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Freitag, 1. August 2014 11:00 Uhr

  • Gazastreifen: Trotz Waffenruhe erneut Gefechte

    Ungeachtet der vereinbarten dreitägigen Waffenruhe werden wieder Gefechte aus dem Gazastreifen gemeldet. Nach palästinensischen Angaben eröffneten israelische Panzer das Feuer nahe der Stadt Rafah. Mehrere Menschen sollen dabei getötet worden sein. Der israelische Rundfunk berichtete von heftigen Gefechten zwischen Soldaten und militanten Palästinensern. Außerdem soll eine Mörsergranate aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium abgeschossen worden sein. - Beide Seiten hatten sich zuvor unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der USA auf eine 72-stündige Feuerpause verständigt und dazu bereit erklärt, über eine dauerhafte Waffenruhe zu verhandeln. Das ägyptische Außenministerium lud inzwischen Israelis und Palästinenser offiziell zu Gesprächen ein. Die Delegationen sollten dazu in der Hauptstadt Kairo zusammenkommen.

  • Gefangenenaustausch zwischen Ukraine und Separatisten vereinbart

    Die ukrainische Armee und die prorussischen Separatisten haben beim Treffen der Kontaktgruppe in Minsk einen Gefangenenaustausch vereinbart. Der ehemalige ukrainische Präsident Kutschma teilte in Kiew mit, beide Seiten hätten sich bereit erklärt, jeweils 20 Häftlinge freizulassen. Außerdem sei vereinbart worden, dass die internationalen Experten freien Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Flugzeugs bekommen sollen. Die Ermittler wollen im Laufe des Tages ihre Arbeit fortsetzen. Fachleute aus Australien und den Niederlanden waren gestern erstmals zum Unglücksort gelangt und hatten weitere Leichenteile geborgen. Aus dem Osten der Ukraine werden auch heute neue Gefechte gemeldet. Dabei wurden mindestens zehn Soldaten und vier Separatisten getötet.

  • Italien nominiert Außenministerin für Ashton-Nachfolge

    Italiens Regierungschef Renzi hat Außenministerin Mogherini offiziell als Kandidatin für die Nachfolge der EU-Außenbeauftragten Ashton nominiert. Dies teilte Renzi dem künftigen Kommissionspräsidenten Juncker in einem Schreiben mit. Zuletzt gab es in der EU jedoch Widerstand gegen Mogherini. Kritiker werfen ihr vor, nicht erfahren genug und zu russlandfreundlich zu sein. Juncker hatte die Mitgliedsstaaten aufgefordert, bis gestern Abend ihre Kandidaten für die EU-Kommission zu benennen.

  • Australien bedauert Scheitern des Welthandelsabkommens

    Die australische Regierung hat sich enttäuscht über das Scheitern des Welthandelsabkommens geäußert. Damit sei eine große Chance verpasst worden, sagte Handelsminister Robb in Canberra. Vor allem die Entwicklungsländer hätten von den Vereinbarungen profitiert. Ähnlich äußerten sich die EU und die USA. - Das globale Abkommen über eine Vereinheitlichung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs scheiterte am Widerstand Indiens. Die neue Regierung wollte durchsetzen, dass sie Grundnahrungsmittel für Millionen Arme dauerhaft subventionieren darf. Von dem Abkommen hatten sich die 160 Mitgliedsstaaten der WTO Wachstums-Impulse erhofft.

  • Ermittlungsverfahren gegen Haderthauer eingeleitet

    Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts gegen die Chefin der bayerischen Staatskanzlei, Haderthauer, förmlich eingeleitet. Das teilte ein Behördensprecher mit. Hintergrund sind Betrugs- und Steuerhinterziehungsvorwürfe im Zusammenhang mit einer Modellbautechnik-Firma, die früher von Haderthauer und ihrem Mann betrieben wurde. Auch gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft.

  • Wetter: Sonnig, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Vielerorts sonnig. Im Westen und Nordwesten auch wolkig, an den Alpen und in den südlichen Mittelgebirgen nachmittags einzelne Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Morgen zunächst freundlich, später bewölkt. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag nur anfangs sonnig, dann Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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