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Mittwoch, 1. Oktober 2014 20:00 Uhr

  • Ebola: US-Behörden prüfen weiteren Verdachtsfall im Umfeld von Erkranktem

    Nach der ersten Ebola-Diagnose in den USA prüfen die Behörden im Bundesstaat Texas einen weiteren Verdachtsfall. Die Gesundheitsbehörde von Dallas teilte mit, es handele sich um eine Person aus dem direkten Umfeld des Patienten. Der Mann war vor zehn Tagen mit Zwischenstopp in Brüssel aus dem westafrikanischen Liberia nach Texas geflogen. Dort entwickelte er Ebola-Symptome und steht seit Sonntag in einem Krankenhaus in Dallas unter Quarantäne. Die nationale Gesundheitsbehörde betonte, die Gefahr, dass er auf dem Flug andere Passagiere angesteckt habe, sei gering. Nach Angaben der Vereinten Nationen starb in Liberia erstmals ein Mitarbeiter der dortigen UNO-Mission, der sich wahrscheinlich mit dem Virus infiziert hat. In der gesamten Region in Westafrika gab es seit Jahresbeginn mehr als 3.000 Todesfälle. Die Bundesregierung setzte den früheren Leiter des Krisenreaktionszentrums, Lindner, als Ebola-Beauftragten ein, um die Hilfe für die betroffenen Staaten zu koordinieren.

  • Netanjahu bei Obama: "Bin Zwei-Staaten-Lösung mit Palästinensern verpflichtet"

    Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat bei einem Besuch in Washington die Bereitschaft zu einem Frieden mit den Palästinensern betont. Netanjahu sagte zu Beginn eines Treffens mit US-Präsident Obama, er sehe sich einer Zwei-Staaten-Lösung mit gegenseitiger Anerkennung des Existenzrechts verpflichtet. Obama meinte, die Situation im Nahen Osten sei nicht hinehmbar. Die Israelis müssten in Sicherheit leben können. Es dürfe sich aber auch nicht die Tragödie getöteter palästinensischer Kinder wiederholen. - Ein Thema des Treffens waren auch die internationalen Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm. Netanjahu warnte, der Iran strebe eine Einigung an, die ihn an die Schwelle zum Atomstaat bringe. Er hoffe, dass Obama dies nicht zulasse.

  • Hongkong: Studenten setzten Regierungschef Rücktrittsultimatum

    In Hongkong haben die Studenten mit der Besetzung öffentlicher Gebäude gedroht, falls ihre Forderungen nach Demokratie nicht erfüllt werden. Der Regierungschef der Sonderverwaltungszone, Leung, müsse bis spätestens morgen zurücktreten, erklärte ein Sprecher der Demonstranten. In der vergangenen Nacht waren in Hongkong wieder tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen eine umstrittene Wahlrechtsreform zu protestieren. Nach Angaben der Organisation "Human Rights Defenders" wurden in den Städten Schanghai, Guangzhou und Shenzhen mehrere Sympathisanten der Hongkonger Studenten von der chinesischen Polizei abgeführt.

  • Nato-Generalsekretär Stoltenberg verlangt von Moskau Einhaltung internationaler Regeln

    Der neue Nato-Generalsekretär Stoltenberg hofft trotz des Ukraine-Konflikts auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu Moskau. Er sagte bei seinem Amtsantritt in Brüssel, die Allianz strebe eine konstruktive Beziehung zu Moskau an. Dies stehe nicht im Widerspruch zu einer starken Rolle der NATO. Stoltenberg rief Russland auf, im Ukraine-Konflikt das internationale Recht einzuhalten. - Der frühere norwegische Ministerpräsident folgt auf den Dänen Rasmussen, der das Amt fünf Jahre lang innehatte.

  • Künftiger EU-Kommissar Hill bekennt sich zur Bankenunion

    Der künftige EU-Finanzkommissar Hill will sich für den weiteren Aufbau der Europäischen Bankenunion einsetzen. Obwohl Großbritannien nicht daran beteiligt sei, wolle er sicherstellen, dass in diesem Bereich wieder Stabilität herrsche, sagte Hill vor dem Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments in Brüssel. Zugleich kündigte er an, er wolle sich dafür stark machen, dass Großbritannien Teil der EU bleibe. Hill galt bislang als Euroskeptiker. Manche Abgeordnete hatten ihm vorgeworfen, als Mitbegründer einer Beratungsfirma ein Lobbyist der Banken zu sein.

