Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 15:00 Uhr

  • Kämpfe in Ukraine dauern an - OSZE gibt Separatisten die Schuld

    Im Osten der Ukraine kommt es nach dem erneuten Scheitern der Friedensgespräche weiter zu heftigen Gefechten. Das bestätigte ein Sprecher der ukrainischen Armee. Gekämpft werde vor allem in der Stadt Debaltsewe. Es soll mehrere Tote gegeben haben, darunter auch Zivilisten. Gestern waren die jüngsten Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, der pro-russischen Separatisten, Russlands und der OSZE ohne Ergebnis geblieben. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa warf den Separatisten eine "Blockadehaltung" vor. Statt über eine Feuerpause und den Abzug schwerer Waffen zu sprechen, hätten die Aufständischen bei den Verhandlungen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eine Revision der bisherigen Vereinbarungen gefordert. Zudem hätten ranghohe Rebellenführer gefehlt. Ähnlich äußerten sich Vertreter der ukrainischen Regierung. Die Separatisten bezeichneten ihrerseits die Gebietsforderungen der Ukraine als überholt, da man inzwischen weiteres Terrain gewonnen habe.

  • Nigeria: Boko Haram greift erneut Maiduguri an

    Die Terrororganisation Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut die Millionenstadt Maiduguri angegriffen. Bewohner berichteten von Bombardements, Raketenbeschuss und Maschinengewehrfeuer. Die Attacken seien aus mehreren Richtungen gekommen. Aus Armeekreisen hieß es, man sei dabei, die Islamisten zurückzudrängen. Es ist bereits der dritte Vormarsch der Terrormiliz binnen einer Woche. Boko Haram will im Norden Nigerias einen islamistischen Staat errichten und Maiduguri zu seiner Hauptstadt machen. Die Afrikanische Union hat angekündigt, mit einer multinationalen Eingreiftruppe dagegen vorzugehen. Fünf Länder der Region wollen dafür insgesamt 7.500 Soldaten stellen.

  • Merkel verurteilt Geisel-Enthauptung durch IS

    Bundeskanzlerin Merkel hat die Ermordung einer weiteren japanischen Geisel durch die Terror-Miliz IS aufs schärfste verurteilt. In einem Kondolenzschreiben an den japanischen Ministerpräsidenten Abe betonte sie, für solch eine abscheuliche und menschenverachtende Tat gebe es keine Rechtfertigung. Weltweit äußerten sich Staats- und Regierungschefs ähnlich entsetzt. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte das Vorgehen des sogenannten Islamischen Staat barbarisch, der britische Premierminister Cameron bezeichnete ihn als Verkörperung des Bösen. US-Präsident Obama kündigte an, weiterhin entschlossen zu handeln, um den IS zu zerstören. Die Dschihadisten hatten zuvor ein von Japan als authentisch befundenes Video verbreitetet, das die Enthauptung des japanischen Reporters Kenji Goto belegen soll. Die Terrormiliz wollte ihn und einen seit Dezember verschleppten jordanischen Piloten nur im Austausch gegen eine in Jordanien inhaftierte Islamistin freigeben. Das Schicksal des Piloten ist weiter unklar.

  • Nahles kündigt Überprüfung der Mindestlohnregeln bis zum Sommer an

    Bundesarbeitsministerin Nahles hat wegen der anhaltenden Kritik aus der Union eine Überprüfung des Mindestlohngesetzes angekündigt. Nahles sagte dem "Tagesspiegel", auch schwierige Punkte werde sie dabei nicht ausklammern. Sie habe bereits Arbeitgeber und Gewerkschaften bestimmter Branchen sowie Verbandsvertreter eingeladen, um über erste Erfahrungen mit dem Mindestlohn und praktische Fragen zu sprechen. Zu der von Unionsseite und Arbeitgebervertretern besonders kritisierten Pflicht für Unternehmen, die Arbeitszeit von Angestellten zu erfassen, sagte Nahles, sie halte den bürokratischen Aufwand für überschaubar. Die Dokumentationspflicht soll nach Auffassung der SPD Missbrauch vorbeugen. - Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit Jahresbeginn.

  • Djokovic zum fünften Mal Australian-Open-Sieger

    Novak Djokovic hat als erster Tennisspieler der Profi-Geschichte zum fünften Mal die Australian Open gewonnen. Er setzte sich im Endspiel gegen den Schotten Andy Murray mit 7:6, 6:7, 6:3 und 6:0 durch. Djokovic feierte in Melbourne damit seinen insgesamt achten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

  • Wetter: Bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, -3 bis +4 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- und Graupelschauern, in den tieferen Lagen auch Regen. Im Westen und Nordwesten einzelne Gewitter. Minus 3 bis plus 4 Grad. Morgen wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.