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Mittwoch, 3. September 2014 04:00 Uhr

  • USA entsenden weitere Soldaten in den Irak

    Die USA entsenden 350 zusätzliche Soldaten in den Irak. Diese sollten in der Hauptstadt Bagdad für den Schutz von diplomatischen Einrichtungen zuständig sein, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Im Internet war zuvor ein Video veröffentlicht worden, das die Enthauptung des US-Journalisten Steven Sotloff durch die Terror-Miliz "Islamischer Staat" zeigen soll. Eine vermummte Person bezeichnete die Tat als Vergeltung für die amerikanischen Luftangriffe gegen Stellungen des IS. - Im August hatten die Islamisten bereits den Journalisten James Foley enthauptet und dies ebenfalls in einem Video öffentlich gemacht. Die Republikaner im US-Kongress verlangen eine klare Strategie gegen die Terror-Miliz. Präsident Obama müsse der Bevölkerung erklären, wie die USA mit dieser Bedrohung umgehen wollten, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Royce, vor Journalisten in Washington.

  • US-Präsident Obama trifft die baltischen Staatschefs

    US-Präsident Obama ist zu einer Reise nach Estland aufgebrochen. Inmitten der Ukraine-Krise trifft er in der Hauptstadt Tallinn mit den Staatschefs der drei baltischen Länder zusammen. Dabei will er Estlands Präsident Ilves, dem lettischen Staatschef Berzins und Litauens Präsidentin Grybauskaite die Unterstützung der USA zusichern. Die Balten befürchten wegen der dort lebenden russischen Minderheiten eine mögliche Intervention Russlands. Am Abend reist der amerikanische Präsident zum zweitägigen NATO-Gipfel nach Newport in Wales. Die Europäische Union will bis Freitag über neue Sanktionen gegen Russland entscheiden. Die designierte Außenbeauftragte Mogherini sprach sich zudem für ein stärkeres Nato-Engagement in Osteuropa aus. Moskau kündigte an, darauf mit einer Anpassung seiner Verteidigungspolitik zu reagieren.

  • Bundesregierung liefert Schutzausrüstung in die Ukraine

    Deutschland bereitet eine Lieferung mit medizinischer Ausrüstung, Feldlazaretten und Schutzwesten an die Ukraine vor. Der Bundesregierung lägen mehrere Ausfuhranträge für Schutzausrüstungen an die ukrainischen Streitkräfte vor, hieß es in Berlin. Die Prüfung sei von den Ressorts mit positivem Ergebnis abgeschlossen worden. Zur Lieferung von Lazaretten gebe es Gespräche mit der ukrainischen Seite. Die in Oldenburg erscheinende "Nordwest"-Zeitung hatte zuvor berichtet, Bundeskanzlerin Merkel habe am Montag in der Sitzung der Unionsfraktion erklärt, sie werde sich persönlich um die Lieferung der Schutzausrüstung kümmern. Die Ukraine wartet bereits seit Monaten auf 20.000 Schutzwesten aus Deutschland für die Streitkräfte des Landes. Bislang gab es dafür keine Exportgenehmigung.

  • Berlin: Kabinett berät über neue Regeln für Versicherer

    Das Bundeskabinett befasst sich heute mit neuen Regeln für die Versicherungsbranche. Dabei geht es um einen Gesetzentwurf von Finanzminister Schäuble, mit dem zum 1. Januar 2016 EU-Vorgaben für eine bessere Finanzaufsicht umgesetzt werden sollen. Die Vorschriften sollen unter anderem dazu führen, dass Versicherer zusätzliches Eigenkapital benötigen. Die Ministerrrunde will sich außerdem mit der neuen Hightech-Strategie des Bundes beschäftigen. Künftig sollen Forschungsprojekte zur digitalen Wirtschaft, zur nachhaltigen Energie und zur Innovation der Arbeitswelt stärker gefördert werden. Deutschland nimmt beim Export von Hightech-Gütern international eine Spitzenposition ein.

  • Handwerk fordert Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen

    Wenige Tage nach Beginn des neuen Lehrjahres sind im deutschen Handwerk immer noch Tausende Ausbildungsplätze unbesetzt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, konnten die Handwerksbetriebe für 24.000 Lehrstellen bislang keine geeigneten Bewerber finden. Damit gebe es 3.000 mehr freie Stellen als vor einem Jahr, heißt es weiter. Bis Ende August seien demnach rund 109.000 Lehrverträge abgeschlossen worden - ein Minus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Wollseifer, forderte ein gemeinsames Engagement aller Beteiligten. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssten dazu einen Ausbildungspakt schließen.

  • Wetter: In der Nacht in der Mitte und im Osten bewölkt, sonst meist klar, 15 bis 7 Grad.

    Das Wetter: Nachts in der Mitte und im Osten häufig stärker bewölkt und zeitweise etwas Regen. Sonst meist wenig Wolken oder klar. Tiefsttemperaturen 15 bis 7 Grad. Am Tage in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte zunächst bewölkt, später gebietsweise Wolkenauflockerungen. Temperaturen 17 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend sonnig, später etwas bewölkt. 20 bis 26 Grad.

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