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Sonntag, 3. Mai 2015 17:00 Uhr

  • Dachau-Gedenken: Merkel fordert Einsatz gegen Antisemitismus

    Bundeskanzlerin Merkel hat die Deutschen zum Einsatz gegen den Antsemitismus aufgerufen. Niemand dürfe die Augen vor Übergriffen gegen Juden verschließen, sagte die Kanzlerin bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 70 Jahren. Sie fügte hinzu, Lernorte wie die Gedenkstätte seien unverzichtbar für die nachfolgenden Generationen. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, sagte, Deutschland habe viel Unheil über die Welt gebracht und könne es sich heute nicht leisten, Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen. An der Gedenkfeier nahmen auch rund 130 Überlebende des KZ teil. Die US-Armee hatte am 29. April 1945 in Dachau rund 32.000 Häftlinge befreit. In Neustadt in Schleswig-Holstein wurde an den Tod von 6.600 Häftlingen des KZ Neuengamme erinnert. Sie starben am 3. Mai 1945 in zwei Schiffen, die die britische Luftwaffe bombardierte, weil sie sie für Marineschiffe hielt.

  • Direkter Draht zwischen Nato und Russland eingerichtet

    Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts haben die NATO und das russische Militär eine direkte Kommunikationsverbindung eingerichtet. Wie ein NATO-Sprecher in Brüssel bestätigte, sind sowohl Oberbefehlshaber Breedlove als auch der Vorsitzende des Militärausschusses, de Rousiers, ermächtigt, sich mit dem russischen Generalstab in Verbindung zu setzen. Die Verteidigungsminister der Allianz hatten bereits im Dezember gefordert, durch regelmäßige Gesprächskontakte sollten Missverständnisse auf der militärischen Ebene vermieden werden. Nach der Kuba-Krise im Jahr 1962 hatte es bereits zwischen den USA und der Sowjetunion einen ständigen Draht gegeben - das sogenannte "Rote Telefon".

  • Verhandlungen über griechisches Reformpaket noch ohne Einigung

    Bei den Gesprächen zwischen der griechischen Regierung und den internationalen Geldgebern über weitere Finanzhilfen ist noch keine Einigung in Sicht. In Brüssel verlautete aus Verhandlungskreisen, es gebe zwar Fortschritte, aber noch viele offene Fragen. Die Gespräche sollen voraussichtlich morgen fortgesetzt werden und notfalls darüber hinaus andauern. Die Vertreter Athens, der EZB, der EU-Kommission und des IWF verhandeln seit Donnerstag über ein konkretes Reformpaket für Griechenland. Es ist Voraussetzung, damit weitere Finanzhilfen in Höhe von 7,2 Milliarden Euro gezahlt werden, um eine griechische Staatspleite zu verhindern.

  • Äthiopische Einwanderer in Israel demonstrieren gegen Diskriminierung

    In Israel haben Einwander aus Äthiopien ihre Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung fortgesetzt. Sie blockierten in Tel Aviv den Straßenverkehr. Bereits am Donnerstag hatte es eine Demonstration vor dem Regierungssitz von Ministerpräsident Netanjahu in Jerusalem gegeben. - In Israel leben tausende Juden aus Äthiopien, die in den 80er Jahren ins Land gekommen waren. Sie fühlen sich wegen ihrer Hautfarbe benachteiligt. Zuletzt hatte ein Video für Unruhe gesorgt, in dem ein äthiopischer Militärangehöriger von Polizisten bei einer offenbar rassistischen Attacke geschlagen wird.

  • Mehr als 3.700 Flüchtlinge aus Seenot gerettet

    Unter Leitung der italienischen Küstenwache sind im Mittelmeer seit gestern mehr als 3.700 Flüchtlinge gerettet worden, die meisten vor der libyschen Küste. Sie sollen nun zur italienischen Insel Lampedusa, nach Sizilien und Kalabrien gebracht werden. Nach Angaben der Küstenwache wurden zehn Tote entdeckt. An den Einsätzen im Rahmen der EU-Grenzsschutzmission Triton beteiligen sich inzwischen auch Schiffe aus Frankreich und Deutschland. Die griechische Küstenwache griff in der Ägäis mehr als 500 Flüchtlinge auf. Sie sollen aus Syrien, Somalia und Afghanistan stammen.

  • Wetter: Nachts verbreitet Regen. 14 bis 8 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht verbreitet stark bewölkt mit Regen. Im Westen und Norden zeitweise trocken. Temperaturrückgang auf 14 bis 8 Grad. Morgen im Norden teils sonnig. Sonst Schauer oder Gewitter. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag anfangs wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf Regen und Gewitter. 19 bis 24 Grad, im Süden bis 30 Grad.

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