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Sonntag, 21. September 2014 06:00 Uhr

  • G20-Staaten stellen Weichen für mehr Investitionen

    Die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer wollen das Wachstum der Weltwirtschaft mit mehr Investitionen ankurbeln. Man habe konkrete Maßnahmen entwickelt, um Investitionen zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und den Handel auszuweiten, heißt es in der Abschlusserklärung der G20-Staaten im australischen Cairns. Darin wird ein Fünf-Jahres-Programm für Infrastrukturmaßnahmen angekündigt. Bundesfinanzminister Schäuble sagte, es habe breiter Konsens darüber bestanden, dass für nachhaltiges Wachstum strukturelle Reformen in allen Teilen der Welt erforderlich seien. Zudem sei man sich einig, dass Vertrauen der wichtigste Rohstoff sei. Ferner wurden bei dem Treffen erste Maßnahmen im Kampf gegen Steuerflucht beschlossen. Bis 2018 solle der Datenaustausch untereinander so funktionieren, dass große Unternehmen etwa durch Gewinnverlagerungen keine Steuern mehr umgehen könnten, hieß es.

  • Zeitungsbericht: Pkw-Maut soll nur für Autobahnen und Bundesstraßen kommen

    Die geplante Pkw-Maut soll nach Zeitungsinformationen nur auf Autobahnen und Bundesstraßen erhoben werden. Die Abgabe solle zwar für alle Straßen formal eingeführt, aber auf Kreis- und Landstraßen nicht fällig werden, schreibt die "Bild am Sonntag". Damit könne den Bedenken großer CDU-Landesverbände wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Rechnung getragen werden, die das ursprüngliche Modell von Bundesverkehrsminister Dobrindt kritisiert hatten. Sie fürchteten Behinderungen für den kleinen Grenzverkehr mit Nachbarstaaten, der über Kreis- und Landstraßen fließt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer sagte derselben Zeitung, Dobrindts Entwurf werde alle Bedenken ausräumen. Bis Ende Oktober solle ein Gesetzentwurf vorliegen.

  • De Maizière will Flüchtlingskontingente für ganz Europa

    Bundesinnenminister de Maizière hat eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in Europa gefordert. Es könne nicht sein, dass vier bis fünf Länder die größte Anzahl der Menschen in Not aufnähmen, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In der Frage sei eine EU-weite Solidarität gefordert. So sollten die Flüchtlinge kontingentiert auf alle Mitgliedsstaaten verteilt werden. Dies könne etwa auch Italien entlasten, wo derzeit überproportional viele Menschen ankämen. Zugleich betonte de Maizière, angesichts steigender Asylbewerberzahlen habe die Aufnahmebereitschaft der Bundesrepublik Grenzen. Man könne nicht hierzulande alle Armutsprobleme der Welt lösen.

  • Abdullah und Ghani offenbar einig bei Einheitsregierung in Afghanistan

    Die beiden Präsidentschaftskandidaten in Afghanistan, Abdullah und Ghani, haben sich auf eine Regierung der nationalen Einheit geeinigt. Vertreter beider Seiten teilten in Kabul mit, die Vereinbarung solle heute unterzeichnet werden. Der Sprecher des scheidenden Präsidenten Karsai bestätigte das in einer Twitter-Nachricht. Beide Kandidaten beanspruchten bislang für sich, als Sieger aus der Stichwahl am 14. Juni hervorgegangen zu sein. Die Wahlkommission, die nach Betrugsvorwürfen alle 8,1 Millionen Stimmzettel neu auszählen ließ, will das Endergebnis heute veröffentlichen.

  • UNO verkündet Einigung zwischen Regierung und Rebellen im Jemen

    Im Jemen haben sich Rebellen und Regierungstruppen nach Angaben der Vereinten Nationen auf eine Waffenruhe verständigt. Der UNO-Sondergesandte Benomar sagte in der Hauptstadt Sanaa, die Vereinbarung, die heute unterzeichnet werden solle, sei nach langen Verhandlungen mit beiden Seiten zustande gekommen. Einzelheiten wurden nicht genannt. In dem Konflikt kämpfen die schiitischen Huthi-Rebellen gegen die sunnitischen Regierungstruppen. - Der Jemen befindet sich seit dem Sturz des Machthabers Saleh 2012 im politischen Umbruch.

  • Wetter: Heute meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen, 17 bis 22 Grad

    Das Wetter: Heute meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen. Im Süden und Osten teils kräftige Gewitter. Höchstwerte 17 bis 22 Grad. Morgen wechselnd bewölkt. In der Osthälfte Schauer und Gewitter. Im Westen auch sonnige Abschnitte bei 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag meist wechselnd bewölkt, in der Südhälfte sonnig. Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad.

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