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Samstag, 1. November 2014 01:00 Uhr

  • Flüchtlinge: EU startet "Triton"-Mission - Kritik der Grünen

    Die Grünen-Abgeordnete im Europarlament, Lochbihler, hat die heute beginnende EU-Mission "Triton" im Mittelmeer kritisiert. Das Vorhaben solle lediglich die EU-Außengrenzen schützen, sagte Lochbihler im Deutschlandfunk. Die Einsatzkräfte seien ungenügend ausgestattet und ihr Mandat auf die italienische Küste und die Insel Lampedusa begrenzt. Lochbihlers Parteikollegin Keller betonte, Innenminister de Maizière und seine EU-Kollegen wüssten, dass die meisten Flüchtlinge gezwungen seien, den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer zu nehmen. Der neue Einsatz komme einem Todesurteil für viele Menschen gleich, sagte sie der "Frankfurter Rundschau". - Im Gegensatz zum beendeten Mare-Nostrum-Einsatz Italiens beschränkt sich die Triton-Mission auf eine Zone von 30 Seemeilen vor Italiens Küste.

  • Peschmerga-Kämpfer erreichen belagerte nordsyrische Stadt Kobane

    Die seit Tagen erwarteten kurdischen Peschmerga-Kämpfer sind zur Verstärkung in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte überquerten rund zehn Fahrzeuge die türkisch-syrische Grenze. Die rund 150 Kämpfer hatten sich zuvor nahe der türkischen Grenzstadt Suruc auf ihren Einsatz vorbereitet. Ihr Konvoi wurde von Soldaten eskortiert. - Die Peshmerga sollen helfen, Kobane gegen die Terror-Organisation "Islamischer Staat" zu verteidigen. Die Extremisten versuchen seit Wochen die Stadt einzunehmen. Sie steht im Zentrum des Kampfes der US-geführten Koalition gegen den IS.

  • Lissabon: Tausende Staatsbedienstete protestieren gegen Sparkurs

    In Lissabon haben am Abend mehrere tausend Angestellte des öffentlichen Dienstes gegen Sparmaßnahmen der portugiesischen Regierung demonstriert. Zuvor hatte das Parlament mit den Stimmen der konservativen Mehrheit von Ministerpräsident Passos Coelho dem Haushalt für das kommende Jahr in erster Lesung zugestimmt. Dieser sieht vor, die geltenden Gehaltskürzungen und die Verlängerung der Arbeitszeit im öffentlichen Dienst beizubehalten. Die öffentlich Bediensteten verdienen 20 Prozent weniger als noch vor Ausbruch der Krise.

  • Jean-Claude Juncker übernimmt Führung der EU-Kommission

    In Brüssel nimmt die neue EU-Kommission offiziell ihre Arbeit auf. Geführt wird sie vom früheren luxemburgischen Premierminister Juncker. Unter den 27 Kommissaren ist erneut der Deutsche Günther Oettinger. Der 61-Jährige leitete bisher das Energie-Ressort. Künftig ist er für Digitalwirtschaft zuständig. Der neue EU-Kommissionspräsident Juncker sieht im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und schwaches Wirtschaftswachstum die größten Herausforderungen. Er hat versprochen, noch vor Weihnachten ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket zur Ankurbelung der Konjunktur vorzustellen.

  • Burkina Faso: EU und USA fordern demokratische Wahlen

    Nach dem Machtwechsel in Burkina Faso haben die USA und die EU alle Beteiligten aufgerufen, die Verfassung zu achten. Die US-Regierung in Washington betonte, man sei beunruhigt über Meldungen, wonach Armeechef Traore die Staatsgeschäfte führen wolle. Die EU forderte freie und faire Wahlen in dem westafrikanischen Land. Gerade während des Übergangs müsse die Verfassung respektiert werden. - Präsident Compaore hatte nach 27 Jahren im Amt heute seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen sein Vorhaben, eine weitere Amtszeit durch eine Verfassungsänderung zu erreichen. Vorgestern hatte die Armee dann das Parlament aufgelöst und die Bildung einer Übergangsregierung angekündigt.

  • Kampf gegen Ebola: Kanada stellt keine Visa mehr aus

    Kanada stellt ab sofort keine Visa mehr für Bürger jener westafrikanischen Staaten aus, die am stärksten von Ebola betroffen sind. Wie das kanadische Einwanderungsministerium mitteilte, gilt die Regelung auch für alle Personen, die sich in jüngster Zeit in den Ländern aufgehalten haben. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich mehr als 13.500 Menschen mit Ebola infiziert. Fast 5.000 Todesopfer wurden registriert.

  • Wetter: Heute vor allem im Norden sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Am Tag vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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