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Donnerstag, 17. April 2014 11:00 Uhr

  • Putin weist Vorwürfe der Einmischung zurück

    Russlands Präsident Putin hat Vorwürfe einer Einmischung in der Ostukraine zurückgewiesen. Bei einer Fragestunde im russischen Fernsehen sagte er, die Behauptungen seien haltlos. Es gebe keine Unterstützung von Seiten Moskaus. Bei den Aktivisten handele es sich ausschließlich um ukrainische Staatsbürger. Das Vorgehen der Übergangsregierung im Osten des Landes bezeichnete Putin als Verbrechen. Die russische Minderheit sei gefährdet. Derzeit finde kein Dialog mit der Bevölkerung im Osten der Ukraine statt. Zugleich äußerte der Kremlchef die Hoffnung, dass der in Genf begonnene Krisengipfel zu einem Erfolg führt. - Bei dem Treffen wollen die Außenminister der USA, Russlands und der Ukraine mit der EU-Außenbeauftragten Ashton über eine diplomatische Lösung beraten. Derzeit finden bilaterale Konsultationen statt. Später ist eine Vierer-Runde angesetzt.

  • Drogenbericht 2013: Zahl der Erst-Konsumenten steigt

    Die Zahl der Jugendlichen, die zum ersten Mal Drogen nehmen, steigt weiter an. Nach einer Statistik für das Jahr 2013, die heute in Berlin veröffentlicht wurde, registrierte die Polizei rund 2.700 Neu-Konsumenten. Das sind rund sieben Prozent mehr als 2012. Viele von ihnen nehmen die illegale Droge Crystal Meth, die aufputschend wirkt und zu schweren gesundheitlichen Schäden führt. Erstmals gestiegen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Drogenabhängigen, die an den Folgen des Konsums gestorben sind. Laut Statistik waren es 1.002 Menschen, 60 mehr als 2012.

  • Urteil: Geringere Vergütung der Familienpflege rechtens

    Wer ein Familienmitglied zu Hause pflegt, kann nicht dieselbe Vergütung verlangen wie für professionelle Pflege. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Zur Begründung hieß es, der Konzeption des Pflegegeldes liege der Gedanke zugrunde, dass familiäre Hilfe eigentlich unentgeltlich erbracht werde. Der Gesetzgeber dürfe deshalb davon ausgehen, dass die Entscheidung, einen Familienangehörigen zu versorgen, nicht abhängig sei von der Höhe der Vergütung. (AZ: 1 BvR 1133/12)

  • Neue Streiks bei Amazon - Gewerkschaft fordert anderen Tarifvertrag

    Die seit Monaten andauernde Auseinandersetzung beim Online-Versandhändler Amazon hat zu weiteren Streiks geführt. An den beiden Standorten Leipzig und Bad Hersfeld folgten die Beschäftigten heute früh dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi und legten die Arbeit nieder. Verdi verlangt für die Mitarbeiter des Unternehmens einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Amazon orientiert sich dagegen an der geringeren Bezahlung der Logistikbranche.

  • Algerier wählen Präsidenten

    In Algerien haben Präsidentenwahlen begonnen. Zur Stimmabgabe sind knapp 23 Millionen Menschen aufgerufen. Als Favorit gilt der gesundheitlich angeschlagene Amtsinhaber Bouteflika. Kritiker werfen dem 77-Jährigen vor, Teil eines korrupten Staatsapparates zu sein. Mehrere Parteien boykottieren die Wahl.

  • Nach Brand in Chile: Präsidentin Bachelet kündigt Beihilfen an

    Die von dem Großbrand betroffenen Bewohner der chilenischen Küstenstadt Valparaíso erhalten staatliche Beihilfen beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Das versicherte Präsidentin Bachelet, die sich gestern ein Bild von der Lage machte. Die genaue Schadenssumme lasse sich noch nicht beziffern, erklärte das Innenministerium. Außerdem bestehe immer noch die Gefahr, dass unterirdische Schwelbrände auftreten könnten. - Nach bisherigen Angaben wurden durch das Feuer 2.900 Häuser zerstört, die Zahl der Toten wird inzwischen mit 15 angegeben.

  • Wetter: Im Nordwesten Wolken, sonst heiter bis wollkig, 14 bis 19 Grad

    Das Wetter: In der Nordwesthälfte dichte Wolkenfelder, gegen Abend leichter Regen. Sonst heiter bis wolkig, im Südosten auch sonnige Abschnitte. 14 bis 19 Grad. Morgen Ausbreitung des Regengebiets nach Süden. 9 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag überwiegend lockere Bewölkung und sonnig, nur im Südwesten Quellwolken und örtlich Schauer. 9 bis 19 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd bis Südwest 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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