Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 15:00 Uhr

  • Nordkorea fordert von USA gemeinsame Hackerangriff-Untersuchung

    Nordkorea hat die USA aufgefordert, den Hackerangriff auf Sony gemeinsam zu untersuchen. Die Regierung könne beweisen, dass sie nichts mit der Cyberattacke zu tun habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA. Sollten die USA eine gemeinsame Untersuchung ablehnen und an ihren Anschuldigungen festhalten, werde dies ernsthafte Konsequenzen haben. US-Präsident Obama hatte Nordkorea dafür verantwortlich gemacht, vertrauliche Firmenunterlagen, persönliche Daten und E-Mails der US-Filmtochter Sony Pictures gestohlen zu haben. Zudem wurden Terrordrohungen ins Netz gestellt, sollte die Nordkorea-Satire "The Interview" gezeigt werden.

  • UNO: Zahl ziviler Gewaltopfer in Afghanistan erreicht Rekordwert

    Kurz vor dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan liegt die Zahl der zivilen Opfer dort auf einem Höchststand. Von Januar bis November seien fast 3.200 Zivilisten getötet und mehr als 6.400 weitere verletzt worden, teilte die Unterstützungsmission der UNO in Afghanistan mit. Dies seien mehr Opfer innerhalb eines Jahres als jemals zuvor seit Beginn der Zählung, also seit 2009. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2013 seien dies 19 Prozent mehr Tote und Verletzte. Nach US-Angaben war das Jahr 2014 auch für die afghanischen Sicherheitskräfte das bislang tödlichste. Demnach wurden von Januar bis Oktober mehr als 4.600 Soldaten und Polizisten getötet. Zum Jahreswechsel endet nach 13 Jahren offiziell der NATO-geführte Kampfeinsatz in Afghanistan.

  • Russland kritisiert neue Sanktionen der USA und Kanadas

    Die russische Regierung hat die neuen Sanktionen Kanadas und der USA scharf kritisiert. Das Außenministerium in Moskau erklärte, beide Länder verhinderten damit einen Friedensschluss in der Ostukraine. Die Regierungen in Ottawa und Washington müssten sich der Konsequenzen bewusst sein, hieß es. Kanada hatte gestern die Maßnahmen gegen die russische Energiewirtschaft ausgeweitet. Damit wird die Ausfuhr von Technologie für die Öl- und Erdgas-Industrie erschwert. Die neuen Sanktionen der USA betreffen die Schwarzmeerhalbinsel Krim. Sie gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen. Die Europäische Union hatte den Handel mit der Krim bereits am Donnerstag weitgehend untersagt.

  • Israel fliegt nach Beschuss aus Gazastreifen wieder Luftangriff

    Erstmals seit dem Gaza-Krieg haben israelische Kampfflugzeuge wieder Ziele in dem Küstengebiet angegriffen. Beschossen worden sei eine Einrichtung der radikal-islamischen Hamas, teilte die israelische Armee mit. Nach palästinensischen Angaben wurde niemand verletzt. Zuvor hatten militante Palästinenser erstmals wieder eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.

  • Amazon weiter bestreikt - Ausstand soll bis Weihnachten dauern

    Die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon haben ihre Streiks fortgesetzt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben sie die Arbeit an den Standorten in Bad Hersfeld, in Leipzig, im bayerischen Graben und im nordrhein-westfälischen Rheinberg niedergelegt. Die Streiks sollen bis Weihnachten dauern. Gestern hatten sich laut Verdi insgesamt 2.400 Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligt. Die Gewerkschaft will durchsetzen, das Amazon nach den Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen besteht dagegen auf der niedrigeren Bezahlung im Logistik-Bereich.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt mit Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt, im Norden und in der Mitte Regen. Temperaturen 3 bis 10 Grad. Morgen stark bewölkt, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag bedeckt mit Regen. Im Süden Auflockerungen. 8 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.