Nachrichten

Donnerstag, 23. Oktober 2014 19:00 Uhr

  • Harper kündigt nach Attentat schärfere Anti-Terror-Gesetze an

    Nach dem Attentat im Regierungsviertel von Ottawa hat der kanadische Premierminister Harper schärfere Anti-Terror-Gesetze angekündigt. Er versprach mehr Befugnisse für die Sicherheitskräfte, unter anderem in der Überwachung und bei der Festnahme Verdächtiger. Harper sagte, Kanada lasse sich nicht einschüchtern. Der Premierminister äußerte sich in einer Rede zur Wiedereröffnung des Parlaments, das gestern wegen des Angriffs eines bewaffneten Mannes geschlossen worden war. Der Attentäter tötete einen Wachsoldaten, bevor er selbst erschossen wurde. Die Polizei teilte heute mit, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt hat. Der kanadische Staatsbürger war Medienberichten zufolge mehrfach vorbestraft und kürzlich zum Islam konvertiert.

  • EU-Klima-Gipfel in Brüssel hat begonnen

    Bundeskanzlerin Merkel rechnet auf dem Klima-Gipfel der Europäischen Union mit schwierigen Beratungen. Sie sei sich nicht sicher, ob die 28 Staats- und Regierungschef zu einem Ergebnis kommen werden, sagte Merkel in Brüssel. Bei dem Treffen, das inzwischen begonnen hat, geht es um die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid. Weiteres Thema ist das Energie-Einsparen. Ziel ist es, beim Weltklimagipfel 2015 mit einer einheitlichen EU-Position anzutreten. Neben den Klimazielen will die Europäische Union über die Ebola-Epidemie beraten. Die EU-Kommission teilte mit, sie stelle knapp 25 Millionen Euro für die Erforschung eines Impfstoffs gegen die Virus-Erkrankung bereit. Europa hat damit bislang mehr als 500 Millionen Euro für die Bekämpfung der Seuche in Aussicht gestellt.

  • Terrormiliz IS verfügt laut USA über breite Finanzierung

    Die US-Regierung hält die Extremisten des Islamischer Staats für die weltweit am besten finanzierte Terrororganisation. Der hochrangige US-Finanzbeamte David Cohen sagte, abgesehen von einigen staatlich unterstützten Extremisten-Gruppen verfüge keine über eine derart breite Finanzierungsbasis. Die Kämpfer verdienen laut Cohen mit eroberten Ölraffinerien im Irak und in Syrien täglich eine Million Dollar. Das Öl werde auf dem Schwarzmarkt über Kurden im Irak in die Türkei verkauft. Das US-geführte Bündnis gegen den IS zielt mit seinen Luftangriffen deshalb besonders auf Öl-Anlagen. Rund um die nordsyrische Stadt Kobane haben sich die Kämpfe zwischen kurdischen Peschmerga-Kämpfern und dem IS intensiviert. Unterstützung für die Kurden soll aus dem Irak kommen. Der türkische Präsident Erdogan hat angekündigt, 200 irakische Peschmerga-Kämpfer über die türkische Grenze nach Kobane zu lassen.

  • Flüchtlingsgipfel endet ohne Einigung über finanzielle Lasten

    Bund und Länder haben bei ihrem Flüchtlingsgipfel in Berlin noch keine Einigung über die künftige Verteilung der finanziellen Lasten erzielt. Es würden nun zunächst Arbeitsgruppen eingerichtet, wie der Thüringer Innenminister Geibert nach den Beratungen sagte. Kanzleramtsminister Altmaier erklärte, Entscheidungen sollten spätestens beim nächsten Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel Mitte Dezember fallen. Länder und Kommunen drängen den Bund angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen zu stärkerer Unterstützung bei der Schaffung von Unterkünften. Sie verlangen außerdem eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen, was vor allem durch eine Aufstockung des Personals beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erreicht werden soll.

  • Wetter: Am Tage Teils bewölkt, teils sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Alpenvorland Regen, in höheren Lage Schnee. Sonst stark bewölkt, aber trocken bei Tiefstwerten zwischen 10 Grad an der Küste und minus vier Grad in einigen Alpentälern. Am Tage meist bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 7 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden zäher Nebel oder sonnig. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd, 5 bis 6, Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Umstrittene Warhol-Versteigerung:  wird nicht gestoppt | mehr

Nachrichten

Harper kündigt nach Attentat  schärfere Anti-Terror-Gesetze an | mehr

Wissensnachrichten

Netz  Studie: Männer und Frauen werden online unterschiedlich belästigt | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.