Nachrichten

Samstag, 25. April 2015 18:00 Uhr

  • Erdbeben Nepal: Nach akuellen Informationen mehr als 870 Tote

    Bei dem schweren Erdbeben in Nepal sind nach jüngsten Angaben mehr als 870 Menschen getötet worden. Hunderte weitere wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Kathmandu. Dort stürzten viele Häuser ein, darunter auch historische Gebäude, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von bis zu 7,8 lag 80 Kilometer nordwestlich der Metropole. Es gab mehrere Nachbeben. Die Erdstöße lösten am Mount Everest eine Lawine aus, bei der mindestens 18 Bergsteiger ums Leben kamen. Auch aus Indien, Bangladesch und China wurden Todesopfer gemeldet. Mehrere Länder kündigten Hilfslieferungen für Nepal an, darunter Indien und Russland. In Deutschland bereiten unter anderem das Technische Hilfswerk und die Welthungerhilfe Einsätze vor. Bundespräsident Gauck erklärte in einem Schreiben an den nepalesischen Staatschef Yadav, Deutschland stehe an der Seite Nepals.

  • VW-Aufsichtsratschef Piech legt Vorsitz nieder

    Volkswagen-Aufsichtsratschef Piëch tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Das gab der Automobilhersteller in einer Pflichtmitteilung bekannt. Demnach gibt auch seine Ehefrau ihr Mandat in dem Kontrollgremium ab. - Vorausgegangen war ein Machtkampf zwischen Piëch und dem Vorstandsvorsitzenden des VW-Konzerns, Winterkorn. Die Mehrheit des Aufsichtsrates hatte sich zuletzt hinter Winterkorn gestellt.

  • EU-Finanzminister: Unfaire Steuerpraktiken bekämpfen

    Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich auf Maßnahmen gegen unfaire Steuerpraktiken in den Mitgliedsstaaten verständigt. Bei einem Treffen in der lettischen Hauptstadt Riga gaben sie grünes Licht für einen Transparenz-Vorstoß der EU-Kommission. Er sieht vor, dass sich die Staaten alle drei Monate automatisch über ihre Steuerabsprachen mit Großunternehmen informieren. Dadurch soll verhindert werden, dass wie im Falle Luxemburgs Konzerne durch heimliche Steuernachlässe ins Land gelockt werden. Bundesfinanzminister Schäuble sagte bei dem Treffen, der Informationsaustausch könne Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten. - Die Minister verständigten sich auch darauf, die Pläne für eine gemeinsame Kapitalmarkt-Union rascher voranzutreiben.

  • Grüne kritisieren auf kleinem Parteitag europäische Flüchtlingspolitik

    Die Bündnis-Grünen haben auf ihrem kleinen Parteitag in Berlin die europäische Flüchtlingspolitik verurteilt. In einem Beschluss heißt es, Europas Werte eines demokratischen, solidarischen und der Humanität verpflichteten Kontinents seien in Gefahr. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt rief die EU-Staaten zum Umdenken auf. Die Versammlung hatte mit einer Schweigeminute für die Toten im Mittelmeer begonnen. Die Delegierten forderten auch einen anderen Umgang mit finanziell angeschlagenen EU-Staaten wie Griechenland. In einer Entschließung heißt es wörtlich, die bisherige Kaputtspar-Politik der EU sei gescheitert. Außerdem sprach sich der Parteitag für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland aus.

  • Länderfinanzausgleich: Union will Umfang laut Seehofer reduzieren

    Die Union will den Länderfinanzausgleich nach Angaben von CSU-Chef Seehofer um zwei Milliarden Euro reduzieren. Darauf hätten sich die Ministerpräsidenten der Schwesterparteien mit Bundeskanzlerin Merkel verständigt, sagte Seehofer zum Abschluss der CSU-Vorstandsklausur im Kloster Andechs bei München. Demnach könnte Bayern um eine Milliarde Euro entlastet werden. Eine weitere Milliarde käme je zur Hälfte Baden-Württemberg und Hessen zugute. Seehofer betonte, es gebe noch zahlreiche Details zu klären. So sei etwa noch offen, auf welchen Stichtag sich die Berechnung beziehen und ab wann es zu einer Entlastung kommen würde. Das Thema solle morgen Abend auch im Koalitionsausschuss mit der SPD besprochen werden. Daneben werde die CSU Änderungen am Mindestlohn und die Flüchtlingspolitik zur Sprache bringen.

