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Samstag, 2. August 2014 02:00 Uhr

  • Nahost: USA fordern Freilassung des entführten israelischen Soldaten

    Die USA haben eine sofortige und bedingungslose Freilassung des entführten israelischen Soldaten gefordert. Präsident Obama sagte in Washington, nur dann könne man in dem Konflikt Fortschritte erreichen. Eine Feuerpause sei schwer zu erreichen, wenn Israel und die internationale Gemeinschaft nicht darauf vertrauen könnten, dass die Hamas ihre Verpflichtungen einhalte. Wie die UNO machen auch die USA die Hamas für den Bruch der Waffenruhe verantwortlich. Nach Angaben des israelischen Militärs waren radikale Palästinenser gestern durch einen Tunnel nach Israel gelangt, hatten zwei Soldaten getötet und Goldin verschleppt. Auf der Suche nach dem Soldaten drangen israelische Armeeeinheiten in den Süden des Gazastreifens ein und nahmen die Stadt Rafah unter Beschuss. Dabei sollen jüngsten Berichten zufolge mindestens 90 Palästinenser getötet worden sein. Von Seiten der Kassam-Brigaden - dem bewaffneten Arm der radikalislamischen Hamas - hieß es in der Nacht, man habe keinerlei Information über das Schicksal des israelischen Soldaten.

  • Lufthansa umfliegt irakischen Luftraum

    Angesichts der Kämpfe im Irak stoppt die Lufthansa ihre Flüge über den dortigen Luftraum. Die Regelung gelte zunächst bis einschließlich Sonntag und gelte auch für die Konzerntöchter Lufthansa Cargo, Austrian Airlines und Swiss, teilte der Konzern am Abend mit. Die Flüge nach Erbil im Norden des Irak werden für diesen Zeitraum ebenfalls eingestellt. Der Konzern erklärte, nach eigener Bewertung lägen gegenwärtig keine Erkenntnisse für eine Gefährdung vor, doch sei Verunsicherung entstanden, weil einige Luftfahrtbehörden anderer Länder empföhlen, den irakischen Luftraum zu umfliegen.

  • BGH erlaubt Internet-Anbietern interne Vorratsdatenspeicherung

    Anbieter von Internetdiensten dürfen die Verbindungsdaten ihrer Kunden auch weiterhin eine Woche lang intern speichern. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem jetzt bekanntgewordenen Urteil und wies damit die Klage eines Telekom-Kunden ab. Dieser hatte verlangt, dass die sogenannten IP-Adressen sofort nach jeder Internetsitzung gelöscht werden. Die Telekom hatte hingegen argumentiert, dass die Speicherung der Daten notwendig sei, um Störungen durch Spam-Mails oder Schadsoftware abzuwehren. Ein Zugriff von Polizei und Staatsanwaltschaft sei nicht vorgesehen.

  • Zugunglück in Mannheim: 40 Verletzte

    Bei einem Zugunglück im Mannheimer Hauptbahnhof sind am Abend zahlreiche Menschen verletzt worden. Ein Bahnsprecher teilte mit, ein Güterzug habe einen Eurocity gerammt, woraufhin fünf Waggons des Personenzugs entgleist seien. Zwei von ihnen seien umgekippt. Laut Bundespolizei wurden etwa 40 Menschen verletzt. Die Unfallursache ist bislang unklar. Untersuchungen wurden eingeleitet. An Bord des EC waren insgesamt 250 Reisende. Der Zug war auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken.

  • Japan und Brasilien unterzeichnen Kooperationsabkommen

    Der japanische Ministerpräsident Abe und die brasilianische Präsidentin Rousseff haben sich auf eine Reihe von Kooperationsabkommen verständigt. Diese beträfen die Bereiche Infrastruktur, Pharma, Energie, Bergbau und Bildung, wurde in Brasilia mitgeteilt. Zudem gebe Tokio Kredite in Höhe von 700 Millionen Dollar. Beide Länder strebten eine Erhöhung ihres Handelsvolumens an, hieß es weiter.

  • Europa gedenkt der Toten des Ersten Weltkriegs

    Europaweit wird an diesem Wochenende an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. In Metz-Chambière wollen Franzosen und Deutsche heute gemeinsam der Toten gedenken. Morgen besuchen Bundespräsident Gauck und der französische Präsident Hollande den Gedenkort Hartmannsweilerkopf. Auf dem Schlachtfeld in den Vogesen starben zwischen 1914 und 1918 nahezu 30.000 französische und deutsche Soldaten. Insgesamt verloren im Ersten Weltkrieg rund 17 Millionen Menschen ihr Leben.

  • Wetter: Heute überwiegend sonnig, später lokale Niederschläge, 26 bis 30 Grad

    Das Wetter: Nachts gering bewölkt bei Tiefstwerten von 20 Grad an der See und bis 13 Grad im Süden. Tagsüber überwiegend sonnig, nachmittags häufiger bewölkt und örtlich Niederschläge. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen wechselhaft, gebietsweise Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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