Nachrichten

Samstag, 25. April 2015 14:00 Uhr

  • Nepal: Hunderte Tote und Verletzte nach schwerem Erdbeben

    Ein schweres Erdbeben hat in Nepal eine hohe Zahl Menschenleben gefordert. Inzwischen gehen die Behörden gingen von mindestens 600 Todesopfern aus. Das Beben hatte eine Stärke von bis zu 7,9. Das Epizentrum lag 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Zudem gab es mehrere Nachbeben. Die Erschütterungen waren in der gesamten Region zu spüren. Auch aus Indien, Bangladesch und China wurden vereinzelt Todesopfer gemeldet. Reporter berichteten, in Kathmandu seien viele Häuser eingestürzt, darunter auch historische Gebäude. Straßen rissen auf, der Verkehr kam zum Erliegen. Der einzige internationale Flughafen des Landes wurde geschlossen. Zudem löste das Erdbeben auch eine Lawine am Mount Everest aus. Mehrere Bergsteiger wurden verschüttet.

  • Streit um Kohle-Abgabe: Demos für und gegen Gabriels Pläne

    In Berlin haben Proteste gegen die von Wirtschaftsminister Gabriel geplante Abgabe für ältere Kohlekraftwerke begonnen. Zunächst zogen Demonstranten vor Gabriels Amtssitz, später ist eine Kundgebung vor dem Kanzleramt vorgesehen. Die Gegner der Abgabe fürchten um Zehntausende Arbeitsplätze, sollte das Vorhaben wie geplant umgesetzt werden. Gabriel will von älteren Kohlekraftwerken bei Überschreiten eines bestimmten Kohlendioxid-Limits eine Sonderabgabe verlangen. Inzwischen stellte er in Aussicht, seine Pläne zu ändern, um die Belastungen für die Kraftwerksbetreiber zu mildern. Derweil versammelten sich Befürworter der Abgabe am Tagebau Garzweiler II. Dort wollten sie mit einer Menschenkette für den Kohleausstieg demonstrieren.

  • Athen: Uneinigkeit in Euro-Gruppe über möglichen "Grexit"

    In der Gruppe der Euro-Staaten herrscht Uneinigkeit bezüglich eines möglichen Austritts Griechenlands aus der Währungsunion. Beim Treffen der EU-Finanzminister im lettischen Riga betonten mehrere Ressortchefs, dass für einen solchen Fall kein Szenario existiere. Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, es gebe nur einen Plan, nämlich Griechenland in der Euro-Gruppe zu halten. Dagegen verlangte der slowenische Minister Dusan, sich mit einem sogenannten "Grexit" zu befassen, falls keine rechtzeitige Einigung auf neue europäische Finanzhilfen für Athen zustandekomme. Bundesfinanzminister Schäuble wollte sich zu dem Thema nicht konkret äußern. Er sagte, er akzeptiere die Frage nach einem Plan B nicht. In Riga diskutieren die Teilnehmer auch über das Schließen von Steuerschlupflöchern in den Mitgliedsstaaten. Ein weiteres Thema ist die geplante europäische Kapitalmarkt-Union.

  • Sellering als Chef der SPD in Mecklenburg-Vorpommern wiedergewählt

    Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Sellering, bleibt Vorsitzender der Landes-SPD. Auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Gägelow stimmten 80,2 Prozent der Delegierten für den 65-Jährigen. Das Votum wird als Signal gewertet, dass die SPD mit Sellering in die Landtagswahl im kommenden Jahr ziehen will. In Brandenburg wurde heute über den Landesvorsitz der CDU entschieden. Auf dem Sonderparteitag in Schönefeld setzte sich Fraktionschef Senftleben in einer Kampfabstimmung mit 76,8 Prozent der Stimmen gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Niekisch durch. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Landesparteichef Schierack im Februar seinen Rückzug angekündigt hatte.

  • Nächster Bundespräsident: Steinmeier für zweite Amtszeit Gaucks

    Außenminister Steinmeier hat sich für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Gauck ausgesprochen. Er wünsche sich, dass Gauck ein zweites Mal zur Wahl antrete, sagte Steinmeier dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der frühere Pastor aus Rostock wurde 2012 gewählt und amtiert noch bis 2017. Sollte Gauck nochmals antreten, gilt seine Wiederwahl in der Bundesversammlung als wahrscheinlich. Gauck selbst hat sich bislang nicht zum Thema Wiederwahl geäußert.

  • Wetter: Im Osten trocken, von Westen her regnerisch, 14 bis 24 Grad

    Das Wetter: Im Osten und Süden trocken und vereinzelt noch sonnig. Sonst von Westen her zunehmend bewölkt, örtlich Regen oder Gewitter. Höchstwerte 14 bis 24 Grad. Morgen überwiegend stark bewölkt, gebietsweise Regen. Nur am Alpenrand Sonne. 12 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag weiterhin verbreitet stark bewölkt. Von Westen her regnerisch bei kaum veränderten Temperaturen.

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