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Donnerstag, 31. Juli 2014 21:00 Uhr

  • Auswärtiges Amt rät von Reisen in afrikanische Ebola-Länder ab

    Wegen der Ebola-Epidemie rät die Bundesregierung von verzichtbaren Reisen nach Guinea, Sierra Leone und Liberia ab. Ein Ende der Ausbreitung sei nicht absehbar, heißt es in den neuen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Die USA erließen eine Reisewarnung für die drei westafrikanischen Staaten. Nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" ist dort die Epidemie außer Kontrolle. Die Weltgesundheitsorganisation will für die Eindämmung des Virus 100 Millionen US-Dollar bereitstellen. Außerdem sei morgen ein Treffen der Generaldirektorin, Chan, mit den Präsidenten der betroffenen Länder in Guinea geplant. Nach Angaben der WHO wurden bisher rund 1.300 Ebolafälle bestätigt, 729 Menschen sind gestorben.

  • Ermittler zum Flugzeugabsturz sollen "sicheren Korridor" erhalten

    Die Experten der internationalen Untersuchungskommission zum Flugzeugabsturz in der Ostukraine sollen dauerhaft einen ungehinderten Zugang zur Absturzstelle erhalten. Vertreter Russlands, der OSZE und der Ukraine verständigten sich im weißrussischen Minsk auf die Schaffung eines sicheren Korridors für die Untersuchungsteams. Das gab der stellvertretende ukrainische Regierungschef Groisman bekannt. Am Mittag konnten die Experten bereits zur Absturzstelle gelangen. Die Fachleute aus den Niederlanden und aus Australien untersuchten Wrackteile der malaysischen Passagiermaschine. Bei dem mutmaßlichen Abschuss starben alle 298 Menschen an Bord.

  • Israel: Netanjahu hält an Zerstörung der Hamas-Tunnel fest

    Israel will auch im Fall einer Waffenruhe an der Zerstörung der Hamas-Tunnel festhalten. Ministerpräsident Netanjahu sagte in Jerusalem, die israelische Armee habe bereits hunderte solcher Tunnel zerstört. Die Armee werde diese Arbeit zu Ende bringen - mit oder ohne Waffenruhe. Die Hamas verlangt ihrerseits für die Zustimmung zu einer Waffenruhe, dass Israel seine Blockade des Palästinensergebietes aufhebt. Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Pillay, erklärte in Genf, beide Seiten missachteten vorsätzlich internationales Recht. Konkret kritisierte sie Israel für seine Angriffe auf Wohnhäuser und Schulen sowie die Hamas, weil sie Raketen in dicht besiedelten Gebieten lagere und von dort aus auf Ziele in Israel feuere. Die UNO-Nothilfekoordinatorin forderte eine tägliche Feuerpause zur Versorgung der Menschen im Gazstreifen.

  • EU zieht Mitarbeiter aus Tripolis ab

    Die Europäische Union hat ihre internationalen Mitarbeiter aus der libyschen Hauptstadt Tripolis vorübergehend abgezogen. Grund sei die Verschlechterung der Sicherheitslage, teilte ein Sprecher in Brüssel mit. Die EU-Delegation und die Mitarbeiter einer Grenzschutzmission seien in Tunesien untergebracht worden. Auch Spanien und Tschechien zogen ihr Botschaftspersonal ab. Mehrere Staaten, darunter auch Deutschland, hatten schon vor Tagen ihre Bürger aufgefordert, Libyen zu verlassen.

  • CIA entschuldigt sich beim US-Senat

    Der US-Geheimdienst CIA hat sich für das Ausspähen von Mitarbeitern des Senats entschuldigt. CIA-Chef Brennan räumte ein, dass sich Mitarbeiter seiner Behörde Zugang zu Computern der Kongresskammer verschafft hätten. Dies habe eine interne Untersuchung ergeben. Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe im März hatte der CIA-Chef die Berichte noch als falsch zurückgewiesen. Die Agenten sollen Untersuchungen zu umstrittenen Verhörmethoden im Anti-Terror-Kampf behindert haben.

  • Bundesamt: "Blue Card" für qualifizierte Ausländer hat sich bewährt

    Die vor zwei Jahren eingeführte "Blue Card" zur Anwerbung hochqualifizierter ausländischer Fachkräfte hat sich nach Einschätzung des Bundesamts für Migration bewährt. Bis einschließlich Juni 2014 seien mehr als 17.000 "Blue Cards" erteilt worden, erklärte die Behörde in Berlin. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden. Mit der "Blue Card" können sich Hochqualifizierte von außerhalb der EU leichter als zuvor in Deutschland niederlassen. Zuziehen darf, wer einen Job mit einem Jahresgehalt von rund 45 000 Euro vorweisen kann.

  • U-19-Fußballer sind Europameister

    Die deutsche U-19-Fußball-Nationalmannschaft ist Europameister. Die Junioren-Auswahl von Trainer Markus Sorg setzte sich im Finale in Budapest mit 1:0 gegen Portugal durch.

  • Wetter: Morgen heiter, im Westen und Süden Schauer,23 bis 29 Grad

    Das Wetter: In der Nacht gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 18 bis 10 Grad. Morgen teils heiter, teils wolkig. Im Westen und an den Alpen Schauer oder Gewitter möglich. 23 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag zunächst sonnig, im Tagesverlauf vor allem im Osten Niederschläge. 23 bis 30 Grad.

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