Nachrichten

Samstag, 28. Februar 2015 14:00 Uhr

  • Nach Nemzow-Mord: Russische Opposition glaubt an politisches Motiv

    Die russische Menschenrechtlerin Sherbakowa ist davon überzeugt, dass der Mord an dem Oppositionspolitiker Boris Nemzow politisch motiviert war. Die Mitarbeiterin der Organisation Memorial sagte im Deutschlandfunk, Nemzow habe seine Meinung stets konsequent und unnachgiebig vertreten. Damit sei er die ideale Zielscheibe für ein Attentat gewesen, um andere Regierungsgegner abzuschrecken. Die EU-Außenbeauftrage Mogherini rief die russischen Behörden dazu auf, den Mord an Nemzow umfassend aufzuklären. Bundesaußenminister Steinmeier erklärte, Nemzow habe sich unerschrocken gegen Korruption und Willkür gestellt. Seine kaltblütige Ermordung sei ein Rückschlag für all jene, die sich für ein offenes Russland einsetzten. - Die russischen Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einem Auftragsmord aus, um die Lage in Russland zu destabilisieren. Der 55-Jährige, der als scharfer Kritiker Putins gilt, war gestern Abend auf einer Brücke in Moskau erschossen worden.

  • Bremen: Polizei verstärkt im Einsatz nach Warnung

    Nach einer Warnung vor gewaltbereiten Islamisten sind in Bremen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. In der Innenstadt sind bewaffnete Polizisten verstärkt im Einsatz. Nach wie vor ist unklar, wie die mögliche Gefahrensituation in der Stadt aussieht. Radio Bremen berichtete am Mittag von einem Zugriff der Polizei. Es habe eine Festnahme gegeben. - Bremen gilt als eine Hochburg der Salafisten. Nach Angaben von Innensenator Mäurer wurden zuletzt rund 360 Islamisten vom Verfassungsschutz beobachtet. Mindestens 16 sollen nach Syrien gereist sein.

  • Athen: Varoufakis stellt Rückzahlung von Staatsanleihen in Frage

    Der griechische Finanzminister Varoufakis hat die Rückzahlung von Staatsanleihen an die EZB in Frage gestellt. Varoufakis sagte in einem Fernsehinterview, er wolle über die Anleihen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro verhandeln. Mit welchem Ziel, ließ er offen. Allerdings betonte der Minister, wenn Griechenland das Geld hätte, würde es bezahlen. Die Rückzahlung an die EZB steht im Sommer an. Zuvor hatte Ministerpräsident Tsipras erneut einen Schuldenschnitt ins Gespräch gebracht. Der Bundestag hatte gestern einer Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms um vier Monate bis Ende Juni zugestimmt.

  • Ägypten: Gericht stuft Hamas als Terrororganisation ein

    Ein Gericht in Kairo hat die palästinensische Hamas-Bewegung als terroristische Organisation eingestuft. Dies meldet das Staatsfernsehen. Bereits Ende Januar war der militärische Arm der Hamas, die Kassam-Brigaden, so klassifiziert worden. Die Organisation ging einst aus den Muslim-Brüdern hervor, die von der ägyptischen Regierung ebenfalls als Terrororganisation eingestuft worden ist. Die Hamas bezeichnete die Entscheidung des Gerichts als schockierend und gefährlich.

  • Mindestens 19 Tote bei Doppelanschlag im Irak

    Bei einem Doppelanschlag im Irak sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, explodierte heute früh in der Kleinstadt Baladruz ein Sprengsatz in der Nähe eines belebten Marktes. Als die Menschen zum Tatort strömten, detonierte eine zweite Bombe. Der Ort liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad. Noch ist unklar, wer für die Anschläge verantwortlich ist.

  • Suche nach Lawinenopfern dauert an

    Mehrere Tage nach den Lawinen-Abgängen im Norden Afghanistans dauert die Suche nach Verschütteten an. Allein in der besonders betroffenen Provinz Pandschir wurden bislang 186 Leichen geborgen. Unter den Schneemassen werden noch viele weitere Opfer vermutet. Landesweit kamen mehr als 200 Menschen ums Leben. Präsident Ghani ordnete eine dreitägige Staatsdauer an.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, 3 bis 9 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt. Im Nordwesten abends leichter Regen. 3 bis 9 Grad. Morgen im Westen nachlassende Niederschläge, im Osten Regen. Höchsttemperaturen 4 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag überwiegend stark bewölkt mit Regen bei 4 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd 5 bis 6, Böen 7.

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