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Freitag, 6. März 2015 15:00 Uhr

  • Bundesregierung: Keine Zahlungen an Athen vor Umsetzung der Reformen

    Die Bundesregierung hat weitere Hilfen für Griechenland erneut abgelehnt, solange das Reformprogramm nicht umgesetzt wird. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte in Berlin, in der Vergangenheit habe es solche Teilzahlungen gegeben. In diesem Fall sehe man das aber nicht. Die griechische Regierung dementierte unterdessen Berichte, wonach Ministerpräsident Tsipras die EU-Kommission kurzfristig um einen Gesprächstermin gebeten hat. Tsipras und Kommissionspräsident Juncker hätten sich vielmehr darauf verständigt, zunächst die Sitzung der Euro-Finanzminister am Montag abzuwarten. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, die finanziellen Probleme Griechenlands seien größer, als bislang angenommen. Deshalb habe Tsipras Juncker für heute um einen Termin gebeten.

  • PKK-Funktionär in Düsseldorf zu sechs Jahren Haft verurteilt

    Ein Mitglied der kurdischen Arbeiterpartei PKK ist in Düsseldorf zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte zwei Jahre lang für die PKK in Deutschland aktiv war. Die kurdische Organisation wird in Deutschland als terroristische Vereinigung eingestuft. Bei dem Verurteilten handelt es sich um einen türkischen Staatsbürger.

  • Nemzow soll an russland-kritischem Ukraine-Bericht gearbeitet haben

    Der russische Regierungskritiker Nemzow soll vor seiner Ermordung Beweise für eine militärische Verwicklung Russlands in den Ukraine-Konflikt gesammelt haben. Mitarbeiter Nemzows zeigten der Nachrichtenagentur Reuters entsprechende Dokumente. Deren Echtheit habe man aber nicht überprüfen könne, so Reuters. Sie sollen demnach von russischen Soldaten stammen und zeigen, dass diese im Donbass kämpften. Nemzows Freundin Durizkaja erhielt unterdessen in Kiew Personenschutz, weil sie nach eigenen Angaben bedroht wird. Die junge Frau ist Hauptzeugin für den Mord. Sie war an der Seite Newzows, als er am vergangenen Freitag in Moskau von hinten erschossen wurde.

  • China will Gen-Technik in Landwirtschaft ausweiten

    China will in der Landwirtschaft verstärkt Gentechnik einsetzen. Damit könne der hohe Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden verringert werden, sagte der stellvertretende Agrarminister Yu auf einer Pressekonferenz am Rande des Volkskongresses in Peking. Die Produktion von Lebensmitteln für die fast 1,4 Milliarden Menschen verursache derzeit große Probleme. An der Gentechnik führe deshalb kein Weg vorbei, betonte Yu. Im Januar hatte das Ministerium die Erlaubnis zur Forschung an gentechnisch veränderten Reissorten verlängert. Bisher importiert China unter anderem große Mengen Gen-Soja aus den USA.

  • WWF gewinnt vor Gericht: Guadalquivir darf nicht ausgebaggert werden

    Die Naturschutzorganisation WWF hat eine Klage gegen die südspanische Stadt Sevilla gewonnen. Danach darf der Flusslauf des Guadalquivir nicht tiefer ausgebaggert werden, um größeren Kreuzfahrtschiffen die Fahrt nach Sevilla zu ermöglichen. Entsprechende Pläne der spanischen Regierung aus dem Jahr 2013 erklärte der Oberste Gerichtshof in Madrid für illegal. Die Naturschützer hatten ihre Klage mit möglichen Auswirkungen auf den benachbarten Doñana-Nationalpark begründet, der als eines der wichtigsten Feuchtgebiete in Spanien gilt. Viele Zugvögel machen auf dem Weg von und nach Afrika dort Rast.

  • Frenzel gewinnt Gesamt-Weltcup der nordischen Kombinierer

    Olympiasieger Eric Frenzel hat vorzeitig den Gesamt-Weltcup in der nordischen Kombination gewonnen. Beim letzten Rennen im finnischen Lahti belegte er zwar nur Platz 20, kann aber in den drei noch ausstehenden Wettbewerben von keinem Konkurrenten mehr eingeholt werden. Frenzels größter Rivale, Weltmeister Bernhard Gruber aus Österreich, war in Lahti nicht angetreten.

  • Wetter: Wechselnd wolkig, im Norden und Osten Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken. Im Norden und Osten leichter Regen. 5 bis 10 Grad, im Bergland kühler. Morgen im Norden noch etwas Regen. Sonst aufgelockerte Bewölkung, im Süden und Westen auch längere Zeit sonnig. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vielerorts sonnig. Im Norden und Osten wolkig, aber trocken. Temperaturanstieg auf 10 bis 17 Grad.

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