Nachrichten

Sonntag, 26. April 2015 17:00 Uhr

  • Nepal: Nachbeben und schlechtes Wetter behindern Rettungsarbeiten

    Einen Tag nach den schweren Erdstößen in Nepal behindern Nachbeben und Regenfälle die Suche nach Überlebenden. Gebäude und Straßen, aber auch Strom- und Telefonleitungen sind zerstört oder beschädigt. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen, da noch nicht alle betroffenen Gebiete erreicht werden konnten. In der Hauptstadt Kathmandu fehlt es an Räumgerät, Krankenhäuser und Leichenhallen sind überfüllt. Im Himalaja lösten die Nachbeben weitere Lawinen aus. Inzwischen sprechen nepalesische Behörden von weit mehr als 2.000 Toten. Die Regierung rief den Notstand aus. Der ebenfalls von dem Beben betroffene Nachbarstaat Indien schickte mehrere Flugzeuge mit Nahrungsmitteln und Zelten, weitere Länder sagten Hilfsgelder zu.

  • Gedenken: Gauck dankt britischen Befreiern von Bergen-Belsen

    Bundespräsident Gauck hat dem britischen Militär für die Befreiung des NS-Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 70 Jahren gedankt. Die Soldaten seien Botschafter einer demokratischen Kultur gewesen, sagte er bei der Zeremonie in der Gedenkstätte in Niedersachsen. Gauck betonte, Deutsche hätten zwischen 1933 und '45 an ungezählten Orten unermessliche Schuld auf sich geladen. Orte wie Bergen-Belsen, Buchenwald oder Dachau seien auf ganze besondere Weise Symbole dieses Abgrunds. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Lauder, warnte vor einem wieder aufflammenden Antisemitismus in Europa. Man höre heute die gleichen Parolen wie damals. Auch in den Gedenkstätten Flossenbürg in Bayern und Natzweiler-Struthof im Elsass finden heute Gedenkveranstaltungen statt. In Frankreich stehen die Feiern im Zeichen des nationalen Gedenkens an die Deportierten des Zweiten Weltkrieges.

  • Kanzleramt: BND hat schon 2008 über Spionageabsicht der NSA informiert

    Das Bundeskanzleramt hat bestätigt, dass es vom BND schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert worden ist. Außerdem habe man die Unterlagen darüber bereits 2014 dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, der Bundesnachrichtendienst habe nicht nur 2008, sondern auch 2010 die Regierung über rechtswidrige Praktiken der NSA in Kenntnis gesetzt. - Bisher hatte es geheißen, das Kanzleramt als Aufsichtsbehörde sei erst kürzlich informiert worden. Der BND steht unter Druck, nachdem bekannt geworden war, dass er indirekt für den US-Geheimdienst die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht haben könnte. In einer Mitteilung der Bundesregierung vom Donnerstag hieß es, man habe technische und organisatorische Defizite beim BND identifiziert, die zu beheben seien.

  • Kämpfe im Jemen breiten sich aus

    Im Jemen weiten sich die Kämpfe zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und regierungstreuen sunnitischen Einheiten aus. Korrespondenten zufolge gibt es in der Hauptstadt Sanaa, in Aden und Tais sowie in mehreren Provinzen Gefechte. Kampfflugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Allianz bombardierten Huthi-Stellungen in Sanaa. In Berichten ist von den schwersten Kämpfen die Rede, seit Saudi-Arabien in den Bürgerkrieg eingriff. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kontrollieren nach wie vor große Teile des Landes. Ihre Gegner sind Anhänger von Präsident Hadi und ihn unterstützende Milizen.

  • Asean-Gipfel: Beratung über gemeinsamen Markt und Haltung zu China

    In Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur beraten die Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz steht die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums. Nach dem weitgehenden Abbau der Zollschranken geht es nun um den freien Fluss von Dienstleistungen, Kapital und Investitionen. Geplant ist ein Binnenmarkt mit rund 620 Millionen Einwohnern. Zum Auftakt des Treffens forderten die Philippinen, sich gemeinsam territorialen Ansprüchen Chinas in Meeresgebieten entgegenzustellen. Am Rande des Treffens kündigten Vertreter der Asean-Staaten und der EU an, die 2009 abgebrochenen Gespräche über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen.

  • Wetter: Viel Regen, nur im Süden freundlicher, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Viele Wolken, vor allem nördlich des Mains gebietsweise schauerartiger Regen. Im Süden freundlicher, später aber auch dort Niederschläge. Werte zwischen 10 und 22 Grad. Morgen weiterhin überwiegend stark bewölkt oder bedeckt mit Regen bei 10 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag vor allem im Süden und Osten stark bewölkt und gebietsweise Niederschläge. 8 bis 13 Grad.

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