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Freitag, 25. Juli 2014 17:00 Uhr

  • USA legen Plan für einwöchige Waffenpause zwischen Israel und der Hamas vor

    Die USA bemühen sich weiter um ein Ende der Gaza-Krise. Außenminister Kerry schlug nach Medienberichten zunächst eine einwöchige Waffenruhe zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas vor. Diese soll von Gesprächen zwischen beiden Seiten flankiert werden. Über den Plan will das israelische Sicherheitskabinett noch heute beraten. Im Gazastreifen selbst gingen die Kämpfe weiter. Militante Palästinenser feuerten auch wieder Raketen auf Tel Aviv ab, die jedoch abgefangen wurden. Unterdessen reichten die Palästinenser vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen Israel eine Klage wegen Kriegsverbrechen ein. Nach Angaben eines französischen Anwalts wurde das entsprechende Schriftstück im Auftrag des palästinensischen Justizministers al-Saka übergeben. Nach einer mehrtägigen Pause will auch die Lufthansa von morgen an wieder Tel Aviv anfliegen.

  • Botschafter verteidigt israelische Militäroffensive

    Der israelische Botschafter in Deutschland, Hadas-Handelsman, hat die Angriffe seines Landes auf den Gazastreifen gerechtfertigt. Israel habe das Recht und die Pflicht, sich gegen Provokationen zu verteidigen, sagte er auf einer Kundgebung in Berlin. Der Grünen-Politiker Beck erklärte, man könne nicht den Stopp der israelischen Angriffe fordern, ohne auch von der Hamas zu verlangen, ihren Raketenbeschuss einzustellen. Beide sprachen auf einer Gegenveranstaltung zum sogenannten "Al-Kuds-Tag" in Berlin. - Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. In muslimischen Ländern wird der Tag zu Massenkundgebungen gegen Israel genutzt.

  • Poroschenko gegen Rücktritt der ukrainischen Regierung

    Der ukrainische Präsident Poroschenko lehnt den Rücktritt der Regierung in Kiew ab. Das Auseinanderbrechen der Koalition sei kein Grund für einen solchen Schritt, erklärte Poroschenko in einem Schreiben an Parlamentspräsident Turtschinow. Zugleich rief er das Parlament auf, Ministerpräsident Jazenjuk das Vertrauen auszusprechen. Die EU-Kommission will unterdessen wegen der Ukraine-Krise bis Montag konkrete Vorlagen für Wirtschaftssanktionen gegen Russland ausarbeiten. Diese sollten dann am Dienstag von den Botschaftern der Mitgliedsstaaten abgesegnet werden, sagte ein Sprecher in Brüssel. Bei den Sanktionen geht es unter anderem um einen erschwerten Zugang Russlands zu den Finanzmärkten sowie um den Handel mit Rüstungsgütern.

  • CSU erklärt interne Maut-Debatte für beendet

    Die CSU hat ihre parteiinterne Debatte über Ausnahmen für die Pkw-Maut in grenznahen Gebieten für beendet erklärt. In einer heute herausgegebenen Mitteilung heißt es, Bundesverkehrsminister Dobrindt habe in einem Gespräch mit dem bayerischen Innen- und Verkehrsminister Herrmann bekräftigt, dass die geplante Abgabe keine negativen Auswirkungen auf die Grenzregionen habe. Herrmann erklärte anschließend, seine Bitte um Prüfung von Ausnahmeregelungen habe sich damit erledigt.

  • DFB entzieht Bremen Länderspiel Partie soll nun in Nürnberg stattfinden

    Der deutsche Fußball-Bund hat Bremen das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar entzogen. Nach einer Entscheidung des DFB-Präsidiums soll die für den 14. November angesetzte Partie nun in Nürnberg stattfinden. Auch andere Länderspiele sollen bis auf weiteres nicht mehr nach Bremen vergeben werden. Hintergrund ist ein Streit um die Kosten für Polizei-Einsätze. Die rot-grüne Bremer Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, DFB und Vereine bei Risikospielen künftig daran zu beteiligen.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt mit Schauern und Gewittern, 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt mit Schauern und Gewittern. 21 bis 28 Grad. Morgen wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vor allem im Osten Regen, sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. 21 bis 28 Grad.

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