Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 04:00 Uhr

  • Zahl der Toten in Nepal steigt auf über 1.800

    Die Zahl der offiziell bestätigten Toten bei dem Erdbeben in Nepal ist weiter gestiegen. Nach neuen Angaben der Regierung kamen mindestens 1.805 Menschen ums Leben. Die tatsächliche Zahl ist wahrscheinlich noch deutlich höher. Inzwischen laufen die internationalen Rettungsbemühungen an. Hilfsorganisationen bereiteten sich auf einen Einsatz im Katastrophengebiet vor. Die USA, Großbritannien, Pakistan und andere Länder entsandten Experten für die Suche von Verschütteten. Auch Bundeskanzlerin Merkel kündigte Hilfe an. Durch das Beben der Stärke 7,9 gab es auch in den Nachbarländern Indien und Bangladesch Tote. Viele Menschen verbrachten die Nacht bei niedrigen Temperaturen und Niederschlägen im Freien. Auch zahlreiche Patienten von überfüllten Krankenhäusern mussten auf Bürgersteigen und Straßen liegen.

  • FBI untersucht mögliche IS-Pläne für Anschlag in Kalifornien

    Das FBI hat angeblich einen Plan der Terrormiliz Islamischer Staat für einen Anschlag in Kaliforien aufgedeckt. Der Fernsehsender CNN berichtet, die US-Bundespolizei gehe entsprechenden Hinweisen nach. Die Ermittlungen seien eingeleitet worden, nachdem eine verdächtige Kommunikation mitgeschnitten worden sei. Der Sender beruft sich auf Informationen aus den Sicherheitsbehörden. Die Sicherheitsvorkehrungen in einzelnen Teilen Kaliforniens wurden demnach erhöht. Das FBI hat sich noch nicht zu dem Bericht geäußert.

  • Ausschreitungen bei Protesten gegen Polizeigewalt in Baltimore

    Bei Protesten nach dem Tod eines Schwarzen in Polizeigewahrsam ist es in der US-Metropole Baltimore zu Ausschreitungen gekommen. Laut Medienberichten wurden Polizeiwagen beschädigt, Polizisten mit Steinen und Wasserflaschen beworfen und als "Mörder" beschimpft. Zuvor hatten etwa 1.200 Menschen an einem friedlichen Protestmarsch teilgenommen. Ein 25 Jahre alter Afroamerikaner hatte am 12. April eine Rückenmarkverletzung erlitten, während er nach seiner Festnahme in einem Polizei-Van aufs Revier gebracht wurde. Nach Angaben der Behörden fiel er später ins Koma und starb. Die beteiligten sechs Polizisten wurden vom Dienst suspendiert. Das Justizministerium leitete Ermittlungen wegen einer möglichen Verletzung der Bürgerrechte ein.

  • Entwicklungsminister Müller kündigt neue Afrika-Strategie an

    Als Konsequenz aus den Flüchtlingstragödien im Mittelmeer will Bundesentwicklungsminister Müller die Hilfen für Afrika neu organisieren. Er sagte der "Welt am Sonntag", dafür wolle er die Wirtschaft in die Pflicht nehmen. Es werde Zeit, dass den afrikanischen Produzenten faire Preise gezahlt würden. Viel zu lange habe Europa den afrikanischen Kontinent mit ausgebeutet, kritisierte der CSU-Politiker. Man habe wertvolle Ressourcen zu Niedrigstpreisen bekommen und den Arbeitskräften Sklavenlöhne gezahlt. Die Unternehmen rief Müller auf, sich bei der beruflichen Ausbildung zu engagieren und in afrikanischen Ländern stärker zu investieren. Mit einigen zusätzlichen Milliarden für die Entwicklungshilfe seien die Herausforderungen nicht zu bewältigen, betonte der Minister. Das alte System vom reichen Europa und dem armen Afrika habe keine Zukunft.

  • Erdogan kritisiert Äußerungen von Gauck, Hollande und Putin

    Der türkische Präsident Erdogan hat erneut den Vorwurf zurückgewiesen, bei den Massakern an Armeniern im Kriegsjahr 1915 habe es sich um Völkermord gehandelt. Deutschland, Russland und Frankreich sollten sich um ihre eigene Geschichte kümmern, sagte Erdogan vor Unternehmern in Istanbul. Er beschuldigte die drei Länder, Behauptungen aufzustellen, die auf armenischen Lügen basierten. Die Präsidenten Hollande und Putin kritisierte er zudem dafür, dass sie an den armenischen Gedenkfeiern in Eriwan teilgenommen hatten. Bundespräsident Gauck hatte ebenso wie Hollande und Putin von einem Völkermord während der Zeit des Osmanischen Reichs gesprochen.

  • Ölteppich nähert sich jetzt Teneriffa und Gomera

    Vor den Kanarischen Inseln bedroht ein Ölteppich jetzt auch die Küsten von Teneriffa und La Gomera. Vor knapp zwei Wochen war ein Fischereischiff in einem Hafen der Nachbarinsel Gran Canaria in Brand geraten und aufs offene Meer geschleppt worden. Später sank es 24 Kilometer vor der Südküste der Insel - mit rund 1.400 Tonnen Treibstoff an Bord. An Stränden von Gran Canaria wurden bereits Ölreste angeschwemmt. Laut den Umweltschützern vom WWF ist jetzt das Meeresgebiet mit der größten Artenvielfalt der Kanaren gefährdet. Demnach hat der Ölteppich durch einen Windwechsel seine Richtung geändert und treibt auf Teneriffa zu. Die spanischen Behörden versuchen weiter mit einem Spezialschiff, Öl von der Wasseroberfläche abzusaugen. Außerdem soll das Schiffswrack in 2.400 Metern Meerestiefe mit Hilfe eines Roboters versiegelt werden.

  • Wetter: Am Sonntag Schauer, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts meist wechselnd oder stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad. Am Tag wolkig mit Schauern. Temperaturen zwischen 12 Grad an der Küste und 22 Grad im Osten und Süden. Die weiteren Aussichten: Am Montag weitere Niederschläge bei 10 bis 24 Grad.

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