Nachrichten

Sonntag, 24. Mai 2015 21:00 Uhr

  • Spanien: Verluste für regierende Volkspartei bei Regionalwahlen

    In Spanien hat die Partei von Ministerpräsident Rajoy bei den Regional- und Kommunalwahlen Verluste erlitten. Laut Prognosen blieb seine konservative Volkspartei zwar in vielen Regionen stärkste Kraft. In der Hauptstadt Madrid verlor sie aber offenbar erstmals seit mehr als 20 Jahren ihre Mehrheit. In Barcelona setzte sich nach Medienangaben die linksgerichtete Bürgerplattform Podemos durch. Auch in anderen Gemeinden erhielt das neue Bündnis viele Stimmen. Die Beteiligung war mit knapp 50 Prozent etwas höher als beim letzten Durchgang 2011. Die Abstimmungen galten als wichtiger Test für die Parlamentswahl im Herbst.

  • EU Kritik an russischem Gesetz zu ausländischen Organisationen

    Nach den USA hat auch die Europäische Union das russische Gesetz zu sogenannten unerwünschten ausländischen Organisationen kritisiert. Ein EU-Sprecher sagte in Brüssel, der von Präsident Putin unterzeichnete Erlass sei beunruhigend und schade der Zivilgesellschaft. Dadurch würden die Meinungsvielfalt sowie die Medienfreiheit beschnitten. Das Gesetz ermöglicht es der russischen Justiz, ausländische Organisationen zu verbieten, wenn sie etwa die Verfassungsordnung oder die Sicherheit des Staates bedroht sieht. Mitarbeitern solcher Organisationen drohen bis zu sechs Jahre Haft oder Einreiseverbote nach Russland.

  • Varoufakis bestätigt Gesprächs-Mitschnitte bei EU-Treffen

    Der griechische Finanzminister Varoufakis hat eingestanden, bei Treffen mit EU-Kollegen vertrauliche Gespräche mitgeschnitten zu haben. Er schrieb in seinem Blog, wenn es keine Sitzungsprotokolle gebe, nehme er oft seine Wortbeiträge und die Antworten mit seinem Mobiltelefon auf. Das habe er auch bei einer Sitzung der Finanzminister der Euro-Länder in Lettland vor einem Monat getan. Varoufakis erläuterte, er nutze die Mitschnitte, um Regierungschef Tsipras, dem Kabinett und dem Parlament Bericht zu erstatten.

  • Homosexuelle: Maas sieht wenig Chancen für völlige Gleichstellung

    Bundesjustizminister Maas sieht derzeit wenig Chancen, eingetragene Partnerschaften von homosexuellen Paaren ähnlich wie in Irland vollständig mit der Ehe gleichzustellen. In der Koalition mit CDU und CSU sei dies momentan nur schwer zu realisieren, sagte der SPD-Politiker "Spiegel Online". Am Mittwoch soll das Bundeskabinett über einen Gesetzentwurf des Ministers beraten, der vorsieht, eingetragene Lebenspartnerschaften rechtlich stärker an die Ehe heranzuführen. Vorgesehen sind etwa Erleichterungen im Zivil- und Verfahrensrecht. Seit 2013 profitieren eingetragene Lebenspartnerschaften bereits vom Ehegattensplitting. In vielen anderen rechtlichen Bereichen werden homosexuelle Partner jedoch noch immer benachteiligt.

  • Irak: Pentagon-Chef wirft Irakern mangelnden Kampfeswillen vor

    US-Verteidigungsminister Carter hat den Sicherheitskräften im Irak vorgeworfen, beim Fall der Provinzhauptstadt Ramadi zu wenig Kampfeswillen gezeigt zu haben. Carter sagte dem Sender CNN, sie seien den Kämpfern des selbst ernannten Islamischen Staates zahlenmäßig weit überlegen gewesen und hätten sich trotzdem zurückgezogen. Die unterstützenden Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten seien effektiv, könnten aber nicht den Kampfeswillen der Iraker ersetzen. Das US-Militär habe keine Änderungen an der bisherigen amerikanischen Strategie empfohlen, betonte Carter. Er reagierte damit auf zunehmende Forderungen aus Reihen der US-Opposition, auch Bodentruppen in den Irak zu schicken. Die Kritik war aufgekommen, nachdem die Extremisten Ramadi und zuletzt auch Palmyra eingenommen hatten.

  • Cannes: Goldene Palme für Flüchtlingsdrama

    Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht an das Drama "Dheepan" des französischen Regisseurs Jacques Audiard. Der Film handelt von drei Bürgerkriegsflüchtlingen aus Sri Lanka, die sich in Frankreich als Familie ausgeben und versuchen, ein neues Leben aufzubauen. Als beste Schauspielerinnen wurden zu gleichen Teilen Rooney Mara aus den USA und Emmanuelle Bercot aus Frankreich geehrt, und zwar für ihre Rollen in den Filmen "Carol" und "Mon Roi". Der Franzose Vincent Lindon erhielt den Preis als bester Schauspieler für seine Darstellung in "The Measure of a Man". Hou Hsiao-Hsien aus Taiwan erhielt den Preis als bester Regisseur für "The Assassin".

  • Wetter: In der Nacht von Nordwesten Regen, 12 bis 5 Grad

    Das Wetter: In der kommenden Nacht zunächst klar, später von Nordwesten aufkommender Regen bei Tiefstwerten zwischen 12 und 5 Grad. Morgen im Osten und Süden meist sonnig, später dort wie schon im Nordwesten Schauer und Gewitter bei 13 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag heiter bis wolkig und nur vereinzelt Schauer. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichtenleicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.