Nachrichten

Samstag, 18. April 2015 20:00 Uhr

  • Zehntausende gehen gegen TTIP-Abkommen auf die Straße

    In Deutschland haben zehntausende Menschen gegen das geplante Freihandelabkommen TTIP zwischen der EU und den USA protestiert. Nach Angaben des globalisierungskritischen Netzwerks Attac gab es im Rahmen eines internationalen Aktionstages Kundgebungen unter anderem in Köln, Berlin, Leipzig, Ulm und München. Allein in München gingen rund 20.000 Menschen auf die Straße. Aktionen waren in rund 45 Ländern geplant. Attac-Sprecherin Distelrath sagte dem Deutschlandfunk, man habe ein alternatives Verhandlungsmandat für die EU ausgearbeitet, das weniger auf Profit und mehr auf soziale Werte setze. Die Kritiker des Abkommens befürchten, dass europäische Standards etwa beim Verbraucher- und Umweltschutz gesenkt werden könnten. Die Befürworter sehen dagegen Chancen für mehr Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die nächste Verhandlungsrunde zum TTIP-Abkommen beginnt am Montag in New York.

  • GDL-Chef Weselski: Bahn-Streik kommt nächste Woche

    Bahn-Reisende müssen sich in der kommenden Woche erneut auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Weselsky, sagte im Deutschlandfunk, es werde neue Arbeitskämpfe geben. Morgen will der GDL-Vorstand darüber entscheiden. Bisher hat die Gewerkschaft Streiks immer mindestens 24 Stunden im Voraus angekündigt. Die Bahn erklärte, sie sehe keinen Anlass für einen Arbeitskampf. Auch der Fahrgastverein Pro Bahn kritisierte das Vorhaben.

  • IS-Miliz bekennt sich erstmals zu Anschlag in Afghanistan

    Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich erstmals zu einem Attentat in Afghanistan bekannt. Der pakistanische Ableger der Extremistengruppe erklärte, der heutige Selbstmordanschlag mit mehr als 33 Toten in der Stadt Dschalalabad gehe auf ihr Konto. Auch der afghanische Präsident Ghani machte die IS-Miliz für die Tat verantwortlich. Es war der schwerste Anschlag seit dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes zum Jahreswechsel. Nach Polizeiangaben sprengte sich der Attentäter im belebten Zentrum der ostafghanischen Stadt in die Luft. Die meisten Toten und Verletzten seien Zivilisten, hieß es.

  • Russland: Oppositionsparteien schließen Wahlbündnis

    In Russland wollen zwei der wichtigsten Oppositionsparteien ein Bündnis eingehen. Die Fortschrittspartei von Oppositionsführer Nawalny und die Partei RPR-Parnas des verstorbenen Kreml-Kritikers Nemzow kündigten an, bei den nächsten Wahlen gemeinsame Kandidaten aufzustellen. Die Allianz wende sich gegen Lügen und Korruption. Zugleich hieß es in der Erklärung, man hoffe, dass sich weitere Oppositionsparteien dem Bündnis anschließen.

  • Polen: 30.000 Menschen demonstrieren in Warschau für höhere Löhne

    In Polen haben etwa 30.000 Menschen für Arbeit und höhere Löhne demonstriert. Die Teilnehmer reisten aus dem ganzen Land an und versammelten sich zu einer Kundgebung in Warschau. Dabei zogen sie auch vor den Sitz von Regierungschefin Kopacz. Auf Transparenten und Plakaten forderten die Demonstranten zudem höhere Mindestlöhne, Reformen bei Renten und Steuern sowie ein Ende der Schulschließungen.

  • Zyperns Parlament beschleunigt Zwangsversteigerungen

    In Zypern hat das Parlament nach monatelanger Debatte ein Gesetz verabschiedet, mit dem Zwangsversteigerungen von Immobilien beschleunigt werden sollen. 33 der 56 Abgeordneten stimmten für die Neuregelung. Danach soll das Verfahren für Zwangsversteigerungen von Jahren auf mehrere Monate verkürzt werden. Den angeschlagenen Banken soll es so erleichtert werden, schneller an ihr Geld zu kommen. Immobilienkredite, die länger als drei Monate nicht bezahlt wurden, machen 50 Prozent der Ausstände der zyprischen Geldinstitute aus. Der Internationale Währungsfonds, die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank hatten das Gesetz zur Bedingung für die Auszahlung weiterer Hilfsgelder gemacht.

  • Fußball: Klare Siege für Leverkusen und Dortmund

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Leverkusen - Hannover 4 : 0, Berlin - Köln 0 : 0, Freiburg - Mainz 2 : 3, Hoffenheim - München 0 : 2 und Dortmund - Paderborn 3 : 0. Am Abend spielt noch Augsburg gegen Stuttgart.

  • Wetter: Am Sonntag im Norden und Osten bewölkt, sonst sonnig. 12 bis 18 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht meist gering bewölkt oder sternenklar. Im Norden zum Teil dichtere Wolken, aber kaum Regen. Tiefsttemperaturen 5 bis -1 Grad. Morgen im Norden und Osten teils bewölkt, im Westen und Süden überwiegend sonnig. 12 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Südosten bewölkt, vereinzelt Regen möglich. Sonst meist sonnig. 14 bis 20 Grad.

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