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Samstag, 28. März 2015 01:00 Uhr

  • Fitch stuft Griechenland mitten im Zittern um neue Hilfen herab

    Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote Griechenlands um zwei Stufen gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nun mit CCC benotet, teilte Fitch mit. Das Land sei von den Kapitalmärkten weitgehend abgeschnitten. Außerdem sei unklar, ob die internationalen Gläubiger rechtzeitig neue Finanzhilfen freigäben. Das Vertrauen von Investoren, Verbrauchern und Sparern sei beschädigt. Griechenland hofft auf die Auszahlung weiterer Milliarden aus einem Hilfspaket der EU-Partner und des Internationalen Währungsfonds. Voraussetzung dafür ist, dass Athen ein detailliertes Sanierungsprogramm vorlegt. Eine Reformliste soll nach jüngsten griechischen Angaben am Wochenende in Brüssel diskutiert und am Montag offiziell präsentiert werden.

  • NRW will im Maut-Streit Vermittlungsausschuss anrufen

    Der Streit um die Pkw-Maut geht weiter. Nordrhein-Westfalen will nach Angaben von Verkehrsminister Groschek den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen. Ziel sei es, mautfreie Gebiete in der Grenzregion zu Belgien und den Niederlanden zu erreichen, sagte der SPD-Politiker dem Sender Sat.1. NRW setze dabei auf die Unterstützung unter anderem von Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Der Bundestag hatte die Maut gestern mit breiter Mehrheit beschlossen. Deutsche Autofahrer sollen über eine reduzierte Kfz-Steuer entlastet werden.

  • Lufthansa zahlt Hilfen an Hinterbliebene von Germanwings-Absturz

    Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine hat die Konzernmutter Lufthansa den Hinterbliebenen der Opfer finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt. Eine Sprecherin bestätigte in Berlin, dass pro Passagier 50.000 Euro gezahlt werden. Die Mittel seien dazu bestimmt, unmittelbare Ausgaben zu decken, hieß es. Solche Haftungs-Leistungen regelt das Montrealer Übereinkommen für den Luftverkehr von 1999. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der Co-Pilot den Airbus bewusst zum Absturz gebracht haben, als er allein im Cockpit war. Die deutschen und einige europäische Fluggesellschaften führten wegen des Unglücks eine Anwesenheitspflicht von mindestens zwei Personen im Cockpit ein. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit empfahl allen Airlines, diesem Vorbild zu folgen.

  • Jemenkonflikt: Gipfeltreffen der Arabische Liga in Ägypten -

    Vor dem Hintergrund des Jemenkonflikts kommen die Staatschefs der Arabischen Liga heute zu einem zweitägigen Gipfeltreffen im ägyptischen Scharm el Scheich zusammen. Auch der jemenitische Präsident Hadi hat seine Teilnahme angekündigt. Er war im Februar vor den Huthi-Rebellen aus der Hauptstadt Sanaa geflohen. Bei den Beratungen soll es auch um einen möglichen Militäreinsatz am Boden gehen. Jemens Außenminister Jassin sagte im Fernsehsender Al-Arabija, es gebe bereits Vereinbarungen über die Stationierung arabischer Interventionstruppen. Medienberichten zufolge fuhren vor der Küste des Jemen saudische und ägyptische Kriegsschiffe auf. - Gestern hatten Saudi-Arabien und seine Verbündeten ihre Luftangriffe auf die aufständische Huthi-Miliz fortgesetzt.

  • Drei Raumfahrer zur ISS gestartet

    Aus Russland ist eine Sojus-Kapsel zur internationalen Raumstation ISS gestartet. An Bord sind nach Angaben des Raumfahrtzentrums in Baikonur zwei Russen sowie ein Astronaut aus den USA. Sie sollen fast ein Jahr lang auf der ISS leben und forschen.

  • EM-Qualifikation: Spiel nach Tumulten abgebrochen

    Das Fußball-EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland ist wegen Gewalt im Stadion abgebrochen worden. Bereits nach 20 Sekunden wurde der russische Torwart Akinfejew von einem Feuerwerkskörper getroffen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Später gab es weitere Ausschreitungen; in der 67. Minute beendete der Schiedsrichter schließlich die in Podgorica ausgetragene Begegnung. Auch unter den Spielern war es nach einem gehaltenen Elfmeter zu Tumulten gekommen.

  • Wetter: Morgen wechselnd bewölkt, im Süden heiter. 8 bis 15 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und Westen aufgelockert, im Osten und Süden vereinzelt Regen. Tiefsttemperaturen 4 bis minus 2 Grad. Am Tage wechselnd bewölkt, im Süden auch heiter. Später von Westen und Nordwesten her wieder Wolken und Regen bei 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag viele Wolken und regnerisch bei ähnlichen Temperaturen.

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