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Montag, 22. September 2014 06:00 Uhr

  • US-Regierung will Sicherheitsabkommen mit Afghanistan binnen einer Woche

    Die USA erwarten, dass die neue Einheitsregierung für Afghanistan das lange aufgeschobene Sicherheitsabkommen binnen einer Woche unterzeichnet. US-Außenminister Kerry erklärte in New York, die neue Führung des Landes biete eine große Chance für Fortschritte. Das bilaterale Sicherheitsabkommen zwischen Afghanistan und den USA ist seit langem ausgehandelt. Der scheidende Präsident Karsai wollte es aber nicht in Kraft setzen. Der Vertrag regelt den Verbleib von etwa 10.000 amerikanischen Soldaten im Land über das Jahresende hinaus. Die afghanische Wahlkommission hatte gestern den früheren Weltbank-Experten Ghani zum künftigen Präsidenten des Landes erklärt. Sein Kontrahent Abdullah soll in herausgehobener Position der Regierung angehören. Die Entscheidung der Wahlkommission wurde erst mehr als drei Monate nach der Stichwahl bekannt gegeben.

  • Ukrainische Armee meldet massive Material-Verluste

    Die Armee der Ukraine hat in den Kämpfen gegen die Separatisten viele Waffen und schweres Gerät verloren. Präsident Poroschenko erklärte, gut 60 Prozent der Militärtechnik sei zerstört worden. Durch den vereinbarten partiellen Rückzug habe man nun die Gelegenheit, die Einheiten wieder besser auszurüsten. Poroschenko bekannte sich erneut zu dem mit den Separatisten vereinbarten Friedensplan. In Russland demonstrierten gestern tausende Menschen gegen die Ukraine-Politik ihrer Regierung. Zu der größten Kundgebung in Moskau kamen nach Angaben der Polizei 5.000 Demonstranten, Korrespondenten berichten von mehr als 20.000 Teilnehmern.

  • Friedensabkommen im Jemen sieht Expertenregierung vor

    Im Jemen haben Vertreter der Regierung mit Aufständischen ein Friedensabkommen geschlossen. Wie der UNO-Gesandte Benomar in der Hauptstadt Sanaa mitteilte, schreibt der Vertrag einen sofortigen Waffenstillstand fest. Zudem soll eine Expertenregierung gebildet werden. Der bisherige Ministerpräsident des Jemen, Basindawa, soll seinen Rücktritt erklärt haben, äußerte sich bisher aber nicht öffentlich. Schiitische Rebellen waren in den vergangenen Tagen immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten zuletzt auch das Hauptquartier der Armee angegriffen. Sie forderten den Rücktritt der mehrheitlich sunnitischen Regierung.

  • Merkel empfängt französischen Premierminister Valls

    Der französische Premierminister Valls beginnt heute einen zweitägigen Deutschlandbesuch. Am Mittag wird er von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin empfangen. In dem Gespräch soll es nach Angaben aus Paris vor allem um die Wirtschaftspolitik gehen. Später will Valls auch mit Wirtschaftsminister Gabriel zusammentreffen sowie die Airbus-Niederlassung in Hamburg besuchen.

  • Steuereinnahmen steigen weniger stark als erwartet

    Die Steuereinnahmen des Bundes sind in diesem Jahr bisher weniger stark gestiegen als erwartet. Darauf weist das Bundesfinanzministerium hin. In den ersten acht Monaten des Jahres habe man ein Plus von 1,9 Prozent verzeichnet. Die letzte amtliche Steuerschätzung rechnete für das Gesamtjahr allerdings mit einem Anstieg um 3,2 Prozent. Die Bundesländer nahmen dagegen etwas mehr ein als erwartet.

  • Weitere Sondierungsgespräche in Thüringen und Brandenburg

    Gut eine Woche nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg werden in beiden Ländern die Sondierungsgespräche fortgesetzt. In Erfurt sprechen die Spitzenvertreter von CDU und SPD über eine Fortsetzung ihres bisherigen Bündnisses. Außerdem berät die Linke erneut mit den Sozialdemokraten und den Grünen über eine mögliche Zusammenarbeit. In Potsdam treffen sich Vertreter von SPD und Linken zu einem weiteren Sondierungsgespräch über eine Neuauflage von Rot-Rot. Morgen will die brandenburgische SPD dann noch einmal mit der CDU zusammenkommen und sich anschließend für einen Koalitionspartner entscheiden.

