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Dienstag, 22. Juli 2014 08:00 Uhr

  • Ostukraine: Separatisten übergeben Flugschreiber an Spezialisten

    Die pro-russischen Rebellen haben die Flugschreiber der in der Ost-Ukraine abgestürzten Passagiermaschine an Spezialisten aus Malaysia übergeben. Nach deren Darstellung sollen die Geräte in gutem Zustand sein. Ein Sprecher der Aufständischen in Donezk kündigte eine Feuerpause im Umkreis von zehn Kilometern rund um die Absturzstelle an. Gestern hatte bereits der ukrainische Präsident Poroschenko eine Waffenruhe ausgesprochen. - Der Kühlzug mit Leichen der Insassen des Malaysia-Airlines-Fluges verließ gestern Abend einen von den Rebellen kontrollierten Bahnhof in Richtung Charkow. Dort haben niederländische Experten ein Zentrum zur Identifizierung der Toten eingerichtet. Der UNO-Sicherheitsrat verabschiedete in New York einstimmig eine Resolution, in der eine internationale Untersuchung gefordert wird. Auch Russland stimmte der Entschließung zu.

  • Asselborn: Wirtschaftssanktionen gegen Russland am seidenen Faden

    Der mutmaßliche Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs in der Ostukraine ist heute auch Thema eines Treffens der Außenminister der Europäischen Union. Dabei soll es um weitere Sanktionen gegen Russland gehen. Ungewiss ist allerdings, ob es dazu schon Entscheidungen geben wird. Der luxemburgische Außenminister Asselborn schließt Wirtschaftssanktionen gegen Russland nicht mehr aus. Diese hingen an einem seidenen Faden, sagte Asselborn im Deutschlandfunk. Wenn Moskau weiter schwere Waffen in der Ostukraine dulde, dann gebe es keinen Ausweg mehr. Asselborn räumte aber ein, dass man den Konflikt mit Strafmaßnahmen nicht lösen könne. Russlands Präsident Putin spreche sich offiziell zwar für uneingeschränkte Untersuchungen aus. Dabei wende er sich aber nicht an diejenigen, die diese erwiesenermaßen behinderten.

  • Gazakonflikt: Zahl der Opfer steigt weiter

    Zwei Wochen nach Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen hat sich die Zahl der palästinensischen Opfer auf 580 erhöht. Wie die Rettungskräfte in Gaza-Stadt mitteilten, wurden zudem mehr als 3.600 Menschen bei den Angriffen verletzt. Auf israelischer Seite kamen 27 Soldaten und zwei Zivilisten ums Leben. Die israelische Luftwaffe beschoss in der Nacht mehr als 70 Ziele im Gazastreifen, darunter fünf Moscheen. Angesichts der stetig steigenden Opferzahlen forcieren die UNO und die USA ihre Bemühungen um ein Ende der Gewalt in der Region. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte in Kairo die Aufnahme von Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas. Auch US-Außenminister Kerry betonte, es gehe nicht nur um eine Waffenruhe. Es müsse eine Debatte über die Probleme angestoßen werden. Die US-Regierung sagte den Palästinensern im Gazastreifen humanitäre Hilfe im Umfang von 47 Millionen Dollar zu.

  • "FAZ"und "Spiegel": Zschäpe muss alle drei Verteidiger behalten

    Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Zschäpe, wird ihre bisherigen drei Pflichtverteidiger behalten müssen. Das berichten übereinstimmend das Magazin "Der Spiegel" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Das Oberlandesgericht München habe Zschäpes Antrag auf Entpflichtung zurückgewiesen. Sie habe keine konkreten Anhaltspunkte für eine endgültige und nachhaltige Erschütterung des Vertrauensverhältnisses zwischen ihr und den Verteidigern vorgebracht, heißt es den Berichten zufolge in der Begründung des Vorsitzenden Richters Götzl. - Der Prozess wird heute mittag fortgesetzt.

  • Prokon-Gläubigerversammlung stellt Weichen für Sanierungsplan

    Die Gläubiger des zahlungsunfähigen Windenergieunternehmens Prokon stimmen heute in Hamburg über ein vorläufiges Sanierungskonzept ab. Rund 75 000 Kapitalgeber hatten 1,4 Milliarden Euro in der heute überschuldeten Firma angelegt. Wie viele Anleger zu der nicht öffentlichen Versammlung kommen werden, ist noch unklar. Die Teilnehmer sollen dem Insolvenzverwalter den Auftrag erteilen, den Sanierungsplan auszuarbeiten. Prokon-Gründer Rodbertus strebt dagegen eine Abwahl des Insolvenzverwalters an, um ein eigenes Konzept durchzusetzen.

  • Migranten: Texas-Gouverneur Perry setzt Nationalgarde an Grenze zu Mexiko ein

    Wegen des Zustroms minderjähriger Migranten aus Mittelamerika hat der US-Bundesstaat Texas den Einsatz der Nationalgarde an der Grenze zu Mexiko angeordnet. Gouverneur Perry begründete dies damit, dass Kriminelle die Massenflucht von Kindern und Jugendlichen für Menschen- und Drogenhandel ausnützten.Zugleich warf er Washington Untätigkeit vor. - Seit Oktober sind mehr als 50.000 Minderjährige ohne Begleitung eines Erwachsenen illegal in die USA gekommen. Präsident Obama beantragte inzwischen beim Kongress Gelder in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar, um auf die angespannte Lage an der Grenze zu Mexiko reagieren zu können.

  • Norwegen gedenkt der Opfer von Utøya vor drei Jahren

    Norwegen erinnert heute an die Opfer von Oslo und Utøya, die vor drei Jahren von dem Attentäter Breivik getötet worden waren. Damals starben 77 Menschen, die meisten von ihnen Kinder und Jugendliche. Bei den Gedenkfeiern will Norwegens Ministerpräsidentin Solberg Kränze für die Opfer niederlegen. - Der Täter war zu 21 Jahren Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.

  • Börse: Dow im Minus, Nikkei im Plus

    Die Börse in New York hat schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent auf 17.052 Punkte. Der Nasdaq ging um 0,2 Prozent auf 4.424 Punkte zurück. Die Börse in Tokio tendiert freundlich. Der Nikkei-Index steht kurz vor Handelsschluss mit einem Prozent im Plus bei 15.369 Punkten. Der Euro kostet einen US-Dollar 35 23.

  • Wetter: Verbreitet Regen, im Norden meist trocken, 20 bis 29 Grad

    Der Wetterbericht, die Lage: Eine Luftmassengrenze über Deutschland trennt die sehr warme und trockene Luft im Nordosten von sehr feuchter Luft im übrigen Deutschland. Die Vorhersage: Im Norden meist trocken, sonst bedeckt mit Schauern und Gewittern. 19 bis 30 Grad. Morgen locker bewölkt mit sonnigen Abschnitten, nur in der Südhälfte Schauer und Gewitter. 26 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig und gering bewölkt. In der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 23 bis 29 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 20, Hamburg 18, Bremen 17, Hannover 17, Berlin 18, Leipzig 18, Köln 20, Dresden 19, Frankfurt am Main 20, Stuttgart 18, Freiburg 18, München 16.

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