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Donnerstag, 18. September 2014 23:00 Uhr

  • Schottland hat abgestimmt - Offenbar hohe Wahlbeteiligung

    In Schottland haben die Bürger heute ihr Votum über die Unabhängigkeit von Großbritannien abgegeben. Zur Stunde schließen die Wahllokale. Mit ersten Ergebnissen des Referendums wird für morgen früh gerechnet. Bereits im Laufe des Tages zeichnete sich eine hohe Beteiligung ab. Korrespondenten berichteten von langen Warteschlangen vor den Wahllokalen.

  • Hollande kündigt baldige Luftangriffe gegen IS-Milizen im Irak an

    Nach den USA wird in Kürze auch die französische Luftwaffe Angriffe gegen die Terrormilizen im Irak fliegen. Präsident Hollande teilte in Paris mit, man komme damit einer Bitte der Regierung in Bagdad nach. Frankreich werde sich daher nur an der Bombardierung von Zielen im Irak beteiligen, nicht aber in Syrien. Auch der Einsatz von Bodentruppen sei nicht vorgesehen, betonte Hollande. - Die US-Luftwaffe hatte heute mehrere Angriffe gegen vermutete Stellungen der IS-Miliz im Nordirak geflogen. Im Internet tauchte unterdessen ein Video auf, das der Terrorgruppe Islamischer Staat zugerechnet wird. Es zeigt einen britischen Journalisten, der vor zwei Jahren in Syrien verschleppt worden war. Er kündigte in dem - offensichtlich zu Propaganda-Zwecken veröffentlichten - Video an, "die Wahrheit" über die Terrorgruppe mitzuteilen.

  • Verdächtige nach Anti-Terror-Einsatz in Australien beschuldigt

    Nach der Festnahme von 15 Terrorverdächtigen in Australien hat die Staatsanwaltschaft erste Details bekannt gegeben. Danach soll ein 22-Jähriger im Auftrag der Dschihadistengruppe Islamischer Staat geplant haben, auf offener Straße mindestens eine Geisel zu nehmen und sie vor laufender Kamera zu enthaupten. Das Video sollte dann ins Internet gestellt werden. Einem weiteren Mann wird unerlaubter Waffenbesitz zur Last gelegt.

  • Obama empfängt Poroschenko im Weißen Haus

    Der ukrainische Präsident Poroschenko ist am Abend von Präsident Obama im Weißen Haus empfangen worden. Dabei lobte Obama die neuen Autonomie-Rechte für die Regionen im Osten der Ukraine und sagte zu, dass er sich weiter für eine diplomatische Lösung einsetzen wolle. - Zuvor hatte Poroschenko die USA um Militärhilfe im Kampf gegen die pro-russischen Separatisten gebeten. Vor dem Kongress in Washington sagte er, nötig seien sowohl Waffen als auch andere Ausrüstung. Die US-Regierung lehnt Waffenlieferungen an Kiew allerdings ab und hat stattdessen weitere Hilfen im Wert von 53 Millionen US-Dollar bewilligt, darunter Radartechnik und medizinisches Material.

  • Türkei mahnt enge Kooperation bei Terrorbekämpfung an

    Die Türkei hat eine engere Kooperation der europäischen Länder bei der Terrorbekämpfung angemahnt. Außenminister Cavusoglu sagte bei einem Gespräch mit Bundesaußenminister Steinmeier in Berlin, die Sicherheitsbehörden müssten Islamisten bereits an der Ausreise in Richtung Syrien und Irak hindern. Ein Informationsaustausch sei unerlässlich, um solche selbsternannten Gotteskrieger aufzuhalten. Steinmeier lobte, dass die Türkei bereits eintausend junge Leute an der Grenze zurückgewiesen habe, die sich im Irak oder in Syrien der Terror-Miliz anschließen wollten. Man müsse verhindern, dass sie dort radikalisiert würden und ihr Werk später in Europa und anderswo fortsetzten.

  • Mehrere Selbstmordanschläge in Bagdad - 30 Tote

    Bei einer Serie von Anschlägen sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestes 30 Menschen ums Leben gekommen. Drei Selbstmordattentäter zündeten ihre mit Sprengstoff beladenen Fahrzeuge in einem überwiegend von Schiiten bewohnten Viertel im Norden von Bagdad. Wenig später schlugen Mörsergranaten in der Gegend ein. Viele Häuser und ein Bahnhofsgebäude wurden zerstört.

