Nachrichten

Sonntag, 29. März 2015 00:00 Uhr

  • Einigung bei Länder-Tarifverhandlungen - Vorbehalte bei den Lehrern

    Nach mehr als zehnstündigen Verhandlungen in Potsdam haben sich die Tarifpartner im Öffentlichen Dienst auf einen neuen Vertrag für die Angestellten der Länder geeinigt. Verdi-Chef Bsirske teilte mit, rückwirkend zum 1. März gebe es 2,1 Prozent mehr Geld, im kommenden Jahr dann weitere 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Das entspreche einer Lohnsteigerung um insgesamt 4,6 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Die Einigung sieht außerdem vor, dass die Betriebsrenten - anders als von den Ländern gefordert - nicht sinken sollen, allerdings steigen die Beiträge geringfügig an. Bei der tariflichen Eingruppierung der 200-tausend angestellten Lehrer gab es erneut kein Ergebnis. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wies das Angebot deshalb als unzureichend zurück.

  • Frankreich: Zweite Runde der Départementswahlen beginnt

    In Frankreich findet heute die zweite Runde der Départementswahlen statt. Die regierenden Sozialisten von Staatschef Hollande müssen mit einer erneuten Wahlniederlage rechnen. Als Sieger wird das konservative Lager um Ex-Staatschef Sarkozy gehandelt. Dem rechtsextremen Front National werden Chancen eingeräumt, erstmals die Mehrheit in einem Département zu erzielen. - In der ersten Wahlrunde vor einer Woche hatte das konservative Lager die meisten Stimmen bekommen, der Front National landeten mit rund 25 Prozent an zweiter Stelle vor den Sozialisten.

  • Großbritannien verlangt von seinen Steueroasen mehr Transparenz

    Zur bessereren Steuer-Kontrolle der britischen Überseegebiete soll ein zentrales Unternehmensregister eingeführt werden. Eine Sprecherin des Finanzministeriums in London teilte mit, sowohl die Cayman-Inseln als auch die Britischen Jungferninseln müssten dafür einen konkreten Zeitplan vorlegen. Mit dem Register sollten die Eigentümer-Verhältnisse der Firmen geklärt werden. - Allein auf den Jungferninseln sind derzeit etwa 400.000 Briefkastenfirmen registriert. Auch die Cayman Inseln gelten als Steueroase.

  • FDP erwägt Sonderumlage für Wahlkämpfe

    Zur Finanzierung ihrer Wahlkämpfe will die FDP ihre Kreisverbände zusätzlich zur Kasse bitten. Entsprechende Überlegungen bestätigte Bundesschatzmeister Solms. Geplant sei ein befristeter Solidarfonds in Höhe von vier Millionen Euro. Ein Sprecher der FDP erklärte, es sei Sache der Kreisverbände, wie sie die Umlage finanzierten. Im Wesentlichen solle vorhandenes Vermögen verwendet werden. Die "Südwest Presse" hatte berichtet, dass die Mitglieder der Partei neben ihren Jahresbeiträgen eine zusätzliche Umlage von 25 Euro entrichten sollen. Eine Entscheidung fällt voraussichtlich auf dem Parteitag der Freien Demokraten Mitte Mai in Berlin.

  • 20 Jahre Haft für Mörder der AP-Journalistin Anja Niedringhaus

    Der Mörder der deutschen Foto-Journalistin Anja Niedringhaus ist vom Obersten Gerichtshof in Afghanistan zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Damit reduzierte das Gericht die endgültige Strafe für den ehemaligen Polizisten, der im Juli letzten Jahres ursprünglich zum Tode verurteilt worden war. Der Täter hatte die Journalistin in der Stadt Chost im Südwesten des Landes erschossen. Zudem verletzte er die AP-Reporterin Kathy Gannon schwer, die mit Niedringhaus über die Wahlen in Afghanistan berichtet hatte. Die Hintergründe der tödlichen Schüsse sind bis heute unklar.

  • Usbekischer Staatschef Karimow vor der Wiederwahl

    Im autoritär regierten Usbekistan beginnen in dieser Nacht die Präsidentschaftswahlen. Es gilt als sicher, dass der seit 25 Jahren herrschende Staatschef Karimow für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt wird. Alle anderen Kandidaten entstammen Parteien, die Karimows Herrschaft unterstützen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa kritisieren seit langem mangelnde demokratische Standards in Usbekistan.

  • Sommerzeit: Uhren werden um eine Stunde vorgestellt

    Heute Nacht beginnt die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht ist somit eine Stunde kürzer. - Die Sommerzeit wurde aus Gründen der Energieeinsparung 1980 in Deutschland eingeführt. Nach Ansicht von Kritikern sind die Effekte kaum nachweisbar.

  • Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, 9 bis 3 Grad

    Das Wetter: In der Nacht verbreitet Regen, im Osten auch länger andauernd. Tiefstwerte zwischen 9 und 3 Grad. Am Tage stark bewölkt oder bedeckt mit teils kräftigen Regenfällen, abends im Westen und in der Mitte einzelne Gewitter mit schweren Sturmböen, 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag verbreitet Regen oder Gewitter, in höheren Lagen Schnee, im Schwarzwald und im Allgäu auch unwetterartige Niederschläge. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd 6 bis 7, Böen bis 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.