Nachrichten

Sonntag, 29. März 2015 09:00 Uhr

  • Verfassungsschutz: mehr als 70 Frauen nach Syrien und Irak gereist

    Aus Deutschland sind nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes inzwischen mehr als 70 Frauen in die Kampfgebiete nach Syrien und in den Irak gereist. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, sagte der Deutschen Presse-Agentur, deutlich mehr als ein Drittel sei jünger als 25 Jahre, darunter auch neun Minderjährige. Es sei kein neues Phänomen, dass Frauen und Mädchen in die Krisengebiete reisten, betonte Maaßen. Seine Behörde betrachte es aber mit Sorge, dass sich die Propaganda der Terrormiliz IS zunehmend auch an diese Gruppe richte. Junge Mädchen, die sich im Internet als Sympathisantinnen zu erkennen gäben, würden gezielt kontaktiert, um sie zur Ausreise und einer Heirat mit einem Dschihadisten zu bewegen. Nach Maaßens Angaben sind bislang insgesamt rund 650 Islamisten, also Frauen und Männer zusammengenommen, nach Syrien und in den Irak gereist.

  • Tunesien: Armee tötet neun Terrorverdächtige

    Das tunesische Militär hat im Süden des Landes neun Terrorverdächtige getötet. Das Innenministerium teilte mit, der Einsatz habe in der Region Gafsa stattgefunden. Dabei seien auch Waffen und Sprengstoff sichergestellt worden. Die tunesischen Sicherheitskräfte hatten ihr Vorgehen gegen Terroristen erheblich verschärft, seit bei einem Angriff auf das Nationalmuseum in der Hauptstadt Tunis vor knapp zwei Wochen mehr als 20 Menschen getötet wurden, viele von ihnen ausländische Touristen. Heute findet in Tunis ein Solidaritätsmarsch statt, an dem auch Staats- und Regierungschefs mehrerer Länder teilnehmen. Zugesagt haben etwa der französische Staatspräsident Hollande und Italiens Ministerpräsident Renzi.

  • Nigeria: Wahlen werden in hunderten Bezirken nachgeholt

    In Nigeria werden heute die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in hunderten Bezirken nachgeholt. Grund sind nach Angaben der Wahlkommission technische Probleme bei der Stimmabgabe. Betroffen ist auch die Hafenstadt Lagos, die größte Stadt des westafrikanischen Landes. Überschattet wird die Abstimmung von Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, bei denen es Tote gab. Die Wahl in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Um das Amt des Staatschefs bewerben sich 14 Kandidaten. Beobachter rechnen mit einer knappen Entscheidung zwischen Amtsinhaber Jonathan und dem ehemaligen General Buhari, der von 1983 bis 1985 an der Spitze eines Militärregimes in Nigeria stand.

  • Einigung im Tarifstreit der Länder - aber nicht für die Lehrer

    Die Tarifpartner im Öffentlichen Dienst der Länder haben eine Einigung für die 800.000 Angestellten erzielt. Arbeitgeber und Gewerkschaften vereinbarten in Potsdam Lohnzuwächse in zwei Stufen. Zunächst steigen die Einkommen rückwirkend zum 1. März um 2,1 Prozent und dann in einem Jahr noch einmal um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 Euro. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate. Auch der Streit um die betriebliche Altersvorsorge wurde entschärft. Die Länder-Arbeitgeber hatten hier Einschnitte gefordert, zu denen es nun aber nicht kommt. Stattdessen werden aber die Beiträge für die Vorsorge etwas erhöht. Keine Einigung gab es für die rund 200.000 angestellten Lehrer. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wies das Angebot eines Tarifvertrages als nicht ausreichend zurück.

  • 20 Jahre Haft für Mörder der AP-Journalistin Anja Niedringhaus

    Der Mörder der deutschen Foto-Journalistin Anja Niedringhaus ist in Afghanistan zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof in Kabul änderte die Strafe für den ehemaligen Polizisten. Er war ursprünglich zum Tode verurteilt worden. Der Mann hatte die Journalistin vor rund einem Jahr in der Stadt Chost im Südwesten des Landes erschossen. Zudem verletzte er die AP-Reporterin Kathy Gannon schwer, die mit Niedringhaus über die Wahlen in Afghanistan berichtet hatte. Die Hintergründe der tödlichen Schüsse sind bis heute unklar.

  • Sommerzeit hat begonnen - Uhren vorgestellt

    Seit heute früh gilt wieder die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens wurden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit wurde Mitte der 1970er Jahre von den meisten Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Aus Gründen der Energieeinsparung wurde sie 1980 auch in Deutschland eingeführt. Nach Ansicht von Kritikern sind die Effekte kaum nachweisbar.

  • Wetter: Viel Regen, Sturmböen, 8 bis 15 Grad

    Das Wetter: Bedeckt und regnerisch, nachmittags und abends im Nordwesten und Westen bis in die Mitte Gewitter, teils mit Sturm- oder orkanartigen Böen. 8 bis 15 Grad. Auch morgen bei ähnlichen Temperaturen wieder viele Niederschläge mit vereinzelten Gewittern, die nur im Westen kurz nachlassen. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag weiterhin unbeständig und regnerisch bei 0 bis 10 Grad.

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