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Montag, 22. Dezember 2014 07:00 Uhr

  • Pro Asyl: Deutschland darf sich nicht abschotten

    Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl fordert langfristige Maßnahmen für Flüchtlinge in Deutschland. Der Geschäftsführer der Organisation, Burkhardt, sagte der Deutschen Presse-Agentur, gefragt sei ein umfassendes Integrationskonzept. Neue Erstaufnahme-Einrichtungen und zusätzliche Mitarbeiter in der Asylbehörde seien ein erster Schritt, der kurzfristig Entspannung bringe. Mit Blick auf die Prognose steigender Asylbewerberzahlen kritisierte Burkhardt, in Deutschland gebe es zunehmend Bestrebungen, sich abzuschotten.

  • Weiter Streit um Dialog mit "Pegida"

    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, hat vor einer Dämonisierung der "Pegida"-Gruppierung gewarnt. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sagte Bedford-Strohm in mehreren Zeitungs-Interviews. Dabei müsse man klarmachen, dass Christen Flüchtlinge gut behandeln sollten. Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Krüger, warnte dagegen, es sei besorgniserregend, was die Protestteilnehmer unter Meinungsfreiheit verstünden. Dem Evangelischen Pressedienst sagte Krüger, Pegida wolle überhaupt keinen Dialog. Runde Tische machten deshalb keinen Sinn. - Die Gruppierung hat für heute Abend in Dresden erneut zu einer Demonstration aufgerufen. Auch Gegenaktionen sind wieder geplant.

  • Streik bei Amazon geht weiter

    Kurz vor Weihnachten geht der Streik beim Online-Versandhändler Amazon weiter. Die Gewerkschaft Verdi hat an den Standorten Rheinberg, Bad Hersfeld, Leipzig und Graben zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Vergangene Woche hatten sich nach Angaben von Verdi 2.400 Beschäftigte am Ausstand beteiligt. In den insgesamt neun deutschen Amazon-Verteilzentren arbeiten nach Unternehmensangaben in der Vorweihnachtszeit rund 20.000 Menschen. Die Gewerkschaft will in dem Konflikt erzwingen, dass Amazon nach den höheren Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen lehnt das ab.

  • Zimmermann (Linke): Fast jedes sechste Kind von Hartz IV abhängig

    Jedes sechste Kind in Deutschland ist nach Angaben der Linken-Politikerin Zimmermann von Hartz-Vier-Leistungen abhängig. Besonders zu Weihnachten spürten viele Kinder, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssten, sagte Zimmermann der Nachrichtenagentur dpa. Für Hartz-Vier-Bezieher sei es ungleich schwerer, ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Zimmermann forderte höhere Regelsätze für Minderjährige. Perspektivisch brauche man eine Kindergrundsicherung als eigenständige Leistung.

  • Viele Fälle unerwünschter Telefon-Werbung

    Trotz der seit 2013 geltenden höheren Bußgelder werden deutsche Bürger immer noch in hoher Zahl durch unerwünschte Werbeanrufe belästigt. Die Bundesnetzagentur habe in diesem Jahr bis Oktober rund 22-tausend schriftliche Beschwerden dazu registriert, berichtet die "Saarbrücker Zeitung". Das Blatt beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Telefonwerbung ist nur bei vorheriger Einwilligung durch den Angerufenen zulässig. Seit vergangenem Jahr kann die Netzagentur Strafen bis 300-tausend Euro verhängen.

  • Frankreich: Autofahrer attackiert Passanten - elf Verletzte

    In der französischen Stadt Dijon hat ein Autofahrer mehrere Passanten absichtlich angefahren und zwei von ihnen schwer verletzt. Das Innenministerium in Paris teilte gestern Abend mit, der Mann sei nach fünf Angriffen in mehreren Vierteln Dijons festgenommen worden. Er habe bei seinen Taten "Allahu akbar" gerufen und die Amokfahrten mit den "Kindern von Palästina" begründet. Die französischen Behörden gehen im Moment von einer erhöhten Anschlagsgefahr aus. Hintergrund ist die Beteiligung des Landes an Luftangriffen gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat im Irak.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken, 7 bis 12 Grad

    Der Wetterbericht, die Lage: Deutschland liegt zwischen hohem Luftdruck in Südwesteuropa und einem Sturmtief zwischen Island und Skandinavien. Dabei fließt zunehmend mildere Meeresluft ein. Die Vorhersage: Heute im Norden und in der Mitte stark bewölkt bis bedeckt und Regen. Im Süden weitgehend trocken, vor allem südlich der Donau etwas Sonnenschein. Tageshöchstwerte zwischen 7 und 12 Grad. Die Aussichten: Morgen im Süden teils heiter, teils wolkig und trocken. In den übrigen Gebieten zeitweise Regen. 8 bis 13 Grad, im Alpenvorland örtlich bis 16 Grad. Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest 6 bis 8, Böen bis 9.

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