Nachrichten

Sonntag, 3. Mai 2015 11:00 Uhr

  • BND-Affäre: Opposition droht mit Gang vor Gericht

    In der BND-Affäre droht die Opposition mit einem Gang vor Gericht. Der Grünen-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, von Notz, kündigte diesen Schritt für den Fall an, dass die Bundesregierung die Liste mit den von den USA angeforderten Suchbegriffen nicht vorlegt. Der Chef der Partei Die Linke, Riexinger, sprach sich dafür aus, die Kanzleramtsminister der vergangenen Jahre unter Eid zu befragen. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Högl warb für eine Stärkung der Geheimdienstkontrolle.

  • Dachau: Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ

    Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Schuster, hält daran fest, dass Schüler ab der neunten Klasse verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besuchen sollten. Schuster äußerte sich auf der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau in Bayern. Er betonte, für viele junge Menschen seien der Terror der Nationalsozialisten und die Shoa nur noch geschichtliche Daten ohne persönlichen Bezug. Er hoffe, dass der bayerische Landtag seinen Vorstoß noch einmal wohlwollend prüfe und andere Bundesländer ihn aufgriffen. In Dachau ist schon in den vergangenen Tagen an die Befreiung des KZ am 29. April 1945 erinnert worden. Heute nehmen an der Gedenkfeier neben Überlebenden auch Bundeskanzlerin Merkel und Bayerns Ministerpräsident Seehofer teil.

  • Evangelische Kirche dringt auf Rettung von Mittelmeerflüchtlingen

    Mit einem Aufruf zu mehr Hilfe für Flüchtlinge ist die Synodentagung der Evangelischen Kirche in Deutschland zu Ende gegangen. Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm hob im Schlussgottesdienst in Würzburg diejenigen hervor, die - Zitat - "verfolgt werden, die bittere Not erleiden, die aus nackter Verzweiflung auf hoher See ihr Leben riskieren". Die Lage der Flüchtlinge weltweit war eines der beherrschenden Themen der viertägigen Beratungen bei der Frühjahrstagung der evangelischen Kirche. Das Kirchenparlament forderte eine umfassende europäische Seenotrettung, ein ehrgeiziges europäisches Neuansiedlungsprogramm sowie mehr legale Wege für Schutzsuchende in die Europäische Union.

  • "FAS": Nato richtet direkten Draht zu russischem Militär ein

    Die Nato verfügt erstmals seit Ende des Kalten Krieges wieder über einen direkten Draht zum russischen Militär. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" unter Berufung auf den Nordatlantikpakt. Danach haben sowohl der Oberbefehlshaber für Europa als auch der Vorsitzende des Militärausschusses der Allianz die Erlaubnis, sich mit ihren russischen Kollegen in Verbindung zu setzen. Weiter heißt es, die Initiative gehe auf Bundesaußenminister Steinmeier zurück. - Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten hatten nach der Kuba-Krise von 1962 eine ständige Fernschreiberverbindung - das sogenannte Rote Telefon - zwischen ihren Streitkäften eingerichtet.

  • Großflugzeuge können in Kathmandu nicht mehr landen

    Im Erdbebengebiet in Nepal gibt es weiter Probleme bei den Hilfslieferungen. Der Flughafen von Kathmandu wurde wegen Schäden an der einzigen Start- und Landebahn für große Militär- und Frachtmaschinen geschlossen. Zur Begründung hieß es, die Bahn sei nur für mittelgroße Flugzeuge gebaut. Durch große Maschinen mit Hilfslieferungen seien Löcher entstanden. Mittlerweile sind 7.040 Todesopfer offiziell registriert worden. Viele Menschen mussten die Nacht erneut unter freiem Himmel verbringen. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden mindestens zwei Millionen Zelte sowie Wasser, Nahrungsmittel und Medikamente benötigt. In wenigen Wochen beginnt in Nepal die Regenzeit.

  • Jemen Menschrechtler: Saudi-Arabien setzt Streubomben ein

    Menschrechtler werfen Saudi-Arabien vor, im Jemen Streubomben einzusetzen. Nach Angaben der Organisation Human Rights Watch geht das unter anderem aus Fotos und einem Video hervor. Demnach zeigen Satellitenbilder Bombensplitter wenige hundert Meter von bewohntem Gebiet entfernt. Die Munition soll aus US-Beständen stammen. Streubomben sind nach einem Vertrag von 2008 international verboten. Die USA, Saudi-Arabien und der Jemen haben sich dem Vertrag allerdings nicht angeschlossen. Wenn die Bomben detonieren, verteilen sie Hunderte kleinere Bomben in einem großen, nicht zu kontrollierenden Umkreis. Saudi-Arabien fliegt seit Wochen an der Spitze einer sunnitischen Koalition Luftangriffe gegen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen.

  • Wetter: Regnerisch bei 12 bis 19 Grad

    Das Wetter: Verbreitet stark bewölkt mit Regen, im Tagesverlauf im Westen einzelne Gewitter. Nordöstlich der Elbe zeitweise sonnig. 12 bis 19 Grad. Morgen im Norden teils sonnig. Sonst Schauer oder Gewitter. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag anfangs wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf Regen und Gewitter. 19 bis 29 Grad.

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