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Samstag, 20. September 2014 01:00 Uhr

  • Merkel und Gabriel werben für Freihandelsabkommen mit den USA

    Vor Beginn des SPD-Konvents haben Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel noch einmal für das Freihandelsabkommen mit den USA geworben. Merkel sagte beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin, ein Freihandel zwischen den beiden großen Wirtschaftsräumen der Welt sei von unschätzbarem Wert. Gabriel betonte, die Europäische Union brauche das Abkommen, um sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Die rund 200 SPD-Delegierten kommen am Vormittag in Berlin zusammen. Der linke Flügel und einige Landesvorsitzende lehnten das geplante Freihandelsabkommen ab. Sie fürchten eine Senkung europäischer Sozial-, Umwelt und Arbeitsschutzstandards.

  • G-20-Staaten sprechen auf Konferenz über weltweites Wachstum

    Im australischen Cairns treffen sich heute die Finanzminister der G-20-Staaten, um über die weltweite Konjunktur zu beraten. Thema ist unter anderem, wie die angestrebten zwei Prozent Welt-Wirtschaftswachstum in den kommenden fünf Jahren erreicht werden können. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, hatte ihre Prognosen erst in dieser Woche gesenkt. Neben Impulsen für die Konjunktur soll es auf dem Treffen auch darum gehen, wie Arbeitsplätze geschaffen werden können. Bundesfinanzminister Schäuble warnte kurz vor Beginn der Konferenz vor schuldenfinanzierten Wachstumsprogrammen. Nachhaltiges Wachstum könne nur mit Strukturreformen und einer soliden Finanzpolitik erreicht werden. - Auf dem Treffen in Cairns wollen die G-20-Staaten außerdem Vorschläge machen, wie verhindert werden kann, dass multinationale Unternehmen legal Steuern umgehen.

  • UNO-Sicherheitsrat verurteilt Terror des Islamischen Staats

    Der UNO-Sicherheitsrat hat den Terror der Dschihadisten vom Islamischen Staat verurteilt. In einer Erklärung fordern die 15 Mitglieder die internationale Gemeinschaft auf, die irakische Regierung im Kampf gegen die Extremisten zu unterstützen. US-Außenminister Kerry wertete die Terrorakte als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bundesaußenminister Steinmeier sagte Deutschlands Unterstützung beim Kampf gegen die Terrormiliz zu. Neben humanitärer und militärischer Hilfe müsse es auch eine gemeinsame politische Strategie geben.

  • Paul Ziemiak neuer Junge-Union-Chef

    Die Junge Union hat einen neuen Vorsitzenden. In einer Kampfkandidatur setzte sich der Landeschef aus Nordrhein-Westfalen, Ziemiak, auf dem Parteikongress in Inzell gegen den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Pöttering durch. Der 29-Jährige erhielt 63 Prozent der Stimmen. Ziemiak wird Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Mißfelder, der das Amt zwölf Jahre innehatte.

  • Kataloniens Parlament hält an Referendum über Unabhängigkeit fest

    Trotz des gescheiterten Unabhängigkeitsreferendums in Schottland wollen die Katalanen in Spanien an ihrer Volksabstimmung festhalten. Das Parlament Kataloniens hat mit großer Mehrheit dafür gestimmt, die Bevölkerung am 9. November zu befragen. Regierungschef Mas sagte mit Blick auf Schottland, der Unabhängigkeitsprozess in Katalonien sei gestärkt worden. Jetzt sei klar, dass eine solche Abstimmung in einem EU-Land möglich sei. Spaniens konservative Regierung lehnt die katalonischen Unabhängigkeitsbestrebungen jedoch strikt ab und will eine Abstimmung dazu mit einer Klage vor dem Verfassungsgericht verhindern. Ministerpräsident Rajoy begrüßte den Ausgang des Referendums in Schottland. Die Einwohner hätten sich zwischen Stabilität und Unsicherheit entschieden.

  • Chinesischer Online-Händler Alibaba absolviert weltweit größter Börsengang

    Der chinesische Online-Händler Alibaba hat den wohl weltweit größten Börsengang absolviert. Bei der Erstnotierung an der New Yorker Wall Street stieg der Aktienkurs bis zum Handelsschluss um 38 Prozent auf knapp 94 Dollar. Der Ausgabepreis lag bei 68 Dollar. Experten rechneten im Vorfeld mit einem Kurssprung von zehn bis 15 Prozent. Mit einem Volumen von 25 Milliarden Dollar ist es der bislang größte Börsengang.

  • Wetter: Am Tage Schauer und Gewitter, nur im Norden trocken. 19 bis 25 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden weiter trocken, sonst noch einzelne Schauer und Gewitter. 15 bis 9 Grad. Am Tage überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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