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Montag, 22. Dezember 2014 19:00 Uhr

  • Dresden: erneute "Pegida"-Demonstrationen begonnen

    In Dresden hat eine weitere Kundgebung der islamkritischen Pegida-Gruppierung begonnen. Der evangelische Landesbischof Bohl kritisierte, dass Pegida die Veranstaltung als sogenanntes "Weihnachtsliedersingen" ausgewiesen habe. Er sehe darin den Versuch, ein christliches Symbol und eine christliche Tradition für eine politische Aktion zu instrumentalisieren, sagte Bohl der Deutschen Presse-Agentur. Am vergangenen Montag hatten sich in Dresden 15.000 Menschen an der bislang größten Demonstration dieser Art beteiligt. Dort sowie in mehreren anderen Städten wurde erneut zu Gegendemonstrationen aufgerufen. In München rechneten die Veranstalter einer Anti-Pegida-Kundgebung vor der Staatsoper mit rund 9.000 Teilnehmern.

  • Nach Kim Jong Un auch Obama zu Weltkriegsgedenken in Moskau eingeladen

    Bei den russischen Feiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs im kommenden Mai könnte es zu einer Begegnung von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un und US-Präsident Obama kommen. Der außenpolitische Berater von Präsident Putin, Uschakow, sagte in Moskau, nach Kim habe man auch Obama zu der Gedenkveranstaltung am 70. Jahrestag des Kriegsendes eingeladen. Die Feier werde eine Gelegenheit für wichtige bilaterale Kontakte bieten. Am sogenannten Tag des Siegs feiert Russland jedes Jahr mit einer Militärparade die Kapitulation des Dritten Reichs. Zum 60. Jahrestag 2005 waren Bundeskanzler Schröder und US-Präsident George W. Bush nach Moskau gereist. Das Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea ist derzeit durch den Hacker-Angriff auf den Filmkonzern Sony stark belastet. Washington weist die Verantwortung für die Attacke der Führung in Pjönjang zu, was diese jedoch bestreitet.

  • 10 Jahre Hartz IV: Bund und Länder zahlten 450 Milliarden

    Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe vor zehn Jahren haben Bund und Länder rund 450 Milliarden Euro für die neue Leistung Hartz IV ausgegeben. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Daten des Bundesarbeitsministeriums und des Deutschen Landkreistages. Rund drei Viertel der Aufwendungen übernahm demnach der Bund, etwa ein Viertel hätten die Kommunen für die neu geschaffenen Leistungen geschultert. Etwas weniger als die Hälfte der Gesamtsumme sei für die Geldleistung Arbeitslosengeld II angefallen. Die übrigen Mittel seien für Unterkunfts- und Heizungskosten sowie Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik ausgegeben worden.

  • Syrien erlaubt medizinische Versorgung in Aleppo

    Die syrische Regierung hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation die medizinische Versorgung in mehreren Gegenden erlaubt. Die WHO-Vertreterin für Syrien, Hoff, sagte der Agentur Reuters, dies gelte für die Stadt Aleppo und andere schwer zugängliche Gebiete. Benötigt würden Medizin, Operationszubehör und Impfstoffe. Bislang hätten Hilfskräfte diese Orte nicht erreichen können, nun sei die Situation deutlich besser. Nach Einschätzung der UNO leben knapp fünf Millionen Syrer in schwer erreichbaren Gebieten, mehr als 200.000 davon in Orten, die von Regierungstruppen oder Rebellen belagert werden.

  • Bundesregierung: Kein Ende von Ebola in Sicht - WHO: über 7.500 Tote

    Die Bundesregierung gibt trotz einiger Erfolge noch keine Entwarnung im Kampf gegen Ebola. Die Lage bleibe weiter angespannt, sagte der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung, Lindner, "Spiegel Online". Daher prüfe das Internationale Rote Kreuz eine Ausweitung seiner Hilfe vor allem in Sierra Leone. Auch der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung, Nooke, rechnet nicht mit einem raschen Ende der Ebola-Epidemie. Wichtig seien weitere Investitionen in den Auf- und Ausbau der Gesundheitssysteme in den besonders betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea. Nach jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation sind in Westafrika inzwischen mindestens 7.500 Menschen an Ebola gestorben.

  • Wetter: Am Dienstag nur im Süden heiter bis wolkig, sonst regnerisch bei 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Osten regnerisch. Südlich der Mittelgebirge und später westlich des Rheins meist trocken. Tiefsttemperaturen 11 bis 13 Grad. Morgen zeitweise Regen. Nur im Süden heiter bis wolkig. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden und in der Mitte weiterhin unbeständig, südlich des Mains trocken bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest bis West 6 bis 7, Böen bis 9.

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