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Freitag, 24. Oktober 2014 12:00 Uhr

  • EU-Gipfel einigt sich auf Kompromiss zum Klimaschutz

    Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel auf einen Kompromiss für den Klimaschutz geeinigt. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Auf Druck Großbritanniens und Polens wurde das Ziel für das Energiesparen aber abgeschwächt: Jetzt werden mindestens 27 Prozent statt der bisher geplanten 30 Prozent angestrebt. Bundeskanzlerin Merkel würdigte die Vereinbarung als wichtigen Schritt, Deutschland werde keine Mühe haben, die EU-Ziele zu erreichen. Von einem klassischen Kompromiss sprach Bundesumweltministerin Hendricks, auch wenn sie sich eine stärkere Energieeinsparung gewünscht hätte. Heute stehen die wirtschaftliche Lage und Investitionen für mehr Wirtschaftswachstum im Mittelpunkt der Beratungen. Entscheidungen werden nicht erwartet, es geht vor allem darum, das Gipfeltreffen im Dezember vorzubereiten.

  • Europäische Union stockt Ebola-Hilfen auf eine Milliarde Euro auf

    Die Europäische Union stockt ihre Hilfsmittel zur Eindämmung der Ebola-Epidemie auf eine Milliarde Euro auf. Das teilte EU-Ratspräsident Van Rompuy beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel mit. Bisher hatte die EU zusammen mit den Mitgliedstaaten Gelder in Höhe von rund 600 Millionen Euro versprochen.

  • Arzt in New York positiv auf Ebola getestet

    Ein US-amerikanischer Arzt ist in New York positiv auf Ebola getestet worden. Er wurde nach Angaben der Behörden unter Quarantäne gestellt. Zudem seien mehrere Personen, zu denen der 33-jährige engen Kontakt hatte, ebenfalls isoliert worden. Der Mediziner war jüngst für die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" in Guinea im Einsatz. Das westafrikanische Land ist neben Sierra Leone und Liberia am stärksten von der Seuche betroffen. Ein erster Fall wurde nun auch aus Mali gemeldet, einem Nachbarland Guineas. Dort wurde das Virus bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen.

  • Karstadt schließt Filialen in sechs Städten

    In sechs deutschen Städten werden im kommenden Jahr Karstadt-Warenhäuser geschlossen. Das sieht das Sanierungskonzept vor, auf das der Aufsichtsrat sich in Essen geeinigt hat. Betroffen sind die Karstadt-Filialen in Hamburg-Billstedt und in Stuttgart, die beiden auf junge Kundschaft ausgerichteten K-Town-Filialen in Göttingen und Köln sowie die sogenannten Schnäppchencenter in Frankfurt (Oder) und in Paderborn. Der neue Karstadt-Chef Fanderl deutete zudem an, dass noch weitere zehn Schließungen folgen könnten. Wie er dem in Düsseldorf erscheinenden "Handelsblatt" weiter sagte, will er zudem mit der Belegschaft über Einsparungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld sprechen. Auch eine Verlängerung der Tarifpause über 2015 hinaus werde angestrebt.

  • Konsumlaune der Deutschen steigt erstmals seit Juli wieder

    Trotz der internationalen Krisen hat sich die Kauflaune der deutschen Verbraucher erstmals seit Juli wieder aufgehellt. Der Konsumklima-Index stieg im Oktober auf 8,4 Punkte, wie die Nürnberger GfK-Marktforscher mitteilten. Für November werden 8,5 Punkte erwartet. In dem Bericht heißt es, die deutschen Verbraucher zeigten sich offenbar weniger beeindruckt von der anhaltend angespannten geopolitischen Lage und der damit einhergehenden konjunkturellen Abkühlung. Der private Konsum dürfte damit weiter entscheidend helfen, die Konjunktur anzukurbeln.

