Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 15:00 Uhr

  • Tillich kritisiert Pegida: "Nicht zum Dialog bereit"

    Der sächsische Ministerpräsident Tillich hat den Pegida-Organisatoren vorgeworfen, sich der Suche nach Lösungen für die angeprangerten Probleme zu entziehen. Die Anführer der Proteste zeigten keinerlei Bereitschaft zum Dialog, sagte Tillich im Deutschlandfunk. Sie äußerten einseitig ihre Meinung, verweigerten aber die Diskussion mit der Kommunal- und Landespolitik. Tillich kündigte an, auf die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen zuzugehen. Vielen gehe es gar nicht um die Themen Asyl und Flüchtlinge. Sie wollten vielmehr eine generelle Unzufriedenheit mit der Politik zum Ausdruck bringen. Die SPD-Generalsekretärin Fahimi hielt den Veranstaltern der Pegida-Proteste vor, den Boden für fremdenfeindliche Gewalt zu bereiten. In der "Welt am Sonntag" bezeichnete sie sie als "geistige Brandstifter". Fahimi fügte hinzu, vor einer vermeintlichen Islamisierung des Abendlandes zu warnen, sei purer Populismus.

  • Sicherheitsrisiken am Frankfurter Flughafen: Bundespolizei verschärft Kontrollen

    Nach einem Bericht über gravierende Sicherheitsmängel am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei die Kontrollen der Passagiere dort verstärkt. Ein Sprecher sagte der "Bild am Sonntag", dadurch komme es zu längeren Wartezeiten. Die Sicherheit müsse aber wieder gewährleistet werden. Verdeckten Ermittlern der EU-Kommission war es der Zeitung zufolge gelungen, bei jedem zweiten Versuch gefährliche Gegenstände an den Kontrolleuren vorbeizuschmuggeln. Dem Prüfbericht zufolge sei das Personal in Frankfurt am Main schlecht geschult und könne Röntgenbilder des Handgepäcks nicht richtig deuten. Die EU-Kommission bestätigte die Prüfung, äußerte sich aber nicht zu den Ergebnissen. Der Flughafenbetreiber Fraport muss nun nachbessern oder hinnehmen, dass Frankfurt zum "Non-Schengen-Airport" erklärt wird. Fluggäste würden dann vor der Einreise in andere EU-Staaten ein zweites Mal kontrolliert.

  • IS-Kämpfer hingerichtet - Strafe für Niederlage im Irak?

    Die Terrormiliz IS soll nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak eigene Kämpfer getötet haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden in der Stadt Mossul 45 IS-Mitglieder hingerichtet. Augenzeugen zufolge sollen sie für eine Niederlage im Sindschar-Gebirge bestraft worden sein. In der vergangenen Woche waren sie vor kurdischen Peschmerga-Kämpfern aus dem Gebirge geflohen. Berichte über eine ähnliche Strafaktion des IS gab es gestern bereits aus der syrischen Stadt Rakka. Dort soll die Miliz 100 ausländische Dschihadisten hingerichtet haben, die in ihre Heimat zurückkehren wollten.

  • USA prüfen Aufnahme Nordkoreas in Terrorliste

    Die USA prüfen die Aufnahme Nordkoreas auf ihre Liste von Terror-Unterstützerstaaten. Dies sagte der amerikanische Präsident Obama dem Fernsehsender CNN. Er stufe den Hackerangriff auf das Filmstudio Sony Pictures als Vandalismus ein, nicht aber als "Kriegsakt". - Die Vereinigten Staaten machen Nordkorea für die Cyber-Attacke verantwortlich. Nach Drohungen der Hacker hatte das Filmstudio einen satirischen Film zurückgezogen, in dem es um die geplante Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un geht. Die Regierung in Pjöngjang weist die Vorwürfe zurück.

  • Israel: Weitere anti-arabische Aktivisten festgenommen

    In Israel hat die Polizei vier weitere Aktivisten der rechten jüdischen Organisation "Lehava" verhaftet. Nach Polizeiangaben werden ihnen Hetze sowie Aufruf zur Gewalt und Terrorismus vorgeworfen. - Die radikal-zionistische Gruppierung hatte wiederholt mit Kampagnen gegen Mischehen zwischen jüdischen Frauen und Arabern Schlagzeilen gemacht.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken. Im Norden und in der Mitte gebietsweise etwas Regen. Temperaturen 4 bis 9 Grad. Morgen meist bedeckt bis stark bewölkt, im Norden und in der Mitte örtlich Regen. 7 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag bewölkt, teils mit Regen. Im Süden trocken. 8 bis 15 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Südwest 5 bis 6, Böen bis 8.

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