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Mittwoch, 22. Oktober 2014 08:00 Uhr

  • Deutsches Rotes Kreuz zu Ebola: Noch zu wenig Helfer und Spenden

    Das Deutsche Rote Kreuz sucht weiterhin freiwillige Fachkräfte zur Ebola-Bekämpfung in Westafrika. Medizinisches Personal sei dringend aufgerufen, sich zu melden, sagte DRK-Präsident Seiters im Deutschlandfunk. Bisher gebe es knapp 200 geeignete Bewerber, dies reiche bei weitem nicht aus, um die Behandlungszentren in Sierra Leone und Liberia monatelang zu betreiben. Auch finanziell hielten sich die eigentlich spendenfreudigen Deutschen bei Ebola bisher noch zurück, erklärte Seiters. - In Sierra Leone sind nach seinen Worten bereits Helfer des DRK im Einsatz. Ende der Woche sollen erste Techniker auch nach Liberia reisen. Dort werde das Rote Kreuz künftig auch von Sanitätspersonal der Bundeswehr unterstützt. Eine Fachkonferenz zu Ebola tagt heute in Frankfurt am Main. Die Experten beraten über das Ausmaß der Epidemie, über die Suche nach einem Impfstoff und über den Stand der Vorbereitungen in Deutschland. In Berlin geht am Mittag der Weltgesundheitsgipfel mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu Ende.

  • Pilotenstreik beendet: Lufthansa fliegt wieder nach Plan

    Nach dem Ende des Pilotenstreiks läuft der Flugbetrieb bei der Lufthansa wieder weitgehend planmäßig. Ein Unternehmssprecher erklärte in Berlin, lediglich 20 Kurzstrecken-Verbindungen fielen heute noch aus. Der 35-stündige Ausstand war um Mitternacht beendet worden. Insgesamt musste die Lufthansa mehr als 1.500 Flüge streichen. Betroffen waren fast 170.000 Passagiere. Die Piloten-Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" erwägt nach eigenen Angaben einen weiteren Streik noch in dieser Woche. In der Auseinandersetzung geht es unter anderem um die Vorruhestandsregelungen für die Piloten.

  • Bahn und Eisenbahngewerkschaft EVG setzen Tarifgespräche fort

    Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG setzen heute ihre Tarifverhandlungen fort. Die EVG fordert für ihre rund 100.000 Mitglieder bei der Bahn sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber ein Plus von 150 Euro im Monat. Die Bahn hatte in der ersten Runde Mitte September noch kein Angebot gemacht. Anders als die Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL sieht die EVG derzeit aber keinen Anlass zu Streiks. Die beiden Arbeitnehmer-Vertretungen konkurrieren um mehr Einfluss in dem Konzern. EVG-Chef Kirchner schlug vor, den Konflikt mit Hilfe eines Notars zu lösen. Dieser könnte die Mitgliederzahlen prüfen, sagte Kirchner der "Süddeutschen Zeitung". In der Folge solle dann jeweils die Gewerkschaft für eine Berufsgruppe verhandeln, die dort die meisten Mitglieder habe. Kirchner sagte, inzwischen komme es auf den Bahnhöfen zu Beleidigungen und anderen Konflikten zwischen den Mitgliedern der beiden Gewerkschaften.

  • Drei Mädchen auf Reise zu IS-Kämpfern in Frankfurt am Main gestoppt

    Am Flughafen in Frankfurt am Main hat die Bundespolizei drei Mädchen aus den USA gestoppt, die sich offenbar in Syrien der IS-Terrormiliz anschließen wollten. Eine FBI-Sprecherin erklärte in Washington, die Minderjährigen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren seien inzwischen zurück zu ihren Familien in Denver im Bundesstaat Colorado gebracht worden. Die drei waren in der vergangenen Woche von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden. Sie wollten offenbar über Frankfurt und die Türkei nach Syrien gelangen. Unklar ist, ob sie beim IS eine Kontaktperson hatten. Die britische Polizei erklärte in London, aus Großbritannien machten sich jede Woche durchschnittlich fünf Bürger auf den Weg in den Irak oder nach Syrien, um sich den IS-Dschihadisten anzuschließen.

