Nachrichten

Sonntag, 25. Januar 2015 15:00 Uhr

  • Hollande empfing Angehörige der Terroropfer

    Der französische Präsident Hollande hat die Angehörigen der Terroropfer von Paris im Élysée-Palast empfangen. Die Begegnung sei ein Moment der Anteilnahme und Solidarität gewesen, teilte ein Sprecher des Palasts mit. Neben den Familien der 17 Todesopfer waren auch die Personen eingeladen, die bei der islamistischen Attentatsserie vor zweieinhalb Wochen verletzt oder als Geiseln genommen worden waren. An dem Treffen nahmen zudem Regierungschef Valls und mehrere Minister teil. Ursprünglich war eine öffentliche Ehrung aller Opfer geplant gewesen, wie es sie bereits für die getöteten Polizisten gab. Nach Gesprächen mit Angehörigen fiel dann aber die Entscheidung für einen informellen Empfang hinter verschlossenen Türen.

  • Gabriel zu Pegida: "Zuhören schadet nicht"

    Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat seinen umstrittenen Besuch einer Diskussion von Pegida-Anhängern erneut verteidigt. Zuhören schade nicht, sagte Gabriel der "Leipziger Volkszeitung". Ob man mit solchen Initiativen die Bewegung - Zitat - "wieder los werde", wisse er nicht. Jedenfalls finde er die Versuche der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung vernünftig, Bürger wieder mehr miteinander ins Gespräch zu bringen und zu versöhnen. Der SPD-Chef hatte die Veranstaltung am vergangenen Freitag als, wie er betonte, "Privatperson" besucht und damit parteiinterne Kritik auf sich gezogen. Zur Stunde geht die Pegida-Bewegung in Dresden erneut auf die Straße.

  • Jemen: Huthi-Rebellen treiben Demonstranten mit Gewalt auseinander

    Im Jemen haben Huthi-Rebellen eine gegen sie gerichtete Demonstration mit Gewalt aufgelöst. Mitglieder der schiitischen Miliz hätten an der Universität der Hauptstadt Sanaa Schüsse in die Luft abgefeuert, berichteten Korrespondenten. Mehrere Demonstranten seien abgeführt worden. Zudem seien Journalisten angegriffen und Fotokameras zerstört worden. Die Demonstranten wollten für den Abzug der Huthis und gegen den Rücktritt von Präsident Hadi protestieren. Das jemenitische Parlament lehnt das am Donnerstag von Hadi eingereichte Rücktrittsgesuch bislang ab und verschob heute erneut eine dazu geplante Sondersitzung. Bereits gestern hatten in Sanaa tausende Menschen gegen die Huthi-Miliz demonstriert, die vor vier Monaten in Sanaa einmarschiert ist.

  • Griechenland: Samaras und Tsipras bei Stimmabgabe zuversichtlich

    Die Griechen wählen ein neues Parlament. Sie entscheiden damit auch über den künftig Kurs des Landes in der Finanz- und Sozialpolitik. Umfragen zufolge dürfte das Linksbündnis Syriza als stärkste Kraft aus der Abstimmung hervorgehen. Dessen Chef Tsipras sagte bei der Abgabe seiner Stimme in Athen, das griechische Volk entscheide über einen Neuanfang. Der konservative Regierungschef Samaras erklärte, vom Ergebnis der Wahl hänge ab, ob sein Land den europäischen Kurs fortsetze. Er sei zuversichtlich, dass unentschlossene Wähler sich doch noch für seine Partei Nea Dimokratia entscheiden. Samaras steht für eine Fortsetzung des Sparkurses, Tsipras strebt dagegen eine Lockerung der Vorgaben der internationalen Geldgeber und einen Schuldenerlass an.

  • Kiel: Elf gestorbene Uniklinik-Patienten trugen multiresistenten Keim

    An der Kieler Universitätsklinik ist bei elf gestorbenen Patienten ein multiresistenter Keim nachgewiesen worden. Bei neun von ihnen sei dieser aber nicht die Todesursache gewesen, erklärte ein Sprecher des Krankenhauses. Bei den verbliebenen zweien habe dies nicht zweifelsfrei geklärt werden können. Insgesamt wurden dem Sprecher zufolge bisher 27 Patienten positiv auf das Bakterium getestet, das gegen insgesamt vier Antibiotikagruppen resistent ist. Das Kieler Uniklinikum hatte den Ausbruch des Keims am vergangenen Freitag bekannt gegeben. Er gelangte demnach vermutlich über einen Patienten in das Krankenhaus, der im Dezember aus dem Mittelmeerraum dorthin verlegt worden war.

  • Wetter: Wolkig, gebietsweise Regen oder Schnee, -2 bis +3 Grad

    Das Wetter: Bewölkt, nur im Norden ab und zu etwas Sonne. Im Nordwesten Regen, sonst gebietsweise Schneefall. Höchsttemperaturen minus 2 bis plus 3, am Rhein, im Nordwesten und an der Nordsee bis plus 6 Grad. Morgen vom Nordwesten her Niederschläge, im Bergland als Schnee. Im äußersten Osten und Südosten bis zum Abend trocken. 2 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag im Norden und Westen nachlassende Niederschläge und Wolkenauflockerungen. Im Osten und Süden Regen oder Schneeregen. 2 bis 6 Grad.

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