Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 02:00 Uhr

  • Tsipras schließt Neuwahlen im Falle gescheiterter Gespräche aus

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras lehnt Neuwahlen im Falle gescheiterter Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern ab. Sollten die Gespräche nicht erfolgreich sein, gebe es keinen Grund für eine vorgezogene Abstimmung, sagte Tsipras dem Fernsehsender Star TV. Er sei nach wie vor überzeugt, dass eine Einigung gelinge. Zuvor hatte das Finanzministerium in Athen mehrere Reformgesetze angekündigt. Dabei gehe es um das Haushalts- und Steuerrecht, TV-Lizenzen und Steuern auf Fernsehwerbung sowie Änderungen von Verwaltungsstrukturen. Inzwischen mahnte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Rehberg, Griechenland zu einem höheren Tempo. Er sagte der "Bild"-Zeitung, es wäre gegenüber dem eigenen Volk verantwortungslos, weiter auf Zeit zu spielen.

  • Bericht: EVP für verbindliche Flüchtlingsquoten und Militäroperation in Libyen

    Die konservative Europäische Volkspartei legt einem Bericht zufolge ihre Positionen in der Asylpolitik neu fest. Die Zeitung "Die Welt" zitiert aus einem Papier der christdemokratischen Mehrheitsfraktion im Europaparlament, das "bindende Quoten für die Verteilung von Asylsuchenden" vorsieht. Wie viele Migranten ein Land aufnimmt, soll demnach von Bevölkerungszahl und wirtschaftlicher Leistungskraft abhängen. Zudem wolle die EVP legale Zuwanderung erleichtern und Asylanträge bereits in Herkunftsländern von autorisierten Personen prüfen lassen. Gefordert werde schließlich der Einsatz einer gemeinsamen maritimen Militäroperation von EU und UNO an der libyschen Küste, um Menschenschmuggel zu stoppen. So sollen Netzwerke von Schlepperbanden aufgedeckt sowie deren Boote aufgebracht und zerstört werden, heißt es.

  • Nationalgarde nach Krawallen in Baltimore in Alarmzustand versetzt

    Nach den Ausschreitungen in der amerikanischen Großstadt Baltimore hat der US-Bundesstaat Maryland die Nationalgarde in Alarmzustand versetzt. Der Schritt sei eine Reaktion auf Plünderungen und Gewalttaten, erklärte Gouverneur Hogan. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden nach Angaben der Sicherheitskräfte mindestens sieben Beamte verletzt. Die Krawalle waren nach der Trauerfeier für einen 25-jährigen Afroamerikaner ausgebrochen. Der Mann war am 19. April - eine Woche nach seiner Festnahme - an Rückenmarksverletzungen gestorben. Sie wurden ihm nach Angaben seiner Familie von der Polizei beigebracht. Diese bestreitet eine Gewaltanwendung.

  • Nepal: Rettungsteams durch Nachbeben behindert

    Nach dem Erdbeben in Nepal gibt es weiter keinen Überblick über das gesamte Ausmaß der Katastrophe. Amtliche Stellen berichten von mehr als 4.000 Toten. Die Behörden rechnen aber mit einer weit höheren Zahl. Zahlreiche Dörfer sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile ist die internationale Hilfe angelaufen. Allerdings werden die Rettungsteams durch Nachbeben und zerstörte Straßen behindert. Der einzige internationale Flughafen des Landes ist überlastet. Nach Angaben der nepalesischen Regierung fehlen außerdem Hubschrauber, um Güter in abgelegene Dörfer zu bringen. In der Hauptstadt Kathmandu sind Krankenhäuser und Leichenhallen überfüllt. Grundnahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Das Deutsche Rote Kreuz schickte gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter in die Katastrophenregion. Die USA erhöhten ihre Nothilfe auf zehn Millionen Dollar.

  • Verdi erklärt Kita-Tarifverhandlungen für gescheitert

    Ab Ende nächster Woche drohen in deutschen Kindertagesstätten unbefristete Streiks. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240-tausend Erzieher und Sozialarbeiter am Abend für gescheitert. In den kommenden Tagen werde per Urabstimmung über einen unbefristeten Ausstand entschieden. - Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen. Die Arbeitgeber halten das für nicht bezahlbar.

  • Wetter: Am Tag regnerisch bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Südosthälfte weitere Niederschläge, teils kräftig und länger anhaltend. Im höheren Bergland Schnee. Sonst meist trocken. Tiefstwerte zwischen 8 Grad im Südosten und 0 Grad im Nordwesten. Am Tag erneut regnerisch bei 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am morgigen Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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