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Samstag, 28. März 2015 13:00 Uhr

  • Saudi-Arabien verspricht Wiederherstellung der Sicherheit im Jemen

    Saudi-Arabien will den Militäreinsatz im Jemen fortsetzen, bis wieder Sicherheit im Land herrscht. Das sagte der saudi-arabische König Salman zum Auftakt eines Treffens der Arabischen Liga im ägyptischen Scharm el Scheich. Der geflohene Staatschef des Jemen, Hadi, forderte bei den Beratungen eine Fortsetzung der Luftangriffe bis zur Kapitulation der schiitischen Huthi-Rebellen. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition bezeichnete Hadi als Test für eine arabische Eingreiftruppe. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon betonte, Gespräche unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen seien die einzige Möglichkeit, eine Ausweitung des Konflikts im Jemen zu verhindern. Auch in der vergangenen Nacht hatte die Allianz Ziele in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bombardiert. Mehrere arabische Staaten und die Vereinten Nationen brachten ihre Diplomaten und Mitarbeiter außer Landes.

  • Staatlicher Trauerakt für Absturz-Opfer im Kölner Dom am 17. April

    Mit einem staatlichen Trauerakt im Kölner Dom wollen Politik und Kirche am 17. April der Opfer des Flugzeugabsturzes in Frankreich gedenken. Das bestätigte ein Sprecher der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Neben Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel werden auch Vertreter aus Frankreich, Spanien und weiteren Ländern, aus denen die Opfer der Flugkatastrophe stammten, erwartet. Die Lufthansa und ihr Tochterunternehmen Germanwings bekundeten mit ganzseitigen Anzeigen in Tageszeitungen den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme. Zudem sollen diese eine Entschädigungszahlung bekommen. In den französischen Alpen wurden die Arbeiten fortgesetzt. Die Suche konzentriert sich neben sterblichen Überresten der Absturzopfer auf den zweiten Flugschreiber. Von ihm versprechen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse zum Geschehen im Cockpit. Das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig nahm inzwischen Einsicht in die Personalakte des Co-Piloten. Bisher wird davon ausgegangen, dass der 27-Jährige die Maschine absichtlich zum Absturz brachte.

  • Ländertarifgespräche: Bsirske verlangt Angebot

    In Potsdam hat die vierte und voraussichtlich entscheidende Runde der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst der Länder begonnen. Vor Beginn der zweitägigen Beratungen verlangte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Bsirske, ein Lohnangebot der Arbeitgeberseite. Zugleich zeigte er sich zu Kompromissen bereit. Auch der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft der Länder, Bullerjahn, signalisierte die Bereitschaft, zu einem Abschluss zu kommen. Die Gewerkschaften fordern für die rund 800.000 Angestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Gehalt. Streitpunkte sind auch die betriebliche Altersvorsorge sowie ein Tarifvertrag für angestellte Lehrer. Die Gewerkschaften hatten ihren Forderungen zuletzt mit Warnstreiks Nachdruck verliehen.

  • Griechenland will Hafen Piräus doch verkaufen

    Griechenland will den größten Hafen des Landes, Piräus, offenbar nun doch verkaufen. Die chinesische Nachrichtenagentur Xin Hua zitiert den stellvertretenden griechischen Ministerpräsidenten Dragasakis mit den Worten, Athen sei bereit, die Mehrheit binnen Wochen abzugeben. Die chinesische Cosco-Group und Mitbewerber sollten ein wettbewerbsfähiges Angebot vorlegen. Nach Medienberichten hat sich die Finanzlage Griechenlands weiter verschlechtert. Für das laufende Jahr sei nicht mehr mit einem Primärüberschuss im Staatshaushalt zu rechnen.

  • Wahltag in Nigeria: Mehrere Opfer bei Anschlägen

    Am Tag der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria werden aus dem Land mehrere Anschläge gemeldet. Im nordöstlichen Bundesstaat Borno stürmten Bewaffnete laut Augenzeugen ein Wahllokal und eröffneten das Feuer. Dabei sollen mehrere Menschen getötet worden sein. Im Osten Nigerias gab es eine Explosion in einem weiteren Wahllokal. Insgesamt sind rund 70 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Um das Amt des Staatschefs bewerben sich 14 Kandidaten. Beobachter rechnen mit einer knappen Entscheidung zwischen Amtsinhaber Jonathan und dem Oppositionsführer und General Buhari. Die Wahlen waren wegen des Vormarsches der islamistischen Boko-Haram-Milizen um sechs Wochen verschoben worden.

