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Freitag, 18. April 2014 22:00 Uhr

  • Papst Franziskus verfolgt mit Gläubigen Kreuzweg am Kolosseum

    Papst Franziskus hat am späten Abend gemeinsam mit Tausenden Gläubigen in Rom den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum verfolgt. Die Texte für die Zeremonie, mit denen an das Leiden und Sterben Christi erinnert wird, verfasste in diesem Jahr der der als Mafia-Kritiker bekannte italienische Erzbischof Bregantini. In den Meditationen geht es unter anderem um aktuelle Probleme wie die Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit oder Rassismus. Das Kreuz wird auf den 14 Stationen traditionell weitergegeben. In diesem Jahr trugen es Obdachlose, Flüchtlinge, Strafgefangene und eine Gruppe kranker Menschen. Am Nachmittag hatte der Papst die Karfreitags-Liturgie im Petersdom geleitet.

  • Kiew: Ukrainische Regierung geht auf pro-russische Kräfte zu

    Die ukrainische Übergangsregierung signalisiert den pro- russischen Kräften im Osten des Landes Entgegenkommen. Die russische Sprache solle künftig einen Sonderstatus in der Verfassung erhalten, erklärten Präsident Turtschinow und Regierungschef Jazenjuk in einer gemeinsamen Fernsehansprache. Zugleich sicherten sie zu, mehr Befugnisse von der Zentrale in Kiew in die Regionen zu verlagern. Inzwischen traf die Oppositionspolitikerin Timoschenko in der ostukrainischen Stadt Donezk ein und erklärte, sie wolle sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Dabei werde sie auch mit Vertretern der Gruppen sprechen, die Regierungsgebäude besetzt halten.

  • Moskau: "Nicht allein zur Umsetzung von Genf verpflichtet" - USA drohen mit neuen Sanktionen

    Auch nach der Genfer Einigung zur Ukraine bleibt das Verhältnis zwischen Russland und den USA angespannt. Kreml-Sprecher Peskow sagte, Moskau sehe sich nicht allein zur Umsetzung in der Pflicht. Vielmehr gebe es eine gemeinsame Verantwortung. Zugleich bestätigte er, russische Truppen seien nahe der Grenze zur Ukraine stationiert. Einige hätten dort ihre Basis, andere seien wegen der aktuellen Lage dorthin gesandt worden. Darüber hinaus wies Peskow Drohungen der USA mit neuen Sanktionen als völlig inakzeptabel zurück. Das Weiße Haus hatte Moskau davor gewarnt, sich nicht an die Genfer Vereinbarung zu halten. Washington werde genau beobachten, ob Russland seinen Einfluss auf die Separatisten in der Ostukraine geltend mache, damit diese wie vereinbart ihre Waffen niederlegten und besetzte Gebäuden verließen. Andernfalls seien die Vereinigten Staaten zu Strafmaßnahmen bereit, die die russische Wirtschaft empfindlich träfen.

  • Algerische Präsidentschaftswahl: "81,5 Prozent für Bouteflika"

    Aus der Präsidentenwahl in Algerien ist Amtsinhaber Bouteflika nach offizieller Darstellung als deutlicher Sieger hervorgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums erhielt Bouteflika knapp 82 Prozent der Stimmen. Der 77-jährige Politiker tritt damit seine vierte Amtszeit an, obwohl er gesundheitlich angeschlagen ist. Die Wahlbeteiligung wurde mit rund 52 Prozent angegeben. Bouteflikas Hauptkonkurrent Benflis, ein ehemaliger Ministerpräsident, sprach von Wahlbetrug und kündigte an, das Ergebnis anzufechten. Ihm wurden gut 12 Prozent der Stimmen zugerechnet. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen dem autoritären Regime in Algier eine Missachtung der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit vor.

  • Bericht: Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre verhaftet

    Der Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre ist verhaftet worden. Gegen den 68-Jährigen werde unter anderem wegen Vernachlässigung seiner Dienstpflicht und Verstoßes gegen Seerecht ermittelt, meldete die Nachrichtenagentur Yonhap. Ermittlern zufolge hatte der Kapitän die Schiffsführung an die unerfahrene Dritte Offizierin übergeben, bevor die Fähre kenterte. Von Hinterbliebenen wurde Kritik laut, die Besatzung habe das sinkende Schiff bereits verlassen, während viele Passagiere noch an Bord gewesen seien. Nach dem Untergang wurden bislang 179 Insassen gerettet sowie 28 Leichen geborgen. 268 Menschen werden noch vermisst.

  • Wetter: Nachts nachlassender Regen, 6 bis 2 Grad, örtlich Frost

    Das Wetter: In der Nacht von der Mitte Richtung Südwesten zunächst noch Regen, später nachlassend. Im Norden und Nordosten meist klar. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, im Bergland leichter Frost. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken. Im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag im Norden und in Teilen der Mitte teils sonnig. Sonst wechselnd bewölkt. Im Westen und Süden später Schauer möglich, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis Nord 5 bis 6, Böen 7.

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