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Donnerstag, 31. Juli 2014 01:00 Uhr

  • UNO nach Angriff auf Schule in Gaza: "Das Maß ist voll"

    Die Vereinten Nationen haben nach dem Beschuss einer UNO-Schule im Gazastreifen ein Ende der Gewalt gefordert. Das Maß sei voll, sagte der stellvertretende Generalsekretär Eliasson in New York. Die 1,8 Millionen Menschen in dem abgeriegelten Küstengebiet hätten keine Chance, den Angriffen zu entkommen. Selbst wenn Israel davor warne und Zivilisten zum Verlassen von Zielgebieten auffordere, fänden sie keinen Ausweg. Es gebe kaum sichere Plätze im Gazastreifen. Seit Beginn der Offensive stieg die Zahl der Toten durch die Angriffe nach palästinensischen Angaben auf mehr als 1.350. Auf israelischer Seite wurden bislang 56 Soldaten und drei Zivilisten getötet. Deutschland stellte nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin 8,5 Millionen Euro für den Gazastreifen zur Verfügung. Das Geld sei als Hilfe unter anderem für Nahrungsmittel und die Gesundheitsversorgung vorgesehen.

  • Minsk: Vermittlungsrunde zur Ukraine - Teilnehmer unklar

    In der weißrussischen Hauptstadt Minsk sollen heute Gespräche zur Krise im Osten der Ukraine stattfinden. Unklar ist, ob es dabei zu einem Treffen zwischen Vertretern der Regierung in Kiew und prorussischen Separatisten kommt. Von den Aufständischen gab es zuletzt widersprüchliche Signale, ob ein Vertreter anreist. Der ukrainische Präsident Poroschenko nominierte den früheren Staatschef Kutschma als Vertreter seines Landes. Der autoritär regierende weißrussische Präsident Lukaschenko hatte in einem Telefonat mit Poroschenko Minsk als Verhandlungsort angeboten. Der enge Verbündete von Kremlchef Putin gilt als letzter Diktator Europas.

  • EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden offiziell beschlossen

    Die 28 Regierungen der Europäischen Union wollen heute offiziell die geplanten Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen. Dies geschieht in einem schriftlichen Verfahren. Anschließend sollen die Verordnungen im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und morgen in Kraft treten. Mit den Strafmaßnahmen soll Moskau dazu gedrängt werden, die Unterstützung für die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine einzustellen. Im Gegenzug hatte das russische Außenministerium gestern mit höheren Energiepreisen für europäische Verbraucher gedroht. Mit den Sanktionen soll unter anderem der Zugang russischer Banken zu den Finanzmärkten der EU erschwert werden. Zu den Strafmaßnahmen gehören auch ein Verbot künftiger Rüstungsexporte, ein Ausfuhrstopp für Hochtechnologiegüter und ein Exportverbot für bestimmte Spezialanlagen zur Ölförderung.

  • Bundesagentur-Vorstand: Mehr Menschen mit Behinderung einstellen

    Der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Alt, hat Unternehmen aufgerufen, mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. Dies sei nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern vor allem eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft, sagte Alt mit Blick auf den Fachkräftemangel dem Berliner "Tagesspiegel". Er kritisierte, dass die Integration schwerbehinderter Menschen in den Arbeitsmarkt schwierig sei, obwohl unter ihnen der Anteil der Fachkräfte höher sei als bei allen Arbeitslosen insgesamt. Die Bundesagentur für Arbeit gibt heute die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Juli bekannt. Im Ferienmonat Juli ist eine Zunahme üblich.

  • Türkische Präsidentenwahl in Deutschland beginnt

    Für mehr als 1,4 Millionen in Deutschland lebende Türken beginnt heute die Präsidentenwahl. Es ist das erste Mal, dass der türkische Staatschef direkt gewählt wird und auch im Ausland lebenden Türken die Beteiligung möglich ist. Vier Tage lang stehen fast 400 Wahlurnen in Berlin, Hannover, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, München und Karlsruhe. In der Türkei selbst findet die Präsidentenwahl am 10. August statt. Als Favorit galt zuletzt der derzeitige Regierungschef Erdogan.

  • Wetter: Nachts weniger Regen, 17 bis 11 Grad

    Das Wetter: In der Nacht nach Südosten abziehender Regen. In der Nordwesthälfte trocken. 17 bis 11 Grad. Tagsüber zunächst im äußersten Südosten schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig. Örtlich Niederschläge. 23 bis 29 Grad.

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