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Donnerstag, 24. Juli 2014 21:00 Uhr

  • Algerische Passagiermaschine abgestürzt - Trümmerteile in Mali entdeckt

    Das in Mali vermisste Flugzeug der algerischen Gesellschaft "Air Algérie" ist abgestürzt. An Bord waren 116 Menschen, unter ihnen etwa 50 Franzosen und vier Deutsche. Französische Militärjets entdeckten Trümmerteile der Maschine in einer Wüstenregion im Norden des Landes. Die malische Regierung erklärte, die Absturzstelle liege zwischen den Städten Gao und Kidal. - Die Maschine mit Ziel Algier war im westafrikanischen Burkina Faso gestartet und etwa 50 Minuten später von den Radarschirmen verschwunden. Über die Absturzursache ist noch nichts bekannt.

  • Auch UNO-Mitarbeiter bei Angriff auf Schule im Gazastreifen getötet

    Bei dem Angriff auf eine Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen sind auch Mitarbeiter der UNO getötet worden. Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, es habe viele Tote gegeben, darunter Frauen, Kinder und Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Er verurteilte die Tat. Der Angriff unterstreiche die Notwendigkeit, dass das Töten sofort aufhören müsse. Israel und die Hamas machen sich gegenseitig für den Angriff verantwortlich. Die Deutsche Lufthansa setzt wegen des Konflikts ihre Flüge nach Tel Aviv auch für morgen aus. Andere Fluggesellschaften wollen die Stadt wieder anfliegen, nachdem die Luftfahrtbehörden der USA und Europas das Landeverbot aufgehoben hatten.

  • Wortgefechte bei Pro-Israel-Demonstration in Düsseldorf

    In Düsseldorf haben am Abend mehrere hundert Menschen mit Plakaten und Fahnen ihre Solidarität mit Israel bekundet. Die Polizei sprach von 300 Teilnehmern, aufgerufen hatte die Jüdische Gemeinde Düsseldorf. Die Demonstration selbst verlief weitgehend friedlich, allerdings war es im Vorfeld zu Wortgefechten mit muslimischen Gegnern der Demonstration gekommen. In Berlin gingen etwa 200 Demonstranten auf die Straße, um gegen den israelischen Militäreinsatz im Gaza-Streifen zu protestieren. Die Polizei hatte die Teilnehmer zuvor aufgefordert, antisemitische Parolen zu unterlassen.

  • Europäische Union verhängt weitere Russland-Sanktionen

    Die Europäische Union hat wegen der Ukraine-Krise weitere Sanktionen gegen Russland verhängt. Unter anderem beschlossen die EU-Botschafter Einreiseverbote und Kontosperren gegen 15 Personen. Erstmals wurden auch 18 Unternehmen und Organisationen auf die Sanktionsliste gesetzt. Über Strafmaßnahmen gegen die russische Wirtschaft oder den Finanzsektor wird in den nächsten Tagen weiter beraten. - Bundesaußenminister Steinmeier wies den Vorwurf zurück, dass Europa in der Ukraine-Krise Schwäche gezeigt habe. Er sagte dem Deutschlandfunk, vielmehr hätten die politischen und diplomatischen Instrumente schon im Vorfeld gewirkt. Wegen der drohenden Sanktionen habe der Westen weniger in Russland investiert und es habe eine Kapitalflucht russischer Oligarchen gegeben. Allein dadurch habe Moskau 100 Milliarden Dollar verloren.

  • UNO prüft Berichte über drohende Genitalverstümmelungen im Irak

    Die UNO prüft Berichte, wonach etwa vier Millionen Frauen im Irak die Genitalverstümmelung droht. Ein Sprecher sagte in Genf, man versuche herauszufinden, was als gesichert angesehen werden könne. Er relativierte damit die Äußerung der UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Badcock. Sie hatte mitgeteilt, die Organisation "Islamischer Staat" - IS - habe in den von ihr kontrollierten Gebieten im Norden eine entsprechende Fatwa erlassen. Die Terror-Milizin dementierten die Vorwürfe. In einer Erklärung, die im Internet veröffentlicht wurde, hieß es, die IS fordere keine Genitalverstümmelungen.

  • EU fordert Arizona zur Aussetzung von Hinrichtungen auf

    Die Europäische Union hat die qualvolle Hinrichtung eines verurteilten Mörders im US-Bundesstaat Arizona kritisiert. Man sei sehr besorgt über den Vorfall, sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Ashton in Brüssel. Er forderte die Behörden von Arizona auf, in einem ersten Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe alle geplanten Exekutionen auszusetzen. Bei der Hinrichtung des Mannes hatte die Giftinjektion erst nach zwei Stunden gewirkt. Wegen ähnlicher Fälle wird in den USA seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert.

  • Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, 19 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht nachlassende Niederschläge, nur im Nordosten noch länger anhaltender Regen. Tiefstwerte 19 bis 10 Grad. Morgen zunächst nur in der Nordhälfte Regen, später auch im Süden Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag anfangs freundlich, im Tagesverlauf wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 29 Grad.

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