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Samstag, 25. Oktober 2014 09:00 Uhr

  • Thüringer SPD wählt neue Führungsspitze

    In Erfurt beginnt am Vormittag der Landesparteitag der SPD. Unter anderem wird der Vorstand neu gewählt. Für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidiert der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein. Der langjährige Parteichef Matschie tritt nicht mehr an. Hauptthema des Treffens dürfte das angestrebte Regierungsbündnis mit Linkspartei und Grünen sein. Bei der Wahl im September hatte die Thüringer SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit der Wiedervereinigung erzielt. Stärkste Kraft wurde der bisherige Koalitionspartner CDU. Auch Die Linke trifft sich heute zu einem Parteitag in Leimbach, um über die Regierungsbildung zu beraten.

  • Verfassungsschutz: Salafistenszene in Deutschland wächst

    Die Salafistenszene in Deutschland ist nach Angaben des Verfassungsschutzes stark gewachsen. Inzwischen zählten rund 6.300 Menschen zu derartigen Gruppen, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, dem Rundfunk Berlin Brandenburg. Vor wenigen Jahren habe man noch rund 2.300 Salafisten gezählt. Vor allem Jugendliche fühlten sich vom Salafismus angezogen.

  • Harms: Wahlen in der Ukraine sind ein wichtiger Schritt

    Die Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament, Harms, sieht den Kampf gegen die Korruption als wichtigste Aufgabe der künftigen ukrainischen Führung. Das neu gewählte Parlament müsse in dieser Frage Fortschritte erzielen, sagte Harms im Deutschlandfunk. Sonst werde es schon bald eine neue Maidan-Bewegung geben. An der morgigen Wahl könne sich voraussichtlich ein Siebtel der Bürger nicht beteiligen, da pro-russische Separatisten in den Regionen Donezk und Lugansk dies verhinderten, erklärte die Grünen-Politikerin. Dennoch sei die Abstimmung ein wichtiger Schritt, um die Mehrheitsverhältnisse im Land zu klären. In der Ukraine sind morgen mehr als 35 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Umfragen zufolge kann das pro-westliche Parteienbündnis von Präsident Poroschenko mit einem deutlichen Sieg rechnen.

  • Ausnahmezustand im Sinai nach Anschlag auf Soldaten

    Nach zwei Anschlägen auf die Armee hat Ägypten über einen Teil der Sinai-Halbinsel den Ausnahmezustand verhängt. Die Maßnahme gelte für drei Monate, teilte der Nationale Verteidigungsrat in Kairo mit. Außerdem wurden eine nächtliche Ausgangssperre angeordnet und der Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen geschlossen. - Bei den Anschlägen waren gestern mindestens 30 Soldaten getötet und dutzende verletzt worden. Über die Täter ist noch nichts bekannt. In der Vergangenheit hatte eine Terrorgruppe die Verantwortung für mehrere Angriffe übernommen, die Al-Kaida nahe steht.

  • Ebola: Schärfere Quarantäne-Vorschriften in den USA

    Die beiden US-Bundesstaaten New York und New Jersey haben ihre Sicherheitsvorschriften wegen der Ebola-Epidemie verschärft. Wer in Westafrika mit Patienten in Kontakt gekommen ist, muss danach bei der Wiedereinreise bis zu 21 Tage in Quarantäne. In New York war in dieser Woche ein Arzt positiv auf Ebola getestet worden, der kürzlich in Westafrika im Einsatz war. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Im westafrikanischen Mali, wo erstmals ein Ebolafall auftrat, ist das erkrankte Mädchen inzwischen gestorben.

  • Angiff auf Polizisten in New York war offenbar Terrorakt

    Der Angriff eines Mannes auf zwei Polizisten in New York ist von den Sicherheitsbehörden als Terrorakt eingestuft worden. Der Täter, der die beiden Polizisten in der Nacht zu Freitag mit einer Axt verletzt hatte, ist demnach vor zwei Jahren zum Islam konventiert. Er habe sich im Internet über Enthauptungen und über die jüngsten Attentate in Kanada informiert, teilten die Justizbehörden nach der Durchsicht seines Computers mit. Der Mann war nach dem Angriff von zwei anderen Polizisten erschossen worden.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnige Abschnitte, Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 17 Grad.

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