Nachrichten

Freitag, 27. Februar 2015 01:00 Uhr

  • Unesco ruft Sicherheitsrat an wegen Zerstörung von Kulturgütern durch IS

    Die Unesco hat nach der Zerstörung assyrischer Statuen durch die Terrormiliz IS im Nordirak eine Krisensitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gefordert. Unesco-Direktorin Bokova erklärte, sie habe die Sitzung beantragt, weil die Zerstörung des irakischen Kulturerbes in Zusammenhang stehe mit der Sicherheit des Landes. Ein Video im Internet zeigt, wie die Statuen in Mossul mit Hämmern zerschlagen werden. Die Taten werden damit gerechtfertigt, dass auch der Prophet Mohammed in Mekka Götterbilder beseitigt habe. Die irakische Regierung sprach von einem Verlust für die gesamte Menschheit. Bundesaußenminister Steinmeier betonte in Berlin, die Zerstörung religiöser Stätten im Irak sowie die Entführung von Christen in Syrien durch die Terrormiliz zeige erneut das barbarische und menschenverachtende Vorgehen des IS. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden in den vergangenen Tagen mehr als 200 Christen aus mehreren Dörfern verschleppt.

  • Bundestag entscheidet über Griechenland-Hilfen

    Der Bundestag entscheidet heute in Berlin über die Verlängerung des Hilfspakets für Griechenland. Das hochverschuldete Euro-Land soll vier Monate mehr Zeit für die Umsetzung des laufenden Hilfsprogramms bekommen. Für den Antrag von Finanzminister Schäuble wird eine große Mehrheit erwartet. Neben Union und SPD sprechen sich auch die Grünen für das Paket aus. Auch die Linke wollte nicht gegen das Programm stimmen. Eine ablehnende Haltung hatte es zuletzt bei Vertretern von CDU und CSU gegeben. Bei einer Probeabstimmung in der Unionsfraktion votierten nach Angaben von Fraktionschef Kauder allerdings nur 22 Abgeordnete mit Nein, fünf enthielten sich. Das Parlament debattiert heute außerdem über einen Gesetzentwurf, der die Ausreise von Dschihadisten in Kriegsgebiete unter Strafe stellt.

  • Zentralrat der Muslime hält Ängste von Juden in Deutschland für berechtigt

    Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Mazyek, hat Ängste von Juden in Deutschland als berechtigt bezeichnet. In der "Berliner Zeitung" wies Mazyek zugleich darauf hin, dass er sich in aller Klarheit von den Übergriffen muslimischer Jugendlicher auf Juden distanziert habe. Richtig verstandener Islam sehe Antisemitismus und alle weiteren Formen des Rassismus als eine schwere Sünde an, betonte Mazyek. Er plädierte dafür, gemeinsam antisemitischen und antimuslimischen Strömungen entgegenzutreten. - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, hatte gestern angesichts zunehmender Gewalt vor dem Tragen einer Kippa in Gegenden mit einem hohen Anteil muslimischer Bewohner gewarnt.

  • Amerikanische Telekom-Regulierer gegen Überholspuren im Internet

    Die US-Telekommunikations-Aufsicht FCC hat neue Regeln zur Netzneutralität verabschiedet. Verhindert werden soll unter anderem, dass Internetanbieter aus finanziellen Interessen bestimmte Datenpakete bevorzugen beziehungsweise Web-Angebote der Konkurrenz drosseln oder gar blockieren können. Die Aufsichtsbehörde stufte den Zugang zum Breitband-Internet damit ähnlich wie Wasser-, Strom- oder Telefonnetze als Teil der öffentlichen Grundversorgung ein. Präsident Obama begrüßte die Entscheidung und erklärte, dadurch würden Innovationen im Internet geschützt.

  • In Mexiko gehen erneut Tausende für getötete Studenten auf die Straße

    Fünf Monate nach der Entführung und dem mutmaßlichen Mord an 43 Studenten haben in Mexiko-Stadt erneut Tausende Menschen demonstriert. Sie zogen vom Unabhängigkeitsdenkmal zum Präsidentenpalast und forderten Aufklärung über das Schicksal der jungen Leute. Am 26. September vergangenen Jahres hatten Polizisten in der Stadt Iguala die Studenten verschleppt und sie einer kriminellen Organisation übergeben. Bandenmitglieder räumten später ein, sie getötet und ihre Leichen verbrannt zu haben. Die Angehörigen der Opfer erkennen die Ermittlungsergebnisse der Generalstaatsanwaltschaft nicht an und fordern eine unabhängige Untersuchung des Verbrechens.

  • Fußball-Europa-League: Wolfsburg im Achtelfinale

    In der Fußball-Europa-League hat der VFL Wolfsburg das Achtelfinale erreicht. Das Team spielte im Rückspiel bei Sporting Lissabon 0:0 unentschieden, hatte aber das Hinspiel mit 2:0 gewonnen. Dagegen schied Borussia Mönchengladbach durch eine 2:3-Niederlage gegen den SC Sevilla aus.

  • Wetter: Freitag wechselnd bewölkt, im Osten und Südosten örtlich Regen, 1 bis 9 Grad

    Das Wetter: Nachts bewölkt mit Regen. In der Mitte und im Südwesten später Schneefall. Von der Ostsee bis zum Bodensee meist klar und trocken. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5 Grad. Am Tage im Norden und Westen Auflockerungen. Im Osten und Südosten örtlich Niederschläge. Im Süden Schneefall. 1 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag nach Nebelauflösung Wechsel von Sonne und Wolken und meist trocken. Gegen Abend im Westen und Nordwesten einzelne Schauer möglich. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd bis Südost 5 bis 6, Böen bis 8.

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