Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 21:00 Uhr

  • Nepal: Helfer dringen in entlegene Gebiete vor

    Nach dem Erdbeben in Nepal sind erste Helfer auch in abgelegene Gebiete vorgedrungen. Hubschrauber landeten im Bezirk Gorkha, der seit Samstag von der Außenwelt abgeschnitten war. Nachbeben hatten dort eine weitere Lawine ausgelöst. Nach ersten Schätzungen werden 250 Menschen vermisst. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen begann mit der Verteilung von Lebensmitteln. Die UNO stellt aus ihrem Nothilfefonds umgerechnet rund 13 Millionen Euro zur Verfügung. Wie die Organisation mitteilte, werden für die kommenden drei Monate insgesamt mehr als 110 Millionen Euro gebraucht. Weil der einzige internationale Flughafen Nepals in der Hauptstadt Kathmandu überlastet ist, kommt die internationale Hilfe nur schleppend voran. Das Deutsche Rote Kreuz hat einen Flug mit 60 Tonnen Hilfsgütern bereits zum zweiten Mal verschoben. Die Zahl der Toten liegt nach Behördenangaben mittlerweile bei mehr als 4.600. Auch ein Todesopfer aus Deutschland wurde bestätigt.

  • Bundesbank-Chef fordert mehr Reformeifer in Griechenland

    Bundesbank-Präsident Weidmann hat Griechenlands Reformbemühungen als unzureichend kritisiert. Der Ägäis-Staat sei vor fünf Jahren das erste Land gewesen, das gegen Auflagen Hilfskredite erhalten habe, sagte Weidmann auf einer Veranstaltung in Essen. Bei der Eintreibung von Steuern, der Korruptionsbekämpfung und beim Vorhaben, die Arbeit der öffentlichen Verwaltung zu verbessern, hätten seitdem doch merklichere Fortschritte möglich sein sollen. Die neue Regierung in Athen habe hier erste Hoffnungen wieder zunichtegemacht, bemängelte Weidmann. Zuvor hatte sich der griechische Ministerpräsident Tsipras zuversichtlich über eine baldige Einigung mit der EU geäußert. Spätestens nächste Woche sollte es eine Lösung über die Finanzhilfen in Höhe von gut sieben Milliarden Euro geben, erklärte der Regierungschef.

  • Obama verurteilt Ausschreitungen in Baltimore

    US-Präsident Obama hat die Ausschreitungen in Baltimore wegen des Todes eines Schwarzen in Polizeigewahrsam verurteilt. Für die Krawalle gebe es keinerlei Entschuldigung, erklärte Obama in Washington. Die sinnlose Gewalt der Randalierer sei kontraproduktiv. Zugleich zeigte Obama Verständnis für die Sorgen der afroamerikanischen Bevölkerung angesichts der jüngsten Fälle von Polizeigewalt. Bei zu vielen Gelegenheiten hätten Beamte vornehmlich Schwarze in einer Weise behandelt, die beunruhigende Fragen aufwerfe. - In Baltimore waren Polizisten gestern mit Steinen und Flaschen angegriffen worden. Mindestens 15 Beamte erlitten Verletzungen, es gab mehr als 200 Festnahmen.

  • Acht verurteilte Drogenhändler in Indonesien hingerichtet

    In Indonesien sind acht wegen Drogenhandels zum Tode verurteilte Gefangene durch ein Erschießungskommando exekutiert worden. Bei den Hingerichteten handele es sich um zwei Australier, einen Brasilianer, einen Indonesier und vier Afrikaner, berichteten mehrere Medien des südostasiatischen Landes. - Indonesien zählt zu den Staaten mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Erst im Januar waren unter internationalem Protest sechs Menschen wegen entsprechender Vergehen hingerichtet worden, darunter fünf Ausländer.

  • Brand auf spanischer Fähre im Mittelmeer

    Eine Fähre auf dem Weg von der Baleareninsel Mallorca in die südspanische Küstenstadt Valencia ist im Mittelmeer in Brand geraten. Dabei hätten drei Besatzungsmitglieder Rauchverletzungen erlitten, teilten die zuständigen Behörden mit. Von den 152 Passagieren sei niemand verletzt worden. Sie wurden von mehreren Schiffen aufgenommen und zurück in den Hafen von Palma de Mallorca gebracht. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

  • Wetter: Am Mittwoch nach Nebelauflösung verbreitet sonnig, 13 bis 17 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte rasch abklingende Schauer. Nachfolgend meist gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefstwerte an den Küsten um 4, sonst 3 bis minus 1 Grad, im Bergland bis minus 4 Grad. Am Tag nach Auflösung von Nebelfeldern verbreitet sonnig. Ab mittags von Nordwesten und Westen her Wolkenverdichtung. Temperaturen 13 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag Schauer oder Gewitter. Im Süden auch längere Zeit Regen. 9 bis 16 Grad.

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