Nachrichten

Sonntag, 29. März 2015 06:00 Uhr

  • Einigung bei Länder-Tarifverhandlungen - Vorbehalte bei den Lehrern

    Die rund 800.000 Angestellten der Länder erhalten mehr Geld. Darauf einigten sich die Tarifpartner im Öffentlichen Dienst nach mehr als zehnstündigen Verhandlungen in Potsdam. Verdi-Chef Bsirske teilte mit, rückwirkend zum 1. März gebe es 2,1 Prozent mehr. Im kommenden Jahr gibt es einen weiteren Zuschlag von 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Die Einigung sieht außerdem vor, dass die Betriebsrenten - anders als von den Ländern gefordert - nicht sinken. Allerdings steigen die Beiträge geringfügig an. Bei der tariflichen Eingruppierung der 200.000 angestellten Lehrer gab es erneut kein Ergebnis. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft weist das Angebot deshalb als unzureichend zurück.

  • Linken-Chefin Kipping fordert Konjunkturprogramm für Krisenländer

    Die Partei Die Linke hat erneut ein Konjunkturprogramm für Krisenländer gefordert. Die Vorsitzende Kipping sagte der Zeitung "Bild am Sonntag", mittelfristig brauche es für ganz Südeuropa einen Investitions- und Aufbauplan nach Vorbild des Marshall-Plans. Damit hatten die USA nach dem Zweiten Weltkrieg Westeuropa unterstützt. Kipping kritisierte zudem die Sparpolitik der internationalen Geldgeber gegenüber Griechenland. Die Regierung in Athen werde ökonomisch erpresst. Bundesfinanzminister Schäuble und andere Politiker hätten die Situation mit Äußerungen zu einem möglichen Austritt aus der Eurozone noch verschärft.

  • De Maiziere dringt auf europäisches Flüchtlingsprogramm zu Syrien

    Bundesinnenminister de Maizière will die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Syrien an das Zustandekommen eines europäischen Programms knüpfen. Deutschland habe aus der Krisenregion bislang 105.000 Menschen aufgenommen, sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel am Sonntag". Er halte es deshalb für angemessen, dass das nächste Aufnahmeprogramm ein europäisches werde. De Maizière beklagte, einige europäische Länder hielten sich aus den solidarischen Aktionen heraus. - Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind derzeit fast vier Millionen Syrer auf der Flucht.

  • Frankreich: Zweite Runde der Départementswahlen beginnt

    In Frankreich findet heute die zweite Runde der Départementswahlen statt. Die regierenden Sozialisten von Staatschef Hollande müssen mit einer erneuten Wahlniederlage rechnen. Als Sieger wird das konservative Lager um Ex-Staatschef Sarkozy gehandelt. Dem rechtsextremen Front National werden Chancen eingeräumt, erstmals die Mehrheit in einem Département zu erzielen. - In der ersten Wahlrunde vor einer Woche hatte das konservative Lager die meisten Stimmen bekommen, der Front National landete mit rund 25 Prozent an zweiter Stelle vor den Sozialisten.

  • Usbekischer Staatschef Karimow vor der Wiederwahl

    Im autoritär regierten Usbekistan wird ein neuer Präsident gewählt. Es gilt als sicher, dass der seit 25 Jahren herrschende Staatschef Karimow für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt wird. Alle anderen Kandidaten entstammen Parteien, die Karimows Herrschaft unterstützen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa kritisieren seit langem mangelnde demokratische Standards in der früheren Sowjetrepublik.

  • Tunesien: Weltsozialforum fordert Einhaltung von Menschenrechten

    Zum Abschluss des Weltsozialforums haben in der tunesischen Hauptstadt Tunis Zehntausende Globalisierungsgegner demonstriert. Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" forderten sie die Einhaltung der Menschenrechte. Globale Handelsbeziehungen, Migrationspolitik und Klimagerechtigkeit müssten sich an demokratischen Prinzipien ausrichten. - Für heute ist in Tunis ein Trauermarsch für die Opfer des Terroranschlags auf das Nationalmuseum vor zwei Wochen geplant. Dabei wurden 22 Menschen getötet.

  • Sommerzeit hat begonnen - Uhren vorgestellt

    Seit heute früh gilt die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens wurden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit wurde Mitte der 1970er Jahre von den meisten Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Aus Gründen der Energieeinsparung wurde sie 1980 auch in Deutschland eingeführt. Nach Ansicht von Kritikern sind die Effekte kaum nachweisbar.

  • Wetter: Stark bewölkt mit Regen, 8 bis 15 Grad

    Das Wetter: Am Tage stark bewölkt oder bedeckt mit teils kräftigen Regenfällen. Abends im Westen und in der Mitte einzelne Gewitter mit schweren Sturmböen, 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag verbreitet Regen oder Gewitter, in höheren Lagen Schnee. Im Schwarzwald und im Allgäu auch unwetterartige Niederschläge. 7 bis 14 Grad. Am Dienstag weiter regnerisch bei kaum geänderten Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd 5 bis 6, Böen bis 7.

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