Nachrichten

Samstag, 18. April 2015 06:00 Uhr

  • Neue Bahn-Streiks bereits in der kommenden Woche

    Bahnkunden müssen in der kommenden Woche mit neuen Streiks der Lokführer rechnen. Das gab Gewerkschaftschef Weselski im Sender "Tagesschau24" bekannt. Die Öffentlichkeit werde rechtzeitig informiert, betonte er. Zuvor hatte Weselski die Gespräche zwischen dem Konzern und der Lokführergewerkschaft GDL für gescheitert erklärt. Das Angebot der Bahn bezeichnete er als Provokation. Die GDL, die bisher nur für Lokführer Abschlüsse vereinbart hat, strebt nun auch für ihre Mitglieder aus anderen Berufsgruppen eigene Tarifverträge an. Bahnchef Grube mahnte Vernunft und Augenmaß an. Er sagte den "Ruhr Nachrichten", es gehe ihm darum, eine Lösung ohne weitere Streiks zu erreichen.

  • Schuster sieht vergleichsweise wenig Antisemitismus in Deutschland

    In Deutschland gibt es nach Ansicht des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Schuster, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern relativ wenig Antisemitismus. Gemessen an der Bevölkerung sei die Zahl antisemitischer Vorfälle gering, sagte Schuster der "Stuttgarter Zeitung". Juden seien in Deutschland relativ sicher. Allerdings gebe es eine bestimmte Anzahl von Menschen, die antisemitische Ressentiments hätten. Schuster relativierte seine kürzlich ausgesprochene Warnung davor, in manchen Stadtvierteln eine Kippa zu tragen. Solche Vorsicht sei für Juden nur in einzelnen kleinen Bereichen geboten, in denen es sehr viele radikalisierte Muslime gebe. Insgesamt sehe er keinen Anlass, zur Auswanderung aus Deutschland auszurufen, betonte Schuster.

  • TTIP-Gegner starten internationalen Aktionstag

    Gegner des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA wollen heute mit einem internationalen Aktionstag auf mögliche Gefahren hinweisen. Nach Angaben des globalisierungskritischen Netzwerks Attac sind allein in Deutschland mehr als 200 Kundgebungen geplant, darunter auch in Berlin. Außerdem soll es in weiteren 34 Ländern Aktionen geben. Die Kritiker befürchten, dass durch das TTIP-Abkommen soziale, ökologische und kulturelle Standards gefährdet sowie Demokratie und Rechtsstaat untergraben werden. Die Gespräche über die Schaffung der Freihandelszone laufen seit Juli 2013, gestalten sich aber schwierig. Am Montag beginnt in New York die nächste TTIP-Verhandlungsrunde.

  • USA warnen vor Scheitern der Verhandlungen zwischen Euro-Ländern und Griechenland

    US-Finanzminister Lew hat vor einem Scheitern der Verhandlungen der Euro-Länder mit dem hoch verschuldeten Griechenland gewarnt. Dies könnte nicht nur die Konjunktur in Europa schwächen, sondern auch Unsicherheiten für die globale Wirtschaft schaffen, sagte Lew nach einem Treffen mit Eurogruppenchef Dijsselbloem in Washington. An die griechische Regierung appellierte er, rasch einen detaillierten Reformplan vorzulegen. Athen verhandelt seit Februar mit den Euro-Ländern und dem IWF über die Auszahlung weiterer Finanzhilfen. Die Geldgeber halten aber die Auszahlung einer Tranche in Milliardenhöhe zurück, weil Athen die geforderten Bedingungen noch nicht erfüllt hat.

  • Iran legt Friedensplan für Jemen vor

    Der Iran hat den Vereinten Nationen einen Friedensplan für den Jemen vorgelegt. In einem Schreiben an UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon schlägt Außenminister Sarif unter anderem eine Waffenruhe, humanitäre Hilfen, sowie die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit vor. Er forderte erneut ein Ende der Luftangriffe Saudi-Arabiens und anderer arabischer Staaten. Im Jemen haben die schiitischen Huthi-Milizen die Kontrolle über weite Teile des Landes übernommen. Eine von Saudi-Arabien geführte Allianz versucht, mit Luftangriffen die Huthi-Einheiten zurückzudrängen. Angesichts der angespannten Lage hat die Bundesregierung über 100 Menschen aus dem Jemen ausfliegen lassen. Sie wurden nach Angaben des Auswärtigen Amts in die ostafrikanische Republik Dschibuti gebracht.

  • Fußball: Frankfurt - Gladbach 0 : 0

    Das Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach endete 0 zu 0.

  • Wetter: Norden und Westen sonnig, im Osten bewölkt. 8 bis 16 Grad

    Das Wetter: Im Norden und Westen sonnig, im Osten und an den Alpen stärker bewölkt. Temperaturen zwischen 8 Grad auf den Nordseeinseln und 16 Grad am Rhein. Morgen im Norden und Osten teils bewölkt, im Westen und Süden überwiegend sonnig. 8 bis 18 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag im Südosten bewölkt, sonst meist sonnig. 14 bis 19 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.