Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 00:00 Uhr

  • Istanbul: Staatsanwalt erliegt nach Geiselnahme seinen Verletzungen

    Nach einer Geiselnahme in Istanbul ist das Opfer, ein türkischer Staatsanwalt, an seinen Verletzungen gestorben. Das teilten die behandelnden Ärzte mit. Die Polizei hatte die Geiselnahme im Justizgebäude gestern Abend gewaltsam beendet. Dabei wurden die beiden Täter getötet. Sie gehörten einer verbotenen linksextremistischen Gruppe an. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben sechs Stunden lang verhandelt und schritt ein, als Schüsse fielen. Der Staatsanwalt war Ankläger im Fall eines Jugendlichen, der bei den Gezi-Protesten im Sommer 2013 von einer Tränengas-Kartusche der Polizei am Kopf getroffen wurde und später starb. Kritiker werfen der Justiz vor, die Untersuchungen zu verschleppen.

  • "Schwere depressive Episode" des Germanwings-Co-Piloten 2009 bekannt

    Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa während seiner Ausbildung 2009 über eine vorausgegangene schwere Depression unterrichtet. Das teilte das Unternehmen mit. In einer E-Mail habe der damalige Flugschüler im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Pilotenausbildung von einer - Zitat - "abgeklungenen schweren depressiven Episode" geschrieben. Die Unterlagen seien der Staatsanwaltschaft Düsseldorf übergeben worden. Die Anklagebehörde hatte am Montag erklärt, dass der Mann vor Beginn seiner Karriere wegen möglicher Suizidgefährdung psychotherapeutisch behandelt worden war. Er soll das Flugzeug am Dienstag vergangener Woche absichtlich gegen eine Felswand geflogen haben. Die Bergung der 150 Toten am Absturzort in den französischen Alpen wurde gestern Abend abgeschlossen.

  • Unwetter: Erhebliche Verkehrsbehinderungen in weiten Teilen Deutschlands

    Das Sturmtief "Niklas" ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 192 Kilometern pro Stunde über Deutschland hinweggefegt und hat für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern stellte die Deutsche Bahn wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Oberleitungen zeitweise ihre Regionalverbindungen vollständig ein. Es fuhren nur noch einige Regionalzüge von Privatanbietern und wenige Fernzüge. Tausende Reisende saßen auf Bahnhöfen fest. In Bayern wurde der gesamte Fernverkehr gestoppt. Dort stürzte ein Baum auf den Triebwagen eines Zuges. Der Münchner Hauptbahnhof musste wegen der Gefahr herabstürzender Dachfenster geräumt werden. An mehreren Flughäfen, darunter Frankfurt am Main, gab es Verspätungen und Ausfälle. Zudem ereigneten sich auf den Straßen zahlreiche Unfälle. Auf den Autobahnen kippten Lastwagen um. Bei den Unwettern kamen drei Menschen ums Leben.

  • Russland verlängert Gas-Vertrag mit Kiew um drei Monate

    Russland hat das Gas-Abkommen mit der Ukraine um drei Monate verlängert. Danach werde es unter Berücksichtigung der schwankenden Ölpreise eine Überprüfung geben, erklärte Präsident Putin. Die Vereinbarung über russische Gaslieferungen gegen Vorkasse wäre heute abgelaufen. Der ukrainische Konzern Naftogaz hatte eine Verlängerung des Abkommens um ein Jahr gefordert.

  • Nigeria: Buhari gewinnt Präsidentschaftswahl

    In Nigeria hat der ehemalige Militärdiktator Buhari die Präsidentschaftswahl gewonnen. Der bisherige Amtsinhaber Jonathan habe ihm zum Sieg gratuliert, teilte ein Mitglied von Buharis Wahlkampfmannschaft mit. Nach der Auszählung in 35 der 36 Bundesstaaten kommt Buhari laut offiziellen Angaben auf zwei Millionen Stimmen mehr als Jonathan. Es ist der erste Wahlsieg der Opposition in Nigeria, seit das bevölkerungsreichste Land Afrikas 1999 zur Demokratie zurückgekehrt ist.

  • Wetter: Am Mittwoch Wind und Regen

    Das Wetter: Nachts Schauer und teils kräftige Gewitter. Tiefstwerte 6 bis 1 Grad. Im Westen nachlassender Wind. Im Norden und Osten Sturmböen möglich. Am Tag Fortdauer des unbeständigen Wetters mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer und in Böen stürmischer Wind. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.