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Sonntag, 3. Mai 2015 18:00 Uhr

  • GDL kündigt neue Streiks ab Montag an

    Die Lokführergewerkschaft GDL hat neue Streiks angekündigt. Sie sollen nach Informationen des Hessischen Rundfunks am Montag Nachmittag im Güterverkehr beginnen. Ab Dienstag Morgen soll der Ausstand auf den Personenverkehr ausgeweitet werden und bis Sonntag früh andauern. Die GDL hatte bereits am Mittwoch ein Angebot der Bahn zurückgewiesen und einen lang andauernden Arbeitskampf angekündigt. Die GDL fordert fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche. Außerdem will sie nicht nur für Lokführer, sondern auch für Zugbegleiter und Rangierführer eigene Tarifverträge abschließen.

  • Gedenken an Dachau-Befreiung vor 70 Jahren

    In der Gedenkstätte Dachau ist an die Befreiung des damaligen Konzentrationslagers vor 70 Jahren gedacht worden. Bundeskanzlerin Merkel sagte, die Deutschen seien angesichts des unendlichen Leids der NS-Opfer zum Einsatz gegen den Antsemitismus aufgerufen. Niemand dürfe die Augen vor Übergriffen gegen Juden verschließen. Bayerns Ministerpräsident Seehofer nannte Dachau ein "Synonym für den Schrecken". Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, sagte, Deutschland habe viel Unheil über die Welt gebracht. Es könne es sich deshalb heute nicht leisten, Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen. An der Gedenkfeier nahmen auch rund 130 Überlebende des KZ teil. Die US-Armee hatte am 29. April 1945 in Dachau rund 32.000 Häftlinge befreit. In Neustadt in Schleswig-Holstein wurde an den Tod von 6.600 Häftlingen des KZ Neuengamme erinnert. Sie starben am 3. Mai 1945 in zwei Schiffen, die die britische Luftwaffe bombardierte, weil sie sie für Kriegsschiffe hielt.

  • Russlands Botschafter: Gedenkfeiern sind keine Machtdemonstration

    Der russische Botschafter in Deutschland, Grinin, sieht die Gedenkfeiern in Russland zum 70. Jahrestag des Kriegsendes nicht als Machtdemonstration. Vielmehr sei es ein Feiertag für diejenigen, die das Land befreit hätten, sagte Grinin im Deutschlandfunk. Die Reise von Bundeskanzlerin Merkel nach Moskau am 10. Mai zum gemeinsamen Gedenken an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs sei eine Bestätigung für die langjährige Versöhnungspolitik. Grinin warnte vor einer Entfremdung in den deutsch-russischen Beziehungen angesichts der Ukraine-Krise. Man dürfe nicht so weit gehen, bis es keine gemeinsamen Berührungspunkte mehr gebe. Schuld am fehlenden gegenseitigen Vertrauen sei die unterschiedliche Wahrnehmung des Konflikts.

  • Direkter Draht zwischen Nato und Russland eingerichtet

    Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts haben die NATO und das russische Militär eine direkte Kommunikationsverbindung eingerichtet. Wie ein NATO-Sprecher in Brüssel bestätigte, sind sowohl Oberbefehlshaber Breedlove als auch der Vorsitzende des Militärausschusses, de Rousiers, ermächtigt, sich mit dem russischen Generalstab in Verbindung zu setzen. Die Verteidigungsminister der Allianz hatten bereits im Dezember gefordert, durch regelmäßige Gesprächskontakte sollten Missverständnisse auf der militärischen Ebene vermieden werden. Nach der Kuba-Krise im Jahr 1962 hatte es bereits zwischen den USA und der Sowjetunion einen ständigen Draht gegeben - das sogenannte "Rote Telefon".

  • GDL kündigt neue Streiks ab Montag an

    Die Lokführergewerkschaft GDL hat neue Streiks angekündigt. Sie sollen nach Informationen des Hessischen Rundfunks am Montag nachmittag im Güterverkehr beginnen. Ab Dienstag morgen soll der Ausstand auf den Personenverkehr ausgeweitet werden und bis Sonntag früh andauern. Die GDL hatte bereits am Mittwoch ein Angebot der Bahn zurückgewiesen und einen lang andauernden Arbeitskampf angekündigt. Die GDL fordert fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche. Außerdem will sie nicht nur für Lokführer, sondern auch für Zugbegleiter und Rangierführer eigene Tarifverträge abschließen.

