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Freitag, 29. August 2014 03:00 Uhr

  • Merkel: Moskaus Vorgehen in Ukraine darf nicht folgenlos bleiben

    Wegen der Verschärfung der Ukraine-Krise drängt Bundeskanzlerin Merkel auf Konsequenzen für Russland. Das Vorgehen Moskaus dürfe nicht folgenlos bleiben, ließ sie über ihren Sprecher in Berlin mitteilen. Der Zustrom russischer Soldaten untergrabe weiter die Souveränität der Ukraine. Merkel hatte zuvor mit US-Präsident Obama telefoniert. Dieser erklärte in Washington, Russland trainiere, bewaffne und finanziere die pro-russischen Separatisten. Die neuen Aufnahmen von russischen Soldaten jenseits der Grenze machten dies deutlich. Die NATO hatte Satellitenaufnahmen vorgelegt, die belegen sollen, dass russische Soldaten im Nachbarland im Einsatz sind. Sowohl die USA als auch die Europäische Union erwägen nun, neue Sanktionen gegen den Kreml zu erlassen. Moskau dementierte die Berichte über eine militärische Präsenz in dem Nachbarland. Präsident Putin rief die Separatisten auf, einen Korridor für die eingeschlossenen ukrainischen Soldaten zu schaffen. Zudem kündigte er neue Hilfslieferungen in die umkämpften Gebieten an. - Die Botschafter der NATO-Länder kommen heute in Brüssel zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

  • Obama: Haben noch keine Strategie gegen IS-Miliz in Syrien

    Die USA haben nach den Worten von Präsident Obama noch nicht über Militärschläge gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien entschieden. Wir haben noch keine Strategie, erklärte er in Washington. Im Kampf gegen den IS werde ein klarer Plan benötigt. Dieser müsse militärische, diplomatische und regionale Komponenten umfassen. Außenminister Kerry werde demnächst in die Region reisen, um ein Bündnis gegen die Dschihadisten zu schmieden. Anfang der Woche hatten die USA mit Überwachungsflügen über dem syrischen Luftraum begonnen, um Erkenntnisse über Stellungen der Terrormiliz zu gewinnen. Dadurch wurden Spekulationen über bevorstehende Militärschläge angeheizt.

  • GdP fordert schärfere Gesetze gegen Islamisten

    Angesichts der Gefahren durch heimkehrende islamistische Kämpfer hat die Gewerkschaft der Polizei eine Verschärfung der Anti-Terrorgesetze gefordert. Wünschenswert wäre, bereits den Aufenthalt und die Ausbildung in einem Terrorcamp unter Strafe zu stellen, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Radek "Handelsblatt online". Aus Sicht der Polizei sei es schwer verständlich, jemandem lautere Absichten zu unterstellen, der sich in direkter Nähe eines Krisenherdes an Waffen ausbilden lasse. Ausbildungslager für Terroristen seien keine Abenteuerspielplätze, betonte Radek. - Nach derzeitiger Rechtsprechung ist die Ausbildung in einem Terrorcamp nur dann strafbar, wenn die Absicht nachgewiesen werden kann, einen konkreten Anschlag zu begehen.

  • Streik bei Germanwings am Vormittag

    Beim Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings streiken heute die Piloten. Wie die Gewerkschaft Cockpit mitteilte, werden zwischen sechs und zwölf Uhr insgesamt 116 Flüge ausfallen. Betroffen seien 15.000 Passagiere, vor allem von innerdeutschen Flügen. Die Verbindungen in die Urlaubsgebiete sollen den Angaben zufolge stattfinden. Durch Verschiebungen und Verspätungen könne es auch am Nachmittag noch zu Flugausfällen kommen, hieß es weiter. In dem Tarifkonflikt geht es um die Übergangsrente von 5.400 Piloten. Die Lufthansa will die Altersgrenze erhöhen und die Piloten an der Finanzierung beteiligen. Derzeit können sie im Alter von 55 Jahren in den Vorruhestand gehen.

  • Google tüftelt an zivilen Drohnen für Packet-Zustellung

    Google arbeitet wie der Online-Händler Amazon an der Warenzustellung aus der Luft mit Hilfe von Drohnen. Die unbemannten Fluggeräte seien bereits in Australien getestet worden, teilte der Internetkonzern mit. Bis die ersten Drohnen vollständig einsatzbereit seien, dürften aber noch einige Jahre vergehen.

  • Borussia Mönchengladbach erreicht Gruppenphase der Europa League

    Der Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Mannschaft gewann am Abend das Qualifikationsrückspiel gegen FK Sarajevo mit 7:0.

  • Wetter: Am Freitag Schauer, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen bewölkt mit Regen, im Osten und Süden teils aufgelockert bewölkt und weitgehend trocken. Tiefstwerte 16 bis 5 Grad. Am Tag überall Schauer oder Gewitter. Temperaturen zwischen 19 Grad im äußersten Norden sowie im Bergland und 25 Grad im Südosten. Die weiteren Aussichten: Am Samstag wechselnd oder stark bewölkt. Im Tagesverlauf von Nordwesten her Bewölkungszunahme mit Schauern. 18 bis 24 Grad.

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