Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 00:00 Uhr

  • Obama macht Nordkorea für Sony-Datenklau verantwortlich

    US-Präsident Obama hat Nordkorea für den Hackerangriff auf Sony verantwortlich gemacht. Er sagte in Washington, die USA würden darauf reagieren. Bei der Cyberattacke wurden vertrauliche Firmenunterlagen sowie persönliche Daten und E-Mails aus dem System der US-Filmtochter Sony Pictures erbeutet. Unter dem Druck der Hacker stoppte das Unternehmen die Veröffentlichung einer Satire, in der Nordkoreas Machthaber Kim Jung Un getötet wird. Sony ist dafür in Hollywood und Washington scharf kritisiert worden. Auch Obama nannte die Entscheidung Sonys einen Fehler. Die Bundespolizei FBI machte kurz vor Obamas Rede offiziell die Regierung in Pjöngjang für die Angriffe verantwortlich. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück.

  • USA untersagen Handel mit Krim

    Einen Tag nach der EU haben auch die USA den Handel mit der von Russland annektierten Krim weitgehend verboten. Die neuen Sanktionen gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen. Die EU hatte am Donnerstag die Sanktionsschraube weiter angezogen. Sie untersagte jegliche Investitionen auf der Krim sowie den Export von Gütern aus dem Öl- und Gassektor. Zudem dürfen die europäischen Kreuzfahrtschiffe die Halbinsel nicht länger ansteuern.

  • Streiks an vier Amazon-Standorten gehen heute weiter

    Die Streiks beim Online-Versandhändler Amazon werden heute fortgesetzt. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an den Standorten in Bad Hersfeld, in Leipzig, im bayerischen Graben und im nordrhein-westfälischen Rheinberg aufgerufen, bis Weihnachten die Arbeit niederzulegen. Gestern hatten sich dort nach Verdi-Angaben insgesamt 2.400 Mitarbeiter an den Streiks beteiligt. Die Gewerkschaft will durchsetzen, das Amazon nach den Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen besteht dagegen auf der niedrigeren Bezahlung im Logistik-Bereich.

  • Haftbefehl in der Türkei gegen Erdogan-Gegner Gülen

    In der Türkei ist ein Haftbefehl gegen den Prediger Gülen erlassen worden. Ein Gericht in Istanbul habe dem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, meldet die staatsnahe Nachrichtenagentur Anadolu. Gülen werde beschuldigt, eine kriminelle Organisation anzuführen. Der Kleriker und Gegner von Präsident Erdogan lebt seit 1999 im Exil in den Vereinigten Staaten. Am Sonntag war die türkische Polizei mit einer landesweiten Razzia gegen mutmaßliche Anhänger Gülens in den Medien vorgegangen. 30 Menschen wurden festgenommen, die meisten von ihnen sind inzwischen wieder frei. Hintergrund waren Recherchen der Journalisten über einen Korruptionsskandal im Umfeld Erdogans.

  • BayernLB verklagt Ecclestone auf Schadenersatz von 345 Millionen Euro

    Die BayernLB hat Formel-1-Chef Ecclestone auf Schadenersatz in Höhe von rund 345 Millionen Euro verklagt. Das teilte die Landesbank am Abend in München mit. Hintergrund ist der Verkauf der Anteile der Bank an der Formel 1 in den Jahren 2005 und 2006. Die BayernLB geht davon aus, dass Ecclestone damals dafür gesorgt hat, dass die Anteile unter Wert den Besitzer wechseln. Der damalige Bank-Vorstand Gribkowsky, so der Vorwurf, sei bestochen worden. Ecclestone musste sich wegen des Vorwurfs der Bestechung bereits vor dem Landgericht München verantworten. Da die Richter die Vorwürfe aber nicht als ausreichend erwiesen ansahen, stellten sie den Prozess gegen eine Auflage von 100 Millionen Dollar ein.

  • Bundesliga: Mainz - München 1:2

    Im Abendspiel der Fußball-Bundesliga hat Bayern München beim FSV Mainz 05 mit zwei zu eins gewonnen.

  • Wetter: Stark bewölkt, im Süden Regen

    Das Wetter: In der Nacht teils stark bewölkt, teils aufgelockert, im Süden kräftiger Niederschlag. Sechs bis null Grad. Am Tage verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West 8, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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