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Sonntag, 26. Oktober 2014 09:00 Uhr

  • Parlamentswahl in der Ukraine hat begonnen

    In der Ukraine hat heute früh die vorgezogene Parlamentswahl begonnen. Die Stimmlokale sind seit 7.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit geöffnet. Die pro-westliche Führung in Kiew sowie die EU und die USA hoffen, dass die Wahl dazu beiträgt, die Lage in der früheren Sowjetrepublik zu stabilisieren. Etwa fünf Millionen der rund 36 Millionen Wähler sind von der Stimmabgabe ausgeschlossen, da sie auf der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim leben oder in den von Separatisten kontrollierten Gebieten in der Ost-Ukraine. Dort sollen Anfang nächsten Monats eigene Wahlen stattfinden. - Als Favorit heute gilt das pro-europäische Bündnis von Präsident Poroschenko, dem auch die Partei "Udar" des Kiewer Bürgermeisters Klitschko angehört.

  • Auch Tunesier wählen ein neues Parlament

    Auch in Tunesien wird heute ein neues Parlament gewählt. Landesweit sind mehr als 5,2 Millionen Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Aus Furcht vor Terroranschlägen findet die Wahl unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Insgesamt sind mehr als 70.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz. Die Abstimmung schafft die Voraussetzung dafür, dass das derzeitige Übergangskabinett von einer gewählten Regierung abgelöst werden kann. - Es ist die zweite Parlamentswahl in Tunesien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Ben Ali 2011. Bei der ersten war die islamistische "Ennahda" stärkste Kraft geworden.

  • Göring-Eckardt: Thüringen-Koalition bietet Chance für DDR-Aufarbeitung

    Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt sieht in der geplanten rot-rot-grünen Koalition in Thüringen die Chance für eine Aufarbeitung des Unrechtsstaates DDR. Es sei Aufgabe der Politik, diese Debatte 25 Jahre nach der Wende voranzutreiben, sagte Göring-Eckardt der Zeitung "Bild am Sonntag". In Thüringen gebe es nun die Möglichkeit, dies gemeinsam mit der Linken, der Nachfolgepartei der SED, zu tun. - Nach der Landtagswahl vom September zeichnet sich in Thüringen eine Koalition aus SPD, Linkspartei und Grünen ab. Damit könnte mit Bodo Ramelow erstmals ein Linkspolitiker Ministerpräsident werden.

  • Großrazzia gegen mutmaßliche Raubkopierer

    Die Polizei ist mit einer Großrazzia gegen mutmaßliche Raubkopierer vorgegangen. Wie "Spiegel Online" berichtet, wurden Wohn- und Geschäftsräume in vier Bundesländern durchsucht und zwei Personen festgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen die Betreiber eines Onlineportals, das auf raubkopierte Inhalte wie Kinofilme verlinkt. Den beiden flüchtigen Hauptbeschuldigten werden dem Bericht zufolge neben gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung auch Erpressung und Steuerhinterziehung vorgeworfen.

  • Regierungspartei gewinnt Parlamentswahl in Botsuana

    In Botsuana bleibt die seit fast fünf Jahrzehnten regierende Demokratische Partei von Präsident Khama an der Macht. Nach Angaben der Wahlkommission gewann die BDP bei der Parlamentswahl 29 der 57 direkt vergebenen Sitze. Damit wäre auch die Wiederwahl des Staatschefs gesichert, da dieser von den Abgeordneten bestimmt wird. Im Wahlkampf hatte Khama unter anderem versprochen, die hohe Arbeitslosigkeit in der früheren britischen Kolonie zu senken. Botsuana hat rund zwei Millionen Einwohner.

  • Raumfrachter "Dragon" von ISS zur Erde zurückgekehrt

    Der unbemannte Raumfrachter "Dragon" ist nach knapp einem Monat im All zur Erde zurückgekehrt. Wie die US-Weltraumbehörde Nasa mitteilte, landete er vor der mexikanischen Küste im Pazifik. Der private Transporter brachte knapp 1.500 Kilo Fracht von der Internationalen Raumstation mit. "Dragon" hatte am 23. September an die ISS angedockt, um die sechsköpfige Besatzung mit Lebensmitteln und Ausrüstung zu versorgen.

  • Sommerzeit zu Ende - Uhren sind umgestellt

    In der Nacht ist die Sommerzeit zu Ende gegangen. Um drei Uhr wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Damit gilt in Deutschland wieder die Mitteleuropäische Zeit.- Praktisch bedeutet die Umstellung, dass es nun morgens früher hell und abends eine Stunde eher dunkel ist. Die Regelung war in Deutschland 1980 mit dem Ziel eingeführt worden, Energie zu sparen. Kritiker halten einen solchen Effekt für nicht nachweisbar.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt und trocken, 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Osten und Süden zunächst gebietsweise dichter Nebel, später sonnig. Sonst wechselnd bewölkt und meist trocken. Höchstwerte 8 bis 16 Grad. Morgen nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag zunächst gebietsweise Nebel, der sich vor allem im Süden nur zögernd auflöst. Sonst meist sonnig. 7 bis 17 Grad.

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