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Mittwoch, 16. April 2014 21:00 Uhr

  • NATO will Präsenz zeigen, aber nicht in Ukraine-Konflikt eingreifen

    Die NATO will auf die jüngste Entwicklung im Osten der Ukraine mit einer verstärkten Militärpräsenz reagieren. Generalsekretär Rasmussen sagte in Brüssel, die 28 Mitgliedsstaaten des Verteidigungsbündnisses hätten ein Maßnahmenpaket beschlossen, das den zusätzlichen Einsatz von Flugzeugen und Schiffen vorsehe. Ein direktes Eingreifen in der Ukraine, das nicht der NATO angehört, schloss Rasmussen aus. In der Ost-Ukraine stoßen die Regierungstruppen auf Widerstand pro-russischer Separatisten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew brachten Kämpfer sechs Panzer der ukrainischen Armee in ihre Gewalt. In Donezk stürmten Separatisten ein weiteres Verwaltungsgebäude. Aus Kramatorsk berichten Reporter von der Entwaffnung einer ukrainischen Militärkolonne.

  • Nach Fährunglück in Südkorea noch 290 Vermisste

    Nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas werden noch etwa 290 Menschen vermisst. Das teilte die Küstenwache mit. Bislang wurden vier Tote geborgen. Mehr als 150 Personen konnten gerettet werden. Insgesamt waren mehr als 450 Menschen an Bord, darunter 300 Schüler auf einem Ausflug. Die Fähre war auf dem Weg zur südkoreanischen Ferieninsel Jeju, als sie in Schieflage geriet und sank. Der Grund dafür ist unklar.

  • Südeuropa verlangt mehr EU-Engagement gegen illegale Einwanderung

    Die süd-europäischen Mitgliedsstaaten verlangen von der EU mehr Engagement im Kampf gegen illegale Einwanderung. Die Europäische Union solle den vom Zustrom betroffenen Ländern auch finanziell helfen, heißt es in einer Erklärung, die auf einem informellen Außenministertreffen im spanischen Alicante verabschiedet wurde. Darin fordern die Ressortchefs aus Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta und Zypern außerdem, dass die EU Hilfsprogramme für die wirtschaftliche Entwicklung afrikanischer Staaten auflegen soll.

  • Bund und Länder reformieren Pflege-Ausbildung

    Die Pflegeausbildung in Deutschland soll vereinheitlicht und das vielerorts noch gängige Schulgeld abgeschafft werden. Das kündigte Bundesfamilienministerin Schwesig in Berlin nach einem Bund-Länder-Treffen mit den für Gesundheit und Pflege zuständigen Ministern an. Noch in diesem Jahr soll demnach eine Verständigung über die Finanzierung und die Inhalte der neuen Ausbildung erreicht werden. Das entsprechende Gesetz soll dann 2015 kommen.

  • 3,5 Jahre Gefängnis für Ex-Minister Deubel in Nürburgring-Prozess

    Der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzminister Deubel ist im Nürburgring-Prozess zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Koblenz befand den SPD-Politiker der Untreue in 14 Fällen für schuldig. Der ehemalige Geschäftsführer des Nürburgrings und ein weiterer Mitarbeiter erhielten Bewährungsstrafen. In dem Prozess ging es um die 2009 gescheiterte Privatfinanzierung eines Erlebnisparks an der Rennstrecke in der Eifel. Die Staatsanwaltschaft warf Deubel vor, eigenmächtig Zahlungen über mehrere 100.000 Euro veranlasst und Steuergeld in Höhe von 12 Millionen Euro gefährdet zu haben.

  • Reedereien Hapag-Lloyd und CSAV fusionieren

    Die Container-Reederei Hapag-Lloyd und der chilenische Konkurrent CSAV fusionieren. Das teilten Vertreter der beiden Unternehmen in Hamburg mit. Durch den Zusammenschluss entsteht das weltweit viertgrößte Unternehmen der Branche.

  • Wetter: Nachts gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 6 bis -7 Grad.

    Das Wetter: Nachts vielfach gering bewölkt oder klar. Später im Norden und Nordwesten dichtere Wolken, aber trocken. Tiefstwerte 6 bis minus 7 Grad. Morgen in der Nordwesthälfte dichte Wolkenfelder, gegen Abend leichter Regen. Sonst heiter bis wolkig, im Südosten auch sonnig. 14 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag Ausbreitung des Regengebiets nach Süden. 9 bis 16 Grad.

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