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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenSündenbock, Märtyrer und Geisel04.08.2016

OpferforschungSündenbock, Märtyrer und Geisel

Angesichts von Terroranschlägen, Kriegen oder verheerenden Naturkatastrophen drückt der Begriff "Opfer" vor allem großes Leid und Mitleid, Fassungslosigkeit und Ohnmachtsgefühle aus. Aber das ist nur eine Facette. Als rituelle Handlung hat das Opfer in allen Kulturen bis ins 20. Jahrhundert große religiöse und politische Bedeutung gehabt.

Von Andrea und Justin Westhoff

Der Schatten eines Mannes in verzweifelter Haltung wird an eine weiße Wand geworfen, aufgenommen am 01.02.2015 in Dresden (Sachsen). (dpa /  Thomas Eisenhuth)
Was sagen Soziologen, Historiker und Kriminologen über den Begriff "Opfer"? (dpa / Thomas Eisenhuth)

Die "Viktimologie" liefert zweischneidigen Diskussionsstoff zur Frage: "Warum wird jemand Opfer?" Und die teils inflationäre Opferrhetorik heutzutage zeigt, dass es sich hier auch um ein soziales und politisches Thema handelt. Was sagen Soziologen, Historiker und Kriminologen?


 "Wir sind in Gedanken bei den Opfern. / Im Chat der Opferorganisation haben sich nach der Sylvesternacht Frauen gemeldet. / Unter den Opfern sind auch Kinder und Jugendliche. / Die Opfer von Paris: nach und nach geben ihnen die französischen Medien ein Gesicht, erzählen ihre unfassbar traurigen Geschichten."

In der Zeitung, in Radio- und Fernsehberichten ist unzählige Male von Opfern die Rede: Opfer von Terroranschlägen und anderen Verbrechen, von Kriegen, Naturkatastrophen und Unfällen; aber auch Opfer von Diskriminierung, Behördenwillkür, Ungerechtigkeit. Man spricht sogar von Staaten als "Opfer der Eurokrise" oder von politischen Plänen, die "dem Rotstift zum Opfer gefallen sind".

Grundsätzlich ist die Bedeutung des Wortes intuitiv klar: Es soll Verletzung, Verlust, Leid und vor allem Ohnmacht beschreiben.

Aber warum eignet sich dafür der Begriff "Opfer" so gut? Dr. Martin Treml, Religionswissenschaftler am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin:

"Das hängt schon auch mit dem Christentum stark zusammen. Das Christentum ist die Religion, die Opfer nicht nur en passant kennt, sondern im Zentrum ein Opfer hat, das Selbstopfer des Gottessohnes."

Das scheint ein bisschen paradox, weil doch Religiöses im Alltag der meisten Menschen nicht mehr die Bedeutung hat.

"Aber im Christentum ist eben durch dieses Generalopfer das Opfer eine gute und vielleicht sogar die beste Sache. Das wirkt sicher in unserer Opferrhetorik fort, und das zweite das hat mit Christentum nichts zu tun, das Opfer schafft auch Sinn, weil es immer auf etwas Höheres, über uns hinausgehendes zielt. Es ist sozusagen erleichternd."

Das Opfer gehörte zu den wichtigsten religiösen Riten in fast allen Kulturen. Hier stand allerdings nicht – wie im modernen Sprachgebrauch – das Passive, Ohnmächtige, der Verlust im Mittelpunkt, sondern die Tat, das Aktive.

Über den Sinn hat man sich besonders Anfang des 20. Jahrhunderts intensiv Gedanken gemacht: Nach der bekanntesten Opfertheorie des französischen Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss war es eine freiwillige kultische Gabe an die Götter.

"Das Opfer ist die Zerstörung eines Gegenstandes, einer Sache, eines Lebewesens durchaus auch, eines Tieres, es gab in der Realgeschichte auch Menschenopfer, aber das sind absolute Ausnahmen, um mit den Göttern in eine Kommunikation zu treten, wichtig ist, dass zwischen dem Heiligen und dem Profanen eine Verbindung hergestellt wird, und das wäre eine Opfertheorie, die ich eigentlich heute immer noch für gültig halte."

Das Opfer wurde in Form von Festen zelebriert und hatte so auch eine große soziale Bedeutung, so Martin Treml.

"Man muss sich klarmachen, dass in der klassischen Antike, aber auch im antiken Orient, Fleisch nur dann verzehrt wurde, wenn die Tiere vorher rituell geschlachtet und also geopfert wurden. Und das waren Feste. Man hat aus bestimmten Anlässen Tiere geopfert, die dann kollektiv verzehrt wurden, und zwar streng nach Hierarchie wurden die Portionen ausgegeben, beziehungsweise sehr, sehr oft wurde das, was nicht verzehrt wurde, dann an die Götter zurückgegeben."

