Nachrichten

Dienstag, 5. Mai 2015 09:00 Uhr

  • Lokführerstreik: Bahnverkehr erheblich betroffen

    Der Lokführerstreik sorgt im Bahnverkehr bundesweit für erhebliche Behinderungen. Besonders betroffen sind unter anderem Reisende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Bahn veröffentlichte im Internet Ersatzfahrpläne, ein Drittel der bundesweiten Fernverbindungen soll aufrechterhalten bleiben. Im Nahverkehr sollen - je nach Region - zwischen 15 und 60 Prozent der Züge fahren. Der Ausstand im Personenverkehr begann heute früh um zwei Uhr und soll bis zum Sonntagmorgen dauern. Der Güterverkehr wird bereits seit gestern Nachmittag bestreikt. Eine Beilegung des Tarifstreits zwischen der Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL scheint derzeit nicht in Sicht. Bahn-Personalvorstand Weber sagte im Deutschlandfunk, man werde auf ein Schlichtungsverfahren beharren. Die GDL lehnt dies weiter ab.

  • Volkswagen-Hauptversammlung nach Machtkampf

    Die Aktionäre von Volkswagen treffen sich heute zur Hauptversammlung. In der Messe Hannover werden rund 3.000 Teilnehmer erwartet. Zentrales Thema der Versammlung dürfte der Machtkampf zwischen dem ehemaligen Aufsichtsratschef Piëch und Konzernchef Winterkorn sein, an dessen Ende Piëch im April von seinem Posten zurücktrat. Die Aktionärsversammlung wird von dem früheren IG-Metall-Chef Huber geleitet. Er führt den Aufsichtsrat als Stellvertreter, bis ein neuer Vorsitzender gefunden ist.

  • Städtetag kritisiert Teilnehmerkreis beim Flüchtlingsgipfel als zu klein

    Der Deutsche Städtetag kritisiert, dass zu dem für Freitag geplanten Flüchtlingsgipfel im Bundeskanzleramt keine Vertreter der Kommunen eingeladen worden sind. Die Erfahrungen der Gemeinden könnten helfen, zu verbindlichen Absprachen zu kommen, sagte Städtetagspräsident Maly der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Dafür müssten sie allerdings mit am Tisch sitzen. - An dem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel sollen neben Mitgliedern der Regierung auch Vertreter mehrerer Bundesländer teilnehmen.

  • Griechische Regierung verhandelt mit Internationalen Geldgebern

    Die griechische Regierung will heute erneut mit den internationalen Geldgebern verhandeln, um eine Staatspleite abzuwenden. Im Laufe des Vormittags werde Finanzminister Varoufakis in Paris mit dem französischen Finanzminister Sapin zusammenkommen, teilte die Regierung in Athen mit. Anschließend sei ein Treffen mit EU-Währungskommissar Moscovici geplant. Am Nachmittag soll es eine Unterredung zwischen EZB-Präsident Draghi und dem stellvertretenden griechischen Ministerpräsidenten Dragasakis geben. - Die Europäische Zentralbank will morgen über eine mögliche Aufstockung der Kredite für Griechenland verhandeln. Athen ringt seit Monaten mit seinen Geldgebern darum, zu welchen Bedingungen es weitere Hilfen bekommt.

  • Niger Tausende Menschen auf der Flucht vor Boko Haram

    Im westafrikanischen Niger sind Tausende Menschen vor der Extremistengruppe Boko Haram geflohen. Ein UNO-Vertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, mehr als 5.000 Menschen hätten die Inseln im Tschadsee verlassen. Die Behörden hatten die Bewohner in der vergangenen Woche dazu aufgefordert. Der See liegt an der Grenze zum Nordosten von Nigeria, wo Boko Haram aktiv ist. Soldaten aus dem Niger, Tschad und Kamerun unterstützen die nigerianische Armee im Kampf gegen die Terroristen.

  • China gibt Preise für Großteil der Medikamente frei

    China will Anfang nächsten Monats die Preisvorgaben für die meisten Medikamente aufheben. Wie die Entwicklungs- und Reformkommission in Peking mitteilte, sollen die Preise auf dem zweitgrößten Pharma-Markt der Welt künftig grundsätzlich über Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Ausgenommen von der neuen Regelung sind den Angaben zufolge Betäubungsmittel und spezielle Präparate zur Behandlung psychischer Krankheiten.

  • Wetter: Im Osten und Südosten sonnig, sonst Regen und Gewitter, 20 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Osten und Süden zunächst sonnig. Später auch dort dicht bewölkt mit Schauern und Gewittern. Im Tagesverlauf von Westen her Wetterberuhigung. Höchstwerte 20 bis 30 Grad. Auch morgen Regen und Gewitter bei Werten zwischen 16 und 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag nur im Norden Niederschläge und Gewitter. Sonst wechselnd wolkig bei 14 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Ost bis Südost 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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