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Montag, 20. Oktober 2014 11:00 Uhr

  • Amnesty: Keine Hinweise auf Massengräber in der Ostukraine

    Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International sieht keine Hinweise auf Massengräber im umkämpften ostukrainischen Donezk. In einem Bericht weist Amnesty die Darstellung pro-russischer Separatisten zurück. Diese hatten Ende September erklärt, sie hätten 400 Leichen von Zivilisten in einem Gebiet entdeckt, das zuvor von der ukrainischen Armee kontrolliert worden sei. Für solche Massentötungen habe man keine Beweise, erklärte nun ein Amnesty-Sprecher bei der Vorstellung des Reports in London. Er warf beiden Konfliktparteien vor, falsche Angaben über angebliche Gräueltaten der jeweils anderen Seite zu machen. Allerdings gebe es einzelne Fälle von gezielten Tötungen, die Kriegsverbrechen darstellen könnten.

  • Ebola: Regierungsbeauftragter fordert mehr Entwicklungshilfe

    Die Ebola-Epidemie hat nach Einschätzung des Regierungsbeauftragten Lindner das ohnehin fragile Gesundheitssystem in den betroffenen afrikanischen Ländern zerstört. Neben der Bekämpfung der Krankheit müsse die Weltgemeinschaft auch mehr Hilfen zur Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen bereitstellen, sagte der Ebola-Sonderbeauftragte. Auf dem Weltgesundheitsgipfel in Berlin räumte Lindner ein, dass die Hilfe erst jetzt anlaufe und die Unterstützung eng vernetzt und international koordiniert werden müsse. In Luxemburg beraten die Außenminister der EU über Schritte zur Eindämmung der Seuche in Westafrika. Bundesaußenminister Steinmeier wirbt um Unterstützung für seinen Vorschlag, eine zivile EU-Hilfsmission in die betroffenen Länder zu entsenden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Montgomery räumte ein, Infektionen in Europa könne man nicht gänzlich ausschließen. Doch seien die Staaten der Europäischen Union gut vorbereitet, eine Ausbreitung zu verhindern, sagte Montgomery im Deutschlandfunk. Er verwies zudem darauf, dass Ebola-Erkrankte erst dann ansteckend seien, wenn sie selbst Symptome verspürten.

  • Pilotenstreik: Gewerkschaft dehnt Ausstand aus - Lufthansa streicht Flüge

    Die Pilotengewerkschaft Cockpit hat ihre angekündigten Streikmaßnahmen bei der Lufthansa noch erweitert. Morgen sollten von sechs Uhr bis Mitternacht auch Langstreckenverbindungen bestreikt werden, kündigte Cockpit an. Bereits ab heute Mittag sind Kurz- und Mittelstreckenflüge betroffen. Nach Angaben der Lufthansa wurden 1.450 Flüge gestrichen. Weitere 700 sollen mit Hilfe freiwilliger Piloten und anderer Fluggesellschaften sichergestellt werden. Es ist bereits der achte Piloten-Streik in der Tarifauseinandersetzung um die Übergangsversorgung. Die Lufthansa will, dass ihre Piloten später als bisher in den bezahlten Vorruhestand gehen; die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

  • Kurden bestätigen Waffenlieferungen aus der Luft für Kobane

    Nach den Waffenlieferungen aus der Luft für die nordsyrische Stadt Kobane haben die dortigen Kurden um weitere Unterstützung gebeten. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Reuters, mit dem militärischen Gerät könne man sich weitaus besser gegen die angreifenden Einheiten der IS-Terrormiliz verteidigen. Man hoffe nun auf zusätzliche Lieferungen. Die kurdischen Kämpfer in Kobane waren gestern erstmals aus der Luft mit Waffen, Munition und medizinischen Hilfsgütern versorgt worden. Frachtmaschinen der US-Luftwaffe hatten das Material über der Stadt abgeworfen. Gestellt wurde es von den kurdischen Behörden im Irak.

  • Tote bei Angriffen auf Kontrollposten in Afghanistan

    Bei Gefechten zwischen Aufständischen und der Armee sind in Afghanistan mehrere Menschen getötet worden. Extremisten hätten einen Militär-Kontrollposten in der Provinz Logar attackiert, teilte das Verteidigungsministerium in Kabul mit. Dabei seien vier Soldaten ums Leben gekommen. Nach dem Angriff habe die Luftwaffe die Aufständischen verfolgt und viele von ihnen getötet. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt. In der Provinz Urusgan wurden zudem Polizisten attackiert; dabei seien mehrere Aufständische erschossen worden, hieß es von Seiten der örtlichen Behörden. Die Taten werden der radikal-islamischen Taliban zur Last gelegt.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, örtlich Niederschläge, 15 bis 23 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise etwas Regen oder Gewitter. Temperaturen 15 bis 23 Grad. Morgen bedeckt mit Regen. Im Südosten zeitweise sonnig. 13 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch verbreitet regnerisch. Im Westen vereinzelte Auflockerungen. 9 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West 6, Böen 8.

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