Nachrichten

Montag, 25. Mai 2015 15:00 Uhr

  • Schweiz Kritik an Namensnennung von möglichen Steuerbetrügern

    Aus Deutschland gibt es Kritik an der Schweizer Praxis, die Namen möglicher Steuerbetrüger im Internet zu veröffentlichen. Der baden-württembergische Finanzminister Schmid sagte in Stuttgart, dies sei nicht mit dem deutschen Steuergeheimnis vereinbar. Der SPD-Politiker betonte, Einzelne dürften nicht an den Pranger gestellt werden. Sein nordrhein-westfälischer Kollege Walter-Borjans nannte das Schweizer Vorgehen - so wörtlich - "speziell". Der Sozialdemokrat betonte aber, das Land werde den Vorwürfen gegen die genannten Bundesbürger nachgehen. Die Schweizer Steuerverwaltung hat damit begonnen, die Namen möglicher deutscher und anderer ausländischer Steuerbetrüger online bekannt zu geben. Hintergrund ist nach Medienangaben die große Zahl von Anfragen ausländischer Finanzbehörden. Die "Sonntagszeitung" aus Zürich berichtet, die Schweizer Behörden wollten die Betroffenen auf diesem Wege in Kenntnis setzen, dass gegen sie ermittelt werde.

  • Schuldenkrise: Griechenland will Verpflichtungen erfüllen

    Die griechische Regierung hat klargestellt, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen auch weiterhin nachkommen will. Ein Sprecher sagte in Athen, in dem Maße, in dem man sich in der Lage sehe, werde man die Schulden begleichen. Zudem zeigte er sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen mit den Gläubigern bald erfolgreich abgeschlossen werden können. Zuvor hatte das Zentralkomitee der regierenden Syriza einen Vorschlag des ultralinken Flügels abgelehnt, die nächste fällige Rate an den Internationalen Währungsfonds nicht zu zahlen und Banken zu verstaatlichen. Griechenland muss im Juni allein an den IWF gut 1,5 Milliarden Euro zurückzahlen.

  • Russland: Kritik an Einreiseverbot für CDU-Politiker Wellmann

    Die Bundesregierung hat die Einreiseverweigerung Russlands für den CDU-Außenpolitiker Wellmann kritisiert. Das mehrjährige Verbot sei unverständlich und inakzeptabel, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Man erwarte, dass es aufgehoben werde. Wellmann war auf dem internationalen Flughafen Moskau-Scheremetjewo zur Rückreise nach Berlin gezwungen worden. Der CDU-Politiker ist Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe. Er war im Mai 2014 als Wahlbeobachter der OSZE in der Ukraine.

  • Hisbollah: Nasrallah ruft zu Kampf gegen IS-Miliz in Syrien auf

    Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz hat zum Kampf gegen die IS-Miliz in Syrien und anderen Ländern aufgerufen. Man stehe einer Gefahr gegenüber, die in der Geschichte beispiellos sei und die Menschheit bedrohe, sagte Nasrallah in einer Video-Botschaft. In Syrien gebe es die Wahl zwischen dem IS auf der einen und Staatschef Assad auf der anderen Seite. - Die schiitische Hisbollah ist im syrischen Bürgerkrieg ein wichtiger Verbündeter von Assads Truppen.

  • Indien: Mehr als 500 Hitze-Tote

    Im Süden Indiens hat eine Hitzewelle mindestens 500 Menschen das Leben gekostet. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana. Dort stiegen die Temperaturen bis auf 48 Grad Celsius. Die Behörden riefen die Menschen auf, vom späten Vormittag an Häuser und Arbeitsplätze nicht zu verlassen. Auch im Norden Indiens und in der Hauptstadt Neu Delhi herrschen extreme Temperaturen.

  • Wetter: Im Osten und Süden Schauer, sonst meist trocken, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen örtlich nachlassender Regen. Dann zeitweise sonnig. Im Osten und Süden im Tagesverlauf einzelne Schauer, im Süden später auch Gewitter mit Starkregen. 12 bis 22 Grad. Morgen vielerorts trocken und nur vereinzelt Schauer. Im Südwesten und an den Küsten sonnige Abschnitte. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch weitgehend trocken. Lediglich an den Alpen etwas Regen. Kaum veränderte Temperaturen.

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