Nachrichten

Samstag, 30. August 2014 08:00 Uhr

  • Ukraine: Komorowski wirft Russland Invasion vor

    Der polnische Präsident Komorowski hat angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine vor einer Appeasement-Politik gegenüber Moskau gewarnt. Komorowski sagte in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur und dem Deutschlandfunk, erst wurde die Krim gefordert, jetzt gehe es schon um weitere Gebiete der Ukraine und alle fragten sich, wo das ende. Komorowski betonte, eine Politik des Nachgebens führe zu nichts. Es dürften nicht die Fehler der 1930-er Jahre wiederholt werde. Deutsche und Polen trügen besondere Verantwortung dafür. Der polnische Präsident bezeichnete Sanktionen des Westens gegen Russland als notwendig. Er forderte zugleich eine Stärkung der Ostflanke des Nato-Bündnisses. Auch der stellvertretende Präsident des Europäischen Parlaments, Graf Lambsdorff, bezeichnete Strafmaßnahmen gegen Moskau als einzigen Weg. Präsident Putin sei nicht mehr zu vertrauen. Er wolle die Wiedererrichtung des russischen Imperiums, sagte der FDP-Politiker im Deutschlandfunk. Mit einer Verschärfung der Sanktionen befassen sich heute die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf einem Sondergipfel in Brüssel. Zu dem Treffen ist auch der ukrainische Präsident Poroschenko eingeladen. Weiteres Thema ist die Neubesetzung europäischer Spitzenposten. Unter anderem werden Nachfolger für Ratspräsident Van Rompuy und die Außenbeauftragte Ashton gesucht.

  • UNO: Gefangene Blauhelmsoldaten auf den Golanhöhen sind wohlauf

    Den 44 von Islamisten im Gebiet der Golanhöhen gefangen genommenen Blauhelmsoldaten geht es nach Angaben der Vereinten Nationen gut. Die UNO räumte aber ein, dass es keinen direkten Kontakt zu den Männern gibt. In einer Erklärung heißt es, man habe "aus sicherer Quelle" vom Zustand der Soldaten erfahren. Sie seien zu ihrem eigenen Schutz wegen der Kämpfe in dem Gebiet an einen anderen Ort gebracht worden. - Die UNO-Soldaten haben eigentlich die Aufgabe, auf den Golanhöhen den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien zu beobachten.

  • Zahlreiche Opfer bei Taliban-Angriff in Afghanistan

    In der ostafghanischen Stadt Dschalalabad sind bei einem Angriff radikal-islamischer Taliban-Kämpfer mindestens sechs Menschen getötet worden. 40 weitere wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Ein Sprecher des Gouverneurs erklärte, ein Angreifer hätte am Eingang eines Geheimdienstgebäudes eine Bombe gezündet. Ein zweiter sei von Wachleuten erschossen worden, ehe er in das Haus eindringen konnte.

  • EU-Außenminister setzen informelle Beratungen fort

    Die Außenminister der 28 EU-Staaten setzen heute ihre informellen Beratungen in Mailand fort. Dabei wird es vor allem um die Lage in Ägypten und in Libyen gehen. Weiteres Thema ist der Zustrom von Migranten aus Afrika über das Mittelmeer vor allem nach Italien.

  • Roth (Grüne): Waffenlieferungen in Krisengebiete sind falsche Strategie

    Die Grünen-Politikerin Roth hat Verteidigungsministerin von der Leyen vorgeworfen, Waffenlieferungen in Krisengebiete hoffähig machen zu wollen. Von der Leyen gehe es nicht um die Art der Waffen und den Empfänger, sondern darum, dass Deutschland nun auch in Kriegs- und Krisenregionen liefern könne, sagte Roth der "Sächsischen Zeitung". Die Bundestagsvizepräsidentin betonte, angesichts der mehr als eine Million Flüchtlinge brauche man eine "humanitäre Offensive" für den Nordirak. Linksfraktionschef Gysi bezeichnete die von der Bundesregierung geplanten Waffenlieferungen an die irakischen Kurden als völkerrechtswidrig. Die Situation sei zwar schwierig, die Entscheidung aber verfehlt, schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Rhein-Zeitung".

  • Streit um die Maut: DIW schlägt Privatisierung von Autobahnen vor

    Im Streit um die PKW-Maut hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung eine Privatisierung von Autobahnen als Alternative vorgeschlagen. DIW-Präsident Fratzscher sagte der "Bild"-Zeitung, es sei zwar prinzipiell Aufgabe des Staates, Autobahnen zu bauen und zu unterhalten. Angesichts knapper Kassen dürfe es aber kein Tabu sein, Abschnitte durch Privatinvestoren errichten zu lassen. Zur Frage der Finanzierung meinte Fratzscher, es seien sowohl Nutzergebühren als auch staatliche Abgaben denkbar. Nach den Plänen von Bundesverkehrsminister Dobrindt - CSU - sollen Autofahrer ab 2016 auf allen deutschen Straßen eine Maut zahlen. Dies hatte zu Unmut in der Union geführt.

