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Dienstag, 22. Juli 2014 19:00 Uhr

  • US-Fluglinie stellt Verkehr nach Israel ein

    Wegen des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen fliegen amerikanische Flugzeuge nicht mehr nach Israel. Die US-Luftfahrtbehörde FAA erklärte am Abend, der israelische Luftraum sei während der nächsten 24 Stunden für Fluglinien aus den Vereinigten Staaten gesperrt. Zuvor hatten mehrere große US-Fluggesellschaften mitgeteilt, ihre Verbindungen von und nach Tel Aviv gestrichen zu haben. Nach Angaben der Polizei landete heute in der Nähe des Flughafens Ben Gurion eine im Gaza-Streifen abgefeuerte Rakete. Am Nachmittag tötete die israelische Luftwaffe bei einer neuen Serie von Angriffen sechs Palästinenser. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Außenminister Kerry halten sich in der Region auf, um für eine Waffenruhe zu werben.

  • Black Box der Malaysia Airlines wird in Großbritannien untersucht

    Nach tagelanger Verzögerung können die Ermittlungen zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine aufgenommen werden. Die Niederlande übernahmen auf Bitten der Ukraine die Leitung der Untersuchung. Morgen sollen die ersten Leichen der Absturzopfer per Flugzeug in den Niederlanden eintreffen. Der Flugdatenschreiber und der Stimmenrekorder der Maschine werden zunächst von britischen Experten untersucht. Die Geräte waren in der vergangenen Nacht von den pro-russischen Separatisten ausgehändigt worden. Sie werden verdächtigt, das Passagierflugzeug mit einer Boden-Luft-Rakete über der Ost-Ukraine abgeschossen zu haben. Die EU-Staaten drohten bei einem Außenminister-Treffen in Brüssel mit weiteren Sanktionen gegen Russland.

  • Berlin und Washington beraten über Konsequenzen aus Spionage-Affäre

    Deutschland und die USA wollen die Krise wegen der US-Spionage in der Bundesrepublik mit einer formellen Gesprächsrunde ausräumen. Das vereinbarten Kanzleramtsminister Altmaier und der Stabchef von US-Präsident Obama, McDonough, bei einem Treffen in Berlin. Die Anliegen beider Staaten sollen demnach in einem strukturierten Dialog besprochen werden. In diesem Rahmen sollen auch Leitlinien für die gegenwärtige und künftige Zusammenarbeit erarbeitet werden. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind seit den ersten Enthüllungen durch den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Snowden belastet. Erst vor kurzem waren zwei weitere US-Spionageverdachtsfälle beim Bundesnachrichtendienst und im Verteidigungsministerium bekannt geworden.

  • Belgien steuert auf Mitte-Rechts-Regierung zu

    Belgien steuert zwei Monate nach den Parlamentswahlen auf eine Mitte-Rechts-Regierung zu. König Philippe beauftragte den Vorsitzenden der flämischen Christdemokraten, Peeters, und den Chef der frankophonen Liberalen, Michel, mit der Bildung einer Regierung. Das teilte der Königspalast in Brüssel mit. Michel hatte die Chancen seit Ende Juni ausgelotet. Regierungsbildungen sind in Belgien kompliziert, da Parteien aus dem niederländischsprachigen Norden des Landes und dem frankophonen Süden am Tisch sitzen. Nach den Wahlen 2010 hatte die Koalitionsbildung 541 Tage gedauert, das war ein Weltrekord.

  • Unicef: 700 Millionen Frauen als Mädchen zwangsverheiratet

    Mehr als 700 Millionen Frauen in aller Welt sind nach Angaben von Unicef als Mädchen zwangsverheiratet worden. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen teilte auf einem Gipfeltreffen für die Rechte von Mädchen mit, mehr als 250 Millionen der Betroffenen seien bei der Eheschließung nicht älter als 15 Jahre gewesen. Leichte Fortschritte machte Unicef im Kampf gegen die Genitalverstümmelung aus. Das Risiko, als Mädchen beschnitten zu werden, sei heute um ein Drittel niedriger als noch vor 30 Jahren. Weltweit seien aber noch 130 Millionen Frauen von Beschneidungen betroffen.

  • Wetter: Am Mittwoch heiter bis wolkig, in der Südhälfte später Regen, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im äußersten Norden meist trocken, sonst bedeckt mit Schauern und Gewittern. Nachts abklingende Niederschläge. Tiefstwerte 19 bis 12 Grad. Morgen heiter bis wolkig, in der Südhälfte nachmittags Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag zunächst sonnig und gering bewölkt. In der Mitte und im Süden später Schauer und Gewitter. 22 bis 29 Grad.

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