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Dienstag, 25. November 2014 22:00 Uhr

  • EU will mit Milliarden-Paket Konjunktur in Europa ankurbeln

    Nach Beratungen in Straßburg hat die EU-Kommission ein Investitionsprogramm beschlossen, mit dem die Konjunktur in Europa angekurbelt werden soll. Geplant ist die Einrichtung eines Fonds mit einem Volumen von 21 Milliarden Euro. Die Kommission hofft, dass der Fonds weitere Investitionen bei privaten Geldgebern auslöst, so dass innerhalb von drei Jahren rund 315 Milliarden Euro zusammenkommen. Dem Vernehmen nach will die EU-Kommission das Geld ab Mitte des nächsten Jahres zur Verfügung stellen. Priorität hätten die Bereiche Verkehr, Energie, IT sowie kleinere Firmen, hieß es. Erwartet wird, dass dadurch bis zu eine Million Arbeitsplätze entstehen. Kommissionspräsident Juncker will das Vorhaben morgen offiziell im Europaparlament vorstellen.

  • Missouris Gouverneur beordert weitere Nationalgardisten nach Ferguson

    Zur Vermeidung neuer Gewalt hat der Gouverneur von Missouri, Nixon, weitere Mitglieder der Nationalgarde in die US-Stadt Ferguson beordert. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen der vergangenen Nacht seien inakzeptabel, sagte Nixon. Die zusätzlichen Nationalgardisten sollten für die Sicherheit des Polizeireviers und der Bevölkerung sorgen. Auslöser der Unruhen war die Entscheidung einer Geschworenenjury, den weißen Polizisten Wilson nicht anzuklagen. Dieser hatte im August tödliche Schüsse auf einen schwarzen Jugendlichen abgegeben. Nach der Entscheidung setzten aufgebrachte Demonstranten Gebäude in Brand. Es fielen Schüsse. Mehr als 60 Menschen wurden festgenommen.

  • Berlin: Treffen der Koalitionsspitzen hat begonnen

    Die Spitzenpolitiker der Großen Koalition sind am Abend zu Beratungen über anstehende politische Vorhaben zusammengekommen. Dazu gehören unter anderem die Flüchtlingspolitik und die Frauenquote. Vor Beginn zeigte sich Wirtschaftsminister Gabriel zuversichtlich, dass es eine Einigung auf eine gesetzliche Frauenquote in Führungsetagen von Großunternehmen geben werde. Alle Selbstverpflichtungen in der Vergangenheit hätten nicht zum Erfolg geführt. Weiteres Thema der Koalitionsrunde ist das geplante zehn Milliarden Euro umfassende Investitionspaket.

  • Egon Bahr: Man sollte Annexion der Krim durch Russland respektieren

    Der Westen sollte nach den Worten des SPD-Politikers Bahr die Annexion der Krim durch Russland respektieren. Man habe die DDR nie völkerrechtlich anerkannt, aber respektiert, sagte der Vordenker der deutschen Ost-Politik der 1970er Jahre am Abend im Fernsehsender n-tv. Eben dies habe in Moskau Gesprächsbereitschaft geweckt. Bahr hob hervor, er sei keineswegs für eine völlige völkerrechtliche Anerkennung der Krim.

  • Griechisches Marineschiff nimmt havarierten Flüchtlings-Frachter ins Schlepptau

    Eine Fregatte der griechischen Marine hat ein manövrierunfähiges Schiff mit etwa 700 Flüchtlingen ins Schlepptau genommen. Wie die Polizei mitteilte, kann es wegen schwieriger Wetterbedingungen mehrere Stunden dauern, bis die Menschen in Sicherheit seien. Die Flüchtlinge seien aber nicht in Lebensgefahr. Der Frachter trieb bis vor kurzem nach einem Maschinenschaden rund 50 Kilometer südöstlich von Kreta im Mittelmeer. Papst Franziskus appellierte in einer Rede vor dem Europaparlament an die EU-Staaten, das Flüchtlingsproblem gemeinsam anzugehen. Sie dürften nicht länger hinnehmen, dass das Mittelmeer zu einem großen Friedhof werde, sagte Franziskus. Es bedürfe mutiger und konkreter politischer Maßnahmen, um eine Lösung für das Problem zu finden.

  • Aktivisten: Syriens Luftwaffe tötet mindestens 60 Menschen in Raka

    Die syrische Luftwaffe hat bei Angriffen auf die Stadt Raka fast 70 Menschen getötet. Das teilte die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Die Terrormiliz IS hat Raka im vergangenen Jahr erobert. Im irakischen Mossul sprengten die Dschihadisten ein Kloster. Es war im Sommer aufgegeben worden, als Mossul von IS-Einheiten überrannt wurde.

  • Wetter: Am Mittwoch im Westen örtlich leichter Regen, sonst trocken, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Nachts teils dichter Nebel, teils klar. Im Westen und Südwesten etwas Regen. Tiefstwerte dort 7 bis 3, sonst +3 bis -2 Grad. Morgen im Westen leichter Regen, sonst trocken. 5 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Westen meist dichte Wolken mit gelegentlichem Regen. Im Südosten oft neblig. Nur vereinzelt Sonnenschein. 3 bis 11 Grad.

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