Nachrichten

Freitag, 22. Mai 2015 22:00 Uhr

  • Zinserhöhung in USA Notenbank-Chefin legt sich fest

    US-Notenbankchefin Yellen hat noch für 2015 eine Zinserhöhung angekündigt. Ihr Institut halte es für angemessen, zu einem bestimmten Zeitpunkt in diesem Jahr mit einer Anhebung der Zinsen zu beginnen, sagte Yellen bei einer Veranstaltung in Rhode Island. Ansonsten steige das Risiko einer Überhitzung der US-Wirtschaft. Die Notenbankchefin trat damit Spekulationen entgegen, die schwache Konjunktur werde die Federal Reserve von einer Zinserhöhung abhalten.

  • EU-Ostpartnerschaft Kritik aus Moskau

    Russland hat die Östliche Partnerschaft der EU als - Zitat - "ideologisiertes geopolitisches Projekt" kritisiert. Das Außenministerium in Moskau erklärte, bei dem heute zuende gegangenen Gipfel mit sechs östlichen Ländern in Riga sei eine Gelegenheit versäumt worden, die sich vertiefende Spaltung in Europa zu überwinden. Die Annäherung der ehemaligen Sowjetrepubliken Ukraine, Weißrussland, Moldau, Armenien, Aserbaidschan und Georgien an die EU sorgt seit langem für Streit mit Russland. Die Abschlusserklärung des Gipfels verurteilt die Annexion der Krim durch Moskau. Von dort hieß es nun, die Position der EU dazu sei unangemessen. Zudem warf das Außenministerium einigen Gipfelteilnehmern antirussische Tendenzen vor.

  • Saudi-Arbien IS bekennt sich zu Anschlag auf Moschee mit 22 Toten

    Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich zu dem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee im Osten Saudi-Arabiens bekannt. Der IS übernahm in einer - über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten - Mitteilung die Verantwortung für die Tat, bei der mindestens 22 Menschen getötet wurden. Der Anschlag hatte sich in der Region Katif während des Freitagsgebets ereignet. Agenturberichten zufolge wurden zudem rund 100 Menschen verletzt, als der Attentäter einen Sprengstoffgürtel zündete. Auch in Sanaa, der Hauptstadt des Nachbarlands Jemen, gab es einen Anschlag auf eine schiitische Moschee. Heute feiern die Schiiten den Geburtstag des Imams Hussein. Er ist eine der zentralen Figuren der frühen islamischen Geschichte.

  • Kolumbien Farc kündigt Waffenruhe auf

    Im Kolumbien hat die Rebellenorganisation Farc ihre einseitige Waffenruhe für beendet erklärt. Begründet wurde dies mit wiederholten Angriffen der Regierungstruppen. Regierung und Rebellen verhandeln seit 2012 über ein Ende des Konflikts. Die Gespräche leiden jedoch darunter, dass die Farc keine Kontrolle über rund 7.000 Kämpfer hat, die noch in der Unruheregion ausharren. Die Feuerpause war im Dezember ausgerufen worden. Als Reaktion auf die jüngste Entwicklung rief Präsident Santos dazu auf, die Friedensgespräche zu beschleunigen, um die Gewalt nach inzwischen fünf Jahrzehnten zu beenden.

  • Gewalt in Mexiko Viele Tote bei Zusammenstößen im Westen des Landes

    Im Westen Mexikos sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewaffneten und der Polizei zahlreiche Menschen getötet worden. Ein Regierungsvertreter sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von mindestens 37 Opfern. Die Zusammenstöße ereigneten sich in der Gemeinde Tanhuato im Bundesstaat Michoacán. In der Nähe war vergangene Woche ein Bürgermeister-Kandidat auf einer Wahlkampfveranstaltung erschossen worden. Die Region ist von Drogenkriminalität gezeichnet.

  • Klimawandel Folgen in Deutschland zunehmend spürbar

    Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland zunehmend spürbar. Das geht laut "Süddeutscher Zeitung" aus dem ersten Bericht der Bundesregierung zu den Folgen der Erderwärmung hervor. Genannt wird unter anderem die Zunahme von Problemen mit extremer Hitze. Zu den Auswirkungen gehöre auch, dass bislang in Deutschland nicht verbreitete Mückenarten auftauchen, die teilweise Krankheiten wie Dengue-Fieber übertragen können. Bundesumweltministerin Hendricks sagte dem Blatt, der Bericht spreche eine eindeutige Sprache. Der Klimawandel finde auch in Deutschland statt und er wirke in viele Bereiche des täglichen Lebens hinein.

  • Österreich Fünf Tote bei Zugunglück

    In Österreich sind bei einem Zugunglück am Abend fünf Menschen getötet worden - unter ihnen drei Kinder. Drei weitere Kinder seien schwer verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Nach Angaben der Feuerwehr stießen ein Auto und ein Zug an einem unbeschrankten Bahnübergang rund 120 Kilometer westlich von Wien zusammen. Zu den Ursachen gab es zunächst keine Angaben.

  • Wetter: Meist bewölkt, aber trocken, am Alpenrand nachlassende Niederschläge

    Das Wetter: In der kommenden Nacht an den Küsten und im Süden etwas Regen. Sonst aufgelockert bewölkt und trocken. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad. Morgen wechselnd bis stark bewölkt und nur gelegentlich Regen. Im Süden und an den Alpen auch länger andauernd. 13 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag häufig sonnig und trocken, nur im Südosten noch etwas Regen. 12 bis 23 Grad.

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