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Donnerstag, 24. Juli 2014 02:00 Uhr

  • Keul (Grüne): Waffenembargo gegen Russland hätte schon längst kommen müssen

    Die rechtspolitische Sprecherin der Grünen, Keul, begrüßt Überlegungen, wegen der Ukraine-Krise ein Waffenembargo gegen Russland zu verhängen. Dies hätte vor allen anderen Sanktionen kommen müssen, sagte Keul im Deutschlandfunk. Kriegswaffen hätten außerhalb von NATO und EU nichts zu suchen. Exportgenehmigungen dürfe es deshalb nur in Ausnahmefällen geben, wenn sicherheitspolitische Interessen Deutschlands diese erforderlich machten. - Die EU bereitet derzeit nach dem möglichen Abschuss des Passagierflugzeugs über der Ost-Ukraine neue Sanktionen gegen Russland vor. Im Gespräch ist auch ein Waffen-Exportverbot.

  • Niederlande holen weitere Opfer aus der Ostukraine

    Die Niederlande setzen ihre Luftbrücke zur Überführung der Absturzopfer aus der Ukraine fort. Im Laufe des Tages sollen weitere Särge aus Charkow abgeholt und nach Eindhoven gebracht werden. Gestern waren die ersten beiden Maschinen mit 40 Opfern in Holland gelandet. Auf dem Flughafen in Eindhoven empfingen Ministerpräsident Rutte, König Willem-Alexander und Königin Maxima sowie Hinterbliebene die Toten. Mit einer Schweigeminute wurde im ganzen Land der Opfer gedacht.

  • Flugverbote für Tel Aviv verlängert

    Fluggesellschaften aus den USA dürfen den internationalen Flughafen von Tel Aviv auch weiterhin nicht ansteuern. Die Luftfahrtbehörde in Washington verlängerte das verhängte Verbot um 24 Stunden. Grund sei die potenziell gefährliche Situation, hieß es. Auch zahlreiche europäische Fluglinien stellten ihre Verbindungen ein, darunter die Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe sowie Air Berlin.

  • Israels neuer Präsident Rivlin tritt sein Amt an

    In Israel übergibt Präsident Peres sein Amt heute an seinen Nachfolger Rivlin. Der 74-Jährige war am 10. Juni zum Staatsoberhaupt gewählt worden. Rivlin gilt als rechtsorientiert und lehnt eine Zwei-Staaten-Lösung in Nahost ab.

  • Venezuela: Oppositionsführer López vor Gericht

    In Caracas hat der Prozess gegen den venezolanischen Oppositionsführer López begonnen. Dem seit mehreren Monaten inhaftierten Chef der Partei "Voluntad Popular" wird vorgeworfen, bei Demonstrationen zur Gewalt angestiftet zu haben. López gilt als Anführer der Protestbewegung gegen Präsident Maduro. Im Februar wurde er nach einer Rede bei einer Kundgebung festgenommen. In der Folge kam es zu gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Toten.

  • Litauen erwartet von Beitritt zur Euro-Zone mehr Investitonen

    Litauen erwartet von dem bevorstehenden Beitritt zur Eurozone wichtige Impulse für die Wirtschaft. Staatspräsidentin Grybauskaite sagte in Vilnius, da die Länder der Eurozone schon die größten Handelspartner seien, dürften auch die Investitionen steigen. - Die zuständigen EU-Minister in Brüssel hatten heute grünes Licht für die Aufnahme Litauens in die Währungsgemeinschaft gegeben. Damit kann der Euro ab dem 1. Januar 2015 als Landeswährung eingeführt werden.

  • UBS soll reichen Franzosen bei Steuerhinterziehung geholfen haben

    Die französische Justiz hat gegen die Schweizer Großbank UBS ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung eingeleitet. Dem Geldinstitut wird vorgeworfen, reiche Franzosen aktiv beim Betrug des Fiskus unterstützt zu haben. Um Geldflüsse zwischen Frankreich und der Schweiz zu verschleiern, soll unter anderem ein spezielles Buchführungssystem aufgebaut worden sein.

  • Russischer Raumfrachter bringt Nachschub zur ISS

    Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus ist ein russischer Raumfrachter ins All geschossen worden. An Bord befindet sich Nachschub für die Internationale Raumstation. Die Progress soll nach mehreren Stunden Flug an der ISS festmachen. Derzeit arbeiten dort drei Russen, zwei US-Amerikaner und der deutsche Astronaut Alexander Gerst.

  • Wetter: Am Donnerstag regnerisch bei 24 bis 29 Grad

    Das Wetter: Nachts meist gering bewölkt oder klar, nur im Osten noch einzelne Schauer. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 16 bis 11 Grad. Am Tage zunächst im Osten, später auch in den übrigen Landesteilen gebietsweise ergiebige Regenfälle. Nur im äußersten Norden trocken, 24 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag in der Nordhälfte stark bewölkt mit Regen. Im Süden zunächst freundlich, im Tagesverlauf auch dort Schauer und Gewitter. 22 bis 28 Grad.

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