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Freitag, 25. Juli 2014 03:00 Uhr

  • Weiter keine Lufthansa-Flüge nach Israel

    Die Deutsche Lufthansa und Air Berlin haben wegen der Raketen-Angriffe aus dem Gazastreifen weitere Flüge nach Israel gestrichen. Der Flughafen von Tel Aviv werde auch heute nicht angeflogen, teilte die Lufthansa mit. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hatte zuvor ein Landeverbot für US-Airlines in Tel Aviv aufgehoben. Im Westjordanland protestierten mehrere tausend Menschen gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften kamen Korrespondentenberichten zufolge bei Jerusalem zwei Menschen ums Leben. Gestern waren im Gazastreifen mindestens 15 Menschen bei einem israelischen Angriff auf eine Schule der Vereinten Nationen getötet worden. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich empört. Es seien auch UNO-Mitarbeiter unter den Toten, erklärte er. In dem Gebäude hatten etwa tausend Menschen Schutz gesucht.

  • Kerry legt Vorschlag für Waffenruhe im Gaza-Konflikt vor

    US-Außenminister Kerry hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen ausgearbeitet. Wie die israelische Zeitung Haaretz unter Berufung auf einen Regierungsvertreter in Jerusalem berichtet, hat Kerry sein Papier bereits den Israelis und der Hamas unterbreitet. Sein Entwurf sieht dem Bericht zufolge eine auf zunächst eine Woche befristete Feuerpause vor. In dem Zeitraum sollen sich die israelischen Streitkräfte noch nicht komplett aus dem Gazastreifen zurückziehen, sondern weiterhin Tunnel der Hamas zerstören dürfen. Gleichzeitig sollen die Konfliktparteien unter ägyptischer Vermittlung Verhandlungen über eine längerfristige Lösung aufnehmen. An den Gesprächen soll auch die Palästinensische Autonomiebehörde teilnehmen. Zudem garantieren USA, UNO und EU dafür, dass die wichtigsten Punkte der Konfliktparteien bei den Verhandlungen zur Sprache kommen: für Israel ein raketenfreier Gazastreifen und für die Hamas ein Ende der Blockade des Gebiets.

  • Trümmerteile von algerischem Flugzeug in Mali entdeckt

    Das in Mali vermisste Flugzeug der algerischen Gesellschaft "Air Algérie" ist abgestürzt. Wie die Regierungen von Mali und Burkina Faso bestätigten, wurden Trümmerteile der Maschine in einer Wüstenregion im Norden des Landes entdeckt. Nach Angaben des Krisenstabs in Burkina Faso, wo die Maschine mit Ziel Algier gestartet war, wurden auch Leichen gefunden. An Bord waren 116 Menschen, unter ihnen etwa 50 Franzosen und vier Deutsche. Über die Absturzursache ist noch nichts bekannt. Die Piloten hatten aber, bevor der Kontakt abriss, wegen eines Unwetters um eine Kursänderung gebeten.

  • Putin-Gegner Udalzow zu Lagerhaft verurteilt

    Der russische Oppositionelle und Putin-Gegner Udalzow ist zu viereinhalb Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Ein Gericht in Moskau befand ihn und einen weiteren Aktivisten für schuldig, im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2012 - so wörtlich - "Massen-Unruhen" organisiert zu haben. Wegen der damaligen Proteste waren hunderte Demonstranten festgenommen worden. Die Angeklagten wiesen alle Vorwürfe zurück und sprachen von einem politisch motivierten Urteil.

  • EU fordert Arizona zur Aussetzung von Hinrichtungen auf

    Die Europäische Union hat die qualvolle Hinrichtung eines verurteilten Mörders im US-Bundesstaat Arizona kritisiert. Man sei sehr besorgt über den Vorfall, sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Ashton in Brüssel. Er forderte die Behörden von Arizona auf, in einem ersten Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe alle geplanten Exekutionen auszusetzen. Bei der Hinrichtung des Mannes hatte die Giftinjektion erst nach zwei Stunden gewirkt. Wegen ähnlicher Fälle wird in den USA seit Monaten über die verwendeten Giftmischungen debattiert.

  • Spätstarter bei der Ausbildung halten oft nicht durch

    Viele junge Erwachsene, die vergleichsweise spät eine Berufsausbildung beginnen, brechen die Lehre wieder ab. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit, dass mehr als jeder Dritte der sogenannten Spätstarter zwischen 25 und 35 Jahren es nicht bis zum Abschluss schaffe. Die Abbrecherquoten hätten sich zuletzt noch deutlich erhöht. Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, durch bessere finanzielle Rahmenbedingungen die Bereitschaft und das Durchhaltevermögen Erwachsener für eine qualifizierte Ausbildung zu fördern. Die Bundesanstalt für Arbeit fordert deshalb staatliche Zuschüsse. Andernfalls sei der Ein-Euro-Job lukrativer als eine Ausbildung.

  • Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, 19 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht nachlassende Niederschläge, nur im Nordosten noch länger anhaltender Regen. Tiefstwerte 19 bis 10 Grad. Am Tage zunächst nur in der Nordhälfte Regen, später auch im Süden Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag anfangs freundlich, im Tagesverlauf wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 29 Grad.

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