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Donnerstag, 24. April 2014 07:00 Uhr

  • US-Präsident Obama betont in Japan Bedeutung der Zusammenarbeit

    US-Präsident Obama hat Tokio und Peking zu einer friedlichen Lösung des Inselstreits im chinesischen Meer aufgerufen. Der Konflikt müsse durch Dialog beigelegt werden, sagte Obama nach einem Treffen mit Japans Ministerpräsidenten Abe in Tokio. Zugleich betonte der US-Präsident die Bedeutung der Partnerschaft beider Staaten. Diese sei eine Basis für die Sicherheit im Asien-Pazifik-Raum. Abe erklärte, die Allianz mit Washington sei der Grundpfeiler für Frieden und Wohlstand. Zuvor war Obama von Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko empfangen worden. Es ist der erste Staatsbesuch eines US-Präsidenten in Japan seit 18 Jahren. - Im Rahmen seiner Asien-Reise wird Obama auch Südkorea, Malaysia und die Philippinen besuchen.

  • UNO: 3,5 Millionen Syrer brauchen dringend Hilfe

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen angesichts der humanitären Situation in Syrien zum Eingreifen aufgefordert. Fast 3,5 Millionen syrische Zivilisten hätten keinen Zugang zu dringend benötigter Hilfe, schreibt Ban in einem Bericht an das Gremium. Tag für Tag stürben Menschen inmitten eskalierender Gewalt und Extremismus einen unnötigen Tod. Keine der Konfliktparteien im Bürgerkrieg habe eine vor zwei Monaten verabschiedete UNO-Resolution umgesetzt, die entlang der Kampflinien und Grenzen unverzüglichen Zugang zu humanitärer Hilfe verlangt, konstatiert Ban. Ebenso ungehört sei der Appell verhallt, dass Regierung und Opposition Belagerungen bewohnter Gebiete einzustellen hätten.

  • Russland und der Westen verschärfen erneut den Ton in Ukraine-Krise

    In der Ukraine-Krise haben Russland und der Westen den Ton weiter verschärft. Die NATO warf Russland vor, der Ukraine mit einer Militäraktion zu drohen. Moskau habe die Verantwortung, die Situation zu beruhigen, statt sich einer "zündelnden Rhetorik" zu bedienen. Der russische Außenminister Lawrow hatte erklärt, falls russische Interessen in der Ukraine verletzt würden, werde es eine Antwort geben. Dabei verwies er auf den Georgien-Krieg 2008. Die USA erklärten, russische Vorwürfe, wonach Washington hinter dem Vormarsch ukrainischer Truppen im Osten des Landes stehe, seien lächerlich.

  • Transparency: EU-Institutionen nicht genug vor Korruption geschützt

    Die EU-Institutionen sind nach Einschätzung von "Transparency International" nicht ausreichend gegen Korruption gewappnet. Es gebe zwar zahlreiche Regeln und Vorschriften, diese würden allerdings oft nicht umgesetzt, beklagt die Organisation in einer Studie. Ferner seien die Gesetzgebungsprozesse und Lobbyistenstrukturen in der Europäischen Union mitunter undurchsichtig. Zudem gebe es keine ausreichenden Vorkehrungen zum Schutz von Medien-Informanten, heißt es weiter. Mitarbeiter in den EU-Einrichtungen hätten daher kaum Anreize, Fehlverhalten zu melden. - Der Bericht soll am Vormittag in Berlin vorgestellt werden.

  • Prozessauftakt gegen Formel-1-Boss Ecclestone in München

    Vor dem Landgericht München beginnt am Vormittag der Prozess gegen Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 83-Jährigen Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vor. Ecclestone soll dem früheren BayernLB-Vorstand Gribkowsky 44 Millionen Dollar gezahlt haben, um damit im Jahr 2006 den Verkauf der Formel 1 in seinem Sinne zu beeinflussen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Für den Strafprozess sind zunächst 26 Verhandlungstage bis September angesetzt. Wichtigster Zeuge in dem Verfahren ist der ehemalige Landesbank-Vorstand Gribkowsky. Er wurde bereits zu achteinhalb Jahren Haft wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung verurteilt, weil er Geld von Ecclestone angenommen und nicht versteuert hatte.

  • Champions-League: Real Madrid - Bayern München 1:0

    Im Halbfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League hat Bayern München eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei Real Madrid verlor der Deutsche Meister mit 0:1.

  • Wetter: Sonnig und örtlich Niederschläge.13 bis 24 Grad.

    Das Wetter: In der Frühe vor allem im Norden Nebel, tagsüber im Nordosten örtlich Niederschläge. Sonst meist sonnig. Gegen Abend im Süden, Westen und Osten teils kräftige Schauer und Gewitter. 13 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag erst heiter bis wolkig, später von Südwesten her Schauer und Gewitter. 17 bis 25 Grad.

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