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Freitag, 22. August 2014 09:00 Uhr

  • Offenbar Manipulationen bei Organspenden im Berliner Herzzentrum

    Am Deutschen Herzzentrum Berlin hat es offenbar Manipulationen bei den Organspenden gegeben. Wie "Der Tagesspiegel" und die "Berliner Zeitung" berichten, besteht der Verdacht des Betrugs. Danach sollen Patienten auf der bundesweiten Warteliste für Organspenden bessere Positionen eingenommen und eher Spenderherzen erhalten haben. Berlins Gesundheitssenator Czaja sei über die Vorwürfe informiert worden. Eine Sprecherin des Herzzentrums erklärte, man habe die Ermittlungen selbst veranlasst, wolle sich wegen des laufenden Verfahrens aber nicht weiter dazu äußern.

  • Grosse-Brömer: Bundestagsmandat für Waffenlieferungen in den Irak nicht notwendig

    Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Grosse-Brömer, befürwortet eine Debatte des Bundestags zu Waffenlieferungen in den Irak. Der CDU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, das Parlament müsse die Möglichkeit haben, zu dem neuen außenpolitischen Kurs der Regierung eine konkrete Meinung zu äußern. Ein Bundestagsmandat halte er aber nicht für notwendig. Es gehe um eine mögliche Lieferung von militärischem Material an die Kurden im Nordirak, nicht um die Entsendung bewaffneter Soldaten, so Grosse-Brömer. Die Grünen hatten gefordert, dass Bundeskanzlerin Merkel vor dem Bundestag eine Regierungserklärung zu den geplanten Waffenlieferungen abgibt. Fraktionschefin Göring-Eckardt erklärte, dies sei das Mindeste, was man bei dem Paradigmenwechsel in der deutschen Außenpolitik erwarte.

  • Bundeswehr fliegt weitere Hilfsgüter in den Nordirak

    Die Bundeswehr hat ihre Hilfsflüge in den Nordirak wieder aufgenommen. Nach Angaben der Luftwaffe ist eine Antonov-Maschine mit 60 Tonnen Lebensmitteln und acht Tonnen Sanitätsmaterial in Richtung Erbil unterwegs. Die Starts hatten sich Mitte der Woche verzögert, weil es zunächst Probleme bei den Überflug- und Landegenehmigungen in der Türkei gegeben hatte.

  • Ukrainischer Außenminister Klimkin hofft auf "Merkel-Plan"

    Der ukrainische Außenminister Klimkin hat sich für eine aktive Rolle Deutschlands bei der Beilegung der Ukraine-Krise ausgesprochen. Er sagte im ZDF, der für morgen geplante Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Kiew sei ein wichtiges Symbol für sein Land. Klimkin sprach von einem möglichen "Merkel-Plan" und spielte damit auf den "Marshall-Plan" an, mit dem die USA Europa nach dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich unterstützt haben. Für eine politische Lösung des Konflikts verwies er auf den von seiner Regierung vorgelegten Friedensplan. Zu einer Waffenruhe mit den prorussischen Separatisten sei Kiew nur bereit, wenn die Rebellen die nötigen Schritte dazu unternähmen, betonte Klimkin. Regierungstruppen und Aufständische lieferten sich wieder heftige Gefechte im Osten des Landes. Bei den Kämpfen in den Städten Ilowaisk und Donezk soll es zahlreiche Tote gegeben haben.

  • Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ukraine in Malaysia eingetroffen

    In Malaysia sind die ersten Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ukraine eingetroffen. An der Trauerzerenomie auf dem Flughafen von Kuala Lumpur nahmen mehrere Regierungsvertreter sowie Hinterbliebende teil. Im ganzen Land legten die Malaysier eine Gedenkminute ein. Die Passagiermaschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli in der Ostukraine abgestürzt, vermutlich in Folge eines Raketenbeschusses. Die ukrainische Regierung und die Separatisten machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Die meisten Passagiere waren Niederländer. Von den 43 Malaysiern an Bord konnten bislang 30 identifiziert werden.

  • Nach Erdrutsch in Hiroshima: Noch 50 Vermisste

    Wegen anhaltender Regenfälle haben die Rettungsmannschaften in Japan die Suche nach weiteren Opfern des Erdrutsches in der Nähe von Hiroshima vorerst eingestellt. Es sei zu befürchten, dass weitere Schlammlawinen die Helfer gefährdeten, erklärten die Behörden. Etwa 50 Personen werden noch vermisst. Die Zahl der Toten wird inzwischen mit 39 angegeben. Mehr als 1.000 Bewohner wurden obdachlos.

  • Wetter: Im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 16 bis 23 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen sowie am Alpenrand häufig Schauer und kurze Gewitter. Sonst meist trocken und zeitweise auch sonnig. 16 bis 23 Grad. Morgen vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 14 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag in der Nordhälfte weiterhin Niederschläge, im Süden teils heiter, teils wolkig und meist trocken. 15 bis 20 Grad.

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