Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 02:00 Uhr

  • Israel fliegt nach Beschuss aus Gazastreifen wieder Luftangriff

    Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen haben israelische Kampfflugzeuge wieder Ziele in dem Küstengebiet angegriffen. Beschossen worden sei eine Einrichtung der radikal-islamischen Hamas im Süden des Gazastreifens, teilte die israelische Armee mit. Nach palästinensischen Angaben wurde niemand verletzt. Es war der erste israelische Luftangriff seit dem Ende des Gaza-Kriegs im August. Zuvor hatten militante Palästinenser erstmals wieder eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.

  • Obama macht Nordkorea für Sony-Datenklau verantwortlich

    US-Präsident Obama hat Nordkorea für den Hackerangriff auf Sony verantwortlich gemacht. Er sagte in Washington, die USA würden darauf reagieren. Bei der Cyberattacke wurden vertrauliche Firmenunterlagen sowie persönliche Daten und E-Mails aus dem System der US-Filmtochter Sony Pictures erbeutet. Obama bezeichnete es zugleich als Fehler, dass das Unternehmen den Kinostart des Films "The Interview" abgesagt hat. Diktatoren dürften nicht die Möglichkeit haben, in den USA Zensur auszuüben. Sony wies die Kritik zurück. Ein Filmtheater nach dem anderen habe den Film nicht zeigen wollen. Daher habe man keine andere Wahl gehabt, als die Premiere abzusagen. Derzeit werde geprüft, ob es andere Möglichkeiten der Veröffentlichung gebe. Die Bundespolizei FBI hatte zuvor offiziell die Regierung in Pjöngjang für die Angriffe verantwortlich gemacht. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück.

  • USA untersagen Handel mit Krim

    Einen Tag nach der EU haben auch die USA den Handel mit der von Russland annektierten Krim weitgehend verboten. Die neuen Sanktionen gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen. Außerdem werden Investitionen untersagt. Die EU hatte am Donnerstag die Sanktionen verschärft und den Export von Gütern aus dem Öl- und Gassektor verboten. Zudem dürfen die europäischen Kreuzfahrtschiffe die Halbinsel nicht länger ansteuern. Kanada weitete wegen der Ukraine-Krise seine Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft aus. Außenminister Baird gab Maßnahmen bekannt, die insbesondere die Ausfuhr von Technologie für die Öl- und Erdgas-Industrie betreffen.

  • Zentralrat der Juden nimmt Muslime vor "Pegida"-Bewegung in Schutz

    Angesichts der verbalen Attacken auf den Islam durch die umstrittene "Pegida"-Gruppierung hat der Zentralrat der Juden die Muslime in Deutschland in Schutz genommen. Die Angst vor islamistischem Terror werde instrumentalisiert, um eine ganze Religion zu verunglimpfen, sagte der Zentralratsvorsitzende Schuster der Zeitung "Die Welt". Das sei absolut inakzeptabel. Schuster warnte davor, die Pegida-Proteste zu unterschätzen. Die Bewegung sei brandgefährlich. Darin mischten sich Neonazis, Parteien vom rechten Rand und Bürger, die ihren Rassismus und Ausländerhass frei ausleben wollten, betonte der Zentralratsvorsitzende.

  • US-Telekom-Tochter muss Kunden mit Millionenzahlungen entschädigen

    In den USA hat sich die Deutsche-Telekom-Tochter "T-Mobile" nach Betrugsvorwürfen bereit erklärt, mehr als 90 Millionen Dollar an Kundenentschädigung und Bußgeldern zu zahlen. Das teilte die US-Telekommunikationsaufsicht in Washington mit, die gegen das Unternehmen geklagt hatte. Sie wirft T-Mobile vor, Zusatzdienste von Drittanbietern sowie teure Textbotschaften in Rechnung gestellt zu haben, ohne dass die Kunden diese abonniert hätten. Unternehmenschef Legere hatte die Vorwürfe zunächst bestritten und den Behörden Rufschädigung vorgeworfen.

  • Wetter: Stark bewölkt, im Süden Regen

    Das Wetter: In der Nacht teils stark bewölkt, teils aufgelockert, im Süden kräftiger Niederschlag. Sechs bis null Grad. Am Tage verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West 8, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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