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Montag, 22. September 2014 08:00 Uhr

  • Merkel empfängt französischen Premierminister Valls

    Bundeskanzlerin Merkel empfängt heute Mittag den französischen Premierminister Valls in Berlin. Er wird zwei Tage in Deutschland bleiben und neben der Hauptstadt auch Hamburg und Stuttgart besuchen. Zwischen Deutschland und Frankreich gibt es zur Zeit Unstimmigkeiten über die Wirtschaftspolitik. In Paris stoßen die wiederholten Forderungen der deutschen Regierung nach Reformen auf Widerstand. Zum Auftakt von Valls Besuch gibt es neue Kritik: Der CDU-Europapabgeordnete Reul sagte "Spiegel Online", es sei unverfroren von Frankreich zu behaupten, dass es nicht möglich sei, noch mehr zu sparen. Dies sei ein Schlag ins Gesicht der Griechen oder Portugiesen. Unions-Fraktionsvize Schockenhoff meinte, Frankreich dürfe seine europäische Führungsrolle nicht nur über die Außen- und Sicherheitspolitik definieren. Es müsse auch eine solide Wirtschafts- und Finanzpolitik betreiben. Der SPD-Außenpolitiker Mützenich sagte dagegen, Deutschland sollte von Besserwisserei absehen.

  • Grünen-Politikerin Roth fordert deutlich stärkere Aufnahme von Flüchtlingen in EU

    Die Grünen-Politikerin und Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestags, Roth, hat eine deutlich verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen in Europa gefordert. Das Vorgehen der Terror-Organisation "Islamischer Staat" habe eine humane Tragödie nie dagewesenen Ausmaßes ausgelöst, sagte sie im Deutschlandfunk. Staaten in der Region wie der Libanon oder die Türkei drohten wegen der Flüchtlingsströme zu kollabieren. Bundesinnenminister de Maizière hatte am Wochenende eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in Europa gefordert. Nach Angaben der UNO flohen allein in den vergangenen Tagen etwa 100.000 kurdische Syrer in die Türkei.

  • 300.000 Demonstranten in New York fordern stärkeren Klimaschutz

    Vor der UNO-Klimakonferenz in New York haben hunderttausende Menschen für ein konsequenteres Regierungshandeln demonstriert. Protestmärsche gab es in zahlreichen Ländern der Erde. In New York beteiligten sich nach neuen Angaben der Veranstalter mehr als 300.000 Menschen, unter ihnen auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. In Berlin nahmen an mehreren Protestzügen insgesamt etwa 10.000 Menschen teil. Weitere Demonstrationen gab es in Großbritannien, Frankreich und Australien. Die New Yorker Klimakonferenz beginnt morgen. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten.

  • US-Regierung will Sicherheitsabkommen mit Afghanistan binnen einer Woche

    Nach dem Ende der Regierungskrise in Afghanistan drängen die USA auf eine rasche Unterzeichnung des bilateralen Sicherheitsabkommens. US-Außenminister Kerry erklärte in New York, der Vertrag könne innerhalb einer Woche unterschrieben werden. Die neue Führung des Landes biete eine große Chance für Fortschritte. Das Abkommen ist seit langem ausgehandelt. Der scheidende Präsident Karsai wollte es aber nicht in Kraft setzen. Der Vertrag regelt den Verbleib von etwa 10.000 amerikanischen Soldaten im Land über das Jahresende hinaus. Die afghanische Wahlkommission hatte gestern nach langem Streit den früheren Weltbank-Experten Ghani zum künftigen Präsidenten des Landes erklärt. Sein Kontrahent Abdullah soll in herausgehobener Position der Regierung angehören.

  • Marine-Hubschrauber nach Bericht nur eingeschränkt nutzbar

    Bei der Bundesmarine muss einem Bericht zufolge derzeit die Hälfte aller Hubschrauber aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus internen Unterlagen des Verteidigungsministeriums. Demnach werden 22 Hubschrauber vom Typ "Sea Lynx" überprüft, weil in einigen Risse gefunden wurden. Eine Rückkehr zum normalen Flugbetrieb sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte, dass die Bundeswehr bei der EU-Mission Atalanta auf Hubschrauber verzichten musste. Stattdessen werde nun ein Flugzeug eingesetzt.

  • Neue Streiks bei Amazon

    An vier deutschen Standorten des US-Versandhändlers Amazon wird heute und morgen gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen an den Verteilzentren in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben bei Augsburg und Rheinberg in Nordrhein-Westfalen begannen mit der Nacht- beziehungsweise Frühschicht. Die Gewerkschaft Verdi versucht seit mehr als einem Jahr, für die Angestellten von Amazon Tarifverträge nach dem Vorbild des Einzelhandels durchzusetzen.

  • ICE prallt gegen Baum - Reisende hängen stundenlang fest

    Zwischen Ingolstadt und München ist ein ICE gegen einen umgestürzten Baum geprallt. Dabei wurde nach Angaben der Bahn niemand verletzt. Der Vorfall geschah am späten Abend, die Räumungsarbeiten dauerten bis in die Nacht. Seit sechs Uhr läuft der Zugverkehr auf der Strecke wieder. Es gibt aber noch Verzögerungen, weil bisher nur ein Gleis befahrbar ist.

  • Ausgangssperre in Sierra Leone beendet

    In Sierra Leone ist die dreitägige Ausgangssperre beendet worden, mit der die Regierung die Ebola-Infektionen eindämmen wollte. Die Behörden erklärten die Maßnahme zu einem Erfolg; eine Verlängerung sei nicht vorgesehen. Seit Donnerstag durften die Bürger Sierra Leones ihre Häuser nicht verlassen. Die Ausgangssperre war von Menschenrechtsorganisationen als "wirkungslose PR-Aktion" der Regierung kritisiert worden. Während der drei Tage suchten tausende Helfer nach Kranken und Leichen. Agenturberichten zufolge wurden so knapp 100 Tote entdeckt. Neben Sierra Leone sind besonders Liberia und Guinea von der Ebola-Epidemie betroffen. Eine UNO-Sondermission schickt heute ihre Vorausteams nach Westafrika.

  • Marssonde Maven erreicht Umlaufbahn des Planeten

    Die Mars-Sonde Maven hat nach Angaben der Nasa planmäßig die Umlaufbahn unseres Nachbarplaneten erreicht. Die Sonde war im vergangenen November mit einer Rakete vom amerikanischen Cape Canaveral aus ins Weltall geschossen worden. Sie soll jetzt ein Jahr lang die Mars-Atmosphäre untersuchen. Die Kosten betragen etwa eine halbe Milliarde Euro.

  • Wetter: Schauer und Gewitter bei 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: Von Nord nach Süd durchziehende Schauer und kurze Gewitter. Längere sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. Höchstwerte 12 bis 18 Grad. Morgen im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder vor allem im Südwesten Sonne. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, im Süden meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 6 bis 7, Böen 9.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 12, Hamburg 13, Bremen 12, Hannover 12, Berlin 12, Leipzig 12, Köln 12, Dresden 11, Frankfurt am Main 12, Stuttgart 11, Freiburg 11, München 11.

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