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Donnerstag, 24. Juli 2014 10:00 Uhr

  • Zahlreiche Tote bei Angriff auf Gefangenen-Transport im Irak

    Beim Angriff auf einen Gefangenen-Transport im Irak sind zahlreiche Menschen getötet worden. In Korrespondentenberichten ist von mindestens 60 Toten und 15 Verletzten die Rede. Nach Angaben irakischer Behörden war das Fahrzeug mit den Häftlingen in die Hauptstadt Bagdad unterwegs, als am Straßenrand Sprengsätze explodierten. Bewaffnete hätten dann das Feuer eröffnet. Unter den Toten sollen Häftlinge und Sicherheitskräfte sein. Die Hintergründe des Überfalls sind noch unklar. Die Gefangenen kamen den Berichten zufolge aus der Stadt Tadschi nördlich von Bagdad, wo Terror-Verdächtige inhaftiert sind.

  • MH17 : Suche nach Absturzursache geht weiter

    Eine Woche nach dem Flugzeugabsturz über der Ostukraine geht die Spurensuche weiter. Britische Spezialisten wollen heute den zweiten Flugdatenschreiber der Passagiermaschine inspizieren. Die niederländische Verkehrssicherheitsbehörde hatte gestern mitgeteilt, der Stimmrekorder aus dem Cockpit sei zwar beschädigt, doch die Daten seien intakt. Anzeichen für eine Manipulation gebe es nicht. Heute sollen die sterblichen Überreste weiterer Opfer in den Niederlanden eintreffen. Der stellvertretende Chef der OSZE-Mission in der Ukraine, Hug, sagte im Deutschlandfunk, am Ort des Absturzes lägen wahrscheinlich noch weitere Leichenteile. Ihre Bergung gestalte sich wegen des sehr großen Trümmerfeldes als schwierig.

  • Ukraine-Krise belastet Weltwirtschaft

    Die Ukraine-Krise wird in zunehmendem Maße zu einer Belastung für die Weltwirtschaft. Das ergibt sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aus dem neuen Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds, der heute vorgelegt wird. Demnach könnten die stark gewachsenen geopolitischen Risiken zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise führen. So soll allein in den USA das Wachstum in diesem Jahr mit 1,7 Prozent um über einen Punkt niedriger ausfallen als bisher erwartet. Dabei spielen allerdings neben der Ukraine auch andere Faktoren eine Rolle, etwa der lange Winter. Für die Euro-Zone nahm der IWF seine Prognose um 0,1 Punkte auf 1,1 Prozent zurück, für Deutschland erhöhte er sie leicht von 1,7 auf 1,9 Prozent.

  • USA heben Flugverbot nach Tel Aviv auf

    US-Fluggesellschaften dürfen wieder nach Israel fliegen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hob das Landeverbot für Tel Aviv auf, das sie erst gestern um 24 Stunden verlängert hatte. Die Lufthansa und Air Berlin steuern weiterhin Tel Aviv nicht an. Die Fluggesellschaften haben wegen des Raketenbeschusses aus dem Gaza-Streifen Sicherheitsbedenken. Daran gibt es Kritik von deutschen Politikern. Der Grünen-Abgeordnete Beck sagte der "Rheinischen Post", die Lufthansa habe Verantwortung für die Menschen, die auf einen funktionsfähigen Flugverkehr angewiesen seien. Beck ist Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestags. Seine Stellvertreterin Connemann von der CDU sprach von einer "Kapitulation des Westens vor dem Terror".

  • Nahost-Demonstrationen in mehreren französischen Städten

    In mehreren französischen Städten haben gestern Abend zehntausende Menschen gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen protestiert. Aktionen gab es unter anderem in Paris, Lyon und Toulouse. Allein in Paris gingen nach Angaben der Polizei rund 14.500 Menschen auf die Straße, die Veranstalter sprachen von 25.000 Teilnehmern, darunter auch Politiker der regierenden Sozialisten. Die Proteste blieben friedlich. Im österreichischen Bischofshofen wurde ein Testspiel zwischen den Fußballclubs von Haifa und Lille abgebrochen, nachdem es zu Übergriffen gegen die israelischen Spieler gekommen war.

