Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • Kulturstaatsministerin Grütters würdigt gestorbenen Sänger Udo Jürgens

    Kulturstaatsministerin Grütters hat den gestorbenen Sänger und Komponisten Udo Jürgens als Ausnahmekünstler gewürdigt. Über Jahrzehnte habe er sein Publikum im deutschsprachigen Raum, aber auch weltweit tiefgründig und zugleich leicht unterhalten, erklärte die CDU-Politikerin in Berlin. Der Schlager habe durch ihn eine neue Qualität bekommen. Udo Jürgens starb nach Angaben seines Managements in der Schweiz im Alter von 80 Jahren an einem Herzversagen. Der gebürtige Österreicher, der mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, komponierte mehr als 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Alben. Zu seinen größten Hits zählen Stücke wie "Merci Chérie", "Griechischer Wein" oder "Ich war noch niemals in New York".

  • EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: Mit Pegida-Demonstranten auseinandersetzen

    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich mit der "Pegida"-Gruppierung auseinandersetzen. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sagte Bedford-Strohm der "Passauer Neuen Presse". Viele der Demonstranten wehrten sich dagegen, als Rechtsradikale abgestempelt zu werden. Zugleich räumte Bedford-Strohm ein, dass Neonazis versuchten, die Gruppierung für sich zu instrumentalisieren. Er erlaube sich jedoch kein Urteil über jeden einzelnen Demonstranten. Bei Angriffen auf eine Religion, Flüchtlinge oder Asylbewerber müsse man aber in aller Klarheit Nein sagen.

  • Ex-Generalinspekteur Kujat warnt vor Destabilisierung Russlands

    Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Kujat, hat davor gewarnt, Russland wegen der Ukraine-Krise durch Sanktionen weiter zu destabilisieren. Ein solcher Kurs berge Gefahren bis hin zur bewaffneten Auseinandersetzung, sagte Kujat der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Ein wirtschaftlich stabiles, politisch berechenbares Russland sei die Voraussetzung für eine gemeinsame Lösung und die Abwendung einer weiteren Eskalation. Ein Konflikt sei nur lösbar, wenn der Gegner rational handlungsfähig sei. Eine Großmacht wie Russland bestrafen zu wollen, führe daher in die Irre, betonte Kujat. Die Politik müsse verhindern, dass aus dem Konflikt in der Ukraine ein Konflikt um die Ukraine werde.

  • Tunesien: Essebsi erklärt sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl

    Der bisherige tunesische Interimsstaatschef Essebsi hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswhal erklärt. Sein Wahlkampfteam teilte mit, der 88-Jährige habe die Stichwahl mit deutlichem Vorsprung vor seinem 69-jährigen Herausforderer Marzouki gewonnen. Offizielle Hochrechnungen lagen zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht vor. Das Ergebnis wird für morgen erwartet. - Fast vier Jahre nach dem Sturz von Diktator Ben Ali gilt die Wahl als letzter Schritt zur Demokratisierung des nordafrikanischen Landes. In Tunesien hatte die Revolutionsbewegung des so genannten Arabischen Frühlings 2011 ihren Anfang genommen.

  • Ägypten öffnet Grenzübergang Rafah für Ausreise aus dem Gazastreifen

    Ägypten hat erstmals seit Wochen den Grenzübergang Rafah geöffnet und etwa 200 Menschen aus dem Gazastreifen ins Land gelassen. Nach Angaben der palästinensischen Behörden durften allerdings nur Kranke einreisen, die eine Bescheinigung des Gesundheitsministeriums vorweisen konnten. Morgen sollen Studenten folgen, die im Ausland studieren. Rafah ist der einzige Grenzübergang zum Gazastreifen, der nicht von Israel kontrolliert wird. Ende Oktober wurde er nach einem Bombenangriff auf der Sinai-Halbinsel geschlossen. Seither hat Ägypten ihn zweimal kurz geöffnet - allerdings nur für Palästinenser, die in den Gazastreifen zurückkehren wollten, nicht für Reisende in Richtung Ägypten.

  • USA prüfen Aufnahme Nordkoreas in Terrorliste

    Die USA erwägen, Nordkorea nach mehreren Jahren wieder auf die Liste der Terror-Unterstützerstaaten zu setzen. Eine solche Prüfung sei im Gange, sagte der amerikanische Präsident Obama dem Fernsehsender CNN. Er stufe den Hackerangriff auf das Filmstudio Sony Pictures allerdings nicht als Kriegsakt, sondern als Vandalismus ein. Die Vereinigten Staaten machen Nordkorea für die Cyber-Attacke verantwortlich. Nach Drohungen der Hacker hatte das Filmstudio einen satirischen Film zurückgezogen, in dem es um die geplante Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un geht. Die Regierung in Pjöngjang wies den Vorwurf zurück, Urheber des Cyber-Angriffs zu sein und drohte den USA mit einer Militäraktion.

  • Wetter: Am Montag Regen, nur im Süden trocken

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte Regen. Im Süden teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken. Höchsttemperaturen 6 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag ähnliches Wetter bei 8 bis 13 Grad.

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