Nachrichten

Montag, 30. März 2015 22:00 Uhr

  • Bündnis um Saudi-Arabien blockiert Seehäfen im Jemen

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben mit der Blockade jemenitischer Seehäfen begonnen. Ein Militärsprecher teilte in Riad mit, so wolle man verhindern, dass die schiitischen Huthi-Rebellen Waffenlieferungen oder Truppennachschub erhielten. Pakistan kündigte an, die saudisch geführte Koalition bei ihren Militäraktionen zu unterstützen. Bei einem Luftangriff in der Nähe eines Flüchtlingslagers im Jemen gab es heute zahlreiche Tote. Die Internationale Organisation für Migration sprach von mindestens 45 Getöteten und mehr als 60 Verletzten. Die jemenitische Regierung machte die Huthi-Milizen verantwortlich. Allerdings flog auch die saudische Luftwaffe heute den fünften Tag in Folge Angriffe auf Stellungen der Rebellen.

  • Kopf-an-Kopf-Rennen bei Präsidentenwahl in Nigeria

    Bei der Präsidenten- und Parlamentswahl in Nigeria zeichnet sich ein knappes Ergebnis ab. Einige Medien sehen nach ersten Teilergebnissen Oppositionsführer Buhari knapp vor Amtsinhaber Jonathan. Anderen Berichten zufolge liegt Jonathan minimal in Führung. Bei der Wahl kam es nach Angaben der USA und Großbritanniens offenbar zu Unregelmäßigkeiten. Es gebe Anzeichen für eine vorsätzliche politische Einmischung, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Länder. Zuvor hatte die Afrikanische Union den Verlauf der Abstimmung als demokratisch bezeichnet. Das Endergebnis wird erst morgen erwartet. Wegen der angespannten Situation verhängten die Behörden im südlichen Bundesstaat Rivers eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Berlin, Paris und Warschau fordern Priorität für Verteidigung in EU

    Deutschland, Frankreich und Polen haben einen höheren Stellenwert für die Verteidigungspolitik in der Europäischen Union gefordert. Die zuständigen Minister von der Leyen, Le Drian und Siemoniak erklärten bei einem Treffen bei Potsdam, Ziel sei unter anderem die gemeinsame Entwicklung militärischer Fähigkeiten. In einem Schreiben an die EU-Außenbeauftragte Mogherini forderten sie zudem eine neue außen- und sicherheitspolitische Strategie. Besonderes Augenmerk soll demnach auf die Entwicklung von Satelliten und Drohnen gerichtet werden. Heute war bekannt geworden, dass die Bundeswehr technische Probleme mit ihrem Standardgewehr G36 hat. Womöglich müssen neue Waffen angeschafft werden.

  • Berlin und Paris regeln Besteuerung von Grenzgängern und Rentnern

    Für deutsche Rentner mit Wohnsitz in Frankreich soll es ab dem kommenden Jahr steuerliche Erleichterungen geben. Das Bundesfinanzministerium in Berlin teilt mit, künftig sollen die Pensionäre nur noch in Frankreich besteuert werden. Das betrifft schätzungsweise mehr als 70.000 Menschen. Mindereinnahmen für den deutschen Fiskus sollen ausgeglichen werden. Zudem will die Regierung in Paris einen Ausgleich in Millionenhöhe für die vielen Grenzgänger zahlen, die in Deutschland arbeiten, aber in Frankreich wohnen und dort auch ihre Steuern zahlen. Davon sollen die Grenzländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland profitieren.

  • Reporter ohne Grenzen: Bangladesch muss Blogger besser schützen

    Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Bangladesch aufgefordert, den Mord an einem Blogger aufzuklären. Vorstandssprecher Rediske sagte in Berlin, die Regierung in Dhaka müsse verhindern, dass sich in dem asiatischen Land ein Klima der Angst und Selbstzensur ausbreite. Blogger und kritische Journalisten müssten vor zunehmender Gewalt besser geschützt werden. - Der 27-Jährige war heute in Dhaka von mutmaßlichen Islamisten mit Macheten angegriffen und erschlagen worden. Vor einem Monat wurde bereits ein anderer bekannter Blogger auf ähnliche Weise getötet.

  • Wetter: Dienstag Regen Regen und Wind, 4 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts von Westen nach Osten ziehende Niederschläge. Auf den Bergen schwere Sturm- und Orkanböen. Tiefstwerte zwischen 9 Grad am Rhein und 1 Grad im Nordosten. Morgen Fortsetzung des regnerischen und windigen Wetters bei 4 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West bis Nordwest 7, Böen 9.

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