Nachrichten

Donnerstag, 17. April 2014 08:00 Uhr

  • CDU-Politiker Krichbaum: Wirtschaftssanktionen im Energiesektor

    Der CDU-Politiker Krichbaum hat im Ukraine-Konflikt handfeste Wirtschaftssanktionen gegen Russland ins Spiel gebracht. Wenn man in den Verhandlungen nicht weiter komme, müssten Taten folgen, sagte Krichbaum, der Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag ist, im Deutschlandfunk. Der Druck auf Moskau müsse erhöht werden. Bislang sei die internationale Gemeinschaft zu zögerlich gewesen. Die beschlossenen Maßnahmen wie Kontosperrungen hätten zu nichts geführt. Krichbaum erklärte, Wirtschaftssanktionen könnten auf die Technologie im Energiesektor abzielen. Für die Modernisierung der eigenen Wirtschaft sei Moskau dringend auf Know-How aus Europa angewiesen. - Zugleich betonte Krichbaum, dass der Konflikt allein diplomatisch gelöst werden könne. In Genf wollen am Vormittag die Außenminister der USA, der Ukraine und Russlands mit der EU-Außenbeauftragten Ashton über einen Ausweg aus der Krise beraten.

  • Frankreichs Regierungschef Valls will Renten und Sozialleistungen einfrieren

    Im Kampf gegen die Staatsverschuldung sollen in Frankreich die Renten und die meisten Sozialleistungen eingefroren werden. Das gab Premierminister Valls nach einer Kabinettssitzung in Paris bekannt. Es stand bereits seit längerem fest, dass die sozialistische Regierung in den kommenden Jahren insgesamt 50 Milliarden Euro einsparen will. Nach Angaben von Valls entfallen davon allein zehn Milliarden auf die Krankenkassen. Erreicht werden soll das unter anderem mit mehr ambulanten Behandlungen und der Verordnung preiswerterer Medikamente. Darüberhinaus sollen die Renten für zunächst ein Jahr nicht mehr an die Inflation angepasst werden. Im Gegenzug ist geplant, Geringverdiener steuerlich zu entlasten.

  • Protest vor Präsidentenwahl in Algerien aufgelöst

    Kurz vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Algerien hat die Polizei eine Demonstration gegen Amtsinhaber Bouteflika aufgelöst. Wie Korrespondenten berichten, gelang es nur wenigen Mitgliedern der Oppositionsbewegung "Barakat", sich im Zentrum der Hauptstadt Algier zu versammeln, bevor sie gewaltsam vertrieben wurden. - Bei der heutigen Wahl gilt Bouteflika, der bereits seit 1999 an der Macht ist, erneut als Favorit. Insgesamt sind knapp 23 Millionen Algerier zur Stimmabgabe aufgerufen.

  • Suche nach Vermissten nach Fährunglück in Südkorea fortgesetzt

    Einen Tag nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas haben die Rettungsmannschaften die Suche nach den 290 Vermissten fortgesetzt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg nach Angaben des Krisenstabs der Regierung auf neun. Etwa 160 Personen konnten gerettet werden. Insgesamt waren mehr als 450 Menschen an Bord, darunter 300 Schüler auf einem Ausflug. Zur Unterstützung der Bergungsarbeiten haben die USA einen Hubschrauberträger zum Unglücksort verlegt.

  • Neue Streiks bei Amazon - Gewerkschaft fordert anderen Tarifvertrag

    Die seit Monaten andauernde Auseinandersetzung beim Online-Versandhändler Amazon hat zu weiteren Streiks geführt. An den beiden Standorten Leipzig und Bad Hersfeld folgten die Beschäftigten heute früh dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi und legten die Arbeit nieder. Verdi verlangt für die Mitarbeiter des Unternehmens einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Amazon orientiert sich dagegen an der geringeren Bezahlung der Logistikbranche.

  • Hendricks strebt Wohngeld-Erhöhung 2015 an

    Bundesbauministerin Hendricks will im kommenden Jahr das Wohngeld für Geringverdiener erhöhen. Der "Rheinischen Post" sagte die SPD-Politikerin, die Verhandlungen mit den Ländern, die 50 Prozent beitragen müssten, hätten schon begonnen. Zuletzt war das Wohngeld 2009 erhöht worden. Die Bundesregierung rechnet laut Hendricks damit, dass die Zahl der Empfänger steigen wird. Wegen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns würden mehr private Haushalte aus der Hartz-IV-Grundsicherung in den Wohngeldanspruch wechseln, sagte sie.

