Nachrichten

Mittwoch, 28. Januar 2015 00:00 Uhr

  • Neue griechische Regierung stoppt Privatisierung von Piräus-Hafen

    Die neue griechische Regierung hat in einer ihrer ersten Amtshandlungen die geplante Privatisierung des Hafens von Piräus gestoppt. Ein Sprecher sagte in Athen, das Vorhaben werde nicht mehr weiterverfolgt. Die Entscheidung steht im Widerspruch zu den Forderungen der internationalen Geldgeber. Diese hatten die Privatisierung von griechischem Staatseigentum zu einer der Auflagen für ihre Finanzhilfen an das verschuldete Land gemacht. Der neue Ministerpräsident Tsipras hatte gestern in der Hauptstadt sein Kabinett vorgestellt. Das Finanzressort wird künftig von dem Ökonomen Varoufakis geleitet, der wie Tsipras den bisherigen Sparkurs des Landes ablehnt.

  • "Report Mainz": Gewalt gegen Migranten seit Pegida zugenommen

    Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Migranten, Flüchtlinge und deren Unterkünfte laut einem Medienbericht mehr als verdoppelt. Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" unter Berufung auf eigene Recherchen berichtete, gab es innerhalb von drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch bundesweit 33, in den drei Monaten danach 76 Vorfälle. Sie reichten von Hakenkreuzschmierereien bis zu Körperverletzungen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig warnte, die Pegida-Kundgebungen könnten am Ende zu ausländerfeindlichen Übergriffen führen, wie man sie in den 90er Jahren in Solingen, Rostock und Mölln erlebt habe. Der SPD-Politiker äußerte sich auf einer Kundgebung am Abend in Kiel. Dort demonstrierten rund 10.000 Menschen für Demokratie und Toleranz.

  • Gabriel stellt Jahreswirtschaftsbericht vor

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel stellt heute dem Kabinett die neue Konjunkturprognose der Regierung für das laufende Jahr vor. In dem Jahreswirtschaftsbericht wird von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent ausgegangen. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr, als im vergangenen Herbst veranschlagt worden waren. Als Grund wird unter anderem der niedrige Ölpreis genannt. Am Arbeitsmarkt erwartet die Regierung einen weiteren Beschäftigungsrekord. - Das Kabinett berät auch über eine weitere Beteiligung deutscher Streitkräfte an der EU-Ausbildungsmission in Mali.

  • Bundesverfassungsgericht verhandelt Libyen-Einsatz der Bundeswehr

    Das Bundesverfassungsgericht verhandelt heute über einen Einsatz der Bundeswehr im Jahr 2011 in Libyen. Die Karlsruher Richter wollen klären, ob das Parlament einer Evakuierungsaktion zur Rettung von Europäern und Deutschen aus dem Bürgerkriegsland hätte zustimmen müssen. Die Bundestagsfraktion der Grünen hatte die Klage eingereicht. Ein Urteil wird in einigen Monaten erwartet.

  • Gedenken an 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

    Im polnischen Auschwitz ist an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers vor 70 Jahren erinnert worden. Bei der Feier schilderten gestern Nachmittag mehrere Überlebende in ihren Reden das Leid in dem Lager. Sie riefen zu Toleranz und Versöhnung auf. Der polnische Präsident Komorowski bezeichnete Auschwitz als eine "Hölle von Hass und Gewalt". An der Zeremonie nahmen auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs teil. Auch Bundespräsident Gauck war unter den Gästen. In Auschwitz wurden rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, die meisten von ihnen Juden.

  • Schneesturm im Norden der USA weniger heftig als erwartet

    Der Schneesturm im Norden der USA ist weniger heftig ausgefallen als angekündigt. Die Stadt New York und der Bundesstaat New Jersey wurden von dem erwarteten Blizzard verschont. Dort hoben die Behörden das am Montag verhängte Fahrverbot bereits gestern früh wieder auf. Stärker betroffen waren dagegen die Bundesstaaten Massachusetts, Maine und New Hampshire. Dort wurde der Notstand ausgerufen; es fielen bis zu 70 Zentimeter Schnee. Insgesamt wurden wegen des Schneesturms 7.700 Flüge gestrichen. Viele Schulen und Verwaltungsgebäude blieben geschlossen.

  • Wetter: Nachts überwiegend stark bewölkt mit Regen - null bis vier Grad

    Das Wetter: In der Nacht überwiegend stark bewölkt; mitunter regnet oder schneit es. Im Norden und Osten auch Auflockerungen. Tiefstwerte vier bis null Grad; im Bergland bis minus vier Grad. Am Tage weiterhin überwiegend stark bewölkt. Im Tagesverlauf von Nordosten her Regen, später auch Schnee. Null bis sieben Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Donnerstag stark bewölkt mit Schauern, örtlich Schnee. Im Nordosten Auflockerungen. 0 bis 8 Grad.

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