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Montag, 20. Oktober 2014 23:00 Uhr

  • Lufthansa-Piloten bestreiken morgen auch Fernflüge

    Der Streik der Lufthansa-Piloten wird morgen auf die Fernverbindungen ausgeweitet. Nach dem Sonderflugplan des Unternehmens werden in Frankfurt am Main fast alle Verbindungen ausfallen. In München kann demnach fast die Hälfte der geplanten Flüge starten; in Düsseldorf sollen alle Langstreckenflüge planmäßig verkehren. Insgesamt streicht die Lufthansa rund 1.500 Flüge. Betroffen sind mehr als 160.000 Passagiere. Der Ausstand hatte am Mittag zunächst bei den Kurz- und Mittelstreckenflügen begonnen. - In dem Tarifkonflikt mit der Lufthansa geht es um die Beibehaltung der Vorruhestandsregelungen für die rund 5.400 Piloten.

  • Ebola-Epidemie: EU will Koordinator einsetzen

    Für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika will die Europäische Union einen gemeinsamen Koordinator einsetzen. Man brauche jemanden, der die Maßnahmen zusammenführe und den Hilfsbedarf steuere, sagte Bundesaußenminister Steinmeier nach einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Luxemburg. Nach Angaben des französischen Außenministers Fabius soll in den kommenden Tagen festgelegt werden, wer den Posten des Koordinators übernehmen soll.

  • Türkei will irakische Kurden-Kämpfer nach Kobane lassen

    Um die Kurden bei der Verteidigung der Stadt Kobane zu unterstützen, können jetzt auch kurdische Kämpfer aus dem Irak nach Syrien einreisen. Die Türkei erteilte den Peschmerga die Erlaubnis, in die syrische Grenzstadt einzureisen. Außenminister Cavusoglu sagte, die Türkei habe kein Interesse daran, dass Kobane in die Hand von Dschihadisten falle. Details zu seiner Ankündigung nannte er nicht. Bisher hatte die Regierung in Ankara Kämpfern untersagt, von der Türkei aus in die umkämpfte Stadt zu gelangen.

  • Maas kündigt schärfere Gesetze gegen Islamisten an

    Bundesjustizminister Maas will die Gesetze gegen Unterstützer der Terrormiliz IS verschärfen. Der SPD-Politiker sagte in Berlin, künftig müsse jeder mit Strafe rechnen, der Deutschland verlassen wolle, um sich an Gewalttaten im Ausland zu beteiligen oder sich dafür ausbilden zu lassen. Zudem solle ein Straftatbestand "Terrorismusfinanzierung" eingeführt werden. - Mit dem Gesetzesvorhaben reagiert Maas auch auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates. Das Gremium hatte die Staatengemeinschaft vor kurzem aufgerufen, mutmaßliche Extremisten schärfer zu kontrollieren.

  • Berlin und Paris wollen Wachstum in Europa mit Investitionskonzept anschieben

    Deutschland und Frankreich wollen das Wachstum in Europa mit einem gemeinsamen Konzept für mehr Investitionen anschieben. Das ist das Ergebnis eines Treffens in Berlin, an dem die Finanz- und Wirtschaftsminister beider Länder teilnahmen. Es gibt allerdings Differenzen über Art und Umfang des Engagements. Frankreichs Wirtschaftsminister Macron hatte vor dem Gespräch Verstimmung ausgelöst als er sagte, Deutschland habe die Kapazität für ein Konjunkturprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro. - Bis zum deutsch-französischen Wirtschaftsrat am 1. Dezember wollen die vier Minister nun gemeinsame Vorschläge ausarbeiten.

  • Thüringer SPD-Spitze für Rot-Rot-Grün unter Führung der Linken

    Die Thüringer SPD-Spitze hat die Weichen für einen Regierungswechsel gestellt. Rund fünf Wochen nach der Landtagswahl empfahl der erweiterte Landesvorstand am Abend in Erfurt die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen. Das letzte Wort darüber hat die Parteibasis. Das Ergebnis der morgen beginnenden Mitgliederbefragung soll Anfang November vorliegen. Käme ein rot-rot-grünes Bündnis zustande, stünde mit Bodo Ramelow erstmals ein Politiker der Linkspartei an der Spitze einer Landesregierung. - Mit seiner Empfehlung entschied sich der Thüringer SPD-Vorstand gegen die Fortsetzung der Koalition mit der CDU von Ministerpräsidentin Lieberknecht. Zur Begründung hieß es, mit Linken und Grünen gebe es größere inhaltliche Übereinstimmungen. - Beide Bündnis-Varianten haben jeweils nur eine Stimme Mehrheit im Landtag.

