Nachrichten

Mittwoch, 1. April 2015 07:00 Uhr

  • Von der Leyen will Probleme mit G36 untersuchen lassen

    Bundesverteidigungsministerin von der Leyen will den Problemen mit dem Sturmgewehr G36 genauer nachgehen. Sie werde eine Kommission damit beauftragen, zurückliegende Einsätze der Bundeswehr mit der Standard-Waffe zu untersuchen, sagte die CDU-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Dabei sollten unter anderem Kommandeure befragt werden, ob ihnen aus heutiger Perspektive etwas berichtenswert erscheine. Ob es Schadensersatzforderungen an den Waffenhersteller Heckler & Koch geben wird, lasse sich derzeit noch nicht sagen, erklärte von der Leyen. Erst müsse noch der Abschlussbericht ausgewertet werden. Die Ministerin hatte zuletzt Defizite bei der Treffsicherheit des G36 moniert. Heckler & Koch wies die Vorwürfe zurück.

  • Bundeswehrverband begrüßt Pläne für europäische Kampfdrohne

    Der Bundeswehrverband hat das Vorhaben der Bundesregierung begrüßt, eine europäische Kampfdrohne auf den Weg zu bringen. Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands, Görlich, sagte der "Frankfurter Rundschau", bewaffnete Drohnen seien militärisch zweckmäßig. Soldaten würden damit bei Einsätzen besser geschützt. Gestern war bekannt geworden, dass Deutschland gemeinsam mit Frankreich und Italien die Entwicklung einer waffenfähigen Aufklärungsdrohne plant. Eine entsprechende Vereinbarung soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Die Opposition im Bundestag lehnt das Projekt ab.

  • Atomgespräche mit Iran fortgesetzt - Moskau sieht Fortschritte

    Die Atomgespräche mit dem Iran werden heute Vormittag fortgesetzt. Darauf verständigten sich die Außenminister der fünf UNO-Vetomächte, Deutschlands und des Iran in der Nacht im schweizerischen Lausanne. Zum Stand der Verhandlungen gibt es widersprüchliche Angaben. Ein US-Vertreter wies russische Angaben zurück, wonach es bereits eine Grundsatzeinigung gebe. Russische Medien zitierten Außenminister Lawrow mit den Worten, die Verhandlungspartner hätten sich in allen Schlüsselfragen verständigt. Der iranische Außenamtschef Sarif erklärte, es gebe Fortschritte. Er hoffe, dass im Laufe des Tages eine Vereinbarung ausgearbeitet werden könne. Ursprünglich galt für die Einigung eine Frist bis Mitternacht. In den Verhandlungen geht es im Kern darum, eine nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern. Die Regierung in Teheran führt an, das Atomprogramm nur zu zivilen Zwecken zu betreiben.

  • Bahnverkehr: Nach Sturm weiter Behinderungen

    Wegen des Orkantiefs "Niklas" kommt es auch am Morgen weiterhin zu Behinderungen im Bahnverkehr. Gesperrt seien die Strecken Hannover-Bremen, Wolfsburg-Hannover und München-Rosenheim, teilte die Deutsche Bahn mit. Zwar seien auf den meisten Strecken die Aufräumarbeiten in der Nacht abgeschlossen und die Verbindungen in allen Regionen wieder aufgenommen worden. Viele Züge könnten aber noch nicht an den normalen Startbahnhöfen eingesetzt werden, weil sie wegen des Unwetters ihre Fahrt frühzeitig beenden mussten. Das Sturmtief war gestern über Deutschland hinweggefegt. Störungen hatte es auch im Flugverkehr gegeben. Mehrere Menschen kamen ums Leben.

  • Germanwings: Alle Opfer geborgen

    Gut eine Woche nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind alle Opfer geborgen worden. Dies teilte die französische Gendarmerie mit. Nun werde damit begonnen, persönliche Gegenstände der Toten zu sichern. Außerdem dauert die Suche nach dem Flugschreiber an, von dem sich die Ermittler wichtige Hinweise erhoffen. Die Chefs von Lufthansa und Germanwings besuchen heute erneut die Absturzstelle in den französischen Alpen. Wie gestern bekannt geworden war, hatte der Co-Pilot die Lufthansa während seiner Ausbildung 2009 über eine vorausgegangene schwere Depression unterrichtet. Der Mann wird verdächtigt, das Flugzeug mit weiteren 149 Insassen absichtlich gegen eine Felswand geflogen zu haben.

  • Wetter: Wind und Regen, 4 bis 10 Grad

    Das Wetter: Am Tag unbeständig mit Schauern und Gewittern. Temperaturen 4 bis 10 Grad. Mäßig bis frischer und in Böen stürmischer Wind. Die weiteren Aussichten: Morgen bei wechselnder Bewölkung weiter windiges Schauerwetter. Im Norden und in der Mitte bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen. 3 bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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