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Montag, 22. September 2014 12:00 Uhr

  • PKK ruft türkische Kurden zu Kampf gegen IS-Milizen in Syrien auf

    Wegen der neuen Offensive der IS-Miliz hat die kurdische Arbeiterpartei PKK ihre Anhänger in der Türkei zum Kampf gegen die Dschihadisten im benachbarten Syrien aufgerufen. In einer Erklärung heißt es, es gebe im Widerstand keine Grenze mehr. Ein Sprecher der örtlichen Kämpfer sagte, man habe die IS-Offensive inzwischen zum Stillstand gebracht. Es gebe aber weiterhin schwere Gefechte. Der IS hat laut den Angaben syrischer Menschenrechtler seit Donnerstag rund 60 Dörfer in dem Kurdengebiet erobert. Es gibt Berichte über Hinrichtungen und verschleppte Zivilisten. Die UNO teilte mit, 100.000 Kurden seien in den vergangenen Tagen über die Grenze in die Türkei geflohen. Die Regierung in Ankara spricht von mehr als 130.000. Einige Grenzübergänge wurden Korrespondentenberichten zufolge geschlossen.

  • Roth dringt auf die Aufnahme zusätzlicher Flüchtinge in Deutschland

    Bundestagsvizepräsidentin Roth dringt auf die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge in Deutschland. Sie sagte im Deutschlandfunk, die bisher 20.000 Syrer, die Deutschland aufnehme, seien zu wenig. Die Nachbarstaaten Syriens drohten zu kollabieren. Roth forderte auch mehr Anstrengungen der anderen EU-Staaten. Sie finde es schändlich, dass die Mitgliedsländer der EU zum größten Teil überhaupt keine Flüchtlinge aufgenommen hätten, sagte die Grünen-Politikerin. Jedes Land in der EU und nicht nur Malta, Italien und Griechenland sei für die Aufnahme von Flüchtlingen verantwortlich.

  • Von der Leyen sucht freiwilliges Bundeswehr-Personal für Einsatz gegen Ebola

    Deutschland will Bundeswehr-Personal auf freiwilliger Basis in die Ebola-Gebiete Westafrikas entsenden. Verteidigungsministerin von der Leyen sagte im ARD-Fernsehen, sie werde heute einen entsprechenden Aufruf in der Truppe starten. Es solle vor allem medizinisches Personal nach Liberia gebracht werden. Die Helfer erhielten zuvor aber eine Kurzausbildung im Umgang mit Ebola, fügte die CDU-Politikerin hinzu. Deshalb könne es bis zum Beginn des Einsatzes noch vier Wochen dauern. Im stark von Ebola betroffenen Sierra Leone ging die dreitägige Ausgangssperre zu Ende. Die Behörden bezeichneten die von Menschenrechtsorganisationen kritisierte Maßnahme als erfolgreich. Es seien 22 neue Ebolafälle entdeckt, außerdem Dutzende Leichen beerdigt worden.

  • Marine-Hubschrauber nach Bericht nur eingeschränkt nutzbar

    Bei der Deutschen Marine muss einem Bericht zufolge derzeit die Hälfte aller Hubschrauber aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus internen Unterlagen des Verteidigungsministeriums. Demnach werden 22 Hubschrauber vom Typ "Sea Lynx" überprüft, weil in einigen Risse im Heckbereich gefunden wurden. Eine Rückkehr zum normalen Flugbetrieb sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte, dass die Bundeswehr bei der EU-Mission Atalanta auf Hubschrauber verzichten musste. Stattdessen werde nun ein Flugzeug eingesetzt.

  • Merkel empfängt französischen Premierminister Valls

    Bundeskanzlerin Merkel empfängt am Mittag den französischen Premierminister Valls in Berlin. Er wird zwei Tage in Deutschland bleiben und neben der Hauptstadt auch Hamburg und Stuttgart besuchen. Zwischen Deutschland und Frankreich gibt es zur Zeit Unstimmigkeiten über die Wirtschaftspolitik. In Paris stoßen die wiederholten Forderungen der deutschen Regierung nach Reformen auf Widerstand.

