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Samstag, 19. April 2014 14:00 Uhr

  • Putin: "Bessere Beziehungen zu Westen und Nato möglich"

    Der russische Präsident Putin hat seine Bereitschaft zur Entspannung des Verhältnisses zum Westen erklärt. Einer Normalisierung der Beziehungen und einer Zusammenarbeit stehe nichts im Wege, sagte er dem Fernsehsender Rossija. Dies hänge aber nicht allein von Moskau, sondern auch von den Partnern im Westen ab. Putin betonte, zu dem designierten Nato-Generalsekretär Stoltenberg unterhalte er sehr gute Beziehungen. Der Norweger tritt das Amt im Oktober an. Das Verhältnis zu Amtsinhaber Rasmussen bezeichnete Putin hingegen als belastet. Dieser habe in seiner Zeit als dänischer Regierungschef vertrauliche Gesprächsinhalte öffentlich gemacht.

  • Experte: Abfolge der Entwaffnung in der Ukraine geht nicht aus Genfer Einigung hervor

    Die Forderung Russlands, vor einer Entwaffnung der Separatisten in der Ostukraine müssten erst andere paramilitärische Gruppen im Land wie die Bewegung Rechter Sektor ihre Waffen niederlegen, ist nach Einschätzung des Ostrechtlers Luchterhandt durch die Genfer Vereinbarung zur Ukraine gedeckt. Diese sei allgemein und abstrakt formuliert und beziehe sich auf die gesamte Ukraine, sagte der Experte von der Juristischen Fakultät der Universität Hamburg im Deutschlandfunk. In welcher Abfolge die Entwaffnungen stattfänden, sei eine Frage der Interpretation. Luchterhandt betonte, in der Genfer Einigung gehe es auch um die Krim. Darüber diskutiere der Westen aber derzeit nicht mehr - dies sehe so aus, als habe man die Krim abgeschrieben, kritisierte der Jurist.

  • "Welt am Sonntag": Immer mehr Mütter arbeiten

    Immer mehr Mütter sind nach einem Medienbericht erwerbstätig. Das meldet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf ein Dossier, das im Auftrag des Familienministeriums erstellt wurde. Demnach arbeiten rund 40 Prozent der Mütter mit ein- bis zweijährigen Kindern. Bei Müttern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren liegt dieser Anteil bei 54 Prozent. Als häufige Hinderungsgründe für eine frühe Rückkehr in den Beruf nennt der Bericht etwa das Fehlen einer geeigneten Kinderbetreuung sowie mangelnde Flexibilität bei den Arbeitszeiten.

  • Medien: Offizierin am Steuer der "Sewol" fuhr Strecke zum ersten Mal

    Die Dritte Offizierin, die die havarierte südkoreanische Fähre zum Unglückszeitpunkt steuerte, hat die fragliche Strecke nach Medienberichten zum ersten Mal befahren. Vor der Unglücksfahrt am vergangenen Mittwoch habe die 26-Jährige noch nie ein Schiff durch die Gewässer gesteuert, berichtete der staatliche Sender Arirang unter Berufung auf die Ermittler. Der Ort des Unglücks liege auf einer Route, die an einer Kette von vielen kleinen Inseln vorbeiführt und für ihre starken Strömungen berüchtigt sei. Inzwischen wurden die Offizierin, der Kapitän und der Steuermann unter anderem wegen des Vorwurfs der Fahrlässigkeit verhaftet. Nach dem Untergang wurden bislang 179 Insassen gerettet sowie 32 Leichen geborgen. Taucher hatten im Innern des Wracks erstmals Opfer entdeckt. Etwa 270 Menschen werden noch vermisst.

  • Insgesamt 44 der in Nigeria entführten Schülerinnen wieder frei

    Nach der Entführung von fast 130 Schülerinnen in Nigeria sind mittlerweile 44 von ihnen wieder frei. Der Chef der Schulbehörde im nordwestlichen Bundesstaat Borno teilte mit, 14 weitere der Mädchen seien geflohen. Die meisten von ihnen seien in einem Wald aufgefunden und anschließend in ihre Heimatdörfer zurückgebracht worden. Am vergangenen Montag hatten schwerbewaffnete Männer ein Mädchengymnasium in dem Dorf Chibok überfallen und die Schülerinnen gezwungen, auf Lastwagen zu steigen. Trotz einer großangelegten Suchaktion der Behörden werden 85 Mädchen noch vermisst. Als Drahtzieher der Tat gilt die radikalislamische Sekte Boko Haram, die im Norden Nigerias einen Gottesstaat errichten will. Die Sekte soll seit Anfang des Jahres mehr als 1.500 Menschen getötet und mehrmals auch schon Frauen entführt haben.

  • Wetter: Im Norden und Osten freundlich, im Südwesten bewölkt, 10 bis 22 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Osten trocken und teilweise sonnig. Im Südwesten bewölkt und etwas Regen. Dort 10 bis 15 Grad, sonst 15 bis 22 Grad, an der Küste kühler. Am morgigen Ostersonntag im Norden und Nordosten heiter bis wolkig und meist trocken. Im Westen und Süden später Schauer oder Gewitter möglich. 14 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Ostermontag meist bewölkt und vielerorts Schauer und Gewitter, nur in der Mitte etwas Sonne. 14 bis 21 Grad.

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