Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 19:00 Uhr

  • Prognose: Linkspartei Syriza gewinnt Wahl in Griechenland

    Die Linkspartei Syriza hat die Parlamentswahl in Griechenland gewonnen. Nach ersten Prognosen erhielt sie zwischen 35,5 und 39,5 Prozent der Stimmen. Die bislang regierende konservative Partei Nea Dimokratia verliert demnach deutlich und kommt auf 23 bis 27 Prozent. Da nach dem griechischen Wahlrecht der Sieger 50 zusätzliche Sitze im Parlament erhält, liegt die absolute Mehrheit für Syriza in greifbarer Nähe. Der Chef der Linkspartei, Tsipras, erklärte bei seiner Stimmabgabe in Athen, das griechische Volk entscheide heute über einen Neuanfang des krisengeschüttelten Landes. Syriza setzt sich für eine Lockerung des Sparkurses ein und für einen Schuldenerlass bei den internationalen Gläubigern. Ebenfalls im Parlament vertreten sind unter anderem die proeuropäische Partei "Der Fluss", die rechtsradikale "Goldene Morgenröte" und die sozialistische Pasok.Mehr ...

  • Rund 17.000 Pegida-Anhänger bei Demonstration in Dresden

    In Dresden haben rund 17-tausend Anhänger der anti-islamischen Pegida-Gruppierung demonstriert. Ihnen standen fünftausend Gegendemonstranten gegenüber. Die Kundgebungen seien insgesamt friedlich verlaufen, teilte ein Polizei-Sprecher mit. Festnahmen habe es keine gegeben. - Politiker und Vertreter von Religionsgemeinschaften zeigten sich besorgt über die Folgen der islam- und fremdenfeindlichen Demonstrationen. Außenminister Steinmeier erklärte, es werde vollkommen unterschätzt, welchen Schaden die rassistischen Sprüche und Plakate der Pegida hätten. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte vor dem Gedankengut, dass dort transportiert werde.

  • Sondertreffen der EU-Außenminister wegen Ukraine-Krise

    Mit der zunehmenden Gewalt in der Ostukraine befassen sich in dieser Woche die Außenminister der Europäischen Union. Die Außenbeauftragte Mogherini kündigte für kommenden Donnerstag eine Krisentreffen an. In der Ukraine gedachten die Menschen heute mit einer Schweigeminute der Opfer von Mariupol. In der Hafenstadt waren gestern mindestens 30 Bewohner bei einem Raketenangriff getötet worden. Die Regierung in Kiew macht prorussische Separatisten für den Angriff verantwortlich.Mehr ...

  • Hollande empfing Angehörige der Terroropfer

    Der französische Präsident Hollande hat die Angehörigen der Terroropfer von Paris im Élysée-Palast empfangen. Die Begegnung sei ein Moment der Anteilnahme und Solidarität gewesen, teilte ein Sprecher des Palasts mit. Neben den Familien der 17 Todesopfer waren auch die Personen eingeladen, die bei der islamistischen Attentatsserie vor zweieinhalb Wochen verletzt oder als Geiseln genommen worden waren. An dem Treffen nahmen zudem Regierungschef Valls und mehrere Minister teil. Ursprünglich war eine öffentliche Ehrung aller Opfer geplant gewesen, wie es sie bereits für die getöteten Polizisten gab. Nach Gesprächen mit Angehörigen fiel dann aber die Entscheidung für einen informellen Empfang hinter verschlossenen Türen.

  • Nigerias Armee wehrt Angriff von Boko Haram auf Maiduguri ab

    Das nigerianische Militär hat nach eigenen Angaben einen Angriff der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram auf die Millionenstadt Maiduguri abgewehrt. Zahlreiche Extremisten und auch Soldaten seien bei den Gefechten getötet worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Kämpfer der Boko Haram hätten Maiduguri in der Nacht von drei Seiten aus überfallen. Für die Stadt im Norden des Landes wurde daraufhin eine Ausgangssperre verhängt. In Maiduguri leben rund 1,2 Millionen Menschen. Bereits im vergangenen Jahr war ein Angriff der Boko Haram auf die Stadt gescheitert. US-Außenminister Kerry sicherte dem nigerianischen Präsidenten Jonathan während eines Kurzbesuchs die Unterstützung seines Landes im Kampf gegen die Terroristen zu.

  • Mindestens zehn Tote in Ägypten am Jahrestag der Revolte

    Der vierte Jahrestag der Revolution ist in Ägypten von Anschlägen und Ausschreitungen überschattet worden. Die schwersten Unruhen gab es im Osten der Hauptstadt Kairo, wie die Behörden mitteilten. Dort wurden neun Menschen während Demonstrationen getötet. Die Polizei erklärte, Sicherheitskräfte seien von Extremisten beschossen worden und hätten das Feuer erwidert. Zusammenstöße gab es auch in Alexandria im Norden des Landes und in Buhaira. - Mit zahlreichen Kundgebungen hatte Ägypten heute an den Beginn der Revolte am 25. Januar 2011 gedacht, die zum Sturz des langjährigen Staatschefs Mubarak führte.

  • Wetter: Nachts verbreitet Niederschläge, -7 bis +3 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Niederschläge, in höheren Lagen Schneefall. Minus 7 bis 0 Grad, im Nordwesten bis plus 3 Grad. Morgen von Norden und Nordwesten her Regenfälle, im Bergland Schnee. Im äußersten Osten und Südosten meist trocken. 0 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 6 Grad.

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