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Mittwoch, 30. Juli 2014 13:00 Uhr

  • Tote und Verletzte bei Angriff auf Schule im Gazastreifen

    Die israelische Armee hat im Gazastreifen erneut eine UNO-Schule unter Beschuss genommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen dabei mindestens 19 Menschen ums Leben; rund 125 weitere wurden verletzt. In der Einrichtung im Flüchtlingslager Dschabalija hatten etwa 3.000 Palästinenser Zuflucht vor den Kämpfen gesucht. Insgesamt sollen fünf Panzergranaten in dem Gebäude eingeschlagen sein. Bei einem weiteren Angriff starben sieben Mitglieder einer palästinensischen Familie. Die Hamas feuerte auch wieder Raketen auf israelisches Gebiet. - Bundesaußenminister Steinmeier äußerte sich besorgt über die zunehmenden Kampfhandlungen. Es müsse alles getan werden, um weitere zivile Opfer zu vermeiden, sagte er in Berlin.

  • Ost-Ukraine: OSZE-Beobachter erreichen erneut MH17-Absturzstelle nicht

    In der Ost-Ukraine haben internationale Ermittler erneut einen Versuch abgebrochen, die Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine zu erreichen. Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit wurden nahe der Stadt Donezk von pro-russischen Kämpfern an der Weiterfahrt gehindert. Die Aufständischen, die das Gebiet weitgehend kontrollieren, machten Sicherheitsbedenken geltend. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Separatisten auch heute wieder zahlreiche Menschen getötet.- Zur Lösung des Konflikts hat Weißrussland zu einem Krisengespräch eingeladen. An dem Treffen sollen Vertreter der OSZE, Russlands und der Ukraine teilnehmen.

  • Wirtschaftsminister Gabriel : Sanktionen gegen Russland notwendig

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat die EU-Sanktionen gegen Russland gegen die Kritik von Unternehmen verteidigt. Der SPD-Politiker sagte in Berlin, in Kriegszeiten müssten Wirtschaftsinteressen zurückstehen. Er räumte aber ein, dass deutsche Unternehmen unter den Strafmaßnahmen leiden könnten. Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags sind die Exporte nach Russland seit Jahresbeginn um 14 Prozent gesunken. Gründe seien die schwache russische Konjunktur, aber auch die Sanktionsdrohungen des Westens. Der Maschinen- und Anlagenbau ist nach Angaben aus der Branche noch stärker getroffen. Das Minus betrage bereits jetzt 20 Prozent, sagte die Außenhandelsbeauftragte des Verbands VDMA, Hollacher, im Deutschlandfunk. - Die Europäische Union hatte sich gestern auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt. Die Maßnahmen betreffen unter anderem den Finanz- und Rüstungsbereich.

  • Russland verhängt Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen

    Russland hat einen Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen verhängt. Wie die Agraraufsicht in Moskau mitteilte, gilt die Maßnahme vom 1. August an. Begründet wurde sie unter anderem mit Verstößen gegen die Lebensmittelsicherheit. Den Angaben zufolge wurde beispielsweise in 90 Prozent aller überprüften Äpfel eine unzulässig hohe Pestizid-Belastung festgestellt. - Beobachter sehen die Handelsblockacke auch als Reaktion auf die Politik Polens in der Ukraine-Krise. Warschau gilt als einer der wichtigsten Partner der pro-westlichen Regierung in Kiew und befürwortet Sanktionen gegen Russland.

  • Opposition will Untersuchungsausschuss im Fall Haderthauer

    Im Fall Haderthauer drängt die SPD im bayerischen Landtag auf die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses. Man führe in dieser Sache Gespräche mit den Grünen und den Freien Wählern, sagte SDP-Fraktionschef Rinderspacher in München. - Gestern war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen die Chefin der bayerischen Staatskanzlei einleiten will. Es geht dabei um Betrugs- und Steuerhinterziehungsvorwürfe im Zusammenhang mit einer Modellbautechnik-Firma, die früher von Haderthauer und ihrem Mann betrieben wurde. Die CSU-Politikerin selbst beteuert ihre Unschuld.

