Nachrichten

Dienstag, 5. Mai 2015 03:00 Uhr

  • Lokführer dehnen Streik auf Personenverkehr aus

    Der Streik bei der Deutschen Bahn trifft nun auch den Personenverkehr. Die bei der Gewerkschaft GDL organisierten Lokführer legten um zwei Uhr im bundesweiten Nah- und Fernverkehr die Arbeit nieder. Der Streik soll bis Sonntag um neun Uhr früh dauern. Die Gütertransporte werden bereits seit Montagnachmittag bestreikt. Es ist der achte Ausstand im laufenden Tarifkonflikt und mit fast sechs Tagen Dauer der längste seit Gründung der Deutschen Bahn 1994. Die Bahn hat Ersatzfahrpläne aufgestellt. Demnach soll noch etwa jeder dritte Fernzug im Einsatz sein. Im Regionalverkehr will die Bahn 15 bis 60 Prozent des regulären Angebots aufrechterhalten, wobei mit den größeren Ausfällen in Ostdeutschland gerechnet wird. Im Westen gibt es unter den Lokführern noch einige Tausend Beamte, die nicht streiken dürfen. Auch die S-Bahnen sind von der Arbeitsniederlegung betroffen.

  • Amnesty: Syrien begeht weiter Kriegsverbrechen mit Fassbomben

    Amnesty International hat der syrischen Regierung vorgeworfen, weiterhin Fassbomben gegen Zivilisten einzusetzen. In einem Bericht der Menschenrechtsorganisation heißt es, durch derartige Angriffe seien seit Januar 2014 allein in der Provinz Aleppo über 3.000 Zivilisten getötet worden. Die Fassbomben würden über Schulen, Kliniken, Moscheen und vollen Märkten abgeworfen. Durch Angriffe von Aufständischen mit unpräzisen Waffen wie Mörsern und improvisierten Raketen starben nach Darstellung von Amnesty im vergangenen Jahr mehr als 600 Zivilisten. - Der Bürgerkrieg in Syrien dauert seit vier Jahren an.

  • Italien fordert von EU mehr Engagement in der Flüchtlingskrise

    Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen hat die italienische Regierung von der Europäischen Union mehr Engagement gefordert. Außenminister Gentiloni sagte, es müsse deutlich gemacht werden, dass ein europäischer Notfall nicht weiter nur italienische Antworten haben könne. In einem Telefonat mit dem für Flüchtlinge zuständigen EU-Kommissar Avramopoulos sagte der Minister weiter, Italien verlange nicht nur die Stärkung der EU-Grenzschutzagentur Frontex, sondern auch ein außerordentliches wirtschaftliches Engagement der Europäischen Union, um dem dringenden Bedarf angesichts der Aufnahme von Flüchtlingen zu begegnen. Allein am vergangenen Wochenende waren mehr als 5.800 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet worden. Mehr als 3.000 von ihnen kamen gestern auf den italienischen Inseln Sizilien und Lampedusa sowie in Kalabrien an.

  • Ein Attentäter von Texas seit Jahren im Visier der US-Behörden

    Einer der beiden Männer, die einen Anschlag auf eine Ausstellung von Mohammed-Karikaturen in Texas verübt haben, war seit Jahren im Visier der US-Sicherheitsbehörden. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, stand er seit 2006 unter Beobachtung. Hintergrund waren seine Verbindungen zu einer Person, die nach Vermutungen der Bundespolizei FBI eine Terrorzelle in Arizona aufbauen wollte. Zudem soll er den Wunsch geäußert haben, sich dem Kampf von Islamisten in Somalia anzuschließen. Die beiden Männer hatten am Sonntagabend mit Sturmgewehren eine Veranstaltung einer islamfeindlichen Initiative angegriffen, an der auch der niederländische Politiker Wilders teilnahm. Die Täter kamen bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben, ein Wachmann wurde verletzt.

  • Israel verspricht Besserungen im Umgang mit Juden aus Äthiopien

    Israels Staatschef Rivlin und Ministerpräsident Netanjahu haben Fehler im Umgang mit äthiopischstämmigen Juden eingeräumt und Besserungen zugesagt. Die Proteste der vergangenen Tage hätten gezeigt, dass es im Herzen der israelischen Gesellschaft eine offene Wunde gebe, sagte Rivlin. Netanjahu traf sich mit Vertretern der äthiopischen Gemeinde in Israel. Er kündigte an, seine Regierung werde gegen den Rassismus vorgehen. Ein Video, in dem zu sehen ist, wie Polizisten einen äthiopischen Juden schlagen, hatte Proteste ausgelöst; am Sonntagabend gab es bei einer Demonstration in Tel Aviv Festnahmen und Verletzte.

  • Wetter: Im Osten und Südosten sonnig, sonst Regen und Gewitter, 20 bis 28 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet bewölkt. Von Südwesten nach Nordosten Niederschläge. Sonst vielfach trocken. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad. Am Tag im Norden und Westen Regen und teilweise kräftige Gewitter. Im Osten und Südosten sonnig. Später auch dort Schauer und Gewitter. Temperaturen 20 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch Regen und Gewitter. Werte zwischen 16 und 22 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.