Nachrichten

Sonntag, 29. März 2015 11:00 Uhr

  • Dobrindt will über weitere Konsequenzen aus Absturz beraten

    Bundesverkehrsminister Dobrindt will mit Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden über mögliche Konsequenzen aus dem Flugzeugabsturz in Südfrankreich beraten. Der CSU-Politiker sagte der Zeitung "Bild am Sonntag", die geltenden hohen Sicherheitsstandards in der Luftfahrt bedürften immer wieder einer Weiterentwicklung. Dobrindt bekräftigte, dass er die nun beschlossene Zwei-Personen-Regel im Cockpit gutheiße. Der Chef des Airbus-Konzerns, Enders, kritisierte die Fernseh-Talkshows über das Unglück. Teilweise werde ohne Fakten spekuliert, fantasiert und gelogen. In den französischen Alpen werden die Bergungsarbeiten heute fortgesetzt. Die Suche konzentriert sich auf den zweiten Flugschreiber.

  • Verfassungsschutz: mehr als 70 Frauen nach Syrien und Irak gereist

    Aus Deutschland sind nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes inzwischen mehr als 70 Frauen in die Kampfgebiete nach Syrien und in den Irak gereist. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Maaßen, sagte der Deutschen Presse-Agentur, deutlich mehr als ein Drittel sei jünger als 25 Jahre, darunter auch neun Minderjährige. Es sei kein neues Phänomen, dass Frauen und Mädchen in die Krisengebiete reisten, betonte Maaßen. Seine Behörde betrachte es aber mit Sorge, dass sich die Propaganda der Terrormiliz IS zunehmend auch an diese Gruppe richte. Junge Mädchen, die sich im Internet als Sympathisantinnen zu erkennen gäben, würden gezielt kontaktiert, um sie zur Ausreise und einer Heirat mit einem Dschihadisten zu bewegen. Nach Maaßens Angaben sind bislang insgesamt rund 650 Islamisten, also Frauen und Männer zusammengenommen, nach Syrien und in den Irak gereist.

  • Einigung im Tarifstreit der Länder - aber nicht für die Lehrer

    Die Tarifpartner im Öffentlichen Dienst der Länder haben eine Einigung für die 800.000 Angestellten erzielt. Arbeitgeber und Gewerkschaften vereinbarten in Potsdam Lohnzuwächse in zwei Stufen. Zunächst steigen die Einkommen rückwirkend zum 1. März um 2,1 Prozent und dann in einem Jahr noch einmal um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 Euro. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate. Auch der Streit um die betriebliche Altersvorsorge wurde entschärft. Die Länder-Arbeitgeber hatten hier Einschnitte gefordert, zu denen es nun aber nicht kommt. Stattdessen werden aber die Beiträge für die Vorsorge etwas erhöht. Keine Einigung gab es für die rund 200.000 angestellten Lehrer. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wies das Angebot eines Tarifvertrages als nicht ausreichend zurück.

  • Frankreich: Zweite Runde der Départementswahlen begonnen

    In Frankreich läuft die zweite Runde der Wahlen in den Départements. Die regierenden Sozialisten von Staatschef Hollande müssen mit einer Niederlage rechnen. Als Sieger wird das konservative Lager um Ex-Staatschef Sarkozy gehandelt. Dem rechtsextremen Front National werden Chancen eingeräumt, erstmals die Mehrheit in einem Département zu erzielen. In der ersten Wahlrunde vor einer Woche hatte das konservative Lager die meisten Stimmen bekommen, der Front National landete mit rund 25 Prozent an zweiter Stelle vor den Sozialisten. In Paris und Lyon wird nicht abgestimmt, weil dort der Stadtrat zugleich Rat des Départements ist. Die Département-Räte sind unter anderem zuständig für soziale Leistungen, aber auch für den Betrieb der Mittelschulen - die Collèges - sowie für Straßen und Tourismus.

  • Tunesien: Armee tötet neun Terrorverdächtige

    Das tunesische Militär hat im Süden des Landes neun Terrorverdächtige getötet. Das Innenministerium teilte mit, der Einsatz habe in der Region Gafsa stattgefunden. Die Männer gehörten der größten Dschihadistengruppe des Landes an. Es seien Waffen und Sprengstoff sichergestellt worden. Die tunesischen Sicherheitskräfte hatten ihr Vorgehen gegen Terroristen erheblich verschärft, seit bei einem Angriff auf das Nationalmuseum in der Hauptstadt Tunis vor knapp zwei Wochen mehr als 20 Menschen getötet wurden, darunter viele Touristen. Heute findet in Tunis ein Solidaritätsmarsch statt, an dem auch Staats- und Regierungschefs mehrerer Länder teilnehmen. Zugesagt haben etwa der französische Staatspräsident Hollande und Italiens Ministerpräsident Renzi.

  • Sommerzeit hat begonnen - Uhren vorgestellt

    Seit heute früh gilt wieder die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens wurden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit wurde Mitte der 1970er Jahre von den meisten Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Aus Gründen der Energieeinsparung wurde sie 1980 auch in Deutschland eingeführt. Nach Ansicht von Kritikern sind die Effekte kaum nachweisbar.

  • Wetter: Viel Regen, Sturmböen, 8 bis 15 Grad

    Das Wetter: Bedeckt und regnerisch, nachmittags und abends im Nordwesten und Westen bis in die Mitte Gewitter, teils mit Sturm- oder orkanartigen Böen. 8 bis 15 Grad. Auch morgen bei ähnlichen Temperaturen wieder viele Niederschläge mit vereinzelten Gewittern, die nur im Westen kurz nachlassen. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag weiterhin unbeständig und regnerisch bei 0 bis 10 Grad.

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