Nachrichten

Samstag, 28. März 2015 06:00 Uhr

  • US-Militär rettet zwei saudiarabische Kampfpiloten nahe Südjemen

    Die US-Streitkräfte haben zwei saudische Kampfpiloten gerettet, die über einer Meeresbucht südlich des Jemen den Schleudersitz betätigt hatten. Vom benachbarten Dschibuti aus sei ein US-Helikopter zum Golf von Aden geflogen, um den beiden Soldaten zu Hilfe zu kommen, teilte das Pentagon mit. Riad hatte zuvor US-Unterstützung angefordert. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Donnerstag. Nach saudischen Angaben hatte die Maschine der Piloten einen technischen Defekt. Der saudische König Salman dankte US-Präsident Obama in einem Telefongespräch für die Rettung der Männer. Saudi-Arabien führt eine Intervention gegen die Huthi-Rebellen im Jemen an. Auch in der vergangenen Nacht gab es wieder Luftangriffe. Die USA unterstützen die Invervention, greifen aber nicht militärisch ein. Ab heute berät die Arabische Liga im ägyptischen Scharm el-Scheich über das weitere Vorgehen im Jemen. Dabei geht es auch um die Frage, ob es eine Bodenoffensive geben wird.

  • Staatlicher Trauerakt für Absturz-Opfer im Kölner Dom am 17. April

    Mit einem Gottesdienst und einem staatlichen Trauerakt im Kölner Dom wollen Politik und Kirche am 17. April der Opfer des Flugzeugabsturzes in Frankreich gedenken. Das bestätigte ein Sprecher der Landesriegeriung in Nordrhein-Westfalen. Erwartet werden neben Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel auch Vertreter aus Frankreich, Spanien und anderen Ländern, aus denen die Opfer der Flugkatastrophe stammten. Der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa stellte den Hinterbliebenen der Opfer finanzielle Hilfe in Aussicht. Eine Sprecherin sagte in Berlin, pro Passagier würden 50.000 Euro gezahlt. Die Mittel seien dazu bestimmt, unmittelbare Ausgaben zu decken, hieß es.

  • NRW will im Maut-Streit Vermittlungsausschuss anrufen

    Der Streit um die Pkw-Maut geht weiter. Nordrhein-Westfalen will nach Angaben von Verkehrsminister Groschek den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen. Ziel sei es, mautfreie Gebiete in der Grenzregion zu Belgien und den Niederlanden zu erreichen, sagte der SPD-Politiker dem Sender Sat.1. NRW setze dabei auf die Unterstützung unter anderem von Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Der Bundestag hatte die Maut gestern mit breiter Mehrheit beschlossen. Deutsche Autofahrer sollen über eine reduzierte Kfz-Steuer entlastet werden.

  • Fitch stuft Griechenland mitten im Zittern um neue Hilfen herab

    Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote Griechenlands um zwei Stufen gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nun mit CCC benotet, teilte Fitch mit. Das Land sei von den Kapitalmärkten weitgehend abgeschnitten. Außerdem sei unklar, ob die internationalen Gläubiger rechtzeitig neue Finanzhilfen freigäben. Das Vertrauen von Investoren, Verbrauchern und Sparern sei beschädigt. Griechenland hofft auf die Auszahlung weiterer Milliarden aus einem Hilfspaket der EU-Partner und des Internationalen Währungsfonds. Voraussetzung dafür ist, dass Athen ein detailliertes Sanierungsprogramm vorlegt. Eine Reformliste soll nach jüngsten griechischen Angaben am Wochenende in Brüssel diskutiert und am Montag offiziell präsentiert werden.

  • Diskriminierungsklage im Silicon Valley abgewiesen

    Eine frühere Angestellte einer Firma im Silicon Valley in Kalifornien ist mit einer Klage wegen Diskriminierung gescheitert. Ein Geschworenengericht in San Francisco befand, die Frau sei von ihrem früheren Arbeitgeber nicht aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt worden. Die Klägerin hatte 16 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert. Der Fall erregte Aufmerksamkeit, weil er ein Schlaglicht auf das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern sowie die Arbeitsbedingungen für Frauen in der US-Technologiebranche warf. Im Silicon Valley sind Frauen stark unterrepräsentiert.

  • Wahlen in Nigeria

    Nigeria wählt heute einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Um das Amt des Staatschefs bewerben sich 14 Kandidaten, darunter erstmals auch eine Frau. Aussichtsreichster Herausforderer von Amtsinhaber Jonathan ist der Oppositionsführer Buhari, ein General, der von 1983 bis 1985 schon einmal an der Staatsspitze stand. Die Wahl war wegen des Vormarschs der Islamistengruppe Boko Haram im Norden Nigerias um sechs Wochen verschoben worden.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt. 8 bis 15 Grad.

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt, im Süden auch heiter. Später von Westen und Nordwesten her wieder Wolken und Regen bei 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag viele Wolken und regnerisch bei ähnlichen Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd 5 bis 6, Böen 7.

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