Nachrichten

Samstag, 19. April 2014 04:00 Uhr

  • Van Rompuy fordert von Volksparteien Bekenntnis zu Europa

    EU-Ratspräsident Van Rompuy hat die Volksparteien aufgefordert, sich klar gegen Euroskeptiker zu positionieren. Er sagte der "Süddeutschen Zeitung", es beunruhige ihn, dass diejenigen, die starke europäische Überzeugungen hätten, diese nicht vehement verteidigten. Stattdessen sei zu beobachten, dass sich traditionelle Parteien ebenfalls kritisch äußerten, einfach um die Unpässlichkeit der Bürger einzufangen. Dadurch erhalte euroskeptische Rhetorik immer mehr Raum. Bei der Europawahl Ende Mai wird damit gerechnet, dass in vielen Ländern europakritische Parteien Stimmen hinzugewinnen.

  • Kerry: Russland muss Ukraine-Vereinbarung umsetzen

    Die US-Regierung hat Russland zu einer sofortigen Umsetzung der Genfer Vereinbarung zur Ukraine aufgefordert. Außenminister Kerry rief seinen russischen Amtskollegen Lawrow in einem Telefonat dazu auf, seinen Einfluss geltend zu machen, damit die Separatisten in der Ostukraine wie vereinbart ihre Waffen niederlegten und besetzte Gebäuden verließen. Schon vorher hatten die USA erklärt, man sei andernfalls zu Strafmaßnahmen bereit, die die russische Wirtschaft empfindlich träfen. Kreml-Sprecher Peskow betonte, Moskau sehe sich nicht allein zur Umsetzung in der Pflicht. Vielmehr gebe es eine gemeinsame Verantwortung. Drohungen mit neuen Sanktionen wies Peskow als inakzeptabel zurück. Die Übergangsregierung in Kiew signalisierte den pro-russischen Kräften im Osten des Landes Entgegenkommen. Die russische Sprache solle künftig einen Sonderstatus in der Verfassung erhalten, erklärten Präsident Turtschinow und Regierungschef Jazenjuk in einer Fernsehansprache. Zugleich sicherten sie zu, den Regionen mehr politische Kompetenzen zu geben.

  • Weißrussland: Todesurteil vollstreckt

    In Weißrussland ist ein verurteilter Doppelmörder hingerichtet worden. Die Mutter des 23-Jährigen sei von dessen Anwältin über die Vollstreckung des Todesurteils informiert worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Wesna in Minsk mit. Die Hinrichtung erfolgte per Genickschuss. Seit 1991 wurden in Weißrussland nach Angaben von Amnesty International etwa 400 Menschen hingerichtet. Die autoritär regierte ehemalige Sowjetrepublik ist das einzige Land Europas, das noch die Todesstrafe vollstreckt.

  • Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre verhaftet

    Der Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre ist verhaftet worden. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldet, wird gegen den 68-Jährigen unter anderem wegen Vernachlässigung seiner Dienstpflicht und Verstoßes gegen Seerecht ermittelt. Den Ermittlern zufolge hatte der Kapitän die Schiffsführung an die relativ unerfahrene Dritte Offizierin übergeben, bevor die Fähre kenterte. Auch gegen sie und ein weiteres Besatzungsmitglied wurde Haftbefehl erlassen. Von Hinterbliebenen wurde Kritik laut, die Besatzung habe das sinkende Schiff bereits verlassen, als viele Passagiere noch an Bord gewesen seien. Nach dem Untergang wurden bislang 179 Insassen gerettet sowie 28 Leichen geborgen. Fast 270 Menschen werden noch vermisst.

  • Bericht: Berlin verhandelt über Aufnahme eines Guantánamo-Häftlings

    Deutschland will offenbar einen weiteren Guantánamo-Häftling aufnehmen. In der vergangenen Woche habe der US-Sonderbeauftragte für die Schließung des amerikanischen Gefangenenlagers auf Kuba, Sloan, mit Vertretern der Bundesregierung in Berlin verhandelt, schreibt das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der Betroffene sei 2001 in Pakistan festgenommen und dann über Afghanistan nach Guantánamo gebracht worden. Seit Jahren stufe ihn das US-Militär als ungefährlich ein. Angehörige des Häftlings leben in Baden-Württemberg und haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

  • Kirchen: Osterbotschaften zu Sterbebegleitung und Frieden

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Marx, fordert einen Ausbau der Sterbebegleitung in Hospizen und Palliativstationen. In seiner vorab veröffentlichten Osterbotschaft wendet sich der Münchner Kardinal gegen die Sterbehilfe. Bei Sterbenden, die geliebt und angenommen würden, verliere sich der Wunsch nach einem Suizid, betont Marx. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Schneider, ruft die Gläubigen in seiner Osterbotschaft dazu auf, trotz Rückschlägen immer wieder nach Frieden zu streben. Ausdrücklich erinnert Schneider an das Schicksal der Flüchtlinge an den Grenzen Europas sowie in Syrien.

  • Wetter: Nachts nachlassender Regen, 6 bis 2 Grad, örtlich Frost

    Das Wetter: Nachts im Norden und Nordosten meist klar. In der Mitte und im Südwesten bewölkt und etwas Regen. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, im Bergland leichter Frost. Am Tage Wechsel von Sonne und Wolken. Im Südwesten und am Alpenrand örtlich Schauer und Gewitter. 13 bis 21 Grad, an den Küsten kühler. Die weiteren Aussichten: Am Ostersonntag im Norden und in Teilen der Mitte häufiger sonnig. Sonst wechselnd bewölkt. Im Westen und Süden später Schauer möglich, im Bergland auch einzelne Gewitter. 15 bis 22 Grad.

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