  • Zahl der Verurteilungen bei Vergewaltigungen gesunken

    In immer mehr Fällen von Vergewaltigung kommt es nicht zu einer Verurteilung. Das geht aus einer Studie hervor, die das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen veröffentlichte. Danach haben vor 20 Jahren noch gut 20 Prozent der Frauen, die eine Anzeige erstattet hatten, die Verurteilung des Täters erlebt. 2012 lag der Anteil nur noch bei gut acht Prozent. Die Wissenschaftler machen für diese Entwicklung die Arbeitsüberlastung bei Polizei und Staatsanwaltschaft verantwortlich. Entscheidend für den Erfolg vor Gericht sei vor allem eine gute Dokumentation der Erstaussage, hieß es.

  • Eine Million Menschen im Südsudan von Hunger bedroht

    Durch die Konflikte im Südsudan sind dort nach Angaben von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bis zu eine Million Menschen von Hunger bedroht. In dem Land gehe es um Leben und Tod, wenn nicht sofort Hilfe komme, erklärte Ban. Hunderttausende Menschen seien schon jetzt stark unterernährt, vor allem Frauen und Kinder. - Mitte Dezember waren im Südsudan Kämpfe zwischen Anhängern des früheren Vizepräsidenten Machar und Unterstützern von Staatschef Kiir ausgebrochen. Seitdem sollen Tausende Menschen der Gewalt zum Opfer gefallen sein. Mehr als eine Million Einwohner flohen vor den Kämpfen.

  • Nigerias Militär: Fast alle entführten Schülerinnen befreit

    Das Militär in Nigeria hat angeblich nahezu alle Anfang der Woche entführten Schülerinnen befreit. Acht Mädchen würden noch vermisst, teilte ein Sprecher der Streitkräfte mit. Einer der Kidnapper sei gefangengenommen worden. Dagegen erklärten die Behörden im Bundesstaat Borno sowie Augenzeugen, die meisten Mädchen befänden sich noch immer in der Hand der Entführer. Insgesamt waren mehr als 100 Schülerinnen verschleppt worden. Hinter der Tat wird die radikal-islamische Sekte Boko Haram vermutet, die weite Teile von Nigerias Nordosten kontrolliert.

  • Börsen: Wall Street im Plus -- Nikkei-Index tendiert fester

    Die US-Aktienbörse in New York hat fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg um ein Prozent auf 16.425 Punkte. Der technologie-orientierte Nasdaq-Index legte um 1,3 Prozent zu und ging mit 4.086 Punkten aus dem Markt. An der Börse in Tokio steht der Nikkei-Index kurz vor Handelsschluss bei 14.446 Punkten. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent.

  • Nach Dortmund auch Bayern München im Finale des DFB-Pokals

    Das Finale im Fußball-DFB-Pokal bestreiten Bayern München und Borussia Dortmund. Die Bayern setzten sich gestern Abend mit 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern durch. Dortmund hatte am Dienstag den VfL Wolfsburg mit 2:0 besiegt.

  • Wetter: Im Nordwesten Wolken, sonst heiter bis wollkig, 14 bis 19 Grad

    Das Wetter: In der Nordwesthälfte dichte Wolkenfelder, gegen Abend leichter Regen. Sonst heiter bis wolkig, im Südosten auch sonnige Abschnitte. 14 bis 19 Grad. Morgen Ausbreitung des Regengebiets nach Süden. 9 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag überwiegend lockere Bewölkung und sonnig, nur im Südwesten Quellwolken und örtlich Schauer. 9 bis 19 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd bis Südwest 5 bis 6, Böen 7.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 5 Hamburg 7 Bremen 5 Hannover 4 Berlin 1 Leipzig 1 Köln 4 Dresden -1 Frankfurt am Main 2 Stuttgart 1 Freiburg 7 München -4

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Handelsblatt:  Ufa-Chef Bauer fordert mehr staatliche Förderung für Kinohits | mehr

Nachrichten

Ukraine: Gewaltsamer Zwischenfall  mit mehreren Toten in Mariupol | mehr

Wissensnachrichten

Krankheiten  Krankheiten: Forscher entwicklen neues Medikament gegen Masern | mehr

Nachrichten leicht

Nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in leichter Sprache  an.