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Montag, 22. September 2014 02:00 Uhr

  • Neuer Streik bei Amazon soll bis Dienstag Abend dauern

    Mitarbeiter des Versandhandels-Konzerns Amazon haben mit dem Beginn der Nachtschicht erneut die Arbeit niedergelegt. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, begann der Streik am Standort Bad Hersfeld. Im Verlauf des Tages sollen sich drei weitere deutsche Standorte anschließen. Die Aktionen sollen auch morgen fortgesetzt werden. Amazon beschäftigt in Deutschland gut 9.000 Mitarbeiter. Die Angestellten fordern mit ihren Streiks Tarifverträge nach dem Vorbild des Einzelhandels.

  • Merkel empfängt französischen Premierminister Valls

    Der französische Premierminister Valls beginnt heute einen zweitägigen Deutschlandbesuch. Am Mittag wird er von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin empfangen. In dem Gespräch soll es nach Angaben aus Paris vor allem um die Wirtschaftspolitik gehen. Später will Valls auch mit Wirtschaftsminister Gabriel zusammentreffen sowie die Airbus-Niederlassung in Hamburg besuchen.

  • 300.000 Demonstranten in New York fordern stärkeren Klimaschutz

    Vor der UNO-Klimakonferenz in New York haben hunderttausende Menschen für ein konsequenteres Regierungshandeln demonstriert. Protestmärsche gab es in zahlreichen Ländern der Erde. In New York beteiligten sich nach neuen Angaben der Veranstalter mehr als 300.000 Menschen, unter ihnen auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. In Berlin nahmen an mehreren Protestzügen insgesamt etwa 10.000 Menschen teil. Weitere Demonstrationen gab es in Großbritannien, Frankreich und Australien. Die New Yorker Klimakonferenz beginnt am morgigen Dienstag. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten.

  • Friedensabkommen im Jemen sieht Expertenregierung vor

    Im Jemen haben Vertreter der Regierung mit Aufständischen ein Friedensabkommen geschlossen. Wie der UNO-Gesandte Benomar in der Hauptstadt Sanaa mitteilte, schreibt der Vertrag einen sofortigen Waffenstillstand fest. Zudem soll eine Expertenregierung gebildet werden. Der bisherige Ministerpräsident des Jemen, Basindawa, soll seinen Rücktritt erklärt haben, äußerte sich bisher aber nicht öffentlich. Schiitische Rebellen waren in den vergangenen Tagen immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten zuletzt auch das Hauptquartier der Armee angegriffen. Sie forderten den Rücktritt der mehrheitlich sunnitischen Regierung.

  • Tausende demonstrieren in Moskau gegen Putins Ukraine-Kurs

    Tausende Menschen haben in Moskau gegen die Ukraine-Politik von Präsident Putin demonstriert. Unter der Losung "Nein zum Krieg" schwenkte die Menge ukrainische und russische Flaggen. An dem Friedensmarsch nahmen Vertreter der Opposition und Menschenrechtler teil. Sie warfen der Regierung unter anderem vor, russische Soldaten in der Ostukraine einzusetzen. Es ist die erste größere Demonstration gegen den Konflikt seit seinem Beginn vor gut fünf Monaten. Die Proteste werden von dem früheren Ölmagnaten Chodorkowski unterstützt.

  • Bootsunglück im Mittelmeer: bis zu 30 Menschen vermisst

    Vor der Küste Libyens ist erneut ein Flüchtlingsboot gesunken. Nach Angaben der italienischen Behörden konnten 55 Menschen von einem Frachter gerettet werden, nach bis zu 30 anderen werde gesucht. Wie viele Migranten bei dem Unglück starben, ist unklar. Italienische Medien berichten von mindestens zehn Toten. Seit Anfang des Jahres haben der Internationalen Organisation für Migration zufolge fast 3.000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer ihr Leben verloren.

  • Volleyballer gewinnen WM-Bronze gegen Frankreich

    Die deutschen Volleyballer haben bei der Weltmeisterschaft in Polen Bronze gewonnen und sich damit die erste Medaille seit 44 Jahren gesichert. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Heynen in Kattowitz mit 3:0 Sätzen gegen Frankreich durch. Als bislang einzige deutsche WM-Medaille hatte die Auswahl der DDR im Jahr 1970 Gold geholt. Weltmeister wurde Gastgeber Polen mit einem 3:1 gegen Brasilien.

  • Wetter: Am Montag wechselhaft, im Westen sonnig. 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Süden und an den Küsten einzelne Schauer und Gewitter. Sonst aufgelockert bis stark bewölkt, aber trocken. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad. Tagsüber von Nord nach Süd Schauer und kurze Gewitter. Sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Osten bewölkt, sonst hin und wieder Sonne - vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 5 bis 7 Böen 7 bis 9. So weit die Meldungen.

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