Nachrichten

Montag, 4. Mai 2015 22:00 Uhr

  • GDL lehnt Schlichtung im Konflikt mit der Bahn ab

    Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn lehnt der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Weselsky, eine Schlichtung weiter ab. Er bekräftigte im ZDF, man könne grundgesetzlich geschützte Rechte nicht schlichten lassen. Es sei gerichtlich geklärt, dass die GDL für ihre Mitglieder eigene Tarifverträge unabhängig abschließen dürfe. Das wolle die Bahn aber verhindern. Neben dem Unternehmen spricht sich auch die Bundesregierung für eine Schlichtung aus. Seit heute Nachmittag bestreiken die Lokführer den Güterverkehr. Ab morgen früh um zwei Uhr betrifft der bisher längste Ausstand in der Geschichte der Deutschen Bahn dann auch den Personenverkehr. Der Streik soll bis Sonntag dauern.

  • Nepal: Mindestens sieben Deutsche noch vermisst

    In Nepal werden nach der Erdbebenkatastrophe noch mehr als 100 Ausländer vermisst. Die nepalesische Polizei veröffentlichte eine Liste im Internet, auf der auch sieben Deutsche stehen. Das Auswärtige Amt in Berlin geht von einer noch höheren Zahl aus. Sie liege im niedrigen zweistelligen Bereich, sagte ein Sprecher. Auch die Zahl deutscher Toter könnte nach Angaben des Ministeriums noch steigen. Bisher wurde ein Opfer aus Göttingen identifiziert. Die Europäische Union erhöhte unterdessen die finanzielle Unterstützung für die Opfer des Erdbebens auf knapp 23 Millionen Euro. Zehntausende Menschen in abgelegenen Regionen warten immer noch auf Hilfe.

  • Syrische Chemiewaffen in Deutschland entsorgt

    In Deutschland sind knapp 400 Tonnen chemischer Kampfstoffe aus Syrien vernichtet worden. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium in Berlin mit. Eine Firma aus Niedersachsen habe die Senfgasbestände in den vergangenen Monaten entsorgt, heißt es. Syrien hatte auf internationalen Druck zugestimmt, seine Chemiewaffen im Ausland vernichten zu lassen. Ein Teil der Kampfstoffe wurde auf einem US-Schiff im Mittelmeer unschädlich gemacht. Finnland und Deutschland erklärten sich bereit, die Reste zu beseitigen. Bundesaußenminister Steinmeier erklärte, es deute vieles darauf hin, dass in Syrien immer noch Chemiewaffen gegen Zivilisten eingesetzt würden. Deutschland unterstütze deshalb die UNO in ihren Bemühungen, die Konfliktparteien zu Gesprächen zu bewegen.

  • Frankreich: Front National suspendiert Jean-Marie Le Pen

    Die rechtsgerichtete französische Partei Front National hat die Mitgliedschaft von Parteigründer Jean-Marie Le Pen bis auf Weiteres ausgesetzt. Das teilte die Partei nach Beratungen des Exekutivkomitees mit. In drei Monaten sollen die Mitglieder zudem darüber entscheiden, ob Le Pen der Titel des Ehrenpräsidenten entzogen wird. Zwischen ihm und seiner Tochter und Parteichefin Marine Le Pen war es Anfang April zum Bruch gekommen. Der 86-Jährige hatte die Gaskammern der NS-Konzentrationslager zum wiederholten Mal als "Detail" der Geschichte bezeichnet.

  • Niederländer begehen 70. Jahrestag der Befreiung

    Die Niederlande haben der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. Im ganzen Land wurden am Abend zwei Schweigeminuten abgehalten. Während einer zentralen Gedenkfeier in Amsterdam legten König Willem-Alexander und seine Frau Máxima einen Kranz am Nationaldenkmal für die Opfer nieder. Ministerpräsident Rutte sagte, die Erinnerung dürfe auch 70 Jahre nach Kriegsende nicht aufhören. Sie sei eine Waffe gegen Unfreiheit und Unrecht. Auch morgen finden weitere Feiern statt. Für die Niederlande endete der Krieg am 5. Mai 1945 nach fünf Jahren deutscher Besatzung. Etwa 300.000 Niederländer starben während des Krieges, ein Drittel der Opfer waren Juden.

  • Italien: Parlament verabschiedet Wahlrechtsreform

    In Italien hat das Parlament eine umfassende Reform des Wahlrechts beschlossen. Die Abgeordneten stimmten in Rom mit großer Mehrheit für die Novelle, die dem Land mehr politische Stabilität geben soll. Künftig erhält die Partei, die mit mindestens 40 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft aus einer Wahl hervorgeht, automatisch rund 55 Prozent der Sitze in der Abgeordnetenkammer. Kommt keine Partei auf mindestens 40 Prozent, soll ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden stärksten Fraktionen entscheiden. Die Reform soll im kommenden Jahr in Kraft treten.

  • Wetter: Am Dienstag im Osten und Südosten sonnig, sonst Regen und Gewitter, 20 bis 28 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet bewölkt. Von Südwesten nach Nordosten Niederschläge. Sonst vielfach trocken. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad. Am Tag im Norden und Westen Regen und teilweise kräftige Gewitter. Im Osten und Südosten sonnig. Später auch dort Schauer und Gewitter. Temperaturen 20 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch Regen und Gewitter. Werte zwischen 16 und 22 Grad.

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