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Mittwoch, 22. Oktober 2014 05:00 Uhr

  • Lufthansa-Piloten beenden Streik um Mitternacht

    Nach dem Ende des Pilotenstreiks hat die Lufthansa wieder den planmäßigen Flugbetrieb aufgenommen. Ein Sprecher erklärte in Berlin, lediglich einige Kurzstrecken-Verbindungen fielen noch aus. Der 35-stündige Ausstand war um Mitternacht beendet worden. Insgesamt musste die Lufthansa mehr als 1.500 Flüge streichen. Betroffen waren fast 170.000 Passagiere. Die Piloten-Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" erwägt nach eigenen Angaben einen weiteren Streik noch in dieser Woche. In der Auseinandersetzung geht es unter anderem um die Vorruhestandsregelungen für die Piloten.

  • Bahn und Eisenbahngewerkschaft EVG setzen Tarifgespräche fort

    Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG setzen heute ihre Tarifverhandlungen fort. Die EVG fordert für ihre rund 100.000 Mitglieder bei der Bahn sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber ein Plus von 150 Euro im Monat. Die Bahn hatte in der ersten Runde Mitte September noch kein Angebot gemacht. Anders als die Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL sieht die EVG derzeit aber keinen Anlass zu Streiks. Die beiden Arbeitnehmer-Vertretungen konkurrieren um mehr Einfluss in dem Konzern. EVG-Chef Kirchner schlug vor, den Konflikt mit Hilfe eines Notars zu lösen. Dieser könnnte die Mitgliederzahlen prüfen, sagte Kirchner der "Süddeutschen Zeitung". In der Folge solle dann jeweils die Gewerkschaft für eine Berufsgruppe verhandeln, die dort die meisten Mitglieder habe. Kirchner sagte, inzwischen komme es auf den Bahnhöfen zu Beleidigungen und anderen Konflikten zwischen den Mitgliedern der beiden Gewerkschaften.

  • Jusos sehen wachsende Chancen für Rot-Rot-Grün im Bund

    Die Jungsozialisten in der SPD sehen durch die geplante rot-rot-grüne Koalition in Thüringen wachsende Chancen für ein solches Bündnis auch auf Bundesebene. Juso-Chefin Uekermann sagte der "Frankfurter Rundschau", die angestrebte Zusammenarbeit mit Grünen und Linkspartei in Erfurt könnte zeigen, dass man gemeinsam eine gerechtere Politik als die Große Koalition machen könne. Dies hätte Ausstrahlung auf die Situation im Bund. Die Generalsekretärin der Bundes-SPD, Fahimi, hatte dagegen gestern im Deutschlandfunk erklärt, Thüringen sei kein Modell für Berlin. In dem Bundesland läuft derzeit die Befragung der SPD-Mitglieder über das geplante Dreierbündnis. Kommt es zustande, soll der Linken-Politiker Ramelow Ministerpräsident werden.

  • DRK: "Zu wenige Freiwillige für Ebola-Zentren"

    Die Ebola-Behandlungszentren des Deutschen Roten Kreuzes in Sierra Leone und Liberia stehen in Frage. Grund ist, dass bislang zu wenige Freiwillige für den Betrieb der Stationen gefunden wurden. DRK-Präsident Seiters sagte der Zeitung "Die Welt", bislang hätten sich etwa 200 geeignete Personen gemeldet, darunter rund 80 Ärzte. Dies reiche nicht aus, um die Zentren über Monate hinweg zu betreiben, da das Personal alle acht Wochen ausgetauscht werden müsse. Das DRK betreibt seit kurzem eine Station in Sierra Leone; eine zweite will es im November in Liberia übernehmen. In Frankfurt am Main beginnt heute eine Experten-Konferenz zu Ebola. Dabei geht es auch um Impfstoffe. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet für den Januar mit einer Impfkampagne. Die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Kieny sagte in Genf, in einem Probeversuch könnten zehntausende Dosen eingesetzt werden. Derzeit werde getestet, ob die Stoffe gesundheitlich unbedenklich seien.

  • Europäisches Parlament stimmt über neue EU-Kommission ab

    Das Europäische Parlament entscheidet heute in Straßburg über die neue EU-Kommission. Die Zustimmung der Abgeordneten für Präsident Juncker und seine 27 Kommissare gilt als sicher. Notwendig ist eine einfache Mehrheit. Bei den Anhörungen in den vergangenen Wochen hatten die einzelnen Parlamentsausschüsse einige personelle Änderungen durchgesetzt. Die Amtszeit der neuen EU-Kommission beginnt Anfang November und dauert fünf Jahre. Als deutscher Vertreter soll der bisherige Energiekommissar Oettinger das Ressort für digitale Wirtschaft übernehmen.

  • Champions League: AS Rom - Bayern München 1:7

    In der Fußball-Champions-League hat Bayern München das Auswärtsspiel beim AS Rom mit 7:1 gewonnen. Schalke 04 setzte sich gegen Sporting Lissabon mit 4:3 durch. Heute Abend spielt Borussia Dortmund bei Galatasaray Istanbul. Bayer Leverkusen trifft auf Sankt Petersburg.

  • Wetter: Meist regnerisch und stürmisch, 7 bis 14 Grad

    Das Wetter: Am Morgen gebietsweise Niederschläge mit starken bis stürmischen Böen, an der Nordsee und auf den Bergen auch orkanartig. Im höheren Bergland zudem Schneefall. Temperaturen 10 bis 2 Grad. Am Tage im Westen und Norden häufig trocken, sonst bewölkt mit mit Schauern. Im Süden, an der See und in den Bergen weiterhin stürmisch. 7 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden stark bewölkt, zeitweise Regen. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest acht bis neun, Böen zehn bis elf.

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