Nachrichten

Freitag, 24. Oktober 2014 20:00 Uhr

  • Europa einigt sich auf Ziele für Klimaschutz

    Die Europäische Union will den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent senken. Auf dieses Ziel - gemessen an den Emissionen von 1990 - haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs geeinigt. Zudem soll der Anteil an Ökostrom aus Sonne und Wind steigen und der Energieverbrauch insgesamt sinken. - Bundeskanzlerin Merkel wertete die Brüsseler Beschlüsse als Fortschritt. Kritik kam von Umweltschutzverbänden und Grünen. Sie sprachen von verpassten Chancen und warfen Europa vor, seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz aufgegeben zu haben.

  • Großbritannien und Niederlande protestieren gegen EU-Nachzahlungen

    Großbritannien will die von der Europäischen Kommission geforderte Nachzahlung zum Haushalt in Höhe von rund zwei Milliarden Euro anfechten. Regierungschef Cameron sagte in Brüssel, die Forderung zum 1. Dezember sei inakzeptabel. Auch die Niederlande protestierten gegen die zusätzlich verlangten 642 Millionen Euro. Der Sprecher der Kommission, Fiorilli, erklärte, der Beitrag eines jeden Landes richte sich nach der Wirtschaftsleistung. Und da Großbritannien und die Niederlande seit Jahresbeginn stärker gewachsen seien, müssten die Beiträge entsprechend angehoben werden.

  • Merkel drängt auf mehr Wachstumsförderung in Europa

    Bundeskanzlerin Merkel hat größere Anstrengungen zur Bewältigung der EU-Wirtschaftskrise angemahnt. Es gehe darum, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, Wachstum zu stimulieren und Arbeitslosigkeit abzubauen, sagte Merkel nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Dabei betonte sie die Notwendigkeit von Strukturreformen und die Einbindung privaten Kapitals. Eine Nutzung des ESM-Rettungsschirms lehnte Merkel ab. Dieser sei ein Ultima-Ratio-Instrument, um den Zusammenhalt in der Euro-Zone zu sichern.

  • Impfkampagne gegen Ebola laut WHO nicht vor Sommer 2015

    Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass eine großangelegte Impfkampagne gegen Ebola in Westafrika frühestens im Sommer nächsten Jahres anlaufen kann. Die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Kieny sagte nach einem Treffen mit Vertretern der Pharmaindustrie und Zulassungsbehörden, zunächst müssten Sicherheit und Wirksamkeit der potenziellen Impfstoffe feststehen. Mitte 2015 könnten aber mehrere Millionen Dosen zur Verfügung stehen. - In Liberia, Sierra Leone und Guinea sind inzwischen mehr als 9.000 Menschen an Ebola erkrankt, fast 5.000 sind an der Krankheit gestorben. Auch in Mali gibt es mittlerweile einen ersten Patienten. Mehr .

  • Kanada: Attentäter wollte nach Syrien

    Nach dem Anschlag im Regierungsviertel in Ottawa hat die kanadische Polizei weitere Details zum Täter bekanntgegeben. Demnach hat der 32-Jährige wochenlang versucht, nach Syrien zu gelangen und mit den Behörden über die Ausstellung eines Reisepasses gestritten. Bereits bekannt war, dass der Attentäter erst vor kurzem zum Islam übergetreten war.- Er hatte am Mittwoch einen Wachsoldaten erschossen und war anschließend beim Angriff auf das Parlament getötet worden.

  • USA nehmen Berichte über Chlorgas-Angriff durch IS im Irak ernst

    Die USA wollen Berichte über einen Einsatz von Chemiewaffen durch die Terrormiliz IS im Irak überprüfen. Außenminister Kerry sagte in Washington, noch gebe es keine Bestätigung für entsprechende Informationen, die Angaben würden aber sehr ernst genommen. - Die Zeitung "Washington Post" hatte berichtet, im September seien mehrere irakische Polizisten nach einem Angriff von IS-Einheiten in einem Krankenhaus in der Nähe von Bagdad behandelt worden. Die Untersuchung habe eine Vergiftung durch Chlorgas ergeben. Das Blatt beruft sich auf offizielle irakische Quellen.

