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Dienstag, 29. Juli 2014 02:00 Uhr

  • Israel erwartet langen Kampf in Gaza

    Israels Ministerpräsident Netanjahu rechnet mit einem langen Militäreinsatz im Gazastreifen. Die Operation werde erst dann beendet, wenn das Tunnelsystem der Hamas zerstört sei, sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. Als langfristige Lösung nannte er die vollständige Entwaffnung der Hamas-Kämpfer. Das israelische Militär setzte seine Offensive fort. Die palästinensische Zivilbevökerung wurde in Teilen des Gazastreifens aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Luftangriffe mit mehreren Toten werden unter anderem aus den Orten Chan Junis und Rafah gemeldet. Auch israelische Soldaten kamen ums Leben.

  • EU-Staaten beraten über weitere Sanktionen gegen Russland

    Die Europäische Union verschärft ihre Sanktionen gegen Russland. Die Botschafter der 28-EU-Staaten verständigten sich am Abend in Brüssel im Grundsatz auf Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen weitere Personen und Organisationen. Betroffen ist nach Angaben von Diplomaten die engste Führung um Präsident Putin. Heute beraten die Vertreter der Mitgliedstaaten auch über Wirtschaftssanktionen. Mit diesen Maßnahmen soll russischen Banken der Zugang zum europäischen Kapitalmarkt erschwert werden. Zum Paket gehört offenbar auch ein Verbot von Waffenexporten. Die EU will Russland mit den Sanktionen zwingen, die Unterstützung für die Aufständischen in der Ostukraine aufzugeben. Die USA kündigten ebenfalls neue Strafmaßnahmen gegen Moskau an. Im Osten der Ukraine startete die Armee erneut eine Offensive gegen die Rebellen und drang in mehrere Städte vor. Dabei sollen die Truppen teilweise Zugang und die Kontrolle über die Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs erhalten haben. Internationale Experten brachen erneut ihre Mission zur Untersuchung des Unglücksortes ab.

  • Deutsche Atommüll-Lieferung in die USA weiter umstritten

    Die Wiederaufbereitung von deutschem Atommüll in den USA ist weiter umstritten. US-Energieminister Moniz bekräftigte beim Besuch einer Anlage im Bundesstaat South Carolina das Angebot, mehr als 150 Castor-Behälter aus dem nordrhein-westfälischen Forschungsreaktor Jülich aufzunehmen. Eine abschließende Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Gouverneurin des Bundesstaates, Haley, betonte dagegen, man wolle keinen deutschen Atommüll, solange es kein Endlager für die eigenen Nuklear-Abfälle gebe. Die nordrhein-westfälische Atomaufsicht hatte Anfang des Monats verfügt, dass die Castor-Behälter wegen nicht nachgewiesener Erdbeben-Sicherheit aus Jülich entfernt werden müssen. Die Brennelemente stammen ursprünglich aus den USA.

  • Pläne für Salzstock Gorleben werden vorgestellt

    Die niedersächsische Landesregierung stellt heute in Gorleben die Pläne für den Salzstock vor, der jahrzehntelang als mögliches Atomendlager untersucht wurde. Die Erkundungsarbeiten dort wurden gestoppt, weil die Suche nach einer Lagerstätte für hoch radioaktiven Atommüll neu gestartet werden soll. Seit Jahrzehnten gibt es in Gorleben Sicherheitsbedenken gegen den Standort. Das Land Niedersachsen will den Salzstock trotz des Stopps der Erkundungsarbeiten offen halten, falls Gorleben doch wieder als Endlager ins Spiel kommen sollte.

  • Frankreich bietet irakischen Christen Asyl an

    Frankreich hat Christen aus dem Irak Asyl angeboten. Die Regierung in Paris erklärte, es handele sich um eine humanitäre Geste für eine verfolgte Minderheit. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" hatte Mitte Juli die Stadt Mossul eingenommen, die lange als Hochburg der irakischen Christen galt. Seitdem sind zahlreiche Menschen in den kurdischen Norden geflohen. Im Irak leben heute nach Schätzungen nur noch rund 400.000 Christen. Vor dem ersten Golfkrieg waren es noch anderthalb Millionen.

  • Wetter: Heute nur im Norden heiter, sonst kräftiger Regen, 22 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin schauerartiger Regen und Gewitter. Tiefsttemperaturen 19 bis 11 Grad. Am Tag im äußersten Norden sonnig, sonst stark bewölkt mit kräftigen Niederschlägen und Gewittern. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Morgen nachlassender Regen, nur in der Südosthälfte noch starke Schauer. 19 bis 27 Grad.

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