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Samstag, 20. September 2014 10:00 Uhr

  • Ost-Ukraine: Dritter russischer Hilfskonvoi eingetroffen

    In der Ost-Ukraine ist nach Angaben aus Moskau ein dritter russischer Hilfskonvoi eingetroffen. Die mit Wasser- und Lebensmittelvorräten beladenen Lastwagen seien in Donezk angekommen und würden entladen, teilte das russische Katastrophenschutzministerium mit. In der Ukraine-Kontaktgruppe hatten sich die Regierung in Kiew und pro-russische Separatisten zuvor in der vergangenen Nacht auf die Einrichtung einer Pufferzone geeinigt. Der an den Verhandlungen beteiligte ehemalige ukrainische Präsident Kutschma teilte in Minsk mit, beide Seiten hätten zugesagt, schwere Waffen um mindestens 15 Kilometer zurückzuziehen. Sämtliche ausländische Kämpfer müssten die Ukraine verlassen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sollen zudem die russisch-ukrainische Grenze überwachen. Bei dem fast siebenstündigen Treffen unterzeichneten beide Seiten einen Aktionsplan für Frieden, der binnen 24 Stunden in Kraft treten soll. Der russische Botschafter in Kiew sprach von einer Deeskalation in dem Konflikt. Separatistenführer Rudenko betonte, der Status der abtrünnigen Gebiete Donezk und Lugansk sei nicht diskutiert worden. In der Ostukraine gilt seit zwei Wochen eine Waffenruhe, die aber nur teilweise eingehalten wird.

  • Von IS verschleppte 49 türkische Geiseln frei - Geheimdienst beteiligt

    Eine von der Terrormiliz Islamischer Staat im Irak verschleppte Gruppe türkischer Geiseln ist freigekommen. Über die Umstände gibt es bislang nur wenige Informationen. Präsident Erdogan sprach im Fernsehen von einer erfolgreichen Operation des türkischen Geheimdienstes. Regierungschef Davotuglu bezeichnete während eines Aufenthalts in Baku die Übergabe der Geiseln als Ergebnis intensiver Bemühungen der letzten Tage und Monate. Das türkische Fernsehen meldet, es sei kein Lösegeld gezahlt worden. Unter den 49 Freigelassenen sind mehrere diplomatische Mitarbeiter des türkischen Konsulats in Mossul. Während der Eroberung der Stadt Anfang Juni hatten die Dschihadisten auch das Konsulat gestürmt.

  • Finanzminister der G20 wollen Wachstum steigern

    Die Mitgliedsländer der G20 wollen trotz konjunktureller Risiken an ihren Wachstumszielen festhalten. Das ist zu Beginn eines Treffens der Finanzminister im australischen Cairns deutlich geworden. Demnach soll das bisher angepeilte Weltwirtschaftswachstum in den kommenden fünf Jahren um weitere zwei Prozentpunkte gesteigert werden - das wäre ein Plus von zwei Billionen US-Dollar. Australiens Finanzminister Hockey sprach von einem ehrgeizigen, aber erreichbaren Ziel. Bis November soll jedes Mitgliedsland Strategien vorlegen. Deutschland lehnt staatliche, über Schulden finanzierte Wachstumsprogramme jedoch ab. Außerdem geht es auf dem Finanzministertreffen in Cairns um Möglichkeiten, die Steuerflucht international agierender Großkonzerne zu stoppen. Die OSZE hat dazu konkrete Empfehlungen formuliert, die für die Regierungen der G20-Staaten aber nicht bindend sind. Zum Gipfeltreffen der G20 im November in Brisbane wird auch Russland eingeladen - trotz Kritik an Moskaus Verhalten in der Ukraine-Krise. Australiens Finanzminister Hockey sagte, die Mitgliedsländer seien sich auf breiter Ebene einig, dass eine Zusammenarbeit mit Russland weiter möglich bleiben solle.

  • SPD-Linke Mattheis schließt Koalitionskrach wegen Freihandelsabkommen nicht aus

    In der Debatte über das Freihandelsabkommen der EU mit den USA ist die SPD-Linke bereit, Streit in der Großen Koalition zu riskieren. Die Sprecherin des linken Flügels, Mattheis, sagte im Deutschlandfunk, eines der Grundprinzipien der SPD sei es, stets zum Wohle der Menschen zu entscheiden. Dieses Prinzip dürfe auch im Fall von TTIP nicht aufgegeben werden. Mattheis kündigte an, auf dem Parteikonvent in Berlin heute auszuloten, in wie weit die SPD-Führung bereit sei, auf die Kritik an dem Freihandelsabkommen einzugehen. Notfalls müssten die Verhandlungen zwischen der EU und den USA abgebrochen werden. Parteichef Gabriel hatte gestern noch einmal für TTIP geworben. Die EU brauche das Abkommen, um sich im weltweiten Wettbewerb behaupten zu können. Die Kritiker befürchten unter anderem, dass Lebensmittelstandards abgesenkt werden könnten.

  • Tote durch Tropensturm auf Philippinen

    Durch einen Tropensturm sind auf den Philippinen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 mussten nach Angaben der Zivilschutzbehörde vorübergehend ihre Häuser verlassen. Der Sturm zog über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinweg und löste schwere Überschwemmungen aus. Inzwischen nähert er sich Taiwan.

  • Wetter: Schauer und Gewitter, nur im Norden sonnig, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Nur im äußerten Norden sonnig und trocken. 19 bis 24 Grad. Morgen meist wolkig bis stark bewölkt und schauerartige Regenfälle. Im Süden und Osten auch Gewitter, bei 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag teilweise noch länger anhaltender Regen. Im Osten auch Gewitter, im Tagesverlauf scheint im Westen die Sonne. 13 bis 18 Grad, am Oberrhein bis 20 Grad.

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