Nachrichten

Dienstag, 31. März 2015 10:00 Uhr

  • Zahl der Arbeitslosen gesunken

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im März wieder unter die Drei-Millionen-Marke gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg soeben mitteilte, waren 2-Millionen 932-tausend Männer und Frauen arbeitslos, 85.000 weniger als im Februar und rund 123.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8 Prozent.

  • Verhandlungen um iranisches Atomprogramm fortgesetzt

    Am Tag vor Ablauf der Frist für ein Grundsatzabkommen im Atomstreit mit dem Iran sind die Verhandlungspartner erneut zu Gesprächen zusammengekommen. Vor Ort im schweizerischen Lausanne sind Außenminister und Vertreter der fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschlands sowie des Iran. Als strittig gelten vor allem die Laufzeit des geplanten Abkommens sowie die Art und Weise, wie die bestehenden Sanktionen aufgehoben oder erneut in Kraft gesetzt werden könnten, wenn der Iran sich nicht an die Vereinbarungen hält. Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Nouripour, warnte vor einem Scheitern der Verhandlungen. Er sagte im Deutschlandfunk, entscheidend sei eine Handhabe zur Überprüfung des iranischen Atomprogramms. Der frühere Botschafter Israels, Stein, betonte - ebenfalls im Deutschlandfunk - das Land sei heute bereits in der Lage, innerhalb weniger Monate nukleare Waffen herzustellen.

  • Vereinbarung zu Europäischer Kampfdrohne noch in diesem Jahr

    Deutschland, Frankreich und Italien wollen die Entwicklung einer europäischen Kampfdrohne auf den Weg bringen. Eine Vereinbarung zu dem Projekt soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Bundeswehreinsätze mit der Drohne wären nach den Planungen spätestens 2025 möglich. Darüber wurden die Obleute der Bundestagsfraktionen unterrichtet. Derzeit verfügt die Bundeswehr nur über Aufklärungsdrohnen einer älteren Generation. Die ursprünglich geplante Serieneinführung der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" war im Oktober 2014 wegen technischer Probleme gestoppt worden.

  • Germanwings-Absturz löst Debatte über ärztliche Schweigepflicht aus

    Als Konsequenz aus dem Germanwings-Unglück wird nach Erkenntnissen über eine früher diagnostizierte Suizidgefahr des Copiloten über die ärztliche Schweigepflicht diskutiert. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Voßhoff, mahnte im "Tagesspiegel", den Schutz von Gesundheitsdaten nicht in Frage zu stellen. Der Chef der Pilotengewerkschaft Cockpit, Schulz, sagte der "Rheinischen Post", nur bei einer Schweigepflicht könne der Arzt echte Hilfe anbieten. Änderungen verlange nur, wer mit der Branche nicht vertraut sei. Der Präsident der Bundeskammer der Psychotherapeuten, Richter, sagte, schon jetzt seien Mediziner und Therapeuten befugt, die Regelung zu durchbrechen, um Schäden Dritter zu verhindern.

  • Deutscher CO2-Ausstoß deutlich gesunken

    Aufgrund des milden Winters sind im vergangenen Jahr die deutschen Kohlendioxid-Emissionen erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf ihr vorliegende Auswertungen des Umweltbundesamtes meldet, sanken die klimaschädlichen Ausstöße um rund 41 Millionen Tonnen. Das ist ein Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013. Im Vergleich zu 1990 beträgt der Rückgang demnach 27 Prozent. Mit den neuen Werten rückt die Bundesregierung ihrem Ziel näher, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

  • Deutsch-französischer Ministerrat tagt in Berlin

    Bundeskanzlerin Merkel empfängt heute in Berlin den französischen Staatspräsidenten Hollande. In dem Gespräch dürfte es unter anderem um die Krise in Griechenland, die Atomverhandlungen mit dem Iran und den Absturz der Germanwings-Maschine gehen. Anschließend kommen zahlreiche Regierungsmitglieder beider Länder zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um über Sicherheits-, Wirtschafts- und Bildungspolitik zu beraten. Beim deutsch-französischen Ministerrat sollen auch Abkommen zur Anerkennung von Hochschulabschlüssen und zur vereinfachten Besteuerung von Rentnern unterzeichnet werden.

  • Geberkonferenz für Syrien

    Vertreter von Staaten und Hilfsorganisationen kommen heute in Kuwait zur dritten internationalen Geberkonferenz für Syrien zusammen. Die Vereinten Nationen hoffen auf Zusagen in Höhe von 7,7 Milliarden Euro. Deutschland will 255 Millionen Euro zur Verfügung stellen, 100 Millionen mehr als zunächst angekündigt. Kuweit versprach zum Auftakt der Beratungen 460 Millionen Euro. Nach Angaben der UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation sind 9,8 Millionen Syrer dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Die von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon geleitete Geberkonferenz findet zum dritten Mal statt.

  • Nigeria: knappes Wahlergebnis erwartet, Buhari zur Zeit vorn

    Bei der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria zeichnet sich ein knapper Ausgang ab. Zuletzt meldeten die Nachrichtenagenturen einen Vorsprung für Herausforderer Buhari. Der frühere General, der von 1983 bis 1985 an der Spitze eines Militärregimes in Nigeria stand, und seine Partei liegen laut Wahlkommission in zehn Staaten vorn. Amtsinhaber Jonathan und seine Regierungspartei gewannen demnach in acht Staaten sowie in der Hauptstadt. Ausgezählt sind die Hälfte der 36 Bundesstaaten. Der Muslim Buhari hat vor allem im Norden viele Anhänger, der Christ Jonathan dagegen eher im Süden. Die Auszählung wurde inzwischen unterbrochen und soll heute früh fortgesetzt werden.

  • Indonesien blockiert Extremisten-Webseiten aus Sorge vor Terror

    Indonesien hat die Sperrung von über 20 als islamistisch eingestufte Webseiten angekündigt. Ein Sprecher des Informationsministeriums sagte in der Hauptstadt Jakarta, es gehe um Internetangebote, die eine Radikalisierung von Muslimen förderten. Betreiber betroffener Portale protestierten gegen die Entscheidung und warnten, die Regierung könne als anti-islamisch wahrgenommen werden. In Indonesien sind 90 Prozent der 250 Millionen Einwohner Muslime. Die Behörden befürchten, Dschihadisten könnten sich der Terrormiliz IS anschließen. Nach dem Ende der Suharto-Diktatur 1998 hatten sich in dem Land mehrere Terrorgruppen gebildet.

  • Sturmtief "Niklas": Wetterdienst warnt vor Orkanböen

    Das Sturmtief "Niklas" zieht über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst registrierte in der Nacht in Nordrhein-Westfalen Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde. In Ost-Westfalen behinderte zudem Schnee den Verkehr. Auch durch umgestürzte Bäume kam es zu Beeinträchtigungen, im Rheinland und im Ruhrgebiet fielen Züge aus oder fuhren verspätet. Im Laufe des Tages werden Böen um 110 Kilometern pro Stunde erwartet, in Hochlagen bis zu 140 Kilometern pro Stunde.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 2 bis 15 Grad

    Das Wetter: Stürmisch, teils regnerisch, im Osten auch Schneefall. Später von Nordwesten her schauerartiger Regen, mitunter Orkanböen, im Süden länger anhaltend. 2 bis 15 Grad. Morgen erneut Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag kaum Wetteränderung, nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad. Das Seewetteramt Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 12.

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