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Mittwoch, 30. Juli 2014 04:00 Uhr

  • Gazastreifen: Auch in der Nacht neue israelische Angriffe

    Im Gazastreifen hat die israelische Armee erneut Stützpunkte der Hamas angegriffen. Ziel des Artilleriefeuers waren nach Angaben des Militärs "Terrorziele" in dem Küstenstreifen. Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte kamen dabei in der Nacht mehr als 20 Menschen ums Leben. Getroffen wurden auch drei Moscheen. Seit Beginn der israelischen Offensive vor drei Wochen sind inzwischen etwa 1.200 Palästinenser getötet worden. Auch 53 israelische Soldaten und drei Zivilisten kamen ums Leben. - Die Vereinten Nationen haben in dem Palästinensergebiet mittlerweile 85 Einrichtungen als Notunterkünfte deklariert. Chile und Peru riefen wegen des Konflikts ihre Botschafter aus Israel zu Konsultationen zurück. Die Regierungen beider Länder äußerten ihre Besorgnis über die vielen zivilen Opfer des Konflikts.

  • Libyen: Islamistische Kämpfer erobern Armeestützpunkt

    Islamistische Kämpfer haben einen wichtigen Armeestützpunkt in Bengasi im Osten des Landes erobert. Von Seiten des Militärs und der Aufständischen hieß es übereinstimmend, dass der Revolutionäre Schura-Rat von Bengasi das dortige Hauptquartier der Streitkräfte übernommen habe. Seit Samstag wurden bei Kämpfen in der Region nach Angaben der Behörden rund 60 Menschen getötet. Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 liefern sich in Libyen rivalisierende Milizen Kämpfe um die Vorherrschaft. Die Übergangsregierung rief alle Seiten dazu auf, die Kampfhandlungen einzustellen. Vor allem in Bengasi sei die Lage für die Menschen untragbar geworden.

  • Wirtschaftssanktionen gegen Moskau wegen Ukraine-Krise

    In der Ukraine-Krise haben nach der Europäischen Union auch die USA Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Die Strafmaßnahmen beträfen den Energie-, den Finanz- und den Waffensektor, sagte US-Präsident Obama in Washington. Trotz der Sanktionen herrsche aber kein neuer Kalter Krieg zwischen Ost und West. In Brüssel hatten sich zuvor bereits die Botschafter der 28 EU-Mitgliedsstaaten auf ein Sanktions-Paket verständigt. Es sieht unter anderem vor, Russland den Zugang zu Finanzmärkten und Rüstungsgeschäften zu erschweren. - Mit den Strafmaßnahmen soll der Kreml dazu bewogen werden, den Separatisten in der Ost-Ukraine die Unterstützung zu entziehen. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer unumgänglichen Entscheidung. Sie erklärte, die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die fortdauernde Destabilisierung der Ost-Ukraine seien nicht hinnehmbar.

  • Kanada Chinesischer Hackerangriff auf Staatsbehörde

    Chinesische Hacker sind nach Angaben der kanadischen Regierung in das Computersystem der Behörde für Wissenschafts- und Industrieforschung eingedrungen. Als Vorsichtsmaßnahme seien die Rechner des Nationalen Forschungsrats vom Rest des IT-Systems abgekoppelt worden, teilte die Regierung in Ottawa mit. Die Behörde vernetzt Forscher, Ingenieure und Wirtschaftsexperten mit der Privatindustrie, um neue Technologien auf den Markt zu bringen. Der Fall wurde durch Kanadas Nachrichtendienst CSE aufgedeckt. Die Hacker würden vom chinesischen Staat unterstützt, hieß es. Außenminister Baird habe die Angelegenheit bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wang in Peking zur Sprache gebracht.

  • Bundeskabinett berät über Lkw-Maut und Energietechnologien

    Das Bundeskabinett in Berlin befasst sich heute mit dem Thema LKW-Maut. Nach dem Gesetzentwurf von Verkehrsminister Dobrindt sollen die Mautsätze Anfang kommenden Jahres gesenkt werden, weil der Bund günstigere Zinskosten für die Fernstraßen an die Straßennutzer weitergeben muss. Außerdem beschäftigt sich die Ministerrunde mit der Förderung neuer Energietechnologien. Weil Bundeskanzlerin Merkel in Urlaub ist, leitet Vizekanzler Gabriel die Sitzung.

  • Osram streicht weltweit rund 7.800 Stellen - etwa 1.700 in Deutschland

    Der Lichttechnik-Hersteller Osram will weltweit rund 7.800 Stellen streichen - davon etwa 1.700 in Deutschland. Wie das Unternehmen am Abend nach einer Vorstandssitzung in München mitteilte, treffen die Kürzungen vor allem die Fabrikation traditioneller Leuchtmittel, den Vertrieb und die Verwaltung. Der Abbau soll demnach bis 2017 umgesetzt werden und nach Möglichkeit sozialverträglich erfolgen. Ziel sei es, die Kosten dauerhaft um 260 Millionen Euro zu senken. - Wegen des zurückgehenden Geschäfts mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren hatte Osram im Mai seine Umsatzerwartungen zurückgenommen. Heute sollen die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt werden.

  • Wetter: Im Nordwesten auflockernde Bewölkung und trocken, im Südosten kräftige Schauer, 19 bis 27 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten auflockernde Bewölkung und trocken. Im Südosten kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter. 19 bis 27 Grad. Morgen im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig mit vereinzelten Niederschlägen. 23 bis 29 Grad.

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