Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 18:00 Uhr

  • Nordkorea fordert gemeinsame Untersuchung des Hackerangriffs

    Nordkorea streitet die ihm angelastete Cyber-Attacke auf das Filmstudio Sony Pictures ab und verlangt, den Fall zusammen mit den US-Behörden zu untersuchen. Pjöngjang könne seine Unschuld beweisen, heißt es in einer Mitteilung des nordkoreanischen Außenministeriums. Danach warnt das kommunistische Regime die USA vor ernsten Folgen, sollte Washington das Angebot zur Zusammenarbeit in dem Fall nicht annehmen. Nordkorea kündigte außerdem an, sein Atomprogramm auszubauen. Das Außenministerium kritisierte zugleich eine Abstimmung in der UNO-Vollversammlung, die am vergangenen Donnerstag Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea verurteilt hatte.

  • Russland kritisiert neue Sanktionen der USA und Kanadas

    Die russische Regierung hat die neuen Sanktionen Kanadas und der USA scharf kritisiert. Das Außenministerium in Moskau erklärte, beide Länder verhinderten damit einen Friedensschluss in der Ostukraine. Die Regierungen in Ottawa und Washington müssten sich der Konsequenzen bewusst sein, hieß es. Kanada hatte gestern die Maßnahmen gegen die russische Energiewirtschaft ausgeweitet. Damit wird die Ausfuhr von Technologie für die Öl- und Erdgas-Industrie erschwert. Die neuen Sanktionen der USA betreffen die Schwarzmeerhalbinsel Krim. Sie gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen. Die Europäische Union hatte den Handel mit der Krim bereits am Donnerstag weitgehend untersagt.

  • UNO: Zahl ziviler Gewaltopfer in Afghanistan erreicht Rekordwert

    Kurz vor dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan liegt die Zahl der zivilen Opfer dort auf einem Höchststand. Von Januar bis November seien fast 3.200 Zivilisten getötet und mehr als 6.400 weitere verletzt worden, teilte die Unterstützungsmission der UNO in Afghanistan mit. Dies seien mehr Opfer innerhalb eines Jahres als jemals zuvor seit Beginn der Zählung, also seit 2009. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2013 seien dies 19 Prozent mehr Tote und Verletzte. Nach US-Angaben war das Jahr 2014 auch für die afghanischen Sicherheitskräfte das bislang tödlichste. Demnach wurden von Januar bis Oktober mehr als 4.600 Soldaten und Polizisten getötet. Zum Jahreswechsel endet nach 13 Jahren offiziell der NATO-geführte Kampfeinsatz in Afghanistan.

  • Israel fliegt nach Beschuss aus Gazastreifen wieder Luftangriff

    Die israelische Armee hat erstmals seit dem Gaza-Krieg im Sommer wieder Luftangriffe geflogen. Nach Angaben von Augenzeugen und der Armee wurde eine Einrichtung der radikal-islamischen Hamas beschossen. Es sei niemand verletzt worden, teilten palästinensische Behörden mit. Zuvor hatten militante Palästinenser eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. - Ägypten kündigte unterdessen an, den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen für zwei Tage zu öffnen. Damit soll Palästinensern die Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht werden.

  • Zentralrat der Muslime: Ängste von Pegida-Anhängern ernst nehmen

    In der Debatte um die islamfeindliche Bewegung Pegida ruft der Zentralrat der Muslime zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dahinter stehenden Sorgen auf. Der Vorsitzende Mazyek äußerte sich in einem Rundfunkinterview. Er sagte, Pegida-Anhänger hätten beispielsweise Angst um ihren Arbeitsplatz oder davor, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufklaffe. Die Politik müsse sich deshalb mehr um die sozialen Sorgen der Menschen kümmern. Der Zentralrat der Juden in Deutschland stellte sich angesichts der islamfeindlichen Proteste an die Seite der Muslime. Die Angst vor islamistischem Terror werde instrumentalisiert, um eine ganze Religion zu verunglimpfen, sagte der Zentralratsvorsitzende Schuster der Zeitung "Die Welt". Die Vorstellung, Deutschland drohe ein islamischer Staat zu werden, sei absurd.

