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Freitag, 25. Juli 2014 08:00 Uhr

  • Europapolitiker Weber (CSU) fordert Waffenembargo gegen Russland

    Der Europapolitiker Weber tritt für ein Waffenembargo gegen Russland ein. Der Fraktionsvorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament sagte im Deutschlandfunk, es könne nicht sein, dass Waffen geliefert würden, obwohl man wisse, dass Moskau die maßgebliche Ursache für den Konflikt sei. Der CSU-Politiker betonte, die Menschen in der Ukraine wollten nach europäischen Werten wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie leben. Daher dürfe man sie nicht im Stich lassen. Auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Göring-Eckardt, forderte ein sofortiges Waffenembargo. Sie sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei untragbar, dass Moskau trotz der Eskalation der Gewalt in der Ostukraine weiterhin von Europa aus aufgerüstet werde. Die Europäische Union hatte gestern ihre Sanktionen gegen Russland verschärft und Einreiseverbote und Kontosperren gegen 15 weitere Personen verhängt. Erstmals gelten darüber hinaus nun auch Strafmaßnahmen gegen 18 Organisationen und Unternehmen. Über weiterreichende Sanktionen - etwa gegen den russischen Finanzsektor - soll kommende Woche entschieden werden.

  • USA erheben neue Vorwürfe gegen Moskau

    Die USA haben in der Ukraine-Krise neue Vorwürfe gegen Russland erhoben. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington erklärte, es gebe Anzeichen dafür, dass russische Militärs mit Artillerie von russischem Gebiet auf ukrainische Einheiten schössen. Sie berief sich auf Hinweise von Geheimdiensten befreundeter Staaten. An der Absturzstelle des Malaysia-Airlines-Flugs MH-17 in der Ostukraine wurden nach australischen Medienberichten ein neues großes Wrackteil und weitere Leichen gefunden. Der Fundort sei unweit der anderen Wrackteile. Die Ermittler seien zunächst nicht dafür ausgerüstet gewesen, die Leichen zu bergen.

  • Kerry legt Vorschlag für Waffenruhe im Gaza-Konflikt vor

    US-Außenminister Kerry hat einen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen ausgearbeitet. Nach einem Bericht der Zeitung "Haaretz" hat er sein Konzept bereits den Israelis und der radikal-islamischen Hamas vorgestellt. Heute will sich das israelische Sicherheitskabinett damit befassen. Der Entwurf sieht dem Zeitungsbericht zufolge eine Feuerpause vor, die zunächst eine Woche dauern soll. In diesem Zeitraum sollen sich die israelischen Streitkräfte noch nicht ganz aus dem Gazastreifen zurückziehen. Vielmehr sollen sie weiterhin Tunnel der Hamas zerstören dürfen. Gleichzeitig sollen die Konfliktparteien unter Vermittlung Ägyptens über eine längerfristige Lösung verhandeln. Nach jüngsten Angaben wurden bei der israelischen Militäroffensive mehr als 800 Palästinenser getötet. Auf israelischer Seite starben 35 Menschen, die meisten von ihnen Soldaten. Die Lufthansa fliegt aus Sicherheitsgründen auch heute den Flughafen Tel Aviv nicht an, Air Berlin strich die Verbindungen zunächst bis zum Mittag.

  • Heute in mehreren Städten Demonstrationen gegen israelische Politik

    In mehreren deutschen Städten finden heute Demonstrationen gegen die israelische Offensive im Gazastreifen statt. Geplant sind Kundgebungen unter anderem in Aurich, Osnabrück, Hannover, Gießen, Stuttgart und Mannheim. Bundesjustizminister Maas warnte vor antisemitischen Parolen, die zuletzt öfter auf ähnlichen Kundgebungen zu hören waren. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur, jeder, der sich auf diese Art und Weise mit dem Judentum anlege, der lege sich auch mit dem deutschen Rechtsstaat an. Der CDU-Politiker Bosbach sagte im Deutschlandfunk, es gebe in der Bundesrepublik eine Minderheit, die gegen jüdische Mitbürger hetze. Dagegen müsse der Staat konsequent einschreiten, forderte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses. Heute ist auch der sogenannte "Al-Kuds-Tag", den 1979 der damalige iranische Revolutionsführer Khomeini ins Leben gerufen hat. In islamischen Ländern wird der Tag seither zu Massenprotesten gegen Israel genutzt. Auch in Berlin ist eine Demonstration zum Al-Kuds-Tag geplant, es sind aber auch Gegenveranstaltungen angemeldet.

  • Studie: Bundesweit fehlen 120 000 Erzieherinnen in den Kitas

    In Deutschland gibt es laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung etwa 120.000 Erzieherinnen und Erzieher zu wenig, um eine hochwertige frühkindliche Bildung in den Kitas zu gewährleisten. Nach Berechnungen der Stiftung würden diese zusätzlichen Fachkräfte Personalkosten von jährlich fünf Milliarden Euro verursachen. Die Analyse zeigt außerdem ein starkes West-Ost-Gefälle. Im Westen müsse sich eine Krippen-Erzieherin rechnerisch um 3,8 Kinder kümmern, im Osten ist das Verhältnis 1 zu 6,3. Ähnlich groß sind die Unterschiede auch bei Kindern ab drei Jahren. Darum müsse es bundesweit geltende Qualitätsstandards geben, so die Stiftung.

  • Spätstarter bei der Ausbildung halten oft nicht durch

    Viele junge Erwachsene, die spät mit einer Berufsausbildung beginnen, brechen die Lehre wieder ab. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit, mehr als jeder Dritte sogenannte Spätstarter zwischen 25 und 35 Jahren schaffe es nicht bis zum Abschluss. Die Abbrecherquoten hätten sich zuletzt deutlich erhöht. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag festgehalten, durch bessere finanzielle Rahmenbedingungen die Bereitschaft und das Durchhaltevermögen Erwachsener für eine qualifizierte Ausbildung zu fördern. Die Bundesanstalt für Arbeit fordert deshalb staatliche Zuschüsse. Andernfalls sei der Ein-Euro-Job lukrativer als eine Ausbildung.

  • Bayreuth: Auftakt der Wagner-Festspiele mit "Tannhäuser"

    In Bayreuth beginnen heute die 103. Richard-Wagner-Festspiele. Zum Auftakt wird am Nachmittag die Wiederaufnahme der Oper "Tannhäuser" gezeigt. In diesem Jahr gibt es bei den Festspielen keine Neuinszenierung. Gezeigt wird dagegen noch einmal Frank Castorfs Interpretation des "Ring des Nibelungen", die im vergangenen Jahr für viel Kritik sorgte.

  • New Yorker Börse fast unverändert - Nikkei leicht im Plus

    Der Aktienmarkt in New York hat nahezu unverändert geschlossen. Der Dow-Jones-Index lag am Ende bei 17.083 Punkten, die Technologie-Börse Nasdaq bei 4.472 Punkten. In Tokio steht der Nikkei-Index kurz vor Handelsschluss bei 15.405 Punkten, das ist ein Plus von 0,8 Prozent.

  • Wetter: Im Norden und Westen Regen, sonst teilweise klar, später Schauer bei 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Im Norden zeitweise Regen, sonst meist klar. Später vor allem im Westen und Süden Schauer und Gewitter, im Osten sonnig. 21 bis 28 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 21 bis 28 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 20, Hamburg 18, Bremen 17, Hannover 16, Berlin 18, Leipzig 16, Köln 13, Dresden 17, Frankfurt am Main 16, Stuttgart 17, Freiburg 13, München 14.

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