Nachrichten

Montag, 27. April 2015 09:00 Uhr

  • Deutsche Bank will 200 Filialen schließen

    Die Deutsche Bank will im Zuge ihrer neuen Strategie das Filialnetz ausdünnen. Die Zahl der Niederlassungen soll bis zum Jahr 2017 von 700 auf 500 reduziert werden, wie das größte deutsche Geldhaus bekanntgab. Geplant ist, die operativen Kosten in den nächsten fünf Jahren um weitere 3,5 Milliarden Euro zu senken. Einzelheiten, auch zum Verkauf der Postbank, wollen die beiden Vorstandsvorsitzenden Jain und Fitschen am Vormittag in Frankfurt am Main bekanntgeben. Unterdessen setzte die Gewerkschaft Verdi ihren Streik bei der Postbank fort. Die Gewerkschaft fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes für die Beschäftigten bis 2020.

  • Nahles (SPD): Es gibt keinen Grund für Änderungen beim Mindestlohn

    Die große Koalition plant nach Angaben von Bundesarbeitsministerin Nahles vorerst keine Änderungen am Mindestlohn. Die Einführung sei gut gelaufen, sagte die SPD-Politikerin im ZDF. Sie halte die gesetzlich verankerten Dokumentationspflichten über Arbeitszeiten für angemessen und notwendig. Unionspolitiker und Wirtschaftsvertreter kritisieren dagegen den bürokratischen Aufwand und fordern Nachbesserungen. Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit Januar. Die Spitzen der Koalition konnten sich bei ihrem Treffen gestern Abend nicht auf eine Änderung des Gesetzes einigen. Auch bei der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen und des Solidaritätszuschlags wurde keine Einigung erreicht.

  • EU will Wachstumsprognose für Griechenland senken

    Die EU rechnet mit einem geringeren Wirtschaftswachstum in Griechenland als bisher erwartet. Der für die Euro-Zone zuständige Kommissions-Vizepräsident Dombrovskis sagte dem "Handelsblatt", im Winter habe man 2,5 Prozent Wachstum für dieses Jahr vorhergesagt. Die Frühjahrsprognose werde pessimistischer ausfallen. Unterdessen wurde in Berlin bestätigt, dass der griechische Ministerpräsident Tsipras gestern mit Bundeskanzlerin Merkel telefonierte. Über den Inhalt sei Vertraulichkeit vereinbart worden. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, Tsipras habe in Telefonaten mit Merkel und Euro-Gruppenchef Dijsselbloem versucht, die beiden von einem Notgipfel der EU zu überzeugen, bei dem über Hilfen für Griechenland entschieden werden soll.

  • AWO-Nothilfekoordinator: Lage im Himalaya ist chaotisch

    Im Himalaya ist die Nothilfe nach dem schweren Erdbeben laut AWO International noch völlig unkoordiniert. Es sei bisher nicht klar, wie die Verteilung von Hilfsgütern funktionierieren solle, sagte der zuständige Koordinator der Organisation in Nepal, Neuhaus, im Deutschlandfunk. Als besonders schlimm bezeichnete er die Lage in den abgelegenen Dörfern. Dort seien fast alle Häuser zerstört und die Menschen auf sich alleine gestellt. Zahlreiche Staaten und Organisationen haben inzwischen Helfer nach Nepal entsandt, auch Deutschland. Die Zahl der Todesopfer im Erdbebengebiet ist auf mehr als 3.200 gestiegen, teilte das nepalesische Innenministerium mit.

  • Kasachstan: Nasarbajew als Präsident wiederwählt

    Aus der Präsidentschaftswahl in Kasachstan ist Amtsinhaber Nasarbajew als Sieger hervorgegangen. Nach vorläufigem Ergebnis erhielt der 74-Jährige bei der Abstimmung 97,7 Prozent der Stimmen. Das gab die Zentrale Wahlkommission in der früheren Sowjetrepublik bekannt. Die Wahlbeteiligung lag bei 95 Prozent. Nasarbajew ist seit mehr als 25 Jahren Präsident in Kasachstan.

  • Spanien gedenkt der Opfer des Germanwings-Absturzes

    In Barcelona wird heute der Opfer des Germanwings-Unglücks in den französischen Alpen gedacht. An der Trauerfeier in der Basilika "Sagrada Familia" nehmen unter anderen das spanische Königspaar sowie Ministerpräsident Rajoy teil. - Bei dem Absturz am 24. März waren alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Darunter befanden sich nach Angaben des Auswärtigen Amts 72 Deutsche und 51 Spanier. Der Airbus war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf und wurde von dem Co-Piloten willentlich zum Absturz gebracht.

  • Wetter: Schauer, 9 bis 23 Grad

    Das Wetter: Heute überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Im Südosten auch stärkere Regenschauer mit einzelnen Gewittern. Später im Nordwesten Wolkenlücken. Tageshöchsttemperaturen im Nordwesten 9 bis 14 Grad, im Osten und Südosten 20 bis 23 Grad. Morgen erneut regnerisch bei nur noch 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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