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Donnerstag, 2. Oktober 2014 02:00 Uhr

  • Merkel : Moskau soll mäßigend auf Separatisten einwirken

    Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über die anhaltende Gewalt in der Ost-Ukraine geäußert. Die Kanzlerin forderte den russischen Präsidenten Putin auf, mäßigend auf die pro-russischen Kräfte einzuwirken. Der vereinbarte Waffenstillstand müsse endlich vollständig eingehalten werden, sagte sie nach Berliner Angaben in einem Telefonat. In Donezk gab es weitere Kämpfe zwischen Separatisten und Regierungssoldaten. Bei Granateinschlägen in einem Wohngebiet nahe des Flughafens wurden den Behörden zufolge zehn Menschen getötet.

  • USA kritisieren Siedlungsprojekt in Ost-Jerusalem

    Die US-Regierung hat ein neues Siedlungsprojekt in Ost-Jerusalem verurteilt. Ein Regierungssprecher sagte in Washington, die Pläne seien Gift für das Verhältnis zwischen Israel und den Palästinensern. Präsident Obama habe dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu seine Sorge darüber mitgeteilt. Geplant ist der Bau von mehr als 2.600 Wohnungen in Ost-Jerusalem, das die Palästinenser als Teil eines künftigen Staates ansehen. Netanjahu unterstrich bei dem Besuch in Washington seine Bereitschaft zu einem Friedensschluss. Er sei einer Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet. Sie setze aber die gegenseitige Anerkennung des Existenzrechts voraus.

  • Nach Sicherheitspannen: Secret-Service-Chefin Pierson tritt zurück

    Nach zahlreichen Pannen beim Schutz von US-Präsident Obama ist die Chefin des Secret Service, Pierson, zurückgetreten. Dies teilte das Ministerium für Heimschutz in Washington mit. Pierson hatte vor dem zuständigen Kongressausschuss die Verantwortung für die Sicherheitslücken übernommen. Unter anderem war Mitte September ein mit einem Messer bewaffneter Mann in das Weiße Haus eingedrungen.

  • Ebola-Fall in den USA: Kontaktpersonen von Patient überwacht

    Nach der ersten Ebola-Diagnose in den USA stehen dort bis zu 18 Personen unter medizinischer Beobachtung. Sie seien mit dem Erkrankten in Kontakt gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Texas mit. Einen weiteren bestätigten Fall gebe es aber nicht. Der Ebola-Patient war vor zehn Tagen mit Zwischenstopp in Brüssel aus Liberia in die USA geflogen und hatte erst dort Symptome entwickelt. Er steht seit Sonntag in einem Krankenhaus in Dallas unter Quarantäne. - Nach neuesten Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind in Westafrika inzwischen fast 3.300 Menschen an Ebola gestorben, fast 7.200 haben sich infiziert.

  • Polens Parlament spricht Regierungschefin Kopacz Vertrauen aus

    Die neue polnische Ministerpräsidentin Kopacz hat die Vertrauensabstimmung über ihr Regierungsprogramm gewonnen. Im Parlament in Warschau stimmte am Abend eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten für Kopacz und ihr Kabinett. Die 57-jährige hatte zuvor in ihrer Regierungserklärung angekündigt, die Position des Landes in der Europäischen Union stärken zu wollen. Ziel sei zudem eine Energie-Union. Polen könne sich nicht damit abfinden, dass die Staaten der Region von Russland abhingen. Mit Blick auf die Ukraine-Krise plädierte Kopacz für eine größere US-Militärpräsenz in Polen.

  • Lokführer-Gewerkschaft droht mit langem Streik

    Die Gewerkschaft der Lokführer hat erneut mit einem langem Arbeitskampf gedroht. Der Vorsitzende Weselsky warf der Deutschen Bahn in der "Süddeutschen Zeitung" vor, sich im Tarifstreit kompromisslos zu zeigen. Die Gewerkschaft will heute das Ergebnis ihrer Urabstimmung bekanntgeben. Weselsky rechnet mit einer breiten Zustimmung zu weiteren Streiks. Die Gewerkschaft fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Wochenarbeitszeit. Anfang September hatten die Lokführer bereits zweimal ihre Arbeit niedergelegt.

  • Mexiko : Chef von Drogenkartell festgenommen

    Mexikanischen Ermittlern ist offenbar ein Schlag gegen die Rauschgift-Mafia gelungen. Das Innenministerium in Mexiko-Stadt teilte mit, der Anführer eines der größten Drogenkartelle, Beltran Leyva, sei festgenommen worden. Mit einem DNA-Test solle nun zweifelsfrei seine Identität festgestellt werden. Das Kartell soll für den Vertrieb von Kokain, Marihuana und Heroin verantwortlich sein. Beltran Leyva wird in den USA wegen Drogenschmuggels gesucht.

  • Wetter: Tagsüber an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und etwas Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bewölkt und meist trocken. Später an der Nordsee einzelne Schauer. Im Süden abklingender Regen. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Tagsüber an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen bei 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 23 Grad.

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