Eine andere, wichtige Opferfunktion ist die des Sündenbocks. Die Ur-Geschichte findet man im alten Testament:

"Da gibt’s ein Ritual am höchsten Feiertag, wo zwei Böcke aus der Herde genommen werden, einer wird feierlich geschlachtet, und auf einen legt der Hohepriester seine Hände und überträgt diesem die Sünden des Volkes Israel und die eigenen, und der wird dann in die Wüste gejagt, ausgetrieben."

Nach Ansicht des französischen Religionsphilosophen René Girard ist das Opfer hier Teil eines Rechtssystems: Anstatt auf eine Verletzung in der gleichen Weise zu antworten, wird ein "Ersatz-Täter" gesucht, um den Teufelskreis der Rache und Gewalt zu durchbrechen. Leider funktioniert das nicht immer, werden auch in "zivilisierten Gesellschaften" immer wieder mal "Sündenböcke" gesucht – und geopfert.

"Man könnte überlegen, ob nicht die modernen Mobbingopfer vielleicht diese kathartischen, reinigenden Sündenbockfunktionen für eine Gruppe haben."

Eine weitere aktive rituelle Opferhandlung war die Hingabe des eigenen Lebens. Und das ist nicht nur etwas Archaisches, sondern sogar ein besonderes Kennzeichen der modernen, so genannten heroischen Gesellschaften:

"Ich glaube, dass 1792, also levée en masse, in der französischen Revolution das Schlüsselereignis ist: nicht mehr bezahlte Söldner, die, na ja, das Risiko des Todes einnehmen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern Freiwillige des Vaterlandes, die für eine Idee kämpfen", sagt der Soziologe Professor Herfried Münkler, der an der Berliner Humboldt-Universität den Lehrstuhl "Theorie der Politik" innehat.

"Man kann sicherlich die Opferbereitschaft der Soldaten der europäischen Truppen im Ersten Weltkrieg in diesem Sinne des freiwilligen Selbstopfers gut beschreiben."

Münkler ist einer der Forscher zum Ersten Weltkrieg, und er hat sich auch mit der Funktion des Opferbegriffs im Politischen befasst.

Opfer hat im Deutschen ja zwei Bedeutungen: das dem lateinischen "victima" entsprechende "Opfer werden" sowie das freiwillige, "sacrifizielle", also heilige Opferbringen

"Man kann die Psychodynamik eines Krieges, und dieses Krieges zumal, damit beschreiben, dass es am Anfang, so etwas wie eine sehr starke sacrifizielle Dimension gegeben hat, die im Laufe des Krieges sich bei vielen eher ins Victime umgewandelt hat, also man opfert sich nicht mehr, sondern man wird dahingeopfert."

Der Krieg insgesamt bekam als "Opferhandlung" einen höheren Sinn:

"In dem Augenblick, wo ich den Opfergedanken einfüge, investiere ich gleichsam Bedeutung in das Geschehen, ich schaffe eine Akzeptanz auch bei denjenigen, die gar nicht an diesem Schlachtfest beteiligt sind und sich fragen, was geschieht da eigentlich mit unseren Söhnen, Männern, Brüdern? Dass also Getötete in Gefallene sprachlich verwandelt werden, das ist eine Strategie, über die ein eigentlich grauenhaftes Geschehen geadelt wird."

Die heroische Opferidee war lange Zeit wirkmächtig. Das 20. Jahrhundert wird nicht umsonst auch als "Jahrhundert der Märtyrer" bezeichnet. Wobei Märtyrer eigentlich "Blutzeuge" bedeutet, also Hingabe des eigenen Lebens für eine Sache.

Dass sich auch die islamistischen Selbstmordattentäter als Märtyrer verstehen, ist historisch nicht verkehrt, sagt Religionswissenschaftler Martin Treml:

"Also wir haben so ein bisschen von unserem christlichen Hintergrund immer die Vorstellung, Märtyrertum edelt uns, das kann auch eine schmutzige Sache sein. Es gibt auch im Christentum Kriegermärtyrer. Das ist eine Tradition, die im Christentum immer existiert hat, die in den letzten Jahrhunderten in den Hintergrund getreten ist. Das ist nicht nur der Islam, aber der Islam hat das übernommen, und hat das in dieser Phase der Modernisierung, in der er sich im Moment befindet, virulent gemacht."

Nach 1945, unter dem Eindruck der Weltkriege und des millionenfachen Leidens und Sterbens gibt es einen deutlichen Bruch im Opferverständnis: Jetzt geht es nicht mehr um die aktive, freiwillige Hingabe, sondern um das ohnmächtige Erleiden.

