Nachrichten

Freitag, 22. August 2014 05:00 Uhr

  • Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen neue UNO-Resolution zu Gaza

    Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben eine neue Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Beendigung des Gaza-Konflikts initiiert. In dem in New York vorgelegten Entwurf wird nach Angaben der Nachrichtenagentur afp zu einer sofortigen und dauerhaften Waffenruhe aufgerufen. Außerdem sprechen sich die drei Staaten für eine Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel aus. Eine Beobachtermission soll dann überwachen, ob die Feuerpause eingehalten wird und dass keine neuen Waffen in das Palästinensergebiet gelangen. Israel bereitet sich unterdessen offenbar auf eine weitere Verschärfung des Konflikts vor. Die Armee berief 10-tausend Reservisten ein. Gestern hatte sie ihre Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen fortgesetzt.

  • Poroschenko will mit Putin über "Wege zum Frieden" reden

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat angekündigt, bei seinem bevorstehenden Treffen mit dem russischen Staatschef Putin über Wege zu einem Frieden in der Ost-Ukraine zu reden. Poroschenko sagte in Kiew, die gesamte Welt habe den Krieg satt. Er werde deshalb in dem Gespräch auf einen Abzug der pro-russischen Kämpfer aus der Ukraine drängen. Poroschenko und Putin wollen am kommenden Dienstag in Minsk mit EU-Vertretern auf einem Regionalgipfel zusammenkommen. Möglich sind auch bilaterale Gespräche. In dem seit mehr als vier Monaten andauernden Konflikt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen schon mehr als 2000 Menschen getötet. Das Internationale Rote Kreuz geht unterdessen davon aus, dass der russische Lastwagen-Konvoi heute in die Ukraine fahren darf. Ein Sprecher erklärte, die ukrainischen Zollbehörden inspizierten derzeit die rund 280 Fahrzeuge. Der Konvoi soll nach Angaben aus Moskau Hilfsgüter für die Menschen in den umkämpften Gebieten der Ost-Ukraine bringen. Die Regierung in Kiew hatte aber befürchtet, dass in den Lastwagen auch Waffen für die pro-russischen Kämpfer ins Land geschmuggelt werden sollen. Der Konvoi sitzt deshalb seit Tagen an der Grenze fest.

  • Hagel: IS-Terrormiliz ist extreme Bedrohung auch für USA

    US-Verteidigungsminister Hagel hat die Terrormiliz Islamischer Staat als eine extreme Bedrohung auch für die Vereinigten Staaten bezeichnet. Die Dschihadisten stellten eine immense Gefahr für die Interessen der USA dar, sagte Hagel im Pentagon in Washington. Die militärische Ausrüstung und die finanzielle Austattung der Miliz seien jenseits von allem, was man bisher kenne. Der Verteidigungsminister kündigte an, die US-Armee werde ihre Luftangriffe gegen den IS fortsetzen. Um die Extremisten aber vollständig zu besiegen, müsse der Irak seine innenpolitischen Probleme in den Griff bekommen.

  • Sondersitzung des Thüringer Landtags zu NSU-Bericht

    Der Thüringer Landtag berät heute in einer Sondersitzung über den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses. In dem Dokument wird die Arbeit der Ermittlungsbehörden wörtlich als ein "Desaster" bezeichnet. Außerdem ist vom "Verdacht gezielter Sabotage" die Rede. Zu der Sitzung werden auch Angehörige von Opfern des "Nationalsozialistischen Untergrundes" sowie Menschen erwartet, die bei Sprengstoffanschlägen in Köln verletzt wurden. Landtagspräsidentin Diezel hatte sie gestern öffentlich um Entschuldigung gebeten. - Der NSU stammte aus dem thüringischen Jena und wird für zehn Morde verantwortlich gemacht.

  • Auch Senegal schließt Grenzen wegen Ebola-Epidemie

    Nach Südafrika hat auch der Senegal wegen der Ebola-Epidemie seine Grenzen teilweise geschlossen. Wie das Innenministerium in Dakar mitteilte, gilt die Maßnahme für die Landesgrenzen zu Guinea sowie für Schiffe und Flugzeuge aus Sierra Leone und Liberia. Zuvor hatte bereits die südafrikanische Regierung die Einreise aus diesen Staaten verboten. In den drei Ländern sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bislang mindestens 1350 Menschen an der Krankheit gestorben. Die WHO will sich Anfang September mit den Therapiemethoden gegen das Ebola-Virus befassen. Ein Sprecher erklärte, bei einem Treffen in Genf sollten mehr als 100 Experten über die Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht zugelassener Medikamente beraten. Mit einer solchen Arznei waren zwei erkrankte US-Entwicklungshelfer behandelt worden, die inzwischen wieder gesund sind. Es ist aber unklar, ob das Medikament zu ihrer Heilung beigetragen hat.

  • Chile: Zusammenstöße bei Großdemonstration für Bildungsreform

    Bei einer Massenkundgebung für eine bessere Bildungspolitik ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Medienberichten zufolge bewarfen einige Teilnehmer die Sicherheitskräfte mit Steinen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Demonstranten unterstützen die Pläne von Präsidentin Bachelet für eine Bildungsreform und befürchten Widerstand von der Regierung.

  • Wetter: Im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und kurze Gewitter. Sonst meist trocken und zeitweise auch sonnig. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 14 bis 19 Grad. Am Sonntag in der Nordhälfte weiterhin Schauer und Gewitter, im Süden teils heiter, teils wolkig und meist trocken. 15 bis 20 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Achenbach-Affäre:  Weitere Anzeige wegen Betrugs | mehr

Nachrichten

Poroschenko  will mit Putin über "Wege zum Frieden" reden | mehr

Wissensnachrichten

Medien  Die meisten sind auf Verlust vom Smartphone nicht vorbereitet | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.