Nachrichten

Freitag, 31. Oktober 2014 08:00 Uhr

  • Gasversorgung gesichert: Ukraine und Russland unterzeichnen Vertrag

    Nach monatelangen Verhandlungen haben Russland und die Ukraine ihren Streit um die Gaslieferungen beigelegt. Beide Seiten unterzeichneten gestern Abend in Brüssel einen Vertrag, der die künftige Versorgung regelt. Danach gilt bis März ein Preis von rund 380 Dollar pro tausend Kubikmeter. Zur Begleichung der Altschulden zahlt die Ukraine 3,1 Milliarden Dollar an den russischen Energieversorger Gazprom. Eine erste Tranche soll bereits in den nächsten Tagen überwiesen werden. Russland hatte wegen der offenen Rechnungen die Lieferungen seit Juni eingestellt. Künftig erhält die Ukraine nur noch Gas gegen Vorkasse. EU-Energiekommissar Oettinger, der die Gespräche vermittelt hatte, sagte nach der Vereinbarung, die Ukraine habe die Mittel für den Gas-Einkauf bereits im Haushalt vorgesehen. Zudem stellten die EU und der Internationale Währungsfonds Hilfsprogramme zur Verfügung. Deutschland und Frankreich begrüßten den Kompromiss. In einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande heißt es, die EU werde darauf achten, das die Vereinbarung eingehalten werde.[Mehr ...|http://www.deutschlandfunk.de/gasstreit-russland-und-ukraine-einigen-sich.1818.de.html?dram:article_id=301887)

  • Erler: Russlands Verhalten "nicht nur Provokation, sondern auch Reaktion"

    Der SPD-Außenpolitiker Erler hat die zurückhaltende Reaktion der Bundesregierung auf die jüngsten russischen Aktionen im europäischen Luftraum gelobt. Das Verhalten Moskaus sei nicht nur als Provokation zu verstehen, sagte Erler im Deutschlandfunk. Man könne die Flugmanöver auch als Reaktion auf das Verhalten der Nato im Ukraine-Konflikt sehen. So habe das Bündnis etwa die Luftraum-Überwachung in seinen östlichen Mitgliedsstaaten auf das Fünffache erhöht und zusätzliche Marineeinheiten ans Schwarze Meer verlegt.

  • Steinmeier kritisiert Nordkoreas Festhalten am Atomprogramm

    Bundesaußenminister Steinmeier hat an Nordkorea appelliert, das Atomprogramm aufzugeben. Bei einem Besuch in Südkorea sagte Steinmeier, das Regime in Pjöngjang könne nicht gleichzeitig nach wirtschaftlicher Entwicklung streben und seine Nuklearpläne vorantreiben. Der Minister wird von einer Delegation begleitet, die dabei helfen soll, die Chancen für eine Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel auszuloten. Dabei will Deutschland von seinen Erfahrungen berichten. Es ist die erste Station der Asienreise des SPD-Politikers. Steinmeier fliegt morgen nach Indonesien weiter.

  • Birma: Führung trifft sich mit Aung San Suu Kyi

    In Birma ist Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erstmals von Präsident Thein Sein empfangen worden. Die Friedensnobelpreisträgerin hatte ein Jahr lang ein solches Treffen gefordert. Sie drängt auf politische Reformen. Über Ergebnisse des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt. In einem Telefonat hatte US-Präsident Obama von der Führung in Birma eine Fortsetzung des Demokratieprozesses verlangt. Die Wahlen im kommenden Jahr müssten glaubwürdig vorbereitet werden, erklärte Obama. Außerdem müsse der Präsident die Übergriffe von Buddhisten auf die muslimische Minderheit der Rohingya unterbinden. Bislang sind mehr als 140.000 Mitglieder der Volksgemeinschaft vertrieben worden.

  • Kerry besorgt über Streit um Tempelberg in Jerusalem

    US-Außenminister Kerry hat sich besorgt über die wachsenden Spannungen in Jerusalem geäußert. Alle Seiten müssten auf Provokationen verzichten, betonte Kerry in Washington. Zugleich forderte er Israel auf, den Muslimen Zugang zur Al-Aksa-Moschee zu gewähren. Die Behörden hatten den Tempelberg gestern als Reaktion auf ein Attentat vollständig abgeriegelt. Die Sperrung wurde inzwischen teilweise aufgehoben.

