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Freitag, 19. September 2014 21:00 Uhr

  • Schottland : Queen sichert Unterstützung zu

    Die britische Königin Elizabeth die Zweite hat Schottland nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum zur Einheit aufgerufen. Nach der Abstimmung gebe es starke Gefühle und widersprüchliche Emotionen, hieß es in einer Erklärung. Sie habe aber keine Zweifel, dass die Bevölkerung konstruktiv an der Zukunft Schottlands und allen Teilen Großbritanniens arbeiten werde. Bei dieser wichtigen Aufgabe wolle sie als Monarchin helfen. Nach der Niederlage beim Unabhängigkeitsreferendum kündigte Schottlands Ministerpräsident Salmond seinen Rücktritt an. Er werde auch nicht wieder für den Vorsitz der "Scottish National Party" kandidieren, sagte Salmond. Die Schotten hatten sich gestern mit knapper Mehrheit für den Verbleib im Vereinigten Königreich entschieden. 55 Prozent der Wähler votierten gegen die Abspaltung von Großbritannien. Die Beteiligung lag bei 85 Prozent.

  • Chinesischer Online-Händler Alibaba absolviert weltweit größter Börsengang

    Der chinesische Online-Händler Alibaba hat den wohl weltweit größten Börsengang absolviert. Bei der Erstnotierung an der New Yorker Wall Street stieg der Aktienkurs um 36 Prozent auf 92 Dollar 70. Der Ausgabepreis lag bei 68 Dollar. Experten rechneten im Vorfeld mit einem Kurssprung von zehn bis 15 Prozent. Inzwischen steht die Aktie bei etwa 90 Dollar. Die erste Notierung nach Handelsstart hatte etwa zwei Stunden auf sich warten lassen. Hintergrund sei die hohe Nachfrage weiterer Investoren gewesen, hieß es. Das Volumen des Börsengangs beläuft sich einschließlich Mehrteilungsoptionen auf voraussichtlich mehr als 25 Milliarden Dollar. Noch nie konnte ein Unternehmen bei einem Aktiendebüt mehr Geld einsammeln. Der bislang größte Börsengang gelang der "Agricultural Bank of China" 2010 mit rund 22 Milliarden Dollar. Der größte in den USA gelang 2008 der Kreditkartenfirma Visa. Sie strich fast 20 Milliarden Dollar ein.

  • Sachsen: CDU und SPD beschließen Koalitionsverhandlungen

    Knapp drei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU und SPD die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschlossen. Der Landesvorstand der Sozialdemokraten nahm die Einladung des Wahlsiegers CDU einstimmig an. Auch der Landesvorstand der Christdemokraten folgte einstimmig einer entsprechenden Empfehlung von Ministerpräsident und Landesparteichef Tillich. Zuvor hatte sich die Parteiführung der Grünen in Sachsen gegen ein Regierungsbündnis mit den Christdemokraten ausgesprochen. In Brandenburg teilten Vertreter von SPD und CDU nach den ersten Sondierungsgesprächen mit, man sei auf einem guten Weg. Die Beratungen würden am Dienstag fortgesetzt. Die SPD um Ministerpräsident Woidke wurde bei der Wahl in Brandenburg stärkste Kraft. Sie könnte mit der CDU oder mit der Linkspartei koalieren.

  • Karstadt: Verdi weist Forderungen nach verschärftem Sparkurs zurück

    Die erste Runde der Tarifgespräche für die Warenhausgruppe Karstadt nach der Übernahme durch den Investor Benko ist ergebnislos beendet worden. Die vom Unternehmen vorgelegten Pläne seien für die Beschäftigten unzumutbar gewesen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Peukes nach den Verhandlungen in Göttingen. Die Arbeitgeber hätten unter anderem eine Verlängerung der tariflichen Regelarbeitszeit sowie einen weiteren Verzicht auf Tariferhöhungen in den kommenden Jahren gefordert. Ferner fehle immer noch ein tragfähiges Zukunftskonzept. Die Gespräche sollen am 21. Oktober fortgesetzt werden.

  • Wetter: Am Tage Schauer und Gewitter, nur im Norden trocken. 19 bis 25 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden weiter trocken, sonst noch einzelne Schauer und Gewitter. 15 bis 9 Grad. Am Tage überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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