Nachrichten

Samstag, 1. November 2014 11:00 Uhr

  • Kurden rufen wegen Kobane weltweit zu Protesten auf

    Kurdenorganisationen haben für heute weltweit zu Solidaritätsveranstaltungen für die Stadt Kobane in Syrien aufgerufen. Auch in mehreren deutschen Städten sind Kundgebungen geplant. Die Terrormiliz Islamischer Staat versucht seit Wochen, Kobane einzunehmen. In der vergangenen Nacht war ein Konvoi mit rund 150 kurdischen Peschmerga-Kämpfern aus dem Nordirak in der belagerten Kurdenhochburg eingetroffen. Die Verteidiger hoffen, mit der Unterstützung eine Wende im Kampf gegen den IS herbeizuführen.

  • "Focus": Warnungen des Verfassungsschutzes vor Hooligan-Demo nicht weitergegeben

    Nach den Hooligan-Krawallen in Köln wappnet sich die Polizei gegen weitere mögliche Aktionen der Szene. Hooligans und Rechtsextreme haben für Mitte November weitere Kundgebungen in Berlin und Hamburg angekündigt. Unklar ist noch, ob diese genehmigt werden. Unterdessen berichtet das Magazin "Focus" über mehrere Pannen bei der Polizei im Vorfeld der Ausschreitungen in Köln. Demnach hat der Kölner Führungsstab Warnungen des Verfassungsschutzes vor dem Aufmarsch nicht an die Einsatzkräfte der Polizei weitergegeben. Es sei zudem versäumt worden, Absperrgitter aufzustellen und Hunde- oder Reiterstaffeln einzusetzen. Das Magazin berichtet auch über zahlreiche Angriffe Rechtsextremer auf ausländische Fahrgäste in Zügen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Köln.

  • Jean-Claude Juncker übernimmt Führung der EU-Kommission

    Die neue Europäische Kommission unter Präsident Juncker ist seit heute offiziell im Amt. Der ehemalige luxemburgische Regierungschef zeigte sich in einer Mitteilung zum Beginn seines fünfjährigen Mandats entschlossen, von Brüssel einen europäischen Neustart einzuläuten. Juncker und seine 27 Kommissare nehmen ihre Arbeit am Montag auf, zwei Tage später steht dann die erste Tagung in voller Runde an. Unter den EU-Kommissaren ist erneut der Deutsche Günther Oettinger. Der 61-Jährige, der bisher das Energieressort leitete, ist künftig für die Digitalwirtschaft zuständig.

  • Politikwissenschaftler: Internet-Steuer kommt auch in Zukunft nicht

    Die in Ungarn geplante Internet-Steuer ist nach Einschätzung des Budapester Politikwissenschaftlers Kiszelly dauerhaft vom Tisch. Unternehme Ministerpräsident Orban wie angekündigt im nächsten Jahr einen neuen Anlauf, würden sich die Proteste wieder entfalten, sagte Kiszelly im Deutschlandfunk. Denn die Jugend wolle sich nicht in ihrer persönlichen Freiheit beschneiden lassen. Kiszelly betonte, die Proteste hätten sich nicht gegen die Regierung an sich gerichtet. Orban hatte die von ihm geplante Internet-Steuer gestern nach massiven Protesten zurückgezogen. Die Steuer sollte im kommenden Jahr eingeführt werden und den Datenverkehr mit 50 Cent pro Gigabyte belasten.

  • GIZ-Direktor: Keiner weiß, wie es in Burkina Faso weitergeht

    Einen Tag nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Compaoré in Burkina Faso ist die Lage unübersichtlich. In einer Radioansprache ernannte sich Oberstleutnant Zida zum Staatschef. Er stellte sich damit gegen Militärchef Traoré, der gestern die Macht übernommen hatte. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen den Staatschef, der eine weitere Amtszeit mit einer Verfassungsänderung erreichen wollte. Der Landesdirektor der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Burkina Faso, Alberti, sagte im Deutschlandfunk, derzeit sei völlig unklar, wie es weitergehe. Entscheidend sei vor allem das Verhalten der Armee in dem Machtkampf. Traoré habe dem bisherigen Präsidenten Compaoré nahe gestanden. Zida sei in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Alberti sagte weiter, die Opposition bestehe aus Dutzenden Splitterparteien. Um Gehör zu finden, müssten sie sich als Einheit formieren. Es sei bisher offen, ob die Opposition in der Übergangsregierung vertreten sein wird.

  • Chinesische Sonde nach Mondflug auf Erde gelandet

    China hat seine jüngste Raumfahrtmission zum Mond erfolgreich abgeschlossen. Die unbemannte Sonde landete nach acht Tagen im All in der Inneren Mongolei, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte. Damit ist erstmals nach fast vier Jahrzehnten ein Raumfahrzeug nach einer Reise zum Mond zur Erde zurückgekehrt. Mit der Sonde wurde Technik für eine Mission 2017 getestet, bei der ein Raumfahrzeug auf dem Mond landen und Bodenproben nehmen soll.

  • Wetter: Teils neblig-trüb, teils sonnig, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Heute Vormittag noch verbreitet Nebel. Im Tagesverlauf örtlich sonnig bei 16 bis 22 Grad. In Nebelgebieten einstellige Temperaturwerte. Morgen erneut neblig, im Tagesverlauf sonnige Abschnitte. Im Westen und Nordwesten dichte Wolkenfelder, über den Mittelgebirgen Regen. 13 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Nordwesten und Westen regnerisch, im Süden und Osten teils heiter bis sonnig, teils aber auch hochnebelartig bedeckt. Weitgehend trocken. 11 bis 18 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Forscher wollen Goethes Gesamtwerk  online stellen | mehr

Nachrichten

Steinmeier: Russland  muss in Ukraine-Politik Taten folgen lassen | mehr

Wissensnachrichten

Zensur  Facebook will helfen Internetblockaden zu umgehen | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.