Nachrichten

Donnerstag, 24. Juli 2014 12:00 Uhr

  • USA heben Flugverbot nach Tel Aviv auf

    US-Fluggesellschaften dürfen wieder nach Israel fliegen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hob das Landeverbot für Tel Aviv auf, das sie erst gestern um 24 Stunden verlängert hatte. Die Lufthansa und Air Berlin steuern weiterhin Tel Aviv nicht an. Die Fluggesellschaften haben wegen des Raketenbeschusses aus dem Gaza-Streifen Sicherheitsbedenken. Über dem Großraum Tel Aviv wurden heute fünf von der Hamas abgefeuerte Raketen abgefangen. In der Nacht setzte die israelische Armee ihre Angriffe fort, 23 Palästinenser wurden getötet. Die Zahl der Toten in dem Palästinensergebiet stieg damit auf 718. Auf der israelischen Seite kamen bislang mindestens 32 Soldaten und drei Zivilisten ums Leben.

  • Russland dementiert Abschuss zweier Kampfjets der Ukraine

    Die Regierung in Moskau bestreitet, dass zwei ukrainische Kampfjets von russischem Territorium aus abgeschossen worden sind. Das Verteidigungsministerium erklärte nach Angaben der Agentur Interfax, es handele sich dabei um Fantasien der Behörden in Kiew. Die beiden Militärflugzeuge waren gestern in der Ostukraine abgeschossen worden. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Die Spurensuche im Fall der vermutlich ebenfalls abgeschossenen malaysischen Passagiermaschine geht weiter. Die Außenminister der Niederlande und Australiens werden in Kiew erwartet, um dort Absprachen für eine internationale Expertenmission zu treffen. Das UNO-Team unter Leitung der Niederlande soll die Absturzstelle sichern. An den Ermittlungen beteiligen sich auch 50 australische Polizisten, wie die Regierung in Canberra mitteilte.

  • EU berät über weitere Sanktionen gegen Russland

    Vertreter der EU-Staaten beraten in Brüssel über verschärfte Sanktionen gegen Russland. Sie wollen die Liste von Personen erweitern, gegen die Kontosperren und Einreiseverbote gelten. Zudem wird nach Angaben von Diplomaten über Finanzsanktionen und eine Beschränkung von Waffenexporten diskutiert. Ob es darüber ein Einvernehmen gibt, ist aber noch unklar. Die Bundesregierung spricht sich dem Vernehmen nach dafür aus, auch russische Firmen mit Sanktionen zu belegen. Die EU will erreichen, dass Russland zu einer Beruhigung der Lage in der Ostukraine beiträgt und bei der Aufklärung des Flugzeugabsturzes hilft.

  • Menschenrechtsgericht verurteilt Polen wegen Haft in CIA-Gefängnis

    Polen ist vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der illegalen Inhaftierung von zwei Terrorverdächtigen in einem geheimen Gefängnis der CIA verurteilt worden. Polen muss den beiden Männern 130.000 beziehungsweise 100.000 Euro zahlen. Zur Begründung erklärte das Gericht, die polnischen Behörden hätten dem US-Geheimdienst Ende 2002 bei der Inhaftierung der Männer auf einem Militärstützpunkt im Nordosten des Landes Beihilfe geleistet. Die Kläger, die nach eigenen Angaben gefoltert wurden, sitzen inzwischen im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba ein. Das Urteil erhöht den Druck auf die Vereinigten Staaten, das System der Geheimgefängnisse in Europa offenzulegen, in die nach dem 11. September 2001 Terrorverdächtige gebracht wurden.

  • Zahlreiche Tote bei Angriff auf Gefangenen-Transport im Irak

    Beim Angriff auf einen Gefangenen-Transport im Irak sind zahlreiche Menschen getötet worden. In Korrespondentenberichten ist von mindestens 60 Toten und 15 Verletzten die Rede. Nach Angaben irakischer Behörden war das Fahrzeug mit den Häftlingen in die Hauptstadt Bagdad unterwegs, als am Straßenrand Sprengsätze explodierten. Bewaffnete hätten dann das Feuer eröffnet. Unter den Toten sollen Häftlinge und Sicherheitskräfte sein. Die Hintergründe des Überfalls sind noch unklar. Die Gefangenen kamen den Berichten zufolge aus der Stadt Tadschi nördlich von Bagdad, wo Terror-Verdächtige inhaftiert sind.

