Nachrichten

Samstag, 20. Dezember 2014 22:00 Uhr

  • Terrormiliz IS soll 100 abtrünnige Kämpfer getötet haben

    Die Terrormiliz IS soll Medienberichten zufolge in Syrien 100 angebliche Deserteure hingerichtet haben. Ein Aktivist aus dem nordsyrischen al-Rakka sagte der Deutschen Presse-Agentur, die ausländischen Dschihadisten hätten in ihre Heimatländer zurückkehren wollen. Hunderte weitere befänden sich unter strenger Beobachtung der IS-Führung. Ihre Gesinnung werde von einer Sittenpolizei kontrolliert, habe ein weiterer Aktivist aus der Stadt erklärt, berichtet die dpa. Nach Informationen der "Financial Times" sind 400 IS-Mitglieder in al-Rakka inhaftiert. Der Ort gilt als Hauptstadt des vom IS ausgerufenen Kalifats.

  • Vier Guantanamo-Häftlinge kehren nach Afghanistan zurück

    Die USA haben vier Afghanen aus dem Gefangenenlager Guantanamo freigelassen und in ihre Heimat zurückgeschickt. Das teilte das amerikanische Verteidigungsministerium mit. Die Männer waren 2002 und 2003 in Afghanistan festgenommen worden - wegen angeblicher Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida oder zu den Taliban. Ihre Anwälte bestritten die Vorwürfe. Nach Angaben des Pentagons sind in Guantanamo auf Kuba noch 132 Terrorverdächtige inhaftiert - von ursprünglich 780. US-Präsident Obama will das Lager schließen.

  • Faymann: EU sägt mit Sanktionen gegen Russland eigenen Ast ab

    Der österreichische Bundeskanzler Faymann hat davor gewarnt, die Sanktionen gegen Russland weiter zu verschärfen. Es gebe keinen Grund zu Jubel, wenn die russische Wirtschaft zusammenbreche, sagte Faymann der Zeitung "Österreich". Vielmehr säge die Europäische Union den Ast ab, auf dem sie selber sitze. Auch Bundesaußenminister Steinmeier hatte vor einer weiteren Verschärfung der Sanktionen gewarnt - aus Sorge vor einer Destabilisierung Russlands. Kritik daran äußerte der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Weber. Steinmeier mache einen schweren Fehler, wenn er sich verbal von den Strafmaßnahmen absetze, sagte der CSU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Präsident Putin könne von seinem gefährlichen Weg nur durch Stärke, Entschlossenheit und immer neue Gespräche abgebracht werden.

  • Sierra Leone zieht wegen Ebola Soldaten aus Somalia ab

    Sierra Leone zieht wegen der Ebola-Epidemie seine Soldaten aus der Friedensmission der Afrikanischen Union in Somalia zurück. Nach Angaben eines Militärsprechers sollen keine neuen Truppen nachfolgen. Die AU teilte mit, die 850 Soldaten aus Sierra Leone würden durch Einheiten aus anderen Ländern ersetzt, bis das Ebola-Virus vollständig eingedämmt worden sei. Allein in Sierra Leone sind der Epidemie laut der Weltgesundheitsorganisation mehr als 2.400 Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt wird die Zahl der Toten inzwischen mit über 7.300 angegeben.

  • Türkische Polizei mit Tränengas gegen Lehrer-Demonstration

    In der türkischen Hauptstadt Ankara ist die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen eine Demonstration von Lehrern vorgegangen. Rund 100 Menschen seien festgenommen worden, heißt es in Medienberichten. Die Behörden erklärten, der Protestmarsch sei illegal gewesen. Die Lehrer waren für Arbeitsrechte und eine säkulare Erziehung auf die Straße gegangen. Der türkische Präsident Erdogan verteidigte die Festnahme von Journalisten im Zuge einer landesweiten Razzia vor einer Woche. Diese nutzten ihren Beruf als Deckmantel für andere Aktivitäten, sagte Erdogan in einer Fernsehansprache.

  • Fußball-Bundesliga: Dortmund verliert in Bremen

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Wolfsburg - Köln 2:1, Bremen - Dortmund 2:1, Leverkusen - Frankfurt 1:1, Schalke - Hamburg 0:0, Stuttgart - Paderborn 0:0 und Augsburg - Mönchengladbach 2:1.

  • Die Lottozahlen: 3 - 4 - 6 - 10 - 24 - 32

    Die Lottozahlen: 3 - 4 - 6 - 10 - 24 - 32 Superzahl: 9 Spiel 77: 8 2 7 7 3 9 2 Super 6: 8 2 2 3 6 3 Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr.

  • Wetter: Am Sonntag wolkig oder heiter und meist trocken

    Das Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, gebietsweise aufklarend. Im Süden noch länger Regen- und Schneeschauer. Tiefstwerte plus 5 bis minus 1 Grad. Am Tag teils wolkig, teils heiter und weitgehend trocken. Am Nachmittag in der Nordhälfte örtlich etwas Regen. Höchsttemperaturen 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist stark bewölkt. Im Norden und in der Mitte Regen. Südlich der Donau Aufheiterungen. 7 bis 12 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.