Nachrichten

Donnerstag, 2. Oktober 2014 08:00 Uhr

  • Neue Kämpfe um Kobane in Nordsyrien

    Die Terrorgruppe Islamischer Staat setzt ihren Vormarsch auf die kurdische Grenzstadt Kobane in Nordsyrien fort. Wie die oppositionelle Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, liefern sich Extremisten und kurdische Einheiten seit den Morgenstunden wieder heftige Gefechte. Kobane liegt an der Grenze zur Türkei. Die US-Luftwaffe bombardiert dort seit Tagen Stellungen der IS-Miliz. Das türkische Parlament entscheidet am Nachmittag über ein Mandat für einen Militäreinsatz im Irak und in Syrien. Zudem sollen Partnerländer türkische Militärstützpunkte nutzen können.

  • Netanjahu weist US-Kritik an Siedlungsausbau zurück

    Israels Ministerpräsident Netanjahu hat Kritik der USA am geplanten Wohnungsbau in Ost-Jerusalem zurückgewiesen. Er könne diese Kritik weder verstehen noch akzeptieren, sagte Netanjahu nach israelischen Medienberichten in New York. US-Regierungssprecher Earnest hatte erklärt, die Pläne seien Gift für die Atmosphäre mit den Palästinensern und entfernten Israel sogar von engen Verbündeten. Zuvor hatte Netanjahu bei einem Treffen mit Präsident Obama in Washington betont, er sehe sich einer Zwei-Staaten-Lösung mit gegenseitiger Anerkennung des Existenzrechts verpflichtet. Obama betonte, die Israelis müssten in Sicherheit leben können. Allerdings sei die derzeitige Situation im Nahen Osten nicht hinnehmbar.

  • Designierter EU-Kommissar Hill muss erneut zur Anhörung

    Der designierte EU-Finanzmarktkommissar Hill muss sich einer weiteren Anhörung im Europaparlament in Brüssel stellen. Abgeordnete teilten gestern Abend mit, der Brite habe den Wirtschafts-und Währungsausschuss nicht von seiner Eignung überzeugen können. Der Grünen-Abgeordnete Giegold etwa betonte, Hill habe auf viele Fragen nicht geantwortet. - Heute wird unter anderem der Franzose Moscovici befragt. Er soll mit dem Währungs-Ressort betraut werden. Deutsche Abgeordnete machen den früheren Finanzminister jedoch für die hohen Schulden seines Landes mitverantwortlich.

  • Thierse (SPD): Gysi will in Thüringen offenbar keine Koalition aus SPD, Linke und Grüne

    Der frühere Bundestagspräsident Thierse hat dem Linken-Politiker Gysi vorgeworfen, die Bemühungen für einen Regierungswechsel in Thüringen zu untergraben. Im Deutschlandfunk sagte der SPD-Politiker, wer wie Gysi die Vergangenheit der DDR bis an den Rand der Lächerlichkeit verteidige, wolle in Erfurt keine Koalition aus Linkspartei, SPD und Grünen. Die DDR habe alle Kennzeichen eines Unrechtsstastes gehabt. Gysi lehnt diesen Begriff ab. Der Linken-Fraktionschef im Thüringer Landtag, Ramelow, sagte ebenfalls im Deutschlandfunk, man dürfe die Lebensleistung der Menschen in der DDR nicht schmälern. Zugleich betonte er, die Bürger in der DDR hätten staatlich organisiertes Unrecht erdulden müssen. - SPD, Grüne und Linke in Thüringen hatten sich nach der Landtagswahl in Sondierungsgesprächen auf eine gemeinsame Erklärung zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit verständigt. Vor allem die Grünen bestehen auf einer klaren Aussage der Linkspartei zur DDR-Vergangenheit.

  • Dobrindt will Mittel für Infrastrukturmaßnahmen erhöhen

    Die Mittel für den Ausbau und den Erhalt von Straßen sollen in den nächsten Jahren schrittweise erhöht werden. Das kündigte Bundesverkehrsminister Dobrindt gestern Abend in Neumünster an. Von 2018 an stünden dann jährlich 4,8 Milliarden Euro mehr im Haushalt zur Verfügung als jetzt. Der CSU-Politiker verwies auf die zu erwartenden Einnahmen durch die PKW-Maut, die ab 2016 jährlich 600 Millionen Euro einbringe. Hinzu komme die LKW-Maut, die im nächsten Jahr ausgeweitet werde. Den Bundesländern sagte er mehr Mittel für den Regionalverkehr der Bahn zu. Darüber beraten die Verkehrsminister heute bei ihrer Konferenz in Kiel.

