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Donnerstag, 31. Juli 2014 11:00 Uhr

  • Kiew kündigt eintägige Feuerpause in der Ost-Ukraine an

    Die ukrainische Armee hat eine eintägige Feuerpause für den umkämpften Osten des Landes angekündigt. In Kiew teilte ein Militärsprecher mit, damit komme man einer Bitte von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nach. Ziel sei es, internationalen Experten den Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeuges zu ermöglichen. - Zuvor hatten die sieben führenden Industriestaaten Russland im Ukraine-Konflikt mit weiteren Sanktionen gedroht. Moskau müsse den Weg der De-Eskalation einschlagen, heißt es in einer Erklärung der G7-Länder. - Derweil wollen die Regierungen der 28 EU-Staaten heute die angekündigten Wirtschaftssanktionen gegen Moskau offiziell beschließen. Als Reaktion auf die Strafmaßnahmen hatte der Kreml gestern mit höheren Energiepreisen in Europa gedroht. Heute verhängte er einen Importstopp für Säfte aus der Ukraine.

  • Russland muss Ex-Yukos-Aktionären fast 1,9 Milliarden Euro zahlen

    Russland muss den ehemaligen Aktionären des zerschlagenen Erdölkonzerns Yukos insgesamt fast 1,9 Milliarden Euro Entschädigung zahlen. Dies entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Vormittag in Straßburg. Zur Begründung hieß es, Moskau habe den Wert des Unternehmens unter anderem durch eine gesteuerte Versteigerung bewusst stark nach unten gedrückt. Die in London ansässigen Rechtsvertreter der früheren Eigentümer von Yukos hatten deutlich mehr Entschädigung verlangt. Sie sprachen von einer unrechtmäßigen Zwangsenteignung des Konzerns im Jahre 2007, bei der sich Russland bereichert habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • Verletzte bei neuem Luftangriff auf UNO-Schule im Gazastreifen

    Bei einem neuerlichen Angriff auf das Flüchtlingslager Dschabalija im Gazastreifen sind mindestens 15 Palästinenser verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Sie hatten dort Zuflucht in einer UNO-Schule gesucht. Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte wurde die Einrichtung von Trümmern getroffen, als israelische Kampfflugzeuge eine Moschee in der Nähe unter Beschuss nahmen. - Gestern waren bei israelischen Angriffen auf eine andere Schule in Dschabalija 16 Menschen getötet worden. Das hatte international scharfe Kritik ausgelöst. - Zwei Wochen nach Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen hat die israelische Armee 16.000 weitere Reservisten einberufen. Damit wurden mittlerweile 86.000 zusätzliche Kräfte mobilisiert.

  • Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf 2,87 Millionen gestiegen

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist gestiegen. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur waren im Juli 2,87 Millionen Menschen als erwerbslos registriert. Das sind 39.000 mehr als im Vormonat, aber 43.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,6 Prozent. - Die Zahl der Unterbeschäftigten, zu denen unter anderem Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zählen, ging auf 3,75 Millionen zurück.

  • Wahllokale für türkische Präsidentschaftswahl in Deutschland geöffnet

    Rund 1,4 Millionen Türken in Deutschland können seit heute von hier aus ihre Stimme für die Präsidentenwahl in ihrer Heimat abgeben. Bundesweit wurden am Vormittag sieben Wahllokale geöffnet und zwar in Berlin, Hannover, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, München und Karlsruhe. Bis zum Sonntag können türkische Staatsbürger dort abstimmen. Es ist das erste Mal, dass sie an einer Wahl in ihrem Heimatland teilnehmen können, ohne dorthin reisen zu müssen. - In der Türkei selbst wird am 10. August über das künftige Staatsoberhaupt entschieden. Um das Amt bewirbt sich auch der derzeitige Regierungschef Erdogan.

  • Wetter: Überwiegend trocken, 21 bis 28 Grad

    Das Wetter: Überwiegend heiter und trocken. 21 bis 28 Grad. Morgen teils heiter, teils wolkig. Einzelne Schauer oder Gewitter. 23 bis 29 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag zunächst sonnig, im Tagesverlauf einzelne Schauer und Gewitter. 23 bis 30 Grad.

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