Nachrichten

Mittwoch, 28. Januar 2015 17:00 Uhr

  • Oertel verlässt Orgateam von Pegida

    Pegida-Sprecherin Oertel verlässt das Organisationsteam der Gruppierung. Pegida bestätigte auf ihrer Facebook-Seite, Oertel habe vorerst ihr Amt als Pressesprecherin niedergelegt. Grund seien Anfeindungen und berufliche Nachteile. Man werde in den nächsten Tagen einen neuen Vorstand wählen. Nach Medienberichten haben noch weitere Mitglieder des Teams ihre Funktion aufgegeben. Die Online-Ausgabe des Magazins "Stern" meldet, die Entscheidung sei gestern Abend gefallen. Hintergrund sei ein Streit um die Rolle des Pegida-Mitgründers Bachmann. Dieser wolle sich entgegen seiner Ankündigung nun doch nicht ganz aus der Bewegung zurückziehen.

  • Opposition: Bundesregierung muss EZB-Programm mit Investionen stützen

    Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank durch Investitionen zu unterstützen. Es sei falsch, wenn die große Koalition nur auf eine kurzfristige Sparpolitik setze, sagte der Grünen-Politiker Schick in einer Aktuellen Stunde des Bundestags. Auch der Linken-Politiker Schlecht sprach sich für mehr Investitionen aus. Das Geld dürfe nicht den Banken und Spekulanten in den Rachen geworfen werden. Der parlamentarische Staatssekretär Kampeter wies die Kritik der Opposition zurück. Es sei das ausdrückliche Ziel der Regierung, die Wirtschaft sowie Bildung und Forschung in Deutschland zu stützen, betonte der CDU-Politiker. Der SPD-Politiker Schneider kündigte weitere staatliche Investitionen an. Die bereits genannten zehn Milliarden Euro für die nächsten Jahre seien lediglich die Untergrenze.

  • Deutscher Datenschützer droht Facebook mit Bußgeld

    Facebook droht wegen der Auswertung von Kundendaten in Deutschland ein Bußgeld. Das teilte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Caspar mit. Er sagte nach einer Anhörung mit Facebook-Europachef Allan, sollte das Internet-Netzwerk nach der Einführung seiner neuen Nutzungsbedingungen Ende Januar persönliche Daten an Konzerntöchter übermitteln, werde dies per Anordnung untersagt. In einem zweiten Schritt könne eine Geldbuße verhängt werden. Kritiker fürchten, dass Facebook die Kundenprofile mit Töchtern wie WhatsApp austauscht, um gezielter Werbung schalten zu können.

  • Drei Soldaten bei Kämpfen in der Ostukraine getötet - morgen EU-Sondertreffen

    Bei Kämpfen in der Ostukraine sind nach Angaben eines ukrainischen Militärsprechers drei Soldaten getötet worden. Prorussische Rebellen griffen die Armee an allen Fronten an, teilte er in Kiew weiter mit. Heftige Gefechte gebe es vor allem um Debalzewo. Der Ort verbindet die Aufständischen in Donezk mit Separatisten in der Region Lugansk. In Brüssel bereiten Diplomaten das morgige Sondertreffen der EU-Außenminister vor. Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten hatten gestern in einer Erklärung Russland mit neuen Sanktionen gedroht.

  • Bundesregierung unterstützt Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung

    Die Bundesregierung will sich verstärkt für Maßnahmen gegen die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung einsetzen. Gemeinsam mit der EU, den Bundesländern und Hilfsorganisationen wolle man diese Menschenrechtsverletzung nachhaltig überwinden, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Marks, in Berlin. Projekte zur Prävention und die Zusammenarbeit mit den betroffenen Gruppen müssten unterstützt werden, betonte die SPD-Politikerin während einer Fachkonferenz der Organisation "Terre des Femmes". - 140 Millionen Frauen und Mädchen weltweit sind Opfer von Genitalverstümmelung. In Europa sind jährlich bis zu 180.000 Mädchen in Gefahr.

  • Wetter: Donnerstag wolkig mit Niederschlägen, im Norden Schneefall, 0 bis 8 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet Regen oder Schneeregen, vor allem im Süden zunehmender Schneefall. Tiefstwerte plus 3 bis minus 5 Grad. Morgen erneut stark bewölkt mit zum Teil kräftigen Schauern. Im Norden Schneefall. 0 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in weiten Landesteilen Schnee. Im Osten und in Küstennähe auch Auflockerungen. 0 bis 6 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis West 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: Süd bis Südwest 7, Böen 9.

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