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Freitag, 18. April 2014 17:00 Uhr

  • Von der Leyen: Weitere Sanktionen gegen Russland nicht vom Tisch

    Die Bundesregierung hat ihre Bereitschaft bekräftigt, in der Ukraine-Krise die EU-Sanktionen gegen Russland gegebenenfalls zu verschärfen. Verteidigungsministerin von der Leyen sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", sollte Moskau die Lage weiter destabilisieren, werde die dritte Stufe der Sanktionen greifen. Dadurch würde die Weltwirtschaft insgesamt zurückgeworfen, Russland aber am härtesten getroffen. Die Lage in der Ukraine stand heute auch im Mittelpunkt der Ostermärsche in Deutschland. Mehrere Netzwerke der Friedensbewegunbg riefen zu Gewaltfreiheit auf und mahnten sowohl Russland als auch die NATO zur Zurückhaltung.

  • Hollande verknüpft künftige Präsidentschaft mit sinkender Arbeitslosigkeit

    Der französische Präsident Hollande hat sein politisches Schicksal an einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in seinem Land geknüpft. Bei einem Firmenbesuch in Clermont-Ferrand sagte der sozialistische Politiker, für eine erneute Kandidatur 2017 sehe er nur Chancen, wenn dies gelinge. Andernfalls gebe es weder einen Grund, noch eine Chance für eine Wiederwahl. Hollande hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum Hauptziel erklärt. Zuletzt war die Zahl der Erwerbslosen auf mehr als 3,3 Millionen gestiegen.

  • Linkspartei fordert Gesetz gegen Stromsperren in Privathaushalten

    Die Partei "Die Linke" will per Gesetz verhindern, dass Privathaushalten wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgeschaltet wird. Wenn die Kunden nicht zahlen könnten, müsse ein Härtefall-Fonds greifen, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Lay, der Tageszeitung "Die Welt". Es sei absolut unverhältnismäßig, dass Familien wegen ein paar Euro im Dunkeln sitzen müssten. - Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums haben die Energieversorger im Jahr 2012 mehr als 320-tausend Menschen wegen Zahlungsrückständen den Strom abgestellt. Der Präsident des Sozialverbandes, Bauer, sagte dazu, die Zahlen zeigten, dass die Energie-Armut wachse.

  • Viele Tote bei Angriff auf UNO-Stützpunkt im Südsudan

    Bei dem Angriff auf einen UNO-Stützpunkt im Südsudan sind nach neuen Angaben mindestens 58 Menschen getötet worden. Der zuständige UNO-Hilfskoordinator sagte der Nachrichtenagentur AFP, man habe die Leichen von 48 Zivilisten und zehn Angreifern gefunden. Außerdem gebe es viele Verletzte. Den Angaben zufolge waren mehr als 300 Bewaffnete auf das Gelände in der Stadt Bor vorgedrungen. In dem UNO-Stützpunkt haben fast 5.000 Zivilisten Schutz vor der Gewalt in dem afrikanischen Land gesucht. Seit mehr als drei Monaten kämpfen im Südsudan Anhänger von Präsident Kiir und Unterstützer seines früheren Stellvertreters Machar. Die Gefechte waren in der vergangenen Woche wieder aufgeflammt, als Aufständische die Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Bentiu übernommen hatten.

  • Viele Agrarflächen in China verseucht

    Rund ein Fünftel der gesamten Agrarfläche in China ist verseucht. Das geht aus dem Bericht der Umweltschutzbehörde in Peking hervor. Zwischen 2005 und 2013 hatten Wissenschaftler die Qualität des Bodens untersucht und dabei festgestellt, dass knapp 20 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche mit Kadmium, Arsen und Nickel verschmutzt sind. Die Studie war von der chinesichen Regierung ein Jahr als Verschluss-Sache behandelt worden. Nun machte die Umweltschutzbehörde eine kurze Zusammenfassung im Internet zugänglich.

  • Wetter: Nachts nachlassender Regen, 6 bis 2 Grad, örtlich Frost

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht im Südwesten noch Regen, sonst langsam nachlassend, im Norden und Nordosten meist klar. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, örtlich leichter Frost. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken. Im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag teils sonnig, teils wolkig. Im Westen im Tagesverlauf Schauer, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nord 5 bis 6, Böen 7.

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