Nachrichten

Freitag, 31. Oktober 2014 14:00 Uhr

  • Putin begrüßt Einigung mit Ukraine im Gasstreit

    Russlands Präsident Putin hat die Einigung seines Landes im Gasstreit mit der Ukraine begrüßt. Sie sei ein wichtiger Schritt, um den Transit nach Europa zu sichern, teilte der Kreml nach einem Telefonat Putins mit dem ukrainischen Staatschef Poroschenko, Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande mit. Die Europäische Union bezieht etwa ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland. Die Hälfte davon fließt über die Ukraine. Nach monatelangem Streit hatten sich Russland und die Ukraine gestern unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Oettinger auf eine Lösung verständigt. Das Abkommen sieht unter anderem einen verbindlichen Plan für die Tilgung ukrainischer Altschulden vor. Außerdem muss das Land künftig in Vorkasse treten. Die Lieferungen könnten in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden.

  • Erneut Kämpfe im Osten der Ukraine

    Im Osten der Ukraine gehen die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten weiter. Nach Behördenangaben gab es im Norden der Stadt Donezk erneut heftigen Artilleriebeschuss. Dabei sei ein Zivilist getötet worden. Das ukrainische Militär wirft den Rebellen vor, die Anfang September vereinbarte Waffenruhe während der vergangenen 24 Stunden vielfach verletzt zu haben. Die pro-russischen Separatisten setzten in den von ihnen kontrollierten Regionen Donezk und Lugansk für kommenden Sonntag eigene Wahlen an. Die Regierung in Kiew und der Westen verurteilten den Plan. Russland kündigte dagegen an, die Abstimmung anzuerkennen.

  • Graumann gibt Präsidentenamt des Zentralrats der Juden auf

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Graumann, wird bei der Wahl am 30. November nicht mehr kandidieren. Nach vier Jahren im Amt wolle er wieder Zeit für Familie und Privatleben haben, erklärte Graumann. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen. Das Ehrenamt habe ihm aber außerordentlich viel Zeit und Kraft abverlangt. Der Vizepräsident der Organisation, Schuster, würdigte die Verdienste Graumanns, der Außerordentliches geleistet habe. Schuster kündigte zugleich an, sich um die Nachfolge zu bewerben. - Graumann war 2010 als Nachfolger von Charlotte Knobloch in das Amt gewählt worden. Er handelte unter anderem einen neuen Staatsvertrag mit der Bundesregierung aus und erreichte eine Verdoppelung der finanziellen Hilfen.

  • Nach Kölner Hooligan-Krawallen warten Ermittler auf Videomaterial

    Polizeidienststellen in ganz Deutschland warten derzeit auf Videomaterial von den Hooligan-Krawallen in Köln vor fünf Tagen. Nach Informationen des WDR sind Beamte auf das Material angewiesen. Als Kenner der örtlichen Fußballszene und einzelner Bundsligaclubs könnten sie Anhänger identifizieren, die an den Ausschreitungen beteiligt waren. Tausende Fußball-Hooligans und Rechtsextreme hatten sich am vergangenen Sonntag bei Protesten gegen Salafisten in der Kölner Innenstadt gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.

  • Einzelhandel mit stärkstem Umsatzeinbruch seit sieben Jahren

    Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im September so stark eingebrochen wie seit über sieben Jahren nicht mehr. Er fiel um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Preisbereinigt betrug das Minus sogar 3,2 Prozent. Experten nannten zur Begründung den milden Herbstbeginn. Deshalb sei der Absatz der neuen Winterkollektionen nur schleppend angelaufen.

  • Bundesregierung verurteilt Anschlag auf jüdischen Aktivisten

    Die Bundesregierung hat das Attentat auf einen radikalen jüdischen Aktivisten in Jerusalem verurteilt. Die Hintergründe der Tat müssten schnell aufgeklärt werden, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Berlin. Zudem sollten die Behörden in Jerusalem den freien Zugang zu den heiligen Stätten gewährleisten. Seit dem Anschlag auf den ultraorthodoxen Nationalisten Glick und der Erschießung des mutmaßlichen Attentäters ist die Sicherheitslage in Jerusalem angespannt. Muslime unter 50 Jahren bleiben heute vom Freitagsgebet auf dem Tempelberg ausgeschlossen. Lediglich Frauen und ältere Männer lässt die israelische Polizei unter strengen Sicherheitsvorkehrungen passieren. Als Reaktion auf die vorübergehende Sperrung des Tempelbergs rief die palästinensische Fatah-Partei zu Protesten auf und forderte einen "Tag des Zorns".

