Nachrichten

Dienstag, 3. März 2015 21:00 Uhr

  • Obama: Netanjahu nennt keine Alternative zu Abkommen mit Iran

    Das Weiße Haus in Washington hat die Rede von Israels Ministerpräsident Netanjahu vor dem US-Kongress kritisiert. Netanjahus Rede habe keine machbaren Alternativen zu den derzeitigen Atomverhandlungen mit Teheran aufgezeigt, sagte US-Präsident Obama. Ohne eine Einigung werde der Iran seine Anstrengungen zum Besitz einer Atombombe verdoppeln. Israels Oppositionsführer Herzog nannte Netanjahus Auftritt wirkungslos im Bezug auf die Atomgespräche. Vielmehr vergrößere die Rede den Graben zwischen Israel und den USA, sagte Herzog nach Medienberichten. Netanjahu hatte vor dem US-Kongress vor einem geplanten Atomabkommen mit dem Iran gewarnt. Eine solche Einigung würde Teheran den Weg zu Atomwaffen ebnen, sagte der israelische Ministerpräsident. Er hatte auf Einladung der Republikaner im Kongress gesprochen - ohne vorherige Absprache mit dem Weißen Haus.

  • Merkel spricht bei Videokonferenz mit Obama über Ukrainekrise

    Die Sanktionen gegen Russland sollen erst dann aufgehoben werden, wenn das Minsker Friedensabkommen für die Ostukraine vollständig umgesetzt ist. Das habe Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit US-Präsident Obama und anderen führenden westlichen Politikern bei einer Videokonferenz bekräftigt, erklärte Regierungssprecher Seibert am Abend in Berlin. Es bestehe zudem Einigkeit darin, im Falle einer erneuten Eskalation weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau zu verhängen. An der Videokonferenz hätten neben Merkel und Obama auch Frankreichs Präsident Hollande, der britische Premierminister Cameron, Italiens Regierungschef Renzi und EU-Ratspräsident Tusk teilgenommen.

  • Mindestens drei Tote bei brüchiger Waffenruhe in der Ostukraine

    Nach dem Tod von mindestens drei ukrainischen Soldaten im Osten des Landes hat das Militär den prorussischen Separatisten erneut einen Verstoß gegen die Waffenruhe vorgeworfen. Innerhalb von 24 Stunden seien auch neun Armeeangehörige verwundet worden, teilte der Sicherheitsrat in Kiew mit. Die Aufständischen wiesen die Anschuldigungen zurück. Reaktionen gebe es lediglich auf Provokationen, hieß es.

  • Medien: Schäuble will Kindergeld nur leicht erhöhen

    Die von der großen Koalition angekündigten Mehrausgaben für Familien könnten nach Medienberichten geringer ausfallen als von der SPD in Aussicht gestellt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreiben, soll das Kindergeld nach Plänen von Bundesfinanzminister Schäuble in den nächsten Monaten in zwei Stufen um insgesamt sechs Euro steigen. Zudem sei vorgesehen, dass der Kinderfreibetrag in diesem Jahr um 144 Euro erhöht werde; 2016 solle er noch einmal um 96 Euro steigen. Das Finanzministerium wollte die Angaben auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Der Koalitionspartner SPD hatte sich für eine Erhöhung des Kindergeldes um mindestens zehn Euro ausgesprochen.

  • Nobel-Komitee setzt Vorsitzenden ab

    Das norwegische Nobel-Komitee in Oslo hat seinen Vorsitzenden Jagland abgesetzt. Das Gremium nannte keinerlei Begründung für den Schritt. Jagland hat nun den Rang eines einfachen Mitglieds im Komitee. Er galt seit der Auszeichnung von US-Präsident Obama mit dem Friedensnobelpreis im Jahr 2009 als umstritten. Zur Nachfolgerin von Jagland wurde die bisherige stellvertretende Vorsitzende des Nobel-Komitees, Five, ernannt.

  • Irland verbietet Markenlogos auf Zigaretten und Tabak

    Als erstes Land in Europa hat Irland Markenlogos auf Zigarettenschachteln verboten. Das Parlament in Dublin entschied, dass künftig alle Tabakprodukte einheitlich dunkel verpackt und mit großen Warnhinweisen und Schockbilden versehen sein sollen. Die Regierung orientiert sich dabei an Australien. Markennamen werden nur noch klein und in einheitlicher Schrift aufgedruckt. Tabakkonzerne haben angekündigt, juristisch gegen die neue Regelung vorzugehen.

  • Wetter: Mittwoch Mix zwischen Sonne, Regen und Gewitter, 2 bis 9 Grad

    Das Wetter: Nachts schauerartige Niederschläge. Im Bergland Schneefall. Tiefstwerte zwischen plus 2 und minus 3 Grad. Am Tag wechselhaft mit etwas Sonne, Regenschauern und Gewittern. 2 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Nordwesten gebietsweise freundlich. Sonst wechselnd oder stark bewölkt, im Südosten Schauer. 3 bis 8 Grad, in den Bergen kühler. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6, Böen 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.