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Donnerstag, 29. Januar 2015 05:00 Uhr

  • Juncker fordert von Athen Zusammenarbeit mit Brüssel

    EU-Kommissionspräsident Juncker hat die neue griechische Regierung zur Zusammenarbeit mit Brüssel aufgefordert. Er sagte der französischen Zeitung "Le Figaro", Griechenland müsse Europa respektieren. Beim Sparkurs seien möglicherweise Änderungen möglich. Doch einen Schuldenerlass würden die anderen Länder der Euro-Zone nicht akzeptieren, betonte Juncker. EU-Parlamentspräsident Schulz warnte die griechische Regierung unter Ministerpräsident Tsipras vor politischen Alleingängen. Im ZDF sagte er, er habe mit Entsetzen gesehen, dass Griechenland die gemeinsame Position der EU gegenüber Russland aufgegeben habe. Tsipras hatte gestern angekündigt, eine Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen Moskau im Zuge der Ukraine-Krise nicht mitzutragen. Schulz reist heute zu einem Besuch nach Athen. In Gesprächen mit Tsipras wolle er sich anhören, was dieser von der EU erwarte, aber auch klarmachen, was die EU von Athen verlange.

  • EU-Außenminister beraten über Sanktionen gegen Russland

    Die Außenminister der Europäischen Union beraten heute über eine mögliche Ausweitung der Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise. Nach dem Raketenangriff auf die Stadt Mariupol mit mindestens 30 Toten hatte die EU-Außenbeauftragte Mogherini das außerordentliche Treffen einberufen. Geplant sind weitere Reise- und Vermögenssperren für Russen, denen eine Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine vorgeworfen wird. Unabhängig von der griechischen Ablehnung neuer Sanktionen wird mit einer Entscheidung erst auf einem Treffen der Staats- und Regierungschefs Mitte Februar gerechnet.

  • UNO-Sicherheitsrat kritisiert Tod eines Blauhelmsoldaten

    In New York hat der Sicherheitsrat den Tod eines Blauhelmsoldaten an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kritisiert. Man verurteile den Angriff aufs Schärfste, sagte Chiles UNO-Botschafter Barros als Präsident des Gremiums. Eine Schuldzuweisung nahm der Rat nicht vor. Spanien hatte zuvor Israel für die Eskalation verantwortlich gemacht. Bei einem Angriff von Hisbollah-Kämpfern auf einen Militärkonvoi waren gestern zunächst zwei israelische Soldaten getötet und sieben weitere verletzt worden. Israel reagierte mit Artillerie-Beschuss und Luftangriffen auf Ziele im Südlibanon. Bei den Gefechten kam der spanische Blauhelm-Soldat ums Leben. - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon rief alle Seiten auf, jede Eskalation in einer ohnehin angespannten Situation zu vermeiden.

  • Jordanischer Pilot: Angeblich neues Ultimatum des IS

    Die Terrormilz Islamischer Staat hat Japan und Jordanien offenbar ein neues Ultimatum gestellt und mit der Tötung einer Geisel gedroht. Ein Sprecher des japanischen Ministerpräsidenten Abe sagte in Tokio, es gebe eine Audiobotschaft, auf der vermutlich der verschleppte japanische Journalist Goto zu hören ist. Darauf sagt er, dass der IS einen ebenfalls gefangengehaltenen jordanischen Piloten töten werde, wenn Jordanien nicht eine inhaftierte irakische Extremistin freilasse. Als Frist gelte der Sonnenaufgang im nordirakischen Mossul.

  • Erste Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

    Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie sind die ersten Beschäftigten in den Warnstreik getreten. Mitarbeiter der Daimler-Werke in Bremen und Stuttgart legten um kurz nach Mitternacht vorübergehend ihre Arbeit nieder und folgten damit einem Aufruf der IG Metall. Auch in Nordrhein-Westfalen begannen Warnstreiks, unter anderem bei Ford in Köln. Gestern waren Tarifgespräche zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft vertagt worden. - Die IG Metall fordert für die 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche 5,5 Prozent mehr Geld; die Arbeitgeber bieten 2,2 Prozent.

  • Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn werden bestreikt

    Auch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn gibt es Arbeitsniederlegungen. In Köln begann der Ausstand des privaten Sicherheitspersonals nach Angaben der Gewerkschaft verdi um Mitternacht. In Düsseldorf sollten die Streiks gegen 3 Uhr aufgenommen werden. An beiden Flughäfen müssen Reisende mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. - Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen zwischen 1, 50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber weisen das als unrealistisch zurück.

  • Wetter: Schauerartige Niederschläge, Regen und Schnee, 0 bis 6 Grad

    Das Wetter: Im Südosten nachlassende Schneefälle. Sonst schauerartige Niederschläge, teils als Schnee, teils als Regen. 0 bis 6 Grad. Morgen wechselnd bis stark bewölkt mit Schneefall. Im Osten und Südosten gebietsweise Auflockerungen. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag meist bewölkt und gebietsweise Schneefall. Im Nordosten und an den Alpen freundlicher. 1 bis 5 Grad, im Bergland etwas kühler. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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