Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 05:00 Uhr

  • Atomgespräche mit Iran fortgesetzt - Moskau sieht Fortschritte

    Die Atomgespräche mit dem Iran werden heute Vormittag fortgesetzt. Darauf verständigten sich die Außenminister der fünf UNO-Vetomächte, Deutschlands und des Irans in der Nacht im schweizerischen Lausanne. Zum Stand der Verhandlungen gibt es widersprüchliche Angaben. Ein US-Vertreter wies russische Angaben zurück, wonach es bereits eine Grundsatzeinigung gebe. Russische Medien zitierten Außenminister Lawrow mit den Worten, die Verhandlungspartner hätten sich in allen Schlüsselfragen verständigt. Der iranische Außenamtschef Sarif erklärte, es gebe Fortschritte. Er hoffe, dass im Laufe des Tages eine Vereinbarung ausgearbeitet werden könne. Ursprünglich galt für die Einigung eine Frist bis Mitternacht. In den Verhandlungen geht es im Kern darum, eine nukleare Bewaffnung des Irans zu verhindern. Die Regierung in Teheran führt an, das Atomprogramm nur zu zivilen Zwecken zu betreiben.

  • USA liefern wieder Militärausrüstung nach Ägypten

    Die USA wollen erstmals seit 2013 wieder militärische Ausrüstung nach Ägypten liefern. Das Weiße Haus teilte in Washington mit, Präsident Obama habe dem ägyptischen Staatschef Sisi telefonisch Kampfflugzeuge, Raketen und Panzer zugesagt. Zudem beantrage Obama beim Kongress umgerechnet gut 1,2 Milliarden Euro Hilfsgelder für die Regierung in Kairo. Obama betonte, die Lage der Menschenrechte und der Demokratie in Ägypten habe sich nicht verbessert. Die Wiederaufnahme der Militärhilfe liege aber im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten. Die USA hatten die Zahlungen vor rund zwei Jahren ausgesetzt. Hintergrund war der Sturz des früheren Präsidenten Mursi und die gewaltsame Niederschlagung der Proteste seiner Anhänger. Ägypten gehört der Koalition um Saudi-Arabien an, die seit vergangener Woche Luftangriffe im Jemen fliegt. Zudem geht die Regierung in Kairo im Nachbarland Libyen gegen Islamisten vor.

  • Unwetter: Auch am Mittwoch Verkehrsbehinderungen zu erwarten

    Wegen des Sturmtiefs "Niklas" müssen Reisende weiter mit Behinderungen rechnen. Die Deutsche Bahn teilte mit, im Regional- und Fernverkehr seien auch heute Ausfälle zu erwarten. Viele Züge könnten noch nicht an den regulären Standorten eingesetzt werden. Betroffen sind unter anderem Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Raum München. Auch am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main dürfte es nach Angaben eines Sprechers Einschränkungen geben. Bei den Unwettern kamen vier Menschen ums Leben. Heute soll sich der Sturm nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes etwas abschwächen. Vor allem im Osten sei aber noch mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometer zu rechnen, hieß es.

  • Widerstand gegen geplantes Fracking-Gesetz in der Union

    In der Union kündigt sich Widerstand gegen das geplante Gesetz zu der Öl- und Gasfördermethode Fracking an. Der CDU-Abgeordnete Mattfeld sagte der Deutschen Presse-Agentur, zahlreiche Bundestagsabgeordnete könnten die Vorlage von Umweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel - beide SPD - nicht mittragen. Die Regeln zum Schutz von Mensch und Natur gingen nicht weit genug. Kritik kam auch von den Grünen. Der Fraktionsvorsitzende Hofreiter forderte erneut ein Verbot der umstrittenen Technologie. Das Kabinett will den Gesetzentwurf heute billigen. Er sieht unter anderem ein Förderverbot für Gebiete vor, die wichtig für die Trinkwasserversorgung sind. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst. Damit werden Gesteinsschichten aufgespalten und das darin enthaltene Erdgas oder Öl freigesetzt.

  • Bundesweite Warnstreiks bei der Post

    Bei der Post gibt es heute bundesweite Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten aufgerufen, ihre Arbeit vorübergehend ruhen zu lassen. Bei der Zustellung von Briefen und Paketen kann es deshalb zu Verzögerungen kommen. Verdi will für die rund 140.000 tariflich bezahlten Mitarbeiter unter anderem eine kürzere Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich erreichen. Das Unternehmen lehnt dies ab.

  • Bosch muss Millionenstrafe in den USA zahlen

    Der Bosch-Konzern muss in den USA eine Millionenstrafe wegen illegaler Preisabsprachen in der Automobilbranche zahlen. Das US-Justizministerium teilte mit, das deutsche Unternehmen habe eine Buße in Höhe von umgerechnet mehr als 50 Millionen Euro akzeptiert. Bosch räumte demnach ein, Autoteile wie Zündkerzen und Anlasser zu überhöhten Preisen an Hersteller wie Daimler, Volkswagen und Ford verkauft zu haben.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 10 Grad

    Das Wetter: Am Tag unbeständig mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer und in Böen stürmischer Wind. Die weiteren Aussichten: Morgen bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen 10.

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