Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 04:00 Uhr

  • Stoltenberg: Russland muss Hilfe für Separatisten in der Ostukraine einstellen

    Nato-Generalsekretär Stoltenberg hat Russland aufgefordert, die militärische, politische und finanzielle Hilfe für die Rebellen in der Ostukraine einzustellen. Außerdem müsse Moskau aufhören, das Nachbarland zu destabilisieren, erklärte Stoltenberg. Er warf Russland vor, die jüngste Offensive der Separatisten in den Bezirken Luhansk und Donezk sowie gegen die Hafenstadt Mariupol zu unterstützen. In Mariupol wurden gestern bei einem Raketenangriff auf ein Wohnviertel mindestens 30 Menschen getötet und fast 100 verletzt. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Beschuss als Verstoß gegen internationales humanitäres Recht. Lettland, das zur Zeit den EU-Ratsvorsitz innehat, verlangte ein außerordentliches Treffen der Außenminister.

  • Boko Haram lässt 190 Gefangene frei

    Die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram hat etwa 190 Gefangene freigelassen. Die Frauen, jungen Männer und Kinder seien Teil einer Gruppe, die die Islamisten vor knapp drei Wochen verschleppt hätten, teilte ein Sprecher des Gouverneurs von Yobe mit. Mindestens 20 der damals Entführten befänden sich immer noch in der Gewalt der Extremisten. Boko Haram kämpft für einen islamistischen Staat im Nordosten Nigerias und kontrolliert dort große Gebiete.

  • Bundesbank-Chef zweifelt an Wirkung von EZB-Anleihenkaufprogramm

    Bundesbank-Präsident Weidmann hat erneut Zweifel an der Wirksamkeit des geplanten Ankaufs von Staatsanleihen in der Euro-Zone durch die EZB geäußert. Die Wirkungen seien zwar schwer abschätzbar, würden in Europa aber wohl geringer sein als in den USA, sagte Weidmann der "Welt am Sonntag". Dort sei das Zinsniveau anfangs deutlich höher gewesen. Außerdem finanzierten sich US-Unternehmen stärker über den Kapitalmarkt. Deshalb wirkten Wertpapierkäufe der Notenbank dort viel direkter als in einer Wirtschaft, die sich über Banken finanziere, meinte Weidmann. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstag Anleihenkäufe im Umfang von gut 1,1 Billionen Euro angekündigt. Damit soll verhindert werden, dass es in der Eurozone zu einer Deflation kommt. Die Europäische Zentralbank strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Zuletzt waren die Preise im gemeinsamen Währungsraum aber leicht gefallen.

  • Steinmeier sieht Ansehen Deutschlands durch Pegida beschädigt

    Die Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung haben nach den Worten von Bundesaußenminister Steinmeier das Ansehen Deutschlands in der Welt beschädigt. Es werde unterschätzt, welchen Schaden die fremdenfeindlichen und rassistischen Sprüche und Plakate der Pegida schon jetzt angerichtet hätten, sagte Steinmeier der Zeitung "Bild am Sonntag". Gerade bei diesen Fragen blicke die Welt mit großer Aufmerksamkeit nach Deutschland. Man werde immer wieder klarmachen, dass Pegida eben nicht die schweigende Mehrheit sei. Deutschland sei ein weltoffenes Land, das nicht wegschaue, wenn Millionen Menschen zur Flucht gezwungen würden, betonte Steinmeier. Die Pegida-Bewegung und Gegendemonstranten wollen am Nachmittag in Dresden erneut auf die Straße gehen.

  • Berlin stoppt Waffenexporte nach Saudi-Arabien

    Die Bundesregierung hat einem Bericht zufolge alle Waffenexporte nach Saudi-Arabien gestoppt. Der Beschluss sei auf einer Sitzung des Bundessicherheitsrates am vergangenen Mittwoch gefallen, schreibt die Zeitung "Bild am Sonntag". Bundeskanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel sowie die sieben weiteren Minister in dem Gremium hätten die Exportanträge entweder ganz abgelehnt oder eine Entscheidung bis auf Weiteres vertagt. Offiziell äußert sich die Bundesregierung nicht zu den Entscheidungen des geheim tagenden Bundessicherheitsrats. Aus Regierungskreisen hieß es der Zeitung zufolge jedoch, die Lage in der Region sei zu instabil, um dorthin Waffen zu liefern. Für die deutsche Rüstungsindustrie ist Saudi-Arabien einer der wichtigsten Kunden. 2013 genehmigte der Bundessicherheitsrat den Angaben zufolge Waffenexporte für 360 Millionen Euro.

  • Wetter: Wolkig, gebietsweise Regen oder Schnee

    Das Wetter: Nachts meist aufgelockert bewölkt und trocken. An der Nordsee einzelne Schauer. Im Südosten und im östlichen Mittelgebirgsraum zeitweise leichter Schneefall. Tiefstwerte 0 bis minus 6 Grad. Am Tag bewölkt, nur im Norden ab und zu etwas Sonne. Im Nordwesten Regen, sonst gebietsweise Schneefall. Höchsttemperaturen minus 2 bis plus 3, am Rhein, im Nordwesten und an der Nordsee bis plus 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vom Nordwesten her Niederschläge, meist als Regen, im Bergland als Schnee. Im äußersten Osten und im Südosten bis zum Abend trocken. 2 bis 6 Grad.

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