  • Burkina Faso: Präsident Compaore will Übergangsregierung führen

    Trotz der gewalttätigen Proteste in Burkina Faso lehnt Präsident Compaore einen Rücktritt ab. Stattdessen wolle er eine Übergangsregierung anführen, sagte er in einer Fernsehansprache. Das Militär hatte gestern das Kabinett abgesetzt und das Parlament aufgelöst. Armeechef Traore erklärte in der Hauptstadt Ouagadougou, in Absprache mit allen Parteien solle zunächst eine Übergangsregierung gebildet werden. - Bei den Unruhen in Ouagadougou hatten Demonstranten das Parlament und weitere öffentliche Gebäude gestürmt und zum Teil in Brand gesetzt. Sie protestierten gegen das Vorhaben von Staatschef Compaore, sich durch eine Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit zu sichern. Der Präsident steht seit 27 Jahren an der Spitze des Staates. Mehr ...

  • Mexiko: Großeinsatz zur Suche nach verschleppten Studenten

    Die mexikanische Regierung hat einen Großeinsatz zur Suche nach den vor über einem Monat verschleppten Studenten gestartet. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft fahnden rund 10.000 Polizisten nach den Vermissten. Im Einsatz sind Hubschrauber, Drohnen, Taucher sowie Hunde- und Pferdestaffeln. Die 43 Studenten waren am 26. September in der Stadt Iguala von Polizisten verschleppt und später vermutlich Mitgliedern einer kriminellen Organisation übergeben worden.

  • Nürburgring: Betrieb durch Einstieg von russischem Investor gesichert

    Der Betrieb der traditionsreichen Rennstrecke Nürburgring ist nach dem Einstieg eines russischen Investors vorerst gesichert. Wie der Insolvenzverwalter mitteilte, übernimmt der Milliardär Charitonin mehrheitlich die Anteile des mittelständischen Autozulieferers Capricorn. Eine fällige Rate in Höhe von fünf Millionen Euro habe der neue Anteilseigner ebenso beglichen wie die Zahlung für den Monat Dezember. Der Nürburgring war im März für 77 Millionen Euro an das Düsseldorfer Unternehmen Capricorn verkauft worden. Die Finanzierung galt zuletzt als unsicher.

  • Japan kündigt Lockerung der Geldpolitik an

    Zur Ankurbelung der Wirtschaft hat Japan seine Geldpolitik weiter gelockert. Die Zentralbank in Tokio beschloss, die Anleihe-Käufe auf umgerechnet rund 580 Milliarden Euro jährlich auszuweiten. Das ist eine Aufstockung um bis zu 20 Prozent. Japan will mit der Lockerung der Geldpolitik der jahrelangen Deflation mit stetig fallenden Preisen entgegentreten. Die Bereitschaft der Verbraucher, mehr Geld auszugeben, war durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer im Frühjahr gebremst worden.

  • US-Börsen verzeichnen Kursgewinne

    Wegen der Entscheidung der japanischen Zentralbank zur Lockerung der Geldpolitik hat die Börse in Tokio kräftige Gewinne verbucht. Der Nikkei-Index stieg um 4,8 Prozent auf 16.414 Punkte. Der Euro kostete einen US-Dollar 25 79. Die Börse in New York hat den Aktienhandel ebenfalls mit Kursgewinnen beendet. Der Dow Jones stieg um 1,3 Prozent auf 17.195 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq legte um 0,4 Prozent auf 4.566 Punkte zu.

  • Wetter: Teils sonnig, teils neblig, 10 bis 20 Grad

    Das Wetter: Im Norden dichte Wolken, später Auflockerungen. Sonst meist zäher Nebel oder Hochnebel bei Temperaturen um 11 Grad. Bei Sonnenschein 14 bis 20 Grad. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. 10 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 7 Uhr: Greifswald 7 Grad, Hamburg 10, Bremen 9, Hannover 11, Berlin 8, Leipzig 9, Köln 12, Dresden 8, Frankfurt am Main 9, Stuttgart 7, Freiburg 5 und München 7 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Europäischer Filmpreis:  Agnès Varda wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet | mehr

Nachrichten

Gasversorgung gesichert:  Ukraine und Russland unterzeichnen Vertrag | mehr

Wissensnachrichten

Pilzseuche  Europäischen Salamandern droht die Ausrottung | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.