Nachrichten

Dienstag, 23. Dezember 2014 05:00 Uhr

  • Amnesty: Jesidische Frauen von IS-Kämpfern grauenvoll missbraucht

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat einen Bericht über die sexuelle Ausbeutung jesidischer Frauen durch die IS-Milizen im Nordirak vorgelegt. Unter dem Titel "Der Hölle entkommen" veröffentlichte die Organisation den Inhalt von 40 Interviews mit Frauen und Mädchen der Volksgruppe, die aus der Gefangenschaft fliehen konnten. Frauen und Mädchen würden verkauft, als Geschenke übergeben, zwangsverheiratet, gefoltert und vergewaltigt, heißt es in dem Bericht. Einige seien nicht älter als zehn oder zwölf Jahre alt. Die Aussagen belegten das Ausmaß der Verrohung des selbst ernannten "Islamischen Staates", erklärte Amnesty.

  • Nordkoreas Internet-Verbindungen unterbrochen

    Die ohnehin störanfälligen Internet-Verbindungen zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt sind offenbar zeitweise ganz weggebrochen. Das auf Internetsicherheit spezialisierte US-Unternehmen Dyn Research teilte mit, das Netz sei über Stunden nicht funktionstüchtig gewesen, Ursache sei wahrscheinlich eine Netzwerk-Attacke. Die "New York Times" schreibt vom schwersten Internet-Ausfall in dem Land seit Jahren. Er ereignet sich nur wenige Tage, nachdem die US-Regierung Nordorea für einen folgenreichen Hacker-Angriff auf das Unternehmen Sony Pictures verantwortlich gemacht hat. Präsident Obama hatte eine Reaktion darauf angekündigt. Einem Bericht des US-Senders NBC zufolge bestritt ein US-Regierungsvertreter entschieden, dass die Vereinigten Staaten etwas mit dem Ausfall des nordkoreanischen Netzes zu tun haben.

  • Mehr Proteste gegen "Pegida"

    Der Widerstand gegen das islamfeindliche Bündnis "Pegida" wächst. In München, Bonn, Kassel und Würzburg fanden Demonstrationen statt, die größte in der bayerischen Landeshauptstadt mit nach Polizeiangaben mindestens 12.000 Menschen. In diesen Städten gab es jeweils nur kleine "Pegida"-Kundgebungen mit bis zu 200 Teilnehmern. In Dresden erhält das Bündnis, das sich gegen eine angebliche Überfremdung in Deutschland richtet, aber weiter Zulauf. Nach Polizeiangaben folgten dort 17.500 Menschen dem Aufruf der Organisatoren. Das sind noch einmal 2.500 mehr als in der vergangenen Woche. Zu den Dresdner Veranstaltungen gegen "Pegida" kamen 4.500 Menschen, das sind weniger als am vergangenen Montag.

  • 10 Jahre Hartz IV: Bund und Länder zahlten 450 Milliarden

    Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe vor zehn Jahren haben Bund und Länder rund 450 Milliarden Euro für die neue Leistung Hartz IV ausgegeben. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Daten des Bundesarbeitsministeriums und des Deutschen Landkreistages. Rund drei Viertel der Aufwendungen übernahm demnach der Bund, etwa ein Viertel hätten die Kommunen für die neu geschaffenen Leistungen geschultert. Etwas weniger als die Hälfte der Gesamtsumme sei für die Geldleistung Arbeitslosengeld II angefallen. Die übrigen Mittel seien für Unterkunfts- und Heizungskosten sowie Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik ausgegeben worden.

  • Weitere Streiks bei Amazon

    Die Gewerkschaft Verdi setzt heute ihren Streik beim Online-Versandhändler Amazon fort. Betroffen sind wieder die Standorte Rheinberg, Bad Hersfeld, Leipzig und Graben. Gestern hatten rund 2.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Auch in Frankreich sollen sich inzwischen Amazon-Mitarbeiter am Ausstand beteiligt haben. Verdi will, dass der US-Konzern die Beschäftigten nach dem höheren Tarif des Einzelhandels bezahlt. Amazon lehnt das ab.

  • Al-Dschasira stellt Programm in Ägypten ein

    Der arabische Fernsehkanal al-Dschasira hat seinen Betrieb in Ägypten eingestellt. Der ägyptische Ableger werde bis auf Weiteres nicht mehr senden, teilte das Medienunternehmen in Doha mit. Die Regierung in Kairo hatte wiederholt al-Dschasira für seine Berichterstattung über die Muslimbruderschaft und den abgesetzten Präsidenten Mursi kritisiert. Im Sommer waren drei Journalisten des Senders zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

  • Wetter: Nur im Süden heiter bis wolkig, sonst regnerisch bei 9 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Süden sonnig. Nördlich der Donau bedeckt und weiter im Norden Regen. 9 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 9.

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