Nachrichten

Montag, 30. März 2015 04:00 Uhr

  • Konservative gewinnen französische Departementswahlen

    Nach der zweiten Runde der Departementswahlen in Frankreich hat das konservativ-bürgerliche Lager künftig in rund zwei Dritteln der Gebietskörperschaften eine Mehrheit. Die UMP des früheren Präsidenten Sarkozy konnte sich gemeinsam mit ihren Verbündeten in 66 der 101 Departements durchsetzen. Die Sozialisten und andere linke Parteien kontrollieren 33 Gebiete. Der rechtsextreme Front Nationale unter Marine Le Pen verbuchte zwar deutliche Gewinne, erreichte aber in keinem Departement die Mehrheit. Die Abstimmung hatte vor allem eine symbolische Bedeutung, denn der politische Einfluss der Räte in den Departements ist begrenzt. Die Wahl galt aber als wichtiger Stimmungstest für Präsident Hollande und seine Regierung. Ministerpräsident Valls gestand die Niederlage ein, betonte aber zugleich, man werde die Reformpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes fortsetzen. UMP-Chef Sarkozy erklärte, die Politik von Präsident Hollande sei klar zurückgewiesen worden.

  • Zeugin im NSU -Untersuchungsausschuss tot

    Eine 20-jährige Frau, die als Zeugin im NSU-Untersuchungsausschuss des Stuttgarter Landtags ausgesagt hatte, ist tot. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe mitteilten, fand sie der Lebensgefährte am Samstagabend mit einem Krampfanfall in der gemeinsamen Wohnung. Der Notarzt konnte die junge Frau nicht mehr wiederbeleben. Eine Obduktion soll die Todesursache klären. Bei der Toten soll es sich um die Ex-Freundin eines ehemaligen Neonazis handeln, der im Herbst 2013 in einem Auto in Stuttgart verbrannt war. Die jetzt tot aufgefundene Frau hatte vor Kurzem in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Untersuchungsausschusses zu den Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds ausgesagt. Nach eigenen Angaben fühlte sie sich bedroht.

  • Mehrere Bundesländer übertragen Tarifeinigung im öffentlichen Dienst auf Beamte

    Mehrere Bundesländer wollen die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst auch für ihre Beamten übernehmen. Das kündigten Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz an. Baden-Württemberg will den Abschluss offensichtlich verzögert übertragen, in anderen Bundesländern ist die Entscheidung noch offen. Die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder hatten sich am Samstag Abend auf eine zweistufige Erhöhung der Tarifgehälter für die bundesweit rund 800.000 Angestellten im öffentlichen Dienst verständigt. Keine Einigung gab es über die Bezahlung der 200.000 angestellten Lehrer. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erwägt deshalb neue Streiks an den Schulen.

  • Flugzeugabsturz: Suche nach zweitem Flugschreiber wird heute fortgesetzt

    In den französischen Alpen wird heute die Suche nach dem zweiten Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine fortgesetzt. Von den Aufzeichnungen erhoffen sich die Ermittler weitere Informationen zum Hergang an Bord der Maschine. Auch die Suche nach den Opfern geht weiter. Bislang konnten Experten die DNA von etwa 80 Menschen sicherstellen.

  • Nigeria: Erste Wahlergebnisse heute abend

    Nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria haben Tausende gegen Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung demonstriert. In der Hafenstadt Port-Harcourt forderten die Anhänger von Oppositionsführer Buhari eine Wiederholung der Wahl. Ein Sprecher von Präsident Jonathan beklagte den Ausfall der neuen biometrischen Stimmkartenleser, der vor allem in den Hochburgen der regierenden Demokratischen Volkspartei zu verzeichnen gewesen sei. Erste Wahlergebnisse werden heute abend erwartet.

  • Niederlage für Boliviens Staatschef Morales bei Regionalwahlen

    In Bolivien hat die Opposition bei den landesweiten Regionalwahlen einen Erfolg gegen die sozialistische Partei von Staatschef Morales erzielt. Die Konservativen und die Mitte-Links-Bewegung Sol.bo siegten in mehreren Städten des Landes, darunter in La Paz. In El Alto, das bislang als Hochburg des Präsidenten galt, wird die Mitte-Rechts-Partei künftig den Bürgermeister stellen. Sechs Millionen Bolivianer waren aufgerufen, rund 5.000 lokale und regionale Vertretere neu zu wählen.

  • Papua Neuguinea von schwerem Erdbeben erschüttert

    Ein schweres Erdbeben hat im Pazifik Papua Neuguinea erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte es die Stärke 7,7. Das Epizentrum habe im Nordosten des Landes gelegen, hieß es. Es wurde eine Tsunami-Warnung für alle Küsten im Umkreis von 1.000 Kilometern herausgegeben. Über mögliche Schäden ist noch nichts bekannt.

  • Wetter: Nachts kräftige Regenschauer und Gewitter bei 9 bis -1 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regenschauer und Gewitter, teils starke bis stürmische Böen bei Tiefstwerten zwischen 9 und minus 1 Grad. Am Tage im Süden Regen, im Norden und Osten Graupelschauer und Gewitter, im Westen meist trocken, am Abend auch dort Regen, 6 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag bei ähnlichen Werten verbreitet Regen mit starkem bis stürmischem Wind, örtlich Sturmböen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West 6 bis 7, Böen 9.

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