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Montag, 21. April 2014 04:00 Uhr

  • Japan meldet Rekord-Handelsdefizit für Fiskaljahr 2013

    Das japanische Handelsdefizit hat 2013 einen Rekordwert erreicht. Umgerechnet wurden für 97 Milliarden Euro mehr Waren und Dienstleistungen importiert als ausgeführt. Wie das Finanzministerium in Tokio weiter mitteilte, wuchs das Defizit im Vergleich zum Vorjahr um fast 70 Prozent. Grund seien steigende Kosten für importiertes Öl und Gas, mit dem der Verzicht auf Atomenergie nach der Katastrophe von Fukushima vom März 2011 wettgemacht werden muss. Hinzu kommt die Schwäche des japanischen Yen, die die Kosten für sämtliche Importe 2013 in die Höhe trieb.

  • US-Vizepräsident Biden zu Gesprächen über Sicherheitslage in Kiew

    Vor dem Hintergrund der Gewalt im Osten der Ukraine wird US-Vizepräsident Biden am Nachmittag in der Hauptstadt Kiew erwartet. Geplant sind nach Angaben des Weißen Hauses Treffen mit der Regierungsspitze sowie mit Abgeordneten verschiedener Parteien und Regionen. Dabei werde es um die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft gehen, die ukrainische Wirtschaft zu stabilisieren und zu stärken. Weitere Themen sind demnach die Unterstützung für eine Verfassungsreform sowie für eine freie und faire Präsidentschaftswahl am 25. Mai. Außerdem solle über die Sicherheitslage und die Energieversogung gesprochen werden. In der Nacht zum Sonntag waren mehrere Menschen bei einer Schießerei nahe der ostukrainischen Stadt Slawjansk getötet worden. Die prorussischen Aktivisten machten die rechtsextreme ukrainische Bewegung Prawy Sektor für den Vorfall verantwortlich. Der selbsternannte Bürgermeister von Slawjansk forderte Russland zur Entsendung von Friedenstruppen und Waffen auf. Moskau und Kiew beschuldigten sich gegenseitig der Provokation.

  • Weitere Tote aus der gekenterten südkoreanischen Fähre geborgen

    Nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas haben Taucher weitere Leichen geborgen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer liegt damit bei mindestens 61, wie die Behörden mitteilten. Rund 240 Menschen werden noch vermisst, 174 konnten gerettet werden. Das Schiff war am Mittwoch gesunken. Der Kapitän und zwei Offiziere wurden verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Fahrlässigkeit und Verstöße gegen das Marinerecht vor. Außerdem sollen sie Passagiere im Stich gelassen haben.

  • Albig: Straßenbenutzer sollen für Reparatur zahlen

    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig hat angeregt, neben dem Bundeshaushalt einen Sonderfonds anzulegen und mit dem Geld Straßen zu reparieren. Für funktionierende Straßen müssten die Menschen zusätzlich zu den Steuern zahlen, sagte Albig der Zeitung "Die Welt". Die im Koalitionsvertrag ausgehandelten fünf Milliarden Euro seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Notwendig seien sieben Milliarden Euro, und zwar jährlich. Dazu werde man in irgendeiner Form alle Nutzer heranziehen müssen, betonte der SPD-Politiker. Die von Verkehrsminister Dobrindt geplante Pkw-Maut für Ausländer sei kaum EU-rechts-konform zu gestalten und bringe unterm Strich nicht genug Geld.

  • Ostermärsche gehen zu Ende

    Zum Abschluss der Ostermärsche gibt es heute unter anderem Veranstaltungen in Hamburg, Dortmund und Frankfurt am Main. Die Veranstalter hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer. Insgesamt gab es über die Ostertage rund 80 Kundgebungen. Ein Thema war die Ukraine-Krise. Wie in den Jahren zuvor ging es bei den Protesten aber auch um Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Abschaffung von Atomwaffen. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln in den Protesten gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg.

  • Ex-Boxer "Hurricane" Carter gestorben

    Der frühere US-Boxer Rubin "Hurricane" Carter ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Er war 1967 zu Unrecht wegen der Ermordung von drei Weißen verurteilt worden und verbrachte mehr als 19 Jahre im Gefängnis. 1985 hob ein Bundesrichter das Urteil auf, dass er als rassistisch motiviert wertete. Das Schicksal Carters war Thema eines Lieds von Bob Dylan und einer Verfilmung mit Denzel Washington.

  • Wetter: Am Montag Schauer, 14 bis 20 Grad

    Das Wetter: Nachts abnehmende Niederschläge. Teils stark, teils gering bewölkt, vereinzelt Nebel. Tiefstwerte 11 bis 2 Grad. Am Tag meist wolkig oder stark bewölkt, in der Mitte zeitweise sonnig. Sonst vielerorts Schauer und Gewitter. Temperaturen 14 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag Wechsel von Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf vor allem im Norden und Osten sowie im Bergland einzelne Schauer und Gewitter. Im Westen und Südwesten trocken. 15 bis 22 Grad.

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