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Dienstag, 16. September 2014 09:00 Uhr

  • Drei ISAF-Soldaten bei Anschlag in Kabul getötet

    Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan sind drei Soldaten der Internationalen Schutztruppe getötet worden. Das teilte die NATO in Kabul mit. Mindestens 13 Zivilisten wurden verletzt. Der Anschlag in der Nähe der US-Botschaft galt einem ausländischen Truppenkonvoi. Zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt. Zu der Tat bekannten sich die radikal-islamischen Taliban.

  • Rund 1.000 IS-Kämpfer aus der Türkei rekrutiert

    Die Terrormiliz Islamischer Staat rekrutiert laut Medienberichten zunehmend auch in der Türkei neue Mitglieder. Die "New York Times" meldet unter Berufung auf Angaben der Regierung in Ankara, bis zu 1.000 Türken hätten sich bislang der Extremistengruppe angeschlossen. Anziehungspunkte seien sowohl die Ideologie der Miliz als auch die Bezahlung. Das Blatt berichtete von einem 27-jährigen Türken, der nach einer 15-tägigen Basisausbildung in Syrien einer Kampfeinheit zugewiesen wurde.

  • USA entsenden 3.000 Soldaten in Ebola-Gebiete

    Die USA wollen 3.000 Soldaten zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie nach Westafrika entsenden. Wie die Regierung in Washington mitteilte, sollen die Einsatzkräfte in Liberia, Guinea und Sierra Leone in Zusammenarbeit mit den Behörden Kliniken bauen. Außerdem sollen Pflegekräfte geschult und Medikamente und Desinfektionsmittel an Haushalte verteilt werden. Heute wird sich der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung mit der Epidemie befassen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Zahl der bestätigten Verdachtsfälle inzwischen auf 4.800 gestiegen. Mehr als 2.400 Menschen sind an Ebola gestorben.

  • EU und Kiew wollen Partnerschaftsabkommen ratifizieren

    Die Europäische Union und die Ukraine wollen heute ihr Partnerschaftsabkommen ratifizieren. Die Abstimmungen sollen gleichzeitig im Europäischen Parlament und im ukrainischen Abgeordnetenhaus stattfinden. Angesichts russischer Bedenken wird das in dem Vertrag enthaltene Freihandelsabkommen zunächst bis Ende des kommenden Jahres ausgesetzt. Der stellvertretende Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Fleckenstein, begrüßte, dass nun Gespräche mit Russland über den Freihandel geführt würden. Der SPD-Politiker sagte im Deutschlandfunk, bei einem solchen Abkommen müsse auch über Auswirkungen für Dritte geredet werden.

  • Lufthansa rechnet mit normalem Flugbetrieb

    Die Lufthansa rechnet für heute mit einem normalen Flugbetrieb. Lediglich sieben Flüge seien vorverlegt worden, sagte ein Sprecher in Frankfurt am Main. Alle anderen Flüge starteten planmäßig. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte ihren für heute geplanten Streik gestern abend abgesagt. Zur Begründung hieß es, die Lufthansa habe ein neues Angebot zum Thema Vorruhestand vorgelegt. Darüber wolle man noch in dieser Woche sprechen. Ob es allerdings gelinge, Streiks dauerhaft abzuwenden, sei noch nicht absehbar.

  • Lauk (CDU) verlangt nach Erfolgen der AfD Kurskorrektur der Union

    Angesichts der Erfolge der AfD bei den jüngsten Landtagswahlen verlangt der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Lauk, Kurskorrekturen seiner Partei. Lauk sagte im Deutschlandfunk, die Union müsse ihr marktwirtschaftliches Profil stärken und die konservativen Wähler wieder davon überzeugen, dass sie bei CDU und CSU am besten aufgehoben seien. Man müsse den Menschen klarmachen, dass der Wohlstand nur mit offenen Märkten gehalten werden könne. Eine Politik der Abschottung dürfe es nicht geben, betonte Lauk. Bundeskanzlerin Merkel hatte gestern eine Kursänderung der CDU abgelehnt. Die beste Antwort auf die AfD sei eine erfolgreiche Regierungsarbeit, betonte sie in Berlin.

  • Wetter: Meist sonnig und warm bis 26 Grad

    Das Wetter: Anfangs verbreitet Nebel. Später meist heiter bis wolkig und trocken, nur vom Emsland bis zu den östlichen Mittelgebirgen einzelne Schauer und Gewitter. 20 bis 26 Grad. Morgen verbreitet sonnig. Nur im Bergland vereinzelt Niederschläge. Temperaturen zwischen 21 Grad an der Küste und 26 Grad am Rhein. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag im Norden und Nordosten heiter, im Westen im Tagesverlauf Schauer und Gewitter, 21 bis 26 Grad.

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