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Donnerstag, 23. Oktober 2014 04:00 Uhr

  • Kanada: Polizei hebt Absperrungen in Ottawa weitgehend auf

    Nach dem Angriff auf das Parlamentsgebäude in der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat die Polizei die Absperrungen weitgehend aufgehoben. Für die Bürger bestehe keine Gefahr mehr, teilte ein Sprecher mit. Nur das Gebiet um das Parlament bleibe abgeriegelt. Gestern war an einem Kriegsdenkmal ein Soldat erschossen worden. Wenig später drang ein bewaffneter Mann in das Parlament ein und wurde von der Polizei getötet. In einer Rede an die Nation sagte Ministerpräsident Harper, er werde alles unternehmen, um gegen Bedrohungen vorzugehen. Kanada werde sich nicht einschüchtern lassen. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Attentäter um einen 32-jährigen Kanadier, der zum Islam konvertiert sei. Die Behörden hätten ihn als "hochgefährlich" eingestuft und ihm den Pass entzogen.

  • EU-Gipfel in Brüssel berät über Klimaschutzziele für 2030

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen heute in Brüssel zu Beratungen über den Klimaschutz zusammen. Dabei geht es um die Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 für CO2-Einsparungen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Umstritten ist jedoch die Verteilung der Lasten zwischen reicheren und ärmeren EU-Ländern. Auf dem Gipfeltreffen, das bis Freitag dauert, soll auch über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika und die Lage in der Ukraine beraten werden.

  • Karstadt-Aufsichtsrat berät über die Zukunft der Warenhauskette

    In Essen berät heute der Karstadt-Aufsichtsrat über die Zukunft der angeschlagenen Warenhauskette. Auf der Tagesordnung stehen auch Personalfragen. Im Gespräch ist laut Medienberichten die Schließung von mehr als 20 der 83 Filialen. Das Unternehmen beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter. - Karstadt war im August vom österreichischen Investor Benko übernommen worden.

  • Urteil: Bayern darf Kfz-Nummernschilder weiterhin erfassen

    Bayern darf weiterhin Autokennzeichen automatisch erfassen und abgleichen. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und wies die Klage eines Autofahrers zurück. Die Richter sahen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht verletzt, wenn Nummernschilder gescannt und abgeglichen werden, ohne dass ein Treffer erzielt wird. In solchen Fällen sei sicher, dass die Daten anonym blieben und sich kein Bezug zu Personen herstellen lasse. - In Bayern gibt es seit 2006 automatische Erfassungssysteme. Monatlich werden damit rund acht Millionen Nummernschilder gescannt. Die Polizei nutzt mobile Geräte zum Beispiel vor Fußballspielen.

  • Sachsen : Bund sollte Kosten für lange Asylverfahren übernehmen

    Vor den Beratungen von Bund und Ländern über die Flüchtlingspolitik fordert der Freistaat Sachsen eine Neuregelung der Finanzierung von Asylverfahren. Landesinnenminister Ulbig sagte der "Freien Presse", die Bundesregierung habe sich verpflichtet, Verfahren in drei Monaten zu entscheiden. Deshalb sollte der Bund ab dem vierten Monat auch die Kosten für Unterbringung und Verpflegung übernehmen. Bisher müssen Länder und Kommunen dafür aufkommen. Mit dem Thema befassen sich heute Vertreter von Bund und Ländern im Bundeskanzleramt in Berlin. Bei dem Treffen soll es auch um die Verteilung der Flüchtlinge auf die Bundesländer gehen.

  • UNO : Deutlich weniger Piratenangriffe vor Somalia

    Die Zahl der Piratenangriffe vor der Küste Somalias ist deutlich gesunken. Das geht aus Zahlen des International Maritime Bureau in London hervor. Demnach gab es im vergangenen Jahr sieben Angriffe, 2011 waren es noch 160 gewesen. Der Leiter der politischen Abteilung der UNO, Feltman, wies darauf hin, dass zuletzt vor zwei Jahren ein großes Handelsschiff in der Region gekapert worden sei. Allerdings befänden sich noch immer 37 Menschen in der Gewalt von Piraten.

  • Zwei Kosmonauten absolvieren Außeneinsatz an ISS

    Bei einem mehrstündigen Außeneinsatz haben zwei Kosmonauten Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS vorgenommen. Rund 400 Kilometer über der Erde montierten die beiden Russen unter anderem zwei Antennen ab und entnahmen Staubproben. Außerdem fotografierten sie Teile der Außenseite der Raumstation, um mögliche Schäden zu entdecken.

  • Wetter: Am Donnerstag teils sonnig, teils regnerisch, 7 bis 15 Grad

    Das Wetter: Nachts im Norden und Westen meist trocken. Sonst weitere Niederschläge. Tiefstwerte 10 bis 2 Grad, in höheren Lagen bis minus 3 Grad. Am Tag im Norden und Westen gelegentlich sonnig und meist trocken. Im Osten und Süden zeitweise Regen. 7 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag nach Nebelauflösung wechselnd wolkig, gebietsweise auch gering bewölkt. Nur im Nordwesten und im äußersten Südosten etwas Regen. 7 bis 16 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Ostfriesische Küste: Nordwest 5 bis 6, Böen 7.

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