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Samstag, 25. Oktober 2014 07:00 Uhr

  • Thüringer SPD wählt neue Führungsspitze

    Die SPD in Thüringen wählt heute einen neuen Landesvorstand. Auf dem Parteitag in Erfurt kandidiert der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Bausewein, für das Amt des Vorsitzenden. Der langjährige Parteichef Matschie tritt nicht mehr an. Hauptthema des Treffens dürfte das angestrebte Regierungsbündnis mit Linkspartei und Grünen sein. Bei der Wahl im September hatte die Thüringer SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit der Wiedervereinigung erzielt. Stärkste Kraft wurde der bisherige Koalitionspartner CDU. Auch Die Linke trifft sich heute zu einem Parteitag in Leimbach, um über die Regierungsbildung zu beraten.

  • Zahl der Minijobber deutlich gestiegen

    Die Zahl der Minijobber in Deutschland ist einem Medienbericht zufolge deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr hätten rund 2,4 Millionen Menschen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf einen Minijob ausgeübt, berichtet der "Tagesspiegel". Das seien fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Mit mehr als 60 Prozent machten Frauen weiterhin den Hauptanteil der Minijobber aus. Die Grünen-Politikerin Pothmer warnte vor einer Niedriglohnfalle und forderte eine umfassende Reform des Systems. Der Deutsche Gewerkschaftsbund erklärte, geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse müssten in echte Teilzeit umgewandelt werden.

  • Vertriebenen-Verband will Verhältnis zu Polen verbessern

    Der künftige Präsident des Bundes der Vertriebenen, Frabritius, will das Verhältnis zu Polen verbessern. Möglichst bald nach seiner Wahl im November wolle er in das Nachbarland reisen, um mit Vertretern der Regierung und der deutschen Minderheit zu sprechen, sagte der CSU-Abgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe, dass dadurch das völlig unbegründte Feindbild-Denken beendet werde. - Fabritius tritt die Nachfolge von Erika Steinbach an. Mit ihm wird erstmals ein Politiker an der Spitze des Vertriebenenbundes stehen, der nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde.

  • Barroso weist Kritik an britischer Nachzahlung zurück

    Der scheidende EU-Kommissionspräsident Barroso hat die Kritik Großbritanniens an der von Brüssel geforderten Nachzahlung zurückgewiesen. Die Berechnungen der Kommission seien auf der Basis nationaler Statistiken und nach einem von den Mitgliedsstaaten bestimmten Verfahren erfolgt, sagte Barroso in Brüssel. Die britischen Beiträge seien höher, weil die Wirtschaftsleistung Großbritanniens seit Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen sei. Das könne niemanden überraschen. Der britische Premierminister Cameron hatte nach dem Abschluss des EU-Gipfels die Forderung der EU-Kommission als inakzeptabel zurückgewiesen. Großbritannien muss nach den Berechnungen 2,1 Milliarden Euro nachzahlen. Auf die Niederlande kommen 642 Millionen Euro zu. Deutschland und Frankreich erhalten dagegen Rückzahlungen von der EU. Mehr ...

  • Ausnahmezustand im Sinai nach Anschlag auf Soldaten

    Nach zwei Anschlägen auf die Armee hat Ägypten über einen Teil der Sinai-Halbinsel den Ausnahmezustand verhängt. Die Maßnahme gelte für drei Monate, teilte der Nationale Verteidigungsrat in Kairo mit. Außerdem wurden eine nächtliche Ausgangssperre angeordnet und der Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen geschlossen. - Bei den Anschlägen waren gestern mindestens 30 Soldaten getötet und dutzende verletzt worden. Über die Täter ist noch nichts bekannt. In der Vergangenheit hatte eine Terrorgruppe die Verantwortung für mehrere Angriffe übernommen, die Al-Kaida nahe steht.

  • Zwei Tote nach Amoklauf in US-Schule

    Ein jugendlicher Amokläufer hat in einer Schule im US-Bundesstaat Washington einen Mitschüler erschossen und vier weitere schwer verletzt. Anschließend habe sich der 14-Jährige selbst getötet, teilte die Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich in einer High School in Marysville nördlich von Seattle. US-Medien berichten, der Neuntklässler habe in der Kantine gezielt auf Mitschüler geschossen. Drei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr. US-Präsident Obama hatte sich nach dem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown mit 20 toten Erstklässlern Ende 2012 um schärfere Waffengesetze bemüht. Die Reformen scheiterten aber im Kongress.

  • Wetter: Bewölkt, gebietsweise Regen, 9 bis 15 Grad

    Das Wetter: Meist stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Südosten sonnig oder neblig trüb. Höchsttemperaturen 9 bis 15 Grad. Bei Nebel kälter. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, vor allem im Osten und Süden Nebel. Im Westen und südlich des Mains auch länger sonnig. 10 bis 16, bei Nebel 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag nach Nebelauflösung meist freundlich und vielfach sonnig. 9 bis 17 Grad.

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