Nachrichten

Donnerstag, 27. November 2014 22:00 Uhr

  • Juncker gegen Sanktionen für EU-Defizitsünder

    In der EU müssen Länder wie Frankreich und Italien vorerst nicht mit Strafen für das Überschreiten der Schuldengrenze rechnen. Kommissionspräsident Juncker sagte der "Süddeutschen Zeitung", er habe sich gegen Sanktionen entschieden. Die Kommission werde die Haushaltsentwürfe der Eurostaaten für das kommende Jahr morgen bewerten. Entscheidungen über Konsequenzen habe man aber auf das Frühjahr nächsten Jahres verschoben. Juncker betonte, er wolle die Länder selbst erklären lassen, wie sie ihre Haushalte in Ordnung bringen wollten.

  • Streiks in Griechenland legen öffentliches Leben lahm

    Aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung haben die griechischen Gewerkschaften das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Nach Angaben der Pilotengewerkschaft bleibt der Luftraum bis heute Abend 23 Uhr geschlossen. Sämtliche Flüge wurden annuliert. Der Fähr- und Bahnverkehr ruht ebenfalls. An den Streiks beteiligen sich auch Lehrer und Ärzte. Gestern waren bereits Journalisten in den Ausstand getreten. Die Griechen protestieren vor allem gegen den Abbau von Sozialleistungen. Etwa jeder vierte Grieche ist arbeitslos.

  • Gespräche über Solidaritätszuschlag ohne Einigung

    In der Debatte um die Zukunft des Solidaritätszuschlages vertreten die Ministerpräsidenten der Länder weiter unterschiedliche Positionen. Brandenburgs Regierungschef Woidke sagte nach einem Treffen in Potsdam, man stimme aber überein, die Einnahmen aus dem Zuschlag auch über 2019 hinaus für Bund, Länder und Kommunen zu sichern. - Die von SPD und Grünen regierten Länder hatten zuletzt vorgeschlagen, den "Soli" ab 2019 in das Einkommen- und Körperschaftsteuersystem einzugliedern. Das lehnen die unionsgeführten Länder aber ab, da sie darin eine Steuererhöhung sehen. Aus ihren Reihen kam die Idee, den Zuschlag in eine Abgabe zur Förderung der Infrastruktur umzuwandeln.

  • Einigung bei Flexi-Rente nicht mehr in diesem Jahr

    Die Verhandlungen von Union und SPD über Erleichterungen für einen flexiblen Rentenbeginn dauern länger als geplant. Die Gespräche würden Ende Januar fortgeführt, sagten die Verhandlungsführer beider Seiten, Schiewerling und Mast, der Nachrichtenagentur Reuters. Es seien noch eine Reihe von Fragen zu klären. Ursprünglich sollte es bis Weihnachten eine Einigung geben. - Union und SPD hatten bei der Verabschiedung der Rente mit 63 für langjährig Versicherte vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten prüfen soll, den Übergang in die Rente insgesamt flexibler zu gestalten.

  • IS-Terrormiliz blockiert Mobilfunknetze in irakischer Stadt Mossul

    Die Terrormiliz IS hat in der von ihr kontrollierten irakischen Großstadt Mossul alle Mobilfunknetze blockiert. Nach Einschätzung von Bewohnern wollen die Extremisten damit verhindern, dass Informationen über ihre Positionen an das internationale Militärbündnis weitergegeben werden. - Kämpfer des IS hatten Mossul im Juni in ihre Gewalt gebracht.

  • Zahlreiche Tote bei Bombenanschlag an Bushaltestelle in Nigeria

    Bei einem Bombenanschlag im Nordosten Nigerias sind etwa 40 Menschen getötet worden. Nach Berichten von Augenzeugen und Sicherheitskräften detonierte der Sprengsatz an einer Bushaltestelle. Unter den Toten sind demnach auch fünf Soldaten. Zu dem Anschlag hat sich bisher niemand bekannt.

  • Fußball-Europa-League: Wolfsburg - Everton 0:2

    Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die vorzeitige Qualifikation für die Zwischenrunde der Europa League verpasst. Die Mannschaft unterlag am vorletzten Spieltag der Gruppenphase dem FC Everton 0:2. Um weiterzukommen muss Wolfsburg das Spiel gegen den OSC Lille in zwei Wochen nun gewinnen.

  • Wetter: Trocken, im Westen leichter Regen, 2 bis 11 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht im Westen bewölkt, vereinzelt Regen. Sonst trocken mit Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 6 bis minus 1 Grad. Morgen teils neblig. Im Westen, an den Mittelgebirgen und in Richtung Alpen zum Teil sonnig. 1 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Nordosten und in Niederungen meist neblig. Im Westen und Südwesten, am Alpenrand und in den Mittelgebirgen heiter und trocken. 1 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südost 5 bis 7, Böen 7 bis 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Britische Krimiautorin P.D. James gestorben  | mehr

Nachrichten

Gespräche über Solidaritätszuschlag  ohne Einigung | mehr

Wissensnachrichten

Deodorant-Bonbon  Duft von Rosenparfum durch Süßigkeit | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.