Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 06:00 Uhr

  • Ban verurteilt Hinrichtung japanischer Geisel durch die IS-Miliz

    UNO-Generalsekretär Ban hat die Ermordung einer zweiten japanischen Geisel durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" verurteilt. Er sprach von einem barbarischen Akt und forderte den IS auf, alle weiteren Geiseln bedingungslos freizulassen. US-Präsident Obama nannte den Mord an dem Journalisten Goto abscheulich und lobte die Zusage der japanischen Regierung, den Kampf gegen den IS dennoch weiter zu unterstützen. Goto war im Oktober in Syrien verschleppt worden. Das Weiße Haus bestätigte seinen Tod, klärt aber noch, ob auch das Hinrichtungsvideo authentisch ist. Vor einer Woche hatte der sogenannte "Islamische Staat" eine erste japanische Geisel getötet. Die Regierung in Tokio war nicht bereit, Lösegeld zu bezahlen.

  • Armee des Tschad tötet 120 Boko Haram-Kämpfer

    Die Armee des Tschad hat nach eigenen Angaben 120 Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram getötet. In einer Erklärung hieß es, die Truppen seien von den Extremisten angegriffen worden. Auch drei Soldaten seien getötet worden. Das Gefecht ereignete sich demnach im Nachbarland Kamerun, das wie der Tschad an Nigeria grenzt. Boko Haram will in der Region einen islamischen Staat errichten. Eine multinationale Eingreiftruppe soll demnächst den Kampf gegen die Extremistengruppe verstärken. Das wurde auf einem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba beschlossen. Nigeria, der Tschad, Kamerun, Niger und Benin wollen insgesamt 7.500 Soldaten entsenden.

  • EU-Parlamentspräsident Schulz: Tsipras muss Angriffe auf Merkel beenden

    EU-Parlamentspräsident Schulz hat die neue griechische Regierung vor übermäßiger Kritik an Deutschland gewarnt. Der SPD-Politiker sagte der "Welt am Sonntag", Griechenland brauche die Hilfe der Bundesregierung. Deshalb sei es kurzsichtig, auf Deutschland einzuprügeln. Bei seinem Besuch in Athen habe er Ministerpräsident Tsipras empfohlen, die Angriffe auf Bundeskanzlerin Merkel einzustellen. Schulz zeigte sich bereit, mit der neuen griechischen Regierung über ihre Pläne zur Reformierung des Landes zu sprechen. Wenn Tsipras aber glaube, er könne die Troika nach Hause schicken, habe er sich getäuscht. Finanzminister Varoufakis hatte am Freitag eine weitere Zusammenarbeit mit den internationalen Geldgebern abgelehnt. Heute trifft er seinen französischen Kollegen Sapin zu Gesprächen in Paris.

  • Oppermann (SPD) fordert Einwanderungsgesetz mit flexiblem Punktesystem

    In der Debatte über ein mögliches Einwanderungsgesetz hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann ein flexibles Punktesystem gefordert. Es sei sinnvoll, jedes Jahr aufs Neue festzulegen, wie viele Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten Deutschland benötige und in welchen Berufen ein Mangel bestehe, sagte er der "Bild am Sonntag". Nur so sei sicherzustellen, dass Menschen kämen, die die Wirtschaft brauche. Oppermann forderte gleichzeitig eine stärkere Förderung sogenannter Bildungsverlierer, die aufgrund geringer Qualifikation schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Konflikte zwischen ihnen und den Einwanderern müssten schon im Vorfeld vermieden werden, betonte der SPD-Politiker.

  • China belohnt in Tibet Hinweise auf "Terroranschläge"

    Die chinesische Regierung will Gewalt in der Autonomen Provinz Tibet künftig mit Hilfe der Bevölkerung unterbinden. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, Hinweise auf Terroranschläge und religiösen Extremismus würden mit bis zu 42.000 Euro belohnt. Ziel sei es, für Stabilität zu sorgen. In Tibet hat es in den vergangenen Jahren mehrfach Unruhen gegeben - nach Angaben von Menschenrechtlern aber aus Protest gegen die Herrschaft Pekings. Viele Tibeter fordern die Unabhängigkeit.

  • Fußball-Bundesliga: Leverkusen - Dortmund 0 : 0

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Leverkusen - Dortmund 0:0 Mainz - Paderborn 5:0 Schalke - Hannover 1:0 Freiburg - Frankfurt 4:1 Stuttgart - Mönchengladbach 0:1 Hamburg - Köln 0:2

  • Wetter: Bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: Am Tage ist es wechselnd bis stark bewölkt - mit Schnee- und Graupelschauern. In den tieferen Lagen gehen sie in Regen über, in den Mittelgebirgen kann es auch anhaltend schneien. Im Westen und Nordwesten sind Gewitter möglich. Die Temperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag wird es wechselhaft. Zwischen Schnee- und Graupelschauern zeigt sich gelegentlich die Sonne - bei Temperaturen zwischen minus 5 und plus 5 Grad. Am Dienstag vor allem in der Nordhälfte noch Schnee. Im Süden lockern die Wolken häufiger auf - bei ähnlichen Temperaturen wie heute.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.