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Sonntag, 21. September 2014 14:00 Uhr

  • Türkei rechnet mit weiteren Flüchtlingen aus Syrien

    Die Türkei bereitet sich auf einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien vor. Allein seit Freitag hätten 70.000 Menschen Zuflucht im Nachbarland gesucht, teilte das internationale Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Ankara mit. Hunderttausende weitere könnten in den kommenden Tagen folgen. Das UNHCR will deshalb seine Hilfen für die türkische Regierung aufstocken. Hintergrund sind Gefechte zwischen der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat und kurdischen Einheiten. Die IS-Miliz soll in der Grenzregion binnen zwei Tagen zahlreiche Dörfer eingenommen haben. Gestern waren fast 50 türkische Geiseln freigekommen, die von den Extremisten im Nordirak verschleppt worden waren. Staatspräsident Erdogan sagte nun in Ankara, es sei kein Lösegeld bezahlt worden.

  • Regierung der nationalen Einheit in Afghanistan vereinbart

    In Afghanistan haben die beiden Präsidentschaftskandidaten ein Abkommen zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass der frühere Finanzminister Ghani neuer Staatspräsident wird. Sein Rivale Abdullah soll ein Amt ähnlich dem eines Regierungschefs erhalten. Einen solchen Posten hat es in Afghanistan bisher nicht gegeben. Bei der im Fernsehen übertragenen Zeremonie in Kabul nahm auch der scheidende Präsident Karsai teil. Dessen Sprecher sagte, Ghani werde in den nächsten Tagen als Nachfolger vereidigt. Die US-Regierung begrüßte die Übereinkunft als wichtigen Schritt hin zu politischer Stabilität. Sowohl Ghani als auch Abdullah hatten nach der Stichwahl am 14. Juni den Sieg für sich beansprucht. Die Wahlkommission will das offizielle Endergebnis noch heute verkünden. Sie hatte nach Betrugsvorwürfen alle Stimmzettel neu auszählen lassen.

  • Britische Labour-Partei will Mindestlohn anheben

    Die oppositionelle britische Labour-Partei will den Mindestlohn im Fall eines Wahlsiegs im kommenden Jahr anheben. Parteichef Miliband sagte in einem Zeitungsinterview, Arbeiter sollten dann umgerechnet zehn Euro pro Stunde erhalten statt wie bisher gut acht Euro. Wer hart arbeite, müsse auch angemessen entlohnt werden. Die Labour-Mitglieder beraten derzeit auf einem Parteitag in Manchester über ihre Strategie. Das britische Unterhaus wird im kommenden Mai neu gewählt.

  • Klimawandel: Entwicklungsminister warnt vor Ernteausfällen

    Bundesentwicklungsminister Müller hat vor den Folgen des Klimawandels für die Menschheit gewarnt. Kurz vor seiner Abreise zum Klimagipfel der UNO in New York sagte er der Zeitung "Die Welt", Wetterextreme wie Dürren oder Fluten könnten ganze Ernten gefährden. Es gehe um das Überleben der Menschheit. Der CSU-Politiker nimmt gemeinsam mit Umweltministerin Hendricks an dem Gipfeltreffen teil, bei dem die Klimaverhandlungen neu belebt werden sollen. Tausende Demonstranten machten sich in Neuseeland und Australien für ein effektives Klimaschutzabkommen stark. Es war der Auftakt weltweiter Proteste. Aktionen sind auch in London, Paris und Berlin geplant.

  • SPD: Kanzlerin soll in Fragestunden Rede und Antwort stehen

    Nach den Grünen hat sich jetzt auch die SPD für eine Reform der Fragestunde im Bundestag ausgesprochen. Anders als bisher üblich, sollten die Abgeordneten Bundeskanzlerin Merkel und die Minister direkt befragen können, sagte SPD-Fraktionschef Oppermann dem Berliner "Tagesspiegel". Er schlug vor, eine Anwesenheitspflicht für diese Termine einzuführen. Als Vorbild nannte er die Fragestunden des britischen Unterhauses, bei denen es regelmäßig zu einem Schlagabtausch zwischen Opposition und Regierung komme. Die Grünen hatten Anfang des Monats bereits einen ähnlichen Vorschlag gemacht. Bislang werden Fragen von Abgeordneten an die Regierung vorab schriftlich gestellt und dann meist von Staatssekretären beantwortet.

  • Wetter: Meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen, 17 bis 22 Grad

    Das Wetter: Meist wolkig mit schauerartigen Regenfällen. Im Süden und Osten teils kräftige Gewitter. Höchstwerte 17 bis 22 Grad. Morgen wechselnd bewölkt. In der Osthälfte Schauer und Gewitter. Im Westen sonnige Abschnitte. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag meist wechselnd bewölkt, in der Südhälfte sonnig. Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad.

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