Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 20:00 Uhr

  • Udo Jürgens gestorben - der Sänger wurde 80 Jahre alt

    Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Nach Angaben seines Managements erlag er in der Schweiz einem Herzversagen. Udo Jürgens stand mehr als 50 Jahre erfolgreich auf der Bühne. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1966, als er mit dem Titel "Merci Chérie" den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann, den Vorläufer des Eurovision Song Contests. Zu seinen größten Hits zählen Stücke wie "Griechischer Wein", "Ich war noch niemals in New York" oder "Mit 66 Jahren". Der gebürtige Österreicher, der mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, komponierte mehr als 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Alben.

  • EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: Pegida-Demonstranten nicht pauschal verurteilen

    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, hat davor gewarnt, die Pegida-Demonstranten pauschal zu verurteilen. Viele von ihnen wehrten sich dagegen, als Rechtsradikale abgestempelt zu werden, sagte Bedford-Strohm der "Passauer Neuen Presse". Zugleich räumte er ein, dass Neonazis versuchten, die Gruppierung für sich zu instrumentalisieren. Er erlaube sich jedoch kein Urteil über jeden einzelnen Demonstranten. Bei Angriffen auf eine Religion, Flüchtlinge oder Asylbewerber müsse man aber in aller Klarheit Nein sagen. Bedford-Strohm rief dazu auf, sich mit Pegida auseinandersetzen. Es gelte, Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen.

  • Moschee-Neubau in Dormagen mit Hakenkreuzen beschmiert

    Mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Sprüchen haben Unbekannte den Rohbau einer Moschee in Dormagen beschmiert. Wie die Polizei der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, wurde die Tat an diesem Wochenende verübt. Der Staatsschutz ermittelt. Im baden-württembergischen Rottenburg wurde nach einem möglicherweise rechtsextrem motivierten Angriff auf zwei Afrikanerinnen ein Mann in Untersuchungshaft genommen. Dieser soll die beiden Frauen grundlos angepöbelt und geschlagen haben. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in einem Regionalzug in Niederbayern. Dort wurde ein Asylbewerber - ein junger Mann aus Mali - von drei Personen am Kopf verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei Straubing richtete eine Ermittlungsgruppe ein.

  • Mutmaßlicher Islamist in Frankreich nach Angriff auf Polizisten erschossen

    In Frankreich sind nach einem Angriff auf Polizisten die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. Innenminister Cazeneuve rief Polizei und Feuerwehr zu erhöhter Wachsamkeit auf. In der Stadt Joué-lès-Tours hatte ein zum Islam konvertierter Mann mehrere Beamte mit einem Messer verletzt. Dabei soll er "Allahu Akbar" - "Gott ist groß" - gerufen haben, bevor er von einem Polizisten erschossen wurde. Die Anti-Terror-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Tunesien: Essebsi erklärt sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl

    Der bisherige tunesische Interimsstaatschef Essebsi hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswhal erklärt. Sein Wahlkampfteam teilte mit, der 88-Jährige habe die Stichwahl mit deutlichem Vorsprung vor seinem 69-jährigen Herausforderer Marzouki gewonnen. Offizielle Hochrechnungen lagen zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht vor. Das Ergebnis wird für morgen erwartet. - Fast vier Jahre nach dem Sturz von Diktator Ben Ali gilt die Wahl als letzter Schritt zur Demokratisierung des nordafrikanischen Landes. In Tunesien hatte die Revolutionsbewegung des so genannten Arabischen Frühlings 2011 ihren Anfang genommen.

  • USA prüfen Aufnahme Nordkoreas in Terrorliste

    Die USA erwägen, Nordkorea nach mehreren Jahren wieder auf die Liste der Terror-Unterstützerstaaten zu setzen. Eine solche Prüfung sei im Gange, sagte der amerikanische Präsident Obama dem Fernsehsender CNN. Er stufe den Hackerangriff auf das Filmstudio Sony Pictures allerdings nicht als Kriegsakt, sondern als Vandalismus ein. Die Vereinigten Staaten machen Nordkorea für die Cyber-Attacke verantwortlich. Nach Drohungen der Hacker hatte das Filmstudio einen satirischen Film zurückgezogen, in dem es um die geplante Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un geht. Die Regierung in Pjöngjang wies den Vorwurf zurück, Urheber des Cyber-Angriffs zu sein und drohte den USA mit einer Militäraktion.

  • Fußball: Berlin - Hoffenheim 0:5

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Freiburg - Hannover 2:2 und Berlin - Hoffenheim 0:5.

  • Wetter: Am Montag Regen, nur im Süden trocken

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte Regen. Im Süden teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken. Höchsttemperaturen 6 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag ähnliches Wetter bei 8 bis 13 Grad.

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