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Samstag, 26. Juli 2014 20:00 Uhr

  • Israel für etwas längere Waffenruhe, Hamas feuert dennoch Geschosse ab

    Die israelische Regierung hat die Feuerpause im Gazastreifen einseitig um vier Stunden verlängert. Die Waffenruhe würde damit bis 23 Uhr unserer Zeit gelten. Allerdings gab die radikal-islamische Hamas keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorstoß ab. Kurze Zeit später meldete die israelische Armee, es seien wieder mehrere Geschosse aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert worden. Zuvor hatten sich die Außenminister von sieben Staaten in Paris dafür ausgesprochen, die Feuerpause zu verlängern. An dem Treffen nahmen neben Frankreich die USA, Großbritannien, Deutschland, Italien, die Türkei und das Emirat Katar teil. In London versammelten sich rund 10.000 Menschen zu einer Kundgebung gegen die israelische Militäroffensive. In Paris kamen trotz eines Verbots rund 5.000 Demonstranten. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der israelischen Militäroffensive liegt auf palästinensischer Seite nun bei mehr als 1.000, auf israelischer Seite starben 43 Menschen.

  • Ukraine: Gefechte im Raum Donezk

    Im Osten der Ukraine haben sich die Armee und pro-russische Separatisten schwere Gefechte geliefert. Nach Korrespondentenberichten konzentrieren sich die Kämpfe unter anderem auf die unmittelbare Umgebung der Stadt Donezk. Die Bewohner in den Randgebieten wurden aufgefordert, nur im Notfall auf die Straße zu gehen. Das Militär hatte zuvor eine Offensive gegen Donezk angekündigt - neben Lugansk die wichtigste Hochburg der Aufständischen. Nach dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine brachten heute wieder zwei Militärmaschinen knapp 40 Särge von Charkow ins niederländische Eindhoven.

  • Gabriel: Sanktionen gegen Russland müssen vor allem Oligarchen treffen

    SPD-Chef Gabriel hält es für wichtig, dass die geplante Verschärfung der EU-Sanktionen auch die russischen Großunternehmer erfasst. Er sagte dem Magazin "Der Spiegel", vor allem müsse man die Oligarchen treffen, denn auf ihren Schultern stehe die russische Politik. Darum müsse man ihre Konten in den europäischen Hauptstädten einfrieren und ihnen die Einreise verbieten. Die EU hatte zuletzt die Leiter der russischen Geheimdienste, aber auch eine Reihe von Unternehmen und die selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Strafmaßnahmen belegt. Derzeit sind Wirtschaftssanktionen in Planung, die den Rüstungs- und Finanzsektor treffen sollen.

  • Gröhe will geplanten Pflege-Vorsorgefonds besonders gut schützen

    Bundesgesundheitsminister Gröhe will verhindern, dass der neue Vorsorgefonds in der Pflegeversicherung zweckentfremdet wird. Der CDU-Politiker sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", das müsse genauso tabu sein wie die Goldreserven der Bundesbank. Das Geld aus dem Fonds diene nicht dazu, Leistungen zu verbessern, sondern dazu, in der Zukunft übermäßige Steigerungen der Beiträge abzumildern. Die Verwaltung der Gelder werde der Bundesbank übertragen. - Die Große Koalition hat vereinbart, dass ab 2015 jedes Jahr 1,2 Milliarden Euro in den Fonds fließen. Das Geld soll ab 2034 genutzt werden. Dann erreichen die geburtenstarken Jahrgänge das Pflegealter.

  • Libyen: USA evakuieren Botschaft wegen heftiger Kämpfe

    Die USA haben ihre Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripolis evakuiert. Grund ist die anhaltende Gewalt in der Region. Einem Bericht des Senders CNN zufolge reisten rund 150 Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung nach Tunesien aus. Die Botschaft liegt in der Nähe des internationalen Flughafens von Tripolis. Dort liefern sich rivalisierende Milizen seit Tagen heftige Kämpfe, es gab viele Tote.

  • Ebola-Virus erreicht Nigeria

    Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat nun auch Nigeria erreicht. Dort starb ein 40-Jähriger, der vor einer Woche mit dem Flugzeug aus Liberia gekommen war. Die Regierung in Abuja lässt nun Flug- und Seehäfen sowie die Landesgrenzen verstärkt überwachen. Die Ebola-Epidemie brach im März in Guinea aus und breitete sich nach Liberia und Sierre Leone aus. Bis Mitte Juli kamen mehr als 600 Menschen ums Leben.

  • Wetter: Am Samstag wechselhaft mit Schauern und Gewittern, 23 bis 31 Grad

    Das Wetter: Nachts nur im Süden weiterhin teils kräftige Schauer und Gewitter. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 23 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist dicht bewölkt mit Schauern und Gewittern. Nur an den Küsten etwas Sonne. 23 bis 28 Grad.

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