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Mittwoch, 17. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • Unmut in den USA über Obamas Annäherung an Kuba

    Die Annäherung der USA an Kuba ist in den Vereinigten Staaten umstritten. Führende Vertreter der republikanischen Partei kündigten Widerstand gegen den Kurswechsel von Präsident Obama an. Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Boehner, warf Obama Zugeständnisse an eine - so wörtlich - "brutale Diktatur" vor. Ähnlich äußerte sich der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, der für 2016 als möglicher Präsidentschaftskandidat gehandelt wird. Er sagte, man dürfe mit einem repressiven Regime nicht verhandeln. Auch das Lager der Demokraten steht nicht geschlossen hinter Obama. Der Senator Menendez warnte davor, die Wirtschaftssanktionen gegen Kuba aufzuheben. International stößt die Annäherung dagegen auf Zustimmung. Bundesaußenminister Steinmeier zollte Obama Respekt. Das russische Außenministerium sprach von einem Schritt in die richtige Richtung. Die USA und Kuba wollen erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen. Die Regierungen in Washington und Havanna vereinbarten zudem einen Gefangenenaustausch.

  • US-Notenbank hält an niedrigem Leitzins fest

    Die amerikanische Notenbank hält trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs an ihrer Niedrigzins-Politik fest. In Washington erklärten die Währungshüter, der Leitzins werde noch für beträchtliche Zeit nahe null bleiben. Man werde bei der geplanten Normalisierung der Geldpolitik geduldig sein. - Wegen der guten Konjunktur war ein milliardenschweres Anleiheprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft bereits im Oktober beendet worden. Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbank Mitte nächsten Jahres dann auch die Zinswende einläuten wird.

  • Hamburger Schüler Diren: Todesschütze schuldig gesprochen

    Im Fall des Hamburger Austauschschülers Diren ist der Todesschütze in den USA schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen im US-Bundesstaat Montana entschieden, dass der Hausbesitzer den 17-Jährigen im April in seiner Garage vorsätzlich getötet hat. Das Strafmaß wird später festgesetzt. Dem Täter drohen mindestens zehn Jahre Haft.

  • Griechenland: Erste Runde der Präsidentenwahl gescheitert

    Die Präsidentenwahl in Griechenland ist im ersten Anlauf gescheitert. Der Kandidat der Regierung, der frühere EU-Kommissar Dimas, erhielt im Parlament 160 Stimmen, 40 weniger als erforderlich. Nun gibt es am 23. Dezember einen zweiten Wahlgang. Sollte Dimas auch in der dritten Runde Ende des Monats scheitern, müsste ein neues Parlament gewählt werden.

  • Polen verspricht Unterstützung für Ukraine

    Die Ukraine dringt auf eine Annäherung an westliche Bündnisse. Bei einem Besuch in Polen kündigte Präsident Poroschenko an, er werde dem Parlament in Kiew einen Entwurf zur Aufgabe des blockfreien Status vorlegen. Darüber hinaus strebe er bis 2020 einen Antrag der Ukraine auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Der polnische Präsident Komorowski sagte nach einem Treffen, sein Land wolle der Ukraine nicht nur bei Reformen helfen, sondern sei auch offen für Waffenverkäufe, falls dies gewünscht werde.

  • UNO-Sicherheitsrat erlaubt weitere Hilfslieferungen nach Syrien

    Der UNO-Sicherheitsrat hat das Mandat für Hilfslieferungen nach Syrien bis Januar 2016 verlängert. Zugleich erlaubten die 15 Mitglieder die Nutzung zusätzlicher Grenzübergänge und Routen im Land ohne Zustimmung der syrischen Regierung. In dem Resolutionsentwurf heißt es, mehr als 12 Millionen Menschen benötigten dringend Unterstützung.

  • Fußball-Bundesliga : Dortmund und Wolfsburg trennen sich 2:2

    In der Fußball-Bundesliga gab es heute folgende Ergebnisse: Mönchengladbach - Bremen: 4 : 1 Dortmund - Wolfsburg: 2 : 2 Frankfurt - Berlin: 4 : 4 Paderborn - Schalke: 1 : 2 Hoffenheim-Leverkusen: 0 : 1.

  • Wetter: Meist regnerisch, im Norden und Westen nachmittags Auflockerungen, 10 bis 14 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, in höheren Lagen Schnee, auf den Bergen stürmische Böen. 9 bis 2 Grad, auf den Bergen um den Gefrierpunkt. - Am Tage von Westen her neuer Regen, nachmittags im Norden und Westen vorübergehend trocken. 10 bis 14 Grad, auf den Bergen kühler. Die weiteren Aussichten: Am Freitag meist stark bewölkt, verbreitet Regen bei 9 bis 14 Grad.

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