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Sonntag, 21. September 2014 19:00 Uhr

  • Kenia liefert Terrorverdächtige nach Deutschland aus

    Kenia hat zwei Terrorverdächtige nach Deutschland ausgeliefert. Wie der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mitteilte, wurden die Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft bei ihrer Einreise aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Somalia Ende August abgefangen und gestern nach Frankfurt am Main ausgeflogen. Dort seien sie von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen worden und säßen seither in Untersuchungshaft. Die 22 und 30 Jahre alten Verdächtigen sollen sich seit 2012 in Somalia am Kampf der radikalislamischen Terrormiliz Al-Shabaab beteiligt haben. Die Gruppierung will mit Gewalt einen Gottesstaat am Horn von Afrika errichten. Den Angaben zufolge hatten Informationen der kenianischen Polizei bereits zur Verhaftung drei weiterer mutmaßlicher Al-Shabaab-Anhänger aus Deutschland am Frankfurter Flughafen geführt.

  • Klimawandel: Müller warnt vor hohen Kosten durch den Klimawandel

    Bundesentwicklungsminister Müller hat vor den hohen Kosten gewarnt, sollte die internationale Gemeinschaft nicht zügig auf den Klimawandel reagieren. Ohne konkrete Maßnahmen könnten Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten vernichten, sagte der CSU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Zudem forderte er von Deutschland eine Führungsrolle im Klimaschutz. Müller reist am Dienstag zusammen mit Umweltministerin Hendricks zum UNO-Klimagipfel nach New York. Dort gingen heute Zehntausende Menschen gegen den globalen Temperaturanstieg auf die Straße. Kundgebungen gab es auch in Neuseeland, Australien und Berlin.

  • Afghanistan: Wahlkommission erklärt Ghani zum neuen Präsidenten

    Der frühere Finanzminister Ghani wird neuer Präsident in Afghanistan. Das teilte die Wahlkommission heute nach Neuauszählung aller Stimmzettel der Stichwahl vom Juni mit. Sie gab jedoch keine konkreten Ergebnisse bekannt. Ghani und sein Rivale Abdullah unterzeichneten heute in Kabul ein Abkommen zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit. Abdullah soll ein Amt ähnlich dem eines Ministerpräsidenten erhalten. Der Vertreter der UNO in Afghanistan, Kubis, begrüßte die Übereinkunft und forderte eine rasche Umsetzung. Die US-Regierung äußerte die Erwartung, dass nun auch das Sicherheitsabkommen unterschrieben werde, das der scheidende Präsident Karsai abgelehnt hatte. Dies gilt als Voraussetzung für den Verbleib internationaler Soldaten in Afghanistan über den offiziellen Truppenabzug Ende 2014 hinaus.

  • SPD: Kanzlerin soll in Fragestunden Rede und Antwort stehen

    Nach den Grünen hat sich jetzt auch die SPD für eine Reform der Fragestunde im Bundestag ausgesprochen. Die Abgeordneten sollten Bundeskanzlerin Merkel und die Minister künftig direkt befragen können, sagte SPD-Fraktionschef Oppermann dem Berliner "Tagesspiegel". Als Vorbild nannte er das britische Unterhaus, in dem es regelmäßig zu einem Schlagabtausch zwischen Opposition und Regierung komme. Bislang werden Fragen von Abgeordneten an die Regierung vorab schriftlich gestellt und dann meist von Staatssekretären beantwortet.

  • Volleyballer gewinnen WM-Bronze in Polen

    Die deutschen Volleyballer haben bei der Weltmeisterschaft in Polen Bronze gewonnen und damit die erste Medaille seit 44 Jahren geholt. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Heynen in Kattowitz mit 3:0 in Sätzen gegen Frankreich durch. Gestern hatte Deutschland im Halbfinale knapp gegen Gastgeber Polen verloren. Als bislang einzige deutsche WM-Medaille hatte die Auswahl der DDR im Jahr 1970 Gold geholt.

  • Wetter: Am Montag wechselhaft, im Westen sonnig. 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: In der Nacht im Süden und an den Küsten Schauer und Gewitter, in der Landesmitte dagegen trocken. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad. Morgen wechselnd bewölkt. In der Osthälfte Schauer und Gewitter. Im Westen sonnige Abschnitte. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag meist wechselnd bewölkt, in der Südhälfte sonnig. Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad. So weit die Meldungen.

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