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Mittwoch, 20. August 2014 08:00 Uhr

  • Gaza-Konflikt: Tote und Verletzte bei neuen Angriffen

    Nach dem Auslaufen der bis gestern Abend geltenden Feuerpause ist der Gaza-Konflikt wieder aufgeflammt. Israel wurde aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer mit Raketen beschossen und antwortete mit neuen Luftangriffen. Dabei sollen mehrere Menschen getötet worden sein. Die Rede ist zudem von 40 Verletzten. Die Waffenruhe war bereits vor dem offiziellen Ende gebrochen worden. Daraufhin zog die Regierung in Jerusalem ihre Verhandlungsdelegation aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo ab. Dort sollte sechs Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs eine dauerhafte Feuerpause zwischen Israel und den Palästinensern vereinbart werden. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich enttäuscht über die neue Gewalt im Nahen Osten. Er rief Israel und die Palästinenser auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

  • Stegner (SPD) lehnt Waffenlieferungen in den Irak kategorisch ab

    In der Diskussion über Waffenlieferungen in den Irak fordert der stellvertretende SPD-Vorsitzende Stegner eine generelle Verschärfung der Regeln für den Rüstungsexport. Die Bundesrepublik dürfe keine Waffen in Diktaturen und Krisengebiete bringen, sagte Stegner im Deutschlandfunk. Mit den Waffen, die man heute liefere, würden morgen möglicherweise unschuldige Menschen getötet. Das habe sich in der Vergangenheit schon vielfach gezeigt. Er glaube, dass Deutschland bei der Lösung von Konflikten auf andere Art besser helfen könne, betonte der SPD-Politiker. Die Vereinten Nationen richten von heute an eine Luftbrücke in den Norden des Irak ein. Vier Tage lang sollen Hilfsgüter in die Stadt Erbil geflogen werden. Zudem sind Konvois aus Lastwagen geplant. Die UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge im Nordirak auf eine halbe Million. Sie suchen Schutz vor der Terror-Gruppe Islamischer Staat.

  • Deutschland hat angeblich Lieferprobleme bei geplanter Nordirakhilfe

    Deutschland kann bei der geplanten Nordirakhilfe wohl nur in beschränktem Umfang liefern. Beim Kleinlaster Unimog gebe es massive Probleme, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein internes Papier des Bundesverteidigungsministeriums für Generalinspekteur Wieker. Von 58 möglichen Fahrzeugen seien 35 nicht einsatzbereit. Zudem könnten Schutzwesten gar nicht geliefert werden, weil diese veraltet und die Platten im Inneren brüchig geworden seien. Nach Angaben des Blattes gibt es auch bei Nachtsichtgeräten Engpässe. Problemlos lieferbar seien hingegen Schutzhelme, Funkgeräte und Metall-Detektoren.

  • Steinmeier sieht Bewegung in Ukraine-Krise: "Deutliche Veränderung"

    Bundesaußenminister Steinmeier erkennt nach eigenen Angaben Bewegung im Ukraine-Konflikt. Es gebe eine deutliche Veränderung in der Haltung Moskaus und Kiews, sagte er im ZDF. Er habe den Eindruck, beide Seiten suchten im Augenblick nach Möglichkeiten, doch einen Weg zu einer Waffenruhe zu finden. Steinmeier hatte am Sonntag eine neue Vermittlungsinitiative gestartet und seine Amtskollegen aus Russland und der Ukraine, Lawrow und Klimkin, an einen Tisch gebracht. Beide Außenminister hätten sich für eine Fortsetzung der Gespräche ausgesprochen, betonte Steinmeier. Auch das geplante Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Poroschenko im weißrussischen Minsk am kommenden Dienstag sei als Zeichen der Annäherung zu werten.

  • Kabinett will Bafög-Reform und Entlastungen für Kommunen beschließen

    Das Bundeskabinett will heute die Bafög-Reform sowie finanzielle Entlastungen für Kommunen und Länder beschließen. Geplant ist unter anderem eine Erhöhung der Fördersätze für bedürftige Studierende und Schüler ab Herbst 2016. Bereits ab Januar 2015 will der Bund den bisherigen Länderanteil an den Bafög-Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro dauerhaft übernehmen. Dieses Geld sollen die Länder zusätzlich für Bildung und besonders die Hochschulen ausgeben. Das Kabinett berät heute auch darüber, wie der Ausbau des schnellen Internets vorangetrieben und die IT-Sicherheit verbessert werden können.

  • Bundesrechnungshof mahnt besser abgestimmte Energiewende an

    Der Bundesrechnungshof wirft der Regierung nach einem Zeitungsbericht vor, bei der Energiewende durch mangelnde Koordination Geld zu verschwenden. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus einem Bericht des Rechnungshofs. Demnach kritisieren die Prüfer, die Bundesregierung habe bis heute keinen hinreichenden Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende. Maßnahmen würden unkoordiniert, uneinheitlich und teilweise redundant umgesetzt. Bund und Länder unterhielten insgesamt 24 Gremien, die sich mit der Energiewende befassten.

  • Missouri: Neue friedliche Proteste in Ferguson

    In der amerikanischen Stadt Ferguson haben mehrere hundert Menschen in der Nacht friedlich gegen mutmaßliche Übergriffe der Polizei protestiert. Die Kundgebung auf einer Hauptstraße wurde von zahlreichen Mitgliedern der Polizei des Bundesstaats Missouri gesichert. In den vergangenen Tagen war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Auslöser waren die tödlichen Schüsse eines weißen Beamten auf einen 18-jährigen unbewaffneten Afroamerikaner am 9. August. In der Nähe von Ferguson gab es einen weiteren Zwischenfall. Polizisten erschossen einen 23-Jährigen, der mit einem Messer bewaffnet war und sich unberechenbar verhalten haben soll. Die genauen Umstände des Vorfalls werden untersucht. Der Verdächtige soll zuvor Lebensmittel aus einem Geschäft gestohlen haben.

  • Börsen: Dow Jones im Plus - Nikkei-Index tendiert etwas fester

    Die US-Aktienmärkte haben Gewinne verzeichnet. Der Dow-Jones-Index beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 16.920 Punkten. Der Nasdaq-Index legte um 0,4 Prozent auf 4.528 Punkte zu. Die Börse in Tokio verzeichnet ein leichtes Plus von 0,1 Prozent. Der Nikkei-Index steht kurz vor Handelsschluss bei 15.458 Punkten.

  • Bayer Leverkusen darf auf Einzug in die Champions League hoffen

    Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kann auf den Einzug in die Champions League hoffen. Die Mannschaft gewann auswärts das Play-off-Hinspiel beim FC Kopenhagen mit 3:2. Das Rückspiel findet am Mittwoch nächster Woche in Leverkusen statt.

  • Wetter: Vielerorts trocken, im Nordwesten und südlich der Donau Niederschläge, 16 bis 20 Grad

    Das Wetter: Meist trocken mit sonnigen Abschnitten. Im Nordwesten und südlich der Donau stark bewölkt mit Regen und vereinzelt Gewitter. 16 bis 20 Grad. Morgen überwiegend regnerisch bei wenig veränderten Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und einzelne Gewitter. Sonst trocken, zeitweilig sonnig. 17 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen 9.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 7 Uhr: Greifswald 12 Grad, Hamburg 10, Bremen 10, Hannover 10, Berlin 10, Leipzig 9, Köln 7, Dresden 10, Frankfurt am Main 9, Stuttgart 11, Freiburg 11 und München 12 Grad.

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