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Dienstag, 21. Oktober 2014 10:00 Uhr

  • Fahimi: Rot-rot-grün in Thüringen nicht als Signal für Bund zu werten

    SPD-Generalsekretärin Fahimi sieht die angestrebte rot-rot-grüne Koalition in Thüringen nicht als Modell für den Bund. Sie sagte im Deutschlandfunk, anders als auf Landesebene gebe es im Bund noch mehrere Differenzen mit den Linken. Es gehe etwa um die Frage, wie man sich die weitere europäische Einigung vorstelle und ob die Linkspartei dabei bleibe, Deutschland international isolieren zu wollen. Auch in der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei man uneins. Für die Grünen erklärte Landeschef Lauinger, ohne eine klare Positionierung der Linken zur DDR-Vergangenheit hätte es mit seiner Partei keine Sondierungsgespräche in Thüringen gegeben. Der Landesvorstand der SPD hatte den Parteimitgliedern gestern einstimmig empfohlen, sich für Koalitionsverhandlungen mit der Partei "Die Linke" und den Grünen auszusprechen. Von heute an kann die Basis ihr Votum abgeben. Das Ergebnis wird für Anfang November erwartet.

  • Lufthansa: heute auch Streiks auf Langstreckenflügen

    Die Piloten der Lufthansa haben ihre Streiks wie angekündigt ausgeweitet. Seit sechs Uhr betrifft der Ausstand auch die Langstreckenflüge. Am Drehkreuz Frankfurt am Main dürften fast alle Interkontinental-Verbindungen der Lufthansa ausfallen. In München bleibt voraussichtlich die Hälfte der Maschinen am Boden, während die Langstreckenflüge in Düsseldorf planmäßig verlaufen sollen. Auf den Kurz- und Mittelstrecken streiken die Piloten schon seit gestern Mittag. - Der Ausstand soll heute um Mitternacht enden. Insgesamt werden voraussichtlich 1.500 von mehr als 2.300 Flügen gestrichen. In dem Arbeitskampf geht es vor allem um die betriebsinterne Frührente. Die Lufthansa möchte unter anderem die Altersgrenze dafür anheben, die Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" lehnt das ab.

  • Gas-Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland werden fortgesetzt

    Russland und die Ukraine verhandeln heute wieder über ihren Streit um Gaslieferungen. In Brüssel treffen die Energieminister beider Länder, Nowak und Prodan, zusammen. Als Vermittler nimmt wieder EU-Energiekommissar Oettinger an den Gesprächen teil. Zuletzt hatten sich beide Seiten nach ukrainischen Angaben zumindest über den Gaspreis für die anstehenden Wintermonate geeinigt. Er soll bei 385 Dollar pro 1.000 Kubikmeter liegen. Strittig ist aber noch, wieviel die Ukraine für schon erfolgte Gaslieferungen zahlen muss.

  • Ukrainische Armee soll Streubomben eingesetzt haben

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft der ukrainischen Armee vor, im Kampf um die Stadt Donezk Streubomben eingesetzt zu haben. Dadurch sei Anfang Oktober auch ein Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes getötet worden, heißt es in einem Bericht der Organisation. Human Rights Watch beruft sich auf Erkenntnisse, die sie während einwöchiger Ermittlungen vor Ort gewonnen hat. Streubomben sind in vielen Ländern der Welt geächtet, nicht aber in der Ukraine.Mehr ...

  • Kobane: IS rückt erneut vor

    Die Terrormiliz IS hat in der vergangenen Nacht mit neuen Angriffen auf die nordsyrische Stadt Kobane begonnen. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London mitteilte, sind alle Fronten betroffen. Es soll zu schweren Gefechten mit den kurdischen Einheiten gekommen sein, die seit Wochen versuchen, die Stadt zu halten. Sie werden dabei von der US-geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger, sagte im Deutschlandfunk, die militärischen Aktionen seien zwar notwendig. Zusätzlich müsse es aber ein politisches Konzept geben. Nur mithilfe einer großen internationalen Koalition, in die auch der Iran und Russland eingebunden seien, könne es eine dauerhafte Friedenslösung geben. Auch die muslimische Welt selbst müsse sich gegen die Dschihadisten wehren.

