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Freitag, 24. Oktober 2014 11:00 Uhr

  • Großbritannien soll 2,1 Milliarden Euro an EU nachzahlen

    Großbritannien muss Medienberichten zufolge 2,1 Milliarden Euro an die EU nachzahlen. Die Nachzahlung, die zuerst von der Financial Times gemeldet wurde, ist höher als erwartet, weil die britische Wirtschaft kräftiger gewachsen ist als vorhergesagt - sogar deutlich kräftiger als die meisten anderen großen Industrieländer. Man werde sich gegen die Rechnung aus Brüssel wehren, hieß es aus Regierungskreisen in London. Premierminister Cameron traf sich noch in der Nacht in Brüssel mit seinem niederländischen Amtskollegen Rutte. Die Niederlande sollen ebenfalls Geld nachzahlen. - Für Cameron kommt die Forderung zu einer ungünstigen Zeit. Er steht unter Druck, weil in Großbritannien das Lager derjenigen, die einen Austritt aus der EU befürworten, größer wird.

  • Umweltministerin erleichtert über EU-Klimakompromiss

    Bundesumweltministerin Hendricks hat sich zufrieden über den Klimaschutzkompromiss der EU geäußert. Hendricks sagte im Südwestrundfunk, sie habe sich zwar gewünscht, dass die EU bis 2030 30 Prozent Energie einsparen würde, aber mit 27 Prozent sei sie auch zufrieden. Das sei ein klassischer Kompromiss. Das Energiespar-Ziel war beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel auf Druck Polens und Großbritanniens abgeschwächt worden. Der Kompromiss sieht außerdem vor, dass der Kohlendioxid-Ausstoß um mindestens 40 Prozent gegenüber den Werten von 1990 sinken soll. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix soll auf mindestens 27 Prozent steigen. Heute wird der Brüsseler Gipfel mit Beratungen zur Wirtschaftspolitik fortgesetzt. Ein weiteres Thema ist der Kampf gegen Ebola.

  • Neuer Karstadt-Chef Fanderl deutet weitere Schließungen an

    Der neue Karstadt-Chef Fanderl rechnet mit weiteren Schließungen von Häusern. Fanderl sagte dem "Handelsblatt", es gebe acht bis zehn weitere Filialen, bei denen die Situation ähnlich sei, wie in den Häusern, deren Schließung gestern bekannt wurde. Nach den Plänen des Aufsichtsrates sollen sechs Filialen stillgelegt werden. Betroffen sind Standorte in Hamburg-Billstedt, Stuttgart, Göttingen, Köln, Frankfurt (Oder) und Paderborn. Außerdem soll mit der Belegschaft über Einsparungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld gesprochen werden. Der neue Eigentümer strebt zudem eine Verlängerung der Tarifpause über 2015 hinaus an.

  • China treibt mit 20 Partnerstaaten Aufbau von asiatischer Bank voran

    China hat zusammen mit 20 Partnerländern eine Absichtserklärung für den Aufbau einer neuen Entwicklungsbank in Asien unterzeichnet. Die Vertreter der Staaten einigten sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua darauf, dass die Asiatische Infrastrukturinvestment-Bank, kurz AIIB, künftig ihren Hauptsitz in Peking haben wird. Zu den beteiligten Ländern zählen unter anderem Indien, Pakistan, Oman und Katar. Südkorea, Australien und Indonesien hatten sich aus dem Projekt zurückgezogen. Die USA lehnen den Aufbau der AIIB ab. Sie wird als Konkurrent zur Weltbank und zur asiatischen Entwicklungsbank gesehen.

  • Schweden bricht Suche nach U-Boot ab

    Schweden hat die Suche nach einem russischen U-Boot abgebrochen, das vor der Stockholmer Schärenküste vermutet worden war. Das Militär teilte mit, die Aufklärungsmission werde eingestellt. Allerdings würden einige Einheiten an Land verbleiben. - Schweden hatte vergangenen Freitag die größte Suche nach einem U-Boot seit Ende des Zweiten Weltkrieges eingeleitet. Auslöser waren mehrere Berichte von Augenzeugen über ein verdächtiges Objekt, die als glaubwürdig eingestuft worden waren. Moskau hatte jede Verwicklung bestritten.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt, im Südwesten und in der Osthälfte sonnig, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Nordwesten und Südosten meist stark bewölkt bis bedeckt und vereinzelt Regen. Sonst aufgelockert bewölkt, vor allem im Südwesten und in der Osthälfte sonnig. Temperaturen zwischen 7 und 16 Grad, an den Alpen 4 Grad. Morgen bei ähnlichen Werten im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden Nebel oder sonnige Abschnitte. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag überwiegend trocken, im Süden zeitweilig sonnig. 10 bis 16 Grad.

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