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Donnerstag, 18. September 2014 21:00 Uhr

  • Hollande kündigt baldige Luftangriffe gegen IS-Milizen im Irak an

    Nach den USA wird in Kürze auch die französische Luftwaffe Angriffe gegen die Terrormilizen im Irak fliegen. Präsident Hollande teilte in Paris mit, man komme damit einer Bitte der Regierung in Bagdad nach. Zunächst müssten noch die Aufklärungsflüge abgeschlossen werden, um die genauen Stellungen der Dschihadisten zu erfassen. Danach würden die Angriffe aufgenommen. Hollande stellte klar, dass sich Frankreich nur an der Bombardierung von Zielen im Irak beteiligen wird, nicht aber in Syrien. Auch der Einsatz von Bodentruppen sei nicht vorgesehen. - Die US-Luftwaffe hatte heute mehrere Angriffe gegen vermutete Stellungen der IS-Miliz im Nordirak geflogen.

  • Türkei mahnt enge Kooperation bei Terrorbekämpfung an

    Die Türkei hat eine engere Kooperation der europäischen Länder bei der Terrorbekämpfung angemahnt. Außenminister Cavusoglu sagte bei einem Gespräch mit Bundesaußenminister Steinmeier in Berlin, die Sicherheitsbehörden müssten Islamisten bereits an der Ausreise in Richtung Syrien und Irak hindern. Ein Informationsaustausch sei unerlässlich, um solche selbsternannten Gotteskrieger aufzuhalten. Steinmeier lobte, dass die Türkei bereits eintausend junge Leute an der Grenze zurückgewiesen habe, die sich im Irak oder in Syrien der Terror-Miliz anschließen wollten. Man müsse verhindern, dass sie dort radikalisiert würden und ihr Werk später in Europa und anderswo fortsetzten.

  • Deutschland gibt weitere Mittel gegen Ebola-Epidemie in Westafrika

    Die Bundesregierung stellt weitere Mittel zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie bereit. Das Auswärtige Amt teilte in Berlin mit, die finanzielle Hilfe werde um fünf Millionen auf 17 Millionen Euro erhöht. Das Europäische Parlament forderte, eine Luftbrücke in die von Ebola betroffenen Länder einzurichten. Es müsse dringend mehr medizinisches Personal nach Westafrika gebracht werden. Einem Frachter aus Guinea wurde inzwischen untersagt, wegen eines Eboba-Verdachtfalls in den Hafen von Malta einzulaufen. Ministerpräsident Muscat sagte, ein möglicher Ausbruch der Seuche würde das Gesundheitssystem des Inselstaates überfordern.

  • Poroschenko bittet USA um Waffen und weitere Hilfe

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat die USA um Militärhilfe im Kampf gegen die pro-russischen Separatisten gebeten. Er betonte in einer Rede vor dem Kongress in Washington, nötig seien sowohl Waffen als auch andere Ausrüstung wie Nachtsichtgeräte und Decken. Die US-Regierung lehnt Waffenlieferungen an Kiew bisher ab. Sie sagte Poroschenko bei seinem Besuch weitere Hilfen im Wert von 53 Millionen US-Dollar zu, darunter Radartechnik und medizinisches Material. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa kündigte an, die Zahl ihrer Beobachter in der Ukraine auf 500 zu verdoppeln. In Minsk soll morgen ein weiteres Krisen-Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe stattfinden. Sie besteht aus Vertretern der OSZE, der Regierungen in Kiew und Moskau sowie der Separatisten.

  • Zentralrat der Juden begrüßt Aktionstag der Muslime

    Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Graumann, unterstützt den für morgen geplanten bundesweiten Aktionstag der Muslime gegen Extremismus. Er wolle mit seinem Besuch in einer Moschee in Frankfurt am Main ein Zeichen der Solidarität setzten, sagte Graumann. Es sei gut, dass sich die Verbände gegen den Terrorismus fanatischer Islamisten zur Wehr setzten. Der Koordierungsrat der Muslime hat zu dem Aktionstag aufgerufen. Mehr als 2.000 Moscheen beteiligen sich mit Gebetsstunden an der Kampagne gegen Extremismus. In acht Großstädten sind Kundgebungen geplant.

  • Fußball Europa League: Möchengladbach - Villareal 1:1

    In der Europa League trennten sich am Abend Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach und der spanische Club FC Villareal unentschieden 1:1.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Osten trocken, sonst Schauer bei 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Schauer und Gewitter, nur im Norden und im Südosten trocken, örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 16 und 9 Grad. Morgen im Norden sowie im Südosten meist sonnig und trocken. Sonst wolkig mit Schauern und Gewittern. Örtlich Starkregen mit Unwettergefahr. 20 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag stark bewölkt mit Schauern und Gewittern. Nur im äußersten Norden noch sonnig. 19 bis 25 Grad.

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