Nachrichten

Samstag, 30. August 2014 18:00 Uhr

  • Sozialdemokraten wollen Mogherini als EU-Außenbeauftragte

    Europas Sozialdemokraten und Sozialisten haben sich für die italienische Außenministerin Mogherini als künftige EU-Außenbeauftragte ausgesprochen. Das teilten mehrere linke Politiker europäischer Regierungen nach einem Treffen im Vorfeld des EU-Sondergipfels in Brüssel mit. Dort soll neben den Beratungen zur Ukraine-Krise auch über die Besetzung von Spitzenposten entschieden werden. Als Favorit für den Ratsvorsitz gilt Polens Regierungschef Tusk.

  • Zeitung: Deutsche kämpfen im Irak für IS-Miliz

    Radikale Islamisten aus Deutschland werden Presseinformationen zufolge immer öfter von der Terrormiliz IS im Irak eingesetzt. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und beruft sich dabei auf Sicherheitskreise. Demnach werden aus der Bundesrepublik eingereiste Dschihadisten als Kämpfer an die Front oder zu Selbstmordattentaten geschickt. So habe ein deutscher Konvertit aus Dinslaken vor drei Wochen ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in eine Stellung der kurdischen Peschmerga gefahren. Dabei habe es mindestens 20 Tote gegeben. Der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Freier, sagte dem Blatt, der IS missbrauche Islamisten ohne Kampferfahrung nach kurzer Grundausbildung als Kanonenfutter.

  • Bundesregierung: Kein Anlass zur Anhebung der Sicherheitsstufe

    Die Bundesregierung sieht trotz der geplanten Waffenlieferungen in den Irak keinen Anlass zur Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroranschläge. Zwar seien Attentate jederzeit möglich, da auch Deutschland im Fokus islamistischer Terroristen stehe, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister de Maizière in Berlin. Es gebe aber keine Erkenntnisse über konkrete Anschlagsplanungen. Eine höhere Sicherheitsstufe werde daher nicht erwogen. Gestern hatte Großbritannien erstmals seit 2011 seine Terrorwarnstufe angehoben.Damit wird der Versuch eines Terroranschlags in Großbritannien wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Wales als "hoch wahrscheinlich" angesehen.

  • Merkel: Stimme gegen Vertreibungen von heute erheben

    Bundeskanzlerin Merkel hat angesichts des Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen auf das Leid der Flüchtlinge in Syrien und im Irak hingewiesen. Man müsse seine Stimme auch gegen die Vertreibungen von heute erheben, sagte die CDU-Politikerin während eines Festakts des Bundes der Vertriebenen in Berlin. Dies sei immer Unrecht und durch nichts zu rechtfertigen. In Deutschland müsse die Erinnerung an die Vertreibung von 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und ihre Kultur noch intensiviert werden, betonte Merkel. Dazu sollten auch das künftige Dokumentationszentrum in Berlin und der geplante bundesweite Gedenktag am 20. Juni beitragen.

  • Gröhe: Palliativ- und Hospizversorgung verbessern

    Bundesgesundheitsminister Gröhe plant ein Gesetz zur besseren Betreuung schwerst- und todkranker Menschen. Die Regelungen zielten darauf, die Palliativ- und Hospizversorgung im pflegerischen Bereich zu verbessern, sagte der CDU-Politiker dem Magazin "Focus". Schwerstkranke Menschen benötigten umfassende Hilfe und schmerzlindernde Medikation. Zudem gebe es im ländlichen Raum Lücken in der ambulanten Palliativversorgung, fügte Gröhe hinzu. Auch in Altenpflegeeinrichtungen müsse die Hospizkultur gestärkt werden, weil viele Menschen dort ihre letzten Lebensmonate verbrächten.

  • Lesotho: Widersprüchliche Berichte über Armeeputsch

    Im afrikanischen Lesotho gestaltet sich die Lage nach Berichten über einen Putsch der Armee unübersichtlich. Ministerpräsident Thabane sagte mehreren Medien, er habe sich aus Angst um sein Leben nach Südafrika abgesetzt. Bewaffnete Streitkräfte hätten ihn illegal von der Macht verdrängt. Er wolle sich nun mit anderen Regierungen der Region beraten. Ein Minister Thabanes warf Vizeregierungschef Metsing vor, einen Umsturz anzetteln zu wollen. Ein Armeesprecher dementierte einen Putschversuch und erklärte, die Soldaten hätten lediglich Polizeikräfte entwaffnet, die sich nicht politisch neutral verhalten hätten. Inzwischen sei man in die Kasernen zurückgekehrt und die Lage wieder normal. Lesotho ist vollständig von der Republik Südafrika umschlossen. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1966 hat es mehrfach Machtübernahmen durch das Militär gegeben.

  • Maastricht: Niederlande feiern 200 Jahre Königreich - Hauptredner Gauck

    Die Niederlande haben das 200-jährige Bestehen des Königreiches gefeiert. Hauptredner bei der zentralen Vernastaltung in Maastricht war Bundespräsident Gauck. Mit Blick auf die Krise in der Ukraine betonte das deutsche Staatsoberhaupt die Bedeutung europäischer Geschlossnheit. Zu den Feierlichkeiten gekommen waren neben König Willem-Alexander unter anderem der belgische König Filip und Luxemburgs Großherzog Henri. Das Königreich Niederlande war als Ergebnis des Wiener Kongresses zur Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen entstanden. Bis 1830 gehörte auch Belgien dazu. Der König war damals zugleich Großherzog von Luxemburg.

  • Fußball-Bundesliga: Aufsteiger Köln und Paderborn siegen auswärts

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Leverkusen - Berlin 4:2, Wolfsburg - Frankfurt 2:2, Bremen - Hoffenheim 1:1, Stuttgart - Köln 0:2 und Hamburg - Paderborn 0:3. Am Abend spielt noch Schalke gegen München.

  • Wetter: Nachts nur im Südösten trocken, Abkühlung auf 14 bis 7 Grad

    Das Wetter: Im Süden wechselhaft. Sonst stark bewölkt mit Schauern oder Gewittern. 19 bis 25 Grad. Nachts Abkühlung auf 14 bis 7 Grad. In der Mitte und im Osten schauerartig verstärkter, Regen und Gewitter, örtlich auch kräftig. Im Südosten weitgehend trocken. Morgen viele Wolken und häufige Schauer. Vor den Alpen regnerisch. 17 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Westen und Südwesten sonnige Abschnitte. Sonst viele Wolken. Im Osten und Südosten Schauer. 16 bis 24 Grad.

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