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Dienstag, 3. März 2015 04:00 Uhr

  • Griechenland sichert für März pünktliche Rückzahlungen zu

    Griechenland sichert seinen Gläubigern zu, allen Verpflichtungen im März nachzukommen. Finanzminister Varoufakis sagte in einem Fernsehinterview, man sei zuversichtlich, dass alle Rückzahlungen in Gänze erfüllt würden. Das gelte insbesondere für den Internationalen Währungsfonds, der in diesem Monat noch 1,5 Milliarden Euro zurückerwartet. Euro-Gruppenchef Djisselbloem dementierte unterdessen, dass es bereits Gespräche über weitere Hilfen für Griechenland gebe. Zuvor hatte der spanische Wirtschaftsminister de Guindos erklärt, in der Euro-Zone werde über ein drittes Hilfsprogramm diskutiert. Dabei gehe es um 30 bis 50 Milliarden Euro.

  • Einigung im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine

    Russland und die Ukraine haben sich im Gasstreit auf eine Verlängerung der Lieferungen bis Ende des Monats verständigt. Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Sefkovic sagte gestern Abend nach mehrstündigen Verhandlungen in Brüssel, die Ukraine habe ausreichende Vorauszahlungen zugesagt. Auch der Transit von russischem Gas nach Europa sei gesichert. Sefkovic hatte in dem Streit vermittelt. Der russische Energieminister Nowak erklärte, der Gazprom-Konzern werde jene Mengen Gas liefern, die vorab bezahlt würden. Zuvor hatte Russland damit gedroht, die Lieferungen einzustellen. Über die Zeit ab April soll Ende März beraten werden. In dem Streit geht es auch um russische Lieferungen in die Ostukraine. Kiew weigert sich, dieses Gas zu bezahlen, weil man weder die Mengen kontrollieren noch über die Verwendung entscheiden könne. Die Gebiete werden von pro-russischen Separatisten kontrolliert und nach Angaben der Aufständischen nicht mehr vom ukrainischen Konzern Naftogaz beliefert. Russland und die Ukraine verständigten sich darauf, über das Thema später zu verhandeln.

  • Netanjahu bestreitet Krise in Beziehungen zu den USA

    Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat eine Krise in den Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wegen seiner geplanten Rede vor dem US-Kongress abgestritten. Er sagte in einer Ansprache vor einer pro-israelischen Lobbbyorganisation in Washington, die Allianz sei intakt und die Freundschaft stark. Netanjahu warnte zudem vor einer Situation, die dem Iran den Besitz einer Atombombe ermögliche. Das Land sei ein Unterstützer mehrerer Terrororganisationen. Zugleich beteuerte Netanjahu, dass seine heutige Ansprache vor dem US-Kongress nicht als Respektlosigkeit gegenüber Präsident Obama zu verstehen sei. Netanjahu hatte den Auftritt vor beiden Kongresskammern an Obama vorbei mit den oppositionellen Republikanern eingefädelt und damit den Präsidenten brüskiert.

  • Rice: Lieber kein als ein schlechtes Atom-Abkommen mit dem Iran

    Die Sicherheitsberaterin von US-Präsident Obama, Rice, hat die Atomverhandlungen mit dem Iran gegen israelische Kritik verteidigt. Sie sagte in Washington, starke Diplomatie könne die Führung in Teheran daran hindern, eine Atombombe zu bauen. Der Iran sei heute weiter weg von einer nuklearen Bewaffnung als vor einem Jahr. Zugleich betonte Rice, ein schlechtes Abkommen mit dem Iran sei schlimmer als gar keins. Wenn das die Wahl sei, werde es kein Abkommen geben. - Im schweizerischen Montreux setzte Außenminister Kerry gestern mit seinem iranischen Kollegen Sarif die Beratungen über das Atomprogramm Teherans fort. Israel lehnt jeden Kompromiss mit dem Iran ab.

  • Lindner: Ebola zeigt Schwächen im Krisenmangement auf

    Der Ebola-Sonderbeauftragte der Bundesregierung, Lindner, ruft die Staatengemeinschaft auf, bei globalen Gesundheitskrisen künftig schneller zu reagieren. Lindner sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", man müsse aus der Ebola-Epidemie die Lehre ziehen, dass auf allen Ebenen das Krisenmangement verbessert werde - international, auf Staatenebene und regional. Was den Kampf gegen Ebola angehe, sehe er inzwischen Licht am Ende des Tunnels, nachdem der Ernst der Lage lange Zeit unterschätzt worden sei. In Brüssel findet heute eine internationale Ebola-Konferenz statt. Anwesend sein werden auch die Präsidenten der stark betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone, und Guinea.

  • Deutschland vor bundesweiten Warnstreiks der angestellten Lehrer

    Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder kommt es heute erstmals zu großen Warnstreiks. In mehreren Bundesländern wollen angestellte Lehrer in den Ausstand treten. Davon gibt es in Deutschland insgesamt mehr als 200.000. - Die Kernforderung der Gewerkschaften lautet 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr, ein Ende von Befristungen ohne Sachgrund sowie Einstellungszusagen für Auszubildende.

  • Wetter: Von Westen her Niederschläge, 5 bis 13 Grad

    Das Wetter: Im Osten und Süden vielfach sonnig, sonst stark bewölkt und von Westen aufkommende Niederschläge. 5 bis 13 Grad. Morgen wechselhaft mit etwas Sonne, Regenschauern und Gewittern. 2 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag wechselnd oder stark bewölkt, im Südosten Schauer. Im Nordwesten gebietsweise freundlicher, 3 bis 8 Grtad, in den Bergen kühler. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 9.

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