Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 00:00 Uhr

  • Nepal: Rettungsteams durch Nachbeben behindert

    Nach dem Erdbeben in Nepal gibt es weiter keinen Überblick über das gesamte Ausmaß der Katastrophe. Amtliche Stellen berichten von mehr als 4.000 Toten. Die Behörden rechnen aber mit einer weit höheren Zahl. Zahlreiche Dörfer sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile ist die internationale Hilfe angelaufen. Allerdings werden die Rettungsteams durch Nachbeben und zerstörte Straßen behindert. Der einzige internationale Flughafen des Landes ist überlastet. Nach Angaben der nepalesischen Regierung fehlen außerdem Hubschrauber, um Güter in abgelegene Dörfer zu bringen. In der Hauptstadt Kathmandu sind Krankenhäuser und Leichenhallen überfüllt. Grundnahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Das Deutsche Rote Kreuz schickte gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter in die Katastrophenregion. Die USA erhöhten ihre Nothilfe auf zehn Millionen Dollar.

  • Verdi erklärt Kita-Tarifverhandlungen für gescheitert

    Ab Ende nächster Woche drohen in deutschen Kindertagesstätten unbefristete Streiks. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240-tausend Erzieher und Sozialarbeiter am Abend für gescheitert. In den kommenden Tagen werde per Urabstimmung über einen unbefristeten Ausstand entschieden. - Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen. Die Arbeitgeber halten das für nicht bezahlbar.

  • Gauck in Tunesien: Deutschland braucht legale Zuwanderung

    Bundespräsident Gauck hat in Tunesien für mehr Möglichkeiten der legalen Zuwanderung nach Deutschland plädiert. Gauck sagte nach einem Gespräch mit dem tunesischen Präsidenten Essebsi, Deutschland brauche Zuwanderung, um seinen Arbeitsmarkt zu stabilisieren und einer alternden Bevölkerung entgegenzuwirken. Die politische Debatte zu dieser Frage stehe jedoch noch am Anfang. Der Bundespräsident äußerte sich auch zur EU-Flüchtlingspolitik nach den jüngsten Katastrophen im Mittelmeer. Europa könne das Problem nicht allein lösen. Notwendig sei eine bessere Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union. Der tunesischen Wirtschaft stellte Gauck Zusammenarbeit und Investitionen in Aussicht. Präsident Essebsi hatte zuvor sowohl um wirtschaftliche Unterstützung geworben als auch um Hilfe bei der Terrorbekämpfung und Grenzsicherung.

  • EU-Kommission stellt Strategie-Papier zur Antiterror-Politik vor

    Die Europäische Kommission stellt heute ein Strategie-Papier zum Kampf gegen Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Cyber-Kriminalität vor. Damit will die Brüsseler Behörde Leitlinien für ihre Politik bis zum Jahr 2020 setzen. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" ist unter anderem ein Zentrum für Terrorismusbekämpfung unter Leitung der europäischen Polizeibehörde Europol angedacht. Der stellvertretende Präsident der EU-Kommission, Timmermans, und Innenkommissar Avramopoulos wollen die Pläne gemeinsam in Straßburg präsentieren.

  • Ausschreitungen in Baltimore - mindestens sieben Polizisten verletzt

    Nach dem Tod eines Schwarzen ist es in der US-Stadt Baltimore erneut zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mindestens sieben Beamte seien dabei verletzt worden, teilte ein Sprecher der Sicherheitskräfte mit. Der 25-jährige Afroamerikaner war vor zwei Wochen nach seiner Festnahme an Rückenmarksverletzungen gestorben. Sie wurden ihm nach Angaben seiner Familie von der Polizei beigebracht. Diese bestreitet eine Gewaltanwendung.

  • Russland kritisiert Einreiseverbot für "Nachtwölfe"

    Russland hat das Einreiseverbot nach Polen für die Teilnehmer einer umstrittenen Motorradtour des Rockerclubs "Nachtwölfe" nach Berlin kritisiert. Die Gruppe habe gültige Schengen-Visa gehabt und sei darüber hinaus von den Grenzbeamten stundenlang durchsucht worden, erklärte das Außenministerium in Moskau. Russland verlangte eine Erklärung von der Regierung in Warschau. Polen wie auch Deutschland hatten den "Nachtwölfen" zuvor mit einem Einreiseverbot gedroht. Diese wollen zum 70. Jahrestag des Triumphs über Hitler-Deutschland in Berlin an die Erfolge der Roten Armee erinnern. Die Mitglieder des Motorrad-Clubs gelten als Sympathisanten der prorussischen Separatisten in der Ost-Ukraine.

  • Wetter: Am Tag regnerisch bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Südosthälfte weitere Niederschläge, teils kräftig und länger anhaltend. Im höheren Bergland Schnee. Sonst meist trocken. Tiefstwerte zwischen 8 Grad im Südosten und 0 Grad im Nordwesten. Am Tag erneut regnerisch bei 7 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am morgigen Mittwoch wolkig mit Aufheiterungen bei 11 bis 17 Grad.

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