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Samstag, 20. Dezember 2014 14:00 Uhr

  • UNO: Zahl ziviler Gewaltopfer in Afghanistan erreicht Rekordwert

    Kurz vor dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan liegt die Zahl der zivilen Opfer dort auf einem Höchststand. Von Januar bis November seien fast 3.200 Zivilisten getötet und mehr als 6.400 weitere verletzt worden, teilte die Unterstützungsmission der UNO in Afghanistan mit. Dies seien mehr Opfer innerhalb eines Jahres als jemals zuvor seit Beginn der Zählung, also seit 2009. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2013 seien dies 19 Prozent mehr Tote und Verletzte. Nach US-Angaben war das Jahr 2014 auch für die afghanischen Sicherheitskräfte das bislang tödlichste. Demnach wurden von Januar bis Oktober mehr als 4.600 Soldaten und Polizisten getötet. Zum Jahreswechsel endet nach 13 Jahren offiziell der NATO-geführte Kampfeinsatz in Afghanistan.

  • Gysi offen für militärische Ausbildung von Kurden in Deutschland

    Der Fraktionschef der Linkspartei, Gysi, hält eine militärische Ausbildung kurdischer Kämpfer in Deutschland für denkbar. Darüber könne man reden, sagte Gysi im Südwestrundfunk. Zugleich warf er der Bundesregierung vor, mit ihrem Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat einseitig die Peschmerga im Nordirak zu unterstützen. Er frage sich, warum nicht auch den jesidischen oder christlichen Minderheiten oder der kurdischen Arbeiterpartei PKK geholfen werde, sagte Gysi. - Die Bundesregierung will bis zu 100 Soldaten in den Nordirak entsenden. Sie sollen dort kurdische Verbände im Kampf gegen den IS ausbilden. Der Bundestag befasst sich im Januar mit dem Mandat.

  • Staeck: Sony sollte Nordkorea-Satire veröffentlichen

    Der Präsident der Akademie der Künste, Staeck, hat die Entscheidung von Sony kritisiert, den Kinostart der Nordkorea-Satire "The Interview" wegen Terrordrohungen zu stoppen. Die Meinungsfreiheit müsse um jeden Preis verteidigt werden, sagte Staeck im Deutschlandfunk. Sony sollte dabei unterstützt werden, den Film unter die Leute zu bringen. Sony erklärte, nach der Absage durch zahlreiche Kinoketten habe man keine andere Wahl gehabt, als den Film zurückzuziehen. US-Präsident Obama hatte dies als Fehler bezeichnet. Er machte Nordkorea für den Hackerangriff verantwortlich, bei dem vertrauliche Firmenunterlagen, persönliche Daten und E-Mails der US-Filmtochter Sony Pictures erbeutet wurden. Zudem wurden Terrordrohungen ins Netz gestellt, sollte der Film doch gezeigt werden.

  • Amazon weiter bestreikt - Ausstand soll bis Weihnachten dauern

    Die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon haben ihre Streiks fortgesetzt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben sie die Arbeit an den Standorten in Bad Hersfeld, in Leipzig, im bayerischen Graben und im nordrhein-westfälischen Rheinberg niedergelegt. Die Streiks sollen bis Weihnachten dauern. Gestern hatten sich laut Verdi insgesamt 2.400 Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligt. Die Gewerkschaft will durchsetzen, das Amazon nach den Tarifen des Einzelhandels bezahlt. Das Unternehmen besteht dagegen auf der niedrigeren Bezahlung im Logistik-Bereich.

  • Russland kritisiert neue Sanktionen der USA und Kanadas

    Die russische Regierung hat die neuen Sanktionen Kanadas und der USA scharf kritisiert. Das Außenministerium in Moskau erklärte, beide Länder verhinderten damit einen Friedensschluss in der Ostukraine. Die Regierungen in Ottawa und Washington müssten sich der Konsequenzen bewusst sein, hieß es. Kanada hatte gestern die Maßnahmen gegen die russische Energiewirtschaft ausgeweitet. Damit wird die Ausfuhr von Technologie für die Öl- und Erdgas-Industrie erschwert. Die neuen Sanktionen der USA betreffen die Schwarzmeerhalbinsel Krim. Sie gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen. Die Europäische Union hatte den Handel mit der Krim bereits am Donnerstag weitgehend untersagt.

  • Wetter: Wechselnd bewölkt mit Regen, 5 bis 10 Grad

    Das Wetter: Wechselnd bewölkt, im Norden und in der Mitte Regen. Temperaturen 3 bis 10 Grad. Morgen stark bewölkt, vor allem im Norden und in der Mitte Regen, oberhalb von 500 bis 700 Metern Schnee. 4 bis 9 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag bedeckt mit Regen. Im Süden Auflockerungen. 8 bis 12 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nordseeküste: West bis Nordwest 8 bis 9, Böen bis 11. Deutsche Ostseeküste: Südwest bis West 7 bis 8, Böen bis 10.

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