Nachrichten

Montag, 25. Mai 2015 13:00 Uhr

  • Syrien: Syrische Luftwaffe greift IS in Palmyra an

    Die syrische Luftwaffe hat offenbar die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in der Stadt Palmyra angegriffen. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, flog die Luftwaffe des Regimes seit heute früh 15 Angriffe auf Palmyra und seine Vororte. Die Angaben können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. - Die IS-Miliz hat die in der Provinz Homs gelegene Stadt am Donnerstag vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Die Beobachtungsstelle wirft der Miliz vor, in den vergangenen Tagen mehr als 200 Menschen hingerichtet zu haben. International sorgt man sich auch um die archäologischen Stätten in Palmyra, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

  • Russland: CDU-Politiker Wellmann durfte nicht einreisen

    Russland hat dem CDU-Außenpolitiker Wellmann die Einreise verweigert. Wellmann sagte dem "Berliner Kurier", auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo hätten die Behörden ihm eröffnet, dass er ein Einreiseverbot bis 2019 erhalte. Wellmann betonte, er habe keine Erklärung dafür. Vielmehr habe er eine hochrangige Einladung besessen und in Moskau Gespräche über die Ukraine führen wollen - und zwar auch mit der russischen Seite. Wellmann ist Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe. Er war im Mai 2014 als Wahlbeobachter der OSZE in der Ukraine.

  • CO2: Grüne fordern verbindliche Obergrenzen

    Deutschland braucht nach Ansicht von Grünen-Fraktionschef Hofreiter ein Klimaschutzgesetz. Die Bundesrepublik müsse international Maßstäbe setzen, sagte Hofreiter der Zeitung "Die Welt" auch mit Blick auf das Gipfeltreffen der G7-Staaten im Juni. Er könne sich vorstellen, dass die Obergrenzen beim Kohlendioxid-Ausstoß ähnlich geregelt werden wie bei der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse. Der Verlust an Lebensgrundlagen sei noch dramatischer als das Anhäufen von Schulden, meinte Hofreiter.

  • Amnesty fordert mehr Einsatz gegen Rassismus

    Amnesty International hat die Politik zu einem stärkeren Eintreten gegen Rassismus aufgerufen. Ressentiments seien nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft verbreitet, erklärte die deutsche Sektion der Menschenrechtsorganisation zum Abschluss ihrer Jahresversammlung in Dresden. Sie forderte Politiker auf, nicht auf Kosten von Migranten Stimmenfang zu betreiben. Amnesty begrüßte den Vorschlag der EU-Kommission, Länderquoten zur Aufnahme von Flüchtlingen einzuführen. Kritik übte die Organisation dagegen erneut an dem EU-Plan, mit militärischen Mitteln gegen Schleuser vorzugehen. Solche Maßnahmen seien völkerrechtswidrig, argumentierte Amnesty.

  • Tunesien: Soldat tötet weitere Militärangehörige

    In Tunesien hat ein Soldat mehrere Militärangehörige erschossen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur TAP tötete er mindestens drei Soldaten und verletzte acht weitere. Anschließend sei der Schütze getötet worden, hieß es. Der Vorfall ereignete sich in einer Kaserne in der Hauptstadt Tunis. Die Hintergründe sind bisher unklar. Das Innenministerium bestätigte die Angaben, nannte aber zunächst keine Opferzahlen. Seit dem Überfall von Islamisten auf das Bardo-Museum in Tunis im März sind die Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft.

  • Wetter: Im Osten und Süden Schauer, sonst meist trocken, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen örtlich nachlassender Regen. Dann zeitweise sonnig. Im Osten und Süden im Tagesverlauf einzelne Schauer, im Süden später auch Gewitter mit Starkregen. 12 bis 22 Grad. Morgen vielerorts trocken und nur vereinzelt Schauer. Im Südwesten und an den Küsten sonnige Abschnitte. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch weitgehend trocken. Lediglich an den Alpen etwas Regen. Kaum veränderte Temperaturen.

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