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OlympiaMorddrohungen aus Südkorea gegen kanadische Athletin

Shorttrackerin Kim Boutin aus Kanada bei Siegerehrung in Pyeongchang (imago sportfotodienst)
Shorttrackerin Kim Boutin aus Kanada bei Siegerehrung in Pyeongchang (imago sportfotodienst)

Die kanadische Shorttrackerin Kim Boutin hat nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Morddrohungen erhalten.

Boutin hatte am Dienstag im Sprintwettbewerb die Bronzemedaille geholt, dabei aber von der Disqualifikation der Südkoreanerin Choi Min Jeong profitiert. Choi, Zweite im Finale, wurde wegen einer angeblich unerlaubten Aktion gegen Boutin aus der Wertung genommen.

Einige südkoreanische Fans formulierten Beleidigungen und Drohungen gegen Boutin bei Instagram sowie Twitter. Diese versetzte ihre Accounts daraufhin in einen Privatmodus. Das kanadische Olympia-Komitee (COC) hat Untersuchungen eingeleitet. Das IOC bezeichnete die Angelegenheit als "bedauerlich".

Diese Nachricht wurde am 14.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.