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Donnerstag, 24. Juli 2014 00:00 Uhr

  • Nahost-Demonstrationen in mehreren französischen Städten

    In mehreren französischen Städten haben gestern Abend Zehntausende Menschen gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen protestiert. Aktionen gab es unter anderem in Paris, Lyon und Toulouse. Allein in Paris gingen nach Angaben der Polizei rund 14.500 Menschen auf die Straße, die Veranstalter sprachen von 25.000 Teilnehmern, darunter auch Politiker der regierenden Sozialisten. Im österreichischen Bischofshofen wurde ein Testspiel zwischen den Fußballclubs von Haifa und Lille abgebrochen, nachdem es zu Protesten und Übergriffen gegen die israelischen Spieler gekommen war.

  • Flugverbote für Tel Aviv verlängert

    Fluggesellschaften aus den USA dürfen den internationalen Flughafen von Tel Aviv auch weiterhin nicht ansteuern. Die Luftfahrtbehörde in Washington verlängerte das verhängte Verbot um 24 Stunden. Grund sei die potenziell gefährliche Situation, hieß es. Auch zahlreiche europäische Fluglinien stellten ihre Verbindungen ein, darunter die Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe sowie Air Berlin.

  • Niederlande holen weitere Opfer aus der Ostukraine

    Die Niederlande setzen ihre Luftbrücke zur Überführung der Absturzopfer aus der Ukraine fort. Im Laufe des Tages sollen weitere Särge aus Charkow abgeholt und nach Eindhoven gebracht werden. Gestern waren die ersten beiden Maschinen mit 40 Opfern in Holland gelandet. Auf dem Flughafen in Eindhoven empfingen Ministerpräsident Rutte, König Willem-Alexander und Königin Maxima sowie Hinterbliebene die Toten. Mit einer Schweigeminute wurde im ganzen Land der Opfer gedacht.

  • Litauen erwartet von Beitritt zur Euro-Zone mehr Investitonen

    Litauen erwartet von dem bevorstehenden Beitritt zur Eurozone wichtige Impulse für die Wirtschaft. Staatspräsidentin Grybauskaite sagte in Vilnius, da die Länder der Eurozone schon die größten Handelspartner seien, dürften auch die Investitionen steigen. - Die zuständigen EU-Minister in Brüssel hatten heute grünes Licht für die Aufnahme Litauens in die Währungsgemeinschaft gegeben. Damit kann der Euro ab dem 1. Januar 2015 als Landeswährung eingeführt werden.

  • Bulgarische Regierung tritt wie erwartet zurück

    In Bulgarien hat Ministerpräsident Orescharski den Rücktritt seiner sozialliberalen Regierung erklärt. Mit dem erwarteten Schritt soll der Weg für vorgezogene Parlamentswahlen am 5. Oktober freigemacht werden. Ziel ist es, die andauernde politische Krise in dem südosteuropäischen Land zu beenden.

  • Irakische Armee setzt Fassbomben ein

    Die irakische Armee setzt nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Fassbomben gegen die Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat ein. Dabei seien auch zahlreiche unbeteiligte Zivilisten getötet worden, erklärte die Organisation. Ziele seien etwa Wohngebiete in der Stadt Falludscha gewesen. Fassbomben, wie sie das syrische Regime seit Monaten im Bürgerkrieg benutzt, sind international geächtet, weil sie eine besonders verheerende Wirkung haben.

  • Nigeria: Dutzende Tote bei Bombenanschlag

    In Nigeria sind mindestens 25 Menschen bei Bombenanschlägen getötet worden. Dies teilte die Polizei der Stadt Kaduna mit. Den Angaben zufolge war der Konvoi eines muslimischen Geistlichen Ziel eines Selbstmordattentäters. Der Kleriker überlebte den Anschlag. Eine weitere Bombe detonierte wenig später auf einem belebten Markt in der Nähe.

  • KZ-Wachmann einen Tag vor Auslieferung gestorben

    Einen Tag vor seiner Auslieferung nach Deutschland ist ein ehemaliger KZ-Wachmann mit 89 Jahren in den USA gestorben. Nach Angaben seines Anwalts starb der gebürtige Tschechoslowake Johann Breyer in einem Krankenhaus in Philadelphia. Der Mann soll im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau an der Ermordung von mehr als 340-tausend Menschen in den Gaskammern beteiligt gewesen sein.

  • Wetter: Am Donnerstag regnerisch bei 24 bis 29 Grad

    Das Wetter: Nachts meist gering bewölkt oder klar, nur im Osten noch einzelne Schauer. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 16 bis 11 Grad. Am Tage zunächst im Osten, später auch in den übrigen Landesteilen gebietsweise ergiebige Regenfälle. Nur im äußersten Norden trocken, 24 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in der Nordhälfte stark bewölkt mit Regen. Im Süden zunächst freundlich, im Tagesverlauf auch dort Schauer und Gewitter. 22 bis 28 Grad.

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