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Mittwoch, 1. Oktober 2014 05:00 Uhr

  • Erster Ebola-Patient in den USA

    In den USA gibt es einen ersten Ebola-Fall. Das Virus wurde bei einem Mann in Dallas im US-Bundesstaat Texas diagnostiziert, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Der Patient sei vor rund zehn Tagen aus dem westafrikanischen Liberia in die USA gereist. Er befinde sich auf der Isolierstation eines Krankenhauses. Weitere Verdachtsfälle gebe es derzeit nicht. Alle Personen, mit denen der Mann Kontakt gehabt habe, würden nun ausfindig gemacht und unter Beobachtung gestellt. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums kündigte an, das Militär werde in den kommenden Wochen 1.400 Soldaten nach Liberia entsenden, um das Land im Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu unterstützen. Die Hälfte seien Techniker, die neue Behandlungszentren aufbauen sollten. - In Westafrika sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bereits mehr als 3.000 Menschen an Ebola gestorben, mehr als 6.500 haben sich infiziert.

  • Irak: Britische Jets bombardieren Stellungen der IS-Miliz

    An den Luftangriffen gegen die IS-Miliz im Irak beteiligt sich jetzt auch Großbritannien. Verteidigungsminister Fallon teilte mit, die Luftwaffe habe mehrere Stellungen der Terrormiliz bombardiert. Dabei seien ein Artilleriegeschütz und ein mit Waffen ausgerüstetes Fahrzeug zerstört worden. Das britische Parlament hatte vergangene Woche mit großer Mehrheit für eine Beteiligung am Kampfeinsatz gegen die IS-Miliz gestimmt. - Unterdessen wird aus Syrien gemeldet, dass die Terroristen mehr als 70 zuvor verschleppte Schüler freigelassen haben. Es handele sich um Kinder syrischer Kurden im Alter zwischen 13 und 15 Jahren aus der Region um Kobane, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

  • Bundeswehr: Neue Probleme mit Eurofighter

    Die Pannenserie bei der Bundeswehr hält an. Am Kampfflugzeug "Eurofighter" wurden bei Qualitätskontrollen Produktionsfehler entdeckt. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, gibt es am Hinterteil des Rumpfes "Herstellungsfehler bei einer großen Anzahl an Bohrungen". Die Herstellerfirma BAE habe aus Sicherheitsgründen die freigegebene Lebensdauer von 3.000 auf 1.500 Flugstunden reduziert. Die Bundeswehr will nun vorerst keine weiteren Jets dieses Typs abnehmen. Im Streit um Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr forderte der Bundeswehrverband eine sachliche Debatte. Nötig sei ein klarer Fahrplan, was in der laufenden Legislaturperiode machbar sei, um die Mängel abzustellen, sagte der Verbandsvorsitzende Wüstner dem "Tagesspiegel" aus Berlin. In der Debatte müsse es auch um eine Erhöhung des Wehretats gehen.

  • Lufthansa fordert Piloten zu Verhandlungen auf

    Die Lufthansa hat die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit im Tarifstreit zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert. Personal-Vorstand Volkens sagte der "Bild"-Zeitung, die Gewerkschaft müsse allerdings zu Kompromissen bereit sein. Die Gespräche könnten sofort beginnen. Der Streik der Lufthansa-Piloten am Flughafen in Frankfurt am Main war gestern Abend beendet worden. Nach Angaben des Unternehmens mussten 50 Langstreckenverbindungen gestrichen werden. Die Vereinigung Cockpit drohte mit weiteren Aktionen. In dem Streit geht es um die Übergangsversorgung für Piloten im Vorruhestand.

  • Proteste in Hongkong überschatten Feiern zum chinesischen Nationalfeiertag

    Die Proteste in Hongkong haben die Feierlichkeiten zum chinesischen Nationalfeiertag überschattet. Tausende Menschen demonstrierten in der Nacht in der Sonderverwaltungszone für mehr Demokratie. Mit einem Schweigemarsch begleiteten sie die offizielle Zeremonie zum Nationalfeiertag. Gestern hatte Verwaltungschef Leung ein Ultimatum der Demokratiebewegung verstreichen lassen. Die Demonstranten hatten damit gedroht, die seit Tagen andauernden Proteste auszuweiten, wenn die umstrittene Wahlreform nicht zurückgenommen wird. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Zentralregierung in China zu einer friedlichen Lösung im Einklang mit demokratischen Grundsätzen auf.

  • Tote und Verletzte bei Anschlägen in Bagdad

    In der irakischen Hauptstadt Bagdad hat es mehrere Anschläge gegeben. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mindestens 13 Menschen getötet und rund 40 weitere verletzt. Die in Fahrzeugen versteckten Sprengsätze seien in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Vierteln explodiert.

  • Wetter: Heute zunächst meist sonnig, später Regen und Gewitter, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Heute im Norden und Westen zunächst sonnig, später dort - wie in den übrigen Landesteilen - einzelne Niederschläge und Gewitter. 16 bis 22 Grad. Morgen an der Nordsee und im Süden sonnig, sonst bewölkt und vereinzelt Regen. Kaum Temperaturänderungen. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach sonnig und trocken bei 15 bis 21 Grad.

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