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Samstag, 23. Mai 2015 03:00 Uhr

  • EU-Ostpartnerschaft Kritik aus Moskau

    Russland hat die Östliche Partnerschaft der EU als - Zitat - "ideologisiertes geopolitisches Projekt" kritisiert. Das Außenministerium in Moskau erklärte, bei dem gestern zuende gegangenen Gipfel mit sechs östlichen Ländern in Riga sei eine Gelegenheit versäumt worden, die sich vertiefende Spaltung in Europa zu überwinden. Die Annäherung der ehemaligen Sowjetrepubliken Ukraine, Weißrussland, Moldau, Armenien, Aserbaidschan und Georgien an die EU sorgt seit langem für Streit mit Russland. Die Abschlusserklärung des Gipfels verurteilt die Annexion der Krim durch Moskau. Von dort hieß es nun, die Position der EU dazu sei unangemessen. Zudem warf das Außenministerium einigen Gipfelteilnehmern antirussische Tendenzen vor.

  • Tarifeinheitsgesetz Gewerkschaften wollen klagen

    Die kleineren Gewerkschaften wollen mit mehreren Klagen zügig gegen das Tarifeinheitsgesetz vorgehen. Der Chef des Marburger Bundes, Henke, sagte der "Rheinischen Post", man werde Klage einreichen, sobald die Tarifeinheit im Gesetzblatt stehe. Der Vorsitzende des Beamtenbundes, Dauderstädt, betonte, er rechne mit einer Vielzahl von Klagen. Man wolle sich untereinander abstimmen, am Ende aber getrennt Karlsruhe anrufen. Der Anwalt der Pilotenvereinigung Cockpit, der frühere Bundesinnenminister Baum, sagte im Deutschlandfunk, die Klageschrift sei in Arbeit. Der Bundestag hatte das umstrittene Gesetz gestern gebilligt. Es sieht vor, dass wenn zwei Gewerkschaften in einem Betrieb dieselben Arbeitnehmergruppen vertreten, künftig nur noch der Tarifvertrag der Gewerkschaft gelten soll, die mehr Mitglieder hat.

  • Klimawandel Folgen in Deutschland zunehmend spürbar

    Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland zunehmend spürbar. Das geht laut "Süddeutscher Zeitung" aus dem ersten Bericht der Bundesregierung zu den Folgen der Erderwärmung hervor. Genannt wird unter anderem die Zunahme von Problemen mit extremer Hitze. Zu den Auswirkungen gehöre auch, dass bislang in Deutschland nicht verbreitete Mückenarten auftauchen, die teilweise Krankheiten wie Dengue-Fieber übertragen können. Bundesumweltministerin Hendricks sagte dem Blatt, der Bericht spreche eine eindeutige Sprache. Der Klimawandel finde auch in Deutschland statt und er wirke in viele Bereiche des täglichen Lebens hinein.

  • USA Mehr Drohnen im Inland geplant

    Vollzugsbehörden in den USA - wie das FBI oder die Anti-Drogenbehörde DEA - werden in Zukunft wahrscheinlich häufiger unbemannte Drohnen im Inland nutzen. Das US-Justizministerium veröffentlichte seine ersten schriftlichen Richtlinien zum Einsatz der Flugkörper innerhalb der Bundesgrenzen. Es hob dabei die Notwendigkeit hervor, dass Bürger- und Verfassungsrechte respektiert würden. Nach Angaben des Ministeriums wurden die unbemannten Flugzeuge bereits beim Aufklären von Entführungen, Such- und Rettungsoperationen sowie Drogenfällen eingesetzt.

  • Gewalt in Mexiko Viele Tote bei Zusammenstößen im Westen des Landes

    Im Westen Mexikos sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewaffneten und der Polizei zahlreiche Menschen getötet worden. Nachrichtenagenturen berichten von rund 40 Opfern. Ein Polizeikonvoi sei im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Michoacán und Jalisco aus dem Hintergrund angegriffen worden. Die Behörden gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Mitglieder eines Drogenkartells für die Gewalttat verantwortlich sind.

  • Oscar Romero Seligsprechung

    35 Jahre nach seiner Ermordung wird der salvadorianische Erzbischof Oscar Romero seliggesprochen. Zu der Zeremonie in San Salvador werden rund 300.000 Gläubige sowie zahlreiche Staatschefs und kirchliche Würdenträger erwartet. Geleitet wird die Messe von dem italienischen Kurienkardinal Amato. Romero trat für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen ein. Er stellte sich damit gegen die damalige Militärdiktatur in El Salvador. Der Befreiungstheologe wurde am 24. März 1980 erschossen. Sein Tod markierte den Beginn des zwölf Jahre dauernden Bürgerkriegs in dem mittelamerikanischen Land. 75.000 Menschen kamen ums Leben.

  • Wetter: Meist bewölkt, aber trocken, am Alpenrand nachlassende Niederschläge

    Das Wetter: In der Nacht an den Küsten und im Süden etwas Regen. Sonst aufgelockert bewölkt und trocken. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad. Am Tage wechselnd bis stark bewölkt und nur gelegentlich Regen. Im Süden und an den Alpen auch länger andauernd. 13 bis 21 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag häufig sonnig und trocken, nur im Südosten noch etwas Regen. 12 bis 23 Grad.

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