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Donnerstag, 23. Oktober 2014 03:00 Uhr

  • Kanada: Attentäter von Ottawa galt nach Medienberichten als "hochgefährlich"

    Nach dem Anschlag auf das Parlament in Ottawa hat der kanadische Premierminister Harper ein entschlossenes Vorgehen gegen die Verantwortlichen der Attacke angekündigt. Man werde sich von derlei Angriffen nicht einschüchtern lassen, sagte Harper in einer Rede an die Nation, die im Fernsehen übertragen wurde. Die Anstrengungen im Kampf gegen terroristische Gruppen würden weiter verstärkt. - Ein bewaffneter Angreifer hatte gestern in der Nähe des Parlaments zunächst einen Wachsoldaten erschossen. Anschließend stürmte er das Parlamentsgebäude, wo er von Sicherheitskräften getötet wurde. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen 32-jährigen Kanadier, der zum Islam konvertiert sei. Die Behörden hätten ihn als "hochgefährlich" eingestuft und ihm den Pass entzogen.

  • Sachsen : Bund sollte Kosten für lange Asylverfahren übernehmen

    Vor den Beratungen von Bund und Ländern über die Flüchtlingspolitik fordert der Freistaat Sachsen eine Neuregelung der Finanzierung von Asylverfahren. Landesinnenminister Ulbig sagte der "Freien Presse", die Bundesregierung habe sich verpflichtet, Verfahren in drei Monaten zu entscheiden. Deshalb sollte der Bund ab dem vierten Monat auch die Kosten für Unterbringung und Verpflegung übernehmen. Bisher müssen Länder und Kommunen dafür aufkommen. Mit dem Thema befassen sich heute Vertreter von Bund und Ländern im Bundeskanzleramt in Berlin. Bei dem Treffen soll es auch um die Verteilung der Flüchtlinge auf die Bundesländer gehen.

  • EU-Gipfel in Brüssel berät über Klimaschutzziele für 2030

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute in Brüssel zu Beratungen über den Klimaschutz zusammen. Dabei geht es um die Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 für CO2-Einsparungen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Umstritten ist jedoch die Verteilung der Lasten zwischen reicheren und ärmeren EU-Ländern. Auf dem Gipfeltreffen, das bis Freitag dauert, soll auch über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika und die Lage in der Ukraine beraten werden.

  • UNO : Deutlich weniger Piratenangriffe vor Somalia

    Die Zahl der Piratenangriffe vor der Küste Somalias ist deutlich gesunken. Das geht aus Zahlen des International Maritime Bureau in London hervor. Demnach gab es im vergangenen Jahr sieben Angriffe, 2011 waren es noch 160 gewesen. Der Leiter der politischen Abteilung der UNO, Feltman, wies darauf hin, dass zuletzt vor zwei Jahren ein großes Handelsschiff in der Region gekapert worden sei. Allerdings befänden sich noch immer 37 Menschen in der Gewalt von Piraten.

  • Jerusalem : Palästinenser fährt mit Auto in Menschenmenge

    In Jerusalem ist ein Palästinenser mit einem Auto in eine Gruppe von Passanten gefahren. Bei dem Attentat wurde ein Baby getötet, es gab außerdem sieben Verletzte. Sicherheitskräfte schossen auf den flüchtenden Täter, der später seinen Verletzungen erlag. Nach Angaben seiner Familie war der 21-jährige Angreifer erst kürzlich aus dem Gefängnis freigekommen.

  • WHO meldet fast 10.000 Ebola-Fälle

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Bis Mitte Oktober seien rund 9.900 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die WHO in Genf mit. Knapp 4.900 Menschen seien an der Infektion gestorben. Besonders in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone bleibe die Übertragungsrate sehr hoch, hieß es weiter. In diesen Ländern gebe es viel zu wenig Krankenhausbetten. Lediglich ein Viertel des Bedarfs sei gedeckt. Auch müssten 50 Behandlungszentren eingerichtet werden. Von ausländischen Ärzteteams gebe es jedoch nur feste Zusagen für 30 Stationen.

  • Zwei Kosmonauten absolvieren Außeneinsatz an ISS

    Bei einem mehrstündigen Außeneinsatz haben zwei Kosmonauten Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS vorgenommen. Rund 400 Kilometer über der Erde montierten die beiden Russen unter anderem zwei Antennen ab und entnahmen Staubproben. Außerdem fotografierten sie Teile der Außenseite der Raumstation, um mögliche Schäden zu entdecken.

  • Wetter: Am Donnerstag teils sonnig, teils regnerisch, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen meist trocken. Sonst weitere Niederschläge. Tiefstwerte 10 bis 2 Grad, in höheren Lagen bis minus 3 Grad. Am Tag im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden zeitweise Regen. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag nach Nebelauflösung wechselnd wolkig, gebietsweise auch gering bewölkt. Nur im Nordwesten und im äußersten Südosten etwas Regen. 7 bis 16 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Ostfriesische Küste: Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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