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Donnerstag, 2. Oktober 2014 04:00 Uhr

  • IS-Miliz rückt weiter auf kurdische Grenzstadt Kobane vor

    Ungeachtet der US-Luftangriffe rückt die Terrorgruppe Islamischer Staat weiter auf die kurdische Grenzstadt Kobane in Nordsyrien vor. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von heftigen Gefechten. Die kurdischen Einheiten befürchten demnach, dass die Dschihadisten die Stadt bald einnehmen könnten. Kobane, auch Ain al-Arab genannt, liegt an der Grenze zur Türkei. Das Parlament in Ankara stimmt heute über ein Mandat für einen Militäreinsatz in Syrien und im Irak ab. Die türkische Regierung könnte dann über den Zeitpunkt und das Ausmaß der Operationen entscheiden. Zudem sollen Partnerländer türkische Militärstützpunkte nutzen können. - Die USA bemühen sich seit Wochen um die Unterstützung weiterer Staaten.

  • Von der Leyen informiert sich über Ausbildung kurdischer Kämpfer

    Verteidigungsministerin von der Leyen informiert sich heute über die Ausbildung kurdischer Kämpfer in Deutschland. Die CDU-Politikerin wird am Vormittag in der Infanterieschule der Bundeswehr im bayerischen Hammelburg erwartet. Dort werden seit dem Wochenende mehr als 30 Peschmerga aus dem Nordirak im Umgang mit deutschen Waffen geschult. Die Bundeswehr hatte vergangene Woche erste Fahrzeuge und Waffen in den Nordirak geliefert. Sie werden von den Kurden im Kampf gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat benötigt.

  • Hongkong : Weiter friedliche Proteste für mehr Demokratie

    In Hongkong haben erneut zehntausende Menschen für mehr Demokratie demonstriert. Die Polizei hielt sich zurück. Die Organisatoren der Massenproteste drohen damit, ihre Aktionen auszuweiten, sollte Regierungschef Leung Chun-ying nicht zurücktreten. Die Kundgebungen richten sich gegen eine geplante Wahlrechtsreform. Sie würde es China erlauben, 2017 nur Peking-treue Kandidaten in Hongkong zuzulassen. US-Außenminister Kerry sagte bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wang in Washington, Peking müsse das Recht auf freie Meinungsäußerung gewährleisten. Wang verbat sich dagegen jede Einmischung in interne Angelegenheiten.

  • Ebola-Fall in den USA: Kontaktpersonen von Patient überwacht

    Nach der ersten Ebola-Diagnose in den USA stehen dort bis zu 18 Personen unter medizinischer Beobachtung. Sie seien mit dem Erkrankten in Kontakt gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Texas mit. Einen weiteren bestätigten Fall gebe es aber nicht. Der Ebola-Patient war vor zehn Tagen mit Zwischenstopp in Brüssel aus Liberia in die USA geflogen und hatte erst dort Symptome entwickelt. Er steht seit Sonntag in einem Krankenhaus in Dallas unter Quarantäne. - Nach neuesten Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind in Westafrika inzwischen fast 3.300 Menschen an Ebola gestorben, fast 7.200 haben sich infiziert.

  • EU-Parlament befragt Franzosen Moscovici

    Im Europaparlament gehen heute die Anhörungen der designierten EU-Kommissare weiter. Befragt wird unter anderem der Franzose Moscovici. Er soll mit dem Währungs-Ressort betraut werden. Deutsche Abgeordnete machen den früheren Finanzminister jedoch für die hohen Schulden seines Landes mitverantwortlich. Der für die Finanzmarkt-Kontrolle vorgesehene Brite Hill muss sich in Brüssel einer weiteren Anhörung stellen. Er habe den zuständigen Ausschuss nicht überzeugen können, hieß es am Abend.

  • Merkel : Moskau soll mäßigend auf Separatisten einwirken

    Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über die anhaltende Gewalt in der Ost-Ukraine geäußert. Die Kanzlerin forderte den russischen Präsidenten Putin auf, mäßigend auf die pro-russischen Kräfte einzuwirken. Der vereinbarte Waffenstillstand müsse endlich vollständig eingehalten werden, sagte sie nach Berliner Angaben in einem Telefonat. In Donezk gab es weitere Kämpfe zwischen Separatisten und Regierungssoldaten. Bei Granateinschlägen in einem Wohngebiet nahe des Flughafens wurden den Behörden zufolge zehn Menschen getötet.

  • Mexiko : Chef von Drogenkartell festgenommen

    Mexikanischen Ermittlern ist ein Schlag gegen die Rauschgift-Mafia gelungen. Das Justizministerium in Mexiko-Stadt teilte mit, der Anführer eines der größten Drogenkartelle, Beltran Leyva, sei festgenommen worden. Das Kartell soll für den Vertrieb von Kokain, Marihuana und Heroin verantwortlich sein. Beltran Leyva wird in den USA wegen Drogenschmuggels gesucht.

  • Wetter: Tagsüber an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und etwas Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bewölkt und meist trocken. Später an der Nordsee einzelne Schauer. Im Süden abklingender Regen. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Tagsüber an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen bei 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 23 Grad.

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