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Donnerstag, 17. April 2014 03:00 Uhr

  • USA bereiten neue Sanktionen gegen Russland vor

    US-Präsident Obama hat Russland erneut vorgeworfen, die Separatisten in der Ukraine zu unterstützen und zugleich mit weiteren Sanktionen gedroht. Er sagte in einem Interview, jedes Mal, wenn Moskau Schritte zur Destabilisierung der Ukraine unternehme, werde es Konsequenzen geben. Es sei absolut klar, dass Russland die territoriale Souveränität seines Nachbarlandes verletzt habe und nicht-staatliche Milizen im Süden und Osten der Ukraine unterstütze. Obama äußerte sich kurz vor dem Krisentreffen in Genf, auf dem heute die Außenminister der Ukraine, Russlands, der USA sowie die Beauftragte der EU zusammenkommen, um nach einer politischen Lösung des Konflikts zu suchen. Es wird damit gerechnet, dass Washington neue Sanktionen ankündigt, wenn es bei diesem Treffen keinen Fortschritt gibt.

  • Verwirrung um Befreiung nigerianischer Schülerinnen

    Das Militär in Nigeria hat angeblich nahezu alle Anfang der Woche entführten Schülerinnen befreit. Acht Mädchen würden noch vermisst, teilte ein Sprecher der Streitkräfte mit. Einer der Entführer sei gefangengenommen worden. Die Angaben des Verteidigungsministeriums widersprechen allerdings den Berichten von Augenzeugen in der Region sowie von örtlichen Behörden. Demnach sind die meisten Mädchen noch immer in der Hand ihrer Entführer. Insgesamt waren mehr als 100 Schülerinnen verschleppt worden. Einige von ihnen konnten sich selbst befreien. Hinter der Tat wird die radikal-islamische Sekte Boko Haram vermutet, die weite Teile von Nigerias Nordosten kontrolliert. Die Gruppe soll auch einen Bombenanschlag verübt haben, bei dem am Montag auf einem Busbahnhof in der Hauptstadt Abuja mehr als 70 Menschen getötet wurden.

  • Eine Million Menschen im Südsudan von Hunger bedroht

    Durch die Konflikte im Südsudan sind dort nach Angaben von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bis zu eine Million Menschen von Hunger bedroht. In dem Land gehe es um Leben und Tod, wenn nicht sofort Hilfe komme, erklärte Ban. Hunderttausende Menschen seien schon jetzt stark unterernährt, vor allem Frauen und Kinder. - Mitte Dezember waren im Südsudan Kämpfe zwischen Anhängern des früheren Vizepräsidenten Machar und Unterstützern von Staatschef Kiir ausgebrochen. Seitdem sollen Tausende Menschen der Gewalt zum Opfer gefallen sein. Mehr als eine Million Einwohner flohen vor den Kämpfen.

  • Protest vor Präsidentenwahl in Algerien aufgelöst

    Wenige Stunden vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Algerien hat die Polizei eine Demonstration gegen Amtsinhaber Bouteflika aufgelöst. Wie Korrespondenten berichten, gelang es nur wenigen Mitgliedern der Oppositionsbewegung "Barakat", sich im Zentrum der Hauptstadt Algier zu versammeln, bevor sie gewaltsam vertrieben wurden. - Bei der heutigen Wahl gilt Bouteflika, der bereits seit 1999 an der Macht ist, erneut als Favorit. Insgesamt sind knapp 23 Millionen Algerier zur Stimmabgabe angerufen.

  • Nach Fährunglück in Südkorea noch 290 Vermisste

    Nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas werden noch rund 290 Menschen vermisst. Nach Angaben der Küstenwache wurden bislang sechs Tote geborgen. Etwa 160 Personen konnten gerettet werden. Insgesamt waren mehr als 450 Menschen an Bord, darunter 300 Schüler auf einem Ausflug. Die Fähre war gestern auf dem Weg zur südkoreanischen Ferieninsel Jeju, als sie in Schieflage geriet und sank. Der Grund dafür ist unklar.

  • Nach Dortmund auch Bayern München im Finale des DFB-Pokals

    Das Finale im Fußball-DFB-Pokal bestreiten Bayern München und Borussia Dortmund. Die Bayern setzten sich gestern Abend mit 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern durch. Dortmund hatte am Dienstag den VfL Wolfsburg mit 2:0 besiegt.

  • Wetter: Nachts gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 6 bis -7 Grad.

    Das Wetter: Nachts vielfach gering bewölkt oder klar. Später im Norden und Nordwesten dichtere Wolken, aber trocken. Tiefstwerte 6 bis minus 7 Grad. Am Tage in der Nordwesthälfte dichte Wolkenfelder, gegen Abend leichter Regen. Sonst heiter bis wolkig, im Südosten auch sonnige Abschnitte. 14 bis 19 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag Ausbreitung des Regengebiets nach Süden. 9 bis 16 Grad.

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