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Mittwoch, 1. April 2015 15:00 Uhr

  • Jazenjuk: Wirtschaftliche Erholung von Umsetzung des Friedensplans abhängig

    Die wirtschaftliche Erholung der Ukraine hängt nach Ansicht von Ministerpräsident Jazenjuk vor allem von der Umsetzung des Friedensplans von Minsk ab. Er erwarte deshalb, dass Russland die Vereinbarungen vom Februar einhalte, sagte Jazenjuk bei einem Treffen mit Mitgliedern des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft in Berlin. Er betonte, man habe den russischen Markt für Exporte wegen des Konflikts in der Ostukraine fast vollständig verloren. Es sei aber gelungen, den Verlust durch neue Absatzmärkte in Europa, Nahost und den USA auszugleichen. Der nächste Schritt sei eine größere Unabhängigkeit des ukrainischen Energiesektors. Am Nachmittag will Jazenjuk mit Bundeskanzlerin Merkel über die finanzielle Lage in der Ukraine sowie über Reformvorhaben sprechen.

  • Lufthansa-Chef Spohr sagt Angehörigen langfristige Hilfe zu

    Der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Spohr hat den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes langfristige Unterstützung zugesagt. Man werde solange helfen wie nötig, betonte er bei einer Gedenkfeier in der Nähe des Absturzortes in den französischen Alpen, an der auch Germanwings-Geschäftsführer Winkelmann teilnahm. Gleichzeitig dankte Spohr allen Helfern und Anwohnern für ihre professionelle Arbeit und Anteilnahme. Nach Angaben der französischen Gendamerie sind inzwischen alle 150 Opfer geborgen. Nun sollen die persönlichen Gegenstände gesichert werden. Frankreichs Präsident Hollande hatte bei seinem Besuch in Berlin erklärt, er gehe davon aus, dass alle Toten bis zum Ende der Woche identifiziert seien.

  • Bundesregierung will neues Prüfverfahren für Pflegeheime

    Die Bundesregierung will die Benotung für Pflegeheime und ambulante Dienste abschaffen. Der Pflegebevollmächtigte Laumann stellte in Berlin Vorschläge für ein neues Bewertungssystem vor. Es sieht statt Noten individuelle Berichte über einzelne Einrichtungen vor und soll bis 2018 eingeführt werden. Der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion, Spahn, kritisierte, dass Laumann nicht zuerst das Parlament informiert habe. Die SPD begrüßte grundsätzlich Laumanns Vorstoß, warf ihm aber vor, keine Aussagen zu machen, wie die Pflege-Qualität künftig festgestellt werden könne.

  • Kartellamt untersagt Edeka Übernahme von Kaiser's Tengelmann

    Das Bundeskartellamt hat Edeka die Übernahme von rund 450 Filialen des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann untersagt. Der Zusammenschluss würde zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen vor allem in Nordrhein-Westfalen oder Großstädten wie Berlin und München führen, teilte die Behörde in Bonn mit. Außerdem würden die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher vor Ort stark eingeschränkt. Edeka ist Deutschlands größter Lebensmittelhändler.

  • Neue EU-Vorschriften zur Kennzeichnung in Kraft

    Verbraucher erfahren künftig mehr über die Herkunft einiger Fleischsorten. Nach neuen EU-Vorschriften müssen Hersteller seit heute auf Verpackungen das Land der Aufzucht und der Schlachtung angeben. Die Regeln gelten für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch von Schaf, Ziege, Schwein und Geflügel. Bei Rindfleisch müssen diese Angaben bereits seit dem Jahr 2000 gemacht werden. Falls das Tier im selben Land geboren, aufgewachsen und geschlachtet wird, reicht die Benennung des Herkunftslandes. Für verarbeitetes Fleisch, zum Beispiel in Fertig-Lasagne, gelten die Vorschriften nicht.

  • Wetter: Wind und Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Unbeständig mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 5 bis 10 Grad. Morgen bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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