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Mittwoch, 3. September 2014 01:00 Uhr

  • IS-Miliz enthauptet offenbar weitere US-Geisel

    Die Terror-Miliz "Islamischer Staat" hat offenbar erneut eine US-Geisel enthauptet. Im Internet wurde ein Video veröffentlicht, das die Tötung des Journalisten Steven Sotloff zeigen soll. Er wird seit 2013 in Syrien vermisst. Ein Sprecher seiner Familie bestätigte seinen Tod. Die US-Regierung erklärte dagegen in Washington, man prüfe noch die Echtheit der Aufnahme. Auf dem Video bezeichnet eine vermummte Person die Tat als Vergeltung für die amerikanischen Luftangriffe gegen Stellungen des IS im Irak. Auf dem Video wird zudem die Ermordung einer dritten Geisel angekündigt, bei der es sich um einen Briten handeln soll. Frankreichs Präsident Hollande nannte das Vorgehen der Dschihadisten abscheulich. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sprach von einem barbarischen Akt. - Im August hatten die Islamisten bereits den amerikanischen Journalisten James Foley enthauptet und dies ebenfalls in einem Video öffentlich gemacht.

  • US-Präsident Obama trifft die baltischen Staatschefs

    US-Präsident Obama ist zu einer Reise nach Estland aufgebrochen. Inmitten der Ukraine-Krise trifft er in der Hauptstadt Tallinn mit den Staatschefs der drei baltischen Länder zusammen. Dabei will er Estlands Präsident Ilves, dem lettischen Staatschef Berzins und Litauens Präsidentin Grybauskaite die Unterstützung der USA zusichern. Die Balten befürchten wegen der dort lebenden russischen Minderheiten eine mögliche Intervention Russlands. Am Abend reist der amerikanische Präsident zum zweitägigen NATO-Gipfel nach Newport in Wales. Die Europäische Union will bis Freitag über neue Sanktionen gegen Russland entscheiden. Die designierte Außenbeauftragte Mogherini sprach sich zudem für ein stärkeres Nato-Engagement in Osteuropa aus. Moskau kündigte an, darauf mit einer Anpassung seiner Verteidigungspolitik zu reagieren.

  • Ukrainische Rebellen kurz vor Einnahme des Flughafens von Donezk

    Die Rebellen in der Ostukraine stehen nach eigener Darstellung unmittelbar vor der Eroberung des Flughafens Donezk. Man habe das Gelände zu 95 Prozent unter Kontrolle, sagte ein Befehlshaber der Aufständischen der Nachrichtenagentur reuters. Die Armee sei auf der Flucht. Am Montag hatten die ukrainischen Truppen den Flughafen von Lugansk aufgegeben. Unterdessen hat die Bundeswehr 20 verwundete Soldaten der Regierungstruppen zur medizinischen Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Sie werden in Krankenhäusern in Berlin, Hamburg, Koblenz und Ulm versorgt.

  • Merkel und Gabriel fordern mehr private Investitionen

    Staat und Unternehmen müssen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel mehr Geld investieren, damit Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit erhält. Alles entscheidend sei die Frage, ob ausreichend Investitionen vorhanden seien, sagte Merkel nach einem Gespräch mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften auf Schloss Meseberg bei Berlin. Gabriel erklärte, ein besonderes Problem liege in der Schwäche der Kommunen. Normalerweise stellten die Kommunen zwei Drittel aller Investitionen in Deutschland, derzeit sei es nur die Hälfte. Merkel und Gabriel bezeichneten es als zentrale Aufgabe, dass es der deutschen Industrie gelinge, ihre Produktion mit digitaler Technik zu verknüpfen.

  • Berlin: Kabinett berät über neue Regeln für Versicherer

    Das Bundeskabinett befasst sich heute mit neuen Regeln für die Versicherungsbranche. Dabei geht es um einen Gesetzentwurf von Finanzminister Schäuble, mit dem zum 1. Januar 2016 EU-Vorgaben für eine bessere Finanzaufsicht umgesetzt werden sollen. Die Vorschriften sollen unter anderem dazu führen, dass Versicherer zusätzliches Eigenkapital benötigen. Die Ministerrrunde will sich außerdem mit der neuen Hightech-Strategie des Bundes beschäftigen. Künftig sollen Forschungsprojekte zur digitalen Wirtschaft, zur nachhaltigen Energie und zur Innovation der Arbeitswelt stärker gefördert werden. Deutschland nimmt beim Export von Hightech-Gütern international eine Spitzenposition ein.

  • Wetter: In der Nacht in der Mitte und im Osten bewölkt, sonst meist klar, 15 bis 7 Grad.

    Das Wetter: Nachts in der Mitte und im Osten häufig stärker bewölkt und zeitweise etwas Regen. Sonst meist wenig Wolken oder klar. Tiefsttemperaturen 15 bis 7 Grad. Am Tage in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte zunächst bewölkt, später gebietsweise Wolkenauflockerungen. Temperaturen 17 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend sonnig, später etwas bewölkt. 20 bis 26 Grad.

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