Nachrichten

Samstag, 18. April 2015 09:00 Uhr

  • Weselsky: Streik der Lokführer lässt sich nicht mehr abwenden

    Nach Angaben von GDL-Chef Weselsky lässt sich der Streik der Lokführer in der kommenden Woche nicht mehr abwenden. Über Beginn und Länge sei zwar noch nicht entschieden, sagte er im Deutschlandfunk. Man werde die Öffentlichkeit aber rechtzeitig informieren. Weselsky warf Bahnvorstand Weber vor, gelogen zu haben, als er gestern nach der 16. Verhandlungsrunde von konkreten Fortschritten sprach. Die Arbeitgeber wollten gar kein Ergebnis erzielen und blickten nur auf das Tarifeinheitsgesetz, kritisierte Weselsky. Es soll im Sommer in Kraft treten und die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern in einem Betrieb stärken. Bei der Bahn konkurrieren um diesen Status GDL und EVG. Die Fahrgastvereinigung Pro Bahn reagierte verständnislos auf die neue Streikandrohung. Vorstandsmitglied Naumann sagte dem "Tagesspiegel", Weselsky schade den Gewerkschaften damit mehr als er den Arbeitnehmern nutze.

  • Kritik am G36: CDU-Politiker Otte verteidigt Ministerin von der Leyen

    In der Debatte über das umstrittene Sturmgewehr G36 erhält Bundesverteidigungsministerin von der Leyen Rückendeckung aus ihrer eigenen Partei. Der Sprecher der CDU im Verteidigungsausschuss, Otte, sagte im Deutschlandfunk, es sei richtig gewesen, dass die Ministerin im Sommer vergangenen Jahres ein Gutachten zur Präzision des G36 in Auftrag gegeben habe. Damit gebe es nun erstmals eine umfassende technische Grundlage, auf der über mögliche Konsequenzen beraten werden könne, betonte Otte. Das Gutachten bestätigt seit Jahren erhobene Vorwürfe, wonach das Standardgewehr der Bundeswehr etwa bei Feuchtigkeit und Erhitzung nicht mehr präzise schießt. Die Opposition kritisiert, dass von der Leyen zu spät darauf reagiert habe.

  • Mindestens 22 Tote bei Anschlag in Afghanistan

    Bei einem Anschlag in der ostafghanischen Stadt Dschallalabad sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Provinzregierung gab es mehr als 80 Verletzte. Ein Selbstmordattentäter hatte sich vor einer Bank in die Luft gesprengt, als Regierungsangestellte auf die Auszahlung ihrer Löhne warteten. Unklar ist noch, ob im Anschluss weitere Sprengsätze explodierten. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die radikal-islamischen Taliban wiesen jede Verantwortung zurück.

  • Australien: Fünf Terrorverdächtige festgenommen

    In Melbourne hat die australische Polizei bei Anti-Terror-Razzien fünf junge Männer festgenommen. Wie die Behörden mitteilten, sollen die Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren einen Anschlag geplant haben. Die Pläne der Gruppe seien von der islamistischen Terrormiliz IS inspiriert gewesen. Sie wollte offenbar am Nationalfeiertag am kommenden Samstag Polizisten attackieren. - Am 25. April wird der australischen und neuseeländischen Truppen gedacht, die 1915 an der Schlacht von Gallipoli in der heutigen Türkei teilnahmen.

  • USA warnen vor Scheitern der Verhandlungen zwischen Euro-Ländern und Griechenland

    US-Finanzminister Lew hat vor einem Scheitern der Verhandlungen der Euro-Länder mit dem hoch verschuldeten Griechenland gewarnt. Dies könnte nicht nur die Konjunktur in Europa schwächen, sondern auch Unsicherheiten für die globale Wirtschaft schaffen, sagte Lew nach einem Treffen mit Eurogruppenchef Dijsselbloem in Washington. An die griechische Regierung appellierte er, rasch einen detaillierten Reformplan vorzulegen. Athen verhandelt seit Februar mit den Euro-Ländern und dem IWF über die Auszahlung weiterer Finanzhilfen. Die Geldgeber halten aber die Auszahlung einer Tranche in Milliardenhöhe zurück, weil Athen die geforderten Bedingungen noch nicht erfüllt hat.

  • TTIP-Gegner starten internationalen Aktionstag

    In Deutschland und 33 weiteren Staaten weltweit findet heute ein Aktionstag gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA statt. Kritiker befürchten, dass durch TTIP soziale, ökologische und kulturelle Standards gefährdet sowie Demokratie und Rechtsstaat untergraben werden könnten. Nach Angaben des globalisierungskritischen Netzwerks Attac sind allein in Deutschland mehr als 200 Kundgebungen geplant. Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen gehen am Montag in New York in eine neue Runde. Der TTIP-Berichterstatter im Europäischen Parlament, Lange, rechnet mit einem Abschluss der Gespräche nicht vor 2017. Wenn sich die USA weiter so wenig bewegten wie im Moment, sei auch ein Scheitern möglich, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Außergerichtliche Schiedsgerichte werde die EU jedenfalls ebensowenig zulassen wie den Import von Chlorhühnchen oder Hormonfleisch, betonte Lange.

  • Wetter: Im Norden und Westen sonnig, im Osten bewölkt, 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen sonnig, im Osten und an den Alpen stärker bewölkt. Temperaturen zwischen 8 Grad auf den Nordseeinseln und 16 Grad am Rhein. Morgen im Norden und Osten teils bewölkt, im Westen und Süden überwiegend sonnig. 8 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Südosten bewölkt, sonst meist sonnig. 14 bis 19 Grad.

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