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Donnerstag, 21. August 2014 00:00 Uhr

  • USA bombardieren wieder IS-Stellungen im Nordirak

    Die USA haben ungeachtet weiterer Mord-Drohungen ihre Luftangriffe gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" im Norden des Irak fortgesetzt. Das amerikanische Militär teilte mit, Kampfflugzeuge und Drohnen hätten Stellungen des IS in der Nähe des Mossul-Staudammes bombardiert. Die Terroristen hatten zuletzt mit einem Video für weltweites Entsetzen gesorgt. Zu sehen war die Enthauptung des amerikanischen Reporters James Foley. Die Extremisten drohten mit weiteren Morden, sollten die USA ihre Luftangriffe nicht einstellen. US-Präsident Obama verurteilte die Enthauptung auf das Schärfste und lud für Ende September die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat zu einem Anti-Terror-Gipfel ein.

  • Deutsche Hilfsflüge in den Nordirak gestartet

    Die Bundeswehr hat ihre Hilfsflüge in den Nordirak wieder aufgenommen. Ein Sprecher der deutschen Luftwaffe erklärte, drei Transall-Maschinen mit rund 20 Tonnen Lebensmitteln an Bord seien in Richtung Erbil unterwegs. Sie fliegen zunächst ins türkische Incirlik. Die Starts hatten sich verzögert, weil es zunächst Probleme bei den Überflug- und Landegenehmigungen in der Türkei gegeben hatte. Das türkische Außenministerium wies ausdrücklich jeden Zusammenhang mit der BND-Ausspähaktion zurück. Die Bundesregierung entschied gestern, die Kurden im Nordirak mit Waffen zu beliefern. Damit soll der Kampf gegen die sunnitischen Dschihadisten des "Islamischen Staates" unterstützt werden.

  • Erfurt: NSU-Untersuchungsausschuss präsentiert Abschlussbericht

    Der NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags stellt heute seinen Abschlussbericht vor. Darin geht es um die Ermittlungen von Verfassungsschutz und Polizei gegen das Neonazi-Trio, dem zehn Morde zur Last gelegt werden. Details aus dem Bericht wurden bereits bekannt. Demnach bezeichnet der Untersuchungsausschuss die Arbeit der Behörden als "Fiasko" und "Desaster". Es seien derart viele falsche Entscheidungen gefällt worden, dass der Verdacht gezielter Sabotage naheliege. Das Landesparlament kommt am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen. Dazu sind auch Angehörige von Opfern des NSU eingeladen.

  • Ost-Ukraine: Militärflugzeug abgeschossen

    Im Osten der Ukraine gehen die Gefechte zwischen der Armee und den pro-russischen Separatisten weiter. In der Nähe der umkämpften Stadt Lugansk wurde nach Armeeangaben erneut ein Militärflugzeug abgeschossen. Das Schicksal des Piloten ist noch unklar. Im Zentrum der Stadt Donezk schlugen Mörsergranaten ein, wie Korrespondenten berichteten. Inzwischen trafen Mitarbeiter des Roten Kreuzes in der Region ein, um den weiteren Weg des russischen Hilfskonvois auszuloten. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz teilte in Genf mit, das Team habe Sicherheitsgarantien von den Rebellen erhalten. Ein genauer Zeitplan für den Hilfstransport wurde nicht genannt. Der umstrittene Konvoi mit rund 280 Lastwagen hängt seit fast einer Woche an der russisch-ukrainischen Grenze fest.

  • US-Justizminister bemüht sich um Beruhigung in Ferguson

    Nach den tagelangen Unruhen ist US-Justizminister Holder in die Kleinstadt Ferguson gereist, um sich über die Lage zu informieren. Dort will er unter anderem FBI-Beamte und andere mit dem Fall betraute Ermittler treffen. In Ferguson war am 9. August ein unbewaffneter Jugendlicher von einem Polizisten erschossen worden. Der genaue Tathergang ist noch ungeklärt. Seither gibt es fast täglich Proteste. In St. Louis im Bundestaat Louisiana berät derzeit ein Untersuchungsgericht, ob Anklage gegen den Beamten wegen der tödlichen Schüsse erhoben wird.

  • Wetter: Donnerstag regnerisch bei 16 bis 21 Grad

    Das Wetter: Nachts einzelne, teils gewittrige Niederschläge, die allmählich ostwärts abziehen. Von Südwesten her Auflockerungen. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad. Am Tage überwiegend regnerisch bei 16 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und einzelne Gewitter. Sonst trocken, zeitweilig sonnig. 17 bis 23 Grad.

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