  • Migrantenkinder dürfen Doppelpass behalten

    Ab heute dürfen in Deutschland geborene oder aufgewachsene Kinder ausländischer Eltern zwei Pässe behalten. Die dafür notwendigen Änderungen des Staatsangehörigkeitsrechts sind in Kraft getreten. Sie sehen allerdings Auflagen vor. So müssen die Kinder bis zu ihrem 21. Geburtstag mindestens acht Jahre in Deutschland gelebt oder sechs Jahre hierzulande eine Schule besucht haben. Das Gleiche gilt für Kinder von Migranten, die in Deutschland einen Schulabschluss oder eine Berufsausbildung erworben haben. Bisher mussten sich Kinder ausländischer Eltern bis zu ihrem 23. Geburtstag zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes entscheiden, auch, wenn sie in Deutschland aufgewachsen sind.

  • Maas plant Neuregelungen bei Dispo- und Immobilienkrediten

    Bundesjustizminister Maas plant strengere Regeln für Banken und Sparkassen. In einem Referentenentwurf des Ministeriums heißt es, die Kreditinstitute sollten verpflichtet werden, die Höhe der Dispo-Zinssätze auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Mehr Transparenz will der SPD-Politiker auch bei Immobilienkrediten erreichen. Vor Vertragsabschluss sollen die Kreditnehmer ein Merkblatt mit allen relevanten Informationen erhalten. Außerdem sollen Darlehensgeber gezwungen werden, die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden vor Vertragsabschluss zu prüfen, um das Platzen von Krediten zu verhindern.

  • Amazon weiter bestreikt - Ausstand soll bis Weihnachten dauern

    Die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon haben ihre Streiks fortgesetzt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben sie die Arbeit an den Standorten in Bad Hersfeld, in Leipzig, im bayerischen Graben und im nordrhein-westfälischen Rheinberg niedergelegt. Die Streiks sollen bis Weihnachten dauern. Gestern hatten sich laut Verdi insgesamt 2.400 Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligt. Die Gewerkschaft will durchsetzen, dass Amazon nach den Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen besteht dagegen auf der niedrigeren Bezahlung im Logistik-Bereich.

  • Bericht: Telekom verhandelt mit Springer über Verkauf von T-Online

    Die Deutsche Telekom erwägt nach Presseinformationen einen Verkauf ihres Internet-Portals T-Online an den Springer-Verlag. Beide Unternehmen verhandelten bereits darüber, schreibt die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium. Auch sei noch nicht endgültig entschieden, ob die Telekom alle Teile der Online-Tochter abstoßen wolle. So könnten etwa die in Deutschland weit verbreiteten E-Mail-Konten von T-Online bei dem Bonner Konzern verbleiben. Auch sei eine gründliche Prüfung der Pläne durch das Kartellamt wahrscheinlich. Der Springer-Konzern baut derzeit sein Internet-Geschäft neben dem traditionellen Printbereich aus.

  • Trauerfeier für Ex-Ministerpräsident Ernst Albrecht

    Mehr als 600 Menschen haben Abschied von dem früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht genommen. Der Vater von Verteidigungsministerin von der Leyen war am vergangenen Samstag im Alter von 84 Jahren gestorben. An der öffentlichen Trauerfeier in Burgdorf bei Hannover nahmen unter anderem Niedersachsens früherer Regierungschef McAllister, der ehemalige CDU-Schatzmeister und niedersächsische Finanz- und Wirtschaftsminister Leisler Kiep sowie Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe teil. - Albrecht war von 1976 bis 1990 Ministerpräsident.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund verliert gegen Bremen

    In der Fußball-Bundesliga hat Dortmund gegen Bremen mit 1:2 verloren und geht damit auf einem Abstiegsplatz in die Winterpause. Die weiteren Ergebnisse: Mainz - Bayern München: 1:2 Leverkusen - Frankfurt: 1:1 Schalke - Hamburg: 0:0 Stuttgart - Paderborn: 0:0 Augsburg - Mönchengladbach: 2:1 Am Abend spielt noch Wolfsburg gegen Köln.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt mit Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht abklingende Niederschläge und gebietsweise aufklarend. 5 bis 1 Grad. Morgen anfangs in den Alpen sowie in den östlichen Mittelgebirgen noch etwas Schneefall, sonst heiter bis wolkig. Am Nachmittag in der Nordhälfte gebietsweise etwas Regen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag bedeckt mit Regen. Im Süden Auflockerungen. 8 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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