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StartseiteGesichter EuropasDie Rückkehr der Wildnis 12.04.2014

NaturschutzDie Rückkehr der Wildnis

Keinen anderen Kontinent der Welt hat der Mensch so radikal erobert wie Europa. Mit fortschreitender Zivilisation wurden Urwälder gerodet, Sümpfe trockengelegt, Gebirge erschlossen und Grenzen gezogen. Das Ergebnis ist eine reine Kulturlandschaft, die den Spielregeln des Menschen gehorcht.  

Von Monika Seynsche

Zwei Luchse liegen auf einer grünen Wiese.  (picture alliance / dpa-ZB / Patrick Pleul)
Auch der Luchs ist in Europa vom Aussterben bedroht. (picture alliance / dpa-ZB / Patrick Pleul)
Weiterführende Information

Manuskripte zur Sendung zum Download und Nachlesen:

Gesichter Europas vom 12. April 2014 - Die Rückkehr der Wildnis (PDF)

Gesichter Europas vom 12. April 2014 - Die Rückkehr der Wildnis (TXT)

Ende des 20. Jahrhunderts waren Bären, Wölfe und Luchse fast komplett ausgerottet und die Lebensräume zahlreicher Vogel- und Insektenarten zerstört. Doch nicht nur Naturschützer, auch Wissenschaftler und Politiker setzen sich zunehmend für mehr Artenvielfalt ein und die EU hat mit der Habitatrichtlinie eine Basis für den grenzübergreifenden Schutz der Wildnis in Europa geschaffen. Die Rückkehr der großen Raubtiere sorgt vielerortens für Konflikte - Unspektakulärer wiewohl ebenso bedeutend für europäische Biodiversität sind Zuchtversuche von Weißrückenspechten in Schweden, die Auswilderung von Wisenten in Polen oder Otterschutz in den Niederlanden.

Ob die Wildnis noch eine Chance hat und was das für die Menschen bedeutet sind Fragen bei dieser Fährtensuche durch Europa.

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