Nachrichten

Montag, 30. März 2015 11:00 Uhr

  • Weitere Luftangriffe auf Sanaa - Chinesische Marine plant Evakuierung

    Die von schiitischen Huthi-Milizen kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa ist erneut Ziel von Luftangriffen gewesen. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition bombardierte nach Darstellung von Augenzeugen das Gebiet um den Präsidentenpalast und Waffendepots am Stadtrand. In der südjemenitischen Hafenstadt Aden, die von Anhängern des geflohenen Präsidenten Hadi gehalten wird, waren Explosionen und Maschinengewehrfeuer zu hören. Nach arabischen Fernsehberichten stehen Huthi-Kämpfer rund 30 Kilometer vor der Stadt. - Das chinesische Verteidigungsministerium kündigte an, 500 Staatsbürger durch die Marine in Sicherheit zu bringen. Dazu seien drei Schiffe zum Hafen von Aden entsandt worden, die sonst im Einsatz gegen Piraten seien.

  • Iranische Atomverhandlungen werden fortgesetzt

    m schweizerischen Lausanne sind die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen worden. Erstmals kamen in der entscheidenden Runde die Außenminister aller sieben beteiligten Nationen zusammen, nämlich des Iran, der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens sowie Frankreichs und Deutschlands. Zuletzt hatten Unterhändler zwar die Bereitschaft aller zu einer Einigung betont, aber von erheblichen Differenzen gesprochen. Umstritten sind weiterhin Punkte wie die Laufzeit eines Vertrages und die Frage, welche Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben werden sollten. Ein Rahmenabkommen soll spätestens bis morgen vereinbart sein. Bis Ende Juni könnte dann die Ausarbeitung mit allen technischen Details erfolgen.

  • Flugzeugabsturz: weiter Suche nach zweitem Flugschreiber

    In den französischen Alpen geht die Suche nach dem zweiten Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine weiter. Von den Aufzeichnungen erhoffen sich die Ermittler weitere Informationen zum Hergang an Bord der Maschine. Auch die Suche nach den Opfern wird fortgesetzt. Bislang konnten Experten die DNA von etwa 80 Menschen sicherstellen. - Zu der schwer zugänglichen Absturzstelle soll ein Weg für Geländewagen geschaffen werden, um schweres Bergungsgerät in das Gebiet bringen zu können.

  • Studie: Umweltschutz nur noch für jeden fünften ein wichtiges politisches Aufgabenfeld

    Der Umweltschutz ist einer Umfrage zufolge für viele Deutsche nicht mehr so wichtig wie noch vor zwei Jahren. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes waren nur noch 19 Prozent der Bevölkerung der Ansicht, dass der Umweltschutz zu den aktuell wichtigsten Problemen Deutschlands zählt. 2012 waren es 35 Prozent gewesen. Damals lag der Umweltschutz auf Platz zwei der Rangliste politischer Aufgabenfelder. Inzwischen liegt er auf Rang fünf. Wichtiger sind den Bürgern demnach die soziale Sicherung, die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Rentenpolitik und der Themenbereich Kriminalität, Frieden und Sicherheit. Gleichzeitig gaben zwei Drittel der Befragten an, das Engagement der Regierung im Bereich Umweltschutz lasse zu wünschen übrig. - Die Umfrage wurde im Sommer des vergangenen Jahres gemacht.

  • Bahnstrecken nach Unwetter wieder weitgehend in Betrieb

    Sturmschäden haben heute früh den Bahnverkehr auf mehreren wichtigen Strecken behindert. Nach Angaben der Bahn sind inzwischen alle Strecken wieder befahrbar. Auch die zeitweise gesperrten Verbindungen Berlin-Wolfsburg und Hamburg-Hannover seien wieder in Betrieb. - In Nordrhein-Westfalen wurden durch umstürzende Bäume drei Autofahrer leicht verletzt. Auch aus Hessen, Sachsen und Niedersachsen werden Sturmschäden gemeldet. In einigen Teilen der bayerischen Alpen herrscht große Lawinengefahr.

  • Wetter: Regen mit viel Wind, im Westen trocken, 6 bis 14 Grad

    Das Wetter: Im Norden, Osten und Süden Regen, Graupelschauer und Gewitter, nur im Westen meist trocken, gegen Abend auch dort Niederschläge, 6 bis 14 Grad. Morgen setzt sich bei ähnlichen Werten das regnerische und windige Wetter fort. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 7, Böen 9.

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