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Freitag, 1. August 2014 01:00 Uhr

  • Gaza-Krise: Israel und Hamas sind zu 72-stündiger Feuerpause bereit

    In der Gaza-Krise haben Israel und die radikal-islamische Hamas einer 72-stündigen Waffenruhe zugestimmt. Das teilten zunächst die Vereinten Nationen und US-Außenminister Kerry in einer gemeinsamen Erklärung mit. Später bestätigte die Hamas, dass sie die Feuerpause akzeptiert. Die Waffenruhe soll nach den Angaben von UNO und USA um sieben Uhr unserer Zeit beginnen. In den kommenden drei Tagen sollen die Zivilisten in Gaza humanitäre Hilfe erhalten. Die Feuerpause soll auch dazu genutzt werden, Tote zu bestatten, Vorräte aufzustocken und die Energie- und Wasserversorgung wiederherzustellen. Kerry betonte allerdings, dass Israel in den 72 Stunden die - wie er es nannte - "defensiven" Operationen gegen die Tunnel der Hamas fortsetzen darf. Zuletzt hatte der israelische Ministerpräsident Netanjahu klargestellt, dass die Armee die Tunnel auf jeden Fall zerstören werde - ob mit oder ohne Waffenruhe. Während der dreitägigen Feuerpause sollen auch Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand stattfinden. Diese Verhandlungen könnten schon heute in der ägyptischen Hauptstadt Kairo beginnen. Seit dem Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen sind dort nach palästinensischen Angaben mehr als 1.400 Menschen getötet worden. Auf israelischer Seite gab es knapp 60 Tote, die meisten von ihnen Soldaten.

  • Deutschland begrüßt Fortschritte an der Absturzstelle in Ukraine

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich zufrieden über das erste Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Weißrussland gezeigt. In einer Erklärung des Auswärtigen Amtes heißt es, in der weißrussischen Hauptstadt Minsk seien erste Absprachen über einen sicheren Zugang der internationalen Ermittler zu dem Gebiet getroffen worden, wo die malaysische Passagiermaschine abgestürzt war. An dem Treffen der Kontaktgruppe hatten Vertreter Russlands, der Ukraine und der OSZE teilgenommen. Laut Auswärtigem Amt soll es auch ein Gespräch mit den pro-russischen Separatisten gegeben haben. Gestern waren die Experten aus den Niederlanden und Australien erstmals bis zum Absturzort gelangt - in Begleitung von OSZE-Beobachtern.

  • EU zieht Mitarbeiter aus Tripolis ab

    Die Europäische Union zieht ihre Mitarbeiter vorübergehend aus der libyschen Hauptstadt Tripolis ab. Ein Sprecher in Brüssel nannte als Grund die Verschlechterung der Sicherheitslage. Die EU-Delegation und die Mitarbeiter einer Grenzschutzmission seien nach Tunesien gebracht worden. Viele Staaten haben ihr Botschaftspersonal bereits aus Libyen abgezogen und ihre Bürger aufgefordert, das Land zu verlassen. In Libyen und insbesondere in Tripolis bekämpfen sich seit längerem verschiedene Milizen.

  • Spanische Justiz ermittelt nun gegen früheren Regierungschef von Katalonien

    Die spanische Justiz hat Ermittlungen gegen den früheren katalanischen Regierungschef Pujol aufgenommen. Der 84-Jährige hat zugegeben, dass er den Steuerbehörden über Jahrzehnte hinweg ein Millionenvermögen im Ausland verschwiegen hatte. Nun forderte die für Korruption zuständige Staatsanwaltschaft bei den Behörden Informationen über Pujol und seine Familie an, ebenso wie Bankdaten aus der Schweiz und Andorra. Nach Darstellung des früheren Politikers sollen die Gelder aus einer Erbschaft seines Vaters stammen. Einen genauen Betrag hat er nicht genannt.

  • Argentinien: Wirtschaftsminister sieht das Land nicht als zahlungsunfähig an

    Argentiniens Wirtschaftsminister Kicillof bestreitet nach wie vor, dass sein Land zahlungsunfähig ist. Er sagte in Buenos Aires, man sei bereit zu weiteren Gesprächen mit den Gläubigern. Zuletzt waren die Verhandlungen mit mehreren US-Hedgefonds gescheitert, denen Argentinien gut 1,3 Milliarden Dollar plus Zinsen zahlen soll. Das Land weigert sich aber und darf nach einem New Yorker Gerichtsurteil deshalb auch seine anderen Schulden nicht bedienen. Damit gilt Argentinien zumindest formal als zahlungsunfähig. Heute soll in New York offenbar weiter verhandelt werden.

  • Wetter: Heiter, im Westen und Süden Schauer,23 bis 29 Grad

    Das Wetter: In der Nacht gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 18 bis 10 Grad. Tagsüber teils heiter, teils wolkig. Im Westen und an den Alpen Schauer oder Gewitter möglich. 23 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag zunächst sonnig, im Tagesverlauf vor allem im Osten Niederschläge. 23 bis 30 Grad.

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