  • Mogadischu: Militär beendet Hotelbesetzung - 17 Tote

    In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben Soldaten heute früh die Besetzung eines Hotels durch Kämpfer der islamistischen Al-Shabaab-Miliz beendet. Sicherheitsbeamte hätten inzwischen das gesamte Gebäude unter ihre Kontrolle gebracht, teilte die Polizei mit. Während der mehr als zwölfstündigen Besetzung seien mindestens 17 Menschen getötet worden. Wie viele sich in der Gewalt der Extremisten befunden hatten, ist unklar. - Gestern hatten sich die Milizionäre mit Sprengsätzen Zugang zu dem Hotel in der somalischen Hauptstadt verschafft. Zu dessen Gästen zählen vor allem Politiker, Regierungsbeamte und Unternehmer.

  • Atomstreit mit dem Iran: Ministertreffen in Lausanne

    Kurz vor Ablauf einer weiteren Frist im Atomstreit mit dem Iran werden die diplomatischen Bemühungen um eine Einigung intensiviert. Außenminister Steinmeier reiste dazu ins schweizerische Lausanne, wo er mit seinen Kollegen Kerry aus den USA und Fabius aus Frankreich zusammenkommt. Nach US-Angaben wird Kerry zuvor erneut den iranischen Außenminister Sarif treffen. Bis zum 31. März soll ein Rahmenabkommen vereinbart werden, das als Vorstufe für eine umfassende Lösung gilt. Ziel ist es, dem Iran eine ausschließlich zivile Nutzung der Atomtechnologie zu erlauben. Im Gegenzug sollen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

  • Chinas Präsident wirbt für neue Wirtschaftsinitiativen

    Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping hat zu mehr Kooperation in Asien aufgerufen und für neue Initiativen der Volksrepublik geworben. Auch in einer neuen Normalität mit einem langsameren Wachstum biete China anderen Ländern große Möglichkeiten, sagte er zum Auftakt des asiatischen Wirtschaftsforums auf der Insel Hainan. Das Treffen in Südchina gilt mit rund 2.800 Teilnehmern als Gegenstück zum Weltwirtschaftsforum von Davos. In seiner Rede verwies Xi auf die Initiative einer so genannten "Neuen Seidenstraße" mit Wirtschaftskorridoren bis nach Europa und auf die neue Entwicklungsbank AIIB. Diese stehe allen Ländern offen. Der chinesische Präsident trat auch Befürchtungen der USA entgegen, die Bank könne zur Konkurrenz etwa für die Weltbank werden. Er versicherte, China suche vielmehr eine koordinierte Entwicklung mit anderen multilateralen Finanzinstituten.

  • Raumfahrt: Russland und USA wollen offenbar Kooperation fortsetzen

    Russland und die USA planen laut russischen Quellen eine langfristige Zusammenarbeit in der Raumfahrt. Ziel solle die Entwicklung einer neuen Raumstation sein, wird der Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, Komarow, von der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax zitiert. Darüber hinaus sei eine Verlängerung des ISS-Betriebs um vier Jahre bis 2024 vereinbart worden. - In der Nacht trafen zwei Astronauten zur bislang längsten ISS-Mission auf der Raumstation ein. Ihr einjähriger Aufenthalt dient als Test für die geplanten Flüge zum Mars.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt. 8 bis 15 Grad.

    Das Wetter: Im Westen und Nordwesten aufkommende Bewölkung und Regen. Im Osten und Südosten noch trocken mit Auflockerungen. 8 bis 15 Grad. Morgen viele Wolken und regnerisch bei ähnlichen Temperaturen. Die weiteren Aussichten: Am Montag meist stark bewölkt und verbreitet Regen. 7 bis 14 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: Süd 6 bis 7, Böen bis 8.

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