Nachrichten

Sonntag, 21. Dezember 2014 19:00 Uhr

  • Udo Jürgens ist tot

    Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot. Wie sein Management mitteilte, brach er bei einem Spaziergang in Gottlieben im Schweizer Kanton Thurgau bewusstlos zusammen. Trotz sofortiger Wiederbelebungs-Maßnahmen sei er nach der Überführung in ein Krankenhaus um 16.25 Uhr an einem akuten Herzversagen verstorben. Jürgens wurde 80 Jahre alt. Er hatte mehr als 50 Jahre erfolgreich auf der Bühne gestanden. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1966 beim Eurovision Song Contest - damals noch: Grand Prix Eurovision de la Chanson. Er siegte mit dem Titel: "Merci Chérie". Zu seinen größten Hits zählen auch Stücke wie "Griechischer Wein", "Ich war noch niemals in New York" oder "Mit 66 Jahren". Insgesamt komponierte er mehr als 1.000 Lieder, spielte mehr als 50 Alben ein und verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger. Jürgens wurde 1934 in Klagenfurt als Sohn der deutsch-österreichischen Familie Bockelmann geboren.

  • Schwere Sicherheitsmängel am Flughafen Frankfurt

    Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main gibt es nach einem Medienbericht gravierende Sicherheitsrisiken. Prüfern der EU-Kommission sei es bei jedem zweiten Versuch gelungen, Waffen oder andere gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln, schreibt die Zeitung "Bild am Sonntag". In dem als geheim eingestuften Bericht der Brüsseler Behörde werde kritisiert, dass das Personal externer Dienstleister schlecht geschult sei. So könnten die Mitarbeiter die Röntgenbilder bei den Handgepäckkontrollen nicht richtig deuten. Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man nehme das Thema sehr ernst. 2.500 Mitarbeiter würden derzeit neu geschult. Von Seiten der Bundespolizei hieß es, die Kontrollen der Passagiere seien verstärkt worden. Daher komme es zu längeren Wartezeiten. Die EU-Kommission bestätigte die Prüfung, äußerte sich aber nicht zu den Ergebnissen. Die Brüsseler Behörde könnte Frankfurt zum "Non-Schengen-Airport" erklären. Passagiere würden dann vor der Einreise in andere EU-Staaten ein zweites Mal kontrolliert.

  • Tillich kritisiert Pegida: "Nicht zum Dialog bereit"

    Der sächsische Ministerpräsident Tillich hat den Pegida-Organisatoren vorgeworfen, sich der Suche nach Lösungen für die angeprangerten Probleme zu entziehen. Die Anführer der Proteste zeigten keinerlei Bereitschaft zum Dialog, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Sie äußerten einseitig ihre Meinung, verweigerten aber die Diskussion mit der Kommunal- und Landespolitik. Tillich kündigte an, auf die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen zuzugehen. Vielen gehe es gar nicht um die Themen Asyl und Flüchtlinge. Sie wollten vielmehr eine generelle Unzufriedenheit mit der Politik zum Ausdruck bringen. Die SPD-Generalsekretärin Fahimi hielt den Veranstaltern der Pegida-Proteste vor, den Boden für fremdenfeindliche Gewalt zu bereiten. In der "Welt am Sonntag" bezeichnete sie sie als "geistige Brandstifter". Fahimi fügte hinzu, vor einer vermeintlichen Islamisierung des Abendlandes zu warnen, sei purer Populismus.

  • Moschee-Neubau in Dormagen mit Hakenkreuzen beschmiert

    Mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Sprüchen haben Unbekannte den Rohbau einer Moschee in Dormagen beschmiert. Wie die Polizei der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, wurde die Tat an diesem Wochenende verübt. Der Staatsschutz ermittelt. Im baden-württembergischen Rottenburg wurde nach einem möglicherweise rechtsextrem motivierten Angriff auf zwei Afrikanerinnen ein Mann in Untersuchungshaft genommen. Dieser soll die beiden Frauen grundlos angepöbelt und geschlagen haben. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in einem Regionalzug in Niederbayern. Dort wurde ein Asylbewerber - ein junger Mann aus Mali - von drei Personen am Kopf verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei Straubing richtete eine Ermittlungsgruppe ein.

  • Fußball: Berlin - Hoffenheim 0:5

    In der Fußball-Bundesliga hat Berlin gegen Hoffenheim 0:5 verloren.

  • Wetter: Am Montag Regen, nur im Süden trocken

    Das Wetter: Nachts im Norden und in der Mitte Regen. Im Süden teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Am Tag weitere Niederschläge, nur im Süden weitgehend trocken. Höchsttemperaturen 6 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag ähnliches Wetter bei 8 bis 13 Grad.

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