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Freitag, 25. Juli 2014 05:00 Uhr

  • Göring-Eckhardt für Waffenembargo gegen Russland

    Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Göring-Eckardt, hat wegen der Ukraine-Krise ein sofortiges Waffenembargo gegen Russland verlangt. Sie sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei untragbar, dass Russland trotz der Gewalteskalation in der Ostukraine weiter von Europa aus aufgerüstet werde. Konkret sollte Frankreich die Lieferung von Hubschrauberträgern stoppen, forderte Göring-Eckhardt. Der CSU-Europaabgeordnete Ferber sagte im Deutschlandfunk, Strafmaßnahmen wie etwa ein Waffenembargo oder Restriktionen am Kapitalmarkt würden Russland gravierend treffen. Die neuen EU-Sanktionen bezeichnete er als Minimalkonsens. Jeder habe Angst, dass weitergehende Sanktionen ihm selbst schaden könnten. Der CSU-Politiker nannte in diesem Zusammenhang Länder wie Frankreich und Großbritannien. Bundesaußenminister Steinmeier wies den Vorwurf zurück, dass Europa in der Ukraine-Krise Schwäche gezeigt habe. Schon die Androhung von Sanktionen habe Russland Verluste in Milliardenhöhe zugefügt, sagte der SPD-Politiker dem Deutschlandfunk.

  • Weiter keine Lufthansa-Flüge nach Israel

    Die Deutsche Lufthansa und Air Berlin haben wegen der Raketen-Angriffe aus dem Gazastreifen weitere Flüge nach Israel gestrichen. Der Flughafen von Tel Aviv werde auch heute nicht angeflogen, teilte die Lufthansa mit. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hatte zuvor ein Landeverbot für US-Airlines in Tel Aviv aufgehoben. Im Westjordanland protestierten in der Nacht mehrere tausend Menschen gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften kamen Korrespondentenberichten zufolge zwei Menschen ums Leben. Zahlreiche Personen wurden verletzt, darunter auch 13 israelische Polizisten. - Gestern waren im Gazastreifen mindestens 15 Menschen bei einem israelischen Angriff auf eine Schule der Vereinten Nationen getötet worden. In dem Gebäude hatten etwa tausend Menschen Schutz gesucht.

  • Kerry legt Vorschlag für Waffenruhe im Gaza-Konflikt vor

    US-Außenminister Kerry hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen ausgearbeitet. Wie die israelische Zeitung Haaretz unter Berufung auf einen Regierungsvertreter in Jerusalem berichtet, hat Kerry sein Papier bereits den Israelis und der Hamas unterbreitet. Sein Entwurf sieht dem Bericht zufolge eine auf zunächst eine Woche befristete Feuerpause vor. In dem Zeitraum sollen sich die israelischen Streitkräfte noch nicht komplett aus dem Gazastreifen zurückziehen, sondern weiterhin Tunnel der Hamas zerstören dürfen. Gleichzeitig sollen die Konfliktparteien unter ägyptischer Vermittlung Verhandlungen über eine längerfristige Lösung aufnehmen. An den Gesprächen soll auch die Palästinensische Autonomiebehörde teilnehmen. Zudem garantieren USA, UNO und EU dafür, dass die wichtigsten Punkte der Konfliktparteien bei den Verhandlungen zur Sprache kommen: für Israel ein raketenfreier Gazastreifen und für die Hamas ein Ende der Blockade des Gebiets.

  • Hilfskonvoi für Syrien erreicht das Bürgerkriegsland

    Die UNO hat über die türkische Grenze einen Hilfskonvoi nach Syrien geschickt. Neun Lastwagen brachten Lebensmittel, Zelte und Materialien zur Wasseraufbereitung in das Bürgerkriegsland. Es war der erste Konvoi dieser Art, seit der UNO-Sicherheitsrat vor zwei Wochen erlaubt hatte, vier Grenzübergänge nach Syrien auch ohne Zustimmung der Regierung zu nutzen. Sie liegen in Gebieten, die von den Rebellen gehalten werden. In den kommenden Monaten soll es weitere Lieferungen geben.

  • Obama spricht mit Kollegen aus Mittelamerika über Einwanderung

    US-Präsident Obama hat mit dem mexikanischen Staatschef Peña Nieto über die steigende Zahl von Kinderflüchtlingen in die USA beraten. Wie das Weiße Haus mitteilte, würdigte Obama in einem Telefonat die Bemühungen Mexikos, Menschenschleuser schärfer ins Visier zu nehmen. Thema der Unterredung waren zudem Wege, wie die Situation in den Herkunftsländern der Kinder in Zentralamerika verbessert werden könne. Dazu kommt Obama im Laufe des Tages in Washington mit Guatemalas Präsident Pérez Molina, dem salvadorianischen Staatschef Sánchez Cerén und Honduras' Präsident Orlando Hernández zusammen. - Seit vergangenem Oktober sind 57.000 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung eines Erwachsenen in die USA gekommen.

  • Wetter: Im Westen und Norden bewölkt und zeitweise Regen, sonst teilweise klar, später Schauer bei 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Im Westen und Norden bewölkt und zeitweise Regen, sonst teilweise klar. Später auch im Süden Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten bedeckt mit Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 21 bis 28 Grad.

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