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Donnerstag, 21. August 2014 02:00 Uhr

  • US-Militär: Einsatz zur Befreiung James Foleys scheiterte

    Die USA haben kürzlich vergeblich versucht, in Syrien amerikanische Geiseln aus den Händen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" zu befreien. Ein Sprecher des Pentagon sagte in Washington, an dem Einsatz seinen Luft- und Bodentruppen beteiligt gewesen. Er habe bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Sommer stattgefunden. Berichten zufolge sollte auch der Reporter James Foley befreit werden. Die Mission schlug laut Pentagon aber fehl, weil die Geiseln sich nicht an dem vermuteten Ort befanden. Der IS hatte gestern ein Video veröffentlicht, das Foleys Ermordung zeigt. Die Extremisten drohten mit weiteren Morden, wenn die USA ihre Luftangriffe auf die Terrorgruppe nicht einstellen. Ungeachtet dessen bombardierten US-Kampflugzeuge wieder Stellungen des IS in der Nähe des Mossul-Staudammes im Irak.

  • US-Justizminister Holder besucht Ferguson

    US-Justizminister Holder hat eine gründliche Untersuchung der tödlichen Schüsse auf einen schwarzen Jugendlichen in Ferguson versprochen. Bei einem Besuch in der Stadt sagte Holder, er habe die erfahrensten Agenten und Staatsanwälte der Regierung auf den Fall angesetzt. Holder äußerte sich bei einem Treffen mit mehr als 50 Anwohnern auf dem Campus einer örtlichen Universität. In Ferguson war am 9. August der unbewaffnete 18-jährige Jugendliche Michael Brown von einem Polizisten erschossen worden. Seither gibt es fast täglich von Gewalt begleitete Proteste.

  • Erfurt: NSU-Untersuchungsausschuss präsentiert Abschlussbericht

    Der NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags stellt heute seinen Abschlussbericht vor. Darin geht es um die Ermittlungen von Verfassungsschutz und Polizei gegen das Neonazi-Trio, dem zehn Morde zur Last gelegt werden. Details aus dem Bericht wurden bereits bekannt. Demnach bezeichnet der Untersuchungsausschuss die Arbeit der Behörden als "Fiasko" und "Desaster". Es seien derart viele falsche Entscheidungen gefällt worden, dass der Verdacht gezielter Sabotage naheliege. Das Landesparlament kommt am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen. Dazu sind auch Angehörige von Opfern des NSU eingeladen.

  • Gaza: Netanjahu kündigt Fortsetzung der Militäroffensive an

    Nach dem Abbruch der Waffenstillstandsverhandlungen hat Israels Ministerpräsident Netanjahu eine Fortsetzung der Militäroperation gegen die Hamas angekündigt. Der Einsatz werde so lange weitergehen, bis die Sicherheit der israelischen Bevölkerung wiederhergestellt sei, sagte Netanjahu in Jerusalem. Diplomatische Bemühungen könnten erst wieder erfolgen, wenn sich die Lage stabilisiert habe. Die israelische Armee beschoss nach eigenen Angaben mehr als 90 Ziele in dem Küstengebiet. Dabei wurden mindestens 20 Palästinenser getötet. Einer der Luftangriffe galt dem Militärchef der radikalislamischen Hamas, Deif. Nach Angaben der Organisation ist er noch am Leben. Die Hamas feuerte wieder zahlreiche Raketen auf Israel ab. Ein Flugkörper wurde über Tel Aviv abgefangen.

  • Ost-Ukraine: Militärflugzeug abgeschossen

    Im Osten der Ukraine gehen die Gefechte zwischen der Armee und den pro-russischen Separatisten weiter. In der Nähe der umkämpften Stadt Lugansk wurde nach Armeeangaben erneut ein Militärflugzeug abgeschossen. Das Schicksal des Piloten ist noch unklar. Im Zentrum der Stadt Donezk schlugen Mörsergranaten ein, wie Korrespondenten berichteten. Inzwischen trafen Mitarbeiter des Roten Kreuzes in der Region ein, um den weiteren Weg des russischen Hilfskonvois auszuloten. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz teilte in Genf mit, das Team habe Sicherheitsgarantien von den Rebellen erhalten. Ein genauer Zeitplan für den Hilfstransport wurde nicht genannt. Der umstrittene Konvoi mit rund 280 Lastwagen hängt seit fast einer Woche an der russisch-ukrainischen Grenze fest.

  • Wetter: Donnerstag regnerisch bei 16 bis 21 Grad

    Das Wetter: Nachts einzelne, teils gewittrige Niederschläge, die allmählich ostwärts abziehen. Von Südwesten her Auflockerungen. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad. Am Tage überwiegend regnerisch bei 16 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und einzelne Gewitter. Sonst trocken, zeitweilig sonnig. 17 bis 23 Grad.

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