Nachrichten

Donnerstag, 5. März 2015 15:00 Uhr

  • EZB-Präsident Draghi: Ankaufprogramm für Wertpapiere hat bereits jetzt positive Effekte

    Die Europäische Zentralbank startet ihr umstrittenes Programm zum Ankauf von Staatsanleihen am kommenden Montag. Dies kündigte EZB-Präsident Draghi in Nikosia auf Zypern an. Bis September 2016 sollten jeden Monat Wertpapiere des öffentlichen und privaten Sektors im Umfang von 60 Milliarden Euro erworben werden. Damit wolle die Notenbank den Preisauftrieb stärken und die Konjunktur in den 19 Ländern der Eurozone stärken. Draghi betonte, die Grundsatzentscheidung des EZB-Rates vom Januar habe bereits positive Folgen am Finanzmarkt. Zuvor hatte die Notenbank in Frankfurt am Main mitgeteilt, den Leitzins im Euroraum auf dem historischen Rekordtief von 0,05 Prozent zu belassen.

  • Opposition : Gesetz zur Tarifeinheit ist Eingriff in Streikrecht

    Die Opposition im Deutschen Bundestag hat das geplante Gesetz zur Tarifeinheit kritisiert. Die Fraktionen von Linken und Grünen erklärten im Parlament in Berlin gleichermaßen, der Entwurf stelle einen Eingriff in die Koalitionsfreiheit und das Streikrecht dar. Bundesarbeitsministerin Nahles betonte dagegen, das Gesetz sei nach Ansicht der Regierung verfassungsgemäß und stärke die Tarifautonomie. - Geplant sind Regeln für den Fall, dass mehrere Gewerkschaften in einem Betrieb für eine Berufsgruppe verschiedene Tarifverträge aushandeln. Künftig soll der Vertrag gelten, den die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern abgeschlossen hat. Der Bundestag hatte zuvor die sogenannte Mietpreisbremse beschlossen. Ziel ist es, in Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt den Anstieg der Mieten zu begrenzen.

  • Polen fordert gemeinsame Haltung der EU gegenüber Russland

    Polen hat die EU zur Geschlossenheit bei der Aufrechterhaltung der bestehenden Sanktionen gegen Russland ermahnt. Außenminister Schetyna sagte nach dem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Steinmeier in Berlin, es sei wichtig, dass es gelinge, eine gemeinsame Entscheidung über die Verlängerung der Strafmaßnahmen zu erreichen. Steinmeier betonte, der Ukraine-Konflikt werde die Beziehungen zu Russland noch lange belasten. Zudem forderte er mehr Personal- und Finanzmittel für die OSZE. Die Außenminister der EU treffen sich Ende der Woche in der lettischen Hauptstadt Riga.

  • Ukrainisches Parlament beschließt 250.000-Mann-Armee

    Das ukrainische Parlament hat eine Vergrößerung der Armee um mehr als ein Drittel auf 250.000 Soldaten beschlossen. Für den Vorschlag von Präsident Poroschenko stimmten in Kiew 270 von 422 Abgeordneten. Zuletzt war die Stärke der Streitkräfte auf 184.000 Soldaten beschränkt. Wegen des Krieges gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine hatte die Führung im Januar mit einer Teilmobilmachung begonnen.

  • Aleppo: Syrische Armee tötet 18 Menschen mit Fassbombe

    Bei einem Fassbomben-Angriff der syrischen Armee sind in Aleppo zahlreiche Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London teilte mit, die Bombe sei über einem Wohnviertel abgeworfen worden, das von Rebellen kontrolliert wird. Mindestens 18 Personen seien ums Leben gekommen, zahlreiche schwer verletzt worden. - Fassbomben sind mit Sprengstoff und Metallsplittern gefüllte Fässer, sie sind wegen ihrer streuenden Wirkung besonders zerstörerisch. Die Vereinten Nationen fordern seit längerem, diese Art von Bomben nicht mehr einzusetzen.

  • Regierungsumbildung in Ägypten: Sisi tauscht acht Minister aus

    Ägyptens Präsident Sisi hat im Rahmen einer Regierungsumbildung mehrere Minister entlassen. Staatliche Medien berichten, unter anderem würden die Ressorts für Inneres, Tourismus und Altertümer neu besetzt. Nach Angaben aus Regierungskreisen sind insgesamt acht Ministerposten betroffen.

  • Wetter: Wechselhaft mit Schauern, 0 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt. Niederschläge vor allem in der Mitte und im Osten. Am Nachmittag im Westen sowie im Norden zeitweise sonnig. 4 bis 10 Grad, in höheren Lagen 0 Grad. Morgen im Norden dicht bewölkt mit etwas Regen. Im Westen und Südwesten wechselnd wolkig und meist trocken. 5 bis 10 Grad, im Bergland kühler. Die weiteren Aussichten: Am Samstag nur noch im Norden grau und etwas Regen. Sonst aufgelockert, im Süden und Westen auch sonnige Abschnitte. 4 bis 15 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.