  • Bundespräsident: Özdemir und Steinmeier für zweite Amtszeit Gaucks

    Nach Außenminister Steinmeier spricht sich auch der Grünen-Vorsitzende Özdemir für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Gauck aus. Falls Gauck wolle, habe er die hundertprozentige Unterstützung seiner Partei, sagte Özdemir im ARD-Fernsehen. Zuvor hatte Steinmeier dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" gesagt, er wünsche sich eine erneute Kandidatur des heute 75-Jährigen. Gauck wurde 2012 gewählt und amtiert noch bis 2017. Sollte er erneut antreten, gilt seine Wiederwahl in der Bundesversammlung als wahrscheinlich. Gauck selbst hat sich bislang nicht zum Thema Wiederwahl geäußert.

  • Demonstrationen für und gegen Gabriels Kohle-Pläne

    Kohlearbeiter haben in Berlin gegen die von Wirtschaftsminister Gabriel geplante Abgabe für ältere Kraftwerke protestiert. Nach Angaben der Gewerkschaft IG BCE versammelten sich im Regierungsviertel rund 15.000 Menschen, die zumeist aus dem Rheinland, der Lausitz und Mitteldeutschland gekommen seien. Die Gegner der Abgabe fürchten um Zehntausende Arbeitsplätze, sollte das Vorhaben wie geplant umgesetzt werden. Dagegen kamen am Tagebau Garzweiler Zwei in Nordrhein-Westfalen laut Umweltorganisationen rund 6.000 Protestierende zusammen, um mit einer Menschenkette für Klimaschutz und den Ausstieg aus der Kohleverstromung zu demonstrieren. Die Abgabe soll bewirken, dass weniger Strom in den schmutzigsten Kraftwerken produziert wird und etwa Gaskraftwerke ihren Anteil steigern. Inzwischen stellte Gabriel in Aussicht, seine Pläne zu ändern, um die Belastungen für die Kraftwerksbetreiber zu mildern.

  • Sellering als Chef der SPD in Mecklenburg-Vorpommern wiedergewählt

    Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Sellering, bleibt Vorsitzender der Landes-SPD. Auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Gägelow stimmten 80,2 Prozent der Delegierten für den 65-Jährigen. Das Votum wird als Signal gewertet, dass die SPD mit Sellering in die Landtagswahl im kommenden Jahr ziehen will. In Brandenburg wurde heute über den Landesvorsitz der CDU entschieden. Auf dem Sonderparteitag in Schönefeld setzte sich Fraktionschef Senftleben in einer Kampfabstimmung mit 76,8 Prozent der Stimmen gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Niekisch durch. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Landesparteichef Schierack im Februar seinen Rückzug angekündigt hatte.

  • Merkel würdigt früheren polnischen Außenminister Bartoszewski

    Bundeskanzlerin Merkel hat den gestorbenen früheren polnischen Außenminister Bartoszewski als unbeugsamen Streiter für Freiheit und Versöhnung gewürdigt. Er sei ein Mann des Geistes und der Tat gewesen, heißt es in einem Kondolenzschreiben Merkels. Sie verneige sich vor dem Lebenswerk und der Humanität dieses großen Menschen. Bartoszewski war gestern im Alter von 93 Jahren gestorben. Der langjährige Bürgerrechtler, der auch im NS-Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert war, galt als einer der Wegbereiter der deutsch-polnischen Aussöhnung.

  • Torgau erinnert an historisches Treffen von US- und Roter Armee

    An der Elbe im sächsischen Torgau ist an das historische Zusammentreffen russischer und amerikanischer Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert worden. Die Botschafter der USA und Russlands, Emerson und Grinin, legten während eines Festaktes zum 70. Jahrestag der Begegnung Kränze nieder. Am 25. April 1945 hatten die Rote Armee und das US-Militär die Lücke zwischen Ost- und Westfront geschlossen. Rund zwei Wochen später war der Krieg vorbei.

  • Fußball-Bundesliga: Hamburg schlägt Augsburg 3:2

    In der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Hannover - Hoffenheim 1 : 2 Hamburg - Augsburg 3 : 2 Stuttgart - Freiburg 2 : 2 Dortmund - Frankfurt 2 : 0 und Köln - Leverkusen 1 : 1. Am Abend spielt Bayern München gegen Hertha BSC.

  • Wetter: Im Osten trocken, von Westen her regnerisch, 14 bis 24 Grad

    Das Wetter: Am Abend und in der Nacht wechselnd bis stark bewölkt mit teils schauerartig verstärkten Niederschlägen. Nach Westen und Nordwesten auch trockene Abschnitte. Tiefstwerte 7 bis 11 Grad. Morgen überwiegend stark bewölkt, gebietsweise Regen. Richtung Alpenrand auch Aufheiterungen. 12 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag weiterhin meist stark bewölkt bis bedeckt. Nach Osten ziehende Niederschläge und Gewitter. 10 bis 24 Grad.

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