Nachrichten

Dienstag, 27. Januar 2015 15:00 Uhr

  • Griechenland: Neues Kabinett steht

    Das neue griechische Kabinett steht. Ministerpräsident Tsipras ernannte den Ökonomen Yanis Varoufakis zum Finanzminister. Er gilt wie Tsipras als erklärter Gegner des Sparkurses und wird fortan für die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern zuständig sein. An den Gesprächen wird auch ein weiterer Kritiker der Sparpolitik beteiligt sein. Es handelt sich um den künftigen Vize-Regierungschef Yanis Dragasakis, einen Weggefährten von Tsipras in der Linkspartei Syriza. Außenminister wird der Politologe Nikos Kotzias von der Universität Piräus. Das Verteidigungsressort geht an Panos Kammenos, den Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partei "Unabhängige Griechen", die mit Syriza eine Koalition eingegangen ist.

  • EU-Finanzminister bewilligen Milliardenkredit für die Ukraine

    Die Europäische Union hat weitere Finanzhilfen für die Ukraine beschlossen. Die EU-Finanzminister bewilligten bei ihrem Treffen in Brüssel Kredite in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, die Gelder müssten nun rasch bereitgestellt werden, um eine untragbare Situation für die Regierung in Kiew zu vermeiden. Wegen der anhaltenden Gewalt in der Ostukraine drohte die EU Russland mit weiteren Sanktionen. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten ihre Außenminister auf, bei ihrem Sondertreffen am Donnerstag angemessene Reaktionen in Betracht zu ziehen. Zur Begründung verwiesen sie auf eine fortdauernde und wachsende Unterstützung Moskaus für die Separatisten in der Ost-Ukraine. Nach Angaben der ukrainischen Armee kamen in den vergangenen 24 Stunden neun Soldaten bei Gefechten ums Leben.

  • Studie: Antisemitismus in Deutschland noch stark ausgeprägt

    Der Antisemitismus in Deutschland ist auch 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz noch stark ausgeprägt. Eine Langzeitstudie der Universität Bielefeld kommt zu dem Ergebnis, dass 18 Prozent der Deutschen die Auffassung vertreten, dass Juden durch ihr Verhalten an ihrer Verfolgung mitschuldig seien. Zudem bringt die Pegida-Bewegung den Autoren zufolge nicht nur anti-islamische, sondern zunehmend auch antisemitische Ressentiments zutage. Bundespräsident Gauck hatte bei einer Gedenkstunde im Bundestag heute erneut dazu aufgerufen, sich jeder Ausgrenzung und Gewalt entgegenzustellen. Zugleich müsse Deutschland jenen, die vor Verfolgung, Krieg und Terror flüchten müssten, eine sichere Heimstatt bieten. Heute jährt sich die Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Rund 300 Überlebende und führende Politiker aus rund 40 Ländern erinnern am Nachmittag auf dem Gelände des Vernichtungslagers an die Opfer des Holocaust.

  • Obama trifft in Saudi-Arabien ein

    US-Präsident Obama hat die Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten mit Saudi-Arabien verteidigt. Er sagte dem Sender CNN, es gebe einen ständigen Druck in Fragen der Menschenrechte. Allerdings reagierten manche Verbündete bei diesem Thema befremdet oder frustriert. Die USA müssten außerdem stets den Kampf gegen den Terror im Auge behalten, betonte Obama. Der US-Präsident und seine Frau trafen inzwischen in Saudi-Arabien ein. Sie wollen dem neuen Monarchen Salman ihr Beileid zum Tod seines Vorgängers, König Abdullah, aussprechen. Saudi-Arabien ist einer der wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten in der Golf-Region. Differenzen gibt es etwa über den Umgang mit Syrien und dem Iran.

  • Frankreich: Fünf mutmaßliche Islamisten festgenommen

    In Frankreich sind fünf mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Nach Angaben von Innenminister Cazeneuve haben sie versucht, im Raum Montpellier Jugendliche für den Kampf in den Reihen der Terrormiliz IS in Syrien anzuwerben. In diesem Zusammenhang hat die Polizei in Frankreich bisher rund 150 Verdächtige festgenommen.

  • Wetter: Schauer, im Norden Auflockerungen, 1 bis 7 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, örtlich Regen- oder Schneeschauer. Im Norden vereinzelt Auflockerungen. Höchstwerte 0 bis 7 Grad. Auch morgen überwiegend bedeckt, im Tagesverlauf von Nordwesten her Niederschläge. An den Alpen Auflockerungen. Kaum veränderte Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag stark bewölkt mit Schauern. Im Nordosten Auflockerungen. 0 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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