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Freitag, 29. August 2014 20:00 Uhr

  • Russland drohen weitere Sanktionen des Westens

    Russland muss wegen seines Vorgehens in der Ost-Ukraine mit einer Verschärfung der westlichen Sanktionen rechnen. Auf einem Treffen der EU-Außenminister in Mailand sagte der schwedische Ressortchef Bildt, die Europäische Union sollte weitere Maßnahmen ergreifen. Sein estnischer Kollege Paet verlangte Sanktionen, die Russland weh täten. Eine Entscheidung dürfte auf dem morgigen EU-Sondergipfel in Brüssel fallen. Auch die USA drohten mit weiteren Strafmaßnahmen. In Brüssel warf NATO-Generalsekretär Rasmussen Russland illegale Militäreinsätze in der Ost-Ukraine vor. Der ukrainische NATO-Botschafter Dolgow erklärte, sein Land hoffe auf Waffenlieferungen des Verteidigungsbündnisses. Russlands Präsident Putin kritisierte in Moskau das Vorgehen der ukrainischen Streitkräfte. Deren Taktik in der Konfliktregion erinnere an die Belagerung Leningrads durch Wehrmachtstruppen im Zweiten Weltkrieg, sagte Putin.

  • Polen verweigert russischem Verteidigungsminister vorübergehend den Überflug

    Polen hat dem russischen Verteidigungsminister Schoigu vorübergehend die Überflugrechte verweigert. Der Politiker wollte von einem Weltkriegsgedenken in der Slowakei nach Russland zurückkehren und musste wegen des Verbots in Bratislava zwischenlanden. Später erteilte Polen die Überflug-Genehmigung doch. Zur Begründung für die Verzögerung hieß es in Warschau, der Pilot der Militärmaschine habe fälschlicherweise einen zivilen Flug angemeldet. Die Regierung in Moskau verurteilte den Zwischenfall als einen groben Verstoß Polens gegen internationale Normen.

  • Gysi nennt Waffenlieferung in den Irak "völkerrechtswidrig"

    Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gysi, hat die von der Bundesregierung geplante Waffenlieferung in den Irak als völkerrechtswidrig bezeichnet. Die Situation sei zwar schwierig, die Entscheidung aber verfehlt, schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Rhein-Zeitung". Zugleich forderte Gysi die Bundesregierung auf, eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrats zu beantragen, um ein Mandat für sichere Schutzzonen für Flüchtlinge zu erreichen. Zuvor hatten sich die Fraktionsspitzen von Union und SPD auf einen Entschließungsantrag des Bundestages verständigt. Darin stellen sich die Fraktionen ausdrücklich hinter das Vorhaben, die Kurden mit Schutzausrüstung und weiterem Militärgerät im Kampf gegen die IS-Terroristen zu unterstützen. Der Bundestag befasst sich am Montag in einer Sondersitzung mit dem Thema.

  • USA erhöhen Terrorwarnstufe nicht - London mit zweithöchster Einstufung

    Anders als Großbritannien will Washington die Terrorwarnungen angesichts der Kriege in Syrien und im Irak nicht erhöhen. Das Ministerium für Heimatschutz teilte mit, man habe keine Kenntnisse über spezifische oder glaubwürdige Drohungen der Terrormiliz IS auf amerikanischem Gebiet. Die Milizen fassten aber Amerikaner im Ausland ins Auge. Man habe schon vor einiger Zeit Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr verschärft. Zuvor hatte London erstmals seit 2011 seine Terrorwarnstufe angehoben. Es gilt nun die zweithöchste von insgesamt fünf Warnstufen. Damit wird die Gefahr eines Terroranschlags in Großbritannien wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Wales als "hoch wahrscheinlich" angesehen.

  • USA liefern Waffen in den Libanon

    Die USA haben umfangreiche Waffenlieferungen in den Libanon auf den Weg gebracht. Sie seien für den Kampf gegen extremistische Gruppen vorgesehen, teilte US-Botschafter Hale bei der Übergabe der ersten Rüstungsgüter in Beirut mit. Zuletzt hatten sich libanesische Sicherheitskräfte schwere Gefechte mit sunnitischen Rebellen an der Grenze zu Syrien geliefert. Der Bürgerkrieg im Nachbarland hatte in den vergangenen Jahren mehrere Male auch den Libanon erfasst. - Die USA haben dem Libanon seit 2006 militärische Unterstützung im Wert von umgerechnet 760 Millionen Euro zukommen lassen.

