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StartseiteBüchermarktNeues vom Chronisten der amerikanischen Provinz26.02.2006

Neues vom Chronisten der amerikanischen Provinz

John Updike: "Landleben"

John Updike bleibt den Themen, die ihn sein Leben lang begleitet haben, treu, auch in seinem späten Werk. Anders etwa als sein Altersgenosse Philip Roth, der in mancherlei Hinsicht als Updikes Antipode gelten kann. Fühlten sich Updikes Helden meist in der Ordnung des Mittelstandsdaseins gefangen so mssten sich Roth’s Helden dank ihrer exzentrischen Selbstbehauptungseskapaden eher mit permanenter Unordnung herumschlagen.

Von Eberhard Falcke

John Updike, amerikanischer Schriftsteller (AP Archiv)
John Updike, amerikanischer Schriftsteller (AP Archiv)

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Themen und Stoffen der beiden Schriftsteller. Während sich Roth gerade in seinem Spätwerk mit jedem Roman einen anderen hochkarätigen Konflikt vornimmt, bevorzugt Updike die Beständigkeit. Updike-County bleibt der zentrale Schauplatz seines Erzählens, diese Welt der Kleinstädte, der Ehepaare und Seitensprünge, der Freuden und Gefahren des bürgerlichen Lebens. Nur die Perspektiven haben sich im Lauf der Zeit geändert und vor allem der Blick, beziehungsweise das Bewusstsein. Denn so wie Updike den Lebenslauf seines bekanntesten Helden Harry Angstrom alias Rabbit chronologisch begleitete, so hält er es auch mit den meisten seiner anderen Protagonisten: Gemeinsam mit ihnen klimmt er die Altersstufen hinauf, zusammen mit ihnen blickt er zurück.

Owen, der Held des jüngsten Updike-Romans "Landleben" ist wieder so ein Lebenszeitgenosse seines Autors. Und womöglich haben beide einiges mehr gemein als nur das zu klein geratene Kinn und die zu große Nase, über die Owen bei jedem Blick in den Badezimmerspiegel Verdruss empfindet. Am Anfang des Romans treffen wir ihn allerdings noch vor dem Rasieren an. Seine zweite Frau Julia ist schon auf, doch er tummelt sich noch schlaftrunken zwischen Tag und Traum.

"An manchen Tagen findet er, halb erregt, nur wieder in den Schlaf, wenn er an eine der anderen Frauen denkt - Alissa oder Vanessa oder Karen oder Faye -, die wie er in den sechziger und siebziger Jahren in der Stadt Middle Falls, Connecticut, gelebt haben. Seine Hand umfasst seinen schlaftrunkenen Schwanz, und er erlebt wieder, wie er eine von ihnen unter sich, neben sich, über sich hat [...] Aber heute ist kein solcher Tag. Es ist Zeit aufzustehen und einen Tag anzugehen, der dem gestrigen Tag ähnelt, einen Tag von dem sein - in der Gattung Homo sapiens hypertrophiertes - Gehirn weiß, dass es ein weiterer Tag eines abnehmenden, begrenzten Vorrats ist."

"Träum weiter, guter Owen" ist das erste Kapitel überschrieben. Und so geschieht es. Auch nachdem er sich aus den Federn gerappelt hat, träumt Owen weiter. Nun allerdings handelt es sich um den Wachtraum der Erinnerung. Die Erinnerung schlägt den Bogen zurück in seine Kindheit, sie lässt die prägenden Momente, die Höhen und Tiefen seines Lebens Revue passieren. Was nichts anderes heißt, als dass ein weiteres Mal von den mittelständischen Existenzen erzählt wird, von denen Updike schon so viel ans Licht der Literatur gebracht hat. Immerhin: Diese Wiederholungen - oder genauer: diese Variationen eines Themas - können bei einem solchen Meister schöne Ergebnisse hervorbringen. Die Novelle "Rabbit, eine Rückkehr" zum Beispiel oder den Erzählband "Wie war’s wirklich".

Andererseits sind solche retrospektiven Erzählansätze natürlich nicht ohne Risiko. Das zeigen die beiden Besprechungen, die sich im Oktober 2004 kurz nacheinander in der New York Times mit Updikes neuester Bearbeitung seiner alten Themen befassten. Walter Kirn, selbst Romanautor, erwies dem berühmteren Kollegen teilnahmsvoll die Reverenz, ließ aber keinen Zweifel daran, dass es hier um die Belange von Veteranen geht. Die Starkritikerin Michiko Kakutani hingegen, kanzelte die erotischen Reminiszenzen des Grand Old Man mit unverhohlenem Überdruss ab. Für beide Positionen gibt es handfeste Gründe. Trotzdem fällt es überhaupt nicht schwer, noch eine dritte einzunehmen.

