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Montag, 24. November 2014 14:00 Uhr

  • Gespräche über iranisches Atomprogramm offenbar bis Dezember verlängert

    Die Gespräche in Wien über das umstrittene iranische Atomprogramm sind nach Angaben aus Verhandlungskreisen bis zum kommenden Monat verlängert worden. Ein genauer Termin sowie der Ort für ein weiteres Treffen stünden noch nicht fest, berichten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Diplomaten. Demnach gab es bei den aktuellen Verhandlungen zwar eine Annäherung, jedoch keinen Durchbruch. Die Außenminister der fünf Veto-Mächte im UNO-Sicherheitsrat sowie Deutschlands und des Iran hatten die Gespräche am frühen Nachmittag fortgesetzt. Ursprünglich war für eine Übereinkunft eine Frist bis Mitternacht vereinbart worden. Ziel ist ein Vertrag über die friedliche Nutzung der Kernenergie durch den Iran, der die Möglichkeit zur Herstellung von Nuklearwaffen ausschließt. - Der Streit um das Atomprogramm schwelt seit mehr als zehn Jahren. Der Westen hat zahlreiche Sanktionen gegen Teheran verhängt.

  • Söder: Rot-Grünes Soli-Modell wäre massive Steuererhöhung

    Bayerns Finanzminister Söder lehnt das von SPD und Grünen vorgeschlagene Modell zur Zukunft des Solidaritätszuschlags ab. Er stehe einer Übernahme des Soli in die Einkommenssteuer skeptisch gegenüber, sagte der CSU-Politiker in München. Das käme einer massiven Steuererhöhung gleich. Söder betonte, der Soli könne zwar zur Infrastruktur-Abgabe entwickelt werden. Es brauche aber eine Lösung für den Länderfinanzausgleich. - Die zehn Ministerpräsidenten von SPD und Grünen hatten sich gestern darauf verständigt, dass der Solidaritätszuschlag ab 2020 auch Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugute kommen soll. Dazu soll er in die Einkommens- und Körperschaftssteuer für Bund, Länder und Kommunen integriert werden.

  • Ifo-Index steigt erstmals seit einem halben Jahr

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder aufgehellt. Wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte, stieg der Geschäftsklima-Index von 103,2 auf 104,7 Punkte. Die 7.000 befragten Unternehmen schätzen demnach sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate besser ein als zuletzt.

  • Verdi will soziale Berufe mit deutlichem Gehaltsplus aufwerten

    Die Gewerkschaft Verdi will soziale Berufe mit einem deutlichen Gehaltsplus aufwerten. In der anstehenden Tarifrunde sollen für Erzieher und Sozialarbeiter zehn Prozent mehr Geld ausgehandelt werden. Erreicht werden soll dies mit einer besseren tariflichen Eingruppierung der Berufe. Verdi-Chef Bsirske sagte in Berlin, man wolle den Veränderungen im Anforderungsprofil Rechnung tragen. Kitas seien zu einem wichtigen Lernort geworden. - 2009 wurde die Tarifrunde für die rund 220.000 Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste bundesweit von wochenlangen Streiks in Kindergärten und Kitas begleitet.

  • Grillo für zweite Amtszeit als BDI-Präsident bestätigt

    Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Grillo, ist im Amt bestätigt worden. Wie der BDI in Berlin mitteilte, wurde der 55-Jährige einstimmig wiedergewählt. Grillo steht seit Anfang 2013 an der Spitze des Industrieverbandes. Dieser vereint nach eigenenen Angaben 37 Branchenverbände und vertritt die Interessen von 100.000 Unternehmen mit acht Millionen Beschäftigten.

  • Stoltenberg warnt Parlamente in Bündnisstaaten vor Sparkurs im Rüstungsbereich

    Nato-Generalsekretär Stoltenberg warnt die Parlamente in Bündnisstaaten wie Deutschland vor einer Fortsetzung des Sparkurses im Rüstungsbereich. In friedlicheren Zeiten sei es richtig gewesen, die Verteidigungsausgaben zu reduzieren, sagte Stoltenberg in Den Haag. Man lebe aber nicht in friedlichen Zeiten. Mit dem russischen Auftreten in der Ukrainekrise sowie der Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten habe sich die Welt verändert. Die Gefahren seien real. Nach Angaben Stoltenbergs hat Russland seine Verteidigungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozent erhöht und plant weitere Aufstockungen. Im selben Zeitraum seien die Verteidigungsausgaben der Nato um 20 Prozent gesunken.