  • 21 IS-Extremisten in Kobane bei Luftangriffen getötet

    Die USA und ihre Verbündeten haben im Norden Syriens wieder Stellungen der Terrorgruppe Islamischer Staat bombadiert. Bei den Luftangriffen in der Stadt Kobane seien mindestens 21 Extremisten getötet worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Männer hätten zur sogenannten Religionspolizei der Miliz gehört. Auch ein IS-Kämpfer aus Dänemark soll unter den Toten sein. Die Extremisten versuchen unterdessen, einen Verbindungsweg der seit Wochen umkämpften kurdischen Stadt zum türkischen Nachbarland abzuschneiden. An der Grenze warten etwa 150 kurdische Peschmerga. Sie wollen die Verteidiger in Kobane gegen die Dschihadisten unterstützen. Die Regierung in Ankara hatte der Gruppe die Durchreise nach Nordsyrien erlaubt.

  • Zahlreiche Tote nach Anschlägen auf Marktplätze in Bagdad

    Bei einer Serie von Anschlägen sind im Irak mindestens 15 Menschen getötet worden. Polizeiangaben zufolge detonierten Sprengsätze auf zwei Marktplätzen und einer Geschäftsstraße in Bagdad. Außerdem habe es Bombenexplosionen in mehreren Vororten gegeben. Insgesamt seien mehr als 40 Personen verletzt worden. Seit dem Abzug der US-Truppen im Jahr 2011 kommt es im Irak fast täglich zu Anschlägen. Im Norden und Westen des Landes kämpft die Armee gegen den Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat, die inzwischen rund ein Drittel des irakischen Territoriums kontrolliert.

  • Mutmaßliche IS-Zelle in der Schweiz ausgehoben

    Die Schweizer Behörden haben nach eigenen Angaben Anschlagspläne der Terrormiliz Islamischer Staat in Europa vereitelt. Drei irakische Staatsangehörige würden verdächtigt, den IS unterstützt und Bombenangriffe vorbereitet zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Bern mit. Den Angaben zufolge sitzen sie bereits seit Ende März in der Schweiz in Untersuchungshaft. Die Behörden veröffentlichten dies aber erst jetzt.

  • Ungarn: EU-Kommission begrüßt Rückzieher bei Internetsteuer

    Die EU-Kommission hat erleichtert auf die Rücknahme der Internet-Steuer in Ungarn reagiert. In Brüssel sagte die zuständige Kommissarin Kroes, sie freue sich, dass die Proteste der Bürger gehört worden seien. - Ungarns Ministerpräsident Orban hatte die von ihm geplante Internet-Steuer nach massiven Protesten zurückgezogen, aber zugleich erklärt, man müsse weiter darüber nachdenken, wie mit den Profiten der Internet-Dienstleister umzugehen sei. - Die Steuer sollte im kommenden Jahr eingeführt werden und den Datenverkehr mit 50 Cent pro Gigabyte belasten.

  • Internationale Experten vereinbaren Standards im Kampf gegen Ebola

    Im Kampf gegen Ebola haben sich Gesundheitsexperten und Regierungsvertreter aus 34 Ländern auf gemeinsame Standards geeinigt. Zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in der kubanischen Hauptstadt Havanna legten die Teilnehmer einen Leitfaden für ihre künftige Arbeit vor. Er sieht unter anderem die Einrichtung interdisziplinärer Eingreiftruppen und einheitliche Sicherheitsstandards vor. - Zu der Konferenz waren vor allem Vertreter aus Nord- und Südamerika angereist.

  • Wetter: Teils sonnig, teils neblig, 10 bis 20 Grad

    Das Wetter: Im Nordosten stark bewölkt, aber trocken. Sonst teils heiter, teils neblig. Die Temperatur erreicht je nach Sonnenschein 10 bis 20 Grad. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. 10 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Forscher wollen Goethes Gesamtwerk  online stellen | mehr

Nachrichten

Staatschefs begrüßen  Einigung im Gasstreit | mehr

Wissensnachrichten

Sexuelle Phantasien  Was ist normal? | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.