Nachrichten

Sonntag, 1. März 2015 05:00 Uhr

  • Polizeieinsatz in Bremen in der Nacht fortgesetzt

    In Bremen hat die Polizei ihren Großeinsatz wegen einer Warnung vor islamistischen Gewalttätern auch in der Nacht fortgesetzt. Mehrere Personen seien nach wie vor in Gewahrsam, teilte ein Polizeisprecher am frühen Morgen mit. Unter Verweis auf Erkenntnisse des Verfassungsschutzes hatten die Behörden gestern die Polizeipräsenz in der Stadt massiv erhöht. Ein islamisches Kulturzentrum und eine Wohnung wurden durchsucht, ein Verdächtiger wurde festgenommen. Die Polizei schützt besonders die Bürgerschaft, das Rathaus, den Dom und eine Synagoge. Ein Fußballbundesligaspiel im Weserstadion soll heute wie geplant stattfinden. Bremen gilt als eine Hochburg von Salafisten in Deutschland.

  • Schäuble will Mehrausgaben für Verteidigung, innere Sicherheit und Entwicklungshilfe

    Bundesfinanzminister Schäuble stellt der Bundeswehr mittelfristig mehr Geld in Aussicht. Der CDU-Politiker sagte der "Bild am Sonntag", angesichts der Krisen und Instabilitäten in der Welt werde Deutschland künftig höhere Ausgaben für Verteidigung schultern müssen. Dies gelte allerdings noch nicht für das kommende Jahr, weil die Industrie große Rüstungsprojekte so schnell gar nicht fertigstellen könne. Ebenfalls mehr Geld sollten die Bereiche innere Sicherheit und Entwicklungshilfe erhalten, meinte Schäuble. - Das Finanzministerium erarbeitet zur Zeit die Eckpunkte für den Bundeshaushalt 2016.

  • Russische Opposition erinnert mit Trauermarsch an Kreml-Kritiker Nemzow

    In Moskau wird heute mit einem Trauermarsch an den ermordeten Oppositionellen Nemzow erinnert. Die Behörden der russischen Hauptstadt genehmigten die Veranstaltung für bis zu 50.000 Teilnehmer. Die Demonstranten wollen auch über die Brücke ziehen, auf der Nemzow am Freitagabend aus einem fahrenden Auto heraus erschossen worden war. Der Ort liegt in Sichtweite des Kreml. Zahlreiche Menschen haben dort Blumen niedergelegt. Der frühere stellvertretende Regierungschef Nemzow gehörte zu den profiliertesten Kritikern von Präsident Putin. Wegen des russischen Vorgehens in der Ukraine hatte er noch kurz vor seinem Tod Putins Rücktritt gefordert. Der Kreml verurteilte die Tat und teilte mit, es handele sich offenbar um einen Auftragsmord, der eine Provokation darstelle. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte in New York, er verurteile den Mord an Nemzow und erwarte, dass die Tat bald aufgeklärt werde.

  • PKK-Führer Öcalan für Ende des bewaffneten Kampfes

    Der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Öcalan, hat seine Anhänger zum Ende des bewaffneten Kampfes aufgerufen. In einem Brief Öcalans heißt es, die PKK solle im Frühjahr auf einem Parteitag die historische Entscheidung treffen, den bewaffneten Kampf aufzugeben und durch eine demokratische Politik zu ersetzen. Der türkische Präsident Erdogan begrüßte die Ankündigung, betonte aber, dass es auf ihre Umsetzung ankomme. - Öcalan sitzt seit 1999 in Haft und verhandelt seit 2012 mit Regierungsvertretern über ein Ende des Konflikts.

  • Amerikanische Kinder protestieren gegen Abschiebung ihrer Eltern

    In Los Angeles haben mehrere hundert US-amerikanische Kinder gegen die Abschiebung ihrer Eltern demonstriert. Die Protestaktion stand unter dem Motto "legalisiert unsere Eltern". Sie war von mehreren Verbänden mexikanischer Einwanderer organisiert, wie die Zeitung "El Universal" berichtet. Die Teilnehmer wandten sich auch gegen die Entscheidung eines Gerichts im Bundesstaat Texas, wodurch neue, liberalere Einwanderungsgesetze zunächst nicht in Kraft treten konnten. Die Regierung in Washington will das Urteil anfechten.

  • Wetter: Regen, Glatteis und Sturmböen, 4 bis 13 Grad

    Das Wetter: Heute im Westen und Norden nur noch einzelne Schauer, im Osten und Süden Regen, in der Frühe mit Glatteisgefahr. Im Westen, an der See und im höheren Bergland Sturmböen. In den südlichen Mittelgebirgen starkes Tauwetter. Tageshöchsttemperaturen von 4 bis 11 Grad, am Oberrhein bis 13 Grad. - Morgen bewölkt mit Schauern und Sturmböen, im Süden auch längere Regenfälle, 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Osten Sonnenschein, von Westen her neue Schauer bei ähnlichen Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd 6 bis 7, Böen 8 bis 9.

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