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Samstag, 31. Januar 2015 17:00 Uhr

  • Merkel: Weizsäcker hat Maßstäbe gesetzt

    Bundeskanzlerin Merkel hat den im Alter von 94 Jahren gestorbenen Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker als eine der wichtigsten Persönlichkeiten Deutschlands gewürdigt. Sie sagte in Berlin, er habe über Jahrzehnte seinen hohen Intellekt, seine große Begabung für die politische Rede in den Dienst der deutschen Demokratie gestellt. Weizsäcker habe Orientierung geben wollen und diesen selbstgesetzten Anspruch habe er glanzvoll erfüllt. Bundespräsident Gauck sprach von seinem Vorgänger als moralische Instanz. Der österreichische Bundespräsident Fischer betonte, Weizsäcker habe in seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 richtungsweisende Akzente gesetzt. Damit habe er einen wichtigen Beitrag zu den guten Beziehungen zwischen Deutschland und Österreich geleistet. EU-Kommissionspräsident Juncker erklärte, Weizsäcker habe sich um Deutschland und um ganz Europa in hohem Maße verdient gemacht. - Weizsäcker, war von 1984 bis 1994 sechster Bundespräsident.

  • Parteitag: AfD soll nur noch einen Vorsitzenden haben

    Die Alternative für Deutschland soll in Zukunft nur noch von einem Vorsitzenden geführt werden. Der Parteitag der AfD stimmte in Bremen mit großer Mehrheit für den Vorschlag des Vorstandes. Die Neuregelung tritt nach einer Übergangsphase im Dezember in Kraft. Dem künftigen Vorsitzenden soll dann ein Generalsekretär zur Seite stehen. Außerdem soll es vier Stellvertreter geben. Bislang standen an der Spitze der AfD drei gleichberechtigte Sprecher. Mit der Reform konnte sich AfD-Gründer Lucke weitgehend durchsetzen. In seiner Rede bezeichnete er die bisherige Zusammenarbeit mit den beiden anderen Sprechern Petry und Adam als - Zitat - stümperhaft.

  • Russland erwartet Rückgang der Wirtschaft um drei Prozent

    Die russische Regierung geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr um drei Prozent sinken wird. Wirtschaftsminister Uljukajew gab die neuen Zahlen in Moskau bekannt. Die Regierung ging bislang von einem Rückgang um 0,8 Prozent aus, die Zentralbank dagegen von einem Minus von bis zu 4,8 Prozent. Uljukajew teilte weiter mit, dass die Inflationsrate vermutlich bei 12 Prozent liegen werde. - Die russische Wirtschaft leidet seit Monaten unter dem Einbruch des Ölpreises sowie unter den westlichen Sanktionen.

  • Syrien: Kurden kämpfen nun außerhalb von Kobane gegen IS

    Die syrischen Kurden versuchen, ihre Gebietsgewinne im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu vergrößern. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London mitteilt, finden die Gefechte jetzt im Umland von Kobane statt. Die Kurden hatten den IS vergangene Woche aus der Stadt unmittelbar an der türkischen Grenze vertrieben. Allerdings kontrollieren die Dschihadisten nach wie vor viele Dörfer in der Gegend. In einem Video gestanden zwei Kämpfer des IS die Niederlage in Kobane ein und nannten als Hauptgrund die Luftangriffe der US-geführten Allianz.

  • Ägypten: Gericht stuft Kassam-Brigaden als Terrororganisation ein

    Ein ägyptisches Gericht hat die Kassam-Brigaden - den bewaffneten Arm der radikal-islamischen Hamas - als Terror-Organisation eingestuft. Zur Begründung hieß es, die Brigaden hätten die jüngsten Angriffe gegen ägyptische Sicherheitskräfte unterstützt. Konkret geht es um die Attentate von Dschihadisten auf der Halbinsel Sinai. Ein Sprecher der Hamas wies die Anschuldigungen zurück und betonte, man kämpfe nur gegen Israel. Die Hamas war mit dem gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi verbündet. Die Organisation ging einst aus den Muslimbrüdern hervor, zu denen auch Mursi zählt. Die neue ägyptische Regierung hat auch die Muslimbruderschaft als Terrororganisation eingestuft.

  • Handball-WM: Deutschland sichert sich Platz sieben

    Bei der Handball-Weltmeisterschaft im Emirat Katar hat sich die deutsche Mannschaft den siebten Platz gesichert. Das Team bezwang Slowenien in Dohar mit 30 : 27. Damit hat Deutschland sich auch die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation gesichert. Das Finale der WM findet morgen zwischen Gastgeber Katar und Frankreich statt.

  • Wetter: Verbreitet Schnee, ganz im Süden und im Osten Auflockerungen, 0 bis 5 Grad

    Das Wetter: Überwiegend bewölkt und vor allem im Westen und in der Mitte Schneefall. Südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 0 bis 5 Grad. Morgen ebenfalls wolkig mit Schnee- und Graupelschauern. Im Norden in tieferen Lagen Regen oder Schneeregen. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag vielfach wechselhaft mit Schauern. Im Süden auch längere freundliche Abschnitte bei unveränderten Temperaturen.

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