Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 19:00 Uhr

  • EU-Außenminister wollen morgen über jüngste Flüchtlingskatastrophe beraten

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer wollen die Außenminister der Europäischen Union morgen bei ihrem Treffen in Luxemburg über Konsequenzen beraten. Das teilte die EU-Außenbeauftragte Mogherini in Brüssel mit. Sie betonte, die EU habe schon zu oft bekundet, dass sich solche Katastrophen nie wieder ereignen dürften. Bundespräsident Gauck erklärte in Berlin, er erhoffe sich von dem Treffen substanzielle Ergebnisse. Bundesinnenminister de Maizière sagte, die EU müsse den Kampf gegen Schlepperbanden verstärken. Die SPD-Politikerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Özoguz, verlangte ein neues Seenotrettungsprogramm. Bei dem Unglück, das sich zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa ereignete, sind womöglich hunderte Menschen ums Leben gekommen. An Bord sollen bis zu 700 Flüchtlinge gewesen sein, nur 28 konnten gerettet werden.

  • Gedenken an KZ-Befreiungen in Ravensbrück und Sachsenhausen

    In den ehemaligen Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück ist an deren Befreiung vor 70 Jahren erinnert worden. Bundesaußenminister Steinmeier sagte bei der Gedenkfeier in Sachsenhausen nördlich von Berlin, aus den Verbrechen der Nationalsozialisten ergebe sich eine besondere Verpflichtung. So trage Deutschland Verantwortung für das Existenzrecht Israels. Bildungsministerin Wanka hob in Ravensbrück hervor, die Vergangenheit sei eine Mahnung, zu Antisemitismus und Fremdenhass nicht zu schweigen. Die Vertreterin der KZ-Überlebenden, Chalut, rief die jüngeren Generationen dazu auf, die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachzuhalten. Ravensbrück und Sachsenhausen wurden im April 1945 von Truppen der Roten Armee befreit. In beiden Lagern ermordeten die Nationalsozialisten zehntausende Menschen. In Ravensbrück waren überwiegend Frauen inhaftiert.

  • Postbank: Beschäftigte stimmen für unbefristeten Streik

    Bei der Postbank steht ein unbefristeter Streik bevor. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sprachen sich in einer Urabstimmung knapp 95 Prozent der organisierten Beschäftigten für den flächendeckenden Arbeitskampf aus. In dem Tarifkonflikt hatte es zuvor bereits mehrere Warnstreiks gegeben. Hintergrund sind die unklaren Perspektiven der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, die vor dem Verkauf stehen soll. Verdi befürchtet einen Stellenabbau und fordert für die rund 9.500 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Die Postbank lehnt dies ab.

  • Wahl in Finnland Umfragen prophezeihen Regierungswechsel

    In Finnland ist heute ein neues Parlament gewählt worden. Die Wahllokale schließen zur Stunde. Umfragen zufolge deutet sich ein Regierungswechsel an. Das Mehrparteienbündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Stubb steht wegen der seit drei Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise in der Kritik. Die oppositionelle sozialliberale Zentrumspartei könnte die Wahl gewinnen. Als Favorit für den Posten des Regierungschefs gilt der Parteivorsitzende Sipilä. Stimmberechtigt waren rund 4,5 Millionen Finnen.

  • Fußball-Bundesliga: Bremen - Hamburg: 1:0

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgendes Ergebnis: Bremen - Hamburg: 1:0 Im zweiten Sonntagsspiel stehen sich derzeit Wolfsburg und Schalke gegenüber.

  • Formel 1: Hamilton gewinnt Großen Preis von Bahrain

    Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Bahrain gewonnen. Er feierte damit im vierten Saisonrennen seinen dritten Sieg. Der britische Mercedes-Pilot fuhr vor dem Finnen Kimi Räikkönen im Ferrari und seinem Teamkollegen Nico Rosberg ins Ziel.

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