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Politischer AschermittwochMerkel fordert Kompromissbereitschaft

Politischer Aschermittwoch in Mecklenburg-Vorpommern: Bundeskanzlerin Angela Merkel trinkt mit dem CDU-Landesvorsitzenden Christian Charisius ein Bier. (dpa / Christian Charisius)
Politischer Aschermittwoch in Mecklenburg-Vorpommern: Bundeskanzlerin Angela Merkel trinkt mit dem CDU-Landesvorsitzenden Christian Charisius ein Bier. (dpa / Christian Charisius)

Bundeskanzlerin Merkel hat am politischen Aschermittwoch an die Kompromissbereitschaft und die Verantwortung von Politikern appelliert.

Die Aufgabe der Politik sei es zu dienen, nicht rumzumosern, sagte die CDU-Vorsitzende in Demmin. Es sei nicht die Zeit, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern für Vernunft und Verstand. Wo es in Deutschland noch nicht gut sei, solle es besser werden, betonte die Kanzlerin. Wörtlich sagte sie "Ich bin überzeugt: Wir schaffen das".

Die designierte SPD-Vorsitzende Nahles erklärte in Richtung Merkel, die Göttinnendämmerung habe längst begonnen. Die Kanzlerin sei in ihrer eigenen Partei angezählt, sagte sie in Schwerte. Nahles warb zugleich für ein Ja zum Koalitionsvertrag mit der Union. Er enthalte viele sozialdemokratische Anliegen. Ähnlich hatte sich zuvor der kommissarische Parteichef Scholz geäußert.

Der designierte bayerische Ministerpräsident Söder sprach sich in Passau dafür aus, rechte Wähler einzubinden. Die Spitzen von AfD, FDP, Linken und Grünen warfen Union und SPD vor, sich in den Koalitionsverhandlungen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt zu haben.

Diese Nachricht wurde am 14.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.