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NordsyrienTillerson kritisiert türkische Offensive

US-Außenminister Rex Tillerson auf der Konferenz zum Wiederaufbau des Irak in Kuwait-Stadt.  (AFP / YASSER AL-ZAYYAT)
US-Außenminister Rex Tillerson auf der Konferenz zum Wiederaufbau des Irak in Kuwait-Stadt. (AFP / YASSER AL-ZAYYAT)

US-Außenminister Tillerson hat die Militäroffensive der Türkei in der nordsyrischen Region Afrin kritisiert.

Die Operation gegen kurdische Einheiten habe dem Kampf gegen die Terrormiliz IS im Osten Syriens geschadet, sagte Tillerson auf einer Konferenz in Kuwait-Stadt. Die Kurdenmiliz YPG ist ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS. Aus türkischer Sicht ist die YPG der verlängerte Arm der verbotenen kurdischen PKK.

Am Donnerstag reist Tillerson nach Ankara, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Der türkische Präsident Erdogan richtete erneut eine Warnung an die US-Streitkräfte. Er drohte damit, dass die türkischen Truppen bei Angriffen auf die YPG im nordsyrischen Manbidsch keine Rücksicht auf amerikanische Soldaten nehmen würden.

Einen Kommentar zur türkischen Offensive können Sie hier nachlesen.

Diese Nachricht wurde am 14.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.