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Samstag, 22. November 2014 11:00 Uhr

  • Grünen-Fraktionschef Hofreiter: Agrarwende so wichtig wie Energiewende

    Grünen-Fraktionschef Hofreiter hat eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik verlangt. Auf dem Bundesdelegiertenkongress der Grünen in Hamburg sagte Hofreiter, eine Agrarwende habe ökologisch eine genauso große Bedeutung wie die Energiewende. Union und SPD warf er vor, die Probleme etwa bei der Produktion von Futtermitteln in Südamerika zu leugnen. Hofreiter verlangte ein Verbot der Einfuhr von gentechnisch verändertem Soja als Futtermittel. Bei dem Parteitag geht es heute auch um die Asyl- und Flüchtlingspolitik. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann will vor der Basis sein umstrittenes "Ja" zum Asylkompromiss im Bundesrat gegen Kritik der Parteilinken verteidigen.

  • Bericht: Keine weiteren Ermittlungen wegen Angriff auf Merkels Handy

    Die Bundesanwaltschaft will offenbar das Ermittlungsverfahren wegen des angeblich abgehörten Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Merkel einstellen. Das berichtet das Magazin "Focus" und beruft sich auf Quellen im Bundesjustizministerium. Das zuständige Referat habe die Einstellung empfohlen, weil es auch sechs Monate nach Beginn der Spionage-Ermittlungen keinen Beweis für einen Lauschangriff des US-Geheimdienstes NSA auf Merkels Handy gebe. Deutsche Sicherheitsbehörden konnten der Anwaltschaft danach keine Belege für eine solche Geheimdienst-Operation liefern. Es sei davon auszugehen, dass Generalbundesanwalt Range der Empfehlung des Fachreferats folge, das er selbst mit der Untersuchung beauftragt hatte.

  • "New York Times": USA planen weitere Kampfeinsätze in Afghanistan

    Die USA planen laut einem Zeitungsbericht nun doch weitere Kampfeinsätze in Afghanistan. Die "New York Times" schreibt, Präsident Obama habe einen Befehl für das Militär unterzeichnet, nach dem US-Soldaten mindestens ein weiteres Jahr lang gegen die radikalislamischen Taliban vorgehen könnten. Dies gelte, wenn eine Bedrohung für amerikanische Einheiten oder die afghanische Regierung bestehe. Möglich seien auch Luftangriffe des US-Militärs zur Unterstützung der afghanischen Armee. Der Zeitung zufolge beugt sich Obama damit dem Druck der Generäle. Der NATO-geführte Kampfeinsatz läuft zum Jahresende aus. Ab 2015 sollen sich die ausländischen Soldaten darauf beschränken, die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden und zu beraten. Dies gilt auch für die Bundeswehr. Ab Januar sollen bis zu 850 deutsche Soldaten am Hindukusch Dienst tun.

  • Abbas warnt vor Religionskonflikt im Nahen Osten

    Palästinenserpräsident Abbas hat vor einem andauernden Religionskonflikt im Nahen Osten gewarnt. Der politische Streit dürfe nicht in einen religiösen verwandelt werden, den man dann nicht mehr beenden könne, sagte Abbas in Ramallah. Abbas rief Israel auf, die heiligen Stätten der Palästinenser nicht anzutasten. Wenn die Moscheen und Kirchen in Ruhe gelassen würden, dann gelte dies auch für die Synagogen. In Israel und den Palästinensergebieten kommt es seit Wochen zu Ausschreitungen und Anschlägen. In Jerusalem blieb es gestern weitgehend ruhig. Auf dem Tempelberg versammelten sich mehr als 40.000 Muslime zum Freitagsgebet.

  • Deutsches Rotes Kreuz sieht Erfolge im Kampf gegen Ebola

    Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Seiters, sieht Erfolge im Kampf gegen Ebola in Westafrika. Die Sterblichkeitsrate sei deutlich gesunken, sagte Seiters der "Rheinischen Post". Sie liege aktuell bei rund 36 Prozent. Es gebe aber noch keine Entwarnung. Mit deutscher Hilfe wird derzeit eine Behandlungsstation in Sierra Leone erweitert und ein Krankenhaus in Liberia mit aufgebaut. Bisher hätten sich knapp 1.000 freiwillige Helfer gemeldet, sagte Seiters. Die UNO erklärte, die Zahl der Neuinfektionen steige nicht mehr so schnell an. Allerdings seien vor allem in abgelegenen Gebieten mehr Helfer notwendig. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bislang mehr als 5.400 Menschen in Westfafrika an der Krankheit gestorben.

  • Wetter: Im Norden bewölkt, sonst auch sonnige Abschnitte, 4 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Norden stark bewölkt, im Nordosten oft den ganzen Tag neblig. Sonst Auflockerungen, örtlich auch sonnige Abschnitte. Höchstwerte 4 bis 14 Grad. Morgen vielfach aufgelockert bewölkt, im Bergland sonnig. Im Norden später Wolkenfelder. Dort 7 bis 10, sonst 10 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Norden anfangs Regen, später auch dort wechselnd bewölkt und trocken. Im Süden teils sonnig. 7 bis 15 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südost 5 bis 6, Böen 7.

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