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Dienstag, 27. Januar 2015 04:00 Uhr

  • Auschwitz: Heute Gedenkfeier zur Befreiung vor 70 Jahren

    In Auschwitz in Polen wird heute mit einer Gedenkfeier an die Befreiung des NS-Vernichtungslagers vor 70 Jahren erinnert. Zu der Zeremonie werden rund 300 Überlebende erwartet. Außerdem kommen zahlreiche Staats- und Regierungschefs, unter ihnen Frankreichs Staatschef Hollande und der ukrainische Präsident Poroschenko. Russlands Präsident Putin nimmt nicht teil. Offiziell hatte es dazu von Seiten des Kremls geheißen, Putin sei nicht eingeladen worden. Soldaten der damaligen Sowjetunion hatten das Vernichtungslager Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit. Es waren noch rund 7.000 Gefangene dort. Insgesamt ermordeten die Nationalsozialisten in Auschwitz 1,1 Millionen Menschen. Die meisten waren Juden. Der Bundestag gedenkt am Vormittag in einer Sondersitzung der Opfer. Dazu hält Bundespräsident Gauck eine Rede.

  • Merkel und Hollande fordern rasches Ende der Kämpfe in der Ost-Ukraine

    Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande haben ein rasches Ende der Kämpfe in der Ostukraine gefordert. Beide Politiker hätten in einem Telefonat die gegenwärtige Eskalation der Gewalt als äußerst beunruhigend bezeichnet, teilte der Elysée-Palast in Paris mit. Hollande habe zudem mit dem russischen Präsidenten Putin gesprochen. Der Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Zannier, verlangte nach dem Angriff auf die Hafenstadt Mariupol größere Bemühungen um einen Waffenstillstand. Derzeit versuche die OSZE ein Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe zu organisieren, sagte Zannier der Zeitung "Die Welt". Zugleich zog er eine ernüchternde Bilanz der Arbeit seiner Organisation. Angesichts der anhaltenden Kämpfe werde es für die rund 450 Beobachter immer riskanter. Außerdem werde deren Bewegungsspielraum durch die pro-russischen Separatisten stark eingeschränkt.

  • EU-Finanzminister erörtern weitere Finanzhilfen für Ukraine

    Die Finanzminister der EU-Mitgliedsländer befassen sich heute in Brüssel mit neuen Hilfen für die vom Staatsbankrott bedrohte Ukraine. Die Kommission hat vorgeschlagen, der Regierung in Kiew weitere 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Ein weiteres Thema sind Maßnahmen, um die Finanzierung von Terrorgruppen wie dem sogenannten "Islamischen Staat" zu unterbinden. Die Minister prüfen derzeit, ob die geplante Richtlinie gegen Geldwäsche nochmals ergänzt werden soll.

  • Deutschland will Impfschutz in Entwicklungsländern stärker fördern

    Die Bundesregierung wirbt um finanzielle Hilfen für Impfungen in Entwicklungsländern. Es sei ein Skandal, dass Jahr für Jahr mehr als drei Millionen Kinder an Krankheiten stürben, die leicht behandelbar wären, sagte Entwicklungsminister Müller in Berlin. Die internationale Impfallianz "Gavi" hofft bei der Geberkonferenz in Berlin auf Zusagen von umgerechnet 6,7 Milliarden Euro. Die Bundesregierung stellte bis 2020 rund 500 Millionen Euro in Aussicht. Zu der Konferenz werden heute Bundeskanzlerin Merkel und mehrere afrikanische Staatschefs erwartet. Außerdem nimmt Bill Gates teil, dessen Stiftung der wichtigste Geldgeber für "Gavi" ist.

  • IG Metall lehnt Tarifangebot der Arbeitgeber ab

    Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie haben für die aktuelle Tarifrunde ein Angebot vorgelegt. Es enthält eine Lohnerhöhung um 2,2 Prozent zum 1. März, wie der Verband Gesamtmetall in Stuttgart mitteilte. Die IG Metall fordert für die rund 3,7 Millionen Beschäftigte der Branche 5,5 Prozent mehr Lohn und wies den Vorschlag umgehend zurück. Die Einführung einer Bildungs-Teilzeit lehnen wiederum die Arbeitgeber ab. - Die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie endet am Donnerstag. Das Arbeitgeber-Angebot soll zunächst Grundlage für die regionalen Verhandlungen in Baden-Württemberg sein.

  • Schneefälle : Fahrverbot für New York

    Starke Schneefälle haben an der US-Ostküste zu Behinderungen des öffentlichen Lebens geführt. In New York wurde ein Fahrverbot verhängt. Auch der Bus- und Bahnverkehr soll in Kürze eingestellt werden. Die Zentrale der Vereinten Nationen wurde geschlossen. In mehreren Bundestaaten riefen die Behörden den Notstand aus. Zudem wurden mehr als 5.000 Flüge gestrichen. Schätzungen zufolge könnten insgesamt rund 50 Millionen Menschen von der herannahenden Unwetterfront betroffen sein.

  • Wetter: Am Dienstag kurze Schauer, nur im Norden Auflockerungen, 2 bis 7 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem im Osten und Südosten Niederschläge, oft bis in tiefere Lagen als Schnee. Sonst teils klar. Tiefstwerte plus 3 bis minus 5 Grad. Tagsüber stark bewölkt, nur im Norden zeitweise Auflockerungen, sonst kurze Regen- oder Schneeschnauer. 2 bis 7 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch meist bewölkt, aber trocken, später von Nordwesten her Niederschläge. Kaum veränderte Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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