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Sonntag, 21. Dezember 2014 13:00 Uhr

  • Tillich kritisiert Pegida: "Nicht zum Dialog bereit"

    Der sächsische Ministerpräsident Tillich wirft den Pegida-Organisatoren vor, sich der Suche nach Lösungen für die angeprangerten Probleme zu entziehen. Die Anführer der Proteste zeigten keinerlei Bereitschaft zum Dialog, sagte Tillich im Deutschlandfunk. Sie äußerten einseitig ihre Meinung, verweigerten aber die Diskussion mit der Kommunal- und Landespolitik. Tillich kündigte an, auf die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen zuzugehen. Vielen gehe es gar nicht um die Themen Asyl und Flüchtlinge. Sie wollten vielmehr eine generelle Unzufriedenheit mit der Politik zum Ausdruck bringen. Die SPD-Generalsekretärin Fahimi warf den Veranstaltern der Pegida-Proteste vor, den Boden für fremdenfeindliche Gewalt zu bereiten. In der "Welt am Sonntag" bezeichnete sie sie als "geistige Brandstifter". Fahimi fügte hinzu, vor einer vermeintlichen Islamisierung des Abendlandes zu warnen, sei purer Populismus.

  • Gabriel kündigt Änderungen in der Familienpolitik an

    Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat Änderungen in der Familienpolitik seiner Partei angekündigt. Die Generation der 30- bis 50-Jährigen mit Kindern werde bisher von der Politik alleine gelassen, obwohl sie enorme Belastungen trage, sagte Gabriel dem "Tagesspiegel am Sonntag" aus Berlin. Die SPD müsse zum Anwalt dieser Menschen werden. Als konkretes Vorhaben nannte der Chef der Sozialdemokraten die Einführung einer Familienarbeitszeit. Gabriels Parteikollegin, Bundesfamilienministerin Schwesig, hatte eine 32-Stunden-Woche für Eltern vorgeschlagen, bei der ein Teil des Lohnausfalls mit Steuermitteln ausgeglichen wird.

  • Schwere Sicherheitsmängel am Flughafen Frankfurt

    Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main gibt es nach einem Medienbericht gravierende Sicherheitsrisiken. Die "Bild am Sonntag" meldet, dass es Prüfern der EU-Verkehrskommission bei jedem zweiten Versuch gelungen ist, Waffen oder andere gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln. In dem als geheim eingestuften Bericht der Kommission werde kritisiert, dass das Personal externer Dienstleister schlecht geschult sei. So könnten die Mitarbeiter die Röntgenbilder bei den Handgepäckkontrollen nicht richtig deuten. Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man nehme das Thema sehr ernst. 2.500 Mitarbeiter würden derzeit neu geschult. Sollte die Sicherheitslage nicht besser werden, droht die EU-Kommission dem Zeitungsbericht zufolge damit, den Frankfurter Flughafen als "Non-Schengen-Airport" einzustufen. Dann müssten sich in Frankfurt startende Passagiere bei der Einreise in andere EU-Länder dort einer erneuten Kontrolle unterziehen.

  • Bei Amazon wird erst von morgen an wieder gestreikt

    Die Gewerkschaft Verdi hat ihren Streik beim Internet-Versandhändler Amazon für einen Tag ausgesetzt. Zur Begründung hieß es, dass eine Klage gegen die Sonntagsarbeit an den Standorten Bad Hersfeld und Leipzig gescheitert sei. Laut Amazon sind dort an den Adventssonntagen jeweils mehrere hundert Mitarbeiter tätig - auf freiwilliger Basis und mit Sondergenehmigung. Morgen will Verdi den Streik in mehreren Versandzentren des Online-Händlers wieder aufnehmen und so eine Bezahlung wie im Einzelhandel durchsetzen. Amazon richtet sich nach den Tarifen der Logistikbranche und lehnt Verhandlungen mit Verdi ab.

  • New York: Zwei Polizisten offenbar aus Rache für Rassismus erschossen

    In New York hat ein Mann offenbar aus Rache für tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze zwei Beamte erschossen und sich anschließend selbst getötet. Bürgermeister de Blasio sagte vor Journalisten, die beiden Polizisten seien in ihrem Streifenwagen im Stadtteil Brooklyn regelrecht hingerichtet worden. Der 28-jährige afroamerikanische Täter habe mit einer halbautomatischen Waffe aus nächster Nähe auf die beiden gefeuert. Medienberichten zufolge kündigte er seine Tat an und stellte sie in Zusammenhang mit kürzlichen Fällen, in denen Schwarze von weißen Polizisten getötet wurden. US-Präsident Obama verurteilte die Ermordung und erklärte, für die Tat gebe es keine Rechtfertigung.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt und meist trocken. Im Norden und in der Mitte gebietsweise etwas Regen. Temperaturen 4 bis 9 Grad. Morgen meist bedeckt bis stark bewölkt, im Norden und in der Mitte örtlich Regen. 7 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag bewölkt, teils mit Regen. Im Süden trocken. 8 bis 15 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Südwest 5 bis 6, Böen bis 8.

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