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Samstag, 20. September 2014 03:00 Uhr

  • Ukraine-Konflikt: Einigung über Einrichtung einer Pufferzone

    Die Vertreter der Ukraine-Kontaktgruppe haben sich auf die Einrichtung einer Pufferzone im Osten des Landes verständigt. Das teilte der ehemalige ukrainische Präsident Kutschma mit, der die Regierung in Kiew vertritt. Er erklärte in der weißrussischen Hauptstadt Minsk, beide Seiten müssten schwere Waffen um mindestens 15 Kilometer zurückziehen. Sämtliche ausländische Kämpfer müssten die Ukraine verlassen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sollen zudem die russisch-ukrainische Grenze überwachen. Bei dem fast siebenstündigen Treffen unterzeichneten beide Seiten einen Aktionsplan für Frieden, der binnen 24 Stunden in Kraft treten soll. Der russische Botschafter in Kiew sprach von einer Deeskalation in dem Konflikt. Separatistenführer Rudenko betonte, der Status der abtrünnigen Gebiete Donezk und Lugansk sei nicht diskutiert worden. In der Ostukraine gilt seit zwei Wochen eine Waffenruhe, die aber nur teilweise eingehalten wird.

  • OECD kündigt bei G-20-Treffen Initiative gegen Steuerflüchtlinge an

    Die OECD hat beim Treffen der Finanzminister der G-20-Staaten Vorschläge vorgelegt, wie verhindert werden kann, dass multinationale Unternehmen legal Steuern umgehen. Generalsekretär Gurria sagte im australischen Cairns, es sollten Schlupflöcher geschlossen werden, die es Investoren erlaubten, ihre Gelder zwischen Ländern zu verschieben und damit künstlich von Steuervorteilen zu profitieren. Rund zwei Billionen Dollar würden Konzerne in aller Welt in Steueroasen und Niedrigsteuerländer verschieben. - Bei dem Treffen geht es auch darum, wie die angestrebten zwei Prozent Welt-Wirtschaftswachstum in den kommenden fünf Jahren erreicht werden können. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, hatte ihre Prognosen erst in dieser Woche gesenkt.

  • Merkel und Gabriel werben für Freihandelsabkommen mit den USA

    Vor Beginn des SPD-Konvents haben Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel noch einmal für das Freihandelsabkommen mit den USA geworben. Merkel sagte beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin, ein Freihandel zwischen den beiden großen Wirtschaftsräumen der Welt sei von unschätzbarem Wert. Gabriel betonte, die Europäische Union brauche das Abkommen, um sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Die rund 200 SPD-Delegierten kommen am Vormittag in Berlin zusammen. Der linke Flügel und einige Landesvorsitzende lehnten das geplante Freihandelsabkommen ab. Sie fürchten eine Senkung europäischer Sozial-, Umwelt und Arbeitsschutzstandards.

  • Zentralrat der Sinti und Roma kritisiert Änderung des Asylrechts

    Der Zentralrat der Sinti und Roma hat die Asylrechtsverschärfung kritisiert. Der Vorsitzende Rose sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", die Menschen würden in die Perspektivlosigkeit abgeschoben. Es sei traurig, dass Sinti und Roma Manövriermasse für Kompromisse seien. Der Bundesrat hatte gestern einem Gesetz zugestimmt, das Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsländer einstuft. Abgelehnte Asylbewerber aus den drei Staaten können damit schneller abgeschoben werden. Die Zustimmung des Bundesrats zu der umstrittenen Reform war nur durch einen Kompromiss möglich geworden. So erhalten Asylbewerber und Flüchtlinge künftig mehr Freiheit bei der Wahl von Wohnort und Arbeitsplatz.

  • Chinesischer Online-Händler Alibaba an New Yorker Börse gestartet

    Der chinesische Online-Händler Alibaba hat den wohl weltweit größten Börsengang absolviert. Bei der Erstnotierung an der New Yorker Wall Street stieg der Aktienkurs bis zum Handelsschluss um 38 Prozent auf knapp 94 Dollar. Der Ausgabepreis lag bei 68 Dollar. Experten rechneten im Vorfeld mit einem Kurssprung von zehn bis 15 Prozent. Mit einem Volumen von 25 Milliarden Dollar ist es der bislang größte Börsengang.

  • Wetter: Am Tage Schauer und Gewitter, nur im Norden trocken. 19 bis 25 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden weiter trocken, sonst noch einzelne Schauer und Gewitter. 15 bis 9 Grad. Am Tage überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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