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Freitag, 29. August 2014 07:00 Uhr

  • Streik bei Germanwings haben begonnen

    Beim Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings haben die Piloten mit ihrem Streik begonnen. Von dem Ausstand, der bis zwölf Uhr dauern soll, sind vor allem Inlandsflüge betroffen. Die Verbindungen in die Urlaubsgebiete sollen den Angaben zufolge stattfinden. Das Unternehmen erklärte, insgesamt dürften 116 Flüge ausfallen. Etwa 15.000 Passagiere können ihren Flug voraussichtlich nicht antreten. Betroffen sind vor allem die Flughäfen Köln/Bonn und Stuttgart sowie Düsseldorf, Berlin, Hannover, Hamburg und Dortmund. Durch Verschiebungen und Verspätungen könne es auch am Nachmittag noch zu Flugausfällen kommen, hieß es weiter. In dem Tarifkonflikt geht es um die Übergangsrente von 5.400 Piloten. Die Lufthansa will die Altersgrenze erhöhen und die Piloten an der Finanzierung beteiligen. Derzeit können sie im Alter von 55 Jahren in den Vorruhestand gehen.

  • IW-Institut: Gesetzgeber soll gegen Streiks von kleinen Gewerkschaften vorgehen

    Das Institut der deutschen Wirtschaft hat den Gesetzgeber aufgefordert, gegen Streiks von Spartengewerkschaften vorzugehen. Die Bürger hätten Anspruch darauf, dass die Politik sie vor Eskalationen schütze, sagte IW-Direktor Hüther der "Bild-Zeitung". Zugleich warnte er vor volkswirtschaftlichen Schäden. Hüther betonte, rivalisierende Gewerkschaften in einem Betrieb führten zu überhöhten Forderungen und spalteten die Belegschaft. Notwendig sei daher eine verlässliche Friedenspflicht für die Laufzeit des Tarifvertrags, abgeschlossen von der Mehrheitsgewerkschaft.

  • Merkel: Moskaus Vorgehen in Ukraine darf nicht folgenlos bleiben

    Wegen der Verschärfung der Ukraine-Krise drängt Bundeskanzlerin Merkel auf Konsequenzen für Russland. Das Vorgehen Moskaus dürfe nicht folgenlos bleiben, ließ sie über ihren Sprecher in Berlin mitteilen. Der Zustrom russischer Soldaten untergrabe die Souveränität der Ukraine. Merkel hatte zuvor mit US-Präsident Obama telefoniert. Dieser erklärte in Washington, Russland trainiere, bewaffne und finanziere die pro-russischen Separatisten. Ein militärisches Eingreifen schloss Obama aus. - Die NATO hatte gestern Satellitenaufnahmen vorgelegt, die belegen sollen, dass russische Soldaten im Nachbarland im Einsatz sind. Präsident Putin rief die ukrainische Führung zu einer Waffenruhe auf. An die Aufständischen appellierte er, einen Fluchtkorridor für eingekesselte ukrainische Einheiten einzurichten, damit diese die Kampfzone verlassen könnten. - Die russische Führung dementierte Berichte über eine eigene Militärpräsenz im Nachbarland.

  • USA fliegen wieder Luftangriffe im Nordirak

    Amerikanische Kampfflugzeuge haben erneut Angriffe gegen die Terrormiliz IS im Nordirak geflogen. Das US-Oberkommando teilte mit, mehrere Fahrzeuge und ein Panzer seien zerstört worden. Mit den Luftangriffen sollen irakische und kurdische Einheiten bei der Bekämpfung der IS unterstützt werden. Die französische Außenpolitikerin Guigou verteidigte die Entscheidung europäischer Staaten, den Kurden Waffen zur Verfügung zu stellen. Der IS wolle ein Kalifat des Hasses und der Barbarei errichten, sagte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Nationalversammlung im Deutschlandfunk. Deshalb sei die Organisation eine globale Bedrohung.

  • Japan: Erneut Todesurteile vollstreckt

    In Japan sind zwei Todesurteile vollstreckt worden. Wie das Justizministerium in Tokio mitteilte, wurden zwei verurteilte Mörder gehenkt. Seit dem Amtsantritt von Regierungschef Abe Ende 2012 gab es bereits elf Hinrichtungen. Japan ist eins der wenigen Industrieländern, die noch an der Todesstrafe festhalten.

  • Wetter: Heute meist bewölkt, überwiegend Schauer und Regen, bis 25 Grad

    Das Wetter: Überwiegend bewölkt mit teils schauerartigem Regen, örtlich Gewitter. In Bayern und Sachsen auch sonnige Abschnitte möglich. Höchstwerte 19 bis 25 Grad. Morgen im Südosten Regen, an den Alpen länger anhaltend. Später auch im Westen und Norden Schauer und Gewitter. 18 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag weiter unbeständig und stark bewölkt. 17 bis 23 Grad.

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