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Donnerstag, 24. Juli 2014 04:00 Uhr

  • Israelische Armee setzt Angriffe im Gazastreifen fort

    Die israelische Armee hat in der Nacht ihre Offensive im Gazastreifen fortgesetzt. Kampfflugzeuge und Artillerie hätten Ziele in dem Küstengebiet beschossen, sagten palästinensische Ärzte und Augenzeugen. Viele Haushalte sind ohne Strom, weil das wichtigste Kraftwerk beschädigt wurde. Ziel der Offensive, die vor etwa zwei Wochen begann, ist es, den anhaltenden Raketenbeschuss durch radikale Palästinenser zu stoppen. Gestern wurden allerdings fast 100 Geschosse auf Israel abgefeuert.

  • Niederlande holen weitere Opfer aus der Ostukraine

    Die Niederlande setzen ihre Luftbrücke zur Überführung der Absturzopfer aus der Ukraine fort. Im Laufe des Tages sollen weitere Särge aus Charkow abgeholt und nach Eindhoven gebracht werden. Gestern waren die ersten beiden Maschinen mit 40 Opfern in Holland gelandet. Auf dem Flughafen in Eindhoven empfingen Ministerpräsident Rutte, König Willem-Alexander und Königin Maxima sowie Hinterbliebene die Toten. Mit einer Schweigeminute wurde im ganzen Land der Opfer gedacht.

  • Keul (Grüne): Waffenembargo gegen Russland hätte schon längst kommen müssen

    Die rechtspolitische Sprecherin der Grünen, Keul, begrüßt Überlegungen, wegen der Ukraine-Krise ein Waffenembargo gegen Russland zu verhängen. Dies hätte vor allen anderen Sanktionen kommen müssen, sagte Keul im Deutschlandfunk. Kriegswaffen hätten außerhalb von NATO und EU nichts zu suchen. Exportgenehmigungen dürfe es deshalb nur in Ausnahmefällen geben, wenn sicherheitspolitische Interessen Deutschlands diese erforderlich machten. - Die EU bereitet derzeit nach dem möglichen Abschuss des Passagierflugzeugs über der Ost-Ukraine neue Sanktionen gegen Russland vor. Im Gespräch ist auch ein Waffen-Exportverbot.

  • Irakische Armee setzt Fassbomben ein

    Die irakische Armee setzt nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Fassbomben gegen die Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat ein. Dabei seien auch zahlreiche unbeteiligte Zivilisten getötet worden, erklärte die Organisation. Ziele seien etwa Wohngebiete in der Stadt Falludscha gewesen. Fassbomben, wie sie das syrische Regime seit Monaten im Bürgerkrieg benutzt, sind international geächtet, weil sie eine besonders verheerende Wirkung haben.

  • Boeing liefert erstmals seit 1979 Ersatzteile an Iran Air

    Erstmals seit der Iranischen Revolution 1979 liefert der US-Flugzeughersteller Boeing wieder Ersatzteile an die Fluggesellschaft Iran Air. Wie der amerikanische Konzern mitteilte, werden Güter bereit gestellt, die für die Sicherheit wichtig sind. Die Genehmigung zur Lieferung der Ersatzteile ist Teil der Maßnahmen im Zuge des im November geschlossenen Interimsabkommens zum iranischen Atomprogramm. - 1979 hatten die USA ein Embargo gegen Teheran verhängt.

  • Flugzeugunglück: 48 Todesopfer bei Notlandung in Taiwan

    Bei einer misslungenen Notlandung in Taiwan sind 48 Menschen um Leben gekommen. Zehn Personen wurden verletzt. Die Maschine der taiwanesischen Luftfahrtgesellschaft Trans-Asia war in stürmisches Wetter mit starkem Regen geraten und hatte versucht, auf einer Insel zu landen.

  • USA: Neue Panne bei Exekution mit Giftspritze

    Bei einer Hinrichtung im US-Bundesstaat Arizona ist es erneut zu Problemen gekommen. Ein verurteilter Mörder starb nach Angaben der Staatsanwaltschaft erst zwei Stunden nach einer Giftinjektion. Der Anwalt reichte während der Hinrichtung einen Notfallantrag bei einem Bundesgericht ein, um den Todeskampf zu stoppen. - In den USA wird seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert, nachdem im April ein Todeskandidat in Oklahoma qualvoll gestorben war.

  • Wetter: Am Donnerstag regnerisch bei 24 bis 29 Grad

    Das Wetter: Nachts meist gering bewölkt oder klar, nur im Osten noch einzelne Schauer. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 16 bis 11 Grad. Am Tage zunächst im Osten, später auch in den übrigen Landesteilen gebietsweise ergiebige Regenfälle. Nur im äußersten Norden trocken, 24 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in der Nordhälfte stark bewölkt mit Regen. Im Süden zunächst freundlich, im Tagesverlauf auch dort Schauer und Gewitter. 22 bis 28 Grad.

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