Nachrichten

Dienstag, 21. April 2015 11:00 Uhr

  • Ägyptischer Ex-Präsident Mursi zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der frühere ägyptische Präsident Mursi ist zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht in Kairo sah es als erwiesen an, dass der damalige Staatschef mitverantwortlich war für die Tötung von Demonstranten im Dezember 2012. Vom Vorwurf des Mordes wurde Mursi freigesprochen. In dem gleichen Verfahren wurden 14 weitere führende Mitglieder der Muslimbruderschaft ebenfalls zu langen Haftstrafen verurteilt. Gegen den 63-jährigen Mursi sind noch weitere Verfahren anhängig, die mit der Todesstrafe enden könnten. Bereits in den letzten Wochen hatte es zahlreiche Prozesse gegen seine Unterstützer gegeben.

  • De Maizière: Seenotrettung muss mit Kampf gegen Schleuser einhergehen

    Nach den jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer hat Bundesinnenminister de Maizière erneut ein härteres Vorgehen gegen Schlepper gefordert. Er sagte beim Bundeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft in Berlin, diese betrieben ein mieses Geschäft auf dem Rücken von Flüchtlingen. Es sei deshalb wichtig, eine verstärkte Seenotrettung und den Kampf gegen Schleuser nicht gegeneinander auszuspielen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, verlangte im ARD-Fernsehen, Europa müsse seine Abschottungspolitik beenden. Der SPD-Politiker sprach sich dafür aus, den Auslandsvertretungen der EU die Möglichkeit zu geben, Flüchtlingen Papiere auszustellen. So könnten diese legal nach Europa kommen, damit ihre Asyl-Ansprüche hier geprüft würden. Am Wochenende war vor der libyschen Küste ein Flüchtlingsschiff gekentert. Die Vereinten Nationen gehen nach Gesprächen mit den knapp 30 Geretteten davon aus, dass etwa 800 Menschen ertrunken sind.

  • Weselsky: Bahn hat kein Zwischenergebnis vorgelegt

    Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Weselsky, hat den neuen Streik bei der Deutschen Bahn verteidigt. Er sagte im Deutschlandfunk, er sei erschüttert über die Verantwortungslosigkeit des Unternehmens. Die Bahn habe anders als behauptet kein unterschriftsfähiges Zwischenergebnis vorgelegt. Das Unternehmen will trotz des Lokführerstreiks Engpässe im Güterverkehr vermeiden. Ein Bahnsprecher erklärte in Berlin, versorgungsrelevante Transporte hätten Vorrang, damit es nicht zu Produktionsausfällen komme. Dies gelte etwa für die Automobil- und Chemie-Industrie. Die Lokführer wollen ab heute Nachmittag zunächst im Güterverkehr die Arbeit niederlegen. Ab morgen früh wird dann auch im Personenverkehr gestreikt.

  • Auschwitz-Prozess gegen Oskar Gröning in Lüneburg hat begonnen

    Vor dem Landgericht in Lüneburg hat der Prozess gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning begonnen. Er war im Konzentrationslager Auschwitz für das Gepäck der verschleppten Menschen zuständig und verbuchte das Geld, das sie bei sich hatten. Der inzwischen 93-Jährige muss sich wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen verantworten. An dem Verfahren nehmen 67 Auschwitz-Überlebende, Hinterbliebene von Opfern oder deren Verwandte als Nebenkläger teil. Sie stammen unter anderem aus Kanada, den USA und Ungarn.

  • Langjähriger Sportschau-Moderator Werner Zimmer gestorben

    Im Alter von 78 Jahren ist der langjährige Sportschau-Moderator Werner Zimmer gestorben. Er berichtete seit den 60er Jahren über die Wettkämpfe bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie bei zahlreichen weiteren sportlichen Großereignissen. Die ARD-Sportschau moderierte er von 1966 bis 1993. Im Anschluss übernahm er die Programmdirektion beim Saarländischen Rundfunks für den Fernsehbereich.

  • Wetter: Vielfach sonnig und trocken, bis 23 Grad

    Das Wetter: Verbreitet sonnig, teils wolkig, 16 bis 23 Grad, an der Küste und in höheren Lagen kühler. Morgen im Norden und Nordwesten bewölkt, gebietsweise Schauer. Sonst bei ähnlichen Temperaturen erneut sonnig. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag in Sachsen, Nordostbayern und an den Alpen wolkig mit Schauern. Ansonsten überwiegend sonnig. 12 bis 22 Grad.

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