Nachrichten

Freitag, 27. März 2015 02:00 Uhr

  • Golfstaaten gegen Waffenlieferungen für Huthi-Rebellen im Jemen

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, eine Resolution zum Jemen zu verabschieden. Diplomaten zufolge ist es das Ziel, Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen zu unterbinden. Dazu haben die Golfstaaten Berichten zufolge bereits mit den Botschaftern der USA, Großbritanniens und Frankreichs gesprochen. In einem Schreiben an den Sicherheitsrat rechtfertigten die Golfstaaten zudem ihre Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen. Seit der Nacht zum Donnerstag fliegen das sunnitisch geprägte Saudi-Arabien und Verbündete Luftangriffe auf die vorrückende schiitische Huthi-Miliz. Zuletzt war offenbar ein Militärstützpunkt in der Stadt Taes das Ziel. - Der Iran, der die Huthi-Rebellen unterstützen soll, kritisierte das saudi-arabische Vorgehen als militärische Aggression. Bundesaußenminister Steinmeier warnt angesichts der Eskalation im Jemen vor einem Flächenbrand in der Region. In dem Land herrsche eine gefährliche Mischung von Problemen, sagte er der "Bild"-Zeitung. So gebe es tief sitzende soziale und gesellschaftliche Konflikte, große Armut, bis an die Zähne bewaffnete Stämme, rivalisierende politische Machtzentren sowie islamistische Terrorgruppen.

  • Argentinische Justiz weist Anklage gegen Kirchner ab

    Die argentinische Justiz hat eine Anklage gegen Präsidentin Kirchner im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von 1994 gegen ein jüdisches Gemeindehaus abgewiesen. Das Berufungsgericht von Buenos Aires urteilte, es bestehe kein Anlass für einen Prozess gegen die Staatschefin wegen mutmaßlicher Vertuschungsmanöver. Bei dem Attentat gegen das Gemeindehaus in der argentinischen Hauptstadt wurden 85 Menschen getötet. Der für den Fall zuständige Staatsanwalt Nisman war im Januar unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Angeblich wollte er Kirchner vorwerfen, seine Ermittlungen zu behindern. Nisman machte mehrere iranische Staatsbürger für den Anschlag verantwortlich.

  • Fluggesellschaften ändern Regeln: Immer zwei Personen im Cockpit

    Als Reaktion auf die Vorgänge an Bord der abgestürzten Germanwings-Maschine wollen deutsche Fluggesellschaften die Zwei-Personen-Regel im Cockpit einführen. Künftig solle sich kein Pilot während des Fluges mehr allein im Cockpit aufhalten dürfen, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. Bereits heute werde die neue Vorschrift mit dem Luftfahrt-Bundesamt besprochen. Das betreffe etwa den Lufthansa-Konzern - zu dem Germanwings gehört - sowie Air Berlin, Condor und TuiFly. Lufthansa-Chef Spohr sagte im ARD-Fernsehen, mit der Neuregelung werde versucht, das Fliegen noch sicherer zu machen. Mehrere internationale Fluglinien kündigten ebenfalls entsprechende Änderungen an. Nach dem möglicherweise absichtlich eingeleiteten Absturz der Germanwings-Maschine durch den Co-Piloten durchsuchte die Polizei gestern dessen Wohnung und das Haus seiner Eltern. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf eine Erklärung für sein Verhalten. Der Mann steht im Verdacht, den Piloten ausgesperrt und das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht zu haben. Der Pilot hatte das Cockpit zuvor verlassen.

  • Chemie: Vorerst keine Einigung bei Tarifverhandlungen

    Die dritte Tarifrunde der Chemieindustrie ist am Abend ohne Einigung geblieben. Die Gespräche in Stuttgart sollen heute fortgesetzt werden. Die IG BCE fordert 4,8 Prozent mehr Geld für die bundesweit mehr als 500.000 Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben angeboten, die Einkommen nach zwei Leermonaten um 1,6 Prozent zu erhöhen und 200 Euro in einen sogenannten Demografie-Fonds einzuzahlen. Die Verhandlungen verlaufen im Vergleich zu den vergangenen Jahren ungewohnt kontrovers.

  • Kunstmuseum Bern nach Gerichtsentscheid rechtmäßiger Gurlitt-Erbe

    Nach Ansicht des Amtsgerichtes München ist das Kunstmuseum Bern rechtmäßiger Erbe des Kunstsammlers Gurlitt. Das Gericht lehnte den Antrag einer Cousine Gurlitts auf einen Erbschein ab. Sie hatte argumentiert, ihr Vetter sei möglicherweise nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen, als er sein Testament verfasste. Der Kunstsammler war 2014 gestorben und hatte dem Museum in Bern sein vollständiges Vermögen vermacht. Die Sammlung war zuvor zwischenzeitlich beschlagnahmt worden, weil es sich bei mehreren Bildern um NS-Raubkunst handelte.

  • Wetter: Am Tage verbreitet Schauer, im Westen Auflockerungen. 6 bis 12 Grad

    Das Wetter: Nachts bewölkt und teils Regen, im Bergland auch Schnee. Temperaturrückgang auf 5 bis Null Grad. Tagsüber zunächst verbreitet Schauer, in höheren Lagen als Schneefall. Im Südwesten und Westen Auflockerungen und meist trocken. 6 bis 12 Grad. Die Aussichten: Am Samstag wechselnd wolkig, im Süden und Südwesten teils heiter. Später von Westen und Nordwesten bis zur Mitte Regen. Im Osten trocken. 8 bis 15 Grad.

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