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Freitag, 1. August 2014 07:00 Uhr

  • Gazastreifen: Waffenruhe soll zur Stunde beginnen

    Im Gazastreifen soll zur Stunde eine dreitägige Feuerpause beginnen. Sowohl Israel als auch die radikal-islamische Hamas erklärten, dass sie die Vereinbarung mittragen. Nach Angaben der Vereinten Nationen und der USA müssen sich die Konfliktparteien in der Zeit nicht von ihren Stellungen im Gazastreifen zurückziehen. Die Waffenruhe soll in erster Linie den Zivilisten im Gazastreifen zugute kommen. Sie sollen sich mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen können und die Gelegenheit erhalten, sich um Verletzte zu kümmern und Tote zu bestatten. Zudem sollen in Kairo Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand beginnen. Seit dem Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen sind dort nach palästinensischen Angaben mehr als 1.400 Menschen getötet worden. Auf israelischer Seite gab es mehr als 60 Tote, die meisten von ihnen Soldaten.

  • Ukraine: Experten bergen weitere Leichenteile

    Am Absturzort der malaysischen Passagiermaschine im Osten der Ukraine haben internationale Experten weitere Leichenteile geborgen. Das teilte der australische Premierminister Abbott in Sydney mit. Forensiker aus Australien und den Niederlanden waren gestern in Begleitung von OSZE-Beobachtern erstmals zum Unglücksort gelangt. Die Arbeiten sollen heute fortgesetzt werden. Bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Weißrussland wurde vereinbart, dass die internationalen Ermittler auch weiterhin einen sicheren Zugang zu der Absturzstelle erhalten sollen. Außerdem sind in der kommenden Woche Gespräche mit den pro-russischen Separatisten geplant. Bundesaußenminister Steinmeier begrüßte das Ergebnis.

  • Argentinien zu weiteren Verhandlungen mit US-Hedgefonds bereit

    Die argentinische Staatsführung sieht das Land nicht als zahlungsunfähig an. Das erklärte Wirtschaftsminister Kicillof in Buenos Aires. Zugleich zeigte er sich zu weiteren Verhandlungen mit den US-Hedgefonds bereit. Seine Regierung sei nicht grundsätzlich gegen eine Einigung mit privaten Anlegern. In den USA ist für heute eine weitere Anhörung vorgesehen. Argentinien weigert sich bislang, 1,3 Milliarden Dollar plus Zinsen an die Hedgefonds auszubezahlen. Nach einem US-Gerichtsurteil darf das Land aber vorher nicht die Forderungen anderer Gläubiger begleichen. Mehrere Rating-Agenturen bescheinigen Argentinien deswegen inzwischen einen "partiellen Zahlungsausfall".

  • Heute tritt die EEG-Reform in Kraft

    Die Reform der Ökostrom-Förderung tritt heute in Kraft. Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu regulieren und die stark gestiegenen Kosten in dem Sektor zu begrenzen. Die Vergütung für das Einspeisen von Ökostrom wird im kommenden Jahr von 17 auf durchschnittlich 12 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Alle Verbraucher zahlen weiterhin die EEG-Umlage, die bei gut sechs Cent pro Kilowattstunde liegt. Für energieintensive Wirtschaftszweige gibt es Ausnahmen. Die EEG-Umlage wird in Zukunft auch - langsam ansteigend - für neue Anlagen erhoben, die Strom für den Eigenbedarf produzieren.

  • Auswärtiges Amt rät von Reisen in afrikanische Ebola-Länder ab

    Die Bundesregierung rät wegen der Ebola-Epidemie von allen nicht notwendigen Reisen nach Guinea, Sierra Leone und Liberia ab. In den aktualisierten Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes heißt es, ein Ende der Ausbreitung sei nicht absehbar. Die USA erließen für alle drei westafrikanischen Staaten eine Reisewarnung. Die Weltgesundheitsorganisation will für die Eindämmung des Virus 100 Millionen US-Dollar bereitstellen. Außerdem ist ein Treffen von Generaldirektorin Chan mit den Präsidenten der betroffenen Länder in Guinea geplant. Nach Angaben der WHO wurden bisher rund 1.300 Ebolafälle bestätigt, 729 Menschen sind gestorben.

  • Wetter: Viel Sonne, an den Alpen und im südlichen Mittelgebirge Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Viel Sonne. Im Westen und Nordwesten auch wolkig, an den Alpen und in den südlichen Mittelgebirgen nachmittags einzelne Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Morgen zunächst länger freundlich, später Schauer und Gewitter möglich. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag nur anfangs sonnig, dann Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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