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Freitag, 29. August 2014 10:00 Uhr

  • UNHCR: Immer mehr Syrer sind auf der Flucht

    Die Zahl der syrischen Flüchtlinge nimmt immer weiter zu. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk teilte in Genf mit, inzwischen habe fast jeder zweite Syrer seine Heimat aufgegeben. Drei Millionen Menschen seien ins Ausland geflüchtet, vor allem in den Libanon, in die Türkei und nach Jordanien. Flüchtlingskommissar Guterres sagte, die Welt versage dabei, den Menschen und den Ländern, in die sie flüchteten, zu helfen. Es würden noch 1,5 Milliarden Euro benötigt, um alle Flüchtlinge über den Winter zu bringen. Die Zahl der im Land selbst nach Sicherheit suchenden Syrer beziffert der UNHCR auf 6,5 Millionen.

  • Golanhöhen: Blauhelmsoldaten verteidigen Posten gegen syrische Rebellen

    Auf den Golanhöhen haben philippinische Blauhelmsoldaten zwei Posten in der UNO-Zone gegen syrische Aufständische verteidigt. Oberst Ancan sagte vor Journalisten in Manila, die schwer bewaffneten Kräfte hätten sich den syrischen Rebellen entgegengestellt. Bisher seien keine Schüsse gefallen, doch die UNO-Soldaten seien kampfbereit. Gestern waren 43 Blauhelmsoldaten von den Fidschi-Inseln auf der syrischen Seite der Golanhöhen gefangengenommen worden. Die philippinischen Soldaten wurden von den Angreifern belagert, nachdem sie sich geweigert hatten, ihre Waffen niederzulegen. Die UNO-Soldaten überwachen seit 1974 die Waffenruhe zwischen Israel und Syrien.

  • Obama: Haben noch keine Strategie gegen IS-Miliz in Syrien

    Die USA haben nach den Worten von Präsident Obama noch nicht über Militärschläge gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien entschieden. Man habe noch keine Strategie, erklärte er in Washington. Im Kampf gegen den IS werde ein klarer Plan benötigt. Dieser müsse militärische, diplomatische und regionale Komponenten umfassen. Außenminister Kerry werde demnächst in die Region reisen, um ein Bündnis gegen die Dschihadisten zu schmieden. Anfang der Woche hatten die USA mit Überwachungsflügen über dem syrischen Luftraum begonnen, um Erkenntnisse über Stellungen der Terrormiliz zu gewinnen. Dadurch wurden Spekulationen über bevorstehende Militärschläge angeheizt.

  • USA fliegen wieder Luftangriffe im Nordirak

    Amerikanische Kampfflugzeuge haben erneut Angriffe gegen die Terrormiliz IS im Nordirak geflogen. Das US-Oberkommando teilte mit, mehrere Fahrzeuge und ein Panzer seien zerstört worden. Mit den Luftangriffen sollen irakische und kurdische Einheiten bei der Bekämpfung der IS unterstützt werden. Die französische Außenpolitikerin Guigou verteidigte die Entscheidung europäischer Staaten, den Kurden Waffen zur Verfügung zu stellen. Der IS wolle ein Kalifat des Hasses und der Barbarei errichten, sagte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Nationalversammlung im Deutschlandfunk. Deshalb sei die Organisation eine globale Bedrohung.

  • Göring-Eckardt: Deutschland muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

    Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Göring-Eckardt, hat sich für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen ausgesprochen. Sie sagte der Zeitung "Die Welt", man müsse sich darauf einstellen, dass in den nächsten Monaten etwa eine halbe Million Menschen aus den Krisengebieten nach Europa kämen. Da müsse auch Deutschland mehr Verantwortung übernehmen. Es lasse sich leider auch nicht verhindern, dass manche Unterkünfte vorübergehend unter den eigentlich wünschenswerten Standards lägen. Die SPD-Innenminister der Länder beraten heute in Potsdam unter anderem darüber, ob ein spezielles Aufnahmeprogramm für Irak-Flüchtlinge notwendig ist - so wie es bereits eins für syrische Flüchtlinge gibt.

