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Sonntag, 1. Februar 2015 14:00 Uhr

  • Nigeria: Boko Haram greift erneut Maiduguri an

    Die Terrororganisation Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut die Millionenstadt Maiduguri angegriffen. Bewohner berichteten von Bombardements, Raketenbeschuss und Maschinengewehrfeuer. Die Attacken seien aus mehreren Richtungen gekommen. Aus Armeekreisen hieß es, man sei dabei, die Islamisten zurückzudrängen. Es ist bereits der dritte Vormarsch der Terrormiliz binnen einer Woche. Boko Haram will im Norden Nigerias einen islamistischen Staat errichten und Maiduguri zu seiner Hauptstadt machen. Die Afrikanische Union hat angekündigt, mit einer multinationalen Eingreiftruppe dagegen vorzugehen. Fünf Länder der Region wollen dafür insgesamt 7.500 Soldaten stellen.

  • Merkel verurteilt Geisel-Enthauptung durch IS

    Bundeskanzlerin Merkel hat die Ermordung einer weiteren japanischen Geisel durch die Terror-Miliz IS aufs schärfste verurteilt. In einem Kondolenzschreiben an den japanischen Ministerpräsidenten Abe betonte sie, für solch eine abscheuliche und menschenverachtende Tat gebe es keine Rechtfertigung. Weltweit äußerten sich Staats- und Regierungschefs ähnlich entsetzt. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte das Vorgehen des sogenannten Islamischen Staat barbarisch, der britische Premierminister Cameron bezeichnete ihn als Verkörperung des Bösen. US-Präsident Obama kündigte an, weiterhin entschlossen zu handeln, um den IS zu zerstören. Die Dschihadisten hatten zuvor ein von Japan als authentisch befundenes Video verbreitetet, das die Enthauptung des japanischen Reporters Kenji Goto belegen soll. Die Terrormiliz wollte ihn und einen seit Dezember verschleppten jordanischen Piloten nur im Austausch gegen eine in Jordanien inhaftierte Islamistin freigeben. Das Schicksal des Piloten ist weiter unklar.

  • EU-Parlamentspräsident Schulz: Tsipras muss Angriffe auf Merkel beenden

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Schulz, hat die neue griechische Regierung vor übermäßiger Kritik an Deutschland gewarnt. Der SPD-Politiker sagte der "Welt am Sonntag", Griechenland brauche die Hilfe der Bundesregierung. Deshalb sei es kurzsichtig, auf Deutschland einzuprügeln. Schulz zeigte sich bereit, mit der neuen griechischen Regierung über ihre Pläne zur Reformierung des Landes zu sprechen. Wenn Athen aber glaube, die Troika der drei internationalen Geldgeber nach Hause schicken zu können, habe es sich getäuscht. Finanzminister Varoufakis hatte die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission aufgekündigt. Danach gab sich Ministerpräsident Tsipras aber zurückhaltender und suchte telefonischen Kontakt zu EU-Kommissionschef Juncker und EZB-Chef Draghi, um die Worte seines Finanzministers zu relativieren.

  • Deutsche Flugbegleiter stimmen für Streiks im Arbeitskampf

    Die deutschen Flugbegleiter haben die Voraussetzungen für Streiks geschaffen. Nach Angaben der Kabinen-Gewerkschaft "Ufo" sprachen sich 93,3 Prozent für Arbeitsniederlegungen als Mittel im Arbeitskampf aus. Von den etwa 20.000 Stimmberechtigten nahm rund die Hälfte an der Abstimmung teil. Ufo-Chef Baublies betonte allerdings, Streiks stünden nicht unmittelbar bevor. Vor zwei Wochen waren die Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung und den Übergangsrenten der Lufthansa-Flugbegleiter gescheitert. Gleichzeitig wurde eine sofortige Schlichtung eingeleitet. Auf einen Schlichter haben sich beide Seiten noch nicht geeinigt. - Auch bei den Piloten der Lufthansa läuft seit Monaten ein Tarifstreit.

  • Djokovic zum fünften Mal Australian-Open-Sieger

    Novak Djokovic hat als erster Tennisspieler der Profi-Geschichte zum fünften Mal die Australian Open gewonnen. Er setzte sich im Endspiel gegen den Schotten Andy Murray mit 7:6, 6:7, 6:3 und 6:0 durch. Djokovic feierte in Melbourne damit seinen insgesamt achten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

  • Wetter: Bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, in den tieferen Lagen auch Regen. Im Westen und Nordwesten einzelne Gewitter. Minus 3 bis plus 4 Grad. Morgen wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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