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Freitag, 29. August 2014 23:00 Uhr

  • EU-Kommissionspräsident Barroso droht Russland mit Konsequenzen

    EU-Kommissionspräsident Barroso hat den russischen Präsidenten Putin vor einer weiteren Destabilisierung der Ukraine gewarnt. Russland werde sonst einen hohen Preis zahlen, sagte Barroso in einem Telefongespräch mit Putin, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Barroso verurteilte das Vordringen russischen Militärs in die Ost-Ukraine scharf. Beim EU-Außenministertreffen in Mailand sprachen sich mehrere Teilnehmer für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau aus. Diese müssten Russland weh tun, meinte der estnische Ressortchef Paet. Eine Entscheidung könnte auf dem morgigen EU-Sondergipfel in Brüssel fallen. Zu der Konferenz wurde auch der ukrainische Präsident Poroschenko eingeladen. In der Ost-Ukraine meldeten die pro-russischen Separatisten unterdessen den Abschuss von vier ukrainischen Kampfjets im Raum Donezk. Dabei habe es Tote und Verletzte gegeben, teilten die Aufständischen mit.

  • Ukraine: Russland beharrt auf Schuldentilgung - neue IFW-Tranche für Kiew

    Im Streit zwischen Russland und der Ukraine um Gaslieferungen gibt es noch keine Annäherung. Der Chef des russischen Gazprom-Konzerns sagte bei einem Treffen mit EU-Energiekommissar Oettinger in Moskau, ohne wenigstens eine teilweise Tilgung der ukrainischen Schulden werde man weiterhin kein Gas in das Land liefern. Er verlangte, das Nachbarland müsse mindestens 1,45 Milliarden US-Dollar sofort begleichen und weitere 3,8 Milliarden in Raten. Die Ukraine hält den Preis für überzogen und verweigert bislang Zahlungen für bereits erhaltenes Gas. Inzwischen genehmigte der Internationale Währungsfond Kiew eine weitere Hilfstranche von 1,4 Milliarden Dollar. Im Gegenzug muss die Ukraine ihren Haushalt konsolidieren und Korruption bekämpfen.

  • Polen verweigert Russlands Verteidigungsminister vorübergehend Überflug

    Polen hat dem russischen Verteidigungsminister Schoigu vorübergehend die Überflugrechte verweigert. Der Politiker wollte von einem Weltkriegsgedenken in der Slowakei nach Russland zurückkehren und musste wegen des Verbots in Bratislava zwischenlanden. Später erteilte Polen die Überflug-Genehmigung doch. Zur Begründung für die Verzögerung hieß es in Warschau, der Pilot der Militärmaschine habe fälschlicherweise einen zivilen Flug angemeldet. Die Regierung in Moskau verurteilte den Zwischenfall als einen groben Verstoß Polens gegen internationale Normen.

  • Ex-Kriegsparteien im Balkan intensivieren Suche nach Vermissten

    Mehrere Staaten Ex-Jugoslawiens haben verstärkte Anstrengungen zur Suche nach vermissten Opfern der Balkankriege zugesagt. Die Präsidenten von Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro und Serbien unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung im bosnischen Mostar. Diese sieht vor, dass die Staaten die Verantwortung für die Aufklärung von Menschenrechts-Verstößen und den Schicksalen Verschwundener übernehmen. Das Treffen wurde von der "Internationalen Kommission für vermisste Personen" organisiert, die 1996 nach dem Friedensabkommen von Dayton ins Leben gerufen worden war. Die Organisation teilte mit, sie wolle weitere Staaten für die Vereinbarung gewinnen. Seit den Zerfallskriegen auf dem Balkan gelten in Bosnien etwa 7.800 Menschen als vermisst, in Kroatien sind es rund 2.200.

  • USA erhöhen Terrorwarnstufe nicht - London mit zweithöchster Einstufung

    Anders als Großbritannien will Washington die Terrorwarnungen angesichts der Kriege in Syrien und im Irak nicht erhöhen. Das Ministerium für Heimatschutz teilte mit, man habe keine Kenntnisse über spezifische oder glaubwürdige Drohungen der Terrormiliz IS auf amerikanischem Gebiet. Die Milizen fassten aber Amerikaner im Ausland ins Auge. Man habe bereits vor einiger Zeit Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr verschärft. Zuvor hatte London erstmals seit 2011 seine Terrorwarnstufe angehoben. Es gilt nun die zweithöchste von insgesamt fünf Warnstufen. Damit wird die Gefahr eines Terroranschlags in Großbritannien wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Wales als "hoch wahrscheinlich" angesehen.