  • Syrische Exil-Opposition fordert Schutzzonen für Zivilisten

    Die vom Westen unterstützte syrische Exil-Opposition fordert Schutzzonen für Zivilisten im Norden und Süden des Landes. Außerdem müssten die vom UNO-Sondergesandten de Mistura vorgeschlagenen örlichen Waffenruhen mit einem Verbot von Luftangriffen einhergehen, sagte ein Vertreter der Nationalen Syrischen Koalition in Istanbul. - Die arabische Tageszeitung " Al-Hayat" berichtet unterdessen, Russland wolle die Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition in Syrien wiederbeleben. Die jüngsten Friedensverhandlungen zwischen beiden Seiten waren im Frühjahr in Genf gescheitert.

  • Burkina Faso: Übergangsregierung trifft erstmals zusammen

    In Burkina Faso ist die neue Übergangsregierung zu ihrer ersten Sitzung zusammengetreten. Ein Sprecher teilte mit, im Interimskabinett von Präsident Kafando seien vier Posten in der Hand von Armeeangehörigen. Demnach wird Oberstleutnant Zida Ministerpräsident sowie zugleich Verteidigungminister. Zida hatte nach dem Sturz von Präsident Campaoré Ende Oktober vorübergehend die Macht übernommen. Das Innenministerium geht ebenfalls an einen Militärvertreter. Die Regierung soll das westafrikanische Land während einer einjährigen Übergangsperiode führen und Neuwahlen organisieren. - Seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1960 hat Burkina Faso sieben Militärputsche erlebt.

  • Laut UNO werden immer mehr Kinder Opfer von Menschenhändlern

    Weltweit werden nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen immer mehr Kinder Opfer von Menschenhändlern. Wie das zuständige UNO-Büro in Wien mitteilte, handelt es sich in etwa jedem dritten aufgedeckten Fall um minderjährige Mädchen und Jungen. Sie müssen oft unter sklaven-ähnlichen Bedingungen arbeiten oder werden sexuell ausgebeutet. Die Verbrechen werden den Angaben zufolge nur selten geahndet. Unter den Tätern seien mit einem Anteil von fast 30 Prozent mittlerweile auch viele Frauen.

  • Kunstmuseum Bern tritt Gurlitt-Erbe an

    Das Kunstmuseum Bern tritt das umstrittene Erbe des Münchner Kunstsammlers Gurlitt an. Wie der Stiftungsratspräsident des Museums, Schäublin, in Berlin bestätigte, wurde zum Umgang mit dem Nachlass eine weitreichende Vereinbarung mit Bayern und dem Bund unterzeichnet. Demnach bleiben alle Werke, die unter NS-Raubkunstverdacht stehen, zunächst in Deutschland, bis ihre Herkunft geklärt ist. Die Sammlung umfasst mehr als 1.500 Bilder, darunter Arbeiten von Matisse, Picasso, Renoir und Monet. - Der im Mai verstorbene Gurlitt hatte das Kunstmuseum Bern als Alleinerben eingesetzt. Eine Cousine ficht das Testament an.

  • Armin Veh tritt als Cheftrainer beim VfB Stuttgart zurück

    Armin Veh ist als Trainer des VfB Stuttgart zurückgetreten. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit. Die Stuttgarter hatten gestern zuhause gegen Augsburg mit 0:1 verloren und stehen auf dem letzten Tabellenplatz.

  • Wetter: Heute stark bewölkt, zeitweise Regen, 7 bis 16 Grad

    Das Wetter: Heute stark bewölkt, im Osten und in der Mitte zeitweise Regen. Im Nordwesten später Auflockerungen, in den Bergen sonnig. 7 bis 12, an den Alpen bis 16 Grad. Morgen im Süden und Osten weitgehend trocken. Sonst zunehmende Auflockerungen und zeitweise sonnig. 5 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch im Westen teils leichter Regen, sonst trocken bei ähnlichen Temperaturen. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostsseeküste: West bis Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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