Nachrichten

Mittwoch, 17. September 2014 23:00 Uhr

  • Obama und Kerry bekräftigen: Keine Bodentruppen im Irak

    Der amerikanische Präsident Obama hat bekräftigt, dass die USA die Terrormiliz "Islamischer Staat" nur aus der Luft bekämpfen werden. Vor Soldaten auf einem Luftwaffenstützpunkt in Florida erklärte Obama, es würden keine Bodentruppen in den Irak entsandt. Auch Außenminister Kerry betonte, die Bekämpfung der IS-Milizen sei nicht mit dem Zweiten Golfkrieg von 1991 oder dem Irakkrieg von 2003 zu vergleichen, als Bodentruppen eingesetzt worden seien. Der Schlüssel zum Sieg liege vielmehr darin, die örtlichen Kräfte in die Lage zu versetzen, künftig ihr Land selbst gegen die Angreifer zu schützen, sagte Kerry bei einer Anhörung im Außenausschuss des Senats. Obama und Kerry wandten sich mit der erneuten Klarstellung gegen US-Generalstabschef Dempsey, der den Einsatz von Bodentruppen nicht mehr ausgeschlossen hatte. Sollte die derzeitige Militäroffensive von Präsident Obama nicht den gewünschten Erfolg bringen, würde er sich auch für einen Kampfeinsatz aussprechen, sagte Dempsey vor dem Streitkräfte-Ausschuss des Senats.

  • Roth (Grüne): Katar unterstützt sunnitische Islamisten in Syrien

    Der Emir von Katar, al-Thani, hat den Vorwurf zurückgewiesen, sein Land unterstütze die Miliz "Islamischer Staat". Man habe niemals eine terroristische Gruppe finanziert und werde dies auch in Zukunft nicht tun, sagte al-Thani nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. Die Kanzlerin erklärte, sie sehe Katar als Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz. Al-Thani habe glaubhaft vermittelt, dass dies auch im Interesse seines Landes sei. Bundestags-Vizepräsidentin Roth geht allerdings davon aus, dass der Golfstaat indirekt Terroristen unterstützt. Ohne jeden Zweifel sponsore Katar islamistische Gruppen in Syrien, die im Rahmen der Terrororganisation "IS" ihr Unwesen trieben, sagte die Grünen-Politikerin dem Mitteldeutschen Rundfunk.

  • Libyen fordert internationale Hilfe gegen Terror

    Die Übergangsregierung in Libyen ist nach eigenen Angaben nicht in der Lage, den Terrorismus im Land mit Erfolg zu bekämpfen. Außenminister Abdelasis forderte von anderen Staaten Unterstützung. Es sei an der Zeit, eine globale Antwort zu finden, sagte er auf einer Konferenz in Madrid. Spanien hatte Vertreter aller Nachbarländer zu Beratungen über den Krisenstaat eingeladen. In Libyen ist es abermals nicht gelungen, eine neue Regierung zu bilden. Das nach Tobruk geflohene Parlament lehnte das von Ministerpräsident Al Thinni vorgeschlagene Kabinett ab. In der Hauptstadt Tripolis sind die Islamisten an der Macht.

  • 15 Studenten bei Selbstmordanschlägen in Nigeria getötet

    Bei einem schweren Anschlag auf eine Universität im Norden Nigerias sind 15 Studenten getötet worden. Etwa 30 weitere wurden verletzt, als sich zwei Selbstmordattentäter in einem Lesesaal der Hochschule in Kano in die Luft sprengten. Zuvor hatten sie das Wachpersonal erschossen. Die Behörden in Nigeria gehen davon aus, dass die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram für die Tat verantwortlich ist. Sie hatte bereits mehrere Schulen und Bildungseinrichtungen im Norden des Landes angegriffen, um westliche Einflüsse zurückzudrängen.

  • Fidschi-Inseln: EU lobt hohe Beteiligung an Parlamentswahl

    Die Parlamentswahl auf den Fischi-Inseln im Süd-Pazifik ist nach Angaben internationaler Wahlbeobachter ohne Probleme verlaufen. Es war die erste Abstimmung nach acht Jahren Militärherrschaft. Umfragen zufolge liegt das Bündnis des derzeitigen Militär-Regenten Bainimarama vorn. Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Ashton, lobte die hohe Wahlbeteiligung. In Brüssel erklärte sie, die EU werde sich in enger Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung um eine Festigung der Demokratie auf den Fidschi-Inseln bemühen.

