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Samstag, 23. August 2014 19:00 Uhr

  • Deutschland sagt Ukraine 500 Millionen Euro zu - Konvoi zurück in Russland

    Die Ukraine kann mit weiterer Unterstützung Deutschlands rechnen. Bundeskanzlerin Merkel versprach dem Land Finanz- und Wirtschaftshilfe für den Wiederaufbau der Infrastruktur in Höhe von 500 Millionen Euro. Das teilte sie bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko in Kiew mit. Es handelt sich hauptsächlich um Kreditbürgschaften sowie 25 Millionen Euro für Flüchtlinge aus der Ostukraine. Merkel forderte zugleich einen Waffenstillstand für den Osten der Ukraine, der von beiden Seiten unterstützt werde. Poroschenko bezeichnete Deutschland als starken Anwalt Kiews in der EU. Einen Tag nach dem unerlaubten Grenzübertritt verließ der russische Hilfskonvoi die Ukraine wieder. Das teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mit. Nach Angaben des russischen Staatsfernsehens wurden die mehr als 200 Lastwagen gestern Abend in der umkämpften Rebellenhochburg Lugansk entladen.

  • SPD-Präsidium für Waffenlieferungen in der Irak-Krise

    Das Präsidium der SPD unterstützt in der Frage deutscher Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak nahezu einstimmig den Kurs der Regierung. Der Parteivorsitzende Gabriel sagte in Berlin, nur Präsidiumsmitglied Stegner vertrete eine andere Haltung. Gabriel führte aus, Tausende Unschuldige seien durch das Vorrücken der Terrororganisation "Islamischer Staat" vom Tod bedroht. In dieser Ausnahmesituation sei es zu verantworten, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Eine Entsendung von Bundeswehr-Soldaten in den Nordirak schloss der SPD-Chef allerdings aus. Breite Ablehnung gegen die geplanten Waffenlieferungen gibt es vor allem in der Opposition.

  • Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kirkuk

    In der nordirakischen Stadt Kirkuk sind bei Anschlägen mindestens sieben Menschen getötet und weitere 70 verletzt worden. Ziel waren Einheiten kurdischer Peschmerga-Soldaten, die in der Region seit Wochen im Kampf gegen die IS-Terroristen stehen. Medien berichten von drei Explosionen in der Nähe von Militärposten.

  • Island verhängt Flugverbot rund um Vulkan Bardarbunga

    In Island haben die Behörden angesichts der Aktivitäten des Gletschervulkans Bardarbunga ein Flugverbot in der betroffenen Region verhängt. Der Wetterdienst rief die Alarmstufe Rot aus. Bereits seit Tagen waren Erschütterungen am größten Vulkan des Landes registriert worden. Im April 2010 hatte die Eruption des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull einen Monat lang den Flugverkehr in Europa lahmgelegt. Mehr als 100.000 Flüge wurden gestrichen, mehr als acht Millionen Reisende saßen zum Teil tagelang auf Flughäfen fest.

  • Fußball-Bundesliga: Schalke verliert in Hannover

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Frankfurt - Freiburg 1:0, Hannover - Schalke 2:1, Berlin - Bremen 2:2, Köln - Hamburg 0:0 und Hoffenheim - Augsburg 2:0. Am Abend spielt Dortmund gegen Leverkusen.

  • Schwimm-EM: Gold für deutsche 4 x 200 Meter-Staffel

    Bei den Schwimm-Europa-Meisterschaften in Berlin hat die deutsche Freistil-Staffel über 4 x 200 Meter Gold gewonnen. Zweite wurde die Mannschaft aus Russland vor Belgien. - Christian Diener holte Silber über 200 Meter Rücken.

  • Wetter: Nachts Schauer bei 11 bis 5 Grad

    Das Wetter: In der Nacht Wolken und gebietsweise Schauer, lokal Gewitter. Temperaturen zwischen 11 und 5 Grad. Morgen überwiegend wechselnd bis stark bewölkt und erneut Schauer. Besonders in Küstennähe sind auch kurze Gewitter möglich. Im Südwesten scheint häufiger die Sonne und es ist meist trocken. 15 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag stark bewölkt, örtlich Schauer oder Gewitter. Im Osten am Vormittag noch sonnig. Im Südosten bis zum Abend teils heiter und meist trocken. Höchstwerte zwischen 15 und 21 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste: West 5 bis 6, Böen 8.

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