Nachrichten

Freitag, 19. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • Obama macht Nordkorea für Sony-Datenklau verantwortlich

    US-Präsident Obama hat Nordkorea für den Hackerangriff auf Sony verantwortlich gemacht. Er sagte in Washington, die USA würden darauf reagieren. Bei der Cyberattacke wurden vertrauliche Firmenunterlagen sowie persönliche Daten und E-Mails aus dem System der US-Filmtochter Sony Pictures erbeutet. Unter dem Druck der Hacker stoppte das Unternehmen die Veröffentlichung einer Satire, in der Nordkoreas Machthaber Kim Jung Un getötet wird. Sony ist dafür in Hollywood und Washington scharf kritisiert worden. Auch Obama nannte die Entscheidung Sonys einen Fehler. Die Bundespolizei FBI machte kurz vor Obamas Rede offiziell die Regierung in Pjöngjang für die Angriffe verantwortlich. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück.

  • Terroristen in Pakistan hingerichtet - nach Massaker an Schule

    In Pakistan sind als Reaktion auf das kürzliche Massaker der Taliban zwei Personen hingerichtet worden. Den beiden wurde die Mittäterschaft an anderen Terror-Anschlägen zur Last gelegt. Nach Behördenangaben wurden sie in der Stadt Faisalabad gehängt. In den kommenden Tagen sollen demnach vier weitere Militante exekutiert werden. Die Vereinten Nationen hatten zuvor vergeblich an Pakistan appelliert, von den Hinrichtungen abzusehen. Die Regierung hatte die Todesstrafe erst am Mittwoch wieder zugelassen. Sie begründete die Entscheidung mit dem Taliban-Angriff vor drei Tagen auf eine Schule in Peschawar mit 150 Toten. Seit 2008 galt ein Moratorium für Hinrichtungen von Terroristen. In pakistanischen Gefängnissen sitzen laut Schätzungen rund 8.000 Todeskandidaten.

  • Haftbefehl in der Türkei gegen Erdogan-Gegner Gülen

    In der Türkei ist ein Haftbefehl gegen den Prediger Gülen erlassen worden. Ein Gericht in Istanbul habe dem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, meldet die staatsnahe Nachrichtenagentur Anadolu. Gülen werde beschuldigt, eine kriminelle Organisation anzuführen. Der Kleriker und Gegner von Präsident Erdogan lebt seit 1999 im Exil in den Vereinigten Staaten. Am Sonntag war die türkische Polizei mit einer landesweiten Razzia gegen mutmaßliche Anhänger Gülens in den Medien vorgegangen. 30 Menschen wurden festgenommen, die meisten von ihnen sind inzwischen wieder frei. Hintergrund waren Recherchen der Journalisten über einen Korruptionsskandal im Umfeld Erdogans.

  • EU zieht erneut vor WTO wegen US-Flugzeug-Subventionen

    Der Streit zwischen der Europäischen Union und den USA um Subventionen für Flugzeughersteller geht in eine weitere Runde. Die EU legte bei der Welthandelsorganisation WTO in Genf eine Beschwerde gegen die US-Subventionen für den Bau des neuen Boeing-Langstreckenflugzeugs 777X ein. Diese Milliarden-Hilfen waren kürzlich bis 2040 verlängert worden und verstoßen nach Ansicht der EU gegen die WTO-Regeln. - Die USA und die EU werfen sich seit Jahren gegenseitig vor, die konkurrierenden Flugzeughersteller Boeing und Airbus jeweils unrechtmäßig zu subventionieren.

  • Kohl blickt auf Dresden-Besuch 1989 zurück

    25 Jahre nach seiner historischen Rede vor der Ruine der Dresdner Frauenkirche hat Altkanzler Kohl den 19. Dezember 1989 als Signal zur Wiedervereinigung beschrieben. Der 84-Jährige sagte bei einer Feierstunde im Dresdner Albertinum, Hunderttausende hätten geholfen, dass Deutschland diesen Weg gehen konnte. Der Altkanzler dankte Weggefährten und Zeitzeugen unter den rund 600 geladenen Gästen. Sachsens Ministerpräsident Tillich sagte, ohne die friedliche Revolution hätte es die Rede Kohls in Dresden an diesem Tag nicht gegeben. Und ohne diese Rede hätte es vermutlich die Deutsche Einheit nicht gegeben.

  • Wetter: Stark bewölkt, im Süden Regen

    Das Wetter: In der Nacht teils stark bewölkt, teils aufgelockert, im Süden kräftiger Niederschlag. Sechs bis null Grad. Morgen verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West 8, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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