  • FAZ: Gesetzliche Krankenkassen verdoppeln Defizit

    Die gesetzlichen Krankenkassen haben einem Zeitungsbericht zufolge ihr Defizit im zweiten Quartal mehr als verdoppelt. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, betrug es 620 Millionen Euro. Im ersten Quartal belief sich der Fehlbetrag auf 270 Millionen. Grund für diese Entwicklung sei das Defizit der Ersatzkassen von 681 Millionen Euro. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen und die Knappschaft konnten dagegen ihre Überschüsse ausbauen. Der Ersatzkassenverband erklärte, die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds reichten nicht aus.

  • Merkel beim "Tag der Heimat" der Vertriebenen mit neuer Ehrenplakette

    Bundeskanzlerin Merkel wird heute auf der zentralen Veranstaltung des Bundes der Vertriebenen in Berlin erwartet. Auf dem "Tag der Heimat" erhält sie die erstmals verliehene Ehrenplakette in Gold. Damit soll unter anderem Merkels Einsatz für das künftige Dokumentationszentrum für Flucht, Vertreibung und Versöhnung in der Hauptstadt gewürdigt werden. Das Bundeskabinett hatte in dieser Woche beschlossen, der 20. Juni solle zum neuen Vertreibungs-Gedenktag werden. Der "Tag der Heimat" geht auf die Verkündung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen 1950 in Stuttgart zurück.

  • Vorwürfe gegen IWF-Chefin: Exekutivrat stellt sich hinter Lagarde

    Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds hat sich nach den neuen Vorwürfen hinter Direktorin Lagarde gestellt. Das Gremium vertraue weiterhin auf Lagardes Fähigkeit, ihre Pflichten zu erfüllen, hieß es in einer Mitteilung aus Washington. Der Exekutivrat sei über die jüngsten Entwicklungen in dem Fall unterrichtet, halte es aber für unangemessen, sich zu einem laufenden Verfahren zu äußern. Lagarde wird vorgeworfen, in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an den Geschäftsmann Tapie ermöglicht zu haben und auf diese Weise zur Veruntreuung öffentlicher Mittel beigetragen zu haben.

  • Minenunglück in Nicaragua: Erste Bergleute gerettet

    Nach einem Minenunglück in Nicaragua sind zahlreiche Bergleute gerettet worden. Vize-Innenminister Najjar teilte mit, man habe elf der 24 Verschütteten befreien können. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Die Männer sitzen nach einem Erdrutsch etwa 15 Meter unter der Erde in einer Höhle fest. Zwei Bergleute hatten sich aus eigener Kraft retten können.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund siegt in Augsburg 3:2

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg gegen Borussia Dortmund mit 2:3 verloren.

  • US-Open: Sabine Lisicki ist als letzte deutsche Tennisspielerin ausgeschieden

    Sabine Lisicki ist als letzte deutsche Tennisspielerin bei den US-Open ausgeschieden. Sie verlor in New York gegen die Russin Maria Scharapowa in zwei Sätzen.

  • Börse: Dow mit leichtem Plus

    Die US-Börsen haben leichte Kursgewinne verzeichnet. Der Dow-Jones-Index legte 0,1 Prozent auf 17.098 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging mit einem Plus von 0,5 Prozent mit 4.580 Punkten aus dem Handel.

  • Wetter: Verbreitet Niederschläge, nur im Südwesten freundlicher, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Im Südosten anfangs Regen. Sonst wechselnd bewölkt, im Nordwesten im Tagesverlauf Schauer oder Gewitter. Nach Südwesten zu längere Aufheiterungen. Tageshöchstwerte zwischen 19 Grad an der Nordsee und 25 Grad am Oberrhein. Morgen verbreitet Schauer, vereinzelt Gewitter, im Südwesten und an den Küsten auch sonnige Abschnitte. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag zunächst freundlich, später Bewölkungszunahme, vor allem im Osten und Südosten Schauer. Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 7 Uhr: Greifswald 13 Grad, Hamburg 15, Bremen 15, Hannover 15, Berlin 15, Leipzig 16, Köln 14, Dresden 14, Frankfurt am Main 15, Stuttgart 15, Freiburg 14 und München 17 Grad.

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