Nachrichten

Montag, 30. März 2015 09:00 Uhr

  • FPD-Politiker Lambsdorff fordert schnelle Reformen von Griechenland

    Der Vizepräsident des Europaparlaments, Lambsdorff, hat von Griechenland gefordert, innerhalb der nächsten Tage glaubwürdige und nachprüfbare Reformen zu beginnen. Wenn das nicht geschehe, müsste man gegebenenfalls auch einen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone riskieren, sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. Der FDP-Politiker beklagte, dass die übrigen EU-Länder immer noch nicht wüssten, was die Regierung in Athen eigentlich genau wolle. Man stehe vor großen Fragezeichen. Verhandlungen über eine Reformliste waren am Wochenende ohne konkrete Ergebnisse geblieben. Die Geldgeber werteten die griechischen Vorschläge als unzureichend und verlangten Nachbesserungen. Der griechische Finanzminister Varoufakis forderte alle Beteiligten zu mehr Höflichkeit auf. Man sei inzwischen bei "offener Feindseligkeit" angekommen, kritisierte Varoufakis in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

  • Konservative gewinnen französische Departementswahlen

    In Frankreich hat die zweite Runde der Departementswahlen das konservativ-bürgerliche Lager gestärkt. Die UMP des früheren Präsidenten Sarkozy konnte sich gemeinsam mit ihren Verbündeten in 66 der 101 Departements durchsetzen. Die Sozialisten und andere linke Parteien regieren künftig nur noch in 33 Gebieten. Sie mussten sich in zahlreichen bisherigen Hochburgen geschlagen geben. Der rechtsextreme Front National verbuchte zwar deutliche Gewinne, erreichte aber in keinem Departement die Mehrheit. - Ministerpräsident Valls gestand die Niederlage der Sozialisten ein, betonte aber zugleich, man werde die Reformpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes fortsetzen. UMP-Chef Sarkozy erklärte, die Politik von Präsident Hollande sei klar zurückgewiesen worden.

  • Flugzeugabsturz: weiter Suche nach zweitem Flugschreiber

    In den französischen Alpen geht die Suche nach dem zweiten Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine weiter. Von den Aufzeichnungen erhoffen sich die Ermittler weitere Informationen zum Hergang an Bord der Maschine. Auch die Suche nach den Opfern wird fortgesetzt. Bislang konnten Experten die DNA von etwa 80 Menschen sicherstellen. - Zu der schwer zugänglichen Absturzstelle soll ein Weg für Geländewagen geschaffen werden, um schweres Bergungsgerät in das Gebiet bringen zu können.

  • Neue Luftangriffe auf Sanaa - chinesische Marine plant Evakuierung

    Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat erneut Luftangriffe auf Ziele in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa geflogen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Augenzeugen. Am Donnerstag hatten die Angriffe gegen Stellungen der schiitischen Huthi-Milizen begonnen, die weite Teile des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht haben. - Das chinesische Verteidigungsministerium kündigte an, 500 Staatsbürger durch die Marine in Sicherheit zu bringen. Dazu seien drei Schiffe zum Hafen von Aden entsandt worden, die sonst im Einsatz gegen Piraten seien.

  • Iranische Atomverhandlungen werden am Vormittag fortgesetzt

    Im schweizerischen Lausanne werden am Vormittag die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in großer Runde fortgesetzt. Dabei wollen die Außenminister der sieben beteiligten Nationen ausloten, ob eine Einigung bis zur selbst gesetzten Frist am morgigen Dienstag möglich ist. Umstritten sind weiterhin wichtige Punkte wie die Laufzeit eines Vertrages und die Frage, welche Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben werden sollten. Aus deutschen Delegationskreisen hieß es, die Verhandlungen seien in einer kritischen Phase. Die Außenminister der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens sowie aus Frankreich und Deutschland wollen mit Teheran ein Rahmenabkommen aushandeln, um den Streit um das Atomprogramm des Landes beizulegen.

  • Bahnstrecken gesperrt nach Unwettern in mehreren Bundesländern

    Nach den Unwettern der vergangenen Nacht sind mehrere Hauptstrecken der Bahn nicht befahrbar. Züge zwischen Berlin und Wolfsburg müssen umgeleitet werden, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Dasselbe gilt für die Verbindung Hamburg - Hannover. Umgestürzte Bäume haben die Oberleitungen beschädigt. Reisende sollten sich auf Verspätungen von bis zu 100 Minuten einstellen. Auch im Regionalverkehr gibt es Beeinträchtigungen, etwa auf der Strecke Köln-Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen wurden durch umstürzende Bäume drei Autofahrer verletzt. Auch aus Hessen und Sachsen werden Sturmschäden gemeldet. In einigen Teilen der bayerischen Alpen herrscht große Lawinengefahr.

  • Wetter: Regen mit viel Wind, im Westen trocken, 6 bis 14 Grad

    Das Wetter: Im Norden, Osten und Süden Regen, Graupelschauer und Gewitter, nur im Westen meist trocken, gegen Abend auch dort Niederschläge, 6 bis 14 Grad. Morgen setzt sich bei ähnlichen Werten das regnerische und windige Wetter fort. Die weiteren Aussichten: Auch am Mittwoch weiterhin Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer bei Werten zwischen 3 und 13 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 7 bis 8, Böen 10. Deutsche Ostseeküste: West 6 bis 7, Böen 9.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.