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Mittwoch, 30. Juli 2014 11:00 Uhr

  • Steinmeier: Feuerpause in Gaza dringend notwendig

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich besorgt über die zunehmenden Kampfhandlungen im Gazastreifen geäußert. Es müsse alles getan werden, um zivile Opfer zu vermeiden, sagte der Minister in Berlin. Dringend notwendig sei eine politische Lösung, die den Menschen in Israel und im Gazastreifen dauerhafte Ruhe bringe. Die israelische Armee hatte ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen auch am Vormittag fortgesetzt. Sechs Mitglieder einer Familie starben im Nordosten von Gaza, unter ihnen drei Kinder, als ein Panzergeschoss einschlug. Insgesamt wurden mehr als 30 Menschen getötet. Viele starben in der vergangenen Nacht beim Beschuss einer Schule der Vereinten Nationen im Flüchtlingslager Dschabalija.

  • Ukraine-Konflikt: Weißrussland lädt zu Krisen-Gespräch

    Weißrussland hat zu einem Krisen-Gespräch über den Konflikt in der Ostukraine eingeladen. Nach Angaben des Büros von Präsident Lukaschenko sollen an dem Treffen Vertreter der Ukraine, Russlands und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa teilnehmen. Ob auch die pro-russischen Rebellen anwesend sein werden, ist noch unklar. Der ukrainische Staatschef Poroschenko hatte Weißrussland um diese Initiative gebeten. Bei den für morgen geplanten Gesprächen soll es vor allem um Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine gehen. Bislang hatten internationale Experten wegen andauernder Gefechte keinen Zugang zum Unglücksort.

  • "NYT": Europa stützt Al Kaida mit Lösegeldern in Millionenhöhe

    Das Terrornetzwerk Al Kaida finanziert sich nach Recherchen der "New York Times" auch durch Lösegelder für entführte Europäer. Demnach beziffert sich die Gesamtsumme seit 2008 auf mindestens 125 Millionen Dollar. Das US-Finanzministerium geht sogar von 165 Millionen Dollar aus. Europäische Regierungen unterstützten damit indirekt die Terrorgruppe, schreibt das Blatt. Das Geld sei über Mittelsmänner geflossen und in einigen Fällen als Entwicklungshilfe deklariert worden. Die "New York Times" bezieht sich in dem Bericht auf Angaben ehemaliger Geiseln, Unterhändler und Regierungsvertreter.

  • Betriebsbedingte Kündigungen bei Osram nicht ausgeschlossen

    Bei der Lichttechnik-Firma Osram könnte es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. Unternehmenschef Dehen sagte in München, im Zuge der weltweiten Stellenstreichungen sei dies nicht auszuschließen. Im Ausland würden komplette Werke stillgelegt. Osram hatte gestern angekündigt, im Zuge eines weiteren Sparprogramms weltweit rund 7.800 Stellen zu streichen, davon rund 1.700 in Deutschland. Ziel sei es, die Kosten dauerhaft um 260 Millionen Euro zu senken. Zuletzt beschäftigte Osram insgesamt 35.000 Mitarbeiter.

  • Landgericht Braunschweig weist Schadenersatzklage gegen Porsche zurück

    Das Landgericht Braunschweig hat eine Klage gegen die Porsche-Dachgesellschaft PSE abgewiesen. In dem Verfahren hatte ein Anleger rund 130.000 Euro Schadenersatz im Zusammenhang mit dem Übernahmepoker zwischen Porsche und VW vor sechs Jahren gefordert. Dem Gericht liegen noch vier weitere ähnliche Klagen vor. Zwei Verfahren hatte die Porsche-Gesellschaft bereits gewonnen. (AZ: 5 O 401/13)

  • Wetter: Im Nordwesten aufgelockert, sonst kräftige Schauer, 19 bis 27 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten auflockernde Bewölkung und trocken. Sonst kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter. 19 bis 27 Grad. Morgen im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig mit vereinzelten Niederschlägen. 23 bis 29 Grad.

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