Nachrichten

Montag, 27. April 2015 19:00 Uhr

  • Nepal: DRK und THW schicken 60 Tonnen Hilfsgüter

    Zwei Tage nach dem Erdbeben in Nepal ist die Lage weiter unübersichtlich. Viele Dörfer sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben von Hilfsorganisationen hat das Beben die meisten Straßen zerstört. Auch der Flughafen in der Hauptstadt Kathmandu könne nur eingeschränkt angesteuert werden. Das Deutsche Rote Kreuz hat gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Wie das DRK mitteilte, werden unter anderem Zelte, Decken und Material zur Trinkwasseraufbereitung in die Katastrophenregion geflogen. Nach amtlichen Angaben stieg die Zahl der Todesopfer in Nepal inzwischen auf mehr als 4.000. Die Vereinten Nationen forderten angesichts des Bebens mehr vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen. Die Leiterin des UNO-Katastrophenschutzbüros, Wahlström, verwies aber zugleich darauf, dass Nepal durchaus versucht habe, im Rahmen seiner Möglichkeiten vorzusorgen.

  • Merkel: EU soll im Juni Russland-Sanktionen verlängern

    Bundeskanzlerin Merkel hat im Ukraine-Konflikt dafür plädiert, die Sanktionen gegen Russland aufrecht zu erhalten. Merkel sagte bei bilateralen Regierungskonsultationen in Polen, die Strafmaßnahmen sollten an die Umsetzung des Friedensabkommens von Minsk gekoppelt bleiben. Über Fortschritte in der Frage werde die EU im Juni beraten. Bei einem Gipfeltreffen in Kiew forderte EU-Ratspräsident Tusk die Ukraine zu Reformen auf. Experten der Europäischen Union sollten ermitteln, welche Hilfe das Land benötige. Kommissionschef Juncker erklärte, die Reformen würden schmerzhaft, aber sie seien notwendig. Der ukrainische Präsident Poroschenko forderte eine klare EU-Beitrittsperspektive für sein Land. Die Gespräche werden überschattet von wiederholten Verstößen gegen die Feuerpause im Kriegsgebiet in der Ostukraine.

  • Deutschland und Polen wollen enger wirtschaftlich zusammenarbeiten

    Deutschland und Polen wollen wirtschaftlich enger zusammenrücken und ihre Kooperation auch in der Energiepolitik verstärken. Bundeswirtschaftsminister Gabriel sagte bei den deutsch-polnischen Konsultationen in Warschau, das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern habe sich seit 1995 mehr als versechsfacht. Diesen Erfolg wolle man fortschreiben. Unter anderem soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, in der energiepolitische Fragen abgestimmt werden.

  • Ostdeutschland: Rechtsextreme Gewalt nimmt zu

    In Ostdeutschland nimmt die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten zu. Unabhängige Opferberatungsstellen registrierten im vergangenen Jahr in den fünf Bundesländern und Berlin 782 Angriffe. Das waren sechs Prozent mehr als 2013. Als häufigstes Tatmotiv wird Rassismus genannt. Die meisten Übergriffe wurden aus dem Freistaat Sachsen gemeldet.

  • EU-Parlamentspräsident Schulz verurteilt geplante Hinrichtungen in Indonesien

    EU-Parlamentspräsident Schulz hat an Indonesien appelliert, die geplanten Hinrichtungen von zehn verurteilten Drogenschmugglern auszusetzen. Unter den Todeskandidaten sind ein indonesischer Staatsbürger sowie neun Ausländer aus Australien, Brasilien, Frankreich, Nigeria und den Philippinen. Die Gefangenen waren am Samstag über ihre bevorstehende Exekution informiert worden. Die Regierung in Jakarta wies auch die erneuten Gnadenappelle von Frankreich und Australien zurück.

  • Frankreich: Arbeitslosigkeit steigt weiter

    In Frankreich steigt die Arbeitslosigkeit weiter. Wie am Abend in Paris mitgeteilt wurde, lag die Zahl im März bei 3,51 Millionen. Dies ist ein Anstieg von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Vor allem junge Leute sind betroffen. Die Quote beträgt jetzt bei rund zehn Prozent.

  • Wetter: Am Dienstag regnerisch bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Südosthälfte weitere Niederschläge, teils kräftig und länger anhaltend. Im höheren Bergland Schnee. Sonst meist trocken. Tiefstwerte zwischen 8 Grad im Südosten und 0 Grad im Nordwesten. Am Tag erneut regnerisch bei 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.