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Dienstag, 23. September 2014 00:00 Uhr

  • Bundesumweltministerin Hendricks fordert strengere CO2-Reduktionsziele in EU

    Bundesumweltministerin Hendricks sieht die Europäische Union als Vorreiterin für ein neues globales Klimaschutz-Abkommen. Sie erwarte, dass sich die EU im Oktober auf die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes um 40 Prozent verständige, sagte die SPD-Politikerin der "Frankfurter Rundschau". Der Widerstand Polens und anderer osteuropäischer Länder könne überwunden werden. In New York beraten heute rund 100 Staats- und Regierungschefs beim Klimagipfel der Vereinten Nationen über eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll. Der Vertrag soll Ende 2015 in Paris verabschiedet werden. Ziel ist die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad.

  • Thüringen : Grüne lehnen Sondierungen mit der CDU ab

    In Thüringen hat die CDU nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen Gespräche geführt. Ministerpräsidentin Lieberknecht warb bei dem Treffen in Erfurt für ein erneutes Regierungsbündnis mit der SPD. Deren Verhandlungsführer Bausewein ließ dies offen. Er will auch Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Linkspartei und Grünen ausloten. Grünen-Fraktionschefin Siegesmund machte nach einem Treffen mit Lieberknecht gestern Abend deutlich, dass sie einen Wechsel zu Rot-Rot-Grün wolle. In Brandenburg entscheidet die SPD heute nach jeweils zwei Sondierungsrunden mit Linkspartei und CDU, mit wem sie Koalitionsverhandlungen führen wird.

  • Kurden im Irak und Syrien drängen IS-Milizen zurück

    Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat melden die Kurden im Irak und in Syrien Erfolge. Die IS-Kämpfer seien zurückgedrängt und durch US-Luftangriffe geschwächt worden, sagte der Bürgermeister der nordirakischen Stadt Erbil, Koja, dem Hessischen Rundfunk. Kurdische Einheiten in Syrien gaben an, den Vormarsch der Terrormiliz gestoppt zu haben. Wegen der Offensive des IS im Norden Syriens flohen inzwischen mehr als 130.000 Menschen in die Türkei. In Algerien ist ein französischer Staatsbürger entführt worden. In einem Video drohte eine Extremisten-Gruppe, die offenbar Verbindungen zur Terrormiliz IS hat, mit der Ermordung der Geisel. Der Mann werde getötet, sollte Frankreich seine Luftangriffe gegen die Miliz im Irak nicht einstellen.

  • Ebola-Epidemie: Teams einer UNO-Sondermission in Ghana und Liberia eingetroffen

    Erste Vorausteams einer Sondermission der Vereinten Nationen sind zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika eingetroffen. Sie seien in Ghana und Liberia gelandet, teilte ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York mit. Die Sondermission soll sich unter anderem darum kümmern, Patienten zu behandeln und für Sicherheit sorgen. In Westafrika sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation binnen vier Tagen mehr als 160 weitere Menschen an dem Virus gestorben.

  • Israel: Gericht verurteilt Festnahmen afrikanischer Flüchtlinge

    In Israel hat der oberste Gerichtshof die Regierung dazu verpflichtet, innerhalb von drei Monaten ein Lager in der Negev-Wüste für afrikanische Flüchtlinge zu schließen. Die Richter erklärten zudem ein von der Knesset beschlossenes Gesetz für rechtswidrig, wonach illegale Migranten ohne Gerichtsverfahren bis zu ein Jahr in Gewahrsam genommen werden können. Rund 2.000 Menschen - unter anderem aus dem Sudan und Eritrea - harren in dem Lager in Holot aus. Wie die Zeitung "Haaretz" berichtet, müssen sich die Flüchtlinge von von 10 bis 18 Uhr in der Anlage aufhalten und dreimal am Tag melden. Arbeiten ist untersagt. Die israelische Regierung will mit den umstrittenen Maßnahmen die Migranten zur Rückkehr in ihre Heimatländer bewegen.

  • Arbeitskampf bei Air France geht weiter

    Die Piloten der französischen Fluggesellschaft Air France wollen weiter streiken. Die Gewerkschaft SNPL wies ein neues Angebot der Unternehmensführung als Provokation zurück. Der Vorschlag, den Ausbau der Billigfluglinie Transavia bis Dezember auf Eis zu legen, sei ein Ablenkungsmanöver. Der Air-France-Vorstand hatte vom "letzten Angebot" gesprochen. - Die Piloten befürchten, dass sie durch schlechter bezahlte Kollegen bei Transavia ersetzt werden sollen.

  • Wetter: Am Dienstag im Osten und Südosten einzelne Schauer, sonst teilweise sonnig, 13 bis 18 Grad

    Das Wetter: Nachts abklingende Niederschläge. Vor allem im Westen und Süden vielerorts klar, örtlich neblig. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad. Tagsüber im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder Sonne, vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, in der Mitte und im Süden bewölkt aber meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste, östlich Fehmarn bis östlich Rügen: Nord 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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