Nachrichten

Montag, 27. April 2015 07:00 Uhr

  • Koalitions-Spitzentreffen im Kanzleramt: Mindestlohn vorerst unverändert

    Die Regeln zum Mindestlohn bleiben vorerst bestehen. Darauf haben sich die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD in der vergangenen Nacht in Berlin verständigt. Das betreffe auch die Verordnungen zur Dokumentation der Arbeitszeit, hieß es. Vor allem die Wirtschaftsverbände fordern Korrekturen in diesem Punkt. Angesichts der Flüchtlingstragödien im Mittelmeer bekräftigten die Partei- und Fraktionschefs, Deutschland werde sich an der verstärkten Seenotrettung beteiligen. Bei den sechsstündigen Beratungen der Koalitions-Runde unter Leitung von Bundeskanzlerin Merkel wurde auch bei der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen und des Solidaritätszuschlags keine Einigung erreicht. Dazu müsse es weitere Spitzen-Gespräche geben. Beim Thema Energie bekräftigten die Koalitionsspitzen lediglich das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Wie dies erreicht werden soll, blieb offen. Zuletzt hatte es Streit um eine von Wirtschaftsminister Gabriel vorgesehene zusätzliche Belastung für alte Kohlekraftwerke gegeben.

  • Hilfe für Nepal läuft an - Zahl der Erdbebenopfer steigt weiter

    Nach dem schweren Erdbeben im Himalaya ist die internationale Hilfe angelaufen. Für heute sind auch aus Deutschland weitere Flüge nach Nepal geplant. Bereits gestern startete eine Maschine mit medizinischem Personal, Experten für die Suche nach Verschütteten und Rettungshundeführern. Die EU-Kommission stellte zusätzlich zu den Maßnahmen einzelner Mitgliedsländer drei Millionen Euro Soforthilfe bereit, unter anderem für Trinkwasser, Medikamente und Zelte. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf insgesamt mehr als 3.200 gestiegen. Außerdem seien bislang mindestens 6.500 Verletzte erfasst worden, teilte das nepalesische Innenministerium mit.

  • Postbank-Beschäftigte streiken in Berlin und Brandenburg

    Die Gewerkschaft Verdi hat ihren Streik bei der Postbank fortgesetzt. Sie rief die Beschäftigten in Berlin und Brandenburg zu dreitägigen Arbeitsniederlegungen auf. Die Gewerkschaft befürchtet wegen des geplanten Verkaufs der Postbank einen Stellenabbau und fordert daher eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Jain und Fitschen, wollen sich am Vormittag in Frankfurt am Main zur neuen Strategie des Geldhauses und damit auch zum Verkauf der Postbank äußern. Aufsichtsrat und Vorstand hatten am Freitag beschlossen, den 94-Prozent-Anteil mindestens auf unter 50 Prozent zu verringern.

  • EU will Wachstumsprognose für Griechenland senken

    Die EU rechnet mit einem geringeren Wirtschaftswachstum in Griechenland, als bisher erwartet. Der für die Euro-Zone zuständige Kommissions-Vizepräsident Dombrovskis sagte dem "Handelsblatt", im Winter habe man 2,5 Prozent Wachstum für dieses Jahr vorhergesagt. Die Frühjahrsprognose werde pessimistischer ausfallen. Unter Berufung auf das Umfeld des Kommissars schreibt die Zeitung weiter, die Kommission sei ursprünglich davon ausgegangen, dass das laufende Rettungsprogramm für Griechenland erfolgreich abgeschlossen werden könne. Dies sei jetzt unsicher geworden.

  • Zwei schwedische Geiseln in Syrien auf freiem Fuß

    Zwei schwedische Geiseln sind nach 17 Monaten in der Gewalt von Extremisten in Syrien freigekommen. Ihre Entführer hätten sie zu einer verabredeten Stelle nahe der jordanischen Grenze gefahren und aus dem Auto gestoßen, erklärte ein palästinensischer Geheimdienstmitarbeiter. Den Angaben zufolge waren die Schweden am 3. Dezember 2013 von Kämpfern der Al-Kaida nahestehenden Nusra-Front verschleppt worden. Die Behörden in Stockholm teilten lediglich mit, die beiden seien wieder bei ihren Familien.

  • Wetter: Schauer, 9 bis 23 Grad

    Das Wetter: Heute überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Im Südosten auch stärkerer Regen mit einzelnen Gewittern. Im Nordwesten später Wolkenlücken. Tageshöchsttemperaturen im Nordwesten 9 bis 14 Grad, im Osten und Südosten 20 bis 23 Grad. Morgen erneut regnerisch bei nur noch 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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