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Mittwoch, 23. Juli 2014 04:00 Uhr

  • Jordanien legt Entwurf für UNO-Resolution zum Gaza-Konflikt vor

    Jordanien hat dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zum Gaza-Konflikt vorgelegt. Darin wird zu einem sofortigen und vollständig respektierten Waffenstillstand zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Bewegung aufgerufen. Verlangt wird außerdem der Rückzug der israelischen Armee aus dem Küstenstreifen, die Öffnung der Grenzübergänge und mehr Schutz für Zivilisten. Nach Angaben von Diplomaten ist noch offen, wann das höchste UNO-Gremium über den Text berät. - Die Europäische Union hatte gestern Abend die Gewalt auf beiden Seiten verurteilt. Bei einem Treffen in Brüssel riefen die EU-Außenminister die Konfliktparteien auf, die Waffen niederzulegen und sich an internationales Recht zu halten. Im Bemühen um eine Waffenruhe im Nahen Osten ist der Emir von Katar, al-Thani, zu Gesprächen nach Saudi-Arabien gereist. - Nachdem in der Umgebung des internationalen Flughafens von Tel Aviv eine palästinensische Rakete einschlug, haben mehrere Fluggesellschaften ihre Verbindungen dorthin ausgesetzt, darunter die Lufthansa. Auch US-Linien fliegen den Airport nicht mehr an.

  • US-Kreise: Keine Beweise für direkte russische Verwicklung in MH17-Abschuss

    Die USA haben bislang keine Beweise für eine direkte Beteiligung Russlands an dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine. Wie mehrere Medien unter Berufung auf Geheimdienstvertreter in Washington berichten, haben kremltreue Separatisten das Flugzeug vermutlich aus Versehen mit einer Boden-Luft-Rakete getroffen. Unabhängig davon stehe Moskau jedoch in der Verantwortung, weil es die Aufständischen trainiert und bewaffnet und damit erst die Bedingungen für den Abschuss geschaffen habe. - In den Niederlanden werden heute die ersten Opfer des Flugzeugabsturzes erwartet. Zwei Militärmaschinen mit Leichnamen an Bord sollen am Nachmittag auf einem Luftwaffenstützpunkt in Eindhoven eintreffen. Die Identifizierung der Toten dürfte mehrere Monate dauern. Den Niederlanden fiel die Aufgabe zu, weil die Mehrzahl der 298 Opfer von dort kommt. Für heute wurde Staatstrauer in dem Land ausgerufen.

  • Politiker stellen Ausrichtung von Fußball-WM 2018 in Russland in Frage

    Angesichts der jüngsten Entwicklung in der Ukraine-Krise stellen Politiker in Deutschland die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 durch Russland in Frage. Wenn Präsident Putin nicht aktiv an der Aufklärung des Flugzeugabsturzes mitwirke, sei die WM in Russland unvorstellbar, sagte Hessens Innenminister Beuth der "Bild"-Zeitung. Ähnlich äußerte sich der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mayer. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Janecek warnte davor, Putin - so wörtlich - eine Bühne für seine Propagandashow zu geben.

  • EU-Kommission macht Vorschläge zum Energiesparen und Klimaschutz

    Die EU-Kommission präsentiert heute ihre Vorschläge zum langfristigen Stromsparen und zum Klimaschutz. Dabei geht es um ein Energie-Sparziel für Europa bis zum Jahr 2030. Bislang hat die Europäische Union sich das unverbindliche Ziel gesetzt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts 20 Prozent an Strom und Wärme einzusparen. Nun wird debattiert, wie es nach 2020 weitergehen soll.

  • Mexiko kritisiert Militarisierung der US-Grenze

    Mexiko hat sich besorgt über die Entsendung von eintausend Nationalgardisten an die Südgrenze des US-Bundesstaates Texas gezeigt. Aus dem Außenministerium in Mexiko-Stadt hieß es, der Einwanderung zehntausender unbegleiteter Kinder aus Mittelamerika müsse mit einer langfristigen regionalen Perspektive begegnet werden. Mexiko wolle eine Strategie des Dialogs und der Kooperation. - Der texanische Gouverneur Perry hatte am Montag die Stationierung von Nationalgardisten an der Grenze zu Mexiko angeordnet, da von dort immer mehr minderjährige Einwanderer in die USA kommen. Nach Angaben aus Washington wurden allein im vergangenen Monat 192 Personen wegen Menschenschmuggels festgenommen.

  • Wetter: Am Mittwoch heiter bis wolkig, in der Südhälfte später Regen, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Nachts am Alpenrand nachlassender Regen, sonst überwiegend gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 19 bis 12 Grad. Am Tage heiter bis wolkig, in der Südhälfte nachmittags Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig oder gering bewölkt, in der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 22 bis 29 Grad.

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