Nachrichten

Samstag, 28. Februar 2015 01:00 Uhr

  • Russischer Oppositioneller Nemzow in Moskau erschossen

    Der russische Oppositionelle Boris Nemzow ist in Moskau erschossen worden. Auf Nemzow seien in der Nähe des Kreml im Zentrum der Stadt vier Kugeln aus einer Pistole abgefeuert worden, teilte die Polizei mit. Der 55-Jährige war ein Gegner von Präsident Putin und einer der prominentesten Regime-Kritiker. Unter dem früheren Staatschef Jelzin amtierte Nemzow als stellvertretender Ministerpräsident. Zuletzt hatte er im Zuge des Ukraine-Konflikts von einer russischen Aggression gesprochen. Putin verurteilte die Tat. Er erklärte nach Angaben eines Sprechers, die tödlichen Schüsse deuteten auf einen Auftragsmord hin.

  • OSZE sieht Anzeichen für Deeskalation in der Ostukraine

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hat sich zuversichtlich über eine Deeskalation in der Ostukraine geäußert. Der deutliche Rückgang der Kampfhandlungen, der Austausch von Gefangenen und der Abzug schwerer Waffen seien ermutigende Anzeichen dafür, sagte die OSZE-Gesandte Tagliavini bei einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats in New York. Von einer vollständigen Umsetzung des in Minsk vereinbarten Friedensplans seien die Konfliktparteien aber noch weit entfernt. Präsident Poroschenko warb während eines Telefonats mit Bundeskanzlerin Merkel erneut für eine EU-Friedensmission in der Region Donbass. Die Europäische Union hatte sich zuletzt zurückhaltend über einen solchen Einsatz geäußert. Nach Angaben der ukrainischen Armee sollen im Osten des Landes trotz der Waffenruhe seit gestern mehrere Soldaten getötet und verletzt worden sein.

  • Tsipras spricht erneut von Schuldenschnitt - wieder Proteste in Athen

    Nach der Zustimmung des Bundestags zu einer Verlängerung des Hilfspakets für Griechenland hat Ministerpräsident Tsipras erneut einen Schuldenschnitt ins Gespräch gebracht. Mit den zusätzlichen vier Monaten sei die Brücke geschaffen worden, um einen Antrag auf Reduzierung des Staatsdefizits stellen zu können, sagte Tsipras in einer im Fernsehen übertragenen Rede vor seinem Kabinett. Zugleich bekräftigte er, ein erneutes, drittes Hilfsprogramm sei weiterhin kein Thema. Zum Ja des Bundestags erklärte Tsipras, das deutsche Parlament habe Europa ein Vertrauensvotum gegeben und Athen damit zugleich ein schwieriges Hindernis überwunden. Seine Regierung werde nun an einem anderen Griechenland mit mehr Gerechtigkeit und höheren Staatseinnahmen arbeiten. In Athen nahmen am Abend erneut Tausende Menschen an einer von den Kommunisten organisierten Demonstration teil. Tsipras sage den Griechen nicht die Wahrheit, hieß es. Stattdessen drohe im Juni ein neues, abermals hartes Sparprogramm.

  • SPD und Grüne in Hamburg wollen mehr in Schulen investieren

    SPD und Grüne in Hamburg streben in einer gemeinsamen Regierung höhere Ausgaben für Bildung an. Eine genaue Summe nannte der sozialdemokratische Schulsenator Rabe nach den Koalitionsverhandlungen im Rathaus nicht. Allerdings hätten sich beide Parteien inhaltlich im Bereich Schule und Berufsbildung so weit angenähert, dass es nur noch weniger Konkretisierungen bedürfe. Die Verhandlungen werden kommenden Montag für den Themenkomplex Wirtschaft fortgesetzt. Die bislang alleinregierende SPD des Ersten Bürgermeisters Scholz ist künftig auf einen Partner angewiesen. Sie hatte bei der Bürgerschaftswahl ihre absolute Mehrheit verloren.

  • Boko Haram greift Dörfer an Grenze zu Kamerun an

    Die Islamistenmiliz Boko Haram hat im Nordosten Nigerias zahlreiche Dörfer an der Grenze zu Kamerun attackiert. Augenzeugen sagten der Nachrichtenagentur AFP, wer sich als Angehöriger der Shuwa-Volksgruppe zu erkennen gegeben habe, sei von den Angreifern getötet worden. Zu dieser Volksgruppe gehören viele Soldaten aus dem Tschad. Korrespondenten werten das Vorgehen Boko Harams als Reaktion auf eine Offensive der tschadischen Armee gegen Stellungen der Dschihadisten in der Region. Boko Haram will im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias mit Gewalt einen islamistischen Staat durchsetzen. Zudem häufen sich Angriffe auf angrenzenden Gebiete der Nachbarländer.

  • Wetter: Samstag heiter bis wolkig, im Nordwesten später leichter Regen, 3 bis 9 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden, Westen und in der Mitte Auflockerungen, örtlich Nebel und Glätte. Im Süden und Osten abklingende Niederschläge. Tiefstwerte plus 3 bis minus 6 Grad. Tagsüber an den Alpen zunächst etwas Schnee. Sonst wechselnd bewölkt. Im Nordwesten im Verlauf des Nachmittags leichter Regen. 3 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am morgigen Sonntag Ausweitung des Regens auf die Osthälfte, aber von Westen her wieder abklingend. Im Tagesverlauf erneut Schauer und vereinzelt Gewitter. Temperaturen bei 5 bis 12 Grad.

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