"Wir preisen nicht mehr die Helden, sondern wir leiden mit den Opfern. / Wir trauern um die Opfer der Kriege und Gewalttaten. / Vielleicht haben wir gelernt, dass es Opfern angeblich besser geht als Tätern; ich glaube, es geht Opfern immer schlecht."

Die neue Opferrhetorik hatte zunächst eine politische Funktion: So taucht seit den 1960er Jahren auf Denkmälern und in Politiker-Ansprachen mehr und mehr die Formel 'Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft' auf. Das dient vor allem der Schuld-Abwehr, schrieb der 2006 verstorbene Bielefelder Historiker Reinhard Koselleck:

"Wenn alle Opfer sind, gibt's keine Täter mehr."

Es wurde nun kein Unterschied mehr gemacht zwischen einem getöteten Wehrmachtssoldaten und einem ermordeten KZ-Häftling. Da gab es durchaus Gegenwehr: Die "68er" wandten sich bewusst den Opfern des Nationalsozialismus zu, damit ihr Leid nicht in Vergessenheit gerät. Aber es zeigt sich auch, dass der Umgang mit realen Opfern, mit Menschen, die Schreckliches erlitten haben, in unserer Gesellschaft generell schwierig ist:

"Wir wollen mit diesen Menschen, die Opfer geworden sind, nichts zu tun haben, weil sie unseren eigenen Schwächen ansprechen. / Opfer aller Couleur sind nicht populär. / Opfer einer Gewalttat zu werden ist so was Schreckliches, dass wir möglichst nichts damit zu tun haben wollen. / Wenn schon Opfer, dann doch bitte dankbar."

In den letzten Jahrzehnten hat sich eine eigenständige Forschung etabliert, die "Viktimologie". Sie ist eine Subdisziplin der Kriminologie, hat zunächst Opfer von Verbrechen im Blick. Interdisziplinär angelegt führt sie Erkenntnisse aus den Rechts- und Sozialwissenschaften, der Psychologie und der Anthropologie zusammen und hat so den Opferbegriff insgesamt erheblich erweitert, sagt Kirstin Drenkhahn, Juraprofessorin an der FU Berlin.

"In der Viktimologie guckt man sich die Opferwerdung an, das Opfer und auch den ganzen Umgang mit dieser Situation, also zum Beispiel die gesellschaftliche Reaktion und die weitere Reaktion auch des Opfers, also wie letztlich dieses Geschehen auch verarbeitet wird."

Durch die Viktimologie wird viel stärker in den Blick genommen, was Verbrechen bei den Opfer und auch deren Angehörigen anrichten.

Um konkrete Opferhilfe kümmert sich seit 1976 der "Weiße Ring".

Diese Arbeit für die Menschen, die Opfer einer Gewalttat werden, bedarf ganz viel Fingerspitzengefühl. Und viele Menschen können damit nicht umgehen. Der Weiße Ring hingegen holt die Opfer da ab, wo sie stehen.  

Obwohl die Viktimologie das Bewusstsein für Opfer geschärft hat, wird die Forschung auch kritisch gesehen: Besonders Problematisch ist die Viktimisierung:

"Ja, so die Frage: Was ist eigentlich an dem Opfer so besonders? Und dann stellt sich natürlich die nächste Frage: Kann man das vermeiden, dieses Besonders sein. Also hat das Opfer irgendwie tatsächlich einen Beitrag geleistet."

Das ist zunächst gar nicht als Wertung gemeint, betont die Juristin Kirstin Drenkhahn. In der Viktimologie sind Opfertypologien entwickelt worden, mit denen die Forscher nicht nur Verbrechen besser erklären, sondern auch versuchen wollten, ihnen vorzubeugen. Das wichtigste, immer noch in allen polizeilichen Warnungen genannte Kriterium heißt "Schwäche":

"Die meisten Täter suchen sich Opfer aus, wo sie meinen, leichtes Spiel zu haben."

"Richtig ist allerdings, dass es in der Viktimologie dann tatsächlich irgendwann soweit gegangen ist, dass einige Leute gesagt haben, bestimmte Opfer fordern sozusagen das Täterverhalten heraus. Das ist ziemlich problematisch, weil viele von diesen Beschreibungen von typischem Opferverhalten ja auch relativ stark vorurteilsgeprägt sind. Also gerade in Bezug auf die Debatte um sexuelle Gewalt, da gibt es ja bestimmte Vorstellungen auch, wie man sich in einer Situation zu verhalten hat, in der – was weiß ich – sich eine Vergewaltigung anbahnt oder auch passiert."

