Nachrichten

Dienstag, 23. Dezember 2014 04:00 Uhr

  • Neue Ukraine-Friedensgespräche noch diese Woche

    Nach mehr als dreieinhalb Monaten Unterbrechung sollen die Ukraine-Friedensgespräche noch in dieser Woche fortgesetzt werden. Bei Treffen der Kontaktgruppe am Mittwoch und Freitag soll nach Auswegen aus der Krise im Donbass gesucht werden, wie das ukrainische Präsidialamt gestern Abend in Kiew mitteilte. Vorausgegangen war ein Telefonat, das die Staatschefs der Ukraine, Frankreichs und Russlands sowie Bundeskanzlerin Merkel miteinander geführt haben. Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine sagten ihre Teilnahme zu. Nach ihren Angaben sollen die Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk stattfinden. Die Friedensgespräche waren zuletzt immer wieder verschoben worden. Die Konfliktparteien konnten sich entweder nicht auf einen Zeitpunkt oder eine Tagesordnung einigen. Zuletzt hatte sich die Kontaktgruppe Anfang September in Minsk getroffen.

  • Amnesty: Jesidische Frauen von IS-Kämpfern grauenvoll missbraucht

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat einen Bericht über die sexuelle Ausbeutung jesidischer Frauen durch die IS-Milizen im Nordirak vorgelegt. Unter dem Titel "Der Hölle entkommen" veröffentlichte die Organisation den Inhalt von 40 Interviews mit Frauen und Mädchen der Volksgruppe, die aus der Gefangenschaft fliehen konnten. Frauen und Mädchen würden verkauft, als Geschenke übergeben, zwangsverheiratet, gefoltert und vergewaltigt, heißt es in dem Bericht. Einige seien nicht älter als zehn oder zwölf Jahre alt. Die Aussagen belegten das Ausmaß der Verrohung des selbst ernannten "Islamischen Staates", erklärte Amnesty.

  • UNO-Sicherheitsrat befasst sich mit Menschenrechtslage in Nordkorea

    Der UNO-Sicherheitsrat hat sich erstmals mit der Menschenrechtslage in Nordkorea befasst. Bei einer Sondersitzung bezeichnete US-Botschafterin Power das stalinistisch regierte Land als "gelebten Albtraum". China hatte die Sondersitzung zu verhindern versucht, war aber überstimmt worden. Bislang hatte sich der UNO-Sicherheitsrat stets auf Nordkoreas umstrittenes Atomprogramm als Gefahr für die internationale Sicherheit konzentriert. Dass er sich nun erstmals mit der Menschenrechtslage in dem Land beschäftigte, bezeichnete Human Rights Watch als wichtigen Wendepunkt - auch wenn zunächst keine Entscheidungen getroffen wurden.

  • 17.500 Teilnehmer bei Anti-Islam-Kundgebung in Dresden

    Die Anti-Islam-Gruppierung Pegida in Dresden erhält weiteren Zulauf. Gestern Abend versammelten sich nach Polizeiangaben rund 17.500 Menschen nahe der Semperoper, 2.500 mehr als in der vergangenen Woche. Sie protestierten gegen eine angebliche Überfremdung Deutschlands. Zu einer Gegendemonstration kamen laut Polizei rund 4.500 Menschen. Das waren zwar weniger als am vergangenen Montag, aber bundesweit legte die Anti-Pegida-Bewegung zu. In München gab es eine große Demonstration gegen Pegida mit mindestens 12.000 Teilnehmern. Auch in Bonn und Kassel demonstrierten mehrere tausend Menschen für mehr Toleranz und Weltoffenheit. In diesen Städten gab es nur kleine Pegida-Kundgebungen mit jeweils bis zu 200 Menschen. In München waren es laut "Süddeutscher Zeitung" etwas mehr als 30.

  • Griechenland: Parlament wählt im zweiten Anlauf Staatspräsidenten

    In Athen kommt heute das griechische Parlament zusammen, um einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Einziger Bewerber ist der frühere EU-Kommissar Dimas. Der Kandidat der Regierunsgkoalition hatte vergangene Woche im ersten Wahlgang mit 160 Stimmen nicht die notwendige Mehrheit erreicht. Dimas ist auf die Unterstützung der Opposition angewiesen. Sollte er auch in diesem Wahlgang scheitern, ist für Ende Dezember eine letze Abstimmung im Parlament vorgesehen. Danach wären Neuwahlen vorgeschrieben.

  • Joe Cocker gestorben

    Der britische Sänger Joe Cocker ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Cocker wurde mit seinem Auftritt in Woodstock 1969 bekannt. Zu seinen erfolgreichsten Interpretationen zählen "With a Little Help From My Friends", "You Are So Beautiful", "Up Where We Belong" und "You Can Leave Your Hat On".

  • Wetter: Nur im Süden heiter bis wolkig, sonst regnerisch bei 9 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Süden sonnig. Nördlich der Donau bedeckt und weiter im Norden Regen. 9 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 9.

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