Nachrichten

Freitag, 27. März 2015 21:00 Uhr

  • Lufthansa zahlt Hilfen an Hinterbliebene von Germanwings-Absturz

    Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine hat die Konzernmutter Lufthansa den Hinterbliebenen der Opfer finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt. Eine Sprecherin bestätigte in Berlin einen Zeitungsbericht, nach dem pro Passagier 50.000 Euro gezahlt werden. Die Mittel seien dazu bestimmt, unmittelbare Ausgaben zu decken, hieß es. Solche Haftungs-Leistungen regelt das Montrealer Übereinkommen für den Luftverkehr von 1999. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der Co-Pilot den Airbus bewusst zum Absturz gebracht haben, als er allein im Cockpit war. Die deutschen und einige europäische Fluggesellschaften führten wegen des Unglücks eine Anwesenheitspflicht von mindestens zwei Personen im Cockpit ein. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit empfahl allen Airlines, diesem Vorbild zu folgen.

  • Bundestag beschließt umstrittene Pkw-Maut

    Für Autobahnen und Bundesstraßen in Deutschland wird ab 2016 eine Pkw-Maut erhoben. Der Bundestag in Berlin beschloss in namentlicher Abstimmung das Gesetzespaket. Deutsche Autofahrer sollen über die Kfz-Steuer entlastet werden. Bundesverkehrsminister Dobrindt sagte im Parlament, das Projekt sorge für Gerechtigkeit bei der Finanzierung der Verkehrswege. Die Opposition bekräftigte dagegen die Zweifel an den erhofften Einnahmen von jährlich 500 Millionen Euro sowie an der Vereinbarkeit mit EU-Recht. Die Maut-Gesetze sind den Regierungsplänen zufolge im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Nordrhein-Westfalen und andere Länder behalten sich aber vor, den Vermittlungsausschuss anrufen. Sie dringen auf einen mautfreien Verkehr in Grenzregionen.

  • Merkel und Obama rufen Iran zu Kompromissbereitschaft auf

    Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama haben an den Iran appelliert, den Weg zu einer Lösung des Atomkonflikts freizumachen. Nach einem Telefonat forderten beide Politiker nach Angaben des Weißen Hauses, die Regierung in Teheran müsse weitere Zugeständnisse machen. In der Schweiz verhandeln derzeit Vertreter der fünf UNO-Vetomächte und Deutschlands mit Abgesandten des Iran. Sie wollen der Regierung in Teheran die zivile Nutzung der Atomtechnologie erlauben und zugleich die Entwicklung von Atomwaffen verhindern. Der Iran fordert im Gegenzug die vollständige Aufhebung der Sanktionen.

  • Mogadischu: Tote bei Anschlag auf Hotel

    Bei einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat es Tote und Verletzte gegeben. Wie die Polizei mitteilte, starben mindestens acht Menschen, als mehrere schwer bewaffnete Männer das Gebäude stürmten und dabei Sprengsätze zündeten. Zu der Tat bekannte sich die islamistische Al-Shabaab-Miliz. Das Hotel ist vor allem bei Politikern, Regierungsbeamten und Unternehmern beliebt. Inzwischen soll sich eine Spezialeinheit Zugang zu dem Gelände verschafft haben. Die Gefechte dauern an. Unklar ist, wie viele Menschen sich noch in dem Hotel aufhalten. Offenbar gelang es einer Reihe von Gästen, sich aus dem Fenster in Sicherheit zu bringen.

  • Postbank: Spitzentreffen ergebnislos

    Der Tarifkonflikt bei der Postbank hat sich weiter verschärft. Ein Spitzentreffen der Postbank, ihres Mehrheitseigners Deutsche Bank und der Gewerkschaft Verdi brachte keine Annäherung. Ein Gewerkschaftssprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, Verdi leite nun voraussichtlich eine Urabstimmung ein, die etwa bis Mitte April dauern könnte. Damit sei nun ein flächendeckender und unbefristeter Streik nicht mehr auszuschließen. Hauptstreitpunkt neben dem Einkommen ist die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Verdi möchte ihn für die rund 9.500 Beschäftigten durchsetzen. Die Postbank lehnt das ab.

  • Grimme-Preise in Marl verliehen

    In Marl sind am Abend die Grimme-Preise für herausragende Fernsehproduktionen verliehen worden. Alle zwölf Ehrungen gingen an öffentlich-rechtliche Sender. Die ARD-Anstalten erhielten neun Auszeichnungen, drei gingen an das ZDF. Zum ersten Mal in der Geschichte des Grimme-Preises wurde auch ein Hörfunkjournalist bedacht. Der Wellenchef des WDR-Jugendsenders 1Live, Jochen Rausch, erhielt die Auszeichnung stellvertretend für eine Produktion, die die verschiedenen Medienkanäle wie Radio, Fernsehen und Internet verknüpft.

  • Wetter: Morgen wechselnd bewölkt, im Süden heiter. 8 bis 15 Grad.

    Das Wetter: In der Nacht im Norden und Westen aufgelockert, im Osten und Süden vereinzelt Regen. Tiefsttemperaturen 4 bis minus 2 Grad. Morgen wechselnd bewölkt, im Süden auch heiter. Später von Westen und Nordwesten her wieder Wolken und Regen bei 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag viele Wolken und regnerisch bei ähnlichen Temperaturen.

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