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Samstag, 25. Oktober 2014 18:00 Uhr

  • Thüringen: SPD geht mit neuer Parteispitze in rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen

    Die Thüringer SPD geht mit einer neuen Parteispitze in die Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen. Auf einem Parteitag wurde der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 41-Jährige erhielt fast 90 Prozent der Delegiertenstimmen. Auch drei von vier Stellvertretern wurden neu bestimmt. Nach Einschätzung Bauseweins können die Sozialdemokraten nach ihrem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl nur Wähler zurückgewinnen, wenn sie sich links von der Mitte positionieren. Vor diesem Hintergrund warb er für ein rot-rot-grünes Bündnis unter Führung des Links-Politikers Ramelow. Auf einem Kongress in Leimbach rief auch dieser seine Partei zur Geschlossenheit auf. Die Linke werde in einem Dreierbündnis der Anker sein, aber auf Augenhöhe mit den Partnern agieren.

  • Widerstand in der GDL gegen Weselsky wächst

    In der Lokführergewerkschaft GDL wächst offenbar der Widerstand gegen den Vorsitzenden Weselsky. Der Sprecher der Initiative für mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der GDL, Siewke, warf der Führung um Weselsky Versäumnisse vor. Siewke sagte im Deutschlandfunk, zwar habe die Gewerkschaft grundsätzlich vereinbart, nicht nur für die Lokführer, sondern für das gesamte Zugpersonal verhandeln zu wollen. Allerdings habe es die Führung versäumt, den Organisationsgrad unter den Zugbegleitern zu erhöhen. Dass eine Mehrheit nun mit einem Erzwingungsstreik herbeigeführt werden solle, werde von vielen GDL-Mitgliedern kritisiert, fügte Siewke hinzu und forderte den Rücktritt Weselskys.

  • Verfassungsschutz: Salafistenszene in Deutschland wächst

    Die Salafistenszene in Deutschland ist nach Angaben des Verfassungsschutzes stark gewachsen. Inzwischen zählten rund 6.300 Menschen zu derartigen Gruppen, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, dem Rundfunk Berlin Brandenburg. Bis Jahresende könnten es schon 7.000 sein. Vor wenigen Jahren habe man noch rund 2.800 Salafisten gezählt. Vor allem Jugendliche fühlten sich vom Salafismus angezogen.

  • Zahl der Minijobber in Deutschland deutlich gestiegen

    In Deutschland sind offenbar immer mehr Menschen auf einen Zweitjob angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Zahlen der Bunderegierung berichtet, haben im vergangenen Jahr rund 2,4 Millionen Menschen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf einen sogenannten Minijob ausgeübt. Das sind fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Mit etwa 61 Prozent machen Frauen weiterhin den Hauptanteil aus.

  • Massendemonstration in Rom gegen Renzis Reformpläne

    In Rom sind rund eine Million Menschen gegen die Arbeitsmarktreformen der italienischen Regierung auf die Straße gegangen. Die Kritik der überwiegend jungen Demonstranten richtet sich vor allem gegen die Pläne von Ministerpräsident Renzi, den Kündigungsschutz zu lockern, um die Unternehmen zu Neueinstellungen zu ermuntern. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Italien bei gut 44 Prozent; und viele Berufseinsteiger erhalten nur Verträge mit kurzer Laufzeit.

  • WHO: Mehr als 10.000 Ebola-Infizierte in Westafrika

    In Westafrika haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation inzwischen mehr als 10.000 Menschen mit dem Ebola-Virus infiziert. Damit greift die Seuche dort immer rascher um sich. Noch Anfang der Woche hatte die WHO von rund 9.000 Erkrankten gesprochen. Von Ebola besonders betroffen sind Liberia, Sierra Leone und Guinea. - Vor diesem Hintergrund haben die US-Bundesstaaten New York und New Jersey ihre Sicherheitsvorschriften verschärft. Wer in Westafrika mit Patienten in Kontakt gekommen ist, muss danach bei der Wiedereinreise bis zu 21 Tage in Quarantäne.

  • Ägyptens Präsident macht ausländische Kräfte für Anschlag auf Armeeposten mitverantwortlich

    Ägyptens Präsident al-Sisi macht Kräfte aus dem Ausland für den jüngsten Anschlag auf einen Armeeposten auf der Sinai-Halbinsel mitverantwortlich. In Kairo sprach er von einer Verschwörung mit dem Ziel, sein Land zu schwächen. Zugleich kündigte er drastische Maßnahmen gegen die Extremisten an. - Bei dem Angriff auf einen Kontrollposten waren gestern 30 Soldaten getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Es handelt sich um den schwersten Anschlag auf das ägyptische Militär seit Jahrzehnten.

