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Donnerstag, 18. September 2014 19:00 Uhr

  • Neues Video von britischer Geisel aufgetaucht

    Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das der Terrorgruppe Islamischer Staat zugerechnet wird. Es zeigt einen britischen Journalisten, der vor zwei Jahren in Syrien verschleppt worden war. Er kündigte in dem - offensichtlich zu Propaganda-Zwecken veröffentlichten - Video an, "die Wahrheit" über die Terrorgruppe mitzuteilen. Die US-Luftwaffe hatte heute mehrere Angriffe gegen vermutete Stellungen der IS-Miliz im Nordirak geflogen. Frankreichs Präsident Hollande bekräftigte, dass sich sein Land an dem US-geführten Einsatz beteiligen werde. Das Vordringen der Terrormiliz IS war heute auch Thema im Kanzleramt. Mit mehreren Ministern beriet Bundeskanzlerin Merkel über mögliche Lösungen, um die Lage im Irak und Syrien langfristig zu befrieden. Außenminister Steinmeier sagte nach dem Treffen, neben der aktuell nötigen militärischen Bekämpfung der Dschihadisten gehe es auch um eine Beruhigung der Gesamtsituation in der Region.

  • Sondierungsgespräche in Sachsen: CDU und SPD weitgehend einig

    CDU und SPD in Sachsen haben bei ihren Sondierungsgeprächen weitgehende Einigkeit erzielt. Nach einem zweiten Treffen in Dresden sprachen beide Seiten von einer guten und vertrauensvollen Atmosphäre. Die SPD sieht allerdings noch in einigen Punkten Diskussionsbedarf, etwa in der Bildungspolitik. - Bei der Landtagswahl in Sachsen am 31. August war die CDU unter Ministerpräsident Tillich stärkste Kraft geworden, braucht aber einen Koalitionspartner. Morgen will der Landesvorstand entscheiden, mit welcher Partei darüber verhandelt werden soll. In Brandenburg haben SPD und Linke für die kommende Woche ein weiteres Sondierungsgespräch vereinbart. Mit der CDU wollen sich die Sozialdemokraten morgen treffen.

  • Schottland: Offenbar hohe Beteiligung bei Volksabstimmung über Unabhängigkeit

    Bei der Volksabstimmung in Schottland über die Unabhängigkeit von Großbritannien zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Nach Angaben von Korrespondenten bildeten sich vor einigen Wahllokalen Warteschlangen. Bis 23 Uhr unserer Zeit können die Schotten noch ihre Stimme abgeben. Fast alle der 4,3 Millionen Berechtigten haben sich für die Abstimmung registrieren lassen. Das Ergebnis wird für morgen früh erwartet.

  • Grüne Partei verlässt Regierungskoalition in Finnland

    In Finnland haben sich die Grünen aus der Regierungskoalition zurückgezogen. Grund ist der geplante Bau eines Atomkraftwerks im Norden des Landes. Der Parteichef der Grünen und bisherige Umweltminister Niinistro sagte in Helsinki, die Entscheidung verletze die Vereinbarung, keine neuen Reaktoren zu erlauben. Der finnische Regierungschef Stubb will nun mit den übrigen vier Parteien weiterregieren. Allerdings hat die Koalition nur noch eine knappe Mehrheit.

  • Urteil: Russland muß Tschetschenen entschädigen

    Russland muss den Angehörigen verschwundener Tschetschenen insgesamt mehr als eine Million Euro Entschädigung zahlen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Nach dem Urteil der Richter wurden die Hinterbliebenen unwürdig behandelt. Russland habe sie im Unklaren über das Schicksal der Vermissten gelassen. Geklagt hatten mehr als 40 Angehörige von Männern, die nicht mehr aus dem Tschetschenienkrieg von 2001 bis 2006 zurückgekehrt waren. Russland wird in Straßburg immer wieder wegen brutaler Übergriffe des Militärs gegen Zivilisten im Tschetschenienkrieg verurteilt.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Osten trocken, sonst Schauer bei 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Norden meist klar. Im Westen wechselnd bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten Schauer und einzelne Gewitter. Tiefstwerte zwischen 16 und 9 Grad. Morgen im Norden sowie im Südosten meist sonnig und trocken. Sonst wolkig mit Schauern und Gewittern. 20 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag wechselnd bis stark bewölkt. Vor allem in der Mitte und im Osten Schauer und Gewitter. Im Nordosten sonnig. 19 bis 25 Grad.

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