Nachrichten

Freitag, 19. Dezember 2014 15:00 Uhr

  • Steinmeier besorgt über Wirtschaftskrise in Russland

    Bundesaußenminister Steinmeier ist in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko zusammengekommen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts geht es vor allem um die Umsetzung des Minsker Friedensabkommens sowie um Wirtschaftsreformen. Geplant sind weitere Gespräche mit Ministerpräsident Jazenjuk sowie mit Außenminister Klimkin. Vor seiner Abreise äußerte sich Steinmeier besorgt über die wirtschaftliche Lage in Russland. Das Land zahle jetzt den Preis für den Vertrauensverlust in der Ukraine-Krise, sagte der SPD-Politiker dem "Spiegel". Es könne nicht im Interesse der EU sein, dass die Krise außer Kontrolle gerate.

  • Pakistan verstärkt Offensive gegen Taliban

    Nach dem Massaker von Peschawar mit mehr als 140 Toten haben die pakistanischen Streitkräfte ihre Offensive gegen die Taliban verstärkt. Dabei seien mehr als 50 Extremisten getötet worden, teilte das Militär mit. Kampfjets der Armee hätten in der vergangenen Nacht zahlreiche Taliban-Stellungen bombardiert, hieß es weiter. Bodentruppen seien zudem weiter in das Tirah-Tal an der afghanischen Grenze vorgedrungen. Die Taliban hatten sich zu dem Überfall auf die Militärschule am Dienstag bekannt und dies mit dem Vorgehen der pakistanischen Regierung gegen die Extremisten begründet. Armeechef Sharif unterzeichnete Anweisungen, Todesurteile gegen sechs Islamisten zu vollstrecken. Gestern hatte das Land die Kapitalstrafe wieder zugelassen.

  • Haftbefehl in der Türkei gegen Erdogan-Gegner Gülen

    Ein Gericht in der Türkei hat Haftbefehl gegen den Prediger Gülen erlassen. Der staatliche Sender "TRT" meldet, Gülen werde beschuldigt, eine Terrororganisation anzuführen. Der Kleriker und Gegner von Präsident Erdogan lebt seit 1999 im Exil in den Vereinigten Staaten. Am Sonntag war die türkische Polizei mit einer landesweiten Razzia gegen mutmaßliche Anhänger Gülens in den Medien vorgegangen. 30 Menschen wurden festgenommen, die meisten von ihnen wurden inzwischen wieder freigelassen. Hintergrund waren Recherchen der Journalisten über einen Korruptionsskandal im Umfeld Erdogans.

  • Verdi droht mit weiteren Streiks bei Amazon

    Die Gewerkschaft Verdi erwägt offenbar weitere Streiks beim Versandhändler Amazon. Ausschließen könne man dies nicht, erklärte eine Sprecherin in Berlin, ohne Details zu nennen. Möglich wäre eine Fortsetzung des Ausstands an den Logistikzentren in Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Dort hatten heute bereits hunderte Mitarbeiter der Frühschicht ihre Arbeit niedergelegt. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. Beschäftigte des Standortes im bayerischen Graben hat die Gewerkschaft bereits bis einschließlich Heiligabend zum Ausstand aufgerufen. Verdi will bei Amazon einen Tarifvertrag zu den Konditionen des Einzelhandels durchsetzen. Das Unternehmen will dagegen an den niedrigeren Sätzen der Logistikbranche festhalten.

  • Blatter: Keine Neuvergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022

    Die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar werden nicht neu vergeben. Das teilte Fifa-Präsident Blatter nach einer Sitzung der Exekutive des Weltverbandes in Marrakesch mit. Es gebe keine rechtlichen Gründe, die Entscheidung für die beiden Gastgeber zurückzunehmen. Das Exekutivkomitee entschied auch, die viel diskutierten Berichte des zurückgetretenen Korruptionsermittlers Garcia zu veröffentlichen. Welche Stellen des Reports geschwärzt werden, soll in den kommenden Wochen die Ethikkommission entscheiden. Öffentlich bekannt war bisher nur eine stark gekürzte Auswertung des Berichts durch den Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer, Eckert.

  • Wetter: Verbreitet Regen, im Norden Auflockerungen bei 9 bis 14 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt mit Regen, später im Norden und Nordwesten Auflockerungen, Höchstwerte zwischen 9 und 14 Grad. Morgen verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb etwa 500 bis 700 Meter Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 5 bis 7, Böen bis 8.

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