  • Pentagon hält versehentliche Waffenlieferung an IS für möglich

    Das Pentagon hält es für möglich, dass für Kurden bestimmte Waffen versehentlich in die Hände der Terrormiliz IS gelangt sind. Ein Sprecher sagte in Washington, von den 28 am Wochenende über der syrischen Stadt Kobane abgeworfenen Bündeln mit Waffen habe mindestens eines sein Ziel nicht erreicht. Bestätigen könne er Berichte, nach denen der IS die Waffen in Besitz genommen hat, aber nicht. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle landete mindestens ein Waffenabwurf in den Händen der Terror-Miliz.

  • Europäisches Parlament entscheidet über Juncker-Kommission

    Das Europäische Parlament entscheidet am Mittag in Straßburg über die neue EU-Kommission. Die Zustimmung der Abgeordneten für Präsident Juncker und seine 27 Kommissare gilt als sicher. Bei den Anhörungen in den vergangenen Wochen hatten die einzelnen Parlamentsausschüsse einige personelle Änderungen durchgesetzt. Die Amtszeit der neuen EU-Kommission beginnt Anfang November und dauert fünf Jahre. Als deutscher Vertreter soll der bisherige Energiekommissar Oettinger das Ressort digitale Wirtschaft übernehmen. Der FDP-Europaabgeordnete Lambsdorff sagte im Deutschlandfunk, er sehe schwere inhaltliche Gründe, die gegen diese Kommission sprächen, etwa die Tatsache, dass ausgerechnet der Franzose Moscovici über die Euro-Stabilität wachen solle.

  • Legendärer US-Journalist Ben Bradlee gestorben

    Der frühere Chefredakteur der "Washington Post", Ben Bradlee, ist tot. Er wurde 93 Jahre alt. Während der Watergate-Affäre unterstützte er zusammen mit Herausgeberin Katherine Graham gegen alle Widerstände die Recherchen der Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein, die letztlich 1974 zum Rücktritt von Präsident Nixon führten. Für die Aufdeckung des Skandals erhielt die "Washington Post" einen Pulitzer-Preis, einen von insgesamt 17 während Bradlees Zeit als Chefredakteur.

  • Börse: Tokio und New York mit Gewinnen

    Die US-Börse hat Gewinne verzeichnet. In New York legte der Dow-Jones-Index um 1,3 Prozent auf 16.614 Punkte zu. Der Technologieindex Nasdaq verbesserte sich sogar um 2,4 Prozent und schloss bei 4.419 Punkten. In Tokio liegt der Nikkei-Index bei 15.164 Punkten. Das ist ein Plus von 2,4 Prozent. Der Euro wurde zuletzt mit einem US-Dollar 27 26 notiert.

  • Champions League: AS Rom - Bayern München 1:7

    In der Fußball-Champions-League hat Bayern München das Auswärtsspiel beim AS Rom mit 7:1 gewonnen. Schalke 04 setzte sich gegen Sporting Lissabon mit 4:3 durch. Heute Abend spielt Borussia Dortmund bei Galatasaray Istanbul. Bayer Leverkusen trifft auf Sankt Petersburg.

  • Wetter: Meist regnerisch und stürmisch, 7 bis 14 Grad

    Das Wetter: Von der Mitte bis an den Alpenrand bedeckt und häufig schauerartiger Regen mit zum Teil orkanartigen Böen. Oberhalb von 600 bis 800 Metern auch Schnee. 7 bis 14 Grad. Morgen im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden stark bewölkt, zeitweise Regen. 7 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag weiterhin unbeständig bei wenig geänderten Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest 8 bis 9, Böen 10 bis 11.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 10, Hamburg 10, Bremen 10, Hannover 9, Berlin 8, Leipzig 8, Köln 7, Dresden 8, Frankfurt am Main 7, Stuttgart 6, Freiburg 7, München 6.

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