Nachrichten

Samstag, 28. März 2015 02:00 Uhr

  • Saudi-Arabien setzt Luftangriffe im Jemen fort

    Das US-Militär hat im Golf von Aden in der Nähe des Jemen zwei saudische Piloten gerettet. Sie seien in internationalen Gewässern von Helikoptern aufgenommen worden, wurde mitgeteilt. Der König von Saudi-Arabien dankte US-Präsident Obama telefonisch für die Rettung. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition setzte gestern Abend die am Donnerstag begonnenen Luftangriffe auf die Huthi im Jemen fort. Die USA unterstützen die Intervention, beteiligen sich daran aber nicht militärisch. Über das weitere Vorgehen im Jemen berät ab heute die Arabische Liga im ägyptischen Sharm el-Scheich. Daran nimmt auch der jemenitische Präsident Hadi teil.

  • Fitch stuft Griechenland mitten im Zittern um neue Hilfen herab

    Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote Griechenlands um zwei Stufen gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nun mit CCC benotet, teilte Fitch mit. Das Land sei von den Kapitalmärkten weitgehend abgeschnitten. Außerdem sei unklar, ob die internationalen Gläubiger rechtzeitig neue Finanzhilfen freigäben. Das Vertrauen von Investoren, Verbrauchern und Sparern sei beschädigt. Griechenland hofft auf die Auszahlung weiterer Milliarden aus einem Hilfspaket der EU-Partner und des Internationalen Währungsfonds. Voraussetzung dafür ist, dass Athen ein detailliertes Sanierungsprogramm vorlegt. Eine Reformliste soll nach jüngsten griechischen Angaben am Wochenende in Brüssel diskutiert und am Montag offiziell präsentiert werden.

  • Wahlrecht für alle behinderten Menschen gefordert

    Bundestags-Vizepräsidentin Schmidt - SPD - hat erneut eine Abschaffung des Wahlverbots für Behinderte gefordert. Sie sagte der Zeitung "Die Welt", es sei für eine Demokratie wesentlich, allen Bürgern in gleicher Weise das Wahlrecht anzuerkennen. Das Verbot beruhe auf einem überholten Verständnis von Unmündigkeit, sagte Schmidt, die auch Bundesvorsitzende der Lebenshilfe ist. Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Bentele, sprach von einer nicht hinnehmbaren Diskriminerung. Ausgeschlossen vom Wahlrecht ist, wer eine so genannte Betreuung in allen Angelegenheiten benötigt oder wer aufgrund einer Straftat in eine psychatrische Klinik eingewiesen wurde. Davon sind nach Schätzungen der Caritas etwa 10.000 Menschen betroffen. Beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe liegt seit Ende vergangenen Jahres ein Beschwerde gegen diese Regelungen vor.

  • Lufthansa zahlt Hilfen an Hinterbliebene von Germanwings-Absturz

    Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine hat die Konzernmutter Lufthansa den Hinterbliebenen der Opfer finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt. Eine Sprecherin bestätigte in Berlin, dass pro Passagier 50.000 Euro gezahlt werden. Die Mittel seien dazu bestimmt, unmittelbare Ausgaben zu decken, hieß es. Solche Haftungs-Leistungen regelt das Montrealer Übereinkommen für den Luftverkehr von 1999. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der Co-Pilot den Airbus bewusst zum Absturz gebracht haben, als er allein im Cockpit war. Die deutschen und einige europäische Fluggesellschaften führten wegen des Unglücks eine Anwesenheitspflicht von mindestens zwei Personen im Cockpit ein. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit empfahl allen Airlines, diesem Vorbild zu folgen.

  • EM-Qualifikation: Spiel nach Tumulten abgebrochen

    Das Fußball-EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland ist wegen Gewalt im Stadion abgebrochen worden. Bereits nach 20 Sekunden wurde der russische Torwart Akinfejew von einem Feuerwerkskörper getroffen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Später gab es weitere Ausschreitungen; in der 67. Minute beendete der Schiedsrichter schließlich die in Podgorica ausgetragene Begegnung. Auch unter den Spielern war es nach einem gehaltenen Elfmeter zu Tumulten gekommen.

  • Wetter: Morgen wechselnd bewölkt, im Süden heiter. 8 bis 15 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und Westen aufgelockert, im Osten und Süden vereinzelt Regen. Tiefsttemperaturen 4 bis minus 2 Grad. Am Tage wechselnd bewölkt, im Süden auch heiter. Später von Westen und Nordwesten her wieder Wolken und Regen bei 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag viele Wolken und regnerisch bei ähnlichen Temperaturen.

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