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Samstag, 1. November 2014 08:00 Uhr

  • Steinmeier: Russland muss in Ukraine-Politik Taten folgen lassen

    Außenminister Steinmeier hat an Russland appelliert, seinem Bekenntnis zur Einheit der Ukraine Taten folgen zu lassen. Letztlich habe es Moskau in der Hand zu entscheiden, welche Beziehungen es mit dem Westen haben möchte, sagte Steinmeier der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er bezeichnete es als wichtig, dass Russland seine Möglichkeiten nutze, um die Vereinbarungen von Minsk zur Beilegung des Ukraine-Konflikts umzusetzen. Das gelte besonders für den Umgang mit den Abstimmungen, die von den Separatisten in der Ostukraine abgehalten werden sollen, betonte der Außenminister. - Die EU und die USA lehnen die für morgen angesetzten Wahlen ab, Russland will sie dagegen anerkennen. Der CDU-Außenpolitiker Schockenhoff sagte im Deutschlandfunk, Russland brauche den Konflikt mit dem Westen, um Stärke gegenüber der eigenen Bevölkerung zu demonstrieren. Die Beilegung des Gasstreits habe aber gezeigt, dass Europa gegenüber Moskau aus einer Position der Stärke agieren könne. Russland könne sich wegen seiner desolaten Wirtschaftslage gar keinen längeren Konflikt mit dem Westen leisten.

  • Peschmerga-Kämpfer erreichen belagerte nordsyrische Stadt Kobane

    Die seit Tagen erwarteten kurdischen Peschmerga-Kämpfer sind zur Verstärkung in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte überquerten etwa zehn Fahrzeuge die türkisch-syrische Grenze. Die rund 150 Kämpfer hatten sich zuvor nahe der türkischen Grenzstadt Suruc auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Peschmerga sollen helfen, Kobane gegen die Terror-Organisation "Islamischer Staat" zu verteidigen. - Kurdische Gruppen riefen für heute zu weltweiten Solidaritätsveranstaltungen für die bedrängte Stadt auf.

  • BKA: Zahl der sogenannten "Gefährder" hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    In Deutschland gibt es nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes 230 besonders gefährliche Islamisten. Bei diesen Personen gehe man davon aus, dass sie Straftaten in erheblichem Ausmaß begehen könnten, sagte BKA-Präsident Ziercke der Zeitung "Die Welt". Im Jahr 2010 seien es 120 sogenannte Gefährder gewesen. Insgesamt zähle man rund 1.000 Menschen zum islamistisch-terroristischen Personenpotenzial. Derzeit gehe die größte Gefahr von fanatisierten Einzeltätern oder Kleinstgruppen aus, betonte Ziercke. Die Sicherheitsbehörden seien jedoch gut aufgestellt, deshalb sei Panik nicht angebracht.

  • Mutmaßliches führendes ETA-Mitglied in Mannheim festgenommen

    Die Polizei hat in Mannheim ein mutmaßliches hochrangiges Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen. Nach Angaben des hessischen Landeskriminalamts wird dem 49-Jährigen vorgeworfen, Sprengstoff für Anschläge hergestellt und beschafft zu haben. Der Mann, ein spanischer Staatsangehöriger, sei seit zehn Jahren auf der Flucht. Er soll nun an Frankreich ausgeliefert werden, wo er bereits wegen der Vorbereitung von Anschlägen verurteilt worden war.

  • DIHK rechnet mit 150.000 neuen Stellen

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet im kommenden Jahr mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen. Das berichtet die "Rheinische Post" aus Düsseldorf und beruft sich auf die aktuelle Beschäftigungsprognose des Wirtschaftsverbands. Die meisten Stellen könnten demnach im Dienstleistungs-Bereich entstehen. Darauf folgen Handel, Verkehr und Gastgewerbe. DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben verwies darauf, dass sich der Zuwachs wegen der abflauenden Konjunktur verlangsame. Im laufenden Jahr seien noch mehr als 300.000 Arbeitsplätze geschaffen worden - doppelt so viele, wie der Verband für das kommende Jahr erwartet.

