Nachrichten

Sonntag, 1. März 2015 01:00 Uhr

  • Netanjahu an der Klagemauer: "Atom-Deal mit dem Iran gefährdet die Welt"

    Vor einer Reise in die USA hat der israelische Ministerpräsident Netanjahu erneut vor einem Atom-Abkommen mit dem Iran gewarnt. Netanjahu erklärte, eine Verständigung mit Teheran über die Nutzung der Atomenergie gefährde Israel, die Region und die ganze Welt. Der israelische Regierungschef äußerte sich vor der Klagemauer in Jerusalem. Er wird am heutigen Sonntag in Washington erwartet. Der iranische Außenminister Sarif hatte Netanjahu zuvor Panikmache vorgeworfen. Der Rest der Welt dürfe es dem israelischen Ministerpräsidenten nicht erlauben, den Frieden zu untergraben, sagte Sarif nach einem Gespräch mit seinem italienischen Kollegen Gentiloni in Teheran.

  • Russische Opposition erinnert mit Trauermarsch an Kreml-Kritiker Nemzow

    In Moskau wird heute mit einem Trauermarsch an den ermordeten Oppositionellen Nemzow erinnert. Die Behörden der russischen Hauptstadt genehmigten die Veranstaltung für bis zu 50.000 Teilnehmer. Die Demonstranten wollen auch über die Brücke ziehen, auf der Nemzow am Freitagabend aus einem fahrenden Auto heraus erschossen worden war. Der Ort liegt in Sichtweite des Kreml. Zahlreiche Menschen haben dort Blumen niedergelegt. Der frühere stellvertretende Regierungschef Nemzow gehörte zu den profiliertesten Kritikern von Präsident Putin. Wegen des russischen Vorgehens in der Ukraine hatte er noch kurz vor seinem Tod Putins Rücktritt gefordert. Der Kreml verurteilte die Tat und teilte mit, es handele sich offenbar um einen Auftragsmord, der eine Provokation darstelle. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte in New York, er verurteile den Mord an Nemzow und erwarte, dass die Tat bald aufgeklärt werde.

  • Bremen: Nach Warnung Durchsuchung und Festnahme

    In Bremen hat die Polizei unter Hinweis auf eine Gefährdungslage durch islamistische Gewalttäter mehrere Menschen festgesetzt. Eine vorläufige Festnahme sei vorgenommen worden, teilte die Polizei am Abend mit. Im Zusammenhang mit einem laufenden Ermittlungsverfahren stünden auch die Durchsuchungen bei Verdächtigen und dem Islamischen Kulturzentrum. Tagsüber war die Polizeipräsenz in der Innenstadt verstärkt. Erhöht wurden auch die Schutzmaßnahmen für die Jüdische Gemeinde. Bremen gilt als eine Hochburg der Salafisten. Nach Angaben von Innensenator Mäurer wurden zuletzt rund 360 Islamisten vom Verfassungsschutz beobachtet. Mindestens 16 sollen nach Syrien gereist sein.

  • PKK-Führer Öcalan für Ende des bewaffneten Kampfes

    Der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Öcalan, hat seine Anhänger zum Ende des bewaffneten Kampfes aufgerufen. In einem Brief Öcalans heißt es, die PKK solle im Frühjahr auf einem Parteitag die historische Entscheidung treffen, den bewaffneten Kampf aufzugeben und durch eine demokratische Politik zu ersetzen. Der türkische Präsident Erdogan begrüßte die Ankündigung, betonte aber, dass es auf ihre Umsetzung ankomme. - Öcalan sitzt seit 1999 in Haft und verhandelt seit 2012 mit Regierungsvertretern über ein Ende des Konflikts.

  • Esten wählen ein neues Parlament

    In Estland wird heute ein neues Parlament gewählt. Rund 950.000 Bürger sind berechtigt, ihre Stimme abzugeben - auch schon vor Öffnung der Wahllokale per Internet. Umfragen zufolge ist damit zu rechnen, dass Premierminister Roivas und seine konservative Reformpartei ihr Bündnis mit den Sozialdemokraten fortsetzen können. Stärkste Kraft dürfte allerdings die Zentrumspartei werden. Sie sieht sich als Vertreterin der starken russischen Minderheit in Estland, findet aber keinen Koalitionspartner. Im Zentrum des Wahlkampfs stand die Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Sorge, Russland könne nach dem Anschluss der Krim weitere territoriale Ansprüche erheben.

  • Bundesliga: Dortmund schlägt Schalke 3:0

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Dortmund - Schalke 3:0 Leverkusen - Freiburg 1:0 Hannover - Stuttgart 1:1 Hertha - Augsburg 1:0 Hoffenheim - Mainz 2:0 und im Abendspiel Frankfurt - Hamburg 2:1.

  • Wetter: Sonntag bewölkt mit Regen, 4 bis 12 Grad

    Das Wetter: Nachts im Westen und Nordwesten gebietsweise Niederschläge. In der Mitte und im Süden örtlich gefrierender Regen. Nach Südosten zu gering bewölkt. Tiefstwerte plus 1 bis minus 5 Grad. Tagsüber im Westen nachlassende Niederschläge, im Osten Regen. Höchsttemperaturen 4 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag überwiegend stark bewölkt mit Regen bei 4 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd 6 bis 7, Böen bis 8.

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