  • BND-Affäre: Generalbundesanwalt soll Auskunft geben

    In der BND-Affäre soll Generalbundesanwalt Range im Rechtsausschuss des Bundestags Auskunft zu seinen Nachforschungen geben. Das kündigte die Ausschuss-Vorsitzende Künast in Berlin an. Range solle das Vorgehen des BND strafrechtlich einordnen und Beweise erheben. Die Bundesanwaltschaft hatte einen Prüfvorgang eingeleitet. Der Grünen-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, von Notz, kündigte unterdessen rechtliche Schritte für den Fall an, dass die Bundesregierung die Liste mit den von den USA angeforderten Suchbegriffen nicht vorlegt. Der Chef der Partei Die Linke, Riexinger, sprach sich dafür aus, die Kanzleramtsminister der vergangenen Jahre unter Eid zu befragen. Der BND soll nach neuen Berichten nicht nur die Daten von europäischen Konzernen, Ministerien und Behörden an den US-Geheimdienst NSA weitergeleitet, sondern auch selbst ausgewertet haben.

  • Menschenrechtsbeauftragter Strässer würdigt Pressefreiheit

    Zum Welttag der Pressefreiheit hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, die Bedeutung dieses Grundrechts hervorgehoben. Ohne Pressefreiheit sei eine Demokratie nicht vorstellbar, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Ausdrücklich würdigte er die zahlreichen Journalisten, die in den Krisengebieten der Welt ihr Leben riskierten. Mit ihrem Eintreten für Wahrheit erwiesen sie ihren Gesellschaften unschätzbare Dienste, betonte Strässer. Daher sehe er mit großer Sorge, dass es zu immer mehr Gewalttätigkeiten gegen Journalisten komme. Die Deutsche Journalisten-Union beklagte Drohungen und Übergriffe gegen Medienvertreter auch in der Bundesrepublik. Bundesgeschäftsfühererin Haß nannte unter anderem den Brandschlag auf die "Hamburger Morgenpost und Tätlichkeiten gegen Journalisten bei "Pegida"-Demonstrationen.

  • Nepal: Mehrere Menschen lebend aus Trümmern gerettet

    Acht Tage nach dem katastrophalen Erdbeben in Nepal sind mehrere Menschen lebend aus den Trümmern geborgen worden. Drei Bewohner wurden nach Angaben des Innenministeriums in einem Bergdorf westlich der Hauptstadt Kathmandu entdeckt. Ein weiterer Überlebender sei von Rettungsmannschaften im Norden des Landes gefunden worden. Allerdings steigt die Zahl der Toten weiter an. Mittlerweile sind 7.040 Opfer offiziell registriert worden. In dem Erdbebengebiet gibt es weiter Probleme bei den Hilfslieferungen. Der Flughafen von Kathmandu wurde wegen Schäden an der einzigen Start- und Landebahn für große Militär- und Frachtmaschinen geschlossen. Zur Begründung hieß es, durch die Hilfslieferungen seien Löcher entstanden.

  • Mehr als 3.700 Flüchtlinge aus Seenot gerettet

    Unter Leitung der italienischen Küstenwache sind im Mittelmeer seit gestern mehr als 3.700 Flüchtlinge gerettet worden, die meisten vor der libyschen Küste. Sie sollen nun zur italienischen Insel Lampedusa, nach Sizilien und Kalabrien gebracht werden. Nach Angaben der Küstenwache wurden zehn Tote entdeckt. An den Einsätzen im Rahmen der EU-Grenzsschutzmission Triton beteiligen sich inzwischen auch Schiffe aus Frankreich und Deutschland. Die griechische Küstenwache griff in der Ägäis mehr als 500 Flüchtlinge auf. Sie sollen aus Syrien, Somalia und Afghanistan stammen.

  • Fußball-Bundesliga: Mainz - Hamburg 1:2

    Im ersten Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Mainz gegen Hamburg mit 1:2 verloren. Derzeit läuft die Partie zwischen Berlin und Mönchengladbach.

  • Wetter: Nachts verbreitet Regen. 14 bis 8 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht verbreitet stark bewölkt mit Regen. Im Westen und Norden zeitweise trocken. Temperaturrückgang auf 14 bis 8 Grad. Morgen im Norden teils sonnig. Sonst Schauer oder Gewitter. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag anfangs wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf Regen und Gewitter. 19 bis 24 Grad, im Süden bis 30 Grad.

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