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Freitag, 24. Oktober 2014 00:00 Uhr

  • Deutschland und Frankreich werben für Klima-Kompromiss

    Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Hollande haben beim EU-Gipfel gemeinsam für einen europäischen Klima-Kompromiss geworben. Beide Politiker kamen in Brüssel zunächst in kleiner Runde mit EU-Ratspräsident Van Rompuy und Polens Regierungschefin Kopacz zusammen. Wegen zahlreicher Vorgespräche verzögerten sich die Verhandlungen aller 28 Staats- und Regierungschefs um mehrere Stunden. Bei den Beratungen geht es um die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid um 40 Prozent bis zum Jahr 2030. Streit gibt es beim Thema Energie-Einsparungen. Hier sollen die Vorgaben nun bei 27 Prozent statt ursprünglich 30 Prozent liegen. Die Staats- und Regierungschefs beriefen den künftigen Kommissar für humanitäre Hilfe, Stylianides, aus Zypern zum Ebola-Koordinator der EU. Heute, am zweiten Tag des Gipfels, steht auch die Wirtschaftslage in der EU auf der Tagesordnung.

  • Kanada: Regierung kündigt nach Attentat härtere Anti-Terror-Gesetze an

    Nach dem Angriff auf das Parlament in Ottawa hat die kanadische Polizei weitere Details zum Täter bekanntgegeben. Der 32-jährige Kanadier habe wochenlang versucht, nach Syrien zu gelangen und deshalb mit den Behörden über die Ausstellung eines Reisepasses gestritten. Der Mann sei bereits durch Gewaltvergehen, Drogendelikte und psychische Probleme aufgefallen. Schon früher war bekannt geworden, dass der Attentäter vor kurzem zum Islam übergetreten war. Er hatte gestern einen Wachsoldaten erschossen und war anschließend beim Angriff auf das Parlament getötet worden. Nach Einschätzung der Polizei steht die Tat nicht im Zusammenhang mit der Tötung eines Soldaten am Montag in der Nähe von Montreal. Der kanadische Premierminister Harper kündigte unterdessen an, die Befugnisse für die Sicherheitskräfte zu erweitern. Er versprach mehr Möglichkeiten für die Überwachung und die Festnahme Verdächtiger.

  • Steinmeier mahnt zu friedlicher Lösung in Berg-Karabach

    Außenminister Steinmeier hat im Konflikt um die Region Berg-Karabach Armenien und Aserbaidschan zum Frieden gemahnt. Durch die Auseinandersetzung werde die Stabilität bedroht, sagte Steinmeier bei einem Besuch in Baku. Der Minister betonte, die EU strebe eine enge Zusammenarbeit mit Aserbaidschan im Energiesektor an, ohne die Menschenrechtslage außer Acht zu lassen. - Auf Einladung des französischen Präsidenten Hollande treffen sich die Staatschefs beider Länder nächste Woche in Paris. Steinmeier reiste anschließend nach Armenien weiter. Dort bot der Minister die Hilfe der Bundesrepublik bei der Aussöhnung des Landes mit der Türkei an.

  • Bund und Länder beraten über Programm für Hochwasserschutz

    Die Umweltminister von Bund und Ländern beraten heute in Heidelberg über einen besseren Hochwasserschutz in Deutschland. Dabei verlangen die Länder deutlich mehr Geld vom Bund als bisher angedacht. Im Gespräch waren zuletzt rund 1,2 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt. Aus Sicht von Baden-Württembergs Ressortchef Untersteller sind jedoch bis zu vier 4 Milliarden Euro notwendig. Bei den Beratungen geht es auch um eine bessere Koordination der Länder im Hochwasserfall.

  • Karstadt: Aufsichtsrat schließt sechs Filialen

    Der Aufsichtsrat von Karstadt hat in der Zentrale in Essen über ein Sanierungskonzept beraten. Nach Angaben des Unternehmens sollen sechs Standorte geschlossen werden. Darüber hinaus gebe es 20 Filialen, in denen Verluste entstünden. Neben den Kürzungsplänen beriet das Gremium auch über eine neue Leitung. Neuer Karstadt-Chef wird der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Fanderl. Karstadt gehört seit August dem österreichischen Investor Benko. Zur Zeit hat der Konzern 17.000 Mitarbeiter.

  • Fußball-Europa-League: Krasnodar - Wolfsburg 2:4, Gladbach - Limassol 5:0

    In der Fußball-Europa-League hat Borussia Mönchengladbach gegen Apollon Limassol aus Zypern mit 5:0 gewonnen. Der VFL Wolfsburg siegte beim russischen Team FR Krosnodar mit 4:2.

  • Wetter: Am Tage Teils bewölkt, teils sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Alpenvorland Regen, in höheren Lagen Schnee. Sonst stark bewölkt, aber trocken bei Tiefstwerten zwischen 10 Grad an der Küste und minus vier Grad in einigen Alpentälern. Am Tage meist bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 7 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden Nebel oder sonnige Abschnitte. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd, 5 bis 6, Böen 7.

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