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Freitag, 25. Juli 2014 21:00 Uhr

  • Medien: Israel lehnt Waffenruhe im Gaza-Streifen ab

    Israel hat den US-Vorschlag für eine Waffenruhe nach Medienberichten zurückgewiesen. Die Entscheidung im Sicherheitskabinett sei am Abend einstimmig gefallen, berichtet unter anderem das staatliche israelische Fernsehen. Kerry hatte vorgeschlagen, die Kämpfe von Sonntag an für mehrere Tage einzustellen. Während dieser "humanitären Feuerpause" sollten Israel und die radikal-islamische Hamas mit Unterstützung der USA und der EU indirekte Verhandlungen über eine längerfristige Lösung aufnehmen. Auf Widerspruch stößt in Israel offenbar, dass die Armee während dieser Zeit keine Tunnel der Hamas mehr zerstören soll. Die Zeitung "Haaretz" berichtet, in dem Sicherheitskabinett unter Vorsitz von Ministerpräsident Netanjahu werde noch über mögliche Nachbesserungen diskutiert. Die militanten Palästinenser im Gazastreifen haben bisher nicht reagiert.

  • Lufthansa und Air Berlin fliegen wieder nach Tel Aviv

    Die Lufthansa und Air Berlin fliegen ab morgen wieder nach Tel Aviv. Die Lufthansa erklärte, die Verbindungen würden schrittweise wieder aufgenommen. Dies gelte auch für Tochter-Gesellschaften wie Germanwings, Austrian und Swiss Airlines. Air Berlin teilte mit, es gebe morgen voraussichtlich drei Flüge. Die Situation werde aber fortlaufend beurteilt. Air France will bereits heute Abend den Flugverkehr nach Israel wieder aufnehmen. Gestern hatten die europäische und die amerikanische Luftfahrtbehörde ihre Empfehlungen zurückgenommen, Tel Aviv wegen der Raketenangriffe der Hamas auf Israel nicht mehr anzufliegen.

  • EU im Grundsatz einig auf Waffenembaro gegen Russland

    Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich im Grundsatz auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt. Das Maßnahmenpaket ziele auf Rüstungsgeschäfte und russische Banken, teilten Diplomaten nach Beratungen der EU-Botschafter in Brüssel mit. Zu dem Paket gehört auch ein Verbot künftiger Waffenexporte. Die EU-Kommission soll bis Anfang der Woche die nötigen Gesetzestexte ausarbeiten. Unklar ist noch, ob es kommende Woche einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs gibt, um die Sanktionen zu bestätigen. Die EU macht Russland für die Destabilisierung im Osten der Ukraine verantwortlich. Zudem wirft sie der Regierung in Moskau vor, nicht zur Aufklärung des Absturzes der malaysischen Passagiermaschine beizutragen.

  • FIFA hält an Russland als WM-Gastgeber fest

    Der Fußball-Weltverband FIFA hält an Russland als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2018 fest. Der Verband teilte in Zürich mit, die Politik der Isolation oder der Boykott von Sportveranstaltungen seien nicht der effektivste Weg, um Probleme zu lösen. Wegen der Ukraine-Krise hatten Politiker eine Neuvergabe gefordert. Bundesaußenminister Steinmeier nannte die Diskussion im Deutschlandfunk unsachgemäß. Niemand könne wissen, wie die Situation in ein oder zwei Jahren sei.

  • Französische Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert

    Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist im Juni auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das Arbeitsministerium in Paris teilte mit, es seien rund 3,4 Millionen Erwerbslose gemeldet. Das sind vier Prozent mehr als im Juni 2013. Seit dem Amtsantritt von Präsident Hollande vor rund zwei Jahren hat sich die Arbeitslosenzahl damit um rund eine halbe Million erhöht. Das Staatsoberhaupt hatte eigentlich versprochen, den Trend umzukehren.

  • Welt-Aids-Konferenz: Zum Abschluss Appell gegen Diskriminierung

    Die Welt-Aids-Konferenz in Melbourne ist mit einem Appell gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten zu Ende gegangen. Die Deutsche Aids-Hilfe zog eine positive Bilanz und erklärte, eine der wichtigsten Bedingungen für einen erfolgreichen Kampf gegen die Immunschwäche sei es, Wissenschaft und Menschenrechte zusammenzubringen. - An der Konferenz hatten mehr als 13.000 Delegierte aus rund 200 Ländern teilgenommen.

  • Wetter: Nachts im Norden und Nordwesten Schauer, sonst nachlassende Niederschläge, 18 bis 11 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und Nordwesten Schauer, sonst nachlassende Niederschläge. In Bayern wird örtlich vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel gewarnt. 18 bis 11 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 25 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 24 bis 30 Grad.

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