Nachrichten

Montag, 25. Mai 2015 11:00 Uhr

  • Polen: Komorowski-Herausforderer Duda bei Präsidentenwahl siegreich

    In Polen hat der nationalkonservative Politiker Duda die Präsidentenwahl gewonnen. Nach Auszählung von 28 der 51 Wahlbezirke kommt er auf fast 54 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor Amtsinhaber Komorowski, auf den gut 46 Prozent entfallen. Der bisherige Staatschef, der von der liberalkonservativen Regierungspartei Bürgerplattform unterstützt wird, räumte seine Niederlage in der Stichwahl bereits gestern Abend nach den Prognosen ein. Die Beteiligung lag bei rund 56 Prozent. Duda hatte schon im ersten Durchgang die meisten Stimmen erreicht, aber nicht die notwendige absolute Mehrheit gewonnen. - Im Herbst finden in Polen Parlamentswahlen statt.

  • Syrien: Syrische Luftwaffe greift IS in Palmyra an

    Die syrische Luftwaffe hat offenbar die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in der Stadt Palmyra angegriffen. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, flog die Luftwaffe des Regimes seit heute früh 15 Angriffe auf Palmyra und seine Vororte. Die Angaben können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. - Die IS-Miliz hat die in der Provinz Homs gelegene Stadt am Donnerstag vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Die Beobachtungsstelle wirft der Miliz vor, in den vergangenen Tagen mehr als 200 Menschen hingerichtet zu haben. International sorgt man sich auch um die archäologischen Stätten in Palmyra, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

  • Pakistan: Sohn von Präsident Hussain überlebt Anschlag

    Der Sohn des pakistanischen Präsidenten Hussain hat einen Sprengstoffanschlag überlebt. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei der Explosion in der Provinz Baluchistan gestern Abend drei Menschen getötet und 15 verletzt. Die Bombe sei in einem Motorrad versteckt gewesen und per Fernzündung ausgelöst worden, als das Auto mit Hussain vorbeifuhr. Bei den Toten handele es sich um Passanten, unter den Verletzten seien auch einige Polizisten.

  • Malaysia: Polizei informiert über Massengräber

    Die malaysische Polizei hat bestätigt, dass an der Grenze nach Thailand zahlreiche Gräber mutmaßlicher Flüchtlinge entdeckt worden sind. Polizeichef Abu Bakar sagte in Kuala Lumpur, bisher seien 139 Gräber gefunden worden. In einigen lägen mehr als eine Leiche. Die Existenz der Gräber wurde gestern erstmals bekannt. Nach den Worten von Innenminister Hamadi könnten einige von ihnen schon fünf Jahre alt sein. Zudem stieß die Polizei auf 28 Lager, die wahrscheinlich von Menschenschmugglern angelegt wurden. Bei den Toten soll es sich vor allem um Angehörige der in Birma verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya handeln. Andere sind offenbar Flüchtlinge aus Bangladesch. Im Pazifik versuchen sich zur Zeit tausende Flüchtlinge auf Booten in Sicherheit zu bringen.

  • Rechtsterrorismus: BKA-Chef Münch will Lehren aus NSU-Morden ziehen

    Das Bundeskriminalamt will seine Arbeit als Lehre aus der NSU-Mordserie verändern. BKA-Chef Münch sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gehe dabei um Ermittlungstaktiken, um Personalauswahl sowie um interkulturelle Kompetenz in Deutschlands oberster Polizeibehörde. Münch verwies auf die Zerschlagung der Gruppierung "Oldschool Society" Anfang Mai. Das konsequente Vorgehen gegen das rechte Netzwerk sei ein Fortschritt nach früheren Fehlern der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen Rechtsterroristen. Zugleich betonte Münch, es gebe bisher keine Hinweise auf die Gründung einer neuen terroristischen Vereinigung. Sorge bereite ihm aber, dass Rechtsextremisten die steigende Zahl von Asylbewerbern zum Anlass von Angriffen auf Flüchtlingsheime nähmen.

  • Homo-Ehe Antidiskriminierungsstelle für vollständige Gleichstellung

    Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes tritt dafür ein, dass homosexuelle Paare genau die gleichen Rechte bekommen wie heterosexuelle Eheleute. Die Leiterin der Stelle, Lüders, erklärte, es gebe keinen sachlichen Grund dafür, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die vollständige Öffnung der Ehe zu verwehren. Lüders schlug vor, dass der Bundestag ohne Fraktionszwang abstimmt. Das Recht auf Heirat für Schwule und Lesben sei ein Menschenrecht und gehöre nicht in die Parteipolitik. Die von der Regierung geplanten Erleichterungen im Zivil- und Verfahrensrecht, nannte sie "unzureichend". In Deutschland wird über das Thema diskutiert, weil die Bevölkerung in Irland vor einigen Tagen mehrheitlich für die Gleichstellung der Homo-Ehe gestimmt hatte.

  • Wetter: Im Osten und Süden Schauer, sonst meist trocken, 12 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen örtlich nachlassender Regen. Dann zeitweise sonnig. Im Osten und Süden im Tagesverlauf einzelne Schauer, im Süden später auch Gewitter mit Starkregen. 12 bis 22 Grad. Morgen vielerorts trocken und nur vereinzelt Schauer. Im Südwesten und an den Küsten sonnige Abschnitte. Am Alpenrand länger andauernder Regen. 13 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch weitgehend trocken. Lediglich an den Alpen etwas Regen. Kaum veränderte Temperaturen.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichtenleicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.