  • Osram schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht aus

    Bei der Lichttechnik-Firma Osram werden auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Unternehmenschef Dehen sagte in München, im Zuge der weltweiten Stellenstreichungen halte er ein solches Szenario für möglich. Im Ausland würden komplette Werke stillgelegt. - Osram hatte gestern angekündigt, weltweit rund 7.800 Stellen zu streichen, davon etwa 1.700 in Deutschland. Ziel sei es, die Kosten dauerhaft um 260 Millionen Euro zu senken. Osram hat zuletzt 35.000 Mitarbeiter beschäftigt.

  • Mindestlohn in Fleischbranche soll ab August gelten

    Die Beschäftigten der Fleischbranche sollen nach dem Willen des Bundeskabinetts ab August einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn erhalten. In Berlin wurde jetzt eine vom Arbeitsministerium vorgelegte Verordnung gebilligt, die in diesem Sektor erstmals eine Untergrenze bei der Bezahlung festlegt. Demnach sollen die Beschäftigen vom kommen Monat an mindestens 7 Euro 50 pro Stunde erhalten; ab Dezember soll der Satz auf 8 Euro steigen.

  • "NYT": Europa stützt Al Kaida mit Lösegeldern in Millionenhöhe

    Das Terrornetzwerk Al Kaida finanziert sich nach Recherchen der "New York Times" auch durch Lösegelder für entführte Europäer. Demnach beziffert sich die Gesamtsumme seit 2008 auf mindestens 125 Millionen Dollar. Das US-Finanzministerium geht sogar von 165 Millionen Dollar aus. Europäische Regierungen unterstützten damit indirekt die Terrorgruppe, schreibt das Blatt. Das Geld sei über Mittelsmänner geflossen und in einigen Fällen als Entwicklungshilfe deklariert worden. Die "New York Times" bezieht sich in dem Bericht auf Angaben ehemaliger Geiseln, Unterhändler und Regierungsvertreter.

  • UNO-Truppe will Rebellen im Kongo mit Flugblättern zur Aufgabe bewegen

    Im Kampf gegen die Rebellen im Osten des Kongo setzen die Vereinten Nationen jetzt auch Flugblätter ein. Wie der französische Rundfunksender RFI meldete, werden die Rebellen darin aufgerufen, ihre Waffen niederzulegen und alle Geiseln freizulassen. Die Kampagne zielt demnach auf eine ugandische Gruppe, die sich im Ost-Kongo verschanzt hat und rund 900 Menschen in ihrer Gewalt haben soll. Nach Angaben der UNO werden die Geiseln vor allem als Schutzschilde gegen Angriffe der Armee und der Blauhelm-Truppe eingesetzt.

  • Weitere Überschwemmungen nach Gewittern in Nordrhein-Westfalen

    In Nordrhein-Westfalen sind nach den jüngsten Regenfällen und Gewittern einige Straßen noch immer unpassierbar. Besonders betroffen ist die Region Bonn, wo die Feuerwehr zu hunderten Einsätzen gerufen wurde. Dort stehen viele Keller unter Wasser. Auch im Münsterland hat sich die Lage zwei Tage nach den heftigen Regenfällen noch nicht normalisiert. Im Regionalverkehr der Bahn wurden viele Verbindungen gestrichen. Am Frankfurter Flughafen fielen gestern erneut Flüge aus. Kritisch ist die Lage in Ost-Europa. In Rumänien und Bulgarien kamen vier Menschen durch Überschwemmungen ums Leben.

  • Wetter: Im Nordwesten aufgelockert, sonst kräftige Schauer, 19 bis 27 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten auflockernde Bewölkung und trocken. Sonst kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter. 19 bis 27 Grad. Morgen im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig mit vereinzelten Niederschlägen. 23 bis 29 Grad.

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