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Montag, 24. November 2014 22:00 Uhr

  • Rohani: Einigung im Atomstreit immer noch möglich

    Irans Präsident Rohani hält eine Einigung im Streit um das Atomprogramm seines Landes weiterhin für möglich. Bei den Gesprächen in Wien habe es wichtige Schritte in Richtung einer Einigung gegeben, sagte Rohani dem staatlichen iranischen Fernsehen. Beide Seiten seien sich näher gekommen. US-Außenminister Kerry sprach von substanziellen Fortschritten. Man sei einem Abkommen nähergekommen, das die gesamte Welt sicherer mache. - Eigentlich war geplant, die Verhandlungen zwischen den fünf ständigen Sicherheitsratsmitgliedern, Deutschland und dem Iran heute abzuschließen. Nun heißt es, das endgültige Atomabkommen solle im Juli nächsten Jahres stehen. Im wesentlichen geht es darum, die nuklearen Aktivitäten des Iran so einzuschränken, dass der Bau von Atomwaffen nicht möglich ist. Mehr

  • USA: Verteidigungsminister Hagel kündigt Rücktritt an

    Nach zwei Jahren im Amt hat US-Verteidigungsminister Hagel seinen Rücktritt bekannt gegeben. Im Beisein von US-Präsident Obama sagte Hagel in Washington, er sei stolz auf das, was in seiner Amtszeit erreicht worden sei. Obama würdigte den 68-Jährigen als beispielhaften Verteidigungsminister und dankte ihm für den Jahrzehnte langen Einsatz für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Hagel soll noch solange im Amt bleiben, bis ein Nachfolger feststeht. - Medienberichten zufolge gab es zuletzt Differenzen zwischen dem Minister und Präsident Obama über die Strategie zur Bekämpfung der Terrormiliz IS.

  • Jerusalem: Erneut Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

    In Jerusalem sind zwei jüdische Religionsstudenten mit Messern angegriffen und verletzt worden. Wie die israelische Polizei mitteilte, wurden kurz nach der Tat drei arabische Verdächtige festgenommen. Zuvor hatten drei Israelis einen Palästinenser attackiert. Nach Angaben der Polizei wird der Mann im Krankenhaus behandelt. - In den vergangenen Wochen ist es in Israel und den Palästinensergebieten zu Unruhen und mehreren Anschlägen gekommen. Als Auslöser gilt ein Streit um die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalems Altstadt, der Muslimen und Juden heilig ist.

  • EU-Parlamentarier kritisieren Misstrauensantrag gegen Juncker

    Im Europaparlament hat eine Gruppe von 76 Abgeordneten einen Misstrauensantrag gegen EU-Kommissionspräsident Juncker eingebracht. Die großen Fraktionen werteten dies als eine destruktive Attacke von Rechtspopulisten. Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, Weber, sagte, den Antragstellern um den Briten Farage von der Europa kritischen Ukip-Partei gehe es nur darum, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Abstimmung über den Misstrauensantrag ist für Donnerstag angesetzt. Hintergrund sind die jüngsten Berichte über umstrittene Steuersparmodelle für Unternehmen in Junckers Heimatland Luxemburg.

  • Berlin-Marzahn: Erneut Demonstration gegen Flüchtlingsunterkünfte

    In Berlin-Marzahn hat es erneut eine Demonstration gegen den Bau von Flüchtlingsunterkünften gegeben. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich fast tausend Anwohner und Rechtsextreme an der Kundgebung. Zu einer parallel stattfindenden Gegenkundgebung der linken Szene versammelten sich etwa 150 Personen. - Am vergangenen Samstag hatten mehrere tausend Gegendemonstranten einen Protestzug von Rechtsextremen und Gegnern der Wohncontainer gestoppt. Es kam mehrfach zu Zwischenfällen.

  • Tunesien: Stimmenauszählung nach Präsidentenwahl dauert an

    In Tunesien dauert die Stimmenauszählung nach der ersten freien Präsidentschaftswahl an. Offizielle Ergebnisse werden für morgen erwartet. Die bisher vorliegenden Prognosen sehen den 87-jährigen säkularen Kandidaten und früheren Regierungschef Essebsi deutlich vor den anderen Bewerbern. Er verfehlte demnach jedoch die absolute Mehrheit und muss sich vermutlich Ende Dezember einer Stichwahl stellen. Nach dem bisherigen Stand dürfte er dort auf Übergangspräsident Marzouki treffen.

  • Wetter: Am Dienstag Auflockerungen, zeitweise sonnig und meist trocken, 5 bis 11 Grad

    Das Wetter: Nachts bewölkt oder neblig-trüb, vereinzelt Sprühregen. An den Küsten und ganz im Westen auch klar. Tiefstwerte zwischen 8 und minus 3 Grad. Morgen im Süden und Osten meist trüb. Sonst Auflockerungen und zeitweise sonnig. 5 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Westen teils leichter Regen, sonst trocken bei ähnlichen Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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