Nachrichten

Montag, 27. April 2015 15:00 Uhr

  • Anklage gegen mutmaßliches Al-Nusra-Mitglied

    Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied der Extremisten-Organisation Al-Nusra-Front erhoben. Wie die Karlsruher Behörde mitteilte, muss sich der 28-jährige Deutsch-Marokkaner vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main verantworten. Der Mann soll sich vor zwei Jahren der Organisation in Syrien angeschlossen und dort gekämpft haben. Er wurde nach seiner Rückkehr nach Deutschland festgenommen und befindet sich seit Oktober 2014 in Untersuchungshaft. Laut Bundesanwaltschaft will die Al-Nusra-Front im Nahen Osten einen Gottesstaat errichten. Sie sei für Terroranschläge und Entführungen verantwortlich.

  • BND-Affäre: Regierung sieht keinen Bedarf für personelle Konsequenzen

    In der neuen Spionageaffäre um den Bundesnachrichtendienst sieht die Regierung derzeit keine Notwendigkeit für personelle Konsequenzen. Eine Sprecherin sagte in Berlin, diese Frage stelle sich momentan nicht. Zunächst stehe die Aufklärung des Sachverhalts im Vordergrund. Der BND soll dem US-Geheimdienst NSA über Jahre geholfen haben, europäische Unternehmen und Politiker auszuforschen. Das Bundeskanzleramt hatte gestern bestätigt, dass es im Jahr 2008 über Spionageziele der NSA informiert wurde.

  • Umfrage: Energieausweis wird selten vorgelegt

    Immobilienbesitzer missachten einer Umfrage zufolge den gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis. Zudem gebe es auch ein Jahr nach Einführung der Vorschriften kaum Kontrollen durch die Behörden, teilten die Deutsche Umwelthilfe und der Deutsche Mieterbund mit. Die beiden Organisationen prüften 40 Wohnungen in den Großstädten Berlin, München, Hannover und Stuttgart. Die Hälfte der Makler und Vermieter legten weder unaufgefordert noch auf Anfrage den Energieausweis vor. Das Dokument dient dem Klimaschutz und soll über den energetischen Zustand des Gebäudes informieren. Von den 16 zuständigen Landesbehörden würden nur vier bei konkreten Beschwerden der Bürger tätig werden.

  • Himalaya: Flughafen in Nepal überlastet - Hilfe läuft schleppend an

    Die Rettungsarbeiten für die Erdbebenopfer in Nepal laufen nur schleppend an. Wie Korrespondenten berichten, mussten Flugzeuge mit Hilfsgütern umkehren, weil der einzige internationale Flughafen des Landes überlastet ist. Zeitweise konnte er wegen Nachbeben nicht angesteuert werden. Erdrutsche und Risse machen viele Straßen des Landes unpassierbar. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen erklärte, fast eine Million Kinder seien dringend auf Hilfe angewiesen. Zwei Tage nach dem Beben sei die Gefahr von Epidemien sehr hoch, da sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen fehlten. Nach amtlichen Angaben stieg die Zahl der Todesopfer in Nepal inzwischen auf mehr als 3.800. Tausende Menschen wurden verletzt, die nur notdürftig versorgt werden können.

  • Afghanische Taliban rücken weiter auf Kundus vor

    In Afghanistan rücken die radikalislamischen Taliban weiter auf Kundus vor. Wie die Provinzregierung mitteilte, drangen die Aufständischen in einen Stadtbezirk ein. In Kundus sei Artilleriefeuer der afghanischen Streitkräfte zu hören. Auch im Süden der Stadt werde weiter gekämpft. Die Bundeswehr war 2013 aus der Provinz Kundus abgezogen. Zeitweise waren dort knapp 2.000 deutsche Soldaten stationiert. Vor der Militärintervention des Westens war Kundus eine Hochburg der Islamisten.

  • Südkorea: Regierungschef Lee zurückgetreten

    Der südkoreanische Ministerpräsident Lee ist nach zwei Monaten im Amt zurückgetreten. Staatspräsidentin Park nahm das Gesuch offiziell an. Lee hatte bereits vergangene Woche seinen Rücktritt angeboten. Der 64-jährige Politiker steht neben weiteren ranghohen Regierungsbeamten unter Verdacht, von einem Bauunternehmer Bestechungsgelder angenommen zu haben. Lee bestreitet das.

  • Wetter: Schauer, 9 bis 23 Grad

    Das Wetter: Heute überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Im Südosten auch stärkere Regenschauer mit einzelnen Gewittern. Später im Nordwesten Wolkenlücken. Tageshöchsttemperaturen im Nordwesten 9 bis 16 Grad, im Osten und Südosten 17 bis 23 Grad. Morgen erneut regnerisch bei nur noch 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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