Nachrichten

Mittwoch, 23. Juli 2014 20:00 Uhr

  • Erste Absturz-Opfer aus der Ost-Ukraine in Niederlanden eingetroffen

    Die Niederlande trauern um die Todesopfer des Absturzes in der Ost-Ukraine. Auf dem Flughafen in Eindhoven empfingen Ministerpräsident Rutte, König Willem-Alexander, Königin Maxima sowie Hinterbliebene zwei erste Maschinen mit 40 der Toten. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer gedacht. Anschließend wurden die Särge in eine Kaserne bei Hilversum gebracht. Nach Schätzungen sind bislang rund 200 der insgesamt 298 Toten geborgen. Ein Großteil von ihnen stammt aus den Niederlanden, wo eine ganztägige Staatstrauer gilt. Das Land übernahm heute auch offiziell die Leitung eines internationalen Teams, das die Absturzstelle in der Ost-Ukraine untersuchen soll. Die Flugschreiber der malaysischen Passagiermaschine werden derzeit im süd-englischen Farnborough ausgewertet. In der Konflikt-Region schossen pro-russische Separatisten zwei Kampfflugzeuge der ukrainischen Luftwaffe ab. Die vier Piloten konnten sich nach Armee-Angaben mit Fallschirmen retten. Die Regierung in Kiew erklärte, die Jets seien von russischem Territorium aus mit Raketen beschossen worden.

  • Irakische Armee setzt Fassbomben ein

    Die irakische Armee setzt nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Fassbomben gegen die Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat ein. Dabei seien auch zahlreiche unbeteiligte Zivilisten getötet worden, erklärte die Organisation. Ziele seien etwa Wohngebiete in der Stadt Falludscha gewesen. Fassbomben, wie sie das syrische Regime seit Monaten im Bürgerkrieg benutzt, sind international geächtet, weil sie eine besonders verheerende Wirkung haben.

  • UNO-Menschenrechtsrat will internationale Untersuchung der Angriffe im Gazastreifen

    Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat die israelische Militäroffensive im Gazastreifen verurteilt. Es gebe schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Armee, heißt es in einer Resolution des Gremiums, die auf einer Sondersitzung in Genf verabschiedet wurde. Zudem sprachen sich 29 der 46 Mitglieder für die Einsetzung einer internationalen Ermittlerkommission aus, die mögliche Kriegsverbrechen untersuchen soll. Israel sowie die radikal-islamische Hamas wurden aufgefordert, die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Kämpfe im Gazastreifen hielten trotz der internationalen Vermittlungen an. US-Außenminister Kerry setzte seine Bemühungen um eine Waffenruhe in Nahost fort.

  • Flugverbote für Tel Aviv verlängert

    Fluggesellschaften aus den USA dürfen den internationalen Flughafen von Tel Aviv auch weiterhin nicht ansteuern. Die Luftfahrtbehörde in Washington verlängerte das verhängte Verbot um 24 Stunden. Grund sei die potenziell gefährliche Situation, hieß es. Auch zahlreiche europäische Fluglinien stellten ihre Verbindungen ein, darunter die Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe sowie Air Berlin.

  • Bremen: Demonstrationen für Frieden in Palästinensergebieten

    In Bremen haben mehrere Tausend Menschen für Frieden in den Palästinensergebieten demonstriert. Nach Angaben der Polizei waren es gut 3.300 Teilnehmer. Einige Demonstranten hätten Plakate mit Hetzparolen gegen Israel bei sich getragen. Für heute Abend ist in der französischen Hauptstadt Paris eine Demonstration gegen die Militäroffensive im Gaza-Streifen geplant. Am Wochenende hatten die Behörden in Frankreich zwei pro-palästinensische Demonstrationen verboten, woraufhin es zu schweren Ausschreitungen kam.

  • Merkel und Gauck verurteilen antisemitische Parolen

    In die Debatte über antisemitische Parolen auf Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg haben sich nun auch Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck eingeschaltet. Die Kanzlerin wurde von einem Sprecher mit den Worten zitiert, die Äußerungen seien ein Angriff auf Freiheit und Toleranz. Bundespräsident Gauck rief die Deutschen zu mehr Zivilcourage gegen Antisemitismus auf. Außerdem telefonierte er mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Graumann. Nach dessen Angaben versicherte Gauck, dass er nahe bei der jüdischen Gemeinschaft sei und ihre Sorgen sehr ernst nehme. Graumann sagte, auch viele andere Politiker hätten sich zu Wort gemeldet und gegen die antisemitischen Ausfälle auf deutschen Straßen Stellung genommen. Dies seien wichtige Signale, die Mut machten.

