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Freitag, 28. November 2014 07:00 Uhr

  • Juncker gegen Sanktionen für EU-Defizitsünder

    EU-Kommissionschef Juncker will vorerst keine Strafen gegen Frankreich und Italien wegen des Überschreitens der Schuldengrenze verhängen. Juncker sagte der "Süddeutschen Zeitung", zwar wäre es einfach gewesen, jetzt Sanktionen auszusprechen. Er habe sich aber anders entschieden, um die Länder selbst erklären zu lassen, wie sie ihre Haushalte in Ordnung bringen wollten. Die endgültige Entscheidung über Strafen werde im kommenden Frühjahr getroffen. - Juncker kommt damit vor allem Frankreich und Italien entgegen. Dem Bericht zufolge profitieren fünf weitere Länder. - Die EU-Kommission will am Vormittag ihre Bewertung der Etatpläne von 16 Euroländern vorlegen. Ausgenommen von der Bewertung sind Griechenland und Zypern, die sich noch in EU-Hilfsprogrammen befinden.

  • Bundestag will heute Haushalt für 2015 verabschieden

    Im Bundestag steht heute die Abstimmung über den Haushalt für 2015 an. Er sieht Gesamtausgaben von 299 Milliarden Euro vor. Erstmals seit 1969 verzichtet der Bund auf neue Schulden. Das soll nach den Plänen von Finanzminister Schäuble auch in den Folgejahren der Fall sein. Die Opposition wirft der schwarz-roten Koalition vor, sie setze zu stark auf den ausgeglichenen Etat und zu wenig auf Investitionen und ein Ankurbeln der Wirtschaft. Vor der Abstimmung debattiert das Parlament noch über den Einzeletat des Verkehrsministeriums. Wir übertragen die Debatte aus dem Deutschen Bundestag ab 9 Uhr auf den bekannten Langwellenfrequenzen, als Livestream unter www.deutschlandradio.de sowie im Digitalradio.

  • Bahn und GDL setzen Verhandlungen fort

    Die Deutsche Bahn verhandelt heute in Berlin wieder mit der Lokführergewerkschaft GdL. Grundlage ist das jüngste Angebot des Konzerns, das bis 2016 in drei Stufen Einkommensverbesserungen von insgesamt fünf Prozent vorsieht. Ein solches Plus hatte die Gewerkschaft für ein Jahr verlangt. Noch nicht gelöst ist der Konflikt um die Forderung der GDL, auch für ihre Mitglieder in anderen Berufsgruppen verhandeln zu dürfen. GDL-Chef Weselsky warnte die Bahn vor einer - Zitat - verbohrten Verweigerungshaltung. - Die Konkurrenzgewerkschaft EVG trifft sich am 12. Dezember mit der Bahn.

  • Ukraine: Regierung fordert mehr Hilfe von Deutschland

    Der ukrainische Außenminister Klimkin drängt die Bundesregierung wegen des Konflikts im Osten seines Landes zu mehr Hilfe. Man brauche dringend vor allem Dieselmotoren für die Truppentransporter, sagte Klimkin der "Bild"-Zeitung. Zur Begründung führte der Minister an, angesichts russischer Truppenbewegungen befürchte er eine Winteroffensive. - Im Osten des Landes kämpft die ukrainische Armee gegen prorussische Separatisten. Der Westen wirft Russland seit längerem vor, die Aufständischen mit Waffen und Soldaten zu unterstützen. Moskau hat dies wiederholt zurückgewiesen.

  • Mexiko kündigt nach Morden an Studenten Polizeireform an

    Nach der mutmaßlichen Ermordung von 43 Studenten hat der mexikanische Präsident Pena Nieto eine Polizei-Reform angekündigt. Mexiko könne so nicht weitermachen, erklärte Nieto in einer Ansprache. Er verwies darauf, dass hunderte Gemeinden, 31 Bundesstaaten und die Hauptstadt jeweils eigene Polizeikräfte hätten. Deren Ausbildung ist oftmals mangelhaft. Zudem werden viele Polizisten schlecht bezahlt. Deshalb bessern viele ihr Gehalt mit illegalen Aktivitäten auf. - Die Behörden gehen davon aus, dass Ende September 43 Studenten von korrupten Polizisten entführt und anschließend von Drogenhändlern ermordet wurden.

  • Fußball-Europa-League: Wolfsburg - Everton 0:2 /Villareal -Mönchengladbach 2:2

    In der Fußball-Europa-League gab es in den Spielen mit deutscher Beteiligung folgende Ergebnisse: VfL Wolfsburg - FC Everton 0:2 und FC Villareal - Borussia Mönchengladbach 2:2

  • Wetter: Nachts im Westen örtlich Regen, sonst teils klar. 6 bis-3 Grad.

    Das Wetter: Teils neblig trüb. Im Westen, an den Nordrändern der Mittelgebirge und in Richtung Alpen teils auch sonnig. Null bis 14 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag meist hochnebelartig bedeckt. Am Alpenrand, im Westen und Südwesten sowie in den Mittelgebirgen überwiegend heiter. Null bis 8 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südost 5 bis 7, Böen 7 bis 8.

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