Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 19:00 Uhr

  • Nepal: Mehr als 2.500 Erdbeben-Tote

    Bei dem Erdbeben in Nepal ist die Zahl der Toten nach jüngsten Angaben auf mehr als 2.500 gestiegen. Tausende Menschen wurden verletzt. Die Behörden rechnen mit zahlreichen weiteren Opfern, da viele Dörfer durch Erdrutsche abgeschnitten sind. Die Bergungsarbeiten werden durch Regen und starke Nachbeben erschwert. Am Mount Everest lösten sich durch die Erdstöße weitere Lawinen. Dort wurden mindestens 18 Tote geborgen. Inzwischen bereiten sich in mehreren Ländern Katastrophenhelfer auf ihren Einsatz in Nepal vor. Von Berlin aus will das Rote Kreuz morgen Zelte, Decken sowie eine Trinkwasseraufbereitungsanlage nach Nepal bringen. Das ebenfalls von dem Beben betroffene Indien stellte Lebensmittel und Hubschrauber zur Verfügung.

  • SPD-Generalsekretärin lehnt Änderungen am Mindestlohn ab

    SPD-Generalsekretärin Fahimi hat Forderungen nach Änderungen am Mindestlohngesetz zurückgewiesen. Die SPD lehne sowohl eine generelle Ausnahmeregelung für Praktikanten ab, als auch Lockerungen beim Mindestlohn, sagte Fahimi. Zuvor hatten sich Sozialdemokraten und Gewerkschaftsvertreter bereits dagegen ausgesprochen, die Regeln zur Dokumentationspflicht von Arbeitszeiten zu überarbeiten. So erklärte DGB-Chef Hoffmann im Deutschlandfunk, entsprechende Klagen seien vorgeschoben, um weitere Reformen zu konterkarieren. Teile der Union sowie Wirtschaftsverbände sehen in den gegenwärtigen Bestimmungen eine zu hohe bürokratische Last für die Arbeitgeber. Beim Koalitionsgipfel im Kanzleramt will Bundesarbeitsministerin Nahles am Abend eine Zwischenbilanz des Mindestlohns vorlegen. Weitere Themen sind die Energiepolitik, der Umgang mit Flüchtlingen und die Zukunft des Solidaritätszuschlags.

  • Kanzleramt: BND hat schon 2008 über Spionageabsicht der NSA informiert

    Das Bundeskanzleramt hat bestätigt, dass es vom BND schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert worden ist. Außerdem habe man die Unterlagen darüber bereits 2014 dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, der Bundesnachrichtendienst habe nicht nur 2008, sondern auch 2010 die Regierung über rechtswidrige Praktiken der NSA in Kenntnis gesetzt. - Bisher hatte es geheißen, das Kanzleramt als Aufsichtsbehörde sei erst kürzlich informiert worden. Der BND steht unter Druck, nachdem bekannt geworden war, dass er indirekt für den US-Geheimdienst die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht haben könnte. In einer Mitteilung der Bundesregierung vom Donnerstag hieß es, man habe technische und organisatorische Defizite beim BND identifiziert, die zu beheben seien.

  • Streit um kremltreue Rockergruppe "Nachtwölfe"

    Die Regierungspartei "Geeintes Russland" hat den deutschen Behörden in Zusammenhang mit der kremltreuen Rockergruppe "Nachtwölfe" Diskriminierung vorgeworfen. Die Rocker würden dafür bestraft, dass sie die Politik von Präsident Putin unterstützten, meinte ein Abgeordneter der Partei. Die Bundesregierung verweigert führenden Mitgliedern der "Nachtwölfe" die Einreise. Man glaube nicht, dass die geplante Motorradtour nach Berlin anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes dem Ziel diene, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen zu leisten, hieß es in einer Erklärung. Außerdem seien Visa für Mitglieder der Gruppe wegen der Vorspiegelung falscher Tatsache annulliert worden. Die Rocker waren gestern in Moskau aufgebrochen. Auch Polen will sie nicht über die Grenze lassen.

  • Ukraine erinnert an Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 29 Jahren

    In der Ukraine ist der Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 29 Jahren gedacht worden. Hunderte Menschen legten Blumen am Denkmal in der Kleinstadt Slawutitsch nahe dem Unglücksort nieder und zündeten Kerzen an. Der ukrainische Präsident Poroschenko bat um internationale Finanzhilfen für die Fertigstellung des neuen Schutzmantels um den 1986 explodierten Reaktor. Der erste nach dem Unglück errichtete Beton-Sarkophag ist brüchig. - Am kommenden Mittwoch ist unter Vorsitz Deutschlands bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London eine Geberkonferenz geplant.

  • Wetter: Am Montag Schauer

    Das Wetter: Nachts meist stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, im Nordwesten später Wolkenlücken. Temperaturen in der Nordwesthälfte 9 bis 14, sonst 20 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag teils wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern bei 8 bis 13 Grad.

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