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Öffentlicher DienstEinigung bei Tarifverhandlungen laut Verdi nähergerückt

Demonstranten bei einem Verdi-Warnstreik in Köln am 10.04.2018  (imago)
Demonstranten bei einem Verdi-Warnstreik in Köln (imago)

Bei den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gibt es eine Annäherung.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Bsirske, sagte am Rande der Beratungen in Potsdam, man sei einer Einigung näher gekommen. In der vergangenen Nacht habe man eine Reihe von Hürden genommen. Es seien jedoch noch einige Fragen zu klären. Wenn es zu einem Tarifabschluss komme, werde dieser sehr komplex sein, fügte Bsirske hinzu. Für 13 Uhr wurde die Tarifkommission der Gewerkschaft einbestellt, die einem Ergebnis zustimmen müsste.

Die dritte Verhandlungsrunde hatte am Sonntag begonnen. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 Euro pro Monat.

Diese Nachricht wurde am 17.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.