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Donnerstag, 24. Juli 2014 19:00 Uhr

  • Europäische Union verhängt weitere Russland-Sanktionen

    Die Europäische Union hat wegen der Ukraine-Krise weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Unter anderem wurden Einreiseverbote und Kontosperren gegen 15 Personen verhängt. Erstmals wurden auch 18 Unternehmen und Organisationen auf die Sanktionsliste gesetzt. Über Strafmaßnahmen gegen die russische Wirtschaft oder den Finanzsektor wird in den nächsten Tagen weiter beraten. Bundesaußenminister Steinmeier wies den Vorwurf zurück, dass Europa in der Ukraine-Krise Schwäche gezeigt habe. Er sagte dem Deutschlandfunk, vielmehr hätten die politischen und diplomatischen Instrumente schon im Vorfeld gewirkt. Wegen der drohenden Sanktionen habe der Westen weniger in Russland investiert und es habe eine Kapitalflucht russischer Oligarchen gegeben. Allein dadurch habe Moskau 100 Milliarden Dollar verloren.

  • Ukrainischer Ministerpräsident Jazanjuk kündigt Rücktritt an

    Die Ukraine steuert auf Neuwahlen zu. Ministerpräsident Jazenjuk kündigte nach dem Bruch seiner Regierungskoalition seinen Rücktritt an. Die nationalistische Swoboda-Partei und die Udar-Bewegung von Ex-Boxweltmeister Klitschko hatten ihren Austritt aus dem Bündnis erklärt, um Neuwahlen zu erzwingen. Ziel ist es offenbar, den Einfluss der pro-russischen Kräfte zurückzudrängen. Wenn sich 30 Tage nach dem Regierungsrücktritt keine neue Koalition findet, kann Präsident Poroschenko das Parlament auflösen. Poroschenko hatte sich mehrfach für Neuwahlen ausgesprochen. Die Gesellschaft wolle einen kompletten Neuanfang aller Staatsorgane, sagte er.

  • Reuven Rivlin als neuer Präsident Israels vereidigt

    Der neue israelische Präsident Reuven Rivlin hat im Parlament in Jerusalem seinen Amtseid abgelegt. Der 74-Jährige gehört der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu an. Er gilt als rechtsgerichtet und hatte sich gegen eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen. Nach seiner Wahl Anfang Juni betonte er allerdings, er wolle der Präsident aller Israelis sein. Rivlin folgt auf den 90-jährigen Politiker Shimon Peres. Der Friedensnobelpreisträger hatte das Amt sieben Jahre inne.

  • Zypern-Gespräche ergebnislos vertagt

    Die Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns sind ohne Ergebnis geblieben. Nach einer mehrstündigen Unterredung in Nicosia gingen die politischen Führer der griechischen und türkischen Zyprer auseinander, ohne eine Stellungnahme abzugeben. An dem Treffen hatte auch die UNO-Sonderbeauftragte Buttenheim teilgenommen. Wie ein Sprecher der UNO am Abend mitteilte, sollen die Bemühungen nun Anfang September fortgesetzt werden. Die Mittelmeerinsel ist seit vier Jahrzehnten geteilt. Die Republik Zypern, deren Regierung den Südteil kontrolliert, gehört seit 2004 zur Europäischen Union.

  • Vermisstes Flugzeug über Mali vermutlich abgestürzt

    Das in Mali vermisste Flugzeug mit 116 Menschen an Bord ist vermutlich abgestürzt. Der französische Außenminister Fabius erklärte in Paris, trotz intensiver Suche habe man allerdings noch keine Spur von der Maschine gefunden. Unter den Insassen waren etwa 50 Franzosen, auch vier Deutsche waren an Bord. Die Maschine mit Ziel Algier war im westafrikanischen Burkina Faso gestartet und etwa 50 Minuten später von den Radarschirmen verschwunden.

  • IWF erwartet weltweit weniger Wachstum - in Deutschland aber mehr

    Der Internationale Währungsfonds rechnet für dieses Jahr mit einem weltweiten Wachstum von 3,4 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als zuletzt angenommen. Zur Begründung verwies der IWF auf vorübergehende Schwächen vor allem in den USA und China sowie in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Zufrieden äußerte sich der Währungsfonds zu den Aussichten für Deutschland. Hier wurde die Prognose um 0,2 Punkte angehoben - auf 1,9 Prozent. Für den gesamten Euro-Raum rechnet der IWF weiterhin mit einem Plus von 1,1 Prozent.

  • Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, 19 bis 10 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht nachlassende Niederschläge. 19 bis 10 Grad. Morgen zunächst in der Nordhälfte Regen, später auch im Süden Schauer und Gewitter. Im Osten und in Bayern freundlich. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag anfangs freundlich, im Tagesverlauf wieder Schauer und Gewitter. 24 bis 29 Grad.

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