• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 08:50 Uhr Presseschau
StartseiteSport am Wochenende"Skandal in Russland kann nicht folgenlos bleiben"14.08.2016

Olympia-Zwischenbilanz mit Michael Vesper"Skandal in Russland kann nicht folgenlos bleiben"

Dopingskandal, Kritik an IOC-Chef Thomas Bach und ein bislang durchwachsener sportlicher Auftritt der deutschen Mannschaft - trotz vieler Probleme verteidigt Michael Vesper die Olympischen Spiele: "Das ist das globalste Ereignis der Welt", sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende im DLF.

Michael Vesper im Gespräch mit Matthias Friebe

Der Vorstandsvorsitzende des DOSB Michael Vesper. (picture alliance/dpa - Bernd Thissen)
Der Vorstandsvorsitzende des DOSB: Michael Vesper. (picture alliance/dpa - Bernd Thissen)

So viele Sportler aus so vielen Nationen, die zusammen essen, gegeneinander antreten, zusammen feiern und trauern - das gebe es nur bei Olympia, sagte Michael Vesper in der Sendung "Sport am Sonntag". 

"Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen"

Allerdings müsste an einigen Stellen auch nachgebessert werden: Nach dem Dopingskandal in Russland dürfe man "auf gar keinen Fall einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende - die Geschehnisse dürften "nicht folgenlos bleiben".

Michael Vesper äußerte sich auch zur Kritik des deutschen Diskuswerfers Robert Harting, der in der Zeitung "Bild am Sonntag" zitiert wird mit den Worten: "Das, was die DOSB-Teamleitung im Vorfeld geäußert hat, ist nur peinlich."

Replik auf Robert Harting

Harting spielte damit auf die Reaktion des DOSB auf seine Kritik an IOC-Chef Thomas Bach an, nach der der Verband erklärt hatte, man wolle ein Gespräch mit ihm führen. Vesper wiederum entgegnete daraufhin: "Das finde ich peinlich." Über mangelnde Rückendeckung könne Robert Harting "sich wirklich nicht beklagen".

Sportliche Bilanz: "Nach wie vor breit aufgestellt"

Die Sportliche Halbzeit-Bilanz von Michael Vesper fällt durchwachsen aus. Während er sich von den Leistungen der deutschen Schwimmer und Fechter enttäuscht zeigte, lobte Vesper die deutschen Fußball-Mannschaften, Beachvolleyballer und Hockeyspieler: "Wir sind nach wie vor breit aufgestellt, auch wenn es in einigen Sportarten unbefriedigend aussieht", sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk