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Freitag, 31. Oktober 2014 15:00 Uhr

  • Schweiz hebt mutmaßliche IS-Zelle aus

    Schweizer Ermittler haben offenbar Anschlagspläne der Terrormiliz Islamischer Staat in Europa vereitelt. Drei irakische Staatsangehörige stünden im Verdacht, den IS unterstützt und Terrorangriffe vorbereitet zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Bern mit. Sie befinden sich demnach seit März in Untersuchungshaft. Zu möglichen Anschlagszielen machte die Bundesanwaltschaft keine Angaben. Es gebe eine Zusammenarbeit mit Ermittlern des US-amerikanischen FBI. Die Vereinten Nationen verzeichnen unterdessen einen massiven Zustrom ausländischer Kämpfer zum IS und ähnlichen Milizen. Die britische Zeitung "The Guardian" zitiert aus einem UNO-Bericht, wonach 15.000 Männer und Frauen aus mehr als 80 Ländern nach Syrien und in den Irak gezogen seien, um für Terroristen zu kämpfen.

  • Bundesregierung verurteilt Anschlag auf jüdischen Aktivisten

    Die Bundesregierung hat das Attentat auf einen radikalen jüdischen Aktivisten in Jerusalem verurteilt. Die Hintergründe der Tat müssten schnell aufgeklärt werden, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Berlin. Zudem sollten die Behörden in Jerusalem den freien Zugang zu den heiligen Stätten gewährleisten. Seit dem Anschlag auf den ultraorthodoxen Nationalisten Glick und der Erschießung des mutmaßlichen Attentäters ist die Sicherheitslage in Jerusalem angespannt. Muslime unter 50 Jahren bleiben heute vom Freitagsgebet auf dem Tempelberg ausgeschlossen. Lediglich Frauen und ältere Männer lässt die israelische Polizei unter strengen Sicherheitsvorkehrungen passieren. Als Reaktion auf die vorübergehende Sperrung des Tempelbergs rief die palästinensische Fatah-Partei zu Protesten auf und forderte einen "Tag des Zorns".

  • Putin begrüßt Einigung mit Ukraine im Gasstreit

    Russlands Präsident Putin hat die Einigung seines Landes im Gasstreit mit der Ukraine begrüßt. Sie sei ein wichtiger Schritt, um den Transit nach Europa zu sichern, teilte der Kreml nach einem Telefonat Putins mit dem ukrainischen Staatschef Poroschenko, Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande mit. Die Europäische Union bezieht etwa ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland. Die Hälfte davon fließt über die Ukraine. Nach monatelangem Streit hatten sich Russland und die Ukraine gestern unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Oettinger auf eine Lösung verständigt. Das Abkommen sieht unter anderem einen verbindlichen Plan für die Tilgung ukrainischer Altschulden vor. Außerdem muss das Land künftig in Vorkasse treten. Die Lieferungen könnten in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden.

  • Unabhängigkeit der Katalanen: Zentralregierung will auch symbolische Abstimmung stoppen

    Die spanische Regierung will verhindern, dass die Bürger in Katalonien Anfang November symbolisch über die Unabhängigkeit der Provinz abstimmen. Nach einer Kabinettssitzung in Madrid erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin Sáenz de Santamaría, man werde das Verfassungsgericht anrufen, um die Abstimmung verbieten zu lassen. Die Regionalregierung von Katalonien hatte das symbolische Votum angesetzt, nachdem eine rechtlich bindende Volksabstimmung bereits untersagt worden war.

  • Präsident von Burkina Faso tritt zurück

    Der Präsident des westafrikanischen Landes Burkina Faso, Compaore, hat seinen Rücktritt erklärt. In einer offiziellen Mitteilung sprach sich der 63-Jährige dafür aus, binnen 90 Tagen freie und transparente Wahlen abzuhalten. Campaore war 27 Jahre im Amt. Seit Tagen hatten in Burkina Faso Zehntausende gegen ihn protestiert. Zuletzt stellte sich auch die Armee gegen das Staatsoberhaupt und löste das Parlament auf. Bei den Unruhen im Land kamen zahlreiche Menschen ums Leben.

  • Feuer in Gebäude von Radio France in Paris ausgebrochen

    Im Gebäude von "Radio France" in Paris ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Berichten von Korrespondenten dringt dichter Rauch aus den Fenstern des mehrstöckigen Hauses. Die Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen. - Die Brand-Ursache ist noch unklar.

  • Wetter: Teils sonnig, teils neblig, 10 bis 20 Grad

    Das Wetter: Im Nordosten stark bewölkt, aber trocken. Sonst teils heiter, teils neblig. Die Temperatur erreicht je nach Sonnenschein 10 bis 20 Grad. Morgen vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. 10 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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