  • Bundeskabinett beschließt härtere Strafen für Kinderpornografie

    Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Sexualstrafrechts auf den Weg gebracht. Danach sollen die Herstellung, Verbreitung und der Besitz von Kinderpornografie künftig härter bestraft werden. Die Höchststrafe für den Besitz von kinderpornografischem Material wird von zwei auf drei Jahre erhöht. Zudem sollen Aufnahmen von Kindern in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung - sogenannte Posingbilder - strafbar sein. Auch die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch soll verlängert werden. Bundesjustizminister Maas sagte, er erwarte, dass künftig mehr Sexualstraftäter zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

  • Städtetag fordert Investitionshilfen zur Unterbringung von Asylbewerbern

    Der Deutsche Städtetag fordert von Bund und Ländern ein Sofortprogramm, um die Unterbringung von Flüchtlingen bewältigen zu können. So benötigten die Kommunen in allen Ländern Investitionshilfen, um genügend Aufnahmemöglichkeiten zu schaffen, erklärte der Städtetag in Münster nach einer Präsidiumssitzung. Nach seinen Angaben haben in den ersten sieben Monaten dieses Jahres fast 100.000 Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Das seien 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

  • Bierbrauer kritisieren Gesetzentwurf zur Fracking-Methode

    Gegen die geplante Energie-Gewinnung durch die Fracking-Methode gibt es jetzt auch Widerstand vom Verband der Bierbrauer in Deutschland. Hauptgeschäftsführer Eichele sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", Fracking sei zwar in Wasserschutzgebieten und im Einzugsbereich von Seen verboten. Trinkwasserbrunnen von Brauereien, Mineral- und Heilquellen seien aber nicht erfasst. Das von der Bundesregierung geplante Gesetz zum Grundwasserschutz sei deshalb unzureichend.

  • CSU-Parteizeitung Bayernkurier künftig nur noch online

    Die CSU will den "Bayernkurier" als Wochenzeitung einstellen. Künftig soll die hoch-defizitäre Parteizeitung nur noch einmal im Monat und nur noch online erscheinen. CSU-Generalsekretär Scheuer sagte, der Wechsel sei für Mitte nächsten Jahres geplant.

  • US-Notenbank kauft weniger Staatsanleihen - Zinssatz bleibt niedrig

    Die amerikanische Notenbank will ihre Konjunkturhilfen weiter drosseln. Der Erwerb von langfristigen Staatsanleihen wurde zum siebten Mal in diesem Jahr um 10 Milliarden Dollar zurückgefahren. Damit sinken die Ankäufe auf 15 Milliarden Dollar pro Monat. Der Leitzins bleibt unverändert zwischen null und 0,25 Prozent. - Die US-Notenbank betreibt sei Ende 2008 eine Politik des billigen Geldes, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dies werde für beträchtliche Zeit auch so bleiben, teilte die Fed heute mit.

  • US-Börsen beenden Aktienhandel mit leichten Gewinnen

    Die Aktienbörsen in New York haben mit Kursgewinnen geschlossen. Der Dow Jones legte um 0,2 Prozent auf 17.156 Punkte zu. Der Technologie-Index Nasdaq stieg ebenfalls um 0,2 Prozent auf 4.562 Punkte. In Frankfurt am Main notierte der Dax mit 9.662 Punkten. Das ist ein Plus von 0,3 Prozent.

  • Champions League: München - Manchester 1: 0

    In der Fußball Champions League gab es folgende Ergebnisse mit deutscher Beteiligung: Bayern München - Manchester City 1:0, FC Chelsea - FC Schalke 1:1. Die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen besiegte im WM-Qualifikationspiel in Heidenheim Irland mit 2:0.

  • Lotto: 16 - 32 - 38 - 43 - 44 - 49, Superzahl: 9

    Die Lottozahlen: 16 - 32 - 38 - 43 - 44 - 49 Superzahl: 9 Die Gewinnzahl im "Spiel 77" lautet: 7 6 6 1 9 3 7 und als "Super 6" wurde gezogen: 9 4 4 4 4 2 Die Angaben sind ohne Gewähr.

  • Wetter: Am Donnerstag nur im Norden und Osten heiter, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Nachts überwiegend gering bewölkt oder klar. Nur im Westen und Südwesten vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter. Örtlich Nebelbildung. 15 bis 8 Grad. Morgen im Norden und Osten heiter und trocken, im Westen und Süden im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden meist heiter und trocken, sonst teils kräftige Schauer und Gewitter. 20 bis 26 Grad.

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