Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 00:00 Uhr

  • Verdi setzt Streiks bei Amazon heute aus

    Die Gewerkschaft Verdi hat den Arbeitskampf beim Internet-Versandhändler Amazon für heute vorübergehend ausgesetzt, nachdem eine Klage gegen Sonntagsarbeit gescheitert ist. In den Versandzentren Bad Hersfeld und Leipzig hätten sich Mitarbeiter freiwillig zur Arbeit am vierten Advent gemeldet. Daher werde kein Streik stattfinden, erklärte ein Verdi-Vertreter. An den Standorten Graben und Rheinberg werde sonntags ohnehin nicht gearbeitet. Am Montag solle der Ausstand weitergehen. Die Gewerkschaft hatte angekündigt, dass die Streiks bis Heiligabend 15 Uhr dauern sollen. Mit dem Arbeitskampf sollen Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels durchgesetzt werden. Amazon lehnt dies ab.

  • Stichwahl in Tunesien entscheidet über künftigen Präsidenten

    In Tunesien entscheidet sich heute in einer Stichwahl, wer neuer Präsident des Landes wird. Als Favorit gilt der langjährige Regierungspolitiker Essebsi. Der 88-Jährige tritt gegen den Interimspräsidenten Marzouki an. Es ist das erste Mal, dass die Tunesier ihr Staatsoberhaupt frei und direkt wählen können. Vor knapp vier Jahren hatten sie ihren langjährigen Machthaber Ben Ali gestürzt und so den Arabischen Frühling eingeleitet. Islamistische Terrorgruppen haben vor dem heutigen Wahlgang mit Gewalt gedroht. 100.000 Soldaten und Polizisten sind im Einsatz.

  • Merkel und Poroschenko für baldiges Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe

    Bundeskanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko haben bei einem Telefonat ihre Hoffnung auf baldige Friedensgespräche für den Osten des Landes geäußert. Der Schlüssel für weitere Schritte zur Lösung des Konflikts sei ein rasches Treffen der Kontaktgruppe, wie die Präsidialverwaltung in Kiew nach dem Gespräch mitteilte. Beide Politiker erörterten demnach auch Fragen der wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenarbeit. Dabei mahnte Poroschenko weitere Hilfen an. Der österreichische Bundeskanzler Faymann warnte davor, die Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise weiter zu verschärfen. Es gebe keinen Grund zu Jubel, wenn die russische Wirtschaft zusammenbreche, sagte Faymann der Zeitung "Österreich". Vielmehr säge die Europäische Union den Ast ab, auf dem sie selber sitze.

  • Terrormiliz IS soll 100 abtrünnige Kämpfer getötet haben

    Die Terrormiliz IS soll Medienberichten zufolge in Syrien 100 angebliche Deserteure hingerichtet haben. Ein Aktivist aus dem nordsyrischen al-Rakka sagte der Deutschen Presse-Agentur, die ausländischen Dschihadisten hätten in ihre Heimatländer zurückkehren wollen. Hunderte weitere befänden sich unter strenger Beobachtung der IS-Führung. Ihre Gesinnung werde von einer Sittenpolizei kontrolliert, habe ein weiterer Aktivist aus der Stadt erklärt, berichtet die dpa. Nach Informationen der "Financial Times" sind 400 IS-Mitglieder in al-Rakka inhaftiert. Der Ort gilt als Hauptstadt des vom IS ausgerufenen Kalifats.

  • Vier Guantanamo-Häftlinge kehren nach Afghanistan zurück

    Die USA haben vier Afghanen aus dem Gefangenenlager Guantanamo freigelassen und in ihre Heimat zurückgeschickt. Das teilte das amerikanische Verteidigungsministerium mit. Die Männer waren 2002 und 2003 in Afghanistan festgenommen worden - wegen angeblicher Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida oder zu den Taliban. Ihre Anwälte bestritten die Vorwürfe. Nach Angaben des Pentagons sind in Guantanamo auf Kuba noch 132 Terrorverdächtige inhaftiert - von ursprünglich 780. US-Präsident Obama will das Lager schließen.

  • Sierra Leone zieht wegen Ebola Soldaten aus Somalia ab

    Sierra Leone zieht wegen der Ebola-Epidemie seine Soldaten aus der Friedensmission der Afrikanischen Union in Somalia zurück. Nach Angaben eines Militärsprechers sollen keine neuen Truppen nachfolgen. Die AU teilte mit, die 850 Soldaten aus Sierra Leone würden durch Einheiten aus anderen Ländern ersetzt, bis das Ebola-Virus vollständig eingedämmt worden sei. Allein in Sierra Leone sind der Epidemie laut der Weltgesundheitsorganisation mehr als 2.400 Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt wird die Zahl der Toten inzwischen mit über 7.300 angegeben.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund verliert in Bremen

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Wolfsburg - Köln 2:1, Bremen - Dortmund 2:1, Leverkusen - Frankfurt 1:1, Schalke - Hamburg 0:0, Stuttgart - Paderborn 0:0 und Augsburg - Mönchengladbach 2:1.

  • Wetter: Am Sonntag wolkig oder heiter und meist trocken

    Das Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, gebietsweise aufklarend. Im Süden noch länger Regen- und Schneeschauer. Tiefstwerte plus 5 bis minus 1 Grad. Am Tag teils wolkig, teils heiter und weitgehend trocken. Am Nachmittag in der Nordhälfte örtlich etwas Regen. Höchsttemperaturen 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist stark bewölkt. Im Norden und in der Mitte Regen. Südlich der Donau Aufheiterungen. 7 bis 12 Grad.

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