Nachrichten

Freitag, 30. Januar 2015 03:00 Uhr

  • Steuereinnahmen 2014 wieder auf Rekordniveau

    Der Staat hat 2014 gut 593 Milliarden Euro Steuern eingenommen, das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Das geht aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Die jährlichen Steuereinahmen übertreffen fast jedes Jahr diejenigen des jeweiligen Vorjahres. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Der Fiskus profitierte 2014 dem Bericht zufolge von der guten Beschäftigungslage und mehr Privatkonsum sowie von höheren Unternehmensgewinnen. Der Zuwachs fiel etwas stärker aus als von den Steuerschätzern vorhergesagt.

  • AfD-Vize Gauland distanziert sich von Pegida

    Der Vizevorsitzende der AfD, Gauland, hat sich von Pegida distanziert. Er sagte der Zeitung "Die Welt", nach dem Rücktritt von Sprecherin Oertel sei das Thema Pegida für ihn erledigt. Bis vor kurzem hatte Gauland die islamkritische Bewegung noch als natürlichen Verbündeten der AfD bezeichnet. Er sagte nun, diejenigen, die am einstigen Vorsitzenden Bachmann festhielten, begingen Verrat an 20.000 Demonstranten. Pegida hat sich gespalten. Oertel und andere ehemalige Organisatoren wollen ein eigenes Bündnis gründen. Die AfD hält ab heute Abend in Bremen einen Parteitag ab. Der Umgang mit Pegida war in den letzten Wochen ein Streitthema zwischen den beiden Flügeln der AfD gewesen. Im Mittelpunkt des Parteitages steht die vom Vorsitzenden Lucke betriebene Verschlankung des Vorstands.

  • Eurogruppenchef Dijsselbloem trifft neue griechische Regierung

    Eurogruppenchef Dijsselbloem wird heute zu Gesprächen in Athen erwartet. Er trifft mit Ministerpräsident Tsipras und Finanzminister Varoufakis zusammen. Dijsselbloem sagte gestern, die Wahlversprechen der neuen Regierung seien zu teuer. Ihre Umsetzung würde dazu führen, dass der griechische Haushalt sehr schnell entgleise. Tsipras will die Sparpolitik in seinem Land beenden und hat bereits mehrere Reform- und Sparprojekte gestoppt.

  • Neue US-Sanktionen in Ukraine-Krise möglich

    Die USA haben die geplanten neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Separatisten und ihre Unterstützer im Ukraine-Konflikt begrüßt. Es ließe sich mit gutem Grund davon ausgehen, dass auch die Vereinigten Staaten zu zusätzlichen Strafmaßnahmen greifen könnten, teilte ein Sprecher des Weißen Hauses in Washington mit. Die Amerikaner werfen Russland vor, die Unterstützung für die prorussischen Separatisten in der Ukraine zuletzt noch einmal ausgebaut zu haben. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, es sei eindeutig, welchen Anteil Moskau an der Eskalation der Gewalt in der Ostukraine habe. Washington forderte Russland und die Separatisten auf, ihre militärische Offensive sofort einzustellen.

  • Ägyptischer IS-Ableger bekennt sich zu Anschlägen mit 27 Toten

    Der ägyptische Ableger der Extremistenmiliz Islamischer Staat hat sich zu der Serie von Anschlägen auf der Sinai-Halbinsel bekannt, bei denen 26 Menschen ums Leben gekommen sind. In mehreren per Twitter verbreiteten Nachrichten übernahm die Gruppe die Verantwortung für alle gestrigen Angriffe auf ein Dutzend Einrichtungen der ägyptischen Armee und der Polizei in den Städten Al-Arisch, Scheik Suwajid und Rafah. Unter anderem wurden Raketen abgefeuert und eine Bombe gezündet. Die Anschläge zeigten einen bislang nicht dagewesenen Grad militärischer Koordination, hieß es in Kairo. Die Extremistengruppe auf dem Sinai galt früher al-Kaida nahestehend, bevor sie im vergangenen Jahr dem IS ihre Loyalität erklärte. Sie hat sich zu zahlreichen Anschlägen auf Polizei und Militär bekannt.

  • Afrikanische Union unterstützt Plan für Eingreiftruppe gegen Boko Haram

    Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die Terror-Gruppe Boko Haram in Nigeria findet ab heute das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba statt. Boko Haram ist das beherrschende Thema des Treffens. Die Afrikanische Union unterstützt einen Plan westafrikanischer Staaten zum Aufbau einer regionalen Eingreiftruppe zur Bekämpfung der radikalen Islamisten. Es gehe um etwa 7.500 Mann, wurde mitgeteilt. Der nächste Schritt sei, die Unterstützung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen einzuholen.

  • Wetter: Nachts schauerartige Niederschläge, meist als Schnee. 1 bis -5 Grad.

    Das Wetter: Nachts verbreitet schauerartige Niederschläge, auch in tiefen Lagen meist als Schnee. Tiefstwerte plus 1 bis minus 5 Grad. Auch am Tage Schneefälle bis in tiefe Lagen, im Norden teils gewittrig. Im Osten und Südosten gebietsweise Auflockerungen. Null bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag neue Schneefälle, südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 1 bis 5 Grad, im Bergland Dauerfrost.

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