  • Politologe Kiszelly im DLF: Internet-Steuer in Ungarn wird wohl nicht mehr neu aufgelegt

    Die Internet-Steuer in Ungarn ist nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Kiszelly auf lange Zeit vom Tisch. Er glaube nicht, dass Ministerpräsident Orban versuchen werde, das Gesetz noch einmal neu aufzulegen, sagte der Experte von der Universität Budapest im Deutschlandfunk. Der Druck durch die Massenproteste sei zu groß gewesen. Die Menschen seien auf die Straße gegangen, weil sie sich in ihrer persönlichen Freiheit beschnitten fühlten und Mehrbelastungen befürchteten. Nach Einschätzung des Politologen ging es bei den Demonstrationen weniger um grundsätzliche Systemkritik. Orban hatte gestern angekündigt, die geplante Gebühr zurückzuziehen. Die Steuer sollte im kommenden Jahr eingeführt werden und den Datenverkehr mit 50 Cent pro Gigabyte belasten.

  • Offenbar Machtkampf in Burkina Faso

    In Burkina Faso scheint es einen neuen Machtkampf zu geben. In einer Radioansprache ernannte sich Oberstleutnant Zida zum Staatschef. Er stellte sich damit gegen Militärchef Traoré. Dieser hatte nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Compaoré die Macht übernommen. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen den Staatschef, der eine weitere Amtszeit durch eine Verfassungsänderung erreichen wollte.

  • Kampf gegen Ebola: Kanada stellt keine Visa mehr aus

    Kanada stellt ab sofort keine Visa mehr für Bürger jener westafrikanischen Staaten aus, die am stärksten von Ebola betroffen sind. Wie das kanadische Einwanderungsministerium mitteilte, gilt die Regelung auch für alle Personen, die sich in jüngster Zeit in den Ländern aufgehalten haben. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich mehr als 13.500 Menschen mit Ebola infiziert. Fast 5.000 Todesopfer wurden registriert.

  • China und Russland blockieren Plan für weltgrößtes Meeresschutzgebiet

    Das Vorhaben, vor der Küste der Antarktis das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten, ist erneut gescheitert. Das berichtet das aus mehreren Umweltorganisationen bestehende Bündnis Antarctic Ocean Alliance nach zehntägigen Verhandlungen im australischen Hobart. Demnach scheiterte der Plan am Widerstand Chinas und Russlands. - Geplant war die Schaffung einer geschützten Region mit einer Gesamtgröße von 1,3 Millionen Quadratkilometern. In diesem Gebiet sollte Fischerei weitestgehend verboten werden.

  • Raumflugzeug "Space Ship Two" abgestürzt - ein Toter

    Das privat finanzierte Raumflugzeug "Space Ship Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Nach Angaben der Behörden kam dabei ein Pilot ums Leben, ein zweiter wurde verletzt. Die Betreiberfirma "Virgin Galactic" hatte zuvor mitgeteilt, es habe technische Probleme gegeben. Das Unternehmen will Weltraum-Flüge für Privatpersonen anbieten.

  • Bundesliga: Schalke - Augsburg 1:0

    Im Freitagsspiel der Fussball-Bundesliga hat Schalke gegen Augsburg 1:0 gewonnen.

  • Börse: Dow Jones im Plus

    Die Aktienbörse in New York hat mit Kursgewinnen geschlossen. Der Dow Jones stieg um 1,3 Prozent auf 17.390 Punkte. Der technologie-orientierte Nasdaq-Index legte um 1,4 Prozent zu auf 4.158 Punkte.

  • Wetter: Teils neblig-trüb, teils sonnig, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Zunächst verbreitet Nebel. Tagsüber örtlich sonnig bei 16 bis 22 Grad. In Nebelgebieten einstellige Temperaturwerte. Morgen erneut neblig, im Tagesverlauf sonnige Abschnitte. Im Westen und Nordwesten dichte Wolkenfelder, über den Mittelgebirgen Regen. 13 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Nordwesten und Westen regnerisch, im Süden und Osten teils heiter bis sonnig, teils aber auch hochnebelartig bedeckt. Weitgehend trocken. 11 bis 18 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 9, Hamburg 10, Bremen 10, Hannover 11, Berlin 10, Leipzig 10, Köln 11, Dresden 9, Frankfurt am Main 8, Stuttgart 6, Freiburg 4, München 5.

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