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Dienstag, 29. Juli 2014 04:00 Uhr

  • Heftige Kämpfe im Gazastreifen - Erneut Raketen auf Israel

    Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf den Gazastreifen wieder deutlich verstärkt. Seit dem späten Abend greift das Militär das dicht besiedelte Gebiet mit Artillerie, von Kriegsschiffen und aus der Luft an, wie Korrespondenten berichten. Dabei sollen mindestens zwölf Menschen getötet worden sein. In Gaza ist der Himmel von Leuchtmunition erhellt, Drohnen überfliegen die Stadt. Vor wenigen Stunden hatte die Armee zahlreiche Bewohner aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Nach palästinensischen Angaben wurde auch das Haus von Hamas-Führer Hanija zerstört. Es sei aber niemand in dem Gebäude gewesen. In Tel Aviv und anderen Städten gab es in der Nacht wieder Raketenalarm. Schäden entstanden offenbar nicht. Insgesamt sind in dem Konflikt mehr als 1.100 Palästinenser und fast 50 Israelis getötet worden. Die internationalen Aufrufe zu einer dauerhaften Waffenruhe verhallten bisher ungehört.

  • EU berät über Wirtschaftssanktionen gegen Russland

    Die EU-Botschafter beraten heute in Brüssel über Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Damit soll russischen Banken der Zugang zum europäischen Kapitalmarkt erschwert werden. Zu dem Paket gehört laut Diplomaten auch ein Verbot künftiger Waffenexporte. Außerdem will die EU keine Hochtechnologieprodukte mehr liefern und Spezialanlagen zur Öl- und Gasförderung nur noch eingeschränkt. Die EU will Russland mit den Sanktionen zwingen, die Unterstützung für die Aufständischen in der Ostukraine aufzugeben. Gestern Abend hatten sich die Mitgliedstaaten im Grundsatz auf Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen weitere Personen und Organisationen verständigt. Betroffen ist nach Angaben von Diplomaten der engste Führungskreis um Präsident Putin. Im Osten der Ukraine startete die Armee erneut eine Offensive gegen die Rebellen und drang in mehrere Städte vor. Dabei sollen die Truppen teilweise Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs erhalten haben.

  • USA werfen Russland Bruch von Abrüstungsvertrag vor

    Die USA haben Russland vorgeworfen, widerrechtlich eine Mittelstreckenrakete getestet zu haben. DIes verstoße gegen den Washingtoner Abrüstungs-Vertrag von 1987, zitieren Nachrichtenagenturen einen nicht genannten US-Regierungsvertreter. Der sogenannte INF-Vertrag sieht die Zerstörung von Nuklearraketen mit kürzerer und mittlerer Reichweite vor. Auch Tests sind demnach untersagt. Nach Angaben der "New York Times" hat US-Präsident Obama in der Sache bereits Kontakt mit dem russischen Staatschef Putin aufgenommen.

  • USA bringen schärfere Sanktionen gegen Nordkorea auf den Weg

    Das US-Repräsentantenhaus hat schärfere Sanktionen gegen Nordkorea gebilligt. Die Abgeordneten votierten für ein Gesetz, das den Zugang Pjöngjangs zu Devisen einschränken soll. Die Vorlage sieht Schritte gegen ausländische Banken vor, die Nordkorea bei der Entwicklung und Verbreitung von Waffen und dem Import von Luxusgütern unterstützen. Unklar ist, ob das Gesetz die nötige Zustimmung des Senats und von US-Präsident Obama erhält. In Washington wird befürchtet, die Pläne könnten auf den Widerstand Pekings stoßen. Viele chinesische Banken arbeiten eng mit Nordkorea zusammen.

  • Grüne verlangen Offenlegung der Nebeneinkünfte von Abgeordneten

    Die Grünen haben erneut eine Offenlegung der Nebeneinkünfte von Bundestagsabgeordneten verlangt. Die parlamentarische Fraktions-Geschäftsführerin Hasselmann sagte der "Rheinischen Post", die Zusatzverdienste müssten auf Euro und Cent veröffentlicht werden und nicht - wie derzeit der Fall - in groben Stufen. Die Grünen reagieren damit auf Recherchen der Transparenzorganisation "abgeordnetenwatch.de". Nach deren Angaben haben Bundestagsabgeordnete seit vergangenem Oktober mindestens 6,6 Millionen Euro nebenbei verdient. Spitzenverdiener ist demnach der CSU-Parlamentarier Gauweiler mit Bruttoeinkünften von rund 970.000 Euro.

  • Wetter: Heute nur im Norden heiter, sonst kräftiger Regen, 22 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin schauerartiger Regen und Gewitter. Tiefsttemperaturen 19 bis 11 Grad. Am Tag im äußersten Norden sonnig, sonst stark bewölkt mit kräftigen Niederschlägen und Gewittern. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen nachlassender Regen, nur in der Südosthälfte noch starke Schauer. 19 bis 27 Grad.

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