Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 13:00 Uhr

  • Gedenken an KZ-Befreiungen vor 70 Jahren

    In den ehemaligen Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen wird an deren Befreiung vor 70 Jahren erinnert. Bundesbildungsministerin Wanka sagte bei der Feierstunde in Ravensbrück, die Vergangenheit sei eine Mahnung, zu Antisemitismus und Fremdenhass nicht zu schweigen. Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke rief zu Mitmenschlichkeit und Toleranz auf. Die Vertreterin der KZ-Überlebenden, Chalut, betonte, auch die jüngeren Generationen sollten die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachhalten. In der Gedenkstätte Sachsenhausen nördlich von Berlin wird am Nachmittag an die Befreiung erinnert. An der Veranstaltung nimmt auch Außenminister Steinmeier teil. Ravensbrück und Sachsenhausen wurden im April 1945 von Truppen der Roten Armee befreit. In beiden Lagern ermordeten die Nationalsozialisten zehntausende Menschen. In Ravensbrück waren überwiegend Frauen inhaftiert.

  • Schiffsunglück: UNO befürchtet hunderte tote Flüchtlinge

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsschiffes im Mittelmeer gibt es wenig Hoffnung auf weitere Überlebende. Nach ersten Berichten der italienischen Küstenwache konnten 28 Menschen gerettet werden. Mehr als 20 Leichen wurden bislang geborgen. Das Boot mit etwa 700 Menschen an Bord war in der vergangenen Nacht zwischen der libyschen Küste und der italienischen Insel Lampedusa gekentert. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten die Migranten einen Hilferuf abgesetzt, als sich ein portugiesischer Frachter näherte. Viele Bootsinsassen seien zu einer Seite des Schiffes geeilt, woraufhin es gekentert sein soll. Die Zahl der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer hat zuletzt deutlich zugenommen. In der vergangenen Woche brachte die italienische Küstenwache 11.000 Menschen in Sicherheit. Seit Jahresbeginn kamen bereits mehr als 900 Migranten bei der Überfahrt im Mittelmeer ums Leben.

  • IS setzt Vormarsch im Westen des Irak fort

    Im Westen des Irak hat die Terrormiliz IS ihren Vormarsch fortgesetzt. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der Provinz Anbar mehr als 90.000 Menschen auf der Flucht. Die UNO sprach von einer dramatischen Lage. IS-Milizen hätten die Stadt Ramadi eingekesselt. Derzeit werde versucht, die notleidenden Menschen mit Wasser, Nahrungsmitteln und Zelten zu versorgen.

  • Iran und Afghanistan wollen gegen IS-Miliz vorgehen

    Die Nachbarländer Iran und Afghanistan wollen gemeinsam die Terrormiliz IS bekämpfen. Das vereinbarten die Präsidenten beider Staaten, Ruhani und Ghani, am Nachmittag in Teheran. Sie warnten davor, dass sich der Terror auf die gesamte Region ausweiten könne. Daher würden der Iran und Afghanistan nicht nur Informationen austauschen, sondern gegebenenfalls auch gemeinsam operativ zusammenarbeiten.

  • Wahl in Finnland : Umfragen prophezeihen Regierungswechsel

    In Finnland wird ein neues Parlament gewählt. Bei der Abstimmung deutet sich Umfragen zufolge ein Regierungswechsel an. Das Mehrparteienbündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Stubb steht wegen der seit drei Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise in der Kritik. Umfragen zufolge könnte die oppositionelle sozialliberale Zentrumspartei die Wahl gewinnen. Als Favorit für den Posten des Regierungschefs gilt der Parteivorsitzende Sipilä. Stimmberechtigt sind rund 4,5 Millionen Finnen. Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

  • Nordzypern wählt neuen Präsidenten

    Im türkisch verwalteten Norden Zyperns wird ein neuer Präsident gewählt. In dem international nicht anerkannten Staat sind 176.000 Menschen zur Wahl aufgerufen. Amtsinhaber Eroglu stehen sechs Herausforderer gegenüber. Es wird erwartet, dass es in einer Woche zu einer Stichwahl kommen wird. Im Mai soll es in Zypern zu neuen Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Norden und dem griechischen Süden kommen. Die 1983 erklärte Unabhängigkeit der Türkischen Republik Nordzypern wird nur von der Regierung in Ankara anerkannt.

  • Wetter: Viel Sonne, im Osten später ein paar Wolken, 11 bis 19 Grad.

    Das Wetter: Überwiegend sonnig. Im Osten im Tagesverlauf Quellwolken. 11 bis 19 Grad. Morgen im Südwesten und Süden anfangs Wolkenfelder, sonst gering bewölkt und lang anhaltend sonnig. 15 bis 20 Grad, im Bergland deutlich kühler. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag wolkenlos oder gering bewölkt. 17 bis 23 Grad.

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