  • Wirtschaftswachstum in China im dritten Quartal leicht abgeschwächt

    Das Wirtschaftswachstum in China hat sich im dritten Quartal 2014 etwas abgeschwächt. Nach Angaben des nationalen Statistikbüros in Peking lag das Bruttoinlandsprodukt bei 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal hatte das Wachstum noch 7,5 Prozent betragen. Damit verzeichnete die Konjunktur in China die langsamste Wachstumsrate seit 2009.

  • Mexiko: Belohnung für Hinweise auf verschleppte Studenten

    Die mexikanische Regierung setzt auf der Suche nach den mehr als 40 verschleppten Studenten verstärkt auf die Mitarbeit der Öffentlichkeit. Für Hinweise auf den Aufenthaltsort werde man eine Belohnung von umgerechnet knapp 90.000 Euro aussetzen. In mehreren Zeitungen des Landes erschienen zudem großformatige Fotos der Vermissten. Von den Studenten fehlt seit Ende September jede Spur. Nach bisherigem Kenntnisstand ist die örtliche Polizei ebenso in den Fall verwickelt wie die Drogenbande "Guerreros Unidos".

  • Ebola: USA verschärfen Vorschriften für Klinikpersonal

    Die USA haben strengere Vorschriften für den Umgang von Klinikpersonal mit Ebola-Patienten erlassen. Hintergrund ist die Ansteckung zweier Krankenschwestern, die den ersten Erkrankten in den USA gepflegt hatten. Wie sich beide infiziert haben, ist unklar. Die neuen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC beziehen sich vor allem auf die Schutzkleidung. Sie muss fortan den gesamten Körper bedecken, die Haare eingeschlossen. Das Ablegen der Kleidung muss überwacht werden, und die Klinikmitarbeiter müssen nachweisen, dass sie den Umgang mit der Montur beherrschen.

  • Himalaya: GPS-Sender für Bergsteiger künftig verpflichtend

    Im Himalaya müssen Bergsteiger künftig einen GPS-Sender dabei haben und vor dem Aufstieg ein besonderes Training absolvieren. Das entschied das Tourismusministerium von Nepal. Hintergrund ist das Unglück vor einer Woche, bei dem mehr als 40 Kletterer bei einem Schneesturm starben. Die neuen Regeln gelten ab der kommenden Bergsteigersaison im Frühjahr.

  • Total-Chef Margerie bei Flugzeugunglück in Moskau gestorben

    Der Chef des französischen Mineralölkonzerns Total, Christophe de Margerie, ist bei einem Flugzeugunglück in Moskau ums Leben gekommen. Der Privatjet des Managers prallte in der vergangenen Nacht auf dem Flughafen Wnukowo mit einem Schneepflug zusammen und ging in Flammen auf. Auch die drei Crew-Mitglieder starben. Nach Angaben russischer Ermittler war der Fahrer des Räumfahrzeugs, der den Unfall unverletzt überstand, alkoholisiert. Der französische Präsident Hollande und Premierminister Valls würdigten Margeries Verdienste für die Wirtschaft. Auch der russische Präsident Putin sprach sein Beileid aus.

  • Modedesigner Oscar de la Renta gestorben

    Im Alter von 82 Jahren ist der amerikanische Modeschöpfer Oscar de la Renta gestorben. Der Designer hatte für zahlreiche Hollywood-Schauspielerinnen Kleider entworfen und auch mehrere First Ladies der USA eingekleidet. Viele Prominente äußerten ihr Bedauern über seinen Tod und sprachen von einem traurigen Tag für die Modebranche.

  • Wetter: Regen mit Gewittern, 13 bis 19 Grad

    Das Wetter: Von Westen her Regen, am Nachmittag auch mit Gewittern. 13 bis 20 Grad. Morgen im Süden und Osten weitere Niederschläge, im Westen zeitweise heiter mit einzelnen Schauern. 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Südosten noch Regen, im Norden und Westen Aufheiterungen. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd 6 bis 7, Böen 8.

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