Nachrichten

Freitag, 27. März 2015 04:00 Uhr

  • Golfstaaten gegen Waffenlieferungen für Huthi-Rebellen im Jemen

    Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, eine Resolution zum Jemen zu verabschieden. Diplomaten zufolge ist es das Ziel, Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen zu unterbinden. In einem Schreiben an den Sicherheitsrat rechtfertigten die Golfstaaten zudem ihre Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen. - Seit der Nacht zum Donnerstag fliegen das sunnitisch geprägte Saudi-Arabien und Verbündete Angriffe auf die vorrückende schiitische Huthi-Miliz. Zuletzt war offenbar ein Militärstützpunkt in der Stadt Taes das Ziel. - Der Iran, der die Huthi-Rebellen unterstützen soll, kritisierte das saudi-arabische Vorgehen als militärische Aggression. Bundesaußenminister Steinmeier warnte angesichts der Eskalation im Jemen vor einem Flächenbrand in der Region. In dem Land herrsche eine gefährliche Mischung von Problemen, sagte er der "Bild"-Zeitung. So gebe es tief sitzende soziale und gesellschaftliche Konflikte, große Armut, bis an die Zähne bewaffnete Stämme, rivalisierende politische Machtzentren sowie islamistische Terrorgruppen.

  • Zwei Terrorverdächtige in US-Bundesstaat Illinois festgenommen

    In den USA sind zwei Männer als vermeintliche Unterstützer der IS-Miliz festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington mitteilte, handelt es sich um einen Angehörigen der Nationalgarde und seinen Cousin. Beide seien amerikanische Staatsbürger. Sie stehen im Verdacht, im Bundesstaat Illinois einen Anschlag auf eine militärische Einrichtung geplant zu haben und sollen jetzt einer Richterin in Chicago vorgeführt werden.

  • Fluggesellschaften ändern Regeln: Immer zwei Personen im Cockpit

    Die deutschen Fluggesellschaften wollen sicherstellen, dass sich künftig kein Pilot während des Fluges mehr allein im Cockpit aufhält. Wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mitteilte, wird die neue Vorschrift bereits heute mit dem Luftfahrt-Bundesamt besprochen. Sie sei eine Reaktion auf die Vorgänge an Bord der abgestürzten Germanwings-Maschine und betreffe den Lufthansa-Konzern - zu dem Germanwings gehört - sowie Air Berlin, Condor und TuiFly. Lufthansa-Chef Spohr sagte im ARD-Fernsehen, mit der Neuregelung werde versucht, das Fliegen noch sicherer zu machen. Mehrere internationale Fluglinien kündigten ebenfalls entsprechende Änderungen an. Nach dem möglicherweise absichtlich eingeleiteten Absturz der Germanwings-Maschine durch den Co-Piloten durchsuchte die Polizei gestern dessen Wohnung und das Haus seiner Eltern. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf eine Erklärung für sein Verhalten. Der Mann steht im Verdacht, den Piloten ausgesperrt und das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht zu haben. Der Pilot hatte das Cockpit zuvor verlassen.

  • Unions-Politiker kritisieren Flüchtlings-Vorstoß der Länder

    Unions-Politiker reagieren skeptisch auf die Forderung der Länder nach mehr Bundesmitteln zur Unterbringung von Flüchtlingen. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Bosbach, sagte der "Passauer Neuen Presse", der Bund stelle dafür schon jetzt ohne rechtliche Verpflichtung zwei Jahre lang 500 Millionen Euro zur Verfügung. Der CSU-Abgeordnete Mayer erklärte, weitere Leistungen des Bundes seien nur vorstellbar, wenn die Länder bereit seien, zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtungen einzurichten und die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen. Alle 16 Länder hatten gestern wegen der steigenden Zahl von Asylbewerbern vom Bund mehr Geld für die Unterbringung und die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen gefordert.

  • Nahles: Armuts- und Reichtumsdiskussion oft vorurteilsbeladen

    Bundesarbeitsministerin Nahles will besser über Armut und Reichtum in Deutschland aufklären. Die SPD-Politikerin sagte der "Süddeutschen Zeitung", im nächsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung werde ihr Ministerium darlegen, welche Auswirkungen Reichtum auf die Gesellschaft habe und welchen Einfluss Vermögende auf politische Entscheidungen hätten. Es gebe dazu viele Vermutungen, oft auch Vorurteile. Der für Ende 2016 geplante Bericht solle zeigen, welche davon sich belegen ließen und welche nicht. Nahles kritisierte auch die gängige Annahme, wonach Jeder, der weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung habe, arm sei. Dabei handele es sich um eine Größe, die zwar die Spreizung der Einkommen, aber nicht die absolute Armut zeige.

  • Wetter: Verbreitet Schauer, im Westen Auflockerungen. 6 bis 12 Grad

    Das Wetter: Zunächst verbreitet Schauer, in höheren Lagen als Schneefall. Im Südwesten und Westen Auflockerungen und meist trocken. 6 bis 12 Grad. Morgen wechselnd wolkig, im Süden und Osten teilweise heiter. Später von Westen Regen. 8 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag stark bewölkt und vor allem im Norden zeitweise regnerisch bei 8 bis 15 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
23 24 25 26 27 28 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.