Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 11:00 Uhr

  • Schiffsunglück: UNO befürchtet hunderte tote Flüchtlinge

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsschiffes im Mittelmeer befürchten die Vereinten Nationen hunderte Tote. Eine Sprecherin des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sagte in einem Fernsehinterview, etwa 700 Menschen würden vermisst. Berichten zufolge ist die Küstenwache unterwegs zum Unglücksort 120 Meilen südlich der italienischen Insel Lampedusa. Ein Handelssschiff entdeckte in der Nacht das in Seenot geratene Flüchtlingsboot und konnte 28 Überlebende aufnehmen. Die Zahl der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer hat zuletzt deutlich zugenommen. In der vergangenen Woche brachte die italienische Küstenwache 11.000 Menschen in Sicherheit. Seit Jahresbeginn kamen bereits mehr als 900 Migranten bei der Überfahrt im Mittelmeer ums Leben.

  • Bericht: GDL entscheidet noch heute über neue Bahn-Streiks

    Der Vorstand der Lokführer-Gewerkschaft GDL will einem Bericht zufolge noch im Laufe des Tages über neue Streiks bei der Deutschen Bahn entscheiden. Das schreibt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Zuvor hatte GDL-Chef Weselsky erklärt, es sei schon in der kommenden Woche mit Ausständen zu rechnen. Die Tarifverhandlungen waren am Freitag von der Gewerkschaft für gescheitert erklärt worden. In der Folge betonte Bahnchef Grube, er halte eine Lösung ohne neue Streiks noch für möglich. Bislang kündigte die GDL Arbeitskampfmaßnahmen stets mindestens 24 Stunden vorher an.

  • Dobrindt: Kapazitäten des BER reichen vorerst

    Bundesverkehrsminister Dobrindt hat Forderungen nach einer schnellen Kapazitätserweiterung für den noch im Bau befindlichen Berliner Großflughafen zurückgewiesen. Der CSU-Politiker sagte dem "Tagesspiegel", der BER solle zunächst fertig gebaut werden, bevor man neue große Pläne mache. Es werde zunächst genügend Start- und Landekapazitäten geben. Hinsichtlich eventueller späterer Erweiterungen seien auch mögliche Synergien zwischen Berlin und Leipzig zu berücksichtigen. - Der Hauptstadtflughafen sollte zunächst im Juni 2012 eröffnet werden. Jetzt ist ein Termin im zweiten Halbjahr 2017 vorgesehen.

  • Cordes warnt vor Rückgang der Exporte nach Russland

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat vor einem weiteren Rückgang der Exporte nach Russland gewarnt. Der Ausschuss-Vorsitzende Cordes sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, man müsse davon ausgehen, dass die russische Wirtschaft im laufenden Jahr schrumpfen werde. In der Folge würden auch die deutschen Exporte abermals zurückgehen. Insbesondere die Absatzchancen für Autos hätten sich deutlich verschlechtert. Cordes betonte, die russische Wirtschaft sei in einer sehr schwierigen Situation. Inwieweit dies auf die von der EU verhängten Sanktionen zurückzuführen sei, sei schwer zu analysieren. Zudem sprach sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft für eine gemeinsame Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok aus. Noch sei dies allerdings eine Vision. Zunächst einmal müsse es darum gehen, Handel zu erleichtern und Zollschranken abzubauen. Mittel- und langfristig müsse man an einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion arbeiten, meinte Cordes.

  • Wahl in Finnland : Umfragen prophezeihen Regierungswechsel

    In Finnland findet heute eine Parlamentswahl statt. Bei der Abstimmung deutet sich Umfragen zufolge ein Regierungswechsel an. Das Mehrparteienbündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Stubb steht wegen der seit drei Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise in der Kritik. Umfragen zufolge könnte die oppositionelle sozialliberale Zentrumspartei die Wahl gewinnen. Als Favorit für den Posten des Regierungschefs gilt der Parteivorsitzende Sipilä. Stimmberechtigt sind rund 4,5 Millionen Finnen. Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

  • Afghanistans Präsident Ghani zu Besuch im Iran eingetroffen

    Der afghanische Präsident Ghani zu einem zweitägigen Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran eingetroffen. Dort will er mit seinem Kollegen Ruhani unter anderem über einen Ausbau der gemeinsamen Beziehungen beraten. Ein Thema dürfte auch die Bedrohung durch die IS-Terrormiliz sein. Sie hatte sich gestern zu einem Selbstmordanschlag im Osten Afghanistans bekannt, bei dem mindestens 33 Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt wurden. Der Iran unterstützt den Kampf gegen den IS, der große Gebiete in Syrien und im Irak unter seiner Kontrolle hat.

  • Wetter: Viel Sonne, im Osten später ein paar Wolken, 11 bis 19 Grad.

    Das Wetter: Überwiegend sonnig. Im Osten im Tagesverlauf Quellwolken. 11 bis 19 Grad. Morgen im Südwesten und Süden anfangs Wolkenfelder, sonst gering bewölkt und lang anhaltend sonnig. 15 bis 20 Grad, im Bergland deutlich kühler. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag wolkenlos oder gering bewölkt. 17 bis 23 Grad.

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