Nachrichten

Montag, 30. März 2015 19:00 Uhr

  • Jemen: 45 Tote bei Luftangriff nahe Flüchtlingslager

    Im Nordosten des Jemen sind bei einem Luftangriff in der Nähe eines Flüchtlingslagers zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Internationale Organisation für Migration sprach von mindestens 45 Toten und mehr als 60 Verletzten. Die jemenitische Regierung machte Huthi-Milizen für die Bombardierung verantwortlich. Allerdings flog auch die saudiarabische Luftwaffe heute den fünften Tag in Folge Angriffe auf Stellungen der Rebellen. Betroffen war vor allem die Hauptstadt Sanaa. Von dort wurden nach Korrespondentenberichten viele Menschen vertrieben. Derweil setzten die Rebellen ihren Vormarsch auf Aden fort, der letzten Bastion der Anhänger des abgesetzten Präsidenten Hadi. Im September hatten die Huthi-Milizen die Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht und von dort aus ihre Macht ausgebaut.

  • USA: NSA-Wachleute erschießen mutmaßlichen Eindringling

    Vor dem Hauptquartier des US-Geheimdienstes NSA in Maryland haben Wachleute einen Mann erschossen und einen weiteren verletzt. Wie mehrere US-Medien berichten, hatten die beiden versucht, die Schranken an einem Kontrollpunkt mit ihrem Auto zu rammen. Das Motiv ist noch nicht geklärt. Die Behörde geht nach eigenen Angaben aber von einem kriminellen und nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. - Die NSA war wegen ihrer Programme zur Überwachung der weltweiten Internet- und Mobilfunkkommunikation in die Kritik geraten. Das Gebäude des Geheimdienstes befindet sich zusammen mit anderen Behörden auf einem Militärgelände in Fort Meade.

  • Sarkozy sieht in Départementswahlen Machtwechsel

    Der ehemalige französische Präsident Sarkozy sieht im Ergebnis der Départementswahlen ein Zeichen für einen Machtwechsel. Dieser sei im Gange und nichts werde ihn aufhalten, erklärte der Vorsitzende der UMP, die sich gemeinsam mit ihren Verbündeten in 66 der 101 Bezirke durchsetzen konnte. Auch der rechtsextreme Front National verbuchte Gewinne, erreichte aber in keiner Region die Mehrheit. Das linke Lager von Präsident Hollande verlor fast die Hälfte seiner Départements und ist noch in 33 Bezirken stärkste Kraft. Premierminister Valls sagte deshalb seine Teilnahme am deutsch-französischen Ministerrat ab, der morgen in Berlin stattfindet.

  • Bundeswehr erwägt nach G36-Mängeln Kauf anderer Gewehre

    Wegen technischer Mängel steht die Zukunft des Sturmgewehrs G36 als Standardbewaffnung der Bundeswehrsoldaten infrage. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen erklärte, das G36 habe offenbar ein Präzisionsproblem bei hohen Temperaturen, aber auch im heißgeschossenen Zustand. Sie berief sich auf erste Bewertungen von Experten, die das Gewehr nach Mängelberichten geprüft hatten. Wenn der Abschlussbericht vorliegt, will das Ministerium über die Anschaffung einer anderen Waffe entscheiden. Die Temperatur-Probleme sind für die Bundeswehr besonders gravierend, da sich ein Großteil ihrer Einsätze in heißen Regionen wie Afghanistan, Mali oder am Horn von Afrika abspielt.

  • Betreiber kündigen offiziell Aus für Gaskraftwerk Irsching an

    Die Betreiber des hochmodernen Gaskraftwerks Irsching bei Ingolstadt haben offiziell dessen Stilllegung angekündigt. Die beiden neuesten Kraftwerks-Blöcke sollten zum April 2016 vom Netz genommen werden, teilten die Betreiber mit, zu denen auch der Eon-Konzern gehört. Hintergrund sei die mangelnde Perspektive für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die Grünen sprachen von einem Rückschlag für die Energiewende. - Das Gaskraftwerk in Irsching gilt als modernstes in Europa und wurde erst vor wenigen Jahren fertiggestellt.

  • Helmut Dietl ist tot - Schöpfer von "Kir Royal" und "Schtonk" wurde 70 Jahre alt

    Der Regisseur und Drehbuchautor Helmut Dietl ist tot. Er starb nach Angaben seiner Familie im Alter von 70 Jahren in München. Kino-Erfolge feierte Dietl mit Filmen wie "Schtonk", "Rossini" oder "Late Show". Zu seinen bekanntesten Fernseh-Produktionen gehörten "Monaco Franze" und "Kir Royal".

  • Wetter: Dienstag Regen Regen und Wind, 4 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts von Westen nach Osten ziehende Niederschläge. Auf den Bergen schwere Sturm- und Orkanböen. Tiefstwerte zwischen 9 Grad am Rhein und 1 Grad im Nordosten. Morgen Fortsetzung des regnerischen und windigen Wetters bei 4 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 7, Böen 9.

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