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Pestizide schaden Bienen

Bundesregierung fordert EU-Entscheidung über den Einsatz der Chemikalien

Von Andreas Reuter

Eine Biene auf einer Mandelblüte.
Eine Biene auf einer Mandelblüte. (AP Archiv)

Die EU-Agrarminister beraten über eine Studie der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA. Die bestärkt den Verdacht, dass drei Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide für das verbreitete Bienensterben verantwortlich sind.

Bienen produzieren weit mehr als Honig: Viele Obst- und Gemüsesorten würden ohne Bestäubung durch Bienen gar nicht existieren oder sie brächten kaum Ertrag.

Die Tiere sind für die Landwirtschaft also unentbehrlich, doch ausgerechnet Pflanzenschutzmittel, die Landwirte zum Schutz ihrer Ernten einsetzen, stehen jetzt im Verdacht, Bienen zu schädigen.

Im vergangenen Winter ist allein in Deutschland fast ein Drittel der Bienenvölker eingegangen. In den meisten Fällen dürfte zwar der Befall mit Milben die Ursache sein, doch die Pestizide könnten den Tieren zusätzlich das Leben schwer machen.

Vor wenigen Tagen hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hierzu neue Erkenntnisse veröffentlicht, jetzt wird die Politik aktiv.

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