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Freitag, 22. August 2014 15:00 Uhr

  • Ukraine will russischen Hilfskonvoi nicht angreifen

    Die ukrainische Führung hat versichert, keine Gewalt gegen den russischen Hilfskonvoi anwenden zu wollen. Der Chef des Inlandsgeheimdienstes, Naliwajtschenko, erklärte, man wolle jede Provokation vermeiden. Die eigenmächtige Weiterfahrt der russischen Lastwagen auf ukrainischem Staatsgebiet stelle aber eine direkte Invasion dar. Das Außenministerium in Kiew warf Russland einen Verstoß gegen internationales Recht vor und forderte die westlichen Partnerländer auf, das Vorgehen Moskaus zu verurteilen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Poroschenko passierten heute früh mehr als 100 der 280 russischen Lastwagen ohne Genehmigung und vorherige Kontrolle die Grenze. Die Regierung in Kiew befürchtet nach wie vor, dass der Konvoi neben Hilfsgütern auch Waffen für die pro-russischen Separatisten transportiert.

  • Seibert: Prüfung möglicher Waffenlieferung in Irak dauert noch einige Tage

    Die Prüfung möglicher Waffenlieferungen aus Deutschland in den Irak wird nach Angaben der Bundesregierung noch einige Tage in Anspruch nehmen. Vermutlich könne im Laufe der kommenden Woche zu Art und Umfang der Lieferung Näheres gesagt werden, erklärte Regierungssprecher Seibert in Berlin. Zudem betonte er, Bundeskanzlerin Merkel sei bereit, vor dem Bundestag eine Regierungserklärung dazu abzugeben. Die Bundesregierung hatte sich am Mittwoch grundsätzlich bereiterklärt, die Kurden im Kampf gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat" mit Waffen zu unterstützen. Die SPD steht nach den Worten von Generalsekretärin Fahimi hinter dem Regierungskurs. Der überwiegende Teil der Partei unterstütze den Abwägungsprozess, ob auch Waffen geliefert werden sollten, erklärte Fahimi in Berlin.

  • Mindestens 40 Tote bei Angriff auf sunnitische Moschee im Irak

    Im Irak sind bei einem Angriff auf eine sunnitische Moschee mindestens 40 Menschen getötet worden. Mitglieder einer schiitischen Miliz hätten in dem Gebetshaus das Feuer eröffnet, hieß es in Berichten von Augenzeugen. Der Anschlag ereignete sich in der Provinz Dijala im Osten des Landes. Im Irak schwelt seit langem der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.

  • Hamas exekutiert 18 mutmaßliche Kollaborateure

    Die radikal-islamische Hamas hat im Gazastreifen weitere Menschen hingerichtet, die mit Israel zusammengearbeitet haben sollen. Augenzeugen berichteten, sieben Palästinenser seien heute nach einem Freitagsgebet erschossen worden. Nach Angaben von Hamas-Vertretern wurden zudem elf andere mutmaßliche Kollaborateure vor einer ehemaligen Polizeiwache exekutiert. - Vorangegangen waren gezielte israelische Angriffe gegen die Führungsriege der Hamas. Dabei wurden drei ranghohe Kommandeure getötet. Auch in der vergangenen Nacht setzte Israel seine Luftangriffe auf den Gazastreifen fort. Nach palästinensischen Angaben starben mehrere Menschen. In einigen Städten im Süden Israels gab es Raketenalarm.

  • Transplantationen am Deutschen Herzzentrum werden geprüft

    Im Zuge des neuen Organspendeskandals am Deutschen Herzzentrum prüft eine Kommission der Bundesärztekammer die dortige Transplantationspraxis. Das teilte Berlins Gesundheitssenator Czaja am frühen Nachmittag mit. Es gebe den Vorwurf, dass Patienten eine unbegründet hohe Dosierung eines Medikaments erhalten hätten und deshalb auf der Warteliste für Transplantationen nach vorne gerückt seien. Die Ergebnisse der Prüfkommission sollten im kommenden Monat vorliegen. Wegen möglicher Manipulationen hatte bereits das Herzzentrum Selbstanzeige gestellt.

  • Wetter: Im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 16 bis 23 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen sowie am Alpenrand dicht bewölkt mit Schauern und Gewittern. Sonst meist trocken und sonnige Abschnitte. 16 bis 23 Grad. Morgen vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 15 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag in der Nordhälfte weiterhin Niederschläge, im Süden teils heiter, teils wolkig und meist trocken. 15 bis 20 Grad.

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