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Montag, 28. Juli 2014 08:00 Uhr

  • UNO-Sicherheitsrat fordert sofortige Waffenruhe im Gaza-Konflikt

    Der UNO-Sicherheitsrat hat eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe im Gaza-Konflikt gefordert. In einer einstimmig verabschiedeten Erklärung der 15 Ratsmitglieder heißt es, Israelis und Palästinenser sollten die Kampfhandlungen einstellen, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Die Feuerpause sollte während des heute beginnenden Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan und darüber hinaus gelten. Zugleich werden die Konfliktparteien aufgefordert, sich um einen von allen Seiten respektierten dauerhaften Waffenstillstand zu bemühen. Der Sicherheitsrat forderte die Beachtung des internationalen Rechts, was den Schutz von Zivilisten einschließe. Ausdrücklich unterstützte das Gremium die Friedensbemühungen der UNO, Ägyptens und der USA. - Im Gazastreifen blieb es in der vergangenen Nacht weitgehend ruhig. Eine Sprecherin der israelischen Armee erklärte, gegenwärtig gebe es keine Angriffe auf Ziele im Gazastreifen. Soldaten zerstörten aber weiterhin Tunnel der Hamas. Von militanten Palästinensern sei nur eine Rakete auf die Küstenstadt Aschkelon abgefeuert worden. Die Palästinenser beklagen in dem Konflikt inzwischen mehr als tausend Tote. Auf israelischer Seite kamen mehr als 40 Menschen ums Leben.

  • Grünen-Politiker Koenigs fordert weitere Reformen im UNO-Sicherheitsrat

    Der Grünen-Politiker Koenigs hat sich für Reformen im UNO-Sicherheitsrat ausgesprochen. Er sagte im Deutschlandfunk, die Bundesrepublik könne eine gemeinsame Stimme Europas in dem Gremium mitorganisieren. Dies sei wichtiger, als dass Europa einen weiteren Sitz im Sicherheitsrat erhalte. - Zudem könnten manche Konflikte besser durch die Stärkung vorhandener Unterorganisationen angegangen werden, erklärte der ehemalige UNO-Sonderberichterstatter. Im Fall der Ukraine sei dies zum Beispiel durch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE, denkbar.

  • Ukraine: Malaysische Diplomaten verhandeln über Waffenruhe

    Diplomaten aus Malaysia verhandeln derzeit über eine Waffenruhe in der Ostukraine. Sie wollen nach eigenen Angaben in den Gesprächen mit der Regierung und den pro-russischen Separatisten einen sicheren Zugang für internationale Experten zum Absturzort des malaysischen Passagierflugzeugs erreichen. Auch die Außenminister der Niederlande und Australiens schalten sich heute in die Verhandlungen ein. In der Region um den Unglücksort finden Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den pro-russischen Separatisten statt. Die USA veröffentlichten inzwischen Aufnahmen, die eine Beteiligung Russlands an den Kämpfen in der Ost-Ukraine belegen sollen. Das Außenministerium in Washington legte Satellitenfotos des amerikanischen Geheimdienstes vor, auf denen russische Abschussorte und Krater von Einschlägen auf ukrainischer Seite zu sehen sind.

  • Gabriel kritisiert Paris und London wegen Rüstungsexporten

    Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat die jüngsten britischen und französischen Rüstungslieferungen an Russland kritisiert. Er sagte im ARD-Fernsehen, Deutschland liefere zur Zeit nicht - und das, obwohl die Verträge in der Vergangenheit abgeschlossen worden seien. Das gleiche hätte er sich von Frankreich und Großbritannien gewünscht. Gabriel betonte, so sei etwa die geplante Lieferung französischer Kriegsschiffe an Moskau keine vernünftige Lösung. Für die beteiligten Rüstungskonzerne brachte er europäische Finanzhilfen ins Gespräch, sollten die Firmen auf Geschäfte verzichten.

