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Donnerstag, 23. Oktober 2014 20:00 Uhr

  • EU-Klima-Gipfel in Brüssel hat begonnen

    In Brüssel verhandeln die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über den Klimaschutz. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, sie erwarte komplizierte Diskussionen und sei sich nicht sicher, ob man zu einem Ergebnis kommen werde. Auf dem Klima-Gipfel geht es um die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid um 40 Prozent bis zum Jahr 2030. Streit gibt es beim Thema Energie-Einsparungen. Der schwedische Ministerpräsident Löfven sagte, die Vorgabe solle nun bei 27 Prozent liegen. Ursprünglich waren 30 Prozent anvisiert worden, ebenfalls bis zum Jahr 2030. Neben den Klimazielen will die Europäische Union über die Ebola-Epidemie beraten. Die EU-Kommission teilte mit, sie stelle knapp 25 Millionen Euro für die Erforschung eines Impfstoffs gegen die Virus-Erkrankung bereit. Europa hat damit bislang mehr als 500 Millionen Euro für die Bekämpfung der Seuche in Aussicht gestellt.

  • Harper kündigt nach Attentat schärfere Anti-Terror-Gesetze an

    Nach dem Attentat im Regierungsviertel von Ottawa hat der kanadische Premierminister Harper schärfere Anti-Terror-Gesetze angekündigt. Er versprach mehr Befugnisse für die Sicherheitskräfte, unter anderem in der Überwachung und bei der Festnahme Verdächtiger. Harper sagte, Kanada lasse sich nicht einschüchtern. Der Premierminister äußerte sich in einer Rede zur Wiedereröffnung des Parlaments, das gestern wegen des Angriffs eines bewaffneten Mannes geschlossen worden war. Der Attentäter tötete einen Wachsoldaten, bevor er selbst erschossen wurde. Die Polizei teilte heute mit, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt hat. Der kanadische Staatsbürger war Medienberichten zufolge mehrfach vorbestraft und kürzlich zum Islam konvertiert.

  • Terrormiliz IS verfügt laut USA über breite Finanzierung

    Die US-Regierung hält die Extremisten des Islamischen Staats für die weltweit am besten finanzierte Terrororganisation. Der hochrangige US-Finanzbeamte David Cohen sagte, abgesehen von einigen staatlich unterstützten Extremisten-Gruppen verfüge keine über eine derart breite Finanzierungsbasis. Die Kämpfer verdienen laut Cohen mit eroberten Ölraffinerien im Irak und in Syrien täglich eine Million Dollar. Das Öl werde auf dem Schwarzmarkt über Kurden im Irak in die Türkei verkauft. Das US-geführte Bündnis gegen den IS zielt mit seinen Luftangriffen deshalb besonders auf Öl-Anlagen. Rund um die nordsyrische Stadt Kobane haben sich die Kämpfe zwischen kurdischen Peschmerga-Kämpfern und dem IS intensiviert. Unterstützung für die Kurden soll aus dem Irak kommen. Der türkische Präsident Erdogan hat angekündigt, 200 irakische Peschmerga-Kämpfer über die türkische Grenze nach Kobane zu lassen.

  • EuGH-Urteil zu Strompreisen trifft auf Zustimmung der Verbraucherschützer

    Verbraucherschützer haben die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs begrüßt, dass Energieanbieter ihre Kunden künftig vor Preiserhöhungen über deren Gründe informieren müssen. Der Energiereferent des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Kasper, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", das Urteil sorge für mehr Transparenz. Außerdem lasse es die Tür offen für Rückforderungsansprüche der Kunden. Die Luxemburger Richter hatten es ausdrücklich erlaubt, dass Betroffene auch rückwirkend Zahlungen zurückfordern können. Mit dem Urteil wurden mehrere Klauseln in deutschen Strom- und Gasverträgen für ungültig erklärt, denen zufolge die Unternehmen die Preise einseitig anheben können, ohne Gründe zu nennen.

