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Montag, 2. Februar 2015 01:00 Uhr

  • "Grexit": Griechischer Vizeminister warnt Deutschland vor Verlusten

    Griechenlands Vize-Minister für Verwaltungsreformen, Katrougalos warnt Deutschland vor möglichen Verlusten im Falle eines Ausscheidens Athens aus der Euro-Zone. Der "Bild"-Zeitung sagte er, werde sein Land zalungsunfähig, dann bekomme niemand etwas wieder, auch nicht die Deutschen. Dies sei praktisches Argument für die Notwendigkeit eines Kompromisses, damit es Griechenland wieder besser gehe und die Bundesrepublik ihre Kredite zurück erhalte. Katrougalos betonte, es gehe nicht darum, dass die deutschen Steuerzahler für Griechenland aufkommen müssten, sondern um eine Neuverteilung der Schulden. Zugleich rief er die Europäische Zentralbank auf, zusätzliches Geld zu drucken. In der Weimarer Republik habe nicht die Inflation zur Katastrophe geführt, sondern die hohe Arbeitslosigkeit. Dies sowie eine extreme Armut seien nun auch die größten Probleme in Griechenland.

  • Griechenlands Finanzminister: "Lösung der Schuldenfrage bis Mai"

    Der griechische Finanzminister Varoufakis will nach eigenem Bekunden bis Ende Mai eine Lösung in der Schuldenfrage finden. Bis dahin werde sein Land nicht um neuen Kredite bitten, sagte er nach einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Sapin in Paris. Zugleich kündigte Varoufakis an, auch nach Berlin und Frankfurt am Main zu reisen. Angesichts der Bedeutung Deutschlands in Europa wolle er so bald wie möglich mit Bundesfinanzminister Schäuble sprechen. Heute wird der griechische Ressortchef in London und morgen in Rom erwartet. Varoufakis hatte einen Bruch mit der Geldgeber-Troika verkündet und damit die internationalen Gläubiger brüskiert. Nach Informationen des "Handelsblatts" denkt EU-Kommissionspräsident Juncker inzwischen darüber nach, eine Alternative für die Gruppe der Kontrolleure von EU, EZB und Internationalem Währungsfonds zu finden.

  • Zuwanderung: Wirtschaftsflügel der Union fordert Punktesystem

    Aus dem Wirtschaftsflügel der Union kommen erneut Forderungen nach Änderungen in der Zuwanderungspolitik. Der Vorsitzende der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, Linnemann, sagte der Zeitung "Die Welt", der Fachkräftemangel werde besonders für Familienunternehmer auf dem Land zum Problem. Daher dürfe die von CDU-Generalsekretär Tauber angestoßene Debatte über ein Zuwanderungsgesetz nicht im Keim erstickt werden. Auch der Wirtschaftsrat der CDU verlangt von der Bundesregierung eine Kurskorrektur. Dessen Generalsekretär Steiger sprach sich dafür aus, Zuwanderung nach dem Vorbild Kanadas mit einem Punktesystem zu steuern. Auf diese Weise könne man qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen, ohne dass es zugleich eine Einwanderung in die Sozialsysteme gebe, erklärte Steiger.

  • Landminen: Kolumbiens Regierung ruft Farc-Rebellen zur Ächtung auf

    Die kolumbianische Regierung ruft die linksgerichtete Guerilla-Organisation Farc zur Ächtung von Landminen auf. Man müsse dieses Problem angehen , sagte der Chefunterhändler bei den Friedensverhandlungen mit den Rebellen, de la Calle. Dies sei die Botschaft der kolumbianischen Gesellschaft. In den vergangenen 25 Jahren wurden in Kolumbien nach Angaben einer staatlichen Behörde über 11.000 Menschen Opfer von Landminen oder Blindgängern. Die Sprengsätze wurden demnach vor allem von den Farc gelegt. Seit über zwei Jahren verhandel Regierung und Rebellen auf Kuba über eine Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts.

  • Tausende protestieren in Ungarn gegen die Regierung

    Mehrere tausend Menschen haben am Abend in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegen einen russlandfreundlichen Kurs der Regierung protestiert. Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel forderten sie vor dem Parlamentsgebäude die Absetzung von Ministerpräsident Orban. Die Mehrheit der Menschen unterstützte die Westbindung, hieß es von Seiten der Organisatoren. Die Ungarn gingen auch auf die Straße, um gegen Korruption zu demonstrieren. - Merkel wird heute in Budapest erwartet. Auf dem Programm steht ein Treffen mit dem Regierungschef. Zudem sind Diskussionen mit deutschen Wirtschaftsvertretern und Studenten sowie ein Besuch der Großen Synagoge in Budapest geplant.

  • Wetter: Nachts Schneeschauer, +3 bis -8 Grad

    Das Wetter: In der Nacht meist Schneeschauer. Im Norden zeitweise stärkere Auflockerungen. Tiefstwerte in der Nacht zwischen plus drei und minus acht Grad. Am Tage wechselhaft, zwischen Schnee- und Graupelschauern etwas Sonne. Minus 5 bis plus 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag in der Nordhälfte Schneefall. Im Süden aufgelockert. 0 bis 4 Grad.

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