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Samstag, 31. Januar 2015 15:00 Uhr

  • Weizsäcker Tod: Parteien würdigen Verdienste des Altbundespräsidenten

    Spitzenpolitiker aller Parteien haben die Verdienste von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker gewürdigt, der im Alter von 94 Jahren gestorben ist. Bundespräsident Gauck bezeichnete seinen Vorgänger als herausragendes Staatsoberhaupt und moralische Instanz. Gauck verwies insbesondere auf die Rede Weizsäckers zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985. Vertreter von CDU und SPD betonten, Weizsäcker habe das Ansehen Deutschlands in der Welt gemehrt. Die Grünen nannten ihn einen engagierten Kämpfer für demokratische und freiheitliche Rechte. Die Linkspartei erklärte, Weizsäcker habe sich für eine Verständigung und Aussöhnung mit Osteuropa eingesetzt. Der CDU-Politiker Weizsäcker war von 1984 bis 1994 sechster Bundespräsident.

  • Mattarella ist neuer Präsident Italiens

    Der Verfassungsrichter Mattarella ist Italiens neuer Präsident. Er übetraf mit 665 Stimmen im vierten Wahlgang in Rom die erforderliche absolute Mehrheit deutlich. In den vorherigen Abstimmungsrunden musste eine Zweidrittel-Mehrheit erreicht werden. Mattarella tritt die Nachfolge des bisherigen Präsidenten Napolitano an, der vor zwei Wochen aus Altersgründen zurückgetreten ist. Mattarella wird voraussichtlich Anfang kommender Woche den Amtseid ablegen. Er gehört zur Demokratischen Partei von Regierungschef Renzi.

  • Weißrussland: Ukraine-Kontaktgruppe berät wieder

    In der weißrussischen Hauptstadt Minsk ist die Ukraine-Kontaktgruppe zu Beratungen zusammengekommen. Darüber berichten mehrere Nachrichtenagenturen. Zu der Kontaktgruppe zählen neben der Ukraine auch Vertreter der pro-russischen Separatisten sowie Russland und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Erst gestern war ein Treffen der Gruppe gescheitert. Ziel der Gespräche ist es, an das Waffenstillstandsabkommen vom vergangenen September anzuknüpfen, das aber schon seit längerem nicht mehr eingehalten wird. Im Osten der Ukraine wurden nach Angaben der Regierung in Kiew allein in den vergangenen 24 Stunden 15 Soldaten getötet.

  • Iran: Nukleargespräche am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz

    Die nächste Runde der Atomverhandlungen mit dem Iran soll am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Febuar stattfinden. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Mehr wird dabei Außenminister Sharif die Interessen der Islamischen Republik vertreten. Geplant sind demnach auch Treffen mit den Außenministern der fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschlands. Die Gespräche laufen seit Jahren in der sogenannten 5+1-Runde. Ziel ist es, bis zum Sommer ein umfassendes Abkommen zu erreichen. Umstritten ist vor allem die Urananreicherung, auf die der Iran nicht verzichten will.

  • Terrormiliz IS erobert Ölfeld bei Kirkuk

    Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat ein Ölfeld in der Nähe der irakischen Stadt Kirkuk unter ihre Kontrolle gebracht. Nach Angaben des örtlichen Betreibers der Anlage nahmen die Dschihadisten mindestens 15 Mitarbeiter als Geiseln. Gestern hatte der IS die Stadt Kirkuk angegriffen, war aber von den kurdischen Peschmerga-Kämpfern und Luftangriffen der US-geführten Allianz zurückgedrängt worden. Sechs Soldaten, darunter ein kurdischer General, sollen getötet worden sein. - Kirkuk ist ein Zentrum der irakischen Erdölindustrie.

  • Argentinien: Hinweise auf Suizid von Staatsanwalt Nisman

    In Argentinien gibt es Hinweise darauf, dass es sich bei dem Tod von Staatsanwalt Nisman um eine Selbsttötung gehandelt hat. Die zuständige Ermittlerin - Staatsanwältin Fein - berichtete, an der Kleidung des Toten, der Pistole, dem Magazin und den Patronenhülsen haben man nur die DNA von Nisman nachgewiesen. Der Staatsanwalt war am 18. Januar erschossen in seiner Wohnung aufgefunden worden. Er arbeitete an der Aufklärung eines Anschlags auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires mit mehr als 80 Toten im Jahr 1994. Nisman beschuldigte den Iran, hinter dem Anschlag zu stecken und warf der argentinischen Präsidentin Kirchner vor, die Ermittlungen zu behindern.

  • Wetter: Verbreitet Schnee, ganz im Süden und im Osten Auflockerungen, 0 bis 5 Grad

    Das Wetter: Überwiegend bewölkt und vor allem im Westen und in der Mitte Schneefall. Südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 0 bis 5 Grad. Morgen ebenfalls wolkig mit Schnee- und Graupelschauern. Im Norden in tieferen Lagen Regen oder Schneeregen. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vielfach wechselhaft mit Schauern. Im Süden auch längere freundliche Abschnitte bei unveränderten Temperaturen.

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