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Samstag, 2. August 2014 00:00 Uhr

  • Nahost: USA fordern Freilassung des entführten israelischen Soldaten

    Die USA haben eine sofortige und bedingungslose Freilassung des entführten israelischen Soldaten Goldin gefordert. Präsident Obama sagte in Washington, nur dann könne man in dem Konflikt Fortschritte erreichen. Eine Feuerpause sei schwer zu erreichen, wenn Israel und die internationale Gemeinschaft nicht darauf vertrauen könnten, dass die Hamas ihre Verpflichtungen einhalte.Wie auch die UNO machen auch die USA die hamas für den Bruch der Waffenruhe verantwortlich. Nach Angaben des israelischen Militärs waren radikale Palästinenser gestern durch einen Tunnel nach Israel gelangt, hatten zwei Soldaten getötet und Goldin verschleppt. Auf der Suche nach dem Soldaten drangen israelische Armeeeinheiten in den Süden des Gazastreifens ein und nahmen die Stadt Rafah unter Beschuss. Dabei sollen mehr als 60 Palästinenser getötet worden sein. Die Hamas äußerte sich nicht zu dem Verbleib des Soldaten. Die Kassam-Brigaden - der bewaffnete Arm der Organisation - bestätigten hingegen die Gefangennahme.

  • Obama räumt Folter der US-Geheimdienste nach dem 11. September 2001 ein

    Mit deutlichen Worten hat US-Präsident Obama Fehler der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingeräumt. Obama sagte in Washington, einige Verdächtige seien gefoltert worden. Damit habe man Dinge gemacht, die den amerikanischen Werten widersprächen. Er betonte aber auch, dass die Geheimdienste nach den Anschlägen unter großem Druck gestanden hätten. Zu den sogenannten harten Verhörmethoden gehörten von 2002 bis 2009 Schlafentzug, simuliertes Ertränken und Dunkelhaft. Obama hatte das Programm nach seinem Amtsantritt 2009 gestoppt.

  • Lufthansa umfliegt irakischen Luftraum

    Angesichts der Kämpfe im Irak stoppt die Lufthansa ihre Flüge über den dortigen Luftraum. Die Regelung gelte zunächst bis einschließlich Sonntag und gelte auch für die Konzerntöchter Lufthansa Cargo, Austrian Airlines und Swiss, teilte der Konzern am Abend mit. Die Flüge nach Erbil im Norden des Irak werden für diesen Zeitraum ebenfalls eingestellt. Der Konzern erklärte, nach eigener Bewertung lägen gegenwärtig keine Erkenntnisse für eine Gefährdung vor, doch sei Verunsicherung entstanden, weil einige Luftfahrtbehörden anderer Länder empföhlen, den irakischen Luftraum zu umfliegen.

  • UNO und USA machen Hamas für Ende der Waffenruhe verantwortlich

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und die USA haben wegen der Entführung eines israelischen Soldaten im Gazastreifen die Hamas für das Ende der Waffenruhe verantwortlich gemacht. Ban ließ über einen Sprecher erklären, er sei schockiert über die Entwicklung und rufe die Hamas sowie Israel zur Zurückhaltung auf. Zudem verlangte er die sofortige Freilassung des Soldaten. US-Außenminister Kerry bat die Türkei und Katar, ihren Einfluss geltend zu machen. Israel hatte als Reaktion auf die Gefangennahme des Soldaten am Mittag die vereinbarte dreitägige Waffenpause aufgekündigt. Die Hamas warf Israel vor, schon vorher die Stadt Rafah mit Panzern beschossen zu haben. Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der radikal-islamischen Hamas, bestätigten die Gefangennahme des israelischen Soldaten. Amnesty International verlangte Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs zu Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen im Gaza-Konflikt. Es gebe zahlreiche Hinweise für solche Verbrechen auf beiden Seiten, heißt es in einem Brief der Menschenrechtsorganisation an den UNO-Sicherheitsrat.

  • Sinti und Roma gedenken des Völkermords in Auschwitz

    Sinti und Roma aus 25 europäischen Ländern erinnern heute an die Auflösung des sogenannten Zigeunerlagers in Auschwitz vor 70 Jahren. Zur Gedenkveranstaltung werden etwa tausend Teilnehmer erwartet, unter ihnen auch Überlebende. Als Vertreterin Deutschlands reist Bundestagsvizepräsidentin Roth nach Polen. In der Nacht zum 3. August 1944 wurden im größten deutschen Vernichtungslager die letzten 2.900 Roma-Häftlinge ermordet. Insgesamt töteten die Nationalsozialsten in Auschwitz-Birkenau mehr als 20.000 Sinti und Roma.

  • Zugunglück in Mannheim: Mehrere Verletzte

    Bei einem Zugunglück im Mannheimer Bahnhof sind am Abend mehrere Menschen verletzt worden. Ein Bahnsprecher teilte mit, ein Güterzug habe einen Eurocity gerammt, woraufhin fünf Waggons des Personenzugs entgleist seien. Zwei von ihnen seien umgekippt. Ein Mensch sei schwer verletzt worden, mindestens elf Personen erlitten leichte Verletzungen. In den umgekippten Waggons befanden sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers 110 Menschen.

  • Wetter: Ams Samstag überwiegend sonnig, später lokale Niederschläge, 26 bis 30 Grad

    Das Wetter: Nachts gering bewölkt bei Tiefstwerten von 20 Grad an der See und bis 13 Grad im Süden. Tagsüber überwiegend sonnig, nachmittags häufiger bewölkt und örtlich Niederschläge. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselhaft, gebietsweise Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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