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Freitag, 1. August 2014 05:00 Uhr

  • Gaza-Krise: Israel und Hamas sind zu 72-stündiger Feuerpause bereit

    In der Gaza-Krise haben Israel und die radikal-islamische Hamas einer 72-stündigen Waffenruhe zugestimmt. Die Vereinbarung wurde von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Außenminister Kerry verkündet und später von beiden Konfliktparteien bestätigt. Die Feuerpause soll um sieben Uhr unserer Zeit beginnen und vor allem den Zivilisten im Gazastreifen zugutekommen. Israel soll laut Kerry auch während der Feuerpause Tunnel der Hamas zerstören dürfen. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hatte gestern noch einmal klargestellt, dass die Armee die Tunnel auf jeden Fall zerstören werde - ob mit oder ohne Waffenruhe. Seit dem Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen sind dort nach palästinensischen Angaben mehr als 1.400 Menschen getötet worden. Auf israelischer Seite gab es knapp 60 Tote, die meisten von ihnen Soldaten. In Paris beteiligten sich mehrere tausend Menschen an der ersten pro-israelischen Kundgebung seit Beginn der Gaza-Krise.

  • Deutschland begrüßt Fortschritte an der Absturzstelle in Ukraine

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich zufrieden über das erste Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Weißrussland gezeigt. In einer Erklärung des Auswärtigen Amtes heißt es, in der weißrussischen Hauptstadt Minsk seien erste Absprachen über einen sicheren Zugang der internationalen Ermittler zu dem Gebiet getroffen worden, wo die malaysische Passagiermaschine abgestürzt war. An dem Treffen der Kontaktgruppe hatten Vertreter Russlands, der Ukraine und der OSZE teilgenommen. Laut Auswärtigem Amt soll es auch ein Gespräch mit den pro-russischen Separatisten gegeben haben. Gestern waren die Experten aus den Niederlanden und Australien erstmals bis zum Absturzort gelangt - in Begleitung von OSZE-Beobachtern.

  • Snowdens befristetes Asyl in Russland läuft ab

    Das befristete Asyl des Informanten Snowden in Russland ist zum heutigen 1. August abgelaufen. Moskau hatte dem ehemaligen Mitarbeiter des US-Geheimdienstes vor einem Jahr eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt. Unklar ist, ob sie noch verlängert wird. Snowdens Anwalt ging zuletzt davon aus, dass sein Mandant so lange in Russland bleiben darf, bis über den Fall entschieden ist. Die USA wollen Snowden vor Gericht stellen. In Deutschland wird seit Monaten darüber diskutiert, ob der 31-Jährige vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aussagen soll.

  • Auswärtiges Amt rät von Reisen in afrikanische Ebola-Länder ab

    Die Bundesregierung rät wegen der Ebola-Epidemie von allen nicht notwendigen Reisen nach Guinea, Sierra Leone und Liberia ab. In den aktualisierten Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes heißt es, ein Ende der Ausbreitung sei nicht absehbar. Die USA erließen für alle drei westafrikanischen Staaten eine Reisewarnung. Die Weltgesundheitsorganisation will für die Eindämmung des Virus 100 Millionen US-Dollar bereitstellen. Außerdem ist ein Treffen von Generaldirektorin Chan mit den Präsidenten der betroffenen Länder in Guinea geplant. Nach Angaben der WHO wurden bisher rund 1.300 Ebolafälle bestätigt, 729 Menschen sind gestorben.

  • WTO: Globales Handelsabkommen scheitert

    Der Welthandelsorganisation ist es nicht gelungen, ein globales Abkommen über Handelserleichterungen zu besiegeln. Die fristgerechte Unterzeichnung eines Entwurfs, der im vergangenen Dezember eigentlich schon gebilligt worden war, scheiterte in Genf vor allem am Widerstand Indiens. Die neue Regierung wollte durchsetzen, dass sie Grundnahrungsmittel für Millionen Arme dauerhaft subventionieren darf. Die 160 WTO-Mitgliedsstaaten hatten sich von dem Abkommen Wachstumsimpulse erhofft.

  • Pazifikstaaten fordern schnelles Handeln im Kampf gegen Klimawandel

    Zahlreiche Pazifikstaaten haben zu schnellen Maßnahmen gegen den Klimawandel aufgerufen. Die 15 Mitglieder des Pazifischen Inselforums erklärten zum Abschluss ihrer Jahrestagung in Palau, es gebe keine Entschuldigung dafür, das Problem nicht anzugehen. Viele Länder der Staatengruppe liegen nur einen Meter über dem Meeresspiegel und könnten im Meer versinken, wenn der Klimawandel anhält. - Zu dem Forum gehören auch Australien und Neuseeland.

  • Wetter: Viel Sonne, an den Alpen und im südlichen Mittelgebirge Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Viel Sonne. Im Westen und Nordwesten auch wolkig, an den Alpen und in den südlichen Mittelgebirgen nachmittags einzelne Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Morgen zunächst länger freundlich, später Schauer und Gewitter möglich. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag nur anfangs sonnig, dann Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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