Nachrichten

Samstag, 28. Februar 2015 07:00 Uhr

  • Mord an russischem Oppositionspolitiker Nemzow

    Der russische Oppositionspolitiker und ehemalige Vizeministerpräsident Boris Nemzow ist in Moskau unweit des Kreml einem Mordanschlag zum Opfer gefallen. Wie das Innenministerium mitteilte, wurden in der Nacht aus einem vorbeifahrenden Auto vier Schüsse auf den 55-Jährigen abgegeben. Die Hintergründe sind unklar. Der russische Präsident Putin verurteilte die Tat und erklärte, der Hergang deute auf einen Auftragsmord hin. US-Präsident Obama sagte, Nemzow sei ein unermüdlicher Anwalt seines Landes gewesen, der mutig gegen Korruption gekämpft habe. Nemzow gehörte zu den prominentesten Gegnern Putins. Er kritisierte die Regierung als ineffizient und die Behörden als korrupt. Die Rolle Russlands in der Ukraine bezeichnete er als Aggression.

  • Merkel und Poroschenko beraten in Telefonat über Ukraine-Konflikt

    Bundeskanzlerin Merkel hat in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko erneut die "umfassende Umsetzung" der Minsker Friedensvereinbarung gefordert. Wie Regierungssprecher Seibert mitteilte, betonte Merkel in dem Gespräch gestern Abend, dass vor allem die russische Regierung nun in der Verantwortung sei, entsprechend auf die Separatisten einzuwirken. Poroschenko habe Merkel über den Beginn des Abzugs schwerer Waffen von der Frontlinie berichtet. Zuvor hatte der UNO-Sicherheitsrat über den Ukraine-Konflikt beraten. Die Sonderbeauftragte der OSZE, Tagliavini, sprach auf der der Dringlichkeitssitzung von ermutigenden Anzeichen für eine Stabilisierung der Lage. Gleichzeitig drohe jederzeit eine neue Eskalation.

  • Etat für US-Heimatschutzministerium um eine Woche verlängert

    Die Zahlungsunfähigkeit des US-Heimatschutzministeriums ist vorerst abgewendet worden. Republikaner und Demokraten im Kongress in Washington einigten sich darauf, die Finanzierung bis zum 6. März sicherzustellen. Hintergrund ist ein Streit über die geplante Einwanderungsreform. Präsident Obama will fünf Millionen Einwanderern ohne gültige Papiere am Kongress vorbei ein befristetes Bleiberecht zugestehen. Die Republikaner wollen das verhindern und hatten deswegen dem Etat des Ministeriums zunächst nur bis Ende Februar zugestimmt. Durch die jetzige Einigung haben die Beteiligten eine weitere Woche Zeit, einen Kompromiss zu finden.

  • Tsipras spricht erneut von Schuldenschnitt - wieder Proteste in Athen

    Nach der Zustimmung des Bundestags zu einer Verlängerung des Hilfspakets für Griechenland hat Ministerpräsident Tsipras erneut einen Schuldenschnitt ins Gespräch gebracht. Mit den zusätzlichen vier Monaten sei die Brücke geschaffen worden, um einen Antrag auf Reduzierung des Staatsdefizits stellen zu können, sagte Tsipras in einer im Fernsehen übertragenen Rede vor seinem Kabinett. Zugleich bekräftigte er, ein erneutes, drittes Hilfsprogramm sei kein Thema. Zum Ja des Bundestags erklärte Tsipras, das deutsche Parlament habe Europa ein Vertrauensvotum gegeben und Athen damit zugleich ein schwieriges Hindernis überwunden. Seine Regierung werde nun an einem anderen Griechenland mit mehr Gerechtigkeit und höheren Staatseinnahmen arbeiten. In Athen nahmen am Abend erneut Tausende Menschen an einer von den Kommunisten organisierten Demonstration teil. Tsipras sage den Griechen nicht die Wahrheit, hieß es. Stattdessen drohe im Juni ein neues, abermals hartes Sparprogramm.

  • Syrien: DRK fordert Sicherheit für humanitäre Helfer

    Das Deutsche Rote Kreuz hat die Kriegsgegner in Syrien aufgefordert, humanitäre Hilfe zu notleidenden Menschen durchzulassen. DRK-Präsident Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Konfliktparteien sollten die Arbeit des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes respektieren und die Sicherheit der freiwilligen Helfer garantieren. Bislang seien 40 Mitarbeiter des Roten Halbmondes, der islamischen Schwesterorganisation des Roten Kreuzes, in Syrien ums Leben gekommen. Das Nothilfebüro der Vereinten Nationen hatte gestern mitgeteilt, dass praktisch keine Lebensmittelhilfe mehr zu den eingeschlossenen Menschen in den belagerten syrischen Städten durchdringe. Hunderttausende harrten ohne Nahrung, Wasser und Strom aus.

  • Wetter: Wechsel von Sonne und Wolken

    Das Wetter: Wechsel von Sonne und Wolken. Im Nordwesten abends leichter Regen. 3 bis 9 Grad. Morgen im Westen nachlassende Niederschläge, im Osten Regen. Höchsttemperaturen 5 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag überwiegend stark bewölkt mit Regen bei 4 bis 9 Grad.

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