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Freitag, 1. August 2014 17:00 Uhr

  • USA verurteilen mögliche Entführung von israelischem Soldaten

    Die USA haben die mögliche Entführung eines israelischen Soldaten durch die Hamas scharf verurteilt. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte in Washington, sollten sich die Hinweise bestätigen, wäre dies eine barbarische Verletzung der Waffenruhe. Nach israelischen Angaben wurde der 23-jährige Leutnant bei einem Einsatz gegen Tunnel im Gazastreifen verschleppt. Zwei weitere Soldaten wurden bei dem Angriff militanter Palästinenser getötet. Die Regierung in Jerusalem kündigte aus diesem Grund die seit heute früh geltende Waffenruhe auf. Die Hamas wirft Israel im Gegenzug vor, die Stadt Rafah mit Panzern beschossen und mindestens 35 Menschen getötet zu haben. Bundespräsident Gauck bedauerte das Scheitern der Feuerpause. Er rief beide Seiten dazu auf, weiter an einer politischen Lösung zu arbeiten.

  • Ebola: Westafrikanische Staaten beraten mit WHO

    Die Präsidenten mehrerer westafrikanischer Staaten beraten in Guinea mit der Weltgesundheitsorganisation über Maßnahmen zur Eindämmung der Ebola-Epidemie. WHO-Generaldirektorin Chan warnte in der Hauptstadt Conakry vor katastrophalen Auswirkungen. Das Virus breite sich schnell aus, und man sei nicht in der Lage es ebenso schnell zu kontrollieren. Die WHO hatte gestern ein Notprogramm in Höhe von einhundert Millionen Dollar angekündigt. In den betroffenen Ländern sollen unter anderem Hunderte weitere Ärzte und Krankenschwestern eingesetzt werden. Zudem sollen die Aufklärungsarbeit verstärkt und die Grenzkontrollen verschärft werden. Ebola breitet sich vor allem in Guinea, Sierra Leone und Liberia aus. Insgesamt wurden bisher rund 1.300 Fälle bestätigt, mehr als 700 Menschen starben.

  • Yahoo klagt gegen Leistungsschutzrecht

    Der Suchmaschinen-Betreiber Yahoo hat beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverleger eingereicht. Das Unternehmen erklärte in München, das neue Recht stelle eine verfassungswidrige Beschränkung der Informationsfreiheit der Internetnutzer dar. Außerdem sei das Gesetz zu unbestimmt formuliert und führe daher zu Rechtsunsicherheit. Seit August 2013 dürfen Presseverleger Gebühren verlangen, wenn ihre Inhalte kommerziell im Internet genutzt werden, beispielsweise durch Suchmaschinen. Laut Gesetz sind einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte vom Leistungsschutzrecht ausgenommen. Wie lang ein solcher Auszug sein darf, wird aber nicht festgelegt.

  • Greenwald sagt nicht vor NSA-Ausschuss aus

    Der Journalist Glenn Greenwald, ein Vertrauter des Informanten Snowden, wird doch nicht vor dem NSA-Ausschuss im Bundestag aussagen. Nach Informationen von "Spiegel Online" teilte er dem Gremium seine Absage in einer E-Mail mit, in der er die Arbeit des Ausschusses scharf kritisiert. So heißt es darin, deutsche Politiker hätten durch die Ablehnung, Snowden als Zeugen zu vernehmen, gezeigt, dass es ihnen wichtiger sei, die USA nicht zu verärgern, statt die NSA-Spionage aufzuklären. Greenwald schreibt, darum sei er nicht bereit, an einem Ritual mitzuwirken, das den Anschein einer Untersuchung erwecken solle. - Der Journalist hat zahlreiche Enthüllungen veröffentlicht, die auf von Snowden zur Verfügung gestellte Dokumente zurückgehen.

  • VW-Produktionschef Macht muss gehen

    Volkswagen zieht nur wenige Wochen nach Bekanntgabe des Sparprogramms personelle Konsequenzen. Wie Europas größter Autobauer in Wolfsburg mitteilte, verlässt Produktionsvorstand Macht mit sofortiger Wirkung den Konzern. In Machts Zuständigkeit fielen die Umsetzung des neuen Baukastensystems in der Produktion. Wegen der zunehmenden Vielfalt an Fahrzeugvarianten waren hier die Kosten stark gestiegen. Konzernchef Winterkorn hatte vor kurzem Einsparungen von fünf Milliarden Euro bei der Hauptmarke angekündigt.

  • Wetter: Nachts trocken, morgen sonnig, 26 bis 30 Grad

    Das Wetter: Abends am Alpenrand und in den südlichen Mittelgebirgen einzelne Schauer und Gewitter. In der Nacht gering bewölkt bei 20 Grad an der See bis 13 Grad im Süden. Morgen überwiegend sonnig, nachmittags lokale Niederschläge. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselhaft, gebietsweise Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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