Nachrichten

Montag, 22. Dezember 2014 09:00 Uhr

  • Fraport: Grüne für bessere Sicherheitsstandards

    Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, für die Einhaltung von Sicherheitsstandards an den deutschen Flughäfen zu sorgen. Hier stehe das Innenministerium in der Verantwortung, sagte die innenpolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, Mihalic, im Deutschlandfunk. Prüfer der EU-Kommission hatten einem Zeitungsbericht zufolge am Frankfurter Flughafen Waffen und andere gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrollen geschmuggelt. Mihalic sagte, bevor ein Unternehmen in einem solch sensiblen Bereich eingesetzt werde, müsse es die Eignung dazu nachweisen. Die Bundespolizei kritisiere seit langem den bei der Beauftragung von Kontrollunternehmen herrschenden Kostendruck. - Ein Sprecher des Frankfurter Flughafens hatte erklärt, 2.500 Mitarbeiter würden derzeit neu geschult.

  • Bahn treibt laut Medienbericht Videokontrolle voran

    Die Deutsche Bahn will einem Medienbericht zufolge die Überwachung ihrer Bahnhöfe mit Videokameras verstärkt ausbauen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sollen im kommenden Jahr bis zu 700 weitere Kameras in rund hundert Bahnhöfen installiert werden. Bahnvorstand Becht sagte der Zeitung, man wolle damit die Polizei bei der Bekämpfung von Straftaten unterstützen. Um welche Bahnhöfe es sich handelt, werde erst noch festgelegt. 2013 hatte das Unternehmen mit der Bundesregierung und der Bundespolizei vereinbart, in den kommenden Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in den Ausbau der Videotechnik zu investieren. Diese soll dann nicht nur den laufenden Betrieb überwachen, sondern die Bilder bis zu 72 Stunden lang speichern.

  • Rufe nach inhaltlicher Debatte mit "Pegida"-Demonstranten

    Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Glück, hat zu einer stärkeren inhaltlichen Auseinandersetzung mit den "Pegida"-Demonstranten aufgerufen. Es gelte etwa zu klären, was diese unter einer Islamisierung des Abendlandes verstünden, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Er wende sich entschieden dagegen, Moslems mit Gewalttätern gleichzusetzen. Glück äußerte Verständnis für die Angst der Menschen vor Veränderungen. Ihnen sei aber nicht geholfen, wenn diese Sorgen instrumentalisiert würden. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, warnte vor einer Dämonisierung der "Pegida"-Gruppierung. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sagte Bedford-Strohm in mehreren Zeitungs-Interviews. Dabei müsse man klarmachen, dass Christen Flüchtlinge gut behandeln sollten. - Die Gruppierung hat für heute Abend in Dresden erneut zu einer Demonstration aufgerufen. Auch Gegenaktionen sind wieder geplant.

  • Streik bei Amazon geht weiter

    Der Streik beim Online-Versandhändler Amazon ist heute früh fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten Beschäftigte an den Standorten Rheinberg, Bad Hersfeld, Leipzig und Graben die Arbeit nieder. In den insgesamt neun deutschen Amazon-Verteilzentren arbeiten nach Unternehmensangaben in der Vorweihnachtszeit rund 20.000 Menschen. Die Gewerkschaft will in dem Konflikt erzwingen, dass Amazon nach den höheren Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen lehnt das ab.

  • China verurteilt internationale Hackerangriff

    China hat Hackerattacken grundsätzlich verurteilt. Außenminister Wang Yi sagte in einem Telefonat mit seinem US-Kollegen Kerry, Peking lehne jegliche Formen von Cyber-Angriffen und Cyber-Terrorismus ab. In der Erklärung des Außenministeriums wird Nordkorea jedoch nicht erwähnt. Die USA machen Pjöngjang für eine Hackerattacke auf das Filmstudio Sony Pictures verantwortlich. Medienberichten zufolge bat Washington die chinesische Regierung um Unterstützung. Peking solle helfen, künftige nordkoreanische Cyberattacken zu blockieren. Beinahe die gesamte Telekommunikation des kommunistischen Staats läuft über von China betriebene Netzwerke. - Sony Pictures hatte nach dem Hackerangriff eine Filmsatire zurückgezogen, in der es um die geplante Ermordung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geht.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken, 7 bis 12 Grad

    Das Wetter: Im Norden und in der Mitte stark bewölkt und Regen. Im Süden weitgehend trocken, südlich der Donau etwas Sonnenschein. 7 bis 12 Grad. Morgen zeitweise Regen. Im Süden teils heiter, teils wolkig und trocken. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest 6 bis 8, Böen bis 9.

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