Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 11:00 Uhr

  • Jordanien will alles daran setzen, Piloten aus der Hand der IS zu befreien

    Die jordanische Regierung hat die Ermordung einer japanischen Geisel durch die Terrormiliz IS mit Nachdruck verurteilt. Ein Sprecher betonte außerdem, man setze alles daran, das Leben des jordanischen Kampfpiloten zu retten, der sich ebenfalls noch in der Hand der Islamisten befindet. Zuvor hatte der sogenannte Islamische Staat ein Video veröffentlicht, auf dem die Enthauptung eines japanischen Reporters zu sehen sein soll. Er war im Oktober in Syrien verschleppt worden. Die japanischen Behörden gehen davon aus, dass die Aufnahme authentisch ist. Die Regierung in Tokio reagierte auf die Tat ebenso schockiert wie UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Präsident Obama. Der IS hatte bereits vor einer Woche einen anderen Japaner ermordet, nachdem Tokio sich geweigert hatte, Lösegeld zu bezahlen.

  • UNO: Im Januar fast 1.400 Tote bei Kämpfen im Irak

    Im Irak sind im Januar fast 1.400 Menschen bei Kämpfen und Anschlägen getötet worden. Wie die zuständige Mission der Vereinten Nationen mitteilte, waren mehr als die Hälfte der Opfer Zivilisten. Besonders betroffen war den Angaben zufolge die Hauptstadt Bagdad mit mehr als 250 Toten in der Zivilbevölkerung.

  • Herrmann (CSU): Albanien, Kosovo und Montenegro sollten "sichere Herkunftsländer" werden

    Bayerns Innenminister Herrmann tritt dafür ein, das Asylrecht weiter zu verschärfen. Der CSU-Politiker sagte der Zeitung "Welt am Sonntag", er fordere den Bund auf, Albanien, das Kosovo und Montenegro zu "sicheren Herkunftsstaaten" zu erklären. Bundestag und Bundesrat hatten diesen Status im vergangenen Jahr bereits Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zuerkannt. Herrmann betonte, aus allen sechs Ländern sei der Zustrom von Menschen nach wie vor sehr hoch. Die Anerkennungsquote beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge liege aber nahezu bei Null, weil den Asylanträgen in erster Linie rein wirtschaftliche Motive zugrundelägen. Anträge von Flüchtlingen aus sicheren Herkunftsländern können vom Bundesamt als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass den Antragstellern keine Gefahr droht.

  • EU-Parlamentspräsident Schulz: Tsipras muss Angriffe auf Merkel beenden

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Schulz, hat die neue griechische Regierung vor überzogener Kritik an Deutschland gewarnt. Der SPD-Politiker sagte der "Welt am Sonntag", Griechenland brauche die Hilfe der Bundesregierung. Deshalb sei es kurzsichtig, auf Deutschland einzuprügeln. Bei seinem Besuch in Athen habe er Ministerpräsident Tsipras empfohlen, die Angriffe auf Bundeskanzlerin Merkel einzustellen. Schulz zeigte sich bereit, mit der neuen griechischen Regierung über ihre Pläne zur Reformierung des Landes zu sprechen. Wenn Tsipras aber glaube, er könne die Troika der drei internationalen Geldgeber nach Hause schicken, habe er sich getäuscht. Finanzminister Varoufakis hatte zuletzt die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission aufgekündigt. Heute trifft er seinen französischen Kollegen Sapin zu Gesprächen in Paris.

  • Amnesty: Ägypten will Tod von Demonstranten verschleiern

    Amnesty International hat schwere Vorwürfe gegen die ägyptische Regierung erhoben. Die Menschenrechtsorganisation wirft dem Land vor, den Tod von Demonstranten am vierten Jahrestag der Revolution von 2011 zu verschleiern. In einem Bericht heißt es, hunderte Teilnehmer der Proteste am 25. Januar seien inhaftiert worden. Weitere Augenzeugen würden bedroht. Die Polizei hatte in den Tagen um den 25. Januar mehrere Kundgebungen im Land gewaltsam aufgelöst. Mehr als 20 Menschen kamen ums Leben. Auch die Vereinten Nationen haben Ägypten bereits aufgefordert, das Vorgehen der Polizei aufzuklären.

  • Handball: Heute Endspiel Katar - Frankreich

    Im Emirat Katar findet heute das Finale der Handball-Weltmeisterschaft statt. Dabei trifft die Mannschaft des Gastgeberlandes in der Hauptstadt Doha auf Frankreich. Das deutsche Team hatte gestern Slowenien mit 30:27 besiegt und kam damit auf Platz sieben. Die Mannschaft sicherte sich damit auch die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation.

  • Wetter: Bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, in den tieferen Lagen auch Regen. Im Westen und Nordwesten einzelne Gewitter. Minus 3 bis plus 4 Grad. Morgen wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.