Nachrichten

Montag, 27. April 2015 02:00 Uhr

  • Nordzypern: Nach Wahl des neuen Präsidenten Hoffnung auf Verhandlungen

    In der Türkischen Republik Nordzypern hat der liberale Oppositionspolitiker Akinci unmittelbar nach seiner Wahl zum Präsidenten für eine Wiedervereinigung der geteilten Insel geworben. Wenn die Zeit für den Wandel gekommen sei, könne ihn niemand aufhalten, erklärte der 67-Jährige nach seinem Sieg. Der Präsident der griechischen Republik Zypern, Anastasiades, bezeichnete den Wahlerfolg Akincis als vielversprechend für die Entwicklung des gemeinsamen Vaterlandes. Beide telefonierten noch am Abend miteinander und wollen die Verhandlungen bald wieder aufnehmen. Nach offiziellen Angaben kam Akinci in der Stichwahl auf etwa 60 Prozent der Stimmen. Für den konservativen Amtsinhaber Eroglu stimmten etwa 38 Prozent. Die 1983 proklamierte Türkische Republik Nordzypern wird international nur von der Türkei anerkannt.

  • Bericht: Bundesregierung hat nicht vor Abschussgefahr gewarnt

    Der Bundesregierung lagen einem Bericht zufolge bereits vor dem Abschuss einer Maschine der Malaysia Airlines über der Ostukraine Gefahrenhinweise vor, die sie nicht an deutsche Fluggesellschaften weitergegeben haben soll. Das meldet süddeutsche.de unter Berufung auf vertrauliche Berichte des Auswärtigen Amts. Deutsche Diplomaten hätten die Lage in der Ostukraine wenige Tage vor dem Abschuss am 17. Juli 2014 als besorgniserregend bezeichnet. Als Grund sei der Abschuss einer Antonov-Militärmaschine in mehr als 6.000 Metern Höhe genannt worden. Dies sei für Militärexperten ein klarer Hinweis, dass auch zivile Passagiermaschinen gefährdet seien. Noch am Tag der Flugzeugkatastrophe überflogen drei Maschinen der Lufthansa die Region in der Ostukraine. Nach Angaben der Lufthansa hatte es vorher keine Gefahrenhinweise durch die Behörden gegeben. Bei dem Abschuss des malaysischen Flugzeugs kamen 298 Menschen ums Leben.

  • Gabriel nennt BND-Affäre skandalös und fordert Aufklärung

    SPD-Chef Gabriel hat eine umfassende Aufklärung der jüngsten Spionage-Vorwürfe um den Bundesnachrichtendienst und den US-Geheimdienst NSA verlangt. Sollte es sich als wahr herausstellen, dass die USA den BND quasi für Wirtschaftsspionage eingespannt hätten, dann wäre das eine völlig neue Qualität, sagte der Vize-Kanzler dem ARD-Fernsehen. Es sei offensichtlich so, dass der BND ein Eigenleben führe. Das sei skandalös und müsse beendet werden, forderte Gabriel. Das Bundeskanzleramt hat gestern bestätigt, dass es vom BND schon 2008 über Spionageabsichten des NSA informiert worden sei.

  • Erdbeben in Nepal: Internationale Hilfe angelaufen

    Aus Deutschland sind die ersten Bergungsmannschaften in Richtung Nepal aufgebrochen. Von Frankfurt am Main startete ein Flugzeug mit Experten und Spürhunden, die nach verschütteten Erdbebenopfern suchen sollen. Morgen bringt das Rote Kreuz Hilfsgüter, Decken, Zelte und Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Das Auswärtige Amt versucht weiter herauszufinden, ob Deutsche unter den Opfern im Himalaya sind - etwa am Mount Everst. Die EU-Kommission kündigte eine Soforthilfe von drei Millionen Euro an. Der Internationale Währungsfonds will ein Team entsenden, das die Höhe der benötigten Gelder ermitteln soll. Die Zahl der Toten durch das schwere Erdbeben wird inzwischen auf über 2.500 beziffert. Tausende Menschen wurden verletzt.

  • EU will Wachstumsprognose für Griechenland senken

    Die EU rechnet mit einem geringeren Wirtschaftswachstum in Griechenland, als bisher erwartet. Der für die Euro-Zone zuständige Kommissions-Vizepräsident Dombrovskis sagte dem "Handelsblatt", im Winter habe man 2,5 Prozent Wachstum für dieses Jahr vorhergesagt. Die Frühjahrsprognose werde pessimistischer ausfallen. Unter Berufung auf das Umfeld des Kommissars schreibt die Zeitung weiter, die Kommission sei ursprünglich davon ausgegangen, dass das laufende Rettungsprogramm für Griechenland erfolgreich abgeschlossen werden könne. Dies sei jetzt unsicher geworden.

  • Israelische Soldaten töten mutmaßliche Terroristen an syrischer Grenze

    Das israelische Militär hat an der Grenze zu Syrien eine Gruppe mutmaßlicher Terroristen getötet. Einer Armeesprecherin zufolge hatten sich die Männer gestern auf den Golanhöhen der Grenze mit einem Sprengsatz genähert, um israelische Patrouillen anzugreifen. Ein Kampfflugzeug habe mehrere der Angreifer getötet. Israels Regierungschef Netanjahu dankte den Soldaten für ihr rasches Eingreifen.

  • Wetter: Am Montag Schauer, 9 bis 24 Grad

    Das Wetter: Nachts meist stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, im Nordwesten später Wolkenlücken. Temperaturen in der Nordwesthälfte 9 bis 14, sonst 20 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag teils wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern bei 7 bis 13 Grad.

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