Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 14:00 Uhr

  • Zahl der Arbeitslosen sinkt auf unter drei Millionen

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im März unter die Drei-Millionen-Marke gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im zuende gehenden Monat 2 Millionen 932 Tausend Menschen ohne Job. Das sind 85.000 weniger als im Februar und rund 123.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8 Prozent. Die Zahl der Unterbeschäftigten wurde mit rund 3,8 Millionen angegeben. Darin sind auch so genannte Ein-Euro-Jobber und Teilnehmer an Fortbildungen erfasst. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, begründete die Entwicklung mit einer guten Konjunktur und einer einsetzenden Frühjahrsbelebung.

  • Sturmtief: Tausende Bahnreisende in NRW sitzen fest

    Das Sturmtief "Niklas" hat in Nordrhein-Westfalen zu erheblichen Behinderungen geführt. Tausende Pendler und Reisende sitzen fest, weil der Nahverkehr komplett eingestellt wurde. Vor den Schaltern bildeten sich lange Schlangen. Lediglich einige Fernzüge sollen heute noch fahren. Auch in Bayern gibt es Behinderungen. Das Unwetter war in der vergangenen Nacht mit Geschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde über Teile Deutschlands gezogen. Auch für heute warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern.

  • Regierungen Deutschlands und Frankreichs bei gemeinsamer Sitzung in Berlin

    In Berlin beraten Minister aus Deutschland und Frankreich in einer gemeinsamen Kabinettssitzung über Sicherheits-, Wirtschafts-, und Bildungspolitik. Die Regierungen wollen unter anderem die gegenseitige Anerkennung von Hochschulabschlüssen erleichtern und die Besteuerung von Rentnern neu regeln. Wer beispielsweise Bezüge aus der deutschen Sozialversicherung erhält und in Frankreich lebt, soll künftig nur noch dort besteuert werden. Vor dem Treffen des deutsch-französischen Ministerrates hatte Bundeskanzlerin Merkel den französischen Staatspräsidenten Hollande empfangen. Bei dem Gespräch sollte es um die Krise in Griechenland, den Konflikt in der Ukraine und den Absturz der Germanwings-Maschine gehen. Anlässlich der Regierungskonsultationen unterrichtete das Verteidigungsministerium den Bundestag über die Pläne, gemeinsam mit Frankreich und Italien eine europäische Kampfdrohne zu entwickeln. Diese soll demnach spätestens 2025 einsatzbereit sein.

  • Tusk: Durchbruch im Griechenland-Poker nicht vor Ostern

    In den Verhandlungen um weitere Milliardenkredite für Griechenland erwartet EU-Ratspräsident Tusk frühestens in der kommenden Woche eine Einigung. Die Bewertung der als Voraussetzung für neue Hilfen verlangten Reformpläne sei sehr komplex, erklärte Tusk am Rande eines Treffens mit dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy in Madrid. Er rechne nicht mit einem Durchbruch vor Ostern. Von Seiten der Regierung in Athen hieß es dagegen, sie erwarte schon bald eine Übereinkunft. Dabei geht es um eine Tranche von 7,2 Milliarden Euro. Derweil kündigte der griechische Regierungschef Tsipras eine engere Zusammenarbeit Athens mit Russland an. Die westlichen Sanktionen gegen Moskau wegen des Ukraine-Konflikts bezeichnete er als Sackgasse.

  • UNO fordert mehr Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien

    Auf einer internationalen Geberkonferenz für Syrien haben die Vereinten Nationen um größere Hilfe für Flüchtlinge gebeten. UNO-Flüchtlingskommissar Guterres erklärte vor den Teilnehmern in Kuwait, nach vier Jahren Bürgerkrieg spitze sich die Notlage für die Syrer innerhalb und außerhalb des Landes immer weiter zu. Viele Flüchtlinge in der Region lebten in unzureichenden Behausungen, Kinder könnten nicht zur Schule gehen und auch die Gesundheitsversorgung sei mangelhaft. Die Vereinten Nationen hoffen auf internationale Hilfsgelder in Höhe von 7,7 Milliarden Euro. Die Regierung des Libanon erklärte, zur Versorgung der im Land lebenden syrischen Flüchtlinge brauche man in den kommenden zwei Jahren insgesamt eine Milliarde Dollar. Die Bundesregierung erhöhte ihre bisherigen Hilfszusagen um 100 Millionen Euro auf 255 Millionen. Aus den Ländern der Europäischen Union sollen insgesamt 1,1 Milliarden Euro fließen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilt.

  • Atomverhandlungen in Lausanne - Lawrow spricht von guten Erfolgsaussichten

    Im schweizerischen Lausanne sind die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm fortgesetzt worden. An der Sitzung nehmen die Außenminister und Vertreter der fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat sowie Deutschlands und des Iran teil. Auch der russische Außenminister Lawrow will im Laufe des Tages wieder dazustoßen. Er war gestern nach Moskau zurückgereist und hatte seine Rückkehr zu den Gesprächen von deren Erfolgsaussichten abhängig gemacht. Die Frist für eine Grundsatzvereinbarung läuft um Mitternacht aus. Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Nouripour warnte im Deutschlandfunk vor einem Scheitern der Verhandlungen. Selbst eine schlechte Vereinbarung wäre besser als kein Abkommen, weil es damit die Möglichkeit gebe, das iranische Atomprogramm zu überprüfen. Dennoch beginne mit einem Vertrag erst der Hauptteil der Arbeit, weil weiterhin nicht klar sei, inwieweit sich das Land an die getroffenen Vereinbarungen halte.

  • Irakische Armee erobert nach eigenen Angaben Regierungssitz in Tikrit

    Die irakischen Streitkräfte haben nach eigener Darstellung den Regierungssitz in Tikrit von der Terrormiliz IS zurückerobert. Dies sei ein wesentlicher Schritt, um die Stadt wieder vollständig unter Kontrolle zu bringen, hieß es von Seiten des Militärs. Die irakische Armee hatte Anfang des Monats ihre bislang größte Offensive gegen die Dschihadisten gestartet. An der Aktion beteiligten sich auch die USA, die mehrfach Luftangriffe auf IS-Stellungen in der Region flogen. Tikrit liegt rund 160 Kilometer nördlich von Bagdad.

  • Jemen: Zahlreiche Tote bei Kämpfen und Luftangriffen

    Im Jemen hat die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition den sechsten Tag in Folge Stellungen der Huthi-Rebellen bombardiert. Dabei sollen Medienberichten zufolge in der Stadt Jarim 20 Kämpfer und 15 Zivilisten getötet worden sein. Luftangriffe gab es auch rund um die Hauptstadt Sanaa. In der südlichen Hafenstadt Aden beschossen Kriegsschiffe der Allianz mehrere Vororte, die die Milizen auf ihrem Vormarsch erobert haben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kamen mindestens 26 Menschen ums Leben. In Aden halten sich viele Anhänger des abgesetzten Präsidenten Hadi auf.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 2 bis 15 Grad

    Das Wetter: Stürmisch, teils regnerisch, im Osten auch Schneefall. Später von Nordwesten her schauerartiger Regen, mitunter Orkanböen, im Süden länger anhaltend. 2 bis 15 Grad. Morgen erneut Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag kaum Wetteränderung, nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 12.

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