Nachrichten

Sonntag, 20. April 2014 20:00 Uhr

  • Papst Franziskus betet für Frieden in Konfliktregionen

    In seiner Osterbotschaft hat Papst Franziskus die Gewalt in Konfliktgebieten wie Syrien und der Ukraine angeprangert und für ein Ende großer und kleiner Feindseligkeiten gebetet. Vor rund 150.000 Menschen auf dem Petersplatz in Rom wandte sich der Papst auch gegen Verschwendung angesichts des Hungers in vielen Erdteilen. Anschließend spendete Franziskus den Segen "Urbi et Orbi"- der Stadt und dem Erdkreis.

  • Ost-Ukraine: Moskau und Kiew werfen sich Verstöße gegen Genfer Erklärung vor

    Nach der Schießerei in der Ost-Ukraine beschuldigen sich Moskau und Kiew gegenseitig der Provokation. Das russische Außenministerium warf der Ukraine vor, gegen die in Genf erzielte Vereinbarung zur Deeskalation zu verstoßen. Der Vorfall zeige den mangelnden Willen der Übergangsregierung, Nationalisten und Extremisten zu entwaffnen. Das Außenministerium in Kiew erinnerte Russland seinerseits an die Zusage, die Separatisten im Osten der Ukraine zum Verlassen besetzer Verwaltungsgebäude zu bewegen. - Nahe der seit mehr als einer Woche von Aufständischen kontrollierten Stadt Slawjansk war nach Angaben der ukrainischen Behörden heute früh bei einem Schusswechsel mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die pro-russischen Kräfte sprechen von fünf Toten. Der selbst ernannte Bürgermeister des Ortes ordnete eine nächtliche Ausgangssperre an.

  • CSU gegen europaweite Pkw-Maut

    Die CSU lehnt den Vorstoß des deutschen EU-Kommissars Oettinger für eine europaweite Pkw-Maut ab. Generalsekretär Scheuer sagte der Zeitung "Die Welt", Oettinger solle nicht den Oberlehrer geben. Der CDU-Politiker hatte eine einheitliche Straßen-Nutzungsgebühr für den europäischen Binnenmarkt ins Gespräch gebracht. Zudem äußerte er Zweifel an der geplanten Pkw-Maut für Ausländer, die die große Koalition auf Drängen der CSU einführen will. Scheuer nannte die Gebühr dagegen gerecht. Deutsche Autofahrer müssten auch in Österreich, Italien oder Frankreich Maut zahlen.

  • Twitter sperrt zwei Nutzerkonten in der Türkei

    Der Kurznachrichtendienst Twitter hat zwei Nutzerkonten in der Türkei gesperrt, über die vor der Kommunalwahl Korruptionsvorwürfe gegen das Umfeld von Regierungschef Erdogan erhoben worden waren. Das Unternehmen betonte, eine solche Sperrung erfolge nicht auf alleinigen Wunsch eines Regierungsvertreters. Ohne rechtliche Grundlage werde Twitter keine Nutzer-Informationen an türkische Behörden weitergeben. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldet, den Nutzern der Konten werde die Verletzung von Persönlichkeitsrechten vorgeworfen. - Kurz vor der Kommunalwahl hatte die Regierung in Ankara Twitter sperren lassen. Dieses Verbot hob das Oberste Gericht des Landes Anfang April auf. In der vergangenen Woche hatte eine Delegation von Twitter in der Türkei mehrfach mit Regierungsvertretern beraten.

  • 30 Tote bei Drohnenangriff im Südjemen

    Bei einem Luftangriff auf ein mutmaßliches Terrorlager im Jemen sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Stammesführern und Behördenvertretern gab es bei dem Angriff in der südlichen Provinz Abjan außerdem zahlreiche Verletzte. Das jemenitische Verteidigungsministerium hatte zuvor von fünf Toten gesprochen. Bei ihnen handle es sich um Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida. Zeugen berichten, dass der Angriff von einer Drohne ausging. Das jemenitische Parlament hat deren Einsatz im Dezember eigentlich verboten. Die Regierung hält sie aber weiter für sinnvoll. Erst gestern waren bei einem Drohnenangriff zehn mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer und drei Zivilisten getötet worden.

  • Irans Präsident für mehr Frauenrechte

    Der iranische Präsident Rohani hat Defizite bei der Einhaltung der Frauenrechte eingeräumt. Die ungleiche Behandlung und die Gewalt gegen Frauen müssten aufhören, sagte Rohani in einer Rede zum Frauentag im Iran. Nach den Regeln des Islam seien Männer und Frauen gleichwertig. Zugleich betonte Rohani allerdings, das westliche Frauenbild sei für den Iran kein Vorbild. - Kurz nach der Rede verkündete das geistliche Oberhaupt Ayatollah Chamenei, er habe mehrere weibliche Gefangene begnadigt oder ihr Strafmaß herabgesetzt.

  • Niederländisches Kunstmuseum wegen Brand in Nationalpark evakuiert

    Im niederländischen Nationalpark Hoge Veluwe hat ein Heidebrand mindestens 350 Hektar Land zerstört. Einem Sprecher des Parks zufolge mussten etwa 2000 Wanderer und Radfahrer das Gebiet verlassen. In dem Nationalpark nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegt auch das Kröller-Müller-Museum für Moderne Kunst. Von dort wurden laut den Angaben rund 300 Gemälde in Sicherheit gebracht, darunter Werke von van Gogh, Picasso und Mondrian. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt.

  • Fußball-Bundesliga: Nürnberg-Bayer Leverkusen 1:4- Stuttgart-Schalke 3 :1

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Nürnberg - Bayer Leverkusen 1 : 4. Stuttgart - Schalke 3 : 1.

  • Wetter: Am Ostermontag überwiegend bewölkt mit Schauern, 14 bis 20 Grad

    Das Wetter: In der Nacht überwiegend bewölkt und trocken, im Südwesten und Nordosten regnerisch. 11 bis 2 Grad. Am Ostermontag stark bewölkt mit Schauern und Gewittern, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag Wechsel von Sonne und Wolken. Im Tagesverlauf im Norden und Osten Schauer und Gewitter, im Westen und Südwesten meist trocken. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordost bis Ost 5 bis 6, Böen 7.

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