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Samstag, 26. Juli 2014 03:00 Uhr

  • Feuerpause: Israel und Hamas kündigen zwölfstündige Waffenruhe an

    Israel und die radikal-islamische Hamas haben sich zu einer zwölfstündigen Feuerpause im Gaza-Konflikt bereit erklärt. Beginnen soll die Waffenruhe um 7 Uhr unserer Zeit. Die israelische Armee betonte allerdings, sie werde auch während dieses Zeitraums Tunnel der Islamisten suchen und zerstören. Sollten Soldaten weiter angegriffen oder Raketen auf Zivilisten abgeschossen werden, werde Israel umgehend reagieren. Vorher hatte bereits ein Vertreter der Hamas der Feuerpause zugestimmt. Während der 12-stündigen Frist soll sich die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Lebensmitteln und Wasser versorgen können. Zudem sollen die Krankenhäuser ihre Medikamentenvorräte aufstocken und die Internationalen Hilfsorganisationen Bedürftigen Unterstützung zukommen lassen.

  • Piloten kritisieren Lufthansa für Flüge nach Tel Aviv

    Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Wiederaufnahme der Lufthansa-Flüge nach Tel Aviv scharf kritisiert. Die Entscheidung sei aus Sicherheits-Gründen nicht nachzuvollziehen, sagte ein Sprecher "Handelsblatt Online". Israel sei es auch mit seinem Schutzschirm nicht möglich, alle Raketen aus dem Gazastreifen abzufangen. Entweder habe es politischen Druck auf die Lufthansa gegeben oder Profit-Interessen stünden im Mittelpunkt, sagte der Cockpit-Sprecher. Die Lufthansa und Air Berlin wollen heute wieder Tel Aviv anfliegen. Air France nahm am Abend die Verbindungen wieder auf.

  • SPD: Ministerpräsident Weil fordert Kurswechsel seiner Partei

    Angesichts magerer Umfragewerte für die SPD hat Niedersachsens Ministerpräsident Weil eine Kurskorrektur seiner Partei gefordert. Die Sozialdemokraten müssten sich ernsthaft die Frage stellen, warum sie nicht aus dem - Zitat - "20-Prozent-Turm" herauskämen, sagte Weil der "Berliner Zeitung". Die SPD müsse sich stärker in der Wirtschafts- und Bildungspolitik profilieren und nicht nur für die Umverteilung, sondern auch die Erwirtschaftung des Bruttosozialprodukts verantwortlich fühlen. Auch müssten sich die Sozialdemokraten in einer alternden Gesellschaft für gute Startchancen der jungen Generation einsetzen, betonte Weil. Dazu gehörten mehr frühkindliche Förderung, der Ausbau von Ganztagsschulen sowie Maßnahmen, Familie und Karriere miteinander zu vereinbaren.

  • Kolumbiens Präsident fordert Auslieferung von Ex-Geheimdienstchefin

    Der kolumbianische Präsident Santos hat Panama zur Auslieferung einer dorthin geflüchteten früheren Geheimdienst-Chefin aufgefordert. Während seines Besuchs in Panama-Stadt sagte Santos, in Kolumbien gebe es keine Verfolgung politisch Andersdenkender. Die Geheimdienstlerin habe sich mit ihrer Flucht ins Nachbarland schlicht der Strafverfolgung entzogen. Dazu erklärte Panamas Präsident Varela, die Behörden wüssten nicht, wo sich die Frau aufhalte. In Kolumbien wird gegen sie wegen Bespitzelung von Journalisten und Oppositionellen während der Amtszeit von Santos' Vorgänger Uribe ermittelt.

  • Wetter: Nachts im Norden Schauer, sonst nachlassende Niederschläge, 18 bis 11 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und Nordwesten Schauer, sonst nachlassende Niederschläge. 18 bis 11 Grad. Am Tage wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 25 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 24 bis 30 Grad.

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