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Donnerstag, 24. Juli 2014 15:00 Uhr

  • Neuer irakischer Präsident ist moderater Kurde

    Das irakische Parlament hat einen moderaten Kurden zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. Der 76-jährige Masum bekam gut 92 Prozent der Stimmen. Ihm werden auch gute Beziehungen zu sunnitischen und schiitischen Politikern nachgesagt. Masum wird Nachfolger von Amtsinhaber Talabani und hat nun laut irakischer Verfassung zwei Wochen Zeit, jemanden mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Der bisherige Ministerpräsident al-Maliki erhebt Anspruch darauf, ist aber umstritten. Kritiker machen ihn für den Vormarsch der Islamisten im Irak verantwortlich. Um die Krise zu bewältigen, wirbt UNO-Generalsekretär Ban heute bei Gesprächen in Bagdad für die Bildung einer Einheitsregierung. Nördlich der irakischen Hauptstadt hatte es in der Nacht einen Überfall auf einen Gefangenentransport gegeben. Mindestens 60 Menschen wurden getötet.

  • Afghanistan: Von der Leyen fordert rasches Ergebnis der Präsidentenwahl

    Verteidigungsministerin von der Leyen dringt im Streit über das Ergebnis der Präsidentenwahl in Afghanistan auf eine rasche Lösung. Nach einem Treffen mit dem scheidenden Staatschef Karsai erklärte sie in Kabul, eine Verzögerung mache die Planung der Nato für ein weiteres Engagement im Lande schwieriger. Der Kampfeinsatz läuft zum Ende des Jahres aus. Derzeit werden in Afghanistan die rund acht Millionen Stimmen der Stichwahl um das Präsidentenamt neu ausgezählt. der unterlegene frühere Außenminister Abdullah hatte das Ergebnis angezweifelt, nach dem der frühere Finanzminister Ghani gewonnen hat.

  • MH17-Absturz: Australien und Niederlande wollen Polizeimission

    Die Niederlande und Australien wollen den Absturzort der Passagiermaschine in der Ostukraine von einer internationalen Polizeimission sichern lassen. Nach den Worten des australischen Premierministers Abbott muss geklärt werden, welche Länder sich beteiligen und ob die Einsatzkräfte bewaffnet sein sollen oder von ausländischen Truppen geschützt werden. Außenministerin Bishop und ihr niederländischer Kollege Timmermans berieten darüber bei Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Sie bereiten dem Vernehmen nach eine Resolution für den UNO-Sicherheitsrat vor. Australien schickte bereits 50 Polizisten, die zunächst in London auf einen möglichen Einsatz warten sollen. In der Ukraine zeichnen sich inzwischen vorgezogene Neuwahlen ab. Damit möchte Präsident Poroschenko die Lage im Land stabilisieren und seine Machtbasis festigen. Zwei Parteien erklärten heute ihren Austritt aus der Koalition von Ministerpräsident Jazenjuk. Findet er keine neuen Bündnispartner, gibt es Neuwahlen. Auch Jazenjuks Partei unterstützt eine Auflösung des Parlaments.

  • Flugzeug mit 116 Menschen an Bord über Mali abgestürzt

    Das vermisste algerische Flugzeug ist nach Angaben der Vereinten Nationen über Mali abgestürzt. Ein Kommandeur der dortigen UNO-Mission erklärte, das Unglück habe sich im Landesinneren zwischen den Städten Gao und Tessalit ereignet. Zur Ursache äußerte er sich nicht. Die Maschine mit Ziel Algier war im westafrikanischen Burkina Faso gestartet und etwa 50 Minuten später von den Radarschirmen verschwunden. Sie hatte 116 Menschen an Bord.

  • Ukraine: Vorbereitungen für Neuwahl des Parlaments laufen

    In der Ukraine rücken Neuwahlen näher. Zwei Parteien der Regierungskoalition erklärten ihren Austritt aus dem Bündnis, um den Weg für eine vorgezogene Abstimmung freizumachen. Es handelt sich um die Partei Udar des Bürgermeisters von Kiew - Klitschko - und um die nationalistische Swoboda-Partei. Der ukrainische Präsident Poroschenko hatte bei seinem Amtsantritt Anfang Juli Neuwahlen in Aussicht gestellt, um das Land politisch zu stabilisieren. Die Abstimmung könnte im Herbst stattfinden. Die Regierungspartei von Ministerpräsident Jazenjuk unterstützt die geplante Auflösung des Parlaments. Die amtierende Koalition hatte sich im Februar nach dem Sturz des früheren Präsidenten Janukowitsch gebildet. Im Parlament - der "Obersten Rada" kam es zuletzt zu tumultartigen Szenen, die dazu führten, dass der Vorsitzende Turtschinow die Fraktion der Kommunisten auflöste. Die Behörden haben ein Verbotsverfahren gegen die Partei eingeleitet.

  • Wetter: Verbreitet Schauer und Gewitter, 23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Gering bewölkt oder klar, nur im Osten stärker bewölkt mit Niederschlägen. Im Tagesverlauf vor allem in der Mitte und im Westen aufkommende Schauer und Gewitter. Höchstwerte 23 bis 29 Grad. Morgen vor allem in der Nordhälfte Regen. In Richtung Süden zunächst freundlich. Später Schauer und Gewitter, nur im Osten und in Bayern freundlicher. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Samstag zunächst freundlich, später wieder Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad.

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