Nachrichten

Donnerstag, 2. April 2015 11:00 Uhr

  • Steinmeier verschiebt wegen Atomverhandlungen seine Baltikumreise

    Wegen der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm hat Bundesaußenminister Steinmeier seine geplante Baltikumreise abgesagt. Der Besuch in Estland, Lettland und Litauen werde verschoben, hieß es in Lausanne. Dort sollen die Atomgespräche im Laufe des Tages fortgesetzt werden. Nach Darstellung der iranischen Regierung haben die bisherigen Verhandlungen deutliche Fortschritte gegeben. Eine Einigung sei aber noch nicht erzielt worden, sagte Außenminister Sarif. Der SPD-Außenexperte Mützenich warnte im Deutschlandfunk vor einem Scheitern der Beratungen. Sollte es keine Einigung geben, kämen auf die internationale Gemeinschaft schwierige Monate zu.

  • Afghanistan: 16 Tote bei Selbstmordattentat

    Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Behörden wurden 40 weitere verletzt, als sich der Angreifer inmitten einer Demonstration in Chost im Osten des Landes in die Luft sprengte. Chost liegt an der Grenze zu Pakistan, es ist eine Hochburg der radikalislamischen Taliban. In der südlichen Provinz Helmand wurde auf den Bezirkspolizeichef ein tödlicher Anschlag verübt. In der Region läuft derzeit ein großer Militäreinsatz gegen die Taliban.

  • CDU/CSU wollen Logopäden und Physiotherapeuten besserstellen

    CDU und CSU wollen Physiotherapeuten und andere Heilberufe besserstellen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf ein Positionspapier der Unionsfraktion berichtet, sollen die Therapeuten nicht nur mehr Geld bekommen. Sie sollen künftig auch ohne ärztliche Vorgabe darüber entscheiden, welche Anwendungen ihre Patienten brauchen. Überlegt werde zudem, ob sich Patienten auf Kassenkosten direkt an ihre Therapeuten wenden können. Dies ist zum Beispiel in den Niederlanden oder in Schweden möglich.

  • Postbeschäftigte erneut im Streik

    Die Warnstreiks bei der Deutschen Post sind heute früh fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten die Beschäftigten in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder, darunter in Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Sie fordern die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. - Bereits gestern hatte es bundesweite Warnstreiks gegeben. Daran beteiligten sich nach Verdi-Angaben mehr als 10-tausend Brief- und Paketzusteller. Sechs Millionen Briefe und 300-tausend Pakete blieben liegen.

  • Grünen-Politiker Koenigs zum Beauftragten für Kolumbien ernannt

    Der Grünen-Politiker Koenigs ist zum Sonderbeauftragten des Auswärtigen Amts für den Friedensprozess in Kolumbien ernannt worden. Dabei geht es um das geplante Abkommen mit der Rebellengruppe Farc. Nach Angaben des Auswärtigen Amts hat die kolumbianische Regierung Deutschland um Unterstützung gebeten. Seit Dezember gilt ein Waffenstillstand. Vorausgegangen war ein jahrelanger Bürgerkrieg, bei dem mehr als 200.000 Menschen getötet wurden.

  • Israel verhaftet palästinensische Politikerin

    In Ramallah im Westjordanland ist eine palästinensische Politikerin verhaftet worden. Mehrere israelische Soldaten hatten zuvor ihr Haus durchsucht. Eine Armeesprecherin teilte mit, die Palästinenserin habe in den vergangenen Monaten terroristische Aktivitäten unterstützt. Ihre Verhaftung sei wegen erheblicher Sicherheitsbedenken erfolgt.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Verbreitet Schauer oder Gewitter, an den Küsten überwiegend trocken. Später auch im Nordwesten und Westen Auflockerungen. Höchstwerte 5 bis 10 Grad. Morgen wieder wechselhaft mit einzelnen Schauern. Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden überwiegend trocken, in der Mitte und im Süden Regen, in höheren Lagen Schnee. 5 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 7, Böen bis 9.

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