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Donnerstag, 18. September 2014 09:00 Uhr

  • Ärzte ohne Grenzen: Hilfe der Bundesregierung bei Ebola nur halbe Lösung

    Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die von der Bundesregierung zugesagte Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie als unzureichend kritisiert. Der Präsident der deutschen Sektion, Stöbe, sagte im Deutschlandfunk, grundsätzlich sei es gut, dass die Bundesrepublik beim Aufbau von Krankenstationen helfen wolle. Allerdings sei dies nur eine halbe Lösung, weil Nichtregierungsorganisationen die Bestückung mit Personal übernehmen sollten. Der SPD-Verteidigungsexperte Arnold verwies ebenfalls im Deutschlandfunk darauf, dass es nicht so viele Ärzte bei der Bundeswehr gebe. Sie könne jedoch Schutzkleidung zur Verfügung stellen und für eine verlässliche Luftbrücke sorgen. In Westafrika sind nach Angaben der WHO bislang rund 2.500 Menschen an Ebola gestorben.

  • "Gauck hat Bundespräsidentenamt wieder Würde gegeben"

    Der Grünen-Politiker Schulz hat eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit von Bundespräsident Gauck gezogen. Schulz sagte im Deutschlandfunk, Gauck habe es geschafft, in zweieinhalb Jahren dem ramponierten Amt wieder Würde und Respekt zu geben. Gauck sei sich treu geblieben, mit allen Ecken und Kanten, und die Bevölkerung sei stolz auf ihn. Der Bundespräsident zeige Zivilcourage, indem er beispielsweise bei Staatsbesuchen auch Menschenrechtsverletzungen anspreche. In seiner Rede Anfang Dezember in Danzig habe Gauck vor Augen geführt, dass aus der Erinnerung auch Verantwortung erwachse. Dort hatte das deutsche Staatsoberhaupt mit Blick auf die Lage im Osten der Ukraine gesagt, die Geschichte lehre, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren nur vergrößerten. Der Westen müsse sich dem russischen Machtstreben daher entschlossen entgegenstellen.

  • Referendum über Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien

    In Schottland entscheiden die Wähler in einem Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien. 97 Prozent der gut vier Millionen Stimmberechtigten haben sich dafür registrieren lassen. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr geöffnet. Das Ergebnis wird für morgen früh erwartet. Laut den Umfragen könnte es knapp ausfallen. Die Befürworter einer Abspaltung erhoffen sich mehr wirtschaftlichen Wohlstand und kürzere Entscheidungswege. Bisher hat Schottland eine Teilautonomie innerhalb des britischen Königreichs. In den vergangenen Tagen hatte sich die britische Regierung noch einmal für die Einheit des Staatsgebildes eingesetzt. Führende Politiker sicherten den Schotten eine größere Selbstständigkeit und mehr Mitspracherechte zu, für den Fall dass die Abstimmung zugunsten eines Verbleibs bei Großbritannien ausgeht.

  • BND: Russland belieferte Rebellen in der Ostukraine mit Flugabwehrwaffen

    Russland hat die Separatisten in der Ostukraine einem Zeitungsbericht zufolge mit modernen Luftverteidigungssystemen beliefert. Das gehe aus vertraulichen Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage des verteidigungspolitischen Sprechers der Linken, Neu, hervor, heißt es in der "Bild"-Zeitung. Grundlage seien Erkenntnisse des BND. Demnach wurden die Waffen Mitte August in der Ostukraine identifiziert. Unklar sei aber, ob pro-russische Separatisten das System bedient hätten und ob es bereits einen Monat vorher zum Zeitpunkt des MH17-Unglücks im Einsatz war.

  • US-Repräsentantenhaus billigt Waffenlieferung an syrische Rebellen

    Das US-Repräsentantenhaus hat Waffenlieferungen an Rebellen in Syrien gebilligt. Damit kamen die Abgeordneten einer Bitte von Präsident Obama nach. Die Aufständischen sollen in die Lage versetzt werden, gegen die Terrormiliz Islamischer Staat vorzugehen. Obama bekräfigte, dass die USA zur Bekämpfung der Dschihadisten im Irak keine Bodentruppen entsenden würden.

  • Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt

    Das Wetter: Im Norden und Osten sonnig. Im Westen und Süden wechselnd, zeitweise auch stark bewölkt. Im Tagesverlauf Schauer möglich. Höchsttemperaturen 19 bis 26 Grad. Morgen im Norden heiter. Sonst stark bewölkt und teils kräftige Niederschläge. Werte zwischen 20 und 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag ähnlich, aber etwas kühler.

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