  • Mindestens vier UNO-Soldaten bei Anschlag in Mali getötet

    Bei einem Bombenanschlag im Norden Malis sind mindestens vier UNO-Soldaten getötet und drei weitere verletzt worden. Wie ein Sprecher der Friedensmission mitteilte, war der Wagen mit den Soldaten aus dem Tschad in eine Sprengfalle geraten. Bereits in den vergangenen Wochen kamen mehrere Blauhelmsoldaten bei Anschlägen ums Leben. - Die UNO versucht mit ihrer Mission, das Land wieder zu stabilisieren. Trotz der Militäroffensive Frankreichs im vergangenen Jahr sind im Norden Malis immer noch einige islamische Extremisten aktiv.

  • UNO-Sicherheitsrat: Ebola bedroht Frieden und Sicherheit

    Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika ist nach Auffassung des UNO-Sicherheitsrates eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit in der Welt. In einer gemeinsamen Resolution riefen die Mitglieder des Rates alle Regierungen auf, die dringend benötigten Ressourcen zur Bekämpfung der Krankheit unverzüglich bereitzustellen. Zugleich wurden die Staaten ermahnt, die im Zuge der Ebola-Epidemie verhängten Reisebeschränkungen und Grenzschließungen aufzuheben. Damit würden die betroffenen Länder nur noch weiter isoliert, hieß es.

  • Zentralrat der Juden begrüßt Aktionstag der Muslime

    Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Graumann, unterstützt den für morgen geplanten bundesweiten Aktionstag der Muslime gegen Extremismus. Er wolle mit seinem Besuch in einer Moschee in Frankfurt am Main ein Zeichen der Solidarität setzten, sagte Graumann. Es sei gut, dass sich die Verbände gegen den Terrorismus fanatischer Islamisten zur Wehr setzten. Der Koordierungsrat der Muslime hat zu dem Aktionstag aufgerufen. Mehr als 2.000 Moscheen beteiligen sich mit Gebetsstunden an der Kampagne gegen Extremismus. In acht Großstädten sind Kundgebungen geplant.

  • Sondierungsgespräche in Sachsen: CDU und SPD weitgehend einig

    CDU und SPD in Sachsen haben bei ihren Sondierungsgeprächen weitgehende Einigkeit erzielt. Nach einem zweiten Treffen in Dresden sprachen beide Seiten von einer guten und vertrauensvollen Atmosphäre. Die SPD sieht allerdings noch in einigen Punkten Diskussionsbedarf, etwa in der Bildungspolitik. - Bei der Landtagswahl in Sachsen am 31. August war die CDU unter Ministerpräsident Tillich stärkste Kraft geworden, braucht aber einen Koalitionspartner. Morgen will der Landesvorstand entscheiden, mit welcher Partei darüber verhandelt werden soll. In Brandenburg haben SPD und Linke für die kommende Woche ein weiteres Sondierungsgespräch vereinbart. Mit der CDU wollen sich die Sozialdemokraten morgen treffen.

  • UEFA hebt Heimspiel-Sperre für Israel auf

    In Israel dürfen ab sofort wieder UEFA-Fußballspiele ausgetragen werden. Das teilte das Exekutivkomitee in schweizerischen Nyon mit. Aus Sicherheitsgründen war im Juli eine Sperre für israelische Heimspiele verhängt worden. Eine Partie zwischen Israel und Belgien wurde bereits auf März 2015 verschoben.

  • Fußball Europa League: Everton - Wolfsburg 4:1

    In der Fußball Europa League gab es am Abend folgende Begegnungen mit deutscher Beteiligung: Borussia Mönchengladbach - FC Villareal 1:1 und FC Everton - VfL Wolfsburg 4:1.

  • Aktienmärkte verzeichnen Kursgewinne

    Die Börse in New York hat fester geschlossen. Der Dow Jones Index stieg um 0,6 Prozent auf 17.266 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq legte um 0,7 Prozent auf 4.593 Punkte zu. Auch der Aktienmarkt in Frankfurt am Main verzeichnete Kursgewinne. Der Dax stieg um 1,4 Prozent auf 9.798 Punkte.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Osten trocken, sonst Schauer bei 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Schauer und Gewitter, nur im Norden und im Südosten trocken, örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 16 und 9 Grad. Morgen im Norden sowie im Südosten meist sonnig und trocken. Sonst wolkig mit Schauern und Gewittern. Örtlich Starkregen mit Unwettergefahr. 20 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag stark bewölkt mit Schauern und Gewittern. Nur im äußersten Norden noch sonnig. 19 bis 25 Grad.

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