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StartseiteEssay und DiskursNeue Linke in Lateinamerika18.02.2007

Neue Linke in Lateinamerika

2. Wachstum ohne Sozialreform

2006 hat sich die politische Landschaft Lateinamerikas durch einen Wahlmarathon in vielen Ländern wesentlich verändert. Fast überall herrschen linke Regierungen. Die Zeit, in der es nur ein Credo, nämlich den Neoliberalismus gab, scheint zu Ende. Andererseits ist eine konsequent sozialdemokratische oder gar sozialistische Politik, also das, was man gemeinhin unter "links" versteht, nur in Ansätzen zu erkennen und von Land zu Land verschieden.

Der brasilianische Soziologe Laymert García dos Santos im Gespräch mit Peter B. Schumann

Ansicht von Sao Paulo (AP)
Ansicht von Sao Paulo (AP)

Gibt es also vielleicht gar keine Neue Linke in Lateinamerika? Oder stimmt das Etikett nicht? Was für politische Konzepte verfolgen Präsidenten wie Néstor Kirchner in Argentinien, Michelle Bachelet in Chile, Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez in Venezuela oder Daniel Ortega in Nicaragua?

Darüber diskutiert Peter B. Schumann in sechs Gesprächen mit Soziologen, Politologen, Historikern und dem Schriftsteller Sergio Ramírez. Am Beginn steht Mexiko, das schon immer eine Sonderrolle in Lateinamerika gespielt hat und in dem vor kurzem der linke Präsidentschaftskandidat gescheitert ist. Es hat als erstes Land eine Revolution siegreich zu Ende geführt, aber erst in den 90er Jahren so etwas wie Demokratie und eine wachsende linke Opposition entwickelt.

Der brasilianische Soziologe Laymert García dos Santos im Gespräch mit Peter B. Schumann

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