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Sonntag, 21. September 2014 22:00 Uhr

  • Klimawandel: Zehntausende Menschen verlangen besseren Klimaschutz

    Kurz vor dem UNO-Klimagipfel haben heute Zehntausende Menschen auf der ganzen Welt einen besseren Klimaschutz gefordert. In New York schlossen sich Zehntausende Menschen einem Protestmarsch an. In Berlin gingen rund 3.500 Menschen auf die Straße. Ähnliche Veranstaltungen gab es auch in Australien, Neuseeland und Brasilien. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon will mit dem Gipfel in New York die Verhandlungen für den geplanten Weltklimavertrag neu beleben. Deutschland wird von Bundesentwicklungsminister Müller und Umweltministerin Hendricks vertreten. Müller warnte vor seiner Abreise vor den hohen Kosten, sollte die internationale Gemeinschaft nicht zügig auf den globalen Temperaturanstieg reagieren. - Zudem wünscht er sich von Deutschland ein Führungsrolle im Umweltschutz.

  • Friedensvertrag im Jemen: Huthi-Rebellen unterzeichnen Übereinkunft

    Im krisengeschüttelten Jemen ist ein Friedensabkommen erreicht worden. Die Unterzeichnung sei in Anwesenheit des Präsidenten Hadi in der Hauptstadt Sanaa erfolgt, berichtete die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba. Teil der Vereinbarung sei, dass eine Experten-Regierung gebildet wird. Kurz zuvor habe Ministerpräsident Basindawa seinen Rücktritt erklärt. Der Vertrag wurde durch den UNO-Sondergesandten für den Jemen, Benomar, vermittelt. Schiitische Huthi-Rebellen waren in den vergangenen Tagen immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten zuletzt auch das Hauptquartier der Armee angegriffen. Sie forderte den Rücktritt der mehrheitlich sunnitischen Regierung.

  • Tausende demonstrieren in Moskau gegen Putins Ukraine-Kurs

    In Moskau sind tausende Menschen gegen die Kämpfe in der Ukraine auf die Straße gegangen. Mit ihrem Protest wandten sie sich gegen den Kurs von Russlands Präsident Putin. Sie warfen ihrer Regierung vor, Soldaten ins Nachbarland zu schicken. Viele Demonstranten schwenkten die gelb-blaue ukrainische Flagge. An dem Friedensmarsch mit dem Motto "Nein zum Krieg" nahmen Vertreter der Opposition und Menschenrechtler teil. Die Proteste wurden von dem früheren Ölmagnaten Chodorkowski unterstützt. Es war die erste große Kundgebung seit Beginn der Kämpfe vor gut fünf Monaten. Nach Angaben eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP gab es auch in Sankt Petersburg eine ähnliche Demonstration mit rund tausend Menschen.

  • Kenia liefert Terrorverdächtige nach Deutschland aus

    Kenia hat zwei Terrorverdächtige nach Deutschland ausgeliefert. Wie der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mitteilte, wurden die Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft bei ihrer Einreise aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Somalia Ende August abgefangen und gestern nach Frankfurt am Main ausgeflogen. Dort seien sie von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen worden und säßen seither in Untersuchungshaft. Die 22 und 30 Jahre alten Verdächtigen sollen sich seit 2012 in Somalia am Kampf der radikalislamischen Terrormiliz Al-Shabaab beteiligt haben. Die Gruppierung will mit Gewalt einen Gottesstaat am Horn von Afrika errichten. Den Angaben zufolge hatten Informationen der kenianischen Polizei bereits zur Verhaftung drei weiterer mutmaßlicher Al-Shabaab-Anhänger aus Deutschland am Frankfurter Flughafen geführt.

  • SPD: Kanzlerin soll in Fragestunden Rede und Antwort stehen

    Nach den Grünen hat sich jetzt auch die SPD für eine Reform der Fragestunde im Bundestag ausgesprochen. Die Abgeordneten sollten Bundeskanzlerin Merkel und die Minister künftig direkt befragen können, sagte SPD-Fraktionschef Oppermann dem Berliner "Tagesspiegel". Als Vorbild nannte er das britische Unterhaus, in dem es regelmäßig zu einem Schlagabtausch zwischen Opposition und Regierung komme. Bislang werden Fragen von Abgeordneten an die Regierung vorab schriftlich gestellt und dann meist von Staatssekretären beantwortet.

  • Wetter: Am Montag wechselhaft, im Westen sonnig. 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Süden und an den Küsten Schauer und Gewitter, in der Landesmitte dagegen trocken. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad. Morgen wechselnd bewölkt. In der Osthälfte Schauer und Gewitter. Im Westen sonnige Abschnitte. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag meist wechselnd bewölkt, in der Südhälfte sonnig. Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad. So weit die Meldungen.

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