Nachrichten

Montag, 4. Mai 2015 02:00 Uhr

  • Dobrindt (CSU): Bahnstreik an der Grenze der Akzeptanz

    Bundesverkehrsminister Dobrindt hat den neuen Streik der Lokführergewerkschaft kritisiert. Die Grenze der Akzeptanz in der Bevölkerung sei zunehmend erreicht, sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Das sollten auch die Verhandlungsführer erkennen. Der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende Gabriel betonte, der Ausstand treffe nicht nur Reisende und Pendler, sondern die gesamte Wirtschaft. Die GDL hat ihre Mitglieder dazu aufgerufen, bis nächsten Sonntag die Arbeit niederzulegen. Im Güterverkehr beginnt der Streik bereits heute Nachmittag, im Personenverkehr am Dienstag. Es ist die achte Streikaktion in dieser Tarifrunde. Streitpunkt ist neben der künftigen Entlohnung vor allem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Außerdem will die GDL neben den Lokführern auch für andere Berufsgruppen mit der Bahn einen Tarifabschluss vereinbaren.

  • Sicherheitsbehörden beraten über islamistische Bedrohung

    In Berlin beraten heute die Spitzen der Sicherheitsbehörden über die Bedrohung durch den islamistischen Terror. Zu der Tagung des Bundesamtes für Verfassungsschutz werden unter anderem Bundesinnenminister de Mazière, der Präsident des Bundeskrimiminalamtes, Münch, und der Chef des Auslandsgeheimdienstes, Schindler, erwartet. Mehr als 200 radikale Islamisten sind mittlerweile aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zurückgekehrt, einige mit Kampferfahrung. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hatte auch das in Oberursel festgenommene Ehepaar Kontakt zu Syrien-Rückkehrern.

  • Außenminister Steinmeier zu Besuch in Ägypten - Gespräch mit Staatschef Sisi geplant

    Bundesaußenminister Steinmeier ist zu einem Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo eingetroffen. Für heute sind Gespräche mit Staatschef Sisi sowie mit Repräsentanten der Parteien und der Zivilgesellschaft geplant. Steinmeier erklärte, Ägypten komme eine zentrale Bedeutung für die Stabilität der Region zu. Bei der Suche nach Lösungen für die Konflikte der arabischen Welt sei ein enger Austausch mit Kairo unverzichtbar.

  • Tel Aviv: Mehrere Verletzte bei Ausschreitungen

    In Tel Aviv ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen äthiopisch-stämmigen Israelis und der Polizei gekommen. Nach zunächst friedlichen Protesten blockierten Demonstranten mehrere Straßen und attackierten die Sicherheitskräfte. Mindestens 23 Polizisten und sieben Demonstranten wurden verletzt. Die Polizei setzte Tränengas ein. In Israel leben tausende Juden, die aus Äthiopien eingewandert sind. Sie fühlen sich wegen ihrer Hautfarbe benachteiligt.

  • Mehr als 5.800 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

    Bei Einsätzen im Mittelmeer haben europäische Schiffe unter Leitung der italienischen Küstenwache am Wochenende mehr als 5.800 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden konnten zehn Menschen nur tot geborgen werden. Drei Schleuser seien festgenommen worden. Gestern Abend erreichte noch einmal ein Boot mit 50 Flüchtlingen die Insel Lampedusa. Weitere Flüchtlinge landeten auf griechischen Inseln. In Libyen wurden rund 500 Migranten von der Küstenwache aufgegriffen und in ein Lager gebracht.

  • Kremltreue Motorradgruppe "Nachtwölfe" nach Deutschland eingereist

    Mitglieder der kremltreuen Motorradgruppe "Nachtwölfe" sind nach Deutschland eingereist. Wie die bayerische Polizei mitteilte, passierten etwa zehn Biker den Grenzübergang in Bad Reichenhall. Ein Sprecher der Gruppe sagte, sie wolle heute die KZ-Gedenkstätte Dachau besuchen. Am Wochenende hatten Mitglieder in Wien einen Kranz am Denkmal für die sowjetischen Soldaten niedergelegt, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Wien befreiten. Die Tour soll am 9. Mai in Berlin enden. - Mehrere Länder hatten den "Nachtwölfen" die Einreise verweigert. Deutschland hatte die Visa einiger Biker annulliert, mindestens drei Rocker wurden am Flughafen in Berlin-Schönefeld abgewiesen.

  • Eishockey-WM: Deutschland -Kanada 0:10

    Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Prag hat die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel gegen Kanada mit 0:10 verloren. Es ist die höchste Niederlage gegen die kanadische Auswahl seit 48 Jahren. Das nächste Spiel der deutschen Mannschaft ist am Dienstag gegen die Schweiz.

  • Wetter: Nachts verbreitet Regen. 14 bis 8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, örtlich auch Gewitter, später von Westen her nachlassende Schauer. Tiefstwerte 14 bis 8 Grad. Am Tage Schauer oder Gewitter, im Norden später auch sonnige Abschnitte. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag anfangs wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf Regen und Gewitter. 19 bis 24, im Süden bis 30 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste:Südwest bis Südost, 5 bis 6,Böen bis 8. Deutsche Ostseeküste: Ost bis Südost, 5 bis 6, Böen bis 8.

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