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Dienstag, 31. März 2015 08:00 Uhr

  • Grünen-Politiker Nouripour: "Schlechter Deal mit dem Iran besser als keiner"

    Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Nouripour, hat vor einem Scheitern der Atom-Verhandlungen mit dem Iran gewarnt. Eine schlechte Vereinbarung wäre besser als kein Abkommen, sagte Nouripour im Deutschlandfunk. Entscheidend sei, dass es eine Möglichkeit gebe, das iranische Atomprogramm zu überprüfen. Ein Scheitern des Abkommens würde bedeuten, dass Inspekteure nicht mehr ins Land könnten und der Iran die Möglichkeit hätte, im Geheimen an einer Atombombe zu bauen, betonte Nouripour. Dennoch beginne mit einem Vertrag erst der Hauptteil der Arbeit, weil weiterhin nicht klar sei, inwieweit sich das Land an die getroffenen Vereinbarungen halte. In Lausanne in der Schweiz beraten die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland mit dem Iran über ein Rahmenabkommen. Eine von ihnen selbst gesetzte Frist läuft heute ab. Als strittig gelten vor allem Vereinbarungen über die Laufzeit des Vertrages sowie über eine Aufhebung der Sanktionen und deren Wiedereinsetzung, falls sich der Iran nicht an die Abmachung hält.

  • Vereinbarung zu Europäischer Kampfdrohne noch in diesem Jahr

    Deutschland, Frankreich und Italien wollen die Entwicklung einer europäischen Kampfdrohne auf den Weg bringen. Eine Vereinbarung zu dem Projekt soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Bundeswehreinsätze mit der Drohne wären nach den Planungen spätestens 2025 möglich. Darüber wurden die Obleute der Bundestagsfraktionen unterrichtet. Derzeit verfügt die Bundeswehr nur über Aufklärungsdrohnen einer älteren Generation. Die ursprünglich geplante Serieneinführung der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" war im Oktober 2014 wegen technischer Probleme gestoppt worden.

  • Deutscher CO2-Ausstoß deutlich gesunken

    Aufgrund des milden Winters sind im vergangenen Jahr die deutschen Kohlendioxid-Emissionen erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf ihr vorliegende Auswertungen des Umweltbundesamtes meldet, sanken die klimaschädlichen Ausstöße um rund 41 Millionen Tonnen. Das ist ein Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013. Im Vergleich zu 1990 beträgt der Rückgang demnach 27 Prozent. Mit den neuen Werten rückt die Bundesregierung ihrem Ziel näher, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

  • Verdi setzt Amazon-Streiks fort - Kundgebung mit Verdi-Chef in Werne

    Die Dienstleitungsgewerkschaft Verdi hat den Streik beim Online-Versandhändler Amazon nach eigenen Angaben fortgesetzt. Ausstände gibt es demnach im nordrhein-westfälischen Werne, im hessischen Bad Hersfeld sowie an den Standorten in Koblenz und Leipzig. In Werne wird Verdi-Chef Bsirske zu einer Kundgebung erwartet. Verdi will eine Bezahlung der Amazon-Mitarbeiter nach den Bedingungen des Einzelhandels durchsetzen. Amazon orientiert sich an den günstigeren Tarifen der Logistikbranche. In dem Konflikt kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Streiks.

  • Deutsch-französischer Ministerrat tagt in Berlin

    Bundeskanzlerin Merkel empfängt heute in Berlin den französischen Staatspräsidenten Hollande. In dem Gespräch dürfte es unter anderem um die Krise in Griechenland, die Atomverhandlungen mit dem Iran und den Absturz der Germanwings-Maschine gehen. Anschließend kommen zahlreiche Regierungsmitglieder beider Länder zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um über Sicherheits-, Wirtschafts- und Bildungspolitik zu beraten. Beim deutsch-französischen Ministerrat sollen auch Abkommen zur Anerkennung von Hochschulabschlüssen und zur vereinfachten Besteuerung von Rentnern unterzeichnet werden.

