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Montag, 22. September 2014 00:00 Uhr

  • Friedensvertrag im Jemen: Huthi-Rebellen unterzeichnen Übereinkunft

    Im krisengeschüttelten Jemen ist ein Friedensabkommen erreicht worden. Die Unterzeichnung sei in Anwesenheit des Präsidenten Hadi in der Hauptstadt Sanaa erfolgt, berichtete die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba. Teil der Vereinbarung sei, dass eine Experten-Regierung gebildet wird. Kurz zuvor habe Ministerpräsident Basindawa seinen Rücktritt erklärt. Der Vertrag wurde durch den UNO-Sondergesandten für den Jemen, Benomar, vermittelt. Schiitische Huthi-Rebellen waren in den vergangenen Tagen immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten zuletzt auch das Hauptquartier der Armee angegriffen. Sie forderte den Rücktritt der mehrheitlich sunnitischen Regierung.

  • Merkel empfängt französischen Premierminister Valls

    Bundeskanzlerin Merkel empfängt heute den französischen Premierminister Valls im Berliner Kanzleramt. Vor dem Treffen teilte die Regierung in Paris mit, Valls wolle mit Merkel darüber beraten, wie man das Wachstum in Europa ankurbeln könnte. Zwischen beiden Ländern gibt es dazu Meinungsverschiedenheiten. Erst vor wenigen Tagen hatte sich Valls eine Einmischung in die Reform- und Haushaltspolitik seiner Regierung verbeten. Zugleich rief Frankreich die Bundesrepublik zu mehr Engagement auf, um die europäische Binnennachfrage zu beleben. - Nach dem Treffen mit Merkel wird Valls nach Hamburg zu Bundeswirtschaftsminister Gabriel reisen.

  • Erneute Sondierungsgespräche in Thüringen und Brandenburg

    Gut eine Woche nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg werden die Sondierungsgespräche fortgesetzt. In Erfurt beraten CDU und SPD über die Fortsetzung des bisher regierenden schwarz-roten Bündnisses. Die Sozialdemokraten loten allerdings auch die Möglichkeiten einer Koalition mit der Linken und den Grünen aus. Verhandlungsführer Bausewein kündigte an, ergebnisoffen in die Gespräche zu gehen. In Potsdam treffen sich Vertreter von SPD und Linken zu einer zweiten und voraussichtlich letzten Sondierungsrunde über eine Neuauflage von Rot-Rot. Morgen sprechen dann SPD und CDU über die Möglichkeit einer Große Koalition.

  • Klimawandel: Zehntausende Menschen verlangen besseren Klimaschutz

    Kurz vor dem UNO-Klimagipfel haben Menschen auf der ganzen Welt einen besseren Klimaschutz gefordert. In New York schlossen sich Zehntausende einem Protestmarsch an. In Berlin gingen rund 3.500 Demonstranten auf die Straße. Ähnliche Veranstaltungen gab es auch in Australien, Neuseeland und Brasilien. Der Klimagipfel der Vereinten Nationen beginnt morgen in New York. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon will damit Verhandlungen für den geplanten Weltklimavertrag neu beleben. Deutschland wird von Bundesentwicklungsminister Müller und Umweltministerin Hendricks vertreten. Müller warnte vor seiner Abreise vor den hohen Kosten, sollte die internationale Gemeinschaft nicht zügig auf den globalen Temperaturanstieg reagieren. - Zudem wünscht er sich von Deutschland ein Führungsrolle im Umweltschutz.

  • Erneutes Bootsunglück im Mittelmeer: bis zu 30 Menschen vermisst

    Vor der Küste Libyens ist erneut ein Flüchtlingsboot gesunken. Nach Angaben der italienischen Behörden konnten 55 Menschen von einem Frachter gerettet werden, nach bis zu 30 anderen werde gesucht. Wie viele Migranten bei dem Unglück starben, ist unklar. Italienische Medien berichten von mindestens zehn Toten. Seit Anfang des Jahres haben der Internationalen Organisation für Migration zufolge fast 3.000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer ihr Leben verloren.

  • Wetter: Am Montag wechselhaft, im Westen sonnig. 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Süden und an den Küsten einzelne Schauer und Gewitter. Sonst aufgelockert bis stark bewölkt, aber trocken. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad. Tagsüber von Nord nach Süd Schauer und kurze Gewitter. Sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Osten bewölkt, sonst hin und wieder Sonne - vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 5 bis 7 Böen 7 bis 9. So weit die Meldungen.

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