Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 18:00 Uhr

  • Lufthansa-Chef Spohr sagt Angehörigen langfristige Hilfe zu

    Der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Spohr hat den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes langfristige Unterstützung zugesagt. Man werde solange helfen wie nötig, betonte er bei einer Gedenkfeier in der Nähe des Absturzortes in den französischen Alpen, an der auch Germanwings-Geschäftsführer Winkelmann teilnahm. Gleichzeitig dankte Spohr allen Helfern und Anwohnern für ihre professionelle Arbeit und Anteilnahme. Nach Angaben der französischen Gendamerie sind inzwischen alle 150 Opfer geborgen. Nun sollen die persönlichen Gegenstände gesichert werden. Frankreichs Präsident Hollande hatte bei seinem Besuch in Berlin erklärt, er gehe davon aus, dass alle Toten bis zum Ende der Woche identifiziert seien. Derzeit findet in Haltern am See ein Trauergottesdienst für die Opfer des Flugzeugabsturzes statt. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen eines Halterner Gymnasiums waren bei dem Absturz ums Leben gekommen.

  • Bundeskabinett beschließt umstrittenes Fracking-Gesetz

    Ungeachtet heftiger Proteste soll die Fracking-Methode in Deutschland erprobt werden. Das Bundeskabinett beschloss in Berlin, die Gas- und Ölförderung zu Probezwecken zu erlauben. In sensiblen Gebieten, die etwa für den Wasserschutz oder die Trinkwasserversorgung wichtig sind, ist es ganz verboten. Umweltministerin Hendricks erklärte, das von der Linkspartei und den Grünen geforderte Frackingverbot sei aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich. Allerdings rechne sie noch mit Änderungen der Vorlage im parlamentarischen Verfahren. Der CDU-Abgeordnete Mattfeldt sagte, einige Abgeordnete hätten mit einer Ablehnung im Bundestag gedroht. Auch SPD und Grüne äußerten sich skeptisch. Vor dem Kanzleramt protestierten Umweltverbände, weil sie unter anderem eine Verunreinigung des Trinkwassers fürchten.

  • Bundesweite Warnstreiks bei der Deutschen Post

    In vielen Niederlassungen der Deutschen Post hat es Warnstreiks gegeben. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich daran rund 10.000 Beschäftigte. Die Post sprach dagegen von 7.500. Päckchen, Pakete und Briefe blieben unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachen und Berlin-Brandenburg liegen. Die Warnstreiks sollen bis morgen fortgesetzt werden. - Verdi will für die rund 140.000 tariflich bezahlten Mitarbeiter unter anderem eine kürzere Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich erreichen. Das Unternehmen lehnt dies ab.

  • Kartellamt untersagt Edeka Übernahme von Kaiser's Tengelmann

    Das Bundeskartellamt hat Edeka die Übernahme von rund 450 Filialen des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann untersagt. Der Zusammenschluss würde zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen vor allem in Nordrhein-Westfalen oder Großstädten wie Berlin und München führen, teilte die Behörde in Bonn mit. Außerdem würden die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher vor Ort stark eingeschränkt. Edeka ist Deutschlands größter Lebensmittelhändler.

  • Nach Sturmtief "Niklas" normalisiert sich Bahnverkehr

    Nach dem Sturmtief "Niklas" normalisiert sich der Bahnverkehr. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, läuft der Betrieb trotz einiger Verspätungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen überwiegend störungsfrei. Bei Fernzügen muss weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Betroffen ist die Strecke zwischen Hannover und Bremen. Von morgen an sollen alle Züge wieder planmäßig fahren. Der Konzern verteidigte die gestrige Entscheidung, den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen einzustellen. Ein sinnvoller Betrieb wäre nicht möglich gewesen. Es habe viele Störungen im Schienennetz gegeben.

