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Samstag, 20. September 2014 15:00 Uhr

  • Erneut Tote bei Kämpfen in der Ukraine

    Trotz der Friedensvereinbarung für die Ostukraine gibt es weiter Kämpfe in der Region. Der ukrainische Sicherheitsrat erklärte, in den vergangenen 24 Stunden seien etwa 20 Rebellen und ein ukrainischer Soldat getötet worden. In Donezk explodierte am Morgen eine Munitionsfabrik. Sie war offenbar beschossen worden - von welcher Seite, war aber nicht klar. In der Nacht hatten sich die Konfliktparteien bei Verhandlungen im weißrussischen Minsk auf eine Pufferzone zwischen Regierungssoldaten und prorussischen Separatisten geeinigt. Beide Seiten müssen schwere Waffen um mindestens 15 Kilometer zurückziehen. Außerdem sollen sämtliche ausländischen Kämpfer abgezogen werden. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa erklärte sich bereit, die Vereinbarung zu überwachen. In der Ostukraine traf inzwischen nach Angaben aus Moskau ein dritter russischer Hilfskonvoi ein. Die mit Wasser- und Lebensmittelvorräten beladenen Lastwagen seien in Donezk angekommen und würden entladen, teilte das russische Katastrophenschutzministerium mit.

  • Obama will breites Bündnis gegen IS

    US-Präsident Obama will bei den Vereinten Nationen für die Bildung eines internationalen Bündnisses gegen die Terrormiliz Islamischer Staat werben. Dies sei nicht allein der Kampf der USA, sagte Obama in seiner wöchentlichen Radioansprache. Die ganze Welt müsse sich den radikalsunnitischen IS-Milizen entgegenstellen. Der US-Präsident will in der kommenden Woche zur Generaldebatte der UNO-Vollversammlung nach New York reisen und dort auch eine Sitzung des Sicherheitsrats zur Bedrohung durch Dschihadisten leiten. Das Gremium hatte gestern nach einer Sondersitzung die Staatengemeinschaft aufgerufen, die Bemühungen der irakischen Regierung bei der Bekämpfung des Terrorismus zu unterstützen.

  • SPD: Gabriel wirbt für Chancen der Digitalisierung

    SPD-Chef Gabriel hat seine Partei vor einer reflexhaften Ablehnung der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft gewarnt. Die Sozialdemokraten dürften nicht nur über die Risiken und Gefahren lamentieren, sagte Gabriel auf einem Parteikonvent in Berlin. Die SPD müsse vielmehr in den kommenden Monaten Konzepte erarbeiten, um die Digitalisierung für den gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen. Bei dem Treffen geht es auch um das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA. Wie aus Parteikreisen verlautete, empfiehlt der Vorstand, die Verhandlungen auf der Grundlage eines Papiers zu führen, das Gabriel mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund ausgearbeitet hatte. Darin waren die Vorteile durch den Wegfall von Zöllen hervorgehoben worden. Zugleich werden einer Absenkung von Standards und Sonderschiedsgerichten eine Absage erteilt.

  • Neuseeland: Konservative liegen bei Parlamentswahl vorn

    In Neuseeland kann der konservative Ministerpräsident Key weiter regieren. Seine Nationale Partei kommt bei der Parlamentswahl nach vorläufigen Angaben der Wahlkommission auf 48 Prozent. Zweitstärkste Kraft wird die Labour-Partei mit 25 Prozent. Deren Vorsitzender Cunliffe gestand seine Niederlage ein. Die Nationale Partei konnte im Wahlkampf mit einem hohen Wirtschaftswachstum und gesunkener Arbeitslosigkeit punkten. Regierungschef Key steht nun vor seiner dritten Amtszeit. Allerdings wird der für eine Mehrheit im Parlament möglicherweise einen Koalitionspartner brauchen.

  • Wetter: Schauer und Gewitter, nur im Norden sonnig, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Nur im äußerten Norden sonnig und trocken. 19 bis 24 Grad. Morgen meist wolkig bis stark bewölkt und schauerartige Regenfälle. Im Süden und Osten auch Gewitter, bei 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag teilweise noch länger anhaltender Regen. Im Osten auch Gewitter, im Tagesverlauf scheint im Westen die Sonne. 13 bis 18 Grad, am Oberrhein bis 20 Grad.

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