Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 01:00 Uhr

  • Bündnis um Saudi-Arabien blockiert Seehäfen im Jemen

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben mit einer Blockade der Seehäfen im Jemen begonnen. Ein Militärsprecher teilte in Riad mit, damit wolle man verhindern, dass die schiitischen Huthi-Rebellen Waffenlieferungen oder Truppennachschub erhielten. Pakistan kündigte an, die saudisch geführte Koalition bei ihren Militäraktionen zu unterstützen. Bei einem Luftangriff in der Nähe eines Flüchtlingslagers im Jemen gab es gestern zahlreiche Opfer. Die Internationale Organisation für Migration sprach von mindestens 45 Toten. Die jemenitische Regierung machte die Huthi verantwortlich, allerdings hatte auch die saudische Luftwaffe wieder Angriffe auf Stellungen der Rebellen geflogen.

  • Nigeria: knappes Wahlergebnis erwartet, Buhari zur Zeit vorn

    Bei der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria zeichnet sich ein knapper Ausgang ab. Die Veröffentlichung weiterer Teilergebnisse soll am Morgen fortgesetzt werden. Zuletzt haben die Nachrichtenagenturen einen leichten Vorsprung für Herausforderer Buhari gemeldet. Der frühere General, der von 1983 bis 1985 an der Spitze eines Militärregimes stand, liegt laut Reuters bei knapp zwölf Millionen Stimmen. Amtsinhaber Jonathan kommt auf zehn Millionen. Ausgezählt sind drei Viertel der 36 Bundesstaaten. Der Muslim Buhari hat vor allem im Norden viele Anhänger, der Christ Jonathan dagegen eher im Süden. Nach Angaben der USA und Großbritanniens kam es bei der Wahl zu Unregelmäßigkeiten, die Afrikanische Union nannte den Verlauf dagegen demokratisch. Aufgerufen waren rund 70 Millionen Bürger. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas.

  • Atomverhandlungen mit dem Iran: heute läuft die erste Frist ab

    In den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm läuft heute die Frist für ein erstes Rahmenabkommen ab. In Lausanne in der Schweiz beraten die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland mit der Islamischen Republik. Inzwischen sind die Außenminister aller sieben Länder am Ort, um bis heute um Mitternacht eine Einigung zu erzielen. Umstritten waren bis zuletzt weniger die technischen als die politischen Fragen. Dazu zählen etwa die Dauer des geplanten Abkommens und die Aufhebung der Sanktionen beziehungsweise deren Wieder-In-Kraftsetzen für den Fall, dass der Iran sich nicht an die Vereinbarungen hält. Die technischen Details sollen dann bis Ende Juni in ein endgültiges Abkommen eingearbeitet werden.

  • Schuldenstreit: Tsipras kündigt "ehrlichen" Kompromiss an

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras strebt nach eigenen Worten einen ehrlichen Kompromiss mit den internationalen Geldgebern an. Er sagte im Parlament in Athen, seine Regierung sei entschlossen, Reformen durchzusetzen. Das dürfe aber nicht zu Massenentlassungen, Lohnkürzungen und der Schließung von Krankenhäusern oder Universitäten führen. Der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia - Tsipras Amtsvorgänger Samaras - warf der neuen Regierung Untätigkeit vor und betonte, wenn er selbst an der Macht geblieben wäre, hätte Griechenland schon an die Finanzmärkte zurückkehren können. In Brüssel verhandeln Vertreter der drei internationalen Kreditgeber von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank über die Pläne Athens. Die Vorschläge reichen den Gläubigern noch nicht aus, um die letzten gut sieben Milliarden Euro des zweiten Hilfspaketes auszuzahlen.

  • General Motors: 77 Tote wegen defekter Zündschlösser

    Der US-Autobauer General Motors gibt die Zahl der Toten im Skandal um defekte Zündschlösser inzwischen mit 77 an. Das teilte der Anwalt mit, der den Entschädigungsfonds des Konzerns verwaltet. Knapp 90 Schadenersatzforderungen wegen Todesfällen werden zur Zeit noch geprüft. Bei GM waren bis zum Ablauf der Frist Ende Januar insgesamt mehr als 4.000 Anträge auf Entschädigung eingegangen. GM zahlt für jedes Todesopfer mindestens eine Million Dollar, hinzu kommen Zahlungen für erlittene Verletzungen. Der Konzern hatte wegen der defekten Zündschlösser vor rund einem Jahr 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, soll aber schon lange vor diesem Zeitpunkt von den Problemen gewusst haben.

  • Wetter: Dienstag Regen und Wind, 4 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts von Westen nach Osten ziehende Niederschläge. Auf den Bergen Sturm- und Orkanböen. 9 bis 1 Grad im Nordosten. Morgen wieder regnerisch und windig bei 4 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei 3 bis 13 Grad.

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