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Freitag, 31. Oktober 2014 22:00 Uhr

  • Peschmerga-Kämpfer erreichen Kobane

    Die seit Tagen erwarteten kurdischen Peschmerga-Kämpfer sind zur Verstärkung in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte überquerten rund zehn Fahrzeuge die türkisch-syrische Grenze. Der Konvoi wurde von türkischen Soldaten eskortiert. Unklar ist, um wie viele Peshmerga es sich handelt. - Die kurdischen Kämpfer aus dem Nordirak sollen helfen, die Stadt gegen die Terror-Organisation Islamischer Staat zu verteidigen. Die Extremisten versuchen seit Wochen Kobane einzunehmen.

  • Russische Militärmaschinen erneut von Nato-Kampfjets abgefangen

    Nato-Kampfjets haben nahe Portugal russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum abgefangen. Das portugiesische Verteidigungsministerium teilte mit, vier Armeeflugzeuge vom Typ F-16 seien aufgestiegen. Es habe sich um einen Einsatz im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung gehandelt. Die russische Botschaft in Lissabon erklärte, die russischen Flieger hätten sich ausschließlich in internationalem Luftraum bewegt. - Erst am Mittwoch hatte die Allianz von "umfangreichen" russischen Luftmanövern mit Langstreckenbombern, Kampfjets und Tankflugzeugen berichtet.

  • Steinmeier: Einigung im Gasstreit ermutigend

    Bundesaußenminister Steinmeier hat sich erleichtert über die Beilegung des Gas-Streits zwischen der Ukraine und Russland gezeigt. Die Einigung sei ein wichtiger Schritt zur Entschärfung der immer noch angespannten Lage, sagte der SPD-Politiker. Die Beteiligten sollten den Erfolg als Ermutigung verstehen, jene Fragen unverzüglich anzugehen, die einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts im Wege stünden. - Nach monatelangem Streit hatten sich Russland und die Ukraine gestern unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Oettinger auf eine Lösung verständigt.

  • Burkina Faso: EU und USA fordern demokratische Wahlen

    Nach dem Machtwechsel in Burkina Faso haben die USA und die EU alle Beteiligten aufgerufen, die Verfassung zu achten. Die US-Regierung in Washington betonte, man sei beunruhigt über Meldungen, wonach Armeechef Traore die Staatsgeschäfte führen wolle. Die EU forderte freie und faire Wahlen in dem westafrikanischen Land. Gerade während des Übergangs müsse die Verfassung respektiert werden. - Präsident Compaore hatte nach 27 Jahren im Amt heute seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren Massenproteste gegen sein Vorhaben, eine weitere Amtszeit durch eine Verfassungsänderung zu erreichen. Gestern hatte die Armee dann das Parlament aufgelöst und die Bildung einer Übergangsregierung angekündigt.

  • Kampf gegen Ebola: Kanada stellt keine Visa mehr aus

    Kanada stellt ab sofort keine Visa mehr für Bürger jener westafrikanischen Staaten aus, die am stärksten von Ebola betroffen sind. Wie das kanadische Einwanderungsministerium mitteilte, gilt die Regelung auch für alle Personen, die sich in jüngster Zeit in den Ländern aufgehalten haben. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich mehr als 13.500 Menschen mit Ebola infiziert. Fast 5.000 Todesopfer wurden registriert.

  • Raumflugzeug "Space Ship Two" abgestürzt - ein Toter

    Das privat finanzierte Raumflugzeug "Space Ship Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Nach Angaben der Behörden kam dabei ein Pilot ums Leben, ein zweiter wurde verletzt. Die Betreiberfirma "Virgin Galactic" hatte zuvor mitgeteilt, es habe technische Probleme gegeben. Das Unternehmen will Weltraum-Flüge für Privatpersonen anbieten.

  • Wetter: Am Samstag vor allem im Norden auch sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Am Tag vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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