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Donnerstag, 23. Oktober 2014 17:00 Uhr

  • EU-Klima-Gipfel in Brüssel hat begonnen

    In Brüssel hat der Klima-Gipfel der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, sie erwarte komplizierte Diskussionen und sei sich nicht sicher, ob die 28 Staats- und Regierungschef zu einem Ergebnis kommen werden. Auf dem Klima-Gipfel geht es um die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid. Weiteres Thema ist das Energie-Einsparen. Neben den Klimazielen will die Europäische Union über die Ebola-Epidemie beraten. Die EU-Kommission teilte mit, sie stelle knapp 25 Millionen Euro für die Erforschung eines Impfstoffs gegen die Virus-Erkrankung bereit. Europa hat damit bislang mehr als 500 Millionen Euro für die Bekämpfung der Seuche in Aussicht gestellt. Großbritanniens Premierminister will die Mitgliedsstaaten jedoch davon überzeugen, dass eine Milliarde Euro nötig sind, um Ebola einzudämmen.

  • Flüchtlingsgipfel geht Grünen nicht weit genug

    Die Grünen halten den Flüchtlingsgipfel im Bundeskanzleramt für unzureichend. Fraktionschefin Göring-Eckardt sagte, dieses Mini-Treffen auf Staatskanzlei-Ebene löse die Probleme nicht. Sie verlangte einen nationalen Gipfel, an dem auch die Kommunen und Nicht-Regierungsorganisationen teilnehmen sollten. Zur Entlastung der Städte und Gemeinden forderte sie eine Soforthilfe von einer Milliarde Euro. Bei Kanzleramtschef Altmaier beraten seit dem Nachmittag Vertreter der Länder über die wachsende Zahl von Flüchtlingen und deren Unterbringung. Der Bund ist für die Bearbeitung der Asylanträge zuständig, während die Länder die Erstaufnahme übernehmen. Anschließend werden die Menschen in den Kommunen untergebracht.

  • Boko Haram entführt 60 Mädchen

    Die Terrorgruppe Boko Haram hat Medienberichten zufolge in Nigeria weitere 60 Mädchen entführt. Bewaffnete Männer hätten zwei Ortschaften überfallen und die Mädchen verschleppt, hieß es. In der Gewalt der Terrorgruppe befinden sich bereits 200 im April entführte Schülerinnen. Vergangene Woche hatte die nigerianische Armee einen Waffenstillstand bekannt gegeben, der mit Boko Haram vereinbart worden sei. Daraufhin hatte es geheißen, die entführten Mädchen würden freikommen. Zweifel an der Waffenruhe wurden auch durch einen Bombenanschlag auf eine Busstation in der Stadt Azare laut. Dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet. Zu dem Attentat bekannte sich niemand.

  • Zentralafrika: Überfall auf Dorf, 30 Tote

    In der Zentralafrikanischen Republik sind bei einem Überfall auf ein Dorf 30 Menschen getötet worden. Das teilte die UNO-Mission in dem Land mit. Demnach berichteten Überlebende, bei den Tätern habe es sich um muslimische Rebellen und Angehörige einer islamisch geprägten Volksgruppe gehandelt. Hunderte Menschen suchten Schutz in den Flüchtlingslagern einer benachbarten Stadt. Zentralafrika kommt seit dem Sturz von Präsident Bozizé im Frühjahr 2013 nicht zur Ruhe. Zwar gilt seit Juli dieses Jahres ein Waffenstillstandsabkommen. Es kommt aber immer wieder zu Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen.

  • Airbag-Probleme: Audi ruft 850.000 Fahrzeuge zurück

    Der Autohersteller Audi ruft weltweit 850-tausend Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Wegen eines Programmierfehlers könne es vorkommen, dass sich die Airbags bei einem Unfall nicht entfalteten, teilte ein Sprecher mit. Betroffen sind die Modelle A4 seit dem Baujahr 2012. In Deutschland sind davon 150-tausend Fahrzeuge ausgeliefert worden.

  • Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig, 4 bis 14 Grad

    Das Wetter: Bis zum Abend meist stark bewölkt, örtlich auch sonnige Abschnitte. Im Süden und Osten gebietsweise Regen. Oberhalb von 800 Metern Schneefall. In der kommenden Nacht im Alpenvorland Regen, in höheren Lage Schnee. Im übrigen Land stark bewölkt, aber trocken bei Tiefstwerten zwischen 10 Grad an der Küste und minus vier Grad in einigen Alpentälern. Morgen meist bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 7 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden zäher Nebel oder sonnig. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd, 5 bis 6, Böen 7.

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