Nachrichten

Montag, 4. Mai 2015 07:00 Uhr

  • Lokführer wollen sechs Tage den Personenverkehr bestreiken

    Der Streikaufruf der Lokführergewerkschaft GDL ist auf Kritik gestoßen. Verkehrsminister Dobrindt, CSU, erklärte, die Grenze der Akzeptanz dieses Tarifstreits sei erreicht. Bundeswirtschaftsminister Gabriel betonte, der Ausstand treffe nicht nur Reisende und Pendler, sondern die gesamte Wirtschaft. Heute Nachmittag wollen die Lokführer zunächst im Güterverkehr die Arbeit niederlegen, ab morgen ist auch der Personenverkehr betroffen. Der Streik soll bis kommenden Sonntag dauern. Die GDL fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche. Sie will auch für Zugbegleiter und Rangierer eigene Verträge abschließen. Der dbb-Beamtenbund, dem die GDL angehört, plädierte für ein Schlichtungsverfahren. Die Deutsche Bahn kündigte an, sie werde alles tun, um die Auswirkungen des Streiks für die Kunden so gering wie möglich zu halten.

  • BND-Affäre: Parlamentarisches Kontrollgremium rügt Bundesregierung

    Politiker der Opposition haben der Bundesregierung mangelnden Aufklärungswillen in der BND-Affäre vorgeworfen. Der Vorsitzende des parlamentarischen Gremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Hahn, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Regierung gebe nur das zu, was sie nicht mehr leugnen könne. Das Parlament werde mit Halb-Informationen abgespeist, sagte der Linkspolitiker. Die Vorsitzende des Rechtsausschusses, die Grünen-Politikerin Künast, erklärte, Generalbundesanwalt Range müsse das Verhalten des BND strafrechtlich einordnen. Es stehe die Frage im Raum, ob sich Deutschland wie ein souveräner Staat verhalte, oder die Steigbügel für andere halte. - Die Bundesanwaltschaft hat gegen den BND ein Prüfverfahren wegen der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA eingeleitet.

  • UNO-Nothilfekoordinator kritisiert eigenmächtiges Handeln von Helfern in Nepal

    Gut eine Woche nach dem Erdbeben in Nepal hat der UNO-Nothilfekoordinator Beck Probleme bei den Hilfsmaßnahmen beklagt. Er sagte im Deutschlandfunk, viele Organisationen seien nicht bereit, ihre Unterstützung abzustimmen. So seien etwa Rettungsteams nach Nepal gereist, obwohl sie nicht mehr gebraucht würden. Dadurch sei die Infrastruktur des Landes völlig überlastet und tatsächlich benötigte Hilfen müssten zurückgestellt werden. Beck betonte, am wichtigsten seien derzeit Planen, Decken und Zelte, um die Menschen unterzubringen. Anderenfalls drohten die Betroffenen in höher gelegenen Gebieten in der bevorstehenden Monsunzeit zu erfrieren. - Bei dem Erdbeben in Nepal waren mindestens 7.200 Menschen ums Leben gekommen.

  • USA: Anschlag auf islamkritische Ausstellung

    In den USA sind bei einem Anschlag auf eine islamkritische Ausstellung die beiden Angreifer getötet worden. Nach Angaben der Polizei schossen zwei Männer in einem Vorort von Dallas im Bundesstaat Texas in einem Gemeindezentrum um sich, in dem Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt wurden. Sicherheitskräfte erwiderten das Feuer und töteten die Attentäter. Unter den Gästen der Veranstaltung war auch der niederländische Rechtspopulist Wilders. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

  • Mehr als 5.800 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

    Bei Einsätzen im Mittelmeer haben europäische Schiffe unter Leitung der italienischen Küstenwache am Wochenende mehr als 5.800 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden konnten zehn Menschen nur tot geborgen werden. Drei Schleuser seien festgenommen worden. Gestern Abend erreichte noch einmal ein Boot mit 50 Flüchtlingen die Insel Lampedusa. Weitere Flüchtlinge landeten auf griechischen Inseln. In Libyen wurden rund 500 Migranten von der Küstenwache aufgegriffen und in ein Lager gebracht.

  • Wetter: Nur im Süden zeitweise Regen. 15 bis 23 Grad

    Das Wetter: Tagsüber im Süden zeitweise Regen, in den Alpen auch Gewitter. Sonst kaum noch Schauer. 15 bis 23 Grad. Morgen im Westen und Norden Regen, auch Gewitter möglich. Im Osten und Südosten sonnig, bei 25 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch Regen und Gewitter. 16 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste:Südwest 5 bis 6,Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.