Nachrichten

Samstag, 26. Juli 2014 17:00 Uhr

  • Außenminister für längere Waffenruhe im Gazastreifen

    Auf ihrem Treffen in Paris haben die Außenminister mehrerer Länder eine Ausweitung der zwölfstündigen Feuerpause im Gazastreifen gefordert. Man rufe alle Parteien auf, die humanitäre Waffenruhe zu verlängern, sagte der französische Außenminister Fabius. Ziel sei es, so schnell wie möglich einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. An den Beratungen in Paris nehmen auch US-Außenminister Kerry, sein deutscher Kollege Steinmeier sowie die Ressortchefs aus Großbritannien, Italien, der Türkei und Katar teil. Israel und die radikal-islamische Palästinensergruppe Hamas hatten sich gestern auf eine zwölfstündige Feuerpause geeinigt, um die Zivilbevölkerung mit Wasser und Lebensmitteln zu versorgen. Aus den Trümmern wurden weitere Leichen geborgen, so dass die Zahl der getöteten Palästinenser nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza auf mehr als 1.000 stieg. - Die Waffenruhe läuft um 19 Uhr unserer Zeit aus.

  • Demonstrationen gegen Israels Militäroffensive im Gaza-Streifen

    In mehreren deutschen Städten haben mehrere hundert Menschen gegen das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen protestiert. Die Teilnehmerzahlen waren teilweise deutlich geringer als erwartet. Kundgebungen fanden unter anderem in Frankfurt am Main, Kiel, München, Hamburg und Gießen statt. In München erteilten Redner antisemitischen Äußerungen ausdrücklich eine Absage.

  • Russland: EU-Sanktionen gefährden Kampf gegen Terrorismus

    Die neuen EU-Sanktionen stellen aus Sicht Russlands die gemeinsame Sicherheitspolitik infrage. Die Verschärfung der Strafmaßnahmen gefährde die Zusammenarbeit im Kampf gegen Massenvernichtungswaffen, den internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalität, erklärte das Außenministerium in Moskau. Die Europäische Union hatte ihre Sanktionen gestern ausgeweitet. EU-Ratspräsident Van Rompuy bat die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, auch Wirtschaftssanktionen und einem Waffenembargo gegen Moskau zuzustimmen.

  • Ukrainische Truppen starten Offensive gegen Separatisten in Donezk

    In der Ukraine hat die Armee eine Offensive gegen die Separatistenhochburg Donezk gestartet. Ein Sprecher erklärte, die Soldaten stünden derzeit vor der rund 50 Kilometer nördlich gelegenen Stadt Horliwka. Nach deren Eroberung sei für die Regierungstruppen der direkte Weg nach Donezk frei. In zwei ukrainischen Großstädten wurden heute Anschläge auf die Bürgermeister verübt. Nach örtlichen Medienberichten wurde das Stadtoberhaupt von Krementschug im Zentrum des Landes von Unbekannten ermordet. In der westukrainischen Metropole Lemberg wurde das Haus des Bürgermeisters mit einem Granatwerfer beschossen. Dabei wurde niemand verletzt.

  • Libyen: USA evakuieren Botschaft wegen heftiger Kämpfe

    Die USA haben ihre Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripolis evakuiert. Das teilte das Außenministerium in Washington mit. Grund ist die anhaltende Gewalt in der Region. Einem Bericht des Senders CNN zufolge reisten rund 150 Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung in einem Autokonvoi nach Tunesien aus. Schon zuvor war das Personal reduziert worden. Die Botschaft liegt in der Nähe des internationalen Flughafens von Tripolis. Um dessen Kontrolle liefern sich rivalisierende Milizen seit Tagen heftige Kämpfe. Dabei wurden bereits fast 50 Menschen getötet. Wie US-Außenminister Kerry mitteilte, hat auch die Türkei rund 700 Vertreter aus Libyen abgezogen.

  • Spanische Sozialisten beginnen Parteitag in Madrid

    In Madrid haben die spanischen Sozialisten ihren Parteitag eröffnet. Die andalusische Ministerpräsidentin Diaz sagte zur Eröffnung, die PSOE müsse wieder die politische Kraft werden, die Spanien benötige. Am Abend wählen die etwa 3.000 Delegierten einen neuen Parteichef. Bei einer Abstimmung unter den Mitgliedern hatte der 42-jährige Ökonom Sanchez die meisten Stimmen bekommen. Der bisherige Vorsitzende Perez war nach der Europawahl zurückgetreten.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, teils kräftige Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Osten vielfach sonnig, sonst wechselnd bewölkt. Vor allem im Nordwesten und Süden kräftige Schauer und Gewitter. Höchsttemperaturen von 23 bis 30 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 24 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist bewölkt. Schauer und Gewitter vor allem in der Osthälfte. 23 bis 28 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Sommerliche Musiktage Hitzacker  beginnen | mehr

Nachrichten

Russland: EU-Sanktionen  gefährden Kampf gegen Terrorismus | mehr

Wissensnachrichten

Internetzensur  Russland will Tor-Nutzer enttarnen | mehr

Nachrichten leicht

nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.