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Sonntag, 31. August 2014 00:00 Uhr

  • Merkel begrüßt Einigung auf Tusk als EU-Ratspräsident und Mogherini als Außenbeauftragte

    Bundeskanzlerin Merkel hat die Entscheidung für den polnischen Regierungschef Tusk als neuen EU-Ratspräsidenten begrüßt. Tusk sei ein leidenschaftlicher und überzeugter Europäer, sagte Merkel beim EU-Gipfel in Brüssel. Es sei auch sein Verdienst, dass die deutsch-polnischen Beziehungen momentan so eng seien wie lange nicht. Merkel fügte hinzu, sie freue sich auch auf die Zusammenarbeit mit der künftigen EU-Außenbeauftragten Mogherini. Zuvor hatten sich die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Mitgliedsstaaten auf die beiden Personalien geeinigt. Tusk folgt am 1. Dezember auf den bisherigen Ratspräsidenten Van Rompuy. Bereits einen Monat vorher übernimmt Mogherini das Amt der derzeitigen Außenbeauftragten Ashton.

  • EU-Gipfel berät über neue Sanktionen

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten weiter über neue Sanktionen gegen Russland wegen der eskalierenden Ukraine-Krise. Mehrere Spitzenpolitiker haben sich bereits für Strafmaßnahmen ausgesprochen. Hintergrund sind die jüngsten Erkenntnisse der Nato, wonach die Separatisten im Osten der Ukraine von regulären russischen Einheiten unterstützt werden. Am Montag kommt im weißrussischen Minsk die Ukraine-Kontaktgruppe zusammen, um erneut über eine Lösung des Konflikts zu beraten. An dem Treffen sollen Vertreter aus Kiew und Moskau sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa teilnehmen.

  • US-Luftwaffe fliegt wieder Angriffe gegen IS-Stellungen

    Die amerikanische Luftwaffe hat wieder Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" im Nordirak angegriffen. Wie das Pentagon mitteilte, wurden Ziele in der Nähe des Staudamms bei Mossul bombardiert. Man habe Militär-Operationen der irakischen Streitkräfte unterstützt. Gestern hatten die kurdischen Peshmerga-Kämpfer von Erfolgen gegen die IS berichtet. Sie seien in den Ort Sumar eingedrungen, der rund 70 Kilometer nordwestlich von Mossul liegt, hieß es. Die Stadt ist vor Wochen von IS-Terroristen erobert worden.

  • Zeitung: Deutsche kämpfen im Irak für IS-Miliz

    Radikale Islamisten aus Deutschland werden Presseinformationen zufolge immer öfter von der Terrormiliz IS im Irak eingesetzt. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und beruft sich dabei auf Sicherheitskreise. Demnach werden aus der Bundesrepublik eingereiste Dschihadisten als Kämpfer an die Front oder zu Selbstmordattentaten geschickt. Mindestens 51 Islamisten aus Spanien sind in die Bürgerkriegsländer Syrien und Irak gereist, um dort als Dschihadisten zu kämpfen. Davon seien drei beim Versuch der Wiedereinreise nach Spanien festgenommen worden, sagte Innenminister Diaz bei einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Cazeneuve in Barcelona. Beide Länder wollen gegen die passive Schulung potenzieller Terroristen im Internet vorgehen.

  • In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt

    In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt. Dabei können die rund 3,4 Millionen Wahlberechtigten über den Fortbestand der schwarz-gelben Koalition von Ministerpräsident Tillich entscheiden. Mit Spannung wird erwartet, ob die euro-kritische Partei "Alternative für Deutschland" erstmals in einen Landtag einzieht und ob die rechtsextreme NPD wieder im Landesparlament vertreten ist.

  • In Pakistan 50 Verletzte bei Protesten

    In Pakistan sind bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Oppositionsanhänger mindestens 50 Menschen verletzt worden. Einige der seit zwei Wochen vor dem Parlament in Islamabad kampierenden Demonstranten hatten versucht, das Haus von Premierminister Sharif zu stürmen. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas und Gummigeschosse ein. Die Oppositionsanhänger fordern den Rücktritt Sharifs und vorgezogene Parlamentswahlen. Sie werfen dem Regierungschef vor, die Wahl im Mai 2013 gefälscht zu haben. Ungeachtet der anhaltenden Proteste bekräftigte Sharif, im Amt bleiben zu wollen.

  • Wetter: Nachts nur im Südosten trocken, Abkühlung auf 14 bis 7 Grad

    Das Wetter: In der Nacht vor allem in der Mitte und im Osten sowie im Norden Regen und Gewitter, örtlich auch kräftig. Im Südosten und Süden weitgehend trocken. 14 bis sieben Grad. Am Tage viele Wolken und häufig Schauer. An den Alpen einsetzender Dauerregen. 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Westen und Südwesten sonnige Abschnitte. Sonst viele Wolken. Im Osten und Südosten Schauer. 16 bis 24 Grad.

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