Nachrichten

Sonntag, 29. März 2015 15:00 Uhr

  • Tunesien: Mutmaßlicher Dratzieher des Terroranschlags getötet

    Sicherheitskräfte haben einen mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags auf das Nationalmuseum in Tunis getötet. Das teilte der tunesische Ministerpräsident Essid mit. Der Mann sei gestern mit acht weiteren Kämpfern der größten Dschihadistengruppe des Landes bei einem Einsatz in der Region Gafsa ums Leben gekommen. Er werde verdächtigt, den Terroranschlag auf das Bardo-Nationalmuseum am 18. März geführt oder entscheidend dabei geholfen zu haben. Zwei Bewaffnete hatten dabei vor eineinhalb Wochen 21 Touristen und einen Polizisten getötet. In der tunesischen Hauptstadt Tunis demonstrierten mehr als Zehntausende Menschen gegen Extremismus. An dem Trauermarsch nahmen auch mehrere Staats- und Regierungschefs teil, darunter der französische Staatspräsident Hollande und Italiens Ministerpräsident Renzi.

  • Arabische Liga beschließt Gründung panarabischer Eingreiftruppe

    Die arabischen Staats- und Regierungschefs haben die Gründung einer gemeinsamen Eingreiftruppe beschlossen. Ägyptens Präsident Sisi sagte beim Treffen der Arabischen Liga in Scharm al-Scheich, die Streitmacht solle gegen extremistische Gefahren in der Region vorgehen können. Details zur Umsetzung der Vereinbarung nannte Sisi nicht. Aus ägyptischen Regierungskreisen hieß es, die gemeinsame Truppe solle etwa 40.000 Elitesoldaten umfassen und von Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen unterstützt werden. Das Gipfeltreffen der arabischen Staatsoberhäupter stand unter dem Eindruck des Bürgerkrieges im Jemen. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoaltion setzte ihre Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Rebellen fort. Die einzigen verfügbaren Angaben über Opfer der seit Donnerstag andauernden Intervention stammen vom jemenitischen Gesundheitsministerium, das von den Huthi kontrolliert wird. Danach kamen allein in der vergangenen Nacht 35 Menschen ums Leben.

  • Atomverhandlungen mit dem Iran vor entscheidender Phase

    In den Atomverhandlungen mit dem Iran stehen die entscheidenden Beratungen an. Bundesaußenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Fabius sagten eine für morgen geplante gemeinsame Reise nach Kasachstan ab, um für die Verhandlungen in Lausanne in der Schweiz bleiben zu können. Das verlautete aus Diplomatenkreisen. Zuvor hatte auch US-Außenminister Kerry seine Rückreise in die Vereinigten Staaten verschoben. In Lausanne verhandeln die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland mit der Islamischen Republik über die künftige Nutzung der Atomenergie. Bis Dienstag soll es eine politische Grundsatzvereinbarung geben.

  • Lehrer-Gewerkschaft lehnt Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst ab

    Die angestellten Lehrer sind unzufrieden mit der Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst der Länder und beraten deshalb über Konsequenzen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft war in den Verhandlungen mit ihrer Forderung nach einer gleichen Bezahlung von verbeamteten und angestellten Lehrern erneut gescheitert. Sie lehnt die gestern erzielte Tarifeinigung deshalb ab. GEW-Verhandlungsführer Gehrke sagte, nun werde intern bewertet, wie man damit umgehe. Er betonte, die Gewerkschaft sei nicht friedenspflichtig; Streiks sind also möglich. Arbeitgeber und Gewerkschaften hatten vereinbart, dass die Einkommen der Angestellten im Öffentlichen Diesnt der Länder rückwirkend zum 1. März um 2,1 Prozent steigen, und dann in einem Jahr noch einmal um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 Euro.

  • Wahlen in Nigeria überschattet von Gewalt

    Überschattet von Gewalt und technischen Pannen haben die Nigerianer ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten gewählt. In 300 Wahllokalen wurde die Abstimmung heute nachgeholt, nachdem die Geräte zur Registrierung der Wähler gestern nicht funktioniert hatten. Bei Angriffen der Islamistengruppe Boko Haram wurden mindestens sieben Menschen getötet. Bei der Wahl wurde ein enges Rennen zwischen dem amtierenden Präsidenten Jonathan und Oppositionsführer Buhari erwartet. Von den Pannen war auch Staatschef Jonathan betroffen, er konnte erst nach mehreren Anläufen seine Stimme abgeben. Wahlkommissionschef Jega sprach von einer "nationalen Peinlichkeit".

  • Formel 1: Vettel gewinnt in Malaysia

    Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Malaysia gewonnen. Es war sein erster Sieg für das Team Ferrari, zu dem er in dieser Saison gewechselt war. Zweiter und Dritter in Sepang wurden Lewis Hamilton und Nico Rosberg - beide vom Team Mercedes.

  • Wetter: Viel Regen, Sturmböen, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Bedeckt und regnerisch, nachmittags und abends im Nordwesten und Westen bis in die Mitte Gewitter, teils mit Sturm- oder orkanartigen Böen. 7 bis 15 Grad. Auch morgen bei ähnlichen Temperaturen wieder viele Niederschläge mit vereinzelten Gewittern, die nur im Westen kurz nachlassen. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag weiterhin unbeständig und regnerisch bei 6 bis 16 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.