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Sonntag, 25. Januar 2015 21:00 Uhr

  • Hochrechnung bestätigt Wahlsieg der Linkspartei Syriza in Griechenland

    Die Linkspartei Syriza ist klarer Sieger der Parlamentswahl in Griechenland. Nach ersten Hochrechnungen kommt sie auf 36,5 Prozent der Stimmen. Die bislang regierende konservative Partei Nea Dimokratia verliert demnach Wähler und erhält 27,7 Prozent. Noch offen ist, ob Syriza über die absolute Mehrheit im Parlament verfügt. Derzeit werden ihr 149 bis 151 der insgesamt 300 Sitze zugerechnet. Die Sozialdemokraten im Europaparlament riefen den Syriza-Vorsitzenden Tsipras auf, eine pro-europäische Koalition zu bilden. Neuverhandlungen über die hohen griechischen Staatsschulden sollten dann kein Tabu mehr sein, sagte der Fraktionsvorsitzende Pittella in Brüssel. Die Linke in Deutschland sprach von einem Hoffnungszeichen für einen Neuanfang in Europa. Auch die Grünen plädierten für einen weiteren Schuldenschnitt in Griechenland. Mehr...

  • Euro-Finanzminister beraten über weiteres Vorgehen in Griechenland

    Mit dem Wahlausgang in Griechenland und den Folgen für die Euro-Zone befassen sich morgen die Finanzminister in Brüssel. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet, da die Euro-Gruppe zunächst die Regierungsbildung in Athen abwarten will. Allerdings läuft in fünf Wochen das verlängerte Rettungsprogramm für Griechenland aus. Diese Frist könnte gegebenenfalls verlängert werden. Bundesbankpräsident Weidmann erklärte am Abend im ARD-Fernsehen, es sei klar, das die Griechen auch weiterhin auf das Hilfsprogramm angewiesen seien. Ein solches Programm werde es aber nur geben, wenn die vereinbarten Reformen umgesetzt würden.

  • Merkel: Putin muss Einfluss auf Rebellen in der Ukraine geltend machen

    Bundeskanzlerin Merkel hat den russischen Präsidenten Putin aufgefordert, seinen Einfluss auf die Rebellen in der Ukraine geltend zu machen. In einem Telefonat erklärte sie, Eskalationen wie zuletzt in der Stadt Mariupol müssten verhindert und das Abkommen von Minsk umgesetzt werden. Dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko sprach Merkel ihr Beileid für die jüngsten Opfer aus. Bei dem Beschuss eines Wohngebiets in Mariupol waren gestern mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden. Die OSZE macht die prorussischen Rebellen für den Raketenangriff verantwortlich.

  • Tillich: "Pegida-Demonstranten nicht ausgrenzen"

    Der sächsische Ministerpräsident Tillich hat sich erneut für einen Dialog mit den Pegida-Demonstranten ausgesprochen. Der CDU-Politiker sagte im ZDF, man müsse unterscheiden zwischen den Pegida-Organisatoren sowie Rechtsextremisten einerseits und der Masse der Demonstranten andererseits. Man könne 20.000 Menschen nicht einfach ausgrenzen, sondern müsse sie wieder für den demokratischen Prozess interessieren. Der SPD-Vorsitzende Gabriel verteidigte noch einmal seinen Besuch einer Diskussion von Pegida-Anhängern am Freitag, der ihm partei-intern Kritik eingebracht hatte. Gabriel sagte der "Leipziger Volkszeitung", zuhören schade nicht.

  • Nigeria: Neue Gefechte am Flughafen von Millionenstadt Maiduguri

    Die Gefechte um die nigerianische Großstadt Maiduguri im Nordosten des Landes halten offenbar an. Am Abend wurden Schüsse und Bombenexplosionen in der Nähe des Flughafens gemeldet. Auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt soll nach wie vor von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram kontrolliert werden. Ein Militärsprecher hatte zuvor erklärt, die Armee habe den Angriff abgewehrt. Bei den Gefechten seien mehr als 200 Kämpfer getötet worden, die Mehrzahl von ihnen seien Aufständische.

  • Kiel: Multiresistente Keime waren vermutlich nicht Todesursache

    An der Kieler Universitätsklinik sind elf Patienten gestorben, die sich mit einem multiresistenten Keim infiziert hatten. Bei neun von ihnen sei dies aber nicht die Todesursache gewesen, erklärte ein Sprecher des Krankenhauses. Bei den verbliebenen zwei Verstorbenen habe dies nicht zweifelsfrei geklärt werden können. Insgesamt sind in der Uniklinik bisher 27 Patienten positiv auf das Bakterium getestet worden, das gegen vier Antibiotikagruppen resistent ist. Vermutlich war der Keim über einen Patienten in das Krankenhaus gelangt, der im Dezember aus dem Mittelmeerraum nach Kiel verlegt worden war.

  • Wetter: Nachts verbreitet Niederschläge, -7 bis +3 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet bedeckt mit Niederschlägen, in höheren Lagen Schneefall. Nur im Nordosten aufgelockerte Bewölkung. Minus 7 bis plus 3 Grad. Morgen von Norden und Nordwesten her Regenfälle, im Bergland Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 7 Grad.

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