Nachrichten

Donnerstag, 7. Mai 2015 07:00 Uhr

  • Briten wählen ein neues Parlament

    In Großbritannien wählen die Bürger heute ein neues Parlament. Wahlberechtigt sind rund 35 Millionen Menschen. Sie entscheiden über die Vergabe der 650 Sitze im britischen Unterhaus. Umfragen zufolge ist ein knapper Wahlausgang mit einer schwierigen Mehrheitsbildung zu erwarten. Premierminister Cameron hat versprochen, nach einem Wahlsieg eine Volksabstimmung darüber abzuhalten, ob Großbritannien in der EU bleibt. Der Spitzenkandidat der sozialdemokratischen Labour-Partei, Miliband, setzte im Wahlkampf auf eine Stärkung der arbeitenden Bevölkerung. Möglicherweise entscheidend ist das Abschneiden der Schottischen Nationalpartei, die landesweit drittstärkste Kraft werden könnte.

  • Israel: Netanjahu findet Mehrheit für neue Regierungskoalition

    In Israel kann Ministerpräsident Netanjahu mit einer neuen Koalition weiter regieren. Seine Likud-Partei vereinbarte gestern Abend die Zusammenarbeit mit der nationalistischen Siedlerpartei "Jüdisches Heim". Die Siedlerpartei soll das Justiz- und das Bildungsministerium übernehmen. Der neuen Koalition aus fünf Parteien werden 61 der 120 Knesset-Abgeordneten angehören. Netanjahu äußerte jedoch die Hoffnung, die knappe Mehrheit in weiteren Verhandlungen noch zu vergrößern. Die Einigung erfolgte sieben Wochen nach der Parlamentswahl. Am Montag hatte der bisherige Außenminister Lieberman mit seiner Partei "Unser Haus Israel" überraschend angekündigt, in die Opposition zu gehen.

  • Jemen bittet UNO-Sicherheitsrat um Hilfe gegen Huthi-Rebellen

    Der Jemen hat den UNO-Sicherheitsrat um die Entsendung von Bodentruppen im Kampf gegen die Huthi-Rebellen gebeten. Zudem forderte der jemenitische Botschafter bei den Vereinten Nationen die internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, die Übergriffe der Huthi gegen die schutzlose Zivilbevölkerung zu dokumentieren. - Auch gestern kam es in der Hafenstadt Aden wieder zu Kämpfen zwischen den Aufständischen und Anhängern des geflohenen Präsidenten Hadi. Eine von Saudi-Arabien geführte Militärallianz fliegt seit Ende März Luftangriffe auf Stellungen der Huthi.

  • Städtetag lehnt Streiks in Kitas ab - Lösung nur am Verhandlungstisch

    Der Deutsche Städtetag hat die Gewerkschaft Verdi und den Beamtenbund aufgefordert, auf ihren unbefristen Streik in kommunalen Kindertagesstätten zu verzichten. Der Arbeitskampf schade vor allem den betroffenen Kindern und Eltern, sagte Hauptgeschäftsführer Articus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine Lösung des Konflikts werde es nur über den Verhandlungsweg geben. Articus zeigte sich bereit, für bestimmte Aufgaben der Erzieherinnen die Gehälter anzuheben. Mit der Forderung aber, die Grundtätigkeiten vier Entgeltgruppen höher einzustufen, gingen die Gewerkschaften zu weit.

  • Lokführer setzen Streik fort

    Wegen des Lokführerstreiks kommt es besonders in Ostdeutschland weiter zu zahlreichen Zugausfällen. Besonders betroffen ist der Großraum Leipzig, Halle und Dresden. Dort werden teilweise nur 15 Prozent der Verbindungen bedient. Im Westen fahren bis zu zwei Drittel der Züge. Die Bahn hat Ersatzfahrpläne eingerichtet, die auch im Internet abrufbar sind. Der Ausstand soll noch bis Sonntag dauern.

  • Champions League: Barcelona - München 3:0

    Im Halbfinal-Hinspiel in der Fußball-Champions-League hat der FC Barcelona gegen Bayern München mit 3:0 gewonnen. Die Tore für die Spanier erzielten zweimal Messi sowie Neymar. Das Rückspiel in München findet am kommenden Dienstag statt.

  • Wetter: Im Norden Schauer, im Süden teils sonnig, 17 bis 22 Grad

    Das Wetter: In der Nordhälfte Schauer oder Gewitter. In der Südhälfte wechselnd wolkig, teils auch sonnig. Temperaturen 14 bis 20 Grad. Morgen heiter bis wolkig und trocken. Am Nachmittag im Süden Regen. 17 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag wechselnd bewölkt mit Schauern und Gewittern bei 16 bis 23 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West, 5 bis 6, Böen 8.

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