Nachrichten

Samstag, 30. August 2014 02:00 Uhr

  • Viele Bundesländer verlangen No-Spy-Garantie von IT-Firmen

    Fast alle Bundesländer wollen Medienberichten zufolge ihre Zusammenarbeit mit IT-Dienstleitern schärferen Kriterien unterwerfen. Sie folgten damit dem Vorgehen der Bundesregierung, melden NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Ziel ist es demnach, Unternehmen von öffentlichen Aufträgen auszuschließen, die vertrauliche Informationen an ausländische Nachrichtendienste weitergeben könnten. Weiter heißt es, zahlreiche Landesverwaltungen hätten in den vergangenen Jahren Verträge mit Firmen abgeschlossen, deren internationale Ableger im NSA-Spähskandal aufgefallen waren.

  • Barroso warnt Putin vor weiterer Destabilisierung der Ukraine

    EU-Kommissionspräsident Barroso hat das Vordringen russischer Soldaten auf ukrainisches Gebiet verurteilt. In einem Telefonat warnte er den russischen Staatschef Putin vor einer weiteren Destabilisierung des Nachbarlandes. Russland werde dafür einen hohen Preis bezahlen müssen. Die EU-Kommission erklärte nach dem Gespräch, Barroso und Putin hätten sich "sehr offen" über die Entwicklung in der Ostukraine ausgetauscht. Mit dem Thema befasst sich auch ein Sondergipfeltreffen der EU-Staaten. Zum Auftakt wird der ukrainische Präsident Poroschenko zu den Staats- und Regierungschefs sprechen. Der Internationale Währungsfonds gab unterdessen die zweite Tranche in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar aus dem Kreditpaket für die Ukraine frei.

  • Ukraine: Russland beharrt auf Schuldentilgung

    Im Streit zwischen Russland und der Ukraine um Gaslieferungen gibt es noch keine Annäherung. Der Chef des russischen Gazprom-Konzerns, Miller, bekräftigte bei einem Treffen mit EU-Energiekommissar Oettinger in Moskau, dass die Ukraine ihre Schulden wenigstens teilweise tilgen müsse. Mindestens 1,45 Milliarden US-Dollar sollten sofort beglichen werden und weitere 3,8 Milliarden in Raten. Die Ukraine hält den Preis für überzogen und verweigert bislang Zahlungen für bereits erhaltenes Gas.

  • Ex-Kriegsparteien im Balkan intensivieren Suche nach Vermissten

    Mehrere Staaten Ex-Jugoslawiens wollen ihre Anstrengungen zur Suche nach vermissten Opfern der Balkankriege verstärken. Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro und Serbien erklärten sich im bosnischen Mostar zur Aufklärung von Menschenrechts-Verstößen und den Schicksalen Verschwundener bereit. Das Treffen wurde von der "Internationalen Kommission für vermisste Personen" organisiert, die 1996 nach dem Friedensabkommen von Dayton ins Leben gerufen worden war. - In Bosnien-Herzegowina gelten etwa 7.800 Menschen als vermisst, in Kroatien sind es rund 2.200.

  • Gysi nennt Waffenlieferung in den Irak "völkerrechtswidrig"

    Linksfraktionschef Gysi hat die von der Bundesregierung geplanten Waffenlieferungen an die irakischen Kurden als völkerrechtswidrig bezeichnet. Die Situation sei zwar schwierig, die Entscheidung aber verfehlt, schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Rhein-Zeitung". Zuvor hatten sich die Fraktionsspitzen von Union und SPD auf einen Entschließungsantrag des Bundestages verständigt. Darin stellen sie sich hinter das Vorhaben, die Kurden im Kampf gegen die IS-Terroristen zu unterstützen. Der Bundestag befasst sich am Montag mit dem Thema.

  • Jemen: Zehntausende Gegner und Anhänger der Regierung demonstrieren

    Im Jemen sind zehntausende Anhänger und Gegner der Regierung auf die Straße gegangen. Im Norden der Hauptstadt Sanaa versammelten sich Unterstützer der schiitischen Huthi-Rebellen und forderten den Rücktritt der Regierung. Im Süden kamen die Unterstützer von Präsident Hadi zu einer Kundgebung zusammen. Die Huthi-Rebellen verlangen unter anderem auch eine größere Beteiligung an der Macht. Seit Wochen befinden sich tausende bewaffnete Anhänger in Sanaa, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Verhandlungen zur Beilegung des Streits führten vergangene Woche zu keinem Ergebnis.

  • "Ärzte ohne Grenzen" ruft UNO zu Hilfe im Kampf gegen Ebola

    Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die Vereinten Nationen um Hilfe bei der Bekämpfung der afrikanischen Ebola-Epidemie gebeten. Ein Sprecher der französischen Sektion sagte der Nachrichtenagentur Reuters, nur mit einem von der UNO koordinierten Engagement der Weltgemeinschaft könne die Seuche unter Kontrolle gebracht werden. Mit einer Resolution des UNO-Sicherheitsrates müssten vor allem die USA und Europa zu mehr Engagement bewogen werden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Zahl der Ebola-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen so stark angestiegen wie noch nie seit Ausbruch der Epidemie. Inzwischen ist als fünftes Land auch der Senegal betroffen, der gestern einen ersten Fall meldete.

  • Wetter: nachts im Osten und Süden noch Niederschläge, sonst trocken. 14 bis 8 Grad.

    Das Wetter: Nachts im Osten noch einzelne Schauer. Südlich der Donau teils gewittrige Regenfälle. Sonst gering bewölkt und meist trocken. Abkühlung auf 14 bis 8 Grad. Tagsüber von Nordwesten her bis zur Mitte dichte Wolken und Regen. Gebietsweise Schauer und Gewitter, auch im Südosten und an den Alpen. Sonst locker bewölkt und trocken. 18 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am morgigen Sonntag stark bewölkt und unbeständig. Sonne nur im äußersten Südwesten oder an der See. 17 bis 23 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Schriftsteller Werner Liersch  gestorben | mehr

Nachrichten

Viele Bundesländer verlangen  No-Spy-Garantie von IT-Firmen | mehr

Wissensnachrichten

China  Online-Beziehungsservice liegt im Trend | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.