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Neue KlageVerkauf von Weinsteins ehemaligem Studio gescheitert

Der US-Filmproduzent Harvey Weinstein.  (AFP / Yann COATSALIOU)
Der US-Filmproduzent Harvey Weinstein. (AFP / Yann COATSALIOU)

Nach einer neuen Klage gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein ist der Verkauf des von ihm gegründeten Filmstudios an eine Investorengruppe nicht zustande gekommen.

Die eingereichte Klage habe zu viel Unsicherheit erzeugt, sodass der Deal nicht durchgeführt werden könne, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Post". Der US-Bundesstaat New York hatte Weinstein und dessen früheres Unternehmen nach neuen Enthüllungen über sexuelles Fehlverhalten verklagt.

Zuvor hatte eine Gruppe von Investoren rund 500 Millionen US-Dollar für das Unternehmen geboten, inklusive der Übernahme von rund 250 Millionen Dollar Schulden. Der Abschluss des Verkaufs war für Sonntag erwartet worden. New Yorks oberster Staatsanwalt erklärte, die eilige Klageerhebung gehe teilweise auf den bevorstehenden Verkauf zurück. Die Entschädigungen von Opfern Weinsteins seien in Gefahr gewesen, wäre das Studio verkauft worden.

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.