Nachrichten

Donnerstag, 2. April 2015 08:00 Uhr

  • Zähe Atomverhandlungen mit dem Iran

    Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zeichnet sich weiterhin keine Einigung ab. Inzwischen wurden die Gespräche in Lausanne nach einer Nachtsitzung unterbrochen. Sie sollen im Laufe des Tages fortgesetzt werden. Außenminister Steinmeier sprach von einem "zähen Ringen". Er äußerte zugleich die Hoffnung auf eine vorläufige Einigung. Der französische Außenminister Fabius erklärte, man sei einer Übereinkunft nahe. Die letzten Meter seien allerdings die schwersten. Unionsfraktionschef Kauder sagte im Deutschlandfunk, sollte es zu keiner Übereinkunft mit dem Land kommen, würde der Iran machen, was er wolle. Dies könne nicht im Interesse des Westens und auch der Region sein. Es gebe deshalb keine Alternative zu den Verhandlungen. Notwendig sei ein Abkommen, das eine strikte und klare Kontrolle des iranischen Atomprogramms vorsehe, betonte der CDU-Politiker. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran. Diese soll dann zu einem langfristigen Abkommen führen. Im Kern geht es darum, eine nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern.

  • De Maizière: Wiedereinführung der Ausweispflicht auf Flügen prüfen

    Bundesinnenminister de Maizière will die Wiedereinführung der Ausweispflicht auf europäischen Flügen prüfen. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, im Schengen-Raum werde die Identität von Passagieren nicht mehr systematisch kontrolliert. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine sei deshalb zunächst nicht klar gewesen, wer überhaupt in dem Flugzeug gesessen habe. Nach Informationen der Zeitung diskutiert eine deutsch-französische Arbeitsgruppe auch andere Sicherheitsvorkehrungen. Danach wird überprüft, ob der Türschutz-Mechanismus im Cockpit wieder abgeschafft werden sollte, der für eine Totalverriegelung sorgt. Die Vorgaben waren nach den Terroranschlägen in den USA 2001 eingeführt worden.

  • Trauergottesdienst in Haltern am See für Absturz-Opfer

    In der westfälischen Stadt Haltern am See haben die Bürger in einem Trauergottesdienst der Opfer des Germanwings-Absturzes gedacht. Die Messe wurde über Lautsprecher auch nach außen übertragen. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen eines Halterner Gymnasiums waren vor zehn Tagen bei dem Unglück ums Leben gekommen. Unter den 150 Insassen des Flugzeugs waren nach neuen Angaben insgesamt 72 Deutsche, drei weniger als bisher angenommen. An der Absturzstelle in den französischen Alpen konzentrieren sich die Experten heute auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber.

  • Postbeschäftigte erneut im Streik

    Die Warnstreiks bei der Deutschen Post sind heute früh fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten die Beschäftigten in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder, darunter in Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Sie fordern die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. - Bereits gestern hatte es bundesweite Warnstreiks gegeben. Daran beteiligten sich nach Verdi-Angaben mehr als 10-tausend Brief- und Paketzusteller. Sechs Millionen Briefe und 300-tausend Pakete blieben liegen.

  • Hoher Schaden bei Brand einer Asylbewerber-Unterkunft

    Im niedersächsischen Haren ist eine Unterkunft für Asylbewerber niedergebrannt. Der Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Veletzt wurde niemand. Offenbar war das Feuer nach einem Streit zwischen zwei Bewohnern ausgebrochen. Ein Mann wurde festgenommen.

  • Kenia: Bewaffnete greifen Moschee in der Universität von Garissa an

    Im Nordosten Kenias haben mehrere bewaffnete Männer eine Universität angegriffen. Nach ersten Berichten waren sie am frühen Morgen in das Gebäude eingedrungen und hatten in der Moschee der Universität das Feuer eröffnet. Mindestens zwei Studenten und zwei Polizisten wurden dabei verletzt. Die Angreifer sollen Geiseln genommen haben. - Der Überfall ereignete sich in der Stadt Garissa, rund 350 Kilometer östlich der Hauptstadt Nairobi. Die Region war bereits öfter Ziel von Angriffen der radikal-islamischen Al-Shabab-Miliz, die hauptsächlich im Nachbarland Somalia aktiv ist.

  • Krieg im Jemen: EU und UNO in Sorge um Kinder

    Die Europäische Union und die UNO haben die Gewalt gegen Kinder im Jemen verurteilt. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini kritisierte in Brüssel, in dem Krieg würden zunehmend Schulen, Wohn- und Krankenhäuser angegriffen. Besonders die Situation von Kindern und Jugendlichen habe sich dadurch verschlechtert. Sie rief die verfeindeten Parteien auf, Zivilisten zu schützen.

  • Mehr als 50 Tote bei Untergang von russischem Schiff

    Beim Untergang eines Hochsee-Trawlers vor der Ostküste Russlands sind mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden teilten nach Angaben russischer Medien mit, 63 Menschen auf dem Fabrikschiff seien gerettet worden. 15 würden noch vermisst. Das Unglück ereignete sich demnach vor der Halbinsel Kamtschatka. Die Ursache für die Havarie ist bisher unklar. Möglicherweise ist das Schiff auf einen Eisberg gestoßen. Die meisten Seeleute an Bord stammten aus Russland und Birma.

  • Tote bei Feuer auf mexikanischer Ölplattform

    Bei einer Explosion auf einer Ölplattform vor der Südost-Küste Mexikos sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Der staatliche Ölkonzern Pemex teilte mit, 16 weitere seien verletzt worden. 300 Arbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden. Das Feuer auf der Plattform "Abkatun" ist inzwischen gelöscht. Zu der Ursache des Unglücks gibt es noch keine Angaben. Pemex teilte mit, es sei kein Öl in den Ozean gelangt. Die Umweltorganisation Greenpeace forderte erneut ein Ende der Förderung auf hoher See. Unfälle könnten jederzeit passieren, hieß es.

  • Börse: Dow im Minus - Nikkei im Plus

    Die Aktienbörse in New York hat mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones fiel um 0,4 Prozent auf 17.698 Punkte. Der Nasdaq sank ebenfalls um 0,4 Prozent auf 4.880 Punkte. Die Börse in Tokio tendiert dagegen im Plus. Kurz vor Handelsschluss lag der Nikkei-Index bei 19.378 Punkten. das ist ein Gewinn von 1,8 Prozent. Der Euro kostete einen US-Dollar 07 73.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Verbreitet Schauer oder Gewitter, an den Küsten überwiegend trocken. Später auch im Nordwesten und Westen Auflockerungen. Höchstwerte 5 bis 10 Grad. Morgen wieder wechselhaft mit einzelnen Schauern. Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden überwiegend trocken, in der Mitte und im Süden Regen, in höheren Lagen Schnee. 5 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 7, Böen bis 9.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 1, Hamburg 1, Bremen 3, Hannover 1, Berlin 1, Leipzig 1, Köln 4, Dresden 3, Frankfurt am Main 4, Stuttgart 3, Freiburg 6, München 3.

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