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Donnerstag, 31. Juli 2014 23:00 Uhr

  • Nahost: UNO-Sicherheitsrat für sofortige Waffenruhe

    Der UNO-Sicherheitsrat hat erneut eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe im Nahen Osten gefordert. In einer Erklärung heißt es, unbedingt erforderlich seien humanitäre Feuerpausen, damit die Zivilbevölkerung versorgt werden könne. Zuvor hatte schon die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, Amos, eine tägliche Feuerpause verlangt. Die USA kritisierten den jüngsten Beschuss einer UNO-Schule durch Israel. Der Granatangriff auf eine Einrichtung, in der Zivilisten Schutz gesucht hätten, sei inakzeptabel und nicht zu rechtfertigen, erklärte ein Regierungssprecher in Washington. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu betonte, man halte an der Zerstörung der Hamas-Tunnel fest, egal, ob es eine Waffenruhe gebe oder nicht. Die Armee habe bereits hunderte solcher Tunnel zerstört und werde diese Arbeit zu Ende bringen. Die Hamas macht ihrerseits zur Bedingung für eine Feuerpause, dass Israel seine Blockade des Palästinensergebietes aufhebt.

  • Tausende bei pro-israelischer Demonstation in Paris

    In Paris haben mehrere tausend Menschen an der ersten pro-israelischen Großdemonstration in Frankreich seit Beginn des Gaza-Krieges teilgenommen. Sie betonten das Recht Israels zur Selbstverteidigung und bezeichneten die Menschen in Gaza als Geiseln der Hamas. Hunderte Polizisten begleiteten die Kundgebung. - In Frankreich leben sowohl die meisten Juden als auch Muslime in Westeuropa.

  • EU zieht Mitarbeiter aus Tripolis ab

    Die Europäische Union hat ihre internationalen Mitarbeiter aus der libyschen Hauptstadt Tripolis vorübergehend abgezogen. Grund sei die Verschlechterung der Sicherheitslage, teilte ein Sprecher in Brüssel mit. Die EU-Delegation und die Mitarbeiter einer Grenzschutzmission seien in Tunesien untergebracht worden. Zahlreiche Staaten, darunter Großbritannien, Griechenland, Spanien und Tschechien zogen ihr Botschaftspersonal ab. Andere Staaten, darunter auch Deutschland, hatten schon vor Tagen ihre Bürger aufgefordert, Libyen zu verlassen.

  • Ukrainisches Parlament billigt Kriegsabgabe

    Die ukrainische Regierung finanziert den Kampf gegen die Separatisten in der Ostukraine mit einer Kriegsabgabe. Das Parlament in Kiew billigte die Sondersteuer in Höhe von 1,5 Prozent auf alle Privateinkommen. Die Abgeordneten sprachen zudem Regierungschef Jazenjuk ihr Vertrauen aus. Er hatte die Freigabe neuer Gelder für die Militäroperation zur Bedingung für einen Verbleib im Amt gemacht. - Präsident Poroschenko hatte am vergangenen Freitag das Rücktrittsgesuch Jazenjuks abgelehnt.

  • Ermittler zum Flugzeugabsturz sollen "sicheren Korridor" erhalten

    Die Experten der internationalen Untersuchungskommission zum Flugzeugabsturz in der Ostukraine sollen dauerhaft einen ungehinderten Zugang zur Absturzstelle erhalten. Vertreter Russlands, der OSZE und der Ukraine verständigten sich im weißrussischen Minsk auf die Schaffung eines sicheren Korridors für die Untersuchungsteams. Das gab der stellvertretende ukrainische Regierungschef Groisman bekannt. Am Mittag konnten die Experten bereits zur Absturzstelle gelangen. Die Fachleute aus den Niederlanden und aus Australien untersuchten Wrackteile der malaysischen Passagiermaschine. Bei dem mutmaßlichen Abschuss starben alle 298 Menschen an Bord.

  • EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland treten Freitag in Kraft

    Die 28 EU-Staaten haben den Wirtschaftssanktionen gegen Russland offiziell zugestimmt. Unter anderem billigten die nationalen Regierungen auf schriftlichem Wege eine Erschwerung des Zugangs russischer Banken zu den europäischen Kapitalmärkten, wie der Ministerrat in Brüssel mitteilte. Zu den Strafmaßnahmen gehört auch ein Waffenembargo. Die Sanktionen wurden am Abend im EU-Amtsblatt veröffentlicht und treten morgen in Kraft.

  • CIA entschuldigt sich beim US-Senat

    Der US-Geheimdienst CIA hat sich für das Ausspähen von Mitgliedern des Senats entschuldigt. CIA-Chef Brennan räumte ein, dass sich Mitarbeiter seiner Behörde Zugang zu Computern der Kongresskammer verschafft hätten. Dies habe eine interne Untersuchung ergeben. Betroffen waren mehrere Mitglieder des Geheimdienstausschusses. Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe im März hatte der CIA-Chef die Berichte noch als falsch zurückgewiesen. Die Agenten sollen Untersuchungen zu umstrittenen Verhörmethoden im Anti-Terror-Kampf behindert haben.

