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Montag, 28. Juli 2014 22:00 Uhr

  • Netanjahu schließt längeren Militäreinsatz in Gaza nicht mehr aus

    Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat seine Landsleute auf einen langen Militäreinsatz eingeschworen. Die Operation werde erst dann beendet, wenn das Tunnelsystem der Hamas zerstört sei, sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. Eine Lösung der Krise sei nur mit der Entwaffnung der Kämpfer denkbar. Ähnlich äußerte sich US-Außenminister Kerry in Washington. Am Abend forderte die israelische Armee die palästinensische Bevölkerung in mehreren Orten im Gazastreifen auf, sich umgehend in Sicherheit zu bringen. Gewöhnlich folgen auf solche Warnungen Vergeltungsaktionen. Zuvor waren palästinensische Extremisten durch einen Tunnel auf israelisches Territorium vorgedrungen. Der Angriff wurde von Soldaten abgewehrt. Erneut kamen heute - am Ende des Fastenmonats Ramadan - zahlreiche Zivilisten im Gazastreifen durch Granaten-Beschuss ums Leben. Beide Seiten beschuldigten sich, schwere Waffen auch gegen Zivilisten einzusetzen.

  • Separatisten bestätigen große Panzerangriffe der Ukraine

    In der Ostukraine geht das Militär offenbar mit einer großen Anzahl von Panzern gegen prorussische Separatisten vor. Die Aufständischen sprachen von 200 bis 250 Fahrzeugen. Nach eigenen Angaben konnten die Separatisten zahlreiche ukrainische Panzer zerstören. An vielen Orten werde heftig gekämpft. Die ukrainischen Soldaten hatten zuvor berichtet, einen Teil des Absturzgebiets des malaysischen Flugzeugs unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Heute früh unternahmen internationale Experten einen neuen Versuch zu dem Gelände vorzudringen, brachen ihre Mission aus Sicherheitsgründen aber wieder ab. Die Niederlande und die Ukraine verständigten sich darauf, die Absturzstelle durch eine internationale Polizeitruppe sichern zu lassen. Die USA, Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland kündigten weitere Sanktionen gegen Moskau an. Von Seiten der in Brüssel tagenden Botschafter der EU-Staaten hieß es am Abend, neue Strafmaßnahmen sollten sich gegen weitere Vertraute des russischen Präsidenten Putin richten. Die Namen würden aber erst nach einem endgültigen Beschluss veröffentlicht.

  • UNO-Sicherheitsrat verurteilt Verkauf von Öl durch Terroristen

    Der UNO-Sicherheitsrat hat den Verkauf von Öl durch Terroristen im Irak und in Syrien scharf verurteilt. Dies sei illegal und bedeute einen Verstoß gegen Sanktionen der Vereinten Nationen, hieß es in einer Erklärung, die in New York veröffentlicht wurde. Darin wurden die Gruppen Nusra-Front und Islamischer Staat genannt. Letztere hatte weite Teile im Irak und in Syrien erobert und dort ein Kalifat ausgerufen.

  • Bundestagsabgeordnete verdienen Millionen Euro nebenher

    Bundestagsabgeordnete haben seit vergangenem Oktober durch bezahlte Nebentätigkeiten mindestens 6,6 Millionen Euro verdient. Dies geht aus Recherchen der Transparenzorganisation "abgeordnetenwatch.de" hervor. Mindestens 2,1 Millionen Euro davon stammten aus anonymen Quellen, hieß es. Insgesamt 13 Mandatsträger - elf Unions- und zwei SPD-Politiker - hätten in den ersten neun Monaten dieser Legislaturperiode Nebeneinkünfte von 100 000 Euro und mehr bezogen. Spitzenverdiener sei der CSU-Parlamentarier Gauweiler mit bisherigen Bruttoeinkünften von gut 967.000 Euro.

  • Heftige Gewitter im Westen - Münsterland besonders betroffen

    Erneut haben heftige Gewitter das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen heimgesucht. Starker Regen überflutete vielerorts Straßen und ließ zahlreiche Keller volllaufen. Nach Angaben der Behörden war vor allem die Region im westfälischen Münster betroffen. Hier war die Feuerwehr im Dauereinsatz.

  • Wetter: Morgen nur im Norden heiter, sonst kräftiger Regen, 22 bis 27 Grad

    Das Wetter: In der Nacht weiterhin schauerartiger Regen und Gewitter. Tiefsttemperaturen 19 bis 11 Grad. Am Tag im äußersten Norden sonnig, sonst stark bewölkt mit kräftigen Niederschlägen und Gewittern. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch nachlassender Regen, nur in der Südosthälfte noch starke Schauer. 19 bis 27 Grad.

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