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Samstag, 1. November 2014 07:00 Uhr

  • Peschmerga-Kämpfer erreichen belagerte nordsyrische Stadt Kobane

    Die seit Tagen erwarteten kurdischen Peschmerga-Kämpfer sind zur Verstärkung in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte überquerten etwa zehn Fahrzeuge die türkisch-syrische Grenze. Die rund 150 Kämpfer hatten sich zuvor nahe der türkischen Grenzstadt Suruc auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Peshmerga sollen helfen, Kobane gegen die Terror-Organisation "Islamischer Staat" zu verteidigen. - Kurdische Gruppen riefen für heute zu weltweiten Solidaritätsveranstaltungen für die bedrängte Stadt auf.

  • BKA: Zahl der sogenannten "Gefährder" hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    In Deutschland gibt es nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes 230 besonders gefährliche Islamisten. Bei diesen Personen gehe man davon aus, dass sie Straftaten in erheblichem Ausmaß begehen könnten, sagte BKA-Präsident Ziercke der Zeitung "Die Welt". Im Jahr 2010 seien es 120 sogenannte Gefährder gewesen. Insgesamt zähle man rund 1.000 Menschen zum islamistisch-terroristischen Personenpotenzial. Derzeit gehe die größte Gefahr von fanatisierten Einzeltätern oder Kleinstgruppen aus, betonte Ziercke. Die Sicherheitsbehörden seien jedoch gut aufgestellt, deshalb sei Panik nicht angebracht.

  • Steinmeier: Russland muss Bekenntnis zur Einheit der Ukraine Taten folgen lassen

    Außenminister Steinmeier hat an Russland appelliert, seinem Bekenntnis zur Einheit der Ukraine Taten folgen zu lassen. Letztlich habe es Moskau in der Hand zu entscheiden, welche Beziehungen es mit dem Westen haben möchte, sagte Steinmeier der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er bezeichnete es als wichtig, dass Russland seine Möglichkeiten nutze, um die Vereinbarungen von Minsk zur Beilegung des Ukraine-Konflikts umzusetzen. Das gelte besonders für den Umgang mit den Abstimmungen, die von den Separatisten in der Ostukraine abgehalten werden sollen, betonte der Außenminister. - Die EU und die USA lehnen die für morgen angesetzten Wahlen ab, Russland will sie dagegen anerkennen.

  • Offenbar Machtkampf in Burkina Faso

    In Burkina Faso scheint es einen neuen Machtkampf zu geben. In einer Radioansprache ernannte sich Oberstleutnant Zida zum Staatschef. Er stellte sich damit gegen Militärchef Traoré. Dieser hatte nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Compaoré die Macht übernommen. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen den Staatschef, der eine weitere Amtszeit durch eine Verfassungsänderung erreichen wollte.

  • Kampf gegen Ebola: Kanada stellt keine Visa mehr aus

    Kanada stellt ab sofort keine Visa mehr für Bürger jener westafrikanischen Staaten aus, die am stärksten von Ebola betroffen sind. Wie das kanadische Einwanderungsministerium mitteilte, gilt die Regelung auch für alle Personen, die sich in jüngster Zeit in den Ländern aufgehalten haben. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich mehr als 13.500 Menschen mit Ebola infiziert. Fast 5.000 Todesopfer wurden registriert.

  • China und Russland blockieren Plan für weltgrößtes Meeresschutzgebiet

    Das Vorhaben, vor der Küste der Antarktis das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten, ist erneut gescheitert. Das berichtet das aus mehreren Umweltorganisationen bestehende Bündnis Antarctic Ocean Alliance nach zehntägigen Verhandlungen im australischen Hobart. Demnach scheiterte der Plan am Widerstand Chinas und Russlands. - Geplant war die Schaffung einer geschützten Region mit einer Gesamtgröße von 1,3 Millionen Quadratkilometern. In diesem Gebiet sollte Fischerei weitestgehend verboten werden.

  • Bundesliga: Schalke - Augsburg 1:0

    Im Freitagsspiel der Fussball-Bundesliga hat Schalke gegen Augsburg 1:0 gewonnen.

  • Wetter: Tagsüber teils neblig-trüb, teils sonnig, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Am Vormittag verbreitet Nebel. Tagsüber örtlich sonnig bei 16 bis 22 Grad. In Nebelgebieten einstellige Temperaturwerte. Die Aussichten: Morgen erneut neblig, im Tagesverlauf auch sonnige Abschnitte. Im Westen und Nordwesten dichte Wolkenfelder, über den Mittelgebirgen westlich des Rheins Regen. 13 bis 19 Grad. Am Montag im Nordwesten und Westen regnerisch, im Süden und Osten teils heiter bis sonnig, teils aber auch hochnebelartig bedeckt. Weitgehend trocken. 11 bis 18 Grad.

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