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Freitag, 28. November 2014 22:00 Uhr

  • EU verurteilt Anschlag auf Moschee in Nigeria

    Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Mogherini, hat den Anschlag auf eine Moschee in Nigeria verurteilt. In Brüssel erklärte sie, die EU unterstütze die nigerianischen Behörden im Kampf gegen den Terrorismus und für die Menschenrechte. Zugleich sprach sie den Angehörigen der Opfer, allen Muslimen und allen Nigerianern ihr Beileid aus. Während des Freitagsgebets hatten mehrere Attentäter die Hauptmoschee der Großstadt Kano im Norden Nigerias angegriffen. Sie zündeten mehrere Sprengsätze und schossen nach Aussagen von Augenzeugen gezielt auf fliehende Menschen. Die Zahl der Toten ist noch unklar, Rettungskräfte schätzen sie auf über 100, die Polizei hat 35 Todesopfer bestätigt. Zu dem Anschlag hat sich bislang noch niemand bekannt. In der Region ist die islamistische Terrorgruppe Boko Haram aktiv.

  • UNO-Komitee gegen Folter kritisiert Polizeigewalt in den USA

    Das UNO-Komitee gegen Folter hat das Vorgehen der Polizei gegen schwarze Bürger in den USA angeprangert. Es gebe Hinweise auf einen unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt durch Sicherheitskräfte, heißt es in einem in Genf veröffentlichten Bericht. Die Autoren zeigen sich besorgt über den häufigen Schusswaffengebrauch. Außerdem kritisieren sie gezielte Personenkontrollen aufgrund der Hautfarbe.

  • Papst würdigt Türkei als Brücke zwischen den Kulturen

    Papst Franziskus hat die Rolle der Türkei als Brückenbauer zwischen verschiedenen Kulturen gewürdigt. Nach einem Gespräch mit Präsident Erdogan in Ankara erklärte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, das Land könne einen wichtigen Beitrag im Dialog der Religionen und der Kulturen leisten. Zugleich dankte er der Türkei dafür, dass sie eine große Zahl von Flüchtlingen beherbergt. Nach Angaben des Vatikans betonte der Papst im persönlichen Gespräch mit Erdogan auch die Bedeutung der Meinungs- und Religionsfreiheit. Der türkische Präsident beklagte seinerseits eine wachsende Islamfeindlichkeit in der Welt. - Morgen reist der Papst weiter nach Istanbul, wo er auch die Blaue Moschee besuchen will.

  • GDL schließt Streiks bis nächsten Donnerstag aus

    Nach einer weiteren Verhandlungsrunde mit der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL Streiks bis kommenden Donnerstag ausgeschlossen. Bis dahin werde man das neue Angebot des Konzerns prüfen, sagte GDL-Chef Weselsky in Berlin. Er versicherte auch erneut, in der Zeit ab dem 20. Dezember bis in den Januar hinein werde es keine Streiks geben. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen vor, weiter auf der Vorbedingung einer Tarifeinheit zu beharren. Bahn-Personalvorstand Weber erklärte dagegen, man habe wesentliche Forderungen der GDL berücksichtigt.

  • Russische Staatsbahn will früheren Siemens-Chef Löscher verpflichten

    Der frühere Siemens-Chef Löscher ist im Gespräch für einen Aufsichtsratsposten bei der russischen Staatsbahn. Das berichtet die Agentur Interfax unter Berufung auf Regierungsbehörden in Moskau. Die staatliche Eisenbahngesellschaft RZD hat bereits im Jahr 2011 den früheren Bahnchef Mehdorn in den Aufsichtsrat geholt.

  • Sarkozy will zurück: Französische UMP wählt ihren Vorsitzenden

    In Frankreich hat die konservative Partei UMP mit der Urwahl ihres neuen Vorsitzenden begonnen. Es bewerben sich der frühere Präsident Sarkozy und die ehemaligen Minister Le Maire und Mariton. Die Parteimitglieder stimmen auf elektronischem Weg ab, das Ergebnis soll morgen Abend feststehen. Die UMP wird seit einem Finanzskandal kommissarisch von drei Ko-Vorsitzenden geleitet.

  • Wetter: Nachts teils wolkig, teils klar, 4 bis -4 Grad

    Das Wetter: In der Nacht teils wolkig, teils gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefsttemperaturen minus 4 Grad bis plus 4 Grad. Morgen meist hochnebelartig bedeckt. Am Alpenrand, im Westen und Südwesten sowie in den Mittelgebirgen überwiegend heiter. 0 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel vielerorts sonnig bei minus 1 bis plus 7 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südost 6 bis 7, Böen 8 bis 9. Deutsche Ostseeküste: Südost bis Ost 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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