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OstdeutschlandLinke sieht Sondierungsergebnis als unbefriedigend

Eine Fahne der Linkspartei weht vor einem blauen Himmel. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
Eine Fahne der Linkspartei (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Parteispitzen der ostdeutschen Linken haben das Sondierungsergebnis von Union und SPD als unbefriedigend für die neuen Bundesländer kritisiert.

In einer Mitteilung der Linkspartei-Landesvorsitzenden und der Fraktionschefs in den ostdeutschen Landtagen ist von nur "symbolischen Schritten" die Rede. Es sei zwar richtig, strukturschwache Regionen in Ost wie West zu stärken. Nachhaltige Ergebnisse könne es mit den geplanten Maßnahmen aber nicht geben. Kritisiert wird auch, dass in der DDR geschiedene Frauen bei der Rente benachteiligt blieben. Außerdem heißt es in der Mitteilung der Linkspartei, für die Gebührenfreistellung und Qualitätsverbesserung bei den Kitas reiche das vorgesehene Geld in den ostdeutschen Ländern nicht aus.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.