Nachrichten

Sonntag, 24. Mai 2015 06:00 Uhr

  • Irland: 62 Prozent stimmen in Referendum für Homo-Ehe

    Im katholisch geprägten Irland werden gleichgeschlechtliche Paare künftig heiraten können. Laut dem offiziellen Ergebnis der Volksabstimmung zur Homo-Ehe votierten 62,1 Prozent für eine Verfassungsänderung. Danach dürfen Ehen künftig unabhängig vom Geschlecht geschlossen werden. Die Beteiligung lag bei etwas mehr als 60 Prozent. Alle im Parlament vertretenen Parteien hatten das Referendum unterstützt. Vertreter der katholischen Kirche hatten sich gegen die Homo-Ehe ausgesprochen. Bis 1993 stand Homosexualität in Irland noch unter Strafe. Seit vier Jahren können Schwule und Lesben ihre Partnerschaften zwar eintragen lassen, eine wirkliche Gleichstellung mit heterosexuellen Paaren blieb ihnen - wie in Deutschland - aber verwehrt.

  • Cleveland: Proteste nach Freispruch für weißen Polizisten

    Nach dem Freispruch eines weißen Polizisten in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio ist es zu Protesten gekommen. Lokale Medien berichten von mehreren Festnahmen. Größere Ausschreitungen gab es demnach aber nicht. Der Polizist war wegen Totschlags angeklagt. Er hatte insgesamt 49 Mal auf zwei in einem Auto fliehende, unbewaffnete Schwarze gefeuert. Der angeklagte Polizist schoss noch weiter, als das Auto bereits zum Stehen gekommen war. Dazu sprang er auf die Motorhaube und feuerte durch die Windschutzscheibe.

  • Russland: USA "beunruhigt" über Gesetz zu ausländischen Organisationen

    Die USA haben das russische Gesetz zu sogenannten unerwünschten ausländischen Organisationen kritisiert. Es sei zu befürchten, dass dadurch die Arbeit der Zivilgesellschaft in Russland weiter eingeschränkt werde, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Es handle sich um ein weiteres Beispiel für die Unterdrückung unabhängiger Stimmen durch die russische Regierung. Präsident Putin hatte das Gesetz gestern unterzeichnet. Die Staatsanwaltschaft darf damit künftig ausländische und internationale Organisationen verbieten, wenn sie die Grundlagen der Verfassungsordnung, die Verteidigungsfähigkeit oder die Sicherheit des Staates bedroht sieht.

  • Ukraine Prorussisscher Rebellenführer getötet

    In der Ostukraine ist ein hoher Kommandeur der prorussischen Separatisten bei einem Anschlag nahe der Stadt Luhansk getötet worden. Das Fahrzeug des Kosakenführers Mosgowoi sei von einer Bombe getroffen und dann beschossen worden, teilten die Behörden der Rebellen mit. Sechs weitere Menschen seien ebenfalls getötet worden. Mosgowoi hatte zu Beginn des Aufstandes gegen die Zentralregierung in Kiew im vergangenen Jahr mehrere Städte unter seine Kontrolle gebracht. Später kritisierte er wiederholt die Führung der Rebellen und entging mehreren Anschlägen.

  • Geheimdienste: Oppermann bekennt sich zu Kooperation mit USA

    Eine effektive Arbeit der deutschen Geheimdienste ist nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Oppermann ohne Hilfe der USA nicht möglich. Oppermann sagte der "Welt am Sonntag", Deutschland könne es sich nicht leisten, die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Diensten zu kündigen. Man verdanke ihnen wichtige Hinweise. Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, US-Geheimdienstdirektor Clapper lasse derzeit die Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst prüfen, weil wiederholt geheime Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss an die Öffentlichkeit gelangt seien. Der Vorsitzende des Gremiums, der CDU-Politiker Sensburg, wies die Vorwürfe zurück. Der Auslöser für den NSA-Ausschuss sei ein gigantischer Geheimnisverlust aus dem amerikanischen Nachrichtendienst und nicht beim BND gewesen, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

  • ESC: Schweden gewinnt Eurovision Song Contest

    Der schwedische Sänger Mans Zelmerlöw hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen. Bei der Fernsehgala in Wien siegte er mit dem Popsong "Heroes" und folgte damit auf Österreichs Vorjahresgewinnerin Conchita Wurst. Auf den Plätzen zwei und drei lagen die Beiträge von Russland und Italien. Deutschland holte mit dem Lied "Black Smoke" von der Sängerin Ann Sophie null Punkte und landete gemeinsam mit Österreich auf dem letzten Platz.

  • Wetter: Heiter bis wolkig, 17 bis 23 Grad

    Das Wetter: Am Vormittag im Südosten noch etwas Regen, der allmählich nachlässt. Sonst häufiger sonnig und trocken. Später in der Mitte und im Süden einzelne Schauer. 17 bis 23 Grad. Am Montag überwiegend trocken bei 14 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag heiter bis wolkig. Weitgehend trocken, nur im Süden Niederschläge. 13 bis 18 Grad.

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