Nachrichten

Dienstag, 27. Januar 2015 11:00 Uhr

  • Gauck: Mitmenschlichkeit schützen und bewahren

    Bundespräsident Gauck hat an die Bevölkerung appelliert, die Erinnerung an die Verbrechen in den NS-Konzentrationslagern wach zu halten. Es gebe keine deutsche Identität ohne Auschwitz, sagte er in einer Gedenkstunde im Bundestag anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers heute vor 70 Jahren. Aus dem Erinnern an den Holocaust ergebe sich der Auftrag, die Mitmenschlichkeit zu schützen und zu bewahren. - Bundestagspräsident Lammert erklärte, Auschwitz stehe als Synonym für einen historisch beispiellosen, industrialisierten Völkermord. Die moralische Aufarbeitung ende nie. - Am Ort der Verbrechen werden am Nachmittag Überlebende sowie Staats- und Regierungschefs an die Opfer des Holocaust erinnern.

  • Ukraine-Konflikt: EU droht Moskau mit Verschärfung der Sanktionen

    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben Russland im Ukraine-Konflikt mit einer Verschärfung der Sanktionen gedroht. In einer in Brüssel veröffentlichten Erklärung forderten sie ihre Außenminister auf, bei ihrem Treffen am Donnerstag angemessene Reaktionen auf das Wiederaufflammen der Gewalt in Betracht zu ziehen, insbesondere weitere restriktive Maßnahmen. Zur Begründung verweisen sie auf eine fortdauernde und wachsende Unterstützung Moskaus für die Separatisten in der Ost-Ukraine. - Im Deutschlandradio Kultur mahnte der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Erler, erneut eine diplomatische Lösung für den Konflikt an.

  • Schäuble weist Mitverantwortung für Misere in Griechenland zurück

    Bundesfinanzminister Schäuble hat eine Mitverantwortung von EU und Bundesregierung für Armut und Arbeitslosigkeit in Griechenland zurückgewiesen. Die dortige Bevölkerung leide nicht wegen Entscheidungen in Berlin oder Brüssel, sondern wegen des jahrzehntelangen Versagens der Eliten in Athen, sagte der CDU-Politiker vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments. Die bei den Parlamentswahlen in Griechenland erfolgreiche Syriza-Partei hatte im Wahlkampf die Auflagen der Gläubiger-Troika mitverantwortlich für die soziale Lage im Land gemacht. Der neue Ministerpräsident und Syriza- Vorsitzende Tsipras wird voraussichtlich noch heute sein Kabinett vorstellen. Er hatte sich gestern mit der rechtspopulistischen Partei "Unabhängige Griechen" auf ein Regierungsbündnis verständigt.

  • Bundesregierung will Abbau der sogenannten kalten Progression angehen

    Die Bundesregierung will noch in dieser Legislaturperiode mit dem Abbau der sogenannten kalten Progression beginnen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Jahreswirtschaftbericht der Regierung. Demnach will die schwarz-rote Koalition rasch die finanziellen und politischen Voraussetzungen für das Vorhaben schaffen. - Kalte Progression bedeutet verkürzt gesagt, dass Einkommenszuwächse durch höhere Steuersätze aufgezehrt werden.

  • BGH stärkt Rechte von Bankkunden bei Fehlbuchungen

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Bankkunden bei falsch gebuchten Bareinzahlungen oder -auszahlungen gestärkt. Klauseln, wonach Geldhäuser auch für Fehlbuchungen Gebühren erheben dürfen, erklärte das Gericht in Karlsruhe für unwirksam. Anders als erwartet entschied der BGH aber nicht darüber, ob Banken grundsätzlich Gebühren für Ein- oder Auszahlung von Bargeld erheben dürfen. Im vorliegenden Fall hatte ein Verbraucherschutzverband eine Raiffeisenbank auf Unterlassung verklagt, weil sie für solche Buchungsvorgänge jeweils Gebühren in Höhe von 35 Cent erhob. (Az. XI ZR 174/13)

  • Wetter: Schauer, im Norden Auflockerungen, 1 bis 7 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, örtlich Regen- oder Schneeschauer. Im Norden vereinzelt Auflockerungen. Höchstwerte 0 bis 7 Grad. Auch morgen überwiegend bedeckt, im Tagesverlauf von Nordwesten her Niederschläge. An den Alpen Auflockerungen. Kaum veränderte Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag stark bewölkt mit Schauern. Im Nordosten Auflockerungen. 0 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.