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Montag, 21. April 2014 17:00 Uhr

  • US-Vizepräsident Biden zu Gesprächen in Kiew

    US-Vizepräsident Biden verhandelt mit Regierungsvertretern in Kiew über die Lage in der Ost-Ukraine. Nach Angaben seiner Delegation geht es in den Gesprächen unter anderem um die Umsetzung der Genfer Vereinbarung. Weiteres Thema sind die Bemühungen zur Stärkung der ukrainischen Wirtschaft. Die Lage in dem Land ist nach dem Schusswechsel im ostukrainischen Slawjansk mit mehreren Toten angespannt. Russland wirft der ukrainischen Regierung vor, den Genfer Friedensplan zu verletzen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa trafen in Slawjansk mit pro-russischen Separatisten zusammen. In den Gesprächen ging es nach Angaben der OSZE unter anderem um die Frage, ob die Separatisten zur Abgabe ihrer Waffen bereit seien. Dies ist eine der Forderungen der Genfer Vereinbarung vom Donnerstag.

  • Putin rehabilitiert Krim-Tataren

    Der russische Präsident Putin hat ein Dekret zur Rehabilitierung der Krim-Tataren unterzeichnet. Er sagte in Moskau, damit solle das Ansehen der muslimischen Minderheit auf der Schwarzmeer-Halbinsel wiederhergestellt werden. Der Erlass gelte auch für armenisch- oder deutschstämmige Russen, die während der Stalin-Zeit unterdrückt worden seien. Den Krim-Tataren wurde zur Sowjetzeit vorgeworfen, sie hätten mit den Nazis kollaboriert. Die Angehörigen der Volksgruppe wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs nach Zentralasien deportiert. Russland hatte die Krim vor einem Monat seinem Staatsgebiet angeschlossen. Das zugrundeliegende Referendum boykottierten die Tataren größtenteils. Zudem unterzeichnete Putin Verordnungen, die russischsprachigen Bürgern ehemaliger Sowjetstaaten die Einbürgerung erleichtern sollen. Auch in der Ukraine gibt es Gebiete mit einem hohen Anteil russischstämmiger Bürger.

  • Ostermärsche mit Aktionen in Hamburg und im Ruhrgebiet beendet

    Mit bundesweit rund 80 Veranstaltungen hat die Friedensbewegung am Osterwochenende für eine Welt ohne Krieg und Gewalt geworben. In Hamburg gingen heute rund 450 Menschen auf die Straße. Sie forderten ein Verbot von Rüstungsexporten und Waffenkäufen und wandten sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. In Hessen fuhren Teilnehmer unter dem Motto 'Krieg löst keine Probleme' mit dem Rad zur Kundgebung nach Frankfurt am Main. Im Ruhrgebiet ging der Ostermarsch mit einem Protestzug von Bochum nach Dortmund zu Ende. Thema war auch der Konflikt in der Ukraine. Insgesamt beteiligten sich am Wochenende mehrere tausend Menschen. - Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln in den Protesten gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg.

  • Boston-Marathon mit massiven Sicherheits-Vorkehrungen

    Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ist in den USA der diesjährige Marathonlauf von Boston gestartet. Ein Jahr nach dem Anschlag auf das Rennen sichern tausende Polizisten die 42 Kilometer lange Strecke. Es nehmen fast 36.000 Menschen teil, deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Läufer und Zuschauer gedachten der Opfer des Attentats in einer Schweigeminute. Die beiden mutmaßlichen Täter hatten Sprengsätze im Zielbereich des Marathons gezündet. Dabei starben drei Menschen, rund 260 wurden verletzt. Einer der Verdächtigen wurde auf der Flucht erschossen. Sein Bruder muss sich ab November vor Gericht verantworten. Die Ermittler gehen von einer islamistisch motivierten Tat aus.

  • UNO: Rebellen im Südsudan töten hunderte Menschen

    Im Südsudan haben Anhänger von Ex-Vizepräsident Machar nach UNO-Angaben hunderte Menschen getötet. Nach der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Bentui in der vergangenen Woche seien die Rebellen angestachelt worden, Zivilisten aus einem anderen Stamm zu töten, teilte die UNO-Friedensmission im Südsudan mit. Allein in einer Moschee seien 200 Menschen getötet und 400 weitere verletzt worden. Mitte Dezember waren im Südsudan Kämpfe zwischen Anhängern Machars und Unterstützern von Staatschef Kiir ausgebrochen. Seitdem sollen Tausende Menschen der Gewalt zum Opfer gefallen sein. Mehr als eine Million Einwohner flohen vor den Kämpfen.

  • Wetter: Am Dienstag Wechsel aus Sonne und Wolken, 17 bis 22 Grad

    Das Wetter: In der Nacht Auflockerungen, zum Teil mit Nebel. Im Südosten teils regnerisch. Abkühlung auf 11 bis 4 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken. Vor allem im Norden und Osten sowie im Bergland einzelne Schauer und Gewitter. Im Westen und Südwesten trocken. Höchstwerte 17 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch teils sonnig, teils bewölkt mit einzelnen Schauern und Gewittern. 17 bis 23 Grad. So weit die Meldungen!

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