Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 19:00 Uhr

  • Tsipras ringt nach Troika-Rauswurf um Schadensbegrenzung

    Der griechische Finanzminister Varoufakis spricht in Paris mit seinem französischen Kollegen Sapin über die jüngsten Verstimmungen zwischen der neuen Regierung in Athen und der EU. Varoufakis hatte einen Bruch mit der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission verkündet und damit die Geldgeber brüskiert. Im Vorfeld des Treffens machte Sapin klar, dass ein Schuldenschnitt nicht zur Debatte stehe. Der griechische Ministerpräsident Tsipras bemüht sich inzwischen, den Streit beizulegen. Er habe mit EZB-Präsident Draghi telefoniert, hieß es in Regierungskreisen. In dem Gespräch sei der Wille erklärt worden, eine für Griechenland und Europa gleichermaßen vorteilhafte Lösung zu finden. Tsipras sprach auch EU-Kommissionspräsident Juncker und Parlamentspräsident Schulz an.

  • Kämpfe in Ukraine dauern an - OSZE gibt Separatisten die Schuld

    Im Osten der Ukraine kommt es nach dem erneuten Scheitern der Friedensgespräche weiter zu heftigen Gefechten. Das bestätigte ein Sprecher der ukrainischen Armee. Gekämpft werde vor allem in der Stadt Debaltsewe. Es soll mehrere Tote gegeben haben, darunter auch Zivilisten. In einem Truppenlager der ukrainischen Armee in Cherson nahe der Halbinsel Krim kam es heute zudem zu einer Explosion. Dabei sollen sechs Soldaten ums Leben gekommen sein: elf erlitten Verletzungen. Nach Berichten örtlicher Medien war Sprengstoff explodiert.

  • In Ägypten inhaftierter australischer Journalist freigelassen

    Der mehr als ein Jahr lang in Ägypten inhaftierte australische Journalist Peter Greste ist frei. Er hat das Land bereits verlassen. Greste, der für den Sender Al-Dschasira arbeitet, und zwei seiner arabischen Kollegen waren vergangenes Jahr zu mindestens sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Gerichtsprozess hatte international Kritik hervorgerufen. Das Schicksal der beiden anderen Verurteilten blieb zunächst unklar. Al-Dschasira verlangte in einer Stellungnahme, auch sie freizulassen. Die Anklage gegen die Journalisten hatte auf Unterstützung einer terroristischen Organisation gelautet. Die ägyptische Führung warf Greste und seinen Kollegen vor, durch falsche Berichterstattung der verbotenen Muslimbruderschaft geholfen zu haben.

  • Nigeria: Boko Haram greift erneut Maiduguri an

    Die Terrororganisation Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut die Millionenstadt Maiduguri angegriffen. Bewohner berichteten von Bombardements, Raketenbeschuss und Maschinengewehrfeuer. Die Attacken seien aus mehreren Richtungen gekommen. Ein Armeesprecher teilte mit, die Soldaten hätten die Islamisten erfolgreich und schnell zurückgedrängt. Die Terroristen hätten dabei schwere Verluste erlitten. Boko Haram hatte zuvor bereits zweimal versucht, die Großstadt einzunehmen. Die Terror-Miliz will im Norden Nigerias einen islamistischen Staat errichten und Maiduguri zu seiner Hauptstadt machen. Die Afrikanische Union hat angekündigt, mit einer multinationalen Eingreiftruppe dagegen vorzugehen. Fünf Länder der Region wollen dafür insgesamt 7.500 Soldaten stellen.

  • Staatsakt für Richard von Weizsäcker im Berliner Dom

    Deutschland wird am 11. Februar mit einem Trauergottesdienst und einem anschließenden Staatsakt im Berliner Dom Abschied von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker nehmen. Wie das für die Organisation zuständige Innenministerium mitteilte, werden dazu bis zu 1.400 geladene Gäste erwartet. Den Staatsakt hatte Bundespräsident Gauck angeordnet. Weizsäcker war gestern im Alter von 94 Jahren gestorben.

  • AfD-Parteitag in Bremen beendet

    Die "Alternative für Deutschland" hat ihren Bundesparteitag in Bremen beendet. Im Mittelpunkt standen heute Beschlüsse zur Gesundheits- und Steuerpolitik. Gestern hatte sich die AfD eine neue Satzung gegeben. Ab Dezember wird die Partei nur noch von einem Vorsitzenden geführt. Bislang standen drei gleichberechtigte Sprecher an der Spitze.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Am Tage wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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