Nachrichten

Samstag, 23. August 2014 09:00 Uhr

  • Russischer Hilfskonvoi verlässt Ukraine

    Der umstrittene Hilfskonvoi ist teilweise von der Ukraine nach Russland zurückgekehrt. Nach Angaben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa passierten bereits mehrere Lastwagen den Grenzübergang bei Donezk. Die Kolonne aus rund 280 Fahrzeugen war zuvor ohne Erlaubnis in die Ukraine eingereist. Der Konvoi war gestern Abend in der Rebellenhochburg Lugansk eingetroffen. In der Ostukraine gehen die Kämpfe zwischen Soldaten und pro-russischen Kräften derweil unvermindert weiter. In Donezk sollen zwei Zivilisten getötet worden sein. Heute wird Bundeskanzlerin Merkel zu Beratungen in der Ukraine erwartet. Geplant sind Treffen mit Präsident Poroschenko und Ministerpräsident Jazenjuk. Der Geschäftsführer des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Lindner, sprach im Deutschlandfunk von einem symbolischen Besuch. Die Reise der Kanzlerin in die Region sei auch für Russland ein starkes Signal. Lindner warnte vor einer weiteren Spaltung der Ukraine. Dies wäre wirtschaftspolitisch eine Katastrophe.

  • SPD-Spitze berät über künftige Wirtschaftspolitik

    Die Sozialdemokraten suchen nach neuen Wegen in der Wirtschaftspolitik. Generalsekretärin Fahimi sagte der Nachrichtenagentur dpa, die SPD habe verstanden, dass Deutschland eine Wirtschaftspolitik neuer Qualität brauche. Die Partei wolle die erste sein, die Fragen von Aufstiegsmöglichkeiten und sozialer Gerechtigkeit mit einem gesunden wirtschaftlichen Wachstum verbinde. Präsidium, Fraktionsspitze und Bundesminister der Sozialdemokraten beraten ab dem Vormittag in Berlin über ihren künftigen Kurs innerhalb der Großen Koalition. Als Gäste sind die Präsidenten des DIHK und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung geladen.

  • Opposition kritisiert erwogenen Waffenlieferungen in den Irak

    Grüne und Linkspartei haben ihre Kritik an den von der Bundesregierung erwogenen Waffenlieferungen in den Irak erneuert. Die Bundestagsvizepräsidentin und Grünen-Politikerin Roth sagte der "Süddeutschen Zeitung", die Regierung instrumentalisiere die Notlage der Kurden für einen Tabubruch. Sie habe den Verdacht, dass diese Debatte geführt werde, um eine Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik zu erreichen. Die Vorsitzende der Links-Partei, Kipping, pochte auf ein Mandat des Bundestags. Waffen aus Armeebeständen mitten in ein Kriegsgebiet zu liefern, dafür gebe es keinen Präzedenzfall, betonte Kipping in der "Mitteldeutschen Zeitung". Die SPD-Politikerin Griese dagegen plädierte für Waffenlieferungen und sprach von einer Ausnahmesituation. Man müsse den Kurden im Irak mit Waffen helfen und dürfe dem Genozid nicht weiter zusehen, auch wenn dies ein schwieriges moralisches Dilemma sei, sagte Griese im Deutschlandfunk. - Der Bundestag wird sich am 1. September in einer Sondersitzung mit dem Thema befassen.

  • USA verurteilen Attacke auf Moschee im Irak

    Die amerikanische Regierung hat den Anschlag auf eine sunnitische Moschee im Irak mit mindestens 70 Toten verurteilt. Es handele sich um eine abscheuliche Tat, erklärte das US-Außenministerium in Washington. Der Angriff unterstreiche erneut, wie dringend Politiker des gesamten politischen Spektrums im Irak sich im Kampf gegen gewalttätige extremistische Gruppen vereinigen müssten. Mitglieder einer schiitischen Miliz hatten gestern in einer Moschee der Provinz Dijala im Osten des Landes auf Gläubige geschossen.

  • Gazastreifen: Erneut Tote und Verletzte durch israelische Luftangriffe

    Bei neuen israelischen Luftangriffen sind im Gazastreifen nach palästinensischer Darstellung mindestens drei Menschen getötet worden. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza-Stadt erklärte, rund 50 Menschen seien dabei in der vergangenen Nacht verletzt worden. Seit Beginn der israelischen Militäroffensive Anfang Juli seien knapp 2.100 Palästinenser getötet und mehr als 10.000 verwundet worden. Gestern kam nach Angaben aus Tel Aviv ein Kind ums Leben, als ein im Gazastreifen abgefeuertes Geschoss in der Nähe eines Kindergartens im Süden Israels einschlug. Ministerpräsident Netanjahu kündigte daraufhin an, dass die Armee ihren Einsatz verstärken werde. Hamas-Führer Maschal räumte derweil ein, dass Mitglieder seiner Organisation an der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland beteiligt gewesen seien.

  • Wetter: Wolkig mit Schauern, 15 bis 22 Grad

    Das Wetter: Überwiegend bewölkt, gebietsweise Schauer oder Gewitter. Vor allem im Norden zeitweilig sonnig. 15 bis 22 Grad. Morgen in der Nordhälfte wechselnd, häufig stärker bewölkt mit Schauern. In der Südhälfte heiter bis wolkig und meist trocken. Höchstwerte zwischen 15 und 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag stark bewölkt, örtlich Schauer oder Gewitter. Im Osten am Vormittag noch sonnig. Im Südosten bis zum Abend teils heiter und meist trocken. Höchstwerte zwischen 14 und 21 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste: Südwest 5 bis 6, Böen 7.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Rückhalt für Spiegel-Chefredakteur Büchner:  Mehrheit der Gesellschafter für neue Ressortleiter | mehr

Nachrichten

Ukraine-Konflikt: Ostausschuss der Wirtschaft fordert politische Lösung | mehr

Wissensnachrichten

Medien  Verlage blitzen im Streit mit Google ab | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.