  • Todesurteil nach Mord an Fotografin Niedringhaus

    Der Mörder der deutschen Fotografin Anja Niedringhaus ist in Afghanistan zum Tode verurteilt worden. Das Gericht in Kabul befand den Polizisten des Mordes und des Amtsmissbrauchs für schuldig, hieß es nach offiziellen Angaben. Die 48-jährige Kriegsreporterin war Anfang April durch die Schüsse des Offiziers in der Unruheprovinz Chost getötet worden. Ihre kanadische Kollegin Kathy Gannon überlebte schwer verletzt. Gegen das Urteil kann Revision eingelegt werden.

  • Zum Christentum konvertierte Sudanesin in Italien eingetroffen

    Die sudanesische Christin, die in ihrem Heimatland zum Tode verurteilt war, ist nach Italien ausgereist. Sie kam am Morgen am Flughafen von Rom an. Fernsehbilder zeigten die 27-Jährige mit ihrer Familie in Begleitung des italienischen Vize-Außenministers Pistelli. Der Frau drohte nach ihrer Hochzeit mit einem Christen die Todesstrafe wegen Abfalls vom Islam, sie wurde aber später nach einem Gerichtsentscheid freigelassen und fand Zuflucht in der amerikanischen Botschaft in Khartum.

  • Konfliktparteien in Zentralafrika wollen Kämpfe einstellen

    Die Konfliktparteien in der Zentralafrikanischen Republik haben sich auf einen Stopp der Kampfhandlungen geeinigt. Die Vereinbarung wurde unter anderem von der muslimischen Séléka-Miliz und der christlichen Anti-Balaka-Miliz in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville unterzeichnet. Die Einigung gilt nur als Minimalkonsens, weil sie beispielsweise kein Verfahren für die Entwaffnung der Milizen enthält. - In der Zentralafrikanischen Republik herrscht seit März 2013 Gewalt und Chaos. Damals hatten Séléka-Einheiten Staatschef Bozizé gestürzt. Seither kam es zu Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen.

  • Mindestens 13 Schulkinder bei Verkehrsunfall in Indien getötet

    Im Süden Indiens sind ein Zug und ein Schulbus zusammengestoßen, dabei kamen mindestens 12 Kinder und der Busfahrer ums Leben. 16 weitere Kinder wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang. In Indien kommt es relativ häufig zu Zugunfällen. Das Bahnsystem des Landes ist eines der größten der Welt. Täglich sind rund 20 Millionen Menschen in Indien mit der Bahn unterwegs.

  • Zwei Stunden Todeskampf bei Hinrichtung in den USA

    In den USA ist erneut ein zum Tode Verurteilter qualvoll gestorben. Bei der Hinrichtung im US-Bundesstaat Arizona wirkte die Giftinjektion erst nach zwei Stunden. Der Anwalt des verurteilten Mörders reichte vergeblich einen Notfallantrag bei einem Bundesgericht ein, um den Todeskampf zu stoppen. In den Vereinigten Staaten wird seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert, nachdem es bei mehreren Hinrichtungen zu Problemen gekommen war.

  • Taifun vermutlich Grund für Flugzeugabsturz in Taiwan

    Der Absturz eines Passagierflugzeugs in Taiwan mit 48 Toten ist wahrscheinlich auf stürmisches Wetter zurückzuführen. Die Fluggesellschaft Trans-Asia teilte in Taipeh mit, nach ersten Erkenntnissen sei die Maschine in die Ausläufer eines Taifuns geraten. Man warte aber noch die Untersuchungsergebnisse ab. Die Maschine war gestern im Anflug auf die Penghu-Inseln zwischen Taiwan und China verunglückt und in Flammen aufgegangen. Zehn Insassen überlebten den Absturz.

  • Wetter: Verbreitet Schauer und Gewitter, 23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Gering bewölkt oder klar, nur im Osten stärker bewölkt mit Niederschlägen. Im Tagesverlauf vor allem in der Mitte und im Westen aufkommende Schauer und Gewitter. Höchstwerte 23 bis 29 Grad. Morgen vor allem in der Nordhälfte Regen. In Richtung Süden zunächst freundlich. Später Schauer und Gewitter, nur im Osten und in Bayern freundlicher. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Samstag zunächst freundlich, später wieder Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad.

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