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Donnerstag, 18. Dezember 2014 00:00 Uhr

  • Unmut in den USA über Obamas Annäherung an Kuba

    Die Annäherung der USA an Kuba ist in den Vereinigten Staaten umstritten. Führende Vertreter der republikanischen Partei kündigten Widerstand gegen den Kurswechsel von Präsident Obama an. Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Boehner, warf Obama Zugeständnisse an eine - so wörtlich - "brutale Diktatur" vor. Ähnlich äußerte sich der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, der für 2016 als möglicher Präsidentschaftskandidat gehandelt wird. Er sagte, man dürfe mit einem repressiven Regime nicht verhandeln. Auch das Lager der Demokraten steht nicht geschlossen hinter Obama. Der Senator Menendez warnte davor, die Wirtschaftssanktionen gegen Kuba aufzuheben. International stößt die Annäherung dagegen auf Zustimmung. Bundesaußenminister Steinmeier zollte Obama Respekt. Das russische Außenministerium sprach von einem Schritt in die richtige Richtung. Die USA und Kuba wollen erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen. Die Regierungen in Washington und Havanna vereinbarten zudem einen Gefangenenaustausch.

  • US-Notenbank hält an niedrigem Leitzins fest

    Die amerikanische Notenbank hält trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs an ihrer Niedrigzins-Politik fest. In Washington erklärten die Währungshüter, der Leitzins werde noch für beträchtliche Zeit nahe null bleiben. Man werde bei der geplanten Normalisierung der Geldpolitik geduldig sein. - Wegen der guten Konjunktur war ein milliardenschweres Anleiheprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft bereits im Oktober beendet worden. Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbank Mitte nächsten Jahres dann auch die Zinswende einläuten wird.

  • Bundestag stimmt über neuen Afghanistan-Einsatz ab

    Der Bundestag stimmt heute über das neue Bundeswehrmandat für Afghanistan ab. Nach dem Willen der Regierung sollen ab dem kommenden Jahr bis zu 850 deutsche Soldaten in dem Land stationiert werden. Das sind knapp halb so viele wie bisher. Ihre Aufgabe ist es, afghanische Streitkräfte auszubilden und zu unterstützen. Das Mandat ist zunächst auf ein Jahr befristet. Der Kampfeinsatz der internationalen Truppen endet offiziell am 31. Dezember.

  • Griechenland: Erste Runde der Präsidentenwahl gescheitert

    Die Präsidentenwahl in Griechenland ist im ersten Anlauf gescheitert. Der Kandidat der Regierung, der frühere EU-Kommissar Dimas, erhielt im Parlament 160 Stimmen, 40 weniger als erforderlich. Nun gibt es am 23. Dezember einen zweiten Wahlgang. Sollte Dimas auch in der dritten Runde Ende des Monats scheitern, müsste ein neues Parlament gewählt werden.

  • Edathy heute im Untersuchungsausschuss

    Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Edathy ist für heute als Zeuge vor den Untersuchungsausschuss des Bundestages geladen. Er steht im Verdacht, kinderpornografisches Material gekauft zu haben. Gehört wird auch der SPD-Politiker Hartmann. Er soll darlegen, welche Informationen er aus welcher Quelle bekommen hat. Edathy selbst hatte im Magazin "Stern" behauptet, Hartmann habe ihn vor den Ermittlungen des Bundeskriminalamtes gewarnt. - Die Staatsanwaltschaft Berlin prüft, ob es gegen Hartmann einen Verdacht der Strafvereitelung gibt. Ein Ermittlungsverfahren ist derzeit nicht eröffnet. [Mehr ...|http://www.deutschlandfunk.de/untersuchungsausschuss-aussagen-von-edathy-und-hartmann.1783.de.html?dram:article_id=306532)

  • Hamburger Schüler Diren: Todesschütze schuldig gesprochen

    Im Fall des Hamburger Austauschschülers Diren ist der Todesschütze in den USA schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen im US-Bundesstaat Montana entschieden, dass der Hausbesitzer den 17-Jährigen im April in seiner Garage vorsätzlich getötet hat. Das Strafmaß wird später festgesetzt. Dem Täter drohen mindestens zehn Jahre Haft.

  • Fußball-Bundesliga : Dortmund und Wolfsburg trennen sich 2:2

    In der Fußball-Bundesliga gab es heute folgende Ergebnisse: Mönchengladbach - Bremen: 4 : 1 Dortmund - Wolfsburg: 2 : 2 Frankfurt - Berlin: 4 : 4 Paderborn - Schalke: 1 : 2 Hoffenheim-Leverkusen: 0 : 1.

  • Wetter: Meist regnerisch, im Norden und Westen nachmittags Auflockerungen, 10 bis 14 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, in höheren Lagen Schnee, auf den Bergen stürmische Böen. 9 bis 2 Grad, auf den Bergen um den Gefrierpunkt. - Am Tage von Westen her neuer Regen, nachmittags im Norden und Westen vorübergehend trocken. 10 bis 14 Grad, auf den Bergen kühler. Die weiteren Aussichten: Am Freitag meist stark bewölkt, verbreitet Regen bei 9 bis 14 Grad.

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