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Mittwoch, 17. September 2014 03:00 Uhr

  • Staatsbesuch des Emirs von Katar in Deutschland sorgt für Diskussionen

    Politiker von SPD, Linken und Grünen appellieren an Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck, beim heutigen Staatsbesuch des Emirs von Katar, al-Thani, auch kritische Themen anzusprechen. Der SPD-Wirtschaftsexperte Barthel sagte der Online-Ausgabe des "Handelsblatts", es gebe Aufklärungsbedarf über die Rolle Katars im Irak und in Syrien. Barthels Parteikollege Stegner meinte, Länder, die den Terrorismus des IS unterstützten, dürften keine deutschen Waffen bekommen. Die Linken-Politikerin Dagdelen nannte es unerträglich, dass die Bundesregierung einem Diktator den roten Teppich ausrolle. Sie bezeichnete Katar als Sklavenstaat, in dem die Arbeiter auf den Baustellen für die WM 2022 regelrecht zu Tode ausgebeutet würden. Die Grünen-Abgeordnete Andreae betonte, mögliche Menschenrechtsverletzungen müssten genauso zur Sprache kommen wie die aktuelle Situation im Irak und in Syrien.

  • USA fliegen neue Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak

    Das US-Militär geht weiter gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak vor. Kampfflugzeuge griffen nach Angaben des Pentagon unter anderem Lastwagen und Boote an, die den Kämpfern Nachschub bringen sollten. Weiter hieß es, bei zwei Attacken nordwestlich von Erbil seien eine nicht näher genannte Zahl an Dschihadisten sowie ein gepanzerter Lastwagen getroffen worden. Der Sicherheitsberater der irakischen Regierung, Fajad, kam mit dem syrischen Präsidenten Assad zusammen, um diesen über die Bemühungen seines Landes zur Bekämpfung der Miliz zu unterrichten. Der IS hat auch in Syrien große Gebiete unter seine Kontrolle gebracht. US-Präsident Obama strebt eine breite internationale Koalition gegen die Islamisten an und will sie auch in Syrien angreifen. Eine Zusammenarbeit mit Assad schließt er aber aus.

  • Schwesig fordert mehr Personal bei Strafverfolgung von Kinderpornografie

    Familienministerin Schwesig fordert mehr Personal bei der Strafverfolgung von Kinderpornografie. Es gebe sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene ein Vollzugsproblem, sagte die SPD-Politikerin dem "Tagesspiegel". Es sei aber nicht akzeptabel, dass derlei Fälle wegen Personalmangels liegenblieben. Deshalb müsse man darauf reagieren. - Das Bundeskabinett berät heute über eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ziel ist es, Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser zu schützen.

  • Klitschko lobt Assoziierungsabkommen zwischen Ukraine und EU

    Der ukrainische Politiker Klitschko hat das gestern verabschiedete Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU als historisch gewürdigt. Für Millionen Menschen sei ein Traum in Erfüllung gegangen, schrieb der Kiewer Bürgermeister in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung. Fast ein Jahr lang hätten die Bürger seines Landes darum gekämpft, viele seien gestorben. Die Anbindung der Ukraine an den Westen könne nun nicht mehr gestoppt werden, meinte Klitschko. - Die Parlamente der Ukraine und der EU billigten das Assoziierungsabkommen gestern mit großen Mehrheiten. Der frühere ukrainische Staatschef Janukowitsch hatte den Prozess vor etwa einem Jahr gestoppt. In der Folge gab es heftige Proteste, die in den aktuellen gewaltsamen Konflikt mündeten.

  • New York: UNO-Vollversammlung offiziell eröffnet

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen offiziell eröffnet. Er erwarte entscheidende Weichenstellungen für die nächsten Jahrzehnte, sagte er in New York. Ban sprach von hohen Erwartungen an die Ausbreitung von Frieden, Entwicklung und Menschenrechten. Es gebe zwar viele Gründe, über die Situation der Welt beunruhigt zu sein, gleichzeitig gebe es aber auch gute Gründe für Hoffnung.

  • Waldbrände in Kalifornien breiten sich aus

    Im US-Bundesstaat Kalifornien sind rund 6.000 Feuerwehrkräfte zur Bekämpfung von Waldbränden im Einsatz. Wie die Behörden mitteilten, haben sich mehrere Feuer durch Windböen in den von Dürre geplagten Gebieten ausgebreitet. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Etwa 100 Gebäude einer Ortschaft wurden schwer beschädigt.

  • Wetter: Am Mittwoch verbreitet sonnig, bis 26 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bis gering bewölkt. In der Mitte und im Süden abklingende Niederschläge. Teils neblig. Tiefstwerte 16 bis 8 Grad. Am Tag verbreitet sonnig. Temperaturen zwischen 21 Grad an der Küste und 26 Grad am Rhein. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Nordosten heiter, im Westen und Südwesten im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad.

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