Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 13:00 Uhr

  • UNO fordert mehr Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien

    Auf einer internationalen Geberkonferenz für Syrien haben die Vereinten Nationen um größere Hilfe für Flüchtlinge gebeten. UNO-Flüchtlingskommissar Guterres erklärte vor den Teilnehmern in Kuwait, nach vier Jahren Bürgerkrieg spitze sich die Notlage für die Syrer innerhalb und außerhalb des Landes immer weiter zu. Viele Flüchtlinge in der Region lebten in unzureichenden Behausungen, Kinder könnten nicht zur Schule gehen und auch die Gesundheitsversorgung sei mangelhaft. Die Vereinten Nationen hoffen auf internationale Hilfsgelder in Höhe von 7,7 Milliarden Euro. Die Regierung des Libanon erklärte, zur Versorgung der im Land lebenden syrischen Flüchtlinge brauche man in den kommenden zwei Jahren insgesamt eine Milliarde Dollar. Die Bundesregierung erhöhte ihre bisherigen Hilfszusagen um 100 Millionen Euro auf 255 Millionen. Aus den Ländern der Europäischen Union sollen insgesamt 1,1 Milliarden Euro fließen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilt.

  • Atomverhandlungen in Lausanne - Lawrow spricht von guten Erfolgsaussichten

    Im schweizerischen Lausanne sind die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm fortgesetzt worden. An der Sitzung nehmen die Außenminister und Vertreter der fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat sowie Deutschlands und des Iran teil. Auch der russische Außenminister Lawrow will im Laufe des Tages wieder dazustoßen. Er war gestern nach Moskau zurückgereist und hatte seine Rückkehr zu den Gesprächen von deren Erfolgsaussichten abhängig gemacht. Die Frist für eine Grundsatzvereinbarung läuft um Mitternacht aus. Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Nouripour warnte im Deutschlandfunk vor einem Scheitern der Verhandlungen. Selbst eine schlechte Vereinbarung wäre besser als kein Abkommen, weil es damit die Möglichkeit gebe, das iranische Atomprogramm zu überprüfen. Dennoch beginne mit einem Vertrag erst der Hauptteil der Arbeit, weil weiterhin nicht klar sei, inwieweit sich das Land an die getroffenen Vereinbarungen halte.

  • Merkel spricht in Berlin mit Hollande über Griechenlandkrise

    Bundeskanzlerin Merkel hat den französischen Staatspräsidenten Hollande in Berlin empfangen. Die beiden Politiker wollen über die Krise in Griechenland, die Atomverhandlungen mit dem Iran und den Absturz der Germanwings-Maschine sprechen. Anschließend kommen zahlreiche Regierungsmitglieder beider Länder zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um über Fragen der Sicherheits-, Wirtschafts- und Bildungspolitik zu beraten. Beim deutsch-französischen Ministerrat sollen auch Abkommen zur Anerkennung von Hochschulabschlüssen und zur vereinfachten Besteuerung von Rentnern unterzeichnet werden.

  • Irakische Armee erobert nach eigenen Angaben Regierungssitz in Tikrit

    Die irakischen Streitkräfte haben nach eigener Darstellung den Regierungssitz in Tikrit von der Terrormiliz IS zurückerobert. Dies sei ein wesentlicher Schritt, um die Stadt wieder vollständig unter Kontrolle zu bringen, hieß es von Seiten des Militärs. Die irakische Armee hatte Anfang des Monats ihre bislang größte Offensive gegen die Dschihadisten gestartet. An der Aktion beteiligten sich auch die USA, die mehrfach Luftangriffe auf IS-Stellungen in der Region flogen. Tikrit liegt rund 160 Kilometer nördlich von Bagdad.

  • Jemen: Zahlreiche Tote bei Kämpfen und Luftangriffen

    Im Jemen hat die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition den sechsten Tag in Folge Stellungen der Huthi-Rebellen bombardiert. Dabei sollen Medienberichten zufolge in der Stadt Jarim 20 Kämpfer und 15 Zivilisten getötet worden sein. Luftangriffe gab es auch rund um die Hauptstadt Sanaa. In der südlichen Hafenstadt Aden beschossen Kriegsschiffe der Allianz mehrere Vororte, die die Milizen auf ihrem Vormarsch erobert haben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kamen mindestens 26 Menschen ums Leben. In Aden halten sich viele Anhänger des abgesetzten Präsidenten Hadi auf.

  • Zahl der Arbeitslosen sinkt auf unter drei Millionen

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im März unter die Drei-Millionen-Marke gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im zuende gehenden Monat 2 Millionen 932 Tausend Menschen ohne Job. Das sind 85.000 weniger als im Februar und rund 123.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8 Prozent. Die Zahl der Unterbeschäftigten wurde mit rund 3,8 Millionen angegeben. Darin sind auch so genannte Ein-Euro-Jobber und Teilnehmer an Fortbildungen erfasst. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, begründete die Entwicklung mit einer guten Konjunktur und einer einsetzenden Frühjahrsbelebung.

  • Rücktritt: Gauweiler verzichtet auf Bundestags-Mandat und Parteiamt

    Der CSU-Bundestagsabgeordnete Gauweiler legt sein Parlamentsmandat nieder. Zudem gebe er sein Amt als stellvertretender Vorsitzender der CSU ab, heißt es in einer persönlichen Erklärung. Als Begründung nannte Gauweiler vor allem, dass er mit der Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung nicht einverstanden sei. Zudem laufe der Kurs gleich mehreren Grundsatzbeschlüssen der Christsozialen zuwider. Gauweiler gehört dem Bundestag seit 2002 an. Zum CSU-Parteivize wurde er im November 2013 gewählt.

  • Sturmtief "Niklas": Bahn stellt Nahverkehr in NRW ein

    Die Deutsche Bahn hat wegen des Sturmtiefs "Niklas" den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen komplett eingestellt. Die Entscheidung gelte für den ganzen Tag, teilte die Bahn mit. Im Fernverkehr werde versucht, einige Züge fahren zu lassen. Auch in Bayern gibt es Behinderungen. So ist die ICE-Strecke zwischen München und Augsburg vorläufig gesperrt. In der Nacht war das Unwetter mit Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde über Teile Deutschlands gezogen. Besonders betroffen waren unter anderem Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bayern. In Ost-Westfalen behinderte zudem Schnee den Verkehr. Der Deutsche Wetterdienst warnt für große Teile Deutschlands weiterhin vor Unwetter.

  • Allianz-Konzern stellt 300 Millionen Dollar für Germanwings-Absturz zurück

    Für die Folgen des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich hat der Allianz-Konzern 300 Millionen Dollar zurückgestellt. Einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts" bestätigte eine Sprecherin der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa. Morgen will Konzernchef Spohr das Betreuungszentrum für Angehörige der Opfer in Marseille besuchen.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 2 bis 15 Grad

    Das Wetter: Stürmisch, teils regnerisch, im Osten auch Schneefall. Später von Nordwesten her schauerartiger Regen, mitunter Orkanböen, im Süden länger anhaltend. 2 bis 15 Grad. Morgen erneut Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag kaum Wetteränderung, nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 12.

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