Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 23:00 Uhr

  • EU-Außenminister wollen morgen über jüngste Flüchtlingskatastrophe beraten

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer wollen die Außenminister der Europäischen Union morgen bei ihrem Treffen in Luxemburg über Konsequenzen beraten. Das teilte die EU-Außenbeauftragte Mogherini in Brüssel mit. Die EU habe schon zu oft bekundet, dass sich solche Katastrophen nie wieder ereignen dürften. EU-Ratspräsident Tusk erwägt nach Angaben seines Sprechers, einen Krisengipfel der Europäischen Union einzuberufen. Tusk werde mit den Staats- und Regierungschefs beraten und dann eine Entscheidung treffen. Italien und Griechenland hatten einen Sondergipfel gefordert. Bei dem Unglück, das sich zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa ereignete, sind womöglich hunderte Menschen ums Leben gekommen. An Bord sollen bis zu 700 Flüchtlinge gewesen sein, nur 28 konnten gerettet werden.

  • Finnland vor Regierungswechsel: Zentrumspartei gewinnt Parlamentswahl

    In Finnland gibt es einen Regierungswechsel. Nach Hochrechnungen ging die oppositionelle Zentrumspartei mit rund 21 Prozent als stärkste Kraft aus der Parlamentswahl hervor. Die regierende Nationale Sammlungspartei von Ministerpräsident Stubb kam auf etwa 18 Prozent und liegt in etwa gleichauf mit den Sozialdemokraten. Die rechtspopulistische Partei Die Finnen erhielt rund 16 Prozent. Stubb gestand im finnischen Fernsehen seine Niederlage ein und gratulierte dem Vorsitzenden der Zentrumspartei, Sipilä, zum Sieg. Dieser erklärte, das Ergebnis eröffne die Möglichkeit für verschiedene Koalitionen. Bisher wurde Finnland von einem Vier-Parteien-Bündnis unter Stubb regiert. Stimmberechtigt waren rund 4,5 Millionen Finnen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70 Prozent.

  • Stichwahl um Präsidentenamt im Norden Zyperns

    Im türkisch verwalteten Norden Zyperns wird in einer Stichwahl entschieden, wer neuer Präsident wird. Keiner der sieben Kandidaten erreichte nach Angaben der Behörden in der ersten Runde die erforderliche absolute Mehrheit. Bei der Stichwahl stehen sich Amtsinhaber Eroglu und sein Herausforderer, der frühere Bürgermeister des türkischen Teils von Nikosia, Akinci, gegenüber. Eroglu lag im ersten Wahlgang knapp vor Akinci. Im Mai soll es in Zypern zu neuen Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Norden und dem griechischen Süden kommen. Die 1983 erklärte Unabhängigkeit der Türkischen Republik Nordzypern wird nur von der Regierung in Ankara anerkannt.

  • Postbank: Mitarbeiter starten morgen unbefristete Streiks

    Bei der Postbank beginnen morgen erste unbefristete Streiks. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sind zunächst Filialen in Sachsen, Brandenburg und Teilen Thüringens betroffen. In den kommenden Tagen werde der Arbeitskampf dann auf ganz Deutschland ausgeweitet. In einer Urabstimmung hatten sich knapp 95 Prozent der bei Verdi organisierten Beschäftigten für den flächendeckenden Streik bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank ausgesprochen. Die Gewerkschaft befürchtet angesichts der Berichte über einen bevorstehenden Verkauf der Postbank einen Stellenabbau. Sie fordert für die rund 9.500 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Auch bei der Bahn soll kommende Woche wieder gestreikt werden. Dies beschloss die Spitze der Lokführergewerkschaft GdL, ohne einen genauen Termin zu nennen.

  • FBI gesteht Mitverantwortung für fehlerhafte Todesurteile ein

    Das FBI hat Fehler bei der Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten für Gerichtsprozesse eingeräumt, in denen die Todesstrafe verhängt wurde. Der Geheimdienst erklärte, Mängel habe es etwa bei der Analyse von Haaren unter dem Mikroskop gegeben. Das FBI reagierte damit auf einen Bericht der Generalinspektion des Justizministeriums, wonach mindestens 60 Todesurteile auf fehlerhaften wissenschaftlichen Gutachten oder zweifelhaften Zeugenaussagen beruhten. Drei der Verurteilten wurden bereits hingerichtet.

  • Fußball-Bundesliga: Wolfsburg - Schalke 1:1; Bremen - Hamburg: 1:0

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Wolfsburg - Schalke 1:1 und Bremen - Hamburg: 1:0

  • Wetter: Nachts verbreitet klar und trocken, 5 bis -2 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet klar und trocken, vereinzelt Wolkenfelder. Tiefstwerte 5 bis -2 Grad. Morgen im Südwesten und Süden anfangs Wolkenfelder, sonst gering bewölkt und lang anhaltend sonnig. 15 bis 20 Grad, im Bergland deutlich kühler. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag überwiegend sonnig bei 17 bis 23 Grad.

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