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Freitag, 25. Juli 2014 13:00 Uhr

  • Ukraine: Poroschenko fordert Parlamentsvotum zur Stützung der Regierung

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat den Rücktritt der Regierung abgelehnt und das Parlament aufgefordert, Ministerpräsident Jazenjuk das Vertrauen auszusprechen. Das Auseinanderbrechen der Koalition sei kein Grund für diesen Schritt, erklärte Poroschenko in einem Schreiben an Parlamentspräsident Turtschinow. Dieser sagte in Kiew, man habe das Rücktrittsschreiben erhalten, könne aber noch nicht sagen, ob man es akzeptieren werde. Angesichts der anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine plädierte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Weber, für ein Waffenembargo gegen Russland. Der CSU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, es könne nicht sein, dass Waffen geliefert würden, obwohl man wisse, dass Moskau die maßgebliche Ursache für den Konflikt sei. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind im Osten der Ukraine mittlerweile rund 230.000 Menschen auf der Flucht.

  • Gaza-Krise: Kerry legt Vorschlag über Waffenruhe vor

    US-Außenminister Kerry hat offenbar einen Vorschlag für ein Ende der Gaza-Krise ausgearbeitet. Erster Schritt ist nach Informationen der "New York Times" eine einwöchige Waffenruhe, die von Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern flankiert werden soll. Bei den Gesprächen soll es unter anderem um Sicherhsitsfragen gehen. Es ist unklar, ob die Hamas zustimmt, weil der Plan dem israelischen Militär offenbar erlauben soll, trotz der Feuerpause zunächst im Gazastreifen zu bleiben. - Im Gaza-Konflikt sind inzwischen mehr als 800 Palästinenser getötet worden. Auf israelischer Seite kamen 35 Menschen ums Leben.

  • Vielerorts Demonstrationen gegen israelische Politik

    In mehreren deutschen Städten finden heute Demonstrationen gegen die israelische Offensive im Gazastreifen statt. Kundgebungen sind unter anderem in Berlin, Hannover und Stuttgart geplant. Heute ist auch der "Al-Kuds-Tag", der 1979 vom damaligen iranische Revolutionsführer Khomeini ins Leben gerufen wurde. In islamischen Ländern wird er bis heute zu Massenprotesten gegen Israel genutzt. - Politiker, Verbände und Kirchenvertreter warnten vor antisemitischen Parolen, wie sie zuletzt auf Kundgebungen gegen die israelische Militäroffensive zu hören waren.

  • Stimmung in der Wirtschaft getrübt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zum dritten Mal in Folge eingetrübt. Wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte, sank der Geschäftsklimaindex von knapp 110 auf 108 Punkte. Die befragten Unternehmen beurteilten sowohl die aktuelle Lage als auch ihre Aussichten schlechter. Ifo-Chef Sinn erklärte, die geopolitischen Spannungen - also die Krisen in Nahost und in der Ukraine - belasteten die deutsche Wirtschaft. Die Verbraucher-Stimmung ist dagegen nach Angaben des Marktforschungsunternehmens GfK in Nürnberg weiterhin gut.

  • Geldvermögen der Bundesbürger wächst trotz Niedrigzinsen

    Trotz der derzeit niedrigen Zinsen werden die Bundesbürger immer reicher. Wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main mitteilte, wuchs das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen im ersten Quartal dieses Jahres auf gut 5,2 Billionen Euro und damit auf einen neuen Höchststand. Verglichen mit den drei Monaten davor ist das ein Plus von 54 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge setzt sich dabei der Trend hin zu risiko-ärmeren Anlagen fort. Gefragt war vor allem täglich abrufbares Geld auf dem Girokonto und Sichteinlagen wie Tagesgeld.

  • Zahl der Inobhutnahmen in Deutschland auf neuem Höchststand

    Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr so viele Kinder und Jugendliche in Obhut genommen wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl auf 42.100. Das sind fünf Prozent mehr als 2012. Grund war demnach in den meisten Fällen eine Überforderung der Eltern. Die Jugendämter mussten sich aber auch um fast 7.000 Kinder und Jugendliche kümmern, die ohne Vater oder Mutter aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland kamen.

  • Bundesverfassungsgericht: Großeltern kommen als Vormund in Betracht

    Großeltern haben das Recht, als Vormund für ihr Enkelkind in Betracht gezogen zu werden. Das Bundesverfassungsgericht urteilte in Karlsruhe, dass ihnen der Vorrang vor nicht verwandten Personen einzuräumen ist, wenn eine enge familiäre Bindung besteht und dem Kindeswohl nicht anderweitig besser gedient ist. Im konkreten Fall blieb die Beschwerde einer Großmutter allerdings ohne Erfolg, weil das zuständige Gericht die verfassungsrechtlichen Anforderungen in hinreichendem Maße beachtet hatte.

  • Studie: Bundesweit fehlen 120 000 Erzieherinnen in den Kitas

    In Deutschland gibt es laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung etwa 120.000 Erzieherinnen und Erzieher zu wenig, um eine hochwertige frühkindliche Bildung in den Kitas zu gewährleisten. Nach Berechnungen der Stiftung würden diese zusätzlichen Fachkräfte Personalkosten von jährlich fünf Milliarden Euro verursachen. Die Analyse zeigt außerdem ein starkes West-Ost-Gefälle. Im Westen müsse sich eine Krippen-Erzieherin rechnerisch um 3,8 Kinder kümmern, im Osten um 6,3.

  • Bergungskräfte in Mali finden Flugdatenschreiber der abgestürzten Maschine

    In Mali haben Bergungskräfte einen Flugdatenschreiber der gestern abgestürzten algerischen Passagiermaschine gefunden. Frankreichs Präsident Hollande sagte in Paris, das Gerät sei bereits auf dem Weg zu Experten. Die Aufzeichnungen müssten nun rasch analysiert werden. - Die Maschine mit 116 Menschen an Bord war gestern auf dem Weg von Burkina Faso nach Algerien abgestürzt. Als Ursache wird schlechtes Wetter vermutet.

  • Bayreuth: Auftakt der Wagner-Festspiele mit "Tannhäuser"

    In Bayreuth beginnen heute die 103. Richard-Wagner-Festspiele. Zum Auftakt wird am Nachmittag die Wiederaufnahme der Oper "Tannhäuser" gezeigt. In diesem Jahr gibt es bei den Festspielen keine Neuinszenierung. Gezeigt wird dagegen noch einmal Frank Castorfs Interpretation des "Ring des Nibelungen", die im vergangenen Jahr für viel Kritik sorgte.

  • Wetter: Im Norden und Westen Regen, sonst teilweise klar, später Schauer bei 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Im Norden zeitweise Regen, sonst meist klar. Später vor allem im Westen und Süden Schauer und Gewitter, im Osten sonnig. 21 bis 28 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 21 bis 28 Grad.

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