Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 07:00 Uhr

  • Nepal: Weitere Hilfe aus Deutschland eingetroffen

    Nach dem Erdbeben im Himalaya bemühen sich Rettungsmannschaften, in abgelegene Gebiete in Nepal vorzudringen. Der Sprecher der Hilfsorganisation I.S.A.R., Heine, sagte dem Deutschlandfunk, ein Team aus rund 50 Experten werde mit Rettungshunden und Spezialtechnik nach Verschütteten suchen. Außerdem wolle man ein Feldlazarett aufbauen, um Verletzte medizinisch versorgen zu können. Das Deutsche Rote Kreuz schickte gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter in die Katastrophenregion. Darunter sind Zelte, Decken sowie Material zur Trinkwasseraufbereitung. Nach Berichten der Zeitung "Himalayan Times" haben Zehntausende Menschen auf der Suche nach Wasser und Nahrung das Kathmandu-Tal verlassen. Die Behörden gehen inzwischen von mehr als 4.300 Toten aus. Die Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

  • Ausgangssperre in Baltimore nach neuen Unruhen

    In der Stadt Baltimore im US-Bundesstaat Maryland ist es nach dem Tod eines Schwarzen erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Gouverneur Hogan rief in der Nacht den Notstand aus, um die Lage mit Hilfe tausender Nationalgardisten wieder unter Kontrolle zu bekommen. Vermummte steckten Autos und Gebäude in Brand und plünderten Geschäfte. 15 Polizisten wurden verletzt. Die Stadt verhängte eine einwöchige Ausgangssperre. Die Unruhen hatten nach einer Trauerfeier für den Schwarzen Freddie Gray begonnen. Er war vor zwei Wochen festgenommen worden, erlitt in Polizeigewahrsam eine Rückenmarksverletzung und starb wenige Tage später im Krankenhaus. Die Polizei bestreitet, Gewalt angewendet zu haben.

  • Tsipras: Keine Neuwahlen, aber notfalls Referendum über Reformen

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras lehnt Neuwahlen im Falle gescheiterter Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern ab. Sollten die Gespräche nicht erfolgreich sein, gebe es keinen Grund für eine vorgezogene Abstimmung, sagte Tsipras dem Fernsehsender Star TV. Sollten die Geldgeber jedoch auf nicht akzeptablen Forderungen bestehen, werde er auf ein Referendum zurückgreifen müssen. Zuvor hatte das Finanzministerium in Athen mehrere Reformgesetze angekündigt. Dabei gehe es um das Haushalts- und Steuerrecht, TV-Lizenzen und Steuern auf Fernsehwerbung sowie Änderungen von Verwaltungsstrukturen. Inzwischen mahnte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Rehberg, die griechische Regierung zu einem höheren Tempo. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, es sei gegenüber dem eigenen Volk verantwortungslos, weiter auf Zeit zu spielen.

  • Ban ruft EU zu Engagement bei Seenotrettung auf

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft die EU angesichts der Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer zu mehr Engagement bei der Seenotrettung auf. Ein einzelnes Land wie etwa Italien könne nicht allein die ganze Verantwortung tragen, sagte Ban beim Besuch auf einem italienischen Marineschiff vor der Küste Siziliens. So viele tausend Menschen hätten ihr Leben verloren im Streben nach einer besseren Zukunft. - Begleitet wurde Ban von der EU-Außenbeauftragten Mogherini und dem italienischen Ministerpräsidenten Renzi.

  • Verdi erklärt Kita-Tarifverhandlungen für gescheitert

    Ab Ende nächster Woche drohen in deutschen Kindertagesstätten unbefristete Streiks. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240.000 Erzieher und Sozialarbeiter am Abend für gescheitert. In den kommenden Tagen werde per Urabstimmung über einen unbefristeten Ausstand entschieden. - Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen. Die Arbeitgeber halten das für nicht bezahlbar.

  • Wetter: Bewölkt mit Schauern bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Südosten stark bewölkt und schauerartiger Regen, allmählich ostwärts ziehend. Im Westen und Norden wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, lokal auch gewittrig. 7 bis 13 Grad. Morgen zunächst verbreitet sonnig, später im Westen und Nordwesten zunehmend wolkig, aber meist trocken. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag wieder bewölkt und regnerisch. 9 bis 17 Grad.

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