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Freitag, 18. April 2014 20:00 Uhr

  • Trotz Genfer Vereinbarung: Keine Entspannung in Ukraine-Krise

    Die Lage in der Ost-Ukraine bleibt ungeachtet der gestern getroffenen Vereinbarung von Genf angespannt. In rund zehn Städten halten prorussische Separatisten weiterhin Regierungsgebäude besetzt. Sie erklärten, sie würden ihre Waffen nur abgeben, wenn die Übergangsregierung in Kiew zurücktrete. Ministerpräsident Jazenjuk sagte in einer Ansprache an die Nation, seine Regierung sei bereit, den Regionen in einer neuer Verfassung mehr Rechte zu geben. Auch solle der russischen Sprache ein Sonderstatus eingeräumt werden. Bei dem Treffen in Genf war vereinbart worden, denjenigen Separatisten Straffreiheit zu gewähren, die ihre Waffen abgeben und besetzte Gebäude räumen. Die Unterzeichner appellierten zudem an alle Konfliktparteien, auf Gewalt zu verzichten. Verteidigungsministerin von der Leyen machte allerdings deutlich, dass die EU-Sanktionen gegen Russland auch verschärft werden könnten. Ähnlich hatte sich zuvor US-Außenminister Kerry geäußert. Das Außenministerium in Moskau erklärte dazu, jegliche Sanktionsdrohungen seien völlig inakzeptabel.

  • Algerische Präsidentschaftswahl: "81,5 Prozent für Bouteflika"

    Aus der Präsidentenwahl in Algerien ist Amtsinhaber Bouteflika nach offizieller Darstellung als deutlicher Sieger hervorgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums erhielt Bouteflika knapp 82 Prozent der Stimmen. Der 77-jährige Politiker tritt damit seine vierte Amtszeit an, obwohl er gesundheitlich angeschlagen ist. Die Wahlbeteiligung wurde mit rund 52 Prozent angegeben. Bouteflikas Hauptkonkurrent Benflis, ein ehemaliger Ministerpräsident, sprach von Wahlbetrug und kündigte an, das Ergebnis anzufechten. Ihm wurden gut 12 Prozent der Stimmen zugerechnet. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen dem autoritären Regime in Algier eine Missachtung der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit vor.

  • Hollande verknüpft künftige Präsidentschaft mit sinkender Arbeitslosigkeit

    Der französische Präsident Hollande hat sein politisches Schicksal an einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in seinem Land geknüpft. Bei einem Firmenbesuch in Clermont-Ferrand sagte der sozialistische Politiker, für eine erneute Kandidatur 2017 sehe er nur Chancen, wenn dies gelinge. Andernfalls gebe es weder einen Grund, noch eine Chance für eine Wiederwahl. Hollande hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum Hauptziel erklärt. Zuletzt war die Zahl der Erwerbslosen auf mehr als 3,3 Millionen gestiegen.

  • Bericht: Berlin verhandelt über Aufnahme eines Guantánamo-Häftlings

    Die Bundesregierung bereitet nach einem Bericht die Aufnahme eines weiteren Guantánamo-Häftlings vor. In der vergangenen Woche habe der US-Sonderbeauftragte für die Schließung des amerikanischen Gefangenenlagers auf Kuba, Sloan, mit Vertretern in Berlin verhandelt, schreibt das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Demnach leben Angehörige des Häftlings in Baden-Württemberg, die deutsche Staatsbürger seien. Voraussetzung für die Übersiedlung sei eine Sicherheitsüberprüfung. Der Mann sei 2001 in Pakistan festgenommen und dann über Afghanistan nach Guantánamo gebracht worden. Seit Jahren stufe ihn das US-Militär als ungefährlich ein. Weiter heißt es, die Aufnahme des Gefangenen könne bereits beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Washington Anfang Mai besiegelt werden.

  • Christen in aller Welt erinnern an Leiden Jesu

    Papst Franziskus hat in Rom vor mehreren Hundert Gläubigen die traditionelle Karfreitagsliturgie geleitet. Bei dem von Stille geprägten Gottesdienst im Petersdom wurde an das Leiden und Sterben Christi erinnert. Am Abend betet der Papst am Kolosseum den Kreuzweg. Auch in zahlreichen anderen Regionen der Welt gedachten Christen heute der Kreuzigung Jesu. In Jerusalem fand die traditionelle Prozession entlang der Via Dolorosa statt. Auch in Berlin nahmen rund eintausend Menschen an einer Prozession durch die Innenstadt teil.

  • Wetter: Nachts nachlassender Regen, 6 bis 2 Grad, örtlich Frost

    Das Wetter: In der Nacht im Südwesten noch Regen, sonst langsam nachlassend, im Norden und Nordosten meist klar. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, örtlich leichter Frost. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken. Im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag teils sonnig, teils wolkig. Im Westen im Tagesverlauf Schauer, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nord 5 bis 6, Böen 7.

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