Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2015 23:00 Uhr

  • Frankreich sichert Griechenland Hilfe bei Verhandlungen zu

    Frankreich hat der neuen griechischen Regierung Unterstützung bei der Suche nach einer Einigung mit den internationalen Gläubigern zugesagt. Finanzminister Sapin sagte nach einem Treffen mit seinem griechischen Kollegen Varoufakis in Paris, es sei legitim, dass sich das Land über die Schuldenlast sorge und um eine Erleichterung bemühe. Griechenlands Platz sei in der Euro-Zone. Varoufakis betonte, die Rückzahlung bestehender Schulden müsse an die Fähigkeit gekoppelt werden, wieder Wachstum zu erzielen. Zugleich kündigte er an, keine neue Schuldentranche anzunehmen. Varoufakis wird morgen in London und am Dienstag in Rom erwartet. Er kündigte an, auch nach Deutschland zu reisen. Varoufakis hatte einen Bruch mit der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission verkündet und damit die Geldgeber brüskiert. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Schulz, sagte im ZDF, er hoffe, dass die Regierung in Athen bald zur Vernunft komme. Das Land brauche dringend Reformen, so müssten endlich die Steuern bei den Milliardären des Landes eingetrieben werden. - Nach einem Bericht des "Handelsblatts" soll EU-Kommissionspräsident Juncker Überlegungen angestellt haben, die Griechenland-Troika abzuschaffen.

  • Merkel, Hollande und Poroschenko für sofortige Waffenruhe in Ukraine

    Angesichts der anhaltenden Gewalt in der Ost-Ukraine dringen Deutschland, Frankreich und die Ukraine weiter auf einen Waffenstillstand. Wie die Bundesregierung in Berlin mitteilte, tauschten sich Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Hollande sowie Staatschef Poroschenko telefonisch über die Lage aus. Alle drei bedauerten demnach das Scheitern der jüngsten Gespräche im weißrussischen Minsk und riefen zu einer raschen Fortsetzung des Dialogs auf. In der Ost-Ukraine konzentrieren sich die Gefechte vor allem auf die Stadt Debaltsewe. Dort soll es bei den Kämpfen zwischen Soldaten und prorussischen Separatisten mehrere Tote gegeben haben, darunter auch Zivilisten. In einem Truppenlager der ukrainischen Armee in Cherson nahe der Halbinsel Krim ereignete sich heute zudem eine Explosion. Dabei sollen sechs Soldaten ums Leben gekommen sein: elf erlitten Verletzungen. Nach Berichten örtlicher Medien war Sprengstoff detoniert.

  • In Ägypten inhaftierter australischer Journalist freigelassen

    Der mehr als ein Jahr lang in Ägypten inhaftierte australische Journalist Peter Greste ist frei. Er hat das Land bereits verlassen. Greste, der für den Sender Al-Dschasira arbeitet, und zwei seiner arabischen Kollegen waren vergangenes Jahr zu mindestens sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Gerichtsprozess hatte international Kritik hervorgerufen. Das Schicksal der beiden anderen Verurteilten blieb zunächst unklar. Al-Dschasira verlangte in einer Stellungnahme, auch sie freizulassen. Die Anklage gegen die Journalisten hatte auf Unterstützung einer terroristischen Organisation gelautet. Die ägyptische Führung warf Greste und seinen Kollegen vor, durch falsche Berichterstattung der verbotenen Muslimbruderschaft geholfen zu haben.

  • Staatsakt für Richard von Weizsäcker im Berliner Dom

    Deutschland wird am 11. Februar mit einem Trauergottesdienst und einem anschließenden Staatsakt im Berliner Dom Abschied von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker nehmen. Wie das für die Organisation zuständige Innenministerium mitteilte, werden dazu bis zu 1.400 geladene Gäste erwartet. Den Staatsakt hatte Bundespräsident Gauck angeordnet. Weizsäcker war gestern im Alter von 94 Jahren gestorben.

  • Fußball-Bundesliga: Augsburg und Bremen gewinnen ihre Spiele

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Augsburg - Hoffenheim: 3:1 und Bremen - Berlin: 2:0

  • Frankreich zum fünften Mal Handball-Weltmeister

    Frankreich ist zum fünften Mal Handball-Weltmeister. Der Olympiasieger gewann in Doha das WM-Finale gegen Gastgeber Katar mit 25:22.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Am Tage wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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