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Dienstag, 21. Oktober 2014 22:00 Uhr

  • WHO rechnet mit ersten Ebola-Impfungen im Januar

    Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO könnte im Januar eine Impfkampagne gegen die Ebola in Westafrika anlaufen. Die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Kieny sagte in Genf, in einem Probeversuch könnten Zehntausende Impfdosen eingesetzt werden. Allerdings müsse man sich vorher sicher sein, dass die Stoffe auch unbedenklich seien. Nach ihren Worten laufen dafür schon Tests oder sind in Planung. Ergebnisse sollen im Dezember vorliegen. Zunächst sollen Mitarbeiter in Ebola-Behandlungszentren geimpft werden. Seit dem Ausbruch der Epidemie sind laut WHO mindestens 9.000 Menschen erkrankt. Etwa die Hälfte von ihnen ist daran gestorben.

  • Oettinger spricht von Fortschritten im Gasstreit zwischen Moskau und Kiew

    Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine gibt es nach Angaben von EU-Energiekommissar Oettinger Fortschritte. Oettinger sagte nach Verhandlungen mit Vertretern beider Seiten in Brüssel, es gebe nun eine Perspektive, dass alle europäischen Bürger im Winter versorgt werden könnten. Eine Einigung sei allerdings noch nicht erzielt worden. Die Gespräche sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Nach Angaben der EU-Kommission bat die Ukraine die Europäische Union um weitere Finanzhilfen in Höhe von zwei Milliarden Euro. Man werde die Anfrage nun in Gesprächen mit dem Internationalen Währungsfonds und der Regierung in Kiew bewerten, sagte ein Sprecher der Behörde in Brüssel.

  • Nordkorea lässt US-Bürger frei

    Ein in Nordkorea festgehaltener US-Bürger ist freigelassen worden. Der 56-Jährige habe das Land verlassen und sei auf dem Weg in die Vereinigten Staaten, teilte das Außenministerium in Washington mit. An den Verhandlungen über die Freilassung sei auch das schwedische Außenministerium beteiligt gewesen. Der Mann war vor fünf Monaten festgenommen worden, weil er angeblich eine Bibel in einer Bar in der Stadt Chongjin liegengelassen haben soll. Nach US-Angaben befinden sich noch zwei weitere Amerikaner in Nordkorea in Haft.

  • US-Außenminister Kerry zu Gesprächen in Berlin

    Bundesaußenminister Steinmeier und US-Ressortchef Kerry sind in Berlin zusammengetroffen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts geht es unter anderem um den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat sowie um den Konflikt im Osten der Ukraine. Morgen wollen Steinmeier und Kerry an der Gedenkstätte Berliner Mauer einen Kranz niederlegen. Anschließend ist ein Gespräch des US-Außenministers mit Bundeskanzlerin Merkel geplant.

  • Piloten-Gewerkschaft Cockpit droht mit weiteren Streiks

    Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit droht mit weiteren Streiks, sollte die Lufthansa nicht einlenken. Ein Sprecher sagte in Frankfurt am Main, die Gewerkschaft erwäge einen neuen Ausstand bis zum Wochenende, sollte sich im Tarifkonflikt nichts tun. In der Auseinandersetzung geht es um die Vorruhestandsregelungen für die Piloten. Eine Lufthansa-Sprecherin kritisierte, die Vereinigung Cockpit habe bisher gar keine inhaltlichen Forderungen gestellt. Heute fielen bei der größten deutschen Gesellschaft zwei Drittel aller Flüge aus. In Frankfurt am Main blieben fast alle Langstreckenmaschinen am Boden. Der Ausstand endet um Mitternacht.

  • Sacharow-Preis für Arzt aus dem Kongo

    Der Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments geht in diesem Jahr an den kongolesischen Arzt Denis Mukwege. Das teilte Parlamentspräsident Schulz in Straßburg mit. Der 59-Jährige Gynäkologe habe sich mit seinem Einsatz für Opfer sexueller Gewalt verdient gemacht. Mukwege leitet ein Krankenhaus für Frauen und Mädchen im Osten des Kongo. Der Preis, der Ende November verliehen wird, ist mit 50.000 Euro dotiert.

  • Wetter: Nachts Regen und Gewitter, 10 bis 2 Grad

    Das Wetter: In der Nacht Regen und Gewitter. 10 bis 2 Grad. Morgen bedeckt mit Schauern. Anhaltend stürmisch. Oberhalb von 600 bis 800 Metern Schneefall möglich. Später Wetterberuhigung. Temperaturen 7 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden stark bewölkt, zeitweise Regen. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: An der deutschen Nordseeküste besteht morgen die Gefahr einer Sturmflut.

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