  • Auswärtiges Amt rät von Reisen in afrikanische Ebola-Länder ab

    Wegen der Ebola-Epidemie rät die Bundesregierung von verzichtbaren Reisen nach Guinea, Sierra Leone und Liberia ab. Ein Ende der Ausbreitung sei nicht absehbar, heißt es in den neuen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Die USA erließen eine Reisewarnung für die drei westafrikanischen Staaten. Nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" ist dort die Epidemie außer Kontrolle. Die Weltgesundheitsorganisation will für die Eindämmung des Virus 100 Millionen US-Dollar bereitstellen. Außerdem sei morgen ein Treffen der Generaldirektorin, Chan, mit den Präsidenten der betroffenen Länder in Guinea geplant. Nach Angaben der WHO wurden bisher rund 1.300 Ebolafälle bestätigt, 729 Menschen sind gestorben.

  • Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt auf 2,87 Millionen

    Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland ist gestiegen. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur waren im Juli 2,87 Millionen Menschen erwerbslos. Das sind 39.000 mehr als im Vormonat, aber 43.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,6 Prozent. - Die Zahl der Unterbeschäftigten, zu denen auch Personen zählen, die sich in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden, betrug 3,75 Millionen. Arbeitsministerin Nahles sagte, der Arbeitsmarkt sei stabil. Der leichte Anstieg der Zahlen liege daran, dass viele junge Menschen gerade Ausbildung oder Schule abgeschlossen hätten und auf Stellensuche gingen.

  • Wahllokale für türkische Präsidentschaftswahl in Deutschland geöffnet

    Rund 1,4 Millionen Türken in Deutschland können seit heute ihre Stimme für die Präsidentschaftswahl in ihrer Heimat abgeben. Dazu gibt es Wahllokale in sieben Städten, darunter im Berliner Olympiastadion. Sie sind bis einschließlich Sonntag geöffnet. Nach Angaben des Wahlleiters war die Beteiligung zunächst relativ gering. In der Türkei selbst wird am 10. August zum ersten Mal in einer Direktwahl über das künftige Staatsoberhaupt entschieden. Um das Amt bewirbt sich auch der derzeitige Regierungschef Erdogan.

  • Zschäpe scheitert im NSU-Prozess mit Befangenheitsantrag

    Das Oberlandesgericht München hat einen neuen Befangenheitsantrag der Hauptangeklagten im NSU-Prozess, Zschäpe, als unbegründet abgelehnt. Das teilte eine Justizsprecherin mit. Zschäpes Verteidiger hatten argumentiert, der Senat habe einen Zeugen einseitig befragt und damit eine eindeutige Haltung zu ihrer Mandantin gezeigt. Die Bundesanwaltschaft hatte das als "absurd" bezeichnet. Der Prozess wurde mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt.

  • Filmemacher Harun Farocki mit 70 Jahren gestorben

    Der Filmemacher und Videokünstler Harun Farocki ist tot. Er starb nach Angaben seiner Familie im Alter von 70 Jahren in der Nähe von Berlin. Farocki galt mit seinen rund 90 Werken als wichtiger Experimental- und Dokumentarfilmer. Für seine Studie "Die Umschulung" über die innere deutsche Einheit erhielt er 1995 den Adolf-Grimme-Preis. Mit seinen Installationen war er auch auf der "Documenta" in Kassel vertreten.

  • Börse: Wall Street mit Verlusten

    Der Aktienmarkt in New York hat mit Verlusten geschlossen. Der Dow-Jones-Index gab um 1,9 Prozent auf 16.563 Punkte nach. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 2,1 Prozent und ging mit 4.370 Zählern aus dem Handel. Der Euro kostet einen Dollar 33 88. In Frankfurt am Main schloss der Leitindex Dax mit 9.407 Punkten; das ist ein Minus von 1,9 Prozent.

  • U-19-Fußballer sind Europameister , Mainz gewinnt in Europa League

    Die deutsche U-19-Fußball-Nationalmannschaft ist Europameister. Die Junioren-Auswahl von Trainer Markus Sorg setzte sich im Finale in Budapest mit 1:0 gegen Portugal durch. Fußball-Bundesligist Mainz 05 gewann das Hinspiel um den Einzug in die Endunde der Europa League gegen Asteras Tripolis aus Griechenland mit 1:0. Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag statt.

  • Wetter: Morgen heiter, im Westen und Süden Schauer,23 bis 29 Grad

    Das Wetter: In der Nacht gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 18 bis 10 Grad. Morgen teils heiter, teils wolkig. Im Westen und an den Alpen Schauer oder Gewitter möglich. 23 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag zunächst sonnig, im Tagesverlauf vor allem im Osten Niederschläge. 23 bis 30 Grad.

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