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Dienstag, 2. September 2014 08:00 Uhr

  • Röttgen plädiert für maßvolle Nato-Reaktion

    Vor dem Nato-Gipfel in Wales warnt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Röttgen, die Allianz vor überzogenen Reaktionen auf Russlands Rolle in der Ukraine. Zwar seien Maßnahmen wie eine schnellere Einsatzfähigkeit richtig, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Alles, was darüber hinausgehe, sei aber abzulehnen, weil eine Bedrohung eines NATO-Landes durch Moskau nicht vorliege. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sagte im Deutschlandfunk, die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Ukraine müssten friedlich und durch Gespräche beendet werden. Der Westen dürfe nicht den Eindruck erwecken, dass er keine andere Antwort auf die Krise habe, als Waffen zu liefern. - Schmidt trifft sich heute in Bonn mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Polen, um über die Auswirkungen des russischen Importstopps für Agrarprodukte zu beraten.

  • Separatisten fordern Sonderstatus für Ostukraine

    Die pro-russischen Separatisten im Osten der Ukraine dringen auf einen Sonderstatus für die von ihnen kontrollierten Gebiete. Die Moskauer Nachrichtenagentur Ria Novosti zitiert aus einem Positionspapier der Aufständischen. Darin heißt es, man respektiere die Souveränität der Ukraine, verlange aber mehr Autonomie. Die Kontaktgruppe tagte gestern mehrere Stunden und soll am Freitag erneut zusammenkommen. Vertreten sind Gesandte aus Kiew, Moskau und der OSZE sowie zwei Unterhändler der Separatisten.

  • Bericht: Spion beim BND gab weitreichende Informationen weiter

    Der Anfang Juli beim Bundesnachrichtendienst enttarnte Spion soll den USA mehr Papiere zugespielt haben als bisher bekannt. In den Unterlagen fänden sich Protokolle von Treffen des BND-Präsidenten Schindler mit Geheimdienstchefs anderer Länder, schreibt die "Mitteldeutsche Zeitung". Sie beruft sich dabei auf Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, das für die Geheimdienste zuständig ist. Weiter heißt es, die USA hätten nicht nur die Namen der Länder erfahren, die der BND im Auftrag des Bundeskanzleramtes überwachen sollte, sondern auch, was dort auszuforschen war. - Der festgenommene BND-Mitarbeiter soll rund 220 Dokumente an US-Geheimdienste verkauft haben.

  • Modellauto-Affäre: Bayerische Staatskanzleichefin Haderthauer zurückgetreten

    Die Chefin der bayerischen Staatskanzlei, Haderthauer, ist wegen der Modellauto-Affäre zurückgetreten. Nach den Erfahrungen mit der öffentlichen Berichterstattung müsse sie befürchten, dass das Amt und die damit verbundenen politischen Themen überlagert würden, sagte die CSU-Politikerin in München. Dies entspreche nicht ihrem Verständnis. Ministerpräsident Seehofer äußerte Respekt für die Entscheidung. Die Opposition im Landtag aus SPD, Freien Wählern und Grünen fordert einen Untersuchungsausschuss. Das Ehepaar Haderthauer besaß eine Firma, die Modellautos verkaufte. Diese wurden für ein geringes Entgelt von Straftätern in der Psychiatrie hergestellt, die von Haderthauers Ehemann als Arzt betreut wurden. Ein früherer Mitgesellschafter wirft dem Ehepaar vor, ihn betrogen zu haben.

  • Landgericht Frankfurt stoppt Fahrdienst Uber bundesweit

    Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber darf seine Leistungen in Deutschland vorerst nicht mehr anbieten. Wie erst jetzt bekannt wurde, erließ das Landgericht Frankfurt am Main bereits am vergangenen Donnerstag eine Einstweilige Verfügung. Darin heißt es, ohne eine offizielle Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz dürfe das Unternehmen keine Fahrer mehr vermitteln. Das Taxigewerbe kritisiert an dem neuen Dienst unter anderem, dass der Kunde bei einem Unfall nicht ausreichend geschützt sei und das Fahrzeug nicht überprüft werde. - Uber vermittelt über Smartphone-Apps Fahrer und Privatpersonen für die Beförderung. Das mittlerweile in 42 Ländern tätige Unternehmen kündigte Widerspruch an.

  • Bahnverkehr nach Warnstreik weitgehend normal

    Nach dem Warnstreik bei der Bahn hat sich der Schienenverkehr weitgehend normalisiert. Vereinzelt gebe es noch Ausfälle oder Verspätungen, sagte ein Sprecher. Laut der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer standen gestern Abend 90 Prozent der Züge still oder hatten Verspätung. Die Bahn sprach von zehntausenden betroffenen Fahrgästen. Die Gewerkschaft drohte bereits mit weiteren Warnstreiks. Die GDL verlangt für die 20.000 Lokführer und für 17.000 weitere Beschäftigte fünf Prozent mehr Geld und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden.

  • Pentagon: US-Einsatz gegen Al Shabaab-Miliz in Somalia

    US-Streitkräfte haben nach Angaben des Pentagons einen Einsatz gegen die radikalislamische Al Shabaab-Miliz in Somalia geführt. Das Ergebnis werde derzeit geprüft, sagte ein Sprecher. Details wurden nicht bekannt gegeben. Am Wochenende hatten somalische Regierungssoldaten und Truppen der Afrikanischen Union eine Militäroffensive gegen die Islamisten gestartet. Al Shabaab steht dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe und verübt regelmäßig Anschläge auch im Nachbarland Kenia.

  • UNO-Chef Ban kritisiert israelische Landenteignung im Westjordanland

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die jüngste israelische Landenteignung im Westjordanland kritisiert. Der Beschluss drohe den Weg für weitere Siedlungsbaumaßnahmen freizumachen, erklärte Ban in New York. Dies verstoße gegen internationales Recht und wirke dem Streben nach einer Zwei-Staaten-Lösung entgegen. Ban rief Israel auf, den Siedlungsbau einzustellen. Die Militärverwaltung im israelisch besetzten Westjordanland hatte am Sonntag rund 400 Hektar Land zum Staatsland erklärt und den palästinensischen Eigentümern 45 Tage Zeit gegeben, um sich an einen Berufungsausschuss zu wenden.

  • Börse: Nikkei Index im Plus

    Die Börse in Tokio tendiert fester. Kurz vor Handelsschluss liegt der Nikkei-Index bei 15.701 Punkten. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent. Die US-Aktienmärkte waren gestern wegen eines Feiertags geschlossen.

  • Tennis: Kohlschreiber scheidet bei US-Open aus

    Als letzter deutscher Tennisprofi ist Philipp Kohlschreiber bei den US-Open ausgeschieden. Er unterlag im Achtelfinale in New York dem Serben Novak Djokovic in drei Sätzen.

  • Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig, 17 bis 24 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten zeitweise Regen, sonst nur vereinzelt Schauer. Im Norden und im Südwesten teils länger sonnig. Höchstwerte zwischen 17 Grad im Südosten und 23 Grad am Rhein. Morgen in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte zunächst bewölkt, später gebietsweise Wolkenauflockerungen. Temperaturen 17 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend sonnig, später etwas bewölkt. 20 bis 27 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 12, Hamburg 15, Bremen 16, Hannover 14, Berlin 14, Leipzig 14, Köln 9, Dresden 13, Frankfurt am Main 13, Stuttgart 12, Freiburg 11, München 12.

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