Nachrichten

Donnerstag, 18. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • EU-Gipfel billigt Investitionsplan der Europäischen Kommission

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben dem Plan von EU-Kommissionspräsident Juncker zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft zugestimmt. Dies teilte EU-Ratspräsident Tusk auf dem Gipfel in Brüssel mit. Der Fonds wird zunächst mit 21 Milliarden Euro ausgestattet. Damit sollen in den kommenden Jahren Investitionen von mehr als 300 Milliarden Euro angeschoben werden. Auf dem Gipfel gewährte der EU-Ministerrat Großbritannien zudem einen Aufschub für die Nachzahlung ausstehender Beiträge bis September kommenden Jahres. Nach Diplomatenangaben bedeutet dies für London faktisch, dass sich der Betrag von 2,1 Milliarden Euro wegen des britischen Beitragsrabatts in etwa halbiert. Der Gipfel soll nach Angaben des Ratspräsidenten heute Nacht vorzeitig zu Ende gehen.

  • Opposition in Kuba verlangt Freilassung aller politischen Gefangenen

    Nach der historischen Annäherung zwischen den USA und Kuba verlangt die Opposition in Havanna die Freilassung aller politischen Häftlinge. Der Vorsitzende der kubanischen Menschenrechtskommission, Sánchez, sagte der Deutschen Presse-Agentur, aktuell seien auf Kuba mindestens 105 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. Sie müssten ohne Bedingungen frei kommen. - Nach Angaben der US-Regierung hat sich der kubanische Staatschef Raúl Castro gestern bereit erklärt, 53 politische Gefangene auf freien Fuß zu setzen.

  • EU verhängt neue Sanktionen gegen Halbinsel Krim

    Die Europäische Union hat ihre Strafmaßnahmen gegen die von Russland annektierte Krim ausgeweitet. Wie in Brüssel mitgeteilt wurde, sind künftig alle Investitionen auf der ehemals von der Ukraine kontrollierten Halbinsel untersagt. Außerdem dürfen europäische Kreuzfahrtschiffe dort nicht mehr anlegen und es gilt ein Exportverbot für Energie-, Transport- und Telekommunikations-Unternehmen. Die in den USA bereits beschlossenen Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland werden allerdings noch nicht in Kraft gesetzt. Ein Sprecher des Weißen Hauses teilte mit, dies solle erst geschehen, wenn die Umstände es erforderten. Einzelheiten nannte er nicht. Geplant sind Sanktionen gegen staatliche russische Waffenhändler und Rüstungsfirmen.

  • Sicherheitsrat verlängert trotz Angriffen Golanhöhen-Einsatz

    Trotz wiederholter Angriffe auf Blauhelm-Soldaten hält der UNO-Sicherheitsrat an dem Einsatz auf den Golanhöhen fest. Die 15 Mitglieder des Gremiums verlängerten das Ende dieses Jahres auslaufende Mandat in New York einstimmig um sechs Monate. Gleichzeitig betonten sie in dem Papier ihre Besorgnis über die sich weiter verschlechternde Sicherheitslage. Auf den Golanhöhen waren nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 UNO-Soldaten stationiert worden, um die Waffenruhe zwischen Syrien und Israel zu überwachen.

  • Bundestag billigt Reform der Deutschen Welle

    Der Bundestag hat der geplanten Neuausrichtung des staatlichen Auslandssenders Deutsche Welle zugestimmt. Die Deutsche Welle will sich unter anderem neben Sendern wie BBC News, Al Dschasira und CNN als weltweiter Informationsanbieter positionieren. Dazu soll das englischsprachige Angebot ausgebaut werden. DW-Intendat Limbourg begrüßte, dass im Parlament auch eine bessere Finanzierung des Senders in Aussicht gestellt wurde. - In der Hauptstadt hatten zuletzt rund 600 Mitarbeiter der Deutschen Welle gegen die Pläne demonstriert.

  • Wetter: Verbreitet Regen, Tiefstwerte 11 bis 7 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und in der Mitte zeitweise Regen, nach Süden hin nachlassende Niederschläge. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad. Am Tage meist stark bewölkt mit Regen, später im Norden und Nordwesten Auflockerungen, Höchstwerte zwischen 9 und 14 Grad. Die Aussichten: Am Samstag verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 11 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 8. Deutsche Ostseeküste: Südwest 5 bis 6, Böen bis 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.