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Freitag, 25. Juli 2014 19:00 Uhr

  • Demonstrationen in Deutschland gegen israelische Angriffe auf Gaza

    In mehreren deutschen Städten ist gegen die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen demonstriert worden. Etwa 1.200 Menschen versammelten sich in Berlin. Sie warfen Israel unter anderem vor, auf palästinensischem Gebiet Kriegsverbrechen zu begehen. Den Kundgebungsteilnehmern standen etwa 600 Gegendemonstranten gegenüber. Sie warnten vor antisemitischen Entwicklungen. Die Veranstaltungen wurden von etwa 1.000 Polizisten begleitet. In Bonn beteiligten sich etwa 200 Demonstranten an einer friedlichen Kundgebung gegen die israelische Militäroffensive. Protestaufrufe gab es auch in Stuttgart und Hannover.

  • Lufthansa und Air Berlin fliegen wieder nach Tel Aviv

    Die Lufthansa und Air Berlin fliegen ab morgen wieder nach Tel Aviv. Die Lufthansa erklärte, die Verbindungen würden schrittweise wieder aufgenommen. Dies gelte auch für Tochter-Gesellschaften wie Germanwings, Austrian und Swiss Airlines. Air Berlin teilte mit, es gebe morgen voraussichtlich drei Flüge. Die Situation werde aber fortlaufend beurteilt. Air France will bereits heute Abend den Flugverkehr nach Israel wieder aufnehmen. Gestern hatten die europäische und die amerikanische Luftfahrtbehörde ihre Empfehlungen zurückgenommen, Tel Aviv wegen der Raketenangriffe der Hamas auf Israel nicht mehr anzufliegen.

  • Poroschenko gegen Rücktritt der ukrainischen Regierung

    Der ukrainische Präsident Poroschenko lehnt den Rücktritt der Regierung in Kiew ab. Das Auseinanderbrechen der Koalition sei kein Grund für einen solchen Schritt, erklärte Poroschenko in einem Schreiben an Parlamentspräsident Turtschinow. Zugleich rief er das Parlament auf, Ministerpräsident Jazenjuk das Vertrauen auszusprechen. Die EU-Kommission will wegen der Ukraine-Krise bis Montag konkrete Vorlagen für Wirtschaftssanktionen gegen Russland ausarbeiten. Diese sollen dann am Dienstag von den Botschaftern der Mitgliedsstaaten abgesegnet werden. Dem Vernehmen nach soll Russland unter anderem der Zugang zu den Finanzmärkten erschwert werden. Noch heute will die EU eine erweiterte Liste mit Personen, Unternehmen und Organisationen veröffentlichen, gegen die Kontosperren verhängt werden.

  • Französische Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert

    Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist im Juni auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das Arbeitsministerium in Paris teilte mit, es seien rund 3,4 Millionen Erwerbslose gemeldet. Das sind vier Prozent mehr als im Juni 2013. Seit dem Amtsantritt von Präsident Hollande vor rund zwei Jahren hat sich die Arbeitslosenzahl damit um rund eine halbe Million erhöht. Das Staatsoberhaupt hatte eigentlich versprochen, den Trend umzukehren.

  • Portugals Parlament beschließt Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst

    Portugal hat Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst auf den Weg gebracht. Das Parlament in Lissabon verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung. Vorgesehen sind befristete Kürzungen von bis zu zehn Prozent für Bedienstete mit einem Einkommen über 1.500 Euro. Die Regierung hatte ursprünglich umfangreichere Kürzungen vorgesehen, die aber vom Verfassungsgericht gekippt wurden. - Ziel für dieses Jahr ist ein Staatsdefizit von nicht mehr als vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

  • Flugschreiber von abgestürzter Air-Algerie-Maschine in Mali geborgen

    Nach dem Flugzeugabsturz in Mali sind das Wrack der Maschine und der Flugschreiber gefunden worden. Frankreichs Präsident Hollande sagte in Paris, keiner der 118 Menschen an Bord habe das Unglück überlebt. Aufschluss über die Unglücks-Ursache soll die Auswertung des Flugschreibers bringen. Die Absturzstelle wird inzwischen von französischen Soldaten gesichert, die auch die Toten bergen sollen. - Die Maschine mit Ziel Algerien war gestern rund eine Stunde nach dem Start in Burkina Faso von den Radarschirmen verschwunden.

  • Wetter: Nachts im Norden und Nordwesten Schauer, sonst nachlassende Niederschläge, 18 bis 12 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht im Norden und Nordwesten Schauer, sonst nachlassend. 18 bis 11 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 21 bis 28 Grad.

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