Nachrichten

Montag, 30. März 2015 07:00 Uhr

  • Konservative gewinnen französische Departementswahlen

    In Frankreich hat die zweite Runde der Departementswahlen das konservativ-bürgerliche Lager gestärkt. Die UMP des früheren Präsidenten Sarkozy konnte sich gemeinsam mit ihren Verbündeten in 66 der 101 Departements durchsetzen. Die Sozialisten und andere linke Parteien regieren künftig nur noch in 33 Gebieten. Sie mussten sich in zahlreichen bisherigen Hochburgen geschlagen geben. Der rechtsextreme Front National verbuchte zwar deutliche Gewinne, erreichte aber in keinem Departement die Mehrheit. - Ministerpräsident Valls gestand die Niederlage der Sozialisten ein, betonte aber zugleich, man werde die Reformpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes fortsetzen. UMP-Chef Sarkozy erklärte, die Politik von Präsident Hollande sei klar zurückgewiesen worden.

  • Iranische Atomverhandlungen werden am Vormittag fortgesetzt

    Im schweizerischen Lausanne werden am Vormittag die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in großer Runde fortgesetzt. Dabei wollen die Außenminister der sieben beteiligten Nationen ausloten, ob eine Einigung bis zur selbst gesetzten Frist am morgigen Dienstag möglich ist. Umstritten sind weiterhin wichtige Punkte wie die Laufzeit eines Vertrages und die Frage, welche Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben werden sollten. Aus deutschen Delegationskreisen hieß es, die Verhandlungen seien in einer kritischen Phase. Die Außenminister der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens sowie aus Frankreich und Deutschland wollen mit Teheran ein Rahmenabkommen aushandeln, um den Streit um das Atomprogramm des Landes beizulegen.

  • Flugzeugabsturz: Suche nach zweitem Flugschreiber wird heute fortgesetzt

    In den französischen Alpen wird heute die Suche nach dem zweiten Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine fortgesetzt. Von den Aufzeichnungen erhoffen sich die Ermittler weitere Informationen zum Hergang an Bord der Maschine. Auch die Suche nach den Opfern geht weiter. Bislang konnten Experten die DNA von etwa 80 Menschen sicherstellen.

  • Streiks bei Amazon werden ausgeweitet

    Die Gewerkschaft Verdi weitet die Streiks beim Online-Händler Amazon aus. Heute und morgen solle auch das Versandzentrum Leipzig bestreikt werden, kündigte Verdi an. Die Gewerkschaft hatte bereits für vier andere deutsche Standorte zu neuen Arbeitsniederlegungen vor Ostern aufgerufen. Verdi verlangt die Bezahlung der Mitarbeiter nach den Tarifen des Einzelhandels, Amazon orientiert sich an den Löhnen der Logistikbranche und lehnt Gespräche ab.

  • Marine soll chinesische Staatsbürger aus Jemen bringen

    Chinesische Staatsbürger sollen mit Marineschiffen aus dem Jemen in Sicherheit gebracht werden. Dazu werde die Flotte entsandt, die derzeit im Golf von Aden und vor der Küste Somalias gegen Piraten im Einsatz sei, teilte das Verteidigungsministerium in Peking mit. Wieviele Chinesen sich im Jemen aufhalten, wird nicht angegeben.- Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition fliegt seit Donnerstag Luftangriffe auf Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen, die weite Teile des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht haben.

  • Bahnstrecken gesperrt nach Unwettern in mehreren Bundesländern

    Nach den Unwettern der vergangenen Nacht sind mehrere Hauptstrecken der Bahn nicht befahrbar. Züge zwischen Berlin und Wolfsburg müssen umgeleitet werden, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Dasselbe gilt für die Verbindung Hamburg - Hannover. Umgestürzte Bäume haben die Oberleitungen beschädigt. Reisende sollten sich auf Verspätungen von bis zu 100 Minuten einstellen. Auch im Regionalverkehr gibt es Beeinträchtigungen, etwa auf der Strecke Köln-Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen wurden durch umstürzende Bäume drei Autofahrer verletzt. Auch aus Hessen, Bayern und Sachsen werden Sturmschäden gemeldet.

  • Wetter: Verbreitet Regen mit viel Wind, 6 bis 14 Grad.

    Das Wetter: Am Tage im Süden Regen, im Norden und Osten Graupelschauer und Gewitter, im Westen meist trocken, gegen Abend auch dort Niederschläge, sechs bis 14 Grad. Starker bis stürmischer Wind, an den Küsten und im Bergland schwere Sturmböen. Die weiteren Aussichten: Morgen setzt sich bei ähnlichen Werten das regnerische und windige Wetter fort. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West 6 bis 7, Böen 9.

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