Nachrichten

Sonntag, 24. Mai 2015 11:00 Uhr

  • Malaysia: Massengrab mit etwa 100 verscharrten Leichen entdeckt

    In Malaysia hat die Polizei ein Massengrab mit verscharrten Leichen entdeckt. Es soll sich um Flüchtlinge aus Myanmar handeln, die der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören. In dem Grab bei Padang Besar im Norden des Landes werden etwa 100 Leichen vermutet. Innenminister Hamidi erklärte, er sei schockiert. Die Polizei ermittele bereits in dem Fall. Seit Anfang Mai sind mehr als 3000 Menschen auf überfüllten Flüchtlingsbooten an den Küsten Malaysias und Indonesiens angekommen. Tausende werden noch auf Schiffen auf hoher See vermutet. Viele Flüchtlinge kommen aus dem überwiegend buddhistischen Myanmar, wo die Rohingya unter Diskriminierung leiden.

  • Jemen: Kämpfe an Grenzübergang nach Saudi-Arabien

    Bei Gefechten zwischen saudi-arabischen Truppen und Huthi-Rebellen im Jemen ist der größte Grenzübergang zwischen beiden Ländern teilweise zerstört worden. Augenzeugen berichten über schweren Artilleriebeschuss. Einwohner einiger jemenitischer Dörfer in Grenznähe seien geflohen. Zuvor war aus verschiedenen Landesteilen gemeldet worden, die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition habe weitere Bombenangriffe auf Stellungen der Huthis geflogen. Ziele seien Waffenlager, ein Militärflughafen und weitere Stützpunkte unter der Kontrolle der Rebellen gewesen. Im nördlich gelegenen Hadscha sollen durch Luftangriffe auf eine Versammlung der Huthis mindestens zwölf von ihnen getötet worden sein. Im Südjemen kamen nach Armeeangaben mindestens 28 der dort gegeneinander kämpfenden Huthis und Stammesangehörige durch Bombenangriffe ums Leben.

  • Afghanistan: Taliban greifen mehrere Kontrollposten der Polizei an

    Bei Angriffen der Taliban im Süden Afghanistans sind mehrere Polizisten getötet worden. Die Aufständischen hätten mehrere Kontrollposten im Bezirk Sangan überfallen, erklärte ein Sprecher der Provinz Helmand. Dabei seien mindestens fünf Sicherheitskräfte getötet und einige gefangen genommen worden. Die Taliban hatten Ende April ihre jährliche Frühlingsoffensive begonnen. Kontrollposten der Polizei sind ein häufiges Ziel, da sie meist mit wenig Personal besetzt sind.

  • Arbeitsmarkt: Nahles will Bundesprogramm zur Integration von Flüchtlingen

    Bundesarbeitsministerin Nahles setzt sich für ein neues Bundesprogramm ein, um Flüchtlinge in Beschäftigung zu bringen. Es gehe um die finanziellen und personellen Voraussetzungen in den Jobcentern, sagte Nahles der Deutschen Presseagentur. Dafür sei zusätzliches Geld erforderlich. Die SPD-Politikerin äußerte sich vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Asylbewerbern und des Bedarfs an Fachkräften in deutschen Unternehmen. Im Juni kommen Bund und Ländern zu einem weiteren Flüchtlingsgipfel zusammen.

  • Pfingsten: Kirchenvertreter betonen Wert der Vielfalt

    Der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Marx, hat in seiner Pfingspredigt zu einer gastlichen Willkommenskultur aufgerufen. Gerade in einer pluralen und offenen Gesellschaft könne und solle die Kirche zeigen, dass Vielfalt bereichere, sagte der Kardinal im Münchner Dom. Das Pfingstereignis habe vor Augen geführt, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Schichten einander verstünden. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, ging in seiner Predigt auf die verschiedenen Frömmigkeitsformen im Protestantismus ein. Gebraucht werde ein Geist, der Scheuklappen wegfege und eingefahrene Denkschemata durchmische. Ohne Frömmigkeit könne man nicht für die Schwachen da sein, betonte er unter Hinweis auf die europäische Flüchtlingspolitik.

  • Schäuble Vor Griechenland liegen noch viele Anstrengungen

    Bundesfinanzminister Schäuble ist nicht bereit, Griechenland mit einer Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms entgegenzukommen. Der CDU-Politiker sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, die Regierung in Athen habe sich verpflichtet, die Zusagen zu erfüllen. Deshalb brauche man auch nicht über Alternativen zu sprechen. Griechenland sei auch kein Problem, das die G7 lösen könne, betonte Schäuble mit Blick auf das Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrieländer in der kommenden Woche in Dresden.

  • Wetter: Heiter bis wolkig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: Im Südosten abklingender Regen. Im Norden sonnig, sonst teils heiter, teils bewölkt. In der Mitte und im Süden einzelne Schauer. 17 bis 23 Grad. Morgen überwiegend trocken bei 13 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag heiter bis wolkig. Weitgehend trocken, nur im Süden Niederschläge. 13 bis 18 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichtenleicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.