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Mittwoch, 26. November 2014 07:00 Uhr

  • Anti-Rassismus-Proteste in mehreren US-Städten

    In den USA hat es in zahlreichen Städten wieder Proteste gegen die Straffreiheit für einen weißen Polizisten gegeben. In New York demonstrierten Hunderte auf dem Times Square. Auch aus Los Angeles, Boston, Dallas und weiteren Orten werden Proteste gemeldet. In Ferguson versammelten sich für die zweite Nacht in Folge Demonstranten vor dem Polizeidezernat der Stadt. Einige versuchten, ein Polizeiauto in Brand zu stecken. Es soll mehrere Festnahmen gegeben haben. Erstmals nach der Entscheidung der Geschworenen-Jury meldete sich der weiße Polizist zu Wort, der im August in Ferguson einen schwarzen jungen Mann erschossen hatte. Er sagte in einem Fernsehinterview, dass er erneut so handeln würde, auch wenn er den Tod des Mannes bedaure. Es habe sich um Notwehr gehandelt.

  • Studentenführer in Hongkong festgenommen

    In Hongkong fährt die Polizei mit der Beseitigung von Straßensperren der Protestbewegung fort. In der Nacht kam es bei der Räumung eines Lagers der Demonstranten im Viertel Mong Kok zu gewaltsamen Zusammenstößen. Nach Polizeiangaben wurden mehr als 100 Menschen festgenommen, darunter sind nach Korrespondentenberichten auch die Anführer Joshua Wong und Lester Shum. Die Räumung der Straßenbarrikaden war von einem Gericht angeordnet worden. Die Proteste dauern mittlerweile seit August an. Die von Studenten angeführte Bewegung verlangt eine freie Auswahl von Bewerbern für die 2017 anstehende Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs. Die Führung in Peking will hingegen nur vorab bestimmte Kandidaten zulassen.

  • Koalitions-Spitzen einigen sich beim Thema Frauenquote

    Union und SPD haben sich am späten Abend grundsätzlich darauf verständigt, die Frauenquote für große Unternehmen einzuführen. Der Gesetzentwurf soll in zwei Wochen vom Kabinett beschlossen werden. Rund 100 börsennotierte und mitbestimmungspflichtige Unternehmen müssen demnach ab 2016 mindestens 30 Prozent der Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen. Sollte ihnen dies nicht gelingen, bleiben diese Stühle künftig leer. Die Koalition vereinbarte außerdem, dass der Bund die Länder und Kommunen stärker bei der Versorgung von Flüchtlingen unterstützen wird. Zur Stärkung des Wirtschaftswachstums sind zusätzliche öffentliche Investitionen im Umfang von insgesamt 10 Milliarden Euro in drei Jahren geplant.

  • Bericht: Grüne wollen gesetzliche Krankenversicherung auch für Flüchtlinge

    Die Grünen fordern einem Bericht zufolge, dass Flüchtlinge in Deutschland dieselbe medizinische Versorgung erhalten wie gesetzlich Versicherte. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert einen Entschließungsantrag der Bundestagsfraktion, wonach alle in Deutschland lebenden Menschen in die allgemeine Krankenversicherung einbezogen werden sollen. Dies werde in dem Papier unabhängig von deren aufenthaltsrechtlichem Status gefordert. Weiter heiße es darin, die Kosten in Höhe von rund 490 Millionen Euro pro Jahr solle der Bund den Kassen erstatten.

  • Bundestag geht in abschließende Beratungen über Haushalt 2015

    Im Bundestag wird heute über den Kanzleretat debattiert. Die Opposition nutzt die Diskussion traditionell zum Schlagabtausch mit der Regierung. Die sogenannte Generaldebatte ist der Höhepunkt der viertägigen Haushaltswoche im Parlament. Einer der Schwerpunkte dürfte die Sparpolitik der Koalition sein. Der Haushaltsentwurf sieht Gesamtausgaben von 299,1 Milliarden Euro für das kommende Jahr vor. Erstmals seit 1969 sind keine neuen Schulden geplant. Die Schlussabstimmung ist für Freitag angesetzt. Wir übertragen die Bundestagsdebatte ab 9 Uhr auf den bekannten Langwellenfrequenzen, als Livestream unter www.deutschlandradio.de sowie im Digitalradio.

  • Champions-League: Niederlagen für Schalke 04 und Bayern München

    In der Fußball-Champions-League hat Schalke 04 gegen den FC Chelsea mit 0 zu 5 verloren. Der FC Bayern München musste sich bei Manchester City mit 2 zu 3 geschlagen geben.

  • Wetter: Am Mittwoch im Westen örtlich leichter Regen, sonst trocken, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Am Morgen und am Tag im Westen sowie Südwesten bewölkt mit etwas Regen. Sonst oft grau, aber trocken. Sonne am ehesten in höheren Lagen. 5 bis 10 Grad. Morgen im Westen meist dichte Wolken mit gelegentlichem Regen. Im Südosten neblig. Im Nordosten auch sonnige Abschnitte - dort 3 bis 6, sonst 7 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach trüb, jedoch meist trocken. Im Westen hin und wieder Sonne. 1 bis 4 Grad, am Alpenrand und Niederrhein bis 11 Grad.

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