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Dienstag, 2. September 2014 21:00 Uhr

  • IS-Video zeigt angeblich Enthauptung eines weiteren US-Journalisten

    Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat hat offenbar eine weitere amerikanische Geisel enthauptet. Im Internet wurde ein Video veröffentlicht, dass die Enthauptung des Journalisten Steven Sotloff zeigen soll, der seit 2013 in Syrien vermisst wird. Eine vermummte Person kündigt zudem an, eine weitere Geisel ermorden zu wollen. Es soll sich um einen Briten mit Namen David Haines handeln. Zugleich werden westliche Regierungen davor gewarnt, eine Allianz mit den USA im Kampf gegen den IS einzugehen. Das Weiße Haus in Washington erklärte, man könne die Echtheit der Aufnahmen bislang nicht bestätigen. Im August hatte die Terrororganisation den amerikanischen Journalisten James Foley enthauptet und dies ebenfalls in einem Video öffentlich gemacht.

  • Merkel: Noch keine Entscheidung über Details der Russland-Sanktionen

    In der EU gibt es nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel noch keine Entscheidung, wie die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland aussehen werden. Die Kommission werde dazu Vorschläge unterbreiten, erklärte Merkel am Abend nach einem Treffen mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften auf Schloss Meseberg bei Berlin. Zuvor hatte die designierte EU-Außenbeauftragte Mogherini mitgeteilt, bis Freitag solle über neue Sanktionen gegen Russland entschieden werden. Sie plädierte zudem für ein stärkeres NATO-Engagement in Ost-Europa. Die Führung in Moskau erklärte, man werde auf eine solche Entwicklung mit einer Anpassung der Verteidigungspolitik reagieren.

  • US-Luftangriffe gegen Shabaab-Miliz in Somalia

    Die US-Armee ist in Somalia mit einem Drohnenangriff gegen die radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz vorgegangen. Das Ziel sei der Anführer der Terrororganisation, Godane, gewesen, sagte ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Ob dieser tatsächlich getötet wurde, sei aber noch unklar. Die USA prüften dies derzeit. Die Al-Shabaab-Miliz sprach von sechs Toten, ließ aber offen, ob Godane darunter ist. Godane gilt als einer der Verantwortlichen für den Anschlag auf ein Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Dabei wurden vor einem Jahr 67 Menschen getötet.

  • UNO: Ebola-Ausbruch mit Tsunami vergleichbar

    Der Ebola-Ausbruch in Westafrika ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen eine ähnlich große Herausforderung für die Staatengemeinschaft wie der Tsunami im Indischen Ozean 2004. Es sei eine der schwersten Gesundheitsrisiken, die die UNO je zu bewältigen hatte, sagte der stellvertretende Generalsekretär Eliasson in New York. - Die Welternährungsorganisation der UNO hat vor einer Nahrungsmittelknappheit in Westafrika wegen Ebola gewarnt. Viele Familien könnten sich den Kauf von Lebensmitteln nicht mehr leisten, weil die Preise rasant gestiegen seien, hieß es. In Westafrika sind bereits mehr als 1.500 Menschen an Ebola gestorben.

  • Russische Agentur Itar-Tass nimmt wieder Namen aus Sowjetzeiten an

    Die russische Nachrichtenagentur "Itar-Tass" hat 22 Jahre nach ihrer Umbenennung wieder den Namen aus der Sowjetzeit angenommen. Sie heißt jetzt wie damals nur noch "Tass". Dies teilte die Geschäftsführung in Moskau anlässlich der Gründung der Agentur vor 110 Jahren mit. Zur Begründung hieß es, der alte Name habe einen größeren Wiedererkennungswert. Früher stand "Tass" für "Telegrafenagentur der Sowjetunion". 1992 war der Beiname "Itar" dazugekommen; eine Abkürzung für "Informations-Telegrafenagentur für Russland".

  • Schauspieler Gottfried John ist tot

    Der Schauspieler Gottfried John ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Wie der Westdeutsche Rundfunk mitteilte, erlag John in der Nähe von München einem Krebsleiden. Der Schauspieler wurde durch Filme des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder bekannt. Er war aber auch in internationalen Produktionen zu sehen, so etwa im James-Bond-Film "Goldeneye" oder in "Asterix und Obelix gegen Cäsar".

  • Wetter: Am Mittwoch in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte Wolken, 17 bis 24 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Mitte und im Osten häufig stärker bewölkt und zeitweise etwas Regen. Sonst meist wenig Wolken oder klar. Tiefsttemperaturen 15 bis 7 Grad. Morgen in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte zunächst bewölkt, später gebietsweise Wolkenauflockerungen. Temperaturen 17 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend sonnig, später etwas bewölkt. 20 bis 26 Grad.

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