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Donnerstag, 23. Oktober 2014 02:00 Uhr

  • Kanada: Attentäter von Ottawa galt nach Medienberichten als "hochgefährlich"

    Der kanadische Ministerpräsident Harper hat den Angriff auf das Parlament in Ottawa verurteilt. Er sprach von einer abscheulichen Tat. US-Präsident Obama erklärte, der Vorfall zeige, dass man weiter wachsam sein müsse. Bei der Attacke auf ein Kriegsdenkmal und das nahe gelegene Parlament wurden ein Wachsoldat und der mutmaßliche Täter getötet. Sicherheitskräfte riegelten das gesamte Regierungsviertel ab. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Angreifer um einen 32-jährigen Kanadier, den die Behörden als "hochgefährlich" einstuften. Weiter hieß es, dem Mann sei kürzlich der Pass entzogen worden. - Erst am Dienstag hatten die kanadischen Behörden die Terror-Warnstufe angehoben, nachdem am Tag zuvor ein Soldat bei Montréal getötet worden war.

  • EU-Gipfel in Brüssel berät über Klimaschutzziele für 2030

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute in Brüssel zu Beratungen über den Klimaschutz zusammen. Dabei geht es um die Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 für CO2-Einsparungen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Umstritten ist jedoch die Verteilung der Lasten zwischen reicheren und ärmeren EU-Ländern. Auf dem Gipfeltreffen, das bis Freitag dauert, soll auch über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika und die Lage in der Ukraine beraten werden.

  • Irak-Krieg: Sicherheitsleute von Blackwater schuldig

    Ein US-Gericht hat vier im Irak tätige Sicherheitsleute der Firma Blackwater schuldig gesprochen. In einem Fall lautet der Vorwurf Mord, in drei weiteren Totschlag. Im Jahr 2007 waren bei einem Zwischenfall in Bagdad 31 Iraker angeschossen worden, 14 von ihnen starben. Die Anklage erklärte, die Blackwater-Mitarbeiter hätten ohne Grund in die Menge geschossen. Die Verteidigung führte an, sie seien angegriffen worden. Das Strafmaß muss noch verkündet werden. Der Vorfall hatte im Irak eine Welle von Anti-Amerikanismus ausgelöst.

  • Jerusalem : Palästinenser fährt mit Auto in Menschenmenge

    In Jerusalem ist ein Palästinenser mit einem Auto in eine Gruppe von Passanten gefahren. Bei dem Attentat wurde ein Baby getötet, es gab außerdem sieben Verletzte. Sicherheitskräfte schossen auf den flüchtenden Täter, der später seinen Verletzungen erlag. Nach Angaben seiner Familie war der 21-jährige Angreifer erst kürzlich aus dem Gefängnis freigekommen.

  • WHO meldet fast 10.000 Ebola-Fälle

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Bis Mitte Oktober seien rund 9.900 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die WHO in Genf mit. Knapp 4.900 Menschen seien an der Infektion gestorben. Besonders in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone bleibe die Übertragungsrate sehr hoch, hieß es weiter. In diesen Ländern gebe es viel zu wenig Krankenhausbetten. Lediglich ein Viertel des Bedarfs sei gedeckt. Auch müssten 50 Behandlungszentren eingerichtet werden. Von ausländischen Ärzteteams gebe es jedoch nur feste Zusagen für 30 Stationen.

  • Bremer Bürgerschaft verabschiedet umstrittenes Gesetz zu Polizeieinsätzen

    Das Land Bremen wird der Deutschen Fußball Liga die Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Fußball-Risikospielen in Rechnung stellen. Die Bürgerschaft verabschiedete mit den Stimmen der rot-grünen Koalition ein entsprechendes Gesetz. Es soll ab Dezember in Kraft treten und könnte erstmals bei der Partie Bremen gegen Hannover am 13. Dezember greifen. Schätzungen zufolge kostet die Überwachung von sogenannten Risikospielen rund 250.000 Euro zusätzlich. Bislang werden sämtliche Kosten aus öffentlichen Mitteln bezahlt. Die DFL hatte bereits angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.

  • Champions-League: Dortmund - Istanbul 4:0, Leverkusen - St. Petersburg 2:0

    In der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund bei Galatasaray Istanbul mit 4 : 0 gewonnen. Bayer Leverkusen siegte gegen Sankt Petersburg mit 2 : 0.

  • Wetter: Am Donnerstag teils sonnig, teils regnerisch, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen meist trocken. Sonst weitere Niederschläge. Tiefstwerte 10 bis 2 Grad, in höheren Lagen bis minus 3 Grad. Am Tag im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden zeitweise Regen. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag nach Nebelauflösung wechselnd wolkig, gebietsweise auch gering bewölkt. Nur im Nordwesten und im äußersten Südosten etwas Regen. 7 bis 16 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Ostfriesische Küste: Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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