Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 04:00 Uhr

  • Ausgangssperre in Baltimore: Ausnahmezustand verhängt, Nationalgarde alarmiert

    Nach den Ausschreitungen in der amerikanischen Großstadt Baltimore hat der US-Bundesstaat Maryland den Ausnahmezustand verhängt und die Nationalgarde einberufen. Gouverneur Hogan erklärte, der Schritt sei eine Reaktion auf Plünderungen und Gewalttaten. Die Stadt selbst verhängte zudem eine einwöchige Ausgangssperre. Sie gilt ab morgen Nacht Ortszeit jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr früh. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden nach Angaben der Sicherheitskräfte mindestens 15 Beamte verletzt. Die Krawalle waren nach der Trauerfeier für einen 25-jährigen Afroamerikaner ausgebrochen. Der Mann war am 19. April - eine Woche nach seiner Festnahme - an Rückenmarksverletzungen gestorben. Sie wurden ihm nach Angaben seiner Familie von der Polizei beigebracht. Diese bestreitet eine Gewaltanwendung.

  • Gauck würdigt demokratische Fortschritte Tunesiens

    Bundespräsident Gauck hat in Tunesien Fortschritte seit dem arabischen Frühling vor vier Jahren gewürdigt. Das Land habe eine beeindruckende Wegstrecke in Richtung Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bewältigt, sagte das deutsche Staatsoberhaupt in Tunis. Zugleich stellte Gauck wirtschaftliche Kooperation in Aussicht. Tunesien biete für Investitionen einen fruchtbaren Boden. Bereits jetzt beschäftigten dort rund 250 Unternehmen aus der Bundesrepublik mehr als 55.000 Menschen. Heute besucht Gauck einen deutschen Automobilzulieferer südlich von Tunis.

  • Ban ruft gesamte EU zu Engagement bei Seenotrettung auf

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft die gesamte EU angesichts der Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer zu mehr Engagement bei der Seenotrettung auf. Ein einzelnes Land wie etwa Italien könne nicht allein die ganze Verantwortung tragen, sagte Ban beim Besuch auf einem italienischen Marineschiff vor der Küste Siziliens. So viele tausend Menschen hätten ihr Leben verloren im Streben nach einer besseren Zukunft. Das Mittelmeer sei ein Meer der Tränen und des Elends geworden, erklärte Ban weiter. Begleitet wurde er von der EU-Außenbeauftragten Mogherini und dem italienischen Ministerpräsidenten Renzi.

  • Tsipras schließt Neuwahlen im Falle gescheiterter Gespräche aus

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras lehnt Neuwahlen im Falle gescheiterter Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern ab. Sollten die Gespräche nicht erfolgreich sein, gebe es keinen Grund für eine vorgezogene Abstimmung, sagte Tsipras dem Fernsehsender Star TV. Er sei nach wie vor überzeugt, dass eine Einigung gelinge. Zuvor hatte das Finanzministerium in Athen mehrere Reformgesetze angekündigt. Dabei gehe es um das Haushalts- und Steuerrecht, TV-Lizenzen und Steuern auf Fernsehwerbung sowie Änderungen von Verwaltungsstrukturen. Inzwischen mahnte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Rehberg, die griechische Regierung zu einem höheren Tempo. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, es sei gegenüber dem eigenen Volk verantwortungslos, weiter auf Zeit zu spielen.

  • EU-Kommission stellt Strategie-Papier zur Antiterror-Politik vor

    Die Europäische Kommission stellt heute ein Strategie-Papier zum Kampf gegen Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Cyber-Kriminalität vor. Damit will die Brüsseler Behörde Leitlinien für ihre Politik bis zum Jahr 2020 setzen. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" ist unter anderem ein Zentrum für Terrorismusbekämpfung unter Leitung der europäischen Polizeibehörde Europol angedacht. Der stellvertretende Präsident der EU-Kommission, Timmermans, und Innenkommissar Avramopoulos wollen die Pläne gemeinsam in Straßburg präsentieren.

  • Verdi erklärt Kita-Tarifverhandlungen für gescheitert

    Ab Ende nächster Woche drohen in deutschen Kindertagesstätten unbefristete Streiks. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240-tausend Erzieher und Sozialarbeiter am Abend für gescheitert. In den kommenden Tagen werde per Urabstimmung über einen unbefristeten Ausstand entschieden. - Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen. Die Arbeitgeber halten das für nicht bezahlbar.

  • Wetter: Am Tag regnerisch bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Südosthälfte weitere Niederschläge, teils kräftig und länger anhaltend. Im höheren Bergland Schnee. Sonst meist trocken. Tiefstwerte zwischen 8 Grad im Südosten und 0 Grad im Nordwesten. Am Tag erneut regnerisch bei 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am morgigen Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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