Nachrichten

Dienstag, 16. September 2014 23:00 Uhr

  • UNO will Führungsrolle bei Bekämpfung der Ebola-Epidemie übernehmen

    Die Vereinten Nationen wollen nach Angaben von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Führungsrolle bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika übernehmen. Im Anschluss an die Generalversammlung in der kommenden Woche werde dazu ein hochrangiges Treffen stattfinden, sagte Ban in New York. Er habe die Regierungen der am schwersten betroffenen Länder aufgefordert, Zentren zur Isolierung der Infizierten einzurichten. Die Krankheit breitet sich vor allem in Liberia, Sierra Leone und Guinea aus. Bisher sind bereits rund 2.400 Menschen gestorben.

  • Kiew beschließt Sonderstatus für Ostukraine und Annäherung an EU

    Das ukrainische Parlament hat zwei für die Zukunft des Landes wichtige Entscheidungen getroffen. Die Abgeordneten stimmten dem Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu und verabschiedeten zudem ein Gesetz über einen Sonderstatus für die abtrünnigen Regionen im Osten. Diese erhalten damit Selbstverwaltungsrechte. Außerdem sind örtliche Wahlen am 7. Dezember und eine Amnestie für die Separatisten Teile der Regelungen. Geahndet werden sollen nur besonders schwere Verbrechen. Das Assoziierungsabkommen mit der EU wurde zur gleichen Zeit in Kiew und Straßburg ratifiziert. Es bedarf noch der Zustimmung der EU-Länder. Das damit verbundene Freihandelsabkommen soll wegen der Proteste Russlands erst Ende nächsten Jahres in Kraft treten. Der ukrainische Präsident Poroschenko sprach von einem ersten Schritt seines Landes Richtung EU. Der Präsident des Europaparlaments, Schulz, bemerkte seinerseits, es habe sich um eine Sternstunde der Demokratie gehandelt.

  • Russland kündigt Truppenaufstockung auf der Krim an

    Russland hat eine Aufstockung seiner Truppen auf der Halbinsel Krim angekündigt. Dieser Schritt sei angesichts der Lage in der Ost-Ukraine und des Aufmarschs ausländischer Soldaten an der Grenze von besonderer Dringlichkeit, erkärte Verteidigungsminister Schoigu. Moskau hat die Krim trotz des Widerstandes der Regierung in Kiew in die Russische Förderation eingegliedert.

  • Israel meldet wieder Beschuss aus dem Gazastreifen

    Wenige Wochen nach dem Ende des Gazakriegs ist wieder ein vom Gazastreifen aus abgefeuertes Geschoss im Süden Israels eingeschlagen. Nach Angaben des israelischen Militärs wurde niemand verletzt. Israel und die palästinensische Hamas hatten sich im August auf einen Waffenstillstand geeinigt. Vertreter Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde haben sich im Grundsatz auf einen Plan für den Wiederaufbau des Gazastreifens geeinigt. Das sagte der Sondergesandte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Serry, dem UNO-Sicherheitsrat in New York. Unklar ist, ob die Hamas die Vereinbarung mitträgt.

  • Gauck lobt Stasi-Unterlagengesetz

    Bundespräsident Gauck hat die Bedeutung des Stasi-Unterlagengesetzes für die Aufarbeitung der SED-Diktatur hervorgehoben. Er sprach auf dem Deutschen Juristentag in Hannover von einem innovativen Gesetzeswerk, das in einer historisch einzigartigen Situation entstanden sei. Gauck hatte die Stasi-Unterlagen-Behörde von der Wiedervereinigung 1990 an bis zum Jahr 2000 selbst geleitet. Der Bundespräsident betonte, es sei ein harter Kampf gewesen, bis die Akten des früheren DDR-Ministeriums für die Opfer von Bespitzelung offengelegt werden konnten.

  • Neue Tarifverhandlungen bei der Lufthansa nach abgesagtem Streik

    Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit soll womöglich noch in dieser Woche wieder verhandelt werden. Die Fluggesellschaft hatte gestern geänderte Forderungen im Zusammenhang mit der Vorruhestandsregelung für die Piloten vorgelegt. Daraufhin sagte die Gewerkschaft den für heute angekündigten Streik ab. Cockpit will die Verhandlungen entweder am Donnerstag oder am Freitag wieder aufnehmen. Mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO erzielte die Lufthansa eine Einigung über den Einsatz von weniger Kabinenpersonal auf Langstreckenflügen. Flüge ohne First Class sollen so kostengünstiger angeboten werden können.

