Nachrichten

Sonntag, 19. April 2015 01:00 Uhr

  • Bericht: GDL entscheidet noch heute über neue Bahn-Streiks

    Der Vorstand der Lokführer-Gewerkschaft GDL will einem Bericht zufolge noch im Laufe des Tages über neue Streiks bei der Deutschen Bahn entscheiden. Das schreibt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Zuvor hatte GDL-Chef Weselsky erklärt, es sei schon in der kommenden Woche mit Ausständen zu rechnen. Die Tarifverhandlungen waren am Freitag von der Gewerkschaft für gescheitert erklärt worden. In der Folge erklärte Bahnchef Grube, er halte eine Lösung ohne neue Streiks noch für möglich. Bislang kündigte die GDL Arbeitskampfmaßnahmen stets mindestens 24 Stunden vorher an.

  • Zeitung: Mehrheit des VW-Aufsichtsrats gegen Piëch

    Der Aufsichtsratschef des Volkswagen-Konzerns, Piëch, steht nach Presseinformationen womöglich vor der Ablösung. Die Mehrheit des Aufsichtsrats sei gegen Piëch, zitiert die "Bild am Sonntag" ein Mitglied des Gremiums. Seine Abwahl werde nicht nur von den zehn Arbeitnehmervertretern gefordert, sondern auch von den jeweils beiden Aufsichtsräten Niedersachsens und der Porsche-Familie. Auslöser war dem Bericht zufolge vor allem die Sitzung des Präsidiums am vergangenen Donnerstag. Dort hatte VW-Vorstandschef Winterkorn Rückendeckung erhalten. Piëch war zuvor auf Distanz zu Winterkorn gegangen. Dabei ging es um mutmaßlich zu hohe Kosten bei dem Konzern.

  • Gewehr G36: Opposition macht Druck auf von der Leyen

    In der Debatte über das umstrittene Sturmgewehr G36 macht die Opposition Druck auf Bundesverteidigungsministerin von der Leyen, CDU. Die Grünen-Politikerin Brugger sagte dem Berliner "Tagesspiegel", die Ministerin müsse am Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestages Rechenschaft ablegen. Ähnlich äußerte sich das Mitglied der Linkspartei, van Aken. Von der Leyen müsse erklären, warum sie erst im Herbst auf Berichte über technische Mängel bei dem Gewehr reagiert und die Beschaffung gestoppt habe. Ein Gutachten zu dem Standardgewehr der Bundeswehr bestätigt seit Jahren erhobene Vorwürfe, wonach das G36 etwa bei Feuchtigkeit und Erhitzung nicht mehr präzise schießt.

  • Entwicklungsminister Müller sichert Ebola-Gebieten Aufbauhilfen

    Bundesentwicklungsminister Müller hat den von Ebola betroffenen Ländern Westafrikas die Unterstützung Deutschlands beim wirtschaftlichen Wiederaufbau zugesichert. Zugleich rief er Liberia, Guinea und Sierra Leone am Rande der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington zu eigenen Anstrengungen auf. Notwendig seien etwa eine bessere Korruptionsbekämpfung und mehr Rechtssicherheit für Firmen. Andernfalls würden Investitionen dort kaum oder gar nicht erfolgen, sagte der CSU-Politiker. Außerdem mahnte Müller den Aufbau eines wirksamen Steuersystems an, damit Einnahmen aus Rohstoffgeschäften dem Weg ins Gesundheits- und Bildungswesen fänden. Zuvor hatten die Staatschefs der drei Staaten die internationale Staatengemeinschaft um Hilfen in Höhe von acht Milliarden Dollar gebeten. Neben dem Wirtschaftshilfen gehe es auch um eine verbesserte Vorbeugung gegen weitere Epidemien.

  • IWF und EZB drängen Athen zu verbindlichen Reformzusagen

    Der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank haben die griechische Regierung zu weiteren Reformen aufgerufen. IWF-Chefin Lagarde sagte in Washington, Athen müsse die Arbeit nicht nur beschleunigen, sondern auch vertiefen. EZB-Chef Draghi forderte erneut verbindliche Sparzusagen. Sie sind Voraussetzung für weitere Kredite der internationalen Geldgeber. Zum Abschluss der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank verabschiedeten die Finanzminister und Notenbankchefs eine gemeinsame Erklärung. Zu den Risiken für die wirtschaftliche Erholung werden darin unter anderem die Griechenland-Krise und die niedrigen Inflationsraten im Euroraum gezählt.

  • Finnland wählt neues Parlament

    In Finnland wird heute ein neues Parlament gewählt. Bei der Abstimmung deutet sich ein Regierungswechsel an. Das Mehrparteienbündnis unter dem konservativen Ministerpräsidenten Stubb steht wegen der seit drei Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise in der Kritik. Umfragen zufolge könnte die oppositionelle Zentrumspartei die Wahl gewinnen. Als Favorit für den Posten des Regierungschefs gilt Parteichef Sipilä. Stimmberechtigt sind rund 4,5 Millionen Finnen. Die Wahllokale öffnen um 8 Uhr.

  • Wetter: Im Norden und Osten bewölkt, sonst sonnig. 12 bis 18 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht meist gering bewölkt oder sternenklar. Im Norden zum Teil dichtere Wolken, aber kaum Regen. Tiefsttemperaturen 5 bis -1 Grad. Am Tage im Norden und Osten teils bewölkt, im Westen und Süden überwiegend sonnig. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Südosten bewölkt, vereinzelt Regen möglich. Sonst meist sonnig. 14 bis 20 Grad.

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