• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 18:00 Uhr Nachrichten
StartseiteDas FeatureOperation Wunder18.08.2009

Operation Wunder

Eine kubanische Augenklinik in Bolivien (Ortserkundungen)

In vielen Ländern Lateinamerikas operieren kubanische Ärzte, finanziert mit Geldern der venezolanischen Regierung, die Armen. Allein in Bolivien haben sie fünfzehn Kliniken errichtet, weitere in Haiti, Paraguay und Uruguay. Sie sind spezialisiert auf Star-Operationen, von denen die Armen des Subkontinents wegen der fehlenden Krankenversicherung nur träumen.

Von Gaby Weber

Das Auge (Stock.XCHNG / Helmut Gevert)
Das Auge (Stock.XCHNG / Helmut Gevert)

Ohne die "Operation Wunder”, die im Juli 2009 fünf Jahre alt wird, würden sie erblinden. Bisher sind 1,5 Million Lateinamerikaner gratis behandelt worden.

Nicht überall sind sie gerne gesehen. Es wehren sich nicht nur die einheimischen Berufsverbände gegen die Konkurrenz von der "roten Insel", auch die Politiker fürchten, dass sich hinter dem Ärzte-Export eine Propaganda-Aktion versteckt. Es ist sicher kein Zufall, dass in Bolivien auch im Grenzgebiet diese Kliniken eingerichtet wurden, etwa in Copacabana, einer Stadt an der Grenze nach Peru, am Ufer des Tititaca-Sees. Jeden Tag strömen dorthin mittellose Peruaner, um sich von den Kubanern operieren zu lassen.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im Textformat.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk