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Freitag, 22. August 2014 19:00 Uhr

  • Ukraine: Anspannung nach Weiterfahrt des russischen Hilfskonvois

    Im Ukraine-Konflikt hat sich die Situation in den vergangenen Stunden erheblich verschärft. Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärte, es gebe alarmierende Truppenbewegungen auf russischer Seite. Am Vormittag war der Hilfskonvoi aus Russland ohne Zustimmung der Regierung in Kiew in die Ukraine weitergefahren. Die Europäische Union sprach von einer Grenzverletzung. Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk erklärte, Russland wolle mit den unerlaubt ins Land gefahrenen Lastwagen eine Provokation arrangieren. Russlands Präsident Putin sagte in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel, man habe nach wochenlangem Streit mit Kiew nicht länger warten wollen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berief für den Abend eine Dringlichkeitssitzung ein.

  • Hamas tötet 18 Kollaborateure - Abbas reist zu Gesprächen nach Ägypten

    Die radikal-islamische Hamas hat im Gazastreifen erneut mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet. Medienberichten zufolge wurden 18 Palästinenser getötet. Sie sollen mit Israel zusammengearbeitet haben, hieß es zur Begründung. Vor den Exekutionen hatte es von Israel gezielte Angriffe auf die Führungsriege der Hamas gegeben. Drei ranghohe Kommandeure wurden dabei getötet. Beide Konfliktparteien setzten auch heute ihre Angriffe fort. Die Hamas feuerte Raketen Richtung Israel ab. Dabei wurde ein Mensch getötet, wie die Behörden mitteilten. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben zahlreiche Ziele im Gazastreifen an. Mehrere Menschen starben, hieß es von palästinensischer Seite. Unterdessen ist Palästinenserpräsident Abbas nach Ägypten gereist, um mit Präsident Sisi über den Gazakrieg zu sprechen. Zuvor war Abbas in Kartar mit dem Exilchef der Hamas, Maschaal, zusammengetroffen.

  • Irak: Mindestens 70 Tote bei Angriff auf sunnitische Moschee

    Im Irak sind bei einem Angriff auf eine sunnitische Moschee nach neuen Angaben der Regierung in Bagdad mindestens 70 Menschen getötet worden. Mitglieder einer schiitischen Miliz hätten in einem Gebetshaus in der Provinz Dijala im Osten des Landes das Feuer eröffnet, hieß es. Im Irak schwelt seit langem der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.

  • Fed-Chefin will Zinsen nicht überhastet anheben

    US-Notenbankchefin Yellen denkt nicht an eine Abkehr von ihrer Niedrigzins-Politik. Eine überstürzte Zinswende könne hinderlich sein auf dem Weg zu einer vollständigen Konjunktur-Erholung, sagte sie auf einer Konferenz in Jackson Hole im amerikanischen Bundesstaat Wyoming. Noch immer sei nicht klar, wie weit der Arbeitsmarkt davon entfernt sei, seine Ressourcen voll auszuschöpfen. - Die Fed hält den Schlüsselzins bereits seit Ende 2008 auf einem historischen Tief.

  • Kartellamt leitet kein Missbrauchsverfahren gegen Google ein

    Die deutschen Verlage haben im Streit mit dem Internet-Konzern Google einen Rückschlag erlitten. Das Bundeskartellamt teilte mit, man werde kein Missbrauchsverfahren gegen Google einleiten. Dafür gebe es keinen hinreichenden Ansatzpunkt. Beschwert hatte sich die Verwertungsgesellschaft VG Media, die für zahlreiche deutsche Presseverlage die Ansprüche aus dem neuen Leistungsschutzrecht geltend macht. In der Auseinandersetzung geht es um die Veröffentlichung von Pressetexten auf der Google-Seite.

  • Wetter: Im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 16 bis 23 Grad

    Das Wetter: Am Abend im Norden und Westen sowie am Alpenrand bewölkt mit Schauern und Gewittern. In der Nacht weitet sich der Regensüdostwärts aus bei Temperaturen zwischen 13 und 6 Grad. Morgen meist bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 15 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag in der Nordhälfte weiterhin Niederschläge, vor allem in Küstennähe Gewitter. Im Süden teils heiter, teils wolkig und meist trocken. 15 bis 20 Grad.

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