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Sonntag, 23. November 2014 04:00 Uhr

  • Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens nicht vor Mitte 2017

    Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird einem Bericht zufolge frühestens Mitte 2017 eröffnet. Unter Berufung auf Planungsunterlagen schreibt die Zeitung "Bild am Sonntag", die Baumaßnahmen sollten Ende Oktober 2016 abgeschlossen werden. Anschließend sei ein sechsmonatiger Probebetrieb vorgesehen. Möglich sei aber auch, dass die Eröffnung erst 2018 stattfinde, da für den Umbau der Entrauchungsanlage ein neuer Bauantrag eingereicht werden müsse. Die für kommenden März geplante Abgabe werde sich nach Angaben von Planern jedoch um ein halbes Jahr verzögern. Die Inbetriebnahme des Flughafens wurde bereits mehrfach wegen massiver technischer und baulicher Mängel verschoben.

  • Mehrere Interessenten für insolventen TV-Hersteller Metz

    Für den zahlungsunfähigen Fernsehgeräte-Hersteller Metz gibt es mehrere Interessenten. Die "Welt am Sonntag" zitiert den Insolvenzverwalter Exner mit der Aussage, er habe ein intaktes Unternehmen vorgefunden, das sein Produktsortiment bereits erneuert habe. Metz habe in den Monaten vor der Insolvenz Schritte in die richtige Richtung gemacht. Die Firma in Zirndorf bei Nürnberg ist eine der letzten, die noch in Deutschland Fernseher produziert. Sie litt in den vergangenen Jahren zunehmend unter der Konkurrenz asiatischer Hersteller.

  • Gabriel will Stromkonzerne zu CO2-Reduzierung zwingen

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel will die Stromkonzerne verpflichten, den Kohlendioxidausstoß ihrer Kraftwerke deutlich zu verringern. Er wolle per Gesetz dafür sorgen, dass die CO2-Emissionen von 2016 an um jährlich 4,4 Millionen Tonnen reduziert würden, berichtet "Der Spiegel" unter Berufung auf die Einladung zu dem für morgen in Berlin angesetzten Gespräch mit den Energieunternehmen. Praktisch laufe die Vorgabe darauf hinaus, Kohlekraftwerke abzuschalten. Gabriel hatte kürzlich noch erklärt, ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Kohle und der Atomenergie sei nicht möglich.

  • Verfassungsschutz: 60 deutsche Islamisten in Syrien und im Irak getötet

    In Syrien und dem Irak sind bei Kämpfen nach Angaben des Verfassungsschutzes etwa 60 deutsche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat getötet worden. Neun von ihnen hätten Selbstmordanschläge begangen, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, der Zeitung "Welt am Sonntag". Das sei ein trauriger Erfolg für die islamistische Propaganda. Maaßen fügte hinzu, auch in Deutschland könne es Anschläge geben. Es bestehe eine gewisse Gefahr.

  • Türkei lehnt Beteiligung am Kampf gegen IS ab

    Die Türkei wird sich auch weiterhin nicht aktiv am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien und im Irak beteiligen. Der türkische Präsident Erdogan und US-Vizepräsident Biden äußerten sich nach einem Treffen in Istanbul lediglich allgemein zu dem Thema. Die Vereinigten Staaten wollen die Türkei stärker einbinden und zudem den Stützpunkt Incirlik für Luftangriffe gegen die Dschihadisten nutzen. Bislang weigert sich die Regierung in Ankara, dem zuzustimmen.

  • Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Polen

    Mit einwöchiger Verzögerung sind jetzt in Polen die offiziellen Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen veröffentlicht worden. Demnach kommt die konservative Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit des früheren Ministerpräsidenten Kaczynski landesweit auf 26,8 Prozent der Stimmen. Sie liegt damit vor der in Warschau regierenden liberalen Bürgerplattform, die 26,3 Prozent der Stimmen erhielt. Aufgrund des komplizierten Wahlsystems kommt die Bürgerplattform von Regierungschefin Kopacz jedoch auf die meisten Sitze in den Regionalvertretungen. Die Wahlbeteiligung lag bei 47 Prozent. Eine Computerpanne hatte die Auszählung der Stimmen verzögert und eine politische Krise ausgelöst. Die Opposition forderte eine Wiederholung der Wahl.

  • Wetter: Am Sonntag teils heiter, teils trüb

    Das Wetter: Nachts im Norden bei dichten Wolken noch etwas Regen. Sonst teils klar, vielerorts Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 8 bis 0 Grad. Am Tag heiter, örtlich auch längere Zeit trüb. Im Bergland generell sonnig. Im Nordwesten später Bewölkungsaufzug. Temperaturen im Nordosten 7 bis 10, sonst 10 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag in der Nordhälfte nachlassende Niederschläge. In der Südhälfte Hochnebel oder aufgelockerte Bewölkung. 7 bis 15 Grad.

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