  • Amazon: Neue Streiks an deutschen Standorten

    Beim Versandhändler Amazon wird wieder gestreikt. Hunderte Mitarbeiter legten an den deutschen Standorten in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben bei Augsburg und Rheinberg in Nordrhein-Westfalen die Arbeit nieder, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Der Ausstand soll zwei Tage dauern. - Verdi versucht seit mehr als einem Jahr für die deutschen Versandzentren tarifliche Regelungen wie im Einzelhandel durchzusetzen. Amazon nimmt die Logistikbranche als Maßstab, in der weniger Entgelt gezahlt wird. Das Unternehmen beschäftigt an bundesweit neun Standorten mehr als 9.000 Mitarbeiter.

  • ICE prallt gegen Baum - Reisende hängen stundenlang fest

    Zwischen Ingolstadt und München ist ein ICE gegen einen umgestürzten Baum geprallt. Dabei wurde nach Angaben der Bahn niemand verletzt. Der Vorfall geschah gestern am späten Abend, die Räumungsarbeiten dauerten bis in die Nacht. Die Passagiere erreichten München mit einer rund fünfstündigen Verspätung gegen vier Uhr morgens.

  • Ewa Kopacz als neue polnische Regierungschefin vereidigt

    Polen hat eine neue Regierung. Präsident Komorowski vereidigte die bisherige Parlamentspräsidentin Kopacz als Ministerpräsidentin. Ihr Vorgänger Tusk geht im Dezember als EU-Ratsvorsitzender nach Brüssel. Zusammen mit Kopacz legten auch die Minister den Amtseid ab. Bis auf fünf waren alle bereits Mitglied des vorherigen Kabinetts. Nicht mehr dabei ist der bisherige Außenminister Sikorski. Sein Nachfolger ist Grzegorz Schetyna.

  • Hongkong: Studenten fordern Demokratie ein

    In Hongkong haben tausende Studenten für demokratische Wahlen demonstriert. Sie kündigten einen einwöchigen Boykott des Unterrichts in den Hochschulen an. Ihr Protest richtet sich gegen einen Beschluss der chinesischen Regierung, zu der für 2017 angesetzten Wahl in der Sonderverwaltungszone nur vorab ausgewählte Kandidaten zuzulassen. Damit ist praktisch ausgeschlossen, dass es Regierungskritiker auf die Liste schaffen. - Der Ausstand der Studenten ist Teil einer Reihe angekündigter Aktionen der Demokratie-Bewegung, die auch den Finanzbezirk von Hongkong blockieren will. Die frühere britischen Kronkolonie ist seit 1997 wieder Teil Chinas.

  • 300.000 Demonstranten in New York fordern stärkeren Klimaschutz

    Vor der UNO-Klimakonferenz in New York haben hunderttausende Menschen für ein konsequenteres Regierungshandeln demonstriert. Protestmärsche gab es in zahlreichen Ländern der Erde. In New York beteiligten sich nach neuen Angaben der Veranstalter mehr als 300.000 Menschen, unter ihnen auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. In Berlin nahmen an mehreren Protestzügen insgesamt etwa 10.000 Menschen teil. Weitere Demonstrationen gab es in Großbritannien, Frankreich und Australien. Die New Yorker Klimakonferenz beginnt morgen. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten.

  • Marssonde Maven erreicht Umlaufbahn des Planeten

    Die US-Weltraumsonde "Maven" hat nach Angaben der Nasa planmäßig die Umlaufbahn des Mars erreicht. Mit ihren Instrumenten an Bord wollen Forscher herausfinden, warum sich Leben auf dem Mars entweder nicht weiter entwickeln oder halten konnte. Die Kosten der Mission belaufen sich den Angaben zufolge auf umgerechnet etwa eine halbe Milliarde Euro. Die Sonde war im vergangenen November von Cape Canaveral aus gestartet.

  • Wetter: Schauer und Gewitter bei 12 bis 18 Grad

    Das Wetter: Von Nord nach Süd durchziehende Schauer und kurze Gewitter. Längere sonnige Abschnitte im Südwesten, im äußersten Westen und an der Nordsee. Höchstwerte 12 bis 18 Grad. Morgen im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder vor allem im Südwesten Sonne. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, im Süden meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Nordwest bis Nord 6 bis 7, Böen 9.

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