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Montag, 22. September 2014 04:00 Uhr

  • US-Regierung will Sicherheitsabkommen mit Afghanistan binnen einer Woche

    Die USA erwarten, dass die neue Einheitsregierung für Afghanistan das lange aufgeschobene Sicherheitsabkommen binnen einer Woche unterzeichnet. US-Außenminister Kerry erklärte in New York, die neue Führung des Landes biete eine große Chance für Fortschritte. Das bilaterale Sicherheitsabkommen zwischen Afghanistan und den USA ist seit langem ausgehandelt. Der scheidende Präsident Karsai wollte es aber nicht in Kraft setzen. Der Vertrag regelt den Verbleib von etwa 10.000 amerikanischen Soldaten im Land über das Jahresende hinaus. Die afghanische Wahlkommission hatte gestern den früheren Weltbank-Experten Ghani zum künftigen Präsidenten des Landes erklärt. Sein Kontrahent Abdullah soll in herausgehobener Position der Regierung angehören. Die Entscheidung der Wahlkommission wurde erst mehr als drei Monate nach der Stichwahl bekannt gegeben.

  • Siemens kauft Kompressoren-Hersteller für die Öl- und Gasförderung

    Der Münchner Siemens-Konzern will das amerikanische Unternehmen Dresser-Rand kaufen, das unter anderem Maschinen für die Öl- und Gas-Förderung herstellt. Dabei geht es auch um das in Deutschland umstrittene Fracking, also das Herauslösen von Erdgas-Reserven aus tiefen Gesteinsschichten. Siemens bietet den Aktionären von Dresser-Rand nach eigenen Angaben 5,8 Milliarden Euro. Die Führung des US-Unternehmens hat dem Angebot zugestimmt. Der Siemens-Konzern gab zudem bekannt, dass er seine Anteile an dem Hausgeräte-Unternehmen BSH an den Partner Bosch verkauft. Dafür erhält Siemens etwa 3 Milliarden Euro.

  • Neuer Streik bei Amazon soll bis Dienstag Abend dauern

    Mitarbeiter des Versandhandels-Konzerns Amazon haben mit dem Beginn der Nachtschicht erneut die Arbeit niedergelegt. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, begann der Streik am Standort Bad Hersfeld. Im Verlauf des Tages sollen sich drei weitere deutsche Standorte anschließen. Die Aktionen sollen auch morgen fortgesetzt werden. Amazon beschäftigt in Deutschland gut 9.000 Mitarbeiter. Die Angestellten fordern mit ihren Streiks Tarifverträge nach dem Vorbild des Einzelhandels.

  • Weitere Sondierungsgespräche in Thüringen und Brandenburg

    Gut eine Woche nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg werden in beiden Ländern die Sondierungsgespräche fortgesetzt. In Erfurt sprechen die Spitzenvertreter von CDU und SPD über eine Fortsetzung ihres bisherigen Bündnisses. Außerdem berät die Linke erneut mit den Sozialdemokraten und den Grünen über eine mögliche Zusammenarbeit. In Potsdam treffen sich Vertreter von SPD und Linken zu einem weiteren Sondierungsgespräch über eine Neuauflage von Rot-Rot. Morgen will die brandenburgische SPD dann noch einmal mit der CDU zusammenkommen und sich anschließend für einen Koalitionspartner entscheiden.

  • Marine-Hubschrauber nach Bericht nur eingeschränkt nutzbar

    Bei der Bundesmarine muss einem Bericht zufolge derzeit die Hälfte aller Hubschrauber aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus internen Unterlagen des Verteidigungsministeriums. Demnach werden 22 Hubschrauber vom Typ "Sea Lynx" überprüft, weil in einigen Risse gefunden wurden. Eine Rückkehr zum normalen Flugbetrieb sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte, dass die Bundeswehr bei der EU-Mission Atalanta auf Hubschrauber verzichten musste. Stattdesen werde nun ein Flugzeug eingesetzt.

  • Bootsunglück im Mittelmeer: bis zu 30 Menschen vermisst

    Vor der Küste Libyens ist erneut ein Flüchtlingsboot gesunken. Nach Angaben der italienischen Behörden konnten 55 Menschen von einem Frachter gerettet werden, nach bis zu 30 anderen werde gesucht. Wie viele Migranten bei dem Unglück starben, ist unklar. Italienische Medien berichten von mindestens zehn Toten. Seit Anfang des Jahres haben der Internationalen Organisation für Migration zufolge fast 3.000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer ihr Leben verloren.

  • Fußball: Köln-Mönchengladbach 0:0, Wolfsburg-Leverkusen 4:1

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Köln - Mönchengladbach 0:0 und Wolfsburg-Leverkusen 4:1.

  • Wetter: Am Montag wechselhaft, im Westen sonnig. 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Süden und an den Küsten einzelne Schauer und Gewitter. Sonst aufgelockert bis stark bewölkt, aber trocken. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad. Tagsüber von Nord nach Süd Schauer und kurze Gewitter. Sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Osten bewölkt, sonst hin und wieder Sonne - vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 5 bis 7 Böen 7 bis 9. So weit die Meldungen.

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