Nachrichten

Freitag, 25. Juli 2014 01:00 Uhr

  • Algerische Passagiermaschine abgestürzt: Trümmerteile in Mali entdeckt

    Das in Mali vermisste Flugzeug der algerischen Gesellschaft "Air Algérie" ist abgestürzt. Französische Militärjets entdeckten Trümmerteile der Maschine in einer Wüstenregion im Norden des Landes. Auch die Regierung von Burkina Faso bestätigte den Fund. In dem westafrikanischen Land war die Maschine gestartet. Über die Absturzursache ist noch nichts bekannt, es herrschte aber schlechtes Wetter. An Bord waren 116 Menschen, unter ihnen etwa 50 Franzosen und vier Deutsche. Regierung und Rebellen in Mali verständigten sich unterdessen auf ein Ende ihrer Kampfhandlungen. Vertreter der Konfliktparteien unterzeichneten in der algerischen Haupstadt Algier einen Fahrplan für Friedensverhandlungen. Ziel sei eine umfassende Verhandlungslösung, heißt es in dem Dokument.

  • Weiter keine Lufthansa-Flüge nach Israel

    Die Deutsche Lufthansa und Air Berlin haben wegen der Raketen-Angriffe aus dem Gazastreifen weitere Flüge nach Israel gestrichen. Der Flughafen von Tel Aviv werde auch heute nicht angeflogen, teilte die Lufthansa mit. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hatte zuvor ein Landeverbot für US-Airlines in Tel Aviv aufgehoben. Im Westjordanland protestierten mehrere tausend Menschen gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften kamen Korrespondentenberichten zufolge bei Jerusalem zwei Menschen ums Leben. Gestern waren im Gazastreifen mindestens 15 Menschen bei einem israelischen Angriff auf eine Schule der Vereinten Nationen getötet worden. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich empört. Es seien auch UNO-Mitarbeiter unter den Toten, erklärte er. In dem Gebäude hatten etwa tausend Menschen Schutz gesucht.

  • Hilfskonvoi für Syrien erreicht das Bürgerkriegsland

    Die UNO hat über die türkische Grenze einen Hilfskonvoi nach Syrien geschickt. Neun Lastwagen brachten Lebensmittel, Wasserreinigungstabletten und Zelte in das Bürgerkriegsland. Es war der erste Konvoi dieser Art, seit der UNO-Sicherheitsrat vor zwei Wochen erlaubt hatte, vier Grenzübergänge nach Syrien auch ohne Zustimmung der Regierung zu nutzen. Sie liegen in Gebieten, die von den Rebellen gehalten werden.

  • CSU-Europapolitiker Ferber: Sanktionen gegen Russland Minimalkonsens

    Der Europapolitiker Ferber hat die neuen EU-Sanktionen gegen Russland als Minimalkonsens bezeichnet. Jeder habe Angst, dass weitergehende Sanktionen ihn selbst treffen könnten, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Er nannte in diesem Zusammenhang Länder wie Frankreich und Großbritannien. Ferber betonte, Strafmaßnahmen wie etwa ein Waffenembargo oder Restriktionen am Kapitalmarkt würden Russland gravierend treffen. Die Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt sprach sich für ein sofortiges Waffenembargo gegen Russland aus. Sie sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei untragbar, dass Russland trotz der Gewalteskalation in der Ostukraine weiter von Europa aus aufgerüstet werde. Konkret sollte Frankreich die Lieferung von Hubschrauberträgern stoppen, forderte Göring-Eckhardt.

  • Spätstarter bei der Ausbildung halten oft nicht durch

    Viele junge Erwachsene, die vergleichsweise spät eine Berufsausbildung beginnen, brechen die Lehre wieder ab. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit, dass mehr als jeder Dritte der sogenannten Spätstarter zwischen 25 und 35 Jahren es nicht bis zum Abschluss schaffe. Die Abbrecherquoten hätten sich zuletzt noch deutlich erhöht. Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, durch bessere finanzielle Rahmenbedingungen die Bereitschaft und das Durchhaltevermögen Erwachsener für eine qualifizierte Ausbildung zu fördern. Die Bundesanstalt für Arbeit fordert deshalb staatliche Zuschüsse. Andernfalls sei der Ein-Euro-Job lukrativer als eine Ausbildung.

  • Wetter: Nachts nachlassende Niederschläge, 19 bis 10 Grad

    Das Wetter: In der Nacht nachlassende Niederschläge, nur im Nordosten noch länger anhaltender Regen. Tiefstwerte 19 bis 10 Grad. Am Tage zunächst nur in der Nordhälfte Regen, später auch im Süden Schauer und Gewitter. 21 bis 28 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag anfangs freundlich, im Tagesverlauf wieder Schauer und Gewitter, nur im Osten meist trocken, 24 bis 29 Grad.

Nachrichten hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Get Flash to see this player.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Zu den Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages finden Sie bei unseren fortlaufenden Nachrichten.
Zu den Nachrichten des Tages

Nachrichten

 
 

Kulturnachrichten

Fatih Akin  bei den Filmfestspielen von Venedig | mehr

Nachrichten

CSU-Europapolitiker Ferber:  Sanktionen gegen Russland Minimalkonsens | mehr

Wissensnachrichten

Weltraum  Geckos im All außer Kontrolle | mehr

Nachrichten leicht

nachrichtenleicht-Logo

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an.