Nachrichten

Freitag, 19. Dezember 2014 23:00 Uhr

  • Obama: USA werden auf Hackerangriff Nordkoreas reagieren

    Die USA haben Nordkorea offiziell des Hackerangriffs auf das Unternehmen Sony Pictures beschuldigt und Konsequenzen angekündigt. In seiner letzten Pressekonferenz vor dem Weihnachtsurlaub sagte Präsident Obama in Washington, man werde Nordkorea angemessen bestrafen. Welche Optionen dafür erwogen werden, sagte er nicht. Der Cyberangriff habe eine Menge Schaden angerichtet, betonte Obama. Er bezeichnete es zugleich als Fehler, dass Sony den Kinostart des Films "The Interview" abgesagt hat. Diktatoren dürften nicht die Möglichkeit haben, in den USA Zensur auszuüben. - In der Komödie geht es um ein fiktives Attentat auf den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un. Die Hacker-Gruppe hatte mit Anschlägen gedroht, wenn der Film gezeigt wird. Heute machte die US-Bundespolizei FBI erstmals die Regierung in Nordkorea für den Datendiebstahl verantwortlich, bei dem Personaldaten von Sony-Mitarbeitern sowie private E-Mails und Drehbücher erbeutet worden waren. Unter anderem seien Ähnlichkeiten zwischen der verwendeten Schadsoftware und früheren Cyberattacken entdeckt worden, die ebenfalls dem abgeschotteten kommunistischen Land zugeschrieben werden, teilte die Behörde mit.

  • Obama verteidigt Annäherungan Kuba

    Obama sprach in Washington auch über die jüngste Annäherung der USA an Kuba. Er sagte, er verstehe die Bedenken von Dissidenten und Menschenrechtlern. Tatsächlich handele es sich bei der kubanischen Führung weiterhin um ein Regime, das sein Volk unterdrücke. Es werde dort keinen Wandel über Nacht geben. Aber der bisherige Kurs der USA habe in 50 Jahren nichts bewirkt. Daher sei es Zeit, etwas Neues zu versuchen, sagte Obama. Eine Reise von ihm nach Havanna oder ein Besuch des kubanischen Staatschefs Castro in den USA stehe derzeit nicht zur Debatte, fügte er hinzu.

  • Bundesrat billigt erweiterte Hochschulförderung und Pflegegesetz

    Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause eine Reihe wichtiger Gesetze gebilligt. Die Länderkammer sprach sich unter anderem dafür aus, das sogenannte Kooperationsverbot zu lockern. Damit kann der Bund künftig auch dauerhaft Projekte an Hochschulen finanzieren. Zudem treten neue Regeln zur Pflege in Kraft. Danach haben Beschäftigte einen Rechtsanspruch auf eine bezahlte Auszeit von zehn Tagen, um schwerkranke Angehörige zu versorgen. Für die längerfristige Pflege ist eine bis zu zweijährige Teilfreistellung vom Beruf möglich.

  • Erster Luftwaffen-Transporter A400M auf Heimatflugplatz gelandet

    In Deutschland ist der erste neue Militärtransporter der Bundeswehr vom Typ Airbus A400M eingetroffen. Die viermotorige Turboprop-Maschine war am Morgen vom Werk im spanischen Sevilla aus gestartet und landete am Mittag auf dem künftigen Stützpunkt Wunstorf bei Hannover. Die auch "Atlas" genannten Flieger lösen die bis zu 46 Jahre alten "Transalls" ab. Insgesamt hat Deutschland 53 Exemplare bestellt. Der A400M sorgte wegen Verzögerungen und Kostensteigerungen immer wieder für Schlagzeilen. Der Stückpreis erhöhte sich im Laufe der Jahre von 125 auf 175 Millionen Euro. Zudem ist die jetzt übergebene Maschine noch nicht voll funktionsfähig. So soll ein Schutzsystem für gefährliche Einsätze erst 2016 eingebaut werden. Auch kann der Transporter Lasten und Personen noch nicht aus der Luft absetzen.

  • Vier Amazon-Standorte bis Weihnachten bestreikt

    Beim Online-Versandhändler Amazon wird bis Weihnachten an vier Standorten gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi teilte mit, in Bad Hersfeld, Leipzig, Rheinberg und Graben bei Augsburg werde der Arbeitskampf bis zum 24. Dezember verlängert. Heute beteiligten sich nach Verdi-Angaben 2.400 Mitarbeiter an den Streiks.

