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Mittwoch, 16. April 2014 09:00 Uhr

  • Ukraine-Konflikt: Putin warnt vor weiterer Eskalation

    Die Ukraine steht nach Ansicht des russischen Präsidenten Putin am Rande eines Bürgerkrieges. In einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel habe er vor einer weiteren Zuspitzung des Konflikts gewarnt, teilte der Kreml in Moskau mit. Aus dem Bundespresseamt hieß es, in dem Gespräch habe die Vorbereitung des internationalen Ukraine-Gipfels morgen in Genf im Mittelpunkt gestanden. Der Grünen-Politiker Schulz warf Putin Doppelmoral vor. Die angespannte Lage in der Ostukraine habe Russland selbst herbeigeführt, sagte der Europa-Abgeordnete im Deutschlandfunk. Es gebe Beweise, dass paramilitärische russische Gruppierungen dort aktiv seien. Putins Absicht sei es, die Ukraine zu annektieren oder sie zumindest zu spalten. Morgen soll in Genf ein erster internationaler Krisengipfel stattfinden, an dem neben der Ukraine Russland, die Vereinigten Staaten und die EU teilnehmen wollen.

  • Feinstaub: SPD-Abgeordnete gegen bundesweite Auflagen

    In der Debatte um zu hohe Feinstaubbelastungen hat sich die SPD-Verkehrsexpertin Lühmann gegen bundesweit strengere Abgasnormen ausgesprochen. Das Problem betreffe vor allem die deutschen Großstädte, sagte die Bundestagsabgeordnete im Deutschlandfunk. Es sei deshalb nicht sinnvoll, flächendeckende Auflagen zu beschließen. Zu einer Lösung könne beitragen, den Lieferverkehr innerhalb der Großstädte auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Der Deutsche Städtetag forderte dagegen schärfere Umwelt-Auflagen. Hauptgeschäftsführer Articus sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Abgasnorm Euro 6 müsse schneller eingeführt werden als geplant. Das Umweltbundesamt hatte gestern vor einer hohen Belastung durch Feinstaub gewarnt. Danach ist die erlaubte Jahresdosis in vielen Städten schon fast erreicht oder sogar überschritten. Dazu zählten zum Beispiel Berlin, Stuttgart, Frankfurt an der Oder und Leipzig.

  • Bund-Länder-Treffen zur Reform der Krankenhaus-Finanzierung

    Angesichts massiver Finanzprobleme haben die Krankenhäuser in Deutschland ein größeres Engagement des Bundes verlangt. In einem Aufruf der Deutschen Krankenhausgesellschaft, aus dem die Nachrichtenagentur dpa zitiert, heißt es, die Investitionsfinanzierung müsse auf eine neue Grundlage gestellt werden. Der Bund bringe mit 2,7 Milliarden Euro nicht einmal die Hälfte der benötigten Mittel auf. Der Präsident des Deutschen Pflegerates, Westerfellhaus, forderte bessere Rahmenbedingungen. Nötig sei mehr Personal. Außerdem sollten sich Pflegekräfte mehr Zeit für Patienten nehmen können und müssten besser bezahlt werden, sagte er im Deutschlandradio Kultur. - Mit den Themen befassen sich heute die Gesundheitsminister aus Bund und Ländern.

  • Fähr-Unglück in Südkorea

    Nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas werden noch etwa 290 Insassen vermisst. Das berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap aus Seoul. Bislang sind zwei Tote bestätigt. Zugleich hieß es, zahlreiche Menschen seien gerettet worden. Die Fähre war auf dem Weg zur südkoreanischen Ferieninsel Jeju, als sie in Schieflage geriet. An Bord waren viele Schüler und Lehrer.

  • Erneut stirbt Tibeter bei Selbstverbrennung aus Protest gegen China

    Aus Protest gegen die Politik Chinas hat sich ein Tibeter selbst angezündet und ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das meldete der Sender Radio Free Asia. Der Vorfall habe sich in der Provinz Sichuan ereignet. Erst im März hatte sich in der Region eine tibetische Nonne während eines rituellen Gebets angezündet. China hält Tibet seit dem Jahr 1951 besetzt.

  • Wetter: Im Westen sonnig, sonst bewölkt, 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Häufig nur gering bewölkt und sonnig. Nur im Südosten vielfach stärkere Bewölkung mit Schauern. Später im Osten Aufzug dichter Wolken. Temperaturen 8 bis 16 Grad. Morgen in der Nordwesthälfte stark bewölkt, in der Südosthälfte heiter bis wolkig. Weitgehend niederschlagsfrei. 14 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselnd bewölkt. Zeitweise Regen, in höheren Lagen auch Schnee. 9 bis 15 Grad.

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