Nachrichten

Mittwoch, 28. Januar 2015 21:00 Uhr

  • UNO-Soldat und zwei Israelis im Südlibanon getötet

    An der Grenze zwischen Israel und dem Libanon verschärft sich die Lage. Bei einem Angriff der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Golan-Höhen wurden zwei israelische Soldaten getötet. In der Region kam auch ein spanischer Blauhelmsoldat ums Leben. Die UNO untersucht noch, ob sein Tod mit den Gefechten im Zusammenhang steht.

  • Griechenland rückt vom Sparkurs ab - Athener Finanzmärkte brechen ein

    Ungeachtet der Warnung internationaler Gläubiger rückt die neue griechische Regierung vom Sparkurs ihrer Vorgänger ab. Ministerpräsident Tsipras forderte in Athen neue Gespräche über die Schuldenlast von 320 Milliarden Euro. Griechenland wolle nicht den Bruch mit den Geldgebern, werde aber keine Unterwerfung akzeptieren. Das Kabinett beschloss in seiner ersten Sitzung, Privatisierungen zu stoppen und entlassene Staatsdiener wieder einzustellen. Die griechischen Finanzmärkte verzeichneten nach den Ankündigungen deutliche Verluste. Bank-Aktien verloren bis zu 30 Prozent an Wert. Der Leitindex ASE brach zeitweise um neun Prozent ein. - Morgen wird EU-Parlamentspräsident Schulz in Athen erwartet, übermorgen Eurogruppenchef Dijsselbloem.

  • Pegida: Mehrere Mitglieder des Organisationsteams treten zurück

    Mehrere Mitglieder des Pegida-Organisationsteams haben sich von ihren Posten zurückgezogen. Unter ihnen ist auch die Sprecherin des Vereins, Oertel. Das wurde auf der Facebook-Seite der Gruppierung bekannt gegeben. Zur Begründung werden massive Anfeindungen und berufliche Nachteile für die Akteure genannt. Ein neuer Vorstand soll in den kommenden Tagen gewählt werden. Die nächste für Montag in Dresden geplante Demonstration wurde abgesagt. Unterdessen gingen heute Abend erneut Pegida-Gegner auf die Straße. In Konstanz am Bodensee waren es nach Polizeiangaben mehr als 2.000 Menschen.

  • Bundesregierung billigt Bericht zum Existenzminimum

    Das Bundeskabinett hat den Existenzminimums-Bericht gebilligt. Damit wird der Grundfreibetrag für Alleinstehende auf jährlich 8.652 Euro angehoben. Über die künftige Höhe des Kindergeldes soll bis Ende März entschieden werden. Beschlossen wurde auch der Jahreswirtschaftsbericht, der zusätzliche Investitionen für die Jahre 2016 bis 2018 vorsieht. Unter anderem sollen junge Unternehmen stärker gefördert werden. Auch in die Infrastruktur soll mehr Geld fließen.

  • BGH:Auch Kinder haben Recht auf Vaterschafts-Auskunft

    Kinder haben grundsätzlich ein Recht darauf, frühzeitig den Namen ihres biologischen Vaters zu erfahren. Ein Mindestalter sei nicht erforderlich, entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Im vorliegenden Fall hatten zwei heute 12 und 17 Jahre alte Schwestern Auskunft von einer Reproduktionsklinik verlangt. Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1989 hat jeder das Recht auf Kenntnis seiner Herkunft. Strittig war, ob das auch schon für Kinder gilt.

  • Kubas Präsident Castro fordert Ende des US-Wirtschaftsembargos

    Kubas Präsident Castro hat von der US-Regierung ein Ende des Wirtschaftsembargos gegen sein Land gefordert. Sonst sei die diplomatische Annäherung beider Länder sinnlos, sagte Castro beim Gipfel der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten in Costa Rica. Die Handels- und Finanzblockade verursache enorme wirtschaftliche Schäden und verstoße gegen internationales Recht. - Die USA und Kuba hatten Mitte Dezember eine Normalisierung ihrer Beziehungen angekündigt. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits.

  • Handball-WM: Deutsche Mannschaft verpasst Halbfinale

    Bei der Handball-Weltmeisterschaft in Katar hat die deutsche Mannschaft den Einzug ins Halbfinale verpasst. Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson verlor am Abend in Doha das Viertefinale gegen Gastgeber Katar mit 24:26. Damit spielt Deutschland jetzt nur noch um die Ränge fünf bis acht; am Freitag zunächst gegen Kroatien. Neben Katar stehen auch Frankreich, Spanien und Polen im Halbfinale.

  • Wetter: Donnerstag wolkig mit Niederschlägen, im Norden Schneefall, 0 bis 8 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet Regen oder Schneeregen, im Süden zunehmender Schneefall. Tiefstwerte plus 3 bis minus 5 Grad. Auch morgen stark bewölkt, teils kräftige Schauer, im Norden Schneefall. 0 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag verbreitet Schneefall. Im Osten und in Küstennähe Auflockerungen. 0 bis 6 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis West 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: Süd bis Südwest 7 bis 8, Böen bis 10.

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