Nachrichten

Dienstag, 5. Mai 2015 00:00 Uhr

  • Lokführer-Streik: Nur jeder dritte Fernzug fährt

    Wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL gelten heute bei der Bahn erneut Sonderfahrpläne. Nach Angaben des Unternehmens soll trotz der Arbeitsniederlegungen jeder dritte Fernzug fahren. Im Nahverkehr könnten je nach Region zwischen 15 und 60 Prozent des regulären Angebots aufrechterhalten werden. Die meisten Ausfälle seien in Ostdeutschland zu erwarten, hieß es. Die GDL will den Personenverkehr ab heute früh um zwei Uhr bis zum Sonntagmorgen bestreiken. Das wäre der längste Arbeitskampf in der Geschichte der Deutschen Bahn. GDL-Chef Weselsky lastete die Verantwortung für den Arbeitskampf dem Bahn-Management an. Das Unternehmen wolle keine Einigung, weil es auf das neue Gesetz zur Tarifeinheit warte. Eine Schlichtung lehnt Weselsky weiter ab.

  • Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zur Richterbesoldung

    Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entscheidet heute über die Richterbesoldung in Deutschland. Es geht um die Frage, ob die Bezüge der 25.000 Richter und Staatsanwälte angemessen sind oder erhöht werden müssen. Im Blickpunkt stehen vor allem die Einstiegsgehälter für diese Berufsgruppen. Dem Gericht liegen dazu Anfragen von Gerichten aus drei Bundesländern vor. Diese halten die Besoldung für unzureichend und verfassungswidrig. Hintergrund der Klagen ist die Abschaffung der bundeseinheitlichen Richterbesoldung Ende 2006. Seitdem verdienen Richter und Staatsanwälte je nach Bundesland unterschiedlich. Das Einstiegsgehalt eines Richters im Saarland ist mittlerweile um 20 Prozent niedriger als in Hamburg.

  • Niederländer begehen 70. Jahrestag der Befreiung

    Die Niederlande haben der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. Im ganzen Land wurden am Abend zwei Schweigeminuten abgehalten. Während einer zentralen Gedenkfeier in Amsterdam legten König Willem-Alexander und seine Frau Máxima einen Kranz am Nationaldenkmal für die Opfer nieder. Ministerpräsident Rutte sagte, die Erinnerung dürfe auch 70 Jahre nach Kriegsende nicht aufhören. Sie sei eine Waffe gegen Unfreiheit und Unrecht. Heute finden weitere Feiern statt. Für die Niederlande endete der Krieg am 5. Mai 1945 nach fünf Jahren deutscher Besatzung. Etwa 300.000 Niederländer kamen während des Krieges ums Leben, ein Drittel der Opfer waren Juden.

  • Italien: Parlament verabschiedet Wahlrechtsreform

    In Italien hat das Parlament eine umfassende Reform des Wahlrechts beschlossen. Die Abgeordneten stimmten in Rom mit großer Mehrheit für die Novelle, die dem Land mehr politische Stabilität geben soll. Künftig erhält die Partei, die mit mindestens 40 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft aus einer Wahl hervorgeht, automatisch rund 55 Prozent der Sitze in der Abgeordnetenkammer. Kommt keine Partei auf mindestens 40 Prozent, soll ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden stärksten Fraktionen entscheiden. Die Reform soll im kommenden Jahr in Kraft treten.

  • Frankreich: Front National suspendiert Jean-Marie Le Pen

    Die rechtsgerichtete französische Partei Front National hat die Mitgliedschaft von Parteigründer Jean-Marie Le Pen bis auf Weiteres ausgesetzt. Das teilte die Partei nach Beratungen des Exekutivkomitees mit. In drei Monaten sollen die Mitglieder zudem darüber entscheiden, ob Le Pen der Titel des Ehrenpräsidenten entzogen wird. Zwischen ihm und seiner Tochter, der Parteichefin Marine Le Pen, war es Anfang April zum Bruch gekommen. Der 86-Jährige hatte die Gaskammern der NS-Konzentrationslager zum wiederholten Mal als "Detail" der Geschichte bezeichnet.

  • UNO-Koordinator fordert Ende von Angriffen auf jemenitische Flughäfen

    Die UNO hat ein Ende der Luftangriffe auf Flughäfen im Jemen verlangt. Der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen für den Jemen, Van Der Klaauw, sagte in Genf, man plane eine Luftbrücke zwischen der Hauptstadt Sanaa und dem ostafrikanischen Dschibuti. Damit sollten Hilfsgüter in den Jemen gebracht werden. Das Außenministerium von Saudi-Arabien prüft nach eigenen Angaben, ob die Luftangriffe zeitweise eingestellt werden können, um die Bevölkerung zu versorgen. Eine saudisch geführte Koalition bombardiert seit Wochen Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen. Die Huthis haben weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Saudi-Arabien sieht in ihnen Erfüllungsgehilfen des schiitisch geprägten Iran.

  • Wetter: Im Osten und Südosten sonnig, sonst Regen und Gewitter, 20 bis 28 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet bewölkt. Von Südwesten nach Nordosten Niederschläge. Sonst vielfach trocken. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad. Am Tag im Norden und Westen Regen und teilweise kräftige Gewitter. Im Osten und Südosten sonnig. Später auch dort Schauer und Gewitter. Temperaturen 20 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch Regen und Gewitter. Werte zwischen 16 und 22 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.