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Montag, 25. Mai 2015 07:00 Uhr

  • Polen: Komorowski-Herausforderer Duda bei Präsidentenwahl siegreich

    In Polen hat der nationalkonservative Politiker Duda die Präsidentenwahl gewonnen. Prognosen zufolge kommt er auf 52 Prozent und liegt damit klar vor Amtsinhaber Komorowski, auf den 48 Prozent entfallen. Der bisherige Staatschef, der von der liberalkonservativen Regierungspartei Bürgerplattform unterstützt wird, räumte seine Niederlage in der Stichwahl bereits ein. Die Beteiligung lag bei rund 56 Prozent. Duda hatte bereits im ersten Durchgang die meisten Stimmen erreicht, aber nicht die notwendige absolute Mehrheit gewonnen. - Der Sieg des 43-Jährigen gilt als wichtiges Signal vor den Parlamentswahlen im Herbst.

  • Athen: Syriza-Zentralkomitee lehnt Nichtzahlung von IWF-Schulden ab

    Griechenlands Ministerpräsident Tsipras hat sich im Schuldenstreit gegen Politiker seiner eigenen Partei durchgesetzt. Das Zentralkomitee der Syriza lehnte einen Vorschlag des ultralinken Flügels ab, die nächste fällige Rate an den Internationalen Währungsfonds nicht zu zahlen und Banken zu verstaatlichen. Das Votum fiel allerdings knapp aus. - Die Regierung in Athen verhandelt seit Wochen mit der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds über die Freigabe der letzten Tranche von 7,2 Milliarden Euro aus dem laufenden Hilfsprogramm. Die Geldgeber verlangen von Griechenland weitere Wirtschaftsreformen.

  • Hisbollah: Nasrallah ruft zu Kampf gegen IS-Miliz in Syrien auf

    Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz hat zum Kampf gegen die IS-Miliz in Syrien und anderen Ländern aufgerufen. Man stehe einer Gefahr gegenüber, die in der Geschichte beispiellos sei und die Menschheit bedrohe, sagte Nasrallah in einer Video-Botschaft. In Syrien gebe es die Wahl zwischen dem IS auf der einen und Staatschef Assad auf der anderen Seite. - Die schiitische Hisbollah ist im syrischen Bürgerkrieg ein wichtiger Verbündeter von Assads Truppen.

  • Jemen Friedensverhandlungen verschoben

    Die Verhandlungen über Frieden im Jemen sind nach UNO-Angaben erst einmal verschoben worden. Die Nachrichtenagentur AFP meldet, das für Donnerstag anberaumte Treffen sei vertagt worden. Als Quelle nennt AFP einen Vertreter der Vereinten Nationen. Gründe nannte er ebensowenig wie einen neuen Termin. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die Gespräche vorgeschlagen und die Hoffnung geäußert, damit einen politischen Prozess in Gang zu bringen. Die Regierung des Jemen ist vor den schiitischen Huthi-Rebellen nach Saudi-Arabien geflohen. Sie erwartet vor Beginn von Friedensverhandlungen, dass die Huthi sich aus den eroberten Gebieten zurückziehen.

  • Gabriel: Bundestag entscheidet über weiteres Vorgehen in BND-Affäre

    Die Entscheidung über das weitere Vorgehen in der Spähaffäre um den Bundesnachrichtendienst liegt nach den Worten von SPD-Chef Gabriel beim Bundestag. Gabriel sagte im ZDF, möglich seien ein Ermittlungsbeauftragter oder die Offenlegung der Listen mit Suchbegriffen nur für die Obleute der Fraktionen. Gabriel sagte, er rechne mit einer baldigen Entscheidung. Er trat jedoch Darstellungen entgegen, die SPD habe ein Ultimatum gestellt. Generalsekretärin Fahimi hatte in einem Zeitungsinterview erklärt, sie erwarte bis zum Beginn der nächsten Sitzungswoche am 8. Juni, dass das Kanzleramt Klarheit darüber schaffe, wie der Bundestag die Selektorenliste prüfen könne. Gabriel sagte dazu, dies sei keine Zuspitzung der Debatte gewesen, sondern lediglich die Äußerung einer Vermutung, die er im Übrigen teile. - Der Grünen-Politiker von Notz warf Fahimi Scheinheiligkeit vor. Er verwies im Kurznachrichtendienst Twitter darauf, dass SPD und CDU im NSA-Untersuchungsausschuss verhindert hätten, eine Frist zu setzen.

  • Cannes: Film über Flüchtlinge gewinnt Goldene Palme

    Das Flüchtlingsdrama "Dheepan" des französischen Regisseurs Jacques Audiard ist beim Filmfestival von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. In dem Film geht es um das Leben von drei Bürgerkriegsflüchtlingen aus Sri Lanka in einer Pariser Vorstadt. Das Holocaust-Drama "Son of Saul" erhielt den Großen Preis der Jury.

  • Wetter: Am Tage bis 18 Grad, im Osten und Süden zunächst sonnig, später Regen

    Das Wetter: Im Osten und Süden zunächst meist sonnig, später Schauer und Gewitter. In den übrigen Landesteilen trocken. 13 bis 23 Grad. Morgen heiter bis wolkig und nur vereinzelt Schauer. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch weitgehend trocken. Lediglich an den Alpen etwas Regen. Kaum veränderte Temperaturen.

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