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Sonntag, 24. Mai 2015 23:00 Uhr

  • Polen Herausforderer Duda gewinnt Präsidentschaftswahl

    Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen hat sich Herausforderer Duda durchgesetzt. Er liegt nach Prognosen mit 53 Prozent deutlich vor Amtsinhaber Komorowski. Letzterer gestand seine Niederlage ein. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,1 Prozent. Duda gehört der nationalkonservativenn Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit an. Er hatte bereits die erste Wahlrunde gewonnen, aber nicht die nötige absolute Mehrheit erreicht. Sein Sieg gilt als wichtiges Signal vor den Parlamentswahlen im Herbst. Während Komorowski von der liberalkonservativen Regierungspartei Bürgerplattform unterstützt wurde, war Duda der Kandidat der nationalkonservativen Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit, die im Herbst auf einen Machtwechsel hofft.

  • Spanien: Verluste für regierende Volkspartei bei Regionalwahlen

    Bei den spanischen Regional- und Kommunalwahlen hat die Partei von Ministerpräsident Rajoy deutliche Verluste erlitten. Seine konservative Volkspartei erzielte das schlechteste Ergebnis seit mehr als 20 Jahren, wie die Auszählung eines Großteils der Stimmen ergab. In der Hauptstadt Madrid verlor sie ihre absolute Mehrheit. Gewinne konnten nach Medienangaben zwei Protestparteien erzielen. Die linksgerichtete Bürgerplattform Podemos setzte sich offenbar in Barcelona durch. Auch die neue liberale Formation Ciudadanos erzielte viele Stimmen. Die Beteiligung war mit knapp 50 Prozent etwas höher als beim letzten Durchgang 2011. Die Abstimmungen galten als wichtiger Test für die Parlamentswahl im Herbst.

  • Gabriel: Bundestag entscheidet über weiteres Vorgehen in BND-Affäre

    Die Entscheidung über das weitere Vorgehen in der Spähaffäre um den Bundesnachrichtendienst liegt nach den Worten von SPD-Chef Gabriel beim Bundestag. Gabriel sagte im ZDF, möglich seien ein Ermittlungsbeauftragter oder die Offenlegung der Listen mit Suchbegriffen nur für die Obleute der Fraktionen. Gabriel sagte, er rechne mit einer baldigen Entscheidung. Er trat jedoch Darstellungen entgegen, die SPD habe ein Ultimatum gestellt. Generalsekretärin Fahimi hatte in einem Zeitungsinterview erklärt, sie erwarte bis zum Beginn der nächsten Sitzungswoche am 8. Juni, dass das Kanzleramt Klarheit darüber schaffe, wie der Bundestag die Selektorenliste prüfen könne. Gabriel sagte dazu, dies sei keine Zuspitzung der Debatte gewesen, sondern lediglich die Äußerung einer Vermutung, die er im Übrigen teile. Die Einsichtnahme in die Liste der Suchbegriffe soll klären, ob der BND im Auftrag des US-Geheimdienstes NSA europäische Politiker und Unternehmen ausspioniert hat.

  • Varoufakis bestätigt Gesprächs-Mitschnitte bei EU-Treffen

    Der griechische Finanzminister Varoufakis hat eingestanden, bei Treffen mit EU-Kollegen vertrauliche Gespräche mitgeschnitten zu haben. Er schrieb in seinem Blog, wenn es keine Sitzungsprotokolle gebe, nehme er oft seine Wortbeiträge und die Antworten mit seinem Mobiltelefon auf. Das habe er auch bei einer Sitzung der Finanzminister der Euro-Länder in Lettland vor einem Monat getan. Varoufakis erläuterte, er nutze die Mitschnitte, um Regierungschef Tsipras, dem Kabinett und dem Parlament Bericht zu erstatten.

  • Filmfestspiele: Flüchtlingsdrama gewinnt Goldene Palme in Cannes

    Das französische Flüchtlingsdrama "Dheepan" von Jacques Audiard hat beim Filmfestival in Cannes die Goldene Palme gewonnen. Der Film erzählt die Geschichte eines tamilischen Widerstandskämpfers, der durch die Emigration nach Frankreich dem Bürgerkrieg auf Sri Lanka entkommen will. In einer Vorstadt von Paris gerät er zwischen die Auseinandersetzungen rivalisierender Gangs. Der Große Preis der Jury ging an das Drama "Son of Saul" des Ungarn Laszlo Nemes, der dem verzweifelten Kampf eines KZ-Häftlings in Auschwitz-Birkenau folgt, ein totes Kind nach jüdischem Ritual in der Erde zu bestatten. Als beste Darstellerinnen wurden Rooney Mara für ihre Rolle in "Carol" sowie Emmanuelle Bercot für "Mon Roi" geehrt; Vincent Lindon wurde als bester Darsteller für seine Leistung in "The Measure of a Man" ausgezeichnet.

  • Wetter: In der Nacht von Nordwesten Regen, 12 bis 5 Grad

    Das Wetter: In der kommenden Nacht zunächst klar, später von Nordwesten aufkommender Regen bei Tiefstwerten zwischen 12 und 5 Grad. Morgen im Osten und Süden meist sonnig, später dort wie schon im Nordwesten Schauer und Gewitter bei 13 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag heiter bis wolkig und nur vereinzelt Schauer. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad.

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