Nachrichten

Donnerstag, 2. April 2015 00:00 Uhr

  • Atomverhandlungen mit dem Iran sollen in der Nacht fortgesetzt werden

    Auch 24 Stunden nachdem eine selbst gesetzte Frist abgelaufen ist, gehen in Lausanne die Verhandlungen um das Atomprogramm des Iran weiter. Außenminister Steinmeier sprach von einem "zähen Ringen", äußerte zugleich aber die Hoffnung auf eine vorläufige Einigung. US-Außenminister Kerry kündigte an, bis zum Morgen in Lausanne zu bleiben. Der französische Außenminister Fabius machte sich aus Paris auf den Weg zurück zum Verhandlungsort. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Diese soll dann in weiteren Verhandlungen zu einem langfristigen Abkommen führen.

  • Deutschland will Ukraine weiter unterstützen

    Bundeskanzlerin Merkel hat der Ukraine weitere Unterstützung beim wirtschaftlichen Aufbau zugesagt. Merkel sagte nach einem Treffen mit Ministerpräsident Jazenjuk in Berlin, die Regierung in Kiew habe beachtliche Reformschritte unternommen, etwa bei der Korruptionsbekämpfung und der Transparenz im Steuersystem. Jazenjuk äußerte sich zu den Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen auf dem Maidan-Platz in Kiew im Februar 2014. Er sagte, der frühere Generalstaatsanwalt habe Fehler bei der Aufklärung dieser Verbrechen gemacht. Wichtige Zeugen hätten sich nach Russland abgesetzt. Eine Arbeitsgruppe des Europarats hatte die Ermittlungen zu den damaligen Ereignisseen gestern als lückenhaft kritisiert.

  • Warnstreiks bei der Post werden fortgesetzt

    Die Warnstreiks bei der Deutschen Post werden heute fortgesetzt. Gestern hatten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr als 10.000 Brief- und Paketzusteller ihre Arbeit ruhen lassen. Sechs Millionen Briefe und 300.000 Pakete seien liegen geblieben. Hintergrund der Proteste ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich.

  • Schießerei vor Istanbuler Polizei-Hauptquartier

    In Istanbul ist in der Nähe des Polizei-Hauptquartiers eine mutmaßliche Attentäterin erschossen worden. Der Gouverneur der türkischen Metropole teilte mit, die Frau habe einen Sprengsatz am Körper getragen. Ein zweiter Angreifer sei nach kurzer Flucht gefasst worden. Zuvor habe es einen Schusswechsel gegeben, bei dem ein Polizist leicht verletzt worden sei. Die türkische Polizei hatte gestern etwa 20 Anhänger einer verbotenen linksextremistischen Gruppierung in Antalya festgenommen. Zwei Mitglieder der Organisation hatten am Dienstag in Istanbul einen Staatsanwalt als Geisel genommen. Die Polizei beendete die Geiselnahme gewaltsam, die beiden Täter wurden getötet, der Jurist erlag später seinen Verletzungen.

  • Kalifornien begrenzt Wasserverbrauch

    Der US-Staat Kalifornien wird erstmals in seiner Geschichte den Wasserverbrauch für alle Einwohner, Unternehmen und Farmer drastisch beschränken. Hintergrund sei die historische Trockenheit, die noch nie dagewesene Maßnahmen erfordere, sagte Gouverneur Brown. Er ordnete seine Staatsbeamten an, in Städten und Orten Maßnahmen umzusetzen, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden soll. Viele Rasenflächen sollen durch Anlagen ersetzt werden, die weniger Wasser verbrauchen. Betreiber von großen Grünflächen, wie etwa Golfplätze, sollen die Bewässerung drosseln.

  • Feuer auf mexikanischer Ölplattform

    Bei einer Explosion auf einer Ölplattform vor der südöstlichen Küste Mexikos sind nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns Pemex mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 16 weitere wurden verletzt. 300 Arbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Schiffe versuchen, das Feuer auf der Plattform "Abkatun" zu löschen. Zu der Ursache des Unglücks gibt es noch keine Angaben. Pemex teilte mit, es sei kein Öl in den Ozean gelangt.

  • Wetter: Wind und Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin verbreitet schauerartiger Regen, oberhalb von 400 Metern als Schnee. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5 Grad. Am Tage bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 6 bis 7, Böen 8 bis 9.

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