  • Iran: Keine Einigung im Atomstreit ohne Aufhebung der Sanktionen

    Der Iran hat eine Einigung im Streit um sein Atomprogramm ohne eine Aufhebung der Wirtschaftssanktionen abgelehnt. In erster Linie müssten alle Strafmaßnahmen, insbesondere die gegen den Erdöl- und Bankensektor beendet werden, sagte Vize-Außenminister Araghchi in Lausanne. Der Westen will die Sanktionen offenbar nur schrittweise abmildern. Zudem betonte Araghchi, die Regierung in Teheran bestehe auch darauf, dass die Forschungsarbeiten in der Nuklearanlage Fordo fortgesetzt würden. - Die Gespräche im schweizerischen Lausanne waren nach Ablauf der offiziellen Frist in der vergangenen Nacht verlängert worden. Bundeskanzlerin Merkel betonte in Berlin, sie hoffe, dass noch im Laufe des Tages ein Kompromiss erzielt werden könne. Es habe viele Fortschritte gegeben. Die Gespräche könnten aber erst beendet werden, wenn es in allen strittigen Punkten eine Einigung gebe. Israels Ministerpräsident Netanjahu forderte in Jerusalem, mehr Druck auf die Regierung in Teheran auszuüben.

  • IS-Miliz erobert große Teile von Palästinenserlager bei Damaskus

    Einheiten der Terrormiliz IS haben offenbar große Teile eines palästinensischen Flüchtlingslagers in Syrien eingenommen. Es sei heute früh gestürmt worden, hieß es in Berichten von Augenzeugen. Kämpfe seien im Gange. Das Lager liegt nur wenige Kiloneter vom Stadtzentrum in Damaskus entfernt. Gestern hatte das irakische Militär die Rückeroberung der im Norden des Landes gelegenen Stadt Tikrit bekannt gegeben. Heute hieß es, einige IS-Milizen leisteten dort noch immer Widerstand gegen die Armee.

  • Nigeria: Buhari ruft zu friedlicher Amtsübergabe auf

    Der künftige nigerianische Präsident Buhari hat die Menschen im Land dazu aufgefordert, seinen Wahlsieg friedlich zu akzeptieren. Er sagte in einer ersten Ansprache in Abuja, es sei Zeit, die Wunden zu heilen und in die Zukunft zu blicken. Der ehemalige Militärdiktator erzielte nach offiziellem Endergebnis rund 2,6 Millionen Stimmen mehr als Amtsinhaber Jonathan. Dieser erkannte seine Niederlage an. Viele erwarten von Buhari ein hartes Durchgreifen gegen die Extremistengruppe Boko Haram und gegen Korruption. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Hussein, verurteilte die Verbrechen von Boko Haram scharf. Er erklärte in Genf, seit Beginn der Terrorkampagne im Jahr 2009 seien mindestens 15-tausend Menschen getötet worden. Hussein forderte eine strafrechtliche Verfolgung der Täter.

  • Palästinenser 123. Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs

    Die Palästinensische Autonomiebehörde ist seit heute Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Chefunterhändler Erekat bezeichnete den Beitritt als historisch. Man bereite schon Dokumente vor, um Kriegsverbrechen Israels wegen der Siedlungspolitik und des Gazakriegs zu belegen. Die Palästinensische Autonomiebehörde ist das 123. Mitglied des Strafgerichtshofs in Den Haag.

  • Thailand: Militärregierung hebt Kriegsrecht auf

    In Thailand hat die Militärregierung das seit rund einem Jahr geltende Kriegsrecht aufgehoben. Das teilte die Junta in einer vom Fernsehen verbreiteten Erklärung mit. Durch das Kriegsrecht waren alle politischen Versammlungen verboten. Außerdem wurden der Armee weitreichende Befugnisse bei Festnahmen und Inhaftierungen eingeräumt. Im Mai vergangenen Jahres hatte sich das Militär an die Macht geputscht.

  • Wetter: Wind und Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht weiterhin verbreitet schauerartiger Regen, oberhalb von 400 Metern als Schnee. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5 Grad. Morgen bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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