  • Lokführer verlängern Streikpause bis 2. November

    Die Lokführer haben beschlossen, ihre Streikpause zu verlängern. Bis zum 2. November werde es keine Arbeitsniederlegungen bei der Deutschen Bahn geben, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft GDL mit. Ursprünglich sollte die Streikpause nur bis kommenden Montag dauern. - Wegen der festgefahrenen Verhandlungen bei der Lufthansa soll jetzt ein Moderator eingeschaltet werden. Einen Termin für neue Verhandlungen gibt es aber nicht. Ein Sprecher der Vereinigung Cokpit betonte, grundsätzlich bleibe man streikbereit.

  • Städtetag bedauert Karstadt-Schließungen

    Der Deutsche Städtetag hat die geplante Schließung von Karstadt-Filialen bedauert. Kaufhäuser trügen zur Lebendigkeit der Innenstädte bei, erklärte Hauptgeschäftsführer Articus. Zudem seien sie wichtige Arbeitgeber und nutzten auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld. Der Karstadt-Konzern müsse sich deshalb in Abstimmung mit den betroffenen Städten um eine tragfähige Nutzung der Häuser bemühen. - Der Aufsichtsrat in Essen hatte gestern beschlossen, die Filialen in sechs deutschen Städten zu schließen. Der neue Karstadt-Chef Fanderl deutete zudem an, dass zehn weitere Schließungen folgen könnten.

  • Großrazzia gegen illegale Migranten in Bulgarien

    Das EU-Land Bulgarien geht mit einer landesweiten Razzia gegen illegale Migranten vor. Nach Berichten von Korrespondenten sind von der Aktion vor allem Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan betroffen, die über die Türkei eingereist sind. Wie die Regierung in Sofia in einer Zwischenbilanz mitteilte, hat die Polizei mehr als 1.500 Unterkünfte durchsucht und 118 Menschen festgenommen. - Amtlichen Angaben zufolge haben seit Anfang vergangenen Jahres knapp 14.000 Migranten einen Flüchtlingsstautus in Bulgarien beantragt.

  • Ägypten: Mindestens 27 Tote bei Anschlag auf Armee

    Bei einem Anschlag auf das ägyptische Militär sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Ärzten wurden 25 weitere verletzt, einige von ihnen schwer. Bei den meisten Opfern handelt es sich demnach um Soldaten. Ziel des Anschlags war ein Kontroll-Punkt der Armee im Norden der Sinai-Halbinsel. Dort kämpft das ägyptische Militär seit langem gegen islamistische Milizen.

  • Madrid will Erdölbohrungen vor Kanarischen Inseln durchsetzen

    Die spanische Regierung hält an Erdöl- und Erdgasbohrungen vor den Kanarischen Inseln fest - gegen den Widerstand von Umweltschützern und der Regionalregierung. In Madrid unterzeichnete der Ministerrat die Unterlagen für eine Berufung beim Verfassungsgericht gegen ein von den Kritikern geplantes Referendum zu dem Projekt. - Die spanische Regierung hatte dem Konzern Repsol Mitte August die Genehmigung für Probe-Ölbohrungen rund 50 Kilometer vor den Inseln Lanzarote und Fuerteventura erteilt. Umweltschutz- Organisationen kritisieren das Vorhaben als Gefahr für Umwelt und Tourismus.

  • Frankfurter Börse: Dax im Minus

    Die Aktienbörse in Frankfurt am Main hat schwächer geschlossen. Der Leitindex Dax gab um 0,7 Prozent nach und ging mit 8.988 Punkten aus dem Handel.

  • Wetter: Morgen wechselnd bewölkt, im Südwesten und in der Osthälfte sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: In der kommenden Nacht im Westen und Norden gebietsweise Regen, örtlich auch dichter Nebel. Tiefstwerte zwischen 12 Grad im Nordwesten und minus 5 Grad in den Alpentälern. Morgen wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Süden sonnige Abschnitte. 9 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag Wechsel von Sonne und Wolken, überwiegend trocken bei 10 bis 16 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd bis Südwest 6, Böen 7 bis 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Peter Ruzicka neuer Chef  der Salzburger Osterfestspiele | mehr

Nachrichten

Europa einigt sich  auf Ziele für Klimaschutz | mehr

Wissensnachrichten

Ello  Anti-Facebook schreibt Werbe-Verzicht fest | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.