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Donnerstag, 2. April 2015 03:00 Uhr

  • De Maizière: Wiedereinführung der Ausweispflicht auf Flügen prüfen

    Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine will Bundesinnenminister de Maizière die Wiedereinführung der Ausweispflicht auf europäischen Flügen prüfen. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, im Schengen-Raum werde die Identität von Passagieren nicht mehr systematisch kontrolliert. Nach dem Absturz sei deshalb zunächst nicht klar gewesen, wer überhaupt in dem Flugzeug gesessen habe. Nach Informationen der Zeitung diskutiert eine deutsch-französische Arbeitsgruppe auch andere Sicherheitsvorkehrungen. Danach wird überprüft, ob der Türschutz-Mechanismus im Cockpit wieder abgeschafft werden sollte, der für eine Totalverriegelung sorgt. Die Vorgaben waren nach den Terroranschlägen in den USA 2001 eingeführt worden.

  • Merkel würdigt Verdienste Kohls zum 85. Geburtstag

    Kurz vor dem 85. Geburtstag von Helmut Kohl hat Bundeskanzlerin Merkel dessen Verdienste gewürdigt. Die europäische Einigung und die deutsche Einheit seien auch Kohls Werk, schrieb Merkel in einem Gastbeitrag in der "Bild"-Zeitung. Dem früheren Kanzler sei es dank seiner Entschlossenheit und Persönlichkeit gelungen, die Wiedervereinigung im Einklang mit den Nachbarländern zu vollbringen. Der frühere US-Außenminister Kissinger nannte Kohl einen Vordenker für Europa. Er sei für die Westbindung Deutschlands und seine demokratische Ausrichtung eingetreten. Beides sei heute Realität. Kohl feiert seinen Geburtstag an Karfreitag.

  • Atomverhandlungen mit dem Iran werden fortgesetzt

    Im schweizerischen Lausanne gehen die Verhandlungen um das iranische Atomprogramm weiter. Außenminister Steinmeier sprach von einem "zähen Ringen", äußerte zugleich aber die Hoffnung auf eine vorläufige Einigung. Der französische Außenminister Fabius erklärte, man sei einer Einigung nahe. Die letzten Meter seien allerdings die schwersten. US-Außenminister Kerry kündigte an, bis zum Morgen in Lausanne zu bleiben. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Diese soll dann in weiteren Verhandlungen zu einem langfristigen Abkommen führen.

  • Obama ruft Nigerias Spitzenpolitiker zur Versöhnung auf

    US-Präsident Obama hat den künftigen Staatschef von Nigeria, Buhari, und den scheidenden Amtsinhaber Jonathan zur Versöhnung aufgerufen. In Telefonaten mit den beiden Politikern betonte Obama, die gegenwärtigen Probleme erforderten ein geschlossenes Auftreten. In Nigeria geht die islamistische Terrormiliz Boko Haram brutal gegen Andersgesinnte vor. Buhari, ein Muslim, kündigte an, er werde den Kampf gegen Boko Haram führen, bis der Terrorismus geschlagen sei. Als zweites wichtiges Ziel nannte er den Kampf gegen die Korruption. - Die Wahl Buharis ist der erste demokratische Machtwechsel in der Geschichte des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes.

  • Einflussreicher US-Senator wegen Korruption angeklagt

    Der einflussreiche US-Senator Menendez ist wegen Korruption angeklagt worden. Ihm wird laut Justizministerium in Washington vorgeworfen, jahrelang Wahlkampfspenden und andere Geschenke von einem befreundeten Arzt angenommen zu haben. Im Gegenzug soll er Bekannten des Mediziners Visa verschafft haben. Menendez weist die Anschuldigungen zurück. Er ist der ranghöchste Politiker der Demokratischen Partei im Auswärtigen Ausschuss des Senats. Bis zur Übernahme durch die Republikaner im Januar saß er dem Gremium vor.

  • Wetter: Wind und Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin verbreitet schauerartiger Regen, oberhalb von 400 Metern als Schnee. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5 Grad. Am Tage bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 6 bis 7, Böen 8 bis 9.

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