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StartseiteDas FeatureRalf Steeg und sein Kampf für eine saubere Spree05.07.2016

Paragrafen baden nichtRalf Steeg und sein Kampf für eine saubere Spree

Ralf Steeg hat eine Vision: Berliner sollen in dem Fluss, der durch ihre Stadt fließt, sorglos baden können. Grundsätzlich ist das machbar, da die Spree bis an den Rand der Hauptstadt sauberes Wasser führt. Das Problem sind starke Regenfälle, die etwa dreißig mal im Jahr die Kanalisation überfordern.

Von Jörn Klare

Auf einer Plattform auf der Spree wachsen Bäume und Gras (luri©sven-flechsenhar)
Pilotanlage für Ralf Steegs Spree-Flussbad-Projekt in Berlin (luri©sven-flechsenhar)

Für Steegs Idee gibt es längst eine vom Forschungsministerium finanzierte, funktionierende Pilotanlage, Machbarkeitsstudien renommierter Wissenschaftler und Interessenten aus der ganzen Welt.

Doch Steeg kämpft seit 15 Jahren immer wieder auch am Rand der eigenen wirtschaftlichen Existenz gegen die Niederungen der Politik und das Dickicht der Behörden mit ihrer Auslegung des Wasserrechts, Fischereirechts, Nachbarschaftsrechts, Immissionsschutzrechts, Umweltrechts, Naturschutzrechts, Ordnungsrechts, Bauplanungsrechts und Zivilrechts. Dass Aufgeben für Steeg keine Option ist, zeigt seine Lebensgeschichte.

Produktion: DLF 2016

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