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Samstag, 25. Oktober 2014 03:00 Uhr

  • Ausnahmezustand im nördlichen Sinai nach Anschlag auf ägyptische Soldaten

    Nach zwei Anschlägen auf die Armee hat Ägypten über einen Teil der Sinai-Halbinsel den Ausnahmezustand verhängt. Die Maßnahme gelte für drei Monate, teilte der Nationale Verteidigungsrat in Kairo mit. Außerdem wurden eine nächtliche Ausgangssperre angeordnet und der Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen geschlossen. - Bei den Anschlägen waren gestern mindestens 30 Soldaten getötet und dutzende verletzt worden. In der Vergangenheit hatte die Terrorgruppe Ansar Beit al-Makdis die Verantwortung für mehrere Angriffe übernommen. Sie steht Al-Kaida nahe. Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mursi im Juli 2011 ist die Armee verstärkt zum Ziel der Angriffe islamistischer Extremisten geworden.

  • UNO-Sicherheitsrat erlaubt Schiffsinspektionen vor Somalia

    Der UNO-Sicherheitsrat hat Schiffsinspektionen vor der Küste Somalias erlaubt. Damit soll die Einhaltung des Waffenembargos und des Ausfuhrverbots für Kohle sichergestellt werden. Das Gremium beschloss dazu eine Resolution. Der Handel mit Kohle gilt als eine der Haupteinnahmequellen von islamistischen Terroristen in Somalia.

  • Putin wirft USA Vormachtstreben vor

    Russlands Präsident Putin hat den USA Vormachtstreben vorgeworfen. Ein solcher Kurs lasse Konflikte eskalieren, radikale Regime entstehen und sei deshalb eine Gefahr für den Weltfrieden, sagte Putin auf einem Expertenforum in Sotschi. Als Beispiele nannte er den Irak, Syrien und Libyen. Dort kämpften die USA und ihre Verbündeten jetzt gegen die Folgen ihrer eigenen Politik und zahlten dafür einen immer höheren Preis, meinte Putin. Das amerikanische Außenministerium wies die Kritik zurück.

  • NRW: Kaum Ersparnisse durch Länderfusionen

    Nordrhein-Westfalens Finanzminister Walter-Borjans erwartet kaum Kostenersparnisse durch Länderfusionen. Die finanziellen Probleme des Saarlands würden nicht kleiner, wenn es Teil von Rheinland-Pfalz wäre, sagte der SPD-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Probleme wären nur nicht so sichtbar. Zusammenschlüsse von Bundesländern würden allerdings Abstimmungen vereinfachen. Der Bremer Bürgermeister Böhrnsen, ebenfalls SPD, sagte dem Blatt, das Thema stehe nicht auf der Tagesordnung. Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hatte eine föderale Neuordnung der Bundesrepublik ins Gespräch gebracht. Ohne eine Altschuldenregelung für ärmere Bundesländer bei der Neugestaltung des Finanzausgleichs führe daran kein Weg vorbei, hatte die CDU-Politikerin erklärt.

  • Thüringer SPD wählt neue Führungsspitze

    Die SPD in Thüringen wählt heute einen neuen Landesvorstand. Auf dem Parteitag in Erfurt kandidiert der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Bausewein, für das Amt des Vorsitzenden. Der langjährige Parteichef Matschie tritt nicht mehr an. Hauptthema des Treffens dürfte das angestrebte Regierungsbündnis mit Linkspartei und Grünen sein. - Bei der Landtagswahl im September hatte die Thüringer SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit der Wiedervereinigung erreicht. Stärkste Kraft wurde der bisherige Koalitionspartner CDU.

  • Kanaren stoppen Referendum über Erdölbohrungen

    Das Referendum über die umstrittenen Erdöl- und Erdgasbohrungen vor den Kanarischen Inseln wird vorerst ausgesetzt. Mit dieser Entscheidung reagierte die Regionalregierung in Santa Cruz auf eine Verfassungsklage der Zentralregierung in Madrid. Ein Sprecher sagte, man sei zwar weiter davon überzeugt, dass die Volksabstimmung verfassungskonform sei, wolle aber nun das Gerichts-Urteil abwarten. - Die spanische Regierung hatte dem Konzern Repsol Mitte August die Genehmigung für Probebohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura erteilt. Die Regierung der Inselgruppe sieht in dem Vorhaben eine Gefahr für Umwelt und Tourismus.

  • Wetter: Am Samstag bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen etwas Regen. Sonst wechselnd, teils gering bewölkt und trocken. Vielerorts dichter Nebel. Tiefstwerte 12 bis 0 Grad. Am Tag meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnig oder neblig trüb. Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Bei Nebel kälter. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad.

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