Nachrichten

Mittwoch, 17. September 2014 21:00 Uhr

  • 15 Studenten bei Selbstmordanschlägen in Nigeria getötet

    Bei einem schweren Anschlag auf eine Universität im Norden Nigerias sind 15 Studenten getötet worden. Etwa 30 weitere wurden verletzt, als sich zwei Selbstmordattentäter in einem Lesesaal der Hochschule in Kano in die Luft sprengten. Zuvor hatten sie das Wachpersonal erschossen. Die Behörden in Nigeria gehen davon aus, dass die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram für die Tat verantwortlich ist. Sie hatte bereits mehrere Schulen und Bildungseinrichtungen im Norden des Landes angegriffen, um westliche Einflüsse zurückzudrängen.

  • Ägypten kauft russische Waffen für drei Milliarden Euro

    Ägypten hat von Russland Rüstungsgüter im Umfang von umgerechnet knapp drei Milliarden Euro gekauft. Das bestätigte der Chef der staatlichen Rüstungsagentur, Fomin, der Nachrichtenagentur Interfax. Russland hatte sich um Aufträge in Kairo bemüht, nachdem der Westen wegen der politischen Unruhen einige Geschäfte storniert hatte.

  • Obama bekräftigt: Keine Bodentruppen im Irak

    Der amerikanische Präsident Obama hat bekräftigt, dass die USA keine Bodentruppen im Irak einsetzen werden. Die Offensive gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" werde nur aus der Luft geführt, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses. Auch der irakische Regierungschef Abadi betonte, im Kampf gegen die Dschihadisten seien ausländische Bodentruppen weder notwendig noch erwünscht. - Zuletzt hatte US-Generalstabschef Dempsey einen solchen Einsatz nicht ausgeschlossen. Sollte die derzeitige Militäroffensive von Präsident Obama nicht den gewünschten Erfolg bringen, würde er sich auch für einen Kampfeinsatz aussprechen, sagte Dempsey vor dem Streitkräfte-Ausschuss des Senats.

  • Ebola: Weltbank warnt vor Wirtschaftskrise in Westafrika

    Wegen der Ebola-Epidemie droht nach Einschätzung der Weltbank in Westafrika nun auch eine Wirtschaftskrise. Als mögliche Folge nannte sie Panikkäufe, Inflation und Kapitalflucht. Der Internationale Währungsfonds kündigte an, den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone umgerechnet 100 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Liberias Präsidentin Sirleaf lobte die US-Regierung für ihre Entscheidung, 3.000 Soldaten in die Krisengebiete zu entsenden. Deutschland will beim Aufbau von Krankenstationen sowie bei Transporten von Ärzten helfen. Zudem wird der Einsatz der Bundeswehr geprüft.

  • US-Notenbank kauft weniger Staatsanleihen - Zinssatz bleibt niedrig

    Die amerikanische Notenbank will ihre Konjunkturhilfen weiter drosseln. Der Erwerb von langfristigen Staatsanleihen wurde zum siebten Mal in diesem Jahr um 10 Milliarden Dollar zurückgefahren. Damit sinken die Ankäufe auf 15 Milliarden Dollar pro Monat. Der Leitzins bleibt unverändert zwischen null und 0,25 Prozent. - Die US-Notenbank betreibt sei Ende 2008 eine Politik des billigen Geldes, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dies werde für beträchtliche Zeit auch so bleiben, teilte die Fed heute mit.

  • Fidschi-Inseln: EU lobt hohe Beteiligung an Parlamentswahl

    Die Parlamentswahl auf den Fischi-Inseln im Süd-Pazifik ist nach Angaben internationaler Wahlbeobachter ohne Probleme verlaufen. Es war die erste Abstimmung nach acht Jahren Militärherrschaft. Umfragen zufolge liegt das Bündnis des derzeitigen Militär-Regenten Bainimarama vorn. Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Ashton, lobte die hohe Wahlbeteiligung. In Brüssel erklärte sie, die EU werde sich in enger Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung um eine Festigung der Demokratie auf den Fidschi-Inseln bemühen.

  • CSU-Parteizeitung Bayernkurier künftig nur noch online

    Die CSU will den "Bayernkurier" als Wochenzeitung einstellen. Künftig soll die hoch-defizitäre Parteizeitung nur noch einmal im Monat und nur noch online erscheinen. CSU-Generalsekretär Scheuer sagte, der Wechsel sei für Mitte nächsten Jahres geplant.

  • Wetter: Am Donnerstag nur im Norden und Osten heiter, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Nachts überwiegend gering bewölkt oder klar. Nur im Westen und Südwesten vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter. Örtlich Nebelbildung. 15 bis 8 Grad. Morgen im Norden und Osten heiter und trocken, im Westen und Süden im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden meist heiter und trocken, sonst teils kräftige Schauer und Gewitter. 20 bis 26 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Bühnenverein gegen Navracsics als EU-Kulturkommissar  | mehr

Nachrichten

Obama bekräftigt: Keine Bodentruppen  im Irak | mehr

Wissensnachrichten

Statistik  Fachmagazin Science stellt Liste der Wissenschaft-Stars zusammen | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.