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Samstag, 26. Juli 2014 19:00 Uhr

  • Israel ist bereit, Waffenruhe um vier Stunden zu verlängern

    Israel ist dazu bereit, die Waffenruhe im Gazastreifen um vier Stunden zu verlängern. Eigentlich sollte die Feuerpause, die einen halben Tag lang gedauert hatte, in diesen Minuten zu Ende gehen. Kurz vorher teilten dann die israelische Regierung ebenso wie die Armee mit, die Frist werde bis Mitternacht Ortszeit, also 23 Uhr unserer Zeit, ausgedehnt. Ob die radikal-islamische Hamas dem zugestimmt hat, ist noch offen. - Auf einer Konferenz in Paris hatten zuvor schon die Außenminister mehrerer Länder - darunter neben Frankreich auch die USA, Deutschland und das Emirat Katar - gefordert, die Feuerpause auszuweiten. Während der Waffenruhe konnten sich Zivilisten im Gazastreifen mit Wasser und Lebensmitteln versorgen, die Krankenhäuser erhielten neue Medikamente. Aus den Trümmern vieler Häuser wurden zahlreiche Tote geborgen, so dass die Zahl der Opfer auf palästinensischer Seite auf mehr als 1.000 stieg. Auf israelischer Seite starben seit Beginn der Offensive 40 Soldaten und drei Zivilisten.

  • Demonstrationen gegen Israels Militäroffensive im Gaza-Streifen

    In mehreren deutschen Städten haben mehrere hundert Menschen gegen das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen protestiert. Die Teilnehmerzahlen waren teilweise deutlich geringer als erwartet. Kundgebungen fanden unter anderem in Frankfurt am Main, Kiel, München, Hamburg und Gießen statt. In München erteilten Redner antisemitischen Äußerungen ausdrücklich eine Absage.

  • Ukraine: Gefechte im Raum Donezk

    Im Osten der Ukraine haben sich die Armee und pro-russische Separatisten schwere Gefechte geliefert. Nach Korrespondentenberichten konzentrieren sich die Kämpfe unter anderem auf die unmittelbare Umgebung der Stadt Donezk. Die Bewohner in den Randgebieten wurden aufgefordert, nur im Notfall auf die Straße zu gehen. Das Militär hatte zuvor eine Offensive gegen Donezk angekündigt - neben Lugansk die wichtigste Hochburg der Aufständischen. Nach dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine brachten heute wieder zwei Militärmaschinen knapp 40 Särge von Charkow ins niederländische Eindhoven. Russland kritisierte mit Nachdruck die neuen Sanktionen der Europäischen Union. Das Außenministerium erklärte, die Strafmaßnahmen stellten die gemeinsame Sicherheitspolitik in Frage. Die EU hatte zuletzt weitere Einreiseverbote und Kontosperren verhängt und bereitet nun Wirtschaftssanktionen vor.

  • Irak: IS-Terroristen sprengen schiitischen Schrein in Mossul

    Die dschihadistische Organisation "Islamischer Staat" hat in der irakischen Stadt Mossul wieder einen schiitischen Schrein zerstört. Augenzeugen berichten, dass die sunnitischen Extremisten das Heiligtum vor den Augen von Anwohnern sprengten. Der UNO-Sondergesandte Mladenov erklärte, die Schandtat sei ein weiterer Beweis dafür, dass die Terrorgruppe das gemeinsame Erbe und die Identität des Irak zerstören wolle. Die Gruppierung "Islamischer Staat" ist in den vergangenen Monaten im Norden des Irak und in Syrien vorgerückt und hat in der Region ein Kalifat ausgerufen.

  • Mali: Zweiter Flugschreiber gefunden

    UNO-Soldaten haben in Mali auch den zweiten Flugschreiber der verunglückten Passagiermaschine der "Air Algérie" gefunden. Das teilte die MINUSMA-Mission der Vereinten Nationen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Bei dem Absturz des Flugzeugs waren am Donnerstag alle 118 Insassen ums Leben gekommen, darunter 54 Franzosen. In Frankreich werden die Fahnen deswegen von Montag bis Mittwoch auf Halbmast gesetzt. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass schlechtes Wetter zu dem Absturz führte.

  • Wetter: Am Samstag wechselhaft mit Schauern und Gewittern, 23 bis 31 Grad

    Das Wetter: Nachts nur im Süden weiterhin teils kräftige Schauer und Gewitter. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 23 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist dicht bewölkt mit Schauern und Gewittern. Nur an den Küsten etwas Sonne. 23 bis 28 Grad.

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