  • Syrische Armee greift Rebellen in Damaskus an

    Die syrische Armee hat in Damaskus Stellungen in einem von Rebellen gehaltenen Bezirk angegriffen. Nach Angaben des Regimes wurden zahlreiche Kämpfer getötet. Etliche Tunnel und Verstecke seien zerstört worden. Die in Großbritannien angesiedelte oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Angriffe. Es handele sich um die heftigsten Attacken der Regierungsstreitkräfte seit der Einnahme des Bezirks im Osten der Hauptstadt durch Aufständische vor gut einem Jahr. Seither kontrollierten sie eine Verbindung zwischen Damaskus und der von ihnen gehaltenen Provinz Ghuta.

  • Militante Palästinenser demonstrieren für Aufrüstung des Gazastreifens

    Im Gazastreifen haben tausende militante Palästinenser für eine Aufrüstung des abgeriegelten Küstengebiets demonstriert. Bei Protesten gegen Israel marschierten vermummte Kämpfer der Extremistengruppe Islamischer Dschihad durch Gaza-Stadt. Dabei hielten sie Schusswaffen und Raketen hoch. Israel verlangt eine Demilitarisierung des Gazastreifens. Die dort regierende Hamas lehnt das ab.

  • USA verschärfen Sanktionen im Atomstreit mit Iran

    Die Vereinigten Staaten verhängen im Atomstreit mit dem Iran zusätzliche Sanktionen. Die Maßnahmen beträfen 25 Personen und Unternehmen, teilte das US-Finanzministerium in Washington mit. Ihnen werde vorgeworfen, das Atomprogramm zu unterstützen, den Terrorismus zu fördern und der Führung in Teheran dabei zu helfen, bereits bestehende Sanktionen zu unterlaufen. Mit den neuen Strafmaßnahmen werden unter anderem Konten eingefroren. Vergangenen November hatte sich der Iran zu einer Beschränkung seines Atomprogramms verpflichtet. Derzeit laufen Verhandlungen mit den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland über ein dauerhaftes Abkommen. Es soll dem Iran die friedliche Nutzung der Kernenergie erlauben, ihm zugleich aber Möglichkeiten zur Entwicklung von Atomwaffen nehmen.

  • Bergleute in Mine in Nicaragua eingeschlossen

    Nach einem Minenunglück in Nicaragua bemühen sich die Bergungskräfte um die Rettung von verschütteten Bergleuten. Eine Gruppe von 20 Männern sei bereits in einer Tiefe von mehreren hundert Metern geortet worden, teilte die Regierung in Managua mit. Die Rettungskräfte versuchten nun, die Eingeschlossenen mit Wasser und Lebensmitteln zu versorgen. Zwei Bergleute hätten sich aus aus eigener Kraft aus dem Stollen befreien können. In der Mine wird Gold gefördert.

  • Börse: Dow und Dax mit leichtem Plus

    Die US-Börsen haben leichte Kursgewinne verzeichnet. Der Dow-Jones-Index legte 0,1 Prozent auf 17.098 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging mit einem Plus von 0,5 Prozent mit 4.580 Punkten aus dem Handel. Zuvor hatte der deutsche Aktienmarkt in Frankfurt am Main stabil geschlossen. Der Leitindex Dax stieg um 0,1 Prozent auf 9.470 Punkte.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund siegt in Augsburg 3:2

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg gegen Borussia Dortmund mit 2:3 verloren.

  • Wetter: nachts im Osten und Süden noch Niederschläge, sonst trocken. 14 bis 8 Grad.

    Das Wetter: Nachts im Osten noch einzelne Schauer. Südlich der Donau teils gewittrige Regenfälle. Sonst gering bewölkt und meist trocken. Abkühlung auf 14 bis 8 Grad. Morgen von Nordwesten her bis zur Mitte dichte Wolken und Regen. Gebietsweise Schauer und Gewitter, auch im Südosten und an den Alpen. Sonst locker bewölkt und trocken. 18 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag stark bewölkt und unbeständig. Sonne nur im äußersten Südwesten oder an der See. 17 bis 23 Grad.

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