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Donnerstag, 24. Juli 2014 08:00 Uhr

  • US-Luftfahrtbehörde hebt Flugverbot nach Tel Aviv wieder auf

    Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat das Flugverbot für amerikanische Fluggesellschaften nach Tel Aviv wieder aufgehoben. Der Ben-Gurion-Flughafen dürfe seit heute früh wieder angeflogen werden, teilte die Behörde mit. Die FAA hatte das Verbot unter Hinweis auf die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen erst gestern um 24 Stunden verlängert. Der israelische Transportminister Katz sprach von einer sehr wichtigen Entscheidung der FAA. Die Streichungen hätten Israel ohne Zweifel Schaden zugefügt. Die Hamas sei aber mit dem Versuch gescheitert, Israel mit einer Luftblockade zu belegen, sagte Katz. Das Flugverbot europäischer Linien, darunter die Lufthansa und Air Berlin, gilt nach wie vor. Daran gibt es Kritik von deutschen Politikern. Der Grünen-Abgeordnete Beck sagte der "Rheinischen Post", die Lufthansa habe Verantwortung für die Menschen, die auf einen funktionsfähigen Flugverkehr angewiesen seien. Beck ist Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestags. Seine Stellvertreterin Connemann von der CDU sprach von einer "Kapitulation des Westens vor dem Terror".

  • Rund 720 Palästinenser im Gazastreifen getötet

    Bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen sind in der Nacht 23 Palästinenser getötet worden. Die Zahl der Toten in dem Palästinensergebiet seit Beginn der israelischen Offensive stieg damit auf 718. Auf der israelischen Seite kamen bislang mindestens 32 Soldaten und drei Zivilisten ums Leben.

  • MH17 : Suche nach Absturzursache geht weiter

    Eine Woche nach dem Flugzeugabsturz über der Ostukraine geht die Spurensuche weiter. Britische Spezialisten wollen heute den zweiten Flugdatenschreiber der Passagiermaschine inspizieren. Die niederländische Verkehrssicherheitsbehörde hatte gestern mitgeteilt, der Stimmrekorder aus dem Cockpit sei zwar beschädigt, doch die Daten seien intakt. Anzeichen für eine Manipulation gebe es nicht. Heute sollen die sterblichen Überreste weiterer Opfer in den Niederlanden eintreffen. Der stellvertretende Chef der OSZE-Mission in der Ukraine, Hug, sagte im Deutschlandfunk, am Ort des Absturzes lägen wahrscheinlich noch weitere Leichenteile. Ihre Bergung gestalte sich wegen des sehr großen Trümmerfeldes als schwierig.

  • Ukraine-Krise belastet Weltwirtschaft

    Die Ukraine-Krise wird in zunehmendem Maße zu einer Belastung für die Weltwirtschaft. Das ergibt sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aus dem neuen Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds, der heute vorgelegt wird. Demnach könnten die stark gewachsenen geopolitischen Risiken zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise führen. So soll allein in den USA das Wachstum in diesem Jahr mit 1,7 Prozent um über einen Punkt niedriger ausfallen als bisher erwartet. Dabei spielen allerdings neben der Ukraine auch andere Faktoren eine Rolle, etwa der lange Winter. Für die Euro-Zone nahm der IWF seine Prognose um 0,1 Punkte auf 1,1 Prozent zurück, für Deutschland erhöhte er sie leicht von 1,7 auf 1,9 Prozent.

  • EU bereitet weitere Sanktionen gegen Russland vor

    Die Europäische Union will heute verschärfte Sanktionen gegen Russland beschließen. Die Vertreter der 28 Mitgliedstaaten wollen in Brüssel die Liste von Personen erweitern, gegen die Kontosperren und Einreiseverbote gelten. Zudem sollen nach Angaben von Diplomaten mögliche Strafmaßnahmen in Bereichen wie Rüstung und Energie-Technologie diskutiert werden. Ob es darüber ein Einvernehmen gibt, ist aber noch unklar. Die Bundesregierung spricht sich dem Vernehmen nach dafür aus, auch russische Firmen mit Sanktionen zu belegen. Die EU will erreichen, dass Russland zu einer Beruhigung der Lage in der Ost-Ukraine beiträgt und bei der Aufklärung des vermuteten Abschusses der malaysischen Passagiermaschine hilft.

  • Regierung einigt sich auf Überwachung von US-Agenten

    Die deutsche Spionageabwehr soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" künftig auch Mitarbeiter befreundeter Geheimdienste überwachen. Darauf hätten sich Kanzleramt, Innen- und Außenministerium geeinigt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit NDR und WDR. Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Bisher richtete sich das Interesse des Verfassungsschutzes vor allem gegen Russen, Chinesen und Iraner. In den vergangenen Wochen hatte es zwischen Union und SPD unterschiedliche Einschätzungen gegeben, ob der Aufklärungsauftrag deutscher Dienste auf das befreundete Ausland ausgedehnt werden soll.

  • USA: Neue Panne bei Exekution mit Giftspritze

    Bei einer Hinrichtung im US-Bundesstaat Arizona ist es erneut zu Problemen gekommen. Ein verurteilter Mörder starb nach Angaben der Staatsanwaltschaft erst zwei Stunden nach einer Giftinjektion. Der Anwalt reichte während der Hinrichtung einen Notfallantrag bei einem Bundesgericht ein, um den Todeskampf zu stoppen. - In den USA wird seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert, nachdem im April ein Todeskandidat in Oklahoma qualvoll gestorben war.

  • Konfliktparteien in Zentralafrika wollen Kämpfe einstellen

    Die Konfliktparteien in der Zentralafrikanischen Republik haben sich auf einen Stopp der Kampfhandlungen geeinigt. Die Vereinbarung wurde unter anderem von der muslimischen Séléka-Miliz und der christlichen Anti-Balaka-Miliz in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville unterzeichnet. Die Einigung gilt nur als Minimalkonsens, weil sie beispielsweise kein Verfahren für die Entwaffnung der Milizen enthält. - In der Zentralafrikanischen Republik herrscht seit März 2013 Gewalt und Chaos. Damals hatten Séléka-Einheiten Staatschef Bozizé gestürzt. Seither kam es zu Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen.

  • Dow und Nikkei mit Verlusten

    Der Aktienmarkt in New York hat uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones Index verlor 0,2 Prozent auf 17.087 Punkte, der Technologie-Index Nasdaq gewann 0,4 Prozent hinzu und ging mit 4.474 Punkten aus dem Handel. In Tokio steht der Nikkei-Index kurz vor Handelsschluss bei 15.246 Punkten, das ist ein Minus von einem halben Prozent.

  • Wetter: Verbreitet Schauer und Gewitter, 23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Gering bewölkt oder klar, nur im Osten stärker bewölkt mit Niederschlägen. Im Tagesverlauf vor allem in der Mitte und im Westen aufkommende Schauer und Gewitter. Höchstwerte 23 bis 29 Grad. Morgen vor allem in der Nordhälfte Regen. In Richtung Süden zunächst freundlich. Später Schauer und Gewitter, nur im Osten und in Bayern freundlicher. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Samstag zunächst freundlich, später wieder Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 20, Hamburg 18, Bremen 17, Hannover 15, Berlin 17, Leipzig 16, Köln 17, Dresden 15, Frankfurt am Main 19, Stuttgart 17, Freiburg 14, München 12.

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