  • Kurden erobern offenbar Stadt im Nordirak vom IS zurück

    Im Nordirak haben kurdische Peschmerga-Kämpfer offenbar die Stadt Sumar von der Terrormiliz IS zurückerobert. Wie ein Geheimdienstoffizier mitteilte, waren die Einheiten nach Luftangriffen der US-geführten Allianz aus mehreren Richtungen nach Sumar vorgerückt. Dort sei es ihnen nach heftigen Kämpfen gelungen, die Extremisten zurückzudrängen. - Sumar war eine der ersten Kurden-Städte, die der IS im August überrannte. Auch aus dem Zentral-Irak werden Erfolge im Kampf gegen die Terrormiliz gemeldet.

  • Iran vollstreckt international kritisiertes Todesurteil

    Im Iran ist ein international kritisiertes Todesurteil vollstreckt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete, wurde eine 26-jährige Frau nach fünf Jahren in der Todeszelle hingerichtet. Die Innenarchitektin war wegen Mordes an einem Geheimdienstmitarbeiter verurteilt worden. Sie hatte stets erklärt, in Notwehr gehandelt zu haben, weil der Mann sie sexuell belästigt habe.

  • US-Militär: Nordkorea kann Sprengkopf für Atomrakete bauen

    Nordkorea ist nach Einschätzung des US-Militärs in seinem Atomwaffenprogramm weiter fortgeschritten als bisher angenommen. Der Befehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Südkorea, Scaparotti, sagte in Washington, Pjöngjang sei prinzipiell in der Lage, einen Atomsprengkopf für eine Interkontinental- Rakete zu bauen und diese auch abzufeuern. Er wisse aber nicht, ob das Land tatsächlich schon eine funktionsfähige Atomrakete besitze. - Nordkorea hat in den vergangenen Jahren drei Atomtests durchgeführt, zuletzt im Februar 2013.

  • Zwei Tote nach Amoklauf in US-Schule

    Das Motiv für den Amoklauf an einer Schule im US-Bundesstaat Washington ist weiter unklar. Nach Angaben der Polizei hatte ein 14-Jähriger gestern an einer Highschool in der Nähe von Seattle einen Mitschüler erschossen und vier weitere schwer verletzt. Anschließend nahm er sich selbst das Leben.

  • Friedenspreis für Raumstation ISS und Kriegsgräberfürsorge

    Der alle zwei Jahre verliehene Westfälische Friedenspreis geht diesmal an die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS und den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. In der Begründung der Jury heißt es, die ISS sei ein Beleg dafür, dass eine friedliche internationale Zusammenarbeit von Partnern aus unterschiedlichen Kulturen möglich sei. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge wird für seine Jugendarbeit ausgezeichnet. - Der Westfälische Friedenspreis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund - Hannover 0:1

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Dortmund - Hannover 0:1, Augsburg - Freiburg 2:0, Hoffenheim - Paderborn 1:0, Berlin - Hamburg 3:0 und Frankfurt - Stuttgart 4:5. Die Partie Leverkusen gegen Schalke findet am Abend statt.

  • Fußball-Bundeligist Werder Bremen trennt sich von Trainer Robin Dutt

    Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich von Trainer Robin Dutt getrennt. Damit reagierte der Club auf den schlechtesten Saisonstart in der bisherigen Vereingeschichte. Nach der gestrigen 0:1-Niederlage gegen Köln steht Bremen nach neun Spieltagen ohne Sieg am Tabellenende. Dutts Nachfolger wird der bisherige U23-Trainer Viktor Skripnik.

  • Deutsche Fußball-Frauen verlieren Testspiel gegen Frankreich mit 0:2

    Die deutschen Fußball-Frauen haben das erste Testspiel nach der WM-Qualifikation verloren. Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid unterlag in Offenbach mit 0:2 gegen Frankreich.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Höchstwerte 9 bis 15 Grad. Morgen im Osten und Süden gebietsweise zäher Nebel, sonst Wechsel von Sonne und Wolken und meist trocken. Im Westen und südlich des Mains teils sonnig. 10 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und sonnig. 9 bis 18 Grad.

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