Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 06:00 Uhr

  • Mann erschießt zwei Polizisten in New York - Bezug zu Todesfällen von Schwarzen

    In den USA hat es einen Doppelmord an zwei Polizisten gegeben, der offenbar einen Bezug zu den jüngsten Todesfällen bei Polizeieinsätzen hat. Wie die New Yorker Behörde NYPD mitteilte, eröffnete ein Mann im Stadtteil Brooklyn das Feuer auf zwei Beamte in ihrem Streifenwagen. Anschließend rannte er in eine U-Bahn-Station und erschoss sich dort. US-Justizminister Holder verurteilte die Morde als einen feigen Akt der Barbarei. Laut Medienangaben hatte der Täter den Anschlag zuvor im Internet angekündigt und dabei auf zwei Schwarze verwiesen, die in den vergangenen Wochen bei Polizeieinsätzen getötet worden waren. Einer der Fälle hatte sich in New York ereignet: Dort erstickte ein Mann im Würgegriff eines Polizisten. In den USA hatte es wegen dieser und weiterer Todesfälle Ausschreitungen sowie Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegeben.

  • USA bemühen sich um internationale Antwort auf nordkoreanischen Hackerangriff

    Die USA bemühen sich nach Angaben aus Washington um eine internationale Antwort auf den Nordkorea angelasteten Hacker-Angriff. Ein ranghoher US-Regierungsbeamter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man berate unter anderem mit Großbritannien, Australien und Neuseeland über gemeinsame Schritte. Außerdem versuche man, China und Russland dazu zu bringen, ihren Einfluss auf Nordkorea geltend zu machen. Die USA machen das Land für die Cyber-Attacke auf das Filmstudio Sony Pictures verantwortlich. Dieses hatte nach Drohungen der Hacker den satirischen Film "The Interview" zurückgezogen, in dem es um die geplante Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un geht. Die Regierung in Pjöngjang weist die Vorwürfe zurück. In Washington rief die Republikanische Partei ihre Unterstützer auf, Kinotickets für den Film zu kaufen, falls er doch noch in den USA gezeigt werden sollte. US-Präsident Obama hatte die Entscheidung von Sony Pictures am Freitag kritisiert.

  • Städtetag lobt Hilfsbereitschaft der Bürger gegenüber Flüchtlingen

    Der Deutsche Städtetag hat die Hilfsbereitschaft vieler Bürger gegenüber Flüchtlingen und Asylbewerbern als "starkes Signal" gelobt. Städtetags-Präsident Maly sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen helfe sehr bei der Integration der Flüchtlinge. Diese Aufgabe könnten Ämter und Sozialarbeiter allein nicht stemmen.

  • Verdi setzt Streiks bei Amazon heute aus

    Der Streik beim Internet-Versandhändler Amazon ist heute ausgesetzt. Grund ist eine gescheiterte Klage der Gewerkschaft Verdi gegen die Sonntagsarbeit bei dem Unternehmen. Ein Verdi-Sprecher sagte, in den Versandzentren Bad Hersfeld und Leipzig hätten sich Mitarbeiter bereits freiwillig zur Arbeit am vierten Advent gemeldet. Daher werde kein Streik stattfinden. Weiter hieß es, an den Standorten Graben und Rheinberg werde sonntags ohnehin nicht gearbeitet. Morgen soll der Ausstand weitergehen und wie geplant bis Heiligabend 15 Uhr dauern. Mit dem Arbeitskampf will Verdi Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels durchsetzen. Amazon beharrt dagegen auf den niedrigeren Tarifen der Logistik-Branche.

  • Real Madrid gewinnt Club-WM

    Real Madrid hat die Weltmeisterschaft der Fußball-Vereine gewonnen. Die Mannschaft siegte im Endspiel der Klub-WM im marokkanischen Marrakesch mit zwei zu null gegen San Lorenzo aus Argentinien.

  • Wetter: Wolkig oder heiter und meist trocken

    Das Wetter: Anfangs in den Alpen sowie in den östlichen Mittelgebirgen noch etwas Schnee. Sonst teils heiter, teils wolkig und meist trocken. Am Nachmittag im Norden und in der Mitte gebietsweise etwas Regen. Temperaturen vier bis neun Grad. Morgen meist bedeckt bis stark bewölkt, in der Mitte und im Norden örtlich Regen. Sieben bis zwölf Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in Süddeutschland heiter bis wolkig und trocken. Sonst bewölkt, teils mit Regen. Acht bis zwölf, am Oberrhein und im Alpenvorland bis fünfzehn Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis West fünf bis sechs, Böen sieben.

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