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Montag, 22. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • Kiew: Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe noch diese Woche

    Das nächste Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe soll noch in dieser Woche stattfinden. Wie die Präsidialverwaltung in Kiew mitteilte, wurden zwei Termine für Mittwoch und Freitag angesetzt. Darauf hätten sich die Staatschefs der Ukraine, Frankreichs und Russlands sowie Kanzlerin Merkel bei einer Telefonkonferenz geeinigt. Die Bundesregierung teilte mit, man sei sich einig, dass die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen dringend vorangebracht werden müsse. Auch habe man konkrete Lösungsvorschläge besprochen, etwa zum Thema Austausch von Gefangenen. Die Friedensgespräche waren zuletzt immer wieder verschoben worden, weil sich die Konfliktparteien entweder nicht auf einen Zeitpunkt oder eine Tagesordnung einigen konnten. Zuletzt hatte sich die Kontaktgruppe im September getroffen. Zu ihr gehört neben Kiew und Moskau auch die OSZE.

  • Dresden: "Pegida" zieht erneut Anhänger und Gegner auf die Straße

    Die anti-islamischen Pegida-Kundgebungen verbuchen in Dresden weiter Zulauf. Bei der zehnten Demonstration dieser Art schlossen sich nach Schätzungen der Polizei diesmal mehr als 17.000 Menschen an. Zugleich zogen mindestens 4.000 Gegendemonstranten durch die Stadt, etwa 400 versammelten sich zu einem ökumenischen Friedensgebet in der Kreuzkirche. Die Pegida-Gruppierung hatte zum - wie sie es formulierte - "gemeinsamen Weihnachtsliedersingen" vor der Semperoper eingeladen. Kritik an dieser Art des Aufrufs kam von Sachsens evangelischem Landesbischof Bohl. Er sehe darin den Versuch, ein christliches Symbol und eine christliche Tradition für eine politische Aktion zu instrumentalisieren.

  • Außenminister Steinmeier gratuliert Essebsi zu Wahlsieg

    Bundesaußenminister Steinmeier hat Tunesiens künftigem Präsidenten Essebsi zum Wahlsieg gratuliert. Mit der Stichwahl um das Präsidentenamt habe Tunesien den politischen Übergang zur Demokratie zu einem vorläufigen Abschluss gebracht, erklärte Steinmeier. Seit der Revolution 2011 sei viel erreicht worden. Tunesien habe sich eine moderne demokratische Verfassung gegeben, ein neues Parlament und nun auch einen neuen Staatspräsidenten bestimmt. Essebsi hat die Stichwahl nach offiziellen Angaben aus Tunis mit fast 56 Prozent gewonnen. Er gehört der antiislamistischen Partei "Nidaa Tounès" an. Sein Gegner war der bisherige Übergangspräsident Marzouki.

  • Al-Dschasira stellt Programm in Ägypten ein

    Der arabische Fernsehkanal al-Dschasira hat seinen Betrieb in Ägypten eingestellt. Der ägyptische Ableger werde bis auf Weiteres nicht mehr senden, teilte das Medienunternehmen in Doha mit. Die Regierung in Kairo hatte wiederholt al-Dschasira für seine Berichterstattung über die Muslimbruderschaft und den abgesetzten Präsidenten Mursi kritisiert. Im Sommer waren drei Journalisten des Senders zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

  • IWF-Experten: Niedriger Ölpreis stärkt Wirtschaftswachstum

    Experten des Internationalen Währungsfonds erwarten von anhaltend niedrigen Ölpreisen eine deutliche Belebung der Weltkonjunktur. Das globale Wirtschaftswachstum könnte im kommenden Jahr bis zu 0,7 Prozentpunkte über der bisherigen Prognose von 3,8 Prozent liegen, schrieb IWF-Chefvolkswirt Blanchard. Vor allem China dürfte von niedrigeren Energiepreisen profitieren. Zugleich warnten die IWF-Ökonomen, mit dem Ölpreisverfall stiegen auch die Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems - etwa durch den Kursverfall der russischen Währung Rubel.

  • Joe Cocker im Alter von 70 Jahren gestorben

    Der britische Rocksänger Joe Cocker ist tot. Wie sein Management mitteilte, erlag er im Alter vom 70 Jahren einem Krebsleiden. Der Durchbruch war Cocker beim Woodstock-Festival 1969 mit einer Interpretation des Beatles-Hits "With A Little Help From My Friends" gelungen. Ein Comeback gelang ihm 1982 im Duett mit Jennifer Warnes mit dem Popsong "Up Where We Belong" aus dem Film "Ein Offizier und Gentleman". Weitere Hits waren seine Version der Randy Newmann-Komposition "You Can Leave Your Hat On" aus dem Film "9 1/2 Wochen" und "When The Night Comes". Cockers Markenzeichen waren seine Reibeisenstimme und die ungewöhnlichen Bewegungen seiner Arme bei Live-Auftritten.

  • Wetter: Am Dienstag nur im Süden heiter bis wolkig, sonst regnerisch bei 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Osten regnerisch. Südlich der Mittelgebirge und später westlich des Rheins meist trocken. Tiefsttemperaturen 11 bis 13 Grad. Morgen zeitweise Regen. Nur im Süden heiter bis wolkig. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 9.

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