  • Flüchtlingsgipfel endet ohne Einigung über finanzielle Lasten

    Der Flüchtlingsgipfel im Berliner Kanzleramt ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Kanzleramtsminister Altmaier sagte, Bund und Länder wollten bis zur nächsten Ministerkonferenz im Dezember Vorschläge machen, wie die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen verbessert werden könne. Zudem habe man vereinbart, Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zu bilden. Thüringens Innenminister Geibert bedauerte, dass die Frage einer finanziellen Unterstützung für die Länder nicht geklärt worden sei. Wegen steigender Flüchtlingszahlen fordern die Länder und Kommunen den Bund auf, ihnen bei der Schaffung von Unterkünften stärker zu helfen. Außerdem verlangen sie, Asylanträge schneller zu bearbeiten. Dies könnte durch mehr Personal beim Bundesamt für Migration erreicht werden.

  • WHO verlangt strikte Ausreisekontrollen in Ebola-Ländern

    Die Weltgesundheitsorganisation fordert strengere Ausreisekontrollen für Menschen aus den Ebola-geplagten Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die WHO-Direktorin für Krisenreaktion, Nuttall, sagte in Genf, wer sich mit dem Virus infiziert habe, dürfe die betroffenen Staaten auf keinen Fall verlassen. Menschen, die Kontakt mit Ebola-Kranken hatten, sollten solange in Westafrika bleiben, bis der Verdacht auf eine Infektion ausgeräumt sei. - Das Notfallkommitee der WHO sprach sich jedoch gegen ein generelles Reiseverbot aus. Dies könnte die wirtschaftliche Krise in den drei Ländern verschärfen. Auch eine unkontrollierte Massenmigration solle verhindert werden. In Liberia, Sierra Leone und Guinea wurden bislang rund 10.000 Ebola-Fälle registriert, fast die Hälfte davon verlief tödlich.

  • Boko Haram entführt 60 Mädchen

    Die Terrorgruppe Boko Haram hat Medienberichten zufolge in Nigeria weitere 60 Mädchen entführt. Bewaffnete Männer hätten zwei Ortschaften überfallen und die Mädchen verschleppt, hieß es. In der Gewalt der Terrorgruppe befinden sich bereits 200 im April entführte Schülerinnen. Vergangene Woche hatte die nigerianische Armee einen Waffenstillstand bekannt gegeben, der mit Boko Haram vereinbart worden sei. Daraufhin hatte es geheißen, die entführten Mädchen würden freikommen. Zweifel an der Waffenruhe wurden auch durch einen Bombenanschlag auf eine Busstation in der Stadt Azare laut. Dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet. Zu dem Attentat bekannte sich niemand.

  • Airbag-Probleme: Audi ruft 850.000 Fahrzeuge zurück

    Der Autohersteller Audi ruft weltweit 850-tausend Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Wegen eines Programmierfehlers könne es vorkommen, dass sich die Airbags bei einem Unfall nicht entfalteten, teilte ein Sprecher mit. Betroffen sind die Modelle A4 seit dem Baujahr 2012. In Deutschland sind davon 150-tausend Fahrzeuge ausgeliefert worden.

  • Börse: Dax über 9.000 Punkten

    Die Börse in Frankfurt am Main hat mit einem deutlichen Plus geschlossen. Der Leitindex Dax legte um 1,2 Prozent auf 9.047 Punkte zu.

  • Fußball-Europa-League: Krasnodar - Wolfsburg 2:4

    In der Fußball-Europa-League hat der VFL Wolfsburg beim russischen Team FR Krosnodar mit 4:2 gewonnen. Am Abend spielt noch Borussia Mönchengladbach gegen Apollon Limassol aus Zypern.

  • Wetter: Am Tage Teils bewölkt, teils sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Alpenvorland Regen, in höheren Lage Schnee. Sonst stark bewölkt, aber trocken bei Tiefstwerten zwischen 10 Grad an der Küste und minus vier Grad in einigen Alpentälern. Am Tage meist bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 7 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden zäher Nebel oder sonnig. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd, 5 bis 6, Böen 7.

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