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Dienstag, 27. Januar 2015 17:00 Uhr

  • Komorowski: Erinnerung an die Opfer der Nazis bewahren

    Der polnische Präsident Komorowski hat dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten aufrechtzuerhalten. Auf der Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren sagte Komorowski, alle Versuche, den Holocaust zu relativieren, müssten bekämpft werden. Die Nazis hätten Polen zu einem ewigen jüdischen Friedhof gemacht. Mehrere Überlebende erinnerten in ihren Reden an das Leid in dem Lager und riefen zu Toleranz und Versöhnung unter den Menschen auf. Bei einer Feierstunde im Deutschen Bundestag am Vormittag erklärte Bundespräsident Gauck, die Erinnerung an die Ermordung der Juden bleibe eine Sache aller Bürger. Auschwitz gehöre zur deutschen Identität. In dem Konzentrationslager wurden rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, die meisten von ihnen Juden. Soldaten der Roten Armee befreiten am 27. Januar 1945 noch etwa 7.500 Häftlinge.

  • Athen: Ministerpräsident Tsipras stellt Kabinett vor

    Zwei Tage nach der Parlamentswahl in Griechenland hat der neue Regierungschef Tsipras sein Kabinett vorgestellt. Der Vorsitzende der Linkspartei Syriza ernannte den Ökonomen Yanis Varoufakis zum Finanzminister. Er gilt ebenfalls als Kritiker der Sparpolitik. Vize-Regierungschef wird das langjährige Syriza-Mitglied Yanis Dragasakis. Er wird Griechenland neben dem Finanzminister in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern vertreten. Neuer Außenminister wird der parteilose Politologe Nikos Kotzias. Das Verteidigungsressort geht an Panos Kammenos, den Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partei "Unabhängige Griechen", die gemeinsam mit Syriza die Regierungskoalition bildet. Griechenland steht vor wichtigen finanzpolitischen Entscheidungen. Das zweite Hilfsprogramm läuft Ende Februar aus. Weitere Mittel müsste das Land beantragen, sähe sich dann aber auch neuen Reformvorgaben gegenüber. Tsipras will den Sparkurs dagegen lockern und einen Schuldenerlass erreichen.

  • EU-Finanzminister bewilligen Milliardenkredit für die Ukraine

    Die Europäische Union hat weitere Finanzhilfen für die Ukraine beschlossen. Die EU-Finanzminister bewilligten bei ihrem Treffen in Brüssel Kredite in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, die Gelder müssten nun rasch bereitgestellt werden, um eine untragbare Situation für die Regierung in Kiew zu vermeiden. Wegen der anhaltenden Gewalt in der Ostukraine drohte die EU Russland mit weiteren Sanktionen. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten ihre Außenminister auf, bei ihrem Sondertreffen am Donnerstag angemessene Reaktionen in Betracht zu ziehen. Zur Begründung verwiesen sie auf eine fortdauernde und wachsende Unterstützung Moskaus für die Separatisten in der Ost-Ukraine. Nach Angaben der ukrainischen Armee kamen in den vergangenen 24 Stunden neun Soldaten bei Gefechten ums Leben.

  • Belgien und Frankreich: Mutmaßliche Islamisten festgenommen

    In Belgien sind drei mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Nach Medienberichten sollen sie im letzten Sommer nach Syrien gereist sein, um sich den Dschihadisten anzuschließen. Unklar ist, ob bei der Polizeiaktion auch Waffen sichergestellt wurden. In Frankreich waren am Vormittag fünf mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Nach Angaben von Innenminister Cazeneuve hatten sie versucht, im Raum Montpellier Jugendliche für den Kampf in den Reihen der Terrormiliz IS in Syrien anzuwerben.

  • Türkei: 26 Polizisten wegen illegaler Abhöraktionen festgenommen

    In der Türkei sind 26 Polizisten festgenommen worden, weil sie an illegalen Abhöraktionen gegen Politiker beteiligt gewesen sein sollen. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, wurde dabei auch Präsident Erdogan ausspioniert. - Bei ähnlichen Aktionen hatten die türkischen Behörden in den vergangenen Monaten immer wieder Gruppen von Polizisten festgenommen. Das Vorgehen dürfte im Zusammenhang mit dem Machtkampf zwischen Erdogan und dem islamischen Prediger Gülen stehen.

  • Mindestens neun Tote bei Anschlag auf Hotel in Libyen

    In der libyischen Hauptstadt Tripolis haben mehrere bewaffnete Täter ein auch bei Ausländern beliebtes Hotel überfallen. Nach Polizeiangaben stürmten sie in die Empfangshalle und schossen wahllos um sich. Neun Menschen wurden dabei getötet, unter ihnen fünf Ausländer. Viele Angestellte und Gäste flohen durch die Hinterausgänge auf einen Parkplatz, wo nur hundert Meter entfernt eine Bombe explodierte. - Das Hotel war vor zwei Jahren schon einmal Ziel eines Angriffs. Damals wurde ein libyscher Politiker entführt.

  • Wetter: Am Mittwoch bedeckt, nur an den Alpen Auflockerungen, 1 bis 7 Grad

    Das Wetter: Nachts stark bewölkt, zeitweise etwas Regen. An den Alpen nachlassender Schneefall. Tiefstwerte plus 4 bis minus 4 Grad. Auch morgen überwiegend bedeckt, im Tagesverlauf von Nordwesten her Niederschläge. An den Alpen Auflockerungen. Kaum veränderte Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag stark bewölkt mit Schauern. Im Nordosten Auflockerungen. 0 bis 8 Grad.

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