  • GdP fordert schärfere Gesetze gegen Islamisten

    Angesichts der Gefahren durch heimkehrende islamistische Kämpfer hat die Gewerkschaft der Polizei eine Verschärfung der Anti-Terrorgesetze gefordert. Wünschenswert wäre, bereits den Aufenthalt und die Ausbildung in einem Terrorcamp unter Strafe zu stellen, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Radek dem "Handelsblatt". Aus Sicht der Polizei sei es schwer verständlich, jemandem lautere Absichten zu unterstellen, der sich in direkter Nähe eines Krisenherdes an Waffen ausbilden lasse. Ausbildungslager für Terroristen seien keine Abenteuerspielplätze, betonte Radek. - Nach derzeitiger Rechtsprechung ist die Ausbildung in einem Terrorcamp nur dann strafbar, wenn die Absicht nachgewiesen werden kann, einen konkreten Anschlag zu begehen.

  • Streiks bei Germanwings führen zu 116 Flugausfällen

    Beim Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings streiken die Piloten noch bis zum Mittag. Von dem Ausstand sind vor allem Inlandsflüge betroffen. Germanwings erklärte, insgesamt dürften 116 Flüge ausfallen. In Köln/Bonn seien 48 Flüge storniert worden, in Stuttgart 36 und in Berlin 30. Außerdem sind die Flughäfen in Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Dortmund betroffen. Etwa 15.000 Passagiere konnten ihren Flug nicht antreten. Mit dem Arbeitskampf verstärkt Cockpit die Forderung nach einer Beibehaltung einer betriebsinternen Frührente. Die Lufthansa will die Altersgrenze der etwa 5.400 Piloten erhöhen. Zur Zeit können sie im Alter von 55 Jahren in den Vorruhestand gehen.

  • Beschäftigte mit Tarifvertrag mit höheren Verdiensten

    Die Kaufkraft der etwa 19 Millionen Beschäftigten in Deutschland mit einem Tarifvertrag ist gestärkt worden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, legten die Verdienste im zweiten Quartal um durchschnittlich 2,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu. Auch die Reallöhne erhöhten sich merklich, da die Verbraucherpreise von April bis Juni mit 1,1 Prozent deutlich langsamer stiegen. Die Entwicklung der Löhne und Gehälter fiel in den einzelnen Branchen allerdings sehr unterschiedlich aus. Am niedrigsten war das Tarifplus im Gastgewerbe mit 1,5 Prozent, den größten Zuwachs gab es im Handel mit 4,4 Prozent.

  • BA-Chef Weise will Langzeitarbeitslosigkeit senken

    Die Bundesagentur für Arbeit sieht gute Chancen, die Langzeitarbeitslosigkeit in den kommenden Jahren zu senken. BA-Chef Weise sagte der Deutschen Presse-Agentur, das setze eine stabile Konjunktur voraus sowie ein großes Engagement der Job-Vermittler und der Job-Suchenden. Er betonte, bei den Arbeitsagenturen stehe Geld für Förderprogramme zur Verfügung. Seit Jahren liegt die Zahl der Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, bei rund einer Million. Mehr als 600.000 Hartz-Vier-Empfänger sind seit mindestens sieben Jahren auf Leistungen der Job-Center angewiesen.

  • Wetter: Bewölkt mit Schauern, örtlich Gewitter, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Überwiegend bewölkt mit teils schauerartigem Regen, örtlich Gewitter. Im Nordwesten und Südosten sonnige Abschnitte möglich. Höchstwerte 19 bis 25 Grad. Morgen wechselnd bis stark bewölkt, örtlich Schauer und Gewitter. Besonders im Südosten und an den Alpen länger anhaltender Regen. 18 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag weiter unbeständig und stark bewölkt. 17 bis 23 Grad.

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