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Donnerstag, 30. Oktober 2014 19:00 Uhr

  • Ukraine: Schwere Kämpfe um den Flughafen von Donetzk

    In der Ukraine haben sich Armee und pro-russische Separatisten heftige Kämpfe um den Flughafen der Stadt Donetzk geliefert. Ein Militärsprecher berichtete, die Armeestellungen am Flughafen seien beschossen worden. Es habe zahlreiche Detonationen gegeben. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Ostukraine ein Zivilist und sieben Soldaten getötet worden. Die Streitkräfte seien auch in der Nähe von Mariupol angegriffen worden. Seit dem 5. September gilt für die Region eigentlich ein Waffenstillstand.

  • Tempelberg in Jerusalem für junge Männer weiterhin gesperrt

    Die israelische Regierung hat die Abriegelung des Tempelbergs in Jerusalem teilweise aufgehoben. Nach Angaben der Polizei sind die Zugänge wieder geöffnet. Männer unter 50 Jahren werden aber weiterhin nicht auf das Gelände gelassen. Ob dies auch für das morgige Freitagsgebet der Muslime noch gelten soll, wurde nicht mitgeteilt. Die US-Regierung forderte Israel auf, allen Muslimen Zugang zur Al-Aksa-Moschee zu gewähren. Die Behörden hatten den Tempelberg heute früh als Reaktion auf ein Attentat vollständig abgeriegelt. Palästinenserpräsident Abbas bezeichnete dies als eine Kriegserklärung.

  • Burkina Faso: Präsident reagiert auf Proteste

    Im westafrikanischen Burkina Faso hat Präsident Compaoré nach heftigen Ausschreitungen angekündigt, die Regierung zu entlassen. Der langjährige Machthaber rief den Notstand aus und erklärte sich zugleich bereit, mit der Opposition zu verhandeln. Bei den Protesten in der Hauptstadt Ouagadougou sollen mindestens drei Menschen getötet worden sein. Die Demonstranten hatten heute früh das Parlament und weitere öffentliche Gebäude gestürmt und angezündet. Sie protestieren gegen das Vorhaben des Präsidenten, sich durch eine Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit zu sichern. - Frankreich und die USA riefen zur Zurückhaltung auf. Das Auswärtige Amt in Berlin rät von Reisen nach Burkina Faso ab.

  • IGBCE fordert weniger Arbeitszeit für ältere Beschäftigte

    Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie fordert eine Viertage-Woche für ältere Arbeitnehmer ohne nenneswerte Einbußen beim Einkommen. Tarifvorstand Hausmann sagte in Hannover, die Gewerkschaft werde dafür in der kommenden Tarifrunde streiten und hoffe mit Hilfe der Politik auch auf Unterstützung aus der Rentenkasse. Erste Gespräche dazu habe es bereits mit Bundesarbeitsminsterin Nahles gegeben. Hausmann sprach von einem Stufenmodell für den flexiblen Übergang in den Ruhestand. Es gehe darum, über 60-Jährige in die Lage zu versetzen, möglichst lange in den Betrieben zu arbeiten. In der Chemieindustrie ist jeder Dritte im Schichtdienst beschäftigt.

  • SPD skeptisch über erwartete Einnahmen aus Pkw-Maut

    Die SPD hat Zweifel an der Einnahme-Berechnung von Bundesverkehrsminister Dobrindt bei der geplanten Pkw-Maut geäußert. Es sei nicht nachvollziehbar, wie Dobrindt auf einen Rein-Ertrag von jährlich 500 Millionen Euro komme, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Meyer. Er halte die Berechnungen des ADAC für realistischer, wonach die Einnahmen durch die Verwaltungskosten vollständig aufgebraucht würden. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Bartol sagte im Deutschlandfunk, seine Partei werde die geplante Pkw-Maut auf ihre Wirtschaftlichkeit prüfen. - Nach den Plänen Dobrindts soll die Pkw-Maut ab 2016 elektronisch über das Nummernschild erhoben werden. Die Einnahmen sollen in die Infrastruktur fließen.

  • Wetter: Am Freitag vielerorts anhaltender Nebel, sonst sonnig, 10 bis 19 Grad

    Das Wetter: Nachts in der Nordosthälfte dicht bewölkt. In der Südwesthälfte teils klar, gebietsweise Nebel. An den Küsten vereinzelt Regen. Tiefstwerte 11 bis 1 Grad, am Alpenrand leichter Frost. Morgen nach Nebelauflösung gebietsweise sonnig. 10 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch am Samstag nach Aauflösung von Nebelfeldern örtlich sonnig. 15 bis 20 Grad.

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