Nachrichten

Freitag, 30. Januar 2015 01:00 Uhr

  • Eurogruppenchef Dijsselbloem trifft neue griechische Regierung

    Eurogruppenchef Dijsselbloem wird heute zu Gesprächen in Athen erwartet. Er trifft mit Ministerpräsident Tsipras und Finanzminister Varoufakis zusammen. Dijsselbloem sagte gestern, die Wahlversprechen der neuen Regierung seien zu teuer. Ihre Umsetzung würde dazu führen, dass der griechische Haushalt sehr schnell entgleise. Tsipras will die Sparpolitik in seinem Land beenden und hat bereits mehrere Reform- und Sparprojekte gestoppt.

  • EU verlängert Russland-Sanktionen

    Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen Russland verlängert. Es geht um Reise- und Vermögenssperren, die nun bis September gelten. Neue Wirtschafstssanktionen wurden nicht verhängt. Die Erklärung der EU-Außenminister wurde auch von Griechenland mitgetragen. Zwischen der neuen Regierung in Athen und der EU hatte es zuletzt Irritationen darüber gegeben, wie mit Russland umzugehen sei. Bundesaußenminister Steinmeier sagte nach dem Ministertreffen in Brüssel, es sei keine einfache Diskussion gewesen. Letztlich sei es aber gelungen, europäische Geschlossenheit zu zeigen. Auch die USA drohen Russland mit weiteren Sanktionen. Die jüngsten Vorgänge im Osten der Ukraine seien absolut inakzeptabel, sagte eine Sprecherin des Außenamtes. Sie warnte Moskau vor neuen Konsequenzen. Heute kommen Vertreter Russlands und der Ukraine unter Vermittlung der OSZE in Minsk zu Verhandlungen zusammen.

  • Italien: Noch kein Staatspräsident nach erstem Wahlgang

    In Italien ist die erste Runde zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Keiner der Kandidaten erhielt im ersten Wahlgang die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit. Die mehr als 1.000 Abgeordneten, Senatoren und Vertreter der Regionen müssen einen Nachfolger für den bisherigen Amtsinhaber Napolitano bestimmen, der Mitte des Monats im Alter von 89 Jahren zurücktreten war. - Für heute sind zwei weitere Wahlgänge geplant. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass eine Entscheidung erst in der vierten Runde am Samstag fällt. Dann reicht die einfache Mehrheit.

  • Tote und Verletzte bei Anschlägen auf Militärbasis im Sinai

    Bei einer Serie von Angriffen auf der ägyptischen Sinai- Halbinsel sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Wie das Staatsfernsehen weiter berichtet, wurden fast 40 weitere verletzt. Militante Extremisten sollen gleichzeitig mehr als ein Dutzend Polizei- und Militäreinrichtungen angegriffen haben. - Auf dem Sinai gibt es immer wieder Anschläge islamistischer Gruppen.

  • USA wollen Militärstützpunkt Guantanamo Bay behalten

    Die USA lehnen die von Kuba geforderte Rückgabe des Militärstützpunktes Guantanamo Bay ab. Präsident Obama wolle zwar das Gefangenenlager schließen, sagte dessen Sprecher Earnest in Washington. Die Marinebasis stehe allerdings nicht zur Disposition. - Kubas Präsident Castro hat die Rückgabe des Militärstützpunktes zur Bedingung für eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen erklärt. Außerdem verlangt er eine Aufhebung des seit Jahrzehnten bestehenden Handelsembargos und die Zahlung von Schadenersatz.

  • Tote und Verletzte bei Tanklaster-Explosion in Mexiko-Stadt

    Bei der Explosion eines Gas-Transporters vor einem Kinder- Krankenhaus in Mexiko-Stadt sind offenbar weniger Menschen ums Leben gekommen als zunächst angenommen. Die lokalen Behörden sprechen jetzt von zwei Toten und mehr als 60 Verletzten. Zuvor war von sieben Toten die Rede gewesen. - Durch die Detonation stürzten große Teile des Klinikgebäudes ein. Unter den Trümmern werden weitere Opfer befürchtet. Ursache für das Unglück war den bisherigen Erkenntnissen zufolge ein undichter Betankungs-Schlauch.

  • Wetter: Nachts schauerartige Niederschläge, meist als Schnee. 1 bis -5 Grad.

    Das Wetter: Nachts verbreitet schauerartige Niederschläge, auch in tiefen Lagen meist als Schnee. Tiefstwerte plus 1 bis minus 5 Grad. Auch am Tage Schneefälle bis in tiefe Lagen, im Norden teils gewittrig. Im Osten und Südosten gebietsweise Auflockerungen. Null bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag neue Schneefälle, südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 1 bis 5 Grad, im Bergland Dauerfrost.

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