Nachrichten

Donnerstag, 17. April 2014 06:00 Uhr

  • Ukraine-Konferenz in Genf / Basis der Nationalgarde angegriffen

    Kurz vor Beginn des Gipfels zur Ukraine-Krise hat US-Präsident Obama Russland mit weiteren Sanktionen gedroht. Er sagte in einem Interview, jedes Mal, wenn Moskau Schritte zur Destabilisierung der Ukraine unternehme, werde es Konsequenzen geben. Es sei absolut klar, dass Russland die territoriale Souveränität seines Nachbarlandes verletzt habe und nicht-staatliche Milizen unterstütze. Das Außenminsterium in Moskau erklärte dagegen, indem die USA den Militäreinsatz gegen die pro-russischen Separatisten rechtfertigten, unterstützten sie einen "Krieg gegen das Volk". Heute kommen in Genf die Außenminister der Ukraine, Russlands, der USA sowie die Beauftragte der EU zusammen, um nach einer politischen Lösung des Konflikts zu suchen. Es wird damit gerechnet, dass Washington neue Sanktionen ankündigt, wenn es bei diesem Treffen keinen Fortschritt gibt. Im Osten der Ukraine stoßen Regierungssoldaten auf wachsenden Widerstand der Separatisten, die weiter mehrere Verwaltungsgebäude besetzt halten. Zuletzt wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Militärstützpunkt in der Hafenstadt Mariupol angegriffen. Dabei wurden mindestens fünf Menschen verletzt.

  • Konsum von synthetischer Droge Crystal Meth nimmt weiter zu

    Der Konsum der Droge Crystal Meth nimmt in Deutschland laut einem Medienbericht weiter zu. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 77 Kilogramm kristallines Methamphetamin beschlagnahmt worden, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Zahlen, die heute von der Bundesdrogenbeauftragten Mortler und von BKA-Präsident Ziercke vorgestellt werden sollen. 2005 war die Droge in Deutschland noch weitgehend unbekannt - damals wurden nur sechs Kilogramm beschlagnahmt. Crystal Meth ist eine synthetische Droge, macht schnell abhängig und wird für den deutschen Markt vor allem in tschechischen Drogenlabors produziert.

  • Hendricks strebt Wohngeld-Erhöhung 2015 an

    Bundesbauministerin Hendricks will das Wohngeld für Geringverdiener erhöhen. Der "Rheinischen Post" sagte die SPD-Politikerin, die Erhöhung solle möglichst im April 2015 wirksam werden. Die Verhandlungen mit den Ländern, die 50 Prozent beitragen müssen, hätten schon begonnen. Zuletzt war das Wohngeld 2009 erhöht worden. Die Bundesregierung rechnet laut Hendricks damit, dass die Zahl der Empfänger steigen wird. Wegen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns würden mehr private Haushalte aus der Hartz-IV-Grundsicherung in den Wohngeldanspruch wechseln, sagte sie.

  • Reedereien Hapag-Lloyd und CSAV fusionieren

    Deutschlands größte Reederei Hapag-Lloyd und ihr chilenischer Konkurrent CSAV legen ihr Containergeschäft zusammen. Nach wochenlangen Verhandlungen unterzeichneten Vertreter beider Seiten in Hamburg die entsprechenden Verträge. Nach Angaben von Hapag-Lloyd entsteht damit die viertgrößte Linien-Reederei der Welt mit rund 200 Schiffen und einem Jahresumsatz von etwa neun Milliarden Euro. Hauptsitz soll Hamburg bleiben. Die Fusion braucht noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden.

  • Ostermärsche beginnen

    Mit einer Kundgebung in Erfurt beginnen heute die bundesweiten Ostermärsche. Bis Ostermontag sind rund 80 Veranstaltungen von Friedensaktivisten angekündigt, unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und im Ruhrgebiet. Bei den traditionellen Ostermärschen steht dieses Jahr die Ukraine-Krise im Fokus. Die Veranstalter erinnern zugleich an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und den des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Die Veranstalter erwarten mehrere 10.000 Teilnehmer.

  • Schulz verlangt Reform des Stabilitätspakts

    EU-Parlamentspräsident Schulz setzt sich für eine Reform des europäischen Stabilitätspakts ein. Die Defizitkriterien seien vor 22 Jahren festgelegt worden und müssten der politischen Realität angepasst werden, sagte Schulz dem "Handelsblatt". Es könne nicht sein, dass die öffentliche Hand in den Euro-Krisenstaaten als Investor ausfalle und die dortigen Privatunternehmen wegen der Kreditklemme nicht investieren könnten. Zugleich betonte er, dass er im Zuge der Diskussion um die Haushaltsprobleme Frankreichs keine Aufweichung des Paktes gefordert habe. - Schulz ist Spitzenkandidat der europäischen Sozialisten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.

