Nachrichten

Samstag, 25. April 2015 20:00 Uhr

  • Erdbeben in Nepal: mehr als 1.300 Tote

    Nach dem Erdbeben in Nepal sind internationale Hilfsaktionen angelaufen. Das Nachbarland Indien, das ebenfalls betroffen ist, schickte mehrere Flugzeuge mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Rettungsausrüstung. Die Europäische Union sowie die Regierungen mehrerer Länder sagten Geld zur Bewältigung der Katastrophe zu. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, die Bundesregierung stehe bereit, nach Kräften zu helfen. Der britische Premierminister Cameron und der französische Präsident Hollande äußerten sich ähnlich. Die USA wollen zunächst eine Million Dollar für Sofortmaßnahmen bereitstellen. Italien und Norwegen versprachen insgesamt mehr als vier Millionen Dollar. Bei dem Beben mit einer Stärke von 7,8 und seinen Nachbeben starben nach offiziellen Angaben mindestens 1.340 Menschen, außerdem gab es viele Verletzte. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu wurden Häuser und Weltkulturerbe-Stätten zerstört. Am Mount Everest kamen mehrere Bergsteiger durch eine Lawine ums Leben. Auch aus Indien, Bangladesch und China wurden Opfer gemeldet.

  • Erdogan kritisiert Äußerungen von Gauck, Hollande und Putin

    Der türkische Präsident Erdogan hat erneut den Vorwurf zurückgewiesen, bei den Massakern an Armeniern im Kriegsjahr 1915 habe es sich um Völkermord gehandelt. Deutschland, Russland und Frankreich sollten sich um ihre eigene Geschichte kümmern, sagte Erdogan vor Unternehmern in Istanbul. Er beschuldigte die drei Länder, Behauptungen aufzustellen, die auf armenischen Lügen basierten. Die Präsidenten Hollande und Putin kritisierte er zudem dafür, dass sie an den armenischen Gedenkfeiern in Eriwan teilgenommen hatten. Bundespräsident Gauck hatte ebenso wie Hollande und Putin von einem Völkermord während der Zeit des Osmanischen Reichs gesprochen.

  • EU-Finanzminister: Unfaire Steuerpraktiken bekämpfen

    Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich auf Maßnahmen gegen unfaire Steuerpraktiken in den Mitgliedsstaaten verständigt. Bei einem Treffen in der lettischen Hauptstadt Riga gaben sie grünes Licht für einen Transparenz-Vorstoß der EU-Kommission. Er sieht vor, dass sich die Staaten alle drei Monate automatisch über ihre Steuerabsprachen mit Großunternehmen informieren. Dadurch soll verhindert werden, dass wie im Falle Luxemburgs Konzerne durch heimliche Steuernachlässe ins Land gelockt werden. Bundesfinanzminister Schäuble sagte bei dem Treffen, der Informationsaustausch könne Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten. - Die Minister verständigten sich auch darauf, die Pläne für eine gemeinsame Kapitalmarkt-Union rascher voranzutreiben.

  • VW: Piech verliert Machtkampf mit Winterkorn und tritt ab

    Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Piech, hat alle Ämter im Konzern niedergelegt. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hat auch Piechs Ehefrau diesen Schritt vollzogen. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden werde der stellvertretende Aufsichtsratschef Huber die Leitung des Gremiums kommissarisch übernehmen. Piech hatte sich zuletzt einen Machtkampf mit dem Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen, Winterkorn, geliefert. Im Aufsichtsrat fand er aber keine Mehrheit für sein Vorgehen.

  • Privatinternat Odenwaldschule vor dem Aus

    Die ehemals renommierte Odenwaldschule im hessischen Heppenheim wird am Ende des Schuljahres schließen. Es sei nicht gelungen, die Finanzierung für die nächsten Jahre sicherzustellen, teilte das Privatinternat mit. - Die Zahl der Schüler war stark zurückgegangen, nachdem Missbrauchsfälle bekannt geworden waren. Zwischen 1965 und 1998 wurden mehr als einhundert Jungen und Mädchen von Lehrern und Mitschülern sexuell missbraucht. Im vergangenen Jahr gab es wieder Vorwürfe gegen einen Lehrer und einen Arzt. In der Folge musste die Schule eine neue Genehmigung beantragen und dafür einen Finanzierungskonzept vorlegen. Das ist nun gescheitert.

  • Fußball-Bundesliga: Hamburg schlägt Augsburg 3:2

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Hannover - Hoffenheim 1:2, Hamburg - Augsburg 3:2, Stuttgart - Freiburg 2:2, Dortmund - Frankfurt 2:0 und Köln - Leverkusen 1:1.

  • Wetter: Schauer, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts meist wechselnd oder stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad. Am Tag wolkig mit Schauern. Temperaturen 12 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag weitere Niederschläge bei 10 bis 24 Grad.

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