  • Betreuungsgeld : Grüne und SPD-Fraktionsvize fordern Abschaffung

    Aus den Reihen der Grünen und der SPD wird die Forderung nach einer Abschaffung des Betreuungsgeldes laut. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", der vor einem Jahr eingeführte Zuschuss setze falsche Anreize und verhindere die frühkindliche Förderung. - Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Reimann, betonte in der Zeitung "Die Welt", eine Studie der Universität Dortmund bestätige die Befürchtungen der Sozialdemokraten. Darin heißt es, vor allem sozial benachteiligte Familien würden davon abgehalten, ihre Kinder in eine Kita zu schicken. - Das Betreuungsgeld erhalten Eltern, die ihr Kleinkind nicht in eine Kita geben oder von einer Tagesmutter betreuen lassen.

  • Post prüft niedrigere Gehälter für neue Mitarbeiter

    Die Deutsche Post erwägt, neuen Mitarbeitern künftig weniger zu zahlen als langjährigen Angestellten. Vorstandschef Appel sagte der "Süddeutschen Zeitung", der Konzern zahle seinen Mitarbeitern teilweise doppelt so viel wie die Wettbewerber. Deshalb werde sich die Post damit beschäftigen müssen, ob neue Kräfte das gleiche Gehaltsniveau haben könnten wie solche, die seit 30 Jahren dabei seien. Appel erwartet deshalb im kommenden Jahr harte Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften. Die Deutsche Post beschäftigt weltweit rund 480.000 Menschen, davon knapp die Hälfte in der Bundesrepublik.

  • Studie: Deutschland hat vom EU-Binnenmarkt stark profitiert

    Deutschland hat einer Studie zufolge neben Dänemark am meisten vom Zusammenwachsen Europas profitiert. Das zeigen Berechnungen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach ließ der Europäische Binnenmarkt das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland zwischen 1992 und 2012 jährlich um durchschnittlich 37 Milliarden Euro steigen. Das entspreche einem jährlichen Einkommensgewinn von 450 Euro pro Einwohner. Nur Dänemark habe noch höhere Zuwächse erzielt. In den südlichen EU-Ländern seien die positiven Auswirkungen hingegen geringer, heißt es.

  • Bulgarische Sozialisten wählen neuen Parteivorsitzenden

    Die Sozialistische Partei in Bulgarien hat Parlamentspräsident Mikow zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 54-Jährige soll die BSP in die vorgezogenen Parlamentswahlen am 5. Oktober führen. Der bisherige Parteichef Stanischew war nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den Europawahlen im Mai zurückgetreten. Mikows Hauptaufgabe dürfte zunächst darin bestehen, die zerstrittenen Flügel seiner Partei zu versöhnen.

  • Ebola: Erneut Helferin in Liberia infiziert

    In Liberia hat sich eine amerikanische Bürgerin bei einem Hilfseinsatz mit dem Ebola-Virus infiziert. Nach einem 33-jährigen Arzt habe sich auch eine Missionarin angesteckt, teilte ihre Organisation mit. Sie war für die Desinfektion von Hilfsanzügen in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Monrovia zuständig. Die Ebola-Epidemie brach im März in Guinea aus und breitete sich nach Liberia und Sierra Leone aus. Auch in Nigeria starb bereits ein Mensch an der Krankheit. Insgesamt hat die Weltgesundheitsorganisation in Westafrika bereits mehr als 670 Ebola-Tote registriert.

  • Börse: Nikkei-Index legt zu

    Der Aktienmarkt in Tokio verbucht Gewinne. Der Nikkei-Index steht kurz vor Handelsschluss bei 15.130 Punkten; das ist ein Plus von 0,5 Prozent. Der Euro kostet einen Dollar 34 29.

  • Wetter: Schauer und Gewitter, 23 bis 29 Grad

    Das Wetter: Überwiegend stark bewölkt mit teilweise kräftigen Schauern und Gewittern. Nur an den Küsten sonnig. 23 bis 29 Grad. Morgen im äußersten Norden sonnig, sonst weitgehend unbeständiges Schauerwetter. 18 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch zieht der Regen allmählich nach Südosten ab. 20 bis 26 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 7 Uhr: Greifswald 18 Grad, Hamburg 16, Bremen 17, Hannover 17, Berlin 20, Leipzig 18, Köln 18, Dresden 18, Frankfurt am Main 19, Stuttgart 16, Freiburg 18 und München 17 Grad.

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