Nachrichten

Dienstag, 26. Mai 2015 05:00 Uhr

  • Telefonische Beratungen: Cameron und Putin für Syrien-Verhandlungen

    Der britische Premierminister Cameron und der russische Präsident Putin wollen auf Friedensverhandlungen für Syrien hinwirken. Wie eine britische Regierungssprecherin in London mitteilte, berieten sie darüber in einem Telefongespräch. Als nächstes sollten sich Sicherheitsberater Camerons und Putins treffen, um eine Lösung für Syrien auszuarbeiten. Der britische Regierungschef habe seine Position bekräftigt, dass der syrische Präsident Assad kein Teil der Konfliktlösung sein könne, hieß es in London weiter. Beide Staaten wollten Kontakt zur gemäßigten syrischen Opposition halten.

  • Gleichstellung: CDU debattiert über Lehren aus irischem Referendum

    Die Entscheidung in Irland für die Öffnung der Ehe sorgt in Deutschland weiter für Diskussionen. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Strobl wies Forderungen nach einer vollständigen Gleichstellung homosexueller Paare zurück. In der "Frankfurter Rundschau" verwies er auf den Koalitionsvertrag, an den man sich halten müsse. Der Verband der Lesben und Schwulen in der CDU erklärte dagegen auf "Spiegel Online", Bundeskanzlerin Merkel müsse sich nun endlich über die Blockierer in der eigenen Partei hinwegsetzen. Nach dem Referendum in Irland sagte die Regierung in Dublin zu, die geplante Verfassungsänderung noch vor der Sommerpause ins Parlament einzubringen. Vorgesehen ist eine vollständige Gleichstellung, indem die Ehe nicht mehr vom Geschlecht der Partner abhängig ist.

  • G7-Gipfel: An deutschen Grenzen wird wieder kontrolliert

    Knapp zwei Wochen vor dem G7-Gipfel in Bayern beginnt die Polizei mit Einreisekontrollen an den deutschen Grenzen. Von heute an können Reisende an den Außengrenzen wieder kontrolliert werden. Das hatte die Bundespolizei am Wochenende mitgeteilt. Die Sonderregelung gilt bis zum 15. Juni, das ist eine Woche nach dem Ende der Konferenz. Die Staats- und Regierungschefs der G7 treffen sich am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen. Weitere Einzelheiten über den Schutz der Veranstaltung will die Bundespolizei heute in München mitteilen.

  • Luftfahrt: Anonyme Drohungen gegen mehrere Passagierflugzeuge

    Nach anonymen Bombendrohungen hat die Polizei in den USA mehrere Passagierflugzeuge durchsucht. Sprengsätze wurden nicht gefunden, wie das FBI mitteilt. Ein Unbekannter hatte telefonisch Drohungen gegen mindestens vier Flugzeuge ausgesprochen, die von Europa aus in die USA flogen. Eine Maschine der Air France aus Paris wurde deshalb bei der Landung in New York von Kampfjets eskortiert.

  • Gesundheit: WHO beschließt Aktionsplan gegen Antibiotika-Resistenz

    Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation haben sich auf einen globalen Aktionsplan zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verständigt. Die WHO erklärte in Genf, Ziel sei es, weiterhin eine wirksame Behandlung bakterieller Infektionen durch effektive Medikamente gewährleisten zu können. Die vom zuständigen Komitee verabschiedete Resolution muss morgen noch vom Plenum der Weltgesundheitsversammlung gebilligt werden. Anschließend sollen die gut 190 Mitgliedsländer die Ziele innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Dazu gehört etwa bessere Hygiene in Krankenhäusern, um Infektionen mit resistenten Keimen zu verhindern. Nach Angaben der WHO sterben jedes Jahr rund 700.000 Menschen an den Folgen von Antiobiotika-Resistenzen, 10.000 davon in Deutschland.

  • Malaysia: Polizei informiert über Massengräber

    Die malaysische Polizei hat bestätigt, dass an der Grenze nach Thailand zahlreiche Gräber mutmaßlicher Flüchtlinge entdeckt worden sind. Nach Angaben der Polizei in Kuala Lumpur wurden rund 140 Gräber gefunden. In einigen befänden sich mehrere Tote. Die Existenz der Gräber wurde gestern erstmals bekannt. Zudem stieß die Polizei auf 28 Lager, die wahrscheinlich von Menschenschmugglern angelegt wurden. - Bei den Toten soll es sich vor allem um Angehörige der in Birma verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya handeln. Andere sind offenbar Flüchtlinge aus Bangladesch.

  • China: 38 Tote bei Brand im Altenheim

    Beim Brand eines chinesischen Pflegeheims sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, ist die Ursache des Feuers noch unklar. Es handele sich um ein privat betriebenes Seniorenheim in der Provinz Henan in Zentralchina.

  • Wetter: Nachts im Süden und Südosten Niederschläge, sonst meist trocken, 11 bis 4 Grad

    Das Wetter: In der Nacht vor allem im Süden und Südosten gebietsweise schauerartiger Regen, sonst abklingende Schauer. Nächtliche Tiefstwerte 11 bis 4 Grad. Am Tag südlich der Donau weiter Regen, vereinzelt Gewitter. In den übrigen Gebieten meist trocken, im Westen und Osten ab und zu etwas Sonne. Höchstwerte zwischen 12 und 19 Grad. Die Aussichten: Am Mittwoch unterschiedlich bewölkt und kaum Niederschläge bei 12 bis 20 Grad

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