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Freitag, 18. April 2014 05:00 Uhr

  • Ukraine-Krise: Steinmeier nach Einigung vorsichtig optimistisch

    Bundesaußenminister Steinmeier drängt auf eine rasche Umsetzung des in Genf beschlossenen Friedensfahrplans für die Ukraine. Mit der Einigung sei ein wichtiger Schritt getan, erklärte Steinmeier am Abend im ARD-Fernsehen. Jetzt müsse bewiesen werden, dass die Verabredungen nicht nur ein Stück Papier blieben, sondern Politik veränderten. - US-Präsident Obama sagte in Washington, es bestehe zwar die Möglichkeit, dass die Krise in dem Land durch die diplomatischen Bemühungen entschärft werde. Angesichts der Erfahrungen der Vergangenheit könne man aber nicht mit Sicherheit davon ausgehen. Obama drohte Russland erneut mit weiteren Sanktionen, falls sich die Lage in der Ukraine nicht verbessere. - Vertreter Russlands, der Ukraine, der USA und der EU hatten gestern Abend in einer gemeinsamen Erklärung alle Konfliktparteien in der Ukraine zum Gewaltverzicht aufgefordert. Vorgesehen ist, dass die pro-russischen Separatisten im Osten des Landes ihre Waffen niederlegen und die besetzten Verwaltungsgebäude verlassen. Im Gegenzug soll ihnen Amnestie gewährt werden. - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ist nach eigenen Angaben dazu bereit, mit einer Beobachtermission die Maßnahmen zur Deeskalation zu überwachen.

  • Niedrige Wahlbeteiligung in Algerien - Bouteflikas Anhänger feiern

    An der Präsidentenwahl in Algerien hat sich gut jeder zweite Stimmberechtigte beteiligt. Nach Angaben des Innenministeriums lag die Quote bei knapp 52 Prozent; bei der vorherigen Präsidentenwahl vor fünf Jahren hatte sie noch bei rund 75 Prozent gelegen. - Erste Ergebnisse der Abstimmung sollen im Laufe des Tages vorliegen. Um den Posten hatten sich sechs Kandidaten beworben. Als Favorit gilt der gesundheitlich angeschlagene Präsident Bouteflika, für den es die vierte Amtszeit wäre. Seine Anhänger feierten bereits den Sieg des 77-jährigen Politikers. Die Oppositionsparteien hatten dazu aufgerufen, die Wahl zu boykottieren; sie befürchten massiven Betrug.

  • Nach dem Fährunglück vor Südkorea sind 25 Leichen geborgen worden

    Nach dem Fährunglück in Südkorea gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldet, wurden inzwischen 25 Tote geborgen. Etwa 270 Menschen werden noch vermisst, darunter viele Schüler, die sich auf einer Klassenfahrt befanden. Die Suche nach ihnen wurde am Abend wieder aufgenommen, nach einer wetterbedingten mehrstündigen Pause. An dem Einsatz sind mehr als 500 Taucher, fast 170 Schiffe und 30 Flugzeuge beteiligt. Überlebende und Angehörige werfen dem Kapitän vor, das Schiff mit rund 470 Passagieren an Bord zu spät evakuiert zu haben. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Fähre zum Unglückszeitpunkt vom dritten Offizier gesteuert wurde. Die Kapitän war nicht auf der Brücke.

  • Karfreitags-Feierlichkeiten in Rom und im Heiligen Land

    In Rom und im Heiligen Land werden heute tausende Gläubige zu den Karfreitags- Feierlichkeiten erwartet. Papst Franziskus wohnt nach der Liturgie im Petersdom dem traditionellen Kreuzweg am Kolosseum bei. Auch in Jerusalem empfinden Christen bei der Prozession durch die Via Dolorosa den Leidensweg Jesu nach. - Am gestrigen Gründonnerstag hatte der Papst bei der Abendmahlsmesse in Rom zwölf behinderten Menschen in einem Therapiezentrum die Füße gewaschen.

  • Literaturnobelpreisträger García Márquez gestorben

    Der kolumbianische Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Wie die staatliche Kulturbehörde des Landes bestätigte, starb er im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Mexiko-Stadt. - García Márquez gilt als meistgelesener Schriftsteller Südamerikas. Weltruhm erlangte er mit der Familiensaga "Hundert Jahre Einsamkeit". - In Kolumbien wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

  • Fußball-Bundesliga: Frankfurt - Hannover 2:3

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga gab es folgendes Ergebnis: Frankfurt - Hannover 2:3.

  • Wetter: Am Karfreitag verbreitet Schauer, in Hochlagen Schnee. 8 bis 14 Grad

    Das Wetter: Am heutigen Karfreitag verbreitet Niederschläge, teils Schauer und Gewitter. In den Hochlagen Schnee. Allenfalls im Westen gebietsweise trocken. 8 bis 14 Grad. Morgen im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter, sonst Wechsel von Sonne und Wolken. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag Wechsel von Sonne und Wolken. Im Westen können sich im Tagesverlauf Schauer bilden, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: Südwest 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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