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Donnerstag, 23. Oktober 2014 08:00 Uhr

  • Kanada: Absperrungen in Ottawa nach Schießerei weitgehend aufgehoben

    Nach dem Anschlag im Regierungsviertel in der kanadischen Hauptstadt Ottawa sind die meisten Absperrungen wieder aufgehoben worden. Premierminister Harper sagte in einer vom Fernsehen übertragenen Rede, man werde sich von derlei Angriffen nicht einschüchtern lassen. Zugleich kündigte er ein stärkeres Engagement seines Landes im Kampf gegen den internationalen Terrorismus an. - Ein Mann hatte gestern in der Nähe des Parlaments einen Wachsoldaten erschossen. Anschließend stürmte er in das Gebäude, wo er von Sicherheitskräften getötet wurde. - Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen Kanadier, der auf einer Liste von Personen stehe, die als mögliche Terroristen unter Beobachtung stünden. Entgegen ersten Vermutungen handelte er offenbar alleine.

  • Grünen-Vorsitzende Peter nennt EU-Ideen zum Klimaschutz "mutlos"

    Die Grünen-Vorsitzende Peter hat die Bundeskanzlerin aufgefordert, sich auf dem bevorstehenden EU-Gipfel für ehrgeizige Klimaschutzziele einzusetzen. Was derzeit auf dem Tisch liege, sei mutlos, sagte Peter im Deutschlandfunk. Die Treibhausgas-Emissionen müssten bis 2030 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden - und nicht nur um 40 Prozent wie derzeit geplant. Nur dann könne die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzt und die Zukunft der nachfolgenden Generationen gesichert werden, betonte die Grünen-Chefin. Schon das 40-Prozent-Ziel ist unter den Staats- und Regierungschefs der EU allerdings umstritten - ähnlich wie das Vorhaben, den Anteil der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz zu steigern. Länder wie Polen, in denen ein Großteil der Energie aus Kohle gewonnen wird, drohen mit ihrem Veto. Neben dem Klimaschutz beschäftigt sich der EU-Gipfel heute und morgen mit der Ebola-Epidemie und dem Konflikt in der Ukraine. Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone wollen in Brüssel außerdem über die wirtschaftliche Lage beraten.

  • WHO meldet fast 10.000 Ebola-Fälle

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Bis Mitte Oktober seien rund 9.900 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die WHO in Genf mit. Etwa 4.900 Menschen seien an der Infektion gestorben. Besonders in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone bleibe die Übertragungsrate sehr hoch. Wegen der unzureichenden Gesundheitsversorgung rief die WHO die internationale Gemeinschaft zur Einrichtung von 50 Behandlungszentren auf. Von ausländischen Ärzteteams gebe es jedoch nur feste Zusagen für 30 Stationen.

  • Hongkong: 8 Festnahmen nach Demonstrationen

    In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hat die Polizei nach Rangeleien mit Demonstranten acht Personen festgenommen. Ihnen würden unter anderem Waffenbesitz und Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Seit Tagen kommt es im Geschäftsviertel Mong Kok auf der Halbinsel Kowloon zu Zusammenstößen. In den anderen Protestlagern, wo die meisten Anhänger der Demokratie-Bewegung ausharren, blieb es hingegen ruhig. Vertreter der Protestierenden und der Hongkonger Regierung hatten am Dienstag erstmals miteinander über einen Ausweg gesprochen, jedoch keine Annäherung erzielt. Die Zentralregierung in Peking will die Kandidaten für die Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs im Jahr 2017 selbst bestimmen. Die Demonstranten wollen das verhindern.

