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Donnerstag, 5. März 2015 19:00 Uhr

  • Europäische Zentralbank kauft ab Montag Staatsanleihen im großen Umfang

    Die Europäische Zentralbank will ab Montag Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen, um das Risiko einer Deflation abzuwenden. EZB-Präsident Draghi kündigte in Nikosia auf Zypern an, bis September 2016 sollten jeden Monat Wertpapiere des öffentlichen und privaten Sektors im Umfang von 60 Milliarden Euro erworben werden. Anleihen aus Griechenland und Zypern würden nicht gekauft. Draghi verteidigte das umstrittene Ankaufprogramm gegen Kritik. Die Grundsatzentscheidung des EZB-Rates vom Januar habe bereits positive Folgen für die Kreditvergabe.

  • Koalition weist Ärztekritik gegen Versorgungsreform zurück

    Der Bundestag hat in erster Lesung über eine Reform der ärztlichen Versorgung debattiert. Das Gesetz soll unter anderem dem Ärztemangel auf dem Land entgegenwirken. Geplant ist etwa, Praxen in städtischen Gebieten nicht mehr nachzubesetzen. Zudem soll Kassenpatienten innerhalb von vier Wochen ein Termin beim Facharzt garantiert werden. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Widmann-Mauz, verteidigte das Gesetz gegen Ärztekritik. Die Strukturen müssten verbessert werden, bevor es zu ernsthaften Engpässen komme. Für die Linksfraktion erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Weinberg, der Gesetzentwurf beseitige nicht die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten. Auch der Grünen-Politiker Terpe kritisierte, notwendige Reformen würden auf die lange Bank geschoben.

  • Einigung über VW-Haustarif

    Der VW-Konzern und die IG Metall haben sich auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Danach erhalten die rund 115-tausend Mitarbeiter bei Volkswagen ab Juni 3,4 Prozent mehr Geld. Hinzu kommen 450 Euro für die betriebliche Altersvorsorge. Außerdem sagte der VW-Konzern zu, bis 2017 jährlich 1.400 Ausbildungsplätze bereitzustellen.

  • Gericht: Urlaubsgeld darf nicht auf Mindestlohn angerechnet werden

    Urlaubsgeld und jährliche Sonderzahlungen dürfen nach einem Urteil des Berliner Arbeitsgerichts nicht auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden. Das Gericht entschied, eine Änderungskündigung mit der eine solche Berechnung erreicht werden sollte, sei unwirksam. Der gesetzliche Mindestlohn solle unmittelbar die Arbeitsleistung entgelten. Daher könne der Arbeitgeber Sonderzahlungen auch nicht anrechnen. Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden.

  • Kiew und Dombass trauern um Tote bei Grubenunglück in Donezk

    Nach dem Grubenunglück im Donbass mit mindestens 32 Toten haben die Ukrainer auf beiden Seiten der Front der Opfer gedacht. Die Abgeordneten im Parlament in Kiew legten eine Schweigeminute ein. Präsident Poroschenko ordnete Staatstrauer an. Auch die prorussischen Separatisten, die das Gebiet um die Mine bei Donezk kontrollieren, kündigten einen Tag der Trauer an. Russlands Präsident Putin sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Er wies den Zivilschutz in Moskau an, Hilfe zu schicken. Der Katastrophenschutz im Donbass hatte gestern noch Unterstützung aus Kiew abgelehnt.

  • Mindestens 45 Tote bei Boko-Haram-Angriff in Nigeria

    In Nigeria hat die Terrormiliz Boko-Haram ein weiteres Dorf überfallen und dabei mindestens 45 Menschen getötet. In anderen Berichten ist sogar von rund 70 Opfern die Rede. Es handelt sich um die Ortschaft Njaba im Bundesstaat Borno im Nordwesten von Nigeria. Unter den Opfern seien viele Kinder, berichten Hilfskräfte. Die Boko-Haram-Miliz hat in den vergangenen sechs Jahren Tausende Menschen in Nigeria, Tschad, Kamerun und Niger getötet. Sie will nach eigener Darstellung einen islamischen Religionsstaat errichten.

  • Wetter: Freitag wechselnd wolkig, im Norden Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Nachts meist trocken. An den Alpen leichter Schneefall. Im Norden gegen Morgen etwas Regen. Tiefstwerte im Norden 5 bis 0 Grad, sonst örtlich bis minus 10 Grad. Morgen im Norden leichter Regen. Im übrigen Land meist trocken. 5 bis 10 Grad, im Bergland kühler. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden etwas Regen. Sonst aufgelockerte Bewölkung mit sonnigen Abschnitten. 7 bis 15 Grad.

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