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Freitag, 19. September 2014 03:00 Uhr

  • Schottland: Auszählung der Stimmen nach Referendum begonnen

    In Schottland werden nach dem Ende des Referendums über die Unabhängigkeit von Großbritannien die Stimmen ausgezählt. Mit dem Ergebnis wird in den Morgenstunden gerechnet. Zwischenergebnisse liegen bislang nicht vor. Offenbar war die Wahlbeteiligung hoch. Korrespondenten berichteten von langen Warteschlangen vor den Wahllokalen. Mehr als 4,2 Millionen Schotten und damit 97 Prozent der Wahlberechtigten hatten sich für den Volksentscheid registrieren lassen.

  • US-Kongress stimmt Waffenlieferungen für syrische Rebellen zu

    In Washington hat nach dem Repräsentantenhaus auch der Senat Waffenlieferungen an die gemäßigten Rebellen in Syrien gebilligt. Damit kamen die Abgeordneten einem entsprechenden Ersuchen von US-Präsident Obama nach. Für den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" sollen die syrischen Aufständischen zudem ausgebildet werden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Hagel sollen jährlich 5.000 oppositionelle Kräfte ausgebildet und bewaffnet werden. Zunächst sollten kleinere Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstung geliefert werden. Später sollten modernere Waffensysteme folgen.

  • Obama macht Poroschenko keine Zusage für Waffenlieferungen

    Die USA unterstützen die Ukraine im Kampf gegen die prorussischen Separatisten mit weiteren Finanzhilfen, nicht aber mit Waffen. Das erklärte US-Präsident Obama bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Poroschenko in Washington. Kiew werde weitere 53 Millionen Dollar erhalten. Darunter seien 46 Millionen für den Kauf von Ausrüstung zur Sicherung der Grenze zu Russland. Zudem lobte Obama die neuen Autonomie-Rechte für die Regionen im Osten der Ukraine und sagte zu, dass er sich weiter für eine diplomatische Lösung einsetzen wolle. - Zuvor hatte Poroschenko die USA um Militärhilfe im Kampf gegen die pro-russischen Separatisten gebeten.

  • Gauck setzt auf diplomatische Lösung der Ukraine-Krise

    In der Ukraine-Krise hat Bundespräsident Gauck Russland einen Bruch des Völkerrechts und der Menschenrechte vorgeworfen. Es scheine, als gelte das Recht des Stärkeren und nicht die Stärke des Rechts, sagte Gauck der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf. Er gehe aber dennoch davon aus, dass es mit Präsident Putin eine diplomatische Lösung geben könne. Der Bundespräsident betonte, er glaube nicht, dass von der Krise eine kriegerische Bedrohung für Mitteleuropa ausgehe. Die Lage sei jedoch weiter besorgniserregend. Zudem würdigte Gauck, dass sich die Bundesregierung seit Beginn des Konflikts verantwortungsvoll um eine Lösung bemühe. Allerdings müsse sich Deutschland noch stärker in der Welt engagieren. Es sei nicht richtig, dass dabei sofort über militärische Einsätze debattiert werde. Die Verantwortung sei vielschichtig, umfasse etwa Diplomatie und Krisenprävention, aber auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Umgang mit Flüchtlingen.

  • Bundesrat stimmt über Neuregelung des Asylrechts ab

    Der Bundesrat will am Vormittag in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause über die geplante Reform des Asylrechts entscheiden. Die Zustimmung ist ungewiss. Die Grünen haben massive Vorbehalte gegen die Pläne der Bundesregierung, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sogenannte sichere Herkunftsländer einzustufen. Damit könnten Bewerber von dort schneller zurückgeschickt werden. Der Bundestag hat die Neuregelung bereits verabschiedet. Zudem befasst sich der Bundesrat unter anderem mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die den Doppel-Pass für Kinder ausländischer Eltern erleichtert.

  • UNO-Sicherheitsrat: Ebola bedroht Frieden und Sicherheit

    Der UNO-Sicherheitsrat hat den Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika als Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit in der Welt bezeichnet. In einer gemeinsamen Resolution riefen die Mitglieder des Rates alle Regierungen auf, die dringend benötigten Ressourcen zur Bekämpfung der Krankheit unverzüglich bereitzustellen. Zugleich wurden die Regierungen ermahnt, die im Zuge der Ebola-Epidemie verhängten Reisebeschränkungen und Grenzschließungen aufzuheben. Damit würden die betroffenen Länder nur noch weiter isoliert, hieß es. In Sierra Leone gilt von heute an eine dreitägige Ausgangssperre. Helfer sollen in dieser Zeit von Tür zu Tür gehen, um nach möglichen verborgenen Ebola-Patienten zu suchen.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Osten trocken, sonst Schauer bei 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Schauer und Gewitter, nur im Norden und im Südosten trocken, örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 16 und 9 Grad. Am Tage im Norden sowie im Südosten meist sonnig und trocken. Sonst wolkig mit Schauern und Gewittern. Örtlich Starkregen mit Unwettergefahr. 20 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag stark bewölkt mit Schauern und Gewittern. Nur im äußersten Norden noch sonnig. 19 bis 25 Grad.

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