Nachrichten

Freitag, 26. Dezember 2014 06:00 Uhr

  • Gedenken an Tsunami in Südostasien vor zehn Jahren

    Zehn Jahre nach der Tsunami-Katastrophe um den Indischen Ozean wird in den Ländern der Region der mehr als 220.000 Opfer gedacht. In der am stärksten betroffenen indonesischen Provinz Aceh kamen die Menschen schon am frühen Morgen in Moscheen zusammen. Andere gingen zu den Massengräbern, um zu beten. In Indonesien starben rund 170.000 Menschen durch die Flutwelle, die meisten davon in Aceh. Auch in Thailand und Sri Lanka finden Gedenkveranstaltungen statt. Dort waren unter den Todesopfern des Tsunamis auch mehr als 500 Deutsche. Die Flutwelle am 26. Dezember 2004 war durch ein Seebeben vor der Insel Sumatra ausgelöst worden.

  • 37 Demonstranten in Hongkong festgenommen

    In Hongkong hat es erneut Zusammenstöße zwischen Aktivisten der Demokratiebewegung und der Polizei gegeben. In der Nacht wurden 37 Demonstranten festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Im Geschäftsviertel Mong Kok habe es Versuche gegeben, Straßen zu blockieren. Bereits in der vorangegangenen Nacht war es zu mehreren Festnahmen gekommen. Vor drei Wochen hatten die Sicherheitskräfte die letzten Lager der Aktivisten wegräumen lassen. Die Demonstrationen richten sich gegen die China-treue Führung Hongkongs, die für die Wahlen 2017 keine freie Nominierung der Kandidaten zulassen will.

  • Friedensgespräche für die Ostukraine gehen weiter

    In der weißrussischen Haupstadt Minsk sollen heute die Friedensverhandlungen für die Ostukraine fortgesetzt werden. Daran nehmen Vertreter der Ukraine und der Separatisten teil. Die OSZE versucht zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Bisher konnte nach Angaben der Rebellen und der ukrainischen Sicherheitskräfte eine Einigung über einen Gefangenenaustausch erreicht werden. Ein Streitpunkt ist die Wiederaufnahme von Zahlungen an die abtrünnigen Regionen im Osten. Die Regierung in Kiew hatte die Gelder Mitte November gestoppt. In dem Konflikt sind seit April nach Schätzungen mehr als 4.700 Menschen ums Leben gekommen.

  • SPD-Generalsekretärin Fahimi schlägt "Wahlwochen" vor

    SPD-Generalsekretärin Fahimi schlägt eine Umgestaltung des Wahlverfahrens in Deutschland vor. Sie sei dafür, statt eines einzigen Wahltags ganze Wahlwochen anzupeilen, in denen man seine Stimme abgeben könne, sagte Fahimi der Zeitung "Die Welt". Zudem solle es auch an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen oder Bibliotheken die Möglichkeit geben zu wählen. Die SPD lasse auch eine fahrbare Wahlkabine für ländliche Gebiete rechtlich prüfen. Fahimi betonte, sie wolle sich nicht mit einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent abfinden. Man werde auf diese Weise zwar keine Politikverdrossenen erreichen, aber Bürger, die aus Bequemlichkeit nicht ins Wahllokal gingen. Anfang des Jahres werde sie die Ideen mit den Generalsekretären der anderen Bundestagsparteien diskutieren.

  • Oberstes israelisches Gericht ordnet Abriss illegaler Siedlung an

    Das oberste israelische Gericht hat den Abriss einer jüdischen Siedlung im Westjordanland angeordnet. Die Kolonie Amona in der Nähe von Ramallah müsse innerhalb von zwei Jahren geräumt werden, urteilte das Gericht. Zur Begründung hieß es, die Siedlung sei ohne offizielle Baugenehmigung entstanden. Dort leben rund 50 jüdische Familien. Es handelt sich um die erste Anordnung zum Abriss einer Siedlung seit zehn Jahren. Um Amona gab es einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen Israelis und Palästinensern. Die internationale Gemeinschaft hält alle israelischen Wohnbauten im Westjordanland und in Ostjerusalem für illegal.

  • Zwei Soldaten auf dem Sinai durch Bombe getötet

    Auf der Sinai-Halbinsel sind zwei ägyptische Soldaten bei einem Anschlag getötet worden. Eine am Straßenrand versteckte Bombe sei explodiert, als die Armeeangehörigen mit einem Militärfahrzeug die Stelle passiert hätten, meldet die Agentur AFP unter Berufung auf Sicherheitskräfte. Das Attentat habe sich südlich der Stadt Al-Arisch ereignet. Auf dem Sinai gibt es immer wieder Anschläge islamistischer Gruppen.

  • Wetter: Wechselnd wolkig, 1 bis 5 Grad

    Das Wetter: Wechselnd wolkig, im Norden und Westen längere Zeit sonnig. In höheren Lagen einzelne Schneeschauer. 1 bis 5 Grad. Am Samstag im Westen und Süden dicht bewölkt mit teils kräftigem Schneefall. In tieferen Lagen Regen. Im Norden und Osten weitgehend trocken. Minus 2 bis plus 4 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Süden und anfangs auch in der Mitte zeitweise Schnee. Von Norden her Auflockerung. Minus 4 bis 3 Grad.

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