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Mittwoch, 30. Juli 2014 17:00 Uhr

  • Hamas nennt israelische Feuerpause "wertlos"

    Die radikal-islamische Hamas hat die von Israel ausgerufene Feuerpause als wertlos bezeichnet. Ein Hamas-Sprecher erklärte, die Waffenruhe gelte nicht für die Kampfzonen entlang der Grenze zum Gazastreifen. Deshalb könnten dort auch keine Verletzten in Sicherheit gebracht werden. Nach Angaben der israelischen Armee ist die vierstündige Feuerpause nur in solchen Gebieten wirksam, in denen keine Soldaten operieren. Sie läuft in einer Stunde aus. Das Deutsche Rote Kreuz warf Israel und der Hamas Völkerrechtsverstöße vor. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel sei nicht in jedem Falle gewahrt, sagte DRK-Präsident Seiters der "Märkischen Allgemeinen Zeitung". In Berlin demonstrierten rund hundert Menschen vor dem Amtssitz von Bundespräsident Gauck gegen die israelische Offensive. Zu der Kundgebung hatte die Deutsch-Arabische Gesellschaft aufgerufen.

  • Russland: Sanktionen lösen die Ukraine-Krise nicht

    Russland sieht in den Wirtschaftssanktionen der EU kein Mittel zur Lösung des Ukraine-Konflikts. Der russische EU-Botschafter Tschischow sagte in Brüssel, der Weg führe in die Sackgasse. Zugleich warf er der pro-westlichen Führung in Kiew vor, bestehende Absprachen für eine Krisenlösung zu verletzen. Tschischow kritisierte zudem, dass das ukrainische Militär seine Kampfhandlungen an der Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine fortsetze. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Beweise vernichtet würden. - Internationale Vermittler wurden heute erneut daran gehindert, auf das Trümmerfeld zu gelangen.

  • 65.000 zusätzliche Masterplätze in NRW bis 2020

    In Nordrhein-Westfalen sollen bis zum Jahr 2020 rund 65.000 zusätzliche Studienplätze für Masterabschlüsse geschaffen werden. Das kündigte NRW-Wissenschaftsministerin Schulze in Düsseldorf an. Damit reagiert das Land auf den wachsenden Bedarf. Zum kommenden Wintersemester werden den Angaben zufolge wieder etwa 126.000 Studienanfänger in NRW erwartet. Mehr als die Hälfte von ihnen nimmt nach dem Bachelor- ein Master-Studium auf.

  • Hessen organisiert Präventionsnetzwerk gegen Salafismus

    Hessen hat ein Programm gegen die radikal-salafistische Szene aufgelegt. Innenminister Beuth sagte bei der Vorstellung der Initiative in Wiesbaden, es handle sich um das erste landesweite Präventionsnetzwerk dieser Art in Deutschland. Es sieht unter anderem Informationsveranstaltungen an Schulen und in muslimischen Gemeinden vor. Geplant ist auch ein Ausstiegsprogramm. - Der Salafisten-Szene in Hessen werden rund 1.200 Menschen zugerechnet.

  • Britische Bank schließt Konten muslimischer Organisationen

    Die britische Großbank HSBC will mehrere Konten von muslimischen Organisationen und Privatleuten schließen. Zur Begründung hieß es, die Konten seien mit der Risikobereitschaft des Geldhauses nicht mehr vereinbar. Von der Maßnahme ist auch eine Moschee im Norden der Hauptstadt London betroffen. Sie wurde bis 2005 von Abu Hamza geleitet, der im Mai wegen verschiedener Terrordelikte in den USA verurteilt wurde. - Die Bank musste vor rund zwei Jahren wegen Geldwäsche umgerechnet gut 1,4 Milliarden Euro an US-Behörden zahlen.

  • Paralympics-Sieger Rehm nicht für EM nominiert

    Der Deutsche Weitsprung-Meister Markus Rehm darf nicht an den Europameisterschaften in Zürich teilnehmen. Grund ist seine Beinprothese. Der Deutsche Leichtathletik-Verband ist der Meinung, dass diese dem 25-Jährigen einen Vorteil im Wettbewerb verschafft. - Rehm hatte am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm als erster Springer mit Handicap den deutschen Meistertitel gewonnen.

  • Wetter: Im Nordwesten aufgelockert, sonst kräftige Schauer

    Das Wetter: In der Südosthälfte Schauer und teils unwetterartige Gewitter. In der Nordwesthälfte Auflockerungen. Morgen im äußersten Südosten anfangs schauerartiger Regen, sonst heiter bis wolkig und weitgehend trocken. 22 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag teils heiter, teils wolkig. Örtlich Niederschläge. 23 bis 29 Grad.

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