Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 17:00 Uhr

  • Sturmtief "Niklas": Fernverkehr in Bayern eingestellt

    Nach der vollständigen Einstellung des Regionalverkehrs in Nordrhein-Westfalen fahren wegen des Sturmtiefs "Niklas" nun auch in Bayern fast keine Züge mehr. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, wurden alle Fernverkehrsverbindungen gestrichen. Im öffentlichen Nahverkehr gibt es demnach ebenfalls große Einschränkungen, unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Der Münchner Hauptbahnhof wurde wegen der Gefahr herabstürzender Dachfenster nahezu vollständig geräumt. In Nordrhein-Westfalen sitzen weiterhin Tausende Reisende fest. Dort sind seit heute früh nur noch einige Regionalzüge von Privatanbietern und wenige Fernzüge im Einsatz. Auch im Flugverkehr kommt es zu Verspätungen und Ausfällen. Auf den Autobahnen wurden mehrere Lastwagen vom Wind umgeweht. In Sachsen-Anhalt starb ein Mann, als wegen des Sturms eine Betonmauer umstürzte.

  • Merkel dankt Frankreich für Zusammenarbeit nach Flugzeugabsturz

    Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande haben nach dem Absturz der Germanwings-Maschine die enge Zusammenarbeit beider Länder hervorgehoben. Bei den deutsch-französischen Regierungskonsultationen in Berlin dankte Merkel den Menschen in der Absturzregion für ihre Anteilnahme. Beide Länder seien durch Bewährungsproben wie das Flugzeugunglück und den Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" im Januar enger zusammengerückt. Hollande sprach von einer neuen deutsch-französischen Brüderlichkeit. Er teilte mit, die Opfer des Absturzes würden voraussichtlich bis Ende der Woche identifiziert sein. Bei der gemeinsamen Kabinettsitzung vereinbarten Deutschland und Frankreich eine vereinfachte Besteuerung von Rentnern und Grenzgängern. Außerdem beschlossen die Minister eine engere Zusammenarbeit in der Energiepolitik und in der digitalen Wirtschaft.

  • Middelhoff stellt Insolvenz-Antrag

    Der frühere Manager Middelhoff hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein eigenes Vermögen gestellt. Das teilte das Amtsgericht Bielefeld mit. Middelhoffs Anwalt wollte sich nicht dazu äußern. Der ehemalige Arcandor-Chef war im November wegen Untreue und Steuerhinterziehung vom Landgericht Essen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

  • Israel: Neues Parlament vereidigt

    In Israel ist das neu gewählte Parlament vereidigt worden. Bei der Zeremonie in der Knesset in Jerusalem warb Präsident Rivlin für eine Verständigung zwischen jüdischen und arabischen Israelis. Die Likud-Partei war aus der Wahl am 17. März als stärkste Kraft hervorgegangen. Die Regierungsbildung ist im Gange, erste Koalitionsverhandlungen fanden bereits statt.

  • Istanbul: Staatsanwalt in Gewalt einer linksextremen Gruppe

    In Istanbul haben Mitglieder einer linksextremen Gruppe einen Staatsanwalt als Geisel genommen. Er werde in seinem Dienstzimmer im Justizpalast festgehalten, berichteten türkische Medien. Verhandlungen mit den Tätern seien im Gange. Der Staatsanwalt ermittle wegen des Todes eines Jungen. Dieser wurde 2013 bei den Gezi-Unruhen von einer Tränengas-Kartusche der Polizei am Kopf getroffen und verstarb einige Monate später. Kritiker werfen der Justiz vor, die entsprechenden Untersuchungen zu verschleppen.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 6 bis 15 Grad

    Das Wetter: Stürmisch mit Regen- und Graupelschauern und mitunter Orkanböen. Im Nordosten und im Süden länger anhaltende Niederschläge. 6 bis 15 Grad. Für die deutsche Nordseeküste besteht in der kommenden Nacht die Gefahr einer Sturmflut. Morgen erneut Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag kaum Wetteränderung, nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 12.

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