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Freitag, 19. September 2014 17:00 Uhr

  • Spanien: Katalanen halten an Volksabstimmung über Unabhängigkeit fest

    In Spnaien wollen die Katalanen ungeachtet des gescheiterten Unabhängigkeitsreferendums in Schottland an ihrer Volksabstimmung festhalten. Die Vorbereitungen für das Referendum am 9. November gingen weiter, sagte der Vorsitzende der Regionalregierung, Mas, in Barcelona. Die Zentralregierung in Madrid hält die geplante Abstimmung über eine Unabhängigkeit für verfassungswidrig. Ohne näher auf Katalonien einzugehen, erklärte der spanische Ministerpräsident Rajoy mit Blick auf Schottland, der Ausgang des Referendums sei eine gute Nachricht für die Europäische Union. - Bei dem Referendum hatten die Schotten mit mehr als 55 Prozent für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt.

  • Sarkozy kündigt Rückkehr in die Politik an

    Gut zwei Jahre nach seiner Wahlniederlage hat der frühere französische Präsident Sarkozy seine Rückkehr in die Politik angekündigt. Er kandidiere um den Vorsitz seiner UMP-Partei, erklärte Sarkozy auf seiner Facebook-Seite. Nach Führungsstreitigkeiten hat die Partei derzeit drei Interims-Vorsitzende. Sarkozy war von 2007 bis 2012 französischer Präsident.

  • Staatsanwalt ermittelt gegen Wulff-Ermittler

    Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat Untersuchungen gegen Ermittler im Fall des früheren Bundespräsidenten Wulff eingeleitet. Dabei gehe es um den Verdacht des Geheimnisverrats, teilte die Behörde mit. Mit dem Fall befasste Personen sollen demnach vertrauliche Informationen an die Presse herausgegeben haben. Gegen wen sich der Verdacht konkret richtet, ist nicht bekannt. Wulff war im Februar vom Vorwurf der Vorteilsannahme in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident freigesprochen worden. Wegen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover war er 2012 vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten.

  • Ebola: Bundeswehr plant Luftbrücke - Senegal wird Versorgungsstützpunkt

    Deutschland will im Senegal eine Luftbrücke einrichten, um die von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder in Westafrika zu versorgen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin schickt die Bundeswehr in den nächsten Tagen zwei Transall-Maschinen von Dakar aus nach Liberia, Guinea und Sierra Leone. Die Luftwaffe soll Hilfsgüter und eine mobile Krankenstation in die Länder bringen. Seit heute gilt in Sierra Leone eine dreitägige Ausgangssperre. Tausende Helfer suchen nach weiteren Kranken. Aus Guinea werden gewaltsame Übergriffe gemeldet. Im Osten des Landes ermordeten aufgebrachte Dorfbewohner acht Regierungsvertreter und Journalisten.

  • Neues Kabinett in Polen vorgestellt

    Die designierte polnische Ministerpräsidentin Kopacz hat ihr Kabinett vorgestellt. Neuer Außenminister wird der Vorsitzende im Auswärtigen Ausschuss des Parlaments, Schetyna. Der Politiker von der konservativen Bürgerplattform folgt Radoslaw Sikorski nach, der in einer Abhöraffäre in Bedrängnis geraten war. Das neue Kabinett soll am Montag vereidigt werden. Die Regierungsumbildung war nötig geworden, da der bisherige Regierungschef Tusk als EU-Ratspräsident nach Brüssel wechselt.

  • Russischer Milliardär Jewtuschnekow aus Hausarrest entlassen

    Der wegen Geldwäsche-Vorwürfen erlassene Hausarrest gegen den russischen Milliardär Jewtuschenkow ist aufgehoben worden. Das sagte eine Sprecherin von Jewtuschenkows Konzern Sistema in Moskau. Hintergrund der Ermittlungen ist eine Firmenübernahme vor fünf Jahren. Der russische Unternehmerverband hatte den Hausarrest in einem Brief an Staatspräsident Putin kritisiert. Der einst inhaftierte Kremlkritiker und frühere Chef des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos, Chodorkowski, sprach von einem politisch motivierten Vorgehen gegen Jewtuschenkow.

  • Wetter: Schauer und Gewitter, nur im Norden trocken. 15 bis 9 Grad.

    Das Wetter: Im äußersten Norden und Nordosten sowie im Südosten meist trocken. Im Westen sowie in der Mitte teils kräftige Schauer und Gewitter. In der Nacht im Norden weiter trocken, sonst noch einzelne Schauer und Gewitter. 15 bis 9 Grad. Morgen überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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