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Dienstag, 21. Oktober 2014 02:00 Uhr

  • Kobane: IS greift wieder an

    Die sunnitischen Dschihadisten der Terrormiliz IS haben mit neuen Angriffen auf die nordsyrische Stadt Kobane begonnen. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilt, sind alle Fronten betroffen. Es soll zu schweren Gefechten mit den kurdischen Peschmerga-Einheiten gekommen sein, die seit Wochen versuchen, die Stadt zu halten. Sie werden dabei von der US-geführten Koalition mit Luftangriffen gegen den IS unterstützt. Darüber hinaus hatte die US-Armee die Kämpfer der kurdischen Organisation YPG - die sogenannten Volksverteidigungseinheiten - zuletzt auch gezielt mit Waffen und Medikamenten versorgt, die aus der Luft abgeworfen wurden. Der irakische Ministerpräsident Abadi traf zu politischen Gesprächen im benachbarten Iran ein. Dabei geht es ebenfalls um den Kampf gegen den IS, der weite Teile im Norden Syriens und im Westen des Irak kontrolliert.

  • Ebola: EU-Parlament kritisiert europäische Hilfen

    Im Europäischen Parlament haben die Abgeordneten fraktionsübergreifend Kritik am Ebola-Krisenmanagement der EU geübt. In der Debatte in Straßburg hieß es, deswegen gebe es nun in Westafrika weder genügend Behandlungszentren und Quarantänestationen noch ausreichend Personal. Bemängelt wurde auch, dass es an Kapazitäten fehle, um erkrankte Helfer aus Afrika auszufliegen. Die Grünen-Politikerin Heubuch beklagte, die Hilfen kämen zu langsam an, darum brauche man ein global abgestimmtes System, um auf Epidemien schneller zu reagieren. Bundesaußenminister Steinmeier hatte gestern mitgeteilt, dass die EU einen Ebola-Koordinator einsetzen will. Wer den Posten übernimmt, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

  • Neue EU-Kommission auf der Zielgeraden

    Im Europäischen Parlament sind die beiden letzten designierten EU-Kommissare angehört worden. Dabei handelt es sich zum einen um die Slowenin Bulc, die Verkehrskommissarin werden soll. Sie rückt nach für die Politikerin Bratusek, die vom Parlament abgelehnt wurde. Der zweite Kandidat ist der Slowake Sefcovic. Er musste erneut in die Anhörung, weil er vom Ressort Verkehr in das Ressort Energieunion wechselt. Das EU-Parlament will voraussichtlich am Mittwoch über die gesamte Kommission entscheiden. Sie könnte dann unter Leitung des Luxemburgers Juncker am 1. November die Arbeit aufnehmen.

  • Thüringen: Ramelow hofft auf klares Votum der SPD-Basis

    In Thüringen setzt der Linken-Politiker Ramelow auf zügige Koalitionsverhandlungen mit Sozialdemokraten und Grünen. Er sagte im ZDF, nun sei die Parteibasis der Landes-SPD am Zuge. Er hoffe auf ein klares Votum. Der Vorstand der Sozialdemokraten hatte sich zuvor dafür entschieden, den SPD-Mitgliedern ein rot-rot-grünes Bündnis zu empfehlen. Das bedeutet zugleich eine Absage an die bisherige Koalition mit der CDU. Die SPD-Mitglieder können von heute an abstimmen, das Ergebnis soll Anfang November vorliegen. Der Politiker Ramelow könnte - wenn die Koalitionsverhandlungen erfolgreich verlaufen - der erste Ministerpräsident werden, den die Linke stellt. Ramelow betonte, die Partei stelle in Thüringen schon Landräte und Oberbürgermeister und trage regional viel Verantwortung. Insofern fühle er sich nicht wohl, seine mögliche Wahl zum Regierungschef, so wörtlich, "mit einer historischen Dimension auszustatten".

  • Lufthansa: heute auch Streiks auf Langstreckenflügen

    Die Piloten der Lufthansa wollen ihre Streiks heute früh um sechs Uhr auf die Langstreckenverbindungen ausweiten. Dann dürften am Drehkreuz Frankfurt am Main fast alle Interkontinental-Verbindungen der Fluggesellschaft ausfallen. In München bleibt voraussichtlich die Hälfte der Maschinen am Boden, während die Langstreckenflüge in Düsseldorf planmäßig verlaufen sollen. Auf den Kurz- und Mittelstrecken streiken die Piloten schon seit gestern Mittag. Der Ausstand soll heute um Mitternacht enden. Insgesamt dürften 1.500 von mehr als 2.300 Flügen ausfallen. In dem Arbeitskampf geht es vor allem um die betriebsinterne Frührente. Die Lufthansa möchte unter anderem die Altersgrenze dafür anheben, die Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" lehnt das ab.

  • Polizei setzt in Calais Tränengas gegen Flüchtlinge ein

    In der nordfranzösischen Hafenstadt Calais ist die Polizei mit Tränengas gegen mehr als 300 Flüchtlinge vorgegangen. Wie die Behörden mitteilten, hatten sie versucht, auf Lastwagen zu gelangen, die auf die Fähre nach England warteten. Trotz des Polizei-Einsatzes gelang es offenbar einigen Menschen, sich auf einem Transporter zu verstecken. In Calais campieren nach Schätzung der Stadtverwaltung bis zu 1.500 Flüchtlinge in improvisierten Lagern. Die meisten von ihnen stammen aus dem Sudan, Eritrea oder Syrien.

  • Wetter: Heute bedeckt mit teils kräftigem Regen. 13 bis 20 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise Regen. Tiefstwerte zwischen 13 und 6 Grad. Morgen bedeckt mit Regen, teils schauerartig verstärkt oder gewittrig. 13 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch verbreitet Regen, im Süden teils kräftig. In der Westhälfte vereinzelt Auflockerungen. 8 bis 13 Grad.

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