Schließlich spielt Updike in diesem Buch wieder ein Verführungsmittel aus, das auch den umschwärmten Celebrities jüngerer Schriftstellergenerationen kaum so zu Gebote steht wie ihm: nämlich eine großartige Prosa, zugleich frisch, geistvoll, ungeniert und vielschichtig. Updike schreibt mit solch schlagfertiger Geistesgegenwart wie seit je.
Ganz abgesehen davon, dass Owens Rückschau auf sein Leben und seine sexuelle Karriere nicht bloßer Erinnerungsseligkeit gehorcht. Es ist vielmehr eine Suche, eine Revision, eine Selbstprüfung, veranlasst von einem leise pochenden Gefühl der Schuld und von der Frage, ob es eine Rechtfertigung gibt für sein Tun und Lassen. Immerhin ist seine erste Frau Phyllis im Trennungsstress mit dem Auto zu Tode gekommen und Julias erster Mann wurde wegen der Scheidung als Geistlicher untragbar und musste - ein schöner Sarkasmus - auf die Werbung umsatteln. Owen dagegen verspürt das unverminderte Gefühl, "dass sein Leben unter einem glücklichen Stern stand." Und doch ...

"Und doch stimmt etwas nicht: Irgendetwas ist in ihm, das sich lockern und lösen muss. Die Erfüllung mit Julia, das Ankommen im Hafen sicheren Vereheiratetseins und des wohlausgestatteten Ruhestands - dieses Gefühl aufrechtzuerhalten ist anstrengend, wie es seine rastlose Unzufriedenheit mit Phyllis nicht gewesen war. Er und Julia haben zwei bestehende Familien zerstört und einen Tod verursacht, auch wenn kein Gericht sie dafür verurteilen könnte. [...]
Es gibt, so hat Owen es sich zurechtgelegt, zwei beweiskräftige Argumente für die Wahrheiten der christlichen Religion: erstens unseren Wunsch, ewig zu leben, wie ermüdend die tatsächliche Erfahrung ewigen Bewusstseins auch sein mag, und zweitens unser Gefühl, dass etwas nicht stimmt - dass es in der Welt einen Fehler, ein Versäumnis gegeben hat. Wir haben das Gefühl, für eine bessere Welt gemacht zu sein, und es ist unser Fehler, dass dies hier nicht das Paradies ist."

Mit anderen Worten: Owen legt sich Rechenschaft ab über seinen allgemeinen Anteil an der menschlichen Erbsünde und seinen speziellen Beitrag dazu. Und wenn er es auch nicht so klar ausdrückt, so spricht die darüber empfundene Freude doch unüberhörbar zwischen den Zeilen aus dem zwielichtigen Untergrund seiner Selbsterforschung: Ach, wie wunderbar war es doch zu sündigen, mit Phyllis, als sie noch nicht verheiratet waren, mit Faye, mit Alissa, mit Stacey, Vanessa, Karen, mit all den anderen und, ganz am Anfang, mit Elsie auf den Sitzen von Papas Auto inmitten des nachtschwarzen, schreckenerregend murmelnden und knarzenden Waldes oder, noch ein bisschen früher, mit Doris.

"Einmal, als Owen sich auf dem vom Spätsommer verbrannten Gras des Spielfelds mit Doris Shanahan balgte, einem wilden Mädchen mit kantigem Gesicht aus der achten Klasse, sah er in ihre Shorts hinein, als sie triumphierend über ihm stand, die Beine über seinem Gesicht gespreizt, und er sah, dank ihrer lose sitzenden Unterhose, ein paar geringelte schwarze Haare: Es war, als hätte er noch nie Schamhaar gesehen. Dass er das von Doris gesehen hatte, war eine Sünde, das wusste er, aber es machte ihn glücklich, und es war wirklich. Es war Wissen, und Wissen, darin waren sich alle Älteren in Willow einig, war ein wichtiges Gut."

Es gab einmal eine Zeit, in den sechziger, siebziger Jahren, da wurden Updikes Schilderungen sexueller Vorgänge häufig noch reflexhaft als Pornographie beargwöhnt. Damals beschränkte sich die unverblümte Darstellung des Sexuellen noch weitgehend auf Außenseiter- und Bohèmemilieus. Updike war derjenige Autor, der die einst schockierenden nackten Geschlechtstatsachen auch in die bürgerlichen Milieubilder eingeführt hat.

