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Donnerstag, 28. August 2014 17:00 Uhr

  • UNO: 43 Blauhelme auf den Golanhöhen gefangen genommen

    Im Süden Syriens sind nach Angaben der Vereinten Nationen 43 UNO-Soldaten gefangen genommen worden. Sie befänden sich in der Gewalt von bewaffneten Extremisten, hieß es aus New York. Mehr als 80 weitere Blauhelme seien eingeschlossen. Syrische Regimegegner hatten gestern den Grenzübergang Kunaitra eingenommen, der zu den von Israel besetzten Golanhöhen führt. In der Folge bombardierte das syrische Militär die Stellungen der Aufständischen. An den Gefechten ist auch die Al-Nusra-Front beteiligt. - Die UNO beobachtet auf den Golanhöhen den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien.

  • Terrormiliz IS richtet 250 syrische Soldaten hin

    Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat nach eigenen Angaben 250 syrische Soldaten hingerichtet. In einem Video, das die Miliz heute im Internet veröffentlichte, sind die Leichen der Männer zu sehen. Sie sind offenbar enthauptet worden. Die Soldaten sollen am vergangenen Wochenende bei der Einnahme des Luftwaffenstützpunktes Tabka in der Provinz Rakka gefangen genommen worden sein.

  • Nato: Mehr als 1.000 russische Soldaten in der Ukraine

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat Russland vorgeworfen, Truppen in die Ostukraine gebracht zu haben. Das Präsidialamt in Kiew teilte mit, Poroschenko habe eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats einberufen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Nach Angaben des Sicherheitsrats haben die russischen Soldaten bereits den strategisch wichtigen Grenzort Nowoasowsk eingenommen. Die Nato erklärte, es dürften sich mehr als 1.000 russische Soldaten auf ukrainischem Gebiet befinden. - Russland wies die Vorwürfe zurück. Man habe keine Truppen in der Ostukraine, betonte der russische OSZE-Gesandte Kelin in Wien. Der polnische Außenminister Sikorski bezeichnete das Vorgehen Russlands als Aggression. Es handele sich um die schwerste Sicherheitskrise seit Jahrzehnten.

  • Piloten bei Germanwings streiken

    Bei der Lufthansa-Tochter Germanwings wird morgen gestreikt. Die Pilotengewerkschaft Cockpit kündigte im Tarifkonflikt mit der Lufthansa Arbeitsniederlegungen von 6 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags bei Germanwings an. Wie das Unternehmen mitteilte, werden 70 Prozent aller Flüge gestrichen. Betroffen sind vor allem Inlandsverbindungen. Fluggäste hätten die Möglichkeit, auf die Bahn auszuweichen, hieß es. Sie können ihren Flug aber auch stornieren oder umbuchen. Flüge in die Urlaubsgebiete hingegen fänden statt. Verhandlungen zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft Cockpit waren am Nachmittag ergebnislos geblieben. - In dem Tarifstreit geht es vor allem um die Übergangsrente für mehr als 5.400 Piloten bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo.

  • CSU geht auf Maut-Kritiker zu

    CSU-Chef Seehofer geht auf Kritiker der geplanten PKW-Maut zu. Er sagte der "Süddeutschen Zeitung", er wolle über Ausnahmeregelungen für Grenzregionen reden. Bisher hat die CSU Änderungen an dem Konzept von Verkehrsminister Dobrindt abgelehnt. Zuletzt hatten die CDU in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg Bedenken angemeldet. Unklar ist auch, ob die Europäische Union der PKW-Maut in der geplanten Form zustimmt.

  • Wetter: Am Freitag wechselnde bis starke Bewölkung mit Schauern und Gewittern, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Bis zum Abend im Osten heiter und trocken. Sonst wechselnd bewölkt, im Westen örtlich Regen. Nachts von Westen her zunehmende Niederschläge, im Südosten trocken. Abkühlung auf 16 bis 5 Grad. Morgen wechselnde bis starke Bewölkung mit Schauern und Gewittern. An der Nordee und in Teilen Bayerns sonnig. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Südosten und an den Alpen regnerisch. Sonst wechselnd bewölkt mit Aufheiterungen, später im Nordwesten neue Niederschläge. 18 bis 24 Grad.

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