Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 11:00 Uhr

  • Himalaya: Starkes Nachbeben in der Katastrophenregion

    Im Himalaya hat es ein kräftiges Nachbeben der Stärke 6,7 gegeben. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu seien die Menschen schreiend ins Freie gerannt, berichteten Korrespondenten. Die Behörden befürchten weitere Opfer und Schäden. Aus den Nachbarstaaten China und Indien sind nach dem schweren Beben von gestern erste Ärzte- und Rettungsteams sowie Hilfsgüter im Katastrophengebiet eingetroffen. Aus Deutschland hat sich ein Team des Bundesverbandes Rettungshunde auf den Weg gemacht, um beim Aufspüren von Verschütteten zu helfen. Das Kanzleramt bot Nepal weitere Hilfe an, ebenso die Europäische Union und die Vereinten Nationen. Die US-Regierung in Washington versprach Lieferungen im Umfang von einer Million Dollar. Die Zahl der Todesopfer in Nepal stieg nach Regierungsangaben inzwischen auf etwa 2.000. Am Mount Everest starben laut offiziellen Angaben mindestens 18 Menschen durch Schneelawinen nach dem Beben. Erste Verletzte wurden bereits mit Hubschraubern geborgen. Auch aus den Nachbarländern Indien, Bangladesch und China wurden mehrere Tote gemeldet.

  • Bergen-Belsen: Gauck redet bei Gedenkfeier zur KZ-Befreiung vor 70 Jahren

    In der niedersächsischen Gedenkstätte Bergen-Belsen beginnt zur Stunde die Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers vor 70 Jahren. Die zentrale Ansprache hält Bundespräsident Gauck. Auch der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Lauder, will sich äußern. Unter den rund tausend Gästen sind etwa 70 Überlebende mit ihren Angehörigen. Am 15. April 1945 befreiten britische Soldaten das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager bei Celle. Mehr als 70.000 Gefangene kamen dort zwischen 1941 und 1945 ums Leben. Auch Anne Frank, die posthum durch ihre Tagebücher berühmt wurde, starb in Bergen-Belsen. In Flossenbürg in Bayern wird am Nachmittag ebenfalls an die Befreiung des dortigen Konzentrationslagers erinnert. Bis zur Ankunft der US-Truppen ermordeten die Nationalsozialisten in dem KZ in der Oberpfalz mindestens 30.000 Häftlinge. Zu dem Festakt werden auch 40 frühere Gefangene erwartet.

  • Bericht: BND informierte Kanzleramt schon 2008 über NSA-Vorgehen

    Der Bundesnachrichtendienst soll das Kanzleramt schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert haben. Die "Bild am Sonntag" berichtet, der BND habe Täuschungsversuche seitens der NSA festgestellt und die Bundesregierung darüber in einem streng vertraulichen Bericht in Kenntnis gesetzt. Demnach wollte der amerikanische Geheimdienst etwa Wissen über die multinationalen Rüstungskonzerne EADS und Eurocopter abschöpfen. Ein weiteres Mal habe der BND im Jahr 2010 vor rechtswidrigen Praktiken der NSA gewarnt. Bisher hatte es geheißen, das Kanzleramt als Aufsichtsbehörde sei erst kürzlich informiert worden. Der damalige Kanzleramtschef und heutige Bundesinnenminister de Maizière wollte sich laut der Zeitung nicht dazu äußern.

  • Tschernobyl-Gedenken Ukraine hofft auf Geld für Schutzhülle

    29 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die Ukraine die Internationale Gemeinschaft zur Finanzhilfe für den Fertigbau der Schutzhülle aufgerufen. Die Anstrengungen der Geber-Länder seien wichtig, um die Folgen der Tragödie zu beseitigen, sagte der ukrainische Präsident Poroschenko. Der neue 100 Meter hohe Sarkophag soll die brüchige Schutzhülle aus Beton ersetzen, die über den Reaktortrümmern errichtet worden war. Bis November 2017 soll das Projekt fertig sein. Nach Schätzungen fehlen noch mindestens 615 Millionen Euro zur Fertigstellung. Am kommenden Mittwoch ist unter Vorsitz Deutschlands bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London eine Geberkonferenz geplant.

  • Wetter: Viel Regen, nur im Süden freundlicher, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Viele Wolken, vor allem nördlich des Mains gebietsweise schauerartiger Regen. Im Süden freundlicher, später aber auch dort Niederschläge. Werte zwischen 10 und 22 Grad. Morgen weiterhin überwiegend stark bewölkt oder bedeckt mit Regen bei 10 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag vor allem im Süden und Osten stark bewölkt und gebietsweise Niederschläge. 8 bis 13 Grad.

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