Nachrichten

Donnerstag, 27. November 2014 19:00 Uhr

  • Gespräche über Solidaritätszuschlag ohne Einigung

    In der Debatte um die Zukunft des Solidaritätszuschlages vertreten die Ministerpräsidenten der Länder weiter unterschiedliche Positionen. Brandenburgs Regierungschef Woidke sagte nach einem Treffen in Potsdam, man stimme aber überein, die Einnahmen aus dem Zuschlag auch über 2019 hinaus für Bund, Länder und Kommunen zu sichern. - Die von SPD und Grünen regierten Länder hatten zuletzt vorgeschlagen, den "Soli" ab 2019 in das Einkommen- und Körperschaftsteuersystem einzugliedern. Das lehnen die unionsgeführten Länder aber ab, da sie darin eine Steuererhöhung sehen. Aus ihren Reihen kam die Idee, den Zuschlag in eine Abgabe zur Förderung der Infrastruktur umzuwandeln.

  • Gabriel und Nahles wehren sich gegen Kritik an ihren Etats

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat Kritik am Etat seines Hauses zurückgewiesen. In der Haushaltsdebatte des Bundestages sagte Gabriel, die Kommunen und Gemeinden würden im kommenden Jahr um mehrere Milliarden Euro entlastet. Dies sei ein Investitionsprogramm für sich. In der Aussprache über den Etat Arbeit hob Ministerin Nahles die solide Finanzlage der Sozialversicherung hervor. Damit dies so bleibe, müsse man dafür sorgen, dass die gute Beschäftigungslage erhalten bleibe. Durch die geplante Senkung des Rentenbeitrags um 0,2 Prozent würden Wirtschaft und Arbeitnehmer entlastet. Der Linken-Haushaltsexperte Claus kritisierte, dass nur ein Prozent des Wirtschaftsetats von rund sieben Milliarden Euro für Zukunftsprojekte verwendet werde. Der rentenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Kurth, bemängelte, dass die Regierung die Rücklagen der Rentenkasse aufbrauche. So ergaunere sie sich die sogenannte "schwarze Null", indem sie die Lasten auf die Zukunft verschiebe.

  • Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im November leicht gesunken

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelt sich ungeachtet der verhaltenen Konjunktur weiterhin positiv. Wie die Nürnberger Bundesagentur mitteilte, waren im November 2,71 Millionen Menschen als erwerbslos registriert. Das sind 16.000 weniger als im Oktober und 89.000 weniger als vor einem Jahr. Die Quote liegt unverändert bei 6,3 Prozent.

  • Ukrainisches Parlament wählt Jazenjuk erneut zum Regierungschef

    Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk bleibt im Amt. Einen Monat nach der Parlamentswahl votierten in Kiew gut zwei Drittel der Abgeordneten für ihn. Jazenjuk führt eine Koalition von fünf Parteien an, die eine weitere Annäherung an Europa und die NATO anstrebt. - Wegen des Konflikts im Osten des Landes verhängte die EU inzwischen zusätzliche Sanktionen. 13 pro-russische Separatisten und fünf Organisationen wurden mit Kontensperrungen und Einreiseverboten belegt.

  • OPEC bleibt bei aktueller Fördermenge - Ölpreis fällt weiter

    Die Organisation erdölexportierender Länder wird ihre Fördermengen trotz des fallenden Ölpreises nicht drosseln. Das teilte Opec-Generalsekretär El-Badri nach einer mehrstündigen Sitzung in Wien mit. Unter anderem Venezuela hatte gefordert, das Angebot zu verknappen. Die Golfstaaten setzen hingegen darauf, dass sich der Markt von alleine stabilisiert. Heute fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf knapp 76 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit vier Jahren.

  • Hongkong: Studentenführer Wong erhebt Misshandlungsvorwürfe

    Zwei Wortführer der Demokratiebewegung in Hongkong haben der Polizei Misshandlungen bei ihrer Festnahme vorgeworfen. Die Aktivisten erklärten, sie seien unter anderem geschlagen und getreten worden. Beide kamen inzwischen gegen Kaution wieder auf freien Fuß. In der Nacht zu Mittwoch waren Barrikaden der Demokratiebewegung in einem Geschäftsviertel geräumt und rund 160 Aktivisten in Gewahrsam genommen worden.

  • Wetter: Trocken, im Westen leichter Regen, 2 bis 11 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht im Westen bewölkt, vereinzelt Regen. Sonst trocken und Bildung von Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 6 bis minus 1 Grad. Morgen teils neblig. Im Westen, an den Mittelgebirgen und in Richtung Alpen zum Teil sonnig und trocken. Höchstwerte 1 bis 12 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Nordosten und in Niederungen meist neblig. Im Westen und Südwesten, am Alpenrand und in den Mittelgebirgen heiter und trocken. 1 bis 9 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südost 5 bis 7, Böen 7 bis 8.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Britische Krimiautorin P.D. James gestorben  | mehr

Nachrichten

Gespräche über Solidaritätszuschlag  ohne Einigung | mehr

Wissensnachrichten

Deodorant-Bonbon  Duft von Rosenparfum durch Süßigkeit | mehr

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.