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Dienstag, 29. Juli 2014 22:00 Uhr

  • Gaza-Streifen: Humanitäre Lage verschlimmert sich

    Im Gaza-Streifen versuchen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Menschen, sich vor den israelischen Angriffen in Sicherheit zu bringen. Der Sprecher des dortigen UNO-Hilfswerks sprach am Abend von mehr als 200.000 Schutzsuchenden. Die Weltorganisation hat in dem Palästinensergebiet mittlerweile 85 Einrichtungen als Notunterkünfte deklariert. Nach dem Beschuss des einzigen Kraftwerks im Gaza-Streifen ist die Stromversorgung erheblich eingeschränkt. - Ungeachtet der humanitären Situation und der steigenden Opferzahlen auf beiden Seiten setzen Israel und die radikalislamische Hamas ihre Angriffe fort. Eine neue Initiative für eine Waffenruhe durch die palästinensische Befreiungsorganisation PLO wurde von beiden Konfliktparteien zurückgewiesen.

  • Merkel: Russland-Sanktionen sind unumgänglich

    Bundeskanzlerin Merkel hat die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland als unumgänglich bezeichnet. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hätten immer wieder betont, dass die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die fortdauernde Destabilisierung der Ost-Ukraine nicht hinnehmbar seien, heißt es in einer Erklärung der Kanzlerin. Die Botschafter der 28 EU-Mitgliedsstaaten hatten sich in Brüssel auf ein Paket von Strafmaßnahmen verständigt. So soll Russland unter anderem der Zugang zu Finanzmärkten und Rüstungsgeschäften erschwert werden. Außerdem soll es ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an Russland und Ausfuhrsperren für Spezialtechnik zur Ölförderung geben.

  • Staatsanwaltschaft München will gegen Haderthauer ermitteln

    Die Staatsanwaltschaft München plant ein Ermittlungsverfahren gegen die Chefin der bayerischen Staatskanzlei, Haderthauer. Nach Angaben der Staatskanzlei geht es um Betrugs- und Steuerhinterziehungsvorwürfe im Zusammenhang mit einer Modellbautechnik-Firma, die früher von Haderthauer und ihrem Mann betrieben wurde. Die CSU-Politikerin selbst beteuerte ihre Unschuld und erklärte, sie werde alles zu einer raschen Klärung der Angelegenheit beitragen; die Frage nach persönlichen Konsequenzen stelle sich aber nicht. Auch aus dem Büro von Ministerpräsident Seehofer hieß es, Haderthauer werde die Anschuldigungen widerlegen. Ihre Amtsführung als Staatsministerin sei dadurch nicht tangiert.

  • Osram streicht weltweit rund 7.800 Stellen - etwa 1.700 in Deutschland

    Der Lichttechnik-Hersteller Osram will weltweit rund 7.800 Stellen streichen - davon etwa 1.700 in Deutschland. Wie das Unternehmen am Abend nach einer Vorstandssitzung in München mitteilte, treffen die Kürzungen vor allem die Fabrikation traditioneller Leuchtmittel, den Vertrieb und die Verwaltung. Der Abbau soll demnach bis 2017 umgesetzt werden und nach Möglichkeit sozialverträglich erfolgen. Ziel sei es, die Kosten dauerhaft um 260 Millionen Euro zu senken. - Wegen des zurückgehenden Geschäfts mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren hatte Osram im Mai seine Umsatzerwartungen zurückgenommen. Morgen sollen die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt werden.

  • Im Irak zerstören Dschihadisten eine wichtige Autobahnbrücke

    Im Irak haben Kämpfer der Terror-Miliz "Islamischer Staat" eine strategisch wichtige Autobahnbrücke nördlich der Hauptstadt Bagdad zerstört. Nach Angaben der Polizei brachten die Täter auf der Brücke einen mit Sprengstoff präparierten Lastwagen zur Explosion. Damit ist die irakische Armee von einer wichtigen Verbindung in den Norden des Landes abgeschnitten. Dort versucht das Militär derzeit, die Stadt Tikrit zurückzuerobern, die seit rund zwei Monaten von den Dschihadisten kontrolliert wird.

  • Wetter: Nachts Schauer und Gewitter, im Nordwesten trocken. 20 bis 12 Grad

    Das Wetter: Nachts gebietsweise Schauer und Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Im Nordwesten weitgehend trocken. Tiefstwerte 20 bis 12 Grad. Morgen vor allem im Osten und Südosten kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter, im Nordwesten trocken mit sonnigen Abschnitten. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im äußersten Südosten anfangs noch schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad.

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