Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 21:00 Uhr

  • Parlamentswahl in Finnland: Stubb räumt Niederlage ein

    In Finnland hat der konservative Ministerpräsident Stubb seine Niederlage bei der Parlamentswahl eingestanden. Die Opposition habe den Sieg errungen, sagte Stubb im finnischen Fernsehen. Nach den vorliegenden Teilergebnissen ging die oppositionelle Zentrumspartei mit rund 23 Prozent als stärkste Kraft aus der Abstimmung hervor. Die konservative Nationale Sammlungspartei von Stubb kommt auf knapp 18 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen bei 17,7 und die rechtspopulistische Partei Die Finnen bei knapp 16 Prozent. Neuer Regierungschef würde demnach der Vorsitzende der Zentrumspartei, Sipilä. Bisher wurde Finnland von einem Vier-Parteien-Bündnis unter Stubb regiert. Stimmberechtigt waren rund 4,5 Millionen Finnen.

  • EU-Außenminister wollen morgen über jüngste Flüchtlingskatastrophe beraten

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer wollen die Außenminister der Europäischen Union morgen bei ihrem Treffen in Luxemburg über Konsequenzen beraten. Das teilte die EU-Außenbeauftragte Mogherini in Brüssel mit. Die EU habe schon zu oft bekundet, dass sich solche Katastrophen nie wieder ereignen dürften. Der italienische Ministerpräsident Renzi forderte einen Krisengipfel der EU. Bundesinnenminister de Maizière sagte, man müsse den Kampf gegen Schlepperbanden verstärken. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Özoguz, verlangte ein neues Seenotrettungsprogramm. Amnesty International gab den Regierungen der EU-Staaten eine Mitverantwortung für das Unglück. Diese hätten sich im vergangenen Jahr gegen die erfolgreiche Seenotrettungsoperation "Mare Nostrum" entschieden, betonte die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation in Deutschland, Caliskan. Bei dem Unglück, das sich zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa ereignete, sind womöglich hunderte Menschen ums Leben gekommen. An Bord sollen bis zu 700 Flüchtlinge gewesen sein, nur 28 konnten gerettet werden.

  • Postbank: Mitarbeiter starten morgen unbefristete Streiks

    Bei der Postbank beginnen morgen erste unbefristete Streiks. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sind zunächst Filialen in Sachsen, Brandenburg und Teilen Thüringens betroffen. In den kommenden Tagen werde der Arbeitskampf dann auf ganz Deutschland ausgeweitet. In einer Urabstimmung hatten sich knapp 95 Prozent der bei Verdi organisierten Beschäftigten für den flächendeckenden Streik bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank ausgesprochen. Die Gewerkschaft befürchtet angesichts der Berichte über einen bevorstehenden Verkauf der Postbank einen Stellenabbau. Sie fordert für die rund 9.500 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Auch bei der Bahn soll kommende Woche wieder gestreikt werden. Dies beschloss die Spitze der Lokführergewerkschaft GdL, ohne einen genauen Termin zu nennen.

  • Bundestags-Resolution soll nun doch von Völkermord an Armeniern sprechen

    Der Bundestag will die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich einem Medienbericht zufolge nun doch als Vökermord bezeichnen. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Jung, sagte der "Saarbrücker Zeitung", die Große Koalition arbeite derzeit an einer entsprechenden Formulierung in ihrem Resolutionsentwurf. Das Papier zum 100. Jahrestag des Massakers soll am kommenden Freitag im Parlament verabschiedet werden. Der Begriff "Völkermord" kam im Haupttext des Entwurfes von Union und SPD bisher nicht vor. Grüne und Linke hatten den Koalitionsfraktionen daraufhin vorgeworfen, falsche Rücksicht auf die Türkei zu nehmen. Historikern zufolge haben osmanische Truppen im Ersten Weltkrieg bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet. Die Regierung in Ankara setzt die Zahl deutlich niedriger an und weist den Begriff des Völkermordes zurück.

  • IS setzt Vormarsch im Westen des Irak fort

    Im Westen des Irak hat die Terrormiliz IS ihren Vormarsch fortgesetzt. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der Provinz Anbar mehr als 90.000 Menschen auf der Flucht. Die UNO sprach von einer dramatischen Lage. IS-Milizen hätten die Stadt Ramadi eingekesselt. Derzeit werde versucht, die notleidenden Menschen mit Wasser, Nahrungsmitteln und Zelten zu versorgen. Heute veröffentlichten die Terroristen ein neues Video im Internet, das ihren Angaben zufolge die Ermordung von rund 30 äthiopischen Christen in Libyen zeigt.

  • Fußball-Bundesliga: Wolfsburg - Schalke 1:1; Bremen - Hamburg: 1:0

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Wolfsburg - Schalke 1:1 und Bremen - Hamburg: 1:0

  • Wetter: Nachts verbreitet klar und trocken, 5 bis -2 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet klar und trocken, vereinzelt Wolkenfelder. Tiefstwerte 5 bis -2 Grad. Morgen im Südwesten und Süden anfangs Wolkenfelder, sonst gering bewölkt und lang anhaltend sonnig. 15 bis 20 Grad, im Bergland deutlich kühler. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag überwiegend sonnig bei 17 bis 23 Grad.

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