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Dienstag, 2. September 2014 11:00 Uhr

  • Reaktion auf Nato-Truppen: Russland will Militärdoktrin überarbeiten

    Russland will auf eine stärkere Präsenz von Nato-Truppen in Osteuropa mit einer Anpassung seiner Verteidigungspolitik reagieren. Der Vizechef des russischen Sicherheitsrats, Popow, sagte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die Militärdoktrin solle bis zum Jahresende überarbeitet werden. Er habe keinen Zweifel daran, dass eine Ausweitung der Nato-Aktivitäten ihren Platz unter den äußeren militärischen Bedrohungen finden werde. Alle Fakten wiesen darauf hin, dass die USA und die Nato die Beziehungen zu Russland verschlechtern wollten. - Die Nato-Mitgliedstaaten wollen sich am Donnerstag auf ihrem Gipfeltreffen in Wales mit einer stärkeren Truppenpräsenz befassen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte sich mit Blick auf den Konflikt in der Ukraine skeptisch. Die westlichen Staaten sollten wissen, dass es keine militärische Lösung gebe, sagte er bei einem Besuch in Neuseeland.

  • Australien will Russland vom G20-Gipfeltreffen ausschließen

    Der australische Handelsminister Robe hat einen Ausschluss Russlands wegen des Ukraine-Konflikts aus dem Kreis der G20-Staaten ins Gespräch gebracht. Man werbe bei den anderen Mitgliedsstaaten dafür, dass Russland nicht am Gipfeltreffen im November in Brisbane teilnehmen solle, sagte Robe in einem Rundfunk-Interview. Gestern hatte der australische Regierungschef Abbott angekündigt, man werde die Sanktionen gegen Russland ausweiten.

  • Taxigewerbe begrüßt Verbot von Uber

    Das Taxigewerbe hat das gerichtlich verhängte Verbot des Fahrdienst-Vermittlers Uber begrüßt. Die Genossenschaft Taxi Deutschland teilte mit, die Fahrer würden nicht kontrolliert und seien nicht sozialversichert. Zudem entgingen dem Staat Steuern. - Taxi Deutschland hatte gegen die Konkurrenz geklagt. Das Landgericht Frankfurt am Main hatte daraufhin in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung erlassen. Darin heißt es, ohne eine offizielle Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz dürfe das US-Unternehmen keine Fahrer mehr vermitteln. Uber will gegen das Verbot vorgehen. Fortschritt und Innovation dürften nicht ausgebremst werden, teilte das Unternehmen mit.

  • Pentagon: US-Einsatz gegen Al Shabaab-Miliz in Somalia

    US-Streitkräfte haben nach Angaben des Pentagons einen Einsatz gegen die radikalislamische Al Shabaab-Miliz in Somalia geführt. Das Ergebnis werde derzeit geprüft, sagte ein Sprecher. Der Luftangriff soll sich gegen den Anführer der Miliz, Godane, gerichtet haben. Dieser gilt unter anderem als mutmaßlicher Verantwortlicher für einen Anschlag auf ein Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Dabei wurden vor einem Jahr rund 70 Menschen getötet. Al Shabaab steht dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe.

  • China: Zum Tod verurteilter Deutscher geht in Berufung

    Der Deutsche, der in China wegen Doppelmordes zum Tod verurteilt worden ist, hat Berufung eingelegt. Das teilte sein Anwalt der Nachrichtenagentur DPA mit. Das Gericht der Provinz Fujian muss sich innerhalb der nächsten fünf Monate mit dem Fall befassen. Der 36-Jährige war vor etwa zwei Wochen verurteilt worden. Er soll im Juni 2010 in der südost-chinesischen Stadt Xiamen seine ehemalige Freundin und deren Lebensgefährten ermordet haben.

  • Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig, 17 bis 24 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten zeitweise Regen, sonst nur vereinzelt Schauer. Im Norden, Westen und im Südwesten teils länger sonnig. Höchstwerte zwischen 17 Grad im Südosten und 23 Grad am Rhein. Morgen in der Nordhälfte sonnig, in der Südhälfte zunächst bewölkt, später gebietsweise Wolkenauflockerungen. Temperaturen 17 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend sonnig, später etwas bewölkt. 20 bis 27 Grad.

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