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Montag, 26. Januar 2015 01:00 Uhr

  • Tsipras signalisiert Gesprächsbereitschaft über Schuldenberg

    Nach dem Sieg der Linkspartei Syriza bei der Parlamentswahl in Griechenland, hat ihr Vorsitzender Tsipras seine Bereitschaft zu Verhandlungen über das Schuldenproblem des Landes signalisiert. Seine künftige Regierung wolle mit den Partnern in der Europäischen Union über eine gerechte und praktikable Lösung reden, erklärte Tsipras in der Nacht in der Hauptstadt Athen. Er strebe einen ausgeglichenen Haushalt und ein eigenes Konsolidierungsprogramm an. Seine Syriza-Partei, die ein Ende der Sparpolitik versprochen hatte, wurde Hochrechnungen zufolge mit 36,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Ob das zur absoluten Mehrheit reichen wird, ist noch unklar. Zwei kleinere Parteien - darunter die rechtspopulistischen "Unabhängigen Griechen" - boten bereits ihre Zusammenarbeit an. Zweitstärkste Kraft ist die bislang regierende konservative Nea Dimokratia des scheidenden Ministerpräsidenten Samaras, der seine Niederlage am Abend einräumte. Sie kann 27,7 Prozent auf sich vereinen.

  • Linke in Deutschland lobt Syriza-Sieg als Hoffnungszeichen

    Der Sieg der Linkspartei Syriza in Griechenland wird von den Linken in Deutschland als Hoffnungszeichen für einen Neuanfang in Europa gewertet. Die beiden Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger erklärten in der "Rheinischen Post", nach den jahrelangen Protesten gegen die unsoziale Kürzungspolitik habe eine von Syriza geführte Regierung nun die Chance, sich gegen den wirtschaftlichen Kahlschlag durchzusetzen. Die maßgeblich von der Bundesregierung geprägte Euro-Rettungspolitik der Troika sei gescheitert. - Grünenfraktionschef Hofreiter sprach sich für einen weiteren Schuldenschnitt in Griechenland aus. Im Gegenzug für soziale und wirtschaftliche Reformen müsse den Menschen wieder eine Perspektive gegeben werden. In Brüssel befassen sich heute die EU-Finanzminister der Euro-Gruppe mit dem Wahlausgang in Griechenland und den Folgen.

  • Merkel: Putin muss Einfluss auf Rebellen in der Ukraine geltend machen

    Bundeskanzlerin Merkel hat den russischen Präsidenten Putin aufgefordert, seinen Einfluss auf die Rebellen in der Ukraine geltend zu machen. In einem Telefonat erklärte sie, Eskalationen wie zuletzt in der Stadt Mariupol müssten verhindert und das Abkommen von Minsk umgesetzt werden. Dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko sprach Merkel ihr Beileid für die jüngsten Opfer aus. Bei dem Beschuss eines Wohngebiets in Mariupol waren gestern mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden. Die OSZE macht die prorussischen Rebellen für den Raketenangriff verantwortlich. Mit der zunehmenden Gewalt in der Ostukraine befassen sich in dieser Woche die Außenminister der Europäischen Union. Die Außenbeauftragte Mogherini kündigte für kommenden Donnerstag ein Krisentreffen an.

  • Mindestens 18 Tote in Ägypten am Jahrestag der Revolte

    Am vierten Jahrestag der Revolution in Ägypten ist es zu Anschlägen und Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden nach neuen Angaben der Behörden mindestens 18 Menschen getötet; mehr als 50 Personen erlitten Verletzungen. Die schwersten Unruhen gab es im Osten der Hauptstadt Kairo, wo allein neun Menschen während Demonstrationen starben. Die Polizei erklärte, Sicherheitskräfte seien von Extremisten beschossen worden und hätten das Feuer erwidert. Zusammenstöße wurden unter anderem auch aus Alexandria im Norden des Landes gemeldet. - Mit zahlreichen Kundgebungen hatte Ägypten gestern an den Beginn der Revolte am 25. Januar 2011 erinnert, die zum Sturz des langjährigen Staatschefs Mubarak führte.

  • 15 Menschen bei Bombenanschlägen in Bagdad getötet

    Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Geschäftsvierteln der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurde etwa ebenso viele Personen verletzt. Wer die Taten verübt hat, ist bislang unklar. - Im Irak gibt es fast täglich Anschläge. Zielscheibe sind vor allem die Schiiten, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, sowie Sicherheitskräfte. Häufig bekennt sich die Terrormiliz IS zu den Angriffen.

  • Wetter: Nachts verbreitet Niederschläge, -7 bis +3 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet bedeckt mit Niederschlägen, in höheren Lagen Schneefall. Nur im Nordosten aufgelockerte Bewölkung. Minus 7 bis plus 3 Grad. Am Tage von Norden und Nordwesten her Regenfälle, im Bergland Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 7 Grad.

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