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Freitag, 31. Oktober 2014 17:00 Uhr

  • Steinmeier: Einigung im Gasstreit ermutigend

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich erleichtert über die Beilegung des Gas-Streits zwischen der Ukraine und Russland gezeigt. Die Einigung sei ein wichtiger Schritt zur Entschärfung der immer noch angespannten Lage, sagte der SPD-Politiker. Die Beteiligten sollten den Erfolg als Ermutigung verstehen, jene Fragen unverzüglich anzugehen, die einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts im Wege stünden. Auch Russlands Präsident Putin, sein ukrainischer Amtskollege Poroschenko sowie Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Hollande begrüßten die Einigung. Nach monatelangem Streit hatten sich Russland und die Ukraine gestern unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Oettinger auf eine Lösung verständigt.

  • Brandenburg: 92 Prozent der Linken-Basis für Rot-Rot

    In Brandenburg ist der Weg für eine Neuauflage der Koalition von Linken und Sozialdemokraten frei. Linken-Parteichef Görke teilte in Potsdam mit, im Mitgliederentscheid hätten 92 Prozent dem rot-roten Bündnis zugestimmt. Morgen soll die Koalition auf Sonderparteitagen von SPD und Linken endgültig besiegelt werden. Für Mittwoch ist die Wahl des SPD-Politikers Woidke zum Ministerpräsidenten geplant. In Thüringen steht das Ergebnis der Abstimmung der SPD-Basis über das angestrebte Bündnis mit Linkspartei und Grünen noch aus. Es soll am Dienstag bekannt gegeben werden.

  • UNO verzeichnet massiven Zustrom zum IS

    Die Vereinten Nationen warnen vor einem nie dagewesenen Zustrom ausländischer Kämpfer zu Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat. Wie die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf einen UNO-Bericht schreibt, haben sich allein in Syrien und dem Irak seit 2010 rund 15.000 Ausländer extremistischen Gruppen angeschlossen. Die Zahl übertreffe um ein Mehrfaches die Summe in den zehn Jahren davor und wachse zudem weiter, heißt es. Ein Grund für diese Entwicklung liegt dem Bericht zufolge in der starken Nutzung sozialer Netzwerke.

  • Erdogan kritisiert westliche Haltung im Kampf um Kobane

    Der türkische Präsident Erdogan hat dem Westen vorgeworfen, sich im Kampf gegen die Terrormiliz IS nur auf die nordsyrische Kurdenstadt Kobane zu konzentrieren. Es werde nur über Kobane gesprochen, obwohl die meisten Bewohner die Stadt inzwischen verlassen hätten, sagte Erdogan nach einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Hollande in Paris. Er frage sich, warum die US-geführte Allianz nicht auch Angriffe auf IS-Stellungen in anderen Gebieten fliege. Auch Hollande sagte, es gebe weitere syrische Städte, die vom IS bedroht würden, beispielsweise Aleppo.

  • Burkina Faso: Präsident Compaoré tritt zurück

    Nach tagelangen Protesten ist der Präsident des westafrikanischen Landes Burkina Faso, Compaoré, zurückgetreten. In einer Mitteilung sprach sich der 63-Jährige für Neuwahlen binnen 90 Tagen aus. Bis dahin will Armeechef Traore die Staatsgeschäfte führen. Compaore hatte sich vor 27 Jahren an die Macht geputscht und war seitdem im Amt. Seit Tagen waren Zehntausende gegen ihn auf die Straße gegangen. Zuletzt hatte sich auch das Militär gegen ihn gestellt. Auslöser der Proteste war Compaorés Plan, die Verfassung zu seinen Gunsten zu ändern. Dies hätte es ihm ermöglicht, sich im nächsten Jahr wieder zur Wahl zu stellen.

  • Gentiloni wird neuer italienischer Außenminister

    Der Sozialdemokrat Gentiloni wird neuer italienischer Außenminister. Das teilte der stellvertretende Außenminister Pistelli mit. Gentiloni übernimmt das Amt von seiner Parteikollegin Mogherini, die morgen ihren Dienst als neue EU-Außenbeauftragte antritt. Er war von 2006 bis 2008 Minister für Telekommunkation und gilt als enger Verbündeter von Regierungschef Renzi.

  • Wetter: Am Samstag vor allem im Norden auch sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Nordosten noch etwas Regen. Sonst teils heiter, teils neblig. In der kommenden Nacht überwiegend in der Mitte und im Süden teilweise dichter Nebel. Sonst trocken. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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