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Samstag, 26. Juli 2014 11:00 Uhr

  • Internationale Konferenz zum Gaza-Konflikt in Paris begonnen

    Die Außenminister zahlreicher Länder sind in Paris zusammengekommen, um über die Lage im Gazastreifen zu beraten. Ziel sei es, die internationalen Bemühungen um einen dauerhaften Waffenstillstand zusammenzuführen, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Neben Ressortchef Steinmeier und US-Außenminister Kerry nehmen an dem Treffen auch die Minister aus Großbritannien, Italien, Katar und der Türkei sowie die EU-Außenbeauftragte Ashton teil. Heute früh trat eine zwölfstündige Feuerpause zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas in Kraft, auf die sich beide Seiten gestern verständigt hatten. Während der Waffenruhe soll unter anderem die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Lebensmitteln und Wasser versorgt werden. - Zuvor waren bei einem israelischen Luftangriff 20 Menschen ums Leben gekommen.

  • Piloten kritisieren Lufthansa für Flüge nach Tel Aviv

    Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Wiederaufnahme der Lufthansa-Flüge nach Tel Aviv scharf kritisiert. Die Entscheidung sei aus Sicherheits-Gründen nicht nachzuvollziehen, sagte ein Sprecher "Handelsblatt Online". Israel sei es auch mit seinem Schutzschirm nicht möglich, alle Raketen aus dem Gazastreifen abzufangen. Entweder habe es politischen Druck auf die Lufthansa gegeben oder Profit-Interessen stünden im Mittelpunkt, sagte der Cockpit-Sprecher. Die Lufthansa und Air Berlin wollen heute wieder Tel Aviv anfliegen. Air France nahm gestern Abend die Verbindungen wieder auf.

  • Ukrainisches Parlament plant Sondersitzung zur Regierungskrise

    Das ukrainische Parlament will sich in einer Sondersitzung mit der Regierungskrise befassen. Die Beratungen sollen nach Medienberichten am kommenden Donnerstag stattfinden. Präsident Poroschenko hatte den Rücktritt von Regierungschef Jazenjuk abgelehnt und an das Parlament appelliert, dem Kabinett das Vertrauen auszusprechen. Die Abgeordneten sollen außerdem erneut über Änderungen im Staatshaushalt beraten. So ist eine Kriegssteuer von 1,5 Prozent auf die Einkommen im Gespräch. Damit soll der Einsatz des Militärs gegen die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine finanziert werden.

  • Strafmaßnahmen: EU weitet Sanktionsliste gegen Russland aus

    Die Europäische Union hat ihre Sanktionen wegen des anhaltenden Ukraine-Konflikts auf die Chefs der russischen Geheimdienste ausgeweitet. Wie die EU in ihrem Amtsblatt mitteilte, sind weitere Mitglieder des russischen Sicherheitsapparats aufgeführt. Betroffen ist auch der tschetschenische Präsident Kadirow. Insgesamt gelten die Einreiseverbote und Kontosperrungen für 15 Personen. Ebenfalls aufgeführt sind mehrere Unternehmen, die selbst ernannten "Volksrepubliken" Donezk und Lugansk sowie bewaffnete Separatistengruppen. Nach Angaben von Diplomaten sind auch Wirtschaftssanktionen in Vorbereitung. Dabei gehe es um den Zugang Russlands zu europäischen Finanzmärkten, um künftige Waffenexporte, sensible Technologien etwa im Energiebereich sowie um Güter, die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke genutzt werden können. Details solle nun die Europäische Kommission ausarbeiten.

  • Chile: Tausende demonstrieren für Legalisierung von Abtreibungen

    In Chile haben mehr als 5.000 Menschen für eine Legalisierung von Abtreibungen demonstriert. Bei der Protestaktion in Santiago de Chile wurde vor allem die katholische Kirche kritisiert. Abtreibungen sind in Chile vollständig verboten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden pro Jahr rund 150.000 illegale Eingriffe vorgenommen, bei denen zahlreiche Frauen ums Leben kommen. Die Vereinten Nationen hatten zuletzt die Legalisierung von Abtreibungen in Fällen von Vergewaltung und Inzest empfohlen.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, teils kräftige Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Osten vielfach sonnig, sonst wechselnd bewölkt. Vor allem im Nordwesten und Süden kräftige Schauer und Gewitter. Höchsttemperaturen von 23 bis 30 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 24 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist bewölkt. Schauer und Gewitter vor allem in der Osthälfte. 23 bis 28 Grad.

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