Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 05:00 Uhr

  • Neues IS-Hinrichtungsvideo stößt weltweit auf Entsetzen

    Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat mit einem neuen Hinrichtungsvideo weltweit Entsetzen ausgelöst. Japans Regierungschef Abe nannte die mutmaßliche Ermordung des japanischen Journalisten Goto abscheulich. Sein Land werde sich dem Terrorismus aber nicht beugen und den Kampf gegen die Extremisten auch künftig unterstützen. Auch US-Präsident Obama, der französische Staatschef Hollande und der britische Premierminister Cameron verurteilten die Tat. Die japanische Regierung geht davon aus, dass das Hinrichtungsvideo echt ist. Tokio hatte sich geweigert, dem IS Lösegeld zu zahlen.

  • US-Drohne tötet im Jemen vier Terrorverdächtige

    Im Jemen sind durch einen US-Drohnenangriff vier Männer getötet worden, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida angehört haben sollen. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde ihr Auto von einer Bombe getroffen. Es war bereits der zweite Drohnenangriff innerhalb einer Woche. Nach dem Rücktritt von Jemens Präsident Hadi am Donnerstag waren Zweifel aufgekommen, ob die USA ihren Kampf gegen Al Kaida in dem Land fortsetzen würden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kommt Washington derzeit nicht an die nötigen Daten, um zivile Opfer auszuschließen.

  • Polen und Frankreich zollen Weizsäcker Respekt

    Europäische Staatschefs haben den verstorbenen früheren Bundespräsidenten von Weizsäcker in Beileidsschreiben gewürdigt. Der polnische Präsident Komorowski erklärte, Weizsäcker bleibe in Erinnerung als glühender Verfechter und Architekt der deutsch-polnischen Versöhnung, die er als eine Pflicht angesehen habe. Er habe sowohl zur deutschen Wiedervereinigung als auch zur europäischen Integration wesentlich beigetragen. Der französische Präsident Hollande schrieb, Weizsäcker habe durch seinen persönlichen Lebensweg, sein politisches Engagement und seine moralische Haltung die Geschichte geprägt. - Das Bundespräsidialamt in Berlin plant für den 11. Februar einen Staatsakt für Weizsäcker, der im Alter von 94 Jahren gestorben ist.

  • EU-Parlamentspräsident Schulz: Tsipras muss Angriffe auf Merkel beenden

    EU-Parlamentspräsident Schulz hat die neue griechische Regierung vor übermäßiger Kritik an Deutschland gewarnt. Der SPD-Politiker sagte der "Welt am Sonntag", Griechenland brauche die Hilfe der Bundesregierung. Deshalb sei es kurzsichtig, auf Deutschland einzuprügeln. Bei seinem Besuch in Athen habe er Ministerpräsident Tsipras empfohlen, die Angriffe auf Bundeskanzlerin Merkel einzustellen. Schulz zeigte sich bereit, mit der neuen griechischen Regierung über ihre Pläne zur Reformierung des Landes zu sprechen. Wenn Tsipras aber glaube, er könne die Troika nach Hause schicken, habe er sich getäuscht. Finanzminister Varoufakis hatte am Freitag eine weitere Zusammenarbeit mit den internationalen Geldgebern abgelehnt. Heute trifft er seinen französischen Kollegen Sapin zu Gesprächen in Paris.

  • Madrid: Großdemonstration der neuen Linkspartei Podemos

    In der spanischen Hauptstadt Madrid hat die neue Linkspartei Podemos mehr als 100.000 Menschen zu einer Großdemonstration für einen politischen Wandel mobilisiert. Parteichef Iglesias erklärte auf dem Platz "Puerta del Sol", die Zeit der Wende sei gekommen. Demonstranten trugen auch Fahnen der griechischen Syriza-Partei. Podemos war vergangenes Jahr gegründet worden. Sie richtet sich gegen Korruption und gegen die europäische Sparpolitik.

  • Oppermann (SPD) fordert Einwanderungsgesetz mit flexiblem Punktesystem

    In der Debatte über ein mögliches Einwanderungsgesetz hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann ein flexibles Punktesystem gefordert. Es sei sinnvoll, jedes Jahr aufs Neue festzulegen, wie viele Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten Deutschland benötige und in welchen Berufen ein Mangel bestehe, sagte er der "Bild am Sonntag". Nur so sei sicherzustellen, dass Menschen kämen, die die Wirtschaft brauche. Oppermann forderte gleichzeitig eine stärkere Förderung sogenannter Bildungsverlierer, die aufgrund geringer Qualifikation schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Konflikte zwischen ihnen und den Einwanderern müssten schon im Vorfeld vermieden werden, betonte der SPD-Politiker.

  • Wetter: Bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: Am Tage ist es wechselnd bis stark bewölkt - mit Schnee- und Graupelschauern. In den tieferen Lagen gehen sie in Regen über, in den Mittelgebirgen kann es auch anhaltend schneien. Im Westen und Nordwesten sind Gewitter möglich. Die Temperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag wird es wechselhaft. Zwischen Schnee- und Graupelschauern zeigt sich gelegentlich die Sonne - bei Temperaturen zwischen minus 5 und plus 5 Grad. Am Dienstag vor allem in der Nordhälfte noch Schnee. Im Süden lockern die Wolken häufiger auf - bei ähnlichen Temperaturen wie heute.

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