Nachrichten

Montag, 30. März 2015 01:00 Uhr

  • Konservative gewinnen bei Departementswahlen in Frankreich

    In Frankreich ist die konservative UMP auch aus der zweiten Runde der Départementswahlen als Sieger hervorgegangen. Die Partei des früheren Präsidenten Sarkozy gewann gemeinsam mit ihren Verbündeten 64 der 101 Départements. Die Sozialisten von Präsident Hollande erreichten nur in 30 Regionalparlamenten eine Mehrheit. Der rechtsextreme Front Nationale unter Marine Le Pen verbuchte deutliche Gewinne, konnte aber kein Departement gewinnen. - Ministerpräsident Valls gestand die Niederlage ein, betonte aber zugleich, die Regierung werde ihre Arbeit und die Reformpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes fortsetzen. UMP-Chef Sarkozy erklärte, die Politik von Staatschef Hollande sei bei dieser Abstimmung klar zurückgewiesen worden.

  • Iran zu Atomverhandlungen : "Nur noch zwei oder drei Fragen offen"

    Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Lausanne sind die Minister der Fünf-plus-eins-Gruppe zu einer ersten Besprechung in großer Runde zusammengekommen. Von deutscher Seite nahm daran Außenminister Steinmeier teil. Im ZDF betonte er am Abend, man sei sich in den Verhandlungen so nahe gekommen wie nie in den vergangenen Jahren. Allerdings gebe es noch einige Hürden auf dem Weg zu einer Einigung. So müsse glaubwürdig und nachhaltig ausgeschlossen sein, dass der Iran an Atomwaffen gelangen könnte. Der iranische Verhandlungsführer erklärte, eine Einigung sei möglich. Es blieben allein zwei oder drei Fragen zu klären.

  • Mehrere Bundesländer übertragen Tarifeinigung im öffentlichen Dienst auf Beamte

    Mehrere Bundesländer wollen die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst auch für ihre Beamten übernehmen. Das kündigten Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz an. Baden-Württemberg will den Abschluss offensichtlich verzögert übertragen, in anderen Bundesländern ist die Entscheidung noch offen. Die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder hatten sich am Samstag Abend auf eine zweistufige Erhöhung der Tarifgehälter für die bundesweit rund 800.000 Angestellten im öffentlichen Dienst verständigt. Keine Einigung gab es über die Bezahlung der 200.000 angestellten Lehrer. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erwägt deshalb neue Streiks an den Schulen.

  • Streiks bei Amazon werden ausgeweitet

    Die Gewerkschaft Verdi weitet die Streiks beim Online-Händler Amazon aus. Heute und am Dienstag solle auch das Versandzentrum Leipzig bestreikt werden, kündigte Verdi an. Die Gewerkschaft hatte bereits für vier andere deutsche Standorte zu neuen Arbeitsniederlegungen vor Ostern aufgerufen. Verdi verlangt die Bezahlung der Mitarbeiter nach den Tarifen des Einzelhandels, Amazon orientiert sich an den Löhnen der Logistikbranche und lehnt Gespräche ab.

  • Vorwurf mangelnder Transparenz bei Parteispenden

    Mehrere Organisationen in Deutschland kritisieren eine mangelnde Transparenz bei Parteispenden. So enthalte der Rechenschaftsbericht des Bundestages für 2013 nur ein Drittel der Namen von Unternehmen und Verbänden, die Geld gespendet hätten, erklärten die Organisationen Abgeordnetenwatch.de und Lobby-Control. Die Herkunft der übrigen Zuwendungen bleibe unbekannt, weil Beträge unter 10.000 Euro nicht offengelegt werden müssten. Zudem hätten Großsspender begonnen, Spenden durch Sponsoring von Veranstaltungen zu ersetzen. CDU und CSU haben laut dem Rechenschaftsbericht 2013 gut 45 Millionen Euro an Spenden bekommen, die SPD rund 15, die Grünen knapp fünf und die Linke gut 2,5 Millionen Euro.

  • Lambsdorff (FDP): Vorbehalte gegen TTIP-Abkommen unbegründet

    Der FDP-Europapolitiker Lambsdorff hat Bedenken gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den USA zurückgewiesen. Befürchtungen, wonach europäische Standards etwa bei der Umwelt oder der Lebensmittelsicherheit eingeschränkt würden, seien unbegründet, sagte Lambsdorff der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Viele Behauptungen dienten nur dazu, Verunsicherung zu schaffen. Vielmehr werde das TTIP-Abkommen einen deutlichen Wachstumsimpuls mit sich bringen. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Griechenland und Italien lasse sich verringern, wenn mehr Güter zollfrei in die USA exportiert werden könnten, meinte Lambsdorff.

  • Brüssel: Großdemonstration gegen Sparpolitik

    In Brüssel haben am Abend rund 17.000 Menschen gegen die Sparpolitik der belgischen Regierung demonstriert. Unter dem Motto "Ja, es gibt eine Alternative" forderten sie gerechtere Steuern und eine bessere Verteilung der staatlichen Einnahmen. Für heute haben die Gewerkschaften zu Streiks aufgerufen. In Brüssel werden erneut mehrere tausend Demonstranten zu einer Großkundgebung gegen die Regierungspolitik erwartet.

  • Wetter: Nachts kräftige Regenschauer und Gewitter bei 9 bis -1 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regenschauer und Gewitter, teils starke bis stürmische Böen bei Tiefstwerten zwischen 9 und minus 1 Grad. Am Tage im Süden Regen, im Norden und Osten Graupelschauer und Gewitter, im Westen meist trocken, am Abend auch dort Regen, 6 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag bei ähnlichen Werten verbreitet Regen mit starkem bis stürmischem Wind, örtlich Sturmböen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West 6 bis 7, Böen 9.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.