestorben, die sich mit einem multiresistenten Keim infiziert hatten. Bei neun von ihnen sei dies aber nicht die Todesursache gewesen, erklärte ein Sprecher des Krankenhauses. Bei den verbliebenen zwei Verstorbenen habe dies nicht zweifelsfrei geklärt werden können. Insgesamt sind in der Uniklinik bisher 27 Patienten positiv auf das Bakterium getestet worden, das gegen vier Antibiotikagruppen resistent ist. Vermutlich war der Keim über einen Patienten in das Krankenhaus gelangt, der im Dezember aus dem Mittelmeerraum nach Kiel verlegt worden war.

  • Wetter: Nachts verbreitet Niederschläge, -7 bis +3 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet bedeckt mit Niederschlägen, in höheren Lagen Schneefall. Nur im Nordosten aufgelockerte Bewölkung. Minus 7 bis plus 3 Grad. Morgen von Norden und Nordwesten her Regenfälle, im Bergland Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 7 Grad.

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