  • Frankreichs Regierungschef Valls will Renten und Sozialleistungen einfrieren

    Im Kampf gegen die Staatsverschuldung sollen in Frankreich die Renten und die meisten Sozialleistungen eingefroren werden. Das gab Premierminister Valls nach einer Kabinettssitzung in Paris bekannt. Es stand bereits seit längerem fest, dass die sozialistische Regierung in den kommenden Jahren insgesamt 50 Milliarden Euro einsparen will. Nach Angaben von Valls entfallen davon allein zehn Milliarden auf die Krankenkassen. Erreicht werden soll das unter anderem mit mehr ambulanten Behandlungen und der Verordnung preiswerterer Medikamente. Darüberhinaus sollen die Renten für zunächst ein Jahr nicht mehr an die Inflation angepasst werden. Im Gegenzug ist geplant, Geringverdiener steuerlich zu entlasten.

  • Eine Million Menschen im Südsudan von Hunger bedroht

    Durch die Konflikte im Südsudan sind dort nach Angaben von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bis zu eine Million Menschen von Hunger bedroht. In dem Land gehe es um Leben und Tod, wenn nicht sofort Hilfe komme, erklärte Ban. Hunderttausende Menschen seien schon jetzt stark unterernährt, vor allem Frauen und Kinder. - Mitte Dezember waren im Südsudan Kämpfe zwischen Anhängern des früheren Vizepräsidenten Machar und Unterstützern von Staatschef Kiir ausgebrochen. Seitdem sollen Tausende Menschen der Gewalt zum Opfer gefallen sein. Mehr als eine Million Einwohner flohen vor den Kämpfen.

  • Protest vor Präsidentenwahl in Algerien aufgelöst

    Wenige Stunden vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Algerien hat die Polizei eine Demonstration gegen Amtsinhaber Bouteflika aufgelöst. Wie Korrespondenten berichten, gelang es nur wenigen Mitgliedern der Oppositionsbewegung "Barakat", sich im Zentrum der Hauptstadt Algier zu versammeln, bevor sie gewaltsam vertrieben wurden. - Bei der heutigen Wahl gilt Bouteflika, der bereits seit 1999 an der Macht ist, erneut als Favorit. Insgesamt sind knapp 23 Millionen Algerier zur Stimmabgabe angerufen.

  • Nigerias Militär: Fast alle entführten Schülerinnen befreit

    Das Militär in Nigeria hat angeblich nahezu alle Anfang der Woche entführten Schülerinnen befreit. Acht Mädchen würden noch vermisst, teilte ein Sprecher der Streitkräfte mit. Einer der Entführer sei gefangengenommen worden. Die Angaben des Verteidigungsministeriums widersprechen allerdings den Berichten von Augenzeugen in der Region sowie von örtlichen Behörden. Demnach sind die meisten Mädchen noch immer in der Hand ihrer Entführer. Insgesamt waren mehr als 100 Schülerinnen verschleppt worden. Einige von ihnen konnten sich selbst befreien. Hinter der Tat wird die radikal-islamische Sekte Boko Haram vermutet, die weite Teile von Nigerias Nordosten kontrolliert. Die Gruppe soll auch einen Bombenanschlag verübt haben, bei dem am Montag auf einem Busbahnhof in der Hauptstadt Abuja mehr als 70 Menschen getötet wurden.

  • Suche nach Vermissten nach Fährunglück in Südkorea fortgesetzt

    Einen Tag nach dem Untergang einer Fähre vor der Küste Südkoreas haben die Rettungsmannschaften die Suche nach den 290 Vermissten fortgesetzt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg nach Angaben des Krisenstabs der Regierung auf neun. Etwa 160 Personen konnten gerettet werden. Insgesamt waren mehr als 450 Menschen an Bord, darunter 300 Schüler auf einem Ausflug. Die Fähre war gestern auf dem Weg zur südkoreanischen Ferieninsel Jeju, als sie in Schieflage geriet und sank. Der Grund dafür ist unklar. Zur Unterstützung der Bergungsarbeiten haben die USA einen Hubschrauberträger zum Unglücksort verlegt. Ein Regierungssprecher sagte in Washington, man sei zu jeglicher Hilfe bereit.

  • Nach Dortmund auch Bayern München im Finale des DFB-Pokals

    Das Finale im Fußball-DFB-Pokal bestreiten Bayern München und Borussia Dortmund. Die Bayern setzten sich gestern Abend mit 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern durch. Dortmund hatte am Dienstag den VfL Wolfsburg mit 2:0 besiegt.

  • Wetter: Nachts gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 6 bis -7 Grad.

    Das Wetter: In der Nordwesthälfte dichte Wolkenfelder, gegen Abend leichter Regen. Sonst heiter bis wolkig, im Südosten auch sonnige Abschnitte. 14 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen Ausbreitung des Regengebiets nach Süden. 9 bis 16 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Süd bis Südwest 5 bis 6, Böen 7.

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