Nachrichten

Freitag, 31. Oktober 2014 19:00 Uhr

  • Nato-Speerspitze für Ost-Europa soll schon ab Januar 2015 aufgebaut werden

    Die Nato will offenbar schneller als geplant eine besondere Eingreiftruppe zur Unterstützung der östlichen Mitgliedsländer aufbauen. Wie der Deutschlandfunk erfuhr, soll ein Teil der sogenannten Speerspitze bereits ab dem kommenden Januar einsatzbereit sein. Auf dem Nato-Gipfel von Wales war als Startdatum noch das Jahr 2016 festgelegt worden. Offenbar angesichts zunehmender Spannungen mit Russland wird ein erster vorläufiger Verband aus zwei- bis dreitausend Soldaten jetzt kurzfristig zusammengestellt. Beteiligt sind den Informationen zufolge Truppenteile aus Deutschland, den Niederlanden und Norwegen. Die Leitung übernimmt der Kommandeur des deutsch-niederländischen Korps, Halbauer.

  • Steinmeier: Einigung im Gasstreit ermutigend

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich erleichtert über die Beilegung des Gas-Streits zwischen der Ukraine und Russland gezeigt. Die Einigung sei ein wichtiger Schritt zur Entschärfung der immer noch angespannten Lage, sagte der SPD-Politiker. Die Beteiligten sollten den Erfolg als Ermutigung verstehen, jene Fragen unverzüglich anzugehen, die einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts im Wege stünden. - Nach monatelangem Streit hatten sich Russland und die Ukraine gestern unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Oettinger auf eine Lösung verständigt.

  • UNO verzeichnet massiven Zustrom zum IS

    Die Vereinten Nationen warnen vor einem nie dagewesenen Zustrom ausländischer Kämpfer zu Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat. Wie die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf einen UNO-Bericht schreibt, haben sich allein in Syrien und dem Irak seit 2010 rund 15.000 Ausländer extremistischen Gruppen angeschlossen. Als einen Grund für den massiven Zustrom zum IS und ähnlichen Milizen nannte der Bericht laut "Guardian" die starke Nutzung von sozialen Netzwerken in vielen Sprachen. In der Schweiz haben die Sicherheitsbehörden offenbar Anschlagspläne der Terrormiliz Islamischer Staat in Europa vereitelt. Wie die Bundesanwaltschaft in Bern jetzt erst mitteilte, befinden sich seit März drei irakische Staatsangehörige in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, den IS unterstützt und Terrorangriffe vorbereitet zu haben.

  • Präsident von Burkina Faso tritt zurück

    Der Präsident des westafrikanischen Landes Burkina Faso, Compaore, ist zurückgetreten. Eine Erklärung des 63-Jährigen wurde im staatlichen Fernsehen verlesen. Zunächst will Armeechef Traore die Staatsgeschäfte führen. - Ursprünglich wollte Compaore, der 27 Jahre Staatsoberhaupt war, sich durch eine Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit sichern. Dagegen waren Zehntausende auf die Straße gegangen. Gestern hatte sich auch das Militär gegen den Präsidenten gestellt und das Parlament aufgelöst.

  • Hooligans melden 10.000 Teilnehmer für Demo in Berlin an

    Für eine geplante Demonstration von Hooligans in Berlin hat der Veranstalter 10.000 Teilnehmer angemeldet. Dies bestätigte die Berliner Polizei. Die "Hooligans gegen Salafisten" wollen am 15. November am Brandenburger Tor demonstrieren. Berlins Innensenator Henkel kündigte bereits an, ein Versammlungsverbot prüfen zu lassen. In Köln war es vergangenen Sonntag bei einer Hooligan-Kundgebung zu schweren Ausschreitungen gekommen.

  • Evangelische Kirche beginnt neues Themenjahr zur Lutherdekade

    Die Evangelische Kirche hat mit einem Gottesdienst in Hamburg das neue Themenjahr für die Lutherdekade eröffnet. Leitgedanke der Veranstaltungen ist die Darstellung der Reformation in der Bibel und in Bildern. EKD-Botschafterin Käßmann sagte in ihrer Predigt, auch heute noch seien Bilder mächtig, zum Beispiel in Filmen und im Internet. Bei einem Festakt im Hamburger Rathaus erklärte Kulturstaatssekretärin Grütters, im Themenjahr werde es auch um Luthers Beitrag zur deutschen Sprache gehen. Protestanten feierten heute in ganz Deutschland den Reformationstag. In den fünf ostdeutschen Bundesländern ist er gesetzlicher Feiertag.

  • Wetter: Am Samstag vor allem im Norden auch sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Forscher wollen Goethes Gesamtwerk  online stellen | mehr

Nachrichten

Nato-Speerspitze für Ost-Europa  soll schon ab Januar 2015 aufgebaut werden | mehr

Wissensnachrichten

Zensur  Facebook will helfen Internetblockaden zu umgehen | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.