Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 01:00 Uhr

  • Nepal: Mindestens 1.450 Tote bei Erdbeben

    Bei dem Erdbeben in Nepal sind nach Angaben der Regierung mindestens 1.450 Menschen ums Leben gekommen. Die endgültige Zahl könne aber noch viel höher liegen, erklärte Informationsminister Rijal in Kathmandu. Die Nachbarstaaten Indien, Bangladesch und China melden ebenfalls Todesopfer. - Das Beben mit einer Stärke von 7,8 und seine Nachbeben hatten Gebäude und Straßen zerstört. In Kathmandu sind auch Orte betroffen, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Am Mount Everest kamen Bergsteiger durch eine Lawine ums Leben. Mehrere Länder sagten Hilfen zu. Die USA stellten eine Million Dollar sowie Rettungsteams bereit. Auch die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie die Regierungen einiger Länder kündigten finanzielle Unterstützung an. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, die Bundesregierung sei bereit, nach Kräften zu helfen. Indien schickte Ärzte, Pfleger und Rettungsausrüstung nach Nepal.

  • VW: Piech verliert Machtkampf mit Winterkorn und tritt ab

    Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Piech, hat alle Ämter im Konzern niedergelegt. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hat auch Piechs Ehefrau diesen Schritt vollzogen. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden werde der stellvertretende Aufsichtsratschef Huber die Leitung des Gremiums kommissarisch übernehmen. Piech hatte sich zuletzt einen Machtkampf mit dem Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen, Winterkorn, geliefert. Im Aufsichtsrat fand er aber keine Mehrheit für sein Vorgehen.

  • Erdogan kritisiert Äußerungen von Gauck, Hollande und Putin

    Der türkische Präsident Erdogan hat erneut den Vorwurf zurückgewiesen, bei den Massakern an Armeniern im Kriegsjahr 1915 habe es sich um Völkermord gehandelt. Deutschland, Russland und Frankreich sollten sich um ihre eigene Geschichte kümmern, sagte Erdogan vor Unternehmern in Istanbul. Er beschuldigte die drei Länder, Behauptungen aufzustellen, die auf armenischen Lügen basierten. Die Präsidenten Hollande und Putin kritisierte er zudem dafür, dass sie an den armenischen Gedenkfeiern in Eriwan teilgenommen hatten. Bundespräsident Gauck hatte ebenso wie Hollande und Putin von einem Völkermord während der Zeit des Osmanischen Reichs gesprochen.

  • Privatinternat Odenwaldschule vor dem Aus

    Die ehemals renommierte Odenwaldschule im hessischen Heppenheim wird am Ende des Schuljahres schließen. Es sei nicht gelungen, die Finanzierung für die nächsten Jahre sicherzustellen, teilte das Privatinternat mit. - Die Zahl der Schüler war stark zurückgegangen, nachdem Missbrauchsfälle bekannt geworden waren. Zwischen 1965 und 1998 wurden mehr als einhundert Jungen und Mädchen von Lehrern und Mitschülern sexuell missbraucht. Im vergangenen Jahr gab es wieder Vorwürfe gegen einen Lehrer und einen Arzt. In der Folge musste die Schule eine neue Genehmigung beantragen und dafür ein Finanzierungskonzept vorlegen. Das ist nun gescheitert.

  • Gedenkfeiern zur Befreiung der KZ Bergen-Belsen und Flossenbürg

    Mit Gedenkfeiern wird heute an die Befreiung von Konzentrationslagern vor 70 Jahren erinnert. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen will Bundespräsident Gauck eine Rede halten. Unter den 1.000 erwarteten Gästen werden etwa 70 Überlebende sein. Bis zur Befreiung des Lagers durch britische Truppen kamen in Bergen-Belsen zehntausende Gefangene um. Auch in Flossenbürg in Bayern, wo bis zur Ankunft von US-Soldaten mindestens 30.000 Menschen ermordet wurden oder an Krankheiten und Mangelernährung starben, wollen ehemalige Häftlinge an ihre Befreiung erinnern. Frankreich gedenkt heute landesweit der Deportierten des Zweiten Weltkrieges. Präsident Hollande nimmt an einer Zeremonie im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof teil, ebenso die Präsidenten von EU-Parlament und EU-Kommission, Tusk und Schulz. In dem einzigen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf französischen Boden waren bis 1944 mehr als 50.000 Menschen inhaftiert.

  • Ban drängt Indonesien zu Aussetzung geplanter Hinrichtungen

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Indonesien aufgefordert, die geplante Hinrichtung von neun Ausländern und einem indonesischen Staatsbürger auszusetzen. Die Vereinten Nationen seien unter allen Umständen gegen die Todesstrafe, heißt es in einer Mitteilung. Daher appelliere der UNO-Generalsekretär an den indonesischen Präsidenten Widodo, eine Aussetzung zu erwägen und letztlich ihre Abschaffung ins Auge zu fassen. Die neun Ausländer und der indonesische Staatsbürger wurden wegen Drogenschmuggels verurteilt.

  • Wetter: Am Sonntag Schauer, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts meist wechselnd oder stark bewölkt, gebietsweise Schauer. Tiefstwerte 11 bis 7 Grad. Am Tag wolkig mit Schauern. Temperaturen zwischen 12 Grad an der Küste und 22 Grad im Osten und Süden. Die weiteren Aussichten: Am Montag weitere Niederschläge bei 10 bis 24 Grad.

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