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Donnerstag, 2. April 2015 09:00 Uhr

  • Steinmeier verschiebt wegen Atomverhandlungen seine Baltikumreise

    Bundesaußenminister Steinmeier hat wegen der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm seine Baltikumreise abgesagt. Der für heute geplante Besuch in Estland, Lettland und Litauen werde verschoben, hieß es in Lausanne. Dort wurden die Atomgespräche nach einer nächtlichen Verhandlungsrunde unterbrochen. Sie sollen im Laufe des Tages fortgesetzt werden. Der SPD-Außenexperte Mützenich warnte im Deutschlandfunk vor einem Scheitern der Gespräche. Sollte es keine Einigung geben, werde die gesamte Gemengelange erschwert. Die internationale Gemeinschaft würde dann schwierige Monate erleben. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran. Diese soll dann zu einem langfristigen Abkommen führen. Im Kern geht es darum, eine nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern.

  • Postbeschäftigte erneut im Streik

    Die Warnstreiks bei der Deutschen Post sind heute früh fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten die Beschäftigten in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder, darunter in Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Sie fordern die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. - Bereits gestern hatte es bundesweite Warnstreiks gegeben. Daran beteiligten sich nach Verdi-Angaben mehr als 10-tausend Brief- und Paketzusteller. Sechs Millionen Briefe und 300-tausend Pakete blieben liegen.

  • Streik bei Amazon geht weiter

    Auch beim Internetversandhändler Amazon ist der Streik heute früh fortgesetzt worden. In Leipzig beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben wie in den vorangegangenen vier Tagen in der Frühschicht etwa 200 Mitarbeiter; im Laufe des Tages sollen es mehr als 400 Beschäftigte sein. Betroffen sind auch die Standorte in Werne und Rheinberg sowie in Bad Hersfeld. In dem Konflikt, der seit fast zwei Jahren andauert, geht es um die Aufnahme von Tarifverhandlungen zu den besseren Bedingungen des Einzelhandels. Amazon lehnt dies ab.

  • De Maizière: Wiedereinführung der Ausweispflicht auf Flügen prüfen

    Bundesinnenminister de Maizière will die Wiedereinführung der Ausweispflicht auf europäischen Flügen prüfen. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, im Schengen-Raum werde die Identität von Passagieren nicht mehr systematisch kontrolliert. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine sei deshalb zunächst nicht klar gewesen, wer überhaupt in dem Flugzeug gesessen habe. Bei dem Unglück waren 150 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Insassen waren nach neuen Angaben insgesamt 72 Deutsche, drei weniger als bislang angenommen. An der Absturzstelle in den französischen Alpen konzentrieren sich die Experten heute auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber.

  • Kenia: Mindestens zwei Tote bei Überfall auf Universität in Kenia

    Im Nordosten Kenias haben mehrere bewaffnete Männer eine Universität angegriffen. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt. Die Angreifer sollen Geiseln genommen haben. - Der Überfall ereignete sich in der Stadt Garissa, rund 350 Kilometer östlich der Hauptstadt Nairobi. Die Region war bereits öfter Ziel von Angriffen der radikal-islamischen Al-Shabab-Miliz, die hauptsächlich im Nachbarland Somalia aktiv ist.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Verbreitet Schauer oder Gewitter, an den Küsten überwiegend trocken. Später auch im Nordwesten und Westen Auflockerungen. Höchstwerte 5 bis 10 Grad. Morgen wieder wechselhaft mit einzelnen Schauern. Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden überwiegend trocken, in der Mitte und im Süden Regen, in höheren Lagen Schnee. 5 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 7, Böen bis 9.

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