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Mittwoch, 17. September 2014 01:00 Uhr

  • Obama drängt Weltgemeinschaft zum Handeln gegen die Ebola-Epidemie

    US-Präsident Obama hat die Weltgemeinschaft zum raschen Handeln gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Es handele sich um eine potenzielle Gefahr für die globale Sicherheit, sagte Obama in Atlanta, wo er offiziell einen Aktionsplan vorstellte. Wenn die Epidemie nicht gestoppt werde, könnten sich hunderttausende Menschen infizieren. Dies hätte tief greifende politische, ökonomische und sicherheitspolitische Konsequenzen. Wie schon zuvor bekannt gegeben worden war, sollen US-Militäreinheiten in Westafrika insgesamt 17 Behandlungszentren für Ebola-Patienten errichten. In einem Ausbildungszentrum in Liberia sollen Einheimische im Umgang mit Ebola-Patienten geschult werden. Die Vereinten Nationen wollen nach Angaben von Generalsekretär Ban Ki Moon die Führungsrolle bei der Bekämpfung der Epidemie übernehmen.

  • Reform des Sexualstrafrechts soll Opfer von Kindesmissbrauch schützen

    Das Bundeskabinett will heute ein Gesetz auf den Weg bringen, mit dem Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser geschützt werden sollen. Kernpunkte der Reform des Sexualstrafrechts sind die Verlängerung der Verjährungsfrist für sexuelle Übergriffe auf Kinder und die Erhöhung des maximalen Strafmaßes für den Besitz von kinderpornografischem Material von zwei auf drei Jahre. Als Kinderpornografie gelten gemäß dem Entwurf auch Bilder, die entblößte Kinder in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung zeigen. Harmlose Familienfotos, die Kinder etwa beim unbekleideten Baden zeigen, seien durch diese Formulierung ausgenommen, hieß es dazu aus dem Justizministerium.

  • Frankreich: Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

    Die französische Nationalversammlung hat der neuen Regierung von Premierminister Valls das Vertrauen ausgesprochen. Mit knapper Mehrheit votierten die Abgeordneten in Paris für den umstrittenen Reformkurs des Sozialisten. Valls hatte zuvor in einer Regierungserklärung für seine Sparpläne geworben. Bis 2017 soll der französische Staat 50 Milliarden Euro weniger ausgeben. Valls forderte Deutschland auf, Verantwortung für mehr Wachstum in Europa zu übernehmen.

  • Niederlande investieren 20 Milliarden Euro in Hochwasserschutz

    Die Niederlande wollen wegen der Bedrohung durch den Klimawandel in den kommenden drei Jahrzehnten 20 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investieren. Umweltministerin van Haegen stellte das Projekt im Parlament in Den Haag vor. Geplant sind die Errichtung neuer Sperrwerke und die Verstärkung bestehender Deiche. Außerdem sollen Rhein und Maas verbreitert und die Süßwasserreserven erhöht werden. Ein Großteil der Niederlande liegt unterhalb des Meerespiegels. An den Küsten und Flüssen gibt es Deiche auf einer Gesamtlänge von 17.500 Kilometern. Der Bericht eines Umweltinstituts kam kürzlich zu dem Schluss, dass jeder dritte Damm nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entspricht.

  • Israel meldet wieder Beschuss aus dem Gazastreifen

    Wenige Wochen nach dem Ende des Gazakriegs ist wieder ein vom Gazastreifen aus abgefeuertes Geschoss im Süden Israels eingeschlagen. Nach Angaben des israelischen Militärs wurde niemand verletzt. Israel und die palästinensische Hamas hatten sich im August auf einen Waffenstillstand geeinigt. Vertreter Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde haben sich im Grundsatz auf einen Plan für den Wiederaufbau des Gazastreifens geeinigt. Das sagte der Sondergesandte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Serry, dem UNO-Sicherheitsrat in New York. Unklar ist, ob die Hamas die Vereinbarung mitträgt.

  • Waldbrände in Kalifornien breiten sich aus

    Im US-Bundesstaat Kalifornien sind rund 6.000 Feuerwehrkräfte zur Bekämpfung von Waldbränden im Einsatz. Wie die Behörden mitteilten, haben sich mehrere Feuer durch Windböen in den von Dürre geplagten Gebieten ausgebreitet. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Etwa 100 Gebäude einer Ortschaft wurden schwer beschädigt.

  • Champions League: Dortmund gewinnt, Leverkusen verliert

    In der Fußball-Champions-League gab es in den Spielen mit deutscher Beteiligung folgende Ergebnisse: Borussia Dortmund - FC Arsenal 2:0 und AS Monaco - Bayer Leverkusen 1:0.

  • Wetter: Am Mittwoch verbreitet sonnig, bis 26 Grad

    Das Wetter: Nachts wechselnd bis gering bewölkt. In der Mitte und im Süden abklingende Niederschläge. Teils neblig. Tiefstwerte 16 bis 8 Grad. Am Tag verbreitet sonnig. Temperaturen zwischen 21 Grad an der Küste und 26 Grad am Rhein. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Nordosten heiter, im Westen und Südwesten im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad.

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