Nachrichten

Montag, 30. März 2015 16:00 Uhr

  • Staatsanwaltschaft: Co-Pilot war früher selbstmordgefährdet

    Der Co-Pilot der über Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine ist vor einigen Jahren wegen Suizidgefahr in psychotherapeutischer Behandlung gewesen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit. Die Behandlung sei noch vor dem Beginn seiner Karriere als Pilot erfolgt. Bei seinen Arztbesuchen in letzter Zeit sei ihm weder Selbst- noch Fremdgefährdung attestiert worden. Der 27-Jährige steht im Verdacht, dass er den Airbus A320 am Dienstag voriger Woche mit Absicht zum Absturz gebracht und 149 weitere Insassen mit in den Tod gerissen hat. Laut Staatsanwaltschaft gibt es weder aus seinem familiären Umfeld noch aus seiner Arbeitsumgebung Hinweise auf seine Motivlage. Es sei kein Bekenntnis zu der Tat gefunden worden. An Spekulationen wolle man sich nicht beteiligen, heißt es in der Mitteilung weiter.

  • Merkel billigt Griechenland Flexibilität bei Reformen zu

    Griechenland kann bei der Umsetzung seiner Reformen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel eine gewisse Flexibilität walten lassen. Die Kanzlerin sagte bei einem Besuch in der finnischen Hauptstadt Helsinki, bei den Maßnahmen, die eine Regierung ergreife, könne es Variationen geben. Der Gesamtrahmen müsse aber stimmen. Nach Angaben der deutschen Regierung liegt bisher keine vollständige Reformliste Griechenlands vor, wie sie Athen eigentlich für heute angekündigt hatte. Die Liste ist die Basis für weitere Auszahlungen. Insgesamt geht es um 7,2 Milliarden Euro. Die griechische Regierung braucht Geld, um die Staatsschulden zu bedienen und Löhne und Gehälter zu zahlen.

  • Bundeswehr-Standardgewehr G36 nicht treffsicher

    Nach monatelanger Untersuchung hat die Bundeswehr massive Probleme bei der Treffsicherheit ihres Standardgewehrs G36 festgestellt. Verteidigungsministerin von der Leyen sagte, das G36 habe offenbar ein Präzisionsproblem bei hohen Temperaturen, aber auch im heißgeschossenen Zustand. Nach einem Schreiben von Generalinspekteur Wieker an die Kommandeure der Bundeswehr soll das Gewehr nun nur noch eingeschränkt genutzt werden. Zuletzt wurden mehrere Tausend G36 an die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte im Irak für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat verschenkt. In den vergangenen Jahren hatte es mehrere widersprüchliche Berichte über die Treffsicherheit des G36 gegeben. Daraufhin hatte von der Leyen eine Expertenkommission eingesetzt. Der Abschlussbericht steht noch aus.

  • Offenbar Unregelmäßigkeiten bei Wahlen in Nigeria

    Bei der Stimmenauszählung der Präsidentschaftswahl in Nigeria ist es nach Angaben der USA und Großbritanniens offenbar zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Es gebe beunruhigende Anzeichen für eine vorsätzliche politische Einmischung, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Länder. Die Regierungen in Washington und in London seien sehr besorgt über Versuche, die Unabhängigkeit der Wahlkommission zu unterminieren und den Willen des nigerianischen Volks zu verfälschen. - Zuvor hatte die Afrikanische Union den Verlauf der Abstimmung als demokratisch bezeichnet. Ergebnisse der Wahl liegen bislang nicht vor. - In der nigerianischen Hafenstadt Port-Harcourt ging die Polizei heute mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die Fälschungen beklagten.

  • Jemen: Weitere Angriffe auf Sanaa

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben den fünften Tag in Folge Stellungen der schiitischen Huthi-Milizen im Jemen bombardiert. Die Angriffe erschütterten vor allem die Hauptstadt Sanaa. Von dort wurden nach Korrespondentenberichten zahlreiche Menschen vertrieben. Auch ein Flüchtlingslager im Nordosten des Jemen soll heute unter Beschuss geraten sein. Die Rede ist mittlerweile von mehr als 40 Toten. Derweil setzten die Rebellen ihren Vormarsch auf Aden vor, der letzten Bastion der Anhänger des abgesetzten Präsidenten Hadi. Im September hatten die Huthi-Milizen die Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht und von dort aus ihre Macht ausgebaut.

  • Atomgespräche mit Iran am Tag vor Fristablauf weiter ohne Einigung

    Einen Tag vor Ablauf der Frist für eine Rahmenvereinbarung über das iranische Atomprogramm gibt es bei den Verhandlungen in Lausanne noch keine Annäherung. Die Bundesregierung sprach von einer kritischen Phase, aber auch von erheblichen Fortschritten. Diplomaten zufolge geht es vor allem um drei zentrale Streitfragen: die Laufzeit des geplanten Abkommens, die Aufhebung von Sanktionen und einen Mechanismus, diese wieder in Kraft zu setzen, sollte der Iran sich nicht an die Vereinbarungen halten. An den Gesprächen nahmen heute erstmals die Außenminister der 5+1-Gruppe aus den UNO-Vetomächten und Deutschland sowie ihr iranischer Kollege Sarif teil. Der Konflikt dauert bereits seit zwölf Jahren an.

  • Serbischer Nationalist muss zurück nach Den Haag

    Der wegen Kriegsverbrechen angeklagte und vorläufig freigelassene serbische Nationalist Seselj muss zurück ins Gefängnis. Das UNO-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien erklärte, Seselj habe die Auflagen für seine Haftverschonung nicht eingehalten. Ihm war erlaubt worden, für eine Krebsbehandlung in seine Heimat zu reisen. Später drohte er damit, nicht wieder aus Belgrad nach Den Haag zurückzukehren. Der 60-Jährige hatte sich 2003 dem Haager Tribunal gestellt und saß dort seitdem in Haft. Seselj wird Volksverhetzung vorgeworfen, die während der Balkankriege in Bosnien und Kroatien zur Gewalt aufgestachelt haben soll.

  • Frauenfußball: Bundestrainerin Neid hört auf - Nachfolgerin wird Steffi Jones

    Frauenfußball-Bundestrainerin Silvia Neid gibt ihren Posten im kommenden Jahr ab. Nachfolgerin wird von September 2016 an die frühere Nationalspielerin Steffi Jones, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte. Demnach wird Neid ihr Team wie geplant Anfang Juni dieses Jahres in die WM-Endrunde in Kanada führen. Die 50-Jährige ist seit 2005 Bundestrainerin und wurde mit der DFB-Auswahl sowohl Welt- als auch Europameisterin.

  • Wetter: Regen mit viel Wind, im Westen trocken, 6 bis 14 Grad

    Das Wetter: Verbreitet Schauer, teils mit Graupel und Gewitter, im Westen und Südwesten nachlassend. Gegen Abend im äußersten Westen erneut Regen. 6 bis 14 Grad. Morgen Fortsetzung des regnerischen und windigen Wetters bei ähnlichen Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 7, Böen 9.

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