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Freitag, 31. Oktober 2014 09:00 Uhr

  • Oettinger: Einigung im Gasstreit Durchbruch für kommende Verhandlungen

    EU-Energiekommissar Oettinger sieht gute Chancen für eine dauerhafte Einigung über die russischen Gaslieferungen an die Ukraine. Der gestern geschlossene Vertrag für die Zeit bis März habe eine Vertrauensbasis für eine grundsätzliche Neuordnung der Beziehungen geschaffen, sagte Oettinger im Deutschlandfunk. Bei den anstehenden Verhandlungen im Frühjahr könne so eine Stabilisierung für die kommenden Jahre gelingen. Oettinger zeigte sich zuversichtlich, dass die Ukraine ihre Finanzzusagen an Russland einhalten kann. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Einkünfte des Landes etwa durch den Transit von russischem Gas sowie auf Hilfsgelder der EU und des Internationalen Währungsfonds.

  • Einzelhandel mit stärkstem Umsatzeinbruch seit sieben Jahren

    Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im September so stark eingebrochen wie seit über sieben Jahren nicht mehr. Er fiel um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Preisbereinigt betrug das Minus sogar 3,2 Prozent. Experten nannten zur Begründung den milden Herbstbeginn. Deshalb sei der Absatz der neuen Winterkollektionen nur schleppend angelaufen.

  • Ungarn: Umstrittene Internetsteuer kommt nicht

    Der ungarische Ministerpräsident Orban hat seine Pläne für die Einführung einer Internetsteuer zurückgezogen. In dieser Form sei die Steuer nicht möglich, weil die Diskussion darüber entgleist sei, sagte Orban im staatlichen Rundfunk. In Budapest hatten zehntausende Menschen gegen die geplante Steuer demonstriert. Auch die EU-Kommission hatte das Vorhaben der konservativen Regierung kritisiert.

  • Zeitung: Lanxess will bis zu 1200 Stellen streichen

    Der angeschlagene Chemiekonzern Lanxess plant einem Zeitungsbericht zufolge die Streichung von bis zu 1.200 Arbeitsplätzen. Im Rahmen eines Sparkonzepts sollten Stellen in der Verwaltung, im Marketing sowie in der zentralen Forschung und Entwicklung wegfallen, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Konzernkreise. Betroffen seien vor allem die Standorte Köln und Leverkusen. - Lanxess beschäftigt insgesamt 17-tausend Mitarbeiter. Der Konzern war im letzten Jahr unter anderem durch die Nachfrageschwäche in der Reifen- und Autoindustrie in die Verlustzone geraten.

  • Burkina Faso: Präsident Compaore will Übergangsregierung führen

    Trotz der gewalttätigen Proteste in Burkina Faso lehnt Präsident Compaore einen Rücktritt ab. Stattdessen wolle er eine Übergangsregierung anführen, sagte er in einer Fernsehansprache. Das Militär hatte gestern das Kabinett abgesetzt und das Parlament aufgelöst. Armeechef Traore erklärte in der Hauptstadt Ouagadougou, in Absprache mit allen Parteien solle zunächst eine Übergangsregierung gebildet werden. - Bei den Unruhen in Ouagadougou hatten Demonstranten das Parlament und weitere öffentliche Gebäude gestürmt und zum Teil in Brand gesetzt. Sie protestierten gegen das Vorhaben von Staatschef Compaore, sich durch eine Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit zu sichern. Der Präsident steht seit 27 Jahren an der Spitze des Staates. Mehr ...

  • Birma: Führung trifft sich mit Aung San Suu Kyi

    In Birma ist Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erstmals von Präsident Thein Sein empfangen worden. Die Friedensnobelpreisträgerin hatte ein Jahr lang ein solches Treffen gefordert. Sie drängt auf politische Reformen. Über Ergebnisse des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt. In einem Telefonat hatte US-Präsident Obama von der Führung in Birma eine Fortsetzung des Demokratieprozesses verlangt. Die Wahlen im kommenden Jahr müssten glaubwürdig vorbereitet werden, erklärte Obama. Außerdem müsse der Präsident die Übergriffe von Buddhisten auf die muslimische Minderheit der Rohingya unterbinden. Bislang sind mehr als 140.000 Mitglieder der Volksgemeinschaft vertrieben worden.

  • Wetter: Teils sonnig, teils neblig, 10 bis 20 Grad

    Das Wetter: Im Norden dichte Wolken, später Auflockerungen. Sonst meist zäher Nebel oder Hochnebel bei Temperaturen um 11 Grad. Bei Sonnenschein 14 bis 20 Grad. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. 10 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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