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Dienstag, 23. September 2014 03:00 Uhr

  • Demonstration auf der Wall Street gegen "Profiteure des Klimawandels"

    Vor dem Beginn der UNO-Klimakonferenz haben in New York mehrere tausend Demonstranten die Wall Street blockiert. Sie warfen Wirtschafts- und Finanzunternehmen vor, maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich zu sein und daran zu verdienen. Es kam zu Zusammenstößen, als einige Demonstranten versuchten, Polizeiabsperrungen vor der New Yorker Börse zu durchbrechen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Die Klimakonferenz beginnt um 14 Uhr unserer Zeit. Erwartet werden etwa 100 Staats- und Regierungschefs. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten. Hendricks verteidigte die Absage der Bundeskanzlerin. Der "Frankfurter Rundschau" sagte die SPD-Politikerin, Merkel bleibe weiter die "Klimakanzlerin".

  • Französische Regierung weist Forderungen islamistischer Geiselnehmer zurück

    Die französische Regierung will ungeachtet der Morddrohungen gegen einen entführten Franzosen an ihrer Irak-Politik festhalten. Außenminister Fabius erklärte in New York, die Entführung in Algerien werde keinen Einfluss auf die Beteiligung an der Koalition gegen die IS-Miliz haben. Es komme nicht in Frage, den Drohungen einer terroristischen Gruppe nachzugeben. Islamistische Geiselnehmer hatten in einem Video damit gedroht, den Mann zu töten, sollte Frankreich nicht binnen 24 Stunden seine Luftangriffe im Irak einstellen. Die französische Regierung schätzt die Videoaufnahme als authentisch ein. Der Bürgermeister der nordirakischen Stadt Erbil, Koja, berichtet unterdessen von Erfolgen im Kampf gegen IS. Die internationalen Luftangriffe hätten die Miliz weiter geschwächt und zurückgedrängt, sagte er im Hessischen Rundfunk.

  • Thüringische Grüne entscheiden sich gegen Schwarz-Grün

    In Thüringen haben CDU und SPD weiter darüber beraten, ob sie ihre Regierungszusammenarbeit fortsetzen wollen. Gut eine Woche nach der Landtagswahl war es das erste Sondierungsgespräch zwischen den bisherigen Koalitionspartnern. Die Grünen entschieden sich am späten Abend dagegen, mit der CDU über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Sie wollen sich für ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen einsetzen. In Brandenburg trafen sich SPD und Linke zu einem weiteren Sondierungsgespräch. Beide Seiten zeigten sich anschließend zufrieden. Die SPD will heute noch einmal mit der CDU sondieren und danach entscheiden, mit wem sie eine Koalition eingeht.

  • Bartels (SPD) fordert mehr Geld für Instandhaltung der Wehrtechnik

    Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Bartels, hat sich besorgt über die technischen Probleme bei deutschen Marine-Hubschraubern gezeigt. Wenn nicht alle Maschinen einsatzfähig seien, leide darunter auch die Ausbildung der Soldaten, sagte der SPD-Politiker "Handelsblatt Online". Bartels warb dafür, mehr Ressourcen für die Instandhaltung der Militärtechnik bereitzustellen. Trotz aller Probleme sei die Bundeswehr aber in der Lage, sich an internationalen Einsätzen zu beteiligen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden 15 Hubschrauber des Typs "Sea Lynx" vorübergehend wegen technischer Probleme aus dem Verkehr gezogen. Die Maschinen sind an Bord von Marineschiffen stationiert.

  • Dobrindt will kostenloses Internet in allen DB-Zügen

    Bundesverkehrsminister Dobrindt hat die Deutsche Bahn aufgefordert, in allen ihren Zügen kostenloses Internet und stabile Mobilfunk-Verbindungen anzubieten. Das Unternehmen müsse sich auf die Lebensrealität der Menschen einstellen, sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Bessere Kommunikationsverbindungen könnten die Bahn im Vergleich zu Fernbussen und Flugzeugen attraktiver machen.

  • Arbeitskampf bei Air France geht weiter

    Die Piloten der französischen Fluggesellschaft Air France wollen weiter streiken. Die Gewerkschaft SNPL wies ein neues Angebot der Unternehmensführung als Provokation zurück. Der Vorschlag, den Ausbau der Billigfluglinie Transavia bis Dezember auf Eis zu legen, sei ein Ablenkungsmanöver. Der Air-France-Vorstand hatte vom "letzten Angebot" gesprochen. - Die Piloten befürchten, dass sie durch schlechter bezahlte Kollegen bei Transavia ersetzt werden sollen.

  • Wetter: Am Dienstag im Osten und Südosten einzelne Schauer, sonst teilweise sonnig, 13 bis 18 Grad

    Das Wetter: Nachts abklingende Niederschläge. Vor allem im Westen und Süden vielerorts klar, örtlich neblig. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad. Tagsüber im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder Sonne, vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, in der Mitte und im Süden bewölkt aber meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste, östlich Fehmarn bis östlich Rügen: Nord 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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