  • Schuldenstreit: Tsipras kündigt "ehrlichen" Kompromiss an

    Der griechische Ministerpräsident Tsipras strebt nach eigenen Worten einen ehrlichen Kompromiss mit den internationalen Geldgebern an. Er sagte im Parlament in Athen, seine Regierung sei entschlossen, Reformen durchzusetzen. Das dürfe aber nicht zu Massenentlassungen, Lohnkürzungen und der Schließung von Krankenhäusern oder Universitäten führen. Der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia - Tsipras Amtsvorgänger Samaras - warf der neuen Regierung Untätigkeit vor und betonte, wenn er selbst an der Macht geblieben wäre, hätte Griechenland schon an die Finanzmärkte zurückkehren können. In Brüssel verhandeln Vertreter der drei internationalen Kreditgeber von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank über die Pläne Athens. Die Vorschläge reichen den Gläubigern noch nicht aus, um die letzten gut sieben Milliarden Euro des zweiten Hilfspaketes auszuzahlen.

  • Nigeria: knappes Wahlergebnis erwartet, Buhari zur Zeit vorn

    Bei der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria zeichnet sich ein knapper Ausgang ab. Zuletzt meldeten die Nachrichtenagenturen einen Vorsprung für Herausforderer Buhari. Der frühere General, der von 1983 bis 1985 an der Spitze eines Militärregimes in Nigeria stand, und seine Partei liegen laut Wahlkommission in zehn Staaten vorn. Amtsinhaber Jonathan und seine Regierungspartei gewannen demnach in acht Staaten sowie in der Hauptstadt. Ausgezählt sind die Hälfte der 36 Bundesstaaten. Der Muslim Buhari hat vor allem im Norden viele Anhänger, der Christ Jonathan dagegen eher im Süden. Die Auszählung wurde inzwischen unterbrochen und soll heute früh fortgesetzt werden.

  • UNHCR: "Lage syrischer Flüchtlinge wird untragbar"

    Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat die Völkergemeinschaft zu deutlich mehr Unterstützung für die syrische Bevölkerung aufgerufen. Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Situation sei dabei, untragbar zu werden. Angesichts der wachsenden Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen müsse die finanzielle Hilfe deutlich vergrößert werden. Im Emirat Kuwait findet heute eine internationale Geberkonferenz mit Vertretern aus mehr als 70 Ländern statt. Deutschland will Entwicklungsminister Müller zufolge 155 Millionen Euro zusagen. Laut UNHCR werden dieses Jahr mehr als acht Milliarden Euro benötigt, um die syrische Bevölkerung zu versorgen. Die Zahl der Flüchtlinge in den Nachbarstaaten liege mittlerweile bei fast vier Millionen, in Syrien selbst seien rund zwölf Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

  • Sturmtief "Niklas" zieht über Deutschland

    Das Sturmtief "Niklas" zieht über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst registrierte in der Nacht in Nordrhein-Westfalen Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde. Im Laufe des Tages werden den Angaben zufolge Böen um 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Durch umgestürzte Bäume gab es Verkehrsbehinderungen auf den Straßen. Außerdem kam es auf Bahnstrecken zu Verzögerungen, weil Äste auf die Oberleitungen gefallen waren. Betroffen war unter anderem die Strecke zwischen Köln und Solingen.

  • Wall Street und Frankfurter Börse im Plus

    Die New Yorker Börse hat Gewinne verzeichnet. Der Dow-Jones-Index legte um 1,5 Prozent auf 17.976 Punkte zu. Der Nasdaq stieg um 1,2 Prozent auf 4.947 Punkte. Der Nikkei-Index in Tokio verlor 0,5 Prozent.

  • Wetter: Stürmisch mit Schauern, 2 bis 15 Grad

    Das Wetter: Stürmisch, teils regnerisch, im Osten auch Schneefall. Später von Nordwesten her schauerartiger Regen, mitunter Orkanböen, im Süden länger anhaltend. 2 bis 15 Grad. Morgen erneut Regen-, Schnee- und Graupelschauer mit Gewittern, 4 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag kaum Wetteränderung, nur an den Küsten etwas freundlicher. 3 bis 8 Grad. Das Seewetteramt Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 12.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 4, Hamburg 1, Bremen 5, Hannover 4, Berlin 2, Leipzig 1, Köln 11, Dresden 1, Frankfurt am Main 13, Stuttgart 12, Freiburg 14, München 10.

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