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Mittwoch, 3. September 2014 09:00 Uhr

  • Putin und Poroschenko "einig" über Wege aus der Krise

    Der russische Präsident Putin und der ukrainische Staatschef Poroschenko haben ein weiteres Mal über die Krise im Osten der Ukraine gesprochen. Ein Sprecher des Kreml teilte mit, in dem Telefonat seien die beiden Politiker sich weitgehend darüber einig gewesen, welche Auswege es aus dem Konflikt geben könnte. Die Präsidenten hätten sich vor allem darüber ausgetauscht, wie das Blutvergießen beendet werden könne. Details nannte der Sprecher aber nicht. Russland kündigte zur gleichen Zeit ein umfangreiches Militärmanöver an. Es soll im September stattfinden.

  • EU-Parlamentarier Brok: Ukraine-Konflikt ist Kalter Krieg

    Der Europa-Politiker Brok sieht den Kontinent im Kalten Krieg. In der Ost-Ukraine drohe wieder der Eiserne Vorhang runterzugehen, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker räumte ein, die Europäische Union sei in gewisser Hinsicht ratlos, wie sie Russlands Präsidenten an den Verhandlungstisch bekomme. Man müsse Putin klar machen, dass es zu teuer sei, einen Krieg zu führen. Brok betonte, der Westen wolle keinen militärischen Konflikt und setzte von daher weiter auf Sanktionen gegen Moskau. Im Gespräch seien nun Maßnahmen, die den Finanzmarkt, aber nicht die russische Bevölkerung beträfen. Die EU-Kommission will heute neue Sanktionen gegen Moskau vorschlagen. Darüber soll bis Ende der Woche entschieden werden.

  • Kipping (Linke): "Gaucks Rede war mit militärisches Säbelrasseln"

    Die Links-Partei hat ihre Kritik an Bundespräsident Gauck bekräftigt. Die Vorsitzende Kipping sagte im Deutschlandfunk, Gauck sei mit seiner Rede an das Gedenken zum Beginn des Zweiten Weltkrieges komplett aus der Rolle als Präsident gefallen. Seine Aussage, man werde die Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen, sei militärisches Säbelrasseln und ein öffentlicher Beitrag zur Mobilmachung, meinte Kipping mit Blick auf den Konflikt in der Ost-Ukraine. Wenn der russische Präsident Putin zündele, müsse der deutsche Bundespräsident Gauck nicht noch Öl ins Feuer kippen. Gauck hatte das Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren mit Warnungen vor dem aktuellen Machtstreben Russlands verbunden.

  • Trittin: Türkei noch immer "logistisches Hinterland" des IS

    Der Grünen-Politiker Trittin hat wegen der Kriege im Irak und Syrien schwere Vorwürfe gegen die Türkei erhoben. Er sagte im Deutschlandradio Kultur, das Land diene der Terrormiliz "Islamischer Staat" noch immer als logistisches Nachschub-Gebiet. Zudem behindere die Türkei die humanitäre Hilfe für Opfer des IS. Die Luftangriffe der USA auf die Islamisten nannte Trittin notwendig. Er forderte darüber hinaus aber, dass man auch deren Finanzierungsquellen austrocknen müsse. Ausdrücklich kritisierte er, dass Deutschland nach dem Wandel in der arabischen Welt weiterhin autoritäre und undemokratische Staaten wie Saudi-Arabien und Katar unterstützt habe - auch mit Waffen. Beide Länder hätten den IS gefördert.

  • Lüders: Politik muss mehr gegen Diskriminierung von Roma und Sinti tun

    Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fordert die Politik auf, mehr gegen die Ausgrenzung von Roma und Sinti zu unternehmen. Die Leiterin Lüders sagte im ZDF, die Bundesregierung sei in der Verantwortung, diese Minderheit zu integrieren. Die Menschen in Deutschland wüssten nichts über die Bevölkerungsgruppen, und die Ablehnung ziehe sich durch alle Schichten. Konkret verlangte Lüders eine Bildungsakademie und eine Beteiligung von Roma und Sinti etwa in den Rundfunkräten. Die Antidiskriminierungsstelle präsentiert heute eine Studie über die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Roma und Sinti.

  • Zalando kündigt Börsengang an

    Der Internet-Modehändler Zalando will noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest, teilte das Unternehmen mit. Dies sei abhängig vom Börsenumfeld.

  • Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt, bis 24 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen viel Sonnenschein. Sonst teils dicht bewölkt, aber trocken. Höchsttemperaturen 20 bis 24, in Baden-Württemberg und Bayern nur 17 bis 20 Grad. Morgen überall sonnig. Später in der Mitte und im Süden Wolkenbildung. Gebietsweise einige Gewitter. Werte 21 bis 26 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Nordosten und Südwesten sonnig. In der Mitte und im Süden Schauer möglich. 21 bis 27 Grad.

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