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Dienstag, 5. Mai 2015 05:00 Uhr

  • Deutsche Bahn: Nun auch Streiks im Personenverkehr

    Bei der Deutschen Bahn streiken die Lokführer der Gewerkschaft GDL seit heute früh auch im Personenverkehr. Der Ausstand begann um zwei Uhr und soll bis Sonntagmorgen dauern. Der Güterverkehr wird bereits seit gestern bestreikt. Die Bahn hat Ersatzfahrpläne aufgestellt und will wie beim letzten Mal etwa ein Drittel der Fernverbindungen aufrechterhalten. Im Nahverkehr sollen - je nach Region - zwischen 15 und 60 Prozent der Züge fahren. Es ist der inzwischen achte Streik seit Beginn des Tarifkonfliktes vor zehn Monaten. Die Bahn plädiert für eine Schlichtung, die Gewerkschaft lehnt das ab. Der Kurs der GDL stößt inzwischen auch innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Kritik. Der Vorsitzende der Indstriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Vassiliadis, sagte der Neuen Presse aus Hannover, die GDL gehe erkennbar nicht verantwortlich mit dem Arbeitskampfinstrument um.

  • Italien: Parlament verabschiedet Wahlrechtsreform

    In Italien hat das Parlament eine umfassende Reform des Wahlrechts beschlossen. Die Abgeordneten stimmten in Rom mit großer Mehrheit für die Novelle, die für mehr politische Stabilität sorgen soll. Künftig erhält die Partei, die mit mindestens 40 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft aus einer Wahl hervorgeht, automatisch rund 55 Prozent der Sitze in der Abgeordnetenkammer. Kommt keine Partei auf mindestens 40 Prozent, soll ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden stärksten Fraktionen entscheiden. Die Reform soll im kommenden Jahr in Kraft treten. Ministerpräsident Renzi hatte sich dafür stark gemacht und sich in der Sache drei Vertrauensabstimmungen gestellt. Kritiker halten das neue Wahlrecht für undemokratisch.

  • Amnesty: Syrien begeht weiter Kriegsverbrechen mit Fassbomben

    Amnesty International hat der syrischen Regierung vorgeworfen, weiterhin Fassbomben gegen Zivilisten einzusetzen. In einem Bericht der Menschenrechtsorganisation heißt es, durch derartige Angriffe seien seit Januar 2014 allein in der Provinz Aleppo über 3.000 Zivilisten getötet worden. Die Fassbomben würden über Schulen, Kliniken, Moscheen und vollen Märkten abgeworfen. Durch Angriffe von Aufständischen mit unpräzisen Waffen wie Mörsern und improvisierten Raketen starben nach Darstellung von Amnesty im vergangenen Jahr mehr als 600 Zivilisten. - Der Bürgerkrieg in Syrien dauert seit vier Jahren an.

  • Nepal: Mindestens sieben Deutsche noch vermisst

    In Nepal werden nach der Erdbebenkatastrophe noch mehr als 100 Ausländer vermisst. Die nepalesische Polizei veröffentlichte eine Liste im Internet, auf der auch sieben Deutsche stehen. Das Auswärtige Amt in Berlin geht von einer noch höheren Zahl aus. Sie liege im niedrigen zweistelligen Bereich, sagte ein Sprecher. Auch die Zahl deutscher Toter könnte nach Angaben des Ministeriums noch steigen. Bisher wurde ein Opfer aus Göttingen identifiziert. Die Europäische Union erhöhte unterdessen die finanzielle Unterstützung für die Opfer des Erdbebens auf knapp 23 Millionen Euro. Zehntausende Menschen in abgelegenen Regionen warten immer noch auf Hilfe.

  • Volkswagen-Hauptversammlung nach Machtkampf

    Die Aktionäre von Volkswagen treffen sich heute zur Hauptversammlung. In der Messe Hannover werden rund 3.000 Teilnehmer erwartet. Zentrales Thema der Versammlung dürfte der Machtkampf zwischen dem ehemaligen Aufsichtsratschef Piëch und Konzernchef Winterkorn sein, an dessen Ende Piëch im April von seinem Posten zurücktrat. Die Aktionärversammlung wird von dem früheren IG-Metall-Chef Huber geleitet. Er führt den Aufsichtsrat als Stellvertreter, bis ein neuer Vorsitzender gefunden ist.

  • Wetter: Im Osten und Südosten sonnig, sonst Regen und Gewitter, 20 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Westen und Nordwesten dicht bewölkt und zeitweise Schauer und Gewitter. Später auch Sturmböen und Starkregen. Im Osten und Südosten zunächst sonnig. Am Nachmittag auch dort Schauer und Gewitter. Später vom Westen her Wetterberuhigung. Die Temperaturen liegen zwischen 20 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch Regen und Gewitter. Werte zwischen 16 und 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Ost bis Südost 6, Böen 8. Deutsche Ostseeküste: Ost bis Südost 5 bis 6, Böen 7.

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