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Mittwoch, 22. Oktober 2014 21:00 Uhr

  • Angriff auf Parlamentsgebäude in kanadischer Hauptstadt Ottawa

    In der kanadischen Hauptstadt Ottawa sind bei einem Angriff auf das Parlament ein Wachsoldat und ein Verdächtiger getötet worden. Die Polizei teilte mit, man gehe von mehreren bewaffneten Tätern aus. Vor dem Gebäude wurden gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht. Das gesamte Regierungsviertel wurde abgeriegelt. Auch in einem Einkaufszentrum in der Nähe des Parlaments fielen Schüsse. Das Gelände wurde evakuiert. Kanada und die USA versetzten das gemeinsame Luftverteidigungskommando in erhöhte Alarmbereitschaft. Erst gestern hatten die kanadischen Behörden die Warnstufe für terroristische Gefahren heraufgesetzt, nachdem am Montag ein Soldat bei Montréal getötet worden waren.

  • Irakische Kurden unterstützen Kämpfer bei Kobane

    Die kurdischen Verteidiger der nordsyrischen Stadt Kobane bekommen Unterstützung aus dem Irak. Das kurdische Parlament stimmte dem Einsatz von Peschmerga-Kämpfern zu. Ein Sprecher erklärte dazu, diese sollten Waffen von den irakischen Streitkräften erhalten. Der Parlamentsbeschluss erfolgte zwei Tage nach der Zusage der Türkei, kurdische Kämpfer über ihr Territorium nach Kobane zu lassen. Die US-geführte Koalition setzte heute ihre Luftangriffe in Syrien und im Irak auf Stellungen des Islamischen Staats fort. Der türkische Präsident Erdogan bezeichnet es als Fehler, dass die USA Waffen über der Stadt Kobane abgeworfen haben. Einige davon seien in die Hände der Terrormiliz IS gelangt.

  • WHO meldet fast 10.000 Ebola-Fälle

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Bis zum Mitte Oktober seien rund 9.900 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die WHO in Genf mit. Knapp 4.900 Menschen seien an der Infektion gestorben. Besonders in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone bleibe die Übertragungsrate sehr hoch, hieß es weiter. In diesen Ländern gebe es viel zu wenig Krankenhausbetten. Lediglich ein Viertel des Bedarfs sei gedeckt. Auch müssten 50 Behandlungszentren eingerichtet werden. Von ausländischen Ärzteteams gebe es jedoch nur feste Zusagen für 30 Stationen.

  • Polizei: Palästinenser-Anschlag in Jerusalem

    Ein Palästinenser hat nach Angaben der israelischen Polizei bei einem Anschlag in Jerusalem ein Baby getötet und acht weitere Menschen verletzt. Der mutmaßliche Täter sei von Sicherheitskräften angeschossen worden, als er versuchte zu fliehen. Weiter hieß es, es handele sich um einen Terroranschlag. Rettungskräfte berichteten, der Mann sei mit hoher Geschwindigkeit mit einem Auto in eine Menschenmenge an einer Straßenbahnhaltestelle gerast. Ministerpräsident Netanjahu ordnete ein Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an.

  • Bremer Bürgerschaft verabschiedet umstrittenes Gesetz zu Polizeieinsätzen

    Das Land Bremen wird der Deutschen Fußball Liga die Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Fußball-Risikospielen in Rechnung stellen. Die Bürgerschaft verabschiedete mit den Stimmen der rot-grünen Koalition ein entsprechendes Gesetz. Es soll ab Dezember in Kraft treten und könnte erstmals bei der Partie Bremen gegen Hannover am 13. Dezember greifen. Schätzungen zufolge kostet die Überwachung von sogenannten Risikospielen rund 250.000 Euro zusätzlich. Bislang werden sämtliche Kosten aus öffentlichen Mitteln bezahlt. Die DFL hatte bereits angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.

  • Wetter: Am Donnerstag teils sonnig, teils regnerisch, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen meist trocken. Sonst weitere Niederschläge. Tiefstwerte 8 bis 2 Grad, in höheren Lagen bis minus 3 Grad. Am Tag im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden bewölkt, zeitweise Regen. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag nach Nebelauflösung wechselnd wolkig, gebietsweise auch gering bewölkt und im Wesentlichen niederschlagsfrei. Nur im Nordwesten und im äußersten Südosten etwas Regen. 7 bis 16 Grad.

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