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Donnerstag, 17. April 2014 17:00 Uhr

  • Genfer Krisentreffen dauert an Teilnehmer bemühen sich um "substanzielle" Erklärung

    Das Genfer Krisentreffen zur Ukraine dauert länger als geplant. Nach einer ersten Gesprächsrunde trafen sich die Außenminister der USA, Russlands und der Ukraine, Kerry, Lawrow und Deschtschiza sowie die EU-Außenbeauftragte Ashton zu weiteren Verhandlungen. Das wurde in Genf bekannt. Aus der russischen Delegation hieß es, man bemühe sich um eine subtanzielle Erklärung. Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk glaubt nicht an einen Erfolg des Krisengipfels. Er habe keine übermäßigen Hoffnungen, da er der russischen Seite nicht traue, sagte Jazenjuk in Kiew. In Moskau rief Russlands Präsident Putin die ukrainische Führung zu einem Dialog mit der russischsprachigen Bevölkerung auf. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, dass russische Soldaten die Separatisten in der Ukraine unterstützten.

  • IAEA: Iran hält sich an Atomabkommen

    Der Iran hält sich nach UNO-Angaben an das mit der internationalen Gemeinschaft ausgehandelte Atomabkommen. Das Land habe sein hochradioaktives Material um fast 75 Prozent reduziert, teilte die Internationale Atomenergiebehörde in ihrem monatlichen Fortschrittsbericht in Wien mit. Dabei handelt es sich um Uran mit einem Reinheitsgrad von rund 20 Prozent. Weiter heißt es, lediglich der Bau einer Anlage zur Verarbeitung von gering angereichertem Urangas verzögere sich. Die internationalen Verhandlungspartner hatten Teheran im vergangenen November zugesichert, im Gegenzug die Sanktionen zu lockern.

  • Fährunglück Südkorea:/ kaum Hoffnung auf Überlebende

    Nach dem schweren Fährunglück in Südkorea gibt es offenbar nur noch wenig Hoffnung auf Überlebende. 287 Menschen werden nach Angaben der Küstenwache noch vermisst. Starke Strömung und schlechtes Wetter erschwerten die Arbeiten. Mehr als 500 Taucher und fast 170 Schiffe sind im Einsatz. Neun Tote wurden bislang geborgen. Die südkoreanische Präsidentin Park besuchte heute den Unglücksort vor der Insel Jindo. Aufgebrachte Angehörige stellten sie zur Rede. Die Fähre war gestern mit 475 Passagieren, überwiegend Schülern, an Bord gekentert. 179 wurden gerettet.

  • Urteil: Geringere Vergütung der Familienpflege rechtens

    Wer ein Familienmitglied zu Hause pflegt, kann nicht dieselbe Vergütung verlangen wie für professionelle Pflege. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Zur Begründung hieß es, der Konzeption des Pflegegeldes liege der Gedanke zugrunde, dass familiäre Hilfe eigentlich unentgeltlich erbracht werde. Der Gesetzgeber dürfe deshalb davon ausgehen, dass die Entscheidung, einen Familienangehörigen zu versorgen, nicht abhängig sei von der Höhe der Vergütung. (AZ: 1 BvR 1133/12)

  • Drogenbericht 2013: Zahl der Erst-Konsumenten steigt

    Die Zahl der Jugendlichen in Deutschland, die zum ersten Mal Drogen nehmen, steigt weiter an. Nach dem Drogenbericht der Bundesregierung, der heute in Berlin veröffentlicht wurde, registrierte die Polizei rund 2.700 Neu-Konsumenten. Das sind rund sieben Prozent mehr als 2012. Viele von ihnen nehmen die illegale Droge Crystal Meth, die aufputschend wirkt und zu schweren gesundheitlichen Schäden führt. Laut BKA wurden im vergangenen Jahr 77 Kilogramm Christal Meth sichergestellt, so viel wie nie zuvor. Erstmals seit 2009 gestiegen ist auch die Zahl der Drogentoten. Laut Statistik waren es 1.002 Menschen, 60 mehr als 2012.

  • Zahl der Verurteilungen bei Vergewaltigungen gesunken

    In immer mehr angezeigten Fällen von Vergewaltigung kommt es nicht zu einer Verurteilung des Täters. Das geht aus einer Studie hervor, die das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen veröffentlichte. Danach lag die Quote 1994 noch bei rund 20 Prozent, 2012 dagegen nur noch bei acht Prozent. Die Wissenschaftler machen für diese Entwicklung zum einen die Arbeitsüberlastung bei Polizei und Staatsanwaltschaft verantwortlich. Zum anderen spiele ein Rolle, dass Vergewaltigungen im sogenannten sozialen Nahbereich häufiger angezeigt würden als früher, aber schwerer nachweisbar seien.

  • Wetter: Am Freitag Schauer, 8 bis 14 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden Regen, im Süden wolkig oder gering bewölkt. Tiefstwerte 7 bis 2 Grad, im Südosten 0 bis minus 3 Grad. Morgen Regen- oder Graupelschauer, im Osten auch Gewitter, in den Hochlagen Schneefall. 8 bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag Wechsel von Wolken und Sonne. Im Südwesten örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21, an den Küsten 9 bis 13 Grad.

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