Nachrichten

Montag, 27. April 2015 22:00 Uhr

  • Nepal: Rettungsteams durch Nachbeben behindert

    Auch zwei Tage nach dem Erdbeben in Nepal gibt es noch keinen Überblick über das gesamte Ausmaß der Katastrophe. Amtliche Stellen berichten von mehr als 4.000 Toten. Die Behörden rechnen aber mit einer weit höheren Zahl. Zahlreiche Dörfer sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile ist die internationale Hilfe angelaufen. Allerdings werden die Rettungsteams durch Nachbeben und zerstörte Straßen behindert. Der einzige internationale Flughafen des Landes ist überlastet. Nach Angaben der nepalesischen Regierung fehlen außerdem Hubschrauber, um Güter in abgelegene Dörfer zu bringen. In der Hauptstadt Kathmandu sind Krankenhäuser und Leichenhallen überfüllt. Grundnahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Das Deutsche Rote Kreuz schickte gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter in die Katastrophenregion. Die USA erhöhten ihre Nothilfe auf zehn Millionen Dollar.

  • Verdi erklärt Kita-Tarifverhandlungen für gescheitert

    Ab Ende nächster Woche drohen in deutschen Kindertagesstätten unbefristete Streiks. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Abend mitteilte, erklärte die Gewerkschaft ver.di die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240-tausend Erzieher und Sozialarbeiter für gescheitert. Nun soll über einen unbefristeten Ausstand abgestimmt werden.

  • Gedenkfeier für Germanwings-Opfer in Barcelona

    In Barcelona haben hunderte Menschen der Opfer des Absturzes der Germanwings-Maschine über den französischen Alpen gedacht. An der Trauerfeier in der Basilika "Sagrada Familia" nahmen unter anderem das spanische Königspaar, Ministerpräsident Rajoy sowie Vertreter von Christen, Juden und Muslimen teil. Für jeden der 150 Toten des Absturzes wurde eine Kerze auf den Stufen des Altars aufgestellt. Der Airbus war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf verunglückt; das Flugzeug wurde vom Co-Piloten willentlich zum Absturz gebracht.

  • Griechisches Reformpaket soll vom Parlament verabschiedet werden

    Die griechische Regierung will ihre Reformvorhaben zu Gesetzen machen und damit den Forderungen der Gläubiger nachkommen. Ein entsprechender Schritt werde derzeit vorbereitet, teilte das Finanzministerium in der Hauptstadt Athen mit. Er solle Reformen im Haushalts- und Steuerrecht ebenso beinhalten wie Änderungen der Verwaltungsstrukturen, Fernsehlizenzen und Steuern auf Fernsehwerbung. - Das bereits zwei Mal verlängerte Hilfsprogramm für Griechenland läuft Ende Juni aus.

  • Libyen: Leichen von getöteten Journalisten gefunden

    Im Osten Libyens sind die Leichen von sechs Journalisten gefunden worden, die im August von der Terrormiliz IS verschleppt worden waren. Das teilte ein Militärsprecher mit. Zum mutmaßlichen Todeszeitpunkt sagte der Offizier nichts. Es hieß lediglich, die Männer seien auf brutale Weise umgebracht worden. Die Reporter waren für den Fernsehsender Al-Barka TV mit Sitz in Bengasi tätig. Sie hatten vor mehr als acht Monaten über die Eröffnungssitzung des neu gewählten Parlaments in Tobruk berichtet und waren auf dem Rückweg entführt worden.

  • UNO: Israel für Angriffe auf UNO-Schulen in Gaza verantwortlich

    Die Vereinten Nationen haben Israel für Angriffe auf UNO-Einrichtungen während seiner Gaza-Offensive im vergangenen Sommer verantwortlich gemacht. Das geht aus einem in New York veröffentlichten Bericht hervor. Danach hat die israelische Armee mehrfach von der UNO betriebene Schulen beschossen, in denen Bewohner des Gazastreifens Zuflucht gesucht hatten. Dabei kamen mindestens 44 Menschen ums Leben. Weiter hieß es, dass in wahrscheinlich zwei Fällen palästinensische Kämpfer aus Schulen heraus das Feuer eröffnet hätten, was ebenfalls nicht akzeptabel sei.

  • Lynch als neue US-Justizministerin vereidigt

    Die neue US-Justizministerin Lynch hat ihren Amtseid abgelegt. Die Zeremonie fand im Beisein von Vizepräsident Biden in Washington statt. Lynch rückt als erste schwarze Frau an die Spitze des amerikanischen Justizministeriums. Präsident Obama hatte sie bereits vergangenen November nominiert. Der Senat gab allerdings erst in der vergangenen Woche grünes Licht. Die 55-Jährige war zuletzt Bundesstaatsanwältin in New York.

  • Wetter: Am Dienstag regnerisch bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Südosthälfte weitere Niederschläge, teils kräftig und länger anhaltend. Im höheren Bergland Schnee. Sonst meist trocken. Tiefstwerte zwischen 8 Grad im Südosten und 0 Grad im Nordwesten. Am Tag erneut regnerisch bei 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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