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Sonntag, 20. April 2014 03:00 Uhr

  • Steinmeier: Weitere Zuspitzungen im Verhältnis zu Moskau vermeiden

    Bundesaußenminister Steinmeier rät in der Ukraine-Krise dazu, nicht nur über Strafmaßnahmen gegen Russland zu sprechen. Er sagte der "Bild am Sonntag", er wünsche sich, dass man ebenso engagiert darüber debattiere, wie weitere Zuspitzungen vermieden werden könnten. Verteidigungsministerin von der Leyen hatte Russland zuletzt damit gedroht, die EU-Sanktionen weiter zu verschärfen. Moskau hatte gestern erstmals offen eingeräumt, dass die eigenen Truppen an der Grenze zur Ukraine verstärkt worden sind. Ein Sprecher von Präsident Putin betonte aber auch, es werde kein Militäreinsatz vorbereitet. Die ukrainische Regierung kündigte an, während der Osterfeiertage nicht gegen die pro-russischen Separatisten im Osten des Landes vorzugehen.

  • "Welt am Sonntag": Oettinger für europaweite Pkw-Maut

    EU-Kommissar Oettinger hält eine europaweit geltende Pkw-Maut für sinnvoll. Er sagte der Zeitung "Welt am Sonntag", man habe längst keine Grenzkontrollen mehr. Insofern wären 28 verschiedene Mautsysteme grotesk. Er könne sich vielmehr eine einheitliche Straßen-Nutzungsgebühr für den europäischen Binnenmarkt vorstellen. Der Ertrag solle den Mitgliedsstaaten zugute kommen. Im übrigen gebe es auch Zweifel an der geplanten Pkw-Maut für Ausländer in Deutschland. Das habe Verkehrskommissar Kallas deutlich gemacht. Wenn der Gesetzenwtwurf von Bundesverkehrsminister Dobrindt vorliege, werde die EU-Kommission prüfen, ob mit der Regelung eine Diskriminierung einhergehe. Dobrindt will die Pkw-Maut 2016 einführen.

  • Fährunglück: Taucher bergen weitere Leichen

    Vor der südkoreanischen Küste haben Rettungskräfte weitere Leichen aus der gesunkenen Fähre geborgen. Damit stieg die bestätigte Zahl der Opfer auf 46. Den Tauchern war es wegen der starken Strömung erst nach drei Tagen gelungen, auch Tote aus dem Inneren des Schiffs herauszuholen. Insgesamt waren 476 Menschen an Bord, als die Fähre kenterte und dann sank. Mehr als 170 konnten gerettet werden. Der Kapitän und zwei Besatzungsmitglieder wurden festgenommen, darunter die Dritte Offizierin. Sie hatte das Schiff zum Unglückszeitpunkt gesteuert. Nach Medienberichten war es das erste Mal, dass sie auf der schwierigen Strecke selbst fuhr.

  • 80 Prozent der syrischen Chemiewaffen abtransportiert

    Etwa 80 Prozent der von Syrien deklarierten Chemiewaffen sind nach Angaben der internationalen Inspektoren inzwischen außer Landes gebracht oder vernichtet worden. Die Sonderkoordinatorin der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, Kaag, sagte, damit könne Syrien die am 27. April ablaufende Frist einhalten, um alle Waffen abzugeben. Die Regierung in Damaskus hatte nach einem Chemiewaffenangriff im August 2013 der Vernichtung ihrer Giftgasbestände zugestimmt, um einem US-Militärschlag zu entgehen.

  • Jerusalem: UNO-Gesandter kritisiert Polizei

    Der Nahost-Gesandte der Vereinten Nationen, Serry, hat das Vorgehen der Polizei in Jerusalem während der Osterfeierlichkeiten kritisiert. Serry teilte mit, er und weitere Diplomaten sowie eine Gruppe von palästinensischen Christen seien auf dem Weg zur Grabeskirche an einem Kontrollpunkt gestoppt worden. Dort sei ein großes Gedränge entstanden. Es habe die Gefahr bestanden, dass er niedergetrampelt werden könnte, bevor die Polizei den Weg schließlich freigegeben habe. Das israelische Außenministerium erklärte, es handle sich - wenn überhaupt - um einen kleineren Vorfall und lobte grundsätzlich das Verhalten der Polizei.

  • Nordirland: Nach Mord an IRA-Kämpfer nimmt Polizei Verdächtigen fest

    Die nordirische Polizei hat einen Tag nach der Ermordung eines Untergrund-Aktivisten einen Verdächtigen festgenommen. Nach Angaben eines der Ermittler könnte es sich bei der Tat um eine Abrechnung gehandelt haben. Der Mord ereignete sich am Karfreitag, als Bewaffnete ein ehemaliges Führungsmitglied einer Splittergruppe der IRA erschossen. Dabei handelt es sich um die "Continuity IRA", die sich dem Friedenskurs in Nordirland widersetzt. Der Ermordete war vor einigen Jahren aus der Gruppe ausgeschlossen worden.

  • Wetter: Sonnig und trocken, 14 bis 22 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im äußersten Südosten und Westen gebietsweise etwas Regen oder einzelne Schauer. Sonst bewölkt, im Nordosten und Norden teils klar und trocken. Tiefstwerte 9 bis 2 Grad, in einigen Alpentälern um 0 Grad. Am Tage nach Nordwesten hin sonnig, nach Südosten wolkiger und vereinzelt Gewitter. Bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Ostermontag ist es meist bewölkt, nur zeitweise etwas Sonne. Im Tagesverlauf vielerorts Schauer und Gewitter. 14 bis 21 Grad.

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