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Mittwoch, 23. April 2014 12:00 Uhr

  • Ukraine-Krise: Kiew und USA fordern mehr Einsatz von Russland

    Die Übergangsregierung in Kiew hat Russland vorgeworfen, Terroristen und Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Moskau müsse seinen Einfluss geltend machen, um die Gewalt zu beenden und Geiseln sowie besetzte Gebäude freizugeben, teilte die Regierung in Kiew mit. Hauptaufgabe sei es, die friedlichen Bürger vor bewaffneten Banden zu schützen. Auch US-Außenminister Kerry forderte in einem Telefonat von seinem russischen Amtskollegen Lawrow, mehr zur Entspannung der Lage zu tun. Nach seinen Angaben gibt es immer mehr Belege dafür, dass Separatisten in der Region verstärkt Gebäude besetzten sowie Journalisten und andere Zivilisten gefangen nähmen. Das Verteidigungsministerium in Washington kündigte an, rund 600 Soldaten zu Militär-Übungen nach Polen und ins Baltikum zu entsenden. Im Osten der Ukraine sollen die über Ostern ausgesetzten Militäreinsätze gegen pro-russische Separatisten fortgeführt werden. Zur Begründung verwies der ukrainische Übergangspräsident Turtschinow unter anderem auf den Fund zweier Leichen in der Nähe der Stadt Slawjansk, die Spuren von Folter aufgewiesen hätten.

  • Steinmeier und Fabius reisen nach Moldau und Georgien

    Um die Lage in der Ukraine dürfte es auch beim Besuch von Bundesaußenminister Steinmeier in der Republik Moldau und in Georgien gehen. Er reist gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Fabius dorthin. In beiden Ländern gibt es Konflikte mit abtrünnigen pro-russischen Regionen. Zudem streben sowohl Moldau als auch Georgien engere Beziehungen zur EU an. - Steinmeier und Fabius hatten Anfang des Jahres angekündigt, dass sie die deutsch-französischen Beziehungen mit gemeinsamen Reisen stärken wollen.

  • Dobrindt ist gegen Sonderabgabe von Autofahrern

    Bundesverkehrsminister Dobrindt lehnt eine Sonderabgabe von Autofahrern zur Sanierung maroder Straßen ab. Sie zahlten schon jetzt ihren Beitrag zur Infrastruktur über die Kfz- und die Mineralölsteuer, sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Im "Handelsblatt" erklärte auch der Präsident des Steuerzahlerbundes, Holznagel, es könne nicht sein, dass trotz voller Kassen immer neue Einnahmequellen erfunden würden. - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig von der SPD hatte zuletzt angeregt, neben dem Bundes-Etat einen Sonderfonds anzulegen und mit dem Geld das Straßennetz zu reparieren.

  • Autoclub ADAC sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert

    Der Autoclub ADAC hat Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Pannenhilfe die eigenen Mitglieder zu benachteiligen. In München erklärte ein Sprecher, alle Aufträge würden nach Eingang bearbeitet. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, bei vergleichbaren Notfällen würden bevorzugt Autofahrer versorgt, die über die Hersteller ihrer Fahrzeuge versichert seien und eine sogenannte Mobilitätsgarantie besäßen. Liegen gebliebene ADAC-Mitglieder müssten dann unter Umständen länger auf Hilfe warten.

  • Gabriel beendet China-Reise mit Besuch der Auto-Messe

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel beendet heute seine mehrtägige China-Reise. In Peking besuchte er am Vormittag die Messe "Auto China 2014". Dort versuchen auch die deutschen Konzerne Mercedes, BMW und Volkswagen, mit neuen Modellen die Elektro-Mobilität voranzutreiben. Am Nachmittag wird Gabriel in Shanghai erwartet. Dort sollen in einer Freihandelszone martkwirtschaftliche Reformen erprobt werden. - Eine geplante Begegnung mit Oppositionellen kam bei Gabriels China-Besuch nicht zustande. Der Menschenrechtler Mo wurde nach eigenen Angaben von der Polizei in Peking an einem Treffen mit Gabriel gehindert.

  • USA wollen wieder Waffen an Ägypten liefern

    Die USA wollen wieder Waffen an Ägypten liefern. Aus dem Außenministerium in Washington hieß es, die Regierung in Kairo habe bewiesen, dass es den Friedensvertrag mit Israel einhalte und die strategischen Beziehungen zu den USA fortsetze. Geplant ist den Angaben zufolge die Lieferung von zehn Kampfhubschraubern. Außerdem soll ein Teil der jährlichen Finanzhilfen freigegeben werden. - Die Militärhilfe war nach der Entmachtung von Präsident Mursi durch das Militär im Juli vergangenen Jahres ausgesetzt worden.- Bei einem Bombenanschlag in Kairo wurde am Vormittag ein Polizeigeneral getötet.

  • Palästinenser wollen binnen fünf Wochen Einheitsregierung bilden

    Die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen streben die Bildung einer Einheitsregierung binnen fünf Wochen an. Darauf hätten sich Vertreter der PLO und der radikal-islamischen Hamas bei einem Treffen in Gaza geeinigt, teilte ein Sprecher mit.- Auf die Bildung einer Einheitsregierung hatten sich beide Seiten bereits 2011 verständigt. Das Vorhaben könnte den Friedensprozess mit Israel belasten, weil die Hamas Verhandlungen mit der Regierung in Jerusalem ablehnt.

  • Nach Fährunglück in Südkorea 150 Tote geborgen

    Eine Woche nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas suchen Bergungsmannschaften weiter nach den noch vermissten Passagieren. Taucher bergen dabei immer mehr Leichen aus dem Wrack. Inzwischen wurden 150 Tote bestätigt. - Insgesamt waren 476 Menschen an Bord der Fähre. Bei den meisten handelte es sich um Schüler auf einem Klassenausflug. Rund 150 Personen werden noch vermisst.

  • Straßenschlachten im berühmten Rio-Stadtteil Copacabana

    Bei Ausschreitungen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Berichten lokaler Medien wurde zudem ein zwölfjähriger Junge angeschossen. Aufgebrachte Bewohner einer Armensiedlung schleuderten selbst gebaute Sprengsätze auf eine belebte Straße im Stadtteil Copacabana und legten Feuer. Auslöser der Krawalle war der Tod eines 25-Jährigen, für den dessen Freunde die Polizei verantwortlich machen.- In knapp zwei Monaten beginnt in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft.

  • Fußball-Bundesliga: Nürnberg trennt sich von Trainer Verbeek

    Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Gertjan Verbeek getrennt. Wie der abstiegsbedrohte Verein mitteilte, wurde auch Co-Trainer Raymond Libregts beurlaubt. Drei Spieltage vor Saisonende belegt Nürnberg den vorletzten Tabellenplatz. In den noch ausstehenden Partien sollen Roger Prinzen und Marek Mintal die Mannschaft betreuen.

  • Wetter: Mix aus Sonne und Wolken, Schauer im Norden und Nordosten, bis 23 Grad

    Das Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt, im Norden und Nordosten einzelne Schauer. Später auch im Westen, im Südwesten sowie im Mittelgebirgsraum Schauer und einzelne Gewitter. 14 bis 23 Grad. Morgen im Norden und Osten dichte Bewölkung mit einzelnen Niederschlägen. Sonst meist sonnig. Gegen Abend im Westen und Südwesten mitunter Schauer. 13 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag erst heiter bis wolkig, später von Südwesten her Schauer und Gewitter. 17 bis 23 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste: Nordost 5 bis 6 Böen 7.

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