  • Özoguz: Bund sollte Ländern bei Versorgung von Flüchtlingen helfen

    Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Özoguz, hält eine schnelle Hilfe des Bundes bei der Versorgung von Asylsuchenden für notwendig. Es müssten Möglichkeiten geschaffen werden, um die Länder und Kommunen zu entlasten, sagte die SPD-Politikerin dem Evangelischen Pressedienst. Dabei gehe es um praktische Dinge wie die zeitweise Lockerung des Bauplanungsrechtes oder das Bereitstellen von Bundeswehrkasernen. Zudem müsse das Personal beim zuständigen Bundesamt aufgestockt werden, um die Asylverfahren zu beschleunigen. - In diesem Zusammenhang betonte der sächsische Landesinnenminister Ulbig, die Bundesregierung habe sich verpflichtet, Verfahren in drei Monaten abzuschließen. Deshalb sollte der Bund ab dem vierten Monat auch die Kosten für Unterbringung und Verpflegung übernehmen, sagte er der "Freien Presse" aus Chemnitz. Vertreter von Bund und Ländern befassen sich heute bei einem Treffen im Bundeskanzleramt mit dem Thema.

  • CDU und SPD in Sachsen schließen Koalitionsverhandlungen ab

    Acht Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU und SPD ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Eine letzte Gesprächsrunde ging gestern Abend in der Dresdner Staatskanzlei zu Ende. Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Sachsens Ministerpräsident Tillich und SPD-Landeschef Dulig wollen den Koalitionsvertrag heute der Öffentlichkeit vorstellen. Über das Papier müssen Anfang November noch die beiden Parteien entscheiden. Die schwarz-rote Regierung soll Mitte nächsten Monats die Arbeit aufnehmen.

  • Karstadt-Aufsichtsrat berät über die Zukunft der Warenhauskette

    In Essen berät heute der Karstadt-Aufsichtsrat über die Zukunft der angeschlagenen Warenhauskette. Auf der Tagesordnung stehen auch Personalfragen. Im Gespräch ist laut Medienberichten die Schließung von mehr als 20 der 83 Filialen. Das Unternehmen beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter. - Karstadt war im August vom österreichischen Investor Benko übernommen worden.

  • Zwei Kosmonauten absolvieren Außeneinsatz an ISS

    Bei einem mehrstündigen Außeneinsatz haben zwei Kosmonauten Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS vorgenommen. Rund 400 Kilometer über der Erde montierten die beiden Russen unter anderem zwei Antennen ab und entnahmen Staubproben. Außerdem fotografierten sie Teile der Außenseite der Raumstation, um mögliche Schäden zu entdecken.

  • Börse: Börsen in New York und Tokio im Minus

    Der Aktienmarkt in New York hat mit Kursverlusten geschlossen. Der Dow Jones Index fiel um 0,9 Prozent auf 16.461 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq sank um 0,8 Prozent auf 4.383 Punkte. Auch der Nikkei-Index in Tokio verzeichnet kurz vor Handelsschluss ein Minus. Er liegt derzeit bei 15.113 Punkten und damit 0,5 Prozent schwächer. Der Euro kostet einen US-Dollar 26 43.

  • Champions-League: Istanbul - Dortmund 0:4

    In der Fußball-Champions-League spielten Galatasaray Istanbul - Borussia Dortmund 0:4 und Bayer Leverkusen - Zenit Sankt Petersburg 2:0.

  • Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig, 4 bis 14 Grad

    Das Wetter: Teils bewölkt, teils sonnig. Im Südosten gebietsweise Regen, ebenso an den Alpen. Oberhalb von 800 Metern Schneefall. Höchstwerte 8 bis 14, im Südosten 4 bis 9 Grad. Morgen unterschiedlich bewölkt, zeitweise sonnig. Kaum Niederschläge. Temperaturen 5 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag im Norden und Westen stark bewölkt, gebietsweise Regen. Im Osten und Süden zäher Nebel oder sonnig. 10 bis 16 Grad.

  • Temperaturen

    Die Temperaturen von heute früh 07.00 Uhr: Greifswald 11, Hamburg 10, Bremen 6, Hannover 9, Berlin 11, Leipzig 9, Köln 8, Dresden 11, Frankfurt am Main 9, Stuttgart 8, Freiburg 8, München 7.

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