  • Bulgarische Regierung tritt wie erwartet zurück

    In Bulgarien hat Ministerpräsident Orescharski den Rücktritt seiner sozialliberalen Regierung erklärt. Mit dem erwarteten Schritt soll der Weg für vorgezogene Neuwahlen am 5. Oktober freigemacht werden. Ziel ist es, die andauernde politische Krise in dem südosteuropäischen Land zu beenden. Staatschef Plewneliew hatte Ende Juni angekündigt, er wolle in Kürze eine Übergangsregierung benennen, die das Land von August an bis zur Parlamentswahl führen soll.

  • EU-Kommission genehmigt EEG-Reform - Gabriel zufrieden

    Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes kann wie geplant zum 1. August in Kraft treten. Die Europäische Kommission teilte in Brüssel mit, die Neuregelung stehe in Einklang mit dem EU-Beihilferecht und werde den Wettbewerb im Binnenmarkt nicht übermäßig verfälschen. Bundeswirtschaftsminister Gabriel sagte, in Berlin, die Genehmigung durch die Kommission sorge für Rechts- und Investitionssicherheit.

  • Kabul: Mörder von Fotografin Niedringhaus zum Tode verurteilt

    Rund drei Monate nach der Ermordung der deutschen Fotografin Anja Niedringhaus in Afghanistan ist der Täter zum Tode verurteilt worden. Der ehemalige Polizist hatte die Foto-Journalistin der Nachrichtenagentur AP am 4. April in ihrem Auto erschossen. Eine Reporterin wurde schwer verletzt. Die Hintergründe der Tat sind bis heute unklar.

  • 46 Todesopfer bei missglückter Notlandung in Taiwan

    Bei einer missglückten Notlandung in Taiwan sind 46 Menschen um Leben gekommen. Zwölf Personen wurden verletzt. Die Maschine der taiwanesischen Luftfahrtgesellschaft Trans-Asia war in stürmisches Wetter mit starkem Regen geraten und hatte versucht, auf einer Insel zu landen.

  • Handballer Michael Kraus wegen Dopingverstößen suspendiert

    Der Deutsche Handballbund hat den Nationalspieler Michael Kraus wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln suspendiert. Wie der Verband in Leipzig mitteilte, werden dem 30-Jährigen mehrere Meldepflicht- und Kontrollversäumnisse vorgeworfen.

  • Lotto: 9 - 15 - 20 - 25 - 33 - 38, Superzahl: 5

    Die Lottozahlen: 9 - 15 - 20 - 25 - 33 - 38 Superzahl: 5 Die Gewinnzahl im "Spiel 77" lautet: 9 0 4 8 4 5 0 Und als "Super 6" wurde gezogen: 0 8 0 1 6 2 Die Angaben sind ohne Gewähr.

  • Frankfurter Börse: Dax im Plus

    Die Aktienbörse in Frankfurt am Main hat fester geschlossen. Der Dax legte um 0,2 Prozent auf 9.754 Punkte zu.

  • Wetter: Am Donnerstag regnerisch bei 24 bis 29 Grad

    Das Wetter: Nachts überwiegend gering bewölkt oder klar. Am östlichen Alpenrand und später im Osten einzelne Schauer. Tiefstwerte 16 bis 11 Grad. Morgen zunächst im Osten, später auch in den übrigen Landesteilen gebietsweise ergiebige Regenfälle. 24 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in der Nordhälfte stark bewölkt mit Regen. Im Süden zunächst freundlich, im Tagesverlauf auch dort Schauer und Gewitter. 22 bis 28 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Heidegger-Briefe  gehen nach Marbach | mehr

Nachrichten

UNO-Menschenrechtsrat  will internationale Untersuchung der Angriffe im Gazastreifen | mehr

Wissensnachrichten

Kinderkriegen  Schmerzmittel können Wochenbettdepression vermeiden | mehr

Nachrichten leicht

nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.