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Samstag, 25. Oktober 2014 14:00 Uhr

  • Ramelow (Linke) - SPD und Grüne müssen stärker werden

    Mit Blick auf die geplante rot-rot-grüne Koalition in Thüringen hat der Fraktionschef der Linkspartei, Ramelow, einen neuen Regierungstil angekündigt. Die Linke werde als Ankerpartei auf Augenhöhe mit ihren Partnern zusammenarbeiten, sagte der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten auf einem Parteitag in Leimbach. Zugleich kündigte er eine Verwaltungsreform mit mehr Mitspracherechten für die Beschäftigten an. Außerdem warb er für eine Stärkung der Kommunen und sprach sich gegen weitere Privatisierungen aus. Die Delegierten der Linkspartei sollen darüber entscheiden, ob die Parteibasis in einer Urabstimmung über einen möglichen Koalitionsvertrag mit SPD und Grünen entscheidet. - In Erfurt beraten auch die Sozialdemokraten über ein mögliches Dreier-Bündnis.

  • Zahl der Minijobber in Deutschland deutlich gestiegen

    In Deutschland sind offenbar immer mehr Menschen auf eine Zweitjob angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Zahlen der Bunderegierung berichtet, haben im vergangenen Jahr rund 2,4 Millionen Menschen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf einen sogenannten Minijob ausgeübt. Das sind fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Mit etwa 61 Prozent machen Frauen weiterhin den Hauptanteil aus.

  • Seehofer: Neugliederung von Bundesländern kein Thema

    Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat Überlegungen zu einer Neugliederung der Bundesländer zurückgewiesen. Damit reagierte er auf entsprechende Äußerungen seiner saarländischen Amtskollegin Kramp-Karrenbauer. Die CDU-Politikerin hatte ein solches Szenario für den Fall ins Gespräch gebracht, dass sich die Länder nicht auf eine Altschuldenregelung für ärmere Bundesländer einigen können. Dazu sagte Seehofer, man sollte die richtige Reihenfolge einhalten. Die Neu-Ordnung der Bund-Länder-Beziehungen sei eine große Aufgabe. Jetzt schon über ein mögliches Scheitern nachzudenken, halte er für falsch.

  • Zehntausende protestieren in Rom gegen Arbeitsmarktreformen

    In Rom haben zehntausende Menschen gegen die Arbeitsmarktreformen der italienischen Regierung protestiert. Die Demonstranten forderten Ministerpräsident Renzi auf, mehr gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu tun und die Rechte von Berufsanfängern zu stärken. - Die Pläne der Regierung sehen vor, die Schutzklauseln für Arbeitnehmer in ihren ersten Beschäftigungsjahren zu lockern, um die Unternehmen zu Neueinstellungen zu ermuntern. Renzi will damit gegen die hohe Arbeitslosigkeit in Italien vorgehen. Bei den Jugendlichen liegt die Quote derzeit bei 44 Prozent.

  • Ägyptens Präsident macht ausländische Kräfte für Anschlag auf Armeeposten mitverantwortlich

    Ägyptens Präsident al-Sisi macht Kräfte aus dem Ausland für den schwersten Anschlag auf die Streitkräfte seit mehr als einem Jahr mitverantwortlich. Bei der Explosion einer Autobombe waren gestern 28 Soldaten getötet und etwa 30 weitere verletzt worden. In einer Fernsehansprache sagte Al-Sisi anschließend, dass es von ausländischer Seite Unterstützung für den Anschlag auf einen Kontrollpunkt der Armee im Norden der Sinai-Halbinsel gegeben habe. Ziel sei es, den ägyptischen Staat zu schwächen. - Über einen Teil der Sinai-Halbinsel wurde inzwischen der Ausnahmezustand verhängt.

  • Zwei Tote nach Amoklauf in US-Schule

    Das Motiv für den Amoklauf an einer Schule im US-Bundesstaat Washington ist weiter unklar. Nach Angaben der Polizei hatte ein 14-Jähriger gestern an einer Highschool in der Nähe von Seattle einen Mitschüler erschossen und vier weitere schwer verletzt. Anschließend habe er sich selbst das Leben genommen. - Erst Ende 2012 hatte ein ehemaliger Schüler an einer Grundschule in Newtown 20 Erstklässler, sechs Erwachsene und sich selbst erschossen. Anläufe der Regierung Obama für schärfere Waffengesetze sind bisher im Kongress gescheitert.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnige Abschnitte, Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 18 Grad.

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