Nachrichten

Montag, 24. November 2014 09:00 Uhr

  • EU lobt ruhigen Verlauf der Präsidentenwahl in Tunesien

    Die EU-Außenbeauftragte Mogherini hat den ruhigen Verlauf der Präsidentenwahl in Tunesien gelobt. Dies sei eine weitere Etappe des demokratischen Übergangs, sagte Mogherini in Brüssel. Nun müssten die Tunesier den Prozess transparent zu Ende führen. Die Europäische Union unterstütze die Bemühungen des Landes um Stabilität und wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Nach Prognosen kommt der Kandidat der säkularen Partei Nidaa Tounès, Essebsi, auf fast 48 Prozent, Übergangspräsident Marzouki auf knapp 27 Prozent. Das offizielle Ergebnis wird in den kommenden Tagen erwartet. Erreicht keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, gibt es Ende Dezember eine Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei 60 Prozent.

  • Russlandbeauftragter der Bundesregierung wirft Seehofer Fahrlässigkeit vor

    Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Erler, hat CSU-Chef Seehofer Fahrlässigkeit wegen dessen Kritik an Außenminister Steinmeier vorgeworfen. In der Haltung gegenüber Moskau gebe es zwischen Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel allenfalls Unterschiede in der Wortwahl, nicht aber in der Sache, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Durch Seehofer entstünden nun international Irritationen ohne realen Hintergrund. - Seehofer hatte von der SPD Klarheit verlangt, ob sie Merkels Linie gegenüber Russland noch folge. Hintergrund sind unterschiedliche Akzente in den Äußerungen Merkels und Steinmeier sowie Forderungen aus der SPD nach mehr Verständnis für Russland.

  • Wien: USA schlagen Iran offiziell Verlängerung der Atomgespräche vor

    Bei den Atomverhandlungen mit dem Iran haben die USA der Regierung in Teheran eine Verlängerung der Gespräche über die Frist hinaus vorgeschlagen. Außenminister Kerry habe dies seinem iranischen Amtskollegen Sarif bei einem Treffen in Wien gesagt, teilte ein US-Regierungsbeamter mit. Die fünf UNO-Veto-Mächte und Deutschland verhandeln in der österreichischen Hauptstadt mit dem Iran über ein dauerhaftes Abkommen zur Atomnutzung. Dieses soll verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Im Gegenzug wird die Aufhebung der Finanz- und Wirtschaftssanktionen angeboten. Die Frist für eine Einigung endet heute um Mitternacht.

  • Militär behält wichtige Posten in neuem Kabinett in Burkina Faso

    Das Militär in Burkina Faso wird künftig mehrere Schlüsselressorts in der Regierung kontrollieren. Im Interimskabinett von Präsident Kafando seien vier Posten in der Hand von Armeeangehörigen, teilte ein Sprecher der Übergangsregierung mit. Demnach wird Oberstleutnant Zida, der nach dem Sturz von Präsident Compaoré Ende Oktober vorübergehend die Macht übernommen hatte, Ministerpräsident sowie zugleich Verteidigungsminister. Das Innenministerium geht ebenfalls an einen Militärvertreter. Die Regierung soll das westafrikanische Land während einer einjährigen Übergangsperiode führen und Neuwahlen organisieren.

  • Mehr behinderte Menschen beziehen Eingliederungshilfe

    Im vergangenen Jahr haben rund 834.000 behinderte Menschen in Deutschland Eingliederungshilfe bezogen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl der Empfänger im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent. Die Eingliederungshilfe ist die finanziell umfangreichste Unterstützung in der Sozialhilfe und machte zuletzt mit 14 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der Ausgaben aus. Finanziert werden zum Beispiel Leistungen von Behindertenwerkstätten aber auch medizinische Rehabilitationen.

  • Wetter: Heute stark bewölkt, zeitweise Regen, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: Heute stark bewölkt, im Osten und in der Mitte zeitweise Regen. Im Nordwesten später Auflockerungen, in den Bergen sonnig. 7 bis 12, an den Alpen bis 16 Grad. Morgen im Süden und Osten weitgehend trocken. Sonst zunehmende Auflockerungen und zeitweise sonnig. 5 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Westen teils leichter Regen, sonst trocken bei ähnlichen Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostsseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Weiteres NS-Raubkunstbild  in Gurlitt-Sammlung entdeckt | mehr

Nachrichten

Präsidentenwahl in Tunesien:  Stichwahl wird wahrscheinlich | mehr

Wissensnachrichten

Status  Macht verändert die Stimme | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.