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Dienstag, 2. September 2014 01:00 Uhr

  • Streik bei der Bahn betrifft Zehntausende Reisende

    Ein dreistündiger Warnstreik der Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn hat bundesweit zu Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr geführt. Zehntausende Reisende, darunter vor allem Berufspendler, mussten nach Angaben des Unternehmens Verspätungen und Zugausfälle in Kauf nehmen. Noch bis heute früh müsse mit Auswirkungen gerechnet werden, hieß es weiter. Bahn-Vorstand Weber warf der Gewerkschaft GDL grobe Täuschung vor. Anders als angekündigt hätten die Arbeitsniederlegungen nicht den Güterverkehr, sondern der Personenverkehr betroffen. GDL-Chef Weselsky kündigte unterdessen weitere Warnstreiks an, sollte die Bahn kein neues Angebot für kürzere Arbeitszeiten für das gesamte Zugpersonal vorlegen. Die GDL verlangt für die 20.000 Lokführer und für 17.000 weitere Beschäftigte fünf Prozent mehr Geld und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden.

  • Trotz Sozialkassen-Plus: Politiker lehnen Senkung des Rentenbeitrags ab

    Trotz Milliarden-Überschüssen in den Sozialkassen lehnen Politiker der Großen Koalition Beitragssenkungen derzeit ab. Der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels in der Unionsfraktion, Weiß, sagte der "Bild"-Zeitung, man müsse erst abwarten, wie die Mehrausgaben für die Mütterrente und die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren zu Buche schlagen. Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kahrs, betonte, ein Großteil der Mehreinnahmen sei bereits verplant. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Laschet plädierte für den Abbau von Schulden. Auf diese Weise könne man die künftigen Belastungen durch Zinzahlungen verringern.

  • Röttgen mahnt maßvolle Nato-Reaktion auf russisches Vorgehen in Ukraine an

    Vor dem Nato-Gipfel in Wales warnt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Röttgen, die Allianz vor überzogenen Reaktionen auf Russlands Rolle in der Ukraine. Zwar seien Maßnahmen wie eine schnellere Einsatzfähigkeit richtig, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Alles, was darüber hinausgehe, sei aber abzulehnen, weil eine Bedrohung eines NATO-Landes durch Moskau nicht vorliege. Der vom russischen Staatschef Putin betriebene Konflikt sei asymmetrisch und müsse es auch bleiben, betonte Röttgen. Das bedeute, dass der Westen auf militärische Gewalt durch Putin zwar politisch, diplomatisch und wirtschaftlich antworten könne - nicht aber militärisch.

  • UNO-Chef Ban kritisiert israelische Landenteignung im Westjordanland

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die jüngste israelische Landenteignung im Westjordanland kritisiert. Der Beschluss drohe den Weg für weitere Siedlungsbaumaßnahmen freizumachen, erklärte Ban in New York. Dies verstoße gegen internationales Recht und wirke dem Streben nach einer Zwei-Staaten-Lösung entgegen. Ban rief Israel auf, den Siedlungsbau einzustellen. Die Militärverwaltung im israelisch besetzten Westjordanland hatte am Sonntag rund 400 Hektar Land zum Staatsland erklärt und den palästinensischen Eigentümern 45 Tage Zeit gegeben, um sich an einen Berufungsausschuss zu wenden.

  • Lesothos Regierungschef will nach Flucht heimkehren

    Lesothos Regierungschef Thabane hat nach seiner Flucht vor einem mutmaßlichen Militärputsch die Heimkehr in sein Land angekündigt. Der Premierminister werde voraussichtlich noch im Laufe des Tages in der Hauptstadt Maseru eintreffen, teilte sein Sprecher mit. Thabane war in der Nacht zum Samstag aus Lesotho ins Nachbarland Südafrika geflohen, als Armeetruppen Polizeistationen angriffen und den Regierungssitz umstellten. Daraufhin hatten Südafrika und der regionale Staatenbund "Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft SADC" in dem Konflikt vermittelt. Unter anderem soll eine Beobachtermission der SADC für Stabilität sorgen. Lesotho ist seit 1966 unabhängig von Großbritannien. Der Kleinstaat ist vollständig von Südafrika umschlossen.

  • Wetter: Am Dienstag Schauer, im Südwesten auch Sonne, 17 bis 24 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Osten Schauer, im Westen und Süden meist trocken. Stellenweise dichter Nebel. Tiefstwerte 15 bis 4 Grad. Am Tage weiter unbeständig mit Niederschlägen, vor allem im Osten. Im Südwesten und an den Küsten auch sonnig. 17 bis 24 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und Südwesten meist sonnig, sonst bewölkt mit Regen in den östlichen Mittelgebirgen. 17 bis 25 Grad.

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