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Mittwoch, 22. Oktober 2014 15:00 Uhr

  • Unicef fordert mehr Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak

    Das Kinderhilfswerk Unicef fordert mehr Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak - auch wegen des herannahenden Winters. Ein Sprecher sagte im WDR-Hörfunk, die Menschen seien vor der Terrormiliz IS in kurdische Gebiete geflohen und lebten dort unter zum Teil entsetzlichen Bedingungen. Sie seien etwa in Bauruinen, Parks und improvisierten Lagern untergebracht. Laut Unicef sind allein in den vergangenen Tagen mehr als zehntausend Menschen aus der Region Kobane in Nordsyrien über die Türkei in den Irak geflüchtet.

  • Tuberkulose: Etwa 1,5 Millionen Tote im vergangenen Jahr

    Im vergangenen Jahr sind weltweit rund 1,5 Millionen Menschen trotz aller medizinischen Fortschritte an Tuberkulose gestorben. In einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO heißt es weiter, etwa neun Millionen seien erkrankt. Damit bleibe Tuberkulose eine der tödlichsten übertragbaren Krankheiten. Am stärksten betroffen seien Südostasien und die westpazifischen Regionen. Um die Krankheit wirksam zu bekämpfen, werden nach Angaben der WHO jedes Jahr acht Milliarden Dollar benötigt. Es stünden aber nur sechs Milliarden zur Verfügung.

  • Europäisches Parlament stimmt für neue EU-Kommission

    Fünf Monate nach der Wahl hat das Europaparlament die neue EU-Kommission bestätigt. Nun kann das Team aus 27 Kommissaren am 1. November die Arbeit aufnehmen. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die Kommission schlägt EU-Gesetze vor und überwacht deren Einhaltung. Unter anderen stimmten die Grünen gegen die neue Kommission, weil sie ihrer Ansicht nach falsche Schwerpunkte setzt. Vor der Abstimmung kündigte Kommissionspräsident Juncker an, noch vor Weihnachten ein Konjunkturprogramm von 300 Milliarden Euro vorzustellen.

  • Lufthansa-Mitarbeiter kritisieren Streiks der Piloten

    In der Lufthansa-Belegschaft gibt es nach Informationen des Deutschlandfunks Unmut über den Kurs der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit". Demnach kursiert im Unternehmen ein Offener Brief, den bereits rund 1.000 Mitarbeiter unterschrieben haben sollen, die nicht zu den Piloten zählen. Darin heißt es, die Haltung der Gewerkschaft sei eigennützig. Durch die Streiks drohe ein wirtschaftlicher Schaden, zudem gebe es bei den Passagieren einen erheblichen Vertrauensverlust.

  • Thüringen: Schorlemmer hält Ministerpräsident der Linken für akzeptabel

    Der frühere DDR-Bürgerrechtler Schorlemmer hält es für akzeptabel, dass die Partei Die Linke möglicherweise den Ministerpräsidenten in Thüringen stellt. Der Theologe sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Politiker Ramelow habe bewiesen, dass er ein Demokrat sei und auf dem Boden des Grundgesetzes agiere. Schorlemmer betonte, er sehe nicht, warum es keine rot-rot-grüne Landesregierung in Erfurt geben solle. In dem Freistaat läuft zur Zeit eine Befragung der SPD-Basis. Der Landesvorstand der Grünen will morgen entscheiden.

  • Düsseldorf-Al-Kaida-Prozess: Verteidigung hält Plädoyer

    Im Düsseldorfer Al-Kaida-Prozess haben die Verteidiger für den Hauptangeklagten maximal sieben Jahre Haft beantragt. Ein Rechtsanwalt sagte vor dem Oberlandesgericht, sein Mandant sei kein ranghoher Terrorist, sondern nur ein kleiner Fisch. Der 33-Jährige habe keine Anschläge in Deutschland geplant. Vielmehr habe er in Afghanistan in den Heiligen Krieg ziehen wollen. Die Bundesanwaltschaft hat für den 33-Jährigen neuneinhalb Jahre Haft beantragt. Sie wirft ihm und drei weiteren Angeklagten vor, im Namen von Al Kaida einen Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben.

  • Entschädigungsklage nach Tod von "Gorch Fock"-Kadettin gescheitert

    Sechs Jahre nach dem Tod einer Kadettin auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" sind die Eltern mit einer Entschädigungsklage gescheitert. Bei der Nachtwache für die Auszubildende auf dem sogenannten Postenausguck habe keine besondere Lebensgefahr bestanden, urteilte der Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht Aachen. Die Eltern der Kadettin wollen prüfen, ob sie Rechtsmittel einlegen. Sie hatten eine Entschädigung von 40.000 Euro nach dem Soldatenversorgungsgesetz gefordert.

  • Wetter: Regen, 6 bis 14 Grad

    Das Wetter: Stark bewölkt mit Regen und teils stürmischen Böen. Gegen Abend Wetterberuhigung. Höchstwerte zwischen 6 und 14 Grad. Morgen im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden bewölkt, zeitweise Regen. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag nach Nebelauflösung wechselnd wolkig, gebietsweise auch gering bewölkt und im Wesentlichen niederschlagsfrei. Nur im Nordwesten und im äußersten Südosten etwas Regen. 7 bis 16 Grad.

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