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Donnerstag, 21. August 2014 22:00 Uhr

  • Sondersitzung zu Waffenlieferungen in den Irak bekommt zunehmend Unterstützung

    Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, hat sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak erschüttert über die Situation der Flüchtlinge dort geäußert. So etwas Schlimmes habe er noch nie gesehen, sagte er den in Münster erscheinenden "Westfälischen Nachrichten". In einem für 2.500 Flüchtlinge ausgelegten Lager nahe der türkischen Grenze seien 12.000 Menschen untergebracht. Wie Politiker aus fast allen Parteien plädierte Strässer für eine Beteiligung des Bundestages bei einer Entscheidung über Waffenlieferungen für den Irak. Inzwischen sprachen sich auch führende Politiker der Koalition dafür aus, das Parlament in die Debatte einzubinden und eine Sondersitzung einzuberufen. Zunächst müsse die Bundesregierung die Waffenlieferungen aber konkret beschließen, hieß es. Das soll am Mittwoch passieren. Die Grünen forderten Bundeskanzlerin Merkel zu einer Regierungserklärung auf.

  • Hamas-Funktionär räumt Entführung israelischer Jugendlicher ein

    Israel bereitet sich auf eine weitere Verschärfung des Gaza-Krieges vor und beruft 10.000 Reservisten ein. Die israelische Armee setzte gleichzeitig ihre Angriffe auf Stellungen im Palästinensergebiet fort. Nach Militärangaben wurden 41 Ziele im Gazastreifen beschossen. Nach palästinensischen Angaben starben dabei 22 Menschen. Die islamistische Hamas feuerte seit der vergangenen Nacht mindestens 81 Raketen auf Israel ab. Unterdessen hat ein Vertreter der Hamas zugegeben, dass die radikale Palästinenserorganisation im Juni die drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland entführt und ermordet hat. Der Funktionär Arouri räumte ein, dass die Kassam-Brigaden dahinter steckten. Mit der Entführung und Tötung der drei jungen Männer hatte die jüngste Krise im Gaza-Streifen begonnen.

  • UNO-Menschenrechtskommissarin kritisiert Sicherheitsrat

    Die scheidende UNO-Menschenrechtskommissarin Pillay hat dem Sicherheitsrat Ineffektivität bei der Bewältigung der weltweiten Konflikte vorgeworfen. Durch ein verantwortungsvolleres Vorgehen hätten Hunderttausende Menschenleben gerettet werden können, sagte sie bei ihrem letzten Besuch in dem Gremium vor dem Ende ihrer Amtszeit am 30. August. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach sich für eine neue Form der Zusammenarbeit im Sicherheitsrat aus. Millionen Menschen hätten hohe Erwartungen an das einzige internationale Gremium, das den Frieden auf der Welt bewahren könne.

  • WHO berät über nicht zugelassene Ebola-Medikamente

    Die Weltgesundheitsorganisation will sich Anfang September mit den Therapiemethoden für den Ebola-Virus befassen. Zu dem Treffen in Genf würden mehr als 100 Experten erwartet, um über die Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht zugelassener Medikamente zu beraten, teilte die WHO mit. Zwei erkrankte US-Entwicklungshelfer sind inzwischen wieder gesund und wurden aus dem Krankenhaus entlassen. Sie waren dort mit einem nicht zugelassenen Arzneimittel behandelt worden. Es ist aber unklar, ob das zu ihrer Heilung beigetragen hat. Nach Angaben der WHO starben mindestens 1350 Menschen an Ebola. Die Welthungerhilfe warnt außerdem vor einer Hungersnot in der Region. Grund dafür sei auch die Schließung von Grenzen, weshalb der Handel zum Erliegen gekommen sei.

  • Nationalgarde rückt wieder aus Ferguson ab

    Nach dem Abflauen der Unruhen in der Kleinstadt Ferguson wird die US-Nationalgarde wieder abgezogen. Dies kündigte Gouverneur des Bundestaats Missouri, Nixon, an. Die militärischen Einheiten hätten die Stadt effektiv geschützt. Die Nationalgarde war seit Montag in dem Ort, in dem es seit den tödlichen Schüssen eines weißen Polizisten auf den schwarzen Jugendlichen am 9. August täglich Krawalle gegeben hatte. In den vergangen Tagen waren die nächtlichen Unruhen weniger geworden. Insgesamt meldeten die Behörden seit Beginn der Unruhen 163 Festnahmen. - Unterdessen nahm eine Geschworenenjury Beratungen darüber auf, ob ein Verfahren gegen den Todesschützen eröffnet wird. Die Entscheidung kann sich jedoch über mehrere Wochen hinziehen.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: In der Nacht an der Nordsee Schauer oder Gewitter, sonst trocken. Abkühlung auf 12 bis 5 Grad. Morgen im Norden und Westen sowie am Alpenrand bewölkt mit Schauern und einzelnen Gewittern. Sonst trocken und zeitweise auch sonnig. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 14 bis 21 Grad.

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