Merkwürdigerweise hat Updikes Art, bis in die faltigen physiologischen Einzelheiten über Sex zu sprechen, heute erneut etwas Gewagtes. Nachdem alle Welt die sexuelle Befreiung durchlaufen hat bis zu ihrem platten Ende in der banalisierten Pornographie, erscheint es nun auf andere Weise wieder erstaunlich, mit welcher unverminderten Faszination und Emphase, ja mit welchem unverbrüchlichen Glauben an die sündige Sache, sich Updike dem Sexuellen widmet. Wir lernen von Owens Freundinnen besonders die intimsten Details kennen, und wir erfahren genau, was in jenen emanzipationshungrigen Jahren an experimentellen Befreiungsübungen auf Owens Schäferstundenplan gestanden hat.

"Die Lektion, die Owen von Vanessa lernte, war überraschend: Maskuline Frauen hatten großartigen Sex zu bieten. Mit ihnen ist Sex sozusagen frontaler, direkter. Sie springen darauf an und gehen auf einen Orgasmus los, so wie ein Falke sich auf eine junge Wachtel stürzt. Obwohl Vanessa selten dabei lächelte (anders als Faye in ihrem Rausch, anders als Alissa mit ihren Grübchen), lachte sie oft, schroff, ihr dunkles heiseres Lachen. [...] Mit anmutiger Hand, die Fingernägel kurz geschnitten, hielt sie seine Erektion, als wäre sie der Stiel eines übergroßen Weinglases, musterte sie und überlegte, was sie damit tun sollte. Wie eine gute Handwerkerin dachte sie auch fern von der Werkbank über die Arbeit nach, so dass sie ihn beim nächsten Rendezvous mit einer neuen Idee begrüßen konnte: 'Ich hab gedacht, heute könntest du mal zwischen meinen Brüsten kommen, wenn du mich vorher mit dem Mund so weit bringst.’
'Was für eine göttliche Tagesordnung, Vanessa. Aber sollte ich nicht irgendwann mal in dir drin sein?’
'Wo in mir, Liebster? Es gibt verschiedene Möglichkeiten.’
'O Gott, mach mich nicht verrückt mit Möglichkeiten. Kannst du mich nicht einfach vergewaltigen?’"

Nicht weniger bemerkenswert ist, auch wenn es bei einem Autor vom Format Updikes nicht überrascht, dass seine Schilderungen von aller schwülen, schmierigen Genitalfixierung so weit entfernt sind wie - um bei langstieligen Gläsern zu bleiben - ein trockener Champagner von klebrigen Perlweinprodukten. Nicht allein aus diesem Grund wächst Owens Rückblick auf den Sex, den er in seinem Leben hatte, über die rein biographische und persönliche Dimension hinaus. Was Updike in diesen Roman auch hineingeschrieben hat, ist nichts Geringeres als ein Hohelied in Prosa auf die körperliche Liebe.

Was aber haben bei alledem die Kleinstädte für eine Bedeutung, die vielfach thematisiert werden und von denen der Roman seinen Titel hat? "Villages" heißt die Originalfassung, was im deutschen Titel "Landleben" nur unzureichend zur Geltung kommt. Denn es geht hier weder um alternative Naturnähe mit Federvieh noch um feudale Landhausfreuden neben Pferdekoppeln. Es geht vielmehr um die besonderen Sphären, in denen Updike seit je seine Schauplätze vornehmlich gesucht hat: um die Vor- und Kleinstädte, um Gegenden also, die sich von der massenhaften Anonymität urbaner Ballungsgebiete durch halbwegs intakte Gemeinschaften und ein gewisses Maß an sozialer Übersichtlichkeit unterscheiden.

Das hat nichts mit Großstadtfeindschaft zu tun. Updike war immer zuallererst ein Chronist der amerikanischen Provinz, und es war meist diese Perspektive aus der bei ihm die Metropolen wahrgenommen wurden. Trotzdem verklärt er die Provinz nicht. Sein Erzähltemperament findet dort schlichtweg den nahrhaftesten Stoff. Updike ist ein Schriftsteller der greifbaren, konkreten Phänomene, Figuren und Vorgänge. Mit immensem Interesse und verblüffender Genauigkeit kann er sich in Sachgebiete vertiefen, ebenso in die Computertechnologie, die Owens Beruf ist, wie in die sexuelle Praxis. Fast immer meidet er das Spekulative, die Abstraktionen, das entropische Gewimmel. Lieber spiegelt er die großen gesellschaftlichen Veränderungen in der Nussschale seiner kleinen Welten. In Middle Falls zum Beispiel. Nach einigen Jahren in New York hat Owen seiner Ehefrau Phyllis den Umzug in dieses Provinzstädtchen schmackhaft gemacht.

""Wie denkst du über Connecticut? Ed kennt da eine kleine Stadt am Ende der Welt, eine Stunde von Hartford, wo es billigen Fabrikraum und gute staatliche Schulen gibt. ... Das unschuldige Leben in der Kleinstadt, Schatz. Eine Kirche mit weißem Turm. Kanonenkugeln und ein Standbild auf der Dorfwiese. Spielkameraden für Gregory und Iris."

