Nachrichten

Montag, 22. Dezember 2014 02:00 Uhr

  • Mützenich: Bei Fortschritten im Ukraine-Konflikt Sanktionen gegen Russland zurückfahren

    Der SPD-Außenpolitiker Mützenich hat sich für eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen, sollte es Fortschritte bei der Lösung des Ukraine-Konflikts geben. Die Sanktionen seien kein Selbstzweck, sagte er der "Berliner Zeitung". Bedingung für eine Rücknahme von Strafmaßnahmen sei eine nachprüfbare Umsetzung des Minsker Vertrages. In dem Abkommen wurden unter anderem eine Waffenruhe und der Abzug ausländischer Kämpfer vereinbart. Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Kujat, warnte davor, Russland durch Sanktionen weiter zu destabilisieren. Ein solcher Kurs berge Gefahren bis hin zur bewaffneten Auseinandersetzung, sagte Kujat der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Ein wirtschaftlich stabiles, politisch berechenbares Russland sei die Voraussetzung für eine Lösung des Ukraine-Konflikts.

  • EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: Mit Pegida-Demonstranten auseinandersetzen

    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich mit der "Pegida"-Gruppierung auseinandersetzen. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sagte Bedford-Strohm der "Passauer Neuen Presse". Viele der Demonstranten wehrten sich dagegen, als Rechtsradikale abgestempelt zu werden. Zugleich räumte Bedford-Strohm ein, dass Neonazis versuchten, die Gruppierung für sich zu instrumentalisieren. Er erlaube sich jedoch kein Urteil über jeden einzelnen Demonstranten. Bei Angriffen auf eine Religion, Flüchtlinge oder Asylbewerber müsse man aber in aller Klarheit Nein sagen.

  • Streik bei Amazon geht weiter

    Kurz vor Weihnachten geht der Streik beim Online-Versandhändler Amazon weiter. Die Gewerkschaft Verdi hat in den Versandzentren Rheinberg, Bad Hersfeld, Leipzig und Graben zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Vergangene Woche hatten sich nach Angaben von Verdi 2.400 Beschäftigte am Streik beteiligt. In den insgesamt neun deutschen Amazon-Verteilzentren arbeiten nach Unternehmensangaben in der Vorweihnachtszeit rund 20.000 Menschen. Die Gewerkschaft will in dem Konflikt erzwingen, dass Amazon nach den Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen lehnt das ab.

  • Bundespräsident Gauck würdigt gestorbenen Udo Jürgens

    Bundespräsident Gauck hat den gestorbenen Sänger und Komponisten Udo Jürgens als einen Großen des deutschen Chansons gewürdigt. Seine Lieder hätten alle begleitet und erfreut, manchmal auch getröstet und nachdenklich gemacht, heißt es in einem Kondolenzschreiben Gaucks an die Tochter des Musikers. Kulturstaatsministerin Grütters nannte Udo Jürgens einen Ausnahmekünstler. Der Schlager habe durch ihn eine neue Qualität bekommen. - Udo Jürgens starb nach Angaben seines Managements in der Schweiz im Alter von 80 Jahren an Herzversagen.

  • Kurden melden Erfolge im Kampf gegen Terrormiliz IS

    Im Kampf gegen die Terrormiliz IS kommen die Kurden offenbar voran. Die strategisch wichtige Stadt Sindschar im Nordirak stehe vor der Rückeroberung, sagte Kurdenpräsident Barsani. Große Teile des Ortes seien eingenommen worden. Bei ihrem Vorgehen erhalten die Kurden Unterstützung der US-Streitkräfte. Zudem haben zahlreiche Länder Waffen geliefert, darunter Deutschland. - Mit einem Sieg in Sindschar hätten die Kurden die meisten Gebiete zurückerobert, die sie im Sommer an die Extremisten verloren hatten.

  • Tunesien: Essebsi sieht sich als Sieger der Präsidentenwahl

    Nach der ersten freien Präsidentenwahl in Tunesien hat sich der langjährige Regierungspolitiker Essebsi zum Sieger erklärt. Sein Wahlkampfleiter teilte mit, erste Hinweise deuteten darauf hin, dass der 88-Jährige die Stichwahl mit deutlichem Vorsprung vor seinem Herausforderer, Interimspräsident Marzouki, gewonnen habe. Dieser erklärte, es gebe Hinweise, dass er selbst vorne liege. Offizielle Hochrechnungen liegen bisher nicht vor. Essebsi gehört der antiislamistischen und neoliberal ausgerichteten Partei "Nidaa Tounès" an, die bei der Parlamentswahl vor zwei Wochen stärkste Kraft geworden war. Marzouki ist Mitglied des sozialdemokratischen "Kongresses für die Republik".

  • Wetter: Am Montag Regen, nur im Süden trocken

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte Regen. Im Süden teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken. Höchsttemperaturen 6 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag ähnliches Wetter bei 8 bis 13 Grad.

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