  • NRW stockt Flüchtlingshilfe für Kommunen auf

    Nordrhein-Westfalen stockt die Hilfen für die Flüchtlingsarbeit der Kommunen auf. Ministerpräsidentin Kraft kündigte am Abend nach einem Spitzentreffen auf Landesebene in Essen an, die direkte finanzielle Hilfe für die Unterbringung von Flüchtlingen in Städten und Gemeinden um 25 Prozent zu erhöhen. Das Land erstattet bislang nur rund 20 bis 25 Prozent der Kosten. Das Gesamtpaket, das auch psychologische und soziale Betreuung und einen Gesundheitsfonds beinhaltet, beträgt rund 46 Millionen Euro. Zudem sollen der Personalbestand erhöht und die ehrenamtliche Hilfe gestärkt werden.

  • Bundesagentur für Arbeit fordert längere Kita-Öffnungszeiten

    Die Bundesagentur für Arbeit setzt sich für längere und flexiblere Öffnungszeiten der Kindertagesstätten ein. BA-Vorstandsmitglied Alt sagte in Nürnberg, die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passten nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Viele Menschen, besonders Alleinerziehende, könnten wegen der unzureichenden Betreuung ihrer Kinder nicht oder nicht im angestrebten Umfang arbeiten. - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter in den vergangenen 20 Jahren von 14 auf 20 Prozent gestiegen.

  • EU verschärft Sanktionen gegen syrische Regierung

    Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen die Regierung in Syrien verschärft. Unter anderem wurden Kontosperren und Einreiseverbote gegen 16 Mitglieder der Führung um Präsident Assad verhängt. Außerdem wurden zwei Organisationen und Unternehmen mit Strafmaßnahmen belegt. Insgesamt stehen damit rund 200 Personen und gut 60 Firmen aus Syrien auf der Sanktionsliste der EU.

  • Angriff von IS-Extremisten auf Jesiden im Nordirak

    Die Terrororganisation IS hat im Nordirak erneut Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden angegriffen. Eine Gruppe von Milizionären sei mit rund 20 gepanzerten Fahrzeugen im Sindschar-Gebirge vorgerückt, sagte ein Vertreter der Jesiden. Bereits vor einer Woche hatten IS-Terroristen Zugänge zu dem Hochplateau an der Grenze zu Syrien abgeschnitten. - Anfang August waren im Sindschar noch rund 80.000 Menschen eingeschlossen. Viele von ihnen flohen, nachdem kurdische Truppen den Belagerungsring der IS-Terroristen durchbrochen hatten.

  • Polizei setzt in Calais Tränengas gegen Flüchtlinge ein

    In der nordfranzösischen Hafenstadt Calais ist die Polizei mit Tränengas gegen mehr als 300 Flüchtlinge vorgegangen. Wie die Behörden mitteilten, hatten diese versucht, auf Lastwagen zu gelangen, die auf die Fähre nach England warteten. Trotz des Polizei-Einsatzes sei es wohl einigen gelungen, sich auf einem Transporter zu verstecken. - In Calais campieren nach Schätzung der Stadtverwaltung bis zu 1.500 Flüchtlinge in improvisierten Lagern. Die meisten von ihnen stammen aus dem Sudan, Eritrea oder Syrien.

  • Himalaya: Nepal beendet Suche nach vermissten Bergsteigern

    In Nepal wird die Suche nach den noch vermissten Himalaya-Bergsteigern eingestellt. Heute wurden noch drei weitere Opfer geborgen; damit liegt die Zahl der Toten inzwischen bei 39. - Die Bergsteiger waren vor einer Woche bei Wanderungen am gut achttausend Meter hohen Annapurna von Schneestürmen und Lawinenabgängen überrascht worden. Mehr als 400 von ihnen konnten gerettet werden, hunderte schafften es alleine zurück ins Tal.

  • Schweizer Fotograf René Burri ist im Alter von 81 Jahren gestorben

    Der Schweizer Fotograf René Burri ist tot. Wie ein enger Freund der Familie mitteilte, starb er im Alter von 81 Jahren in Zürich. Burri galt als einer der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Weltweit bekannt wurde er durch Porträts des Revolutionärs Che Guevara. Seine Fotos vom geteilten und wiederververeinigten Berlin gelten als wichtige Dokumente der Zeit.

  • Börsen: Wall Street im Plus - Frankfurt schwächer

    Die US-Aktienbörse in New York hat fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index legte um 0,1 Prozent auf 16.339 Punkte zu. Der technologie-orientierte Nasdaq-Index stieg um 1,4 Prozent und ging mit 3.870 Punkten aus dem Markt. An der Frankfurter Börse lag der Leitindex Dax zum Handelsschluss bei 8.718 Punkten. Das ist ein Minus von 1,5 Prozent.

  • Wetter: Dienstag bedeckt mit teils kräftigem Regen. 13 bis 20 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise Regen. Tiefstwerte zwischen 13 und 6 Grad. Morgen bedeckt mit Regen, teils schauerartig verstärkt oder gewittrig. 13 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch verbreitet Regen, im Süden auch kräftig. In der Westhälfte vereinzelt Auflockerungen. 8 bis 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West 5 bis 6, Böen 7.

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