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Sonntag, 21. Dezember 2014 17:00 Uhr

  • USA prüfen Aufnahme Nordkoreas in Terrorliste

    Die USA erwägen, Nordkorea nach mehreren Jahren wieder auf die Liste der Terror-Unterstützerstaaten zu setzen. Eine solche Prüfung sei im Gange, sagte der amerikanische Präsident Obama dem Fernsehsender CNN. Er stufe den Hackerangriff auf das Filmstudio Sony Pictures allerdings nicht als Kriegsakt, sondern als Vandalismus ein. Die Vereinigten Staaten machen Nordkorea für die Cyber-Attacke verantwortlich. Nach Drohungen der Hacker hatte das Filmstudio einen satirischen Film zurückgezogen, in dem es um die geplante Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un geht. Die Regierung in Pjöngjang wies den Vorwurf zurück, Urheber des Cyber-Angriffs zu sein und drohte den USA mit einer Militäraktion.

  • IS-Kämpfer hingerichtet - Strafe für Niederlage im Irak?

    Die Terrormiliz IS soll nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak eigene Kämpfer getötet haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden in der Stadt Mossul 45 IS-Mitglieder hingerichtet. Augenzeugen zufolge sollen sie für eine Niederlage im Sindschar-Gebirge bestraft worden sein. In der vergangenen Woche waren sie vor kurdischen Peschmerga-Kämpfern aus dem Gebirge geflohen. Berichte über eine ähnliche Strafaktion des IS gab es gestern bereits aus der syrischen Stadt Rakka. Dort soll die Miliz 100 ausländische Dschihadisten hingerichtet haben, die in ihre Heimat zurückkehren wollten.

  • Sicherheitsrisiken am Frankfurter Flughafen: Bundespolizei verschärft Kontrollen

    Nach einem Bericht über gravierende Sicherheitsmängel am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei die Kontrollen der Passagiere dort verstärkt. Ein Sprecher sagte der "Bild am Sonntag", dadurch komme es zu längeren Wartezeiten. Die Sicherheit müsse aber wieder gewährleistet werden. Verdeckten Ermittlern der EU-Kommission war es der Zeitung zufolge gelungen, bei jedem zweiten Versuch gefährliche Gegenstände an den Kontrolleuren vorbeizuschmuggeln. Dem Prüfbericht zufolge sei das Personal in Frankfurt am Main schlecht geschult und könne Röntgenbilder des Handgepäcks nicht richtig deuten. Die EU-Kommission bestätigte die Prüfung, äußerte sich aber nicht zu den Ergebnissen. Der Flughafenbetreiber Fraport muss nun nachbessern oder hinnehmen, dass Frankfurt zum "Non-Schengen-Airport" erklärt wird. Fluggäste würden dann vor der Einreise in andere EU-Staaten ein zweites Mal kontrolliert.

  • Pegida: Fahimi und Tillich kritisieren Anführer der Proteste

    In der Debatte über die Pegida-Demonstrationen hat SPD-Generalsekretärin Fahimi deren Organisatoren als "geistige Brandstifter" bezeichnet. Die Warnung vor vermeintlicher Islamisierung sei purer Populismus, sagte Fahimi der Zeitung "Welt am Sonntag". Sie hielt den Pegida-Veranstaltern vor, den Boden für fremdenfeindliche Gewalt zu bereiten. Durch eine solche Atmosphäre fühlten sich manche Wahnsinnige zu Anschlägen auf Flüchtlingsheime ermuntert wie zuletzt in Franken, erklärte die SPD-Politikerin. - Der sächsische Ministerpräsident Tillich warf den Pegida-Organisatoren vor, sich der Suche nach Lösungen für die angeprangerten Probleme zu entziehen. Die Anführer der Proteste zeigten keinerlei Bereitschaft zum Dialog, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Sie äußerten einseitig ihre Meinung, verweigerten aber die Diskussion mit der Kommunal- und Landespolitik. Zugleich kündigte Tillich an, auf die Teilnehmer der Demonstrationen zuzugehen.

  • Moschee-Neubau in Dormagen mit Hakenkreuzen beschmiert

    Mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Sprüchen haben Unbekannte den Rohbau einer Moschee in Dormagen beschmiert. Wie die Polizei der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, wurde die Tat an diesem Wochenende verübt. Der Staatsschutz ermittelt.

  • Wetter: Am Montag unbeständig mit Regen, im Süden zeitweise Aufheiterungen

    Das Wetter: In der Nordhälfte Deutschlands regnerisch, in höheren Lagen etwas Schnee, im Süden weitgehend trocken. Nachtwerte zwischen 8 und 2 Grad. Am Tag weiter unbeständig, im Süden zeitweise Aufheiterungen. 8 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Kaum Wetter- und Temperaturänderungen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Südwest 5 bis 6, Böen bis 8.

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