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Donnerstag, 18. September 2014 05:00 Uhr

  • US-Repräsentantenhaus billigt Waffen für syrische Rebellen

    Das Repräsentantenhaus in Washington hat Waffenlieferungen an die gemäßigten Rebellen in Syrien gebilligt. Damit kamen die Abgeordneten einer entsprechenden Bitte von Präsident Obama nach, der damit gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" vorgehen will. Die Aufständischen sollen zudem eine gezielte Ausbildung erhalten. Es wird erwartet, dass der Senat im Laufe des Tages über die Vorlage abstimmt. - Obama hatte zuvor bekräfigt, dass die USA zur Bekämpfung der Dschihadisten im Irak keine Bodentruppen entsenden würden. Auch Außenminister Kerry betonte, die heutige Situation sei nicht mit dem Zweiten Golfkrieg von 1991 oder dem Irakkrieg von 2003 zu vergleichen. - Dagegen hatte US-Generalstabschef Dempsey den Einsatz von Bodentruppen nicht ausgeschlossen, falls die derzeitige Militäroffensive von Präsident Obama nicht den gewünschten Erfolg bringt.

  • Australien: 15 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsätzen

    In Australien sind im größten Anti-Terror-Einsatz in der Geschichte des Landes mindestens 15 Menschen festgenommen worden. In Vororten der Städte Sydney und Brisbane habe man zahlreiche Anwesen gestürmt, teilte die Bundespolizei mit.An den Razzien seien 800 Beamte beteiligt. Der Einsatz dauere an und sei mit dem Geheimdienst abgestimmt. Die Verdächtigen hätten Gewaltakte in Australien ausführen wollen. Premierminister Abbott sprach von Hinweisen, Islamisten hätten inszenierte Tötungen wie in Syrien und im Irak geplant. Bereits in der vergangenen Woche wurden zwei Männer festgenommen. Sie sollen Dschihadisten rekrutiert und sich auch selbst darauf vorbereitet haben, in den syrischen Bürgerkrieg zu ziehen. Zuletzt war in Australien die nationale Terror-Warnstufe erstmals auf "hoch" angehoben worden.

  • Bericht: Russland belieferte laut BND russische Rebellen mit Flugabwehrwaffen

    Russland hat die Separatisten in der Ostukraine Presseinformationen zufolge mit modernen Luftverteidigungssystemen beliefert. Das gehe aus vertraulichen Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage des verteidigungspolitischen Sprechers der Linken, Neu, hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Grundlage seien Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes. Demnach wurden die Luftabwehrwaffen vom Typ SA-22 Mitte August in der Ostukraine identifiziert. Unklar sei aber, ob pro-russische Separatisten das System bedient hätten und ob es bereits einen Monat vorher zum Zeitpunkt des MH17-Unglücks im Einsatz war. Zudem habe der BND Hinweise, dass Russland Aufständische teilweise auf eigenem Staatsgebiet militärisch ausbildete. Laut Bericht werden die Antworten der Bundesregierung aus Gründen der nationalen Sicherheit unter Verschluss gehalten.

  • Nach Landtagswahlen: Sondierungen in Thüringen und Brandenburg

    Nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg beginnen heute die Sondierungsgespräche. In Erfurt beraten Linke, SPD und Grüne erstmals über ein Bündnis. Sie wollen ausloten, ob ein Regierungswechsel in Thüringen möglich ist. Der Vorsitzende des Grünen- Landesverbandes, Lauinger, sprach sich im Vorfeld für die Bildung einer solchen Dreier-Koalition aus. Der "Mitteldeutschen Zeitung" sagte er, 24 Jahre CDU-Herrschaft seien genug. Allerdings plant die SPD mit den Christdemokraten auch Gespräche über eine Neuauflage von Schwarz-Rot. In der Potsdamer Staatskanzlei berät die brandenburgische SPD mit der Linken über eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses. Morgen sprechen die Sozialdemokraten dann mit der CDU über eine Große Koalition als denkbare Alternative zu Rot-Rot.

  • Schottland stimmt über Unabhängigkeit ab - Umfagen sehen knappes "Nein"

    In Schottland sind heute 4,3 Millionen Bürger aufgerufen, über eine mögliche Abspaltung von Großbritannien zu entscheiden. Beobachter erwarten eine hohe Beteiligung. 97 Prozent der Stimmberechtigten haben sich für die Teilnahme an dem Referendum registrieren lassen. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr geöffnet. Mit ersten Ergebnissen der Volksabstimmung wird am Freitag gerechnet. Bis zuletzt hatten die Vorsitzenden der großen Parteien im britischen Parlament für einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich geworben. Letzte Umfragen prognostizieren eine knappe Mehrheit gegen eine Abspaltung.

  • Wetter: Nur im Norden und Osten heiter, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: In der Früh im Norden und Osten trocken, vielerorts gering bewölkt oder klar. Dort tagsüber oft sonnig. Im Westen und Südwesten viele Wolken. Hier im Tagesverlauf zunehmende Schauer und Gewittergefahr. Höchstwerte 19 bis 25 Grad. Morgen im Norden weiter trocken und öfter sonnig. Sonst teils kräftige Schauer und Gewitter. 20 bis 26 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden und Nordosten heiter bis wolkig. Andernorts erneut Schauer und Gewitter bei ähnlichen Temperaturen.

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