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Samstag, 25. Oktober 2014 11:00 Uhr

  • Autobranche warnt vor Dauerstreiks in Deutschland

    Die Deutsche Automobilbranche hat vor Beeinträchtigungen der Produktion durch weitere Streiks bei der Deutschen Bahn gewarnt. Der Chef des Branchenverbandes VDA, Wissmann, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Bahn spiele eine wichtige Rolle bei der Materialanlieferung. Außerdem werde jeder zweite Neuwagen über die Schiene transportiert. Die Lokführer dürften ihre Schlüsselposition nicht missbrauchen. Dies gelte auch für die Piloten der Lufthansa. Zuletzt hatten die Tarifparteien bei Bahn und Lufthansa Entspannung signalisiert. Die Lokführer-Gewerkschaft GDL kündigte an, bis zum 2. November nicht mehr zu streiken. Bei der Lufthansa wollen sich Piloten und Unternehmensleitung nach acht Streikwellen wieder an einen Tisch setzen.

  • Thüringer SPD wählt neue Führungsspitze

    In Erfurt hat der Landesparteitag der SPD begonnen. Unter anderem wird der Vorstand neu gewählt. Für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidiert der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein. Der langjährige Parteichef Matschie tritt nicht mehr an. Hauptthema des Treffens dürfte das angestrebte Regierungsbündnis mit Linkspartei und Grünen sein. Bei der Wahl im September hatte die Thüringer SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit der Wiedervereinigung erzielt. Stärkste Kraft wurde der bisherige Koalitionspartner CDU. Auch Die Linke trifft sich heute zu einem Parteitag in Leimbach, um über die Regierungsbildung zu beraten.

  • Verfassungsschutz: Salafistenszene in Deutschland wächst

    Die Salafistenszene in Deutschland ist nach Angaben des Verfassungsschutzes stark gewachsen. Inzwischen zählten rund 6.300 Menschen zu derartigen Gruppen, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, dem Rundfunk Berlin Brandenburg. Vor wenigen Jahren habe man noch rund 2.800 Salafisten gezählt. Vor allem Jugendliche fühlten sich vom Salafismus angezogen.

  • Harms: Wahlen in der Ukraine sind ein wichtiger Schritt

    Die Grünen-Politikerin Harms sieht in der bevorstehenden Parlamentswahl in der Ukraine einen wichtigen Schritt zur Demokratisierung des Landes. Zwar werde rund ein Siebtel der Bürger nicht abstimmen können, weil pro-russische Aufständische dies in Teilen der Ost-Ukraine verhinderten, sagte Harms im Deutschlandfunk. Dennoch sei es richtig, die Mehrheitsverhältnisse zu klären. Als wichtigste Aufgabe der künftigen ukrainischen Führung bezeichnete Harms den Kampf gegen die Korruption.

  • Ausnahmezustand im Sinai nach Anschlag auf Soldaten

    Ägypten hat nach zwei Anschlägen auf Soldaten den Ausnahmezustand über einen Teil der Sinai-Halbinsel verhängt. Auch der Grenzübergang zum Gazastreifen wurde geschlossen. Die Maßnahme gelte für drei Monate, teilte der Nationale Verteidigungsrat in Kairo mit. Bei den Anschlägen waren gestern mindestens 30 Soldaten getötet und dutzende verletzt worden.

  • Lebenslange Haft für ehemalige Junta-Angehörige in Argentinien

    In Argentinien sind 15 Angehörige der früheren Militärjunta zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie seien während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 für die Entführung, Folter und Ermordung politischer Gegner verantwortlich gewesen, befand das zuständige Gericht in Buenos Aires. In dem Verfahren ging es unter anderem um den Fall einer politischen Aktivistin, die die Oppositionsgruppe "Mütter der Plaza de Mayo" gegründet hatte. Die junge Frau wurde 1978 hingerichtet.

  • Ebola: Schärfere Quarantäne-Vorschriften in den USA

    Die beiden US-Bundesstaaten New York und New Jersey haben ihre Sicherheitsvorschriften wegen der Ebola-Epidemie verschärft. Wer in Westafrika mit Patienten in Kontakt gekommen ist, muss danach bei der Wiedereinreise bis zu 21 Tage in Quarantäne. In New York war in dieser Woche ein Arzt positiv auf Ebola getestet worden, der kürzlich in Westafrika im Einsatz war. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Im westafrikanischen Mali, wo erstmals ein Ebolafall auftrat, ist das erkrankte Mädchen inzwischen gestorben.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnige Abschnitte, Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 18 Grad.

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