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Samstag, 26. Juli 2014 09:00 Uhr

  • Zwölfstündige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas in Kraft getreten

    Im Gaza-Konflikt ist heute früh eine Waffenruhe in Kraft getreten. Israel und die radikal-islamische Hamas hatten sich darauf verständigt, für zwölf Stunden die Kämpfe einzustellen. Zunächst war unklar, ob dies von beiden Seiten eingehalten wird. Die israelische Armee hatte erklärt, sie werde auch weiterhin Tunnel der Islamisten suchen und zerstören. Während der Frist soll die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Lebensmitteln und Wasser versorgt werden. Zudem sollen Krankenhäuser ihre Medikamentenvorräte aufstocken und internationale Hilfsorganisationen ihre Arbeit durchführen können. Zuvor waren bei Kämpfen zwei weitere israelische Soldaten getötet worden, insgesamt kamen bei Gefechten 37 ums Leben. Auf Seiten der Palästinenser gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen mehr als 880 Opfer.

  • Internationale Konferenz zu Gaza-Konflikt in Paris

    Über den Gaza-Konflikt berät heute auch eine internationale Außenminister-Konferenz in Paris. Aus französischen Regierungskreisen hieß es, zu dem Treffen würden neben US-Außenminister Kerry und dem deutschen Ressortchef Steinmeier die Minister aus Großbritannien, Italien, Katar und der Türkei erwartet. Auch die EU-Außenbeauftragte Ashton nimmt demnach teil. Bei dem Gespräch sollten die Bedingungen für eine länger andauernde Waffenruhe ausgearbeitet werden. UNO-Generalsekretär Ban und US-Außenminister Kerry hatten beide Seiten aufgefordert, eine gefechtsfreie Woche für Gespräche zu nutzen - etwa über die Sicherheitsinteressen Israels und die von der Hamas geforderte Lockerung der Blockade des Gazastreifens.

  • Russische Geheimdienstchefs auf EU-Sanktionsliste

    Die Europäische Union hat ihre Sanktionsliste gegen Russland angesichts des anhaltenden Ukraine-Konflikts ausgeweitet. Darauf sind unter anderen die Chefs der russischen Inlands- und Auslandsgeheimdienste sowie weitere Mitglieder des russischen Sicherheitsapparats aufgeführt, wie aus dem veröffentlichten Amtsblatt der EU hervorgeht. Betroffen von den Sanktionen ist auch der tschetschenische Präsident Kadirow. Insgesamt gelten Einreiseverbote und Kontosperrungen für 15 Personen. Ebenfalls aufgeführt sind mehrere Unternehmen. Nach Angaben von Diplomaten sind auch Wirtschaftssanktionen in Vorbereitung. Der SPD-Politiker Bahr äußerte sich skeptisch über Strafmaßnahmen. Man müsse sich die Frage stellen, ob diese Präsident Putin wehtäten, sagte Bahr im Deutschlandfunk. Zudem betonte er, man könne aus Putin keinen Demokraten nach westlichem Vorbild machen. - Bahr war einer der entscheidenden Mitgestalter der Ende der 60 Jahre eingeleiteten Ostpolitik.

  • Mietpreisbremse: Offenbar mehr Ausnahmen geplant

    Bei der geplanten Mietpreisbremse zeichnen sich mehr Ausnahmen ab als bisher vorgesehen. Bundesjustizminister Maas sagte der Deutschen Presse-Agentur, man könne darüber diskutieren, Neubauten von der Regelung auszunehmen. Der ursprüngliche Entwurf sehe dies nur für erstmalige Vermietungen neu errichteter Wohnungen vor. Zurzeit werde viel in den Wohnungsbau investiert. Diese Bereitschaft wolle man erhalten, betonte der SPD-Politiker. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass bei einem Mieterwechsel die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen darf. In welchen Regionen dies gilt, sollen die Bundesländer für fünf Jahre festlegen können.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, teils kräftige Schauer und Gewitter, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Im Osten häufiger Sonne, sonst wechselnd bewölkt. Im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter. Höchsttemperaturen von 23 bis 30 Grad. Morgen erneut Wechsel von Sonne und Wolken mit der Möglichkeit weiterer Schauer und Gewitter. 24 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist bewölkt. Schauer und Gewitter vor allem in der Osthälfte. 23 bis 28 Grad.

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