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Dienstag, 23. September 2014 02:00 Uhr

  • Japanische Atomkraftwerke bleiben weiter abgeschaltet

    Vor dem Beginn der UNO-Klimakonferenz in New York hat sich der japanische Regierungschef Abe für die Nutzung regenerativer Energien in seinem Land ausgesprochen. Seit dem Herunterfahren der Atomreaktoren nach der Katastrophe von Fukushima sei Japan leider vollständig von fossilen Brennstoffen abhängig, erklärte Abe. Dies wolle man schnellstmöglich ändern. Die Atomkraftwerke blieben so lange abgeschaltet, bis die Sicherheit zu 100 Prozent wieder hergestellt sei, betonte der japanische Premier. In New York beraten heute zahlreiche Staats- und Regierungschefs über eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll. Deutschland wird von Umweltministerin Hendricks und Entwicklungsminister Müller vertreten. Hendricks äußerte die Hoffnung, dass die Europäische Union als Vorreiterin für ein neues globales Klimaschutz-Abkommen auftritt. Dazu müsse man sich im Oktober auf eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes um 40 Prozent verständigen, forderte die SPD-Politikerin in der "Frankfurter Rundschau".

  • Französische Regierung weist Forderungen islamistischer Geiselnehmer zurück

    Die französische Regierung will ungeachtet der Morddrohungen gegen einen entführten Franzosen an ihrer Irak-Politik festhalten. Außenminister Fabius erklärte in New York, die Entführung in Algerien werde keinen Einfluss auf die Beteiligung an der Koalition gegen die IS-Miliz haben. Es komme nicht in Frage, den Drohungen einer terroristischen Gruppe nachzugeben. Islamistische Geiselnehmer hatten in einem Video damit gedroht, den Mann zu töten, sollte Frankreich nicht binnen 24 Stunden seine Luftangriffe im Irak einstellen. Die französische Regierung schätzt die Videoaufnahme als authentisch ein. Der Bürgermeister der nordirakischen Stadt Erbil, Koja, berichtet unterdessen von Erfolgen im Kampf gegen IS. Die internationalen Luftangriffe hätten die Miliz weiter geschwächt und zurückgedrängt, sagte er im Hessischen Rundfunk.

  • Stipendien für syrische Studenten: DAAD weitet Förderung aus

    Das Auswärtige Amt stellt zusätzliche Mittel bereit, um die Ausbildung junger Syrer zu fördern. Wie das Ministerium mitteilt, erhält der Deutsche Akademische Austauschdienst 7,8 Millionen Euro für ein neues Programm namens "Leadership for Syria". Es soll 100 jungen Syrern ein Studium in Deutschland ermöglichen. Auch für Exil-Syrer in anderen Ländern soll es Stipendien geben. Außenminister Steinmeier betonte, Deutschland dürfe nicht zulassen, dass infolge des Syrien-Konflikts eine verlorene Generation heranwachse.

  • Thüringische Grüne entscheiden sich gegen Schwarz-Grün

    In Thüringen haben CDU und SPD weiter darüber beraten, ob sie ihre Regierungszusammenarbeit fortsetzen wollen. Gut eine Woche nach der Landtagswahl war es das erste Sondierungsgespräch zwischen den bisherigen Koalitionspartnern. Die Grünen entschieden sich am späten Abend dagegen, mit der CDU über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Sie wollen sich für ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen einsetzen. In Brandenburg trafen sich SPD und Linke zu einem weiteren Sondierungsgespräch. Beide Seiten zeigten sich anschließend zufrieden. Die SPD will heute noch einmal mit der CDU sondieren und danach entscheiden, mit wem sie eine Koalition eingeht.

  • US-Gericht verurteilt arabische Bank wegen Finanzierung der Hamas

    Ein Zivilgericht in den USA hat eine jordanische Bank dazu verurteilt, Opfer von Terroranschlägen im Nahen Osten zu entschädigen. Das Gericht entschied, die Arab Bank habe Konten für die radikal-islamische Hamas geführt und damit die Finanzierung von Anschlägen in Israel und den Palästinensergebieten ermöglicht. Amerikanische Angehörige der Opfer hatten die Bank in New York verklagt. Die Höhe des Schadenersatzes wurde noch nicht festgelegt. Das Geldinstitut will das Urteil anfechten.

  • Ägypten: Weiterer Prozess gegen Führer der Muslimbruderschaft angesetzt

    In Ägypten muss sich der Chef der verbotenen Muslimbruderschaft, Badie, in einem weiteren Prozess verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Kairo mit. Zudem sind weitere 105 Islamisten angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, für Unruhen in der Stadt Ismailia nach dem Sturz von Präsident Mursi im Juli vergangenen Jahres verantwortlich zu sein. Dabei waren drei Menschen getötet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind 75 der 105 Angeklagten in Haft. Den Flüchtigen werde in Abwesenheit der Prozess gemacht. - Gegen Badie wurde bereits in einem anderen Verfahren eine lebenslange Haftstrafe verhängt.

  • Wetter: Am Dienstag im Osten und Südosten einzelne Schauer, sonst teilweise sonnig, 13 bis 18 Grad

    Das Wetter: Nachts abklingende Niederschläge. Vor allem im Westen und Süden vielerorts klar, örtlich neblig. Abkühlung auf 9 bis 2 Grad. Tagsüber im Osten und Südosten bewölkt mit einzelnen Schauern, sonst hin und wieder Sonne, vor allem im Südwesten. 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Norden gebietsweise Regen, in der Mitte und im Süden bewölkt aber meist trocken, 14 bis 20 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Ostseeküste, östlich Fehmarn bis östlich Rügen: Nord 5 bis 6, Böen 7 bis 8.

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