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Dienstag, 23. September 2014 22:00 Uhr

  • UNO-Generalsekretär Ban : "Zivile Tote bei Syrien-Einsatz vermeiden"

    Die ersten Luftangriffe der USA und arabischer Verbündeter auf Extremistenziele in Syrien haben weltweit untschiedliche Reaktionen ausgelöst. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte die IS-Miliz als "direkte Bedrohung des Weltfriedens", forderte aber auch, sich an internationales Recht zu halten und zivile Opfer zu vermeiden. Bundesaußenminister Steinmeier verlangte eine breit angelegte Gesamtstrategie. Russland kritisierte den Einsatz als Verstoß gegen das Völkerrecht. Die USA hätten weder die Zustimmung der syrischen Regierung noch ein UNO-Mandat eingeholt. Auch der Iran nannte die Angriffe illegal. Die syrische Regierung teilte mit, sie unterstütze jede internationale Anstrengung im Kampf gegen den Terror. Der türkische Präsident Erdogan schloss inzwiSchen eine militärische oder logistische Unterstützung der Angriffe durch sein Land nicht mehr aus. Die US-Armee hatte in der vergangenen Nacht nach eigenen Angaben mehr als 200 Luftangriffe auf Ziele in Syrien geflogen. Menschenrechtler berichten von 70 getöteten IS-Extremisten und acht Zivilisten. Washington betonte, die USA würden von Saudi-Arabien, Jordanien, Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emirate unterstützt.

  • Israelis und Palästinenser vertagen Gespräche über dauerhaften Waffenstillstand

    Die Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas sind auf Oktober verschoben worden. Darauf haben sich die Konfliktparteien bei einem Treffen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo geeinigt. Der Beschluss war erwartet worden, weil in den kommenden Wochen sowohl im Judentum als auch im Islam wichtige religiöse Feierlichkeiten anstehen. Im Gaza-Konflikt gilt bisher nur ein vorläufiger Waffenstillstand. Israelis und Palästinenser hatten Ende August vereinbart, Details der Übereinkunft später zu klären.

  • Brandenburg steht vor Neuauflage von rot-rotem Bündnis

    Die SPD in Brandenburg will weiter mit der Linkspartei regieren. Ministerpräsident Woidke erklärte in Potsdam, er habe den SPD-Gremien vorgeschlagen, mit dem bisherigen Koalitionspartner über eine Fortsetzung des rot-roten Bündnisses zu verhandeln. Gradmesser seien inhaltliche Entscheidungen gewesen. Seine Absage an die CDU begründete Woidke aber auch mit dem Verhalten des Spitzenkandidaten Schierack. Er respektiere dessen Entscheidung, in einem rot-schwarzen Kabinett keine Verantwortung zu übernehmen. Sie lasse ihn aber an der Bereitschaft der CDU zweifeln, Verantwortung für Brandenburg zu übernehmen. Der SPD-Landesvorstand muss nun über Koalitiongespräche mit der Linkspartei entscheiden. Ein rot-rotes Bündnis hätte im neuen Landtag eine Mehrheit von drei Stimmen.

  • Ukrainische Separatisten wollen im November Wahlen abhalten

    Die Bemühungen um eine Entschärfung des Ukraine-Konflikts haben einen weiteren Dämpfer erhalten. Die Separatisten im Osten kündigten an, am 2. November in den Regionen Donezk und Lugansk jeweils ein Parlament und einen, wie es hieß, "Führer der Republik" wählen zu lassen. Dies wurde als Affront gegen Kiew gewertet. Das ukrainische Parlament hatte dem Osten in der vergangenen Woche per Gesetz einen Sonderstatus einräumt und Kommunalwahlen für Dezember terminiert. Dazu erklärte einer der Rebellenführer, man entscheide selbst, wann man Wahlen abhalte und welche. Aus der am Samstag vereinbarten Pufferzone haben sich die Separatisten nach eigenen Angaben zum Teil zurückgezogen. Man habe sich aus den Gebieten entfernt, in denen auch keine Regierungstruppen mehr stationiert seien.

  • Torreicher Spieltag der Fußball-Bundesliga : Bayern stoppt Paderborner Höhenflug

    In der Fußball-Bundesliga gab es heute folgende Ergebnisse: Bayern München - Paderborn 4:0, Hoffenheim - Freiburg 3:3, Werder Bremen - Schalke 0:3, und Frankfurt - Mainz 2:2.

  • Wetter: Am Mittwoch im Nordwesten und Nordosten Regen, sonst teils sonnig, 14 bis 20 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Norden stark bewölkt, später an der Küste Regen. Im Süden wolkig oder klar. Tiefstwerte im Norden 13 bis 7 Grad, sonst 6 bis 1 Grad. Morgen zunächst im Nordwesten, dann auch im Nordosten Regen mit einzelnen Gewittern. In der Mitte und im Süden trocken und teilweise sonnig. 14 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Osten weiter dicht bewölkt, im Süden und Westen sonnig bei unveränderten Temperaturen.

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