  • Großbritannien soll 2,1 Milliarden Euro an EU nachzahlen

    Großbritannien muss Medienberichten zufolge 2,1 Milliarden Euro an die EU nachzahlen. Die Nachzahlung, die zuerst von der Financial Times gemeldet wurde, ist höher als erwartet, weil die britische Wirtschaft kräftiger gewachsen ist als vorhergesagt - sogar deutlich kräftiger als in den meisten anderen großen Industrieländern. Man werde sich gegen die Rechnung aus Brüssel wehren, hieß es aus Regierungskreisen in London. Premierminister Cameron traf sich noch in der Nacht in Brüssel mit seinem niederländischen Amtskollegen Rutte. Die Niederlande sollen ebenfalls Geld nachzahlen. - Für Cameron kommt die Forderung zu einer ungünstigen Zeit. Er steht unter Druck, weil in Großbritannien das Lager derjenigen, die einen Austritt aus der EU befürworten, größer wird.

  • China treibt mit 20 Partnerstaaten Aufbau von asiatischer Bank voran

    China hat zusammen mit 20 Partnerländern eine Absichtserklärung für den Aufbau einer neuen Entwicklungsbank in Asien unterzeichnet. Die Vertreter der Staaten einigten sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua darauf, dass die Asiatische Infrastrukturinvestment-Bank, kurz AIIB, künftig ihren Hauptsitz in Peking haben wird. Zu den beteiligten Ländern zählen unter anderem Indien, Pakistan, Oman und Katar. Südkorea, Australien und Indonesien hatten sich aus dem Projekt zurückgezogen. Die USA lehnen den Aufbau der AIIB ab. Sie wird als Konkurrent zur Weltbank und zur asiatischen Entwicklungsbank gesehen.

  • Gouverneur im mexikanischen Bundesstaat Guerrero tritt zurück

    Vor dem Hintergrund der 43 vermissten Studenten in Mexiko hat der Gouverneur des Bundesstaats Guerrero, Aguirre, seinen Rücktritt angekündigt. Er habe das Parlament des Staates um seine Absetzung gebeten, erklärte er auf einer Pressekonferenz. Er wolle damit die Ermittlungen erleichtern. - Die Studenten waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei in der Stadt Iguala Ende September verschwunden. Es wird befürchtet, dass sie ermordet wurden. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft hatte gestern Haftbefehl gegen den früheren Bürgermeister von Iguala erlassen. In den Vorfall sollen Politiker, Polizei sowie die organisierte Kriminalität verwickelt sein.

  • Schweden bricht Suche nach U-Boot ab

    Schweden hat die Suche nach einem russischen U-Boot abgebrochen, das vor der Stockholmer Schärenküste vermutet worden war. Das Militär teilte mit, die Aufklärungsmission werde eingestellt. Allerdings würden einige Einheiten an Land verbleiben. - Schweden hatte vergangenen Freitag die größte Suche nach einem U-Boot seit Ende des Zweiten Weltkrieges eingeleitet. Auslöser waren mehrere Berichte von Augenzeugen über ein verdächtiges Objekt, die als glaubwürdig eingestuft worden waren. Moskau hatte jede Verwicklung bestritten.

  • Endgültig grünes Licht für Suhrkamp-Sanierungsplan

    Im jahrelangen Streit um den Suhrkamp Verlag hat das Landgericht Berlin grünes Licht für den Sanierungsplan des Unternehmens gegeben. Damit kann der Verlag von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Der Mitgesellschafter Barlach verliert weitreichende Mitspracherechte. Er ist seit Jahren mit der Verlagschefin Unseld-Berkéwicz zerstritten. In dem Urteil wies das Gericht Barlachs Beschwerde gegen den Sanierungsplan zurück. Eine weitere Beschwerde wurde nicht zugelassen.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, im Südwesten und in der Osthälfte sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten und Südosten meist stark bewölkt bis bedeckt und vereinzelt Regen. Sonst aufgelockert bewölkt, vor allem im Südwesten und in der Osthälfte sonnig. Temperaturen zwischen 7 und 16 Grad, an den Alpen 4 Grad. Morgen bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden Nebel oder sonnige Abschnitte. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag überwiegend trocken, im Süden zeitweilig sonnig. 10 bis 16 Grad.

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