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Samstag, 25. Oktober 2014 15:00 Uhr

  • US-Militär: Nordkorea kann Sprengkopf für Atomrakete bauen

    Nordkorea ist nach Einschätzung des US-Militärs in seinem Atomwaffenprogramm weiter fortgeschritten als bisher angenommen. Der Befehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Südkorea, Scaparotti, sagte in Washington, Pjöngjang sei prinzipiell in der Lage, einen Atomsprengkopf für eine Interkontinental- Rakete zu bauen und diese auch abzufeuern. Er wisse aber nicht, ob das Land tatsächlich schon eine funktionsfähige Atomrakete besitze. - Nordkorea hat in den vergangenen Jahren drei Atomtests durchgeführt, zuletzt im Februar 2013.

  • Ägyptens Präsident macht ausländische Kräfte für Anschlag auf Armeeposten mitverantwortlich

    Ägyptens Präsident al-Sisi macht Kräfte aus dem Ausland für den jüngsten Anschlag auf einen Armeeposten auf der Sinai-Halbinsel mitverantwortlich. In Kairo sprach er von einer Verschwörung mit dem Ziel, sein Land zu schwächen. Zugleich kündigte er drastische Maßnahmen gegen die Extremisten an. - Bei dem Angriff auf einen Kontrollposten waren gestern 30 Soldaten getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Es handelt sich um den schwersten Anschlag auf das ägyptische Militär seit Jahrzehnten.

  • Thüringen: Ramelow (Linke) rechnet mit zügigen Koalitionsverhandlungen

    Der Kandidat der Linkspartei für das Amt des Regierungschefs in Thüringen, Ramelow, hat für den Fall seiner Wahl einen Politikwechsel angekündigt. Für die Zukunft des Landes brauche man Antworten von links, sagte er auf einem Parteitag in Leimbach. Ramelow kritisierte in diesem Zusammenhang die Privatisierung öffentlicher Güter. Dies habe zu einem Umbau und zur Verarmung der Gesellschaft geführt. Zugleich bot er SPD und Grünen eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe an. Ramelow betonte, er rechne mit zügigen Koalitionsverhandlungen. Die SPD in Thüringen zog unterdessen erste Konsequenzen aus der Niederlage bei der Landtagswahl im September. In Erfurt bestimmten die Delegierten Oberbürgermeister Bausewein mit großer Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden.

  • Verfassungsschutz: Salafistenszene in Deutschland wächst

    Die Salafistenszene in Deutschland ist nach Angaben des Verfassungsschutzes stark gewachsen. Inzwischen zählten rund 6.300 Menschen zu derartigen Gruppen, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, dem Rundfunk Berlin Brandenburg. Bis Jahresende könnten es schon 7.000 sein. Vor wenigen Jahren habe man noch rund 2.800 Salafisten gezählt. Vor allem Jugendliche fühlten sich vom Salafismus angezogen.

  • Irans Präsident Rohani fordert Aufklärung von Säureanschlägen auf Frauen

    Irans Präsident Rohani hat die Aufklärung von mehreren Säureanschlägen auf Frauen in der Stadt Isfahan verlangt. In Teheran beauftragte er damit das Innen- und Justizministerium sowie den Geheimdienst. Rohani sagte, die Verantwortlichen für diese unmenschlichen Taten müssten unverzüglich festgenommen werden. - In Isfahan sollen Mitte des Monats vier Frauen wegen Verletzung der islamischen Kleiderordnung mit Säure angegriffen worden sein. - Im Iran müssen Frauen in der Öffentlickeit lange Mäntel und Schleier tragen, um Körper und Haare zu bedecken.

  • Friedenspreis für Raumstation ISS und Kriegsgräberfürsorge

    Der alle zwei Jahre verliehene Westfälische Friedenspreis geht diesmal an die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS und den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. In der Begründung der Jury heißt es, die ISS sei ein Beleg dafür, dass eine friedliche internationale Zusammenarbeit von Partnern aus unterschiedlichen Kulturen möglich sei. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge wird für seine Jugendarbeit ausgezeichnet. - Der Westfälische Friedenspreis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnige Abschnitte, Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 18 Grad.

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