Nachrichten

Samstag, 30. August 2014 16:00 Uhr

  • Sanktionsdebatte bestimmt EU-Gipfeltreffen in Brüssel

    Unter dem Eindruck der Ukraine-Krise beginnt zur Stunde in Brüssel ein Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs. Im Vorfeld zeichnete sich ab, dass die Sanktionen gegen Russland wohl verschärft werden. Der französische Präsident Hollande sagte, die Entwicklung sei so gravierend, dass der Europäische Rat reagieren müsse. Für zusätzliche Strafmaßnahmen plädierten auch Polens Präsident Komorowski und Bundeswirtschaftsminister Gabriel. Kommissionschef Barroso warnte davor, die Entschlossenheit der Europäer zu unterschätzen. Seine Behörde habe mögliche Szenarien bereits vorbereitet. Der finnische Ministerpräsident Stubb erklärte, man könne den Export von Waffen nach Russland verbieten, aber auch den Energiebereich treffen. Der ukrainische Präsident Poroschenko appellierte an die EU-Staats- und Regierungschefs, eine - so wörtlich - "passende Antwort" auf das russische Vorgehen in seinem Land zu finden. Dort befänden sich bereits tausende ausländische Soldaten und hunderte ausländische Panzer.

  • Lesotho: Widersprüchliche Berichte über Armeeputsch

    Im afrikanischen Lesotho gestaltet sich die Lage nach Berichten über einen Putsch der Armee unübersichtlich. Ministerpräsident Thabane sagte mehreren Medien, er habe sich aus Angst um sein Leben nach Südafrika abgesetzt. Bewaffnete Streitkräfte hätten ihn illegal von der Macht verdrängt. Er wolle sich nun mit anderen Regierungen der Region beraten. Ein Minister Thabanes warf Vizeregierungschef Metsing vor, einen Umsturz anzetteln zu wollen. Ein Armeesprecher dementierte einen Putschversuch und erklärte, die Soldaten hätten lediglich Polizeikräfte entwaffnet, die sich nicht politisch neutral verhalten hätten. Inzwischen sei man in die Kasernen zurückgekehrt und die Lage wieder normal. Lesotho ist vollständig von der Republik Südafrika umschlossen. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1966 hat es mehrfach Machtübernahmen durch das Militär gegeben.

  • Kurden melden neue Erfolge gegen Terrormiliz Islamischer Staat

    Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Nordirak melden die Kurden Fortschritte. Peschmerga-Kämpfer seien in den Ort Sumar eingedrungen, berichtete die irakische Nachrichtenseite Al-Mada. Derzeit werde weiter heftig gekämpft. Die Kurden hatten vor einigen Tagen eine neue Offensive gegen die Extremisten begonnen. Dabei wurden sie von amerikanischen und irakischen Kampfjets unterstützt. Sumar liegt rund 70 Kilometer nordwestlich der Stadt Mossul, die ebenfalls von IS-Terroristen gehalten wird.

  • Bundesregierung: Kein Anlass zur Anhebung der Sicherheitsstufe

    Die Bundesregierung sieht trotz der geplanten Waffenlieferungen in den Irak keinen Anlass zur Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroranschläge. Zwar seien Attentate jederzeit möglich, da auch Deutschland im Fokus islamistischer Terroristen stehe, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister de Maizière in Berlin. Es gebe aber keine Erkenntnisse über konkrete Anschlagsplanungen. Eine höhere Sicherheitsstufe werde daher nicht erwogen. Gestern hatte Großbritannien erstmals seit 2011 seine Terrorwarnstufe angehoben.Damit wird der Versuch eines Terroranschlags in Großbritannien wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Wales als "hoch wahrscheinlich" angesehen.

  • Niederlande feiern mit Nachbarn 200 Jahre Königreich

    In den Niederlanden hat die 200-Jahr-Feier zum Bestehen des Königreiches begonnen. An der Zeremonie nahmen neben König Willem-Alexander der belgische König Filip, Luxemburgs Großherzog Henri sowie Bundespräsident Gauck teil. Das deutsche Staatsoberhaupt ist als Hauptredner geladen. Das Königreich Niederlande war als Ergebnis des Wiener Kongresses zur Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen entstanden. Bis 1830 gehörte auch Belgien dazu. Der König war damals zugleich Großherzog von Luxemburg.

  • Ruder-WM: Frauen-Doppelvierer holt Gold bei Ruder-WM

    Bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Amsterdam hat der deutsche Frauen-Doppelvierer seinen Titel verteidigt. Die Plätze zwei und drei erreichten die Teams aus China und den USA.

  • Wetter: Nachts nur im Südösten trocken, Abkühlung auf 14 bis 7 Grad

    Das Wetter: Im Süden wechselhaft. Sonst stark bewölkt mit Schauern oder Gewittern. 19 bis 25 Grad. Nachts Abkühlung auf 14 bis 7 Grad. In der Mitte und im Osten schauerartig verstärkter, Regen und Gewitter, örtlich auch kräftig. Im Südosten weitgehend trocken. Morgen viele Wolken und häufige Schauer. Vor den Alpen regnerisch. 17 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Westen und Südwesten sonnige Abschnitte. Sonst viele Wolken. Im Osten und Südosten Schauer. 16 bis 24 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Ukraine-Krise:  Gold von der Krim bleibt in Amsterdam | mehr

Nachrichten

Sanktionsdebatte  bestimmt EU-Gipfeltreffen in Brüssel | mehr

Wissensnachrichten

China  Online-Beziehungsservice liegt im Trend | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.