Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 13:00 Uhr

  • Poroschenko fordert neue Friedensgespräche für die Ostukraine

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat betont, die Regierung stehe weiter zu dem in Minsk beschlossenen Friedensabkommen. Zu einem politischen Prozess der Deeskalation gebe es keine Alternative, sagte der Staatschef in Kiew. Seine Regierung lasse nicht zu, dass die Minsker Vereinbarungen untergraben würden. Die prorussischen Separatisten hatten zuvor mitgeteilt, sie sähen keinen Sinn in neuen Friedensgesprächen. Nach dem gestrigen Beschuss der ukrainischen Hafenstadt Mariupol mit mindestens 30 Toten hatte Poroschenko für heute Staatstrauer ausgerufen. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer gedacht. Die Regierung in Kiew wirft den pro-russischen Separatisten vor, für den Angriff auf ein Wohnviertel Mariupols verantwortlich zu sein. Nach Untersuchungen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa kamen die Raketen aus dem Gebiet der Aufständischen.

  • Griechenland: Samaras und Tsipras bei Stimmabgabe zuversichtlich

    Die Griechen wählen ein neues Parlament. Sie entscheiden damit auch über den künftig Kurs des Landes in der Finanz- und Sozialpolitik. Umfragen zufolge dürfte das Linksbündnis Syriza als stärkste Kraft aus der Abstimmung hervorgehen. Dessen Chef Tsipras sagte bei der Abgabe seiner Stimme in Athen, das griechische Volk entscheide über einen Neuanfang. Der konservative Regierungschef Samaras erklärte, vom Ergebnis der Wahl hänge ab, ob sein Land den europäischen Kurs fortsetze. Er sei zuversichtlich, dass unentschlossene Wähler sich doch noch für seine Partei Nea Dimokratia entscheiden. Samaras steht für eine Fortsetzung des Sparkurses, Tsipras strebt dagegen eine Lockerung der Vorgaben der internationalen Geldgeber und einen Schuldenerlass an.

  • Pegida: Zentralrat der Juden verurteilt Demonstrationen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Pegida-Demonstrationen verurteilt. Präsident Schuster sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", er erwarte von jedem, der dort mitlaufe, dass er sich bewusst sei, welches Gedankengut dort transportiert werde und wem er dort folge. Dabei gehe es nicht darum, dass oder ob alle Teilehmer selbst eine radikale Gesinnung hätten. Zugleich betonte Schuster, sehr positiv stimmten ihn die spontanen Kundgebungen für ein offenes Deutschland, an denen noch viel mehr Menschen teilnähmen als bei Pegida. Die Pegida-Bewegung geht am Nachmittag in Dresden erneut auf die Straße. Die Kundgebung findet einen Tag früher als üblich statt. Für morgen ist dort eine große Gegenveranstaltung mit prominenten Musikern geplant.

  • WHO sieht bei Ebola Trendwende - Kosten bei fast vier Milliarden Euro

    Im Kampf gegen Ebola ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation eine Trendwende erreicht worden. Es gebe deutliche Fortschritte, sagte Generaldirektorin Chan in Genf. Als Konsequenz aus der Seuche müssten sich die WHO in ihren internen Strukturen sowie alle Staaten der Welt künftig besser auf eine solche Gesundheitskrise vorbereiten. Der UNO-Beauftragte für Ebola, Nabarro, fügte hinzu, die Ausbreitung sei noch nicht vorbei. Um das Virus in den betroffenen Ländern endgültig zu besiegen, werde noch viel Geld und Engagement benötigt. Bisher seien dafür bereits umgerechnet etwa 3,6 Milliarden Euro eingesetzt worden. In Westafrika sind nach offiziellen Angaben seit Ausbruch von Ebola etwa 21.800 Menschen erkrankt und rund 8.670 gestorben.

  • Bundesjustizministerium moniert neue Regeln bei Facebook ab Freitag

    Der Parlamentarische Staatssekretär im Justizministerium, Kelber, hat die neuen Regeln von Facebook kritisiert, die am kommenden Freitag in Kraft treten sollen. Die Nutzer müssten automatisch mit dem Einloggen in das soziale Netzwerk ihre Einwilligung zu dessen Vorgaben geben, sagte er dem Berliner "Tagesspiegel". Er forderte, dass der Nutzer jedoch frei darüber entscheiden können solle, ob er die neuen Funktionen aktivieren wolle oder nicht. Eine wesentliche Neuerung sind Werbeanzeigen. Dafür will Facebook das Surfverhalten seiner Nutzer auch außerhalb des sozialen Netzwerks auswerten.

  • Wetter: Wolkig, gebietsweise Regen oder Schnee, -2 bis +3 Grad

    Das Wetter: Bewölkt, nur im Norden ab und zu etwas Sonne. Im Nordwesten Regen, sonst gebietsweise Schneefall. Höchsttemperaturen minus 2 bis plus 3, am Rhein, im Nordwesten und an der Nordsee bis plus 6 Grad. Morgen vom Nordwesten her Niederschläge, im Bergland als Schnee. Im äußersten Osten und Südosten bis zum Abend trocken. 2 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 6 Grad.

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