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Freitag, 22. August 2014 00:00 Uhr

  • Hagel: IS-Terrormiliz ist nicht nur terroristische Bedrohung

    Die US-Armee ist bei dem Versuch, den von der Terrormiliz Islamischer Staat entführten und später getöteten Journalisten Foley zu retten, offenbar zu spät gekommen. Foley und andere Geiseln hätten sich zum Zeitpunkt der Befreiungsaktion nicht mehr an dem von Geheimdiensten erkundeten Ort befunden, erklärte US-Generalstabschef Dempsey vor Journalisten in Washington. Verteidigungsminister Hagel sagte, die US-Truppen hätten alles in ihrer Macht stehende getan, um die Geiseln zu befreien. Der Islamische Staat sei weit mehr als nur eine terroristische Bedrohung, fügte Hagel hinzu. Um die Extremisten vollständig zu besiegen, müsse der Irak seine innenpolitischen Probleme in den Griff bekommen.

  • Nationalgarde rückt wieder aus Ferguson ab

    Nach dem Abflauen der Unruhen in der Kleinstadt Ferguson wird die US-Nationalgarde wieder abgezogen. Dies kündigte Gouverneur des Bundestaats Missouri, Nixon, an. Die militärischen Einheiten hätten die Stadt effektiv geschützt. Die Nationalgarde war seit Montag in dem Ort, in dem es seit den tödlichen Schüssen eines weißen Polizisten auf den schwarzen Jugendlichen am 9. August täglich Krawalle gegeben hatte. In den vergangen Tagen waren die nächtlichen Unruhen weniger geworden. Insgesamt meldeten die Behörden seit Beginn der Unruhen 163 Festnahmen. - Unterdessen nahm eine Geschworenenjury Beratungen darüber auf, ob ein Verfahren gegen den Todesschützen eröffnet wird. Die Entscheidung kann sich jedoch über mehrere Wochen hinziehen.

  • Chile: Zusammenstöße bei Großdemonstration für Bildungsreform

    Bei einer Massenkundgebung für eine Bildungsreform ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Medienberichten zufolge bewarfen einige Aktivisten die Beamten mit Steinen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Organisatoren sprachen von 80.000 Teilnehmern, die Polizei von 25.000. In dem südamerikanischen Land ist es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Protestaktionen von Studenten und Lehrern gekommen. Sie unterstützen die Politik von Präsidentin Bachelet, die eine Bildungsreform ins Parlament eingebracht hat, die unter anderem ein kostenfreies Studium vorsieht. Die Demonstranten befürchten, dass die Regierung von diesem Vorhaben abrückt.

  • Sondersitzung des Thüringer Landtags zu NSU-Bericht

    Der Thüringer Landtag berät heute in einer Sondersitzung über den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses. Darin wird den Ermittlungsbehörden Versagen bei der Verfolgung der rechtsextremen Terrorzelle NSU vorgeworfen. Die mutmaßlichen Täter, die aus dem thüringischen Jena stammen, werden für zehn Morde verantwortlich gemacht. Erwartet werden zu der Sondersitzung auch Angehörige von Opfern des "Nationalsozialistischen Untergrundes" sowie Menschen, die bei Sprengstoffanschlägen in Köln verletzt wurden. Landtagspräsidentin Diezel hatten gestern die Angehörigen der Mordopfer und die Verletzten öffentlich um Entschuldigung gebeten.

  • Schwimm-EM: Goldmedaille über 200 Meter Brust

    Bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin hat Marco Koch Gold über 200 Meter Brust gewonnen. Er schwamm außerdem einen neuen deutschen Rekord. Zuvor hatte der Wasserspringer Patrick Hausding seinen dritten Titel geholt. Er siegte im Finale vom Drei-Meter-Brett, nach Gold im Sprung vom Ein-Meter-Brett und beim Turm-Synchronspringen.

  • Europa-League-Qualifikation: Gladbach - Sarajewo 3:2

    In der Qualifikationsrunde zur Fußball-Europa-League hat Borussia Möchengladbach das Hinspiel beim FK Sarajewo mit 3:2 gewonnen.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: In der Nacht an der Nordsee Schauer oder Gewitter, sonst trocken. Abkühlung auf 12 bis 5 Grad. Am Tage im Norden und Westen sowie am Alpenrand bewölkt mit Schauern und einzelnen Gewittern. Sonst trocken und zeitweise auch sonnig. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 14 bis 21 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd bis Südwest, Böen 8

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