Nachrichten

Samstag, 18. April 2015 17:00 Uhr

  • Tausende demonstrieren in Deutschland gegen TTIP

    In Deutschland haben mehrere tausend Menschen gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA demonstriert. In Stuttgart kamen laut Polizei rund 1.000 Menschen, in Köln knapp die Hälfte. Insgesamt waren bundesweit 200 Veranstaltungen geplant. Die Grünen appellierten an Bundesregierung und EU-Kommission, die Kundgebungen ernst zu nehmen, weil sie unter anderem von Gewerkschaften, Kirchen, kommunalen Verbänden und Umweltschützern mitgetragen würden. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen TTIP, sondern auch gegen CETA - ein ähnliches Abkommen mit Kanada - sowie gegen das Dienstleistungsabkommen TISA. Die Gegner befürchten einen zu großen Einfluss multinationaler Konzerne, etwa über private Schiedsgerichte. Außerdem sehen sie europäische Standards in Gefahr. EU-Handelskommissarin Malmström schrieb auf ihrer Internetseite, viele Vorwürfe entsprächen nicht der Realität.

  • Medien: Griechenland und Russland könnten nächste Woche Milliarden-Vertrag schließen

    Griechenland und Russland könnten nach Medienberichten schon in den nächsten Tagen ein milliardenschweres Energieabkommen schließen. Das berichten "Spiegel Online" und die österreichische Zeitung "Die Presse". Dem hochverschuldeten Griechenland würde der Vertrag laut "Spiegel" drei bis fünf Milliarden Euro bringen. Dabei geht es um die geplante Gasleitung "Turkish Stream", die von Russland durch die Türkei verlaufen soll. Sie könnte über Griechenland mit der EU verbunden werden. Athen muss den Milliardenvorschuss den Berichten zufolge erst zurückzahlen, wenn ab 2019 Gas fließt und Griechenland Transitgebühren erheben kann. Die Vereinbarung könnte in der kommenden Woche unterzeichnet werden, möglicherweise schon am Dienstag.

  • Polen: 30.000 Menschen demonstrieren in Warschau für höhere Löhne

    In Polen haben etwa 30.000 Menschen für Arbeit und höhere Löhne demonstriert. Die Teilnehmer reisten aus dem ganzen Land an und versammelten sich zu einer Kundgebung in Warschau. Dabei zogen sie auch vor den Sitz von Regierungschefin Kopacz. Auf Transparenten und Plakaten forderten die Demonstranten zudem höhere Mindestlöhne, Reformen bei Renten und Steuern sowie ein Ende der Schulschließungen.

  • Afghanistan: Parlament in Kabul bestätigt weitere 16 Minister

    Auch knapp sieben Monate nach dem Amtsantritt von Präsident Ghani in Afghanistan ist das Verteidigungsministerium noch immer nicht besetzt. Zwar bestätigte das Parlament in Kabul heute weitere 16 Minister. Für das Verteidigungsministerium gibt es aber keinen Kandidaten. In den vergangenen Monaten haben die Gewalttaten in Afghanistan wieder zugenommen. Heute kamen im Osten des Landes mehr als 30 Menschen bei einem Selbstmordanschlag ums Leben. Für die Tat soll die Terrormiliz "Islamischer Staat" verantwortlich sein.

  • AfD: Landesvorstand in Hessen abgewählt

    Der Landesvorstand der AfD in Hessen ist abgewählt worden. Auf dem Parteitag in Gießen stimmte eine knappe Mehrheit für den Antrag. Damit muss die "Alternative für Deutschland" in Hessen nun zum fünften Mal binnen zwei Jahren einen neuen Vorstand wählen. Ob das noch heute geschieht, ist unklar. Hintergrund ist ein Streit um einen der drei Vorstandssprecher. Der AfD-Politiker Münch war von einem Parteigericht seines Postens enthoben worden, weil er falsche Angaben über seine Vergangenheit bei den Republikanern gemacht haben soll. Münch wehrt sich gegen seine Absetzung und will wieder für die Landesspitze kandidieren. Auch eine Anhängerin der islamfeindlichen Pegida-Gruppierung möchte antreten.

  • Brandenburg: Gedenken an Schlacht um Seelower Höhen

    Mit einer Sonderausstellung, Diskussionen und Führungen ist an die Schlacht um die Seelower Höhen vor 70 Jahren erinnert worden. Die Ausstellung "Krieg an der Oder" dokumentiert die schweren Kämpfe kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht. Dabei kamen zehntausende Soldaten und Zivilisten ums Leben. Noch immer gelten viele Menschen als vermisst.

  • Wetter: Im Norden und Westen sonnig, im Osten und Süden bewölkt, 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen meist sonnig, im Osten und an den Alpen stärker bewölkt. Temperaturen zwischen 8 Grad auf den Nordseeinseln und 16 Grad am Rhein. Morgen im Norden und Osten teils bewölkt, im Westen und Süden überwiegend sonnig. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Südosten bewölkt, vereinzelt Regen möglich. Sonst meist sonnig. 14 bis 20 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.