Nachrichten

Dienstag, 28. April 2015 05:00 Uhr

  • Ausgangssperre in Baltimore: Ausnahmezustand verhängt, Nationalgarde alarmiert

    Nach den Ausschreitungen in der amerikanischen Großstadt Baltimore hat der US-Bundesstaat Maryland den Ausnahmezustand verhängt und die Nationalgarde einberufen. Gouverneur Hogan erklärte, der Schritt sei eine Reaktion auf Plünderungen und Gewalttaten. Die Stadt selbst verhängte zudem eine einwöchige Ausgangssperre. Sie gilt ab morgen Nacht Ortszeit jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr früh. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden nach Angaben der Sicherheitskräfte mindestens 15 Beamte verletzt. Die Krawalle waren nach der Trauerfeier für einen 25-jährigen Afroamerikaner ausgebrochen. Der Mann war am 19. April - eine Woche nach seiner Festnahme - an Rückenmarksverletzungen gestorben. Sie wurden ihm nach Angaben seiner Familie von der Polizei beigebracht. Diese bestreitet eine Gewaltanwendung.

  • Tsipras: Keine Neuwahlen, aber notfalls Referendum über verlangte Reformen

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras lehnt Neuwahlen im Falle gescheiterter Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern ab. Sollten die Gespräche nicht erfolgreich sein, gebe es keinen Grund für eine vorgezogene Abstimmung, sagte Tsipras dem Fernsehsender Star TV. Sollten die Geldgeber jedoch auf nicht akzeptablen Forderungen bestehen, werde er auf ein Referendum zurückgreifen müssen. Zuvor hatte das Finanzministerium in Athen mehrere Reformgesetze angekündigt. Dabei gehe es um das Haushalts- und Steuerrecht, TV-Lizenzen und Steuern auf Fernsehwerbung sowie Änderungen von Verwaltungsstrukturen. Inzwischen mahnte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Rehberg, die griechische Regierung zu einem höheren Tempo. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, es sei gegenüber dem eigenen Volk verantwortungslos, weiter auf Zeit zu spielen.

  • Serbien-Berichterstatter McAllister: Erste Kapitel zum EU-Beitritt eröffnen

    Der Serbien-Berichterstatter des Europaparlaments, der frühere niedersächsische Ministerpräsident McAllister, plädiert für den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit Belgrad. Die ersten Kapitel sollten noch in diesem Jahr eröffnet werden, sagte der CDU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". So habe Serbien in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Insbesondere wirtschaftliche und finanzpolitische Reformen der Regierung von Ministerpräsident Vucic verdienten Anerkennung. Gleichwohl müsse Serbien noch einiges leisten bei der Bekämpfung der Korruption, der Modernisierung der staatlichen Verwaltung und der Privatisierung großer Staatsunternehmen. Das gelte auch für die Unabhängigkeit der Justiz und die Pressefreiheit. Heute reist Bundesaußenminister Steinmeier nach Belgrad. Da Serbien derzeit der OSZE vorsitzt, dürfte auch der Konflikt im Osten der Ukraine Thema sein.

  • Ban ruft gesamte EU zu Engagement bei Seenotrettung auf

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft die gesamte EU angesichts der Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer zu mehr Engagement bei der Seenotrettung auf. Ein einzelnes Land wie etwa Italien könne nicht allein die ganze Verantwortung tragen, sagte Ban beim Besuch auf einem italienischen Marineschiff vor der Küste Siziliens. So viele tausend Menschen hätten ihr Leben verloren im Streben nach einer besseren Zukunft. Das Mittelmeer sei ein Meer der Tränen und des Elends geworden, erklärte Ban weiter. Begleitet wurde er von der EU-Außenbeauftragten Mogherini und dem italienischen Ministerpräsidenten Renzi.

  • Nepal: Weiterhin schwierige Einsatzbedingungen für Helfer

    Nach dem Erdbeben im Himalaya versuchen Retter weiter, in abgelegene Gebiete vorzudringen. Erste Hilfsgüter waren bereits zu Wochenbeginn eingetroffen, doch zerstörte Straßen und strömender Regen erschweren die Versorgung. Auch ist der einzige internationale Flughafen überlastet und teilweise zerstört. Das Deutsche Rote Kreuz schickte gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk 60 Tonnen Hilfsgüter in die Katastrophenregion, darunter Zelte, Decken und Material zur Trinkwasseraufbereitung. Die USA sagten eine Aufstockung der Nothilfe auf zehn Millionen Dollar zu. Die Behörden gehen inzwischen von mehr als 4.300 Toten aus. In der Hauptstadt Kathmandu sind Krankenhäuser und Leichenhallen überfüllt. Grundnahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Die Vereinten Nationen warnen vor Epidemien, weil sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen fehlten.

  • Wetter: Bewölkt mit Schauern bei 7 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Südosten stark bewölkt bis bedeckt und schauerartiger Regen, allmählich ostwärts ziehend. Im Westen und Norden wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, lokal auch gewittrig. 7 bis 13 Grad. Morgen zunächst verbreitet sonnig, später im Westen und Nordwesten zunehmend wolkig, aber meist trocken. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag wieder bewölkt und regnerisch. 9 bis 17 Grad.

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