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Mittwoch, 17. September 2014 15:00 Uhr

  • Al-Thani: "Katar unterstützt keine Terrorgruppen"

    Der Emir von Katar, al-Thani, hat Berichte über eine Unterstützung der Terrormiliz "Islamischer Staat" zurückgewiesen. Man finanziere keine Terrorgruppen, sagte al-Thani nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. Er habe immer vor den Gefahren des Extremismus gewarnt. Zudem räumte al-Thani Probleme im Umgang mit ausländischen Arbeitskräften ein. Man arbeite daran, die Misstände zu beseitigen. Bundeskanzlerin Merkel betonte, es sei eine offene und konstruktive Unterredung gewesen, bei der auch kritische Themen angesprochen worden seien. Sie bezeichnete Katar als wichtigen Investor in Deutschland. Angesichts der Kritik an deutschen Rüstungsexporten in den Golfstaat erklärte sie, es gebe klare Richtlinien, an die sich die Bundesregierung halte.

  • Bundeswehr beginnt mit Schulung kurdischer Kämpfer

    Die Bundeswehr beginnt in Kürze mit der Ausbildung kurdischer Peschmerga-Soldaten für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte, sollen am Freitag sieben deutsche Soldaten nach Erbil fliegen, die Hauptstadt der Autonomen Kurdenrepublik im Nordirak. Sie sollen die Kurden in den Gebrauch deutscher Waffen einweisen. Die Bundesregierung hat die Lieferung zugesagt, um die Kurden in die Lage zu versetzen, sich gegen die Dschihadisten zu wehren.

  • Asylrechtsreform: Parteizentrale der Grünen aus Protest besetzt

    Menschenrechtsaktivisten und Flüchtlinge haben die Grünen aufgefordert, gegen die geplante Asylrechtsreform zu stimmen. Etwa 30 Personen besetzten heute die Partei-Zentrale in Berlin. Nach Angaben der Grünen verlief der Protest friedlich. Es habe ein Gespräch zwischen der Parteivorsitzenden Peter und den rund 30 Personen gegeben. Die Bundesregierung will Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsländer einstufen. Antragsteller von dort könnten dann schneller abgewiesen werden. Der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen, Koenigs, sprach von einer Aushöhlung des Asylrechts. Jeder Bewerber müsse das Recht auf eine Einzelfallentscheidung haben, sagte er im Deutschlandfunk. Am Freitag stimmt der Bundesrat über das Gesetz ab.

  • Weitere Flugausfälle in Frankreich wegen Streiks bei Air France

    In Frankreich hat der Streik der Air-France-Piloten auch am dritten Tag zu massiven Behinderungen im Flugverkehr geführt. Nach Angaben der Fluggesellschaft fielen rund 60 Prozent der Flüge aus. Auch für morgen wurden fast zwei Drittel der Starts gestrichen. Premierminister Valls forderte die Piloten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Zukunft von Air France stehe auf dem Spiel, sagte er in einem Radio-Interview. Mit dem Streik protestieren die Piloten gegen Sparpläne des Konzerns Air-France-KLM. Er will die jährlichen Kosten um mehr als eine Milliarde Euro senken.

  • Europa holt USA in Sachen Milliardenvermögen ein

    Das Vermögen der Milliardäre ist erstmals in Europa größer als in den USA. Das hat eine Studie der Agentur Wealth-X und der Bank UBS festgestellt. Demnach verfügen die 775 in Europa lebenden Milliardäre über insgesamt 2,375 Billionen Dollar. In den USA sind es vier Milliarden Dollar weniger. Weltweit gibt es laut der Studie mehr als 2.300 Milliardäre, darunter sind knapp 290 Frauen. In den vergangenen zwölf Monaten stießen 155 Menschen in diese Vermögenssphäre vor, 33 von ihnen allein in China. Die Zahl der Milliardäre stieg damit weltweit um gut sieben Prozent.

  • Wetter: Meist sonnig und weitgehend trocken, 21 bis 26 Grad

    Das Wetter: Überwiegend sonnig und weitgehend trocken. Lediglich im Schwarzwald und in den Alpen vereinzelt Schauer möglich. Tageshöchstwerte zwischen 21 Grad an der Küste und 26 Grad am Niederrhein. Morgen im Norden und Osten heiter und trocken, im Westen und Süden im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag heiter und trocken. Nur im Westen, Südwesten und in der Mitte Schauer und Gewitter. 20 bis 25 Grad.

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