Nachrichten

Samstag, 7. März 2015 02:00 Uhr

  • Amnesty: Frauen werden als Kriegsbeute wahrgenommen

    Amnesty International beklagt, dass die Zahl der Übergriffe gegen Frauen im vergangenen Jahr weltweit zugenommen hat. Die Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, Caliskan, sagte der "Schwäbischen Zeitung", Frauen und Mädchen würden in Konflikten immer häufiger als Kriegsbeute wahrgenommen - und 2014 habe es mehr Konflikte gegeben. Die Täter müssten strafrechtlich konsequent verfolgt werden, forderte Caliskan. Sonst werde sich an der Situation der Frauen nichts ändern. Die Chefin von Amnesty Deutschland kritisierte in diesem Zusammenhang auch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. In Verfahren gegen Kriegsverbrecher würden die Anklagepunkte Vergewaltigung und sexualisierte Gewalt immer als Erstes fallen gelassen.

  • Terrormiliz IS vertrieben: Irakische Stadt Al-Bagdadi wieder unter Armee-Kontrolle

    Die irakische Stadt Al-Bagdadi ist nicht länger unter der Kontrolle der Terrormiliz "Islamischer Staat". Wie die US-Armee mitteilte, wurden die Dschihadisten von Einheiten des irakischen Militärs und sunnitischen Stammeskämpfern vertrieben. Außerdem seien drei Brücken über den Euphrat zurückerobert worden, die seit September in der Hand der IS-Miliz waren. Die irakische Armee hatte vor zwei Wochen eine Offensive gegen die Dschihadisten gestartet und wurde dabei durch Luftangriffe der internationalen Koalition gegen den IS unterstützt. Al-Bagdadi liegt in der Provinz Anbar nordwestlich der Hauptstadt Bagdad.

  • Nimrud-Zerstörung durch IS stößt auf Empörung

    UNO-Generalsekretär Ban hat die Zerstörung der antiken Stadt Nimrud im Irak durch den IS verurteilt. Er sprach von einem Kriegsverbrechen und einem Angriff auf die ganze Menschheit. Der oberste Geistliche der Schiiten im Irak, Ayatollah al-Sistani, erklärte, die Zerstörung sei ein weiterer Beweis für die Rohheit und Barbarei der IS-Miliz. Nach Angaben der Regierung in Bagdad machten die Dschihadisten die Ruinenstätte mit Militärfahrzeugen in weiten Teilen dem Erdboden gleich. Nimrud wurde im 13. Jahrhundert vor Christus gegründet und gehört zum wertvollsten Erbe der assyrischen Ära. Die Unesco-Vorsitzende Bokowa forderte den UNO-Sicherheitsrat und den Internationalen Strafgerichtshof auf, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

  • US-Regierung: Werden entschlossen gegen Polizeigewalt in Ferguson vorgehen

    Die US-Regierung hat angekündigt, der Polizeigewalt in Ferguson entschlossen entgegenzutreten. Justizminister Holder sagte in Washington, notfalls müsse die Polizeibehörde der Stadt im Bundesstaat Missouri komplett umgebaut werden. Er werde alles in seiner Kraft Stehende tun, um die Situation vor Ort zu ändern, erklärte Holder. Sein Ministerium hatte diese Woche in einem Untersuchungsbericht festgestellt, dass Schwarze in Ferguson von der Polizei diskriminiert und oft ohne ersichtlichen Grund verfolgt werden. Die Vorwürfe gegen einen weißen Polizisten, der im Sommer 2014 einen schwarzen Teenager erschossen hatte, wurden aber aus Mangel an Beweisen für eine mögliche Schuld fallen gelassen. US-Präsident Obama verteidigte diese Entscheidung. Er habe vollstes Vertrauen in die Untersuchung des Ministeriums. Was in Ferguson passiert sei, sei tragisch.

  • Ostukraine: OSZE will mehr Drohnen

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa fordert für ihre Beobachtermission in der Ostukraine eine bessere Ausstattung. OSZE-Chef Zannier sagte in Riga, nicht die Zahl der Mitarbeiter sei gegenwärtig das Problem. Die Beobachter bräuchten einen besseren Zugang. Zannier betonte, hilfreich wären etwa zusätzliche Drohnen. Nach Angaben der Bundesregierung soll die OSZE-Mission in der Ostukraine deutlich ausgeweitet werden. Bundesaußenminister Steinmeier bestätigte am Rande des EU-Außenministertreffens, künftig sollten bis zu 1.000 Mitarbeiter eingesetzt werden, um die Einhaltung der vereinbarten Feuerpause und den Abzug schwerer Waffen zu überwachen.

  • Fußball: Stuttgart und Berlin trennen sich 0:0

    Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga gab es folgendes Ergebnis: Stuttgart - Berlin 0:0.

  • Wetter: Samstag im Norden Wolken, sonst aufgelockert, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden wolkig, im Nordosten noch etwas Regen. Sonst teilweise aufklarend und vereinzelt Nebel. Tiefstwerte plus 4 bis minus 5, an den Alpen bis minus 10 Grad. Tagsüber im Norden zunächst dicht bewölkt. Sonst aufgelockerte Bewölkung, im Süden und Westen auch längere Zeit sonnig. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vielerorts sonnig. Im Norden und Osten wolkig, aber trocken. Temperaturanstieg auf 10 bis 18 Grad.

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