  • Syrische Armee greift Rebellen in Damaskus an

    Die syrische Armee hat in Damaskus Stellungen in einem von Rebellen gehaltenen Bezirk angegriffen. Nach Angaben des Regimes wurden zahlreiche Kämpfer getötet. Etliche Tunnel und Verstecke seien zerstört worden. Die in Großbritannien angesiedelte oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Angriffe. Es handele sich um die heftigsten Attacken der Regierungsstreitkräfte seit der Einnahme des Bezirks im Osten der Hauptstadt durch Aufständische vor gut einem Jahr. Seither kontrollierten sie eine Verbindung zwischen Damaskus und der von ihnen gehaltenen Provinz Ghuta.

  • USA verschärfen Sanktionen im Atomstreit mit Iran

    Die Vereinigten Staaten verhängen im Atomstreit mit dem Iran zusätzliche Sanktionen. Die Maßnahmen beträfen 25 Personen und Unternehmen, teilte das US-Finanzministerium in Washington mit. Ihnen werde vorgeworfen, das Atomprogramm zu unterstützen, den Terrorismus zu fördern und der Führung in Teheran dabei zu helfen, bereits bestehende Sanktionen zu unterlaufen. Mit den neuen Strafmaßnahmen werden unter anderem Konten eingefroren. Vergangenen November hatte sich der Iran zu einer Beschränkung seines Atomprogramms verpflichtet. Derzeit laufen Verhandlungen mit den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland über ein dauerhaftes Abkommen. Es soll dem Iran die friedliche Nutzung der Kernenergie erlauben, ihm zugleich aber Möglichkeiten zur Entwicklung von Atomwaffen nehmen.

  • Nicaragua: Mindestens 24 Bergleute in Goldmine eingeschlossen

    In Nicaragua sind nach einem Erdrutsch mindestens 24 Bergleute in einer Goldmine eingeschlossen. Alle Verunglückten seien vermutlich noch am Leben, sagte eine Sprecherin der regierenden Sandinistischen Partei dem Sender Kanal 4. Rettungskräfte versuchten, die Männer zu befreien. In der Goldmine rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Managua arbeiten etwa 500 Beschäftigte. Jährlich werden dort mehr als 1.000 Kilogramm Gold gefördert.

  • Schriftsteller Werner Liersch gestorben

    Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Werner Liersch ist tot. Er starb bereits am vergangenen Samstag, wie seine Familie in Berlin mitteilte. Liersch wurde 81 Jahre alt. Er war ein bekannter DDR-Literaturkritiker. 1982 wurde er mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet. Seine Biografie über Hans Fallada gilt heutzutage als Standardwerk. Aufsehen erregte Liersch im Jahr 2008 mit seinen Recherchen über den Autor Erwin Strittmacher. Dieser soll, entgegen der eigenen Darstellung, in einer SS-Polizeieinheit gedient haben.

  • Börse: Dax kaum verändert

    Der deutsche Aktienmarkt in Frankfurt am Main hat stabil geschlossen. Der Leitindex Dax stieg um 0,1 Prozent auf 9.470 Punkte.

  • Wetter: Im Nordwesten und Südosten sonnig, sonst Schauer und Gewitter, 20 bis 25 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten sonnige Abschnitte. Sonst wechselnd bis stark bewölkt. Schauer und im Oste und Süden vereinzelt Gewitter. 20 bis 25 Grad. Morgen von Nordwesten her bis zur Mitte dichte Wolken und Regen. Gebietsweise Schauer und Gewitter, auch im Südosten und an den Alpen. Vom Schwarzwald bis Oberfranken trocken und sonnig. 20 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag weiter unbeständig und stark bewölkt. Nur im Südwesten oder an der See zeigt sich die Sonne. 17 bis 23 Grad.

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