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Dienstag, 25. November 2014 21:00 Uhr

  • Ferguson: Anwälte von Michael Brown kritisieren Staatsanwaltschaft

    Die Anwälte des erschossenen schwarzen Jugendlichen in Ferguson haben die juristische Aufarbeitung der tödlichen Polizeischüsse kritisiert. Sie erklärten, der eingesetzte Staatsanwalt sei eine Fehlbesetzung gewesen, weil er eine enge Beziehung zur Polizei habe. Zudem warfen die Anwälte der Staatsanwaltschaft vor, die Beweise so präsentiert zu haben, dass der weiße Polizist nicht angeklagt werde. Zuvor hatte eine Geschworenen-Jury nach dreimonatigen Beratungen festgestellt, dass die Beweise für eine Anklage gegen den Polizisten nicht ausreichen, der im August den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschossen hatte. Nach der Entscheidung kam es in der vergangenen Nacht zu Ausschreitungen. - Der Tod des Teenagers hatte bereits im Sommer eine Welle gewalttätiger Proteste in Ferguson ausgelöst.

  • Berlin: Treffen der Koalitionsspitzen hat begonnen

    Die Spitzenpolitiker der Großen Koalition sind am Abend zu Beratungen über anstehende politische Vorhaben zusammengekommen. Dazu gehören unter anderem die Flüchtlingspolitik und die Frauenquote. Vor Beginn zeigte sich Wirtschaftsminister Gabriel zuversichtlich, dass es eine Einigung auf eine gesetzliche Frauenquote in Führungsetagen von Großunternehmen geben werde. Alle Selbstverpflichtungen in der Vergangenheit hätten nicht zum Erfolg geführt. Weiteres Thema der Koalitionsrunde ist das geplante zehn Milliarden Euro umfassende Investitionspaket.

  • Italien: Parlament stimmt Arbeitsmarktreform zu

    Das italienische Abgeordnetenhaus hat die Arbeitsmarktreform von Regierungschef Renzi gebilligt. Bei der Abstimmung gab es eine breite Mehrheit für das Gesetz. Allerdings hatten zuvor zahlreiche Oppositionspolitiker und etwa 30 Abgeordnete von Renzis Demokratischer Partei aus Protest den Saal verlassen. Geplant ist unter anderem eine Lockerung des Kündigungsschutzes. Ziel ist es, Unternehmen dazu zu bewegen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

  • Aktivisten: Syriens Luftwaffe tötet mindestens 60 Menschen in Raka

    Die syrische Luftwaffe hat bei Angriffen auf die Stadt Raka fast 70 Menschen getötet. Das teilte die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Die Terrormiliz IS hat Raka im vergangenen Jahr erobert. Im irakischen Mossul sprengten die Dschihadisten ein Kloster. Es war im Sommer aufgegeben worden, als Mossul von IS-Einheiten überrannt wurde.

  • Ölförderquoten : Keine Einigung auf Kürzung

    Im Kampf gegen den Preisverfall beim Rohöl zeichnet sich keine Einigung über eine Kürzung der Förderquoten ab. Gespräche zwischen den beiden Opec-Staaten Saudi-Arabien und Venezuela sowie Mexiko und Russland hätten keine Annäherung in der Frage ergeben, sagte Venezuelas Außenminister Ramirez in Wien. Einig sei man sich aber darin gewesen, dass der aktuell niedrige Ölpreis nachteilig sei. Die Teilnehmer hätten einem weiteren Treffen in drei Monaten zugestimmt. Am Donnerstag kommt die Organisation Erdöl exportierender Staaten in Wien zu einem Treffen zusammen. Vor allem die Opec-Mitglieder aus den Golfstaaten lehnen eine von Russland geforderte Mengenbegrenzung ab. Seit Juni sind die Preise für Rohöl um rund ein Drittel gesunken. Der Grund dafür ist ein Überangebot an den Weltmärkten und eine zugleich schwächelnde Nachfrage.

  • Ebola: Erst die Hälfte des benötigten Geldes bei der UNO eingegangen

    Die Vereinten Nationen haben erst rund die Hälfte des Geldes erhalten, mit dem sie den von Ebola betroffenen Ländern helfen wollen. Wie ein UNO-Sprecher in Genf sagte, stellten Regierungen und andere Geber bislang rund 780 Millionen US-Dollar bereit. Benötigt würden jedoch 1,5 Milliarden US-Dollar. Vergangene Woche hatte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärt, mit entsprechender Unterstützung könne die Ebola-Epidemie in Westafrika bis Mitte 2015 besiegt sein.

  • Wetter: Am Mittwoch im Westen örtlich leichter Regen, sonst trocken, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Nachts teils dichter Nebel, teils klar. Im Westen und Südwesten etwas Regen. Tiefstwerte dort 7 bis 3, sonst +3 bis -2 Grad. Morgen im Westen leichter Regen, sonst trocken. 5 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Westen meist dichte Wolken mit gelegentlichem Regen. Im Südosten oft neblig. Nur vereinzelt Sonnenschein. 3 bis 11 Grad.

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