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Mittwoch, 1. Oktober 2014 22:00 Uhr

  • Hongkong: USA und China streiten über Demonstrationen

    Zwischen den USA und China gibt es Differenzen angesichts der Demokratie-Proteste in Hongkong. US-Außenminister Kerry sagte bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wang in Washington, eine offene Gesellschaft mit einem hohen Grad an Unabhängigkeit sei von großer Wichtigkeit für Hongkongs Stabilität. Washington hoffe, dass die Behörden in Hongkong den Demonstranten das Recht auf Meinungsäußerung zubilligten. Wang verbat sich dagegen jede Einmischung in interne Angelegenheiten. Seit letzter Woche demonstrieren in Hongkong Tausende gegen die Reform des Wahlrechts. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.

  • Nato-Generalsekretär Stoltenberg verlangt von Moskau Einhaltung internationaler Regeln

    Der neue Nato-Generalsekretär Stoltenberg hofft trotz des Ukraine-Konflikts auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu Moskau. Er sagte bei seinem Amtsantritt in Brüssel, die Allianz strebe eine konstruktive Beziehung zu Moskau an. Dies stehe nicht im Widerspruch zu einer starken Rolle der NATO. Stoltenberg rief Russland auf, im Ukraine-Konflikt das internationale Recht einzuhalten. - Der frühere norwegische Ministerpräsident folgt auf den Dänen Rasmussen, der das Amt fünf Jahre lang innehatte.

  • Designierter EU-Kommissar Hill muss erneut zur Anhörung

    Der designierte EU-Finanzmarktkommissar Hill muss sich einer weiteren Anhörung im Europaparlament in Brüssel stellen. Abgeordnete teilten am Abend mit, der Brite habe den Wirtschafts-und Währungsausschuss nicht von seiner Eignung überzeugen können. Der Grünen-Abgeordnete Giegold etwa betonte, Hill habe auf viele Fragen nicht geantwortet. Zudem habe er den Verdacht des Interessenkonflikts nicht entschärfen können. Hill, ein Vertrauter von Premier Cameron, hatte in der Anhörung alle Vorwürfe zurückgewiesen, er stehe der britischen Finanzbranche zu nahe. Er unterstrich vielmehr, dass er sich für einen weiteren Aufbau der Europäischen Bankenunion einsetzen werde und sich Großbritannien als Teil einer erfolgreichen EU wünsche.

  • Zahl der Ebola-Todesfälle auf gut 3.300 gestiegen

    In Westafrika sind inzwischen mehr als 3.300 Menschen an Ebola gestorben. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation in Genf mit. Fast 7.200 Menschen haben sich demnach mit dem Virus infiziert. Die WHO erklärte, die Zahl der Neuinfektionen sei zwar die zweite Woche in Folge rückläufig. Es sei aber viel zu früh für eine Entwarnung, da die Zahl der nicht registrierten Fälle vermutlich wesentlich höher sei. Im US-Bundesstaat Texas beobachten die Behörden nach eigenen Angaben mehrere Personen, die engen Kontakt mit einem aus Liberia stammenden Ebola-Patienten hatten. Der Mann steht seit Sonntag in einem Krankenhaus in Dallas unter Quarantäne.

  • Nach Sicherheitspannen: Secret Service-Chefin Pierson tritt zurück

    Nach zahlreichen Pannen beim Schutz von US-Präsident Obama ist die Chefin des Secret Service, Pierson, zurückgetreten. Dies teilte das Ministerium für Heimschutz in Washington mit. Pierson hatte zuvor vor dem zuständigen Kongressausschuss die Verantwortung für die Sicherheitslücken übernommen. Unter anderem war Mitte September ein mit einem Messer bewaffneter Mann in das Weiße Haus eingedrungen.

  • Wetter: Am Donnerstag in Norden und Süden sonnig, sonst bewölkt und etwas Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bewölkt und meist trocken.Später an der Nordsee einzelne Schauer. Im Süden abklingender Regen. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Morgen an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen bei 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 23 Grad.

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