Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 17:00 Uhr

  • Dresden: Erste Pegida-Kundgebung nach Terrordrohung

    Eine Woche nach dem Demonstrationsverbot wegen einer Terrordrohung sind in Dresden wieder mehrere tausend Pegida-Anhänger auf die Straße gegangen. Die Sympathisanten der anti-islamischen Gruppierung versammelten sich am Nachmittag auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. In unmittelbarer Nähe fand eine Gegendemonstration statt. Die Polizei war mit starken Kräften im Einsatz. Die Pegida-Kundgebung findet diesmal einen Tag früher als üblich statt. Für morgen ist in Dresden ein "Bürgerfest für Weltoffenheit" angekündigt, bei dem unter anderem prominente Musiker auftreten werden.

  • Mindestens zehn Tote in Ägypten am Jahrestag der Revolte

    Der vierte Jahrestag der Revolution ist in Ägypten von Anschlägen und Ausschreitungen überschattet worden. Die schwersten Unruhen gab es im Osten der Hauptstadt Kairo, wie die Behörden mitteilten. Dort wurden neun Menschen während Demonstrationen getötet. Die Polizei erklärte, Sicherheitskräfte seien von Extremisten beschossen worden und hätten das Feuer erwidert. Außerdem wurden in der Hauptstadt zwei Polizisten bei einem Bombenanschlag verletzt. Bereits gestern war in Kairo eine Demonstrantin getötet worden. In Alexandria im Norden des Landes gab es heute einen Brandanschlag auf eine Straßenbahn. Zudem wurde dort ein Demonstrant erschossen. Im nordägyptischen Buhaira wurden zwei Männer getötet, die einen Anschlag vorbereitet haben sollen. Mit zahlreichen Kundgebungen wird in Ägypten heute an den Beginn der Revolte am 25. Januar 2011 gedacht, der zum Sturz des langjährigen Staatschefs Mubarak führte.

  • Moskau gibt Kiew die Schuld an Eskalation der Gewalt in der Ostukraine

    Russlands Außenminister Lawrow hat das ukrainische Militär für die jüngste Zunahme der Gewalt im Osten des Landes verantwortlich gemacht. Die Armee greife Wohngebiete an und verletze damit das Minsker Abkommen, sagte er in einem Telefonat mit US-Außenminister Kerry. Nach Angaben des Außenministeriums in Moskau schlug Lawrow neue Friedensgespräche zwischen Kiew und den Separatisten vor. Kerry habe dagegen gefordert, die Verhandlungen auf internationaler Ebene auszuweiten. Der ukrainische Präsident Poroschenko unterstrich die Bereitschaft seiner Regierung zu neuen Gesprächen. Die Separatisten hatten zuvor jedoch mitgeteilt, sie sähen keinen Sinn in neuen Gesprächen. Nach dem gestrigen Beschuss der Hafenstadt Mariupol mit mindestens 30 Toten hatte Poroschenko für heute Staatstrauer ausgerufen. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer gedacht.

  • Griechenland: Samaras und Tsipras bei Stimmabgabe zuversichtlich

    Die Griechen wählen ein neues Parlament. Sie entscheiden damit auch über den künftig Kurs des Landes in der Finanz- und Sozialpolitik. Umfragen zufolge dürfte das Linksbündnis Syriza als stärkste Kraft aus der Abstimmung hervorgehen. Dessen Chef Tsipras sagte bei der Abgabe seiner Stimme in Athen, das griechische Volk entscheide über einen Neuanfang. Der konservative Regierungschef Samaras erklärte, vom Ergebnis der Wahl hänge ab, ob sein Land den europäischen Kurs fortsetze. Er sei zuversichtlich, dass unentschlossene Wähler sich doch noch für seine Partei Nea Dimokratia entscheiden. Samaras steht für eine Fortsetzung des Sparkurses, Tsipras strebt dagegen eine Lockerung der Vorgaben der internationalen Geldgeber und einen Schuldenerlass an.

  • Atomkooperation: USA und Indien unterzeichnen Abkommen

    Die USA und Indien haben den Weg für einen enge Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung der Atomenergie frei gemacht. Präsident Obama und Regierungschef Modi unterzeichneten in Neu Dehli ein entsprechendes Abkommen. Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Medienberichten zufolge geht es um die Einrichtung eines Versicherungs-Pools, um am Bau von Reaktoren beteiligte Unternehmen gegen mögliche Atomunfälle abzusichern. Obama sprach von einem einem wichtigen Schritt beim Ausbau der stratigschen Partnerschaft, Modi von einer Lösung im Einklang mit nationalen Gesetzen und internationalen Verpflichtungen. Bislang hatten die engen Beziehungen der USA zu Pakistan das Verhältnis beider Staaten belastet. Obama hält sich derzeit zu seinem zweiten Besuch seit seinem Amtsantritt in Indien auf.

  • Wetter: Nachts viele Wolken und vielerorts Niederschläge, -7 bis +3 Grad.

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht häufig stark bewölkt, örtlich auch neblig. Im Westen, Süden und in der Mitte Schneefälle, in höheren Lagen Schneefall. Minus 7 bis 0 Grad, im Nordwesten bis plus 3 Grad. Morgen von Norden und Nordwesten her Niederschläge, im Bergland als Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 6 Grad.

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