Nachrichten

Montag, 2. Februar 2015 02:00 Uhr

  • Zuwanderung: Wirtschaftsflügel der Union fordert Punktesystem

    Aus dem Wirtschaftsflügel der Union kommen erneut Forderungen nach Änderungen in der Zuwanderungspolitik. Der Vorsitzende der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, Linnemann, sagte der Zeitung "Die Welt", der Fachkräftemangel werde besonders für Familienunternehmer auf dem Land zum Problem. Daher dürfe die von CDU-Generalsekretär Tauber angestoßene Debatte über ein Zuwanderungsgesetz nicht im Keim erstickt werden. Auch der Wirtschaftsrat der CDU verlangt von der Bundesregierung eine Kurskorrektur. Dessen Generalsekretär Steiger sprach sich dafür aus, Zuwanderung nach dem Vorbild Kanadas mit einem Punktesystem zu steuern. Auf diese Weise könne man qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen, ohne dass es zugleich eine Einwanderung in die Sozialsysteme gebe, erklärte Steiger.

  • "Grexit": Griechischer Vizeminister warnt Deutschland vor Verlusten

    Griechenlands Vize-Minister für Verwaltungsreformen, Katrougalos warnt Deutschland vor möglichen Verlusten im Falle eines Ausscheidens Athens aus der Euro-Zone. Der "Bild"-Zeitung sagte er, werde sein Land zahlungsunfähig, dann bekomme niemand etwas wieder, auch nicht die Deutschen. Dies sei ein praktisches Argument für die Notwendigkeit eines Kompromisses, damit es Griechenland wieder besser gehe und die Bundesrepublik ihre Kredite zurück erhalte. Katrougalos betonte, es gehe nicht darum, dass die deutschen Steuerzahler für Griechenland aufkommen müssten, sondern um eine Neuverteilung der Schulden. Zugleich rief er die Europäische Zentralbank auf, zusätzliches Geld zu drucken. In der Weimarer Republik habe nicht die Inflation zur Katastrophe geführt, sondern die hohe Arbeitslosigkeit. Dies sowie eine extreme Armut seien nun auch die größten Probleme in Griechenland.

  • Konfliktparteien im Südsudan einigen sich erneut auf Waffenruhe

    Die Konfliktparteien im Südsudan haben zum wiederholten Mal eine Waffenruhe verkündet. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert Verhandlungsteilnehmer mit den Worten, mit einer vollständigen Einstellung der Kämpfe werde im Laufe des Morgens gerechnet. Die Gespräche wurden in Äthiopien unter Aufsicht des ostafrikanischen Staatenbundes Igad geführt. Dieser kündigte an, bei einer Verletzung der Feuerpause den UNO-Sicherheitsrat sowie die Afrikanische Union einzuschalten. Es ist bereits die siebte Waffenruhe, auf die sich Südsudans Präsident Kiir sowie sein früherer Stellvertreter und jetziger Rivale Machar einigen. Frühere Feuerpausen waren stets nach kurzer Zeit gebrochen worden. Nicht verständigen konnten sich die Bürgerkriegsparteien hingegen auf auf die Ausgestaltung einer Machtteilung und der Zusammensetzung einer Übergangsregierung. Die Gespräche sollen Ende Februar fortgesetzt werden.

  • Nigeria: Armee schlägt Angriff von Boko Haram zurück

    Zwei Wochen vor den Wahlen in Nigeria eskaliert die Gewalt im Nordosten des Landes wegen der anhaltenden Angriffe der Islamistengruppe Boko Haram. Die Armee konnte nach eigener Darstellung eine Attacke auf die Millionenstadt Maiduguri abwehren. Die Terroristen hätten schwere Verluste erlitten, hieß es. Mittlerweile sei die Lage in der Stadt ruhig. - Anschläge wurden zudem aus den nigerianischen Städten Gombe und Potiskum gemeldet; dabei sollen mindestens 14 Menschen getötet worden sein. - Die Terror-Miliz Boko Haram will in Nigeria einen islamistischen Staat errichten.

  • Australien begrüßt Freilassung von Reporter in Ägypten

    Die Regierung Australiens hat die Freilassung des Journalisten Peter Greste durch Ägypten begrüßt. Außenministerin Bishop teilte nach einem Telefonat mit dem Reporter mit, dieser sei sehr erleichtert und werde nach einer kurzen Erholungspause schnellstmöglich zu seiner Familie nach Hause kommen. Greste wurde gestern nach einem Erlass des ägyptischen Präsidenten Sisi aus einer Gefängnishaft entlassen und befindet sich inzwischen außer Landes. Der australische Journalist arbeitet für den TV-Sender Al-Dschasira und war im vergangenen Jahr mit zwei arabischen Kollegen zu mindestens sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorwurf lautete, mit ihren Berichten die Proteste nach dem Sturz von Ex-Präsident Mursi befeuert zu haben. Das Schicksal der beiden anderen Verurteilten blieb zunächst unklar. Al-Dschasira verlangte auch deren Freilassung.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Am Tage wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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