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Dienstag, 23. September 2014 08:00 Uhr

  • USA fliegen erste Luftangriffe auf IS-Miliz in Syrien

    Die USA haben erstmals auch in Syrien Luftangriffe auf Stellungen der IS-Miliz geflogen. Nach Angaben des Verteidigungsministerium in Washington waren auch Streitkräfte verbündeter Nationen beteiligt. Nach Angaben eines Regierungsvertreters handelt es sich um Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und Bahrain. Auch Katar habe den Einsatz unterstützt. Die syrische Regierung war offenbar vorab über die Angriffe informiert. Staatliche Medien berichten, der UNO-Vertreter Syriens in New York sei von Washington unterrichtet worden. Ziele waren demnach die Stadt Al-Rakka sowie mehrere Lager entlang der Grenze zum Irak. Nach Angaben syrischer Aktivisten soll es Tote gegeben haben. Präsident Obama hatte vor knapp zwei Wochen angekündigt, die Luftangriffe auf Syrien auszuweiten. Bereits seit August fliegen die USA unterstützt durch Frankreich Angriffe auf Stellungen der Miliz im Norden des Irak. In den vergangenen Tagen war die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien stark angestiegen.

  • Frankreich weist Forderungen islamistischer Geiselnehmer zurück

    Die französische Regierung hält ungeachtet der Morddrohungen gegen einen entführten Staatsbürger an ihrer Irak-Politik fest. Außenminister Fabius erklärte in New York, die Geiselnahme in Algerien habe keinen Einfluss auf die Beteiligung an der Koalition gegen die IS-Miliz. Paris werden den Forderungen einer terroristischen Gruppe nicht nachkommen. Islamistische Geiselnehmer drohen in einem Video damit, den Mann zu töten, sollte Frankreich nicht binnen 24 Stunden seine Luftangriffe im Irak einstellen. Die französische Regierung schätzt die Aufnahme als authentisch ein.

  • Bundeswehr-Ausbilder für den Irak sitzen in Bulgarien fest

    Die Militärausbilder der Bundeswehr für den Irak sitzen in Bulgarien fest. Das Einsatzführungskommando in Potsdam erklärte, die sechs Soldaten hätten keine Einreisegenehmigung für den Irak erhalten. Wann sie weiterfliegen können, ist danach unklar. Die Bundeswehr-Angehörigen sollen im Nordirak Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Armee an Waffen schulen. Die Ausbilder waren vergangene Woche Richtung Irak abgeflogen. Wegen eines technischen Defekts hatten sie noch in Deutschland das Flugzeug wechseln müssen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung erkennen die irakischen Behörden die Kennung der neuen Maschine nicht an.

  • Klimagipfel in New York: Grünenchefin Peter kritisiert Fernbleiben der Kanzlerin

    Die Parteivorsitzende der Grünen, Peter, hat kritisiert, dass Bundeskanzlerin Merkel nicht am heutigen Klimagipfel in New York teilnimmt. Peter sprach in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" von einer Blamage. Die Absage zeige, wie wenig die Bundesregierung mit Klimaschutz am Hut habe. Der Staatssekretär im Umweltministerium, Flasbarth, betonte dagegen, Deutschland sei mit Bundesumweltministerin Hendricks gut vertreten. Er sagte im Deutschlandfunk, auch wenn der New Yorker Gipfel nichts mit dem formalen Verhandlungsprozess für ein neues Klima-Abkommen zu tun habe, seien dennoch neue Impulse zu erwarten. Flasbarth räumte ein, diesbezüglich gehe derzeit von Europa zu wenig Initiative aus. Zu der Konferenz in New York werden heute mehr als 100 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet. Im Vorfeld hatten Demonstranten in New York versucht, die Wall Street zu blockieren und Absperrungen vor der Börse zu durchbrechen. 100 Menschen wurden festgenommen.

