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Sonntag, 31. August 2014 06:00 Uhr

  • EU droht Russland in Ukraine-Krise mit weiteren Sanktionen

    Mit einem Ultimatum und der Androhung schärferer Sanktionen will die EU Russland in der Ukraine-Krise zum Einlenken bringen. Die Staats- und Regierungschefs beauftragten die Europäische Kommission, binnen einer Woche Vorschläge für neue Strafmaßnahmen vorzulegen. Über sie soll abhängig von Moskaus weiterem Verhalten entschieden werden. Es geht um neue Sanktionen in den Bereichen Finanzen und Energie. Die Teilnehmer des EU-Gipfels zeigten sich zutiefst besorgt über die Aktivitäten russischer bewaffneter Einheiten auf ukrainischem Boden. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich zudem auf zwei wichtige Personalien. Neuer Ratspräsident der Europäischen Union soll der polnische Regierungschef Tusk werden; das Amt der EU-Außenbeauftragten soll künftig die italienische Außenministerin Mogherini ausüben. Bundeskanzlerin Merkel begrüßte die Entscheidungen. Nach Angaben aus Brüssel gibt es zudem eine wachsende Zustimmung für den Spanier de Guindos als neuen Chef der Euro-Gruppe.

  • US-Luftwaffe fliegt wieder Angriffe gegen IS-Stellungen

    Die amerikanische Luftwaffe hat wieder Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" im Nordirak angegriffen. Wie das Pentagon mitteilte, wurden Ziele in der Nähe des Staudamms bei Mossul bombardiert. Man habe Militär-Operationen der irakischen Streitkräfte unterstützt. Gestern hatten die kurdischen Peshmerga-Kämpfer von Erfolgen gegen die IS berichtet. Sie seien in den Ort Sumar eingedrungen, der rund 70 Kilometer nordwestlich von Mossul liegt, hieß es. Die Stadt ist vor Wochen von IS-Terroristen erobert worden.

  • Bundesregierung beschließt Waffenlieferung an Kurden

    Die Bundesregierung entscheidet heute über Waffenlieferungen für die Kurden im Nordirak. Bundeskanzlerin Merkel kommt dazu in kleiner Runde mit den Ministern für Auswärtiges, Verteidigung, Wirtschaft und Entwicklung zusammen. Anschließend soll die Entscheidung auch mit dem Vorsitzenden der Koalitionspartei CSU, Seehofer, abgestimmt werden. Im Gespräch ist die Lieferung panzerbrechender Waffen aus Bundeswehr-Beständen. Diese könnten von den Peschmerga-Einheiten gegen Militärfahrzeuge der sunnitischen Terror-Miliz Islamischer Staat eingesetzt werden. Morgen will Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung zu dem Thema abgeben. Die Abgeordneten haben in der Frage der Waffenlieferung kein Mitspracherecht.

  • Alle philippinischen Blauhelme auf den Golanhöhen in Sicherheit

    Die auf den Golanhöhen von syrischen Rebellen belagerten Blauhelm-Soldaten sind außer Gefahr. Die letzte Gruppe philippinischer Kräfte habe sich im Schutze der Dunkelheit zu Fuß in Sicherheit gebracht, sagte ein Militärsprecher in Manila. Sie hatten sich ein stundenlanges Feuergefecht mit den Rebellen geliefert. Zuvor hatte eine UNO-Eingreiftruppe eine weitere Gruppe von 35 Blauhelmen mit Fahrzeugen aus der Kampfzone gebracht. - Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, verurteilte die Angriffe bewaffneter Extremisten auf die Soldaten. Diese sind seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs wiederholt unter Beschuss geraten.

  • In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt

    In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt. Dabei können die rund 3,4 Millionen Wahlberechtigten über den Fortbestand der schwarz-gelben Koalition von Ministerpräsident Tillich entscheiden. Mit Spannung wird erwartet, ob die euro-kritische Partei "Alternative für Deutschland" erstmals in einen Landtag einzieht und ob die rechtsextreme NPD wieder im Landesparlament vertreten ist.

  • Fußball-Bundesliga: Bayern in Schalke nur unentschieden

    In der Fußball-Bundesliga ist Meister Bayern München bei Schalke 04 nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Die weiteren Ergebnisse der Samstagsspiele: Leverkusen - Berlin 4:2, Wolfsburg - Frankfurt 2:2, Bremen - Hoffenheim 1:1, Stuttgart - Köln 0:2 und Hamburg - Paderborn 0:3. Heute empfängt Mainz Hannover und Mönchengladbach ist zu Gast in Freiburg.

  • Wetter: Vor allem in der Mitte und im Süden Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Heute wechselnd bis stark bewölkt und häufig Schauer und kurze Gewitter. Vor allem in der Mitte und im Süden auch längere Zeit kräftiger Regen. 16 bis 22 Grad. Morgen scheint die Sonne am häufigsten im Westen und Südwesten. Im Osten und Südosten Schauer und einzelnen Gewitter. Kaum veränderte Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag lediglich im Südwesten weitgehend trocken. Sonst unbeständig mit Niederschlägen. 17 bis 24 Grad.

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