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Sonntag, 3. Mai 2015 15:00 Uhr

  • Dachau-Gedenken: Merkel fordert Einsatz gegen Antisemitismus

    Bundeskanzlerin Merkel hat die Deutschen zum Einsatz gegen den Antsemitismus aufgerufen. Niemand dürfe die Augen vor Übergriffen gegen Juden verschließen, sagte die Kanzlerin bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 70 Jahren. Sie fügte hinzu, Lernorte wie die Gedenkstätte seien unverzichtbar für die nachfolgenden Generationen. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, sagte, Deutschland habe viel Unheil über die Welt gebracht und könne es sich heute nicht leisten, Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen. An der Gedenkfeier nahmen auch rund 130 Überlebende des KZ teil. Die US-Armee hatte am 29. April 1945 in Dachau rund 32.000 Häftlinge befreit. In Neustadt in Schleswig-Holstein wurde an den Tod von 6.600 Häftlingen des KZ Neuengamme erinnert. Sie starben am 3. Mai 1945 in zwei Schiffen, die die britische Luftwaffe bombardierte, weil sie sie für Marineschiffe hielt.

  • Menschenrechtsbeauftragter Strässer würdigt Pressefreiheit

    Zum Welttag der Pressefreiheit hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, die Bedeutung dieses Grundrechts hervorgehoben. Ohne Pressefreiheit sei eine Demokratie nicht vorstellbar, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Ausdrücklich würdigte er die zahlreichen Journalisten, die in Krisengebieten der Welt ihr Leben riskierten. Mit ihrem Eintreten für Wahrheit erwiesen sie ihren Gesellschaften unschätzbare Dienste, betonte Strässer. Daher sehe er mit großer Sorge, dass es zu immer mehr Gewalttätigkeiten gegen Journalisten komme.

  • Nepal: Mehrere Menschen lebend aus Trümmern gerettet

    Acht Tage nach dem katastrophalen Erdbeben in Nepal sind mehrere Menschen lebend aus den Trümmern geborgen worden. Drei Bewohner wurden nach Angaben des Innenministeriums in einem Bergdorf westlich der Hauptstadt Kathmandu entdeckt. Ein weiterer Überlebender sei von Rettungsmannschaften im Norden des Landes gefunden worden. Allerdings steigt die Zahl der Toten weiter an. Mittlerweile sind 7.040 Opfer offiziell registriert worden. In dem Erdbebengebiet gibt es weiter Probleme bei den Hilfslieferungen. Der Flughafen von Kathmandu wurde wegen Schäden an der einzigen Start- und Landebahn für große Militär- und Frachtmaschinen geschlossen. Zur Begründung hieß es, durch die Hilfslieferungen seien Löcher entstanden.

  • Jemen : Saudi-Arabien setzt auch Bodentruppen ein

    Im Kampf gegen die Huthi-Rebellen im Jemen soll Saudi-Arabien auch Bodentruppen einsetzen. Eine begrenzte Anzahl von Spezialeinsatzkräften sei in der umkämpften Hafenstadt Aden eingetroffen, teilten Behördenvertreter und jemenitische Medien mit. Sie sollten die sogenannten Volkskomitees unterstützen, die an der Seite der jemenitischen Armee gegen die Huthis kämpfen. Ein Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Koalition erklärte dazu, es sei keine größere Militäroperation im Jemen geplant. Stattdessen würden die Luftangriffe auf Stellungen der schiitischen Rebellen fortgesetzt. Menschrechtler werfen Saudi-Arabien vor, bei den Einsetzen auch Streubomben zu verwenden. Nach Angaben der Organisation Human Rights Watch geht das unter anderem aus Fotos und einem Video hervor. Die Munition soll aus US-Beständen stammen.

  • Mehr als 3.700 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

    Unter Leitung der italienischen Küstenwache sind auf dem Mittelmeer seit gestern mehr als 3.700 Flüchtlinge an Bord genommen worden, die meisten vor der libyschen Küste. Die Flüchtlinge sollen nun zur italienischen Insel Lampedusa, nach Sizilien und Kalabrien gebracht werden. An den Einsätzen im Rahmen der EU-Grenzsschutzmission Triton beteiligen sich inzwischen auch Schiffe aus Frankreich und Deutschland. Die griechische Küstenwache griff in der Ägäis mehr als 500 Flüchtlinge auf. Sie sollen aus Syrien, Somalia und Afghanistan stammen.

  • Wetter: Regnerisch bei 12 bis 19 Grad

    Das Wetter: Verbreitet stark bewölkt mit Regen, im Westen einzelne Gewitter. Nordöstlich der Elbe zeitweise sonnig. 12 bis 19 Grad. Morgen im Norden teils sonnig. Sonst Schauer oder Gewitter. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag anfangs wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf Regen und Gewitter. 19 bis 29 Grad.

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