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Samstag, 30. August 2014 14:00 Uhr

  • Schärfere EU-Sanktionen gegen Russland wahrscheinlich

    Kurz vor Beginn des EU-Gipfeltreffens in Brüssel zeichnet sich ab, dass die Sanktionen gegen Russland wohl verschärft werden. Kommissionspräsident Barroso warnte Moskau, die Entschlossenheit der Europäer zu unterschätzen. Die Entwicklung in der Ukraine nähere sich einem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gebe. Seine Behörde habe weitere Strafmaßnahmen vorbereitet, sei aber auch weiterhin offen für eine politische Lösung, betonte Barroso. Ähnlich äußerten sich Frankreichs Präsident Hollande und Bundeswirtschaftsminister Gabriel. In Anbetracht der russischen Intervention in der Ukraine seien führende europäische Politiker jetzt bereit, die Sanktionen gegen Moskau auf die nächsthöhere Ebene zu heben, sagte Gabriel nach einem Treffen mit linksgerichteten Regierungschefs in Paris. Der ukrainische Präsident Poroschenko appellierte an die EU, eine - so wörtlich - "passende Antwort" auf die Ereignisse in seinem Land zu finden. Dort seien tausende ausländische Soldaten und hunderte ausländische Panzer im Einsatz.

  • Eingekesselte ukrainische Soldaten zum Teil wieder frei

    In der Region Donezk haben pro-russische Separatisten einen Teil der eingekesselten ukrainischen Soldaten freigelassen. Die Männer seien über spezielle Korridore zu ihren Basislagern zurückgekehrt, sagte Innenminister Awakow in Kiew. Die Separatisten ließen nach eigenen Angaben jedoch nur unbewaffnete Soldaten ziehen. Präsident Poroschenko habe erklärt, sie würden gegen gefangene russische Soldaten ausgetauscht. Die ukrainische Armee gerät derweil nach eigenen Angaben zunehmend in Bedrängnis. Ein Sprecher sagte, mit russischer Hilfe hätten die Separatisten ein Dorf nahe Lugansk größtenteils zerstört. Ukrainische Soldaten seien auf dem Rückzug.

  • Sozialdemokraten wollen Mogherini als EU-Außenbeauftragte

    Europas Sozialdemokraten und Sozialisten haben sich für die italienische Außenministerin Mogherini als künftige EU-Außenbeauftragte ausgesprochen. Das teilten mehrere linke Politiker europäischer Regierungen nach einem Treffen im Vorfeld des EU-Sondergipfels in Brüssel mit. Dort soll neben den Beratungen zur Ukraine-Krise auch über die Besetzung von Spitzenposten entschieden werden. Als Favorit für den Ratsvorsitz gilt Polens Regierungschef Tusk.

  • Merkel: Stimme gegen Vertreibungen von heute erheben

    Bundeskanzlerin Merkel hat angesichts des Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen auf das Leid der Flüchtlinge in Syrien und im Irak hingewiesen. Man müsse seine Stimme auch gegen die Vertreibungen von heute erheben, sagte die CDU-Politikerin während eines Festakts des Bundes der Vertriebenen in Berlin. Dies sei immer Unrecht und durch nichts zu rechtfertigen. In Deutschland müsse die Erinnerung an die Vertreibung von 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und ihre Kultur noch intensiviert werden, betonte Merkel. Dazu sollten auch das künftige Dokumentationszentrum in Berlin und der geplante bundesweite Gedenktag am 20. Juni beitragen.

  • Königreich Lesotho: Widersprüchliche Berichte über Armeeputsch

    Im südafrikanischen Königreich Lesotho gestaltet sich die Lage nach Berichten über einen Putsch der Armee unüberichtlich. Medienberichten zufolge umstellten Truppen Regierungs- und Polizeigebäude in der Hauptstadt Maseru. Es sollen Schüsse gefallen sein. Telefonverbindungen und der Radioempfang sind gestört. Regierungssprecher Ramakhula erklärte, es handele sich um ein Missverständnis zwischen Polizei und Militär. Die Regierung von Ministerpräsident Thabane sei weiter an der Macht. Lesotho ist vollständig von der Republik Südafrika umschlossen. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1966 hat es mehrfach Machtübernahmen durch das Militär gegeben.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Südwesten freundlicher, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt, im Nordwesten Schauer oder Gewitter. Nach Südwesten zu längere Aufheiterungen. Temperaturen zwischen 19 Grad an der Nordsee und 25 Grad am Oberrhein. Morgen verbreitet Schauer, vereinzelt Gewitter, im Südwesten und an den Küsten auch sonnige Abschnitte. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag zunächst freundlich, später Bewölkungszunahme, vor allem im Osten und Südosten Schauer. Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad.

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