Nachrichten

Dienstag, 3. März 2015 09:00 Uhr

  • Verdi-Chef Bsirske: Einschränkungen durch Warnstreiks halten sich in Grenzen

    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder werden nach Einschätzung von Verdi-Chef Bsirske vorerst keine wesentlichen Einschränkungen verursachen. Er sagte im Deutschlandfunk, man wolle den Arbeitgebern lediglich signalisieren, dass sie in den laufenden Tarifverhandlungen nicht länger mauern sollten. Bsirske bekräftigte seine Forderung nach deutlichen Reallohnsteigerungen. Orientierungsrahmen seien die drei Prozent, die im vergangenen Jahr für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ausgehandelt worden seien. Offiziell verlangen die Gewerkschaften ein Plus von 5,5 Prozent. In Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt sind wegen des Warnstreiks die ersten Unterrichtsstunden ausgefallen. Vor allem an Gesamt-, Haupt- und Grundschulen legten angestellte Lehrer die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft will erreichen, dass sie genauso viel verdienen wie die verbeamteten Kollegen.

  • Trauer in Moskau: Abschied von Kreml-Kritiker Nemzow

    In Moskau nehmen die Bürger Abschied vom ermordeten Kreml-Kritiker Nemzow. Vor dem Sacharow-Zentrum für Menschenrechte, in dem die Leiche Nemzows aufgebahrt ist, bildeten sich heute früh lange Schlangen. Am Nachmittag wird er auf einem Friedhof in Moskau beigesetzt. Zu der Zeremonie werden auch zahlreiche Politiker aus dem Ausland erwartet. Die russischen Behörden verweigerten allerdings dem polnischen Senatspräsidenten Borusewicz die Teilnahme. Auch die lettische EU-Abgeordnete Kalniete durfte nicht einreisen. Am Moskauer Flughafen Scheremetjewo wurde ihr Diplomatenpass eingezogen. Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Erler, sagte heute früh im ZDF, er wolle mit seiner Teilnahme ein Zeichen setzen, dass Berlin glaube, dass es ein anderes Russland gebe.

  • Gasstreit zwischen Moskau und Kiew beigelegt

    Die Versorgung der Ukraine mit Gas aus Russland ist bis Ende des Monats gesichert. Das ist das Zwischenergebnis der Vermittlungsgespräche der EU-Kommission. Wie die Beteiligten gestern abend nach mehrstündigen Verhandlungen in Brüssel mitteilten, will der russische Gazprom-Konzern jene Mengen Gas liefern, die vorab bezahlt werden. Ende März sollen weitere Gespräche über eine Anschlussregelung folgen. Ausgeklammert wurde die Belieferung der von pro-russischen Separatisten kontrollierten Regionen in der Ost-Ukraine.

  • Varoufakis: Athen wird am Montag konkrete Reformvorschläge unterbreiten

    Griechenland will nach den Worten von Finanzminister Varoufakis am kommenden Montag konkrete Reformvorschläge veröffentlichen. Er werde dann ein Dossier mit sechs Punkten vorstellen, erklärte er in einem Fernsehinterview. Die Maßnahmen könnten umgehend umgesetzt werden. Zugleich versicherte Varoufakis, sein Land sei in der Lage, im März allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das gelte insbesondere für den Internationalen Währungsfonds, der in diesem Monat noch 1,5 Milliarden Euro zurückerwartet.

  • IS: Australien entsendet weitere Soldaten in den Irak

    Australien will im Mai 300 weitere Soldaten in den Irak schicken, um den Kampf gegen die Miliz "Islamischer Staat" zu unterstützen. Premierminister Abbott teilte mit, es handle sich nicht um eine Kampfmission. Aufgabe der Soldaten werde vor allem die Ausbildung der örtlichen Sicherheitskräfte sein. Die Truppe soll in der nördlich von Bagdad gelegenen Militärbasis Tadschi stationiert sein. Ihr Einsatz ist auf zwei Jahre begrenzt. Abbott betonte, nach zwölf Monaten werde der Stand der Mission überprüft.

  • Wetter: Von Westen her Niederschläge, 5 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Osten und Süden vielfach sonnig, sonst stark bewölkt und von Westen aufkommende Niederschläge. 5 bis 13 Grad. Morgen wechselhaft mit etwas Sonne, Regenschauern und Gewittern. 2 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Nordwesten gebietsweise freundlich. Sonst wechselnd oder stark bewölkt, im Südosten Schauer. 3 bis 8 Grad, in den Bergen kühler. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6, Böen 8.

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