  • Thüringische Grüne entscheiden sich gegen Schwarz-Grün

    In Thüringen haben CDU und SPD weiter darüber beraten, ob sie ihre Regierungszusammenarbeit fortsetzen wollen. Gut eine Woche nach der Landtagswahl war es das erste Sondierungsgespräch zwischen den bisherigen Koalitionspartnern. Die Grünen entschieden sich am späten Abend dagegen, mit der CDU über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Sie wollen sich für ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen einsetzen. In Brandenburg trafen sich SPD und Linke zu einem weiteren Sondierungsgespräch. Beide Seiten zeigten sich anschließend zufrieden. Die SPD will heute noch einmal mit der CDU sondieren und danach entscheiden, mit wem sie eine Koalition eingeht.

  • BDI-Chef Grillo fordert mehr Investitionen in Infrastruktur

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat von der Bundesregierung mehr Investitionen gefordert. BDI-Präsident Grillo sagte im Deutschlandfunk, nötig sei etwa ein Ausbau der Infrastruktur. Damit auch private Unternehmen mehr investierten, müssten die Rahmenbedingungen stimmen. Von der französischen Regierung verlangte Grillo Strukturreformen. Europa brauche ein starkes Frankreich mit einem konsolidierten Haushalt. Die von Ministerpräsident Valls angekündigten Maßnahmen seien positiv, müssten nun aber konsequent umgesetzt werden. - Valls nimmt heute in Berlin am jährlich stattfindenden Tag der Deutschen Industrie teil. Dazu werden auch Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel erwartet.

  • In Kairo starten Waffenstillstandsgespräche für Gaza-Streifen

    Israelis und Palästinenser verhandeln ab heute in Kairo über einen dauerhaften Waffenstillstand im Gaza-Streifen. Die indirekten Gespräche finden unter ägyptischer Vermittlung statt. Die Palästinenser wollen erreichen, dass die Grenzblockaden des Küstengebiets aufgehoben werden. Israel macht eine Entmilitarisierung des Palästinensergebietes zur Voraussetzung. Palästinenserpräsident Abbas rief die israelische Regierung in einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York auf, die Besatzung zu beenden. Der Gaza-Krieg habe nur noch mehr Hass gesät.

  • Ebola-Epidemie: Laut WHO-Studie bis November mehr als 20.000 Infizierte

    Die Weltgesundheitsorganisation rechnet bis Anfang November mit mehr als 20.000 Ebola-Infizierten in Westafrika. Es sei zu befürchten, dass etwa 70 Prozent der Patienten an der Krankheit sterben würden, heißt es in einer Studie, die heute in London vorgelegt wurde. Die Rate der Todesfälle könne nur gesenkt werden, wenn die Betroffenen sehr schnell in einem Krankenhaus behandelt würden. Inzwischen sind erste Vorausteams der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika eingetroffen. Die Helfer sollen sich um die Behandlung der Patienten kümmern und dafür sorgen, dass die Ausbreitung der Epidemie gestoppt wird.

  • Börse: Dow Jones im Minus

    Die Aktienmärkte in New York haben schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index gab um 0,6 Prozent auf 17.173 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,1 Prozent auf 4.528 Punkte. Die Börse in Japan bleibt wegen eines Feiertages geschlossen.

  • Wetter: Im Osten und Südosten einzelne Schauer, sonst teilweise sonnig, 13 bis 18 Grad

    Das Wetter: Meist trocken, nur im Nordwesten und Südosten wolkig. Höchstwerte zwischen 12 und 20 Grad. Morgen zunächst im Nordwesten, dann auch im Nordosten Regen mit einzelnen Gewittern. In der Mitte und im Süden trocken und teilweise sonnig. 14 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Osten weiter dicht bewölkt, im Süden und Westen sonnig bei unveränderten Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste, östlich Rügen: Nord 5 bis 6, Böen 7.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 8, Hamburg 4, Bremen 6, Hannover 6, Berlin 8, Leipzig 10, Köln 5, Dresden 9, Frankfurt am Main 6, Stuttgart 5, Freiburg 3, München 8.

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