Nachrichten

Samstag, 19. April 2014 16:00 Uhr

  • Bericht: USA wollen wegen Ukraine-Krise Militärpräsenz in Polen verstärken

    Angesichts der Ukraine-Krise wollen die USA offenbar ihre Militärpräsenz in Polen erhöhen. Der polnische Verteidigungsminister Siemoniak sagte der "New York Times", beide Länder würden in der kommenden Woche die die Entsendung amerikanischer Bodentruppen bekanntgeben. Die Maßnahme sei Teil der geplanten Ausweitung der Nato-Präsenz in Mittel-und Osteuropa. Die Zeitung berichtete zudem über kleinere Manöver, die die Vereinigten Staaten mit geringen Kontingenten neben Polen auch in Estland planten.

  • Ukraine: Timoschenko plädiert für Runden Tisch

    Die ukrainische Präsidentschaftskandidatin Timoschenko schlägt einen Runden Tisch zur Lösung der Krise im Land vor. Zu solchen Gesprächen müssten Vertreter aus allen Teilen der Ukraine zu Verhandlungen zusammenkommen, erklärte Timoschenko nach einem Besuch in der ostukrainischen Stadt Donezk. Sie war als erste Spitzenpolitikerin aus der Hauptstadt Kiew in den Osten gereist. Dort besetzten in mehreren Städten weiterhin nach Russland orientierte Kräfte öffentliche Gebäude. Sie fordern eine Föderalisierung der Ukraine und Autonomierechte für die russischsprachigen Gebiete. Eine bei den Krisengesprächen in Genf vereinbarte Entwaffnung lehnen sie bislang ab. Die Spannungen gefährden die für den 25. Mai geplante Präsidentenwahl.

  • Ägypten: Linkspolitiker Sabahi macht Kandidatur bei Präsidentenwahl offiziell

    In Ägypten kandidiert der Linkspolitiker Sabahi jetzt auch offiziell für das Präsidentenamt. Medienberichten zufolge reichte er die notwendigen Dokumente bei der Wahlkommission ein. Jeder Bewerber muss mindestens 25.000 beglaubigte Unterschriften von Unterstützern vorlegen. Sabahi hatte seine Kandidatur im Februar angekündigt. Bei der Präsidentenwahl Ende Mai tritt er als bisher einziger Herausforderer des ehemaligen Militärchefs Sisi an.

  • "Welt am Sonntag": Immer mehr Mütter arbeiten

    Immer mehr Mütter sind nach einem Medienbericht erwerbstätig. Das meldet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf ein Dossier, das im Auftrag des Familienministeriums erstellt wurde. Demnach arbeiten rund 40 Prozent der Mütter mit ein- bis zweijährigen Kindern. Bei Müttern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren liegt dieser Anteil bei 54 Prozent. Als häufige Hinderungsgründe für eine frühe Rückkehr in den Beruf nennt der Bericht etwa das Fehlen einer geeigneten Kinderbetreuung sowie mangelnde Flexibilität bei den Arbeitszeiten.

  • Irans Führer: Berufstätigkeit der Frauen zweitrangig

    Das geistliche Oberhaupt des Iran hat die Berufstätigkeit von Frauen als Thema zweitrangiger Bedeutung bezeichnet. Dabei handele es sich um ein westliches Klischee, sagte Ajatollah Chamenei bei einem Treffen mit Wissenschaftlerinnen. Die Nachrichtenagentur ISNA zitiert ihn mit den Worten, wichtig sei, dass Frauen "zu Hause eine entspannte Atmosphäre gewährleistet" werde. Dies sei bedeutsam, damit sie - so Chamenei weiter - "ihre Aufgabe als ideale Hausfrau und Familienmanagerin" ausführen könnten. Im Iran gelten mit dem Islam begründete Vorschriften, wonach Frauen in vielen Bereichen nicht die gleichen Rechte wie Männern zugestanden werden.

  • Keystone XL: US-Regierung verschiebt Entscheidung über Pipeline

    Die US-Regierung verschiebt die Entscheidung über den Bau einer umstrittenen Pipeline quer durch die Vereinigten Staaten. Grund dafür sei ein anhängiger Rechtsstreit über die Route im Bundesstaat Nebraska, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Washington. Das Ressort ist zuständig, weil es darüber befinden muss, ob der Bau im nationalen Interesse liegt. Die Pipeline soll Ölfelder in Kanada mit texanischen Häfen am Golf von Mexiko verbinden. Über den Bau wird in den USA seit Jahren gestritten, auch innerhalb der demokratischen Partei von Präsident Obama. Umweltschützer sind dagegen, Gewerkschaften mit Blick auf die mit dem Projekt verbundenen Arbeitsplätze dafür.

  • Wetter: Im Norden und Osten freundlich, im Südwesten bewölkt, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Osten trocken und teilweise sonnig. Im Südwesten bewölkt und etwas Regen. Dort 10 bis 15 Grad, sonst 15 bis 22 Grad, an der Küste kühler. Am morgigen Ostersonntag im Norden und Nordosten heiter bis wolkig und meist trocken. Im Westen und Süden später Schauer oder Gewitter möglich. 14 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Ostermontag meist bewölkt und vielerorts Schauer und Gewitter, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 21 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Weltweite Anteilnahme  am Tod Gabriel Garcia Marquez´ | mehr

Nachrichten

Ukraine: Timoschenko  plädiert für Runden Tisch | mehr

Wissensnachrichten

Abitur  Abitur: G8 oder G9 macht keinen Unterschied | mehr

Nachrichten leicht

Nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in leichter Sprache  an.