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Samstag, 2. August 2014 10:00 Uhr

  • Nahost: US-Kongress unterstützt "Iron Dome" mit 225 Millionen Dollar

    Der US-Kongress hat grünes Licht für die finanzielle Unterstützung der israelischen Raketenabwehr in Höhe von 225 Millionen Dollar gegeben. In Washington stimmte das Repräsentantenhaus gestern am späten Abend mit 395 zu acht Stimmen für die Ausstattung des Systems "Iron Dome". Der Senat hatte die Maßnahme bereits vor der Sommerpause gebilligt. Nun steht nur noch die Unterschrift von Präsident Obama aus. Mit dem Geld soll das System mit ausreichend Abfangraketen ausgestattet werden. Heute früh waren über Tel Aviv und über der Stadt Beerscheva mehrere Geschosse abgefangen worden, die aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden waren. Die israelische Armee ihrerseits beschoss vor allem die Stadt Rafah. Mindestens 35 Menschen sollen dabei getötet worden sein. Die Suche nach dem vermissten israelischen Soldaten ist bislang erfolglos verlaufen. Die Regierung in Jerusalem macht die radikal-islamische Hamas dafür verantwortlich. Diese wies jede Beteiligung an der mutmaßlichen Entführung des Mannes zurück.

  • Auch Großbritannien schließt Botschaft in Libyen

    Angesichts der Kämpfe in Libyen schließt Großbritannien vorübergehend seine diplomatische Vertretung in dem Land. Geplant sei, ein Behelfsbüro in Tunesien einzurichten, heißt es in einer Mitteilung des Botschafters per Kurznachrichtendienst Twitter. Die Vertretung in Libyen werde wiedereröffnet, sobald es die Lage erlaube. Die meisten ausländischen Diplomaten haben inzwischen das nordafrikanische Land verlassen. Auch Deutschland hatte seine Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aufgerufen. In Libyen kämpfen rivalisierende Milizen um die Vorherrschaft.

  • Kanzleramt: Kein Spielraum für Abbau Kalter Progression

    Kanzleramtschef Altmaier sieht keinerlei Spielraum für einen Abbau der Kalten Progression, wie dies inzwischen auch in der Union verlangt wird. Darüber könne nur dann gesprochen werden, wenn durch einen guten Konjunkturverlauf zusätzliche Einnahmen in die Staatskassen kämen, sagte der CDU-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". Der Arbeitnehmerflügel der Union hatte sich zuvor entsprechenden Forderungen des Arbeitgeberflügels angeschlossen. - Inzwischen plädieren auch Spitzenpolitiker des Koalitionspartners SPD verstärkt für eine Änderung des Steuertarifs, sofern dieser aufkommensneutral finanziert wird. Die Kalte Progression führt dazu, dass Arbeitnehmer je nach Inflationsrate mitunter trotz Lohnzuwächsen wegen eines höheren Steuertarifs real nicht mehr Geld bekommen.

  • Ermittlungen nach Zugunglück im Mannheimer Hauptbahnhof

    Nach dem Zusammenstoß zweier Züge in Mannheim hat die Bundespolizei Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten machten von einem Hubschrauber aus Aufnahmen von der Unfallstelle, teilte ein Sprecher mit. Zudem würden Experten des Bundes erwartet. - Nach jüngsten Angaben wurden gestern Abend 35 Menschen verletzt, als ein Güterzug in der Nähe des Hauptbahnhofs einen Eurocity rammte. Zwei Waggons des Personenzuges kippten daraufhin um. Die Deutsche Bahn geht von Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Fernverkehr aus. Am Mannheimer Hauptbahnhof sind mehrere Gleise gesperrt.

  • China: Mindestens 65 Tote bei Explosion in Fabrik

    Bei der Explosion in einer Metallfabrik im Osten Chinas sind nach jüngsten Angaben mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden mehr als 150 Personen verletzt. Das Unglück ereignete sich in der Stadt Kunshan im Osten des Landes. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei dem Unglück um eine Staubexplosion handeln. Zum Zeitpunkt der Detonation hielten sich mehr als 200 Menschen in dem Gebäude auf. Viele von ihnen erlitten Verbrennungen.

  • Wetter: Überwiegend heiter - bis 30 Grad

    Das Wetter: Teils wolkig, teils sonnig. Später dichtere Bewölkung mit einzelnen Schauern und Gewittern. Im Nordwesten überwiegend trocken. Werte zwischen 26 und 30 Grad, an der See und im Bergland etwas kühler. Morgen wechselnd bis stark bewölkt. Gebietsweise wieder Schauer und Gewitter, die vor allem im Osten und Südosten teils unwetterartig ausfallen können. Temperaturen 22 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vor allem in der Westhälfte heiter und überwiegend trocken. Im Osten vereinzelte Niederschläge. 22 bis 27 Grad.

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