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Donnerstag, 18. September 2014 01:00 Uhr

  • Bericht: Russland belieferte laut BND russische Rebellen mit Flugabwehrwaffen

    Russland hat die Separatisten in der Ostukraine Presseinformationen zufolge mit modernen Luftverteidigungssystemen beliefert. Das gehe aus vertraulichen Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage des verteidigungspolitischen Sprechers der Linken, Neu, hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Grundlage seien Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes. Demnach wurden die Luftabwehrwaffen vom Typ SA-22 Mitte August in der Ostukraine identifiziert. Unklar sei aber, ob pro-russische Separatisten das System bedient hätten und ob es bereits einen Monat vorher zum Zeitpunkt des MH17-Unglücks im Einsatz war. Zudem habe der BND Hinweise, dass Russland Aufständische teilweise auf eigenem Staatsgebiet militärisch ausbildete. Laut Bericht werden die Antworten der Bundesregierung aus Gründen der nationalen Sicherheit unter Verschluss gehalten.

  • Poroschenko: "Ukraine endgültig von der Sowjetunion verabschiedet"

    Die Ukraine ist nach den Worten von Präsident Poroschenko auf dem Weg in eine neue westlich orientierte Zukunft. In einer Rede vor dem kanadischen Parlament in Ottawa sagte er, das neue Assoziierungsabkommen mit der EU markiere den endgültigen Abschied der Ukraine von der früheren Sowjetunion. Sein Land habe den Rubikon überschritten. Poroschenko betonte, die Ukrainer würden niemals zu ihrer schrecklichen Vergangenheit zurückkehren. Das Assoziierungsabkommen soll die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zur EU stärken. Es gilt als Vorstufe für eine mögliche spätere Mitgliedschaft.

  • US-Repräsentantenhaus billigt Waffen für syrische Rebellen

    Das Repräsentantenhaus in Washington hat Waffenlieferungen an die gemäßigten Rebellen in Syrien gebilligt. Damit kamen die Abgeordneten einer entsprechenden Bitte von Präsident Obama nach, der damit gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" vorgehen will. Die Aufständischen sollen zudem eine gezielte Ausbildung erhalten. Es wird erwartet, dass der Senat im Laufe des Tages über die Vorlage abstimmt. - Obama hatte zuvor bekräfigt, dass die USA zur Bekämpfung der Dschihadisten im Irak keine Bodentruppen entsenden würden. Auch Außenminister Kerry betonte, die heutige Situation sei nicht mit dem Zweiten Golfkrieg von 1991 oder dem Irakkrieg von 2003 zu vergleichen. - Dagegen hatte US-Generalstabschef Dempsey den Einsatz von Bodentruppen nicht ausgeschlossen, falls die derzeitige Militäroffensive von Präsident Obama nicht den gewünschten Erfolg bringt.

  • Schottland stimmt über Unabhängigkeit ab

    In Schottland sind heute 4,3 Millionen Bürger aufgerufen, über eine mögliche Abspaltung von Großbritannien zu entscheiden. Beobachter erwarten eine hohe Beteiligung. 97 Prozent der Stimmberechtigten haben sich für die Teilnahme an dem Referendum registrieren lassen. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr geöffnet. Mit ersten Ergebnissen der Volksabstimmung wird am Freitag gerechnet. Bis zuletzt hatten die Vorsitzenden der großen Parteien im britischen Parlament für einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich geworben.

  • Polizei kontrolliert bundesweit Geschwindigkeit

    Die Polizei kontrolliert heute bundesweit mit einem Großaufgebot auf den Straßen die Geschwindigkeit. Mehr als 13.000 Beamte sind im Einsatz. Die Aktion soll um sechs Uhr beginnen. Bei einer ähnlichen bundesweiten Kontrolle waren im Oktober vergangenen Jahres 83.000 Autofahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt worden.

  • Wetter: Am Donnerstag nur im Norden und Osten heiter, 19 bis 25 Grad

    Das Wetter: Nachts überwiegend gering bewölkt oder klar. Nur im Westen und Südwesten vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter. Örtlich Nebelbildung. 15 bis 8 Grad. Am Tage im Norden und Osten heiter und trocken, im Westen und Süden im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. 19 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag im Norden meist heiter und trocken, sonst teils kräftige Schauer und Gewitter. 20 bis 26 Grad.

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