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Mittwoch, 30. Juli 2014 21:00 Uhr

  • Gaza: Waffenruhe beendet - 8,5 Millionen Euro aus Berlin für Palästinenser

    Im Gazastreifen ist die von Israel verkündete einseitige Feuerpause für Teile des Küstengebiets abgelaufen. Die radikal-islamische Hamas hatte die Waffenruhe wertlos genannt, weil die israelische Armee ausdrücklich mehrere Regionen ausgenommen hatte. Nach Angaben palästinensischer Rettungsdienste wurden bei Angriffen in dem abgeriegelten Küstenstreifen heute mehr als 80 Menschen getötet. Auf israelischer Seite starben nach Militärangaben drei Soldaten. Indes stellte Deutschland nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin 8,5 Millionen Euro zur humanitären Unterstützung der Palästinenser im Gazastreifen zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Maßnahmen des lokalen UNO-Flüchtlingshilfswerks und Nichtregierungsorganisationen für Nahrungsmittelnachschub und Gesundheitsversorgung unterstützt werden.

  • Ukraine-Krise: Poroschenko ruft Separatisten zu Gesprächen in Minsk auf

    Der ukrainische Präsident Poroschenko ruft die pro-russischen Separatisten zu Gesprächen im Nachbarland Weißrussland auf. Zuvor hatte er mit dem weißrussischen Staatschef Lukaschenko telefoniert und über eine Vermittlung in Minsk beraten. Daran sollen neben dem früheren ukrainischen Präsidenten Kutschma und Vertretern der OSZE auch der russische Botschafter in Kiew, Surabow teilnehmen. Von den Separatisten gab es keine eindeutigen Signale über eine Teilnahme. Im Juni waren mehrere Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe ergebnislos verlaufen. Nach Angaben der Nato hat Russland seine Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine inzwischen weiter erhöht. Demnach hält auch der Nachschub von Waffen und weiterer Ausrüstung in die Grenzregion an. UNO-Generalsekretär Ban forderte von den Konfliktparteien in der Ostukraine eine sofortige Waffenruhe an der Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine. Wegen der Kämpfe hatten internationale Ermittler heute abermals nicht zu dem Trümmerfeld gelangen können.

  • Kassenärzte: "Leistungen mit fünf Milliarden unterfinanziert"

    Die deutschen Kassenärzte bezeichnen ihre Leistungen als deutlich unterfinanziert. Zehn Prozent der Leistungen würden überhaupt nicht honoriert, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Gassen, in Berlin. Zudem habe es seit 2008 keine Honoraranpassung mehr an das Gehalt von Oberärzten gegeben. Deren Jahreseinkommen - derzeit gut 130.000 Euro - gelten als Richtwert. Insgesamt ergebe sich ein Defizit von ungefähr fünf Milliarden Euro. Die KBV bereitet derzeit ihre honorarpolitischen Forderungen für das kommende Jahr vor. Gassen machte deutlich, dass man mit den Krankenkassen über eine schrittweise Anpassung der Honorare sprechen wolle. Eine konkrete Forderung wollte er nicht nennen.

  • Libysches Parlament tritt zu Krisensitzung zusammen

    In Libyen tritt das neu gewählte Parlament am Samstag zu einer Krisensitzung zusammen, um über die Eskalation der Gewalt in dem Land zu beraten. Aus Sicherheitsgründen kämen die Parlamentarier in der Hafenstadt Tobruk am Mittelmeer zusammen, teilte ein Abgeordneter mit. Die beiden größten Städte des Landes, Tripolis und Bengasi, werden seit Wochen von heftigen Gefechten mit zahlreichen Toten erschüttert. In Tripolis verständigten sich die verfeindeten Grupppierungen heute auf eine vorübergehende Wafffenruhe im Gebiet um den Flughafen. Die Konfliktparteien wollen so Löscharbeiten an einem in Brand gesetzten Treibstofflager ermöglichen. Seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi vor drei Jahren kämpfen rivalisierende Milizen um die Vormachtstellung im Land. Eine funktionierende Armee gibt es nicht mehr. Das im Juni neu gewählte Parlament soll nun einen Ausweg aus der Krise finden.

  • Fed reduziert Konjunkturhilfe weiter - Zinsen unverändert

    Die US-Notenbank setzt den Ausstieg aus ihrem Hilfsprogramm für die Wirtschaft fort. Wie die Federal Reserve im Washington mitteilte, werden die Geldspritzen um weitere zehn auf 25 Milliarden Dollar verringert. Im Oktober soll das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren voraussichtlich auslaufen und die Wirtschaft wieder auf eigenen Beinen stehen. Der Leitzins bleibt unverändert zwischen null und 0,25 Prozent. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008.

  • Wetter: Nachts weniger Regen, 17 bis 11 Grad

    Das Wetter: In der Nacht nach Südosten abziehender Regen. In der Nordwesthälfte trocken. 17 bis 11 Grad. Morgen im äußersten Südosten anfangs schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig. Örtlich Niederschläge. 23 bis 29 Grad.

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