Nachrichten

Samstag, 25. April 2015 03:00 Uhr

  • Türkei kritisiert "Völkermord"-Rede des Bundespräsidenten

    Die Türkei hat verärgert auf die Rede von Bundespräsident Gauck zum 100. Jahrestag der Verbrechen an den Armeniern reagiert. Das Außenministerium in Ankara erklärte, der Bundespräsident dürfe der türkischen Nation nicht eine Schuld anlasten, die den rechtlichen und historischen Fakten widerspreche. Das türkische Volk werde Gaucks Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen. Der Bundespräsident hatte die Gräueltaten im Osmanischen Reich vorgestern als Völkermord bezeichnet und zugleich eine deutsche Mitverantwortung dafür eingeräumt. Die Türkei lehnt die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang mit den Deportationen der Armenier ab 1915 strikt ab. In Istanbul forderten tausende Demonstranten, dass die türkische Regierung sich einer solchen Einstufung der Verbrechen offiziell anschließt.

  • Griechisches Parlament billigt Dekret zu Finanzreserven

    Das griechische Parlament hat ein umstrittenes Dekret zu den Finanzreserven von Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen gebilligt. Es sieht vor, dass die Reserven an die Zentralbank in Athen überwiesen werden müssen. Die Regierung erhofft sich davon Einnahmen von rund 1,5 Milliarden Euro. Die griechische Opposition warf der linksgeführten Koalition vor, das Dekret sei verfassungsfeindlich. Es betrifft rund 1.400 öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Universitäten sowie regionale und kommunale Behörden. Die griechische Regierung sucht derzeit Finanzmittel in Milliardenhöhe, um Kredite der internationalen Geldgeber zu bedienen.

  • Deutsche Bank trennt sich von Postbank-Mehrheit

    Die Deutsche Bank trennt sich von ihrer Mehrheit an der Postbank. Das teilte der Dax-Konzern nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrates in Frankfurt am Main mit. Die Deutsche Bank will ihren Anteil an dem Bonner Institut demnach von derzeit rund 94 auf unter 50 Prozent verringern. Möglich sei ein Komplettverkauf oder aber die Platzierung größerer Aktienpakete an der Börse, hieß es. Details will die Deutsche Bank am Montag bekannt geben. Die Gewerkschaft Verdi erklärte, sie wolle Beschäftigungssicherheit für die Arbeitnehmer der Postbank schaffen und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen durchsetzen.

  • Grüne beraten auf kleinem Parteitag über ökologisches Wirtschaften

    Die Grünen wollen sich mit einem kleinen Parteitag heute in Berlin für die kommenden Wahlen in den Ländern und im Bund aufstellen. Themen des sogenannten Länderrats sind unter anderem eine ökologisch ausgerichtete Wirtschaftspolitik, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Sterbehilfe und die Palliativmedizin. Nach dem EU-Sondergipfel wird voraussichtlich auch über die Flüchtlingspolitik diskutiert. Mit Blick auf die nächste Bundestagswahl könnte eine Änderung der Urabstimmungsordnung auf den Weg gebracht werden. Damit soll das Verfahren für den Fall vereinfacht werden, dass es wie 2013 zu einer Direktwahl der Spitzenkandidaten kommt. Künftig dürfte sich demnach nur noch bewerben, wer bereits im Bundestag sitzt oder ein solches Mandat anstrebt.

  • U-Boot für Israel: Deutschland liefert wohl noch dieses Jahr

    Israel erhält nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch in diesem Jahr ein weiteres deutsches U-Boot. Es liege derzeit aufgedockt auf dem Gelände einer Kieler Werft. Die Bundesregierung hatte vor zwei Wochen die Genehmigung für die Lieferung erteilt. Es ist das fünfte von insgesamt sechs U-Booten, die Israel zugesagt wurden. Vier wurden bereits ausgeliefert. Der Export ist umstritten, weil nach Meinung von Experten eine Nachrüstung mit Nuklearwaffen möglich ist.

  • Ford ruft in Nordamerika Fahrzeuge wegen Tür-Problemen zurück

    Ford ruft in Nordamerika fast 400.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Der Autohersteller teilte in Detroit mit, betroffen seien unter anderem die Modelle Fiesta und Fusion. Grund für den Rückruf sind defekte Bauteile in der Verriegelung. Sie könnten dazu führen, dass sich eine Tür während der Fahrt öffne, hieß es.

  • Wetter:

    Das Wetter: Nachts im Westen und Norden gebietsweise Schauer. Im Osten und Süden gering bewölkt und trocken. Tiefstwerte 11 bis 1 Grad. Tagsüber in der Lausitz und in Südost-Bayern noch länger Sonne, sonst von Westen her zunehmend wolkig, örtlich Regen oder Gewitter. Höchstwerte 14 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag überwiegend stark bewölkt, gebietsweise Regen. 12 bis 22 Grad.

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