Nachrichten

Montag, 22. Dezember 2014 15:00 Uhr

  • Debatte um "Pegida" vor den nächsten Kundgebungen

    Vor der "Pegida"-Kundgebung in Dresden hat Grünen-Chef Özdemir ein schärferes Vorgehen gegen die Gruppierung gefordert. Sie lehne Migranten und Muslime pauschal ab, sagte er im RBB-Hörfunk. Pegida wolle die deutsche Gesellschaft verändern. Daher dürfe die Politik keine Konzessionen machen. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Mazyek, rief dazu auf, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Man müsse den Menschen sagen, dass ihre Ängste unbegründet seien, sagte er dem Evangelischen Pressedienst. Die Politik habe in Dresden nicht gut erklärt, warum Asylbewerberheime eingerichtet worden seien. Zuvor hatte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Glück, dafür plädiert, sich stärker argumentativ mit Pegida auseinanderzusetzen. Heute Abend soll es in mehreren Städten neue Demonstrationen geben.

  • Vogelgrippe: Enten und Gänse müssen auf Erreger untersucht werden

    Wegen der Vogelgrippe-Fälle in Deutschland müssen Enten und Gänse nun vor Transport und Schlachtung auf den Erreger untersucht werden. Das sieht eine Eilverordnung von Bundeslandwirtschafts- Minister Schmidt vor, die um Mitternacht in Kraft tritt und zunächst bis Ende März gelten soll. Nach Angaben des CSU-Politikers zeigen Enten und Gänse im Gegensatz zu Puten und Hühnern häufig kaum Krankheits-Symptome. Deshalb wolle man mit Zwangs-Tests verhindern, dass unerkannt infizierte Tiere die Seuche weiterverbreiten.

  • Weltgrößte Solar-Anlage entsteht in Marokko mit deutscher Unterstützung

    In Marokko entsteht mit deutscher Unterstützung die größte Sonnenenergie-Anlage der Welt. Wie die Bundesministerien für Umwelt und Entwicklung in Berlin mitteilten, vergab die KfW Bankengruppe Kredite von rund 650 Millionen Euro für den Bau von zwei Solarkraftwerken. Die Anlagen sollten zusammen über eine Leistung von 350 Megawatt verfügen, was einem mittelgroßen konventionellen Kraftwerksblock entspreche. Marokko will bis 2020 mehr als 40 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gewinnen. Bundesumweltministerin Hendricks erklärte, das nordafrikanische Land sei durch seinen ambitionierten Solarplan ein Vorbild in der Region und darüber hinaus.

  • Essebsi erklärt sich zum Sieger der tunesischen Präsidentschaftswahl

    In der südtunenischen Stadt Hamma sind Hunderte Menschen aus Protest gegen den angeblichen Sieg des langjährigen Regierungspolitikers Essebsi auf die Straße gegangen. Nach Korrespondentenberichten setzten die Demonstranten Reifen in Brand und blockierten Straßen. Essebsi hatte sich gestern Abend nach der Stichwahl zum Sieger erklärt. Sein Herausforderer, Interimspräsident Marzouki, widersprach umgehend. Offizielle Hochrechnungen wurden nicht veröffentlicht. Erste amtliche Ergebnisse sollen im Laufe des Tages vorliegen. Bei der Wahl am 23. November hatte keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erlangt. Damals hatten sich knapp 64 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt. Diesmal waren es rund 59 Prozent. - Essebsi gehört der antiislamistischen Partei "Nidaa Tounès" an. Marzouki ist Mitglied des sozialdemokratischen "Kongresses für die Republik".

  • Italienische Polizei zerschlägt neo-faschistische Zelle

    Die italienische Polizei hat Medienberichten zufolge eine neo-faschistische Gruppe zerschlagen, die Anschläge geplant haben soll. Die Polizei nahm 14 Verdächtige fest und leitete gegen 44 weitere Ermittlungen ein, wie die Zeitung "La Repubblica" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Demnach gehörten sie einem Ableger der neo-faschistischen Gruppe Ordine Nuovo an. Den Angaben zufolge planten sie während der Weihnachtszeit Anschläge auf Politiker sowie Angriffe auf Polizeiwachen, die Steuerbehörde und die Bahn.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken, 7 bis 12 Grad

    Das Wetter: Im Norden und in der Mitte stark bewölkt und Regen. Im Süden weitgehend trocken. 7 bis 12 Grad. Morgen zeitweise Regen. Im Süden teils heiter, teils wolkig und trocken. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 8, Böen bis 9.

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