Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 22:00 Uhr

  • "Schwere depressive Episode" des Germanwings-Co-Piloten 2009 bekannt

    Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa während seiner Ausbildung 2009 über eine vorausgegangene schwere Depression unterrichtet. Das teilte das Unternehmen mit. In einer E-Mail habe der damalige Flugschüler im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Pilotenausbildung von einer - Zitat - "abgeklungenen schweren depressiven Episode" geschrieben. Die Unterlagen seien der Staatsanwaltschaft Düsseldorf übergeben worden. Die Anklagebehörde hatte am Montag erklärt, dass der Mann vor Beginn seiner Karriere wegen möglicher Suizidgefährdung psychotherapeutisch behandelt worden war. Er soll das Flugzeug am Dienstag vor einer Woche absichtlich gegen eine Felswand geflogen haben. Die Bergung der 150 Toten am Absturzort in den französischen Alpen wurde am Abend abgeschlossen.

  • Unwetter: Erhebliche Verkehrsbehinderungen in weiten Teilen Deutschlands

    Das Sturmtief "Niklas" ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 192 Kilometern pro Stunde über Deutschland hinweggefegt und hat für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern stellte die Deutsche Bahn wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Oberleitungen zeitweise ihre Regionalverbindungen vollständig ein. Es fuhren nur noch einige Regionalzüge von Privatanbietern und wenige Fernzüge. Tausende Reisende saßen auf Bahnhöfen fest. In Bayern wurde am Nachmittag der gesamte Fernverkehr gestoppt. Dort stürzte ein Baum auf den Triebwagen eines Zuges. Der Münchner Hauptbahnhof musste wegen der Gefahr herabstürzender Dachfenster geräumt werden. An mehreren Flughäfen, darunter Frankfurt am Main, gab es Verspätungen und Ausfälle. Zudem ereigneten sich auf den Straßen zahlreiche Unfälle. Auf den Autobahnen kippten Lastwagen um. Bei den Unwettern kamen drei Menschen ums Leben.

  • Verhandlungen über iranisches Atomprogramm dauern an

    Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomprogramm des Landes sollen auch nach Ablauf der Frist um Mitternacht weitergehen. Es seien genügend Fortschritte erzielt worden, um dies zu rechtfertigen, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums im schweizerischen Lausanne. Es gebe jedoch weiterhin schwierige Punkte. Seit einer Woche versuchen Vertreter der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands eine Verständigung mit dem Iran zu erzielen. Im Kern geht es darum, zu verhindern, dass das Land Atomwaffen herstellen kann.

  • Russland verlängert Gas-Vertrag mit Kiew um drei Monate

    Russland hat das Gas-Abkommen mit der Ukraine um drei Monate verlängert. Danach werde es unter Berücksichtigung der schwankenden Ölpreise eine Überprüfung geben, erklärte Präsident Putin. Die Vereinbarung über russische Gaslieferungen gegen Vorkasse wäre heute abgelaufen. Der ukrainische Konzern Naftogaz hatte eine Verlängerung des Abkommens um ein Jahr gefordert.

  • Blutiges Ende einer Geiselnahme in Istanbul

    Die türkische Polizei hat eine Geiselnahme in einem Justizgebäude in Istanbul beendet. Die beiden Täter seien getötet worden, teilte der Polizeichef der Stadt mit. Der als Geisel genommene Staatsanwalt habe lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Die Polizei habe sechs Stunden lang verhandelt und sei eingeschritten, als Schüsse gefallen seien. Bei den Tätern soll es sich um Angehörige einer verbotenen linksextremistischen Gruppe handeln. Der Staatsanwalt war Ankläger im Fall eines Jungen, der bei den Gezi-Protesten im Sommer 2013 von einer Tränengas-Kartusche der Polizei am Kopf getroffen wurde und später starb. Kritiker werfen der Justiz vor, die Untersuchungen zu verschleppen.

  • Wetter: Am Mittwoch Wind und Regen

    Das Wetter: Nachts Schauer und teils kräftige Gewitter. Tiefstwerte 6 bis 1 Grad. Im Westen nachlassender Wind. Im Osten Sturmböen möglich. Am Tag Fortdauer des unbeständigen Wetters mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer Wind. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad.

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