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Donnerstag, 18. September 2014 11:00 Uhr

  • Australiens Polizei vereitelt Anschläge radikaler Islamisten

    Die australische Polizei hat nach eigenen Angaben Anschläge von Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat vereitelt. Nach Angaben der Bundespolizei waren bei der größten Anti-Terror-Aktion in der Geschichte des Landes 800 Beamte im Einsatz. 15 Verdächtige seien festgenommen worden. Nach Geheimdienstinformationen war geplant, auf der Straße eine Geisel zu nehmen und vor laufender Kamera zu enthaupten - ähnlich wie in den Videos, die der IS in den vergangenen Wochen ins Internet gestellt hat. Premierminister Abbott sagte, ein hochrangiges australisches Mitglied der Extremistengruppe habe zu Morden in Australien aufgerufen. Abbott betonte, es handele sich nicht nur um einen Verdacht. - Die Polizeieinsätze fanden in Sydney, Brisbane und Logan City statt.

  • Referendum über Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien

    In Schottland entscheiden die Wähler in einem Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien. 97 Prozent der gut vier Millionen Stimmberechtigten haben sich dafür registrieren lassen. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr geöffnet. Das Ergebnis wird für morgen früh erwartet. Laut den Umfragen könnte es knapp ausfallen. Die Befürworter einer Abspaltung erhoffen sich mehr wirtschaftlichen Wohlstand und kürzere Entscheidungswege. Bisher hat Schottland eine Teilautonomie innerhalb des britischen Königreichs. In den vergangenen Tagen hatte sich die britische Regierung noch einmal für die Einheit des Staatsgebildes eingesetzt. Führende Politiker sicherten den Schotten eine größere Selbstständigkeit und mehr Mitspracherechte zu, für den Fall dass die Abstimmung zugunsten eines Verbleibs bei Großbritannien ausgeht.

  • Amnesty und Pro Asyl fordern Nein des Bundesrats zu Asylrechtsreform

    Amnesty International und Pro Asyl haben an den Bundesrat appelliert, der Reform des Asylrechts die Zustimmung zu verweigern. Jedem Asylsuchenden müsse das Recht auf eine unvoreingenommene Einzelfallprüfung gewährt werden, erklärten die beiden Menschenrechtsorganisationen in Berlin. Die Bundesregierung will Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als "sichere Herkunftsstaaten" einstufen, damit Bewerber von dort schneller zurückgeschickt werden können. Der Bundestag hat die Neuregelung bereits verabschiedet. Der Bundesrat soll morgen darüber entscheiden.

  • Langenscheidt gewinnt Rechtsstreit um die Farbe Gelb

    Der Wörterbuchverlag Langescheidt hat einen Markenrechtsstreit um die Farbe Gelb gewonnen. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied, darf der Konkurrent, ein Softwarehersteller für Sprachlernprogramme, die Farbe nun nicht mehr verwenden. Zur Begründung erklärten die Richter, dass der Verbraucher die Angebote verwechseln könnte. Langenscheidt hatte sich vor vier Jahren ein bestimmtes Gelb für seine Wörterbücher eintragen lassen.

  • Blitzermarathon: 13.000 Polizisten bundesweit im Einsatz

    Die Polizei kontrolliert heute bundesweit mit einem Großaufgebot die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen. Mehr als 13.000 Beamte sind im Einsatz. Bei einer ähnlichen bundesweiten Kontrolle waren im Oktober vergangenen Jahres 83.000 Autofahrer mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt worden.

  • EU-Urteil Fluggesellschaften dürfen Gepäckgebühren verlangen

    Fluggesellschaften dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für aufgegebenes Gepäck Zusatzgebühren verlangen. Eine spanische Regelung, die solche Aufschläge verbietet, sei nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilten die Richter in Luxemburg. Das Geschäftsmodell insbesondere von Billigflug-Gesellschaften bestehe darin, die Flüge selbst zu niedrigen Preisen anzubieten und für ergänzende Dienstleistungen zusätzliches Geld zu verlangen. Passagiere könnten dies nutzen und lediglich mit Handgepäck reisen. Für Handgepäck dürften keine Zusatzkosten anfallen, erklärte das Gericht.

  • Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt

    Das Wetter: Im Norden und Osten sonnig. Im Westen und Süden wechselnd, zeitweise auch stark bewölkt. Im Tagesverlauf Schauer möglich. Höchsttemperaturen 19 bis 26 Grad. Morgen im Norden heiter. Sonst stark bewölkt und teils kräftige Niederschläge. Werte zwischen 20 und 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag ähnlich, aber etwas kühler.

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