Immer wieder dieselben Argumente: Minirock tragen, nachts allein auf die Straße gehen oder auch Alkoholtrinken beim Feiern. Eigentlich gehört das alles längst zu normalen sozialen Gepflogenheiten. Aber, so die Professorin für Rechtswissenschaften Kirstin Drenkhahn:

"Es gibt dazu Untersuchungen aus Nordamerika und aus dem anderen englischsprachigen Raum, die durchaus zeigen, dass dort in der Kriminalpolizei wirklich ganz erstaunliche Vorurteile zum Thema gute und schlechte Opfer vorherrschen."

… und nicht nur dort. Die Unterscheidung zwischen "richtigen" und "falschen" Opfern ist tief verwurzelt im Alltagsdenken – und sie wuchert um so stärker, je inflationärer insgesamt der Begriff benutzt wird.

Auch als Schimpfwort: "Du Opfer", hallt es über Schulhöfe und durch soziale Netzwerke – ein anderes Zeichen dafür, dass der Gebrauch wahllos geworden ist.

"Wir sind ein Land der Opfer geworden. Man, und man selbst freilich am allermeisten, leidet unter "den Umständen"."

Der Begriff wird immer schwammiger. Die Kennzeichnung als "Opfer" soll nun auf Ungerechtigkeiten oder soziale Benachteiligung im weitesten Sinne hinweisen. So gibt es "Armutsopfer", oder "Opfer der Globalisierung". Und damit werden deren Interessen und Anliegen moralisch aufgewertet. Der Soziologe Herfried Münkler:

"Opfer ist kein Begriff einer kalten sachlichen Sprache, sondern er transportiert eigentlich fast immer eine Vorstellung von Schuld und Verantwortung, und auf diese Weise Verpflichtung bei anderen mit, nicht, und dann sitzen zwei, drei da im Namen des Opfers und machen sich Gedanken darüber, wie sie am besten entschädigt werden müssen, können, sollen. Also Opfer ist immer ein Anspruchsbegriff."

Inzwischen hat sich ein regelrechter "Opfermarkt" entwickelt, eine Opferkonkurrenz. Und die wird verschärft durch eine zunehmende "Selbstviktimisierung": Ein Gefühl macht sich breit, der Staat sollte sich nicht um diejenigen kümmern, die offensichtlich leiden, etwa Flüchtlinge, sondern müsste sich zuerst mit dem Leid hierzulande beschäftigen. "Opfer" ist zu einem politischen Kampfbegriff geworden. Und das spielt den Populisten in die Hände, die sich vermeintlich zum generellen "Opferanwalt" der Deutschen machen.

"Man kann das ganz schön in unseren Tagen nachvollziehen, wenn man der Frage nachgeht, warum Pegida eigentlich in Dresden diese Rolle spielt, hat offenbar etwas mit dem Opfermythos vom Februar 1945 zu tun, also wir alle Dresdner, egal ob davor oder danach geboren, sind doch Opfer", sagt Professor Münkler, aber: "Im Falle Dresden stimmt das natürlich alles von vorne bis hinten nicht, Dresden war keineswegs die meist bombadierte Stadt in Deutschland, aber diese Rolle des Opferseins ist in Westdeutschland de-thematisiert worden, und deswegen konnte nach 1989/90 Dresden insbesondere gleichsam die Erinnerung an die Opfer des Bombenkrieges beerben, mit der Folge, dass sich einige von ihnen, also diejenigen, die da immer bei Pegida rumlaufen, ermächtigt fühlen, mehr und anderes sagen zu dürfen als andere."

Dieses generelle Gefühl, Opfer zu sein, ist sozialpolitisch gefährlich. Denn damit verbinden die Betreffenden einen Anspruch auf Entschädigung. Oder, wenn der Staat als "Täter" ausgemacht wird, kann es dazu kommen, dass die vermeintlichen Opfer die Sache selbst in die Hand nehmen und sich dabei noch im Recht fühlen.

Unschärfe und inflationärer Gebrauch des Opfer-Begriffs führt schließlich zu seiner Zersetzung selbst. Und damit wird die sozialpsychologisch wichtige sinnstiftende Funktion zerstört.

"Opfer ist insofern ein heikler Begriff, weil er die beschriebene Funktion nur dann wahrnehmen kann, wenn er begrenzt ist. Gesellschaften wie die unsere, also postheroische Gesellschaften, haben eine sehr starke Neigung, tendenziell ganz großzügig damit umzugehen. "Ach, Du bist doch auch nur ein armes Opfer." Und demgegenüber sind natürlich die Hüter des Opfergedankens oder die Hüter des Opferbegriffs immer in einer Rolle der Kaltherzigkeit. Aber in Wahrheit sind es diejenigen, die, jedenfalls was die funktionalen Effekte anbetrifft, das Opfer als Opfer retten. Denn, wenn alle Opfer sind, ist keiner mehr ein Opfer."

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