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Sonntag, 21. September 2014 10:00 Uhr

  • Schäuble: G-20-Beschlüsse sind wichtig für Weltwirtschaft

    Die Beschlüsse des G-20-Gipfels in Australien sind nach Ansicht von Bundesfinanzminister Schäuble ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Es habe breiter Konsens darüber bestanden, dass für nachhaltiges Wachstum strukturelle Reformen in allen Teilen der Welt erforderlich seien, sagte Schäuble nach dem Treffen im australischen Cairns. Zudem sei man sich einig, dass Vertrauen der wichtigste Rohstoff sei. Die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer hatten sich darauf verständigt, das Wachstum der Weltwirtschaft mit mehr Investitionen anzukurbeln. Man habe außerdem konkrete Maßnahmen entwickelt, um Arbeitsplätze zu schaffen und den Handel auszuweiten, heißt es in der Abschlusserklärung der G20-Staaten. Ferner wurden bei dem Treffen erste Schritte im Kampf gegen die Steuerflucht beschlossen.

  • Abdullah und Ghani offenbar einig bei Einheitsregierung in Afghanistan

    Die beiden Präsidentschaftskandidaten in Afghanistan, Abdullah und Ghani, haben sich auf eine Regierung der nationalen Einheit geeinigt. Vertreter beider Seiten unterzeichneten in Kabul eine entsprechende Vereinbarung. Abdullah und Ghani beanspruchten bislang für sich, als Sieger aus der Stichwahl am 14. Juni hervorgegangen zu sein. Die Wahlkommission, die nach Betrugsvorwürfen alle 8,1 Millionen Stimmzettel neu auszählen ließ, will das Endergebnis noch heute veröffentlichen. Erwartet wird ein Sieg des früheren Finanzministers Ghani, der damit dem scheidenden Präsidenten Karsai nachfolgen würde.

  • 70.000 syrische Kurden vor Kämpfen in die Türkei geflüchtet

    Immer mehr Kurden fliehen vor den Kämpfen im Norden Syriens in die Türkei. Innerhalb von 24 Stunden hätten rund 70.000 syrische Kurden ihr Land verlassen, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk in Genf mit. Das UNHCR kündigte ferner an, seine Hilfe für die türkische Regierung wegen des zunehmenden Flüchtlingsandrangs weiter aufzustocken. Hintergrund ist eine Offensive der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat. Unweit der Grenze sollen die IS-Kämpfer nahe der Kurdenstadt Ain al-Arab binnen zwei Tagen 60 Dörfer eingenommen haben.

  • Bayerns Finanzminister Söder für mehr Steuer-Spielräume der Länder

    Der bayerische Finanzminister Söder hat sich für mehr Spielräume der Bundesländer bei der Einkommenssteuer ausgesprochen. Er könne sich Zu- oder Abschläge von zwei Prozent vorstellen, sagte Söder im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Damit werde auch mehr Wettbewerb zwischen den Ländern ermöglicht. Es gehe darum, Anreize für Strukturreformen zu geben. Die derzeitige Regelung des Länderfinanzausgleichs belohne das Nichtstun, kritisierte der CSU-Politiker. Hier müssten Anreize geschaffen werden. Vor allem die Situation der Stadtstaaten bedürfe einer Neubewertung. Diese hätten Vorteile, weil sie sowohl kommunale Steuern als auch Anteile aus der Einkommensteuer erhielten.

  • Hinterbliebene von MH17-Opfern verklagen Ukraine

    Hinterbliebene von deutschen Opfern des in der Ukraine abgestürzten malaysischen Passagieruflugzeugs wollen das Land vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen. Wenn ein Staat die Sicherheit im Luftraum nicht gewährleisten könne, müsse er diesen sperren, sagte der Rechtsanwalt von drei Opferfamilien, Giemulla, der "Bild am Sonntag". Das sei im Fall des Fluges MH17 nicht geschehen. Damit habe die Ukraine eine Menschenrechtsverletzung begangen. Der Anwalt will hohe Schmerzensgeldforderungen durchsetzen. Die Maschine war am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzt. Die ukrainische Regierung und der Westen gehen davon aus, dass sie von prorussischen Separatisten abgeschossen wurde.

  • Papst besucht Albanien

    Papst Franziskus ist zu einem eintägigen Besuch in Albanien eingetroffen. Am Vormittag ist ein Gottesdienst im Zentrum der Hauptstadt Tirana geplant. Anschließend will das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche unter anderem Staatschef Nishani und Ministerpräsident Rama treffen. - Die Katholiken sind in dem überwiegend muslimischen Land eine Minderheit.

  • Wetter: Meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen, 17 bis 22 Grad

    Das Wetter: Meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen. Im Süden und Osten teils kräftige Gewitter. Höchstwerte 17 bis 22 Grad. Morgen wechselnd bewölkt. In der Osthälfte Schauer und Gewitter. Im Westen sonnige Abschnitte. Temperaturen 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag meist wechselnd bewölkt, in der Südhälfte sonnig. Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad.

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