Nachrichten

Mittwoch, 1. Oktober 2014 10:00 Uhr

  • Erster Ebola-Patient in den USA

    Zum ersten Mal ist auch außerhalb Afrikas ein Ebola-Fall bestätigt worden. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde wurde das Virus bei einem Mann im texanischen Dallas diagnostiziert. Ob der mittlerweile unter Quarantäne stehende Patient andere Menschen angesteckt hat, ist unklar. - Der Mann war vor rund zehn Tagen zu einem Verwandtenbesuch aus dem west-afrikanischen Liberia eingereist, das besonders stark von der Seuche betroffen ist.

  • Ministerium: Eurofighter-Einsatz trotz Problemen ungefährdet

    Trotz der jetzt bekannt gewordenen Technikprobleme ist der Einsatz des Kampflugzeugs "Eurofighter" derzeit offenbar ungefährdet. Aus dem Verteidigungsministerium in Berlin hieß es, die aktuellen Schwierigkeiten hätten zunächst keine Auswirkungen auf Einsatz und Ausbildung. Bei Qualitätskontrollen waren Herstellungsfehler am hinteren Rumpf der Maschinen festgestellt worden, die jedoch nicht sicherheitsrelevant sein sollen. - Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass von 74 zur Zeit verfügbaren Eurofightern nur 42 einsatzbereit sind. - Wie "Spiegel Online" berichtet, sitzen wegen technischer Probleme am Truppentransporter rund 150 deutsche Soldaten in Afghanistan fest. Sie sollen jetzt möglicherweise mit einer Maschine, die eigentlich für Bundeskanzlerin Merkel reserviert ist, von ihrem Auslandseinsatz zurückgeholt werden.

  • Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Eindämmung von Mietsteigerungen

    Das Bundeskabinett in Berlin hat ein Gesetz beschlossen, das Mietsteigerungen in Ballungsräumen eindämmen soll. Nach dem Entwurf von Justizminister Maas soll bei Neuvermietungen in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt nur noch höchstens zehn Prozent mehr verlangt werden dürfen als die ortsübliche Vergleichsmiete. Von der Regelung ausgenommen sind Neubauten. Zu dem Paket gehört auch, dass künftig derjenige den Makler bezahlen muss, der ihn beauftragt. Nach den bisherigen Planungen soll das Gesetz im kommenden Jahr in Kraft treten.

  • Post will Briefporto erneut erhöhen

    Die Deutsche Post will das Porto für den Standardbrief im kommenden Jahr erneut um zwei Cent erhöhen. Wie das Unternehmen in Bonn ankündigte, soll der Preis ab Januar von jetzt 60 auf dann 62 Cent steigen. Das Porto war erst in diesem Jahr von 58 auf 60 Cent angehoben worden.

  • Streik kostet Lufthansa zweistelligen Millionenbetrag

    Die jüngsten Streiks der Piloten-Vereinigung Cockpit haben die Lufthansa wahrscheinlich einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Entsprechend äußerte sich Personalvorstand Volkens in der "Bild"-Zeitung. Zugleich forderte sie die Gewerkschaft zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Sie sei sofort gesprächsbereit, sehe derzeit aber keine Anzeichen für Kompromissbereitschaft bei der Vereinigung Cockpit. - In dem Tarifstreit geht es um die Übergangsversorgung der Piloten, die bisher mit 55 Jahren in den Vorruhestand gehen können.

