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StartseiteSport AktuellIOC ändert Regelungen für Winterspiele23.09.2014

Olympische SpieleIOC ändert Regelungen für Winterspiele

Das Internationale Olympische Komitee hat den Host-City-Vertrag, den Vertrag mit der Gastgeberstadt, für die Winterspiele 2022 geändert. Damit sollen die Lehren aus einigen Fehlern bei den Spielen in Sotschi gezogen werden.

Von Heinz-Peter Kreuzer

(dpa/Jens Büttner)
Neue Regeln für die Winterspiele 2022: Das IOC hat unter anderem die Präambel im Host-City-Vertrag geändert. (dpa/Jens Büttner)
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Die Änderungen im Host City-Vertrag basieren auf Erfahrungen früherer Olympischer Spiele und Wünschen der Bewerberstädte, sagt IOC-Sportdirektor Christophe Dubi. Als Lehre aus den internationalen Protesten wegen Russlands Anti-Homosexuellen-Gesetzgebung vor den Winterspielen 2014 in Sotschi hat das IOC die Präambel im Vertrag geändert. Danach ist jede Form der Diskriminierung verboten. Artikel 6 der Olympischen Charta wird quasi im Wortlaut übernommen. Hintergrund: Das IOC will zukünftig imageschädigende politische Fragen für die olympische Bewegung und ihre Sponsoren vermeiden.

Auch die heftig kritisierte Kostenexplosion hat das Internationale Olympische Komitee zum Nachdenken gebracht. In Zukunft muss der Ringe-Konzern den Ausrichterstädten bis zum Ende der Session, auf der sie gewählt wurde, das komplette Programm mitteilen - einschließlich aller Sportarten, Disziplinen und Quoten. Änderungen im Programm sind danach nur im gegenseitigen Einvernehmen möglich. Zum Beispiel hatte eine Vielzahl neuer Wettbewerbe und Disziplinen die Vorbereitungen auf Sotschi negativ beeinflusst.

Auch die Zahlungen des Olympia-Konzerns an das Organisationskomitee werden nachgebessert. Geschätzte 880 Millionen US-Dollar bringen IOC und Tochterunternehmen auf. Dazu kommen ab 2022 weitere Erlöse aus dem Verkauf vom Rechten und Sachleistungen.

Und das IOC will die Organisatoren jetzt auch auf Selbstverständlichkeiten verpflichten. Bei allen olympiabezogenen Projekten sollen in Bezug auf Planung, Bau, Umweltschutz, Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsrecht lokale, regionale und nationale Gesetzgebung sowie internationale Abkommen berücksichtigt werden.

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