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Donnerstag, 21. August 2014 04:00 Uhr

  • US-Militär: Einsatz zur Befreiung James Foleys scheiterte

    Die USA haben kürzlich vergeblich versucht, in Syrien amerikanische Geiseln aus den Händen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" zu befreien. Ein Sprecher des Pentagon sagte in Washington, an dem Einsatz seinen Luft- und Bodentruppen beteiligt gewesen. Er habe bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Sommer stattgefunden. Berichten zufolge sollte auch der Reporter James Foley befreit werden. Die Mission schlug laut Pentagon aber fehl, weil die Geiseln sich nicht an dem vermuteten Ort befanden. Der IS hatte gestern ein Video veröffentlicht, das Foleys Ermordung zeigt. Die Extremisten drohten mit weiteren Morden, wenn die USA ihre Luftangriffe auf die Terrorgruppe nicht einstellen. Ungeachtet dessen bombardierten US-Kampflugzeuge wieder Stellungen des IS in der Nähe des Mossul-Staudammes im Irak.

  • Ruhani will nächste Atomverhandlungen notfalls selbst führen

    Irans Präsident Ruhani will in die Atomverhandlungen mit den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland unter Umständen persönlich eingreifen. Er sagte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ISNA, sein Ziel sei es, sowohl die Wirtschaftssanktionen zu beenden als auch das Recht Irans auf ein friedliches Atomprogramm zu wahren. Falls notwendig, werde er sogar die Atomverhandlungen selber führen. Vor der Wahl habe er den Menschen das Ende der Sanktionen versprochen, und dieses Versprechen wolle er auch einhalten, sagte der Präsident. Die Sanktionen haben den Iran in den letzten Jahren in eine Wirtschaftskrise geführt. Das nächste Atomtreffen findet Mitte nächsten Monats in New York statt - am Rande der UNO-Vollversammlung, an der auch Ruhani teilnehmen wird.

  • UNO-Sicherheitsrat fordert neue Waffenruhe in Nahost

    Der UNO-Sicherheitsrat hat die Konfliktparteien im Nahen Osten aufgerufen, Verhandlungen über eine neue und langanhaltende Waffenruhe aufzunehmen. Israel und die Palästinenser sollten eine Eskalation des Konflikts verhindern und stattdessen eine sofortige Feuerpause vereinbaren, sagte der Vorsitzende des Rats, der britische UNO-Botschafter Grant, in New York. Der Sicherheitsrat sei angesichts der wieder aufgeflammten Kämpfe im Gaza-Streifen tief besorgt. Nach dem Abbruch der Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo deutet bisher aber alles auf eine Fortsetzung des Krieges hin. Die Hamas feuerte gestern nach israelischen Angaben 140 Raketen ab. Israel nahm seine Luftangriffe wieder auf. Ministerpräsident Netanjahu sagte, diplomatische Bemühungen könnte es erst wieder geben, wenn die Lage sich stabilisert habe.

  • US-Justizminister Holder besucht Ferguson

    US-Justizminister Holder hat eine gründliche Untersuchung der tödlichen Schüsse auf einen schwarzen Jugendlichen in Ferguson versprochen. Bei einem Besuch in der Stadt sagte Holder, er habe die erfahrensten Agenten und Staatsanwälte der Regierung auf den Fall angesetzt. Holder äußerte sich bei einem Treffen mit mehr als 50 Anwohnern auf dem Campus einer örtlichen Universität. In Ferguson war am 9. August der unbewaffnete 18-jährige Jugendliche Michael Brown von einem Polizisten erschossen worden. Seither gibt es fast täglich von Gewalt begleitete Proteste.

  • 39 Tote bei Unwettern in Japan

    Die Zahl der Toten bei Unwettern im Westen Japans ist auf 39 gestiegen. Nach Medienangaben werden noch sieben Menschen vermisst. Die Rettungsmannschaften hatten in Hiroshima die ganze Nacht über nach Überlebenden gesucht. Regenfälle hatten Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 1.000 Menschen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen. Viele Menschen wurden obdachlos. Etwa 1.200 Haushalte waren von der Wasserversorgung abgeschnitten. Ministerpräsident Abe kehrte aus seinem Urlaub nach Tokio zurück. Das Verteidigungsministerium entsandte 600 Helfer nach Hiroshima. Die Behörden hatten vor Erdrutschen in dem besonders betroffenen Stadtteil Asakita gewarnt. Sie räumten inzwischen ein, dass die Warnung möglicherweise zu spät gekommen war.

  • Wetter: Donnerstag regnerisch bei 16 bis 21 Grad

    Das Wetter: Nachts einzelne, teils gewittrige Niederschläge, die allmählich ostwärts abziehen. Von Südwesten her Auflockerungen. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad. Am Tage überwiegend regnerisch bei 16 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und einzelne Gewitter. Sonst trocken, zeitweilig sonnig. 17 bis 23 Grad.

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