Solche amerikanischen Kleinstädte aus der Updike-Ära dürften etwas Einzigartiges sein. Außer der Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanziger Jahre haben sie seit Generationen keine historischen Erschütterungen erlebt, sondern, nach dem Zweiten Weltkrieg, galoppierende Prosperität. Vergleichbares ist in Europa nicht vorstellbar, nicht in Asien, Afrika, Lateinamerika.

Die Weltgeschichte sei nicht der Boden des Glücks, hat Hegel gesagt, die Perioden des Glücks seien leere Blätter in ihr. Auf diese leeren Blätter hat Updike die von der Weltgeschichte verschont gebliebenen Kleinstadtschicksale seiner Figuren geschrieben. Darin liegen seine Größe und seine Grenzen. Wie sehr er sich dessen bewusst ist, das zeigt dieser Roman. Mit feiner Ironie bestätigt er seinem Publikum hier noch einmal freimütig: Seht her, die Kleinstadt, die Ehepaare, die Ehebrüche sind eben doch mein allervertrautestes Metier. Und das ist etwas anderes als der libertäre Geschlechtsverkehr anonymer Paare und Passanten in den Metropolen. Es ist ein Tabubruch unter Freunden, Bekannten, in der Gemeinde, den niemand ignorieren kann, und der das ganze Spektrum umfasst: die Lust, den Schmerz, die Schuld. Darum ist "Kleinstadt-Sex" à la Updike etwas ganz Besonderes. Der Autor unterstreicht das durch die Titel, die er den Romankapiteln gegeben hat: Da wechseln sich Owens biographische Stationen ab mit den Kapiteln "Kleinstadt-Sex" Nummer eins bis sechs. Letzteres beginnt quasi soziologisch:

""In Middle Falls war in den siebziger Jahren der Weg zu verbotenem Sex kürzer geworden, die Bahnen waren gut geölt. Der Geruch, der an Owen haftete, war strenger geworden, ein Geruch, der Frauen mitteilte, dass er zu haben war für das, was nur sie bieten konnten. Das galt nicht für jeden. Manche Männer in Middle Falls interessierten sich mehr für den nächsten Drink als für die nächste Frau. Andere steckten alle Leidenschaft in ihre Maschinen, die Personalkosten, die Bilanz, das Freibeutertum mit riskanten Unternehmungen in einem fruchtbaren, aber verminten Feld."

All das tut Owen auch. Sein Geschäft ist die frühe Phase der Computersoftware, mit der er wohlhabend wird. Updike zeichnet ihn als Verkörperung des parallelen Fortschritts von Computertechnik und Sexualmoral. Hingebungsvoll fickt Owen mit den Frauen der Männer, die sich dafür keine Zeit mehr nehmen. Womit endlich das Four-Letter-Word zitiert wäre, das Updike reichlich in den Romantext einstreut, was seine sprachhistorische Richtigkeit hat. Schließlich trat das Verbum "fuck" mit seinen Ableitungen dank der sexuellen Befreiung und der Popkultur einen Siegeszug an, der aus der Gosse über die studentische Jugend bis in die gebildeten Kreise führte.

Zweifellos, dieser Roman ist beides zugleich: ein Hohes Lied auf den Sex und eine Lobrede auf die Kleinstadt. Nicht nur Owen unterzieht hier sein Leben einer Revision, auch Updike überprüft noch einmal, welche Schlussfolgerungen sich gewinnen lassen aus seinen vielen erzählerischen Umrundungen der Schlüsselthemen Ehepaare, Kleinstadt und Ehebruch. Es gibt also immer noch etwas zu sagen über Updike-County. Wer ausschließlich auf brandneue Töne erpicht ist, der darf ruhig weghören. Wer aber einen der Großen und immer noch Glänzenden lesen will, der muss sich um sein Lektürevergnügen nicht sorgen.

Und gleichgültig ob es hilft oder nicht, ob wir es als Erkenntnis begrüßen oder doch eher ein bisschen reaktionär finden, es ist auf jeden Fall ein Wagnis ganz eigener Art, wenn uns Updike zum Schluss gegen den übermächtigen Taumel globaler Flexibilisierung so etwas wie eine Kleinstadt-Metaphysik mit auf den Weg gibt.

"Es ist eine verrückte Sache, am Leben zu sein. Kleinstädte sind dazu da, diese Verrücktheit zu mäßigen - sie vor den Kindern zu verbergen, sie zum privaten Gebrauch in Flaschen abzufüllen, ihre Imperative sanft in Gewohnheiten umzumodeln, uns vor dem Dunkel draußen und dem Dunkel drinnen zu schützen."

John Updike: Landleben. Roman. Deutsch von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2006. 414 Seiten, Euro 19,90.

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