  • Zeitung: Bahn macht Lokführern neues Angebot

    Unmittelbar vor der Entscheidung über neue Streiks unternimmt die Deutsche Bahn einem Zeitungsbericht zufolge einen Vorstoß zur Beilegung des Konflikts mit der Gewerkschaft GdL. Zunächst sollten die Lokführer zwei Prozent mehr Geld erhalten, schreibt die "Passauer Neue Presse". Darüber hinaus schlage das Unternehmen vor, die Verhandlungen auszusetzen, bis die Bundesregierung das geplante Gesetz zur Tarifeinheit auf den Weg gebracht habe. Die Bahn kündigte für heute eine Pressemitteilung an. Im Laufe des Tages soll auch das Ergebnis der Urabstimmung über weitere Streiks vorliegen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Wochenarbeitszeit. Anfang September hatten die Lokführer bereits zweimal ihre Arbeit niedergelegt.

  • Hongkong : Weiter friedliche Proteste für mehr Demokratie

    In Hongkong haben erneut tausende Menschen für mehr Demokratie demonstriert. Die Menge versammelte sich vor dem Regierungssitz von Verwaltungschef Leung Chun-ying. Die Organisatoren der Massenproteste drohen damit, ihre Aktionen auszuweiten, sollte er heute nicht zurücktreten. - In New York gab es eine Sympathie-Kundgebung für die Menschen in Hongkong. US-Außenminister Kerry hatte bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wang in Washington gesagt, Peking müsse das Recht auf freie Meinungsäußerung gewährleisten. Wang verbat sich allerdings jede Einmischung in interne Angelegenheiten.

  • Ebola-Fall in den USA: Kontaktpersonen von Patient überwacht

    Nach der ersten Ebola-Diagnose in den USA stehen dort bis zu 18 Personen unter medizinischer Beobachtung. Sie seien mit dem Erkrankten in Kontakt gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Texas mit. Einen weiteren bestätigten Fall gebe es aber nicht. Der Ebola-Patient war vor zehn Tagen mit Zwischenstopp in Brüssel aus Liberia in die USA geflogen und hatte erst dort Symptome entwickelt. Er steht seit Sonntag in einem Krankenhaus in Dallas unter Quarantäne. - Nach neuesten Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind in Westafrika inzwischen fast 3.300 Menschen an Ebola gestorben, fast 7.200 haben sich infiziert.

  • Börse: Dow Jones und Nikkei im Minus

    Der Aktienmarkt in New York hat mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones sank um 1,4 Prozent auf 16.805 Punkte. Der technologie-orientierte Nasdaq-Index verlor 1,6 Prozent und ging mit 4.422 Punkten aus dem Handel. Auch die Börse in Tokio muss deutliche Einbußen hinnehmen. Der Nikkei-Index steht kurz vor Handelsschluss bei 15.731 Punkten. Das ist ein Minus von 2,2 Prozent. Der Euro kostet einen US-Dollar 26 52.

  • Champions League: Siege für Dortmund und Leverkusen

    In der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund das Auswärtsspiel beim belgischen Club RSC Anderlecht 3:0 gewonnen. Bayer Leverkusen setzte sich mit 3:1 gegen Benfica Lissabon durch.

  • Wetter: An der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und etwas Regen, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: An der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen bei 16 bis 23 Grad. Morgen nach Auflösung von Frühnebel vielfach sonnig und trocken. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag erneut viel Sonne und trocken. Stellenweise Nebel. Im Tagesverlauf einzelne Schauer in den Alpen. 17 bis 22 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 11, Hamburg 14, Bremen 14, Hannover 13, Berlin 12, Leipzig 12, Köln 10, Dresden 12, Frankfurt am Main 12, Stuttgart 9, Freiburg 9, München 12.

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