Nachrichten

Freitag, 19. Dezember 2014 21:00 Uhr

  • Nordkorea weist Hacker-Vorwürfe der USA zurück

    Nordkorea hat den Vorwurf der USA zurückgewiesen, für den Hackerangriff auf den Filmkonzern Sony verantwortlich zu sein. Die Vertretung Pjöngjangs bei der UNO erklärte in New York, man habe keine Beziehung zu den Hackern. Das amerikanische FBI hatte zuvor erklärt, bei dem Datendiebstahl seien Programme eingesetzt worden, wie sie Nordkorea auch bei Cyber-Attacken auf Banken und Medien in Südkorea angewandt habe. Unbekannte hatten vertrauliche Firmenunterlagen und persönliche Daten aus den Computersystemen von Sony Pictures im Internet veröffentlicht. Gestern sagte Sony den Start des Films "The Interview" ab, nachdem es auch Terror-Drohungen von Hackern gegeben hatte. In der Satire geht es um ein Attentat auf den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un.

  • Obama verteidigt Annäherung an Kuba

    Auf das Thema ging auch US-Präsident Obama in seiner letzten Pressekonferenz vor dem Weihnachtsurlaub ein. Er bezeichnete die Entscheidung Sonys, den Film zurückzuziehen, als Fehler. Diktatoren dürften nicht die Möglichkeit haben, in den USA Zensur auszuüben. Obama kündigte eine Reaktion der Vereinigten Staaten auf den Hackerangriff an. In der Pressekonferenz verteidigte der US-Präsident zudem seine Entscheidung für einen Neuanfang in den Beziehungen zu Kuba. Er verstehe die Bedenken von Dissidenten und Menschenrechtlern. Tatsächlich handele es sich bei der kubanischen Führung weiterhin um ein Regime, das sein Volk unterdrücke. Es werde dort keinen Wandel über Nacht geben. Aber der bisherige Kurs der USA habe in 50 Jahren nichts bewirkt. Daher sei es Zeit, etwas Neues zu versuchen, sagte Obama.

  • Terroristen in Pakistan hingerichtet - nach Massaker an Schule

    In Pakistan sind als Reaktion auf das kürzliche Massaker der Taliban zwei Personen hingerichtet worden. Den beiden wurde die Mittäterschaft an anderen Terror-Anschlägen zur Last gelegt. Nach Behördenangaben wurden sie in der Stadt Faisalabad gehängt. In den kommenden Tagen sollen demnach vier weitere Militante exekutiert werden. Die Vereinten Nationen hatten zuvor vergeblich an Pakistan appelliert, von den Hinrichtungen abzusehen. Die Regierung hatte die Todesstrafe erst am Mittwoch wieder zugelassen. Sie begründete die Entscheidung mit dem Taliban-Angriff vor drei Tagen auf eine Schule in Peschawar mit 150 Toten. Seit 2008 galt ein Moratorium für Hinrichtungen von Terroristen. In pakistanischen Gefängnissen sitzen laut Schätzungen rund 8.000 Todeskandidaten.

  • BayernLB verklagt Ecclestone auf Schadenersatz von 345 Millionen Euro

    Die BayernLB hat Formel-1-Chef Ecclestone auf Schadenersatz in Höhe von rund 345 Millionen Euro verklagt. Das teilte die Landesbank am Abend in München mit. Hintergrund ist der Verkauf der Anteile der Bank an der Formel 1 in den Jahren 2005 und 2006. Die BayernLB geht davon aus, dass Ecclestone damals dafür gesorgt hat, dass die Anteile unter Wert den Besitzer wechseln. Der damalige Bank-Vorstand Gribkowsky, so der Vorwurf, sei bestochen worden. Ecclestone musste sich wegen des Vorwurfs der Bestechung bereits vor dem Landgericht München verantworten. Da die Richter die Vorwürfe aber nicht als ausreichend erwiesen ansahen, stellten sie den Prozess gegen eine Auflage von 100 Millionen Dollar ein.

  • Wetter: Am Abend teils wolkig, teils aufgelockert, im Süden Regen, 6 bis 11 Grad.

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht teils stark bewölkt, teils aufgelockert, im Süden kräftiger Niederschlag. Sechs bis null Grad. Morgen verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West 8, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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