  • Rheinland-pfälzische Beihilfe für Nürburgring war unzulässig

    Die staatlichen Beihilfen für den Nürburgring waren nach einer Entscheidung der EU-Kommission unzulässig. Wettbewerbskommissar Almunia teilte mit, die Fördermaßnahmen hätten klar gegen die Vorschriften der Europäischen Union verstoßen. Beihilfen dürften nicht dazu dienen, Unternehmen künstlich über Wasser zu halten. Der Käufer der Strecke, der Automobilzulieferer Capricorn, muss jedoch nicht für die Rückzahlung haften. In den Jahren 2002 bis 2012 waren für die Rennstrecke mehr als 450 Millionen Euro vor allem vom Land Rheinland-Pfalz gewährt worden. Die rheinland-pfälzische Landesregierung betonte, die Bewertung der EU-Kommission sei nicht in allen Punkten nachvollziehbar. Man habe aber mit dem Ausgang gerechnet.

  • Ministerium: Eurofighter-Einsatz trotz Problemen ungefährdet

    Das Bundesverteidigungsministerium hält den Einsatz des Kampflugzeugs "Eurofighter" trotz der jetzt bekannt gewordenen Technik-Probleme für ungefährdet. In Berlin sagte ein Sprecher, Auswirkungen auf Einsatz und Ausbildung gebe es zunächst nicht. Bei Qualitätskontrollen waren zuletzt Herstellungsfehler am hinteren Rumpf der Maschinen festgestellt worden, die jedoch nicht sicherheitsrelevant sein sollen. - Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass von 74 zur Zeit verfügbaren Eurofightern nur 42 einsatzbereit sind.

  • Bundeskabinett beschließt "Mietpreisbremse" und höhere Opferrente

    Das Bundeskabinett hat Maßnahmen gegen die zum Teil stark steigenden Mieten in Deutschland beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass in gefragten Gegenden der Preis für neuvermietete Wohnungen nur noch höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Von der Regelung ausgenommen sind Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen. Makler sollen künftig vom Auftraggeber bezahlt werden - also in der Regel vom Vermieter. Stimmen Bundestag und Bundesrat zu, könnte das Gesetz im kommenden Jahr in Kraft treten. Außerdem billigte das Kabinett eine Erhöhung der Opferrente für politische Häftlinge der DDR. Sie soll im kommenden Jahr um 20 Prozent steigen - auf maximal 300 Euro. Die Rente steht Menschen zu, die in der DDR mindestens 180 Tage lang aus politischen Gründen inhaftiert waren.

  • Post will Briefporto erneut erhöhen

    Die Deutsche Post will das Porto für den Standardbrief im kommenden Jahr erneut um zwei Cent erhöhen. Wie das Unternehmen in Bonn ankündigte, soll der Preis ab Januar auf 62 Cent steigen. Das Porto war erst in diesem Jahr auf 60 Cent angehoben worden. Sinken soll dagegen der Preis für den Kompaktbrief von bislang 90 auf 85 Cent. Die Bundesnetzagentur muss den Änderungen noch zustimmen.

  • Frankfurter Börse: Dax im Minus

    Der Aktienmarkt in Frankfurt am Main hat Kursverluste verzeichnet. Der Dax fiel um knapp 1,0 Prozent auf 9.382 Punkte.

  • Lotto: 1 - 3 - 21 - 23 - 39 - 42, Superzahl: 4

    Die Lottozahlen: 1 - 3 - 21 - 23 - 39 - 42 Superzahl: 4 Die Gewinnzahl im "Spiel 77" lautet: 9 4 5 2 7 2 6 und als "Super 6" wurde gezogen: 9 3 7 7 2 2 Die Angaben sind ohne Gewähr.

  • Wetter: Am Donnerstag in Norden und Süden sonnig, sonst bewölkt und etwas Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bewölkt und meist trocken.Später an der Nordsee einzelne Schauer. Im Süden abklingender Regen. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Morgen an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen bei 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 23 Grad.

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