Nachrichten

Samstag, 31. Januar 2015 20:00 Uhr

  • Ukraine-Kontaktgruppe scheitert in Minsk

    Das Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Der Unterhändler der ukrainischen Regierung, der frühere Präsident Kutschma, erklärte die Gespräche nach rund vier Stunden für gescheitert. Zur Begründung sagte er, die pro-russischen Separatisten seien nicht bereit gewesen, über eine sofortige Waffenruhe zu verhandeln. Die Aufständischen selbst und die russische Seite äußerten sich nicht. Das Treffen war unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zustande gekommen. In den Kämpfen im Osten der Ukraine wurden auch heute mehrere Menschen getötet.

  • Staatsakt für Weizsäcker am 11. Februar

    Zu Ehren des verstorbenen Altbundespräsidenten Weizsäcker wird es am 11. Februar einen Trauerstaatsakt geben. Das teilte das Bundespräsidialamt in Berlin mit. Weizsäcker starb heute im Alter von 94 Jahren. Er stand von 1984 bis 1994 an der Spitze der Bundesrepublik. Der französische Präsident Hollande erklärte, Weizsäcker habe durch seinen persönlichen Lebensweg, sein politisches Engagement und seine moralische Haltung die deutsche Geschichte geprägt. EU-Kommissionspräsident Juncker würdigte Weizsäcker als einen großen Staatsmann. Er biete allen Orientierung, die heute in Europa politische Verantwortung trügen.

  • Mattarella fährt zu den Ardeatinischen Höhlen

    Der designierte italienische Präsident Mattarella hat sich unmittelbar nach seiner Wahl zu den Ardeatinischen Höhlen begeben. Das berichten italienische Medien. In den Ardeatinischen Höhlen im Süden Roms verübten die deutschen Besatzer 1944 ein Massaker an über 300 Menschen. Mattarella erklärte, gemeinsam sei es den Völkern und den Nationen gelungen, den Hass der Nationalsozialisten zu besiegen. Mit derselben Einigkeit müssen man heute gegen den Terrorismus in der Welt kämpfen. Der ehemalige Verfassungsrichter Mattarella war heute im vierten Anlauf zum künftigen Präsidenten Italiens gewählt worden. Am Dienstag wird er seinen Amtseid ablegen.

  • Griechenland will Verpflichtungen gegenüber EU und IWF erfüllen

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras hat zugesagt, dass seine Regierung ihren Verpflichtungen gegenüber den Geldgebern nachkommen wird. In einer am Nachmittag verbreiteten Erklärung heißt es, man brauche lediglich mehr Zeit, um ein eigenes Reformprogramm aufzulegen. Tsipras äußerte sich zugleich zuversichtlich, andere europäische Regierungen für seine Abkehr vom Sparkurs gewinnen zu können. - Finanzminister Varoufakis hatte gestern erklärt, Griechenland werde mit den Kontrolleuren der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds nicht mehr zusammenarbeiten. EU-Politiker reagierten empört. Varoufakis will morgen erste Gespräche in Paris führen, anschließend wird er in London und Rom erwartet.

  • Madrid: Großdemonstration der neuen Linkspartei Podemos

    In der spanischen Hauptstadt Madrid hat die neue Linkspartei Podemos mehr als 100.000 Menschen zu einer Großdemonstration für einen politischen Wandel mobilisiert. Parteichef Iglesias erklärte auf dem Platz "Puerta del Sol", die Zeit der Wende sei gekommen. Demonstranten trugen auch Fahnen der griechischen Syriza-Partei. Podemos war vergangenes Jahr gegründet worden. Sie richtet sich gegen Korruption und gegen die europäische Sparpolitik.

  • 13 Tote bei Brand einer Recycling-Anlage in Bangladesch

    In Bangladesch sind beim Brand einer Plastik-Fabrik mindestens 13 Arbeiter ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden durch das Feuer in einer Recycling-Anlage in der Hauptstadt Dhaka verletzt. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an. Sie steht seit längerem in der Kritik, weil Arbeits- und Brandschutz in vielen Fabriken des Landes mangelhaft sind.

  • Wetter: Am Sonntag wechselnd mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: In der Nacht häufig stark bewölkt und nur wenige Auflockerungen. Gebietsweise Schneefälle. Tiefsttemperaturen 0 bis minus 6 Grad, bei Aufklaren auch darunter. Morgen wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern. In tieferen Lagen Regen oder Schneeregen. 0 bis 4, im Bergland minus 3 bis 0 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vielfach wechselhaft mit Schauern. Im Süden auch längere freundliche Abschnitte bei kaum veränderten Temperaturen.

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