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Freitag, 31. Oktober 2014 21:00 Uhr

  • Russische Militärmaschinen erneut von Nato-Kampfjets abgefangen

    Nato-Kampfjets haben nahe Portugal russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum abgefangen. Das portugiesische Verteidigungsministerium teilte mit, vier Armeeflugzeuge vom Typ F-16 seien aufgestiegen. Es habe sich um einen Einsatz im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung gehandelt. Die russische Botschaft in Lissabon erklärte, die russischen Flieger hätten sich ausschließlich in internationalem Luftraum bewegt. - Erst am Mittwoch hatte die Allianz von "umfangreichen" russischen Luftmanövern mit Langstreckenbombern, Kampfjets und Tankflugzeugen berichtet.

  • Kampf gegen IS: Merkel bietet Ausbildung irakischer Soldaten an

    Deutschland ist nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel dazu bereit, auch irakische Soldaten für den Kampf gegen die Terror-Organisation Islamischer Staat auszubilden. Merkel sagte am Abend auf einer Veranstaltung in Templin, die Bundesregierung würde überlegen, so sie gefragt würde, nicht nur kurdische Kämpfer, sondern auch sunnitische Soldaten auszubilden. Man tue jetzt alles, um die staatliche Struktur des Iraks zu stärken. Zugleich verteidigte die Bundeskanzlerin erneut die Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak.

  • Mare Nostrum: Italien lässt Rettungsaktion auf dem Mittelmeer auslaufen

    Italien hat seine Rettungsaktion "Mare Nostrum" für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer offiziell für beendet erklärt. Wie die Regierung in Rom mitteilte, soll es noch eine zweimonatige Übergangszeit geben. Im Rahmen des italienischen Einsatzes wurden nach Angaben der Regierung innerhalb eines Jahres mehr als 150.000 Menschen aus Seenot gerettet. "Mare Nostrum" wird aus Kostengründen beendet. Die Aktion wird ab morgen abgelöst von einem neuen Programm der EU namens "Triton". Hilfsorganisationen und die katholische Kirche kritisieren, die neue Operation sei im Umfang zu klein und eher auf den Schutz der Grenzen ausgerichtet als auf die Rettung von Menschenleben.

  • Lissabon: Tausende Staatsbedienstete protestieren gegen Sparkurs

    In Lissabon haben am Abend mehrere tausend Angestellte des öffentlichen Dienstes gegen Sparmaßnahmen der portugiesischen Regierung demonstriert. Zuvor hatte das Parlament mit den Stimmen der konservativen Mehrheit von Ministerpräsident Passos Coelho dem Haushalt für das kommende Jahr in erster Lesung zugestimmt. Dieser sieht vor, die geltenden Gehaltskürzungen und die Verlängerung der Arbeitszeit im öffentlichen Dienst beizubehalten. Die öffentlich Bediensteten verdienen 20 Prozent weniger als noch vor Ausbruch der Krise.

  • Mutmaßliches führendes ETA-Mitglied in Mannheim festgenommen

    Die Polizei hat in Mannheim ein mutmaßliches hochrangiges Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen. Nach Angaben des hessischen Landeskriminalamts wird dem 49-Jährigen vorgeworfen, Sprengstoff für Anschläge hergestellt und beschafft zu haben. Der Mann, ein spanischer Staatsangehöriger, sei seit zehn Jahren auf der Flucht. Er soll nun nach Frankreich ausgeliefert werden, wo er bereits wegen der Vorbereitung von Anschlägen verurteilt worden war.

  • Raumflugzeug "Space Ship Two" abgestürzt - ein Toter

    Das privat finanzierte Raumflugzeug "Space Ship Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Nach Angaben der Behörden kam dabei ein Pilot ums Leben, ein zweiter wurde verletzt. Die Betreiberfirma "Virgin Galactic" hatte zuvor mitgeteilt, es habe technische Probleme gegeben. Das Unternehmen will Weltraum-Flüge für Privatpersonen anbieten.

  • Wetter: Am Samstag vor allem im Norden auch sonnig, sonst neblig-trüb, 16 bis 22 Grad

    Das Wetter: Nachts vor allem in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 12 Grad an der See und bis 0 Grad an den Alpen. Am Tag vielfach neblig-trüb, vor allem im Norden auch sonnig. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag im Westen und Nordwesten bewölkt. Sonst nach Nebelauflösung sonnig. 9 bis 19 Grad.

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