Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 13:00 Uhr

  • Gauck dankt britischen Befreiern von Bergen-Belsen

    Bundespräsident Gauck hat dem britischen Militär für die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 70 Jahren gedankt. Die britischen Soldaten seien Botschafter einer demokratischen Kultur gewesen, sagte er bei der Zeremonie in der Gedenkstätte in Niedersachsen. Ministerpräsident Weil rief in seiner Rede dazu auf, die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu vergessen. Mord verjähre nicht, sagte Weil in Bergen-Belsen. Dies gelte erst recht für Völkermord. Beide Politiker riefen dazu auf, entschlossen für die Menschenwürde und gegen Ausgrenzung einzutreten. Im KZ Bergen-Belsen starben mehr als 70.000 Menschen, darunter 20.000 Kriegsgefangene. An der Gedenkveranstaltung nehmen auch Überlebende teil.

  • Nepal: Fast 2.000 Tote nach schwerem Erdbeben

    Im Himalaya hat es ein kräftiges Nachbeben der Stärke 6,7 gegeben. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu seien die Menschen in Panik ins Freie gerannt, berichteten Korrespondenten. Die Behörden befürchten weitere Opfer und Schäden. Aus den Nachbarstaaten China und Indien sind nach dem schweren Beben von gestern erste Ärzte- und Rettungsteams sowie Hilfsgüter im Katastrophengebiet eingetroffen. Die Zahl der Todesopfer in Nepal stieg nach Regierungsangaben inzwischen auf etwa 2.000. Am Mount Everest starben laut offiziellen Angaben mindestens 18 Menschen durch Schneelawinen nach dem Beben.

  • Tschernobyl-Gedenken Ukraine hofft auf Geld für Schutzhülle

    Die Ukraine hat die Internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die Fertigstellung der neuen Schutzhülle um das Atomkraftwerk Tschernobyl finanziell zu unterstützen. Die Anstrengungen der Geber-Länder seien wichtig, um die Folgen der Tragödie vor 29 Jahren zu beseitigen, sagte Präsident Poroschenko. Der neue 100 Meter hohe Sarkophag soll die brüchige Schutzhülle aus Beton ersetzen, die über den Reaktortrümmern errichtet worden war. Bis November 2017 soll das Projekt fertig sein. Nach Schätzungen fehlen noch mindestens 615 Millionen Euro zur Fertigstellung. Am kommenden Mittwoch ist unter Vorsitz Deutschlands bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London eine Geberkonferenz geplant.

  • DGB-Chef Hoffmann: Mindestlohn ist ein "historischer Erfolg"

    Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Hoffmann, sieht die Einführung des Mindestlohns als historischen Erfolg. Hoffmann sagte im Deutschlandfunk, Befürchtungen, dass damit tausende Arbeitsplätze gefährdet würden, hätten sich nicht bestätigt. Zudem werde durch den Mindestlohn die Kaufkraft in Deutschland gestärkt, was einen wichtigen Beitrag für die Schaffung von Arbeitsplätzen leiste. Forderungen nach einer Lockerung der Aufzeichnungspflichten für Arbeitgeber nannte der DGB-Vorsitzende ein vorgeschobenes Argument, um weitere Reformen wie etwa eine Neuregulierung von Werkvertrags- oder Leiharbeit zu konterkarieren.

  • Streit um kremltreue Rockergruppe "Nachtwölfe" Bundesregierung verweigert

    Die Regierungspartei "Geeintes Russland" hat den deutschen Behörden in Zusammenhang mit der kremltreuen Rockergruppe "Nachtwölfe" Diskriminierung vorgeworfen. Die Rocker würden dafür bestraft, dass sie die Politik von Präsident Putin unterstützten, meinte ein Abgeordneter der Partei. Die Bundesregierung verweigert führenden Mitgliedern der "Nachtwölfe" die Einreise. Man glaube nicht, dass die geplante Motorradtour nach Berlin anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes dem Ziel diene, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen zu leisten, hieß es in einer Erklärung. Außerdem seien Visa für Mitglieder der Gruppe wegen der Vorspiegelung falscher Tatsache annulliert worden. Die Rocker waren gestern in Moskau aufgebrochen. Auch Polen will sie nicht über die Grenze lassen.

  • Wetter: Viel Regen, nur im Süden freundlicher, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Viele Wolken, vor allem nördlich des Mains gebietsweise schauerartiger Regen. Im Süden freundlicher, später aber auch dort Niederschläge. Werte zwischen 10 und 22 Grad. Morgen weiterhin überwiegend stark bewölkt oder bedeckt mit Regen bei 10 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag vor allem im Süden und Osten stark bewölkt und gebietsweise Niederschläge. 8 bis 13 Grad.

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