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Donnerstag, 31. Juli 2014 07:00 Uhr

  • Staatspleite Argentinien droht zum zweiten Mal der Bankrott

    Argentinien steuert auf eine zweite Staatspleite zu. Die Verhandlungen im Schuldenstreit zwischen dem südamerikanischen Land und zwei US-Hedgefonds sind gescheitert - trotz stundenlanger Krisengespräche. Heute früh lief eine Frist für eine Einigung ab. Damit ist Argentinien quasi zahlungsunfähig. Das Land weigert sich, den Hedgefonds 1,33 Milliarden Dollar plus Zinsen auszuzahlen. Die Fonds hatten einen Schuldenschnitt für Anleihen des Landes nicht mitgemacht und geklagt. Ein New Yorker Gericht hatte ihnen Recht gegeben.

  • Kritik am Beschuss einer UNO-Schule im Gazastreifen

    Die Vereinten Nationen und die USA haben den Beschuss einer UNO-Schule im Gazastreifen verurteilt. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, der Angriff sei durch nichts zu rechtfertigen, zumal Israel über den Standort der Einrichtung informiert gewesen sei. Bans Stellvertreter Eliasson erklärte, das Maß sei voll. Selbst wenn Israel die Bewohner des Gazastreifens vor Angriffen warne und sie dazu auffordere, ihre Häuser zu verlassen, hätten sie keine Chance, den Bombardierungen zu entkommen. In einem Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Jaalon äußerte sich auch US-Verteidigungsminister Hagel besorgt über die hohe Zahl ziviler Opfer. - Beim Angriff auf die UNO-Schule waren gestern mindestens 15 Menschen getötet worden. Von israelischer Seite hieß es, aus der Umgebung des Gebäudes sei geschossen worden.

  • Ukraine-Konflikt: G 7-Staaten drohen Russland mit weiteren Sanktionen

    Im Ukraine-Konflikt haben die sieben führenden Industriestaaten Russland mit weiteren Sanktionen gedroht. Moskau müsse den Weg der De-Eskalation einschlagen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Länder. Als Reaktion auf die von der EU geplanten Wirtschaftssanktionen hatte der Kreml gestern mit einer Erhöhung der Energiepreise in Europa gedroht. - Die Regierungen der 28 EU-Länder wollen die Straßmaßnahmen heute offiziell beschließen. Sie sehen unter anderem vor, Russland den Zugang zu Finanzmärkten und Rüstungsgeschäften zu erschweren. - In der weißrussischen Hauptstadt Minsk sollen heute Gespräche zur Krise in der Ost-Ukraine stattfinden. Als Vertreter der Regierung in Kiew reist der frühere Staatschef Kutschma an. Die Teilnahme der pro-russischen Separatisten ist noch unklar.

  • US-Repräsentantenhaus: Mehrheit votiert für Klage-Möglichkeit gegen Obama

    Das US-Repräsentantenhaus in Washington hat eine Resolution gebilligt, die eine Klage gegen Präsident Obama zulässt. Die Republikaner werfen Obama vor, mit Verordnungen zur Umsetzung der Gesundheitsreform seine Befugnisse überschritten zu haben. Die Demokraten kritisierten den Vorstoß als politische Farce vor den Kongresswahlen im November und warnten vor den Kosten des Rechtsstreits.

  • USA stocken Syrien-Hilfe um knapp 400 Millionen Dollar auf

    Die USA stocken ihre Syrien-Hilfe um knapp 400 Millionen Dollar auf. Damit stellt Washington nun ingesamt 2,4 Milliarden Dollar für das Bürgerkriegsland bereit. Außenminister Kerry sagte, das Geld werde gebraucht, um der Aushungerungstaktik von Präsident Assad zu begegnen. Allein in der Stadt Aleppo schneide dessen Regierung eine halbe Million Menschen von der Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten ab. In ganz Syrien seien rund elf Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

  • Ebola-Epidemie: Liberia schließt sämtliche Schulen des Landes

    Das westafrikanische Liberia schließt wegen der Ebola-Epidemie alle Schulen des Landes. Damit will die Regierung eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern. - Die seit Monaten in der Region grassierende Epidemie ist die schwerste bisher registrierte. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden bisher rund 1.200 Krankheitsfälle bestätigt, mehr als 670 Menschen starben.

  • Nur im Südosten noch Schauer, sonst trocken, 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Zunächst im äußersten Südosten noch schauerartiger Regen, am Alpenrand bis zum Mittag noch länger anhaltend und örtlich ergiebig. Sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig. Einzelne Schauer oder Gewitter. 23 bis 29 Grad. Am Samstag ähnliches Wetter.

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