Nachrichten

Samstag, 31. Januar 2015 01:00 Uhr

  • Griechenland will Privatisierungsbehörde auflösen

    Die neue griechische Regierung will eine Behörde zur Privatisierung von Staatseigentum auflösen. Behördenchef Bouchoris sagte in Athen, er sei vom Finanzministerium gebeten worden, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten. Die Regierung Tsipras wolle die Behörde in der bisherigen Form nicht weiterführen. Gestern hatte Energieminister Lafazanis bekannt gegeben, dass zwei weitere Privatisierungsprojekte der Vorgängerregierung gestoppt würden. Der Gasversorger DEPA sowie ein Goldminen-Projekt bleiben demnach in staatlicher Hand. Für beendet erklärte die griechische Regierung gestern auch die Zusammenarbeit mit der Troika der internationalen Geldgeber. Finanzminister Varoufakis bezeichnete die Troika als anti-europäisch. Zugleich betonte er, mit den beteiligten Institutionen IWF, EU und EZB werde man weiter den Austausch suchen. Die USA als größter Anteilseigner des IWF erklärten sich ihrerseits bereit, zur Stärkung der Weltwirtschaft auch mit der neuen griechischen Führung zusammenzuarbeiten.

  • Chemiewaffenexperte des IS bei Luftangriff getötet

    Bei einem Luftangriff der Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat ist nach Angaben der USA ein Chemiewaffenexperte der Terrormiliz getötet worden. Wie das US-Militärkommando in Tampa mitteilte, kam der Extremist Abu Malik bereits am Sonntag vergangener Woche in der Nähe der irakischen Stadt Mossul ums Leben. Er habe bereits für das Chemiewaffenprogramm des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein gearbeitet und sich später erst al-Kaida und dann der IS-Miliz angeschlossen. Man gehe davon aus, dass sein Tod die Möglichkeiten der Dschihadisten verringere, Chemiewaffen zu produzieren.

  • Mexiko: Internationales Team untersucht Massaker an Studenten

    Ein internationales Experten-Team soll den Mord an mehr als 40 Studenten in Mexiko untersuchen. Wie die Interamerikanische Menschenrechtskommission mitteilte, nimmt die Gruppe Mitte Februar in Washington ihre Arbeit auf. Dem Team gehören Experten aus Spanien, Kolumbien, Chile und Guatemala an. Polizisten hatten Ende September in der Stadt Iguala 43 Studenten entführt und sie einer kriminellen Organisation übergeben. Diese sollen die jungen Leute getötet und ihre Leichen verbrannt haben. Inzwischen erklärte die Generalstaatsanwaltschaft alle Studenten für tot und stellte die Ermittlungen damit praktisch ein.

  • Datenschutzbeauftragte Voßhoff jetzt gegen Vorratsdatenspeicherung

    Die Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff hält Vorratsdatenspeicherung nicht mehr für sinnvoll. Die CDU-Politikerin sagte dem Magazin "Der Spiegel", der zu erwartende Nutzen für die Sicherheit sei zu gering für einen derartigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger. Eine Vorratsdatenspeicherung nach den strengen Auflagen des Europäischen Gerichtshofs erziele nicht mehr den von den Sicherheitsbehörden gewünschten Effekt. - Bisher hatte sich Voßhoff für eine schnelle Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung eingesetzt. Deshalb hatten Bürgerrechtler ihre Wahl zur Bundesdatenschutzbeauftragten kritisiert.

  • "Legida" in Leipzig: 1.500 Teilnehmer, 5.000 Gegendemonstranten

    Zu einer Kundgebung des Legida-Bündnisses in Leipzig sind deutlich weniger Teilnehmer gekommen als erwartet. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf 1.500, angemeldet waren bis zu 20.000. Etwa 5.000 Gegner der Veranstaltung versammelten sich zu einer Kundgebung mit dem Motto "Courage zeigen". - Im westfälischen Münster beteiligten sich nach Angaben der Polizei etwa 6.000 Menschen an einer Demonstration für Toleranz und Vielfalt. Sie folgten einem Aufruf des Bündnisses "Münster gegen Pegida".

  • Bundesliga: VfL Wolfsburg - Bayern München 4:1

    Zum Auftakt der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg gegen Bayern München 4:1 gewonnen. Es war die erste Niederlage der Münchner in dieser Saison, die mit acht Punkten Vorsprung die Tabelle anführen.

  • Wetter: Verbreitet Schnee, ganz im Süden und im Osten Auflockerungen, 0 bis 6 Grad

    Das Wetter: Nachts stark bewölkt, nur im Osten und Südosten anfangs Auflockerungen. Im Westen und Südwesten sowie im Mittelgebirgsraum Schneefall. Tiefstwerte zwischen +2 und -6 Grad. Tagsüber vor allem im Westen und Südwesten Schneefall, südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern. Im Norden auch in tieferen Lagen Regen oder Schneeregen. 0 bis 5 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.