  • Marine-Hubschrauber nach Bericht nur eingeschränkt nutzbar

    Bei der Bundesmarine muss einem Bericht zufolge derzeit die Hälfte aller Hubschrauber aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus internen Unterlagen des Verteidigungsministeriums. Demnach werden 22 Hubschrauber vom Typ "Sea Lynx" überprüft, weil in einigen Risse gefunden wurden. Eine Rückkehr zum normalen Flugbetrieb sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte, dass die Bundeswehr bei der EU-Mission Atalanta auf Hubschrauber verzichten musste. Stattdessen werde nun ein Flugzeug eingesetzt.

  • Neuer Streik bei Amazon soll bis Dienstag Abend dauern

    Mitarbeiter des Versandhandels-Konzerns Amazon haben mit dem Beginn der Nachtschicht erneut die Arbeit niedergelegt. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, begann der Streik am Standort Bad Hersfeld. Im Verlauf des Tages sollen sich drei weitere deutsche Standorte anschließen. Die Aktionen sollen auch morgen fortgesetzt werden. Amazon beschäftigt in Deutschland gut 9.000 Mitarbeiter. Die Angestellten fordern mit ihren Streiks Tarifverträge nach dem Vorbild des Einzelhandels.

  • Katholische Bischöfe beraten über Sterbehilfe-Debatte

    In Fulda treffen sich am Nachmittag die katholischen deutschen Bischöfe zu ihrer einwöchigen Herbst-Vollversammlung. Die Bischofskonferenz tagt erstmals unter der Leitung des neuen Vorsitzenden, Kardinal Marx. Ein Thema ist die aktuelle Debatte über Sterbehilfe. Außerdem geht es um die europäische Flüchtlingspolitik, um die Lage der Christen im Irak und um die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland.

  • 300.000 Demonstranten in New York fordern stärkeren Klimaschutz

    Vor der UNO-Klimakonferenz in New York haben hunderttausende Menschen für ein konsequenteres Regierungshandeln demonstriert. Protestmärsche gab es in zahlreichen Ländern der Erde. In New York beteiligten sich nach neuen Angaben der Veranstalter mehr als 300.000 Menschen, unter ihnen auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. In Berlin nahmen an mehreren Protestzügen insgesamt etwa 10.000 Menschen teil. Weitere Demonstrationen gab es in Großbritannien, Frankreich und Australien. Die New Yorker Klimakonferenz beginnt am morgigen Dienstag. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten.

  • Marssonde Maven erreicht Umlaufbahn des Planeten

    Die Mars-Sonde Maven hat nach Angaben der Nasa planmäßig die Umlaufbahn unseres Nachbarplaneten erreicht. Die Sonde war im vergangenen November mit einer Rakete vom amerikanischen Cape Canaveral aus ins Weltall geschossen worden. Sie soll jetzt ein Jahr lang die Mars-Atmosphäre untersuchen. Die Kosten betragen etwa eine halbe Milliarde Euro.

  • Volleyballer gewinnen WM-Bronze gegen Frankreich

    Die deutschen Volleyballer haben bei der Weltmeisterschaft in Polen Bronze gewonnen und sich damit die erste Medaille seit 44 Jahren gesichert. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Heynen in Kattowitz mit 3:0 Sätzen gegen Frankreich durch. Als bislang einzige deutsche WM-Medaille hatte die Auswahl der DDR im Jahr 1970 Gold geholt. Weltmeister wurde Gastgeber Polen mit einem 3:1 gegen Brasilien.

  • Wetter: Schauer und Gewitter bei 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: Heute von Nord nach Süd durchziehende Schauer und kurze Gewitter. Längere sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. Höchstwerte 12 bis 18 Grad. Morgen im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder Sonne - vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, im Süden meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 6 bis 7, Böen bis 9. So weit die Meldungen.

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