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Montag, 22. Dezember 2014 17:00 Uhr

  • "Pegida"-Demonstrationen: Kraft warnt vor Rattenfängern

    Die "Pegida"-Demonstranten kommen am Abend zu einer weiteren Kundgebung in Dresden zusammen. Dort und in mehreren anderen Städten wollen sich auch wieder Gegenbewegungen formieren. Die Veranstalter einer Anti-Pegida-Kundgebung vor der Münchner Staatsoper rechnen mit rund 9.000 Teilnehmern. - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Kraft warnte die Bürger davor, sich durch Teilnahme an "Pegida"-Demonstrationen von Rechtsextremen instrumentalisieren zu lassen. Man müsse wissen, welchen Rattenfängern man da auf den Leim gehe, sagte die SPD-Politikerin im WDR-Hörfunk. Zuvor hatte der Grünen-Vorsitzende Özdemir ein schärferes Vorgehen gegen Pegida gefordert. Die Gruppierung lehne Migranten und Muslime pauschal ab, sagte er im RBB-Hörfunk. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Glück, plädierte im Deutschlandfunk dafür, sich stärker argumentativ mit Pegida auseinanderzusetzen.

  • Innenministerium prüft Konsequenzen aus Sicherheitsmängeln am Frankfurter Flughafen

    Das Bundesinnenministerium prüft Konsequenzen aus den Sicherheitsmängeln am Frankfurter Flughafen. Ein Sprecher sagte, für grundlegende Änderungen am Sicherheitssystem sei es aber noch zu früh. Zunächst werde es Nachschulungen des Personals und zusätzliche Kontrollen geben. Die Gewerkschaft der Polizei und der Beamtenbund verlangten, die Passagierkontrollen wieder von staatlichen Behörden durchführen zu lassen. Nur dies garantiere die Qualität und Kontinuität in der Flugsicherheit, erklärte die GdP. Prüfer der EU-Kommission hatten am Frankfurter Flughafen Waffen und andere gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrollen geschmuggelt.

  • Frankreich: Polizei erhöht nach jüngsten Attacken Sicherheitsvorkehrungen

    In Frankreich haben die Behörden aus Furcht vor weiteren Anschlägen die Sicherheitsvorkehrungen im Land erhöht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat ein Zwischenfall in Dijon, wo ein Autofahrer in eine Menschenmenge raste und 13 Fußgänger verletzte, aber keinen terroristischen Hintergrund. Der Täter soll vielmehr seit langem psychische Probleme haben. - Der Vorfall in Dijon ereignete sich nur einen Tag nach einer Messer-Attacke auf einem Polizei-Revier in der Stadt Joué-lès-Tours. Dabei wurden zwei Beamte schwer verletzt, der Angreifer wurde erschossen. - Die Terrormiliz IS und andere Extremistengruppen hatten zuletzt wiederholt zu Anschlägen in Frankreich aufgerufen.

  • Tunesien: Essebsi gewinnt die Präsidentenwahl

    In Tunesien hat der langjährige Regierungspolitiker Essebsi laut dem vorläufigen Endergebnis die Präsidentschaftswahl gewonnen. Nach Angaben der Wahlkommission in Tunis kam er bei der Stichwahl auf fast 56 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sein Gegner war der bisherige Übergangspräsident Marzouki. Essebsis hatte sich bereits gestern Abend zum Sieger erklärt. - Bei der Wahl am 23. November hatte keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erlangt. Damals hatten sich knapp 64 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt. Diesmal waren es rund 59 Prozent. - Essebsi gehört der antiislamistischen Partei "Nidaa Tounès" an. Marzouki ist Mitglied des sozialdemokratischen "Kongresses für die Republik".

  • Papst attestiert der Kurie geistlichen Alzheimer

    Papst Franziskus hat der Kurie, dem höchsten Verwaltungsorgan der katholischen Kirche, eine Mischung aus Gier, Machtstreben und Reform-Unfähigkeit vorgeworfen. Einige in der Kurie benähmen sich als ob sie unsterblich, unantastbar und unverzichtbar seien, sagte er beim jährlichen Weihnachtsempfang im Vatikan. Intrigen und Karriere-Streben hätten die Kurie mit geistlichem Alzheimer infiziert. - Franziskus hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt eine Reform der Kurie angestoßen mit dem Ziel, die Kirchenführung wieder näher an die Gläubigen heranzuführen.

  • Wetter: Am Dienstag nur im Süden heiter bis wolkig, 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Osten regnerisch. Südlich der Mittelgebirge und später westlich des Rheins meist trocken. Tiefsttemperaturen 11 bis 13 Grad. Morgen zeitweise Regen. Nur im Süden heiter bis wolkig. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 8, Böen bis 9.

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