  • Anhörung im EU-Parlament geht mit umstrittenen Kandidaten weiter

    Im Europäischen Parlament in Brüssel stellen sich heute weitere designierte EU-Kommissare den Fragen der Abgeordneten. Unter ihnen ist der Kandidat für das Finanzressort, Hill. Der Brite ist umstritten, weil er die Regulierung der Banken vorantreiben soll - ein Projekt, gegen das sich die britische Regierung seit langem wehrt. Gegen den Kandidaten für die Bereiche Bildung und Kultur, Navracsics, gibt es Einwände, weil er als Justizminister in Ungarn an einer Einschränkung der Pressefreiheit mitwirkte. Und dem designierten Energie-Kommissar Cañete aus Spanien wird eine zu große Nähe zur Ölindustrie nachgesagt. Der Chef der konservativen EVP-Fraktion, Weber, kündigte an, die Kandidaten im EU-Parlament hart, aber fair zu befragen. Ihm sei wichtig, dass die EU-Kommission am 1. November ihre Arbeit aufnehmen könne, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk.

  • Frankreichs Defizit soll erst 2017 wieder europäische Kriterien erfüllen

    Die französische Regierung will die europäischen Defizitregeln erst 2017 wieder einhalten - zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Das geht aus einem in Paris veröffentlichten Haushaltsplan hervor. Demnach erwartet Frankreich für dieses Jahr einen Fehlbetrag von 4,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Er soll schrittweise gesenkt werden und 2017 bei 2,8 Prozent liegen. Damit würde Frankreich die in den EU-Verträgen festgelegte Obergrenze erstmals wieder unterschreiten. Einen strengeren Sparkurs zum Abbau des Staatsdefizits lehnt die Regierung in Paris ab.

  • Proteste in Hongkong führen auch auf chinesischem Festland zu Festnahmen

    Im Zusammenhang mit den Protesten in Hongkong soll es auch auf dem chinesischen Festland Festnahmen gegeben haben. Die Organisation Human Rights Defenders teilte mit, dass seit Sonntag unter anderem in den Metropolen Schanghai, Guangzhou und Shenzhen Unterstützer abgeführt worden seien - insgesamt mehr als 20 Bürger. Sie hätten Informationen und Fotos über die Demonstrationen in Hongkong ins Netz gestellt oder sich zu Solidaritätskundgebungen an öffentlichen Plätzen getroffen. Auch in der vergangenen Nacht gingen in Hongkong wieder tausende Menschen auf die Straße, um gegen eine umstrittene Wahlrechtsreform zu demonstrieren. Die Proteste überschatten die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, der heute in China begangen wird. Mehr...

  • Australische Aufklärer unterstützen Kampf gegen IS im Irak

    Australien unterstützt den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" mit Aufklärungs- und Tankflugzeugen. Premierminister Abbot sagte vor dem Parlament in Canberra, eine endgültige Entscheidung über einen Kampfeinsatz sei noch nicht gefallen. - Zuletzt hatten erstmals auch britische Kampfflugzeuge Stellungen des IS angegriffen. Das Parlament in London hatte die Beteiligung an der Militäraktion in der vergangenen Woche mit großer Mehrheit gebilligt.

  • Afghanistan: Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlägen in Kabul

    Bei zwei Selbstmordanschlägen in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden rund 20 weitere verletzt. Ziel waren demnach zwei mit Soldaten besetzte Militärfahrzeuge. Zu den Anschlägen bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Zur Begründung verwiesen sie auf das jetzt unterzeichnete Sicherheitsabkommen zwischen den USA und der neuen Regierung in Kabul.

  • Weitere Opfer nach Vulkanausbruch in Japan entdeckt

    Vier Tage nach dem Vulkanausbruch in Japan haben Bergungskräfte die Leichen von zwölf weiteren Bergwanderern entdeckt. Damit liegt die Zahl der Toten inzwischen bei 48. - Der über dreitausend Meter hohe Vulkan Ontake war am vergangenen Samstag ausgebrochen. Seitdem suchen Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute nach Vermissten. Wegen giftiger Gase und der Gefahr eines erneuten Ausbruchs müssen sie ihre Arbeit jedoch immer wieder unterbrechen.

  • Wetter: Meist sonnig, später Regen und Gewitter, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen zunächst sonnig, später auch dort vereinzelt Regen, örtlich auch Gewitter. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Morgen an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen. Kaum Temperaturänderungen. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 21 Grad.

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