  • BGH verpflichtet Behörden zur Anerkennung ausländischen Leihmutter-Urteils

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von homosexuellen Paaren gestärkt, die ein Kind von einer Leihmutter im Ausland austragen lassen. Nach der heute in Karlsruhe veröffentlichten Entscheidung können eingetragene Lebenspartner rechtliche Eltern eines solchen Kindes sein. Im konkreten Fall ging es um ein homosexuelles Paar aus Berlin. Ein kalifornisches Gericht erkannte sie als Eltern eines in Kalifornien geborenen Kindes an, deutsche Behörden verweigerten diesen Schritt. In Deutschland sind sowohl Eizellspenden als auch Leihmutterschaft verboten. (AZ: XII ZB 463/13)

  • Ukraine: Keine Einigung auf Termin für Friedensgespräche

    Im Ukraine-Konflikt zeichnet sich keine baldige Friedenslösung ab. Ein Sprecher der Separatisten sagte der russischen Agentur Interfax, die Kontaktgruppe habe sich noch nicht auf einen Termin für neue Gespräche einigen können. Er hoffe auf Verhandlungen noch vor Jahresende. - Bundesaußenminister Steinmeier hatte sich heute in Kiew für ein Treffen an diesem Sonntag ausgesprochen. Zuvor hatte er eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland abgelehnt. Europa werde nicht sicherer, wenn man Moskau in die Knie zwingen wolle, sagte Steinmeier dem Magazin "Spiegel".

  • Russisches Parlement billigt Milliardenhilfen für Banken

    Die Banken in Russland erhalten mit Beginn des kommenden Jahres Milliardenhilfen vom Staat. Ein entprechendes Gesetz billigte heute das Parlament in Moskau. Vorgesehen sind Kapitalhilfen im Umfang von umgerechnet gut 13 Milliarden Euro. Das Oberhaus muss dem Gesetz noch zustimmen. - Hintergrund sind die westlichen Sanktionen, von denen die Banken in Russland auch betroffen sind. Wegen der Wirtschaftskrise hatte zudem der Rubel stark an Wert verloren.

  • Haftbefehl in der Türkei gegen Erdogan-Gegner Gülen

    In der Türkei ist ein Haftbefehl gegen den Prediger Gülen erlassen worden. Ein Gericht in Istanbul habe dem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, meldet die staatsnahe Nachrichtenagentur Anadolu. Gülen werde beschuldigt, eine kriminelle Organisation anzuführen. Der Kleriker und Gegner von Präsident Erdogan lebt seit 1999 im Exil in den Vereinigten Staaten. Am Sonntag war die türkische Polizei mit einer landesweiten Razzia gegen mutmaßliche Anhänger Gülens in den Medien vorgegangen. 30 Menschen wurden festgenommen, die meisten von ihnen sind inzwischen wieder frei. Hintergrund waren Recherchen der Journalisten über einen Korruptionsskandal im Umfeld Erdogans.

  • Terroristen in Pakistan hingerichtet - nach Massaker an Schule

    In Pakistan sind als Reaktion auf das kürzliche Massaker der Taliban zwei Personen hingerichtet worden. Den beiden wurde die Mittäterschaft an anderen Terror-Anschlägen zur Last gelegt. Nach Behördenangaben wurden sie in der Stadt Faisalabad gehängt. In den kommenden Tagen sollen demnach vier weitere Militante exekutiert werden. Die Vereinten Nationen hatten zuvor vergeblich an Pakistan appelliert, von den Hinrichtungen abzusehen. Die Regierung hatte die Todesstrafe erst am Mittwoch wieder zugelassen. Sie begründete die Entscheidung mit dem Taliban-Angriff vor drei Tagen auf eine Schule in Peschawar mit 150 Toten. Seit 2008 galt ein Moratorium für Hinrichtungen von Terroristen. In pakistanischen Gefängnissen sitzen laut Schätzungen rund 8.000 Todeskandidaten.

  • Fifa will Bericht über WM-Vergabe 2018 und 2022 veröffentlichen

    Der Weltfußballverband Fifa will den Untersuchungsbericht über mögliche Korruption bei der WM-Vergabe nach Russland und Katar nun doch veröffentlichen. Das entschied die Fifa-Exekutive auf einem Treffen in Marrakesch. Die Ethik-Kommission soll entscheiden, welche Stellen des Berichts möglicherweise geschwärzt werden müssen. Fifa-Präsident Blatter machte allerdings deutlich, dass die Meisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar nicht neu vergeben werden.

  • Bundesliga: Mainz - München 1:2

    Im Abendspiel der Fußball-Bundesliga hat Bayern München beim FSV Mainz 05 mit zwei zu eins gewonnen.

  • Wall Street schließt mit Kursgewinnen

    Die US-Börsen haben mit Kursgewinnen geschlossen. Der Dow-Jones-Index legte 0,2 Prozent auf 17.805 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,4 Prozent auf 4.765 Punkte vor. Der Dax in Frankfurt am Main verlor 0,6 Prozent und ging mit 9.787 Zählern aus dem Handel.

  • Wetter: Stark bewölkt, im Süden Regen

    Das Wetter: In der Nacht teils stark bewölkt, teils aufgelockert, im Süden kräftiger Niederschlag. Sechs bis null Grad. Morgen verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen Schnee. Höchstwerte 6 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd wolkig, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West 8, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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