Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 03:00 Uhr

  • Hilfe für Opfer von Himalaya-Erdbeben läuft an

    Nach dem Erdbeben im Himalaya mit wahrscheinlich mehr als 1.500 Toten wird dort Unterstützung aus der ganzen Welt erwartet. Auch Helfer aus Deutschland machten sich bereits auf den Weg nach Nepal. Die indische Armee hatte gestern mehrere Flugzeuge mit Hilfsgütern geschickt. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 starben allein in Nepal nach Angaben des Informationsministers mehr als 1.450 Menschen. Er sagte, die Opferzahl könne sich noch verdreifachen. Viele Menschen verbrachten die Nacht im Freien, aus Angst, dass ihre Häuser noch einstürzen. Auch zahlreiche Patienten von überfüllten Krankenhäusern mussten auf Bürgersteigen und Straßen liegen. In Indien kamen durch das Erdbeben mindestens 34 Menschen ums Leben; auch in Bangladesch und China gab es Todesopfer. Hilfsorganisationen riefen die Menschen in Deutschland zum Spenden auf. Care plant, bis zu 75.000 Menschen mit Notunterkünften, Nahrungsmitteln, Wasserreinigungstabletten und dem Bau von Latrinen zu unterstützen.

  • Entwicklungsminister Müller kündigt neue Afrika-Strategie an

    Als Konsequenz aus den Flüchtlingstragödien im Mittelmeer will Bundesentwicklungsminister Müller die Hilfen für Afrika neu organisieren. Er sagte der "Welt am Sonntag", dafür wolle er die Wirtschaft in die Pflicht nehmen. Es werde Zeit, dass den afrikanischen Produzenten faire Preise gezahlt würden. Viel zu lange habe Europa den afrikanischen Kontinent mit ausgebeutet, kritisierte der CSU-Politiker. Man habe wertvolle Ressourcen zu Niedrigstpreisen bekommen und den Arbeitskräften Sklavenlöhne gezahlt. Die Unternehmen rief Müller auf, sich bei der beruflichen Ausbildung zu engagieren und in afrikanischen Ländern stärker zu investieren. Mit einigen zusätzlichen Milliarden für die Entwicklungshilfe seien die Herausforderungen nicht zu bewältigen, betonte der Minister. Das alte System vom reichen Europa und dem armen Afrika habe keine Zukunft.

  • Italienische Marine rettet erneut Flüchtlinge vor libyscher Küste

    Die italienische Marine hat vor der libyschen Küste erneut Flüchtlinge gerettet. Eine Sprecherin sagte, 274 Menschen seien von einem Schiff geholt worden. Berichte über Tote gebe es nicht. Am Freitag waren bereits mehr als 300 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. Sie wurden inzwischen nach Sizilien gebracht.

  • Koalitionsgipfel befasst sich mit Mindestlohn

    Der Streit über den Mindestlohn ist eines der Themen beim heutigen Koalitionsgipfel im Kanzleramt. Aus der Union gibt es Forderungen, die Dokumentationspflicht für Arbeitgeber zu ändern. Auch Wirtschaftsverbände verlangen, dass Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter nur noch dann dokumentieren müssen, wenn der Verdienst bis zu 1.900 Euro beträgt. Die SPD hält an der bestehenden Obergrenze von 2.958 Euro fest. Die Regelung gilt für insgesamt neun Branchen in denen Schwarzarbeit häufig ist. Außerdem will Bundesarbeitsministerin Nahles eine Zwischenbilanz nach der Einführung des Mindestlohns vorlegen. Weitere Themen des Koalitionsgipfels sind die Energie- und Klimapolitik, die Unterbringung von Flüchtlingen und die Zukunft des Solidaritätszuschlags.

  • Gedenkfeiern zur Befreiung der KZ Bergen-Belsen und Flossenbürg

    Mit Gedenkfeiern wird heute an die Befreiung von Konzentrationslagern vor 70 Jahren erinnert. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen will Bundespräsident Gauck eine Rede halten. Unter den 1.000 erwarteten Gästen werden etwa 70 Überlebende sein. Bis zur Befreiung des Lagers durch britische Truppen kamen in Bergen-Belsen zehntausende Gefangene um. Auch in Flossenbürg in Bayern, wo bis zur Ankunft von US-Soldaten mindestens 30.000 Menschen ermordet wurden oder an Krankheiten und Mangelernährung starben, wollen ehemalige Häftlinge an ihre Befreiung erinnern. Frankreich gedenkt heute landesweit der Deportierten des Zweiten Weltkrieges. Präsident Hollande nimmt an einer Zeremonie im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof teil, ebenso die Präsidenten von EU-Parlament und EU-Kommission, Tusk und Schulz. In dem einzigen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf französischen Boden waren bis 1944 mehr als 50.000 Menschen inhaftiert.

  • Ban drängt Indonesien zu Aussetzung geplanter Hinrichtungen

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Indonesien aufgefordert, die geplante Hinrichtung von neun Ausländern und einem indonesischen Staatsbürger auszusetzen. Die Vereinten Nationen seien unter allen Umständen gegen die Todesstrafe, heißt es in einer Mitteilung. Daher appelliere der UNO-Generalsekretär an den indonesischen Präsidenten Widodo, eine Aussetzung zu erwägen und letztlich ihre Abschaffung ins Auge zu fassen. Die neun Ausländer und der indonesische Staatsbürger wurden wegen Drogenschmuggels verurteilt.

  • Wetter: Am Sonntag Schauer, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts meist wechselnd oder stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad. Am Tag wolkig mit Schauern. Temperaturen zwischen 12 Grad an der Küste und 22 Grad im Osten und Süden. Die weiteren Aussichten: Am Montag weitere Niederschläge bei 10 bis 24 Grad.

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