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Dienstag, 22. Juli 2014 17:00 Uhr

  • EU prüft nach Flugzeugabsturz schärfere Sanktionen gegen Moskau

    Als Reaktion auf den möglichen Abschuss des Passagierflugzeugs im Osten der Ukraine prüft die Europäische Union schärfere Sanktionen gegen Russland. Das teilten Vertreter Österreichs und der Niederlande am Rande des EU-Außenministerrates in Brüssel mit. Der österreichische Ressortchef Kurz sagte, es gehe um die Bereiche Schlüsseltechnologien und Militär. Die EU-Kommission solle in den kommenden Tagen konkrete Vorschläge machen. Mehrere Mitgliedstaaten forderten bei dem Ministerrat ein Verbot von Waffenlieferungen an Russland. Das dürfte aber auf den Widerstand Frankreichs stoßen, das im Oktober trotz internationaler Kritik ein Kriegsschiff an Moskau liefern will. Der russische Präsident Putin betonte in Moskau, er wolle alles in seiner Macht stehende tun, damit die Ermittlungen am Ort des Absturzes vorangehen könnten. Die ersten Opfer sollen morgen aus dem ukrainischen Charkow in die Niederlande ausgeflogen werden. In der Stadt war heute ein Kühlzug mit fast 300 Leichen eingetroffen.

  • Gaza: Ban und Kerry rufen zu Verhandlungen auf

    US-Außenminister Kerry hat im Gazakonflikt zu einem sofortigen Ende der Gewalt aufgerufen. Nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Schukri appellierte er in Kairo an die radikal-islamische Hamas, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Der Vorschlag Ägyptens für eine Feuerpause biete dafür einen geeigneten Rahmen. Zuvor hatte die Hamas erklärt, dem ägyptischen Vorschlag nur unter Bedingungen zuzustimmen. Sie verlangt unter anderem, dass Israel die Blockade des Gaza-Streifens beendet. Auch UNO-Generalsekretär Ban forderte beide Konfliktparteien auf, das Kämpfen zu beenden und Gespräche zu beginnen.

  • NSU-Prozess: Zschäpe darf Pflichtverteidiger nicht auswechseln

    Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Zschäpe, muss ihre Verteidiger behalten. Das Münchner Oberlandesgericht wies ihren Wunsch nach einem Austausch der Anwälte ab, wie der Vorsitzende Richter Götzl bekannt gab. Zur Begründung hieß es, Zschäpe habe nicht ausreichend stichhaltig dargelegt, warum das Vertrauensverhältnis endgültig und nachhaltig erschüttert sei. Zschäpe hatte vergangene Woche erklärt, ihren drei Pflichtverteidigern nicht mehr zu vertrauen. Sie kann die Juristen nicht selbst entlassen, da sie vom Gericht bestellt wurden. Nach der Verkündung des Beschlusses wurde die Verhandlung wie geplant mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt.

  • Nigeria: Eltern der entführten Schülerinnen treffen Präsident Jonathan

    In Nigeria hat sich Präsident Jonathan mit Eltern getroffen, deren Mädchen vor gut drei Monaten von der Terrorgruppe Boko Haram entführt worden waren. Einem Sprecher zufolge nahmen 177 Angehörige an dem Treffen teil. Sie hatten über Wochen ein Gespräch mit Jonathan gefordert, das jedoch erst auf Bitten der pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Yousafzai zustande kam. Vor dem Gespräch hatte Jonathan Aktivisten der Kampagne "Bring back our girls" vorgeworfen, die Entführung für politische Ziele ausnutzen zu wollen. - Von den entführten Schülerinnen gelten noch 219 Mädchen als vermisst.

  • Unicef: 700 Millionen Frauen als Mädchen zwangsverheiratet

    Mehr als 700 Millionen Frauen in aller Welt wurden laut Unicef als Mädchen zwangsverheiratet. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen teilte auf einem Gipfeltreffen für die Rechte von Mädchen mit, mehr als 250 Millionen der Betroffenen seien bei der Eheschließung nicht älter als 15 Jahre gewesen. Leichte Fortschritte machte Unicef im Kampf gegen die Genitalverstümmelung aus. Das Risiko, als Mädchen beschnitten zu werden, sei heute um ein Drittel niedriger als noch vor 30 Jahren. Weltweit seien aber noch 130 Millionen Frauen von Beschneidungen betroffen.

  • Wetter: Am Mittwoch heiter bis wolkig, in der Südhälfte später Regen, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im äußersten Norden meist trocken, sonst bedeckt mit Schauern und Gewittern. Nachts abklingende Niederschläge. Tiefstwerte 19 bis 12 Grad. Morgen heiter bis wolkig, in der Südhälfte nachmittags Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig und gering bewölkt. In der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 22 bis 29 Grad.

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