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Sonntag, 24. Mai 2015 15:00 Uhr

  • Seehofer: Neuer Umgang in Tschechien mit Vertreibung

    Nach Ansicht des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer geht Tschechien anders mit dem Thema Vertreibung der Sudetendeutschen um. Immer mehr Politiker in dem Nachbarland setzten sich damit auseinander, sagte der CSU-Chef beim Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Augsburg. Dieser Prozess sei unumkehrbar. - Vor wenigen Tagen hatte der Stadtrat von Brünn zur Vertreibung der deutschen Einwohner vor 70 Jahren eine Versöhnungserklärung verabschiedet. Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, der CSU-Politiker Posselt, sagte in Augsburg, er rechne nun mit ähnlichen Erklärungen in anderen Kommunen.

  • Schäuble: Vor Griechenland liegen noch viele Anstrengungen

    Bundesfinanzminister Schäuble hat es erneut abgelehnt, Griechenland mit einer Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms entgegenzukommen. Der CDU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, die Regierung in Athen habe sich verpflichtet, die Zusagen zu erfüllen. Deshalb brauche man auch nicht über Alternativen zu sprechen. - Heute erklärte der griechische Innenminister Voutsis, sein Land könne die im Juni anstehende Rückzahlung von Schulden an den Internationalen Währungsfonds nicht leisten. Die vier Raten für den IWF beliefen sich auf 1,6 Milliarden Euro, sagte Voutsis dem Fernsehsender Mega TV. Dieses Geld werde nicht überwiesen, da es nicht vorhanden sei.

  • Polen Stichwahl um das Präsidentenamt

    In Polen sind 30 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, in einer Stichwahl über das künftige Staatsoberhaupt zu entscheiden. Präsident Komorowski tritt gegen den nationalkonservativen Politiker Duda an. Dieser hatte die erste Wahlrunde gewonnen, aber nicht die nötige absolute Mehrheit erreicht. Erste Prognosen werden nach der Schließung der Wahllokale um 21 Uhr erwartet.

  • Palmyra: Terrormiliz IS tötet 400 Frauen und Kinder

    Nach der Einnahme der Stadt Palmyra in Syrien hat die Terrormiliz IS dem Vernehmen nach 400 Bewohner getötet. Unter den Opfern seien vor allem Frauen und Kinder, berichtet das staatliche Fernsehen. Oppositionelle teilten über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, in den Straßen der Stadt lägen hunderte Leichen. - Die Dschihadisten hatten die antike Stadt vor einigen Tagen erobert. Der UNO-Sicherheitsrat äußerte sich besorgt über das Schicksal der dort lebenden Menschen. Zudem warnte der Sicherheitsrat davor, dass die Terrormiliz die antiken Stätten in Palmyra zerstören könnte. Die jahrtausende alten Ruinen gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

  • Äthiopien: Parlamentswahl ohne echte Gegner für Regierung

    In Äthiopien wird heute ein neues Parlament gewählt. Fast 37 Millionen Menschen haben sich für die Abstimmung registrieren lassen. Es wird erwartet, dass die seit 24 Jahren herrschende Partei EPRDF erneut fast alle Mandate gewinnen wird. - In Äthiopien ist die Oppositionsbewegung nach Angaben von Menschenrechts-Organisationen geschwächt, weil Mitglieder und Anhänger anderer Parteien bedroht werden und die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist.

  • Malaysia: Massengrab mit 100 Leichen entdeckt

    In Malaysia hat die Polizei ein Massengrab mit 100 Leichen entdeckt. Es soll sich um Flüchtlinge aus Myanmar, dem früheren Birma, handeln, die der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören. Das Grab liegt im Norden des Landes in der Nähe eines von Schleusern betriebenen Flüchtlingslagers. Innenminister Hamidi erklärte, die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. Seit Anfang Mai sind mehr als 3.000 Menschen auf überfüllten Flüchtlingsbooten an den Küsten Malaysias und Indonesiens angekommen. Tausende werden noch auf Schiffen auf hoher See vermutet. Viele Flüchtlinge kommen aus dem überwiegend buddhistischen Myanmar, wo die Rohingya unter Diskriminierung leiden. mehr

  • Wetter: Bis zum Abend meist heiter bis wolkig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: Bis zum Abend im Norden sonnig, sonst teils heiter, teils bewölkt. In der Mitte und im Süden einzelne Schauer. 17 bis 23 Grad. In der kommenden Nacht zunächst klar, später von Nordwesten aufkommender Regen bei Tiefstwerten zwischen 12 und 5 Grad. Morgen im Osten und Süden meist sonnig, später dort wie schon im Nordwesten Schauer und Gewitter bei 13 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag heiter bis wolkig und nur vereinzelt Schauer. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad.

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