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Freitag, 22. August 2014 04:00 Uhr

  • Auch Senegal schließt Grenzen wegen Ebola-Epidemie

    Nach Südafrika hat auch der Senegal wegen der Ebola-Epidemie seine Grenzen teilweise geschlossen. Wie das Innenministerium in Dakar mitteilte, gilt die Maßnahme für die Landesgrenzen zu Guinea sowie für Schiffe und Flugzeuge aus Sierra Leone und Liberia. Zuvor hatte bereits die südafrikanische Regierung Einreisen aus diesen Staaten verboten. In den drei Ländern sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bislang mindestens 1350 Menschen an der Krankheit gestorben. Die WHO will sich Anfang September mit den Therapiemethoden gegen das Ebola-Virus befassen. Ein Sprecher erklärte, bei einem Treffen in Genf sollten mehr als 100 Experten über die Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht zugelassener Medikamente beraten. Mit einer solchen Arznei waren zwei erkrankte US-Entwicklungshelfer behandelt worden, die inzwischen wieder gesund sind. Es ist aber unklar, ob das Medikament zu ihrer Heilung beigetragen hat.

  • Poroschenko will mit Putin über "Wege zum Frieden" reden

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat angekündigt, bei seinem bevorstehenden Treffen mit dem russischen Staatschef Putin über Wege zu einem Frieden in der Ost-Ukraine zu reden. Poroschenko sagte in Kiew, die gesamte Welt habe den Krieg satt. Er werde deshalb in dem Gespräch auf einen Abzug der pro-russischen Kämpfer aus der Ukraine drängen. Poroschenko und Putin wollen am kommenden Dienstag in Minsk mit EU-Vertretern auf einem Regionalgipfel zusammenkommen. Möglich sind auch bilaterale Gespräche. In dem seit mehr als vier Monaten andauernden Konflikt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen schon mehr als 2000 Menschen getötet. Das Internationale Rote Kreuz geht unterdessen davon aus, dass der russische Lastwagen-Konvoi heute in die Ukraine fahren darf. Ein Sprecher erklärte, die ukrainischen Zollbehörden inspizierten derzeit die rund 280 Fahrzeuge. Der Konvoi soll nach Angaben aus Moskau Hilfsgüter für die Menschen in den umkämpften Gebieten der Ost-Ukraine bringen. Die Regierung in Kiew hatte aber befürchtet, dass in den Lastwagen auch Waffen für die pro-russischen Kämpfer ins Land geschmuggelt werden sollen. Der Konvoi sitzt deshalb seit Tagen an der Grenze fest.

  • Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen neue UNO-Resolution zu Gaza

    Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben eine neue Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Beendigung des Gaza-Konflikts initiiert. In dem Entwurf wird nach Angaben der Nachrichtenagentur afp zu einer sofortigen und dauerhaften Waffenruhe aufgerufen. Außerdem sprechen sich die drei Staaten für eine Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel aus. Eine Beobachtermission soll dann überwachen, ob die Feuerpause eingehalten wird und dass keine neuen Waffen in das Palästinensergebiet gelangen. Israel bereitet sich unterdessen offenbar auf eine weitere Verschärfung des Konflikts vor. Die Armee berief 10-tausend Reservisten ein. Gestern hatte sie ihre Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen fortgesetzt.

  • Menschenrechtsbeauftragter Strässer schockiert wegen Lage der Irak-Flüchtlinge

    Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Strässer, hat sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak erschüttert über die Situation der Flüchtlinge dort geäußert. So etwas Schlimmes habe er noch nie gesehen, sagte er den in Münster erscheinenden "Westfälischen Nachrichten". So seien in einem für 2.500 Flüchtlinge ausgelegten Lager nahe der türkischen Grenze 12.000 Menschen untergebracht. Strässer schloss sich der Forderung von Politikern fast aller Parteien an, den Bundestag an einer Entscheidung über Waffenlieferungen für den Irak zu beteiligen.

  • CDU-Politiker Sensburg für Bundeswehreinsatz im Irak

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sensburg hat sich dafür ausgesprochen, über deutsche Waffenlieferungen hinaus auch Bundeswehr-Soldaten im Irak einzusetzen. Sensburg sagte dem "Berliner Kurier", es wäre sinnvoll, die Soldaten zur Verteilung von Hilfsgütern und vor allem zum Schutz der Flüchtlingslager in das Land zu entsenden. Es gebe eine humanitäre Verantwortung, die Menschen vor den Gräueltaten der IS-Milizen zu schützen. Zuletzt hatte bereits der Grünen-Außenpolitiker Nouripour verlangt, dass die Bundeswehr die US-Luftangriffe gegen die IS-Kämpfer unterstützen solle. Bundeskanzlerin Merkel schloss einen deutschen Militäreinsatz im Irak gestern abend allerdings aus.

  • Sondersitzung des Thüringer Landtags zu NSU-Bericht

    Der Thüringer Landtag berät heute in einer Sondersitzung über den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses. In dem Dokument wird die Arbeit der Ermittlungsbehörden wörtlich als ein "Desaster" bezeichnet. Außerdem ist vom "Verdacht gezielter Sabotage" die Rede. Zu der Sitzung werden auch Angehörige von Opfern des "Nationalsozialistischen Untergrundes" sowie Menschen erwartet, die bei Sprengstoffanschlägen in Köln verletzt wurden. Landtagspräsidentin Diezel hatte sie gestern öffentlich um Entschuldigung gebeten. - Der NSU stammte aus dem thüringischen Jena und wird für zehn Morde verantwortlich gemacht.

  • Wetter: Am Freitag im Norden und Westen bewölkt, sonst trocken und sonnig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: In der Nacht an der Nordsee Schauer oder Gewitter, sonst trocken. Abkühlung auf 12 bis 5 Grad. Am Tage im Norden und Westen sowie am Alpenrand bewölkt mit Schauern und einzelnen Gewittern. Sonst trocken und zeitweise auch sonnig. 17 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen vielfach bewölkt und erneut Schauer und Gewitter, im Nordosten Auflockerungen. 14 bis 21 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd bis Südwest, Böen 8

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