  • Zum Tode verurteilte Sudanesin in Rom eingetroffen

    Die ehemals zum Tode verurteilte christliche Sudanesin hat ihre Heimat verlassen und ist nach Italien gereist. Die 27-Jährige landete zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Rom. Sie traf mit einer italienischen Regierungsmaschine in Begleitung von Vize-Außenminister Pistelli ein. Die Frau war wegen Abfalls vom islamischen Glauben zum Tode verurteilt worden. Dies hatte weltweit massive Proteste ausgelöst. Das Urteil wurde schließlich aufgehoben. Die junge Mutter wurde aber dennoch an der Ausreise gehindert und suchte Schutz in der US-Botschaft in Khartum. In einigen Tagen will sie in die USA weiterreisen, hieß es.

  • Mindestens 13 Schulkinder bei Verkehrsunfall in Indien getötet

    Im Süden Indiens sind ein Zug und ein Schulbus zusammengestoßen, dabei kamen mindestens 12 Kinder und der Busfahrer ums Leben. 16 weitere Kinder wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang. In Indien kommt es relativ häufig zu Zugunfällen. Das Bahnsystem des Landes ist eines der größten der Welt. Täglich sind rund 20 Millionen Menschen in Indien mit der Bahn unterwegs.

  • Zwei Stunden Todeskampf bei Hinrichtung in den USA

    In den USA ist erneut ein zum Tode Verurteilter qualvoll gestorben. Bei der Hinrichtung im US-Bundesstaat Arizona wirkte die Giftinjektion erst nach zwei Stunden. Der Anwalt des verurteilten Mörders reichte vergeblich einen Notfallantrag bei einem Bundesgericht ein, um den Todeskampf zu stoppen. In den Vereinigten Staaten wird seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert, nachdem es bei mehreren Hinrichtungen zu Problemen gekommen war.

  • Polizist in Südhessen auf offener Straße erschossen

    Im südhessischen Bischofsheim ist ein Polizist von einem unbekannten Täter auf offener Straße erschossen worden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Wie das Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt mitteilte, wird mit einem Phantombild nach dem flüchtigen und bewaffneten Mann gefahndet. Er sei etwa zwischen 50 und 60 Jahre alt.

  • Datendiebe klauen 20.000 E-Mail-Adressen von EZB-Website

    Die Webseite der Europäischen Zentralbank ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Unbekannte hätten sich E-Mail-Adressen und Kontaktdaten von Journalisten und Seminarteilnehmern beschafft, teilte die EZB mit. Interne Datenbanken oder sensible Marktdaten seien nicht betroffen gewesen. Die Hacker kopierten demnach etwa 20.000 E-Mail-Adressen sowie in einigen Fällen Telefonnummern oder Post-Anschriften.

  • Wetter: Verbreitet Schauer und Gewitter, 23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Gering bewölkt oder klar, nur im Osten stärker bewölkt mit Niederschlägen. Im Tagesverlauf vor allem in der Mitte und im Westen aufkommende Schauer und Gewitter. Höchstwerte 23 bis 29 Grad. Morgen vor allem in der Nordhälfte Regen. In Richtung Süden zunächst freundlich. Später Schauer und Gewitter, nur im Osten und in Bayern freundlicher. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Samstag zunächst freundlich, später wieder Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Hannah-Arendt-Preis  für Pussy Riot und Andruchowytsch | mehr

Nachrichten

Menschenrechtsgericht verurteilt Polen  wegen Haft in CIA-Gefängnis | mehr

Wissensnachrichten

Studie  Uneheliche Kinder gab es schon vor DDR-Zeiten häufiger im Osten | mehr

Nachrichten leicht

nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.