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Donnerstag, 23. Oktober 2014 07:00 Uhr

  • Kanada: Absperrungen in Ottawa nach Schießerei weitgehend aufgehoben

    Nach dem Anschlag im Regierungsviertel in der kanadischen Hauptstadt Ottawa sind die meisten Absperrungen wieder aufgehoben worden. Premierminister Harper sagte in einer vom Fernsehen übertragenen Rede, man werde sich von derlei Angriffen nicht einschüchtern lassen. Zugleich kündigte er ein stärkeres Engagement seines Landes im Kampf gegen den internationalen Terrorismus an. - Ein Mann hatte gestern in der Nähe des Parlaments einen Wachsoldaten erschossen. Anschließend stürmte er in das Gebäude, wo er von Sicherheitskräften getötet wurde. - Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen Kanadier, der auf einer Liste von Personen stehe, die als mögliche Terroristen unter Beobachtung stünden. Entgegen ersten Vermutungen handelte er offenbar alleine.

  • EU-Gipfel in Brüssel berät über Klimaschutzziele für 2030

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute in Brüssel zu Beratungen über den Klimaschutz zusammen. Dabei geht es um die Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 für CO2-Einsparungen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Umstritten ist jedoch die Verteilung der Lasten zwischen reicheren und ärmeren EU-Ländern. Auf dem Gipfeltreffen, das bis Freitag dauert, soll auch über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika und die Lage in der Ukraine beraten werden.

  • WHO meldet fast 10.000 Ebola-Fälle

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Bis Mitte Oktober seien rund 9.900 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die WHO in Genf mit. Etwa 4.900 Menschen seien an der Infektion gestorben. Besonders in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone bleibe die Übertragungsrate sehr hoch. Wegen der unzureichenden Gesundheitsversorgung rief die WHO die internationale Gemeinschaft zur Einrichtung von 50 Behandlungszentren auf. Von ausländischen Ärzteteams gebe es jedoch nur feste Zusagen für 30 Stationen.

  • Özoguz: Bund sollte Länder bei Versorgung von Flüchtlingen helfen

    Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Özoguz, hält eine schnelle Hilfe des Bundes bei der Versorgung von Aslysuchenden für notwendig. Es müssten Möglichkeiten geschaffen werden, um die Länder und Kommunen zu entlasten, sagte die SPD-Politikerin dem Evangelischen Pressedienst. Keiner solle sich hinter der föderalen Struktur verstecken. Özoguz betonte, für den Bund gehe es dabei um praktische Dinge wie die zeitweise Lockerung des Bauplanungsrechtes oder das Bereitstellen von Bundeswehrkasernen. Zudem müsse das Personal beim Bundesamt aufgestockt werden, um die Asylverfahren zu beschleunigen. - In diesem Zusammenhang betonte der sächsische Landesinnenminister Ulbig, die Bundesregierung habe sich verpflichtet, Verfahren in drei Monaten abzuschließen. Deshalb sollte der Bund ab dem vierten Monat auch die Kosten für Unterbringung und Verpflegung übernehmen, sagte er der "Freien Presse" aus Chemnitz. Vertreter von Bund und Ländern befassen sich heute bei einem Treffen im Bundeskanzleramt mit dem Thema.

  • CDU und SPD in Sachsen schließen Koalitionsverhandlungen ab

    Acht Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU und SPD ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Eine letzte Gesprächsrunde ging gestern Abend in der Dresdner Staatskanzlei zu Ende. Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Sachsens Ministerpräsident Tillich und SPD-Landeschef Dulig wollen den Koalitionsvertrag heute der Öffentlichkeit vorstellen. Über das Papier müssen Anfang November noch die beiden Parteien entscheiden. Die schwarz-rote Regierung soll Mitte nächsten Monats die Arbeit aufnehmen.

  • Champions-League: Dortmund - Istanbul 4:0, Leverkusen - St. Petersburg 2:0

    In der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund bei Galatasaray Istanbul mit 4 : 0 gewonnen. Bayer Leverkusen siegte gegen Sankt Petersburg mit 2 : 0.

  • Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig, 4 bis 14 Grad

    Das Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig. Im Südosten gebietsweise Regen, ebenso an den Alpen. Oberhalb von 800 Metern Schneefall. Höchstwerte 8 bis 14, im Südosten 4 bis 9 Grad. Morgen unterschiedlich bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 5 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden zäher Nebel oder sonnig. 10 bis 16 Grad.

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