Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 15:00 Uhr

  • Kanzleramt: BND hat schon 2008 über Spionageabsicht der NSA informiert

    Das Bundeskanzleramt hat bestätigt, dass es vom BND schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert worden ist. Außerdem habe man die Unterlagen darüber bereits 2014 dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, der Bundesnachrichtendienst habe nicht nur 2008, sondern auch 2010 die Regierung über rechtswidrige Praktiken der NSA in Kenntnis gesetzt. - Der BND ist unter Druck geraten, nachdem bekannt geworden war, dass er indirekt für den US-Geheimdienst die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht haben könnte. In einer Mitteilung der Bundesregierung vom Donnerstag hieß es, man habe technische und organisatorische Defizite beim BND identifiziert, die zu beheben seien.

  • Nachbeben in Nepal fordern weitere Opfer

    Nach den Erdbeben in Nepal steigt die Zahl der Opfer. Die Behörden gehen inzwischen von deutlich mehr als 2.000 Toten aus. Nach Angaben eines Sprechers sind Suchmannschaften in entlegene Gebiete unterwegs, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind Krankenhäuser und Leichenhallen vielerorts überfüllt. Auch Wasserkraftwerke seien beschädigt, die Stromversorgung in Nepal daher möglicherweise langfristig eingeschränkt. - Am frühen Morgen hatte es mehrere Nachbeben gegeben. Am Mount Everest wurden 18 Bergsteiger tot geborgen. Die Erdstöße hatten mehrere Lawinen ausgelöst. Inzwischen sind erste Hilfsteams im Katastrophengebiet eingetroffen. Indien schickte Flugzeuge mit Hilfsgütern und Kommunikationstechnik, aus Pakistan sind Ärzteteams und Rettungstrupps ins Nachbarland unterwegs. In Deutschland, Frankreich und den USA wird die Entsendung von Experten vorbereitet. Mehrere Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union stellten Finanzhilfen in Aussicht.

  • Gedenken an Befreiung von KZ Bergen-Belsen und Flossenbürg

    Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Lauder, hat vor einem wieder aufgeflammten Antisemitismus gewarnt. Antisemitismus sei auf dem Vormarsch in Europa, sagte Lauder bei der Gedenkfeier zur Befreiung des damaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen heute vor 70 Jahren. Man höre heute die gleichen Parolen wie damals. Zuvor hatten Bundespräsident Gauck und Niedersachsens Ministerpräsident Weil dazu aufgerufen, aus den Verbrechen der Nationalsozialisten Lehren für die Gegenwart zu ziehen und jedem Anzeichen von Fremdenhass und Rechtsextremismus entgegenzutreten. An der Zeremonie nahmen auch ehemalige KZ-Häftlinge teil. Auch in den Gedenkstätten Flossenbürg in Bayern und Natzweiler-Struthof im Elsass finden zur Stunde Gedenkveranstaltungen statt. In Frankreich stehen die Feiern im Zeichen des nationalen Gedenkens an die Deportierten des Zweiten Weltkrieges.

  • Ukraine erinnert an Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 29 Jahren

    In der Ukraine ist der Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 29 Jahren gedacht worden. Hunderte Menschen legten Blumen am Denkmal in der Kleinstadt Slawutitsch nahe dem Unglücksort nieder und zündeten Kerzen an. Der ukrainische Präsident Poroschenko bat um internationale Finanzhilfen für die Fertigstellung des neuen Schutzmantels um den 1986 explodierten Reaktor. Der erste nach dem Unglück errichtete Beton-Sarkophag ist brüchig. - Am kommenden Mittwoch ist unter Vorsitz Deutschlands bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London eine Geberkonferenz geplant.

  • Indonesien hält an geplanten Hinrichtungen fest

    Indonesien hat den Appell der UNO zurückgewiesen, die geplante Hinrichtung von mehreren Ausländern und einem indonesischen Staatsbürger auszusetzen. Das Außenministerium in Jakarta erklärte, man werde die Pläne nicht ändern. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die indonesische Regierung gebeten, von den Hinrichtungen abzusehen und die Todesstrafe abzuschaffen. Die Ausländer und der Indonesier wurden wegen Drogenschmuggels verurteilt.

  • Wetter: Viel Regen, nur im Süden freundlicher, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Viele Wolken, vor allem nördlich des Mains gebietsweise schauerartiger Regen. Im Süden freundlicher, später aber auch dort Niederschläge. Werte zwischen 10 und 22 Grad. Morgen weiterhin überwiegend stark bewölkt oder bedeckt mit Regen bei 10 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag vor allem im Süden und Osten stark bewölkt und gebietsweise Niederschläge. 8 bis 13 Grad.

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