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Donnerstag, 29. Januar 2015 19:00 Uhr

  • EU-Parlamentspräsident sieht in Athen Verhandlungsbereitschaft

    EU-Parlamentspräsident Schulz sieht Verhandlungsbereitschaft bei der neuen griechischen Regierung. Nach einem ersten Treffen mit Ministerpräsident Tsipras in Athen sagte er, einseitige Schritte bei der Überwindung der Schuldenkrise seien nicht beabsichtigt. Das Gespräch habe allerdings viel Kraft gekostet. Es gebe Themen, die noch geklärt werden müssten, fügte Schulz hinzu. Tsipras betonte, gemeinsames Ziel sollten Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen sein. Er wünsche sich eine Schuldenkonferenz. Seine Regierung werde dazu Vorschläge unterbreiten. - Morgen wird der Chef der Eurogruppe, Dijsselbloem, zu Gesprächen in Athen erwartet.

  • Zahl der Arbeitslosen im Januar gestiegen

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist zu Jahresbeginn leicht gestiegen. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur waren im Januar 3 Millionen 32.000 Menschen als erwerbslos registriert. Das sind 268.000 mehr als im Dezember, aber rund 104.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 7,0 Prozent. - Die Zahl der Unterbeschäftigten wurde mit rund 3,9 Millionen angegeben. In dieser Statistik werden auch so genannte Ein-Euro-Jobber und Teilnehmer an Fortbildungen mitgezählt.

  • Edathy-Affäre: Weitere Zeugen sagen vor Untersuchungsausschuss aus

    Im Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Edathy-Affäre sind weitere Zeugen gehört worden. Unter ihnen waren auch zwei frühere Mitarbeiter des SPD-Politikers. Sie sagten in der nicht-öffentlichen Sitzung aus, Edathy habe ihnen Ende 2013 mitgeteilt, dass er von seinem Parteikollegen Hartmann darüber informiert worden sei, dass gegen ihn wegen des Verdachts auf Kinderpornografie ermittelt werde. Hartmann wiederum soll sein Wissen demnach vom damaligen Chef des Bundeskriminalamtes, Ziercke, erhalten haben. - In der kommenden Woche soll Hartmann selbst zum zweiten Mal vor dem Ausschuss erscheinen. Er bestreitet, Edathy informiert zu haben.

  • Bundestag stimmt für Entsendung von Soldaten in den Nordirak

    Der Bundestag hat die Entsendung von bis zu hundert Militärausbildern in den Nordirak beschlossen. Die deutschen Soldaten sollen ab Februar in Erbil kurdische Kämpfer im Umgang mit Waffen ausbilden. Eine direkte Unterstützung militärischer Einsätze ist nicht vorgesehen. Der SPD-Außenexperte Mützenich sagte in der Debatte, Deutschland liefere damit einen gut begründeten Beitrag, um die Terror-Miliz IS zu stoppen. Die Opposition wandte sich gegen die Pläne. Redner von Linkspartei und Grünen machten Zweifel an der rechtlichen Grundlage des Einsatzes geltend.

  • IS-Ultimatum zu Gefangenenaustausch verstrichen

    Nach Ablauf eines Ultimatums der Terrormiliz IS ist das Schicksal der beiden Geiseln unklar. Die Terroristen hatten damit gedroht, den entführten Japaner zu töten, wenn Jordanien nicht eine inhaftierte irakische Extremistin freilasse. Die Regierung in Amman erklärte sich dazu bereit, verlangte aber im Gegenzug ein Lebenszeichen der ebenfalls in der Hand der IS-Kämpfer befindlichen jordanischen Geisel.

  • Zwei UNO-Mitarbeiter im Sudan entführt

    In der sudanesischen Krisenregion Darfur sind zwei Mitarbeiter der UNO-Friedensmission Unamid entführt worden. Nach Angaben eines Sprechers waren die beiden Russen in einem Kleinbus unterwegs, als sie von bewaffneten Männern verschleppt wurden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Entführten als Piloten für eine Fluggesellschaft tätig, die mit Unamid zusammenarbeitet.

  • Wetter: Am Freitag Schneefall, nur im Osten und Südosten Auflockerungen , 0 bis 5 Grad

    Das Wetter: Nachts verbreitet Niederschläge, auch in tiefen Lagen meist als Schnee. Tiefstwerte plus 1 bis minus 4 Grad. Morgen wechselnd bis stark bewölkt mit Schneefall. Im Osten und Südosten gebietsweise Auflockerungen. 0 bis 5 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Samstag gebietsweise Schneefall. Im Nordosten und an den Alpen freundlicher. 1 bis 5 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Südwest 6, Böen 8.

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