Nachrichten

Montag, 27. April 2015 00:00 Uhr

  • Bericht: Bundesregierung hat nicht vor Abschussgefahr gewarnt

    Der Bundesregierung lagen einem Bericht zufolge bereits vor dem Abschuss einer Maschine der Malaysia Airlines über der Ostukraine Gefahrenhinweise vor, die sie nicht an deutsche Fluggesellschaften weitergegeben haben soll. Das meldet süddeutsche.de unter Berufung auf vertrauliche Berichte des Auswärtigen Amts. Deutsche Diplomaten hätten die Lage in der Ostukraine wenige Tage vor dem Abschuss am 17. Juli 2014 als besorgniserregend bezeichnet. Als Grund sei der Abschuss einer Antonov-Militärmaschine in mehr als 6.000 Metern Höhe genannt worden. Dies sei für Militärexperten ein klarer Hinweis, dass auch zivile Passagiermaschinen gefährdet seien. Noch am Tag der Flugzeugkatastrophe überflogen drei Maschinen der Lufthansa die Region in der Ostukraine. Nach Angaben der Lufthansa hatte es vorher keine Gefahrenhinweise durch die Behörden gegeben. Bei dem Abschuss des malaysischen Flugzeugs kamen 298 Menschen ums Leben.

  • Spanien gedenkt der Opfer des Germanwings-Absturzes

    In Barcelona wird heute der Opfer des Germanwings-Unglücks in den französischen Alpen gedacht. An der Trauerfeier in der Basilika "Sagrada Familia" nehmen der spanische König Felipe, Königin Letizia und Ministerpräsident Rajoy teil. Bei dem Absturz am 24. März waren alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Darunter waren nach Angaben des Auswärtigen Amts 72 Deutsche und 51 Spanier. Der Airbus war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf.

  • Gabriel nennt BND-Affäre skandalös und fordert Aufklärung

    SPD-Chef Gabriel hat eine umfassende Aufklärung der jüngsten Spionage-Vorwürfe um den Bundesnachrichtendienst und den US-Geheimdienst NSA verlangt. Sollte es sich als wahr herausstellen, dass die USA den BND quasi für Wirtschaftsspionage eingespannt hätten, dann wäre das eine völlig neue Qualität, sagte der Vize-Kanzler dem ARD-Fernsehen. Es sei offensichtlich so, dass der BND ein Eigenleben führe. Das sei skandalös und müsse beendet werden, forderte Gabriel. Das Bundeskanzleramt hat heute bestätigt, dass es vom BND schon 2008 über Spionageabsichten des NSA informiert worden sei.

  • Brüssel will europäisches Anti-Terror-Zentrum einrichten

    Die EU-Kommission will nach Zeitungs-Informationen ein Zentrum zur Terrorismusbekämpfung unter dem Dach der europäischen Polizeibehörde Europol einrichten. Wie die "Welt" berichtet, sollen dort Informationen über terroristische Netzwerke und europäische Dschihadisten, verdächtige Finanztransaktionen und Waffenhandel zusammenfließen. Kommissions-Vizepräsident Timmermans und Innenkommissar Avramopoulos wollten das Vorhaben am Dienstag der Öffentlichkeit vorstellen. Die EU-Länder würden aufgefordert, Erkenntnisse über verdächtige Personen zu teilen und die Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raums zu verbessern. Bis Juni wolle die Kommission zudem Vorschläge für gemeinsame Risikomerkmale für Grenzkontrollen vorlegen, um zum Beispiel Dschihad-Verdächtige besser erkennen zu können.

  • EU will Wachstumsprognose für Griechenland senken

    Die EU rechnet mit einem geringeren Wirtschaftswachstum in Griechenland, als bisher erwartet. Der für die Euro-Zone zuständige Kommissions-Vizepräsident Dombrovskis sagte dem "Handelsblatt", im Winter habe man 2,5 Prozent Wachstum für dieses Jahr vorhergesagt. Die Frühjahrsprognose werde pessimistischer ausfallen. Unter Berufung auf das Umfeld des Kommissars schreibt die Zeitung weiter, die Kommission sei ursprünglich davon ausgegangen, dass das laufende Rettungsprogramm für Griechenland erfolgreich abgeschlossen werden könne. Dies sei jetzt unsicher geworden.

  • EU-Kommission stellt drei Millionen Euro Soforthilfe für Nepal bereit

    Die EU-Kommission hat drei Millionen Euro Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Nepal bereitgestellt. Das Geld solle unter anderem für Trinkwasser, Medikamente und Zelte verwendet werden, erklärte die EU-Kommission in Brüssel. Von Frankfurt am Main startete ein Flugzeug mit Experten und Spürhunden, die nach verschütteten Erdbebenopfern suchen sollen. Auch die USA entsandten Rettungskräfte und Suchhunde. Die Zahl der Toten durch das schwere Erdbeben wird inzwischen auf über 2.500 beziffert. Tausende Menschen wurden verletzt.

  • Wetter: Am Montag Schauer, 9 bis 24 Grad

    Das Wetter: Nachts meist stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, im Nordwesten später Wolkenlücken. Temperaturen in der Nordwesthälfte 9 bis 14, sonst 20 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag teils wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern bei 7 bis 13 Grad.

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