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Mittwoch, 6. Mai 2015 08:00 Uhr

  • Gabriel besteht auf Freigabe der NSA-Suchbegriffe

    In der BND-Affäre besteht der SPD-Vorsitzende Gabriel auf einer Freigabe der Liste mit Suchbegriffen des US-Geheimdienstes NSA. Der Bundestag müsse wissen, ob der Bundesnachrichtendienst bei seiner Kooperation mit der NSA gegen Recht verstoßen habe, sagte Gabriel gestern Abend im ZDF. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Merkel erklärt, die Regierung werde eine Entscheidung über die Offenlegung der Selektoren erst nach Konsultationen mit den USA treffen. Die Kontrollgremien des Parlaments würden allerdings alle anderen Informationen zur Aufklärung erhalten, betonte Merkel. Darüberhinaus kündigte sie an, sich dem NSA-Untersuchungsausschuss als Zeugin zur Verfügung zu stellen, wenn das gewünscht werde. In der Affäre werden heute sowohl Innenminister de Maizière als auch Kanzleramtschef Altmaier dem Parlamentarischen Kontrollgremium Rede und Antwort stehen. In einer Aktuellen Stundes des Bundestags soll am Nachmittag die Zusammenarbeit von BND und NSA erörtert werden. Wir übertragen die Debatte ab 15 Uhr 30 als Livestream unter www.deutschlandradio.de sowie im Digitalradio.

  • Bahnstreik: Stahlindustrie befürchtet irreversible Schäden an Hochöfen

    Wegen des Streikaufrufs der Lokführer-Gewerkschaft müssen sich Bahnkunden auch heute wieder auf Probleme einstellen. Bundesweit wird voraussichtlich nur ein Drittel der Fernzüge fahren, im Regionalverkehr sollen es bis zu zwei Drittel sein. Eine Sprecherin der Bahn sagte am Morgen, der Ersatzfahrplan laufe stabil. Neben dem Personen- ist auch der Güterverkehr vom Ausstand der Lokführer betroffen. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Welsch, nannte ihn unzumutbar. Die Stahlindustrie könne sich drei bis vier Tage ohne Materialnachschub über Wasser halten, sagte er im Deutschlandfunk. Dann aber drohten irreversible Schäden an Koksöfen. Schon jetzt seien Kosten in zweistelliger Millionenhöhe zu verkraften. Zudem leide die Branche noch immer unter den Folgen des letzten GDL-Streiks im April, erklärte Welsch. Bahn-Chef Grube stellte den Lokführern gestern ein neues Tarif-Angebot in Aussicht. Der Vorsitzende der Lokführer-Gewerkschaft, Weselsky, will sich am Mittag am Kölner Hauptbahnhof äußern.

  • Kriminalstatistik: Wohnungseinbrüche auf höchsten Stand seit 1999 gestiegen

    Bundesinnenminister de Maizière stellt heute in Berlin die neue Kriminalstatistik vor. Bekannt ist bereits, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche auf den höchsten Stand seit 1999 gestiegen ist. Nach den vorliegenden Zahlen aus den Bundesländern registrierten die Behörden im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 152.000 Fälle. Dafür werden vor allem international agierende Einbrecherbanden verantwortlich gemacht. Zudem haben nach Medienberichten auch die antisemitischen und fremdenfeindlichen Straftaten deutlich zugenommen. Sie stiegen demnach 2014 jeweils um mehr als 20 Prozent.

  • Studie: Zahl der Berufstätigen im Rentenalter wächst

    Die Zahl der Menschen wächst, die nach ihrem 65. Geburtstag weiter arbeiten. Nach einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln hat sich der Anteil der Erwerbstätigen im Rentenalter mehr als verdoppelt - von 3,7 Prozent im Jahr 2000 auf 8,7 Prozent im Jahr 2013. Wie die Zeitung "Die Welt" berichtet, sind unter ihnen fast doppelt so viele Männer wie Frauen. Die Wissenschaftler gehen demnach davon aus, dass die meisten 65-Jährigen nicht aus finanzieller Not weiter arbeiten. Eine Mehrheit verfüge über einen Hochschulabschluss. Auch viele Selbständige setzten sich im Rentenalter nicht zur Ruhe.

