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Samstag, 22. November 2014 15:00 Uhr

  • Steinmeier: Ausgang der Atomgespräche mit Iran völlig offen

    Der Ausgang der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ist nach Einschätzung von Bundesaußenminister Steinmeier völlig offen. Steinmeier sagte in Wien, angesichts der erheblichen Meinungsunterschiede sei noch Bewegung nötig. Teheran müsse erkennen, dass es keinen Weg und keinen Rückweg zu einer atomaren Bewaffnung des Landes geben dürfe. US-Außenminister Kerry sprach von vorsichtigen Fortschritten. - Die Unterhändler der fünf UNO-Vetomächte und Deutschland haben bis Montag Zeit, einen endgültigen Vertrag mit Teheran auszuhandeln. Die internationale Gemeinschaft will sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffen entwickelt. Dieser strebt im Gegenzug eine Aufhebung der Wirtschaftssanktionen an.

  • Biden fordert Europa zu mehr Energieunabhängigkeit von Russland auf

    Die USA rufen die europäischen Staaten auf, sich bei ihrer Energieversorgung unabhängiger von Russland zu machen. Vizepräsident Biden sagte bei einem Besuch in Istanbul, der Regierung in Moskau dürfe nicht erlaubt werden, die großen Öl- und Gasvorräte des Landes als geopolitisches Druckmittel einzusetzen. Was in der Ukraine passiere, unterstreiche nur diese Dringlichkeit. Biden betonte, zwar werde Russland zweifelsfrei einer der wichtigsten Energielieferanten Europas bleiben. Für eine sichere Versorgung aber müsse die EU auf mehrere Partner setzen.

  • Bundesparteitag: Grüne beschließen Antrag zur Umkehr in der Agrarpolitik

    Die Grünen plädieren für eine grundlegende Umkehr in der Ernährungspolitik. Auf dem Hamburger Bundesparteitag beschloss eine breite Mehrheit der gut 700 Delegierten einen Antrag, der Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft verurteilt. Lebensmittel müssten frei von Gentechnik, Antibiotika und Pestiziden sein. Zugleich wird die Bundesregierung kritisiert, die der Gentechnik Hintertüren öffne und selbst bescheidene Umweltstandards der europäischen Landwirtschaftspolitik noch weiter aufweiche. Der Chef der Grünen-Bundestagsfraktion, Hofreiter, erklärte, die Agrarwende habe ökologisch eine ähnliche Bedeutung wie die Energiewende. Für den Nachmittag sind Beratungen über die Asyl- und Flüchtlingspolitik vorgesehen. Dabei will Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann sein "Ja" zum Asylkompromiss im Bundesrat gegen Kritik der Parteilinken verteidigen.

  • Weiterer Vogelgrippe-Fall in Mecklenburg-Vorpommern

    In Mecklenburg-Vorpommern ist ein weiterer Fall der Vogelgrippe nachgewiesen worden. Das Landwirtschaftsministerium in Schwerin teilte mit, der H5N1-Virus sei im Landkreis Vorpommern-Rügen festgestellt worden. Anfang November war die Vogelgrippe in einem Betrieb in Heinrichswalde ausgebrochen. Rund 31.000 Mastputen wurden getötet. In den Niederlanden ordneten die Behörden die Tötung tausender weiterer Enten an, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. In drei Geflügelbetrieben war die Vogelgrippe aufgetreten.

  • Lawrow: "Westen will Regimewechsel in Russland"

    Russlands Außenminister Lawrow wirft dem Westen vor, mit den Sanktionen gegen sein Land einen Machtwechsel anzustreben. Es gehe nicht darum, eine Politikänderung herbeizuführen, sagte Lawrow nach Angaben der Nachrichtenagentur Tass auf einer politischen Diskussionsveranstaltung in Moskau. Im Westen würden öffentliche Figuren vielmehr dafür plädieren, mit den Strafmaßnahmen die russische Wirtschaft zu zerstören und öffentliche Proteste provozieren. Das zeige sich auch daran, dass sich die Sanktionen nicht allein gegen Eliten richteten, sondern der gesamten russischen Gesellschaft schadeten. Die USA und die EU hatten die Strafmaßnahmen wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt verhängt. Sie richten sich vor allem gegen den Energie-, Finanz- und Rüstungssektor.

  • Wetter: Im Norden bewölkt, sonst auch sonnige Abschnitte, 4 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Norden stark bewölkt, im Nordosten oft den ganzen Tag neblig. Sonst Auflockerungen, örtlich auch sonnige Abschnitte. Höchstwerte 4 bis 14 Grad. Morgen vielfach aufgelockert bewölkt, im Bergland sonnig. Im Norden später Wolkenfelder. Dort 7 bis 10, sonst 10 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Norden anfangs Regen, später auch dort wechselnd bewölkt und trocken. Im Süden teils sonnig. 7 bis 15 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südost 5 bis 6, Böen 7.

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