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Freitag, 27. März 2015 00:00 Uhr

  • Immer zwei Personen im Cockpit: Fluggesellschaften ändern Regeln

    Als Reaktion auf die Vorgänge an Bord der abgestürzten Germanwings-Maschine wollen deutsche Fluggesellschaften die Zwei-Personen-Regel im Cockpit einführen. Künftig soll sich kein Pilot während des Fluges mehr allein im Cockpit aufhalten dürfen, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. Bereits heute solle die neue Vorschrift mit dem Luftfahrt-Bundesamt besprochen werden. Das betreffe etwa den Lufthansa-Konzern- zu dem Germanwings gehört - sowie Air Berlin, Condor und TuiFly. Daneben kündigten auch mehrere internationale Fluglinien eine entsprechende Änderung der Regeln an. Nach dem möglicherweise absichtlich eingeleiteten Absturz der Germanwings-Maschine durch den Co-Piloten durchsuchte die Polizei gestern dessen Wohnung und das Haus seiner Eltern. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf eine Erklärung für sein Verhalten. Der Mann steht im Verdacht, den Piloten ausgesperrt und das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht zu haben. Der Pilot hatte das Cockpit zuvor verlassen.

  • Jemen: Steinmeier warnt vor Flächenbrand - Hadi nach Riad geflohen

    Bundesaußenminister Steinmeier warnt angesichts der Eskalation im Jemen vor einem Flächenbrand in der Region. In dem Land herrsche eine gefährliche Mischung von Problemen, die weit über die Grenzen Jemens hinaus wirkten, sagte Steinmeier der "Bild"-Zeitung. So gebe es dort tief sitzende soziale und gesellschaftliche Konflikte, große Armut, bis an die Zähne bewaffnete Stämme, rivalisierende politische Machtzentren sowie islamistische Terrorgruppen. Diese Gemengelage lasse sich auch nicht mit Gewalt von außen lösen. Seit vergangener Nacht fliegen das sunnitisch geprägte Saudi-Arabien und Verbündete Luftangriffe auf die vorrückende schiitische Huthi-Miliz. Jemens Präsident Hadi floh nach Angaben saudi-arabischer Medien inzwischen nach Riad.

  • Bundestag: Lkw-Maut auf weiteren Bundesstraßen und für kleinere Laster

    Der Bundestag hat am Abend eine Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Damit werden ab Juli weitere 1.100 Kilometer vierspuriger Bundesstraßen zahlungspflichtig. Von Oktober an gilt die Abgabe zudem bereits für Lastwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 statt bisher 12 Tonnen. Die Änderungen sollen dem Bundeshaushalt Einnahmen von jährlich rund 380 Millionen Euro zusätzlich zu den bisher 4,5 Milliarden Euro sichern. Die LKW-Maut wird seit 2005 auf Autobahnen und seit 2012 auf 1.200 Kilometern Bundesstraße erhoben. 2018 soll eine Ausdehnung auf alle Bundesstraßen folgen. Einen entsprechenden Entschließungsantrag soll der Bundestag heute parallel zur Pkw-Maut beschließen. Dies hatte die SPD zur Bedingung für eine Billigung noch in dieser Woche gemacht.

  • Bundesrat berät über Mietpreisbremse und Frauenquote

    Der Bundesrat berät heute abschließend über die Einführung einer so genannten Mietpreisbremse. Bei einem Mieterwechsel darf die neue Miete demnach maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen. In welchen Regionen die Regelung greift, sollen die Länder festlegen können. Ausnahmen sind für Erstvermietungen und umfassend modernisierte Wohnungen vorgesehen. Darüber hinaus soll der Makler künftig von der Partei bezahlt werden, die ihn beauftragt hat. Das ist derzeit in der Regel der Vermieter. Ein weiteres Thema in der Länderkammer ist die Frauenquote. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass mindestens 30 Prozent der Posten in den Aufsichtsräten großer Unternehmen mit Frauen bestt werden müssen.

  • Chemie: Vorerst keine Einigung bei Tarifverhandlungen

    Die dritte Tarifrunde der Chemieindustrie ist am Abend ohne Einigung geblieben. Die Gespräche in Stuttgart sollen heute fortgesetzt werden. Die IG BCE fordert 4,8 Prozent mehr Geld für die bundesweit mehr als 500.000 Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben angeboten, die Einkommen nach zwei Leermonaten um 1,6 Prozent zu erhöhen und 200 Euro in einen sogenannten Demografie-Fonds einzuzahlen. Die Verhandlungen verlaufen im Vergleich zu den vergangenen Jahren ungewohnt kontrovers.

  • Wetter: Am Tage verbreitet Schauer, im Westen Auflockerungen. 6 bis 12 Grad

    Das Wetter: Nachts bewölkt und teils Regen, im Bergland auch Schnee. Temperaturrückgang auf 5 bis Null Grad. Tagsüber zunächst verbreitet Schauer, in höheren Lagen als Schneefall. Im Südwesten und Westen Auflockerungen und meist trocken. 6 bis 12 Grad. Die Aussichten: Am Samstag wechselnd wolkig, im Süden und Südwesten teils heiter. Später von Westen und Nordwesten bis zur Mitte Regen. Im Osten trocken. 8 bis 15 Grad.

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