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Neue SanktionenNordkoreaner dürfen nicht mehr in der EU arbeiten

In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang sind am 23. August 2017 Bilder vom Start einer Interkontinentalrakete zu sehen. (imago / Kyodo News)
In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang sind Bilder vom Start einer Interkontinentalrakete zu sehen. (imago / Kyodo News)

Die Europäische Union verschärft ihre Sanktionen gegen Nordkorea.

Entsprechend den Vorgaben der Vereinten Nationen erhalten Nordkoreaner in der EU künftig keine Arbeitserlaubnis mehr, wie der Rat in Brüssel mitteilte. Pjöngjang hat UNO-Angaben zufolge rund 50.000 Arbeiter ins Ausland geschickt, um Deviseneinnahmen von bis zu 2,3 Milliarden Dollar jährlich zu erzielen. Wie viele von ihnen in der EU arbeiten, ist unklar. Verhängt wird zudem ein Verbot sämtlicher Einfuhren von Eisen, Eisenerz, Kohle, Blei, Bleierz sowie Meeresfrüchten.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte zuletzt mehrfach zusätzliche Strafmaßnahmen gegen Nordkorea beschlossen. Hintergrund sind fortwährende Raketen- und Nukleartests Pjöngjangs, die gegen frühere Beschlüsse des Gremiums verstoßen.