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Freitag, 19. September 2014 11:00 Uhr

  • Nach Referendum: Cameron verspricht Schotten mehr Rechte

    Nach dem "Nein" der Schotten zu einer Abspaltung von Großbritannien hat der britische Premierminister Cameron dem Landesteil mehr Autonomie versprochen. Er kündigte in London an, die Verhandlungen darüber sollten bereits im November beginnen. Bis Januar werde ein Gesetzentwurf vorgelegt, der auch England, Wales und Nordirland mehr Mitspracherechte einräume, etwa in Steuer- und Haushaltsfragen. Cameron betonte, er sei glücklich, dass sich das schottische Volk entschieden habe, den Zusammenhalt der vier Nationen zu wahren. Der schottische Regierungschef Salmond räumte die Niederlage der Nationalisten ein und rief seine Landsleute auf, das Ergebnis des Referendums zu akzeptieren. Bei der gestrigen Volksbefragung hatten sich laut dem in Edinburgh veröffentlichten Endergebnis 55,3 Prozent für den Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich ausgesprochen. Für eine Abspaltung stimmten 44,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 85 Prozent.

  • UNO-Sicherheitsrat beschließt Ebola-Mission

    Der UNO-Sicherheitsrat hat eine Mission zur Ebola-Epidemie in den Staaten Westafrikas beschlossen. Damit wolle man der Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt begegnen, sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einer Sondersitzung des Gremiums in New York. Er rief die Staaten weltweit auf, mehr zur Bewältigung der Krise beizutragen als bisher. Die UNO-Mission soll dafür sorgen, dass die Ausbreitung der Krankheit gestoppt und Infizierte bestmöglich behandelt werden. Wegen der Ebola-Epidemie gilt jetzt in Sierra Leone eine dreitägige Ausgangssperre. Bislang sind in Westafrika gut 5.500 Infizierte und 2.500 Tote erfasst worden. Die Weltgesundheitsorganisation hält die tatsächliche Zahl für weit höher.

  • Neue Gespräche im russisch-ukrainischen Gasstreit vereinbart

    Im russisch-ukrainischen Gasstreit wollen die beiden Konfliktseiten unter Vermittlung der Europäischen Kommission in einer Woche weiter über eine Lösung verhandeln. Das teilte der russische Energieminister Nowak in Sotschi mit. Das Treffen soll in Berlin stattfinden. Seit Mitte Juni liefert Russland kein Gas mehr an die Ukraine. Nach Angaben aus Moskau hat Kiew Milliardenschulden. Die Ukraine will mit Russland einen neuen Energievertrag mit günstigeren Tarifen als bislang aushandeln.

  • Südwest-Grüne wollen Asylgesetz im Bundesrat zustimmen

    Die Grünen werden im Bundesrat wohl doch den Weg für Änderungen im Asylrecht freimachen. Kurz vor der entscheidenden Sitzung der Länderkammer kündigte die von den Grünen geführte baden-württembergische Landesregierung an, einer Kompromisslösung zuzustimmen. Ein Sprecher von Ministerpräsident Kretschmann sagte, in den Verhandlungen mit der Bundesregierung hätten Verbesserungen für Flüchtlinge ausgehandelt werden können, für die die Grünen seit Jahren eingetreten seien. - Mit dem Gesetz sollen Asylbewerber aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina schneller in ihre Heimat zurückgeschickt werden können.

  • Brandenburg: SPD führt Sondierungsgespräche mit CDU

    In Brandenburg führt die SPD seit dem Vormittag Sondierungsgespräche mit der CDU über die Bildung einer gemeinsamen Regierung. Spitzenvertreter beider Parteien beraten in Potsdam. Die Sozialdemokraten waren aus der Landtagswahl am vergangenen Sonntag als Sieger hervorgegangen. Mit der Linkspartei wurde für die kommende Woche ein weiteres Sondierungsgespräch vereinbart. In Sachsen will der CDU-Landesvorstand am späten Nachmittag entscheiden, mit welcher Partei über die Bildung einer Koalition verhandelt werden soll. CDU und SPD hatten bei ihren Geprächen weitgehende Einigkeit erzielt. Die SPD sieht allerdings noch in einigen Punkten Diskussionsbedarf, etwa in der Bildungspolitik.

  • Wetter: Schauer, 20 bis 27 Grad

    Das Wetter: Bewölkt mit Schauern. Nachmittags und abends Starkregen und Hagel möglich. Örtlich Unwettergefahr. Nur im äußersten Norden und Nordosten sowie im Südosten sonnig. Höchstwerte 20 bis 27 Grad. Morgen überwiegend wolkig, einzelne Schauer und Gewitter. Ganz im Norden auch mal sonnig. Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag andauernde Niederschläge, im Nordwesten nachlassend. Dort zeitweise sonnig. 17 bis 23 Grad.

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