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Samstag, 19. April 2014 09:00 Uhr

  • Mützenich (SPD) für fortgesetzte Gespräche mit Russland

    Der SPD-Politiker Mützenich hat im Konflikt um die Ukraine dafür plädiert, den Dialog mit Russland nicht abreißen zu lassen. Die Bundesregierung müsse signalisieren, dass Sanktionen auch wieder rückgängig gemacht werden könnten, falls es eine Verhaltensänderung gebe, sagte Mützenich im Deutschlandfunk. Die NATO und frühere US-Präsidenten hätten in dieser Hinsicht Fehler gemacht. Allerdings habe Russland durch den Anschluss der Krim auch Vertrauen verspielt. Die US-Regierung hat Russland mit weiteren Strafmaßnahmen gedroht, sollte die Genfer Vereinbarung zur Ukraine nicht umgesetzt werden. Sie sieht unter anderem eine Entwaffnung der Separatisten im Osten des Landes vor. Kreml-Sprecher Peskow betonte, Moskau sehe sich nicht allein in der Pflicht. Drohungen mit neuen Sanktionen wies er als inakzeptabel zurück.

  • BA-Chef Weise für flexiblen Übergang in die Rente

    Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, hält einen flexibleren Übergang in die Rente für sinnvoll. Der "Rheinischen Post" sagte er, es gebe Menschen mit viel Erfahrung und hohem Lebensalter, die weiter arbeiten wollten. Dafür müsse es bestimmte Anreize geben. Die Unionsfraktion hatte vorgeschlagen, das Rentenpaket um neue Regeln zur Weiterbeschäftigung zu ergänzen. So sollen beispielsweise Arbeitgeber keine Rentenbeiträge mehr für Arbeitnehmer zahlen müssen, die bereits im Rentenalter sind.

  • Bischof Marx gegen Ausweitung der Sterbehilfe

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Marx, hat eine Lockerung der Sterbehilfe als falsches Signal bezeichnet. Der Münchner Kardinal sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, in diesem Fall gerieten vor allem alte Menschen unter Druck. Viele empfänden, dass sie überflüssig seien und anderen zur Last fielen. Nötig sei deshalb eine breite gesellschaftliche Debatte. In seiner Osterbotschaft fordert Marx einen Ausbau der Sterbebegleitung in Hospizen und Palliativstationen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Schneider, ruft die Gläubigen in seiner Osterbotschaft dazu auf, trotz Rückschlägen immer wieder nach Frieden zu streben. In der Ukraine-Krise appellierte er an die Verantwortlichen, einen Rückfall in die Zeit des Kalten Krieges zu verhindern.

  • Taucher finden erstmals Leichen im Wrack der südkoreanischen Fähre

    Drei Tage nach dem Untergang der Fähre vor Südkorea haben Taucher erstmals Opfer im Innern des Wracks gefunden. Nach Angaben des örtlichen Rundfunksenders war es wegen der starken Strömung aber nicht möglich, die Leichen zu bergen. Inzwischen wurde der Kapitän der Unglücks-Fähre verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, seine Dienstpflicht verletzt und gegen das Seerecht verstoßen zu haben. Er selbst räumte inzwischen ein, die Evakuierung des Schiffes verzögert zu haben. Dies sei aus Sicherheitsgründen geschehen, weil die Strömung stark und das Wasser sehr kalt gewesen sei.

  • Vermutlich 16 Tote bei Lawinenunglück am Mount Everest

    Bei dem Lawinenunglück am Mount Everest sind vermutlich 16 nepalesische Bergsteiger ums Leben gekommen. Bislang konnten 12 Opfer geborgen werden. Ein Sprecher des Tourismus-Ministeriums in Katmandu sagte, es sei ausgeschlossen, dass die vier vermissten Männer noch lebend gefunden würden. Die Sherpas in Nepal bereiten jedes Jahr vor Beginn der Saison die Leitern und Seile auf dem Weg zum Gipfel vor, damit Bergsteiger aus aller Welt den Mount Everest besteigen können.

  • Wetter: Im Norden und Osten freundlich, im Südwesten bewölkt, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Osten trocken und teilweise sonnig. Im Südwesten bewölkt und etwas Regen. Dort 10 bis 15 Grad, sonst 15 bis 22 Grad, an der Küste kühler. Am morgigen Ostersonntag im Norden und Nordosten heiter bis wolkig und meist trocken. Im Westen und Süden später Schauer oder Gewitter möglich. 14 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Ostermontag meist bewölkt und vielerorts Schauer und Gewitter, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 21 Grad.

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