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Freitag, 1. August 2014 09:00 Uhr

  • Gaza: Schwere Kämpfe vor Waffenruhe

    Nach schweren Kämpfen zwischen Israel und den radikal-islamischen Hamas hat im Gazastreifen eine dreitägige Waffenruhe begonnen. Die Konfliktparteien hatten erklärt, die Vereinbarung mittragen zu wollen. Die Waffenruhe soll es ermöglichen, Zivilisten mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Außerdem könnte das defekte Elektrizitätswerk repariert werden. US-Außenminister Kerry erklärte, es gebe keine Garantie, dass die Feuerpause ein Ende der mehr als drei Wochen dauernden Gewalt einleiten werde. In Kairo soll in Kürze über ein dauerhaften Waffenstillstand verhandelt werden. In der vergangenen Nacht kamen bei Angriffen und Kämpfen im Gazastreifen auf beiden Seiten mehrere Menschen ums Leben.

  • Ukraine: Experten bergen weitere Leichenteile

    Am Absturzort der malaysischen Passagiermaschine im Osten der Ukraine haben internationale Experten weitere Leichenteile geborgen. Das teilte der australische Premierminister Abbott in Sydney mit. Forensiker aus Australien und den Niederlanden waren gestern in Begleitung von OSZE-Beobachtern erstmals zum Unglücksort gelangt. Die Arbeiten sollen heute fortgesetzt werden. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt treten heute Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen Russland in Kraft. Künftig wird russischen Banken der Zugang zu europäischen Kapitalmärkten erschwert. Hinzu kommen ein Waffenembargo und ein Ausfuhrverbot für Güter, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind.

  • Argentinien zu weiteren Verhandlungen mit US-Hedgefonds bereit

    Die argentinische Staatsführung sieht das Land nicht als zahlungsunfähig an. Das erklärte Wirtschaftsminister Kicillof in Buenos Aires. Zugleich zeigte er sich zu weiteren Verhandlungen mit den US-Hedgefonds bereit. Seine Regierung sei nicht grundsätzlich gegen eine Einigung mit privaten Anlegern. In den USA ist für heute eine weitere Anhörung vorgesehen. Argentinien weigert sich bislang, 1,3 Milliarden Dollar plus Zinsen an die Hedgefonds auszubezahlen. Nach einem US-Gerichtsurteil darf das Land aber vorher nicht die Forderungen anderer Gläubiger begleichen. Mehrere Rating-Agenturen bescheinigen Argentinien deswegen inzwischen einen "partiellen Zahlungsausfall".

  • Heute tritt die EEG-Reform in Kraft

    Die Reform der Ökostrom-Förderung tritt heute in Kraft. Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu regulieren und die stark gestiegenen Kosten in dem Sektor zu begrenzen. Die Vergütung für das Einspeisen von Ökostrom wird im kommenden Jahr von 17 auf durchschnittlich 12 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Alle Verbraucher zahlen weiterhin die EEG-Umlage, die bei gut sechs Cent pro Kilowattstunde liegt. Für energieintensive Wirtschaftszweige gibt es Ausnahmen. Die EEG-Umlage wird in Zukunft auch - langsam ansteigend - für neue Anlagen erhoben, die Strom für den Eigenbedarf produzieren.

  • Australien bedauert Scheitern des Welthandelsabkommens

    Die australische Regierung hat sich enttäuscht über das Scheitern des Welthandelsabkommens geäußert. Damit sei eine große Chance verpasst worden, sagte Handelsminister Robb in Canberra. Vor allem die Entwicklungsländer hätten von den Vereinbarungen profitiert. - Das globale Abkommen über Handelserleichterungen, dessen Entwurf im Dezember schon gebilligt worden war, scheiterte am Widerstand Indiens. Die neue Regierung wollte durchsetzen, dass sie Grundnahrungsmittel für Millionen Arme dauerhaft subventionieren darf. Von dem Abkommen hatten sich die 160 Mitgliedsstaaten der WTO Wachstums-Impulse erhofft.

  • Wetter: Sonnig, 23 bis 30 Grad

    Das Wetter: Vielerorts sonnig. Im Westen und Nordwesten auch wolkig, an den Alpen und in den südlichen Mittelgebirgen nachmittags einzelne Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad. Morgen zunächst länger freundlich, später Schauer und Gewitter möglich. 26 bis 30 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag nur anfangs sonnig, dann Schauer und Gewitter bei 22 bis 31 Grad.

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