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Samstag, 30. August 2014 06:00 Uhr

  • OSZE beunruhigt über Ausweitung des Ukraine-Konflikts

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit zeigt sich besorgt über die Ausweitung der militärischen Konfrontation in der Ostukraine. Der OSZE-Vorsitzende Burkhalter sagte in Bern, die Berichte über den wachsenden Strom von militärischem Personal und Ausrüstung aus Russland in die Ukraine seien besorgniserregend. Die territoriale Integrität und die Souveränität des Landes müssten von allen Seiten respektiert werden. EU-Kommissionspräsident Barroso warnte Russland vor einer weiteren Destabilisierung des Nachbarlandes. In Brüssel hieß es, Barroso und Staatschef Putin hätten sich in einem Telefonat "sehr offen" über die Entwicklung in der Ostukraine ausgetauscht.

  • EU-Gipfel berät heute über neue Sanktionen gegen Russland

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten heute auf einem Sondergipfel in Brüssel über die Entwicklung im Ukraine-Konflikt. Dabei steht unter anderem die Frage nach weiteren Sanktionen gegen Russland im Mittelpunkt. Solche Strafmaßnahmen forderten gestern mehrere EU-Außenminister bei einem Treffen in Mailand. Zu dem Brüsseler Sondergipfel ist auch der ukrainische Präsident Poroschenko eingeladen. Weiteres Thema in der belgischen Hauptstadt ist die Neubesetzung europäischer Spitzenposten. Unter anderem werden Nachfolger für Ratspräsident Van Rompuy und die Außenbeauftragte Ashton gesucht.

  • Polen verweigert Russlands Verteidigungsminister vorübergehend Überflug

    Polen hat dem russischen Verteidigungsminister Schoigu vorübergehend die Überflugrechte verweigert. Der Politiker wollte von einem Weltkriegsgedenken in der Slowakei nach Russland zurückkehren und musste wegen des Verbots in Bratislava zwischenlanden. Zur Begründung für die Verzögerung hieß es in Warschau, der Pilot der Militärmaschine habe fälschlicherweise einen zivilen Flug angemeldet. Die Regierung in Moskau sprach von einem groben Verstoß Polens gegen internationale Normen.

  • Viele Bundesländer verlangen No-Spy-Garantie von IT-Firmen

    Fast alle Bundesländer wollen Medienberichten zufolge ihre Zusammenarbeit mit IT-Dienstleitern schärferen Kriterien unterwerfen. Sie folgten damit dem Vorgehen der Bundesregierung, melden NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Ziel ist es demnach, Unternehmen von öffentlichen Aufträgen auszuschließen, die vertrauliche Informationen an ausländische Nachrichtendienste weitergeben könnten. Weiter heißt es, zahlreiche Landesverwaltungen hätten in den vergangenen Jahren Verträge mit Firmen abgeschlossen, deren internationale Ableger im NSA-Spähskandal aufgefallen waren.

  • Vorwürfe gegen IWF-Chefin: Exekutivrat stellt sich hinter Lagarde

    Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds hat sich nach den neuen Vorwürfen hinter Direktorin Lagarde gestellt. Das Gremium vertraue weiterhin auf Lagardes Fähigkeit, ihre Pflichten zu erfüllen, hieß es in einer Mitteilung aus Washington. Der Exekutivrat sei über die jüngsten Entwicklungen in dem Fall unterrichtet, halte es aber für unangemessen, sich zu einem laufenden Verfahren zu äußern. Lagarde wird vorgeworfen, in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an den Geschäftsmann Tapie ermöglicht zu haben und auf diese Weise zur Veruntreuung öffentlicher Mittel beigetragen zu haben.

  • Jemen: Zehntausende Gegner und Anhänger der Regierung demonstrieren

    Im Jemen sind zehntausende Anhänger und Gegner der Regierung auf die Straße gegangen. Im Norden der Hauptstadt Sanaa versammelten sich Unterstützer der schiitischen Huthi-Rebellen und forderten den Rücktritt der Regierung. Im Süden kamen die Unterstützer von Präsident Hadi zu einer Kundgebung zusammen. Die Huthi-Rebellen verlangen unter anderem auch eine größere Beteiligung an der Macht. Seit Wochen befinden sich tausende bewaffnete Anhänger in Sanaa, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Verhandlungen zur Beilegung des Streits führten vergangene Woche zu keinem Ergebnis.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund siegt in Augsburg 3:2

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg gegen Borussia Dortmund mit 2:3 verloren.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Südwesten freundlicher, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Im Südosten anfangs Regen. Sonst wechselnd bewölkt, im Nordwesten im Tagesverlauf Schauer oder Gewitter. Nach Südwesten zu längere Aufheiterungen. Tageshöchstwerte zwischen 19 Grad an der Nordsee und 25 Grad am Oberrhein. Die Aussichten: Morgen verbreitet Schauer, vereinzelt Gewitter, im Südwesten und an den Küsten auch sonnige Abschnitte. 17 bis 23 Grad. Am Montag zunächst freundlich, später Bewölkungszunahme, vor allem im Osten und Südosten Schauer. Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad.

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