Nachrichten

Freitag, 30. Januar 2015 10:00 Uhr

  • Katainen im DLF: Griechenland muss seinen Verpflichtungen nachkommen

    EU-Kommissionsvizepräsident Katainen hat die neue Regierung in Griechenland vor einer Abkehr vom beschlossenen Reformkurs gewarnt. Zweiseitige Verpflichtungen dürften nicht einseitig geändert werden, sagte er im Deutschlandfunk. Die EU-Kommission sei bereit zu Verhandlungen mit Athen, solange dies auf der Grundlage der getroffenen Vereinbarungen geschehe, betonte Katainen. Der Fraktionsvize der Linken im Bundestag, Bartsch, nannte die ersten politischen Entscheidungen der neuen Führung in Athen vernünftig. Endlich würden die Superreichen zur Kasse gebeten, sagte er ebenfalls im Deutschlandfunk. Nach EU-Parlamentspräsident Schulz reist heute Eurogruppenchef Dijsselbloem nach Athen. Er trifft dort mit Ministerpräsident Tsipras und Finanzminister Varoufakis zusammen.

  • Neue US-Sanktionen in Ukraine-Krise möglich

    Die USA haben die geplanten neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Separatisten und ihre Unterstützer im Ukraine-Konflikt begrüßt. Es ließe sich mit gutem Grund davon ausgehen, dass auch die Vereinigten Staaten zu zusätzlichen Strafmaßnahmen greifen könnten, teilte ein Sprecher des Weißen Hauses in Washington mit. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, es sei eindeutig, welchen Anteil Moskau an der Eskalation der Gewalt in der Ostukraine habe. Die EU-Außenminister hatten eine Verlängerung der Reise- und Vermögenssperren gegen Separatisten und ihre Unterstützer beschlossen. Sie gelten nun bis September. Innerhalb einer Woche sollen Vorschläge erarbeitet werden, wie die Liste mit weiteren Namen erweitert werden kann.

  • Bundestag berät über Gesetz für eine attraktivere Bundeswehr

    Verteidigungsministerin von der Leyen hat im Bundestag den Gesetzentwurf für eine attraktivere Bundeswehr vorgestellt. Die Truppe müsse sich nach dem Ende der Wehrpflicht gegen eine wachsende Konkurrenz von Arbeitgebern behaupten, sagte die CDU-Politikerin. Die Bundeswehr brauche die besten Bewerber und müsse deshalb auch die besten Arbeitsbedingungen bieten. Künftig sollten die Soldaten ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten können und höhere Bezüge erhalten. Die Opposition kritisierte die Maßnahmen der Regierung. Die Grünen-Verteidigungspolitikerin Wagner forderte nachhaltigere Erleichterungen für die Soldaten, damit der Dienst familienfreundlicher werde. Die Linken-Verteidigungsexpertin Buchholz betonte, das Kernproblem der Bundeswehr liege in der Ausrichtung der Truppe mit immer mehr Auslandseinsätzen.

  • Steuereinnahmen 2014 wieder auf Rekordniveau

    Der deutsche Staat hat 2014 gut 593 Milliarden Euro Steuern eingenommen, das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Das geht aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Der Fiskus profitierte 2014 von der guten Beschäftigungslage und mehr Privatkonsum sowie von höheren Unternehmensgewinnen. Der Zuwachs fiel etwas stärker aus als von den Steuerschätzern vorhergesagt. Die jährlichen Steuereinahmen übertreffen fast jedes Jahr diejenigen des jeweiligen Vorjahres.

  • Bahngewerkschaft EVG bekräftigt Streikbereitschaft

    Die Bahngewerkschaft EVG hat ihre Bereitschaft zu Streiks in der kommenden Woche bekräftigt. EVG-Chef Kirchner sagte der "Passauer Neuen Presse", wenn der Bahnvorstand das heute ablaufende Ultimatum der Gewerkschaft verstreichen lasse, würden Warnstreiks unweigerlich die Folge sein. Die EVG hatte der Bahn bis heute um 16 Uhr Zeit gegeben, um einer geforderten Abschlagszahlung zuzustimmen.

