Nachrichten

Samstag, 28. März 2015 19:00 Uhr

  • Öffentlicher Dienst: Tarifverhandlungen dauern an

    In Potsdam dauern die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder an. Ungeachtet einiger Kompromisssignale gibt es aber noch keinen Durchbruch. Der Verhandlungsführer des Beamtenbundes, Russ, erklärte, ein Angebot der Arbeitgeber sei überfällig. Die Gewerkschaften verlangen für die rund 800.000 Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro im Monat. Die Arbeitgeber lehnen dies ab. Für den Fall, dass es in dieser vierten Verhandlungsrunde keine Einigung gibt, hat die Gewerkschaft Verdi bereits unbefristete Streiks angekündigt.

  • Demo von Rechtextremen in Dortmund weitgehend friedlich

    Begleitet von einem Großaufgebot an Polizisten sind hunderte Rechtsextremisten durch Dortmund gezogen. Nach Angaben der Polizei blieb die Kundgebung weitgehend friedlich, nur vereinzelt sei es zu Zwischenfällen gekommen. Eine Gruppe Linksautonomer habe versucht, eine Absperrung zu durchbrechen. Später seien Flaschen und Feuerwerkskörper geflogen. Es sei niemand verletzt worden. Mehrere tausend Polizisten aus dem ganzen Bundesgebiet waren im Einsatz, um Demonstranten aus dem linken und rechten Lager auseinander zu halten. Anlass der Demonstrationen ist ein Jahrestag. Heute vor zehn Jahren hatte ein Rechtextremer einen Punker an einer U-Bahn-Station erstochen.

  • Nigeria verlängert Wahlen wegen nach technischer Probleme bis Sonntag

    In Nigeria sind die Präsidentschaftswahlen in einigen Gebieten wegen technischer Probleme bis morgen verlängert worden. Ein Sprecher der Unabhängigen Nationalen Wahlkommission erklärte, bei der Registrierung der Bürger hätten die biometrischen Daten auf den Stimmkarten nicht überall eingelesen werden können. Unter den betroffenen Regionen ist auch Lagos, die größte Stadt des Landes. Die Abstimmung wird zudem von Anschlägen der islamistischen Terrororganisation Boko Haram überschattet. Im Nordosten des Landes kamen mehrere Menschen ums Leben. 360.000 Polizisten sind landesweit im Einsatz. Rund 70 Millionen Menschen sind in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat zur Stimmabgabe aufgerufen. Um das Amt des Staatschefs bewerben sich 14 Kandidaten. Beobachter rechnen mit einer knappen Entscheidung zwischen Amtsinhaber Jonathan und dem Oppositionsführer Buhari.

  • Atomstreit mit dem Iran: Steinmeier in Lausanne

    Kurz vor Ablauf einer weiteren Frist im Atomstreit mit dem Iran ist Bundesaußenminister Steinmeier nach Lausanne gereist. Dort trifft er sich mit seinen Kollegen Kerry aus den USA und Fabius aus Frankreich. Steinmeier sagte bei seiner Ankunft, der Ausgang der Gespräche mit Teheran sei ungewiss. Die letzten Meter seien immer die schwersten. - Nach US-Angaben wird Kerry sich erneut mit dem iranischen Außenminister Sarif beraten. Bis zum 31. März wollen die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland mit Teheran ein Rahmenabkommen vereinbaren, das als Vorstufe für eine umfassende Lösung gilt. Ziel ist es, dem Iran eine ausschließlich zivile Nutzung der Atomtechnologie zu erlauben. Im Gegenzug sollen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

  • Großbritannien verlangt von seinen Steueroasen mehr Transparenz

    Zur bessereren Steuer-Kontrolle der britischen Überseegebiete soll ein zentrales Unternehmensregister eingeführt werden. Eine Sprecherin des Finanzministeriums in London teilte mit, sowohl die Cayman-Inseln als auch die Britischen Jungferninseln müssten dafür einen konkreten Zeitplan vorlegen. Mit dem Register sollten die Eigentümer-Verhältnisse der Firmen geklärt werden. - Allein auf den Jungferninseln sind derzeit etwa 400.000 Briefkastenfirmen registriert. Auch die Cayman Inseln gelten als Steueroase.

  • Ein Deutscher bei Lawinenabgang tödlich verunglückt

    Bei einem Lawinenunglück im Schweizer Kanton Wallis ist ein Deutscher ums Leben gekommen, drei Bergwanderer wurden verletzt. Nach Polizeiangaben hatte die Lawine insgesamt sieben Menschen mit sich gerissen, sechs von ihnen konnten sich selbst befreien. Der Deutsche wurde mit einem Hubschrauber gerettet, starb aber später im Krankenhaus.

  • Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, 9 bis 3 Grad

    Das Wetter: In der kommenden Nacht verbreitet Regen, im Osten auch länger andauernd. Tiefstwerte zwischen 9 und 3 Grad. Morgen stark bewölkt oder bedeckt mit teils kräftigen Regenfällen, 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag verbreitet Regen oder Gewitter, in höheren Lagen Schnee, im Schwarzwald und im Allgäu auch unwetterartige Niederschläge. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd 6 bis 7, Böen bis 8.

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