Nachrichten

Donnerstag, 2. April 2015 05:00 Uhr

  • De Maizière: Wiedereinführung der Ausweispflicht auf Flügen prüfen

    Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine will Bundesinnenminister de Maizière die Wiedereinführung der Ausweispflicht auf europäischen Flügen prüfen. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, im Schengen-Raum werde die Identität von Passagieren nicht mehr systematisch kontrolliert. Nach dem Absturz sei deshalb zunächst nicht klar gewesen, wer überhaupt in dem Flugzeug gesessen habe. Nach Informationen der Zeitung diskutiert eine deutsch-französische Arbeitsgruppe auch andere Sicherheitsvorkehrungen. Danach wird überprüft, ob der Türschutz-Mechanismus im Cockpit wieder abgeschafft werden sollte, der für eine Totalverriegelung sorgt. Die Vorgaben waren nach den Terroranschlägen in den USA 2001 eingeführt worden.

  • Zähe Atomverhandlungen mit dem Iran

    Die Verhandlungen um das iranische Atomprogramm in der Schweiz gestalten sich weiter schwierig. Außenminister Steinmeier sprach in Lausanne von einem "zähen Ringen". Er äußerte zugleich aber die Hoffnung auf eine vorläufige Einigung. Der französische Außenminister Fabius erklärte, man sei einer Übereinkunft nahe. Die letzten Meter seien allerdings die schwersten. US-Außenminister Kerry kündigte an, mindestens bis zum Morgen in Lausanne zu bleiben. Die selbst gesetzte Frist für einen Kompromiss ist seit gestern abgelaufen. Die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland bemühen sich in Lausanne seit Tagen um eine Grundsatzvereinbarung mit dem Iran. Diese soll dann zu einem langfristigen Abkommen führen. Im Kern geht es darum, eine nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern.

  • Mehr als 50 Tote bei Untergang von russischem Schiff

    Beim Untergang eines Schiffs vor der Ostküste Russlands sind mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden teilten nach Angaben russischer Medien mit, mehr als 60 Menschen seien von dem Fischkutter gerettet worden. Das Unglück ereignete sich demnach vor der Halbinsel Kamschatka. Die Ursache für die Havarie ist bisher unklar. Die meisten Seeleute an Bord stammten aus Russland und Birma.

  • Obama ruft Nigerias Spitzenpolitiker zur Versöhnung auf

    US-Präsident Obama hat den künftigen Staatschef von Nigeria, Buhari, und den scheidenden Amtsinhaber Jonathan zur Versöhnung aufgerufen. In Telefonaten mit den beiden Politikern betonte Obama, die gegenwärtigen Probleme erforderten ein geschlossenes Auftreten. In Nigeria geht die islamistische Terrormiliz Boko Haram brutal gegen Andersgesinnte vor. Buhari, ein Muslim, kündigte an, er werde den Kampf gegen Boko Haram führen, bis der Terrorismus geschlagen sei. Als zweites wichtiges Ziel nannte er den Kampf gegen die Korruption. - Die Wahl Buharis ist der erste demokratische Machtwechsel in der Geschichte des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes.

  • Kalifornien begrenzt Wasserverbrauch

    Der US-Bundesstaat Kalifornien wird erstmals in seiner Geschichte den Wasserverbrauch für Einwohner und Unternehmen drastisch beschränken. Hintergrund sei die historische Trockenheit, sagte Gouverneur Brown. Er ordnete seine Staatsbeamten an, in Städten und Orten Maßnahmen umzusetzen, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden soll. Viele Rasenflächen sollen durch Anlagen ersetzt werden, die weniger Wasser benötigen. Betreiber von großen Grünflächen, wie etwa Golfplätze, sollen den Verbrauch drosseln. Die Vorschriften gelten nicht für die Landwirtschaft.

  • Warnstreiks bei der Post gehen weiter

    Die Warnstreiks bei der Deutschen Post werden heute fortgesetzt. Gestern hatten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr als 10.000 Brief- und Paketzusteller ihre Arbeit ruhen lassen. Sechs Millionen Briefe und 300.000 Pakete seien liegen geblieben. Hintergrund der Proteste ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 9 Grad

    Das Wetter: Am Tage windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte Schnee oder Schneeregen. An den Küsten und im Bergland zum Teil schwere Sturmböen. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselhaft mit einzelnen Schauern, von Südwesten her Niederschlag. 6 bis 10 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: West bis Nordwest 6 bis 7, Böen 8 bis 9.

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