Nachrichten

Montag, 21. April 2014 06:00 Uhr

  • Südkoreas Präsidentin wirft Kapitän der Unglücksfähre Mord vor

    Die südkoreanische Präsidentin Park hat den Kapitän der verunglückten Fähre "Sewol" scharf kritisiert. Die Taten des Kapitäns und einiger Besatzungsmitglieder seien vollkommen unverständlich, inakzeptabel und kämen Mord gleich, sagte Park bei einem Treffen mit Beratern laut ihrem Büro. Es sei zunehmend klar, dass der Kapitän die Evakuierung des sinkenden Schiffes unnötig verzögert und die Passagiere dann im Stich gelassen habe, als er das Schiff verließ. Park kündigte an, dass das Verhalten aller Beteiligten untersucht werde. Die Verantwortlichen würden vor Gericht gebracht. Der Kapitän und weitere Offiziere wurden bereits festgenommen. Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen der Fähre und der Schifffahrtskontrolle zeigten, dass zur Zeit des Unglücks auf der Brücke Panik und Chaos herrschte. Die Fähre war am Mittwochmorgen auf dem Weg zur Insel Jeju mit 476 Menschen an Bord gekentert und später gesunken. Mehr als 60 Tote wurden inzwischen geborgen, rund 240 Menschen werden noch vermisst.Gut 170 konnten gerettet werden.

  • US-Vizepräsident Biden in Kiew erwartet

    Vor dem Hintergrund der Gewalt im Osten der Ukraine wird US-Vizepräsident Biden am Nachmittag in der Hauptstadt Kiew erwartet. Geplant sind nach Angaben des Weißen Hauses Treffen mit der Regierungsspitze sowie mit Abgeordneten verschiedener Parteien und Regionen. Dabei werde es um die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft gehen, die ukrainische Wirtschaft zu stabilisieren und zu stärken. Weitere Themen sind demnach die Unterstützung für eine Verfassungsreform sowie für eine freie und faire Präsidentschaftswahl am 25. Mai. Außerdem solle über die Sicherheitslage und die Energieversogung gesprochen werden. In der Nacht zum Sonntag waren mehrere Menschen bei einer Schießerei nahe der ostukrainischen Stadt Slawjansk getötet worden. Die prorussischen Aktivisten machten die rechtsextreme ukrainische Bewegung Prawy Sektor für den Vorfall verantwortlich. Der selbsternannte Bürgermeister von Slawjansk forderte Russland zur Entsendung von Friedenstruppen und Waffen auf. Moskau und Kiew beschuldigten sich gegenseitig der Provokation.

  • Gabriel zu Wirtschaftsgesprächen nach China

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel reist heute nach China. Er wird von einer 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Während des dreitägigen Besuchs wird er mit Ministerpräsident Li Keqiang und anderen Regierungsvertretern zusammentreffen. In den Gesprächen soll es vor allem um Reformen in der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft, um Handelspolitik und den Zugang zum chinesischen Markt sowie um den Schutz geistigen Eigentums gehen. Gabriel will ein deutsch-chinesisches Forum für Energieeffizienz eröffnen und die gestern eröffnete Automobilmesse in Peking besuchen. In Shanghai will sich der Minister über die dortige Freihandelszone informieren. Sie gilt als Pilotprojekt für die Liberalisierung der chinesischen Wirtschaft. Deutschland ist mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner.

  • Albig: Straßenbenutzer sollen für Reparatur zahlen

    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig hat angeregt, neben dem Bundeshaushalt einen Sonderfonds anzulegen und mit dem Geld Straßen zu reparieren. Für funktionierende Straßen müssten die Menschen zusätzlich zu den Steuern zahlen, sagte Albig der Zeitung "Die Welt". Die im Koalitionsvertrag ausgehandelten fünf Milliarden Euro seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Notwendig seien sieben Milliarden Euro, und zwar jährlich. Dazu werde man in irgendeiner Form alle Nutzer heranziehen müssen, betonte der SPD-Politiker. Die von Verkehrsminister Dobrindt geplante Pkw-Maut für Ausländer sei kaum EU-rechts-konform zu gestalten und bringe unterm Strich nicht genug Geld.

  • Ostermärsche gehen zu Ende

    Zum Abschluss der Ostermärsche gibt es heute unter anderem Veranstaltungen in Hamburg, Dortmund und Frankfurt am Main. Die Veranstalter hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer. Insgesamt gab es über die Ostertage rund 80 Kundgebungen. Ein Thema war die Ukraine-Krise. Wie in den Jahren zuvor ging es bei den Protesten aber auch um Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Abschaffung von Atomwaffen. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln in den Protesten gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg.

  • Fußball: Stuttgart - Schalke 3:1

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Nürnberg - Leverkusen 1:4 und Stuttgart - Schalke 3:1.

  • Wetter: Schauer, 14 bis 20 Grad

    Das Wetter: Meist wolkig oder stark bewölkt, in der Mitte zeitweise sonnig. Sonst vielerorts Schauer und Gewitter. Temperaturen 14 bis 20 Grad. Am Dienstag Wechsel von Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf vor allem im Norden und Osten sowie im Bergland einzelne Schauer und Gewitter. Im Westen und Südwesten trocken. Höchstwerte 15 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch teils sonnig, teils bewölkt. Im Tagesverlauf einzelne Schauer und Gewitter, teils mit Starkregen. 16 bis 24 Grad.

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