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Freitag, 19. September 2014 09:00 Uhr

  • Schottland bleibt Teil von Großbritannien

    Die Schotten haben in dem Unabhängigkeits-Referendum mehrheitlich gegen die Abspaltung von Großbritannien gestimmt. Die Anhänger eines Verbleibs im Vereinigten Königreich erhielten mehr als 55 Prozent der Stimmen. Für die Eigenständigkeit stimmten knapp 45 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei über 80 Prozent. Der schottische Regierungschef Salmond räumte die Niederlage ein und erklärte, er akzeptiere das Urteil des Volkes. Er erwarte jetzt, dass die Regierung in London ihre Ankündigung rasch wahrmache und Schottland mehr Rechte zugestehe. Der britische Premierminister Cameron kündigte als Reaktion eine umfassende Verfassungsreform für ganz Großbritannien an. Man werde im Januar zunächst einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Befugnisse des schottischen Regionalparlaments erweitere. Auch England solle innerhalb Großbritanniens künftig ein größeres Gewicht erhalten. Der Präsident des Europaparlaments, äußerte sich im Deutschlandfunk erleichtert über das Ergebnis des Referendums.. Er sagte im Deutschlandfunk, die EU müsse darüber diskutieren, wie man künftig mit Unabhängigkeitsbestrebungen in den Regionen umgehe. In den EU-Verträgen seien keine Regeln für den Fall vorgesehen, dass sich der Teil eines Mitgliedstaates abspalte. Mehr ...

  • Bundesrat berät über Reform des Asylrechts

    Der Bundesrat erörtert heute die geplante Neuregelung des Asylrechts. Die Zustimmung zu der Reform ist angesichts des Widerstandes von Ländern mit Regierungsbeteiligung der Grünen ungewiss. Die Fraktionsvorsitzende der Partei Göring-Eckardt bestätigte im ZDF, dass die Bundesregierung einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt habe. Dieser sieht Verbesserungen für die Lage der Flüchtlinge in Deutschland vor und soll die Grünen dazu bewegen, dem Vorhaben zuzustimmen, Flüchtlinge aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina schneller abzuschieben. Göring-Eckardt ließ offen, ob ihrer Partei das Entgegenkommen von Union und SPD ausreicht. Im Deutschlandfunk hatte der sächsische Innenminister Ulbig die Pläne verteidigt. In den Staaten des westlichen Balkans gebe es keinerlei politische Verfolgung, sagte der CDU-Politiker.

  • Ausgangssperre in Sierra Leone wegen Ebola

    In Sierra Leone gilt wegen der Ebola-Epidemie eine dreitägige Ausgangssperre. In dieser Zeit sollen Freiwillige von Tür zu Tür gehen, um nach Erkrankten zu suchen, die sich verstecken oder die nicht in der Lage sind, sich behandeln zu lassen. Die Behörden befürchten nach eigenen Angaben, dass hunderte neue Fälle entdeckt werden. Der UNO-Sicherheitsrat bezeichnete den Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika als Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit in der Welt. In einer Resolution riefen die Mitglieder alle Regierungen auf, die dringend benötigten Ressourcen zur Bekämpfung der Krankheit bereitzustellen. Außerdem wurden die Regierungen ermahnt, die verhängten Reisebeschränkungen und Grenzschließungen aufzuheben. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon kündigte Nothilfe der Vereinten Nationen für die betroffenen Staaten an.

  • Asien-Spiele 2018 in Indonesien

    Die Asien-Spiele 2018 finden in Indonesiens Hauptstadt Jakarta statt. Das gab der Olympische Rat Asiens bekannt. Indonesien hatte sich als Gastgeber angeboten, nachdem Vietnam seine Bewerbung zurückgezogen hatte. Ursprünglich sollte die Sportveranstaltung 2019 stattfinden. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio stehen in Indonesien allerdings Präsidentschaftswahlen an, so dass die Asienspiele auf 2018 vorverlegt wurden.

  • Wetter: Schauer, 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: Bewölkt mit Schauern. Nachmittags und abends Starkregen und Hagel möglich. Örtlich Unwettergefahr. Nur im äußersten Norden und Nordosten sowie im Südosten sonnig. Höchstwerte 20 bis 27 Grad. Morgen überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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