Nachrichten

Montag, 27. April 2015 11:00 Uhr

  • Himalaya: Zahl der Erdbeben-Opfer steigt auf über 3.600

    Nach dem Erdbeben im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer laut Polizei auf mehr als 3.600 gestiegen. Wegen der mangelhaften Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser steige in dem Katastrophengebiet die Seuchengefahr, warnte der Südostasien-Koordinator der Arbeiterwohlfahrt, Neuhaus, im Deutschlandfunk. Auch wichtige Medikamente wie Antiobiotika fehlten. Erste Hilfsgüter seien zwar eingetroffen. Doch sei nicht klar, wie die Verteilung funktionieren solle, erklärte Neuhaus weiter. Die Nothilfe sei noch völlig unkoordiniert. Als besonders dramatisch bezeichnete er die Lage in den abgelegenen Dörfern.

  • Nach Koalitionsgipfel geht der Streit um Mindestlohn weiter

    Nach dem Koalitionsgipfel geht der Streit um den Mindestlohn weiter. CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeld sagte der Nachrichtenagentur Reuters, vier Monate nach Einführung hätten sich zahlreiche Probleme gezeigt. Dabei gehe es vor allem um die Abgrenzung von Ehrenamt und beruflicher Tätigkeit, die Dokumentationspflichten und die Auftraggeberhaftung. Hier seien Änderungen notwendig. Die Debatte in der Koalition sei keineswegs beendet, betonte Hasselfeld. Man habe sich darauf verständigt, an der Lösung der Probleme zügig weiter zu arbeiten. Bundesarbeitsministerin Nahles machte dagegen deutlich, vorerst werde es keine Änderungen beim Mindestlohn geben. Die Dokumentationspflichten über Arbeitszeiten seien angemessen und notwendig, sagte die SPD-Politikerin im ZDF.

  • Deutsche Bank: Trennung von Postbank bringt Milliarden-Einsparung

    Die Deutsche Bank erhofft sich durch die Trennung von der Postbank Einsparungen von bis zu drei Milliarden Euro. Das teilten die beiden Vorstandsvorsitzenden, Jain und Fitschen, in Frankfurt am Main mit. Bis Ende 2016 soll ein erstes Aktienpaket an die Börse gebracht werden. Geplant ist eine zusätzliche Reduzierung der operativen Kosten bis 2020 um jährlich 3,5 Milliarden Euro. Bei der Deutschen Bank selbst sollen bis zu 200 der 700 Filialen geschlossen werden. Zurückgefahren wird demnach auch die Sparte Investmentbanking.

  • OSZE meldet neue Kämpfe aus Ostukraine

    In der Ostukraine gibt es nach Angaben der OSZE-Beobachtermission heftige Kämpfe um das Dorf Schirokin. Auch schwere Waffen seien in die Region gebracht worden, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mit. Schirokin liegt rund 20 Kilometer von der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol entfernt - der letzten Stadt in dem Kampfgebiet, die noch von ukrainischen Regierungstruppen kontrolliert wird. Seit mehr als einem Jahr kämpfen pro-russische Separatisten im Osten der Ukraine gegen reguläre Truppen. In Kiew kommen heute Vertreter der Europäischen Union und der Ukraine zu einem Gipfeltreffen zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen soll die Umsetzung des Minsker Friedensplans stehen.

  • Zwei schwedische Geiseln in Syrien auf freiem Fuß

    Zwei schwedische Geiseln sind nach 17 Monaten in der Gewalt von Extremisten in Syrien freigekommen. Ihre Entführer hätten sie zu einer verabredeten Stelle nahe der jordanischen Grenze gefahren und aus dem Auto gestoßen, erklärte ein palästinensischer Geheimdienstmitarbeiter. Den Angaben zufolge waren die Schweden am 3. Dezember 2013 von Kämpfern der Al-Kaida nahestehenden Nusra-Front verschleppt worden. Die Behörden in Stockholm teilten lediglich mit, die beiden seien wieder bei ihren Familien.

  • Wetter: Schauer, 9 bis 23 Grad

    Das Wetter: Heute überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Im Südosten auch stärkere Regenschauer mit einzelnen Gewittern. Später im Nordwesten Wolkenlücken. Tageshöchsttemperaturen im Nordwesten 9 bis 16 Grad, im Osten und Südosten 17 bis 23 Grad. Morgen erneut regnerisch bei nur noch 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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