Nachrichten

Montag, 30. März 2015 15:00 Uhr

  • Jemen: Weitere Angriffe auf Sanaa

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben den fünften Tag in Folge Stellungen der schiitischen Huthi-Milizen im Jemen bombardiert. Die Angriffe erschütterten vor allem die Hauptstadt Sanaa. Von dort wurden nach Korrespondentenberichten zahlreiche Menschen vertrieben. Auch ein Flüchtlingslager im Nordosten des Jemen soll heute unter Beschuss geraten sein. Die Rede ist von mindestens 15 Toten. Derweil setzten die Rebellen ihren Vormarsch auf Aden vor, der letzten Bastion der Anhänger des abgesetzten Präsidenten Hadi. Im September hatten die Huthi-Milizen die Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht und von dort aus ihre Macht ausgebaut. Saudi-Arabien sprach sich dafür aus, eine Konferenz unter Schirmherrschaft des Golf-Kooperationsrates abzuhalten, an der alle politischen Kräfte des Jemen teilnehmen sollten.

  • Atomgespräche mit Iran am Tag vor Fristablauf weiter ohne Einigung

    Einen Tag vor Ablauf der Frist für eine Einigung über das iranische Atomprogramm gibt es bei den Verhandlungen in Lausanne noch keine Annäherung. Die Bundesregierung sprach von einer kritischen Phase, aber auch von erheblichen Fortschritten. Diplomaten zufolge geht es vor allem um drei zentrale Streitfragen: die Laufzeit des geplanten Abkommens, die Aufhebung von Sanktionen und einen Mechanismus, diese wieder in Kraft zu setzen, sollte der Iran sich nicht an die Vereinbarungen halten. An den Gesprächen nahmen heute erstmals die Außenminister der 5+1-Gruppe aus den UNO-Vetomächten und Deutschland sowie ihr iranischer Kollege Sarif teil. Der Konflikt dauert bereits seit zwölf Jahren an.

  • Merkel für einheitliches Vorgehen der EU in Ukrainekrise

    Bundeskanzlerin Merkel hält an einem geschlossenen Vorgehen der Europäischen Union im Ukraine-Konflikt mit Russland fest. Es dürfe niemals Alleingänge geben, erklärte sie nach einem Treffen mit dem finnischen Ministerpräsidenten Stubb in Helsinki. Vielmehr müssten sich die EU-Staaten in allen Fragen abstimmen. Eine militärische Auseinandersetzung lehnte die Kanzlerin ab. Stubb verwies darauf, dass die Europäische Union mit und nicht gegen Russland arbeiten wolle. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Ukraine-Konflikt eine Lösung gefunden werde.

  • Bundeswehr-Standardgewehr G36 nicht treffsicher

    Nach monatelanger Untersuchung hat die Bundeswehr massive Probleme bei der Treffsicherheit ihres Standardgewehrs G36 festgestellt. Verteidigungsministerin von der Leyen sagte, das G36 habe offenbar ein Präzisionsproblem bei hohen Temperaturen, aber auch im heißgeschossenen Zustand. Nach einem Schreiben von Generalinspekteur Wieker an die Kommandeure der Bundeswehr soll das Gewehr nun nur noch eingeschränkt genutzt werden. Zuletzt wurden mehrere Tausend G36 an die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte im Irak für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat verschenkt.

  • Serbischer Nationalist muss zurück nach Den Haag

    Der wegen Kriegsverbrechen angeklagte und vorläufig freigelassene serbische Nationalist Seselj muss zurück ins Gefängnis. Das UNO-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien erklärte, Seselj habe die Auflagen für seine Haftverschonung nicht eingehalten. Ihm war erlaubt worden, für eine Krebsbehandlung in seine Heimat zu reisen. Später drohte er damit, nicht wieder aus Belgrad nach Den Haag zurückzukehren. Der 60-Jährige hatte sich 2003 dem Haager Tribunal gestellt und saß dort seitdem in Haft. Seselj wird Volksverhetzung vorgeworfen, die während der Balkankriege in Bosnien und Kroatien zur Gewalt aufgestachelt haben soll.

  • Wetter: Regen mit viel Wind, im Westen trocken, 6 bis 14 Grad

    Das Wetter: Im Norden, Osten und Süden Regen, Graupelschauer und Gewitter, nur im Westen meist trocken, gegen Abend auch dort Niederschläge, 6 bis 14 Grad. Morgen setzt sich bei ähnlichen Werten das regnerische und windige Wetter fort. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 7, Böen 9.

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