Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 14:00 Uhr

  • UNHCR fürchtet bisher schlimmste Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

    Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes mit rund 700 Menschen im Mittelmeer spricht die UNO von einem der bisher schlimmsten Unglücke in der Region. Ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sagte in Genf, sollte sich bestätigen, dass es nur wenige Überlebende gebe, wäre das Ausmaß der Katastrophe von Lampedusa im Jahr 2013 noch übertroffen. Vor anderthalb Jahren waren vor der italienischen Mittelmeerinsel fast 370 afrikanische Flüchtlinge ertrunken, als ihr Boot kenterte. Die EU-Kommission teilte in Brüssel mit, sie wolle eine Dringlichkeitssitzung der Innen- und Außenminister einberufen. Ein Datum ist noch nicht bekannt. In Berlin erklärte Grünen-Chefin Peter, die vielen Toten seien eine Schande für Europa. Sie verwies darauf, dass Italien erst zum Jahreswechsel das Seenotrettungsprogramm "Mare Nostrum" eingestellt hatte.

  • Lingen: Asylbewerber zündet sich kurz vor Abschiebung an

    Zwei Tage vor seiner geplanten Abschiebung hat sich ein Asylbewerber aus Marokko im niedersächsischen Lingen angezündet. Wie die Polizei heute mitteilte, zog sich der 36-Jährige dabei gestern Abend lebensgefährliche Verletzungen zu. Der Mann befindet sich derzeit in einer Spezialklinik in Gelsenkirchen.

  • Gedenken an KZ-Befreiungen vor 70 Jahren

    In den ehemaligen Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen wird an deren Befreiung vor 70 Jahren erinnert. Bundesbildungsministerin Wanka sagte bei der Feierstunde in Ravensbrück, die Vergangenheit sei eine Mahnung, zu Antisemitismus und Fremdenhass nicht zu schweigen. Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke rief zu Mitmenschlichkeit und Toleranz auf. Die Vertreterin der KZ-Überlebenden, Chalut, betonte, auch die jüngeren Generationen sollten die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachhalten. In der Gedenkstätte Sachsenhausen nördlich von Berlin wird am Nachmittag an die Befreiung erinnert. An der Veranstaltung nimmt auch Außenminister Steinmeier teil. Ravensbrück und Sachsenhausen wurden im April 1945 von Truppen der Roten Armee befreit. In beiden Lagern ermordeten die Nationalsozialisten zehntausende Menschen. In Ravensbrück waren überwiegend Frauen inhaftiert.

  • GDL-Spitze kündigt weitere Streiks an

    Bahnreisende in Deutschland müssen sich in der neuen Woche wieder auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Nach Angaben eines GDL-Sprechers beschloss die Spitze der Lokführergewerkschaft heute offiziell, erneut zu streiken. Wann genau dies geschehen soll, wurde nicht mitgeteilt. Dazu hieß es lediglich, dies werde die GDL rechtzeitig bekannt geben. Bislang waren das 24 Stunden vor Beginn eines Ausstands.

  • IS setzt Vormarsch im Westen des Irak fort

    Im Westen des Irak hat die Terrormiliz IS ihren Vormarsch fortgesetzt. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der Provinz Anbar mehr als 90.000 Menschen auf der Flucht. Die UNO sprach von einer dramatischen Lage. IS-Milizen hätten die Stadt Ramadi eingekesselt. Derzeit werde versucht, die notleidenden Menschen mit Wasser, Nahrungsmitteln und Zelten zu versorgen.

  • Wahl in Finnland : Umfragen prophezeihen Regierungswechsel

    In Finnland wird ein neues Parlament gewählt. Bei der Abstimmung deutet sich Umfragen zufolge ein Regierungswechsel an. Das Mehrparteienbündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Stubb steht wegen der seit drei Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise in der Kritik. Umfragen zufolge könnte die oppositionelle sozialliberale Zentrumspartei die Wahl gewinnen. Als Favorit für den Posten des Regierungschefs gilt der Parteivorsitzende Sipilä. Stimmberechtigt sind rund 4,5 Millionen Finnen. Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

  • Dortmund verpflichtet Trainer Tuchel als Klopp-Nachfolger

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach eigenen Angaben den früheren Mainzer Trainer Thomas Tuchel zur kommenden Saison verpflichtet. Der 41-Jährige erhalte einen Dreijahresvertrag, hieß es. Tuchel löst Jürgen Klopp ab, der den BVB um die vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten hatte.

  • Wetter: Viel Sonne, im Osten später ein paar Wolken, 11 bis 19 Grad.

    Das Wetter: Überwiegend sonnig. Im Osten im Tagesverlauf Quellwolken. 11 bis 19 Grad. Morgen im Südwesten und Süden anfangs Wolkenfelder, sonst gering bewölkt und lang anhaltend sonnig. 15 bis 20 Grad, im Bergland deutlich kühler. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag wolkenlos oder gering bewölkt. 17 bis 23 Grad.

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