  • AfD-Vize Gauland distanziert sich von Pegida

    Der Vizevorsitzende der AfD, Gauland, hat sich von Pegida distanziert. Er sagte der Zeitung "Die Welt", nach dem Rücktritt von Sprecherin Oertel sei das Thema für ihn erledigt. Bis vor kurzem hatte Gauland die islamkritische Bewegung noch als natürlichen Verbündeten der AfD bezeichnet. Die Co-Vorsitzende Petri betonte, die AfD-Führung sei in der Bewertung von Pegida einig. Man müsse mit den Menschen, die demonstrieren, sprechen. Es gebe gewisse Überschneidungen, etwa beim Einwanderungsrecht oder der Forderung nach direkter Demokratie. - Die AfD kommt am Abend in Bremen zu einem Parteitag zusammen. Dabei soll die umstrittene neue Satzung beschlossen werden. Die Partei soll danach ab Dezember von nur einem Vorsitzenden geführt werden, bislang stehen der AfD drei Sprecher vor.

  • Anschläge auf Militär im Sinai zahlreiche Tote

    Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind bei Anschlägen auf Sicherheitskräfte mindestens 26 Menschen getötet worden. Wie das Staatsfernsehen berichtet, wurden fast 40 weitere Personen verletzt. Militante Extremisten hatten gestern Abend gleichzeitig mehr als ein Dutzend Polizei- und Militäreinrichtungen angegriffen. Sie feuerten Raketen ab und zündeten mehrere Auto-Bomben. Ein ägyptischer Ableger der Terror-Miliz "Islamischer Staat" bekannte sich zu den Anschlägen. Kairo sprach von einem bislang nicht dagewesenen Grad militärischer Koordination.

  • Taliban bekennen sich zu Anschlag in Kabul

    Die Taliban haben sich zum Anschlag auf den Flughafen von Kabul bekannt, bei dem gestern drei US-Amerikaner getötet worden waren. Der Attentäter habe sich für den Angriff in die afghanischen Sicherheitskräfte eingeschleust, teilte ein Taliban-Sprecher mit. - Der als Soldat verkleidete Mann hatte im militärischen Bereich des Flughafens das Feuer auf mehrere US-Bürger eröffnet, die zur Ausbildung und Beratung afghanischer Soldaten im Land waren. Der Attentäter wurde erschossen.

  • Afrikanische Union unterstützt Pläne für Truppe gegen Boko Haram

    Die Afrikanische Union unterstützt Pläne für eine regionale Eingreiftruppe gegen die Terrororganisation Boko Haram. Diese soll etwa 7.500 Soldaten umfassen. Wie nach einem Treffen des Friedens- und Sicherheitsrates der AU bekannt wurde, will man jetzt die Vereinten Nationen davon überzeugen, eine solche Militäroffensive zu finanzieren. Der Kampf gegen die Islamisten steht im Mittelpunkt des zweitägigen Gipfeltreffens, das heute früh in der äthiopischen Hauptstadt Adis Abeba begann.

  • Facebook: Ab heute gelten neue Nutzungsbedingungen

    Beim sozialen Internet-Netzwerk Facebook gelten ab heute neue Nutzungsbedingungen. Der Konzern will die Kundendaten noch genauer auswerten. Dazu will er auch Informationen über besuchte Seiten und genutzte Apps außerhalb des Netzwerks sammeln. Ziel ist es, Werbung stärker auf die Nutzer zuzuschneiden. Facebook-Mitglieder geben automatisch mit dem Einloggen ihre Einwilligung zu den neuen Regeln. Ein Widerspruch ist nicht möglich.

  • Texas: erneut Hinrichtung

    Im US-Bundesstaat Texas ist ein wegen Mordes verurteilter Mann mit der Giftspritze hingerichtet worden. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor alle Einwände des Anwaltes zurückgewiesen. Dieser hatte geltend gemacht, der Verurteilte sei geistig beeinträchtigt. Zudem hatte er Bedenken an der bei der Exekution verwendeten Giftmischung geäußert. Es war bereits die zweite Hinrichtung in Texas in diesem Jahr.

  • Wetter: Schnee- und Graupelschauer, 0 bis 5 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise bis in tiefe Lagen Schnee. Im Osten und Südosten trocken und teils sonnig. Minus 3 bis plus 3 Grad. Morgen vor allem im Westen neue Schneefälle, südlich der Donau und im Osten freundliche Abschnitte. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag weiten sich im Tagesverlauf die Schnee- und Graupelschauer in die Osthälfte aus. 0 bis 4 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.