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Mittwoch, 17. September 2014 05:00 Uhr

  • Obama drängt Weltgemeinschaft zum Handeln gegen die Ebola-Epidemie

    US-Präsident Obama hat die Weltgemeinschaft zum raschen Handeln gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Es handele sich um eine potenzielle Gefahr für die globale Sicherheit, sagte Obama in Atlanta, wo er offiziell einen Aktionsplan vorstellte. Wenn die Epidemie nicht gestoppt werde, könnten sich hunderttausende Menschen infizieren. Dies hätte tief greifende politische, ökonomische und sicherheitspolitische Konsequenzen. Wie schon zuvor bekannt gegeben worden war, sollen US-Militäreinheiten in Westafrika insgesamt 17 Behandlungszentren für Ebola-Patienten errichten. In einem Ausbildungszentrum in Liberia sollen Einheimische im Umgang mit Ebola-Patienten geschult werden. Die Vereinten Nationen wollen nach Angaben von Generalsekretär Ban Ki Moon die Führungsrolle bei der Bekämpfung der Epidemie übernehmen.

  • Staatsbesuch des Emirs von Katar in Deutschland sorgt für Diskussionen

    Politiker von SPD, Linken und Grünen appellieren an Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck, beim heutigen Staatsbesuch des Emirs von Katar, al-Thani, auch kritische Themen anzusprechen. Der SPD-Wirtschaftsexperte Barthel sagte der Online-Ausgabe des "Handelsblatts", es gebe Aufklärungsbedarf über die Rolle Katars im Irak und in Syrien. Barthels Parteikollege Stegner meinte, Länder, die den Terrorismus des IS unterstützten, dürften keine deutschen Waffen bekommen. Die Linken-Politikerin Dagdelen nannte es unerträglich, dass die Bundesregierung einem Diktator den roten Teppich ausrolle. Sie bezeichnete Katar als Sklavenstaat, in dem die Arbeiter auf den Baustellen für die WM 2022 regelrecht zu Tode ausgebeutet würden. Die Grünen-Abgeordnete Andreae betonte, mögliche Menschenrechtsverletzungen müssten genauso zur Sprache kommen wie die aktuelle Situation im Irak und in Syrien.

  • Französisches Parlament für Ausreiseverbot potenzieller Dschihadisten

    Die Abgeordneten des französischen Parlaments wollen potenzielle Dschihadisten künftig an der Ausreise hindern. Debattiert wurde ein Gesetz, nach dem der Reisepass eingezogen werden kann, wenn angenommen wird, dass sich ein Staatsbürger ins Ausland begibt, um sich an Terroraktivitäten oder Kriegsverbrechen zu beteiligen. Das Verbot kann bis zu zwei Jahre bestehen bleiben. - Die französische Regierung befürchtet, dass radikalisierte Rückkehrer etwa aus Syrien ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen.

  • Schwesig fordert mehr Personal bei Strafverfolgung von Kinderpornografie

    Familienministerin Schwesig fordert mehr Personal bei der Strafverfolgung von Kinderpornografie. Es gebe sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene ein Vollzugsproblem, sagte die SPD-Politikerin dem "Tagesspiegel". Es sei aber nicht akzeptabel, dass derlei Fälle wegen Personalmangels liegenblieben. Deshalb müsse man darauf reagieren. - Das Bundeskabinett berät heute über eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ziel ist es, Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser zu schützen.

  • Deutscher Städtetag berät über Asylbewerber und Pflege

    Angesichts steigender Flüchtlingszahlen beschäftigt sich der Deutsche Städtetag mit der Unterbringung der Menschen. Die Städte kritisieren, dass Asylbewerber zu schnell von der Landesaufnahmestelle an die Kommunen weitergeleitet werden. Viele der für die Flüchtlinge vorgesehenen Unterkünfte sind bereits überfüllt. Bei dem Treffen in Münster geht es außerdem um das Thema Pflege. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass die Rolle der Kommunen in dieser Frage gestärkt werden soll.

  • Champions League: Dortmund gewinnt, Leverkusen verliert

    In der Fußball-Champions-League gab es in den Spielen mit deutscher Beteiligung folgende Ergebnisse: Borussia Dortmund - FC Arsenal 2:0 und AS Monaco - Bayer Leverkusen 1:0.

  • Wetter: Meist sonnig und weitgehend trocken, 21 bis 26 Grad

    Das Wetter: Nach Auflösung von Dunst oder Frühnebel überwiegend sonnig und weitgehend trocken. Lediglich im Schwarzwald und in den Alpen vereinzelt Schauer möglich. Tageshöchstwerte zwischen 21 Grad an der Küste und bis 26 Grad am Niederrhein. Die Aussichten: Morgen im Norden und Osten heiter und trocken, im Westen und Süden im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad. Am Freitag vor allem im Südwesten, Westen sowie in der Mitte Schauer und Gewitter. 20 bis 25 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste, Flensburg bis Rügen: Ost 5 bis 6, Böen 7.

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