Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 02:00 Uhr

  • Unwetter: Auch am Mittwoch Verkehrsbehinderungen zu erwarten

    Wegen des Sturmtiefs "Niklas" müssen Reisende weiter mit Behinderungen rechnen. Die Deutsche Bahn teilte mit, im Regional- und Fernverkehr seien auch heute Ausfälle zu erwarten. Viele Züge könnten noch nicht an den regulären Standorten eingesetzt werden. Betroffen sind unter anderem Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Raum München. Auch am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main dürfte es nach Angaben eines Sprechers Einschränkungen geben. Bei den Unwettern kamen vier Menschen ums Leben. Heute soll sich der Sturm nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes etwas abschwächen. Vor allem im Osten sei aber noch mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometer zu rechnen, hieß es.

  • Kabinett will Gesetz zu Fracking-Methode auf den Weg bringen

    Das Bundeskabinett will heute ein Gesetz zu der umstrittenen Öl- und Gasfördermethode Fracking auf den Weg bringen. Mit der Vorlage von Umweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel - beide SPD - soll der Einsatz der Technologie erstmals grundsätzlich geregelt werden. Vorgesehen ist unter anderem ein Verbot für Gebiete, die für die Trinkwasserversorgung wichtig sind. Beim Fracking wird unter hohem Druck ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst. Damit werden Gesteinsschichten aufgespalten und das darin enthaltene Erdgas oder Öl gefördert. Kritiker bemängeln, dass die Technologie das Grundwasser verunreinigen kann.

  • Atomverhandlungen mit Iran nach Fristablauf fortgesetzt

    Die Gespräche über das iranische Atomprogramm sind auch nach Ablauf der Frist um Mitternacht fortgesetzt worden. Eine Sprecherin der EU teilte mit, Vertreter der fünf UNO-Vetomächte, Deutschlands und des Irans seien erneut im schweizerischen Lausanne zusammengekommen. Ursprünglich sollte bis gestern eine Grundsatzeinigung in dem Streit erzielt werden, der seit zwölf Jahren andauert. Soeben wird unter Berufung auf den russischen Außenminister Lawrow gemeldet, man habe eine Grundsatzeinigung in allen wichtigen Punkten erzielt. Der iranische Außenamtschef Sarif sprach von guten Fortschritten und der Hoffnung auf ein Abkommen.

  • USA liefern wieder Militärausrüstung nach Ägypten

    Die USA wollen erstmals seit 2013 wieder militärische Ausrüstung nach Ägypten liefern. Das Weiße Haus teilte in Washington mit, Präsident Obama habe dem ägyptischen Staatschef Sisi Kampfflugzeuge, Raketen und Panzer zugesagt. Zudem beantrage Obama beim Kongress umgerechnet gut 1,2 Milliarden Euro Hilfsgelder für das Militär in dem nordafrikanischen Land. Obama betonte, die Lage der Menschenrechte und der Demokratie in Ägypten habe sich nicht verbessert. Die Wiederaufnahme der Militärhilfe liege aber im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten. Die USA hatten die Militärhilfe nach dem Sturz des früheren Präsidenten Mursi und der Niederschlagung der Proteste seiner Anhänger ausgesetzt. Ägypten gehört der Koalition um Saudi-Arabien an, die seit vergangener Woche Luftangriffe im Jemen fliegt. Zudem geht die Regierung in Kairo im Nachbarland Libyen gegen Islamisten vor.

  • Nigeria: Buhari gewinnt Präsidentschaftswahl

    In Nigeria hat der ehemalige Militärdiktator Buhari die Präsidentschaftswahl gewonnen. Der bisherige Amtsinhaber Jonathan räumte seine Niederlage ein. Er rief seine Anhänger auf, das neue Staatsoberhaupt zu unterstützen. Nach der Auszählung in den meisten Bundesstaaten kommt Buhari laut offiziellen Angaben auf gut zwei Millionen Stimmen mehr als Jonathan. Es ist der erste Wahlsieg der Opposition in Nigeria, seit das bevölkerungsreichste Land Afrikas 1999 zur Demokratie zurückgekehrt ist. Buhari hatte Nigeria in den 80er Jahren autoritär als Chef einer Militärregierung geführt. Viele Menschen erwarten von ihm ein hartes Eintreten gegen die Terrormiliz Boko Haram und gegen Korruption.

  • Wetter: Am Mittwoch Wind und Regen

    Das Wetter: Nachts Schauer und teils kräftige Gewitter. Tiefstwerte 6 bis 1 Grad. Im Westen nachlassender Wind. Im Norden und Osten Sturmböen möglich. Am Tag Fortdauer des unbeständigen Wetters mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer und in Böen stürmischer Wind. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad.

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