Nachrichten

Freitag, 6. März 2015 17:00 Uhr

  • Bundeswirtschaftsminister erwartet Weiterbetrieb von Gaskraftwerk Irsching

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel geht davon aus, dass das bayerische Gaskraftwerk Irsching entgegen den Plänen des Betreibers Eon weiterbetrieben wird. Der SPD-Politiker sagte in Berlin, sollte Eon das Werk tatsächlich abschalten wollen, werde die Bundesnetzagentur dem widersprechen. Die Behörde, die Gabriel untersteht, darf Stillegungen untersagen, wenn sie die Versorgungssicherheit gefährdet sieht. Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hatte zuvor den Weiterbetrieb Irschings verlangt. Er sagte, es sei ein Treppenwitz, dass ein modernes Gaskraftwerk vom Netz genommen werde, während alte Kohlekraftwerke weiterliefen. - Eon erwägt die Stillegung Irschings, weil dessen Betrieb unter den Bedingungen der Energiewende unrentabel ist. Zuletzt war Irsching deshalb vom Bund mit Millionen bezuschusst worden.

  • EU legt Vorschlag für internationales Klima-Abkommen vor

    In Brüssel haben die EU-Umweltminister ihren Vorschlag für ein neues globales Klima-Abkommen vorgelegt. So soll bis 2030 der Kohlendioxid-Ausstoß gegenüber 1990 um mindestens 40 Prozent reduziert werden. Dies hatten die Staats- und Regierungschefs bereits im Herbst im Grundsatz entschieden. Mit dem heutigen Beschluss kann der Vorschlag nun an die zuständige UNO-Vertretung in Bonn geschickt werden.

  • Bundesregierung: Keine Zahlungen an Athen vor Umsetzung der Reformen

    Die Bundesregierung hat weitere Hilfen für Griechenland erneut abgelehnt, solange das Reformprogramm nicht umgesetzt wird. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte in Berlin, in der Vergangenheit habe es solche Teilzahlungen gegeben. In diesem Fall sehe man das aber nicht. Die griechische Regierung dementierte unterdessen Berichte, wonach Ministerpräsident Tsipras die EU-Kommission kurzfristig um einen Gesprächstermin gebeten hat. Tsipras und Kommissionspräsident Juncker hätten sich vielmehr darauf verständigt, zunächst die Sitzung der Euro-Finanzminister am Montag abzuwarten. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, die finanziellen Probleme Griechenlands seien größer, als bislang angenommen. Deshalb habe Tsipras Juncker für heute um einen Termin gebeten.

  • Friedensverhandlungen für Südsudan vorerst gescheitert

    Die Friedensverhandlungen für den Südsudan sind vorerst gescheitert. Das teilte der äthiopische Ministerpräsident Desalegn nach Gesprächen mit den Konfliktparteien in der Hauptstadt Addis Abeba mit. Die ostafrikanische Staatengemeinschaft hatte beiden Seiten ein Ultimatum gesetzt, das heute ablief. - Im Südsudan kämpfen Präsident Kiir und sein früherer Stellvertreter Machar um die Macht. Derzeit sind nach UNO-Angaben rund 1,5 Millionen Menschen in dem Land auf der Flucht.

  • Arbeitslosigkeit in den USA sinkt auf 5,5 Prozent

    In den USA hat sich die Lage am Arbeitsmarkt im Februar verbessert. Nach Angaben der Regierung in Washington fiel die Erwerbslosenquote auf 5,5 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Januar. Insgesamt seien 295-tausend neue Arbeitsplätze entstanden - deutlich mehr, als von Experten erwartet. - Die Arbeitslosenquote in den USA ist von entscheidender Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank. Auch gilt sie als Grundlage für die Berechnung der Haushalte.

  • Nemzow soll an russland-kritischem Ukraine-Bericht gearbeitet haben

    Der russische Regierungskritiker Nemzow soll vor seiner Ermordung Beweise für eine militärische Verwicklung Russlands in den Ukraine-Konflikt gesammelt haben. Mitarbeiter Nemzows zeigten der Nachrichtenagentur Reuters entsprechende Dokumente. Deren Echtheit habe man aber nicht überprüfen könne, so Reuters. Sie sollen demnach von russischen Soldaten stammen und zeigen, dass diese im Donbass kämpften. Nemzows Freundin Durizkaja erhielt unterdessen in Kiew Personenschutz, weil sie nach eigenen Angaben bedroht wird. Die junge Frau ist Hauptzeugin für den Mord. Sie war an der Seite Nemzows, als er am vergangenen Freitag in Moskau von hinten erschossen wurde.

  • Türkei blockiert Website von "Charlie Hebdo"

    In der Türkei haben die Behörden den Internet-Zugang der französischen Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" gesperrt. Laut Zeitungsberichten gab ein Gericht in Ankara einem entsprechenden Antrag der staatlichen Internetbehörde statt. Diese habe die Sperre damit begründet, dass das Blatt religiöse Gefühle verletze. Wegen ähnlicher Vorwürfe waren in der Türkei zuletzt mehrere andere Internet-Seiten blockiert worden. Kritiker werfen der Regierung von Präsident Erdogan eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit vor.

  • Wetter: Wechselnd wolkig, im Norden und Osten Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken. Im Norden und Osten leichter Regen. 5 bis 10 Grad, im Bergland kühler. Morgen im Norden zunächst dicht bewölkt. Sonst aufgelockerte Bewölkung, im Süden und Westen auch längere Zeit sonnig. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vielerorts sonnig. Im Norden und Osten wolkig, aber trocken. Temperaturanstieg auf 10 bis 18 Grad.

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