  • Sarkozys konservative UMP benennt sich um

    Die konservative Partei des ehemaligen französischen Präsidenten Sarkozy ändert ihren Namen in "Die Republikaner". Das beschloss der Vorstand der bisherigen UMP gestern Abend in Paris nahezu einstimmig. Die Umbenennung angeregt hatte der Parteivorsitzende Sarkozy selbst. Er will mit "Den Republikanern" im Präsidentschaftswahlkampf 2017 ein zweites Mal in den Elysée-Palast einziehen.

  • UNO: Zwei tote Blauhelmsoldaten bei Rebellen-Angriff im Kongo

    Bei einem Rebellen-Angriff im Osten des Kongo sind nach UNO-Angaben zwei Blauhelmsoldaten ums Leben gekommen. Vier weitere würden noch vermisst, 13 seien verletzt worden, teilten die Vereinten Nationen in New York mit. Der Konvoi sei von Aufständischen überfallen und beschossen worden. Die Soldaten sind Teil der UNO-Mission Monusco, die seit rund 15 Jahren für Frieden und Stabilität im Kongo sorgen soll. Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Überfall auf die Blauhelme und die anhaltenden Angriffe der Rebellen auf die Zivilbevölkerung.

  • Experten bezweifeln IS-Täterschaft bei Angriff auf Ausstellung in Texas

    Nach der Attacke auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen in Texas mehren sich die Zweifel an einer direkten Täterschaft der IS-Terrormiliz. Derzeit gehe man eher davon aus, dass die beiden Verdächtigen sich vom IS inspirieren ließen, sagte der Vorsitzende des Komitees für Heimatschutz im Repräsentantenhaus, McCaul, in Washington. Führende Anti-Terror-Experten stützen diese Einschätzung. Nach dem Angriff auf die Ausstellung am Sonntag, bei dem die beiden Attentäter erschossen wurden, hatte der "Islamische Staat" die Verantwortung für die Tat übernommen.

  • USA erlauben Fährverbindung nach Kuba

    Erstmals seit mehr als 50 Jahren soll es nach dem Willen der US-Regierung wieder eine direkte Fährverbindung nach Kuba geben. Das teilte eine Sprecherin des Finanzministeriums in Washington mit. Zunächst werde aber nur eine begrenzte Zahl von Lizenzen erteilt. Bislang haben vier Unternehmen eine Zulassung erhalten. Die erste Fähre soll im September ablegen. Geplant sind dann drei bis vier Fahrten pro Woche von Miami nach Havanna.

  • Börsen: Dow Jones mit Verlusten

    Die US-Börse hat mit Verlusten geschlossen. In New York verlor der Leitindex Dow Jones 0,8 Prozent und ging mit 17.928 Punkten aus dem Markt. Der technologie-orientierte Nasdaq fiel um 1,6 Prozent auf 4.939 Punkte. Die Börse in Tokio bleibt heute wegen eines Feiertags geschlossen.

  • Champions League: Turin siegt im Halbfinal-Hinspiel gegen Madrid 2-1

    Im ersten Halbfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League hat Juventus Turin mit zwei zu eins gegen Real Madrid gewonnen. Das Rückspiel findet am Mittwoch kommender Woche statt. Heute tritt der Deutsche Meister Bayern München beim FC Barcelona an.

  • Wetter: Verbreitet Regen und Gewitter, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Verbreitet Regen und Gewitter bei Werten zwischen 16 und 22 Grad. Morgen im Norden Niederschläge und Gewitter. Sonst wechselnd bewölkt. Temperaturn zwischen 14 und 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag vielfach heiter und trocken. Später im Südwesten Regen. 17 bis 23 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Südwest bis Süd 5 bis 6, Böen 7.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 10, Hamburg 10, Bremen 9, Hannover 10, Berlin 11, Leipzig 12, Köln 9, Dresden 13, Frankfurt am Main 11, Stuttgart 12, Freiburg 13, München 13.

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