Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 16:00 Uhr

  • Demonstrationen gegen Sicherheitsgesetz in Spanien

    Tausende Menschen sind in Spanien gegen ein neues Sicherheitsgesetz auf die Straße gegangen. Die größten Proteste gab es in den Städten Barcelona, Bilbao und Madrid. Die Demonstranten wenden sich gegen ein Gesetz, das hohe Geldstrafen für Verstöße wie das Verbrennen der Nationalflagge und Demonstrationen vor Parlamentsgebäuden vorschreibt. Das vergangene Woche vom Parlament verabschiedete Gesetz wurde von oppositionellen Parteien und Menschenrechtsgruppen kritisiert. Sie sehen darin einen Versuch der konservativen Regierung von Ministerpräsident Rajoy, Proteste gegen deren Umgang mit der spanischen Finanzkrise zu unterdrücken.

  • Massengrab im Irak entdeckt

    Nach der Befreiung des Sindschar-Gebirges im Nordirak sind Peschmerga-Kämpfer auf ein Massengrab mit den Überresten von rund 70 Menschen gestoßen. Bei den Opfern handelt es sich vermutlich um Jesiden, die von der Terrormiliz Islamischer Staat getötet wurden. Die IS-Miliz hatte seit August Tausende Flüchtlinge der religiösen Minderheit im Sindschar-Gebirge eingekesselt. Die Peschmerga hatten in einer Offensive am Donnerstag IS-Stellungen in dem Hochplateau angegriffen. Dabei gelang es ihnen, einen Korridor zum Sindschar-Höhenzug frei zu schlagen.

  • Nordkorea fordert von USA gemeinsame Hackerangriff-Untersuchung

    Nordkorea hat die USA aufgefordert, den Hackerangriff auf Sony gemeinsam zu untersuchen. Die Regierung könne beweisen, dass sie nichts mit der Cyberattacke zu tun habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA. Sollten die USA eine gemeinsame Untersuchung ablehnen und an ihren Anschuldigungen festhalten, werde dies ernsthafte Konsequenzen haben. US-Präsident Obama hatte Nordkorea dafür verantwortlich gemacht, vertrauliche Firmenunterlagen, persönliche Daten und E-Mails der US-Filmtochter Sony Pictures gestohlen zu haben. Zudem wurden Terrordrohungen ins Netz gestellt, sollte die Nordkorea-Satire "The Interview" gezeigt werden.

  • UNO: Zahl ziviler Gewaltopfer in Afghanistan erreicht Rekordwert

    Kurz vor dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan liegt die Zahl der zivilen Opfer dort auf einem Höchststand. Von Januar bis November seien fast 3.200 Zivilisten getötet und mehr als 6.400 weitere verletzt worden, teilte die Unterstützungsmission der UNO in Afghanistan mit. Dies seien mehr Opfer innerhalb eines Jahres als jemals zuvor seit Beginn der Zählung, also seit 2009. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2013 seien dies 19 Prozent mehr Tote und Verletzte. Nach US-Angaben war das Jahr 2014 auch für die afghanischen Sicherheitskräfte das bislang tödlichste. Demnach wurden von Januar bis Oktober mehr als 4.600 Soldaten und Polizisten getötet. Zum Jahreswechsel endet nach 13 Jahren offiziell der NATO-geführte Kampfeinsatz in Afghanistan.

  • Trauerfeier für Ex-Ministerpräsident Ernst Albrecht

    Mehr als 600 Menschen haben Abschied von dem früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht genommen. Der Vater von Verteidigungsministerin von der Leyen war am vergangenen Samstag im Alter von 84 Jahren gestorben. An der öffentlichen Trauerfeier in Burgdorf bei Hannover nahmen unter anderem Niedersachsens früherer Regierungschef McAllister, der ehemalige CDU-Schatzmeister und niedersächsische Finanz- und Wirtschaftsminister Leisler Kiep sowie Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe teil. - Albrecht war von 1976 bis 1990 Ministerpräsident.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt mit Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt, im Norden und in der Mitte Regen. Temperaturen 3 bis 10 Grad. Morgen stark bewölkt, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag bedeckt mit Regen. Im Süden Auflockerungen. 8 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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