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Dienstag, 31. März 2015 07:00 Uhr

  • Vereinbarung zu Europäischer Kampfdrohne noch in diesem Jahr

    Deutschland, Frankreich und Italien wollen die Entwicklung einer europäischen Kampfdrohne auf den Weg bringen. Eine Vereinbarung zu dem Projekt soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Bundeswehreinsätze mit der Drohne wären nach den Planungen spätestens 2025 möglich. Darüber wurden die Obleute der Bundestagsfraktionen unterrichtet. Derzeit verfügt die Bundeswehr nur über Aufklärungsdrohnen einer älteren Generation. Die ursprünglich geplante Serieneinführung der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" war im Oktober 2014 wegen technischer Probleme gestoppt worden.

  • Heckler & Koch widerspricht Kritik an G36

    Der Waffenhersteller Heckler & Koch ist Vorwürfen entgegengetreten, das Sturmgewehr G36, die Standard-Waffe der Bundeswehrsoldaten, sei nicht treffsicher. Das widerspreche eigenen Prüfungen der Waffe, erklärte das Unternehmen. Demnach gebe es bei sachgerechtem Gebrauch keine maßgeblichen Einschränkungen der Einsatztauglichkeit. Bundesverteidigungsministern von der Leyen hatte gestern nicht ausgeschlossen, dass das Gewehr mittelfristig in der Bundeswehr keine Verwendung mehr findet. Das G36 habe bei hohen Temperaturen Defizite bei der Treffsicherheit.

  • Deutscher CO2-Ausstoß deutlich gesunken

    Aufgrund des milden Winters sind im vergangenen Jahr die deutschen Kohlendioxid-Emissionen erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf ihr vorliegende Auswertungen des Umweltbundesamtes meldet, sanken die klimaschädlichen Ausstöße um rund 41 Millionen Tonnen. Das ist ein Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013. Im Vergleich zu 1990 beträgt der Rückgang demnach 27 Prozent. Mit den neuen Werten rückt die Bundesregierung ihrem Ziel näher, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

  • Germanwings-Absturz löst Debatte über ärztliche Schweigepflicht aus

    Als Konsequenz aus dem Germanwings-Unglück wird nach Erkenntnissen über eine früher diagnostizierte Suizidgefahr des Copiloten über die ärztliche Schweigepflicht diskutiert. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Voßhoff, mahnte im "Tagesspiegel", den Schutz von Gesundheitsdaten nicht in Frage zu stellen. Der Chef der Pilotengewerkschaft Cockpit, Schulz, sagte der "Rheinischen Post", nur bei einer Schweigepflicht könne der Arzt echte Hilfe anbieten. Änderungen verlange nur, wer mit der Branche nicht vertraut sei. Der Präsident der Bundeskammer der Psychotherapeuten, Richter, sagte, schon jetzt seien Mediziner und Therapeuten befugt, die Regelung zu durchbrechen, um Schäden Dritter zu verhindern.

  • Atomverhandlungen mit dem Iran: heute läuft die erste Frist ab

    In den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm läuft heute um Mitternacht die selbst gesteckte Frist für ein erstes Rahmenabkommen ab. Im schweizerischen Lausanne beraten die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland mit der Islamischen Republik. Strittig war bis zuletzt etwa die Dauer des geplanten Abkommens und der Umgang mit den Sanktionen gegen den Iran. Technische Details könnten dann bis Ende Juni in ein endgültiges Abkommen eingearbeitet werden.

  • UNHCR: "Lage syrischer Flüchtlinge wird untragbar"

    Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat die Völkergemeinschaft zu deutlich mehr Unterstützung für die syrische Bevölkerung aufgerufen. Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Situation sei dabei, untragbar zu werden. Angesichts der wachsenden Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen müsse die finanzielle Hilfe deutlich vergrößert werden. Im Emirat Kuwait findet heute eine internationale Geberkonferenz mit Vertretern aus mehr als 70 Ländern statt. Deutschland will Entwicklungsminister Müller zufolge 155 Millionen Euro zusagen. Laut UNHCR werden dieses Jahr mehr als acht Milliarden Euro benötigt, um die syrische Bevölkerung zu versorgen. Die Zahl der Flüchtlinge in den Nachbarstaaten liege mittlerweile bei fast vier Millionen, in Syrien selbst seien rund zwölf Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 2 bis 15 Grad

    Das Wetter: Heute früh stürmisch und auch im Osten Niederschläge, teils als Schnee. Tagsüber von Nordwesten her weitere Schauer, mitunter Orkanböen, im Süden länger anhaltender Regen. 2 bis 15 Grad. Morgen wieder Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag erneut windiges Schauerwetter, teils mit Graupel und Schnee vermischt. Nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad.

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