Nachrichten

Dienstag, 21. April 2015 05:00 Uhr

  • Lokführerstreik beginnt im Güterverkehr

    Bei der Deutschen Bahn beginnt heute ein weiterer Ausstand der Lokführer. Betroffen ist ab 15.00 Uhr der Güterverkehr, der bis Freitag früh bestreikt wird. Von morgen an soll dann auch der Personenverkehr bundesweit bestreikt werden, und zwar bis Donnerstagabend um 21 Uhr. Die Lokführergewerkschaft GDL begründete die siebte Arbeitsniederlegung in der laufenden Tarifrunde mit einem unbefriedigenden Angebot der Bahn. Der deutsche Industrie- und Handelskammertag kritisierte den erneuten Ausstand als "Gift für den Standort Deutschland". DIHK-Chefvolkswirt Schumann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", im Güterverkehr würden die Streiks schon nach wenigen Tagen zu Produktionsstörungen führen. Dies werde die Unternehmen viel Geld kosten.

  • Überlebende Flüchtlinge der Mittelmeer-Katastrophe in Sizilien angekommen

    In der sizilianischen Stadt Catania sind 27 der 28 Überlebenden der neuen Flüchtlingskatastrophe im Mitttelmeer eingetroffen. Sie erreichten den Hafen in einem Schiff der italienischen Küstenwache und wurden von Verkehrsminister Delrio empfangen. Anschließend wurden sie ärztlich versorgt. Der 28. Überlebende war wegen seines schlechten Gesundheitszustandes schon früher nach Catania gebracht worden. Zwei der an Bord befindlichen Personen wurden festgenommen. Die Polizei verdächtigt sie, zu den Schleusern zu gehören. Die Vereinten Nationen gehen inzwischen davon aus, dass bei dem Unglück vor der libyschen Küste etwa 800 Menschen ertrunken sind. Dies teilten Vertreter des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mit, nachdem sie mit den Überlebenden in Catania gesprochen hatten.

  • Moskau und Athen verhandeln wieder über Energie-Kooperation

    Russland und Griechenland setzen heute ihre Verhandlungen über mehr Zusammenarbeit im Energiesektor fort. Die Gespräche hatten vor zwei Wochen begonnen, Anlass war damals der Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras in Moskau. Heute dürfte es nach Informationen aus Regierungskreisen in Athen auch um die Frage gehen, ob die geplante Gas-Pipeline "Turkish Stream" bis nach Griechenland und damit bis in die EU verlängert wird. Am Wochenende war berichtet worden, dass Athen im Gegenzug mit einem Milliardenbetrag als Vorschuss aus Russland rechnen könnte, bestätigt wurde das aber offiziell nicht.

  • Türkische Regierung gedenkt armenischer Opfer

    Im Streit um die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren geht die Türkei einen Schritt auf die Nachfahren zu. Ministerpräsident Davutoglu ließ mitteilen, der osmanischen Armenier werde am kommenden Freitag mit einer religiösen Zeremonie in Istanbul gedacht werden. Man teile den Schmerz der Kinder und Enkel derjenigen, die bei den Deportationen 1915 ihr Leben verloren hätten. Die Türkei wehrt sich dagegen, die Massaker einen Völkermord zu nennen. Auch die Bundesregierung vermied bisher diesen Begriff. In einem gestern bekannt gewordenen Text der Koalitionsfraktionen im Bundestag ist aber nun von Völkermord die Rede. Über den Antragsentwurf soll der Bundestag am Freitag beraten.

  • USA entsenden weitere Kriegsschiffe Richtung Jemen

    Die USA haben zwei weitere Kriegsschiffe in Richtung Jemen entsandt. Wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte, werden der Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" und sein Begleitkreuzer, die "USS Normandy", vom Golf ins Arabische Meer verlegt. Die Schiffe sollten die wichtigen Routen in der Region sichern. In den Gewässern vor dem Jemen kreuzen bereits sieben andere US-Kriegsschiffe. In dem Land herrscht derzeit Bürgerkrieg. Saudi-Arabien hat sich mit Luftangriffen in den Konflikt eingeschaltet.

  • New York Times erhält drei Pulitzer-Preise

    In New York sind die Pulitzer-Preise vergeben worden. Damit werden in zahlreichen Kategorien journalistische Arbeiten, aber auch Romane, Theaterstücke und Sachbücher ausgezeichnet. Die "New York Times" erhielt Auszeichnungen in drei Kategorien - unter anderem für ihre Berichterstattung über die Ebola-Epidemie in Westafrika. Der Pulitzer-Preis für den besten Roman ging an den auch auf deutsch erschienenen Titel "Alles Licht, das wir nicht sehen" von Anthony Doerr.

  • Wetter: Vielfach sonnig und trocken, bis 23 Grad

    Das Wetter: Verbreitet sonnig, teils mit Wolken bei Höchstwerten zwischen 12 und 23 Grad. Morgen im Norden und Nordwesten bewölkt; gebietsweise Schauer. Sonst erneut sonnig. Die Temperaturen bleiben gleich. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag in Sachsen, Nordostbayern und an den Alpen wolkig mit Schauern. Ansonsten überwiegend sonnig. 12 bis 22 Grad.

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