Nachrichten

Samstag, 19. April 2014 01:00 Uhr

  • Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre verhaftet

    Der Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre ist verhaftet worden. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldet, wird gegen den 68-Jährigen unter anderem wegen Vernachlässigung seiner Dienstpflicht und Verstoßes gegen Seerecht ermittelt. Den Ermittlern zufolge hatte der Kapitän die Schiffsführung an die relativ unerfahrene Dritte Offizierin übergeben, bevor die Fähre kenterte. Auch gegen sie und ein weiteres Besatzungsmitglied wurde Haftbefehl erlassen. Von Hinterbliebenen wurde Kritik laut, die Besatzung habe das sinkende Schiff bereits verlassen, als viele Passagiere noch an Bord gewesen seien. Nach dem Untergang wurden bislang 179 Insassen gerettet sowie 28 Leichen geborgen. Fast 270 Menschen werden noch vermisst.

  • Kiew: Ukrainische Regierung geht auf pro-russische Kräfte zu

    Die ukrainische Übergangsregierung signalisiert den pro- russischen Kräften im Osten des Landes Entgegenkommen. Die russische Sprache solle künftig einen Sonderstatus in der Verfassung erhalten, erklärten Präsident Turtschinow und Regierungschef Jazenjuk in einer gemeinsamen Fernsehansprache. Zugleich sicherten sie zu, mehr Befugnisse von der Zentrale in Kiew in die Regionen zu verlagern. Inzwischen traf die Oppositionspolitikerin Timoschenko in der ostukrainischen Stadt Donezk ein und erklärte, sie wolle sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Dabei werde sie auch mit Vertretern der Gruppen sprechen, die Regierungsgebäude besetzt halten.

  • Weißrussland: Todesurteil vollstreckt

    In Weißrussland ist ein verurteilter Doppelmörder hingerichtet worden. Die Mutter des 23-Jährigen sei von dessen Anwältin über die Vollstreckung des Todesurteils informiert worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Wesna in Minsk mit. Die Hinrichtung erfolgte per Genickschuss. Seit 1991 wurden in Weißrussland nach Angaben von Amnesty International etwa 400 Menschen hingerichtet. Die autoritär regierte ehemalige Sowjetrepublik ist das einzige Land Europas, das noch die Todesstrafe vollstreckt.

  • Anschlag in Ägypten fordert ein Todesopfer

    Bei einem Bombenanschlag in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist ein Polizist getötet worden. Wie das Innenministerium des Landes mitteilte, wurden außerdem zwei Menschen verletzt, als der Sprengsatz an einem Verkehrsposten detonierte. Zu der Tat bekannte sich bisher niemand. Seit dem Sturz von Präsident Mursi durch das Militär im vergangenen Juli häufen sich die Angriffe auf Sicherheitskräfte in Ägypten. Die Behörden machen meist Islamisten dafür verantwortlich.

  • Bericht: 1146 Straftaten durch Videoüberwachung auf Bahnhöfen aufgeklärt

    Die Bundespolizei bewertet die Videoüberwachung an Bahnhöfen als Erfolg. Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Verweis auf eine Statistik der Bundespolizei, im vergangenen Jahr hätten mit Hilfe der Kamera-Aufzeichnungen mehr als 1.100 Straftaten in Zügen und auf Bahnanlagen aufgeklärt werden können. Dabei seien 740 Tatverdächtige ermittelt worden. Bei den meisten Straftaten habe es sich um Gewaltdelikte gehandelt, gefolgt von Diebstählen, Sachbeschädigungen und Hausfriedensbrüchen. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Romann, spricht sich in dem Blatt für den Ausbau der Videoüberwachung aus. Dem Bericht zufolge werden 640 Bahnhöfe mit 4.800 Kameras videoüberwacht. Zudem seien in Zügen der Deutschen Bahn 18.000 Anlagen installiert.

  • Osterbotschaft: Kardinal Marx fordert Ausbau der Hospiz- und Palliativbegleitung

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Marx, hat einen Ausbau der Sterbebegleitung in Hospizen und Palliativstationen gefordert. In seiner vorab veröffentlichten Osterbotschaft verweist Marx auf positive Erfahrungen in solchen Einrichtungen. Bei Sterbenden, die dort geliebt und angenommen seien, verliere sich auch der Wunsch nach einem Suizid. Das Reden vom selbstbestimmten Leben und Tod sei dagegen Ausdruck eines merkwürdigen und lebensfremden Individualismus. Das Osterfest ist laut Marx ein Bekenntnis zur Fülle des Lebens, das auch den Tod integriert.

  • Wetter: Nachts nachlassender Regen, 6 bis 2 Grad, örtlich Frost

    Das Wetter: Nachts im Norden und Nordosten meist klar. In der Mitte und im Südwesten bewölkt und etwas Regen. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, im Bergland leichter Frost. Am Tage Wechsel von Sonne und Wolken. Im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag im Norden und in Teilen der Mitte häufiger sonnig. Sonst wechselnd bewölkt. Im Westen und Süden später Schauer möglich, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis Nord 5 bis 6, Böen 7.

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