  • Gericht hebt einstweilige Verfügung gegen Taxi-Konkurrent Uber auf

    Der Fahrdienst-Vermittler Uber darf seine Dienste in Deutschland doch wieder anbieten. Das Landgericht Frankfurt am Main hob eine im August verhängte einstweilige Verfügung gegen den Taxi-Konkurrenten wieder auf. Die Entscheidung sei in der Sache zwar korrekt gewesen, urteilten die Richter nun. Doch gebe es keinen Grund, in dem Streit per Eilentscheidung zu urteilen. Das Landgericht hatte verfügt, das Unternehmen dürfe ohne eine offizielle Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz keine Fahrer mehr vermitteln. Geklagt hatte das Taxi-Gewerbe, dass sich gegen den aus seiner Sicht unfairen Wettbewerb wehrte. Will die Genossenschaft Taxi Deutschland weiter gegen Uber vorgehen, muss sie nun den Weg über ein Hauptverfahren beschreiten.

  • Frankreich: Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

    Das französische Parlament hat der neuen Regierung von Ministerpräsident Valls das Vertrauen ausgesprochen. Mit knapper Mehrheit votierten die Abgeordneten der Nationalversammlung in Paris für den umstrittenen Reformkurs des Sozialisten. Valls hatte zuvor in einer Regierungserklärung für seine Sparpläne geworben. Bis 2017 soll der französische Staat 50 Milliarden Euro weniger ausgeben. Valls forderte Deutschland auf, Verantwortung für mehr Wachstum in Europa zu übernehmen. Wegen der schwachen Konjunktur kann Frankreich erneut die EU-Kriterien für die Neuverschuldung nicht einhalten.

  • Niederlande investieren 20 Milliarden Euro in Hochwasserschutz

    Die Niederlande wollen wegen der Bedrohung durch den Klimawandel in den kommenden drei Jahrzehnten 20 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investieren. Umweltministerin van Haegen stellte das Projekt im Parlament in Den Haag vor. Geplant sind die Errichtung neuer Sperrwerke und die Verstärkung bestehender Deiche. Außerdem sollen Rhein und Maas verbreitert und die Süßwasserreserven erhöht werden. Ein Großteil der Niederlande leigt unterhalb des Meerespiegels. An den Küsten und Flüssen gibt es Deiche auf einer Gesamtlänge von 17.500 Kilometern. Der Bericht eines Umweltinstituts kam kürzlich zu dem Schluss, dass jeder dritte Damm nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entspricht.

  • Überflutungen in Kaschmir: Ärzte warnen vor Seuchen

    Angesichts der Flutkatastrophe in Indien und Pakistan haben Mediziner vor der Ausbreitung von Seuchen gewarnt. Ärzte in der besonders betroffenen Region Kaschmir berichten von Durchfällen, Hautallergien und Pilzerkrankungen durch verschmutztes Wasser. Es bestehe ein hohes Risiko, dass auch Cholera oder Gelbsucht ausbrächen. Hunderttausende Inder und Pakistaner mussten vor den Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden. In beiden Ländern kamen insgesamt mehr als 500 Menschen ums Leben.

  • USA steigen ab 2017 wieder in bemannte Raumfahrt ein

    Drei Jahre nach der Ausmusterung der Space Shuttles hat die US-Raumfahrtbehörde die Wiederaufnahme von bemannten Flügen ins All angekündigt. Die Nasa teilte in Cape Canaveral mit, die Unternehmen Boeing und SpaceX würden mit der Entwicklung von neuen Raumfähren beauftragt. Die Kosten sollen umgerechnet fünf Milliarden Euro betragen. Die Nasa hatte den Betrieb der Shuttles 2011 aus Kostengründen eingestellt. Seither flogen amerikanische Astronauten mit russischen Raumkapseln zur Internationalen Raumstation ISS.

  • Champions League: Dortmund gewinnt, Leverkusen verliert

    In der Fußball Champions League gab es folgende Spiele mit deutscher Beteiligung: Borussia Dortmund - FC Arsenal 2:0 und AS Monaco - Bayer Leverkusen 1:0.

  • Börse in New York mit Gewinnen

    Die Aktienmärkte in New York haben mit Kursgewinnen geschlossen. Der Dow-Jones-Index notierte mit 17.132 Punkten, das ist ein Plus von 0,6 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,8 Prozent auf 4.552 Punkte. In Frankfurt am Main fiel der Dax um 0,3 Prozent auf 9.633 Punkte.

  • Wetter: Am Mittwoch verbreitet sonnig, bis 26 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bis gering bewölkt. In der Mitte und im Süden abklingende Niederschläge. Teils neblig. Tiefstwerte 16 bis 8 Grad. Am Tag verbreitet sonnig. Temperaturen zwischen 21 Grad an der Küste und 26 Grad am Rhein. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Nordosten heiter, im Westen und Südwesten im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Neuer Viadrina-Präsident  wird Slawist Wöll | mehr

Nachrichten

USA steigen ab 2017  wieder in bemannte Raumfahrt ein | mehr

Wissensnachrichten

Forschung  Mikroskop für Smartphones zum Selberdrucken entwickelt | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.