Nachrichten

Dienstag, 26. Mai 2015 07:00 Uhr

  • Referendum über EU: Cameron spricht mit Juncker

    Zum Auftakt einer informellen Verhandlungsrunde mit den EU-Partnern hat der britische Premierminister Cameron Kommissionspräsident Juncker empfangen. Nach Angaben einer Regierungssprecherin in London forderte Cameron die EU auf, den Sorgen der britischen Bevölkerung stärker Rechnung zu tragen. Mit dem gegenwärtigen Stand der Beziehungen zur Europäischen Union sei man nicht zufrieden, betonte Cameron. Die EU müsse sich verändern. Der britische Regierungschef hatte Juncker auf seinem Landsitz nahe London empfangen. In den kommenden Wochen will Cameron mit Staats- und Regierungschefs aus allen Mitgliedsstaaten sprechen. Am Donnerstag wird er in Paris und am Freitag in Berlin erwartet. In Großbritannien sollen die Bürger bis spätestens 2017 über den Verbleib des Landes in der EU entscheiden.

  • Gleichstellung: CDU debattiert über Lehren aus irischem Referendum

    Die Entscheidung in Irland für die Öffnung der Ehe sorgt in Deutschland weiter für Diskussionen. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Strobl wies Forderungen nach einer vollständigen Gleichstellung homosexueller Paare zurück. In der "Frankfurter Rundschau" verwies er auf den Koalitionsvertrag, an den man sich halten müsse. Der Verband der Lesben und Schwulen in der CDU erklärte dagegen auf "Spiegel Online", Bundeskanzlerin Merkel müsse sich nun endlich über die Blockierer in der eigenen Partei hinwegsetzen. - In Irland hatte sich bei einem Referendum eine Mehrheit für die volle Legalisierung der Homo-Ehe ausgesprochen.

  • Bertelsmann-Studie: Lange Asylverfahren verhindern Integration

    Die lange Dauer der Asylverfahren verhindert nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung die schnelle Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. In der Untersuchung heißt es, die Bundesregierung habe zwar die Residenzpflicht und das Arbeitsverbot für Asylbewerber auf drei Monate verkürzt. Während der Wartezeit sei aber der Weg in den Job versperrt. Arbeitgebern sei die Unsicherheit zu groß. Im Durchschnitt dauert ein Asylverfahren mehr als sieben Monate. In der Studie wird auch darauf verwiesen, dass bis Ende Februar die Zahl der offenen Anträge auf rund 244.000 angewachsen sei.

  • Illegale Einwanderung: Sofia, Ankara und Athen vereinbaren gemeinsames Vorgehen

    Bulgarien, Griechenland und die Türkei wollen künftig gemeinsam gegen illegale Einwanderung vorgehen. Ein entsprechendes Abkommen wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia unterzeichnet. Die gastgebende Innenministerin Batschwarowa sagte, die Vereinbarung garantiere eine engere Zusammenarbeit der drei Länder. Das Abkommen sieht unter anderem die Schaffung eines gemeinsamen Einsatzzentrums der Grenzpolizei und des Zolls vor. Viele Flüchtlinge versuchen, von der Türkei aus nach Bulgarien und Griechenland und damit in die Europäische Union zu gelangen.

  • Luftfahrt: Anonyme Drohungen gegen mehrere Passagierflugzeuge

    Nach anonymen Bombendrohungen hat die Polizei in den USA mehrere Passagierflugzeuge durchsucht. Sprengsätze wurden nicht gefunden, wie das FBI mitteilte. Ein Unbekannter hatte telefonisch Drohungen gegen mindestens vier Flugzeuge ausgesprochen, die von Europa aus in die USA flogen. Eine Maschine der Air France aus Paris wurde deshalb bei der Landung in New York von Kampfjets eskortiert.

  • China: 38 Tote bei Brand im Altenheim

    Beim Brand eines chinesischen Pflegeheims sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, ist die Ursache des Feuers noch unklar. Es handele sich um ein privat betriebenes Seniorenheim in der Provinz Henan in Zentralchina.

  • Wetter: Weitgehend trocken, 12 bis 19 Grad.

    Das Wetter: Heute meist bewölkt und vielerorts trocken. Im Nordosten, in den Mittelgebirgen und an den Alpen einzelne Schauer. Im Westen und an den Küsten etwas Sonne. Tageshöchstwerte 12 bis 19 Grad. Morgen meist trocken bei 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und in der Mitte wieder etwas Regen, im Süden sonnig bei weitgehend unveränderten Temperaturen.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichtenleicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.